Spielberichte

Simbach beendet die Saison mit einem klaren 41:23 (20:8) Sieg über die SB Chiemgau-Traunstein

Ein positiver Abschluss vor heimischer Kulisse sollte es für Cheftrainer Elmar Voll und seine Spieler

werden - und das wurde es auch. Obwohl die Innstädter zum Finale leider ohne Kapitän Fabian Schwibach, Rückraumspieler Andreas Brand und kurzfristig auch ohne den grippekranken Regisseur Chris Schrädobler auflaufen mussten, zeigte sich von der ersten Minute an ein deutlicher Klassenunterschied. Zwar ging es für beide Mannschaften um nicht Zählbares mehr - Simbach bereits seit längerem gesichert, Traunstein schon als Absteiger feststehend - aber gerade die jungen Akteure wie Lukas Eichinger, Janik Sextl und Jonas Hennersberger und die (nun) Handballrentner Lukas Monz, Andreas Hillinger und Petr Kust wollten noch einmal Spaß haben und gaben Gas.

So legten die Gastgeber - gestützt auf eine solide Defensive vor dem sicheren Stefan Babisch im Tor - schnell ein 4:0 vor, bevor die Chiemgauer erstmals einnetzen konnten. Reihum trugen sich die Simbacher in die Torschützenliste ein, während die Gäste staunend nur Mitreisende waren, bis nach 15 Minuten ein 13:3 auf der Anzeigentafel in der Richard-Findl-Halle blickte. Nach 15 Minuten setzte Coach Elmar Voll zum Blockwechsel an, um auch allen Akteuren auf der Bank ihre Einsatzzeiten zu geben. Dem Spiel tat dies keinen Abbruch. Bis zur Halbzeit setzte sich Simbach auf 20:8 ab.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und hielten den Abstand von 10-12 Toren, bis der Simbacher Cheftrainer erneut rotieren ließ. Von 30:19 legten die Hausherren wieder bis zum 37:20 ein Schippchen drauf und setzten mit einem wunderschönen Kempa-Tor von Lukas Eichinger auf Jojo Mayer und einem verwandelten 7m von Simbachs Torwart Max Findl, der im 2. Durchgang das Simbacher Gehäuse hütete, die Highlights in einer wenig spannenden Partie. 41:23 hieß es, als die beiden gut leitenden Unparteiischen aus Allach die Partie und damit auch die Landesliga- Saison 2014/15 beendeten.

Nach dem Spiel feierten Mannnschaft und Funktionäre traditionell als Dank mit den vielen Fans, Helfern, Gönnern und Sponsoren den Abschluss der Spielzeit und die 3 scheidenden Mitspieler Lukas Monz, Andy Hillinger und Petr Kust.

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1.-30.), Max Findl (30.-60., 1 Tor), Janik Sextl, Andreas Hillinger, Johannes Mayer (8), Lukas Monz (4), Petr Kust (4), Jonas Hennersberger (4), Chris Schrädobler, Mathias Neumaier (4), Thomas Brodschelm (1), Lukas Eichinger (9), Markus Vierlinger (1), Julian Henzel (5)

Ein paar Bilder vom Spiel:

Letzter Vorhang: Voll & Co. beschließen die Landesliga-Saison zu Hause gegen den SB Chiemgau-Traunstein - 30.04.2015

Am kommenden Samstag verabschieden sich Elmar Voll und der TSV mit dem letzten Saisonspiel für heimischer Kulisse in die Sommerpause. Damit geht eine durchaus bewegte und wechselvolle Saison zu Ende. Neben tollen Auftritten und wahren Handballfesten gab es auch ernüchternde Leistungen und Verletzungspech. Kurz: Die Konstanz war nicht der Wegbegleiter des TSV in dieser Spielzeit. Vor aber allem im zweiten Saisondrittel konnten Kapitän Fabi Schwibach und Co. zeigen, was an Potenzial im Team steckt: 9 Spiele in Folge unbesiegt, daraus 16 Punkte geholt – so hätte man durchaus in der Spitzengruppe ein Wörtchen mitreden können. Doch dann folgten für die Simbacher wieder Phasen mit größeren Personalsorgen und wenig Fortune. Nun stehen die Innstädter mit 26:24 Punkten vor dem letzten Spiel auf Rang 9 der Tabelle.

Um sich gebührend von den Fans in die Pause zu verabschieden, soll gegen Liga-Schlusslicht SB Chiemgau-Traunstein ein Sieg her – zum einen, um ein gutes Gefühl mit in die Vorbereitung zu nehmen, zum anderen, um die Rückrunde ebenso wie die Vorrunde mit einem positiven Punkte-Score abschließen zu können. Schwer genug, denn mit Fabian Schwibach und Andreas Brand fehlen zwei wichtige Protagonisten aufgrund Rot-Sperren aus dem letzten Spiel. So sieht die aktuelle Statistik der Innstädter vor dem Saisonfinale aus:

Vorrunde: 7 Siege, 6 Niederlagen, 0 Unentschieden, Fieberkurve:N-S-S-N-S-N-N-N-S-N-S-S-S

Rückrunde: 5 Siege, 5 Niederlagen, 2 Unentschieden, Fieberkurve: S-S-U-S-U-S-N-N-N-S-N-N-heute.

Mit der letzten Partie - zu der die TSV-Minis ihre großen Vorbilder beim Einlauf begleiten werden - beginnt auch wieder eine Zeit der Veränderungen: Mit dem Abpfiff werden sich Petr Kust, Lukas Monz und Andreas Hillinger verabschieden, die nach ihren langjährigen Karrieren die Handballschuhe an den Nagel hängen. Ihnen dankt der TSV für ihre Treue und ihren Einsatz. Anpfiff ist – aufgrund des gleichzeitigen Ansatzes aller Spiele am letzten Spieltag – bereits um 16.00 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Nach dem Spiel möchte sich der TSV traditionell mit Freibier und Brezen (Freibier sponsored by Getränke Schenk) und einem Buffet vom Lokschuppen von seinen Sponsoren, Gönnern, Helfern und Fans verabschieden.

TSV Niederraunau – TSV Simbach  28:25 (16:12) - 27.04.2015

 

Eine weitere Niederlage mussten der TSV beim heimstarken TSV Niederraunau hinnehmen. Zusätzlich bekamen Andreas Brand und Fabian Schwibach kurz vor Spielende jeweils die Rote Karte wegen Foulspiels. Beide sind für das letzte Spiel am kommenden Samstag gesperrt.

Die junge Simbacher Truppe kam sehr gut in die Partie und ging schnell mit 0:4 in Führung. In der ersten Viertelstunde wurden die Vorgaben von Chefcoach Elmar Voll gut umgesetzt. Konsequente Abwehrarbeit, schnelles Umschalten in den Gegenstoß und kontrollierter Spielaufbau im Angriff. Leider konnte die Mannschaft dieses hohe Niveau nicht halten, die Gastgeber holten Tor um Tor bis zum 10:10 auf. In dieser Phase spielten die Simbacher zu hektisch: Pausenstand 16:13 für den TSV Niederraunau (Spielfilm: 0:4, 4:7, 10:10, 14:11, 16:13).

In der Pause appellierte der Trainer nochmals an seine Mannschaft nicht so hektisch zu agieren und in der Abwehr mehr Laufarbeit zu leisten. Leider setzten die Spieler dies nicht um und der Rückstand erweiterte sich auf 6 Tore (20:14). Doch die Simbacher kämpften sich wieder auf 3 Tore heran (25:22, 26:23). Leider gelang bis zum Spielende der Ausgleich nicht mehr, die  Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden. Endstand 28:25 für Niederraunau. Sehr erfreulich somit einzig die ersten beiden Tore für den 18-jährigen Janik Sextl, der eine gute Partie ablieferte.

Torschützen:

Chris Schrädobler 7/4, Johannes Mayer 5, Petr Kust 3, Andreas Brand 3, Janik Sextl 2, Fabian Schwibach 1

Letzter Ausritt: Niederraunau - 24.04.2015

 

Die Saison biegt auf die Zielgerade und für Elmar Voll und die Seinen steht mit der Reise nach Niederraunau die letzte Auswärtsfahrt an.

Die Gastgeber, die seit Jahren fester Bestandteil der Landesliga Süd sind, rangieren aktuell einen Punkt und damit auch einen Rang vor den Innstädtern auf Platz 7 der Tabelle. Nachdem die Simbacher mit der knappen Niederlage in Immenstadt verpasst haben, die vorderen Ränge noch einmal ins Visier zu nehmen, bietet sich hier noch einmal die Chance, nach vorne zu rücken.

Die Tatsache dass es für beide Teams lediglich um Tabellen-Mathematik geht, wird auf die Partie keinen Einfluss haben: Solche Traditionsduelle, die sich zwischen diesen Mannschaften über die letzten Jahrzehnten hinweg immer wieder in Bayern- und Landesliga- Begegnungen ergeben haben, rufen immer das Ehrgefühl auf den Plan und schreien nach Einsatz und Engagement - allein schon aus Prinzip. So bietet auch Elmar Voll alles auf, was Rang und Namen hat: Petr Kust ist wieder dabei, fehlen werden jedoch am Kreis Mats Neumaier und der bereits seit 3 Wochen verletzte Andy Hillinger.

 

Der TSV setzt zu dieser letzten Fahrt in die altehrwürdige Schulzentrumshalle Krumbach auch einen großen Bus ein, um den Fans noch die Möglichkeit zu bieten, ein letzten Mal in dieser Spielzeit mit den Spieler gemeinsam zu reisen. Abfahrt ist am Samstag, den 25.04.2015, am Simbacher Busbahnhof um 15:00 Uhr, Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514.

Eine knappe Niederlage musste der TSV beim heimstarken TV Immenstadt hinnehmen - 20.04.2015

Bis auf den aus persönlichen Gründen fehlenden Petr Kust konnte Trainer Elmar Voll auf alle Spieler zurückgreifen. Nach dem tollen Heimauftritt gegen den TSV Allach wollten die Simbacher mind. 1 Punkt mitnehmen.

Die Immenstädter verließen sich ausschließlich auf ihren kroatischen Rückraumspieler Skaramuca, der immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich war und insgesamt auf 11 Treffer kam. Die Gäste aus Simbach mit schnellem Spiel nach vorne und spielerischen Mitteln. Allerdings fehlte der letzte Biss und die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne.

So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Pausenstand 16:13 für den TV Immenstadt (Spielfilm: 1:3, 6:6, 10:10, 13:12).

Bis zum 20:20 das selbe Bild, dann leisteten sich die Gäste aus Simbach eine kleine schwache Phase, in der einige Torchancen nicht verwertet wurden. Dazu kam allerdings auch eine äußerst einseitige Auslegung der Schiedsrichter, das Zeitspiel betreffend. So mussten die Gäste aus Simbach ständig einem 1-2-Torerückstand hinterherlaufen. Bis zum Spielende gelang der Ausgleich nicht mehr, so dass die knappe Niederlage nicht mehr abgewendet werden konnte. Endstand 29:27 für Immenstadt.

Hier zeigte sich die noch fehlende Abgeklärtheit und Erfahrung der noch sehr jungen Simbacher Truppe. Beim TV Immenstadt spielten dagegen alleine 4 kroatische Legionäre und mehrere Spieler, die um die 30 Jahre alt sind. Das machte letztendlich den kleinen Unterschied aus, aber die Zukunft spricht klar für das Team um Kapitän Fabian Schwibach. Bereits jetzt spielerisch besser, kommt mit zunehmenden Alter die Erfahrenheit hinzu. Deshalb kein Vorwurf an die Mannschaft. Jetzt gilt es in den zwei noch ausstehenden Partien in Niederaunau und zuhause gegen Traunstein die Kräfte zu bündeln und die Saison erfolgreich abzuschließen.

 

Torschützen:

Chris Schrädobler 5/2, Fabian Schwibach 4, Julian Henzel 3, Markus Vierlinger 3, Lukas Monz 3, Johannes Mayer 3, Mathias Neumaier 2, Thomas Brodschelm 2, Lukas Eichinger 2.

Abschluss der Allgäu-Tournee für den TSV in Immenstadt - 16.04.2015

 

Die Schützlinge von Elmar Voll schicken sich an, die letzten Reisen hinter sich zu bringen. Bevor die letzte Auswärtsfahrt nach Niederraunau ansteht, geht es am kommenden Sonntag noch einmal ins Allgäu zum TV Immenstadt.

Das Hinspiel entscheiden die Innstädter mit einer Klasseleistung und 33:24 deutlich zu ihren Gunsten: Tempo und Spielwitz ließen den „Riesen aus dem Allgäu“ keine Chance, auch wenn die baumlangen Kerls versuchten, den Simbachern mit besonderer Härte beizukommen und den Schneid abzukaufen. Ein erneuter Erfolg könnte den TSV auch in der Tabelle wieder weiter vorrücken lassen, jedoch ist Immenstadt zu Hause eine Macht: Bislang mussten sie sich in eigener Halle nur dem Lokalrivalen Ottobeuren geschlagen geben – alle anderen Heimspiele entschieden die Immenstädter für sich.

Personell hat sich die Situation seit dem Sieg gegen Tabellenführer Allach für die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach nur dahingehend verändert, dass Andreas Hillinger leider für den Rest der Saison aufgrund seiner Bänderverletzung ausfallen wird. Trotz dieses einen Ausfalls kann Elmar Voll aus einer gut gefüllten Personaldecke schöpfen und mit dem Schwung aus dem letzten Heimspiel stehen die Chancen für ein positives Ergebnis aus Simbacher Sicht sehr gut.

Simbach düpiert Tabellenführer 24:18 (12:8) - 13.04.2015

 

Gut gelaunt zeigten sich Elmar Voll und seine Jungs nach dem In(n)Energie-Spieltag: Eine mannschaftlich geschlossene, absolut tadellose Leistung der Innstädter zeigte dem hoch gehandelten Spitzenreiter aus Allach klar die Grenzen auf und ließ Simbacher Spieler und Fans vergnügt und verdient feiern.

Nachdem die verletzungs- und krankheitsbedingt in den letzten Wochen ausgefallenen Akteure wieder zur Verfügung standen, konnte Simbachs Cheftrainer endlich wieder aus dem Vollen schöpfen - bis sich Andy Hillinger beim Aufwärmen eine Bänderverletzung zuzog und kurz vor den Anpfiff passen musste. An dieser Stelle alles Gute und schnelle Besserung, Andy.

Trotzdem zeigte die Mannschaft einen ganz anderen Zug als in den letzten Partien: Von Anfang an entwickelte sich eine Intensive Partie, die zunächst von den beiden Abwehrreihen bestimmt wurde. Vorne legte Simbach vor, Allach zog nach.

Bis zum 8:8 ein Schlagabtausch auf Augenhöhe - zumindest vom Ergebnis her. Simbach spielerisch klar besser und variabler, Allach zumeist durch Einzelaktionen oder per 7m erfolgreich. Die entscheidende Wendung nahm die Partie dann nach etwa 25 Minuten: Beim Strafwurf für Simbach baute sich Allachs Keeper David Docampo provozierend Nase an Nase am 7m-Punkt vor Simbachs Chris Schrädobler auf, um den Schützen zu beeindrucken. Selten gesehen und psychologisch, wie sich herausstellen sollte, keine besonders gute Idee. Sekunden später schlug der Ball unter der Latte zum 9:8 ein und Schrädobler - sichtlich angespornt - legte umgehend im nächsten Angriff noch ein Geschoss aus dem Rückraum zum 10:8 nach, das der Allacher Torwächter erst wahrnahm, als der Ball wieder aus den Maschen kullerte.

Für die Simbacher war das der Aufruf, den Gästen bis zur Pause noch zu zeigen, wo der Bartel den Most holt und für klare Verhältnisse zu sorgen. Stefan Babisch im Simbacher Gehäuse machte dicht und mit zwei Gegenstößen stellten die Innstädter bis zur Halbzeit noch auf 12:8 - nicht zuletzt auch ein Ergebnis falsch angewandter Psychologie. Besonders bemerkenswert dabei, dass der Tabellenführer aus Allach allein vier 7m-Tore brauchte, um im ersten Durchgang überhaupt auf 8 Treffer zu kommen.

Auch in Hälfte 2 zeigten sich die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach hellwach uns als Herr im Ring: Mit weiterhin konsequenter Abwehrarbeit und einem weiter sehr gut aufgelegten Stefan Babisch zwischen den Pfosten stellten sie zügig auf 17:11. Den Gästen vollends den Zahn zog Torward Max Findl, als er - jeweils zum 7m eingewechselt - 3 Strafwürfe der Münchner in Folge parieren konnte und insgesamt die Allacher Quote vom Punkt auf bescheidene 50% drückte. Vorne wechselten sich die Simbacher Kräfte ab: Lukas Monz und Johannes Mayer sorgten mit sehenswerten Kunstwürfen für wunderschöne Tore und Mathias Neumaier ließ mit einem unglaublichen Steal die Zuschauer auf den Rängen schmunzelnd Raunen. Simbach blieb ungefährdet und setzte sich weiter ab - 24:16 hieß es nach 55 Minuten, bevor Allach lediglich noch Ergebniskosmetik zum Endstand von 24:18 betreiben konnte.

Nach den durchwachsenen und vom Verletzungspech geprägten letzten Wochen ist die Simbacher Erste wieder in der Spur und zeigte mit Handball zum Zungeschnalzen, welches Potenzial in dem Team steckt.


Statistik:

Gelb: Simbach 3 / Allach 3

2min: Simbach 3 / Allach 2

7m: Simbach 4/4 / Allach 10/5

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1.-45.), Max Findl (45.-60.), Johannes Mayer (5), Lukas Monz (2), Petr Kust, Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (5/4), Andreas Brand (4), Mathias Neumaier (2), Lukas Eichinger, Markus Vierlinger, Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (1)

Ein paar Bilder vom Spiel:

Simbach fordert den Tabellenführer - 09.04.2015

 

Nach den letzten von Verletzungspech und Krankheitsfällen geprägten Wochen wartet auf Elmar Voll und sein Team das Highlight der Rückrunde. Mit dem TSV Allach gibt am kommenden Samstag der Tabellenführer der Landesliga seine Visitenkarte in der Innstadt ab.

 

Nach einer perfekten Vorrunde haben die Münchner in der Rückrunde zuletzt 3 Niederlagen eingefahren - wohl auch ob des großen Vorsprungs in der Tabelle. Damit scheinen die Mannen um Trainer Kurt Neumaier, der nach einem Jahr als Co-Trainer des TUS FFB I in der 3.Liga einem Jahr beim TSV Milbertshofen in der letzten Saison nach Allach zurück kehrte, etwas aus dem Tritt geraten und zeigen vor allem gegen offensive Abwehrreihen in der Vorrunde nicht vermutete Schwächen.

 

Für Simbach eine Gelegenheit, nach der zweiwöchigen Osterpause mit einem wieder voll besetzten Kader zu zeigen, was geht und auch eine Chance, die zuletzt durch den dezimierten Kader nicht ganz zufriedenstellenden Ergebnisse zu relativieren.

 

Zudem gilt es auch für beide Teams, mit zumindest einem Auge auf die Tabelle zu schielen: Allachs komfortabler Vorsprung auf Rang 2 und 3 ist auf 5 bzw. 6 Punkte geschrumpft, Simbachs Distanz zu den abstiegsbedrohten Rängen beträgt bei noch 4 ausstehenden Partien ebenfalls nur 6 Punkte. Damit ist klar, dass keines der beiden Teams gewillt sein wird, Geschenke zu machen.

 

In der Hinrunde gab es für Kapitän Fabian Schwibach und seine Mitstreiter eine Niederlage in Allach. Ein Grund mehr, auf Revanche zu setzen. Anpfiff ist zu gewohnter Stunde um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle.

Knappe Niederlage beim heimstarken TV Memmingen - 30.03.2015


Die Voraussetzungen vor der Partie waren alles andere als rosig. Petr Kust und Lukas Eichinger grippekrank zu Hause, Lukas Monz, Julian Henzel, Fabian Schwibach und Andreas Brand angeschlagen und nicht voll einsatzfähig. Die Devise lautete irgendwie das Spiel so lange wie möglich offen halten und dagegenzuhalten.

So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Pausenstand 13:11 für den TV Memmingen (Spielfilm: 2:0, 2:2, 6:6, 9:9, 12:10).

Bis zum 16:14 das selbe Bild, dann leisteten sich die Gäste aus Simbach eine 10-minütige schwache  Phase, in der einige Torchancen nicht verwertet wurden. So konnten die Memminger auf 21:16 davonziehen. Doch die Simbacher kämpften sich wieder auf 2 Tore heran (22:20, 24:22). Doch bis zum Spielende gelang der Ausgleich nicht mehr, so dass die knappe Niederlage nicht mehr abgewendet werden konnte. Endstand 26:25 für Memmingen.

 

Torschützen:

Andreas Hillinger 5/5, Chris Schrädobler 5, Fabian Schwibach 5, Julian Henzel 4, Jonas Hennersberger 2, Markus Vierlinger 2, Johannes Mayer 2

Nächster Allgäu-Gegner für TSV Simbach - 27.03.2015


Nach Ottobeuren und Dietmannsried steht mit dem TV Memmingen für die Innstädter der nächste Gegner aus dem Allgäu auf dem Programm. Memmingen liegt nach starkem Beginn der Saison aktuell auf Rang 10 und damit im abstiegsbedrohten Bereich.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Kinkel, der bereits für den TSV Kottern, den TSV Landsberg und den TSV Dietmannsried tätig war, unterlag am vergangenen Wochenende dem Tabellenführer aus Allach und steht damit massiv unter Zugzwang. Die Stärke der Allgäuer um Spielmacher Aleksandar Radukic liegt in einer sehr effizienten Offensive: Jeder Spieler ist torgefährlich und variabel – damit stellt Memmingen die dritterfolgreichste Angriffs- reihe der Landesliga mit im Schnitt knapp 30 erzielten Toren pro Spiel.

Für den TSV heißt das Motto nach den letzten zwei Niederlagen: bewährte Einsatzfreude, Konzentration und vor allem den Gegner nicht ins Spiel und zu einfachen Toren kommen zu lassen. Ein wohl wieder kompletter, jedoch auch frisch genesener, Kader steht Headcoach Elmar Voll zur Verfügung. Alleine die Wechselmöglichkeiten für schnelles Tempospiel sollte dem TSV gute Chance für die Begegnung bieten. Andreas Brand und Julian Henzel werden wieder angreifen, für Thomas Brodschelm, rutscht Janik Sextl ins Simbacher Aufgebot.

Heimserie gerissen: Ersatzgeschwächte Simbacher unterliegen Dietmannsried klar 21:32 (13:16) - 16.03.2015

6 Heimspiele in Serie hatten die Innstädter klar gewonnen - eine Serie die gegen die Gäste aus dem Allgäu nun gerissen ist. Cheftrainer Elmar Voll musste personell stark zurückstecken: Mit Andy Brand und Julian Henzel fiel verletzungsbedingt der Standard-Rückraum aus, dazu musste auch Thomas Brodschelm pausieren: Der Linkshänder auf dem rechten Flügel laboriert an einer Knieverletzung.

So musste Lukas Monz auf die Zähne beißen, um trotz gesundheitlicher Probleme aus dem letzten Spiel zumindest eine Rückraumreihe für die Simbacher komplettieren zu können. Dass es so gegen die Überraschungs-Mannschaft der Saison, die zuletzt den Tabellenführer Allach geschlagen hatten und auch dem Tabellenzweiten Ottobeuren ein Unentschieden abringen konnte, war klar.

Der Start für die Innstädter ließ zunächst auch noch nichts Böses vermuten: Gegen die robuste und herzhaft agierende Defensive der Allgäuer kombinierten die Simbacher immer wieder freudig und brachten Fabian Schwibach am Kreis in Abschlussposition. Es lief nicht alles rund, aber mit einigen guten Ideen und einer laufintensiven Defensive hielten die Hausherren die Gäste bis zum 7:5 auf Distanz und 300 Zuschauer waren zufrieden. Ein offenes Spiel, bei dem die Gäste geduldig agierten und auf Fehler der Hausherren warteten. Und mit zunehmender Spieldauer sollten diese auch kommen: Den Mannen um Kapitän Fabian Schwibach war nach 25 Minuten der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Ohne die nötigen Wechselmöglichkeiten für das Simbacher Tempospiel wurden die Abschlüsse immer unpräziser und gleichzeitig Gästetorwart György Ignacz auch immer stärker. Dietmannsried nutzte die Simbacher Schwächephase und drehte mit konsequenter Fehlernutzung die Partie: Aus einem 11:11 wurde ein 13:16, mit dem es in die Pause ging.

Soweit, so gut, der zweite Durchgang sollte nun wieder eine Trendwende und die Entscheidung für Simbach bringen, aber Halbzeit zwei verlief suboptimal: Wie schon angedeutet rief Gäste-Goalie Ignacz eine mehr als bemerkenswerte Leistung ab und legte damit den Grundstein für den späteren Erfolg seiner Farben: 12 Minuten lang hielt er seinen Kasten sauber, parierte insgesamt 3 Strafwürfe und stellte die Simbacher Offensive vor eine nahezu unüberwindliche Aufgabe. Dazu garantierte er seinen Vorderleuten ein ums andere Mal die Möglichkeit zu schnellem Konterspiel und einfachen Treffern und die Gäste aus dem Allgäu nutzen diese Vorlage mit starker Chancenauswertung konsequent und setzten sich so auf 13:22 ab.

Mit diesem Spielverlauf und schwindenden Kräften lief nun bei den Hausherren nichts mehr zusammen. Fabian Schwibach und Chris Schrädobler versuchten mit Distanzwürfen noch schnelle Tore zu erzielen, aber 5 Pfostentreffer in Folge begruben auch diesen Ansatz, noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Wie sagte einst der Fußball-Poet Andy Brehme: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. Simbach blieb unter dem Niveau der letzten Heimspiele und die Gäste aus Dietmannsried spielten fehlerfrei das, was sie können. Das Spiel war entschieden und die gut leitenden Schiedsrichter Börkey und Holzner hatten keine Mühe in einer fairen Begegnung. Am Ende siegte Dietmannsried verdient und klar mit 21:32. Für Simbach ist nun wichtig, dass die Verletzten zurückkommen und die angeschlagenen Spieler in den nun spielfreien 2 Wochen etwas Zeit zur Regeneration erhalten, dann geht es mit neuem Fleiß wieder an die alte Sache: Am 28.03. wartet in Memmingen das nächste Spiel auf Elmar Voll und seine Jungs.

Statistik:
Gelb: Simbach 3 / Dietmannsried 3
2min: Simbach 2 / Dietmannsried 4
7m:    Simbach 2/5, Dietmannsried 1/2

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Andreas Hillinger (4/2), Johannes Mayer (1), Lukas Monz (2), Petr Kust, Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (1), Mathias Neumaier, Lukas Eichinger (3), Markus Vierlinger, Fabian Schwibach (7)

Schlagmann Spieltag in Simbach:

Am Inn die Überraschungsmannschaft der Landesliga Süd - 13.03.2015

 

Nach der Niederlage in Ottobeuren, bei der man zwar mannschaftlich und kämpferisch überzeugen konnte, aber aufgrund der misslichen Personalsituation letztendlich den Kürzeren zog, heißt es für Elmar Voll und seine Jungs wieder „alles auf Null“ und an das nächste Spiel denken.

Mit der HSG Dietmannsried/Altusried gastiert die Überraschungsmannschaft der Saison in der Innstadt. Die Allgäuer liegen als Neulinge auf einem respektablen 7 Platz und konnten am vergangenen Wochenende Ligaprimus Allach mit 27:25 die erst zweite Niederlage in der laufenden Spielzeit beibringen. Auch beim 29:29-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Ottobeuren zeigte die Mannschaft von Trainer Zoltan Sellei ihr Potenzial. Rund um den ehemaligen Ottobeurer Bayernliga-Rückraum-Schützen, den Ungarn Andras John, ist eine äußerst ernst zu nehmende und schlagkräftige Truppe entstanden, die vor allen körperlich mehr als gut in Schuss ist.

In der Hinrunde mussten sich auch der TSV beugen: Im Allgäu setzte es für Kapitän Fabian Schwibach und seine Kollegen eine schmerzliche 30:25 Niederlage.

Nach dem Punktverslust in Ottobeuren und den damit verbundenen Rückstand von nunmehr 7 Zählern auf Rang zwei gilt es für den TSV von Spiel zu Spiel denken und die Entwicklung der Mannschaft in den Vordergrund zu stellen. Dabei ist eine mögliche Revanche für die Vorrunden-Schlappe ein willkommener zusätzlicher Motivator für ein Spiel in heimischer Halle vor den eigenen Fans.

Trotzdem nicht ganz einfach, denn die Personalmisere hat die Innstädter weiterhin fest im Griff: Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Julian Henzel mit Sehnenverletzung sowie von Thomas Brodschelm und Lukas Monz, die jeweils an einer Knierverletzung laborieren. Sicher fehlen wird weiterhin Andreas Brand mit einer schweren Handgelenksprellung, wieder dabei ist lediglich Lukas Eichinger, der trotz eines abgebrochenen Zahns aus dem Spiel der Herren 2 gegen Altenerding wieder im Kader der Ersten stehen wird. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle.

Simbach verkauft sich teuer in Ottobeuren (32:30) - 09.03.2015

 

Die erste Herren-Mannschaft des Landesligisten TSV Simbach trat am Samstag ohne die verletzten Spieler Thomas Brodschelm, Andreas Brand, Julian Henzel und Lukas Eichinger, der sein letztes A-Jugendspiel bestritt, das Spitzenspiel beim TSV Ottobeuren an. Zusätzlich musste das junge Simbacher-Team auf Cheftrainer Elmar Voll verzichten. Die Betreuerfunktion wurde von Andreas Brand und Julian Henzel übernommen. Das Spiel war in den ersten Minuten sehr ausgeglichen. Als taktische Marschrichtung wurde eine offensive Manndeckung gegen den Mittelmann des TSV Ottobeuren ausgegeben. Durch diese taktische Maßnahme hatte Simbach den Angriff der Ottobeurer im Griff und konnte selbst durch ein konzentriertes Angriffsspiel einfache Tore durch Kreisanspiele oder Würfe aus dem Rückraum erzielen. Nach dem zwischenzeitlichen 11:11 konnte sich Ottobeuren in den letzten Minuten vor der Halbzeit durch einen Zwischenspurt auf 15:11 absetzen. Schließlich wurden bei einem Ergebnis von 15:12 die Seiten gewechselt.

 

Anfangs der zweiten Halbzeit konnte das Spiel weiterhin offen gestaltet werden, bevor der Tabellenzweite TSV Ottobeuren das Ergebnis auf einen fünf-Torevorsprung 27:22 ausbaute. Das junge Team des TSV Simbach gab das Spiel noch nicht auf und verkürzte durch eine großartige kämpferische Leistung wieder auf 29:27. In dieser Phase hätte man auch in Führung gehen können, aber man merkte, dass durch schwindende Kräfte mangels Wechselmöglichkeiten, die notwendige Konzentration vor allem im Angriff nach lies. Nichts desto trotz verkürzte Simbach in der letzten Minute noch auf 31:30 und man schnupperte an einer kleinen Sensation. Mit dem Abpfiff stellte Ottobeuren mit dem 32:30 den Sieg aber sicher.

 

Fazit: Simbach überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleitsung, hervorragenden Einsatz und Siegeswillen. Leider führte die knappe Spielerdecke und den damit verbundenen Kräfteverlust zum Ende des Spiels dazu, dass ein möglicher Sieg durch vergebene Großchancen ausblieb. Auf diese Leistung kann die Mannschaft stolz sein und ist in dieser Verfassung für die nächsten Aufgaben bestens gerüstet.

 

Für den TSV Simbach spielten: Maximilian Findl (Tor), Stefan Babisch (Tor), Chris Schrädobler (6/1), Andreas Hillinger (3/2), Johannes Mayer (5), Lukas Monz (5), Petr Kust (5), Markus Vierlinger (1), Fabian Schwibach (5), Mathias Neumaier, Jonas Hennersberger

Allgäu-Ausflug für Voll & Co. - 05.03.2015

 

Nach dem klaren Sieg zu Hause gegen Weilheim steht am kommenden Wochenende eine ungleich höhere Hürde für den TSV Simbach an: Die Reise geht ins Allgäu zum aktuellen Tabellenzweiten, dem TSV Ottobeuren.

Der Gastgeber hat als Bayernliga-Absteiger den sofortigen Wiederaufstieg ins Oberhaus zum Ziel und liegt mit Rang 2 dazu in dieser Zielsetzung auf Kurs. Am letzten Wochenende gab es bei Klassenprimus Allach allerdings eine herbe 32:20-Klatsche, die den Vorsprung auf den Drittplatzieren Fürstenfeldbruck auf 3 Punkte und auf den Viertplatzierten Simbach auf 5 Punkte hat schmelzen lassen.

Damit ist alles für ein Spitzenspiel angerichtet: Wer den Platz als Sieger verlässt wird in der Aufstiegs- und Relegationsfrage ein gewichtiges Wort mitreden können. Das Hinspiel in Simbach ging an die Ottobeurer, die sich in der Vorrunde mit 21:28 in der Innstadt durchsetzen konnten.

Personell wird Simbachs Cheftrainer nicht auf alle Akteure zugreifen können: Julian Henzel fällt mit Sehnenverletzung aus, ebenso Andreas Brand mit einer Handgelenksprellung. Auch Thomas Brodschelm wird verletzungsbedingt nicht Auflaufen können. Der Einsatz von Johannes Mayer ist nach den erlittenen Ellbogencheck aus dem Weilheim-Spiel ungewiss. Trotzdem wird das Spiel für die Voll-Truppe richtungsweisend für den Rest der Saison: Mitten im Konzert der Großen oder im Kampf „best oft the rest“.

Pflicht erfüllt: Simbach schlägt Weilheim 30:14 (17:7) - 01.03.2015

 

Es war kein Handballfest - soviel kann man schon vorausschicken - aber was zählt, ist der Erfolg. Trotz einer eher mittelmässigen Leistung konnte sich der TSV wieder 2 Punkte anschreiben lassen - und das war auch das erklärte Ziel von Cheftrainer Elmar Voll, der zwar wieder die Langzeitverletzten Babisch, Kust und Mayer im Kader hatte, dafür aber auf den mit einer Sehnenverletzung für die nächsten Wochen ausfallenden Julian Henzel verzichten musste.

 

Die Partie begann zunächst offen. Simbach spielerisch klar überlegen, aber Weilheim bemüht und mit dem Glück des Tüchtigen auf Tuchfühlung - so zumindest bis zum 3:3. Danach verschärften Schwibach und Co. das Tempo, die Abwehr agierte beweglicher und die Gäste zeigten sich nach knapp 10 Minuten mit der Gesamtthematik stark überfordert. Im Folgenden enteilten die Innstätter den Gästen aus Weilheim mühelos: Vom 3:3 über ein 8:3, ein 12:7 und bis zum Halbzeitstand von 17:7 wobei noch jede Menge Torchancen ausgelassen wurden. In dieser Phase des Spiels konnte besonders Chris Schrädobler dem Spiel seinen Stempel aufdrücken: Mit allein 8 Treffern erzielte er mehr Toren in Hälfte eins als die gesamte Mannschaft aus Weilheim.

 

Nach dem Seitenwechsel nutzte Elmar Voll die klaren Verhältnisse, seinen zurückgekehrten Langzeit- verletzen und der "zweiten Garde" viel Spielpraxis zu gewähren. Stefan Babisch kehrte nach 3 Monaten Abstinenz für den gut haltenden Max Findl ins Simbacher Tor zurück und machte seine Sache prächtig, aber auf dem Feld lief nicht mehr alles rund. Sukzessive passte sich der TSV dem Niveau der Gäste und produzierte mehr technische Fehler als notwendig. So bleibt zu erwähnen, dass neben Stefan Babisch und Chris Schrädobler die beiden Unparteiischen Balogh und Nerl mit zu den besten Akteuren auf dem Platz avancierten. Als interessantes Novum bleibt, dass die Simbacher im Laufe der Partie genauso viele Alu-Treffer sammelten wie die Gäste Tore, wodurch ein noch klareres Ergebnis ausblieb.

 

In den letzten Minuten rüttelte Elmar Voll seine Spieler nochmals kräftig auf: Mit einer offensiven Abwehrvariante wollte er, dass auf jeden Fall die 30-Tore-Marke noch geknackt würde, mit erfolgreichem Ausgang. Mit dem Schlusspfiff nahm der Simbacher Cheftrainer als Positivum zwei Punkte und die Tatsache mit, dass sich bis auf Johannes Mayer keiner seiner Jungs ernsthaft verletzt hatte. Mayer bekam quasi in der letzten Minute einen Ellenbogencheck ins Gesicht. Unnötige Folge der Aktion waren schließlich zwei angebrochene Backenzähne die unmittelbar nach dem Spiel in einer zahnärztlichen Notaufnahme behandelt werden mussten.

 

Fazit: Simbach gewinnt klar und ohne großen Aufwand mit 30:14 und rückt auf Platz 4 der Tabelle vor. So kommt es nächste Woche in Ottobeuren zum Spitzenspiel des Zweiten gegen aufrückenden Vierten.

 

Statistik:

Gelb: Simbach 3, Weilheim 3

2min: Simbach 5, Weilheim 7

7m: Simbach 9/7, Weilheim 3/2

 

Für Simbach:

Max Findl (1.-30.), Stefan Babisch (31.-60.), Andreas Hillinger (2/2), Johannes Mayer (3), Lukas Monz (2), Petr Kust (4), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (12/4), Andreas Brand (2), Mathias Neumaier (3), Thomas Brodschelm, Lukas Eichinger (2/1), Markus Vierlinger, Fabian Schwibach

Ein paar Eindrücke vom Heimspiel gegen Weilheim:

Revanche im Blick: Simbach empfängt Weilheim - 26.02.2015


2 Punkte – das ist die klare Vorgabe für das Spiel am kommenden Samstag, wenn der TSV von Coach Elmar Voll den aktuellen Tabellenvorletzten aus Weilheim empfängt. Das scheint auch durchaus machbar, wenn man den Blick über die Tabelle schweifen lässt: Simbach auf 5 mit anhaltender Aufwärtstendenz, Weilheim auf 13 mit bereits großem Abstand zum rettenden Ufer. Die Gäste konnten bislang in der Spielzeit nur 4mal Zählbares einfahren - und das auch nur zu Hause, niemals in der Fremde. Zudem ist noch eine Rechnung offen: Unter den 4 Siegen, die Weilheim bisher erreichen konnte, ist auch ein 36:25–Erfolg gegen die Innstädter aus der Hinserie.

Eine Scharte, die der Simbacher Cheftrainer ausgemerzt wissen will. Im Hinspiel gastierten die Simbacher in der einzigen Spielstätte der Liga gibt, in der kein Haftmittel verwendet werden darf - ein klarer Vorteil für das Heimteam, der aber nicht als Entschuldigung gelten kann. Für Kapitän Fabian Schwibach und seine Kollegen bedeutet dies nun für das erneute Kräftemessen veränderte Vorzeichen: Eigene Halle, eigenes Publikum und der Blick nach oben, den man trotz der zuletzt „nur“ erreichten Punkteteilungen in Göggingen und Haunstetten beibehalten möchte. Dazu ist ein Erfolg nötig – und auf den wird gezielt hingearbeitet, denn der TSV ist nunmehr seit 8 Spielen ungeschlagen. Personell kann Elmar Voll so gut wie aus dem vollen schöpfen: Petr Kust, Johannes Mayer und voraussichtlich auch Stefan Babisch (Tor) stehen nach Ihren Verletzungen wieder zur Verfügung, einzig linkshänder Julian Henzel ist aus beruflichen Gründen verhindert.

Anpfiff ist traditionsgemäß am Samstag um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 13:00 empfängt die männliche C-Jugend des TSV Simbach II genauso wie um 14:45 die weibliche C-Jugend den Lokalrivalen vom TV Altötting. Ein weiteres Derby steht um 18:30 an, wenn Simbachs Herren II gegen die SVG Burgkirchen antreten.


TSV Haunstetten II – TSV Simbach 31:31 - 09.02.2015

 

Trotz 31 erzielter Treffer musste sich der TSV Simbach mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Gegen die abstiegsbedrohten Haunstettener leisteten sich die Spieler erneut zu viele Fehlwürfe und technische Fehler.

Der Spielbeginn verlief erfolgversprechend, denn in kürzester Zeit wurde eine 5:1-Führung erspielt. Dies wurde bis zum 12:5 auf 7 Tore ausgebaut. Die Simbacher hatten das Spiel unter Kontrolle. Halbzeitstand schließlich 16:11.

Die 2.Spielhälfte verlief unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen, denn allein 20 Gegentore in 30min. sprechen eine deutliche Sprache. Da auch die erfahrenen Spieler keine Ordnung ins Spiel bringen konnten mussten alle mit der Punkteteilung zufrieden sein (Spielfilm: 16:11, 22:22, 24:24, 29:29, 31:31).

Neben den konsternierten Spielern war auch Chefcoach Elmar Voll ratlos angesichts der kollektiven Schwäche bei den Auswärtsspielen. Er meinte nur, dass der Welpenschutz nun vorbei sei.

Torschützen:

Andi Hillinger 5 (davon 1 7m), Lukas Monz, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger und Tom Brodschelm je 1, Chris Schrädobler 3 (davon 1 7m), Andi Brand 6, Lukas Eichinger 3, Julian Henzel und Fabi Schwibach je 5

Augsburg - die Zweite

 

Wie schon vor 14 Tagen führt der Spielplan den TSV Simbach um Elmar Voll ins Schwäbische nach Augsburg, wieder in die abstiegsbedrohten Niederungen der Tabelle – und wieder ist äußerste Vorsicht geboten.

 

Vor 2 Wochen ließ man in Göggingen einen Punkt, nun geht es zum ebenfalls im Tabellenkeller gefangenen TSV Haunstetten 2. Wie auch Göggingen stehen die Haunstettener in der Pflicht, im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten, haben aber gegenüber dem Stadtrivalen einen Vorteil: Am gleichen Tag trifft das Haunstettener Bayernliga-Team ebenfalls zuhause auf den TSV Friedberg, so dass durchaus personelle Verstärkungen für die „Zweite“ abfallen könnten.

 

Haunstetten feierte zuletzt 3 Siege in den letzten 4 Heimspielen, Simbach ist also gewarnt. Um jedoch weiter Boden auf die Spitze gut zu machen, sind Punkte in Augsburg vonnöten. Im Hinspiel reüssierten die Innstädter mit 24:22, wobei jedoch eine klare 17:10 Halbzeitführung im 2. Durchgang leichtfertig aufgebraucht und die Partie noch unnötig knapp wurde.

 

Personell gibt es für Cheftrainer Elmar Voll vermutlich einige Veränderungen. Die Langzeitverletzten Stefan Babisch und Petr Kust werden weiter fehlen. Johannes Mayer ist im Aufbautraining, Einsatz eher fraglich. Angeschlagen und offen, ob am Samstag einsatzfähig, sind Mathias Neumaier, Julian Henzel und Andreas Brand. Erst das Abschlusstraining am Freitag wird zeigen, wer spielfähig ist.

Bilder vom Heimspiel gegen FFB II:

Duplizität der Ereignisse: Simbach setzt sich gegen Fürstenfeldbruck durch. Endstand 29:21 (11:14) - 02.02.2015

 

Man könnte den Bericht vom letzten Heimspiel gegen Eichenau kopieren - er würde auch auf die Begegnung mit Fürstenfeldbruck passen wie der Deckel auf den Topf:

- Elmar Voll hatte seine Jungs während der Woche auf eine massive Deckung der Gäste vorbereitet

- mit Petr Kust, Stefan Babisch und Jojo Mayer fehlen die gleichen Stammkräften

- im ersten Durchgang tun sich die Simbacher schwer und stehen sich selbst im Weg

- Mitte des ersten Durchgangs nach der ersten Auszeit läuft die Partie flüssiger und Simbach setzt sich ab

- eine magere Chancenauswertung verschafft den Gäste Vorteile

- Simbach zur Halbzeit im Nachteil

- nach der Pause ein völlig anderes Spiel

Auch das Endergebnis passt exakt: Wie vor 2 Wochen geht die Voll-Truppe nach einem starken zweiten Durchgang mit 29:21

verdient als Sieger vom Platz.

 

Doch so einfach wollen wir es uns nicht machen. Im Vorfeld musste zu den bereits genannten Ausfällen auch Kreisläufer Mathias Neumaier passen, und so sahen die rund 250 Fans das "Erste"-Debüt von Janik Sextl aus der Simbacher A-Jugend.

Zu Beginn schienen die Innstädter noch mit dem Schock aus dem Haunstetten-Spiel, in dem man einen bereits sicheren Sieg noch aus der Hand gegeben hatte, beschäftigt: Hoch motiviert, aber viel zu hektisch gelangen den Mannen um Kapitän

Fabi Schwibach zwar schnelle Ballgewinne, die ersten drei Möglichkeit zu Kontern und schnellen Gegenstößen versandeten jedoch unkonzentriert und sogar ohne Torwurf.

 

So legten die Gäste ihrerseits vor und erst nach 15 Minuten konnte der TSV dem ständigen Hin und Her mit 2 schnellen Treffern die richtige Wendung geben und sich auf 8:6 absetzen - scheinbar. Denn wie bereits gesagt - ähnlich dem letzten Heimspiel war die erste Halbzeit nicht die Zeit der Innstädter. Vergebene Chancen

und eine nicht konsequent genug agierende Abwehr öffnete den "Bruckern" wieder die Tür und die Münchner Vorstädter traten auch ein. Mit ihrem deutlich weniger fehleranfälligem Spiel drehten die Gäste, bei denen vor allem Carl May als Spielgestalter herausragte, die Partie und machten aus dem 8:6 ein 9:12. Als dann mit dem Halbzeitpfiff auch noch ein letzter Verzweiflungswurf der Gäste den Weg ins Tor fand, lag Simbach mit 11:14 zurück. In der Pause justierte Elmar Voll nach - und das wohl in kurzen klaren Worten, denn bereits nach 5 Minuten standen die Simbacher wieder auf der Platte und warteten auf Gegner und Schiedsrichter. Mit hohem Tempo und deutlich mehr Überzeugung gingen die Innstädter die Sache nun an - und siehe da, der Erfolg stellte sich prompt ein. Schnell glichen sie zum 14:14 aus und nach 36 Minuten war die Partie wieder völlig offen. Bis zum 17:17 hielten die Gäste noch dagegen - dann jedoch fuhr der Simbach Express drüber. Nachdem FFB diesmal auf personelle Unterstützung aus der Regionalliga-Mannschaft verzichten musste, lag das Momentum auf Simbacher Seite.

 

In fast schon gewohnter Manier sorgte Max Find für den nötigen Rückhalt, während diesmal Andy Brand das Simbacher Offensivspiel prägte: Dynamisch im 1:1, kompromisslos im Gegenstoß und wurfstark aus dem Rückraum war gegen Brand an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Dazu dirigierte Chris Schrädobler die Offensivreihe geschickt und sorgte mit überraschenden Würfen für einfache

Treffer.

Bis zum bis 24:17 bekamen die Gäste kein Bein mehr auf den Simbacher Hallenboden bzw. keinen Ball mehr ins Simbacher Gehäuse. 26:18 und 28:20 die weiteren Zwischenstände, dann erfolgte beim Stande von 29:21 der finale Pfiff, mit dem die gut leitenden Unparteiischen Donaubauer und Wille die Partie beendeten.

Der nächste Sieg für die Simbacher Jungs und die Hinspiel-Niederlage mehr als wett gemacht - damit rückt Simbach auf Rang 4 vor und richtet den Blick weiter nach oben. Es sind noch 9 Partien zu spielen und 18 Punkte zu vergeben .....

Statistik:

 

Gelb: Simbach 3, FFB 3

2min: Simbach 7, FFB 6

7m: Simbach 4/6, FFB 1/2

 

Max Findl, Leo Petschl (n.e.), Andreas Hillinger (1/1), Lukas Monz (2), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (8/3), Andreas Brand (11), Thomas Brodschelm, Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger, Julian Henzel (4), Fabian Schwibach (2), Janik Sextl


Spitzenspiel 5 gegen 3: Simbach empfängt TuS Fürstenfeldbruck II - 29.01.2015

 

Nach der leicht enttäuschenden Punkteteilung vom vergangenen Wochenende in Augsburg ist für Elmar Voll und sein Team keine Zeit für Traurigkeit: Mit dem TuS FFB steht am kommenden Samstag der aktuelle Tabellendritte vor der Tür.

Die Münchner Vorstädter haben nach einem Stotterstart deutlich an Land gewonnen und massiv Punkte eingefahren. Hilfreich war dabei für die Regionalliga-Reserve auch der zeitweilige Einsatz von Drittliga-Kräften aus der Brucker Ersten. Dazu stellen die Brucker mit ihrer gewohnt offensiven und variablen Abwehr die zurzeit zweitbeste Defensive der Liga, die vor allem auf Ballgewinn und damit schnelle Gegenstöße und leichte Tore ausgerichtet ist.

 

Im Hinspiel unterlagen die Simbacher Jungs in der Fürstenfeldbrucker Wittelsbacherhalle nach einer durchwachsenen Leistung klar mit 29:22. Dies soll nun im Rückspiel anders werden – dazu kam der Warnschuss aus dem Göggingen-Spiel gerade recht: Nur wer hellwach ist und über die gesamte Spielzeit konzentriert sein Leistungsvermögen abrufen kann, wird in dieser Begegnung die Punkte holen – und die sind für beide Teams enorm wichtig: Für FFB, um weiter Druck auf Tabellenplatz 2 zu machen, für Simbach, um weiter zur Spitze hin aufzuschließen.

 

Personell sieht die Simbacher Situation wie folgt aus, Stefan Babisch kann nach aktueller Diagnose frühestens wieder in vier Wochen einsteigen, Grund ist ein Muskelriß im Oberschenkel. Auch Petr Kust und Johannes Mayer müssen noch pausieren. Kust ist mit einem Gips an der rechten Hand versehen, Sehnenriß, und Mayer kuriert weiter seine Sprunggelenks-Verletzung. Hingegen ist Andreas Hillinger nach der beruflich bedingten Pause am letzten Wochenende wieder voll dabei.

Anpfiff ist zu gewohnter Stunde um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

 

Im Vorspiel um 14.45 Uhr treffen in der Landesliga die B Jugend Mädels von Julian Henzel und Sabine Monz auf den Tabellenführer TSV Haunstetten, den Abschluss bildet das Lokalderby der Herren II gegen TuS Pfarrkirchen um 18.30 Uhr.

TSV-Zug stottert in Göggingen, entgleist aber nicht! - 26.01.2015

 

Mit einem 28:28-Unentschieden mussten sich die Jungs um Cheftrainer Elmar Voll beim Auswärtsauftritt im schwäbischen Göggingen zufrieden geben.

Mit nur 3 Auswechselspielern und einem Durchschnittsalter von 22 Jahren traten wir gegen einen Gegner an, der um die letzte Chance kämpfte, den Abstieg noch abwenden zu können. Das Team stellte sich auf einen heißen Tanz ein und ging konzentriert ins Spiel. Konsequent in der Abwehr und strukturiert im Angriff. Das Ergebnis war eine schnelle 3:9-Führung nach 10 Minuten.

Doch dann schien in den Köpfen der Spieler das Spiel bereits abgehakt und so ließen wir die dahin harmlosen Gastgeber wieder zurückkommen (Spielfilm: 3:9, 9:9, 10:13, 14:15). Beim Stand von 14:15 wurden die Seiten gewechselt. In der Pausenansprache waren sich alle einig, dass bisher ja nichts passiert und eine Steigerung möglich sei.

Anfangs noch ausgeglichen erspielte sich der TSV Simbach einen erneuten Vorsprung von 4 Toren zum Zwischenstand von 19:23. Leider vergaben die Spieler erneut zu viele klare Torgelegenheiten, die die endgültige Vorentscheidung gebracht hätte. So glichen die Gögginger erneut zum 24:24 aus. Bis zum Schluss blieb es spannend (25:25, 27:27). Beim Stand von 28:28 waren wir im Ballbesitz  und nur noch 55 Sekunden zu spielen. Durch einen zu schnellen Torwurf hatten allerdings die Schwaben noch eine Tormöglichkeit, die allerdings durch ein Time-out des Gögginger Trainers verhindert wurde. Da nur noch 2 Sekunden zu spielen waren brachte der letzte Freiwurf nichts mehr und die Punkte wurden geteilt.

Der eine Punkte war verdient, damit konnten beide Teams leben. Für die junge Simbacher Truppe wäre jedoch weit mehr drin gewesen, aber es war einfach nicht der Tag dazu. Solche Spiele passieren, wichtig war, dass der TSV das klar bessere Team stellte, aber nicht die letzte Konsequenz in der Abwehrarbeit und im Torabschluss zeigte. Die Jungs waren aber sofort selbstkritisch und schauten schon auf die nächste Partie am kommenden Samstag, wo die 2.Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck wartet (16.30 Uhr). Hier möchte sich die Mannschaft wieder gewohnt kampf- und spielstark präsentieren. Es sollten auch wieder die „alten“ angeschlagenen Spieler einsatzbereit sein. Dadurch ist das Team noch variabler.

 

Torschützen:

Jonas Hennersberger 3, Chris Schrädobler 4/davon 3 7-m, Andreas Brand 9, Lukas Eichinger 3, Markus Vierlinger 1, Julian Henzel 5, Fabian Schwibach 3

Auf nach Göggingen - 22.01.2015


Nach den positiven Ergebnissen und vor allem dem erfrischenden Auftreten der Simbacher Jungs führt die nächste Aufgabe Chefcoach Elmar Voll und die Mannschaft ins Schwäbische: Mit dem TSV Göggingen wartet der nächste Prüfstein auf den TSV. Die Augsburger stehen dabei schon gehörig unter Druck: Mit aktuell nur 6 Punkten rangiert die Truppe des Trainer-Duos Florian Pfänder und Andreas Schwendner auf Rang 12 der Tabelle und steht mit dem Rücken zur Wand, will man noch den Klassenverbleib sichern.


Bislang gingen die Gögginger nur zweimal als Sieger vom Platz – gegen Memmingen und gegen Weilheim, beide Male in heimischer Halle. Damit ist klar, dass die Gastgeber bis zum Letzten um die Punkte kämpfen werden und die Simbacher ein heißer Tanz erwartet.


Für Trainer Elmar voll hat sich die Personalsituation im Vorfeld des Spiels etwas eingetrübt: Während Jojo Mayer zwar langsam wieder ins Training einsteigen konnte, sind weder Petr Kust noch Stefan Babisch einsetzbar. Dazu kommt noch der berufsbedingte Ausfall von Kreisläufer- Routinier Andy Hillinger.


Trotzdem ist die Marschroute klar: Bei einer ähnlichen Leistung wie in den vergangenen Partien gilt die Truppe vom Inn als Favorit und ist bereits, diese Rolle auch anzunehmen: Nur mit Punkten aus Augsburg kann sich die Mannschaft um Kapitän Fabi Schwibach auch weiterhin nach oben orientieren. Auch das Hinspiel gibt auch Anlass zum Optimismus: Im September siegte Simbach souverän mit 31:18.

Weiter auf der Erfolgswelle: Simbach düpiert Eichenau mit 29:21 (10:10) - 19.01.2015
 
Elmar Voll hatte seine Jungs während der Woche auf die ungewöhnlich offensive Spielweise der Gäste aus Eichenau vorbereitet: In den letzten Trainingseinheiten setzte er auf besondere Standards und schnelle Kombinationen, um den Gästen den Zahn zu ziehen. Trotz der Ausfälle von 3 Stammkräften mit Petr Kust, Stefan Babisch und Jojo Mayer und des überraschenden Erfolgs von Eichenau über Liga-Primus Allach in der Vorwoche lag der Fokus klar auf einem Sieg in der heimischen Richard-Findl-Halle.
 
Im ersten Durchgang taten sich die Simbacher jedoch zunächst schwer: Die extrem offensive Deckung der Gäste um Trainer Christian Kofler machte ihre Sache gut und die Räume eng. Im Gegenzug traf Eichenau allerdings auf eine ebenso kompakte Simbacher Abwehrreihe mit einem erneut exzellent aufgelegten Max Findl zwischen den Pfosten, so dass sich nach 10 Minuten bei einem Spielstand von 1:2 eine regelrechte Defensivschlacht abzuzeichnen schien.
 
Nach der ersten Auszeit jedoch lief die Partie flüssiger: Treffer auf beiden Seiten, bis sich die Simbacher nach dem 4:4 langsam abzusetzen begannen. Zunehmend erspielten sich die Innstädter beste Einwurfmöglichkeiten und legten über 6:4 bis 10:7 nach - das Spiel schien die richtige Richtung eingeschlagen zu haben, aber der stärkste Gegner für den TSV wurde die eigene Chancenauswertung. Zu viel ließen die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach im ersten Durchgang liegen, um frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen und so wurden bei einem 10:10 Unentschieden-Halbzeitstand die Seiten gewechselt.
 
In der Pause justierte Elmar Voll nach und forderte mehr Konsequenz ein - und die Simbacher Spieler beherzigten nun die Vorgaben deutlich besser. Insbesondere Simbachs A-Jugend-Youngster Lukas Eichinger riss mit schnellen Antritten immer wieder Lücken in die geistig und körperlich immer träger werdende Eichenauer Defensive und vollstreckte selbst oder fand den freien Nebenmann.
14:12, 18:14, 21:15 - der Simbach-Express rollte und Eichenau hatten nicht mehr viel entgegen zu setzen. Ob spielerisch über Kreisläufer-Routinier Andy Hillinger, schnell im Gegenstoß über die Außen oder mit Wumms aus dem Rückraum - die
Trainervorgabe "wir suchen den Erfolg heute im Angriff" wurde immer konsequenter umgesetzt.

Während  die Gäste zunehmend ihrer offensiven Spielweise Tribut zollen mussten, hatte sich die Voll-Truppe eingeschossen und der Simbacher Cheftrainer wechselte fleißig durch, um das Tempo bis zum Schluss hoch zu halten. Eine verbesserte
Abschlussquote und daraus resultierende 19 Treffer in Hälfte zwei waren schlussendlich der Garant für den nächsten Simbacher Erfolg. Auch die gut 300 Fans waren bereits in bester Faschingsstimmung, als die sicher leitenden Unparteiischen Börkey und Holzer schließlich beim Stande von 29:21 mit den Schlusspfiff den nächsten Sieg für die Simbacher Jungs  fixierten.
 
Statistik:
Gelb: Simbach 4, Eichenau 4
2min: Simbach 6, Eichenau 5
Rot:   Simbach 0, Eichenau 1
7m:    Simbach 4/4, Eichenau 4/5
 
Max Findl, Andreas Hillinger (3), Lukas Monz, Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (5/4), Andreas Brand (3), Mathias Neumaier (1), Thomas Brodschelm (4), Lukas Eichinger (7), Markus Vierlinger, Julian Henzel (4), Fabian Schwibach

Erstes Heimspiel 2015: TSV Simbach empfängt Eichenauer SV - 15.01.2014

 

Nach dem letztwöchigen Rückrundenauftakt in der Fremde präsentieren sich Elmar Voll und seine Mannschaft 2015 erstmals zu Hause vor den heimischen Fans. Der gelungene Start mit dem Auswärtssieg in Würm-Mitte befeuert natürlich die Erwartungen. Mit dem Eichenauer SV gastiert der aktuell Tabellenneunte in der Innstadt, der mit ausgeglichenem Punktekonto zwischen dem Liga-Mittelfeld und der akuten Abstiegszone rangiert. Eichenau tritt im Gegensatz zur Vorsaison mit einer stark verjüngten Mannschaft und einer sehr offensiven Abwehr an - ein Konzept, das in dieser Saison zwar nicht immer funktioniert hat, aber durchaus auch schon überraschende Erfolge brachte.

 

Im Hinspiel behielt der TSV klar die Oberhand und brachte den Eichenauern die bis dato höchste Schlappe bei: Gestützt auf eine solide Abwehr und einem variablen Kreisläuferspiel stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 21:35 Auswärtserfolg, bei dem sich alle Simbacher Feldspieler in die Torschützenliste eintragen durften. Die Aufgabe im Rückspiel wird ungleich schwieriger sein: Eichenau hat sich zwischenzeitlich gefunden und eingespielt und vor allem auch gegen die Top-Teams der Liga gepunktet: So konnten sie überraschend am vergangenen Wochenende dem bislang verlustpunktfreien Liga-Primus Allach die erste Niederlage der Saison beibringen. Personell wird Elmar Voll diesmal nicht nur auf den verletzten Johannes Mayer verzichten müssen. Die Oberschenkelzerrung von Torhüter Stefan Babisch ist vergangenes Wochenende wieder aufgebrochen und auch Petr Kust kann aufgrund einer Sehnenruptur der rechten Hand nicht eingesetzt werden. Anpfiff ist um 16.30 in der Richard-Findl-Halle.

 

Das Faschingsspieltagswochenende beginnt bereits am Samstag um 13:00 mit dem Lokalderby der männlichen C-Jugend von Günter Plaza zwischen dem TSV Simbach II und TuS Pfarrkirchen, danach empfängt um 14:45 die männliche C-Jugend 1 von Trainer Sepp Schimpf in der Landesliga die Gäste von der JSG Friedberg/Dasing. Um 18:30 trifft in einem weiteren Lokalderby die 2. Männermannschaft des TSV Simbach auf den TV Eggenfelden, bevor es ab 20.00 Uhr dann zum Handballerfasching in die altehrwürdige Jahnturnhalle geht. Weiter geht es dann am Sonntag um 9:30 mit dem Spiel der weiblichen C-Jugend gegen den TSV Vaterstetten. Um 11:15 trifft dann die männliche A-Jugend des TSV um Coach Alexander Scheff ebenfalls auf die Gäste aus Vaterstetten, anschließend empfängt um 13:15 die weibliche B-Jugend den TV Gundelfingen. Um 15:00 messen sich die Mädels der weiblichen D-Jugend mit dem TSV Schleißheim und den Abschluss bilden um 16:30 die ungeschlagenen Simbacher Damen von Trainer Jost Brand ebenfalls gegen Schleißheim.

Der TSV-Express weiterhin in voller Fahrt- 12.01.2015


Mit einer tollen kämpferischen Mannschaftsleistung konnten sich die

Jungs um Spielführer Fabian Schwibach die beiden Punkte beim

Auswärtsspiel in Gräfelfing bei der HSG Würm-Mitte sichern. Die

Ausgangsposition vor dem Spiel war klar; gewinnt Würm bleiben sie oben

dran, gewinnt der TSV, dann werden die Plätze in der Tabelle getauscht.

Entsprechend motiviert begannen beide Teams, so dass sich ein flottes

und torreiches Spiel in der 1.Spielhälfte entwickelte (Spielfilm: 2:2,

5:5, 9:9 13:13). Halbzeitstand entsprechend ausgeglichen mit 16:16.

Hatten wir im ersten Spielabschnitt noch größere Probleme mit dem sehr

agilen Angriffsführer der Würmer, Moritz Rädler, änderte Cheftrainer

Elmar Voll die taktische Ausrichtung nach der Pause. Jonas Hennersberger

nahm den Spieler in Manndeckung und ließ ihm keinen Platz mehr zur

Entfaltung. Da auch die anderen jeweils beteiligten 5 Jungs eine sehr

intensive Laufarbeit in der Abwehr verrichteten konnte die

Heimmannschaft nicht mehr viele Tore erzielen. Mit entscheidend war auch

Max Findl, der im Tor erneut eine tolle Leistung zeigte; so wuchs die

Führung des TSV bis auf 5 Tore zum Zwischenstand von 23:28. Die Sache

schien gelaufen, doch durch 3 Zeitstrafen in den letzten 10 Spielminuten

und 4 vergebene Strafwürfe konnten die Würmer noch auf 2 Tore verkürzen

(26:28, 28:30). Doch an diesem Tage hatten die Simbacher immer wieder

eine Antwort parat. Nicht hektisch werdend wurde der Ball in den eigenen

Reihen gespielt, bis sich eine Wurfmöglichkeit ergab. Diese Ruhe und die

Ausgeglichenheit im Kader waren der Schlüssel zum Erfolg, denn fast

jeder Feldspieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen! Leider

brach bei Stefan Babisch die alte Verletzung wieder auf und Petr Kust

musste durch eine Fingerverletzung vorzeitig passen. Ob die beiden zum

nächsten Spiel wieder fit sind, ist fragwürdig.


Fazit: Ein knapper, aber letztendlich verdienter Auswärtserfolg des

Simbacher Teams. Die Jungs präsentierten sich erneut als Kollektiv, wo

sich jeder voll einbringt und mannschaftsdienlich agiert. Im nächsten

Heimspiel am kommenden Samstag (17.01., 16.30 Uhr) erwarten wir den

Eichenauer SV. Hier gilt es den Schwung mitzunehmen und eine engagierte

Leistung zu zeigen.


Kader/Torschützen: Max Findl, Stefan Babisch (n.e.), Andreas Hillinger

(4), Lukas Monz (3), Petr Kust (1), Jonas Hennersberger, Chris

Schrädobler (5), Andreas Brand (5), Mathias Neumaier (n.e.), Thomas

Brodschelm (1), Lukas Eichinger (3), Markus Vierlinger (3), Julian

Henzel (4), Fabian Schwibach (2)

Rückrundenstart gegen Würm-Mitte - 08.01.2015

 

Am kommenden Samstag beginnt für den TSV um Cheftrainer Elmar Voll die Rückrunde und damit auch das Handballjahr 2015. Nach zuletzt 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen konnte die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach in der Endphase der ersten Halbserie noch Boden gut machen und liegt mit 7 Siegen bei 6 Niederlagen derzeit im Mittelfeld der Landesliga Süd.

 

Zum Auftakt der Rückrunde soll nun in Würm-Mitte die Auftaktniederlage aus der Hinrunde ausgemerzt werden. Damals hatten die Würmtaler die Partie in Simbach mit 21:24 für sich entschieden. Die Gäste zeigten wie erwartet flüssigen Kombinationshandball, sichere Ballstaffetten und profitierten von den Fehlern der Simbacher, die allerdings noch ohne den damals verletzten Petr Kust auskommen mussten. Die Chancen waren auf die Punkte bereits im Hinspiel da – und nach der zuletzt gezeigten Leistung des TSV wird dies auch das Ziel für das Rückspiel sein, obwohl auch die Würmtaler in den letzten Partien eine starke und vor allem konstante Leistung zeigten und mit vielen Punktgewinnen derzeit auf Rang 5 der Tabelle und damit 2 Plätze vor dem TSV rangieren – allerdings nur durch einen einzigen Punkt getrennt.

 

Damit wartet ein schwerer Gang auf Elmar Voll und seine Schützlinge und ein richtungsweisender Auftakt in die zweite Halbserie, denn der Sieger der Begegnung darf sich weiter nach oben orientieren. Personell kann der Simbacher Übungsleiter leider nicht aus dem Vollen schöpfen. Johannes Mayer fällt wegen eines Außenbandrisses am Sprunggelenk für mehrere Wochen aus. Dazu kommen noch einige grippeerkrankte und angeschlagene Spieler hinzu, deren Einsatz noch nicht absehbar ist. Doch jammern gilt nicht, die Truppe wird alles in die Waagschale werfen, um die Punkte zu entführen.

 


Pflicht erfüllt, Kür ausgefallen: Simbach quält sich zu 19:22 (12:12)-Auswärtssieg in Traunstein


Ohne Stefan Babisch und Andy Hillinger, dafür mit jeder Menge Fans, trat die Simbacher Delegation zur kürzesten Auswärtsfahrt der Saison an. Die nur knapp 70 km Distanz machen die Begegnung mit den Chiemgauern in dieser Saison zu so etwas wie einem Lokalderby, obwohl sich die beiden Mannschaften seit Jahrzehnten in keinem Pflichtspiel mehr gegenüber standen.

Nach Ankunft und einem kurzen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt verlagerte sich das Zentrum des Interesses: Zunächst auf das Treffen mit dem Simbacher Handball-Urgestein Dr. Felix Anthuber. Der gebürtige Simbacher wirkt seit Jahren im Traunsteiner Klinikum und traf im Simbacher Block auf einige Weggefährten aus den alten Handball-Zeiten in der Innstadt.

Dann aber galt die Konzentration natürlich schnell den Gastgeber vom Sportbund Chiemgau Traunstein, die mit einem vollen und vor allem körperlich sehr gut situierten Kader überraschten und so gar nicht den Eindruck eines sieglosen Tabellenletzten vermittelten.


Chancentod


Simbach begann motiviert und mit guten Ideen, doch alsbald sollten sich die Mannen von Cheftrainer Elmar Voll an diesem Tag als wahre Totengräber bester Einwurfmöglichkeiten erweisen: Während die Gäste vor allem durch ihren flinken Mittelmann Alex Wetsch immer wieder zur Chancen und Torerfolgen kamen, taten sich die Innstädter mit dem Torewerfen ungewohnt schwer.

Zwar kombinierten sich die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach immer wieder zum freien Wurf, scheiterten aber entweder an fehlender Präzision oder mangelnder Überzeugung im Abschluss. Bereits in den ersten Minuten hätte man ein beruhigendes Polster zwischen sich und die beherzt kämpfenden Traunsteiner legen können, doch nachdem Simbach dies versäumte blieb die Partie knapp und die Hausherren dadurch im Spiel. Mit 12:12 ging es in die Halbzeitpause.


Schmalhans als Küchenmeister


Auch nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Den Simbachern boten sich freie Einwurfgelegenheiten en masse, aber die Chancenauswertung blieb das Problem Nr. 1: Neben das Tor, über das Tor, an die Latte oder den Pfosten oder

gerne auch direkt auf den flüchtenden Torhüter der Gastgeber - die Wurfauswahl war zwar durchaus variabel, aber wenig erfolgreich. Einzig Chris Schrädobler blieb bei den "Hochprozentern" cool und verwandelte sicher vom 7m-Punkt.

Dass diese Fahrlässigkeiten der Innstädter nicht umgehend und konsequent bestraft wurden, lag zum einen an den engen spielerischen Grenzen der Chiemgauer, bei denen 17 der am Schluss 19 Tore auf das Konto von nur 3 Spielern gingen, zum anderen wieder einmal an Max Findl, der im Simbacher Gehäuse erneut eine tadellose Leistung bot.

Auf handballerische Feinkost indes warteten die Zuschauer an diesem Samstagabend vergebens: Zu fahrige Aktionen und zu viele Fehler auf beiden Seiten zeugten von mehr Handballkampf als von Handballkunst - aber zumindest blieb

die Partie dadurch spannend.


Haarige Situation


Simbachs Trainer Elmar raufte sich die Haare - oder vielmehr hätte er es getan, wenn er denn welche hätte: Dass so ein Spielverlauf auf das Selbstvertrauen gerade junger Spieler drückt, ist klar - doch seine Forderungen nach Kompaktheit, hoher Ballgeschwindigkeit, klaren Aktionen und mit Mut im Abschluss verhallten zunächst ungehört. So glaubte man auf Seiten der Gastgeber beim Spielstand von 15:13 schon an eine Überraschung und einen möglichen Punktgewinn, aber die Simbacher zeigten nun Biss.

Nach dem Ausgleich zum 16:16 folgten die Auszeit durch den Simbacher Chefcoach und dann die kollektiv stärksten 5 Minuten der Voll-Truppe, die die lang ersehnte Wende und Klarheit über die Kräfteverhältnisse bringen sollten:

Neu eingestellt zogen die Innstädter das in den letzten Wochen gewohnte und erfolgreiche Spiel auf. Sichere Deckung, schnelles Umschalten und überzeugendes Spiel nach vorne. Jeweils 2x in Folge netzten Jonas Hennersberger und Andy Brand ein - und Simbach lag 16:20 in Front. Juppi Henzel erhöhte mit einem sehenswerten Schlagwurf zum 16:21 und nach 54 Minuten war das Spiel entschieden. 6 Simbacher

Treffer in Folge und Erleichterung bei den mitgereisten Fans, die die Mannschaft bis zum Schluss unterstützt hatten.

Den Gastgerbern blieb noch, das Ergebnis bis zu 19:22-Endstand zu schönen, bevor die Unparteiischen mit dem Abpfiff die knapp 4wöchige Weihnachtspause einläuteten.


Fazit: Positiv und ambitioniert ins neue Jahr


Mit diesem doppelten Punktgewinn verabschieden sich Elmar Voll und die junge Simbacher Truppe in die Weihnachtsunterbrechung. 4 Siege aus den letzten 5 Spielen und ein nun positives Punkteverhältnis geben ein gutes Gefühl für

die bevorstehenden Trainingseinheiten, in denen es gilt, an der eigenen Konstanz arbeiten, bevor am 10. Januar 2015 der Anpfiff zur Rückrunde erfolgt. Wie hieß es früher in der ESSO-Werbung: Es gibt viel zu tun - packen wir´s an.


Statistik:

7m: Simbach 3/3, Traunstein 4/6

Gelb: Simbach 3, Traunstein 3

2min: Simbach 7, Traunstein 3

 
Für Simbach:

Max Findl (1.-60.), Jojo Mayer (2), Petr Kust (1), Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (4/3), Andy Brand (7), Mats Neumaier (2), Tom Brodschelm, Lukas Eichinger, Markus Vierlinger, Juppi Henzel (2), Fabi Schwibach (2)

Die Punkte fest im Blick - 11.12.2014

 

TSV reist zum Schlusslicht

Im letzten Spiel der Vorrunde geht´s es für den TSV nochmals auswärts ran. Beim Liga-Neuling Sportbund Chiemgau Traunstein kann der TSV seine derzeit ausgeglichene Matchbilanz von 6 Siegen und 6 Niederlagen ins Positive kippen – oder vielmehr muss, denn der Gegner konnte in den bisherigen 11 Spielen lediglich einen Punkt ergattern und steht damit am Tabellenende. Mit der aktuellen Landesligasaison beschritten die Chiemgauer Neuland: Bislang ist der Knoten bei der Mannschaft von Trainer Herbert Wagner aber noch nicht geplatzt.

 

Ein Grund mehr für den TSV, die Sache hochkonzentriert anzugehen, denn ohne an die eigenen Leistungsgrenzen zu gehen kann auch ein vermeintlich einfaches Spiel schnell eine ungewollte Eigendynamik entwickeln – darauf wird Chefcoach Elmar Voll seine Jungs auch einstellen. Für den TSV gilt als Ziel, die eigene Leistung in den Vordergrund zu stellen und dominant aufzutreten, um die guten Eindrücke aus den letzten Spielen und weitere 2 Punkte mit in die Weihnachtspause nehmen zu können.

 

Zu dieser letzten Auswärtsfahrt setzt der TSV wieder einen großen Bus ein: Vor dem Spiel werden wir gemeinsam den Traunsteiner Christkindlmarkt besuchen, der nur rund 600 Meter von der Halle liegt. Abfahrt ist am Samstag den 13. Dezember um 16:30 Uhr am Busbahnhof in Simbach, Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514.

Zweite Kerze angezündet: Simbach im Advent weiter auf der Siegerstrasse Voll-Truppe schlägt Niederraunau souverän 27:21 (15:14)

 

Eine schöne Kulisse und gut gefüllte Ränge in der Richard-Findl-Halle bildeten einen würdigen Rahmen für das Kräftemessen der Innstädter mit den Handballern aus Niederraunau. Nach dem deutlichen Sieg aus der Vorwoche gegen Immenstadt und der Ansage, im Advent keinerlei Geschenke verteilen zu wollen, war die Erwartung groß.

Der TSV begann gut und in bewährter Formation: Im Mittelblock um Kapitän Fabian Schwibach wurde Beton angerührt, was dennoch durch kam, holte sich der gut aufgelegte Max Findl. Eine verlässliche Abwehr bietet die besten Möglichkeiten für ein variables Spiel - und das nutzten die Innstädter nahezu in Perfektion. Petr Kust eröffnete den Torreigen und schweißte gleich im ersten Angriff ins Kreuzeck ein, um zu zeigen, wo Nikolaus heute die Punkte abladen soll. Anfangs blieben die Gäste auf Tuchfühlung: Einige leichte Simbacher Fehler verhalfen Niederraunau zu unverhofften Ballgewinnen und hielten die Mannen um Matthias Mayer zunächst im Spiel. Nach etwa 20 Minuten hatte sich Simbach aber in die Partie hineingefuchst: Chris Schrädobler, Andreas Brand Brand und Petr Kust harmonierten zunehmend prächtig und beim Stande von 13:10 schien die Partie langsam die richtige Richtung einzuschlagen.

 

Klarer als es aussieht

Trotz des noch relativ knappen Spielstandes hatten die Mannen von Trainer Elmar Voll die Sache voll im Griff, aber wie bereits gesagt: Einige Unachtsamkeiten spielten den Gästen in die Hände und führten dazu, dass sich diese bis zur Halbzeit sogar noch auf 15:14 heranarbeiten und so noch Hoffnung für Durchgang zwei machen konnten. Grund genug, in der Halbzeitpause etwas zu justieren.

 

Findl-Spiel

Nach dem Seitenwechsel sollte schnell die Entscheidung her: Die ohnehin schon gut agierende Deckung legte noch einmal einen Zacken oben drauf und vor allem Max Findl, der bereits im ersten Durchgang brilliert hatte, wuchs über sich selbst hinaus und zog den Gästen endgültig den Zahn: Allein 4 von 8 Strafwürfen parierte der Simbacher Goalie während der gesamten Partie und sorgte maßgeblich dafür, dass die Angreifer der Gäste in Hälfte zwei auch aus dem Spiel heraus nur auf 4 Feldtore kommen sollten. Während Niederraunau in seinen Offensivbemühungen zunehmend an der Simbacher Defensive verzweifelte und Angriff für Angriff in Zeitspielnot geriet, setzten sich die Hausherren ab. Ein Unterschied in der Qualität und der Spielanlage zeigte sich auch darin, dass sich alle eingesetzten Simbacher Spieler - bis auf den mit Schulterproblemen geschonten Andreas Brand Hillinger - in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit Julian Henzels Treffer zum 24:18 war der Drops gelutscht und die Partie nach 45 Minuten entschieden. Die Gäste fanden keine Mittel, die spielerisch gewitzter und taktisch überlegen agierenden Innstädter in Bedrängnis zu bringen - und Simbach verpasste seinerseits in den letzten Minuten, die sich manigfaltig bietenden Einwurfmöglichkeiten in ein noch deutlicheres Ergebnis umzumünzen. Beim Stande von 27:21 erfolgte der Schlusspfiff. Wie schon gegen Immenstadt hat Simbach sein Potenzial gezeigt - jetzt muss noch die Konstanz gefunden werden, diese Leistung auszuschöpfen und von Spiel zu Spiel abrufen zu können.

 

Statistik:

Gelb: Simbach 2 / Niederraunau 3

2min: Simbach 6 / Niederraunau 5

7m: Simbach 3/3 / Niederraunau 4/8

 

Für Simbach:

Max Findl, Andreas Hillinger, Johannes Mayer (2), Petr Kust (3), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (6/3), Andreas Brand Brand (4), Mathias Neumaier (1), Thomas Brodschelm (2), Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (1), Julian Henzel (5), Fabian Schwibach (1)

 

Auch Herren II in Weihnachtsstimmung

Ähnlich der Weihnachtsgeschichte, wo sich die Hirten und die Heiligen Drei Könige aufmachten, dem Stern zu folgen, stellte sich auch der Kader für Simbachs Herren II auf: Aus Personalengpässen heraus hatten die Trainer Franz Holzner und Dominik Allgeier gerufen - und alle waren gekommen. Für das Treffen mit dem VFL Walfkraiburg schnürten sowohl die Youngster aus der A-Jugend wie auch der Simbacher Mittelblock aus der Regionalliga mit Lars Bülow und Lukas Monz die Schuhe. Schnell zeigten die rüstigen Rentner, dass Qualität zwar einen Bart bekommen kann, aber sonst kein Alter kennt. Überragende Abwehrarbeit, Routine und wirklich schön anzuschauendes Kombinationsspiel erinnerte an alte Zeiten und zeigte den Gästen aus Oberbayern schnell die Grenzen auf. Als sich die Routiniers nach 15 Minuten ein Päuschen gönnen mussten und die Youngster das Simbacher Ruder übernahmen, prangte bereits ein deutliches 8:1 auf der Anzeigentafel. Ein Spiel das alt und jung auf und neben dem Platz Freude machte und am Ende mit einem klaren 28:19 einen erfolgreichen Simbacher Spieltag abschloss.

 

Eigentlich rundum ein guter Tag

Bis auf die Simbacher CII-Jungs von Günter Plaza, die gegen die 2 Jahre älteren Gäste vom ETSV Landshut mit 15:28 unterlagen, konnten alle Teams die Punkte nach Simbach holen: Die weibliche C-Jugend von Trainer Tobi Deutsch schlug Ottobrunn mit 26:13 und auch die Simacbher Damen um Jost Brand gestalteten das Lokalderby gegen den TV Altötting erfolgreich. Am Ende behielten sie mit 30:26 die Oberhand. Das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen der A-Jugend von Alexander Scheff mit dem TSV Sauerlach musste auf Antrag der Gäste kurzfristig verschoben werden, Nachholtermin noch unbekannt.

Ein paar Eindrücke vom Spiel:

Nächster Prüfstein Niederraunau - 04.12.2014

 

Zeitgerecht zum 2 Advent empfangt der TSV Simbach am kommenden Samstag den TSV Niederraunau. Die Mannschaft von Trainer Matthias Waldmann ist seit Jahren eine feste Größe in der Landesliga und beständig in den Top5 der jeweiligen Abschlusstabellen zu finden.

Aktuell rangieren die Schwaben auf Rang 6 der Tabelle – und damit durchaus in direkter Reichweite für den TSV. Das Team um Kapitän Matthias Mayer ist seit Jahren eingespielt und überzeugt durch ein routiniertes Kollektiv, in das immer wieder eigene Jugendspieler eingebaut werden. Vor allem eine kompakte Deckung vor dem Torhüter-Routinier Armin Hessheimer ist die Lebensversicherung der Raunauer, die zumeist durch ihr schnelles Konterspiel und über ihre Außenpositionen zu Toren kommen.

Auf Seiten des TSV steht ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Julian Henzel, der an seiner Verletzung aus dem Immenstadt-Spiel laboriert. Nicht so gut schreitet die Genesung von Stefan Babisch voran der aktuell an einer Zerrung im Oberschenkel leidet. Allerdings sollte die Devise aus der letzten Woche wieder als Vorgabe für die Simbacher gelten: Bei ordentlicher Einstellung und mit einer vergleichbaren Leistung wie gegen Immenstadt ist alles drin - das Ziel sind 2 Punkte.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr im Rahmen eines kompletten Heimspieltages: Bereits um 11:00 empfängt die männliche C2-Jugend die Gäste ETSV 09 Landshut, um 12:45 Uhr spielt die weibliche C-Jugend gegen den TSV Ottobrunn. Danach trifft das Simbacher Damen-Team von Jost Brand  im Lokalderby auf die Gäste vom TV Altötting. Nach der Herren-Partie unserer Ersten empfängt die männliche A-Jugend von Trainer Alexander Scheff um 18:30 den aktuellen Spitzenreiter TSV Sauerlach zum Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Ersten. Zum Abschluss treffen von die Herren II in der Bezirksliga auf den VfL Waldkraiburg.

Starker Auftritt: TSV Simbach putzt Immenstadt - 33:24 (17:7) - 01.12.2014


Nach den Berg- und Talfahrten der letzten Wochen wurde mit Spannung erwartet, wie sich das TSV-Team um Coach Elmar Voll beim Heimauftritt gegen den Tabellendritten aus Immenstadt präsentieren würde. Angesichts der Niederlage gegen den Klassenprimus Allach in der Vorwoche waren Punkte gegen die "Riesen aus dem Allgäu" nahezu Pflicht, um Tuchfühlung mit dem oberen Mittelfeld zu

halten und am Selbstvertrauen zu arbeiten.


Verzögert


Mit knapp einer halben Stunde Verspätung gingen die Teams ans Werk: Die beiden Schiedsrichter vom FC Bayern München waren nach einer technischen Panne erst spät eingetroffen, was aber ihrem klaren Blick im Laufe der Partie keinerlei Abbruch tun sollte. Auf Simbacher Seite saßen die zuletzt angeschlagenen Stefan Babisch und Andy Hillingerwieder auf der Bank, aber Elmar Voll startete zunächst mit den bewährten Kräften - und die Gastgeber nahmen sofort Fahrt auf. Bis zum 5:5 verteidigte das Team von Gäste-Trainer Christian Becker vor allem durch den kroatischen Rückraum-Shooter Ivan Skaramuca seine Ambitionen, die Punkte aus Simbach entführen zu wollen, dann war jedoch schnell Schluss mit lustig.


Keine Geschenke im Advent


Nach 15 Minuten zog der TSV Tempo und Zügel an: Die Abwehr um Kapitän Fabi Schwibach agierte konzentriert und setzte die Angreifer der Gäste mehr und mehr unter Druck. Diese konnten mit der engagierten und laufstarken Defensive nicht umgehen und wirkten zunehmend unsicher. Während Simbach mannschaftlich geschlossen agierte, zeigte sich Immenstadt sehr eindimensional und spielerisch wenig kreativ. Ein wichtiger Erfolgsfaktor in dieser Phase war die technische Sicherheit des Simbacher Teams: Konsequentes Ausnutzen der Immenstädter

Unsicherheiten ohne dabei eigene Fehler zu produzieren - das drückte die Waage deutlich in Richtung der Gastgeber. Mit beweglichem Angriffsspiel und schnellen Kontern stellten die Hausherren mit einem 10:1 Lauf von 5:5 auf 15:6.


Der Zwischenstand hätte auch noch deutlischer ausfallen können, aber Gäste-Goalie Dino Bubac verhinderte Einiges an Simbacher Großchancen und damit Schlimmeres für seine Farben. Mit 17:7 ging es in die Halbzeit. Dabei sahen die Zuschauer neben einem starken Simbacher Kollektiv vor allem auch Einiges an Nicklichkeiten von Seiten der Gäste, die versuchten, den spielerisch überlegenen Innstädtern

mit übertriebener Härte den Schneid abzukaufen. Unrühmlicher Höhepunkt war dabei ein grobes Foul an Juppi Henzel, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig vom Feld musste.


Entspannt in Hälfte zwei


Ruhig sammelte Coach Elmar Voll seine Spieler zur Pause: Das Gezeigte hatte ihm und auch den Simbacher Fans sichtlich gefallen. Die klare Führung nutzte er für einige Änderungen und zum Test: Für den bereits mit 2 Strafzeiten belasteten Fabi Schwibach kam Youngster Lukas Eichinger ins Spiel, den rechten Flügel übernahm Jonas Hennersberger, die Position am Kreis Mats Neumaier. Zunächst schienen die Gäste von den Umstellungen im Simbacher Spiel profitieren zu können. Die langen Kerls verkürzten durch ihren wurfgewaltigen Rückraum um Tillig und Skaramuka sowie Routinier Günther Kotschmar bis zum zwischenzeitlichen 23:18. Grund genug für Elmar Voll nach 45 Minuten die Auszeit zu nehmen und seine Spieler wieder neu einzustellen. Und diese Maßnahme zeigte umgehend Früchte: Wieder deutlich aggressiver und bissiger in der Deckung und mit einem starken Max Findl zwischen den Pfosten erhöhte Simbach Druck und Tempo. Immenstadt fand keine Mittel mehr, dem Nennenswertes entgegen zu setzen - so wurde folgerichtig aus dem bedrohlich anmutenden 23:18 schnell wieder ein klares 30:19.


Gewissheit: Die Länge ist nicht entscheidend


Auch eine Antwort auf die immerwährende Frage nach dem Vorteil der Größe wurde im Laufe der Partie gefunden: Nein, die Länge ist nicht entscheidend. Trotz eines 2-Meter-Parade-Rückraums und der kollektiven körperlichen Überlegenheit der langen Kerls aus Immenstadt zeigten sich die Männer von Coach Elmar Voll in allen Belangen dominant: Entweder wurde die Gästeabwehr spielerisch filetiert, so

dass die Außen- und Kreisspieler frei waren oder Andy Brand setzte sich dynamisch im 1:1 in Szene. Dazu ein Petr Kust, der mit einigen Schmankerl sowohl die Fans wie auch die gegnerische Abwehrreihe überraschte.


In der Defensive stellte man den Gegner zumeist rechtzeitig - was dennoch durch kam wurde sichere Beute von Max Findl im Simbacher Gehäuse Beim 33:21 war mit 12 Toren Differenz der deutlichste Spielstand erreicht, bevor die Gäste in den letzten Minuten noch Ergebnis-Kosmetik betreiben konnten. 33:24 hieß es am Ende, als die gut leitenden Unparteiischen abpfiffen - 2 wichtige Punkte für Simbach, die dem TV Immenstadt an diesem Tag v.a. in puncto Einstellung und Spielwitz deutlich überlegen waren.


Für Simbach:

Max Findl (1.-60.), Stefan Babisch, Andy Hillinger (3/1), Jojo Mayer (3), Petr Kust (4), Jonas Hennersberger (4), Chris Schrädobler (4), Andy Brand (7), Mats Neumaier (2), Tom Brodschelm, Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (2), Juppi Henzel (2), Fabi Schwibach (1)


Statistik:

Gelb: Simbach 4, Immenstadt 3

2min: Simbach 6, Immenstadt 7

7m: Simbach 2/1, Immenstadt 2/2


Für einen durchweg erfolgreichen Tag sorgten auch die beiden anderen Simbacher Teams, die am Samstag im Einsatz waren: Die weibliche B-Jugend besiegte die Gäste vom TSV Ismaning deutlich mit 30:17 und Simbachs Herren II behielten in einem spannenden Match gegen die SpVgg Altenerding II mit 23:22 die Oberhand.

Ein paar Eindrücke vom Spiel:

 

TSV Simbach empfängt Immenstadt - 27.11.2014

 

Zum Adventsbeginn wartet mit dem TV Immenstadt der nächste Prüfstein auf Simbachs neuen Herren-Coach Elmar Voll und sein Team.

Die Gäste – aufgrund ihrer Vielzahl an Spielern mit Gardemaß auch die Riesen aus dem Allgäu genannt – werden den Gastgebern sicherlich einen heißen Tanz liefern: Die Mannschaft um Coach Kotschmar kam gut aus den Startlöchern und hat aus den bisherigen 10 Spielen 6 Siege geholt. Lediglich in Weilheim, beim Lokalrivalen Memmingen und beim Tabellenführer Allach musste man sich geschlagen geben. Die langen Kerls um Kapitän Tillig nutzen ihre körperlichen Vorteile und präsentieren sich mit einer robusten Abwehr vor dem starken Torhüter Dino Zubac sowie einem wurfgewaltigen Rückraum um Kapitän Tillig und Top-Scorer Ivan Scaramuga. Als Ergebnis steht der TV Immenstadt aktuell auf Rang 3 der Tabelle.

Trotzdem wollen die Kämpen des TSV die Punkte in der Innstadt behalten: Nach der Niederlage in Allach muss wieder Zählbares her. Neben dem zweifelsfrei vorhandenen spielerischen Potenzial werden aber vor allem eine konsequente Defensiv-Einstellung und auch starke Torhüterleistungen gefragt sein, um die Gäste unter Kontrolle zu halten. Personell muss Elmar Voll auf Andreas Hillinger verzichten, der aufgrund einer Schulterverletzung operiert werden muss und längerfristig nicht zur Verfügung steht. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Torhüter Stefan Babisch, der aktuell eine Zerrung im Oberschenkel auskurriert.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Im Vorspiel zur „Ersten“ empfängt die weibliche B-Jugend um 14.45 Uhr den TSV Ismaning, um 18.30 Uhr treten dann Simbachs Herren II gegen die SpVgg Altenerding II an.

 

Niederlage beim Klassen-Primus - 24.11.2014

 

Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Allach mussten die Jungs um Kapitän Fabian Schwibach eine verdiente Niederlage hinnehmen. Das Ergebnis ist zwar um einige Treffer zu hoch ausgefallen, aufgrund des Spielverlaufes allerdings geht dies in Ordnung.

 

Ohne die beiden verletzten Stefan Babisch und Andreas Hillinger fuhren wir nach Allach und wollten das Match möglichst lange offen gestalten. Leider verliefen die ersten Spielminuten ganz anders, denn bereits nach 8 Minuten hatten wir 2 Zeitstrafen zu verzeichnen und lagen mit 9:3 hinten. Nach dem 11:3 kämpften sich die Simbacher allerdings Tor um Tor heran, bis zum Zwischenstand von 16:11 zur Halbzeit. Leider bekam Andreas Brand kurz vor der Halbzeitsirene eine rote Karte wegen eines Revanchefouls.

 

Im 2. Spielabschnitt ging unsere Aufholjagd munter weiter, 18:14, 19:17. Die Wende schien greifbar nahe, dann leider einige technische Fehler zu viel, gepaart mit unnötigen Zeitstrafen ließen uns wieder ins Hintertreffen geraten (23:17, 29:19). Nachdem auch Petr Kust die 3 Zeitstrafe und somit eine rote Karte bekam, waren unsere Alternativen im Rückraum arg beschränkt. Doch alle Spieler kämpften bis zum Spielende weiter und versuchten die Niederlage in Grenzen zu halten. Ein tolles Spiel machte der 18-jährige Lukas Eichinger, der im 2. Spielabschnitt nicht nur gut auf der Rückraummitteposition agierte, sondern auch 7 Tore erzielen konnte. Endstand schließlich 36:25 für die Heimmannschaft.

 

Fazit - Den Start verschlafen, dann toll heran gekämpft, am Ende hoch verloren. Leider brachten uns unnötige Zeitstrafen, allein 7 in der 2.Häfte, gepaart mit zu vielen technischen Fehlern auf die Verliererstraße. Hier gilt es anzusetzen. Die Spieler müssen noch disziplinierter agieren. Auch unsere Spielanlage wurde nicht konsequent durchgezogen. Doch daraus lernen wir. Wichtig waren die tolle Moral und der Einsatzwille aller Spieler. Darauf bauen wir auf und bereiten uns auf das nächste Heimspiel vor. Gegner ist am kommenden Samstag der TV Immenstadt, zurzeit Tabellendritter. Eine erneut sehr schwierige Aufgabe. Wir hoffen auf eine volle Halle und den Rückhalt durch unsere Fans.

 

Torschützen: Johannes Mayer 5; Petr Kust 1, Andreas Brand 1, Fabian Schwibach 1; Chris Schrädobler 7 (6x7m); Thomas Brodschelm 2, Julian Henzel 2; Lukas Eichinger 6 (1x7m), Markus Vierlinger, Jonas Hennersberger, Mathias Neumayer, Max Findl (Tor).

Zum Primus nach Allach - 20.11.2014

 

Nach dem befreienden Erfolg gegen Memmingen steht dem TSV und seinem neuen Trainer Elmar Voll der zurzeit wohl denkbar schwerste Gang bevor: Am kommenden Sonntag geht es zum verlustpunktfreien Tabellenführer nach Allach. Die Mannschaft um Trainer Kurt Neumaier, der bereits auch bei Milbertshofen und beim TuS FFB Trainererfahrung gesammelt hat und nun zu den Münchner zurückgekehrt ist, hat die Rolle der HSG Kirchheim-Anzing aus der letzten Saison übernommen und ist bislang ohne Zählerverlust seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze der Landesliga. In allen bislang 9 Partien konnten sie als Sieger vom Feld gehen, in 5 davon allerdings nur knapp mit jeweils 2 Toren Vorsprung. Der Erfolg der Mannschaft aus dem Münchner Westen gründet sich vor allem auf die Defensive: Gerade mal 21 Treffer im Schnitt ließ die Mannschaft um Torhüter David Docampo zu und stellt somit das derzeitige Maß der Dinge in der Liga. Dazu kommt eine sehr ausgeglichene Bank mit dem Top-Scorer der Münchner, Sandor Virag und ein Rückraum mit Gardemaß. Damit wird es für den TSV besonders wichtig sein, Schwung mitzunehmen und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Schnelles Spiel, einfache Tore und eine solide Deckung, um dem Liga-Primus möglichst lange Paroli zu bieten und selbst wieder handballerisch einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Personell kann Elmar Voll aus dem Vollen schöpfen: Alle Spieler sind fit. Der TSV setzt wieder einen Fanbus ein: Abfahrt ist am Sonntag um 13 Uhr am Busbahnhof Simbach, Anmeldungen bei Alois Petschl unter 08571/5514.

Wichtiger Punktgewinn: Simbach schlägt Memmingen nach Leistungssteigerung in Durchgang 2 mit 26:23 (8:10)

Erster Führungswechsel schon vor dem Spiel. Bereits vor der Partie gab es den ersten Führungswechsel: Andreas Röß übergab per Handshake das Cheftraineramt an Elmar Voll. In der letzten Woche hatten Trainer und Herren-Manager Wolfgang Münzer viel über neue Reize und Aufwände gesprochen. Nachdem Andreas Röß beruflich im Spagat zwischen Simbach und Linz steht und ein noch intensiveres Engagement zurzeit nicht möglich war, wurde an einer Lösung gebastelt, die Manager Wolfgang Münzer am Freitag der Mannschaft und am Samstag der Öffentlichkeit präsentierte: TSV-Urgestein Elmar Voll übernahm mit dem Memmingen-Spiel die Trainerbank von seinem Vorgänger. Der ausgebildete Übungsleiter hatte in der Vergangenheit erfolgreich viele TSV-Jugenden betreut und sich spontan bereit erklärt, die Aufgabe um das Flaggschiff des TSV zu übernehmen. Während Andreas Röß mit viel Beifall und Geschenken von Abteilung und Mannschaft verabschiedet wurde, verschob sich der Fokus der rund 300 Fans langsam auf das Spiel. Andy, vielen Dank für die geleistete Arbeit, die tolle Zeit und auf bald!

Stotter-Start. Der TSV begann verhalten: Die Unsicherheit der letzten Woche war den Spielern anzumerken, viele technische Fehler machten es den Gästen leicht, die Oberhand zu gewinnen. Mit einer offensiven Abwehr und einem gut disponierten Rückraum machten es die Allgäuer den Innstädtern schwer und legten vor, nach 15 Minuten hieß es 3:6. Bis zum ersten Ausgleich zum 7:7 lief der TSV hinterher, blieb aber aufgrund einer starken Leistung von Stefan Babisch im Simbacher Tor immer auf Tuchfühlung. Trotzdem entschied Memmingen den ersten Durchgang für sich und konnte zu diesem Zeitpunkt leistungsgerecht mit einem 2-Tore-Vorsprung und einem Gesamtscore von 8:10 in die Halbzeitpause gehen.

Wie ausgewechselt. In Hälfte zwei präsentierte sich der TSV wie ausgewechselt: Konzentriert folgte die beste Phase des Spiels - Handball-Basics, eine kämpferische Einstellung und vor allem eine deutlich reduzierte Fehlerquote ließen das Simbacher Selbstbewusstsein steigen und zeigte Wirkung beim Gegner und auf der Anzeigentafel. Konzentration und Überzeugung hatte Elmar Voll von den Spielern gefordert - und auch bekommen. War es im ersten Durchgang in der Offensive noch Petr Kust, der mit 4 sehenswerten Treffern für den TSV punktete, konnte in der zweiten Halbzeit vor allem Andreas Brand vom schneller und sicherer werdenden Simbacher Spiel profitieren und avancierte mit insgesamt 9 Treffern zum erfolgreichsten Torschützen der Begegnung.

Zweiter Führungswechsel nach 45 Minuten. Gestützt auf einen starken Stefan Babisch und einen sich als 7m-Killer erweisenden Max Findl verkürzten die Innstädter und gingen unter großem Jubel mit dem Treffer zum 15:14 zum ersten mal in Führung. Ein Schlüsselmoment, denn diese Führung sollte der TSV bis zum Ende nicht mehr abgeben. In der Offensive zeigte sich schnörkelloser Handball als Erfolgsrezept: Über ein 22:17 bis zu einem klaren 26:20 wurden die Gäste Tor um Tor abgehängt, 5 Minuten vor dem Ende war die Begegnung entschieden. Erst jetzt kamen die Gäste wieder zu einigen einfachen Toren, die aber nur noch der Ergebnis-Kosmetik dienten. Um 17:58 Uhr pfiffen die Unparteiischen ab und nach einer starken Mannschaftsleistung - vor allem in den ersten 25 Minuten nach Wiederanpfiff - stand der TSV Simbach mit 26:23 als Sieger fest. Nach diesen wichtigen Punkten und dem erfolgreichen Einstand von Elmar Voll als neuem Simbacher Cheftrainer ließ auch die "Simbacher Zweite" nichts anbrennen: Im Derby gegen den TV Passau siegten die Mannen um Spielertrainer Dominik Allgeier und Franz Holzner sicher und souverän mit 33:20 und rundeten damit einen erfolgreichen Spieltag ab.

Statistik:
Gelb: Simbach 1 / Memmingen 3
2min: Simbach 6 / Memmingen 7
7m:   Simbach 3/2 / Memmingen 7/3

Für Simbach:
Max Findl, Stefan Babisch, Johannes Mayer (3), Andreas Hillinger (2/2), Petr Kust (4), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler, Andreas Brand (9), Mathias Neumaier, Thomas Brodschelm (3), Markus Vierlinger, Julian Henzel (1), Fabian Schwibach (3)

Ein paar Eindrücke vom Spiel gegen Memmingen:

Allgäu-Wochen für die Simbacher Handballer


Nach Dietmannsried steht mit dem TV Memmingen für die Innstädter der nächste starke Gegner aus dem Allgäu auf dem Programm. Memmingen liegt mit ausgeglichenem Punktekonto derzeit auf Rang 7 der Tabelle.

 

Die Mannschaft von Trainer Thomas Kinkel, der bereits für den TSV Kottern, den TSV Landsberg und den TSV Dietmannsried tätig war, unterlag am vergangenen Wochenende in Spitzenspiel nur knapp dem noch immer verlustpunktfreien Tabellenführer aus Allach mit 28:30. Die Stärke der Allgäuer um Spielmacher Aleksandar Radukic liegt in einem sehr ausgeglichenen Kader: Jeder Spieler ist torgefährlich und variabel – damit stellt Memmingen die zurzeit erfolgreichste Angriffsreihe der Landesliga mit im Schnitt knapp 30 erzielten Toren pro Spiel.

 

Für den TSV heißt das Motto dagegenhalten: Mit einer soliden Abwehr und Fehlerminimierung den Gegner nicht ins Spiel und vor allem nicht zu einfachen Toren kommen lassen. Dazu die heimische Kulisse im Rücken und ein fast komplett zur Verfügung stehender Kader für den TSV, um auch durch Wechselmöglichkeiten den Kräfteverschleiß im Rahmen und das nötige Engagement hoch halten zu können. Das Abschlusstraining wird noch zeigen ob auch Andreas Hillinger, der aktuell an Schulterbeschwerden leidet, am Samstag einsatzbereit ist . Anpfiff ist um 16:30 in der Richard-Findl-Halle. Um 18:30 empfangen in der Bezirksliga die Herren II des TSV den TV Passau.

Simbacher Handballer verlieren trotz gutem Kampf in Dietmannsried/Altusried - 09.11.2014

 

Am vergangen Samstag reisten die Herren vom TSV Simbach ins Allgäu zum Tabellennachbarn HSG Dietmannsried/Altusried. Konzentriert startete man in die Partie die hauptsächliche von den beiden Rückraumschützen Andras John (8 Tore), bei den Gästen und Petr Kust (9 Tore), auf Seiten der Simbacher, geprägt wurde. In den ersten Minuten stand die Abwehr der Gäste noch kompakt und Stefan Babisch konnte erneut eine gute Leistung im Tor zeigen. Im Positionsangriff kam man zwar zu einigen guten Abschlüssen, konnte den sehr gut aufgelegten Torhüter der Gäste aber nur einmal überwinden. Im weiteren Spielverlauf hatte man zunehmend Probleme mit der variablen und aggressiven Abwehr der Hausherren. So nahmen die Simbacher nach 13 Minuten beim Stand von 7:1 die erste Auszeit. Petr Kust kam auf’s Spielfeld, Max Findl wechselte ins Gehäuse und Simbach kam mit vier Toren in Folge in die Partie zurück. Leider gab dieser Zwischenspurt nicht die nötige Ruhe um die HSG weiter in Bedrängnis zu bringen. Halbzeitstand 15:9 für die Gastgeber. Abgesehen von einem mäßigen Start in die zweite Halbzeit, bäumte sich Simbach noch einmal auf. Angeführt von Petr Kust, der in fast jedem Angriff den Ball in die Maschen schweißte, und gestützt von Stefan Babisch, der seinen Kasten über eine längere Zeit sauber halten konnte, kam der TSV noch mal auf vier Tore (27:23) heran. Schlussendlich reichte es aber dann doch nicht um die HSG noch mal ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. In den Schlussminuten machte sich dann noch das Fehlen von Spielern an diesem Tag bemerkbar. Aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen musste man kurzfristig auf die drei Stammkräfte Andreas Hillinger, Thomas Brodschelm und Lukas Eichinger verzichten. So kam man nicht über ein 30:25 für die Gastgeber hinaus.

 

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Johannes Mayer (1), Petr Kust (9), Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (3/1), Andy Brand (1), Mathias Neumaier (1), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (3/1).

Mit neuem Fleiß an die alte Sache - 06.11.2014


Handballer reisen nach Dietmannsried Mit der HSG Dietmannsried / Altusried steht für Andy Röss und seine Mannen ein bislang unbekannter Fleck auf der Handballkarte als nächster Halt auf dem Programm. Die Aufsteiger komplettieren die in diesem Jahr zahlenmäßig starke Allgäu-Fraktion mit Ottobeuren, Immenstadt, Memmingen und ebender HSG.


Zu einem Kräftemessen zwischen Dietmannsried und Simbach kam es bislang im Herrenbereich noch nie. Gelegen zwischen Memmingen und Kempten hat die Mannschaft von Zoltan Sellei und Co-Trainer Uli Raab einen interessanten Einzugsbereich: Mit Andras John kam ein TOP-Rückraumspieler zur aktuellen Saison aus Ottobeuren als Verstärkung. Mit 3 Siegen und 4 Niederlagen rangiert die HSG zurzeit punktgleich mit dem TSV auf Rang 8 der Tabelle. In den bisherigen Begegnungen zeigten die Dietmannsrieder stets ansprechende Leistungen und unterlagen z.B. nur knapp mit 25:23 beim Tabellenführer Allach.


Für den TSV galt es über die Allerheiligen-Pause die letzten Spiele aus Kopf und Knochen zu schütteln: Das Potenzial hat die Mannschaft - nun gilt es wieder, die eigenen Stärken hervor zu kehren und auf den Platz zu bringen. Personall gibt es keine Sorgen: Der Kader um Kapitän Fabi Schwibach steht in voller Breite zur Verfügung.

Simbach blamiert sich gegen Ottobeuren 21:28 (9:16) - 27.102014

 

Eine denkwürdige Vorstellung lieferten die Simbacher Handballer in ihrem Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren. Obschon es nach dem holprigen Saisonstart und der Auswärtsklatsche in Weilheim mehr als genug Gründe für eine Reaktion gegeben hätte, präsentierten sich die Innstädter gerade im ersten Durchgang desaströs. Die Defensive verdiente genau diese Bezeichnung - absolut defensives Verhalten und größtmögliche Passivität in jeder Aktion lud die Gäste zu einer Art Scheibenschießen ein. Die ließen sich auch nicht lange bitten und nutzen konsequent und ohne großen Aufwand treiben zu müssen die massig auftretenden Simbacher Fehler, um günstig Tore zu erzielen. 4:14, so der mehr als ernüchternde Zwischenstand nach knapp einer Viertelstunde. War bei Otto- beuren jeder Schuss ein Treffer, so wussten die Simbacher wenig mit dem Spielgerät anzufangen. Engagement kam im ersten Durchgang allein von Kapitän Fabian Schwibach, der allerdings nach einer unglücklichen Abwehraktion die rote Karte sah und bereits nach 28 Minuten auf der Tribüne Platz nehmen musste. Indes zeigte sich, dass der Gegner aus dem Allgäu absolut keine Übermannschaft ist: Trotz schlechten Spiels kamen die Simbacher bis zum Pausenpfiff auf 9:16 heran.

Das beste war die Kulisse:

Volles Haus und gute Stimmung - ungeachtet des Spielstandes unterstützten die Fans der voll besetzten Richard-Findl-Halle ihre Farben weiter. Es dauerte allerdings bis zur 45. Minute, bis so etwas wie ein Match entstand: 3 vergebene Strafwürfe in Folge zeugten von der Tagesverfassung der Innstädter, aber 10 vernünftige Minuten brachten die Hausherren wieder auf 19:24 und 20:25 heran, durchaus mit der Chance, noch mehr auf Tuchfühlung zu gehen, bevor wieder haarsträubende Aktionen den Gästen die Möglichkeit gaben, billig bis zum Endstand von 21:28 davon zu ziehen. Gründe zum Haareraufen en masse und viele Hausaufgaben für Simbachs Headcoach Andy Röss und Anlass zur Selbstkritik für die Spielern.

Ein Tag zum Vergessen - oder eben gerade nicht:

So endete die Partie mit einer verdienten Niederlage. Von einem aussagekräftigen Leistungsvergleich kann man hier nicht sprechen, den das Niveau des TSV lag vor allem in der ersten Hälfte jenseits von Gut und Böse. So bleiben mit Johannes Mayer und Stefan Babisch zwei Lichtblicke, die persönlich eine gute Leistung abrufen konnten und als Randnotiz, dass mit den beiden Schiedsrichtern vom FC Bayern neben den Simbacher Spielern 2 weitere Akteure an diesem Tag nur schwer Zugang zum Thema Handball fanden. Das Ergebnis ist leistungsgerecht - oder besser: Es ist ob der nicht gezeigten Leistung gerecht, Simbach muss sich nun auf andere Themen konzentrieren als auf die Tabellenspitze. Charakter macht eine Mannschaft aus, und der ist zurzeit schwerlich zu erkennen. Trotzdem konnten die Dagebliebenen noch Handball mit Einsatz, Kampfgeist und mit Engagement für den Nebenmann sehen: Im anschließenden Spiel der A-Jugend besiegten die Simbacher Nachwuchskräfte um Trainer Alexander Scheff in der Spitzenbegegnung den TuS Raubling nach einer ansprechenden Leistung mit 31:25 - hinsichtlich Einsatz und Körpersprache gestern ein Scheibchen zum Abschneiden für die "Großen".

 

Für Simbach: Max Findl (1.-15.), Stefan Babisch (15.-60.), Andy Hillinger (1), Johannes Mayer (5), Petr Kust (5), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler, Andy Brand (2), Mathias Neumaier, Tom Brodschelm (1), Julian Henzel (6), Fabian Schwibach (1).

 

Statistik:

 

Gelb: Simbach 2 / Otto 3

2min: Simbach 5 / Otto 5

Rot:   Simbach 1 / Otto 0

7m:   Simbach 0/3, Otto 3/3

Ein paar Eindrücke vom Spiel:

Zum Schwur gegen die Allgäuer


Gegen den letztjährigen Bayernligisten aus Ottobeuren kommt es für Andy Röss und seine Spieler zum Schwur: Trotz vieler guter Ansätze zeigt das Team in der aktuellen Saison mehr Schatten als Licht: Obwohl alle Spiele in der Anfangsphase dominiert wurden, mussten aus Gründen der Konstanz bereits 3 Niederlagen hingenommen werden – das entspricht nicht den eigenen Ansprüchen. Mit 6:6 Punkten aus 3 Siegen und 3 Niederlagen hinken die Innstädter den Saison-Erwartungen bislang deutlich hinterher. Ottobeuren hingegen steht noch auf der Sonnenseite der Tabelle: Nur eine Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Spitzenreiter aus Allach bedeuten aktuell Rang 4 und absolut intakte Chancen, am Ende um den Aufstieg mitspielen zu können und wieder ins bayerische Oberhaus zurückzukehren. Ottobeuren ist aktuell verlustpunktgleich mit den bislang besten Vertreter der Allgäu-Fraktion, dem TV Immenstadt, die den zweiten Tabellenplatz halten.Nachdem mit dem TV Memmingen noch eine dritte Kraft aus dem Allgäu mit in der Spitzengruppe steht, stellt dieser Bezirk zurzeit die leistungsmäßig breiteste Phalanx in der Liga. Ottobeuren hat traditionsgemäß eine internationale Truppe mit jeder Menge Erfahrung am Start: Im Tor Tibor Somogyi und Dominik Peller, auf dem Feld Philipp Dündar, Mathias Hubald, György Szouszki, David Szücs, Miklos Szücs, Benedikt Bartenschlager, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Elmar Romanesen, Markus Müller und Christian Schaupp, alles Spieler mit langjähriger Bayern- und Regionalliga-Erfahrung. Damit steht Andy Röss und seinen Mannen der nominell bislang stärkste Gegner ins Haus und die richtungsweisender Prüfstein zur Standortbestimmung, Anpfiff ist zu gewohnter Stunde um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Um 13:00 trifft die weibliche C-Jugend des TSV Simbach auf die Gäste vom MTSV Schwabing, um 18:30 spielt die männliche A-Jugend von Alexander Scheff auf die Vertreter des TuS Raubling.

Der TSV Simbach verpasst Tuchfühlung zu Tabellenspitze - 20.10.2014

 

Mit einer unnötigen 36:25 Niederlage gegen den TSV Weilheim vergangenen Sonntag rutschen die Handballer mit nun ausgeglichenem Punktekonto auf Platz 9. der Landesliga Süd. Der geplante Sieg gegen den bis dahin vorletzten der Tabelle hätte Platz 4 bedeutet und somit eine gute Ausgangssituation für die kommenden Spiele.

Hälfte eins begann mit Vorteilen auf Simbacher Seite. Trotz des ungewohnten Spielgeräts ohne Harz konnte man sich in den ersten 15 Minuten eine 4-Tore-Führung erarbeiten. Auffälligster Akteur, nicht nur in diesem Abschnitt des Spiels, war Kapitän Fabian Schwibach. Mit vier Treffern stellte er eine vorerst sichere Distanz zum Gastgeber her.

Weilheim war zu diesem Zeitpunkt schon unter Druck, nur die Nummer 2 konnte seine Mannschaft mit Toren aus dem Rückraum im Spiel halten. Unaufgeregt drückten aber die Gastgeber dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel auf. Der Vorsprung schmolz in den verbleibenden 15 Minuten zusehends und führte sogar zu einer 2-Tore-Führung der Weilheimer mit Schlusspfiff der ersten Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm man auf Simbacher Seite den Rückstand ebenfalls unaufgeregt, zu unaufgeregt, hin, die Folge: Weilheim erhöhte die Tordifferenz auf bis zu 7 Zähler und Simbach fand keine Mittel die Tor-Euphorie des Gegners zu unterbinden. Trainer Andreas Röß zog die Notbremse mit einem Team-Timeout für erneut klare Anweisungen. Simbach kämpfte sich bis 10 Minuten vor Spielende noch mal auf eine 3-Tore-Differenz heran konnte aber die Wende nicht mehr herbeiführen. Konsequent verwandelte Weilheim ab diesem Zeitpunkt alle Fehler der Gäste zum Endstand von 36:25.

Die kommenden 6 Spiele ist die Schonzeit vorbei, es stehen die schweren Kaliber der Liga an. Neben den drei Top-Platzierten Allach, Immenstadt und Niederaunau wird kommendes Wochenende zu hause der TSV Ottobeuren in Simbach gastieren. In diesem Verlauf wird sich schlussendlich zeigen wo die Mannschaft steht und ob es gelingt die Tabellenposition doch noch nach oben offen zu halten.

Schwierige Voraussetzungen in Weilheim

 

Ein ungeliebter Ausflug steht für den TSV Simbach am kommenden Sonntag auf dem Plan, wenn es nach Weilheim geht. Das liegt jedoch nicht an der furchteinflößenden Bilanz des Gegners, der derzeit mit 2 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und damit 7 Ränge hinter den Innstädtern rangiert. Es liegt auch nicht an gemachten schlechten Erfahrungen mit den Ballkünstlern aus Weilheim. Der Grund liegt einzig und allein darin, dass in den Hallen des TSV Weilheim als einzigem Landesliga-Verein kein Harz verwendet werden darf, was gerade schnelles Spiel enorm erschwert und nicht mehr zeitgemäß ist.

Weilheim konnte aus dieser Besonderheit heuer allerdings noch wenig Kapital schlagen. Nach dem Klassenerhalt folgte der Umbruch: Im letzten Spiel der Vorsaison erst konnte der TSV Weilheim um Trainer Carsten Rösler das Ticket für die Landesliga sichern. Mit vielen neuen Spielern gingen die Münchner in die neue Saison, vor allem die Integration aus der eigenen A-Jugend in den Seniorenbereich stand hier im Vordergrund und soll den Grundstein für langfristiges Arbeiten legen. Nachdem man sich aber bislang mit den Größen der Liga zu messen hatte, blieben Erfolgserlebnisse rar.

Umso schwieriger für Andy Röss und seine Jungs auswärts mit einem glitschigen Spielgerät einen Gegner zu spielen, der langsam Punkte braucht. Auf Simbacher Seite steht ein Punktgewinn auf dem Plan: Aus starken 20 Minuten gegen Haunstetten sollen sukzessive mehr werden, um den Kontakt zur Liga-Spitze zu halten.

Spieltag der Sponsoren - TSV Simbach Handball sagt Danke!

Spannender als nötig: Simbach schlägt Haunstetten II 24:22 (17:10) - 13.10.2014

 

Schöne Kulisse zu ungewohnter Zeit:

Der TSV hatte seine Top-Trikot-Sponsoren geladen und die Chefs und Vertreter von Haas Fertigbau, Gastronomie Zeiler, InnEnergie, Sparkasse, Schlagmann Poroton, Knauf Insulation, TUI Travelstar und Teamsport Hofbauer waren gekommen, das Abendmatch zu begleiten. Herren-Manager Wolfgang Münzer und Sponsoring-Beauftragter Florian Obermaier bedankten sich mit Mannschaft-Collagen für die langjährige Zusammenarbeit und die Ehrengäste wie auch alle anderen Fans waren gespannt, wie sich das Team von Andy Röß gegen die Gäste aus Augsburg präsentieren würde.

Wie aus einem Guss:

Der TSV begann bärenstark: Im Mittelblock um Kapitän Fabian Schwibach, Julian Henzel und Petr Kust wurde Beton angerührt, was dennoch durchkam war sichere Beute für den gut aufgelegten Max Findl, der im Simbacher Gehäuse begann. Eine gute Abwehr bietet die besten Möglichkeiten für ein schnelles Konterspiel - und das nutzten die Innstädter nahezu in Perfektion. Immer wieder wurden die flinken Außen Johannes Mayer und Jonas Hennersberger auf die Reise geschickt und vollstreckten sicher. Beim Stande von 7:0 nach 7 Minuten war die Stimmung bestens und für die Meisten der Sieg bereits eingefahren.

Bis nach 20 Minuten konnte der TSV sein Niveau halten, es prangte ein souveränes 17:8 auf der Anzeigentafel in der Richard-Findl-Halle und man begann sich mit anderen Dingen zu beschäftigen: Small Talk, die vermutliche Höhe des Endergebnisses, Werbung für Veranstaltungen, etc. - leider schien dies auch auf die Simbacher Spieler durchzuschlagen: Die Gäste nutzen die zunehmend aufkommenden Unachtsamkeiten und verkürzten noch um zwei Treffer zum Pausenstand von 17:10.

Strömungsabriss in Hälfte zwei:

Nach dem Seitenwechsel schickte Coach Andy Röß neue Kräfte aufs Parkett, um Spielzeit zu gewähren und Erfahrung zu sammeln. Aber statt in der Gewissheit des satten Vorsprung unbeschwert aufzuspielen, verkrampften die Simbacher Akteure zusehends: Die Abwehr wurde löchrig, die Abschlüsse unkonzentriert und der Abstand zu den eigentlich chancenlosen Gästen immer geringer: Der TSV hatte den Aufwind der ersten Hälfte nicht in den zweiten Durchgang mitnehmen können. Den Innstädtern unterliefen mehr und mehr unerklärbare Fehler. Tor um Tor verkürzte Haunstetten durch seine Routiniers Rieber und Mühlbacher, plötzlich stand es nur noch 19:17 und die Gäste waren wieder im Spiel. Simbachs Chefcoach hatte genug gesehen: Andy Röß nahm eine Auszeit um seine Mannen wieder neu einzustellen und wechselte zurück auf die Startformation. Die Maßnahme wirkte: Der Vorsprung wuchs wieder auf 5 Tore und beim 24:19 schien wieder ein standesgemäßes Ergebnis in Aussicht, aber die Klasse der ersten 20 Minuten erreichte der TSV nicht mehr. Endstand 24:22, 2 Pflichtpunkte und ein Gratis-Warnschuss dazu: Ein Spiel dauert immer noch 60 Minuten und erfordert dauerhaft Konzentration und Einsatz - ein sicheres Polster gibt es im Handball nicht. Klasse hat der TSV in der ersten Hälfte gezeigt, Konstanz ist das nächste Ziel.

 

Statistik: Gelb:

Simbach 3 / Haunstetten 3

2min: Simbach 3 / Haunstetten 3

7m: Simbach 3 / Haunstetten 2

 

Für Simbach:

Max Findl (1.-45), Stefan Babisch (45.-60.), Johannes Mayer (4), Petr Kust (1), Jonas Hennersberger (5), Chris Schrädobler (5/3), Andreas Brand (2), Mathias Neumaier, Thomas Brodschelm, Lukas Eichinger, Markus VIerlinger, Julian Henzel (4), Fabian Schwibach (3)

Bilder zum Spiel gegen Haunstetten II

Prüfstein Haunstetten: Bleiben die Punkte in Simbach?

 

Nach dem Tiefschlag in FFB steht mit dem TSV Haunstetten erneut eine Reserve-Mannschaft als Gegner auf dem Plan. Coach Andy Röss war ob des Ergebnisses vom letzten Wochenende sichtlich gewurmt und nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: Sieg gegen Haunstetten.

Die Gäste aus Augsburg kommen wie ein Spiegelbild zum TuS FFB daher: Schlechter Start für das Landesliga-Team, die „Erste“ hat spielfrei – damit ist die Leistungsstärke des Simbacher Gegners nur schwer einzuschätzen. Mit 0:8 Punkten liegen die Augsburger derzeit am Tabellenende der Landesliga, hatten es dabei aber auch in 3 Partien mit den Spitzenteams der Landesliga zu tun.

Für Simbach gilt, sich auf die eigenen Potenziale zu besinnen und mit Engagement, Einsatz und Freude an die Sache heran zu gehen. Petr Kust hatte letzte Woche seine ersten Einsatzzeiten, die Genesung schreitet zunehmend fort. Auch sonst sollte der Kader voll und die die Spieler hungrig sein, denn eine Abfuhr wie vor Wochenfrist will das Team um Kapitän Fabi Schwibach nicht noch einmal erleben. Ein Problem tut sich jedoch auf der Kreisläufer-Position auf: Andy Hillinger ist beruflich verhindert und Mats Neumaier noch angeschlagen, eine Rochade ist erforderlich. Das eigene Spiel steht im Vordergrund. Aus einer massiven Abwehr heraus schnell ins Spiel kommen, eigene Fehler minimieren und konsequent abschließen - egal, was der Gegner aufs Parkett schickt.

Anpfiff ist zu ungewohnter Stunde erst um 19.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:30 Uhr empfängt das verlustpunktfreie Simbacher Damen-Team von Trainer Jost Brand die SpVgg Altenerding II, um 17:30 Uhr treffen die Herren des TSV Simbach II im immerjungen Duell auf den ETSV 09 Landshut. Am Sonntag um 11.30 Uhr trifft die weibliche D-Jugend des TSV Simbach ebenfalls auf SpVgg Altenerding, anschließend empfängt die weibliche B-Jugend um 13:00 Uhr in der Landesliga den TSV Schleißheim.

Niederlage gegen Bruck: Simbach verliert 29:22 (14:12)

 

Dass der Gang kein leichter werden würde, war klar. Die bisherigen Ergebnisse der Zweiten von FFB waren nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen, so war mit einer deutlichen Verstärkung zu rechnen.

Trotzdem startete das Team von Coach Andy Röß gut und legte mit einem schnellen 2:6 gleich die Ambitionen auf den Tisch: Um die Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu halten mussten Punkte her. Gestützt auf eine solide Defensive und einen starken Stefan Babisch schlug die Partie zunächst die richtige Richtung ein.

13 Minuten lang hatte Simbach alles im Griff, dann kam, was schon zu erwarten war. FFB hatte tief in den Fundus gegriffen und seine bislang erfolglose Zweite mit der halben Regionalliga-Truppe aufgeblasen - die kamen nun auch zum Einsatz. Vor allem in der Defensive und im Konter kam die Qualität zum Tragen, der Abstand verkürzte sich. Zwar sah der erste Durchgang die ersten Spielminuten von Simbachs Petr Kust und auch seinen ersten Treffer für den TSV, aber schließlich ging es mit einem 14:12 für die Gastgeber in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff die gleiche Szenerie: Simbach verunsichert produzierte Unmengen an Fehlern, FFB personell so stark gestützt, dass nichts mehr anbrennen sollte. Die Innstädter verbrannten dazu noch einiges an Großchancen und verstolperten Gegenstöße, so dass die Sache am Ende mit 29:22 auch noch sehr deutlich ausfiel. Hier muss sich die Mannschaft steigern, denn gerade wenn nichts läuft, sind Einsatz und Ballsicherheit besonders gefragt, und am Ende stemmte sich nur Kapitän Fabi Schwibach sichtlich gegen die Niederlage.

Nun steht der TSV schon unter Zugzwang: Nach den Niederlagen gegen Würm und FFB sind am kommenden Samstag wieder 2 Punkte Pflicht, will man sich weiter an der Spitze orientieren.

Hohe Hürde: Am Sonntag in „Bruck“

Auf den ersten Blick mag es nicht so aussehen, aber wenn am kommenden Sonntag der TSV zum immerjungen Duell in den Münchner Westen reist, um sich diesmal mit der Reserve des Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck zu messen, steht dem Team um Coach Andy Röß eine schwere und unberechenbare Aufgabe ins Haus.
Obwohl – oder gerade weil – der FFB in dieser Saison mit seinem Landesliga-Team bislang punktlos ist und weil die „Erste“ von FFB ihr Drittliga-Spiel bereits am Samstag absolviert, könnte den Simbachern am Sonntag ein Gegner gegenüber stehen, der rein gar nichts mit den bisherigen Auftritten der Brucker zu tun hat. Schon in der letzten Saison bediente man sich – wenn es knapp wurde - ausgiebig im Kader der „Ersten“, und das könnte auch am kommenden Wochenende passieren.
In Simbach konzentriert man sicher derweil aber auf sich selbst: Der Auftritt gegen Göggingen hat das Potenzial des Team gezeigt und auch das Lazarett lichtet sich weiter. Um sich optimal auf den ungewohnten Sonntag vorzubereiten bittet Simbachs Chefcoach Andy Röß diesmal erst am Samstag zum Abschlusstraining. Dazu hat Petr Kust sein Knie-Problem überwunden und sich einsatzbereit gemeldet, so dass der Tscheche gegen FFB sein Debüt geben kann. Damit wird Simbachs Rückraum noch variabler und auch mit einem ordentlichen Schuss Erfahrung gestärkt. Wir werden schauen, was geht - die Vorgabe lautet auf jeden Fall "Punkte holen".

Ungefährdet: TSV Simbach putzt Göggingen - 31:18 (15:10)

Nach dem klaren Auswärtssieg wurde mit Spannung erwartet, wie sich das TSV-Team um Coach Andy Röß beim 2. Heimauftritt präsentieren würde. Nach der unnötigen Auftaktniederlage waren 2 Punkte gegen den Aufsteiger Göggingen Pflicht.

Lazarett lichtet sich. Petr Kust saß bereits wieder auf der Bank, aber Coach Andy Röß schonte den Tschechen, um die Genesung nicht zu gefährden. Mit den bewährten Kräften ging der TSV in die Begegnung, in der die Gäste den deutlich besseren Start erwischten. Während sich die Innstädter um Kapitän Fabi Schwibach noch sortierten, legte Göggingen los wie die Feuerwehr und lag mit 0:4 in Front. Bei den Augsburgern war jede Aktion erfolgreich, Simbach hingegen nahm erst langsam Fahrt auf. Bis zum 4:8 verteidigte das Team von Gäste-Trainer Jürgen Goldschmidt den Vorteil vor allem durch den starken Rechtsaußen Dominik Schnorr und den wurfgewaltige Rückraum-Riesen Christoph Ranz, dann war jedoch Schluss mit lustig.

Nichts mehr zu erben. Nach 10 Minuten zog der TSV Tempo und Zügel an: Die Abwehr - nun konzentrierter - setzte die Angreifer der Gäste mehr und mehr unter Druck. Diese konnten mit der engagierten und laufstarken Defensive nicht umgehen und wirkten zunehmend unsicher. Die sich einstellenden Fehler nutzen die Simbacher konsequent zum schnellen Konter und stellen mit einem 10:1 Lauf von 4:8 auf 14:9. Der Zwischenstand hätte auch noch deutlischer ausfallen können, aber Gäste-Goalie Simon Weickel verhinderte Einiges an Simbacher Großchancen und damit Schlimmeres für Göggingen. Für das abschließende Highlight im ersten Durchgang sorgte Chris Schrädobler, dessen Hüftwurf aus 10 Metern mit den Pausenpfiff über dem Gästetorhüter zum Halbzeitstand von 15:10 einschlug.

Entspannt in die Halbzeit. Ruhig sammelte Coach Andy Röß seine Spieler zur Pause: Das Gezeigte hatte ihm und auch den Simbacher Fans sichtlich gefallen, kein Grund für größere Änderungen. Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild wie gegen Ende des ersten Durchgangs: Simbach tonangebend ließ nichts mehr anbrennen. Drei gehaltene Strafwürfe durch Max Findl und Stefan Babisch und dazu eine weiter gut sortierte Abwehr stellten die Gäste aus Augsburg vor zunehmend unlösbare Probleme. Auch in der Offensive zeigten sich die Männer von Coach Andy Röß dominant: Entweder wurde die Gästeabwehr spielerisch filetiert, so dass die Außen- und Kreisspieler frei waren oder Andy Brand setzte sich dynamisch im 1:1 in Szene. Waren es im letzten Spiel die Kreisläufer, die für die Mehrzahl der Simbacher Treffer sorgten, zeigten sich gegen Göggingen der Rückraum gut aufgelegt und die Außenpositionen als äußerst treffsicher. Beim 25:15 waren erstmals 10 Tore Differenz erreicht und Coach Andy Röß schonte seine Bank. Die Gäste konnten ihre körperliche Überlegenheit nicht nutzen und wurden in der Partie zu Mitfahrern degradiert - zumal die Unparteiischen forsches Einsteigen konsequent ahndeten: So sammelten Mats Neumaier auf Simbacher Seite und Paul Thiel bei den Gastgeber jeweils 3 Zeitstrafen und durften sich frühzeitig von Geschehen verabschieden und die Endphase von der Tribüne aus beobachten. Simbach zog derweil seine Linie bis zum Schluss durch, Endstand 31:18, Spiel abgehakt.

Für Simbach: Stefan Babisch (15.-60.), Max Findl (1.-15.), Andy Hillinger (3), Jojo Mayer (2), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (5/2), Andy Brand (7), Mats Neumaier, Tom Brodschelm (4), Markus Vierlinger (2), Juppi Henzel (3), Fabi Schwibach (5), Petr Kust
Statistik:
Gelb: Simbach 3, Göggingen 4
2min: Simbach 6, Göggingen 9
7m:  Simbach 3/4, Göggingen 2/5

Weitere Ergebnisse des Heimspieltges. Für einen durchweg erfolgreichen Tag sorgten auch die drei anderen Simbacher Teams, die ihr Heimdebüt gaben: Die Damen um Trainer Jost Brand unterstrichen ihre Ambitionen mit einem klaren 40:22 Erfolg über den ETSV 09 Landshut und die Herren II von Spieltrainer Allgeier/Holzner siegten gegen GW Deggendorf mit 26:23. Die erste Partie des Tages konnte die männliche C-Jugend II gegen Eggenfelden mit 23:13 ebenfalls für sich entscheiden.

Abteilungen des TSV stellen sich vor. Im Rahmen des Vereinsjubiläums - 150 Jahre TSV Simbach - stellen sich am vergangenen Heimspieltag Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen und die Abteilung Leichtathletik beim Heimspiel der Ersten Mannschaft vor. Jeweils zwei Vertreter dieser Abteilungen machten kräftig Werbung für ihre Sparte und gaben Termine u.a. für das Sportabzeichen bekannt. Beim kommenden Heimspiel am 11.Oktober um 19:30 Uhr folgen weitere Abteilungen wie z.B. "Spaß im Verein". Auch hier erhält wieder jeder der im Jubilaums-Shirt erscheint freien Eintritt.

Ein paar Eindrücke vom Spiel:

TSV Simbach empfängt Liga-Neuling


Am kommenden Samstag kommt es in Runde 3 der Landesliga-Saison 2014/15 in der Richard-Findl-Halle zum Kräftemessen mit dem TSV Göggingen. Den verpatzen Auftakt haben die Röss-Jungs mit einem klaren Auswärtserfolg beim Eichenauer SV kompensiert. Gleichzeitig konnte der noch angeschlagene Petr Kust noch geschont werden und wird im kommenden Heimspiel nur Kurzeinsätze haben, um die Genesung auf keinen Fall zu gefährden.
Mit Göggingen kommt ein Liga-Neuling in die Innstadt. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Goldschmid ist körplich stark und groß gewachsen und baut auf eine massierte Abwehr um den Bundesliga-Veteranen Egon Graf im Tor. Die Augsburger profitieren dabei auch vom Einzugsgebiet und dem Zugang von Spieler aus der Region: Zugänge aus Mering, Gersthofen, Donauwörth und Schwabmünchen haben die Truppe nach dem Aufstieg in die Verbandsebene deutlich verstärkt. In ihrem bislang einzigen Auftritt unterlag Göggingen beim Meisterschafts-Mitfavoriten Allach am letzten Wochenende nur knapp mit 21:19.
Für Andy Röss und seine Mannen ist die Devise jedoch klar: Um den eigenen Ansprächen zu genügen müssen in heimischer Halle immer zwei Punkte geholt werden, d.h. ab dem Anpfiff um 16.30 Uhr höchste Konzentration und volles Engagement bei Spielern und Fans. Auch für 2 andere Simbacher Teams beginnt die Saison: Um 14:30 trifft das Damen-Team von Jost Brand in der Bezirksliga auf den ETSV 09 Landshut und nach dem Spiel der „Ersten“ empfangen Simbachs Herren II die Gäste von Grün-Weiss Deggendorf.
Im Zuge der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen des TSV bieten verschiedene Abteilungen wie Leichtathletik, Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen Infostände im Eingangsbereich der Cafeteria an - jedes TSV Mittglied das im Jubiläums-TShirt kommt erhält freien Eintritt.

Handballer feiern deutlichen Auswärtssieg

 

Nach der Auftaktniederlage im ersten Saisonspiel reiste die Mannschaft vom Inn nach Eichenau. Der Gastgeber trat, im Gegensatz zur Vorsaison,  mit einer stark verjüngten Mannschaft an. Von der ersten Minute versuchten die Hausherren mit einer offensiven Abwehr den Angriffsfluss der Innstädter zu stören. Schon nach elf  Minuten, beim Stand von 5:3, nahm Trainer Andreas Röß die erste Auszeit um seine Mannschaft auf diese schnelle und aggressive Abwehrformation neu einzustellen. Nun wurde im Angriff besser kombiniert und die Simbacher konnten immer wieder über den Kreis zum Abschluss kommen. Die Abwehr stabilisierte sich von Spielminute zu Spielminute, gestützt von einem sehr gut aufgelegten Schlussmann Max Findl. Bis zur  Halbzeit konnte man sich wieder heran kämpfen, trotz zweier Unkonzentriertheiten  in den letzten Minuten führte man 12:13.

Die Handballer vom TSV hatten den besseren Start in die zweite Halbzeit. Gestützt auf eine solide Abwehr,  die jetzt von Stefan Babisch im Tor komplettiert wurde, startete man einen 5:0 Lauf und konnte die Hausherren merklich schocken.  Der ESV Eichenau veränderte trotz weniger Wechselmöglichkeiten seine laufintensive Abwehrformation nicht und so entstanden immer mehr Lücken für die Kreisläufer, die insgesamt 12 Tore erzielten. Mit je sechs Toren teilten sich Mathias Neumaier und Andreas Hillinger nicht nur die Spielzeit brüderlich sondern auch die Tore.

Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Simbacher die erste zehn Tore Führung werfen und hatten immer noch nicht genug. Die Abwehr wurde von Fabian Schwibach und Chris Schrädobler weiter gut organisiert und im Gegenstoß und im Positionsangriff wurden fast alle Einwurfmöglichkeiten genutzt. Das Tempo konnte bis zur letzten Minute hochgehalten werden, da Simbach über das ganze Spiel hinweg gut durch wechselte, ohne einen merklichen Qualitätsverlust erkennen zu lassen.

Ein letzten Endes auch in dieser Höhe verdienter 21:35 Auswärtserfolg, bei dem sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen durften. Eichenau lieferte zwar bis zur letzten Minute einen aufopferungsvollen Kampf, konnte aber  spielerisch nicht mithalten.

Max Findl (1.-30.), Stefan Babisch (31.-60.), Deutsch Tobias (2),  Andy Hillinger (6), Jojo Mayer (6), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (2), Andy Brand (4), Mats Neumaier (6),

Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger (2), Juppi Henzel (1), Fabi Schwibach (3)

Runde 2: Simbach reist zum Eichenauer SV - 18.09.2014


Nach der unnötigen Niederlage der Röß-Truppe im Eröffnungsspiel gegen Würm-Mitte steht für den TSV der erste Auswärtsauftritt auf dem Programm. Durch die Ausfälle von Petr Kust und Petr Valenta fehlten den Innstädtern in der Schlussphase die nötigen Körner und die Routine, das erste Spiel nach Hause zu bringen. Gegen den aktuell auf Rang 10 stehenden Eichenauer SV soll dies aber wieder anders werden – und die nötige Einstellung soll den Innstädtern zum Punktgewinn verhelfen.
Eichenau ist seit Jahren eine feste Größe in der Landesliga. Die Truppe von Trainer Christian Kofler ist eingespielt, hat sich aber zur aktuell Saison mit Nachwuchskräften verjüngt. Der ehemalige Handball-Profi (Milbertshofen, Schwabing, Rheinhausen) übernahm nach weiteren Stationen in Indersdorf und Dachau die Oberbayern in der Bezirksklasse und führte sie bis in die Landesliga. In der vergangenen Woche verloren die „Starzelbacher“ ihr Auftaktmatch im Münchner Stadtderby gegen Allach knapp mit 19:21. Eichenau verfügt über eine starke Abwehr und einen sehr ausgeglichenen Kader. Auf Simbacher Seite sollte sich das Lazarett langsam etwas lichten: Petr Kust wird wieder ins Training einsteigen – ob es aber für einen Einsatz am Samstag schon reicht, wird erst das Abschlusstraining zeigen.


Zum ersten Auswärtsspiel setzt der TSV einen Großen Bus ein, um den Fans die Mitreise zu ermöglichen. Abfahrt am Simbacher Busbahnhof ist um 16.00 Uhr, Anmeldung bitte telefonisch bei Alois Petschl unter 08571/5514.

Auftakt misslungen: TSV Simbach "patzt" Gäste zum Sieg - 21:24 (9:12) Heimniederlage im Premierenspiel

 

Mit Spannung war der erste Pflichtspiel-Auftritt des neu formierten TSV-Teams um Coach Andy Röß erwartet worden, doch aus dem geplanten Auftaktsieg wurde nichts.

 

Knockout für Andy Röß vor dem Spiel

 

Mit Petr Valenta und Petr Kust musste die neue Rückraum-Achse komplett verletzungsbedingt passen. Dazu legte ein akuter Magen-Darm-Infekt Simbachs Cheftrainer Andy Röß unmittelbar vor dem Spiel lahm - Einsatz für alle drei unmöglich. Kurzfristig sprang Martin Voigt ein und übernahm die Trainerbank.

Nach nervösem Beginn beider Team schafften es die Gäste, schneller in die Partie zu gelangen und legten einen 2-3 Tore Abstand zwischen sich und die Gastgeber. Simbach war der Personalausfall vor allem in Einstellung und Selbstverständnis anzumerken. Die Innstädter verunsichert, kämpften vor allem mit unnötigen Ballverlusten und schwachen Abschlüssen. Der Ausfall der Routiniers schlug hier am Deutlichsten durch: Viele falsche Entscheidungen spielten den Würmtalern in die Karten. Die Gäste zeigten wie erwartet flüssigen Kombinationshandball und sichere Ballstaffetten, aber die zwingende Torchance erspielten sie sich dadurch nicht. Vielmehr agierten sie ruhig und profitierten von den Fehlern der Gastgeber, bei denen sich im ersten Durchgang nur Torhüter Stefan Babisch auszeichnen konnte. Halbzeitstand 9:12.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Simbach - ob der Ausfälle deutlich verunsichert - lief permanent einem Rückstand hinterher. Die Chancen waren da, zumal in Durchgang zwei Max Findl den Platz im Simbacher Gehäuse übernahm und in seinem ersten Pflichtspiel nach monatelanger Verletzungspause eine formidable Leistung bot. Zwei gehaltene Strafwürfe in Folge und dazu weitere Glanzparaden eröffneten dem TSV alle Möglichkeiten, heranzukommen. Aber die bereits erwähnten Patzer im Spielaufbau und im Abschluss verhinderten dies. Gerade im Konter und von den Außenpositionen zeigte sich das Team um Kapitän Fabi Schwibach noch zu ungefährlich. 15 Minuten vor dem Ende nahm Martin Voigt die Auszeit und mahnte zu mehr Konzentration und mehr Biss.

 

Findl glänzt, Schrädobler trifft.

 

Plötzlich fielen auch die Tore im Simbacher Spiel: Vor allem Chris Schrädobler kam ein ums andere Mal durch und es zeigte sich, wie verwundbar der Abwehrverband der Gäste eigentlich war, wenn man mit Überzeugung konsequent und schnell spielt. Coh in gleichem Maße wie die Offensivleistung zunahm, baute die Abwehrleistung ab. Die Gäste konnten ihren Vorsprung ins Ziel retten und gewannen verdient als die Mannschaft, die von der Einstellung, der Körpersprache und der Fehlerquote her über 60 Minuten den besseren Eindruck machte. Endstand 21:24.

Für Simbach:

Stefan Babisch (1.-30.), Max Findl (31.-60.), Andy Hillinger, Jojo Mayer, Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (10/3), Andy Brand (2), Mats Neumaier (2), Tom Brodschelm, Lukas Eichinger, Markus Vierlinger (1), Juppi Henzel (2),

Fabi Schwibach (3)

Statistik:

Gelb: Simbach 3, Würm 3

2min: Simbach 5, Würm 3

7m:   Simbach 3/3, Würm 2/4

Fotos vom Spiel gegen Würm-Mitte

Zum Auftakt gegen Würm-Mitte

Der erste Gegner ist auch der Letzte: Im letzten Vorbereitungsturnier in Simbach standen sich die beiden Mannschaften zuletzt am 20. August gegenüber – damals mit dem besseren Ende für die Gäste. Die Würmtaler überzeugten mit bereits flüssigem und eingespielten Kombinationshandball, wie wir ihn bereits in der letzten Saison gesehen haben, sowie einem sehr soliden Torhüter-Duo. Um und auf ist dabei Mittelmann Moritz Rädler, der sowohl als Schaltzentrale als auch als Vollstrecker in Aktion treten kann.
Für Andy Röss und seine Mannen wird sich für das neuerliche Aufeinandertreffen die Personalsituation verändern: Rückkehrer Andy Hillinger hat seine Verletzung überwunden und kann spielen – ebenso wie Max Findl, der nach seiner schweren Knieverletzung, die ihn in der Rückrunde der abgelaufenen Saison zur Pause zwang, wieder im Kader steht. Fraglich ist hingegen Petr Kust, der nach einer Kniespiegelung noch an den Folgen laboriert. Einen schwerwiegenden Ausfall wird es aber auf jeden Fall geben: Der zweite Neuzugang, Petr Valenta, hat in der letzten Vorbereitungsphase einen Kreuzbandriss erlitten und wird gegen Ende der Saison wieder auflaufen können – wir wünschen hier alles Gute! Ansonsten sind auf Simbacher Seite alle Kräfte an Bord – und gespannt wird erwartet, wen von den Nachwuchskräften Coach Andy Röss eventuell noch in den Kader beruft.

Simbacher Handballer im Trainingslager


Vergangenen Donnerstag fuhr die erste Herrenmannschaft des TSV nach Pilsen ins Trainingslager. Leider konnten wegen Verletzungen und beruflichen Absenzen nicht alle Spieler zum Feinschliff in die Tschechische Republik mitreisen. Nichts desto trotz waren alle Beteiligten hoch motiviert und gingen in allen Einheiten an ihre Grenzen.

Nach der Ankunft wurde in einer kleinen aber feinen Pension eingecheckt und Abendgegessen, ehe die erste Trainingseinheit anstand. Der Fokus wurde auf die Verbesserung der Abwehr und das schnelle Umschalten gelegt. Zurück in der Unterkunft ließ man den ersten Tag bei einem isotonischen Getränk ausklingen.

Am Freitag starteten die Spieler von Andreas Röß mit einer morgendlichen  Laufeinheit an einem nahe gelegenen Feldweg. Diese Einheit diente nicht nur der Verbesserung der Ausdauer, sondern war auch koordinativ, wegen der Bodenbeschaffenheit, höchst anspruchsvoll. Nach dem Frühstuck standen Videoanalysen in den einzelnen Kleingruppen auf dem Programm. Die erste Trainingseinheit am Nachmittag wurde dazu genutzt die Abläufe bei den Konzeptionen zu verbessern. Nach einer kleinen Pause stand das erste Trainingsspiel an. Unter den Augen des ehemaligen Simbacher Spielers Jindrich Dyk konnten die Gäste einen ungefährdeten 17:37 Sieg einfahren. Alle Spieler wurden eingesetzt und konnten durchaus überzeugen. Kleines Highlight am Rande war, dass die Simbacher als erste Mannschaft. in dieser neu gebauten Halle. trainieren und spielen durften.

Nach diesem anstrengenden Tag startet man am Samstag mit einem lockeren Regenerationslauf, der sich aufgrund schlechter Ortskenntnisse des Trainers etwas in die Länge zog. Vom Frühstück gestärkt fuhren die Handballer ins Zentrum um die schöne Altstadt zu besichtigen. Nach einem kleinen Spaziergang erklommen noch einige nicht ausgelastete Spieler die 301 Stufen des Kirchturms um die tolle Fernsicht zu genießen. Am Nachmittag durfte man gegen einen Bayernligisten testen. Trotz einigen angeschlagenen Spielern bot man eine kämpferische und teilweise auch spielerische ansprechende Leistung.  Am Ende musste man sich nur mit drei Zähler geschlagen geben. Zufrieden konnte man sich nun der Abendgestaltung widmen. In mitten der Altstadt kehrten die Handballer in ein uriges Lokal ein um allerlei böhmische Spezialitäten zu verköstigen.

Pünktlich um 8:30 Uhr erschienen  am Sonntag alle Spieler zum Frühstuck, obwohl einige das Nachtleben erforscht haben. Das letzte Training am Vormittag stand unter dem Motto Regeneration, da alle Spieler und Betreuer in den Tagen zuvor an ihr Limit gehen mussten.


Fazit: Ein gelungener Ausflug der perfekt von den Reiseleitern Petr und Vali organisiert und betreut wurde. Sportlich konnte die Mannschaft kurz vor Saisonbeginn nochmal zulegen, und wird die letzten Tage vor dem Beginn der Landesligasaison am 13.09.  konzentriert weiter arbeiten.

Voller Einsatz und Kultur!

TSV Simbach mit Licht und Schatten beim Blitzturnier

 

Keinen Sieger fand das Turnier am Samstag in der Richard-Findl-Halle. Alle drei Mannschaften konnten je ein Spiel mit fünf Toren Unterschied gewinnen.

Im ersten Spiel starteten die Simbacher Handballer mit einer Schrecksekunde. Nach wenigen Minuten blieb der Neuzugang, Petr Valenta, nach einem Torwurf mit verzerrtem Gesicht liegen. Nach einem Stoß in der Luft verdrehte er sich bei der Landung das Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. In der Folge waren die Wechselmöglichkeiten im Rückraum deutlich dezimiert. Nichts desto trotz konnte man einen ungefährdeten 21: 16 Sieg über die Spvgg Altenerding einfahren. Die Abwehrleistung war durchschnittlich, im Positionsangriff wurden einige Konzeptionen zu überhastet abgeschlossen. Positiv war, dass sich jeder Simbacher Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

Leo Petschl, Max Findl, Stefan Babisch (n.e.), Petr Valenta (1), JoJo Mayer (1), Franz Holzner (1), Jonas Hennersberger (1), Felix Meisl (1), Chris Schrädobler (4/2), Mathias Neumaier (2), Thomas Brodschelm (1), Tobias Deutsch (1), Julian Henzel (5), Fabian Schwibach (3).

 

Nach einer kurzen Pause spielten die Handballer vom Inn gegen die HSG Würm-Mitte, welche auch die Gegner im ersten Saisonspiel sein werden. In den ersten 25 Minuten konnte man die Angriffe der Gäste gut kontrollieren und ließ nur 8 Tore zu. Leider wurden daraus zu wenig einfache Tore im Gegenstoß erzielt. Im Positionsangriff merkte man langsam das Schwinden der Kräfte. Es konnte kaum Druck auf die Abwehr der Würmtaler entwickelt werden und so kamen die Hausherren über 7 Tore in der ersten Hälfte nicht hinaus. In der zweiten Hälfte reichte die Kraft kaum mehr aus die Gäste in Bedrängnis zu bringen und der TSV lud diese durch unvorbereitete und unkonzentrierte Abschlüsse zu schnellen Kontern ein. Endstand 15:20 für die HSG.

 

Fazit: Eine gute Leistung von allen drei Torhütern. Die Absprache und Seitwertsbewegung in der Abwehr ist noch zu verbessern und das schnelle Umschalten muss noch konsequenter durchgeführt werden.

Jetzt geht’s ins Trainingslager nach Pilsen um die letzten Fehler auszubessern und am ersten Spieltag den Gästen aus Würm mehr entgegenzusetzen.

 

Leo Petschl (n.e.), Max Findl, Stefan Babisch, Petr Valenta (n.e.), JoJo Mayer (4), Franz Holzner, Jonas Hennersberger , Felix Meisl, Chris Schrädobler (1/1), Mathias Neumaier (2), Thomas Brodschelm (2), Tobias Deutsch, Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (4/1).

 

Im letzten Spiel konnte sich die Spvgg Altenerding überraschend mit 32:27 gegen Die HSG Würm-Mitte durchsetzen. Das Spiel war lange ausgeglichen ehe die Kräfte bei den Würmtalern schwanden und die Biber aus Altenerding einige schöne Gegenstöße verwerteten.

 

TSV sichert sich Turniersieg in Kissing

 

Die erste Phase der Saison-Vorbereitung ist vorbei und hatte mit dem alljährlichen Vorbereitungsturnier in Kissing seinen Abschluss.

In einer Gruppe mit dem Ligakonkurrenten HSG Dietmannsried, Württemberg-Oberligist MTG Wangen und Bayernligist TSV Ismaning sollten die ersten mannschaftstaktischen Elemente der bisherigen Vorbereitung und erprobt werden.

Gegen den Landesliga-Neuling aus Dietmannsried startete man mit einem 14:14 (Spielzeit jeweils 1 x 30 Minuten) in das Turnier. Vertretungs-Trainer Martin Voigt (für den verhinderten Andreas Röß) sah einige gute Ansätze und war, im Großen und Ganzen, mit der Leistung im ersten Test unter Wettkampfbedingungen zufrieden.

Spiel zwei gegen Wangen dominierte man über Lange strecken. Obwohl am Ende „nur“ ein 12:12 auf der Anzeigetafel stand war eine weitere Steigerung erkennbar.

Nach zwei Unentschieden und ähnlichen Ergebnissen in den anderen Partien dieser Gruppe war vor dem letzten Gruppenspiel des TSV gegen den Bayernligisten aus Ismaning zwischen Platz 1 und 4 alles möglich. Erneut konnte Martin Voigt die Truppe gut einstellen. Vor allem die Defensive zeigte sich stark was letztendlich zu einem etwas überraschendem 13:10-Sieg führte.

In der anderen Gruppe konnte sich Ligakonkurrent Niederraunau gegen den Gastgeber aus Kissing (Bezirksoberliga), TSV Allach (LL Süd) und Bayernligisten SV Anzing durchsetzen und traf im Finale somit auf den TSV.

 

Auch im vierten Spiel an diesem Tag brachten die Innstädter eine starke Leistung auf die Platte. Gestützt auf einer äußerst stabilen und beweglichen Defensive kamen die Flügelflitzer des TSV immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren. „Raunau“ hatte den Simbachern nichts entgegen zu setzen und wurde über weite Strecken den Partie überrannt. Über das zwischenzeitliche 15:7 kam es zum 16:10-Endstand im Finale.

 

Fazit:

- Positiver Abschluss der ersten Phase, der Selbstbewusstsein und Sicherheit gibt

- Ein sehr breiter und ausgeglichener Kader

- Geschlossen starke Mannschaftsleistung

 

Aus einer sehr starken Mannschaftsleistung ist dennoch TW Stefan Babisch hervorzuheben, den von den Trainern der anwesenden Mannschaften zum „Besten Torwart des Turniers“ gewählt wurde.

 

Es folgt nun eine zweiwöchige Regenerationsphase mit geringerer Trainingsintensität bevor es Mitte August zum Feinschliff für die kommende Saison kommt.

 

So sehen Sieger aus!!

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