Spielberichte

Schlussakkord mit beachtlichem Remis beim Tabellendritten
TSV Simbach beendet Saison auf Rang 7

Es war ein Spiel, dem man im Vorfeld als unaufgeregt entgegensehen konnte, sowohl für den TSV als auch für Ottobeuren gab es, außer dem Prestige, weder was zu gewinnen noch zu verlieren. Wer sich jedoch auf eine „gemütliche“ Partie eingestellt hat, wurde massiv enttäuscht. Es hat sich wieder gezeigt dass Simbach auf Augenhöhe mit den Top 3 der Liga locker mithalten kann.
Ab Beginn war das Spiel extrem temporeich und dominiert von schnellem Überschlaghandball. Die Abwehrreihen der beiden Mannschaften konnten in den ersten 15 Minuten noch kein Ausrufezeichen setzen. Dabei blieb der TSV bis zur 25 Minute immer ein bis zwei Tore im Rückstand. Es war aber absehbar dass es ein ausgeglichenes Match werden würde. So erspielte man sich kurz vor der Halbzeitpause das erste Unentschieden. Der Heimtrainer erkannte die Situation und nahm in Minute 20 das erste Team-Timeout in der Partie. Simbach unbeeindruckt von der taktischen Maßnahme glich, trotz zweimaligem Unterzahlspiel zum 12:12 aus und konnte sich zum Halbzeitpfiff mit einem Tor in Front bringen. Maßgeblich beteiligt war hier Torhüter Max Findl, der den Hausherren ein ums andere Mal sicher geglaubte Tore entschärfte. Damir Tomasevic, Lovro Ivicic und mit fortschreitendem Spiel Chris Schrädobler, Fabian Schwibach und Andreas Brand sorgten für die Treffer, um in Runde Eins den Anschluss zu halten und die Führung zu erspielen. Beim Spielstand von 13:14 für die Innstädter wurden die Seiten gewechselt.
Einen weiteren Blitzstart legten die beiden Teams zu Beginn von Runde Zwei auf das Parkett. Nach 38 Minuten auf der Uhr wieder ein ausgeglichenes Ergebnis, 18:18. Ab diesem Zeitpunkt erkämpften sich die Ottobeurer, bis zur 45 Minute, einen 3 Tore Abstand, der aber von Simbach, nur fünf Minuten später, in einen Rückstand für die Hausherren gedreht wurde. Entscheidender Akteur für die Wende im Simbacher Spiel war Chris Schrädobler, der nicht nur die 7-m souverän verwandelte sondern auch seine Qualitäten aus dem Rückraum unter Beweis stellte. Weitere wichtige Treffer von Julian Henzel, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger und Janik Sextl sorgten dann für die stete ein bis zwei Tore Führung bis zu den Schlussminuten. Ottobeuren aber noch lange nicht geschlagen, erkämpfte sich den Ausgleich in der 58 Spielminute. Spielstand 30:30. Spätestens hier wurde deutlich dass beide Mannschaften nichts zu verschenken haben, auch nicht am letzten Spieltag. Charakter, Kampfgeist gepaart mit handballerischen Glanzpunkten zeichneten das finale Spiel der Saison 2015/16 aus. Spannend wurde es noch mal ab der 59 Minute. Simbach im Angriff, die Unparteiischen verwiesen auf Zeitspiel, ein akutes Anspiel an den Kreis konnte nur noch mit einem Foul unterbunden werden. Zeitstrafe für Ottobeuren und Aufhebung des Zeitspiels. Die Hausherren unterbanden in den letzten 15 Sekunden das  Simbacher Spiel erfolgreich, jedoch für die Gäste mit dem Schlusspfiff noch die Chance über einen direkten Freiwurf das Spiel für sich zu Entscheiden. Ottobeuren stellte noch mal alle großgewachsenen an den Kreis und für Damir Tomasevic war hier kein Vorbeikommen. Spiel entschieden, 30:30 der Endstand mit dem die Kontrahenten in die willkommene Spielpause gehen. Ein Dank an dieser Stelle den mitgereisten Simbacher Fans die gegen die rund 200 heimischen Fans in punkto Lautstärke auch mindestens ein Unentschieden erreichen konnten.
Nach den beiden Niederlagen des TSV war das noch mal ein deutliches Ausrufezeichen und ein Hinweis in der Landesliga auch in der nächsten Saison ein gehöriges Wörtchen mitreden zu wollen. Die jüngste Mannschaft der Liga hat wieder gezeigt was in Ihnen steckt und sowohl Verantwortliche, Trainer uns Spieler freuen sich bereits jetzt auf die neue Spielrunde, wobei auch die anstehende Verschnaufpause, nach der turbulenten Saison, notwendig ist. Bereits Ende Juni wird mit neuer Kraft die Vorbereitung beginnen und falls bis zum Saisonstart in der dritten Septemberwoche alles nach Plan läuft gibt es keine Bange wieder erfolgreichen Handball in Simbach zu sehen.
Zum Schluss, ein herzliches Dankeschön an alle die in dieser Saison hinter dem TSV gestanden sind, die zahlreichen Fans sowohl bei den Heimspielen als auch bei den Auswärtsfahrten, den Sponsoren die mit ihrer langjährigen Treue die Abteilung unterstützen und damit Ihre Wertschätzung gegenüber der Vereinsarbeit kund tun. Vielen Dank!
 
Für Simbach - Tor: Maximilian Findl, Stefan Babisch. Feld: Damir Tomasevic (3), Lovro Ivicic (2), Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (9/3), Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Markus Vierlinger (2), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (4), Janik Sextl (2)

Zum Schluss geschlampt: Simbach verliert gegen Dachau 29:31 (14:18) - 25.04.2016

 

Nix war’s mit dem krönenden Schaulaufen zum Saisonausklang: Mit 29:31 mussten sich der TSV Simbach zu Hause dem ASV Dachau geschlagen geben - schlussendlich auch verdient.

Nach den traditionellen Ehrungen der meisterlichen Damen und Herren 2, dem Abschied der scheidenden Trainer Julian Henzel, Sigi Weber und Monika Konik sowie dem verdientem Dank an die Unterstützer sollte das Spiel der Herren den positiven Schlusspunkt unter die Spielzeit setzen, aber die Sache lief nicht wie gewünscht.

Von Anfang an hatten die Simbacher - wie schon in der Vorwoche in Eichenau - Probleme sich richtig einzustellen. Abwehrarbeit fand kaum statt, bei den Abschlüssen mangelte es an Konzentration. Während es für die Gäste noch darum ging, den Klassenerhalt zu sichern, tat sich der TSV ohne Druck offenbar schwer, noch einmal einen richtigen Zugang zu der Sache zu finden. Spielerisch zwar deutlich besser als die Gäste, aber wie gesagt mit weniger Bereitschaft in der Defensive, den extra-Meter zu gehen und in der Offensive mit einer unterirdischen Trefferquote, die den Zuschauern regelmäßig die Schamesröte ins Gesicht trieb. Allein 5 Strafwürfe versemmelten die Simbacher Schützen. Den Höhepunkt des Fehlwurf-Festivals bildete ein Wurf auf das leere Tor, der sein Ziel um gut 1 1/2 Meter verfehlte.

So lagen die Gäste zur Halbzeit mit 14:18 vorne. Im zweiten Durchgang setzten die Simbacher noch einmal an und verkürzten bis auf einen Treffer, aber bis auf Tormann Stefan Babisch blieben die Innstädter einfach zu deutlich unter ihren Möglichkeiten und schafften es nicht, den Ausgleich und damit die Wende in der Partie herbei zu führen. Auch das eher eindimensionale Angriffsspiel der Gäste "Rückraum - Wechsel - Kreisanspiel", das nicht wirklich schwer vorherzusagen war, konnten die im Sparmodus feststeckenden Simbacher unterbinden.

So gewann Dachau aufgrund des höheren Einsatzes und der besseren Trefferquote am Ende nicht unverdient. Zwar endete die Partie mit der Gewissheit, dass sich Simbach und Dachau beide im nächsten Jahr wieder in der Landesliga beweisen dürfen, schärfte aber auch noch einmal die Erkenntnis, dass es aber nach dem guten Lauf bei den Innstädtern noch viel zu tun gibt, um in der kommenden Saison die eigenen Ansprüche zu untermauern.

 

Für Simbach:Stefan Babisch, Max Findl, Damir Tomasevic (8/1), Lovro Ivicic (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (5), Andreas Brand (5), Julian Rohrer, Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger, Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (4), Janik Sextl (1)

Letztes Heimspiel der Saison - 21.04.2016

 

Finaler Showndown in der Richard-Findl-Halle: Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt der TSV Simbach die Gäste vom ASV Dachau. Während der TSV bereits gesichert ist, sitzt der Mannschaft von Trainer Martin Haider zumindest noch mathematisch das Abstiegsgespenst im Nacken und es braucht in Dachau noch Punkte, um den Ligaverbleib endgültig zu sichern. Zwei Chancen dazu haben die Stadtwaldherren noch: In Simbach und am letzten Spieltag zu Hause gegen den direkten Mitkonkurrenten Eichenau.

Aber auch für Elmar Voll und seinen Mannen geht es noch um Einiges: Da wäre zum Beispiel die unschöne 32:25 Niederlage aus der Vorrunde, die noch um Richtigstellung bittet. Oder das Ziel, die Saison schlussendlich noch mit einem positiven Punkteverhältnis abzuschließen. Oder auch die Tatsache, dass man beim letzten Heimspiel den Fans in der Simbacher Richard-Findl-Halle noch einmal ein Handballspektakel bieten möchte, nachdem mit den Damen und der Zweiten in den vergangenen Wochen bereits zwei Simbacher Teams zu Hause Meisterehren einfahren konnten. Auf jeden Fall geht es noch um was - und das sind die besten Voraussetzungen für eine spannende Partie. Personell wird Elmar Voll alle Akteure aufbieten können.

 

Nach dem Spiel möchte sich der TSV traditionell wie in den letzten Jahren bei seinen Fans mit Freibier und Brezen bedanken.

Erneut Landesliga in Simbach trotz Niederlage in Eichenau - 18.04.2016


In einer voll vielen Fehlern und vergebenen Torchancen geprägten Partie verlor der TSV Simbach gegen den abstiegsbedrohten Eichenauer SV mit 3 Toren. Da aber die anderen Teams im unteren Tabellendrittel ebenfalls Punkte abgaben reichen dem TSV Simbach die 24 Punkte zum Ligaverbleib.
Da die Heimmannschaft mit einer sehr offensiven Abwehr agierte wollten die Simbacher mit viel Bewegung ohne Ball und sicherem Passspiel zu Tormöglichkeiten gelangen. Dies gelang eigentlich das gesamte Spiel über, lediglich die Torausbeute ließ erneut zu wünschen übrig. Da auch in der Abwehr nicht energisch zugepackt wurde lief der TSV Simbach immer einem Rückstand hinterher, der nicht entscheidend verkürzt werden konnte und so verabschiedete man sich mit 12:7 für die Heimmannschaft in die Halbzeitpause.
Während die Eichenauer um jeden Ball kämpften ließen die Simbacher Spieler den letzten Ehrgeiz vermissen, der im Abstiegskampf eine Grundvoraussetzung darstellt. Lediglich in der letzten Viertelstunde der Partie bäumte sich der TSV noch mal auf, aber der Rückstand war aber bereits zu groß, so dass es zum Endstand von 27:24 kam und letztendlich zur verdienten Niederlage.
Jetzt gilt es in den verbleibenden beiden Spielen die Kräfte zu bündeln und die Saison sauber abzuschließen. Trotz der Niederlage können die Spieler des TSV Simbach stolz über den Ligaverbleib sein, den ihnen nach der Vorrunde kaum noch jemand zugetraut hätte.
Torschützen TSV: Damir Tomasevic 3 (davon 2 7m), Thomas Klampfer (4), Lovro Ivicic (1), Chris Schrädobler (2), Andreas Brand (1), Lukas Eichinger (1), Fabian Schwibach (10), Janik Sextl (2).

Schlusspurt in der Liga: TSV Simbach reist zum Eichenauer SV - 15.04.2016

 

Nach erfolgreichen Wochen geht es für die Mannschaft um Cheftrainer Elmar Voll nun auswärts zum wiedererstarkten Eichenauer SV.

Die Innstädter haben mit einer beeindruckenden Serie das Feld von hinten aufgerollt und sind mit einer 16:4 Rückrunde vom Tabellenende nun auf Rang 6 angelangt. 6 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist bei noch 6 zu vergebenden Punkten eine gute Ausgangsposition, darf aber nicht zum Schlendrian verleiten: Aus den ausstehenden 3 Partien ist unbedingt noch mindestens 1 Punkt nötig, um das Abstiegsgespenst auch mathematisch zu bannen.

Die kommenden Gegner für das Team um Kapitän Fabian Schwibach haben rechnerisch alle noch die Chance, sich den Klassenerhalt zu sichern – so auch der zuletzt wiedererstarkte Eichenauer SV. Mit guten Ergebnissen haben sich die „Starzelbacher“ von Coach Christian Kofler wieder ins Rennen gebracht und rangieren nur 2 Zähler hinter dem rettenden 10. Tabellenplatz. Die Vorrundenbegegnung in der Simbacher Richard-Findl-Halle konnten die Innstädter knapp mit 31:28 für sich verbuchen.

Damit ist alles für einen heißen Tanz angerichtet. Um die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen, setzt der TSV für die beiden letzten Auswärtsfahrten einen großen Bus ein. Abfahrt nach Eichenau ist am 16.04.2016 um 13:30 Uhr am Simbacher Busbahnhof,

Anmeldung bei Alois Petschl (Tel. 08571/5514). Über zahlreiche Beteiligung würde sich die Mannschaft sehr freuen.

Serie fortgesetzt: Simbach schlägt Immenstadt 27:22 (11:14) - 11.04.2016

Wieder zwei Punkte - das war das Wichtigste am vergangenen Samstag, denn ein handballerisches Feuerwerk vermochte keine der beiden Mannschaften abzuliefern. Warum es trotzdem zu vielen erstaunten "Oh" und "Ah" Rufen kam - dazu später mehr. Die Gäste schienen die Saison bereits austrudeln zu lassen und traten eher mit einer nach Rumpftruppe aussehenden Reisegruppe in Simbach an.
Die Innstädter selbst mussten auf den verletzten Lovro Ivicic verzichten und ließen auch anfangs den angeschlagenen Chris Schrädobler auf der Bank. Schon zu Beginn machten sich die Gastgeber das Leben selbst schwer und ließen viele Tormöglichkeiten aus. Immenstadt hingegen spielte das, was sie vermochten - und das war an sich nicht wirklich viel. Allerdings wussten die Routiniers aus dem Allgäu die Fehler der Innstädter zu nutzen und sich so über Wasser zu halten.
Als die Mannen von Elmar Voll dann aber mit 9:6 in Front gingen, dachten viele in der Richard-Findl-Halle, nun wäre die Anfangsnervosität abgelegt und das Spiel würde den aus Simbacher Sicht vorskizzierten Weg einschlagen. Doch weit gefehlt: Bis zu Halbzeit wurde aus dem 9:6 ein 11:14, was nicht etwa an der Stärke der Gäste lag, sondern an der Tatsache, dass die Simbacher Schützen reihenweise beste Einwurfmöglichkeiten ausließen.
Drei Tore Rückstand also zur Pause - und dazu klare Worte von Simbachs Cheftrainer, dem der erste Durchgang überhaupt nicht gefallen hatte. 14 Gegentreffer, davon die Hälfte durch das Immenstädter Duo Kotschmar und More, die gemeinsam schlanke 90 Lenze zählen (neunzig!). Man hatte zwar trotz des Rückstandes nie das Gefühl, dass irgendetwas anbrennen könnte, aber zunächst musste etwas passieren.
Entsprechend änderte sich das Bild auf dem Platz: Es dauerte keine 4 Minuten, dann hatten Markus Vierlinger und dreimal Thomas Klampfer das Ergebnis korrigiert - 15:14 für den TSV. Max Findl sicherte mit einer starken Leistung und insgesamt 4 parierten Strafwürfen das Simbacher Tor und vorne setzten sich die Gastgeber bis zur 47. Minute auf 20:16 ab. Spannung lag nun nicht mehr in der Frage, wer die Partie gewinnen, sondern wie der TSV wohl weiter mit seinen Torchancen umgehen würde. Zwar verbuchten die Mannen um Fabian Schwibach den zweiten Durchgang mit 16:8 klar für sich und siegten verdient und deutlich mit 27:22, aber die ausbaufähige Quote blieb im Nachgang als Beigeschmack in den Köpfen.
So bleibt zu erwähnen, dass in Hälfte eins Lukas Eichinger und Julian Henzel flott unterwegs waren und für Simbach die Treffer sammelten, während im zweiten Durchgang die von Elmar Voll eingewechselten Markus Vierlinger, Tom Klampfer und David Kopp ihre Qualitäten unter Beweis stellten. Am Ende siegt eine klar überlegene Simbacher Mannschaft und belohnt sich zum ersten Mal in dieser Saison mit einem positiven Punktekonto von 24:22 Zählern und dem Sprung auf Rang 6.

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Damir Tomasevic (1), Thomas Klampfer (5), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (3), Andreas Brand (1), David Kopp (4), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (5), Markus Vierlinger (2), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (2), Janik Sextl.
Statistik: 7m: Simbach 2/0, Immenstadt 5/1. Gelb: Simbach 3, Immenstadt 3. 2min: Simbach 2, Immenstadt 4

TSV mit erstem Matchball zum Klassenerhalt - 08.04.2016
 
Rang 7, 22 Punkte, 8 Punkte noch zu vergeben und 4 Punkte Vorsprung auf die Risiko-Zone. Das ist die Ausgangslage für den TSV Simbach um Cheftrainer Elmar Voll vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten Immenstadt.
Die "Riesen aus dem Allgäu" haben nach einer starken Vorrunde in der zweiten Halbserie vor allem auswärts Federn lassen müssen und dadurch die Tuchfühlung mit der Tabellenspitze in der Landesliga verloren. Bereits im Hinspiel war das Match eine Art Aufgalopp für den TSV und markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Saison, denn mit dem dramatischen 29:30 Auswärtserfolg im Allgäu begann die famose Aufholjagd der Innstädter: Seither stehen für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach mittlerweile 10 Siege aus den letzten 13 Partien zu Buche.
Nach dem Erfolg gegen Süd Blumenau kann nun - in Abhängigkeit von den weiteren Ergebnissen des Spieltages - bei einem Erfolg der Klassenerhalt endgültig eingetütet werden.
Persone
ll wird Cheftrainer Elmar Voll allerdings auf die Zähne beißen müssen. Der Einsatz von Andreas Brand ist aufgrund des Zusammenpralls aus dem vergangenen Spiel fraglich - erste Diagnose: Überdehnung des Innenbandes im rechten Knie. Lovro Ivicic wird nach einem massiven „Pferdekuss“ an der Wade sicher nicht zur Verfügung stehen und bei Chris Schrädobler wird das Abschlusstraining zeigen ob die Schulter wieder fit ist. Hingegen meldet sich Marko Puskaric nach seiner schweren Grippe wieder zurück zum Spiel gegen seinen vorherigen Verein Immenstadt.

Anpfiff in der Richard-Findl-Halle ist zur gewohnten Zeit um 16.30 Uhr. Das Programm beginnt allerdings schon viel früher: Ab 10.30 Uhr läuft der Spieltag der E-Jugend-Mannschaften aus Simbach, Pfarrkirchen und Altötting, um 14.30 Uhr treten die Simbacher Damen erstmals als amtierender Meister an und empfangen die Gäste von der SG Schwabkirchen.

Das glücklichere Ende für Simbach: Innstädter schlagen Süd-Blumenau 30:29 (13:15) - 04.03.2016

In dieser Rückschau muss man mit dem Ende beginnen: Ein 30:29 prangte auf der Anzeigentafel in der Simbacher Richard-Findl-Halle, als Goalie Stefan Babisch den Ball in der Hand hielt und vor begeisterten Simbacher Fans und bestürzten Blumenau-Unterstützern die letzten Sekunden der Uhr herunter ticken ließ. Eigentlich wäre hier vielleicht sogar ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis für dieses Match gewesen, aber diesmal war das Glück Elmar Voll und seinem Team hold und verhalf zu einem weiteren Punktgewinn und festigt Rang 7.

Rasant ging es los: Nach nur 5 Minuten stand es 5:5. Die Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit druckvollen und schnellen Offensiv-Aktionen, wohingegen die Abwehrarbeit nicht wirklich im Zentrum zu stehen schien. Die Simbacher bekamen ihre Defensive gegen Einläufe und schnelle Wechsel der Gäste nicht dicht und die Herren von der SG Süd Blumenau wussten dies zu nutzen. Dafür gaben die Mannen um Simbachs Kapitän Fabian Schwibach vorne so richtig Gas: Erste, zweite und dritte Welle, immer Zug zum Tor - bis zum 12:12 konnte keines der Teams einen nennenswerten Vorteil für sich verbuchen. Zum Ende der ersten Halbzeit hin ein leichtes Plus für Blumenau nach einigen Paraden von Gäste-Keeper Kautz und Simbach musste mit einem 13:15 Rückstand den Gang in die Kabine antreten.

Elmar Voll justierte kurz und nach dem Seitenwechsel war beim 18:18 wieder absolute Chancengleichheit hergestellt. Die Gäste spielten konstant und fehlerfrei, Simbach hielt mit vollem Einsatz entgegen und ließ sich auch von einigen vergebenen Großchancen nicht entmutigen. Flottes, druckvolles Kombinationsspiel - egal ob über den Kreis, aus dem Rückraum oder die Außenpositionen, Einsatz und Wille waren da. Nach einer Zeitstrafe und Problemen im Simbacher Unterzahl-Spiel schien das Pendel jedoch in Richtung Blumenau auszuschlagen: Mit einem 24:27-Rückstand starteten die Innstädter in die letzten 5 Minuten - aber während die Gäste nun offenbar etwas ins Nachdenken kamen, glaubte das Team von Elmar Voll weiter an sich und die Chance. 27:28, der erneute Anschluss. 28:28, Ausgleich, wieder alles offen.28:29, Blumenau im Vorteil. 29:29 eine Minute vor Schluss - es sieht nach Punkteteilung aus, aber Ballbesitz und Überzahl für die Gäste. 59:19 auf der Uhr, Auszeit Blumenau, Abstimmung des Spielzuges - und Sekunden später suchen die Gäste viel zu früh den Abschluss und vergeben die Chance, das Spiel zu entscheiden. 59:35 auf der Uhr, Auszeit Simbach, Abstimmung des Spielzuges - Andreas Brand pflügt durch die Gäste-Abwehr und netzt zum 30:29 für Simbach ein. Die letzten 10 Sekunden laufen, die Gäste versuchen noch einmal mit einem Schnellangriff in Wurfposition zu kommen, aber ein Stürmerfoul beendet diesen Ansatz. Simbachs Goalie Stefan Babisch hält den Ball in der Hand, als die Uhr auf 60:00 springt. Ende, Abpfiff.

Ein Sieg mit einer ordentlichen Portion Glück in einer Partie, in der bis zuletzt jedes Ergebnis möglich und nachvollziehbar gewesen wäre. Ein Spielverlauf, der an Spannung und Dramatik kaum zu toppen sein dürfte und den Zuschauern alles gab, was der Handballsport so zu bieten hat. Allerdings muss der TSV eventuell einen hohen Preis für die Punkte bezahlen: Mit Lovro Ivicic und Andy Brand, der sich noch in der letzten Aktion des Spieles am Knie verletzte, drohen den Simbachern wohl zwei verletzungsbedingte Ausfälle - von hier aus wünschen wir den beiden Akteuren alles Gute und hoffen das Beste.

Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Janik Sextl, Damir Tomasevic (3), Lovro Ivicic (3), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (6/3), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (1), Julian Henzel (7), Fabian Schwibach (5), Julian Rohrer

Auftakt zum Schlussspurt: Handball-Saison geht in die finale Runde - 31.03.2016

 

Die Saison biegt langsam auf die Zielgerade ein, es herrscht Spannung oben und unten in der Tabelle: So eng ging es in der Landesliga seit Jahren nicht zu. An der Spitze schwächelt Niederraunau und musste dem Aufsteiger Günzburg jüngst die Tabellenführung überlassen.

Das Mittelfeld besteht lediglich aus 3 Teams, die bereits gesichert sind - und ab Rang 6 beginnt bereits der kritische Bereich: Bei noch 5 ausstehenden Spielen und noch 10 zu vergebenden Punkten kann noch vieles passieren, jede Partie kann zum Stolperstein oder zum Befreiungsschlag werden. Elmar Voll und sein Team haben mit einer starken Rückrunde ordentlich Boden gut gemacht und die Tür zum Ligaverbleib wieder weit aufgestoßen. Rang 7 ist aktuell der Lohn - und damit kommt es am Samstag zum Duell der Tabellennachbarn.

Mit der SG Süd Blumenau gastiert der Tabellensechste in der Innstadt. Nur 2 Punkte trennen die Innstädter von den Gästen um Trainer Rudi Heiss. Die Münchner haben in ihrer ersten Landesliga-Saison bisher eine sehr gute Figur abgegeben und auch das Hinspiel gegen Simbach mit 30:17 für sich entschieden. Klar ist aber auch, dass nun eine andere Simbacher Mannschaft auf dem Platz stehen wird und sich revanchieren will. Die Münchner leben vorzugsweise von einem starken Torhüter-Duo und einfachen Treffern - damit ist die Vorgabe für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach klar: Sicheres Kombinationsspiel, keine Ballverluste, konsequente Abschlüsse und selbst eine solide Defensivreihe bilden.

Mit den eigenen Fans im Rücken kann der TSV nach den letzten Erfolgen mit breiter Brust in die Partie gehen, mit der man einen weiteren wichtigen Schritt machen kann - denn auch bei den Gästen wird lautstarke Unterstützung durch mitreisende Fans erwartet.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 13.00 trifft die männliche D-Jugend des TSV auf den TSV Rottenburg. Das Spiel der Damen um 14:30 Uhr entfällt aufgrund der Absage des Gegners HSG Glonntal. Den Abschluss bilden die Herren 2, die um 18.30 die HSG Straubing empfangen und noch mitten im Meisterschaftsrennen stehen.

Sieg in Memmingen mit Disziplin und Kampfgeist- 21.03.2016

Chris Schrädobler überragt mit 13 Toren

 

In einer hitzigen und teilweise von der Heimmannschaft hart geführten Partie behielten die Spieler um Kapitän Fabian Schwibach kühlen Kopf. Für Memmingen war es die letzte Möglichkeit bei einem doppelten Punktgewinn sich eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt offen zu halten. In der bis zum Schluss spannenden Partie setzte der TSV Simbach letzten Endes verdient mit 31:29 durch und sicherte sich 2 weitere Punkte im Abstiegskampf sowie Platz 7. in der Landesliga Süd.

Die Partie begann flott und die Gastgeber kamen besser ins Spiel und führten schnell mit 6:3. Simbach noch zu verhalten und mit dem Kopf nicht bereit den Kampf anzunehmen. Cheftrainer Elmar Voll reagierte in der 10. Spielminute mit einem Teamtimeout. Die Maßnahme fruchtete und die Mannschaft setzte die spielerischen Vorgaben nun besser um. Über eine kompakte und gut gestaffelte Abwehr sollten permanent Konter gespielt werden, damit der Gegner keine Zeit zum Ausruhen bekommt. Im Angriff dann lange und druckvolle Angriffe mit konsequentem Abschluss . So drehte sich das Blatt und der TSV konnte sich zwischenzeitlich einen 5-Tore-Vorsprung erspielen. Der TV Memmingen hielt in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch mal dagegen so dass sich die Führung zur Halbzeitpause noch mal auf 3 Zähler, zum 13:16, verringerte.

Im zweiten Spielabschnitt duplizierten sich die Ereignisse. Simbach noch in der Kabine, Memmingen mit neuem Schwung. Spiel gedreht zum 20:18 für den Gastgeber, Timeout Simbach. Die Innstädter neu eingestellt und unter der Regie von Chris Schrädobler wurde die Wende prompt wieder erreicht. Beim Spielstand von 24:28 wurde die Schlussphase des Spiels eingeleitet. Diese war massiv vom Kampf geprägt als von gepflegtem Handball. Zeitstrafen auf beiden Seiten, so dass kein flüssiges Spiel mehr möglich war. Simbach konnte dem Spiel trotzdem seinen Stempel aufdrücken, Memmingen hingegen nur noch mit teils überhartem Einsatz ein Lebenszeichen von sich geben. Der Vorsprung wurde verwaltet und so ging die Partie mit 29:31 an den TSV Simbach.

Fazit: Aufgrund der disziplinierten Spielweise blieben die Punkte verdient in Niederbayern. Die junge Truppe nahm die Scheuklappen von dem sehr körperbetonten Spiel einmal mehr ab und bewies großen Kampfgeist. Aber so ist es im Abstiegskampf, hier muss man auch dahin gehen wo es weh tut und es gilt in erster Linie konzentriert und abgeklärt zu agieren. Dies haben die Spieler des TSV sehr gut umgesetzt.

In den beiden nächsten Spielen, zuhause gegen Blumenau und Immenstadt, hat der TSV die nächsten Chancen die restlichen Punkte, um auch theoretisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben, einzufahren. Es sieht sehr gut aus, dass es auch in der kommenden Saison wieder Landesligahandball in Simbach zu sehen geben wird.

TSV Simbach - Torschützen: Damir Tomasevic (5), Lovro Ivicic (2), Thomas Klampfer (2), Chris Schrädobler (13/6), Andreas Brand (1), Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger (3), Fabian Schwibach (1), Janik Sextl (3).

Nächstes 4-Punkte-Spiel in Memmingen - 18.03.2016

Mit dem Ausflug ins Allgäu steht dem TSV Simbach die nächste schwere Aufgabe ins Haus: Der Gastgeber, der TV Memmingen, rangiert zwar aktuell mit der roten Laterne am Ende der Tabelle, ließ aber in der Rückrunde aufhorchen: Mit 2 Siegen aus den letzten beiden Heimspielen gegen Altenerding und Immenstadt sendeten die Allgäuer von Trainer Reinhold Weiher, der den bis dahin erfolglosen Thomas Kinkel beerbt hat, nochmals ein kräftiges Lebenszeichen und unterstrichen damit ihre Absicht, sich nicht kampflos aus der Liga verabschieden zu wollen.
Das macht die Partie für die Simbacher Cracks besonders gefährlich: Bei einem Sieg könnte man zu Platz 6 aufschließen, im Falle eines Punktverlusts kann es für die Mannschaft von Trainer Elmar Voll aber auch schnell wieder zurück auf Platz 11 und damit in akute Abstiegsnöte gehen.
Dass die Partie in Memmingen kein Selbstläufer wird, ist allen Aktiven klar – holte sich doch der Tabellenvierte Immenstadt vor 2 Wochen eine deutliche 29:20-Klatsche ab. Um zu bestehen, wird es für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach wichtig sein, zu gewohnter Defensivstärke zurück zu finden und einfache Treffer der Memminger zu verhindern. Diese wiederrum werden alles in die Waagschale werfen, um ihre rechnerische Chance auf den Klassenerhalt weiter am Leben zu halten.

Simbach bleibt auf Kurs: 35:32 (19:14) Erfolg gegen Altenerding - 14.03.2016
 
Elmar Voll und seine Mannen haben mit dem Sieg gegen die SpVgg Altenerding einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenverbleib getan. Mit dem doppelten Punktgewinn stehen die Innstädter nun auf Rang 9 der Tabelle - so gut wie in dieser Spielzeit noch nie.
Ein volles Haus in der Simbacher Richard-Findl-Halle bildete einen würdigen Rahmen für diese wichtige Begegnung und es ging auch gleich rasant los: Nach nur 5 Minuten stand es 5:4 für die Gastgeber und 9 Treffer binnen 5 Minuten deuteten hier bereits an, das dass Spiel wohl keine ausgeprägte Abwehrschlacht mit sich bringen würde.
Die Treffer fielen munter weiter auf beiden Seiten und bis zum 15:13 lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch. Die Simbacher scorten reihum, für die Gäste  waren immer wieder Spielmacher Ernad Huzeyrovic und Kreisläufer Bernhard Glas erfolgreich. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs setzten sich die Hausherren deutlicher auf 19:14 ab. Entscheidend war dafür die Performance von Simbach-Goalie Stefan Babisch, der ein paar Bälle mehr zu fassen bekam als sein Gegenüber.
In der Pause mahnet Elmar Voll zu mehr Konzentration im Defensivverhalten, um die einfachen Treffer der Gegner zu vermeiden - und das schien zunächst zu fruchten. 
Im zweiten Durchgang legte der TSV schnell nach und mit dem Treffer zum 22:16 schien der Weg beschritten, alles zügig in trockene Tücher zu hüllen. Doch weit gefehlt: Simbach bekam wie bereits in Hälfte eins seine Defensive einfach nicht dicht und die Gäste aus Altenerding holten auf. Die Simbacher Schützen verfehlten zunehmend häufiger ihr Ziel und beim 25:25 war die Begegnung wieder völlig offen.
Das zwang Simbachs Cheftrainer Elmar Voll zu reagieren. Markus Vierlinger sorgte mit seiner Hereinnahme für den angeschlagenen Fabi Schwibach wieder für frischen Wind und mit Julian Henzel und Damir Tomasevic legten die Innstädter wieder 2 Treffer vor.
Als Stefan Babisch beim 32:31 einen Konter der Erdinger Biber parierte und der TSV selbst im Gegenzug auf 33:31 stellen konnte, waren die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach endgültig auf die Siegerstrasse eingebogen.
Altenerding wirkte nun stehend k.o. und Tom Klampfer markierte mit seinem Tor zum 35:32 schließlich den Endstand in einer wichtigen Partie, die zwar nichts für die Liebhaber einer gepflegten Defensivleistung war, aber für Simbach zwei weitere wichtige Punkte brachte.
 
Für Simbach:
Stefan Babisch, Max Findl, Janik Sextl (1), Damir Tomasevic (8), Lovro Ivicic (2), Thomas Klampfer (1), Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (5/3), Andy Brand (2), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (3), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (6)

Link zum YouTube Video vom Spiel gegen Altenerding: Klick

 

Fernsehbeiträge von TRP1: Kurz  Lang

 

 

Vier-Punkte-Spiel gegen Altenerding - 11.03.2016

 

Nach den zuletzt starken Auftritten gegen die Tabellenspitze geht es für die Handballer des TSV nun vor heimischer Kulisse wieder gegen einen Mitbewerber um den Klassenerhalt.

Nur 3 Punkte trennen die Simbacher und die Altenerdinger „Biber“ von Trainer Erik Brasko, die eine Mischung aus Altenerdinger Eigengewächsen und erfahrenen Handballern aus Ismaning über Freising bis Fürstenfeldbruck kombiniert. Die Mannen um TopScorer Fabian Stoiber haben sich bislang wacker geschlagen und liegen recht sicher mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz 6 in der Landesliga Süd.

Der TSV Simbach hat zwischenzeitlich seine Linie gefunden: Zum einen durch die Rückkehr der zentralen Figuren aus dem Lazarett zurück auf das Spielfeld, zum anderen durch die jüngsten Erfolgserlebnisse. Das Hinspiel in Erding ging mit 34:28 an die SpVgg – Grund genug für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach und Playmaker Chris Schrädobler, sich zu revanchieren und damit die Hand nach Platz 7 auszustrecken. Personell gibt es für Simbachs Cheftrainer Elmar Voll keine Veränderungen zum letzten Spiel.

Am Wochenende sind auch weitere Teams des TSV im Einsatz: Am Samstag trifft bereits um 12:45 die weibliche B-Jugend auf die SVG Burgkirchen, um 14:30 empfangen die Damen des TSV den SC Kirchdorf. Nach der Ersten greift um 18:30 die Simbacher Zweite gegen die SG Dingolfing-Landau an. Am Sonntag geht es um 11:30 weiter mit der Begenung der männlichen D-Jugend zwischen dem TSV Simbach und dem VfL Waldkraiburg, um 13:00 messen sich die männlichen C-Jugenden des TSV und der TG Landshut und um 14:45 kommt es in der männlichen B-Jugend zum Lokalderby mit dem TV Altötting.

Simbach in Schwaben nicht erfolgreich, bleiben aber auf dem Relegationsplatz - 07.032016
Handball Landesliga Süd: TSV Herren verlieren beim Vfl Günzburg 25:19

In einer bis zum Schluss spannenden Partie musste sich der Handball Landesligist TSV Simbach beim Tabellen-Zweiten mit 25:19 geschlagen geben. Es war ein Spiel auf Augenhöhe bei dem man mehr als nur gut mitgehalten hat, eine realistische Chance auf den Sieg war zweifelsohne gegeben. Der deutliche Endstand spiegelt die guten Leistungen beider Mannschaften daher nur bedingt wieder.
Von Beginn an entwickelte sich zwischen dem VfL Günzburg und dem TSV Simbach ein Kampfspiel, das von beiden Abwehrreihen dominiert wurde. Günzburg mit einer sehr offensiven Ausrichtung, Simbach mit einer defensiveren 6:0-Abwehr. Es wurde um jeden Ball gekämpft, beide Torhüter mit tollen Paraden, wobei beide Teams mit fairen Mitteln agierten. Bis zum 6:5 für das Heimteam konnte sich keine Mannschaft absetzen. Bereits in dieser Phase sollte sich das große Manko und der entscheidende Unterschied bemerkbar machen. Der Vfl mit guter Torausbeute, die Gäste leider mit zu vielen Fehlversuchen. Dies sollte letztendlich den Unterschied ausmachen. So konnte sich das Heimteam bis zur Pause mit 5 Toren zum 11:6 einen Vorsprung herausspielen.
In Hälfte Zwei blieb bis zum 15:10 alles beim Alten. Dann begann die Aufholjagd der Simbacher. Mit großem Engagement und diszipliniertem Handball konnte man sich bis auf ein Tor an den VfL herankämpfen. Beim Spielstand von 17:16 standen die Innstädter kurz davor den Ausgleich zu erzielen. Leider brachte man in dieser entscheidenden Phase, trotz vorhandener Chancen, das "Runde" nicht wie gewünscht in's "Eckige". Zudem war die Partie zu diesem Zeitpunkt unnötiger Hektik ausgesetzt, was sich in der Bilanz von vier Zwei-Minuten-Strafen gegen Simbach in den letzten 20 Minuten wiederspiegelt. Die Günzburger nutzten die Gunst der Stunde und setzten sich eintscheidend mit drei Toren ab (20:17, 22:19), das Spiel war entschieden und der VfL setzte mit drei Kontern noch die Schlusspunkte zum Endstand von 25:19.
Fazit: Ein auf hohem Nieveau stehendes Spiel endete letztendlich mit einem verdientem Sieg des VfL Günzburg, die an diesem Tag die bessere Chancenauswertung hatten. Auf Simbacher Seite gehören Themen wie mangelnder Kampfgeist oder Einsatzwille endgültig der Vergangenheit an. Leidenschaftlich guter Handball über 60 Minuten ist das wiedergewonnene Spiel um Fabian Schwibach. Spielerisch stellte man auch in Günzburg wieder mal das flexiblere Team. Jetzt gilt es in den kommenden Trainingseinheiten die Niederlage abzuhaken und sich voll auf das nächste Spiel zu fokussieren. Dies findet am kommenden Samstag, 12.03., zur gewohnten Zeit um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle statt. Gegner ist dann die SpVgg Altenerding. Bei einem Sieg könnte man sich erstmals diese Saison auf einem Nichtabstiegsplatz positionieren.
Torschützen: Damir Tomasevic (6/1), Chris Schrädobler (2), Andreas Brand (1), Marko Puskaric (5), Lukas Eichinger (3/3), Julian Henzel (1), Fabian Schwibach (1)

Schwaben-Tour für Voll & Co. - 03.03.2016

Nach dem klaren Sieg zu Hause gegen Spitzenreiter Niederraunau steht am kommenden Wochenende eine erneut hohe Hürde für den TSV Simbach an: Die Reise geht ins Schwabenland zum aktuellen Tabellenzweiten, dem VFL Günzburg.
Der Gastgeber hat als Aufsteiger bislang voll überzeugt und steht mit einer jungen, spielerisch und physisch starken Truppe zurecht auf Rang 2. Nachdem Simbach vergangenen Samstag allerdings dem Klassenprimus Niederraunau die erste Niederlage beibringen konnte, schweift der Blick der Schwaben um Trainer Stephan Hofmeister sogar in Richtung bayerisches Oberhaus: Nur noch 3 Zähler beträgt der Rückstand auf Niederraunau. Damit ist alles für ein Spitzenspiel angerichtet, denn mit Günzburg und Simbach treffen die beiden erfolgreichsten Teams der Rückrunde aufeinander. Für Günzburg geht es darum, keine Punkte liegen zu lassen, um im Falle eines Niederraunauer Ausrutschers zur Stelle zu sein, für die Innstädter gilt es noch mehr Punkte für den Ligaverbleib zu sammeln.
Das Hinspiel in Simbach ging an Günzburg, die sich gegen ersatzgeschwächte Innstädter in der Vorrunde deutlich mit 17:31 durchgesetzt hatten. Es gibt also genug Ansporn für Schwibach und Co., aber die Trauben hängen hoch: Die körperbetonte Spielweise der Gastgeber passt nicht so recht zur Simbacher Spielanlage, Taktik-Fuchs Elmar Voll hat jedoch sicher seine Schlüsse gezogen und eine Antwort parat. Personell wird Simbachs Cheftrainer nicht auf alle Akteure zugreifen können, Julian Rohrer wird dieses und kommendes Heimspiel durch Thomas Klampfer vertreten.
Das Vorspiel bestreitet ebenfalls ein Simbacher Team: Die C-Jugend von Trainer Sepp Schimpf tritt ebenfalls in Günzburg an, das Simbacher Herrenteam wird den Nachwuchs begleiten und unterstützen.

TSV Simbach "putzt" ungeschlagenen Spitzenreiter - 29.02.2016
Handball-Landesliga Süd: Verdienter 35:30-Erfolg gegen den TSV Niederraunau – Überragender Torhüter Stefan Babisch leitet die Wende ein

Quelle: Michael Hausladen/PNP/29.02.2016
Es sah nicht besonders gut aus nach 45 Spielminuten für den abstiegsbedrohten TSV Simbach, der gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Niederraunau mit 22:25 zurück lag. Doch dann handelte sich Maximilian Deisenhofer, der bis dahin immerhin acht Treffer erzielt hatte, die dritte Zwei-Minuten-Zeitstrafe und die rote Karte ein und schwächte den Tabellenführer erheblich. Gleichzeitig setzte Trainer Elmar Voll auf Torhüter Stefan Babisch – und der parierte nahezu alles! Seine Hereinnahme war der Glücksgriff schlechthin und bedeutete die Initialzündung für das komplette Team, das den in der Abwehr zunehmend müde werdenden Primus mit einem 8:0-Lauf überrannte und für klare Verhältnisse sorgte. Die gut gefüllte Richard-Findl-Halle stand nach dem 35:30-Erfolg (16:14) kopf.
"Wir haben diszipliniert gespielt und sind über 60 Minuten das bessere Team gewesen. Nach der Niederlage in Herrsching waren die Spieler noch fokussierter und haben noch intensiver trainiert. Jeder wollte sich beweisen und jeder brannte. Alle haben alles gegeben", freute sich Trainer Elmar Voll über zwei wichtige Punkte.
Das Team um Kapitän Fabian Schwibach hat sich durch diesen Triumph um eine Position nach vorne auf Rang zehn geschoben. Die Aussichten auf den Klassenerhalt bei noch acht Spielen – vier zu Hause, vier gegen direkte Konkurrenten – sind gestiegen, zumal Trainer Elmar Voll mit Ausnahme von Johannes Mayer den kompletten Kader zur Verfügung hat, der sich vor niemandem verstecken muss.
Trainer Markus Waldmann gab sich nach der ersten Niederlage in der laufenden Punkterunde als fairer Verlierer: "Wir waren zwar gut im Rennen, haben mit drei Treffern geführt, aber unnötige Zeitstrafen, besonders natürlich die rote Karte gegen unseren Mannschaftskapitän, waren ein Problem. Und wir haben es in den letzten 15 Minuten nicht mehr geschafft, die Abwehr dicht zu bekommen. Das hat der TSV Simbach eiskalt genutzt und verdientermaßen gewonnen."
Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie. Der TSV Niederraunau, der auf den Rot gesperrten Rückraum-Shooter Manuel Scholz sowie auf den treffsicheren Linksaußen Matthias Waldmann (Mittelhandknochen-Bruch) verzichten musste, startete etwas besser und schaffte beim 9:6 die erste Drei-Tore-Führung. Jetzt drückte der TSV Simbach richtig aufs Gas und schaffte mit einem fulminanten Zwischenspurt erst den Ausgleich und dann das 13:11. Dabei verteidigten die Hausherren besser, Torhüter Max Findl steigerte sich und bekam wesentlich mehr Zugriff, darüber hinaus waren besonders Chris Schrädobler und Andreas Brand wie "aufgezogen" und netzten immer wieder ein. Pausenstand: 16:14.
Der Vorsprung schmolz aber nach dem Wiederbeginn schnell weg, da sich der TSV Simbach einige Fehlwürfe erlaubte oder an Torhüter Maximilian Jekle scheiterte, der sogar zwei Siebenmeter von Chris Schrädobler und Lukas Eichinger entschärfte. Nach einem verwandelten Strafwurf von Maximilian Deisenhofer und dem Treffer von Michael Thalhofer lag der TSV Niederraunau wieder mit 19:18 vorne. Und nach dem 22:22 drohte der Gast durch die Tore von Oliver Kiebler, Thomas Wildt und Michael Klaußer zu entwischen.
Das Momentum schien auf Seiten des Spitzenreiters, doch dann folgte "Rot" gegen Maximilian Deisenhofer und der Glücksgriff von Trainer Elmar Voll mit der Einwechslung von Torhüter Stefan Babisch, der seinen Kasten dicht hielt. Das setzte bei Kapitän Fabian Schwibach, Damir Tomasevic und Co. neue Energien frei, die in der Abwehr noch um einen Tick bissiger agierten und nach vorne den "Turbo" zündeten.
TSV Simbach: Damir Tomasevic (7), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (8/2 Siebenmeter), Andreas Brand (9), Lukas Eichinger (1), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (4) und Janik Sextl (2).
TSV Niederraunau: Maximilian Deisenhofer (8/3 Siebenmeter), Boris Matzner (2), Oliver Kiebler (4), Michael Thalhofer (3), Bernd Maisch (1), Thomas Wildt (2), Michael Klaußer (5) und Julian Waldmann (5/1).

Simbach fordert den Spitzenreiter - 26.02.2016

 

Mit dem TSV Niederraunau gibt am kommenden Samstag der aktuell unangefochtene Spitzenreiter des Landesliga-Tableaus seine Visitenkarte in der Innstadt ab. In diesem Jahr soll es für Trainer Markus Waldmann und seine erfahrene Truppe mit dem Aufstieg endlich klappen: Über Jahre hinweg mischte Niederraunau immer in der Spitzengruppe mit, musste jedoch stets anderen Teams den Vortritt lassen. In der aktuellen Saison rangieren die Schwaben aus Krumbach mit 5 Punkten Vorsprung bisher auf Rang eins. Niederraunau reist ungeschlagen an, nur drei Mal mussten sich die Krumbacher mit einer Punkteteilung zufrieden geben – einmal davon im dramatischen Hinspiel gegen den TSV Simbach.

Für Elmar Voll und sein Team steht eine schwere Aufgabe an, aber alles ist möglich. Mit 14 Punkten hat der TSV noch dringenden Bedarf Zähler zu sammeln, um die Abstiegsgefahr zu bannen: Der aktuelle Platz 11 in der Tabelle reicht nicht, jedoch ist man bis auf 2 Punkte in Schlagdistanz mit Rang 8. Personell kann Elmar Voll auf die gesamte Kapelle zurückgreifen – und damit ist auch angerichtet, denn in den letzten Jahren waren die Begegnungen zwischen Simbach und Niederraunau – losgelöst von der Tabellensituation – immer ganz besondere Partien. Anpfiff in der Simbacher Richard-Findl-Halle ist abends um 19.30 Uhr.

Am großen Heimspiel-Wochenende greifen auch andere Simbacher Teams vor heimischen Publikum ein: Um 12:45 empfängt die weibliche B-Jugend des TSV Simbach den TSV Schliersee, um 14:30 stehen sich die Damen des TSV Simbach und des TV Landau gegenüber, um 17:30 messen sich die Herren des TSV Simbach II im Lokalderby mit demTV Altötting II. Am Sonntag geht es bereits um 11:00 für die weibliche C-Jugend des TSV Simbach gegen den TSV Brannenburg und um 14:30 begegnen sich in der Bayernliga der weiblichen A-Jugend der TSV Simbach und die HC Erlangen.

Simbach verpasst sicheren Anschluss an Tabellenmitte - 15.02.2016

 

Niederlage des TSV verliert in Herrsching mit 29:23

 

Nur gut zehn Minuten war die Partie zwischen dem TSV Simbach und dem TSV Herrsching ausgeglichen. Es begann mit einem gegenseitigen Abtasten beider Mannschaften in denen vor allem der Simbacher Torhüter Max Findl und Rückraum Julian Henzel glänzen konnten. Aber auch hier schon sehr viele technische Fehler, auf beiden Seiten. Schlüssel zum Erfolg wäre eine aggressive und hellwache Abwehr gewesen, leider konnte man hier keine Ausrufezeichen setzen. Nach dem Spielstand von 6:6 kam die Heimmannschaft besser ins Spiel und nutze die Innstädter Schwächen konsequenter. Über eine robust stehende Abwehr kamen die hochgewachsenen Herren vom Ammersee immer wieder in den Tempogegenstoß und bescherten dem TSV eine Torflaute von nur zwei Treffern in 15 Minuten. Gegen die erfahrenen Herrschinger fand das junge Simbacher Team keine Mittel und scheiterte auch zu oft am gut aufgelegten Mann zwischen den Pfosten, Robert Vuskovic. Mit einem Spielstand von 16:8 wurden die Seiten gewechselt.

Die Tatsache dass man die zweite Halbzeit gewonnen hat hilft vielleicht nur mental, fakt ist aber auch dass sich die Simbacher noch mal mit aller Kraft bemühten das Spiel zu drehen, nicht mit besserem Handball jedoch mit mehr Herz. Der inzwischen eingewechselte Stefan Babisch im Tor konnte trotz der weiterhin mäßigen Abwehrleistung der Simbacher genauso Akzente setzten wie Lukas Eichinger, der mit sehenswerten Treffern sein Können aufblitzen lies. Dem wussten die Hausherren „einfache“ Treffer aus dem Rückraum entgegenzusetzten und hielten den TSV Simbach gekonnt auf Abstand. Ausschlaggebend waren die drei Rückraum-Shooter Sebastian Kircher, Sean Mackeldey und Michael Zech die von den insgesamt 29 Toren 20 Feldtore erzielten. Trainer Elmar Voll hat so ziemlich jede Abwehrvariante versucht um die Situation in den Griff zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Ein kleines Ausrufezeichen setzte in der Schlussphase noch Janik Sextl, der mit Treffern vom Rückraum und der Außenposition Punkten konnte und Ergebniskosmetik betrieb. Beim Spielstand von 29:23 für die Herrschinger beendeten die gut leitenden Schiedsrichter die Partie, die an diesem Tag zu recht für die Hausherren entschieden wurde.

Ein Sieg in Herrsching hätte die Simbacher Ausgangsposition mit Blick auf die kommenden Spiele gegen den Tabellenersten TSV Niederaunau und gefolgt von VfL Günzburg massiv verbessert da man den direkten Anschluss an das Tabellenmittelfeld gehalten hätte. Nun heißt es Kopf sortieren und fokussiert auf das kommende Heimspiel in knapp zwei Wochen und die Herausforderung annehmen. Die Chancen auf eine Überraschung stehen nicht so schlecht, denn als einzige Mannschaft der Liga konnte man den Niederaunauern zuhause im Hinspiel einen Punkt „abluchsen“.

 

Statistik:

TSV Simbach: Maximilian Findl, Stefan Babisch, Damir Tomasevic, Lovro Ivicic (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler, Andreas Brand (3/1), Julian Rohrer (1), Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger (5/1), Markus Vierlinger (1), Julian Henzel (4), Fabian Schwibach (3), Janik Sextl (3).

Verwarnung (2), 2-Min (4).

 

TSV Herrschng: Robert Vuskovic, Michael Herle, Philipp Schmidt (1), Viktor Vielhaber (2), Karl Sender, Samuel Herauft (1), Sebastian Kircher (8), Christian Chorherr, Sean Mackeldey (9/3), Tassilo Hiebler, Michael Zech (6), Patrick Herz, Stefan Bergmeister.

Verwarnungen (2), 2-Min (7), Disqualifikation (1).

Auf Kurs Bleiben: Simbacher Handballer reisen nach Herrsching - 11.02.2016

Mit 6 Siegen aus den letzten 7 Spielen schickt sich der TSV um Cheftrainer Elmar Voll an, das Feld in der Landesliga von hinten aufzurollen. Nach der kurzen Faschingspause geht es zum nächsten Kräftemessen nach Herrsching. Der Liga-Neuling hält sich in seiner ersten Landesliga-Saison mehr als passabel und rangiert auf Platz 8 der Tabelle, nur zwei Ränge vor den wiedererstarkten Innstädtern.
Platztausch - so könnte die Devise für die Mannen rund um Kapitän Fabian Schwibach und Playmaker Chris Schrädobler heißen, da es sich nur um eine Punktedifferenz von einem Zähler handelt. Sollte der TSV seinen positiven Trend beibehalten und in der Fremde wieder punkten können, würden die Innstädter die Gastgeber aus Herrsching überholen - und gleichzeitig Revanche für die unglückliche 26:27-Niederlage aus der Vorrunde nehmen.
Dafür gilt es insbesondere den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber um Sebastian Kircher und Sean Mackeldey sowie den gefährlichen Kreisläufer Aladin Huskic im Auge und unter Kontrolle zu haben. Personell kann Elmar Voll kommenden Sonntag wieder auf den gesamten Kader zugreifen.

Weiteres Lebenszeichen: Simbach schlägt HSG Dietmannsried/Altusried 28:23 (11:8)

Die Reanimation des TSV scheint nun endgültig geglückt - auf jeden Fall macht der Patient weiter deutliche Fortschritte: Nach 6 Siegen aus den letzten 7 Partien, davon 5 in Folge, richten Elmar Voll und die Seinen den Blick weiter nach oben. Gegen die Gäste aus dem Allgäu reichten starke 15 Minuten zu Beginn des zweiten Durchgangs, um das Match zu entscheiden.
Zu Beginn des Spiel schien sich eine Abwehrschlacht anzubahnen: 3:3 zeigte die Anzeigetafel nach 15 Minuten. Chancen wurden hüben wie drüben ausgelassen und Max Findl im Simbacher Gehäuse drückte dem Spiel zunächst seinen Stempel auf und glänzte ein ums andere Mal mit tollen Paraden. Danach kamen die Innstädter mit der physisch starken Gäste-Defensive besser zurecht: Schnelle Kombinationen brachten die groß gewachsenen HSG‘ler in Bewegung. Immer öfter kamen die Simbacher, die krankheitsbedingt auf ihren Kapitän Fabian Schwibach verzichten mussten, in gute Wurfpositionen und wussten diese zu nutzen. Sukzessive setzten sich die Gastgeber ab und beim Stand von 11:8 wurden die Seiten gewechselt.
Frischer Schwung mit Eichinger
In der Halbzeitpause reagierte Cheftrainer Elmar Voll auf die vermeintlichen Schwachpunkte der Gäste und brachte mit Lukas Eichinger seine Option, das Spiel noch schneller zu machen - mit Erfolg: In der nun besten Phase der Partie zerlegten die Simbacher die Gäste förmlich und zogen von 11:8 über 16:9 auf 18:10 davon - die Entscheidung. Max Findl parierte 2 Strafwürfe in Folge und die HSG fand kein Mittel, mit den Hausherren weiter auf Tuchfühlung bleiben zu können. Danach steckte der TSV sein Engagement etwas zurück: Die Abwehrarbeit wurde nicht mehr in der Intensität betrieben und Elmar Voll verteilte Einsatzzeiten, so dass die Gäste in der Schlussviertelstunde noch Ergebniskosmetik betreiben und bis auf 28:23 verkürzen konnten. Dann pfiffen die gut leitenden Schiedsrichter die Partie ab, Simbach hatte die nächsten beiden Punkte im Sack - und ist nun bis auf 2 Punkte an Platz 6 dran.
Für Simbach - Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Janik Sextl, Damir Tomasevic (5), Lovro Ivicic (4), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (5/2), Andreas Brand (4), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (5/2), Markus Vierlinger (1), Julian Henzel (4), Julian Rohrer, Fabian Schwibach.

 

Nächstes 4-Punkte-Spiel für den TSV Simbach - 28.01.2016

Anpfiff Samstag um 19:30 Uhr gegen HSG Dietmannsried/Altusried

 

Die Wochen der Wahrheit für Elmar Voll und die Seinen gehen weiter: Mit der HSG Dietmannsried/Altusried kommt der nächste Allgäu-Vertreter wieder als direkter Tabellenkonkurrent zum Showdown in die Innstadt. Die Truppe von Trainer Markus Schneider hat aktuell 2 Punkte Vorsprung auf die Simbacher – der Sieger der Partie hat Tabellenplatz 7 in greifbarer Nähe und damit die Möglichkeit, sich im Kampf um den Klassenerhalt gut zu positionieren.

Die Allgäuer haben bislang mit starker Physis und vor allem zu Hause überzeugt, die Innstädter um Chris Schrädobler und Fabian Schwibach konnten indes fünf der letzten sechs Partien für sich entscheiden und sind fest entschlossen, den positiven Trend fortzusetzen. In der Hinrunde konnten sich die Allgäuer vor heimischer Kulisse mit 36:25 gegen den TSV schadlos halten.

Damit sind die dramaturgischen Rahmenbedingungen für einen spannenden Kampf schnell umrissen: Wieder hopp oder top. Personell ist die Situation bei den TSV-Mannen wie gehabt: ein paar zum Sport gehörende „Zimperlein“, von tiefen Sorgenfalten zur Zeit keine Spur – Gott sei Dank!

 

Der TSV Simbach bedankt sich sehr herzlich für die sportliche Geste der HSG Dietmannsried/Altusried für die Bewilligung der Spielverschiebung!

 

Ankündigung: Spielbeginn des nächsten Heimspiels gegen die TSV Niederaunau am 27.02.2016 verschoben von 16:30 Uhr auf neue Anwurfzeit 19:30 Uhr!

TSV Simbach siegt und peilt das Tabellenmittelfeld an - 25.01.2016

Riesen Unterstützung durch einen vollbesetzten Fanbus

In einem spannenden und temporeichen Spiel setzten die Simbacher Handballer ihre Siegesserie fort und stellten den Anschluss zum Tabellenmittelfeld her.
Die Ausgangslage vor der Partie war klar, bei einem Sieg Anschluss ans MIttelfeld, bei einer Niederlage weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Da der Gastgeber nur 2 Zähler vor dem TSV lag, galten die selben Voraussetzungen auch für die Würmer.
So entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie. Bis zum 3:3 war es ein ausgeglichenes Spiel, dann konnte sich der TSV jedoch dank einer sehr agilen Abwehr absetzen. Zusammen mit Stefan Babisch, der diesmal von Anfang an im Tor stand, verhinderten die Simbacher viele Torerfolge und so gelang es dem TSV sich bis zur Halbzeit mit 5 Toren abzusetzen (13:18).
Auch in der 2.Spielhälfte das gleiche Bild. Bis zum 19: 24 konnte der 5-Toreabstand gehalten werden, Dann setzte Würm alles auf eine Karte und wechselte immer im Angriff einen 7.Feldspieler statt des Torwartes ein. Der Simbacher Cheftrainer Elmar Voll reagierte und wechselte von einer 5:1-Abwehr auf eine defensivere 6:0. Trotzdem gelang es der HSG den Abstand zu verkürzen. Beim Stand von 23:25 schien das Spiel zu kippen, aber die Simbacher agierten weiterhin konsequent in der Abwehr und spielten im Angriff weiterhin ruhig und abgeklärt ihre Konzeptionen durch. So blieb es immer bei mindestens 3 Toren Vorsprung und schlussendlich gewannen die Simbacher verdient mit 26:30.
Riesenjubel nach dem Schlusspfiff im Simbacher Lager. Ein besonderer Dank geht an die mitgereisten Fans, welche die Mannschaft bereits vor dem Spiel lautstark anfeuerten, dann das gesamte Spiel hindurch und auch nach dem Sieg noch mit in die Kabine gingen. Hauptverantwortlich waren die 15 Fans vom ASCK Simbach, die so das Spiel zu einem Heimspiel für den TSV machten.
Torschützen:
Damir Tomasevic (8), Lovro Ivicic (6), Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (4, davon 3 7m), Lukas Eichinger (2), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (5)

Crunch-Time für die Handballer des TSV - 21.10.2016

Erste Ausfahrt im neuen Jahr nach Unterpfaffenhofen

 

Mit der aktuellen Spielserie steht für den TSV etwas an, das die Amerikaner gerne mit Crunch-Time betiteln: Eine Phase, in der es wegweisend wird und um die Wurst geht. Nach der Gala gegen Ottobeuren und dem Arbeitssieg gegen Friedberg geht es für Elmar Voll und die Seinen nun in der Fremde weiter: Nur 2 Punkte trennen die HSG Würm-Mitte, den Gastgeber der nächsten Begegnung, und die Innstädter. Wer als Sieger vom Platz geht, hat einen Befreiungsschlag gesetzt und vorerst wieder gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt, denn mit einem doppelten Punktegewinn ist Platz 9 möglich.

Die Würmtaler zeigen sich in dieser Spielzeit als launische Diva: Neben Klasse-Vorstellungen gegen die Top-Teams verzeichnet die Truppe auch krasse Niederlagen. Die erste Begegnung in der Vorrunde konnten die spiel- und konterstarken Würmtaler mit 16:26 für sich entscheiden – dies umzudrehen ist das Bestreben des Simbacher Teams.

Der TSV will den Trend fortsetzen und weiter punkten. Personell steht die Mannschaft wieder gut da, kleine Fragezeichen stehen nur hinter Fabian Schwibach und Damir Tomasevic (Grippe) und Lovro Ivicic der an einer Schwellung der Lympfknoten im Leistenbereich laboriert.

Zur Unterstützung durch die Fans setzt der TSV einen großen Bus für die Fahrt ein – Abfahrt ist am Samstag um 16:30 Uhr am Simbacher Busbahnhof, Anmeldung für die Auswärtsfahrt bitte bei Alois Petschl unter 08571 / 5514.

TSV Simbach gewinnt Vier-Punkte-Spiel - 20.01.2016

TSV Simbach gewinnt Vier-Punkte-Spiel - 18.01.2016
Handball-Landesliga Süd: Verdientes 26:23 gegen TSV Friedberg II

Von Michael Hausladen
Dank einer starken Abwehrleistung mit einem überragenden Torhüter Max Findl hat der TSV Simbach nach dem gelungenen Jahresauftakt in der Handball-Landesliga Süd gegen den TSV Ottobeuren auch die zweite Hausaufgabe erfolgreich gelöst. Das Team von Trainer Elmar Voll behauptete sich im Keller-Duell gegen den TSV Friedberg II mit einem 26:23 (13:12). Die Niederbayern liegen zwar nach wie vor auf einem Abstiegsrang, doch die Aussichten auf den Klassenerhalt sind weiter gewachsen, zumal das Feld dicht beisammen ist und der Tabellenfünfte Spvgg Altenerding lediglich fünf Punkte Vorsprun hat.
Den Sieg in diesem Vier-Punkte-Spiel musste sich der TSV Simbach allerdings hart erarbeiten. „Das war kein Spaziergang für uns, denn für den Gegner war es so gut wie die letzte Chance. Aber die Einstellung meiner Mannschaft war ganz hervorragend“, kommentiert Trainer Elmar Voll den Sieg mit zufriedener Miene. Und auch den direkten Vergleich, der bei Punktegleichheit ins Gewicht fallen würde, haben die Innstädter nach dem Unentschieden in der Hinrunde für sich entschieden.
„So kann es ruhig weiter gehen“, sagt Trainer Elmar Voll. Am Samstag um 19.30 Uhr bei der HSG Würm-Mitte versucht die Truppe um Kapitän Fabian Schwibach den nächsten Schritt nach vorne zu machen. „Das wird erneut eine enge Kiste. Wir können aber jede Partie gewinnen“, gibt sich Trainer Elmar Voll optimistisch. Die Hausherren begannen die Partie gegen die Bayernliga-Reserve top-motiviert und aggressiv in der Abwehr und gingen mit 4:2 in Führung. Der TSV Simbach blieb vorne, der Gast hielt aber Tuchfühlung. Und das hatten sich die Innstädter in erster Linie selbst zuzuschreiben, denn sie „genehmigten“ sich zahlreiche Fehlversuche.
„Wir haben insgesamt viel zu viele Gelegenheiten ausgelassen“, bestätigt Trainer Elmar Voll die durchwachsene Vorstellung in der Offensive. Die schwache Abschluss-Quote rächte sich, als die Bayernliga-Reserve drei Mal Folge einnetzte und plötzlich mit einem 12:10 führte. Doch der TSV Simbach gab die passende Antwort: Zwei Mal Lovro Ivicic und Marko Puskaric sorgten nach einer ausgeglichenen und spannenden ersten Hälfte für den 13:12-Pausenstand.
In Durchgang zwei gaben die Einheimischen sofort Gas – und schafften beim 16:13 durch Chris Schrädobler die erstmalige DreiTore-Führung. Doch die Leistung im Angriff war weiter „überschaubar“, zahlreiche gute Aktionen wurden zu schnell und zu überhastet abgeschlossen, auch Torhüter Gerald Schwarz zeigte super Reflexe und wusste seine Truppe im Spiel zu halten: 17:16 (40.), 20:19 (45.), 21:20 (47.), 22:21 (50.).
Dann die Entscheidung in dieser Begegnung: Erst trifft Chris Schrädobler zum 23:21. Dann pariert Schlussmann Max Findl bravourös und abermals Chris Schrädobler erzielt Treffer Nummer 24. Als Andreas Brand und wenig später Julian Henzel jeweils Zeitstrafen kassieren, droht es noch einmal eng zu werden. Doch Florian Wiesner knallt den Ball für die Gäste an den Pfosten, ehe der Chris Schrädobler beim „Vier gegen Sechs“ selbstbewusst und entschlossen mit einem verdeckten Wurf den letzten seiner insgesamt neun Treffer zum 25:21 (56.) markiert. Als TM Max Findl den nachfolgenden Angriff der Bayernliga-Reserve erneut mit einer super Parade entschärft, ist der wichtige Sieg endlich unter Dach und Fach. Die Torschützen:
TSV Simbach: Lovro Ivicic (4), Chris Schrädobler (9/3 Siebenmeter), Andreas Brand (1), Marko Puskaric (2), Lukas Eichinger (3), Julian Henzel (1) und Fabian Schwibach (6).
TSV Friedberg II: Alexander Schneider (8/2 Siebenmeter), Tobias Fuchs (6/2 Siebenmeter), Stefan Knittl (1), Daniel Okyere 4), Lorenz Hartl (1) und Florian Wiesner (3).
(Quelle PNP)

Richtungsweisendes Duell - 14.01.2016

 

Keine Zeit bleibt für Elmar Voll und den TSV, sich über den erfolgreichen Jahresauftakt gegen Ottobeuren zu freuen. Mit dem TSV Friedberg steht bereits das nächste Heimspiel an – und Punkte sind hier Pflicht!

Die Schwaben sind als Reserve des Friedberger Bayernliga-Teams personell nicht ausrechenbar, haben aber in der Vorrunde ähnlich dem TSV viele Rückschläge hinnehmen müssen. Aktuell rangiert das Team von Dieter Braun und Christoph Handelshauser einen Punkt hinter den Innstädtern auf Rang 13. Hier in diesem Matchup Punkte liegen zu lassen, kann sich niemand leisten und ist absolut verboten, wenn der Blick nach oben gehen soll, um den Tabellenkeller zu verlassen.

Auf Simbacher Seite hofft man auf Fortsetzung des Aufwärtstrends – nach dem Dienstagstraining gab es zwar ein paar „Zimperlein“ zu beklagen aber die Zeichen stehen gut dass die Innstädter wieder mit voller Kapelle antreten können. Marko Puskaric laboriert an einer Kapselprellung am Daumen, Fabian Schwibach plagt nach wie vor die Schulter und Damir Tomasevic, nach seiner Glanzleistung gegen Ottobeuren, mit Leistenproblemen - nichts weltbewegendes! Positiv: Julian Henzel und Chris Schrädobler haben sich sehr gut von ihren Verletzungen erholt und stehen am kommenden Spieltag auf der Platte.

Dieser findet am - für Simbach ungewöhnlichen - Sonntag statt. Anpfiff der Landesliga-Partie in der Richard-Findl-Halle ist um 16.30 Uhr. Auch die anderen Simbacher Teams steigen ausnahmsweise am Sonntag in den Ring: Bereits um 09:00 empfängt die männliche B-Jugend den SHV/UHC Salzburg, um 10:45 misst sich die weibliche B-Jugend mit dem TuS Prien, um 12:30 trifft Simbachs männliche A-Jugend auf den Eichenauer SV, um 14:30 empfängt in der Bayernliga die weibliche A-Jugend den verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Ismaning und zum Abschluss des Spieltages treten um 18:30 die Simbacher Damen gegen den MTV Pfaffenhofen an.

Video Ottobeuren - 13.01.2016

Simbach macht ersten Schritt - 11.01.2016

Handball-Landesliga Süd: Verdienter 36:32-Erfolg gegen den Tabellenvierten TSV Ottobeuren

 

Von Michael Hausladen

„Wir haben uns als Einheit präsentiert und das war der Schlüssel zum Erfolg“, lobt Trainer Elmar Voll. Zum Abschluss der Hinrunde und Jahresauftakt 2016 setzte sich der abstiegsbedrohte Handball-Landesligist TSV Simbach in der Richard-Findl-Halle verdient mit 36:32 (17:16) gegen den Rangvierten TSV Ottobeuren durch.

Mit Ausnahme von Johannes Mayer (Kreuzbandriss) hatten die Hausherren alle Mann an Bord und somit im Gegensatz zum letzten Herbst, als Kapitän Fabian Schwibach, Chris Schrädobler, Julian Henzel oder Andreas Brand verletzt nicht zur Verfügung standen, auch entsprechende Wechselmöglichkeiten. „Es ist auf diesem Niveau einfach unmöglich, 60 Minuten durch zu spielen und Erfolg zu haben“, beschreibt Trainer Elmar Voll, „jetzt haben wir hingegen 15, 16 Mann dabei und ich kann den Spielern je nach Notwendigkeit eine Pause geben. Wir haben wieder mehr Qualität und machen dadurch weniger Fehler.“

Der TSV Simbach begann hoch konzentriert. Zwar legte der TSV Ottobeuren immer vor, doch die Niederbayern schafften umgehend den Ausgleich. „Wir haben die Anfangsphase oft total verschlafen und sind frühzeitig entscheidend in Rückstand geraten. Das wollten wir unbedingt vermeiden und das ist uns gelungen“, lobt Trainer Elmar Voll seine Mannschaft.

Nach 18 Spielminuten beim 10:10 parierte TM Stefan Babisch und Rechtsaußen Jonas Hennersberger, der auch in der Abwehr eine starke Leistung bot, netzte zur erstmaligen Führung ein. Jetzt war der TSV Simbach immer vorne, legte danach sogar zwei Treffer zwischen sich und dem Gegner, ehe Luca Kaulitz in der Schlusssekunde zum 17:16 verkürzte.

Nach dem Wiederbeginn übernahm der TSV Simbach mehr und mehr die Initiative, doch das Duell blieb weiterhin eng. Nachdem David Szüczs einen Siebenmeter verwandelte, hieß in der 40. Spielminute 23:22 für die Einheimischen. Nun aber folgte die stärkste Phase, die Mannschaft von Trainer Elmar Voll setzte sich sukzessive ab und sorgte für die Entscheidung in dieser bis dahin engen Partie, nicht zuletzt dank des gut aufgelegten Stefan Babisch. Der Schlussmann zeigte bei einigen Aktionen klasse Reflexe, wehrte ab und im Angriff lief es rund: Chris Schrädobler, Andreas Brand, Julian Henzel, Jonas Hennersberger oder Neuzugang Lovro Ivicic, der auf Linksaußen eine gute Premiere im Trikot des TSV Simbach zeigte, nutzten die sich bietenden Gelegenheiten.

Und natürlich Damir Tomasevic, der sich sehr selbstbewusst präsentierte, auf Rückraum links einen unglaublichen Zug zum Tor und die nötige Durchschlagskraft entwickelte. Passend zum überragenden Auftritt war der letzte von seinen zehn Treffern zum 36:22, als er den Ball vor der gegnerischen Abwehr tief unten und verdeckt „abfeuerte“, so dass Torhüter Lazlo Daniel die Kugel viel zu spät wahrnehmen konnte.

„Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen und hat sich den Erfolg auf Grund des tollen Kampfgeistes und disziplinierten Auftrittes verdient. Wir hatten nach der Pause spielerisch mehr zu bieten als der Gegner“, freut sich Wolfgang Münzer. Der sportliche Leiter drückt aber gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Es war der erste Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Ich habe sicherlich Fortschritte im Angriff gesehen, doch die Abwehr ist bei 32 Gegentreffern verbesserungswürdig.“

Nach wie vor bewertet auch Trainer Elmar Voll die Situation („Es waren zwei Punkte, mehr nicht“) zurückhaltend, doch seine Zuversicht ist nach dem viel versprechend Auftakt etwas gewachsen: „Die Jungs sind extrem fokussiert und sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Wir haben eine positive Stimmung.“ Die hat TSV Ottobeuren zu spüren bekommen und sie soll auch am nächsten Sonntag um 16.30 Uhr gegen TSV Friedberg II zum Erfolg führen.

 

Die Statistik:

TSV Simbach: Damir Tomasevic (10), Lovro Ivicic (2), Jonas Hennersberger (5), Chris Schrädobler (7/2 Siebenmeter), Andreas Brand (5), Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger (1), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (2).

TSV Ottobeuren: Tomislav Sikic (1), Philipp Dündar (1), György Szouszki (7), David Szücs (9/7 Siebenmeter), Luca Kaulitz (4), Christian Schaupp (2), Markus Müller (3), Miklos Szücs (4), Daniel Berkessel (1).

 

Der Spielfilm:

0:1 – 1:1 – 4:5 – 5:5 – 9:10 – 10:10 – 11:10 – 13:12 – 13:13 – 15:14 – 16:14 – 17:16 (Halbzeit) – 19:16 – 20:17 – 21:20 – 23:22 – 24:22 – 25:22 – 26:23 – 27:23 – 28:24 – 29:25 – 30:25 – 31:26 – 32:26 – 33:26 – 33:28– 34:28 – 34:30 – 36:32.

Quelle: PNP

Mit neuem Fleiß an die alte Sache - 07.01.2016
 
Zum Jahresauftakt und gleichzeitig letzten Spiel der Vorrunde empfängt der TSV Simbach um Cheftrainer Elmar Voll die Gäste vom TSV Ottobeuren.
 
Die Allgäuer rangieren zwar auf Rang 4 der Tabelle, liegen aber - ähnlich dem Simbacher Team - in dieser Saison hinter den eigenen Erwartungen zurück.
So tauschten die Allgäuer vor Weihnachten fleißig im Funktionärsbereich: Mit Thomas Lang kam der langjährige sportliche Leiter nach Ottobeuren zurück und auf der Trainerbank folgte auf Fadil Kquiku mit Daniel Berkessel ein alter Bekannter aus Regionalliga-Zeiten, der damals für Söflingen auf Torejagd gegangen war und später in seine Allgäuer Heimat zurück kehrte - erst zum Lokalrivalen Memmingen, dann nach Ottobeuren. In seinen nunmehr 3 Partien als Cheftrainer konnte Berkessel bereits 3 Siege verbuchen und kommt mit seinem Team als Favorit nach Simbach.
 
Etwas weniger Bewegung zeigte sich beim TSV Simbach: Nach einer nur sehr kurzen Trainingspause starteten die Innstädter unmittelbar nach den Feiertagen in die Wintervorbereitung und absolvierten auch gleich noch zwei Testspiele. Entspannung auch im Personalbereich: Der Kader ist nominell vollständig, Chris Schrädobler ist nach seiner Knieverletzung wieder zu 99%  hergestellt, Julian Henzel ist zwar noch nicht beschwerdefrei kann aber spielen. Zudem präsentiert der TSV zum Rückrundenstart auch ein neues Gesicht: Der 19-jährige Neuzugang Lovro Ivicic macht sein erstes Spiel und vervollständigt mit der Trikotnummer 4 
nun die Doppelbesetzung auf der linken Außenbahn, nachdem Johannes Mayer nach seinem Kreuzbandriss auf jeden Fall bis zum Ende dieser Spielzeit ausfällt.
Für die Simbacher um Kapitän Fabi Schwibach gilt es nun, nach der mäßigen Vorrunde nun Zählbares zu sammeln.
 
Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 13.00 empfängt die weibliche C-Jugend die Gäste vom PSV München, um 14.30 kommt es zum Kräftemessen zwischen der weiblichen B-Jugend des TSV und dem SHC Salzburg.
 
Am Sonntag empfängt die männliche C-Jugend in der Bayernliga dem BHC Königsbrumm 09 und um 14.45 tritt die männliche A-Jugend gegen den TV Gundelfingen an.
Trotz engagiertem Auftritt: TSV Simbach verliert in Dachau mit 32:25 (14:14) - 14.10.2015

 

Den Schwung aus den letzten beiden erfolgreich gestalteten Partien mitnehmen wollten die Simbacher bei ihrem letzten Spiel in diesem Jahr. Gegen den Aufsteiger aus Dachau sah man durchaus gute Chancen auf einen Punktgewinn.

Die gesamte 1.Hälfte verlief insgesamt völlig ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zwar lagen die Gastgeber mit 7:3 und 12:8 mit 4 bzw. 3 Toren in Führung, der TSV Simbach kämpfte sich aber immer wieder postwendend zurück ins Spiel. Halbzeitstand deshalb ausgeglichen 14:14. In Hälfte 2 dann der bessere Start für das Gästeteam aus Niederbayern. 15:18 und 19:22 hieß es für den Gast, der mit guter Abwehrarbeit und schönem Kombinationsspiel erfolgreich war. In dieser Phase hätte die Simbacher das Spiel vielleicht vorentscheiden können, aber es wurden leider mehrere hochkarätige Torchancen nicht genutzt. Dann kippte das Spiel völlig, denn ab der 44.Minute begannen die Strafzeitenfestspiele der bis dahin gut leitenden Schiedsrichter. Insgesamt 5 Zeitstrafen und zwei direkte rote Karten bekamen die Simbacher aufgebrummt, im Verhältnis zu viel für Simbach bzw. zu wenig gegen die Gastgeber. Die fortwährende numerische Unterlegenheit war nicht zu kompensieren, so dass der ASV Dachau einen 8:0-Lauf hatte und von 19:22 auf 27:22 stellen konnte. Die verbliebenen Spieler auf Simbacher Seite versuchten weiter leidenschaftlich den Rückstand wettzumachen, mussten aber schließlich die Niederlage mit 32:25 hinnehmen. Den Spielern des TSV Simbach einen Vorwurf zu machen wäre falsch, denn erneut stimmten Einsatzwille und Kampfgeist bis zum Schlusspfiff. Auch diese Niederlage wird die junge Simbacher Mannschaft nicht umwerfen, denn bereits unmittelbar nach der Partie schworen sich alle auf das Jahr 2016 ein, indem man alles versuchen werde die Liga zu halten.

Jetzt gilt es bis zum letzten Spiel in der Vorrunde am Samstag den 09.Januar 2016 um 16.30 Uhr in der heimischen Richard-Findl-Halle die Winterpause zu nutzen und die bis dato verletzten Spieler wieder ins Team zu integrieren, die Zeichen dafür stehen gut. Sowohl Chris Schrädobler aber auch Julian Henzel werden zum Auftakt im neuen Jahr gegen den TSV Ottobeueren voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen. Einzig die Kreuzbandverletzung von Johannes Mayer wird ihn die restliche Saison auf die Bank zwingen. Der talentierte Neuzugang Lovro Ivicic wird versuche diese Lücke zu füllen.

 

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Damir Tomasevic (4), Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (5), Andreas Brand (4), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger, Julian Rohrer (2), Fabian Schwibach (3), Marko Puskaric (2), Janik Sextl.

 

Statistik:

Gelb: Dachau 3, Simbach 3

2min: Dachau 3, Simbach 8 + 2x direkt Rot

7m: Dachau 7/4, Simbach 6/5

Endspurt 2015 – Herren 1 des TSV hoffen auf „Weihnachtsserie“ - 11.10.2015

Im letzten Spiel des Jahres geht es für Elmar Voll und den TSV Simbach nach Dachau zum Liga-Neuling ASV.
Die Mannschaft um Trainer Martin Haider rangiert als Newcomer äußerst erfolgreich mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang 6 der Tabelle. Dabei haben die Mannen um Spielmacher und Top-Torjäger Matthias Fuchs von Enttäuschungen bis hin zu nicht für möglich gehaltenen Überraschungssiegen alles abgedeckt. Die Stärke der sogenannten „Stadtwaldherren“ liegt dabei ganz klar in der Offensive: Dachau stellt nach Spitzenreiter Niederraunau den bislang erfolgreichsten Angriff der Liga, zeigt aber in der Hintermannschaft durch Lücken.
Für den TSV um Kapitän Fabian Schwibach geht es darum, den Schwung aus den letzten Partien mitzunehmen und mit einer engagierten Leistung den ASV zu fordern. Die Innstädter möchten gerne mit einem weiteren Punktgewinn in die Weihnachtspause gehen, um dann mit den hoffentlich wiedergenesenen Verletzten in der Rückrunde mit neuem Schwung angreifen zu können. Bei einem weiteren Sieg wäre ein Sprung bis auf Rang 10 möglich.
Der TSV setzt für diese letzte Auswärtsfahrt im Jahr 2015 wieder einen großen Bus ein, Abfahrt ist am Busbahnhof Simbach am Samstag den 12. Dezember um 14:30 Uhr, Anmeldungen bitte wie gehabt über Alois Petschl, Tel. 08571-5514.

Simbach erkämpft 31:28 Sieg gegen Eichenauer SV (13:14) - 07.12.2015

Charaktersieg nach starker kämpferischer Leistung

So muss das sein: Ein flottes Spiel mit Spannung bis zur letzten Minute - diesmal kamen die Besucher der Simbacher Richard-Findl-Halle voll auf ihre Kosten. Nach dem Erfolg in Immenstadt hatten sich die Simbacher Jungs um Cheftrainer Elmar Voll viel vorgenommen. Dem ersten Saisonsieg sollte gleich ein doppelter Punktgewinn vor heimischer Kulisse folgen, um den verkorksten Saisonstart endlich aus den Klamotten zu schütteln.
Entsprechend gingen die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach von Anfang an engagiert zu Werke. Schlag auf Schlag fielen die Tore hüben wie drüben. Die Gäste stellen mit flottem Kombinationsspiel die Simbacher Defensive immer wieder vor Probleme, wohingegen die Simbacher mit vollem Einsatz und guter Chancenauswertung dagegenhielten. Keine der beiden Mannschaften könnte sich entscheidende Vorteile erspielen, so ging es mit einem knappen 13:14 für die Gäste in die Pause.
Im zweiten Durchgang schien das Pendel zunächst in Richtung der Münchner auszuschlagen: Die Mannschaft um den Jugend-Bundesligaspieler Manuel Riemschneider kam besser aus den Startlöchern und setzte sich auf 13:17 ab. Simbach strauchelte, fiel aber nicht: Angeführt von Kapitän Fabi Schwibach kämpften sich die Innstädter zurück und glichen beim 18:18 erstmals im zweiten Durchgang aus. Insbesondere Youngster Lukas Eichinger düpierte mit Dynamik und herausragenden Distanzwürfen in dieser Phase die gegnerische Abwehr und ließ den Ball ein ums andere Mal über dem Kopf des verdutzten Gästekeepers einschlagen.
Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und zogen ihrerseits nach: Mit variantenreichen Abschlüssen von den Außenpositionen und weiterhin schnellem Angriffsspiel setzten sich die Münchner - trotz Manndeckung gegen ihren Spielmacher Riemschneider - 10 Minuten vor dem Ende wieder auf 24:26 ab.
 
Crunch-Time
In dieser Phase zahlte sich jedoch das wieder gewonnene Selbstvertrauen der Simbacher aus. Kein Aufgeben - während Cheftrainer Elmar Voll in Ruhe die Spielzüge angibt, fegt Co- und A-Jugendtrainer Alex Scheff wie ein Derwisch in der Coaching-Zone auf und ab, um die SImbacher Spieler anzufeuern. Auf dem Feld geht Fabi Schwibach mit vollem Einsatz voran und reißt seine Kollegen mit. Nach 56 Minuten gleicht Simbach durch Jonas Hennersberger zum 28:28 aus, die Halle steht Kopf.
Nun kommt die große Zeit vom Simbach-Keeper Max Findl. In Folge entschärft er 3 Großchancen der Gäste - und Damir Tomasevic und Lukas Eichinger nutzen dies, um den TSV mit 30:28 in Front zu bringen. Noch eine knappe Minute auf der Uhr, die Gäste mit der Chance, wieder auf ein Tor heran zu kommen, doch erneut hält Max Findl. Den Gegenstoß nutzt Kapitän Fabi Schwibach, um zum Endstand einzunetzen: 31:28, Schlusspfiff, Riesenfreude auf dem Feld und den Rängen. Verdienter Sieg für Simbach in einem rassigen und bis zum Ende spannenden Handballspiel.

Für Simbach:
Max Findl, Stefan Babisch, Janik Sextl (2), Damir Tomasevic (5), Felix Meisl, Thomas Klampfer, Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (1/1), Andreas Brand (2), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (7), Markus Vierlinger (1), Fabian Schwibach (8), Julian Rohrer (2)

Simbach empfängt den Eichenauer SV - 04.12.2015

 

Nach dem ersten „Doppelpunkt“ in Immenstadt versucht der TSV um Cheftrainer Elmar Voll den Schwung mitzunehmen: Zwar gibt es personalseitig noch keine Entspannung, aber die Moral der Innstädter hat gewonnen.

Mit dem Eichenauer SV um die Münchner Handball-Legende Christian Kofler gastiert der aktuelle Tabellenzehnte in der Innstadt. Eichenauer hatte in den letzten Jahren mit einer sehr unorthodoxen, offensiven Abwehr oftmals für Unruhe und überraschende Ergebnisse gesorgt. Auch diese Spielzeit begann für die Münchner erfolgversprechend, aber durch eine Verletzungsserie im Rückraum mit Chris Lieb, Yannick Schweitzer, Thomas Steinherr und Matze Gschwind datiert der letzte Sieg der „Starzelbacher“ bereits vom 26. September - seitdem zieren nur 2 Unentschieden und 4 Niederlagen die Statistik der Truppe aus München.

Für den TSV gilt es, diese vermeintliche Angreifbarkeit des Gegners mit einer optimalen Einstellung und höchstem Kampfgeist zu nutzen – insbesondere vor heimischem Publikum.

Personell tritt man das Duell unverändertem zum Immenstadt-Spiel an. Julian Henzel kuriert noch seine Sprunggelenksverletzung aus, Chris Schrädobler ist mit von der Partie und ist für die 7m-Würfe verantwortlich und auch der aus beruflichen Gründen, vergangene Woche, verhinderte Jonas Hennersberger ist wieder dabei.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Der Spieltag in der Innstadt beginnt allerdings bereits um 11:00 mit dem Spiel der weiblichen B-Jugend zwischen Simbach und dem TSV Grafing, um 12:45 empfängt die männliche B-Jugend des TSV den TSV Allach 09 und im Vorspiel zur Herren-Partie trifft um 14:30 in der Bayernliga die weibliche A-Jugend der Simbacher auf die JSG Fürther Land.

Starker Auftritt: TSV Simbach gewinnt in Immenstadt mit 29:30 (15:14) - 30.11.2015

 

„Niederraunau-Effekt wiederholen“ lautete die Devise des Cheftrainers Elmar Voll beim Rangzweiten TV Immenstadt. Genau wie beim Ligaprimus

(31:31-Unentschieden) sollte das Team unbeschwert agieren und solange

wie möglich ein ausgeglichenes Ergebnis halten.

Dass dies keine leichte Aufgabe angesichts der Verletztenmisere werden würde, war allen Beteiligten klar. Neben Jojo Mayer, Julian Henzel und Chris Schrädobler fehlte berufsbedingt auch noch Jonas Hennersberger, so dass von der Startsechs allein 4 Spieler nicht auflaufen konnten. Wenigstens stand Chris Schrädobler zu den

Strafwürfen zur Verfügung, wo er bei 4 Versuchen ohne Fehlversuch blieb.

Neu im Team als Co-Trainer ist Alex Seff, der sich bereit erklärte, bei den Mittwochs- u. Freitagstrainingseinheiten mitzuarbeiten und auch bei den Spielen als Betreuer zu fungieren. Mit seiner immer positiven Ausstrahlung ist er eine echte Bereicherung für das Team.

Eigentlich waren Punkte gegen die "Riesen aus dem Allgäu" nahezu Pflicht, um Tuchfühlung mit dem hinteren Mittelfeld zu halten und am Selbstvertrauen zu arbeiten.

Dann ging es los und es sollten sehr emotionale 60min. werden. Auf der eine Seite die Gastgeber mit etlichen Profis im Kader und einem Altersdurchschnitt von 28 Jahren, auf der anderen Seite die Abteilung „Jugend forscht“ des TSV mit einem Schnitt von gerade einmal 21,5 Jahren.

Die gesamte Partie verlief völlig ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Halbzeitstand 15:14 für den TV Immenstadt. Auch im 2.Spielabschnitt dasselbe Bild. Die Gastgeber kamen in erster Linie durch Strafwürfe zu Torerfolgen, denn allein 10 Stück wurden verhängt. Der TSV Simbach dagegen blieb durch schnelle Konter- und schnelle-Mitte-Tore auf Schlagdistanz. Auch im

Angriff wurden gegen eine defensiv agierende 6:0-Abwehr durch schnelles Passspiel immer wieder Lücken gerissen und zu Torerfolgen genutzt.

So kam es, wie es kommen musste. Showdown in der letzten Spielminute beim Stand von 29:29. Simbach im Angriff, noch 80sek. zu spielen. Foul und 2min.-Strafe für einen Immenstädter. Chance in Überzahl zum Führungstreffer. Aber Fehlwurf. Konterversuch durch ein Foulspiel von Marco Puskaric gestoppt, aber 2min.-Strafe für ihn, somit eigentlich 5 gegen 5 im Feld. Aber die Gastgeber nehmen den

Torwart vom Feld und bringen den 6.Feldspieler. Noch 20sek. auf der Uhr. Wurfversuch von Immenstadt misslingt, Steff Babisch im Tor sichert die Kugel und spielt einen Steilpass auf Janik Sextl, der ins leere Tor wirft zum 29:30. Noch 2sek. Restzeit, in denen nichts mehr passiert. Aus. Schluss. Sieg. Ausgelassene Freude beim Gast über den ersten Sieg in der Saison.

Ein Sieg des unbedingten Willens für die jungen Simbacher Spieler, die sich alle ins Team einbrachten und so dem TV Immenstadt an diesem Tag v.a. in puncto Einstellung und Spielwitz deutlich überlegen waren.

Die von vielen Experten schon abgestiegenen Simbacher zeigten somit ein deutliches Lebenszeichen.

Außergewöhnlich auch die Reaktionen des Immenstädter Publikums, die den „Gästen“ nach dem Spiel mit Standing Ovations gratulierten und so ihre

Anerkennung für die gezeigte Leistung zum Ausdruck brachten.

Jetzt gilt es den Schwung zum nächsten Spiel mitzunehmen. Bereits am

kommenden Samstag steigt um 16.30 Uhr die Partie gegen den ebenfalls

abstiegsgefährdeten TSV Eichenau.

 

Für Simbach:

Max Findl, Stefan Babisch (1.-60.), Damir Tomasevic (7), Chris Schrädobler (4), Andy Brand (6), Lukas Eichinger (5), Markus Vierlinger (1), Julian Rohrer (1), Fabi Schwibach (1), Marko Puskaric (4), Janik Sextl (1)

 

Statistik:

Gelb: Immenstadt 2, Simbach 3

2min: Immenstadt 6, Simbach 6

7m: Immenstadt 10/8, Simbach 4/4

Gastspiel im Allgäu - 26.11.2015

Die nächste Dienstreise für die Mannen um Elmar Voll führt den TSV ins Allgäu nach Immenstadt. Die "Riesen aus dem Allgäu" waren als Titelaspirant in die Saison gestartet und haben diese Zielsetzung bislang untermauert: Derzeit ist die Truppe von Trainer Gunther Kotzschmar auf Rang 2 der Tabelle der erste Verfolger von Spitzenreiter Niederraunau.
Immenstadt ist körperlich sehr stark und hat mit Rückraum-Shooter Cristian Savlovschi und Flügel-Legende Mihaly More erfahrene Legionäre als Tor- und Erfolgsgaranten an Bord, wobei Savlovschi regelmäßig sogar mehr als 10 Tore pro Spiel erzielt.
Elmar Voll hat weiterhin mit einem eingeschränkten Kader zu hantieren. Chris Schrädobler macht im Training zwar gute Fortschritte, aber Julian Henzel fällt weiterhin aus. Damit liegt die Favoritenrolle klar bei den Immenstädtern, die in dieser Spielzeit zu Hause nur einmal als Verlieren vom Platz gehen mussten. Ungewohnt wird für die Simbacher auch die Anwurfzeit sein: Sonntag, 16.30 Uhr in Immenstadt.

Erster Saisonsieg lässt weiter auf sich warten! - 23.11.2015

 

Auch im neunten Spiel der Landesliga Süd kann der TSV gegen die SG Süd/Blumenau keinen Sieg einfahren und bleibt, Punktgleich dem TV Memmingen, auf dem letzten Platz der Tabelle. Endstand nach dem Schlusspfiff in München-Sendling 30:17 für die Gastgeber und zwei positive Aspekte: Konsolidierung der Anzahl verletzter Spieler und top Einstellung auf dem Platz.

Die Partie begann alles andere als numerisch Ausgeglichen, nach zehn Spielminuten stand es bereits 5:1 für die Hausherren. Aber Simbach, nicht geschockt sondern hochmotiviert, stemmte sich dagegen und konnte Mitte der ersten Halbzeit wieder Boden gut machen, bei nur noch 7:5 glaubte man eine Trendwende herbeiführen zu können, jedoch hatte Blumenau erstaunlich wenig Mühe wieder eine sichere 5 Tore Distanz herzustellen. In der folgenden Phase des Spiels gab es vergleichbar viele Zeitstrafen gegen den TSV und sogar noch eine direkte rote Karte gegen Damir Tomasevic. Trainer Elmar Voll war immer wieder gezwungen die Mannschaft umzustricken - leider so, wie man sich das in der vergangenen Trainingswoche gar nicht vorgenommen hat. Mit dem Schlusspfiff der ersten Spielhälfte stand auf der Anzeige 14:9 für die Gastgeber. Wäre die Chancenauswertung diese Saison nicht auch noch ein Punkt auf der Agenda des TSV-Pechs, hätte man durchaus mit einem Unentschieden die Phase 2 beginnen können.

Die zweite Hälfte der Landesligapartie begann auch nicht so wie in der Halbzeit geplant. Mannschaft und Trainer rechneten sich noch Chancen aus die Partie zu drehen, jedoch unmittelbar nach Wiederanpfiff zwei weitere Treffer und somit ein 7-Tore-Vorsprung für die Hausherren. Im weiteren Spielverlauf zog die Spielgemeinschaft aus München nun Tor um Tor zum Endstand von 30:17 davon und konnte nur streckenweise von den Simbachern ausgebremst werden.

Die Einstellung stimmt, und diese ist auch das wichtigste Puzzleteil um wieder in die Spur zu kommen. Gerade in der jetzigen Phase zeigt sich die Mannschaft mehr und mehr als Kollektiv, muss jedoch noch konstanter konzentriert arbeiten um die technische Fehlerquote weiter zu minimieren. Fakt ist, es bleibt nicht mehr viel Zeit um wieder auf die Gewinnerstraße zu kommen und die Abstiegsplätze sukzessive zu verlassen. Nächste Chance ist kommendes Wochenende beim Tabellenzweiten TV Immenstadt.

 

Torschützen:

Tor: Max Findl, Stefan Babisch.

Feld: Janik Sextl (3), Damir Tomasevic (2), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (1/1), Andreas Brand (3), Julian Rohrer (1), Marko Puskaric (2), Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (1), Fabian Schwibach (2), Felix Meisl.

 

Statistik:

SG Süd/Blumenau: 2-Min-Strafen (4), 7m (4/6).

TSV Simbach: 2-Min-Strafen (6), Disqual. (1), 7m (1/1).

Prüfstein Süd-Blumenau - 20.11.2015

 

Nach dem bitteren Spiel gegen Memmingen sind die Sorgen bei Simbachs Cheftrainer Elmar Voll nicht kleiner geworden. Julian Henzel fällt nach schwerer Sprunggelenksverletzung bis Weihnachten aus - so wird Julian Rohrer im Kader der Ersten vor allem die rechte Rückraum-Position übernehmen. Zudem wird Felix Meisl aus der Simbacher Zweiten in die Landesliga-Mannschaft aufrücken. Kapitän Fabian Schwibach muss nun die Mittelposition übernehmen, bis Spielmacher Chris Schrädobler wieder fit ist.

Viele ausfallbedingte Änderungen, die nicht unbedingt dazu angetan sind, Ruhe in die Situation zu bringen – zumal der nächste Gegner zuletzt hat aufhorchen lassen: Der Aufsteiger – eine seit 1995 bestehende Spielgemeinschaft aus dem FTM Süd und FTM Blumenau mit aktueller Spielstätte in München-Sendling – liegt mit 5:9 Punkten auf Rang 11 der Tabelle und konnte am vergangenen Wochenende beim heimstarken Tabellenzweiten Immenstadt 2 Punkte entführen.

Das Team von Trainer Holger Hauft lebt von körperlicher Robustheit und einem starken Kollektiv und konnte als Liga-Neuling bislang sehr achtbare Ergebnisse einfahren. Eine große Herausforderung für den personell vom Pech verfolgten TSV um Trainer Elmar Voll. Anpfiff in München ist am Samstag um 19.00 Uhr.

Bilder zum Spiel gegen Memmingen

Video zum Spiel

Bittere Pille für den TSV: 25:26-Heimniederlage gegen Memmingen - nun auch Henzel und Rohrer verletzt - 16.11.2015

 

25:26, so der Endstand eines für den TSV Simbach mehr als bitteren Spieltages. Mit großen Hoffnungen und dem festen Vorsatz, das Match gegen den Tabellennachbarn aus dem Allgäu als Auftakt für eine Trendwende zu nutzen, waren Cheftrainer Elmar Voll und seine Jungs angetreten: Erstmals seit seiner Knieverletzung am ersten Spieltag steht auch Chris Schrädobler wieder auf dem Spielbericht. Noch nicht einsatzbereit, aber zumindest für Strafwürfe und als Zeichen an das Team.

Doch die Hoffnungen der Simbacher erfahren bereits nach gut 10 Minuten den ersten bösen Dämpfer: Beim Stande von 6:5 verletzt sich Julian Henzel - bis dahin mit 3 Treffern erfolgreichster Simbacher Schütze - schwer am Sprunggelenk. Henzel muss vom Feld direkt ins Krankenhaus und wird dem TSV auch auf längere Sicht fehlen.

Damit beginnen sich über den Simbachern um Kapitän Fabian Schwibach bereits wieder dunkle Wolken zusammen zu ziehen, die sich nach 29 Minuten weiter verdüstern: Spielmacher Lukas Eichinger wird gefoult und sieht nach einem Schubser rot. In der gleichen Szene erhält Marko Puskaric - wofür erschließt sich niemandem - eine 2-Minuten-Strafe und nach einer weiteren Zeitstrafe gegen die Simbacher Bank stehen nur noch 3 Innstädter auf dem Feld. Ob dieser besonderen Umstände gerät der TSV zunehmend unter Druck - und ins Hintertreffen: Die erste Halbzeit endet 14:16 für die Gäste aus Memmingen.

Auch den zweiten Durchgang müssen die Simbacher in 3facher Unterzahl beginnen. Die Gäste aus dem Allgäu ziehen auf 14:19 davon, als sich die nächste Episode abspielt: Nach einem Foul an Simbachs Julian Rohrer betritt Coach Elmar Voll den Platz, um sich in der Unterbrechung um den am Boden liegenden Spieler zu kümmern - und sieht dafür wie bereits Lukas Eichinger die rote Karte. Weiter Unterzahl für Simbach, aber damit noch nicht genug: In der nächsten Offensivaktion bleibt "Django" Rohrer liegen und muss - wie bereits Julian Henzel - mit schwerer Sprunggelenksverletzung die Partie verlassen. Fortuna scheint ihr Füllhorn in diesem Jahr anderweitig in Verwendung zu haben - auf jeden Fall nicht bei den Handballern aus Simbach.

Den Innstädtern gehen die Spieler aus, aber das Publikum hilft: Die Stimmung steigt, die Spieler werden angefeuert - und zeigen Reaktion. Stück für Stück kämpfen sich die Innstädter, angeführt von Kapitän Fabian Schwibach - zurück. Keine spielerischen Schmankerl, keine handballerische Hochkultur - auf dem Platz bestimmt der blanke Wille. Beim 21:22 ist erstmals wieder der Anschluss geschafft, aber das Ausgleich gelingt nicht. Simbachs Damir Tomasevic reibt sich auf und wird mehrfach aus der Luft geholt - keine Sanktionen. 25:26, Memmingen am Ball, Max Findl pariert und Simbach ist 30 Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz. Auszeit 9 Sekunden vor dem Abpfiff, der letzte Spielzug, der Ball landet neben dem Tor. Aus. Keine Punkte, kein Lohn für eine im zweiten Durchgang starke kämpferische Leistung - es läuft nicht.

Warum Memmingen am Ende das Spiel gewinnt, versteht niemand, aber der TSV scheint mit dieser Niederlage wieder seinen Willen gefunden zu haben. Die besten Wünsche an Juppi Henzel und Django Rohrer, alles Gute und baldige Genesung. Die Personalsorgen bei Elmar Voll haben sich weiter verschlimmert - aber man hat ein positives Zeichen in Richtung Einsatz und Engagement gesetzt, und oft hilft dies mehr als ein Punkt.

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1.-30.), Max Findl (31.-60.), Janik Sextl (1), Damir Tomasevic (6), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger, Markus Vierlinger (2), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (6)

Entscheidungsspiel - 12.11.2015

 

Simbach Herren empfangen im Kellerduell der Landesliga den TV Memmingen

 

Das Duell des Vorletzten gegen den Letzten – eine Situation, die man sich in Simbach und auch in Memmingen vor der Saison so nicht vorgestellt hat. Ähnlich wie die Truppe von Elmar Voll ist auch das Allgäuer Team um Coach Reinhold Weiher mit Verletzungssorgen und damit mit einer schweren Hypothek in die Spielzeit gestartet und hat bislang keinen Punkt einfahren können.

Damit wird die Begegnung zum 4-Punkte-Spiel für den TSV: Mit einem Sieg ist Rang 11 in Reichweite und damit wieder Land in Sicht. Schlüssel für den Erfolg wird hier absolute Disziplin und Einsatz sein: Die Memminger sind als Heißsporne bekannt und werden selbst alles in die Waagschale werfen – kein Selbstläufer für Simbach, aber eine gute Gelegenheit, die bisherige Saison aus den Knochen zu schütteln und Selbstvertrauen zu tanken.

Personell tut sich auf Simbacher Seite einiges: Chris Schrädobler wird nach seiner Knieverletzung diese Woche noch in den Trainingsbetrieb einsteigen, ein Einsatz am Samstag ist zwar noch ausgeschlossen aber die Zeichen stehen gut dass er zeitnah auch wieder auf der Platte stehen kann. Andreas Brand hat seine Oberschenkelbeschwerden weitgehend überwunden und Lukas Eichinger hat nach dem Spiel in Altenerding seine Grippe auskuriert. Die Schulterverletzung von Fabian Schwibach ist noch ein Sorgenkind, auch hier wird das Abschlusstraining den Umfang seiner Einsatzfähigkeit zeigen. Die Verletzungssituation scheint sich langsam zu entspannen - trotzdem ist jeder einzelne Spieler gefragt um gegen den Tabellennachbarn zu punkten.

 

Anpfiff ist um 16:30 in der Richard-Findl-Halle, danach treffen noch Simbachs Herren II um 18:30 auf die TG Landshut und bereits um 14:30 spielen unsere Damen gegen die SSG Metten. Weiter geht es dann am Sonntag um 09:45 mit dem Spiel der männlichen D-Jugend TSV Simbach gegen TV Altötting, um 11:15 empfängt die männliche C-Jugend II den SVW Burghausen, um 13:00 steigt das Bayernliga-Match der männlichen C-Jugend TSV Simbach I gegen HC Erlangen, um 14:45 empfängt die weibliche C-Jugend den VfL Waldkraiburg und den Abschluss bilden die Jungs der männlichen B-Jugend gegen die HSG München West.

Trotz Kampfgeist weiter im Tabellenkeller - 0211.2015

 

Trotz toller Moral und Einsatzwillen blieben die Punkte in Altenerding. Die Voraussetzungen für den ersten doppelten Punktgewinn für die Simbacher Mannschaft waren erneut alles andere als motivierend. Zu den beiden Langzeitverletzten Johannes Mayer und Chris Schrädobler und den nur bedingt einsatzfähigen Andreas Brand (Knieverletzung) und Fabian Schwibach (Schulterverletzung) gesellte sich noch Lukas Eichinger hinzu, den eine starke Erkältung handicapte. So musste Chefcoach Elmar Voll erneut taktisch umstellen und Andi Brand auf die Rückraummitteposition beordern, um so Lukas Eichinger Pausen zu ermöglichen. Trotz dieser Widrigkeiten kamen die Simbacher sehr gut in die Partie und konnten den Rückstand zur Pause auf 2 Tore begrenzen. Nach dem Wiederanpfiff kam es leider wieder einmal zu dem, auf der Tagesordnung stehendem 10 minütigen Einbruch, so dass die Heimmannschaft auf einen 6-Tore Vorsprung erhöhen konnte. Trotz aller Anstrengungen schaffte es die ersatzgeschwächten Simbacher nicht mehr, den Vorsprung entscheidend zu verkürzen. Gerade im Angriffsspiel wurde zu undiszipliniert agiert, sei in der Wahl der Torwürfe oder in der Entscheidung in der Kleingruppe. So geht das Endergebnis mit 34:28 für die SpVgg Altenerding auch in Ordnung. Den Spielern des TSV ist kein Vorwurf zu machen, denn Einsatz und Moral stimmten, mit den jetzigen Gegebenheiten ist einfach nicht mehr drin. Nächstes Wochenende ist spielfrei, dann kommt es Samstag, den 14.11., um 16.30 Uhr, zum Kellerduell mit dem Tabellenletzten, dem TV Memmingen.

 

Torschützen:

Janik Sextl 1, Damir Tomasevic 5/2, Jonas Hennersberger 4, Andreas Brand 3, Marko Puskaric 1, Lukas Eichinger 5, Markus Vierlinger 1, Julian Henzel 6, Fabian Schwibach 2


Vor der Pause nach Altenerding - 29.10.2015

Für die Handballer des TSV steht vor dem ersehnten spielfreien Wochenende noch der Auswärtsauftritt beim Nachbarn Altenerding an.
Die Mannschaft der „Biber“ von Trainer Erik Brasko hat wie der gesamte Verein in den letzten Jahren eine gute Entwicklung hingelegt und ist in der Landesliga angekommen. Hier spielt eine Mischung aus Altenerdinger Eigengewächsen und erfahrenen Handballern aus Ismaning über Freising bis Fürstenfeldbruck. Die Mannen um TopScorer Fabian Stoiber haben sich bislang wacker geschlagen: Siege gegen Memmingen und Aufsteiger Blumenau brachten die Altenerdinger aktuell auf Platz 10 der Tabelle – und damit einen Platz, der zum Klassenerhalt reichen würde.
Der TSV Simbach hat seine Linie in der aktuellen Spielzeit hingegen noch nicht gefunden: Den hohen Erwartungen steht ein bislang problembehafteter Start gegenüber, so dass in der Innstadt die Allerheiligen-Pause herbeigesehnt wird. Zum einen, um Entspannung auf der Verletzten-Seite zu bekommen, zum anderen, um wieder etwas Ruhe ins Team einkehren zu lassen.
Personell gibt es für Simbach Cheftrainer Elmar Voll keine Veränderungen zum letzten Spiel. Kapitän Fabian Schwibach ist zwar am Wurfarm angeschlagen, wird aber voraussichtlich spielen können.
Der TSV setzt für Mannschaft und Fans hier einen großen Bus für die Fahrt nach Altenerding ein. Abfahrt ist am Samstag, den 31.10.2015, um 15:45 Uhr am Busbahnhof, das Spiel beginnt um 18.30 Uhr. Anmeldungen bitte bei Alois Petschl unter Tel. 08571 / 5514.

Schlappe: Simbach kassiert 17:31 (8:12) Niederlage gegen Günzburg - 26.10.2015


Eine unerklärliche Vorstellung lieferten die Simbacher Handballer in ihrem Heimspiel gegen den Vfl Günzburg. Obschon es nach dem holprigen Saisonstart und der Verletzungsmisere gerade im letzten Auswärtsspiel beim Tabellenführer Niederraunau eine positive Reaktion gegeben hatte, präsentierten sich die Innstädter gegen Günzburg völlig neben der Spur. Während die Gäste die Sache engagiert angingen und 60 Minuten "on fire" alles an Einsatz in die Waagschale warfen, waren die Simbacher gegenüber der letzten Partie nicht wieder zu erkennen.

 

Sicherlich kann man konstatieren, dass Günzburg bei einem anderen Schiedsrichtergespann vermutlich nur in den ersten 10 Minuten vollzählig auf dem Platz gestanden hätten, aber wenn eine solche Gangart zugelassen wird, muss man sich darauf einstellen und entsprechend dagegen halten.

 

1:6, so der mehr als ernüchternde Zwischenstand nach knapp 8 Minuten, als Cheftrainer Elmar Voll seine Spieler erstmals zur Seite nahm und mehr Einsatz und Konzentration anmahnte. Dies schien zunächst auch zu fruchten, denn in den nächsten 10 Minuten gelang es den Hausherren, auf 7:7 auszugleichen. Leider blieb dies die einzig gute Phase im Simbacher Spiel. Indes meldete sich der Gegner aus Schwaben wieder zurück im Match und zog mit dem Pausenpfiff wieder auf 8:12 davon.

 

Trotzdem gute Stimmung auf den Rängen - nach einer spannenden Begegnung und einem verdienten Sieg der Simbacher Damenmannschaft im Vorspiel unterstützten die Fans der gut besetzten Richard-Findl-Halle ihre Farben weiter - doch auf der Platte änderte sich nichts zum Guten. Ähnlich wie in Durchgang eins verschliefen die Hausherren auch den Start in Hälfte zwei völlig: Aus dem 8:12 wurde ruckzuck ein 9:18 und dann ein 10:21. Die Messe war gelesen und die Anzeigentafel zeugte schonungslos von der Tagesverfassung der Innstädter.

 

Selbstvertrauen, Einsatz und Cleverness waren heute nicht die Attribute, mit denen die Hausherren punkten konnten. Viel zu viele technische Fehler, schwache Abschlüsse und ein zunehmend gut aufgelegter Gäste-Keeper gaben dem Vfl Günzburg die Möglichkeit, billig bis zum Endstand von 17:31 davon zu ziehen. Viele Gründe zum Haare raufen und schwierige Hausaufgaben für Simbachs Headcoach Elmar Voll, aber auch Anlass zur Selbstkritik für einige Spieler.

 

Ein Tag zum Vergessen

 

So endete die Partie mit einer verdienten Niederlage. Von einem aussagekräftigen Leistungsvergleich kann man hier nicht sprechen, denn das Niveau des TSV lag lange nicht da, wo es hin gehört. Als Randnotiz bleibt, dass mit den beiden Schiedsrichtern aus München neben den Simbachern auch noch 2 andere Akteure an diesem Tag nur begrenzt Zugang zum Thema Handball finden konnten. Das Ergebnis ist leistungsgerecht und auch in der Höhe in Ordnung. Simbach muss sich neu konzentrieren und - wie Elmar Voll in der Pressekonferenz sagte - in Geduld üben. Wichtig wird es schon in der nächsten Woche, wenn es zum Tabellennachbarn Altenerding geht.

 

Für Simbach: Maximilian Findl (1.-30.), Stefan Babisch (30.-60.), Janik Sextl (3), Damir Tomasevic (3), Jonas Hennersberger (1), Andreas Brand (1), Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger (1/1), Markus Vierlinger (2), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (3)


Statistik:

 

Gelb: Simbach 2 / Günzburg 3

2min: Simbach 3 / Günzburg 2

7m: Simbach 1/2, Günzburg 2/2

Schwung mitnehmen und ersten Heimsieg dieser Saison anpeilen - 23.10.2015

 

Nach dem Herzschlagfinale in Niederraunau ist die Stimmung bei Elmar Voll und seinen Mannen gut: Hatte man gegen Herrsching in der Sekundenentscheidung noch den Kürzeren gezogen, konnte beim ungeschlagenen Tabellenführer in der letzten Sekunde noch ein Punkt gesichert werden.

Diesen Schwung gilt es nun gegen den VfL Günzburg mitzunehmen: Der schwäbische Traditionsverein hat wieder den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Das Team von Stefan Hofmeister hat einen Generationenwechsel hinter sich und hat bislang in der Saison überzeugt: Mit Nicolai Jensen als Spielgestalter, Raphael Groß am Kreis und Daniel Jäger im Rückraum sind aktuell vor allem junge hungrige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bislang Garant für den Erfolg. 3 Siege und 2 Niederlagen bedeuten aktuell Platz 7 in Gesamtklassement. Dabei blieb man zu Hause siegreich, konnte aber auswärts in Niederraunau und Immenstadt nicht Zählbares mitnehmen.

Trotz der anhaltenden Personalmisere sind die Simbacher Verantwortlichen vorsichtig optimistisch: Bei gleicher Leistung wie in Niederraunau sind das Ziel 2 Punkte, um sich langsam wieder nach oben orientieren zu können.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:30 empfangen die Simbacher Damen die SpVgg Altenerding. Am Sonntag trifft um 11:15 die weibliche C-Jugend des TSV Simbach auf TV Bad Tölz, um 13:00spielt die männliche C-Jugend II gegen den TSV Vaterstetten. Die weibliche B-Jugend empfängt um 14:45 den TuS Raubling und die männliche B-Jugend beschließt den Sonntag gegen den TSV Ebersberg.

Herren 1 überraschen den Spitzenreiter Niederaunau - 20.10.2015

Remis und Selbstbewustsein für Simbacher Handballer

 

In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel konnten sich die Handballer des TSV Simbach mit einem 31:31 einen Punkt sichern. Dies ist umso erfreulicher, da der Gegner, der TSV Niederraunau seit über einem Jahr in eigener Halle verlustpunktfrei war. Wie im letzten Spiel gegen Herrsching waren die Spieler um Kapitän Fabian Schwibach hoch motiviert und wollten unbedingt punkten. So entwickelte sich von Anfang an ein sehr intensives, aber immer faires Spiel, wobei die Simbacher bis zur 40 Minute immer in Führung lagen. Dies lag an einer engagierten Abwehr und einem gut angelegtem Angriffsspiel, indem Lukas Eichinger geschickt Regie führte, entweder seine Mitspieler in Szene setzte oder selbst die Tore erzielte. Erneut eine sehr gute Vorstellung des erst 19-jährigen, der immer mehr mit der Spielmacherrolle zurechtkommt. Aber auch die Rückraumspieler agierten diesmal torgefährlicher und zielstrebiger als in den vergangenen Partien. Mit einer 16:17-Führung für den TSV Simbach ging es in die Halbzeitpause. Die Simbacher kamen sofort wieder gut in die Partie und erspielten sich eine schnelle 3-Tore-Führung zum 17:20. Dann leider eine 10minütige Schwächephase, wo im Angriff ein wenig zu hektisch gespielt und abgeschlossen wurde. Dies ermöglichte dem Gastgeber Möglichkeiten zum Gegenstoß und einem 6:0-Lauf zum Zwischenstand von 24:21. Das Match wog nun hin und her, immer mit 1-2 Toren Vorsprung für die Niederraunauer. Beim 29:26 gab es dann einen Strafwurf für die Heimtruppe, der aber von Stefan Babisch pariert wurde. So blieb der TSV im Spiel und kämpfte sich bis zum 31:30 auf 1 Tor heran. In der Schlussminute Ballbesitz für Simbach und noch 30 Sekunden auf der Uhr. Auszeit von Cheftrainer Elmar Voll, Ansage einer Abschlussaktion. Anpfiff, Aktion misslingt, es gibt aber noch einen Freiwurf, noch 14 Sekunden. Freiwurf, Pass auf Damir Tomasevic, Sprungwurf, Tor, noch 4 Sekunden. Totenstille in der Halle. Kein Wurf mehr möglich, Abpfiff: 31:31. Riesenjubel bei den Simbachern, Ungläubigkeit bei den Niederraunauern. Trotz der sehr angespannten personellen Situation agierten die Simbacher als Mannschaft und erspielten sich völlig verdient einen Zähler. Jetzt gilt es im kommenden Heimspiel gegen Günzburg den Aufwärtstrend zu bestätigen. Anpfiff am Samstag wie gewohnt um 16.30 Uhr.

Spielfilm:

1:0, 2:2, 5:5, 7:10,11:11, 14:14, 16:17; 17:20, 24:21, 26:25, 30:27, 30:29, 31:30, 31:21

Torschützen:

Janik Sextl 2, Damir Tomasevic 7(davon 1 7-m), Jonas Hennersberger 1, Andreas Brand 3, Julian Henzel 6, Lukas Eichinger 7(davon 4 7-m), Fabian Schwibach 4, Markus Vierlinger 1

Simbach reist zum Tabellenführer - 16.10.2015

 

Der TSV Niederraunau ist die nächste Station für Elmar Voll und die Simbacher Jungs. Vor der Saison wurden beide Teams in der Spitzengruppe gesehen – der Start in die Spielzeit verlief allerdings komplett unterschiedlich.

Während die vom Verletzungspech gebeutelten Simbacher erst einen Punkt aus den ersten 4 Begegnungen einfahren konnten und auch ansonsten bislang nicht vom Glück verfolgt waren, konnte Niederraunau alle Spiele für sich entscheiden und steht mit 8:0 Punkten auf der Sonnenseite der Tabelle.

Das Team von Trainer Markus Waldmann ist seit Jahren eine feste Größe in der Landesliga und eine eingespielte, kampfstarke Truppe. Die Begegnungen verliefen in den letzten Jahren immer sehr emotional, engagiert und spannend, zumeist konnte das jeweilige Heimteam die Punkte für sich verbuchen.

Obwohl sich personell noch keine Entspannung abzeichnet und die Vorzeichen nicht günstig stehen, sowie aus den Reihen der A-Jugend diesmal auch kein Spieler zur Verfügung steht, wird das Simbacher Team alles daran setzen, mit Zählbarem eine Kehrtwende herbei zu führen.

Kein Happy End: Simbach unterliegt Herrsching 26:27 (14:14) - 12.10.2015

Das Personal ist derzeit das Problem Nummer 1: Mit den beiden A-Jugendlichen Janik Sextl und David Kopp so wie dem reaktivierten Lukas Monz reagierte Cheftrainer Elmar Voll auf die anhaltende Ausfall-Misere. Kapitän Fabian Schwibach musste auf die Zähne beißen, um trotz der Schulterverletzung aus dem letzten Spiel zumindest den Kader der Simbacher komplettieren zu können.
Der Start für die Innstädter ließ zunächst aber noch Raum für Hoffnung: Gegen die robuste und herzhaft agierende Defensive der Herrschinger kombinierten sich die Simbacher immer wieder zu guten Chancen. Es lief nicht alles rund, aber mit einigen guten Ideen und einer laufintensiven Defensive hielten die Hausherren die Gäste bis zum 13:9 auf Distanz und 300 Zuschauer waren zufrieden. Ein offenes Spiel, bei dem die Gäste geduldig agierten und auf Fehler der Hausherren warteten. Mit zunehmender Spieldauer schwanden dann auch die Kräfte der Innstädter. Ohne die nötigen Wechselmöglichkeiten wurden die Abschlüsse immer unpräziser. Herrsching nutzte die Simbacher Schwächephase und drehte die Partie: Aus einem 13:9 wurde ein 14:14, mit dem es auch in die Pause ging.
Soweit, so gut - der zweite Durchgang sollte nun wieder eine Trendwende und die Entscheidung für Simbach bringen, aber Halbzeit zwei verlief suboptimal: Zwar konnte Simbach noch mal auf 17:15 davon ziehen, aber die Gäste vom Ammersee ließen sich nicht abschütteln. Engagiert - oder eher überengagiert - packten sie in der Defensive zum Teil mehr als unfair zu und versuchten, durch zum Teil brutale Aktionen den jungen Simbacher Spielern so den Schneid abzukaufen. Vor allem Simbach-Youngster Lukas Eichinger musste immer wieder übel einzustecken. Das Konzept funktionierte: Verunsichert vergaben die Hausherren viele Chancen und Herrsching glich zum 20:20 aus.
Simbach konnte nun nicht mehr zulegen, Herrsching zog - trotz 3 roter Karten wegen ihres überharten Einsteigens - auf 25:27 davon. Mit den letzten Kräften konnten die Mannen um Kaptän Fabian Schwibach noch auf 26:27 verkürzen und bekamen sogar einen Matchball: Doch wie der Fußball-Poet Andy Brehme einst sagte: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. In der letzten Sekunde Strafwurf für Simbach und damit die Möglichkeit, noch einen Punkt zu sichern - aber wie bereits 4 Mal zuvor scheiterte ein Simbacher Schütze an seinen Nerven du mit dem 5. vergebenen Strafwurf war die Niederlage Gewissheit. Das Spiel war entschieden, die gut leitenden Schiedsrichter Nasseri-Rad und Schmidt hatten ob der harten Gangart der Gäste viel zu tun.
Für Simbach ist nun wichtig, dass personelle Entspannung eintritt und die angeschlagenen Spieler wieder regenerieren. Am nächsten Wochenende wartet in Niederraunau der Tabellenführer auf Elmar Voll und seine Jungs.

Statistik:
Gelb: Simbach 2, Herrsching 3
2min: Simbach 4, Herrsching 10
7m:    Simbach 5/10, Herrsching 3/3
Rot:   Simbach 0, Herrsching 3
 
Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Janik Sextl (4), Damir Tomasevic (2/1), Thomas Klampfer (2), Lukas Monz, Jonas Hennersberger,
Andreas Brand (5), Marko Puskaric (1), Lukas Eichinger (9/4), Markus Vierlinger, Julian Henzel (1), David Kopp, Fabian Schwibach

TSV Simbach empfängt Aufsteiger Herrsching - 08.10.2015

 

Ein neues Duell steht auf der Agenda für Simbachs Cheftrainer Elmar Voll und seine Spieler: Am kommenden Samstag gastiert mit dem TSV Herrsching ein Liga-Neuling in der Innstadt. Dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kommt, hat der Aufsteiger bereits in den ersten Begegnungen unter Beweis gestellt: Mit 5:1 Punkten rangiert die Truppe von Trainer Armin Herle aktuell auf Rang 2 der Tabelle. Eine körperlich sehr robuste Truppe, deren Erfolg maßgeblich von ihren Top-Torschützen Vielhaber, Kircher und Mackeldey abhängt: Das Dreigestirn zeichnet für mehr als 60% der Treffer des Teams vom Ammersee verantwortlich.

 

Die Simbacher hingegen quälen immer noch schwere Personalsorgen: Insgesamt können zwei Leistungsträger schon mal gar nicht spielen, wobei Johannes Mayer für die ganze Saison ausfällt und Chris Schrädobler noch mindestens 5 Wochen aufgrund seines Knie-Traumas aus dem ersten Spiel pausieren muss. Ein weiteres Fragezeichen steht momentan auch noch hinter dem Einsatz von Andreas Brand, er kämpft gegen eine Sehnenentzündung am rechten Oberschenkel. Aber auch eine positive Nachricht aus dem Simbacher Lazarett gibt es zu verzeichnen, die Schulterverletzung von Fabian Schwibach ist so gut wie überwunden und einem Einsatz am Samstag steht somit nichts im weg. Für eine Überraschung im Team wird, der letzte Saison verabschiedete,Lukas Monz sorgen. Er hat sich auf Anfrage ohne zu zögern bereit erklärt für das anstehende Heimspiel einzuspringen. Monz wird vor allem für die notwendige Stabilität und Entlastung in der Defensive sorgen.

 

Trotz der personellen Situation ist die Zielsetzung gegen den starken Aufsteiger klar, es muss Zählbares produziert werden, sowohl um den Anschluss ins Mittelfeld der Tabelle zu wahren als auch mental wieder in die Gewinner-Spur zu kommen.

 

Spielbeginn ist zur gewohnten Stunde um 16:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle, bereits um 10 Uhr beginnt der Spieltag diesmal mit einem Turnier der weiblichen E-Jugenden von Simbach, Pfarrkirchen, Altötting und Wartenberg. Um 13:00 Uhr empfängt die männliche D-Jugend zum Lokalderby den SVW Burghausen, um 14:30 Uhr treffen Simbachs Herren II auf den Lokalrivalen TV Passau.

TSV Simbach ohne Punkte aus dem Allgäu - 28.09.2015

Korrektur der Zielsetzung bereits nach dem dritte Spiel notwendig?

 

Die Handballer des TSV Simbach konnten vergangenen Samstag keine Punkte aus dem Allgäu mitnehmen. Mit einer deftigen 35:26 Niederlage wurde man von der körperlich robusten HSG Dietmannsried/Altusried wieder nach Hause geschickt.

 

Anfangs war es ein Abtasten beider Mannschaften mit guten Chancen sich abzusetzen, jedoch auf beiden Seiten zu viele technische Fehler bis zur 10. Spielminute. Ab hier kamen die Simbacher dann besser ins Spiel. Die taktische Marschroute von Headcoach Elmar Voll ging zusehends auf, mit einem schnellen Umschaltspiel nach vorne aber auch mit einem disziplinierten Positionsangriff konnte ab diesem Zeitpunkt der Gegner in Schach gehalten werden.

Vor allem Fabian Schwibach am Kreis konnte in dieser Phase die Bälle im Gehäuse unterbringen oder einen 7m für Simbach erspielen. Dabei glänzten auch Damir Tomasevic und Lukas Eichinger mit gelungenen Anspielen und sehenswerten Treffern. Bis zur 20 Minute erarbeitete man sich so einen 5-Tore-Vorsprung zum 7:12. Dieser Spielstand war genau das entscheidende Polster um erstmals den Akteuren – unter der körperlich aufwändigen aber notwendigen Spielweise - eine kleine Pause zu ermöglichen. Zeitgleich änderte der Trainer der HSG die Abwehrformation seiner Mannschaft. Ab dann war erst mal Schluss mit Toren für Simbach und den ersten zwei Punkte in der jungen Saison.

Anfangs noch mit einer sehr offensiven Abwehr stellte die Spielgemeinschaft aus dem Allgäu auf einen kompakte 6-0-Abwehr um. Dieses Bollwerk an hochgewachsenen Spielern machte es den Simbachern schwer durchzukommen. In Zahlen bedeutete dies einen stets schrumpfenden Vorsprung und sogar bis zu der Führung der Hausherren zum Halbzeitpfiff von 15:14. Der TSV konnten in dieser Phase nur noch 2 Tore zum Ergebnis beisteuern, jedoch wäre hier aufgrund mangelnder Chancenauswertung auch mehr drin gewesen.

 

In der 2.Hälfte konnte Simbach bis zum 17:19dranbleiben. Dann schlug erneut das Verletzungspech zu, denn bei einem Wurfversuch landete der Kapitän Fabian Schwibach unglücklich auf seiner linken Schulter und musste vom Platz. Somit musste der TSV ab der 40 Minute ohne seinen Spielführer und Abwehrchef auskommen. Er ist bereits der 4.Spieler der Stammsechs, der nicht spielen kann.

Obwohl die anderen eingesetzten Spieler kämpferisch eine gute Leistung zeigten, merkte man bei einigen einfach die fehlende Praxis und Fitness an, da mehrere Akteure berufs- und verletzungs-bedingt einen großen Teil der Vorbereitung nicht mitmachen konnte.

So kam es wie es zu erwarten war. Die Heimmannschaft mit breitem Kader konnte munter wechseln und so das Tempo hochhalten, die Gäste ließen mangels Alternativen kräftemäßig nach und so vergrößerte sich der Abstand Tor um Tor zum Endstand von 35:26.

Eine sehr gute Leistung muss man Spielmacher Lukas Eichinger auf der Rückraummitteposition und Linksaußen Janik Sextl bescheinigen, die mit sehr viel Einsatz agierten und insgesamt 11 Tore erzielten konnten. Auch Stefan Babisch im Tor zeigte eine gute Partie und nähert sich seiner Bestform weiter.

Der gesamten Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen, denn Einsatzwille war vorhanden. Was möglich ist zeigte die erste Spielhälfte, aber auf eine gesamte Spielzeit ist zur Zeit einfach nicht mehr drin.

Es bleibt auch keine Zeit um durchzuatmen, denn am kommenden Samstag muss das Team zum Pokalturnier nach Eichenau reisen, wo im 1.Spiel der Bayernligaaufsteiger TSV Allach wartet. Ob überhaupt eine spielfähige Mannschaft zur Verfügung steht, wird sich bis zum Wochenende zeigen, auch eine Absage scheint möglich.

 

Spielfilm:

1:0, 2:2, 5:5, 7:12,12:12, 14:14, 15:14; 17:15, 19:17, 22:18, 25:20, 29:21, 32:23, 35:26

 

Torschützen:

Janik Sextl 5, Damir Tomasevic 3, Jonas Hennersberger 1, Andreas Brand 4, Julian Rohrer 1, Marko Puskaric 2, Lukas Eichinger 6, Fabian Schwibach 4

Handballer reisen nach Dietmannsried - 25.09.2015

Mit der HSG Dietmannsried / Altusried steht für Elmar Voll und sein Team ein bislang wenig bekannter Fleck auf der Handballkarte auf dem Programm. Im vorletzten Jahr aufgestiegen konnte die HSG Dietmannsried in der ersten Landesliga-Saison voll überzeugen und gehörte v.a. in der Rückrunde zu den erfolgreichsten Punktesammlern. Dietmannsried komplettiert die zahlenmäßig starke Allgäu-Fraktion mit Ottobeuren, Immenstadt, Memmingen - und eben der HSG.

Die bisherigen Kräftemessen zwischen Dietmannsried und Simbach entschieden die Allgäuer für sich: Einfacher und körperlich präsenter Handball ohne Schnörkel ist das Erfolgsrezept. Gelegen zwischen Memmingen und Kempten hat die Mannschaft von Trainer Markus Schneider und Csaba Horvath einen interessanten Einzugsbereich und entwickelt sich zur führenden Kraft in der Region. Bislang konnten die Allgäuer einen klaren Heimsieg gegen den Lokalrivalen aus Memmingen verzeichnen, gefolgt von einer überraschenden Niederlage beim Aufsteiger SG Süd/Blumenau.

Für den TSV gilt es, den holprigen Saisonstart aus Kopf und Knochen zu schütteln und mit der aktuellen Personalsituation umzugehen: Chris Schrädobler muss aufgrund seiner Knieverletzung eine mindestens sechs wöchige Pause einlegen, ein Eingriff kann vorerst nicht ausgeschlossen werden, wir sind jedoch zuversichtlich dass die Haar-Risse im Kreuzband und die Flüssigkeitsansammlung im Knochen von den körpereigenen Heilungsmechanismen regeneriert werden. Geradezu katastrophal ist die aktuelle Diagnose des rechten Knies von Johannes Mayer, hier ist ein Zweifel ausgeschlossen, Riss des vorderen Kreuzbandes aus dem letzten Heimspiel sowie ein Knorpelschaden. Für Mayer ist somit die Saison zu Ende bevor sie richtig begonnen hat. Neben den beiden wird auch Julian Henzel nicht zur Verfügung stehen. Mit an Bord sind für die Verletzten, Thomas Klampfer und Julian Rohrer. Trotzdem reist der TSV nicht als Favorit in Allgäu.

Tiefschlag für TSV - 21.09.2015


16:26-Heimschlappe gegen Würm-Mitte - Mayer schwer verletzt

 

Lange Gesichter in der Simbacher Richard-Findl-Halle. So hatte man sich auf Seiten der Verantwortlichen, der Fans und der Spieler den Auftakt in die neue Spielzeit nicht vorgestellt. Den Tiefpunkt markierte dabei die Verletzung von Simbachs Jojo Mayer Mitte der ersten Halbzeit. Mit Mayer fällt im zweiten Spiel der Zweite Starter mit einer schweren Knieverletzung aus und vertieft so die Sorgenfalten auf der Stirn von Simbachs Cheftrainer Elmar Voll. Nach dem Ausfall von Chris Schrädobler und dem Fehlen von Thomas Klampfer waren die Simbacher Reihen noch weiter gelichtet und die Wechselmöglichkeiten damit praktisch erschöpft, was auch dem Simbacher

Spielansatz nicht gerade entgegen kam.

 

Trotzdem muss man auch auf der Leistungsseite Probleme konstatieren. In Durchgang eins zeigte zwar die Simbacher Defensive eine gute Leistung, jedoch präsentierte sich die Simbacher Angriffsreihe ähnlich wie in Friedberg mit zu wenig Durchschlagkraft. Mit technischen Fehlern, schlechten Abschlüssen und zu wenig Nachdruck in den Auftakthandlungen setzte man die Gäste aus Würm zu wenig unter Druck. Allein Simbach-Goalie Max Findl wusste zu überzeugen und brachte erneut eine hervorragende Leistung, die die Innstädter weiter auf Tuchfühlung bleiben ließ.

 

Simbach sah sich ständig unter Zugzwang und glich immer wieder aus, bis die Verletzung von Jojo Mayer den tragischen Höhepunkt des ersten Durchgangs markierte. Beim Stand von 8:9 wurden die Seiten gewechselt.

 

Der zweite Durchgang versprach dann zunächst Besserung: Dem Ausgleich folgte die Führung, beim Stande von 13:11 nach 40 Minuten hatten die Innstädter mehr als alle Chancen, davon zu ziehen und die Waage auf die eigene Seite zu drücken.

 

Handbremse im Kopf

 

Doch anstatt beste Torgelegenheiten in Zählbares umzumünzen und damit Selbstvertrauen zu tanken, passierte genau das Gegenteil. Marko Puskaric platzierte 2 Gegenstöße in Folge neben das Würmer Gehäuse und setzte den Auftakt einer 15-minütigen Torflaute für die Innstädter. Immer weiter entfernte sich das Team von der vorgegeben Marschroute des Trainers.

Damit kam eines zum anderen: Würm blieb solide und musste nur abwarten, die Innstädter in einem mentalen Tief. Auch Max Findl konnte trotz weiterer toller Paraden nun nicht mehr viel ausbügeln. Die Gäste setzten sich ab und siegten am Ende klar und verdient.

 

Auf Simbacher Seite gilt es nun, die Wunden zu lecken und die mentalen Blockaden zu lösen, um zum eigenen Spiel zurück zu finden - und als Wichtigstes den Verletzten alles Gute für die Genesung zu wünschen.

 

Statistik:

Gelb: SIM 2, Würm 8 (Brand, Eichinger, Henzel)

2min: SIM 3, Würm 1 (Schwibach, Henzel, Hennersberger)

7m: SIM 4/5, Würm 2/3

 

Für Simbach:

Max Findl (1.-60.), Stefan Babisch, Janik Sextl (3), Damir Tomasevic (2), Jojo Mayer (2), Jonas Hennersberger (1), Andy Brand (1), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (4/4), Markus Vierlinger, Juppi Henzel (2), Fabi Schwibach (1)

Heimstart gegen Würm-Mitte - 17.09.2015

 

Wie bereits im letzten Jahr empfängt der TSV die Handballspielgemeinschaft des TV Planegg-Krailling und des TSV Gräfelfing, kurz die HSG Würm-Mitte, als ersten Gegner vor heimischem Publikum.

Nach dem mit gemischten Gefühlen zu bewertenden Auftakt in Friedberg hat sich das Team um Cheftrainer Elmar Voll Einiges vorgenommen, denn für einen guten Saisonstart kann das zweite Spiel bereits richtungweisend sein.

Während die Simbacher sich mit einem Punkt begnügen mussten, konnten sich die "Würmtaler" knapp mit 28:26 gegen Aufsteiger SG Süd/Blumenau durchsetzen. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Alexander Kuttig auf die Akteure Chris Flaucher und Kai Kussmaul verzichten, hatten aber mit den bekannt quirligen Moritz Rädler und Philip Pickel sowie dem wurfstarken Timo Kreusch die spielentscheidenden Protagonisten auf ihrer Seite, um die ersten beiden Punkte in der neuen Spielzeit einzufahren.

Die HSG Wüm-Mitte bevorzugt schnelle Ballstaffetten und Gegenstoßspiel, um zum Erfolg zu kommen. Dabei führen die beweglichen Mittelleute gekonnt Regie. Im letzten Jahr konnten die Gäste die Punkte aus Simbach entführen - dies zu verhindern, liegt an Kapitän Fabi Schwibach und den Innstädtern. Das Potenzial ist da - mit weniger Nervosität als in Friedberg wartet ein spannendes und schnelles Handballspiel auf die Fans - obwohl die Simbacher schon Personalsorgen haben: Leider hat Spielmacher Chris Schrädobler bei seinem Rutscher in Friedberg einen Riss des vorderen Kreuzbandes erlitten und fällt für die komplette Saison aus - Chris, gute Besserungen und halt´ die Ohren steif. Ob nach der Pause in Friedberg Andy Brand wieder im Kader stehen kann, wird erst das Abschlusstraining zeigen.

Anpfiff ist wie gewohnt um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Im Vorspiel um 14:45 Uhr trifft bereits die weibliche C-Jugend von Monika Konik auf die Gäste vom TSV Brunnthal, um 18.30 Uhr testet für Saisonbeginn im Bezirk Altbayern noch der TSV Simbach II gegen den TV Eggenfelden.

14.09.2015

Punkt verloren, Punkt gewonnen .....
Herren 1 müssen sich zum Saisonauftakt in Friedberg mit einer Punkteteilung begnügen

28:28 hieß es am Schluss, aber die Gesichter der Simbacher Spieler sprachen Bände der Enttäuschung. Die eigenen Erwartungen hatte man deutlich verfehlt - nicht weil der Gegner so stark war, sondern weil man das eigene Leistungsvermögen nicht abrufen konnte. Nachdem Kapitän Fabian Schwibach und Jonas Hennersberger ihre Grippe überwunden hatten, musste Cheftrainer Elmar Voll nur auf seinen Rückraumschützen Andreas Brand verzichten, der an Knieproblemen laboriert. Volle Bank in Friedberg, doch bereits in den ersten Minuten wurde klar, dass der TSV noch im Pokalturnier feststeckte. Zu viel unnötiger Respekt und zu wenig Überzeugung in den eigenen Aktionen - die Simbacher machten sich das Leben selbst schwer, was wiederum den Gastgebern in die Hände spielte.
Das wahre Leistungsvermögen der Simbacher 2015er Mannschaft blitzte nur phasenweise auf. So war es in Durchgang eins hauptsächlich Torhüter Max Findl zu verdanken, der seine Mannschaft mit Serien an Paraden im Spiel hielt und dafür sorgte, dass sich der Rückstand zum Pausenpfiff mit 12:14 noch in Grenzen hielt. In seiner Halbzeitansprache versuchte Elmar Voll, die Handbremse bei seinen Spielern zu lösen und ihnen Mut und Selbstvertrauen einzupflanzen. Zwar glichen die Innstädter zu Beginn von Hälfte Zwei schnell zum 17:17 aus, verfielen dann aber wieder in Hektik und Aktionismus, so dass sich die handballerischen Vorteile nicht im Ergebnis manifestieren konnten. Als dann nach 40 Minuten auch noch Chris Schrädobler nach einem Ausrutscher mit einer Knieverletzung von der Platte musste, schien sich das Blatt wieder gen Friedberg zu neigen. Bis auf 20:18 legten die Hausherren vor, aber die erfahrenen Simbacher Kämpen Fabian Schwibach und Johannes Mayer rangierten als Vollstrecker,  ließen den unangebrachten Respekt hinter sich und hielten noch einmal dagegen: Wenn´s filigran nicht läuft, dann halt über den Kampf. Der mittlerweile ins Simbacher Tor gekommene Stefan Babisch parierte einen Strafwurf, bei Tomasevics Ausgleichstreffer zum 22:22 herrschte wieder Chancengleichheit und als Julian Henzel zum 25:26 einschweißte, war wieder die Führung erreicht und die Innstädter hielten alle Trümpfe in der Hand.
Dass der TSV allerdings einen absolut gebrauchten Tag erwischt hatte, zeigte sich am deutlichsten, als beim Stand von 26:27 gleich mehrere Chancen zur Entscheidung vergeben wurden und die Gastgeber sich plötzlich unverhofft wieder mit 28:27 in Front sahen. 30 Sekunden vor dem Ende dann Foul und Strafwurf für Simbach - und Lukas Eichinger verwandelt erfolgreich zum neuerlichen Ausgleich, Spielstand 28:28. Friedberg noch einmal im Angriff und mit der Chance zur Entscheidung, aber Simbachs engagierter Damir Tomasevic unterbindet die Offensivaktion auf Kosten einer 2-Minuten-Strafe. Der direkte Freiwurf zum Abpfiff bringt keine Veränderung des Ergebnisses mehr - und wir sind wieder bei der Überschrift angekommen: Punkt verloren, Punkte gewonnen - beides möglich, gefühlt jedoch eher Ersteres zutreffend.
Zumindest spannend war es, zu handballerischen Glanzleistungen fehlte beiden Teams noch ein gutes Stück. Ihre kollektive Überlegenheit konnten die Innstädter diesmal noch nicht ummünzen. Doch schon nächste Woche gibt es die Gelegenheit  beim ersten Auftritt in der heimischen Richard-Findl-Halle gegen Würm-Mitte alles besser zu machen.

 

Statistik:
Gelb: FBG 4, SIM 2          (Puskaric, Henzel)
2min: FBG 4, SIM 5          (Schwibach, Puskaric, Mayer, Eichinger, Tomasevic)
7m:    FBG 5/3, SIM 6/5
 
Für Simbach:
Max Findl (1.-45.), Stefan Babisch (45.-60.), Janik Sextl, Damir Tomasevic (3), Johannes Mayer (6), Thomas Klampfer, Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (5/3), Andreas Brand (n.e.), Marko Puskaric, Lukas Eichinger (4/2), Markus Vierlinger, Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (7)

Lasset die Spiele beginnen! Startschuss für TSV Handballer in der Landesliga Süd

Am Samstag den 19. September erfolgt der Startschuss für die TSV Handballer in

der Landesliga Süd beim TSV Friedberg. Nach intensiver und engagierter Vorbereitung auf die neue Saison 2015/16 sind die Erwartungen auf Seiten der Simbacher hoch.

Immer besonderen Charme - und das seit Jahrzehnten - haben die Spiele zwischen Simbach und Friedberg. Ob im Meisterschaftsrennen in der Bayernliga oder im Endspiel des Bayernpokals - die Matches waren stets alles andere als langweilig. So erwartet man es sich auch in diesem Jahr: Das Team von Coach Elmar Voll reist am Samstag zum Saisonauftakt in Bayerns drittgrößte Stadt, um gleich zu Beginn der neuen Staffel zum immerjungen Kräftemessen mit dem TSV Friedberg anzutreten. Nach vielen erfolgreichen Jahren hat es die Augsburger in der letzten Saison erwischt: Sowohl die Erste als auch die Zweite sahen sich mit dem Abstieg konfrontiert. Während die Friedberger Erste aus der Regionalliga abtreten musste, hat die Friedberger Zweite den Gang in die Landesliga angetreten. Nun kommt es hier wieder zum Traditionsduell zwischen den Schwaben und den Innstädtern. Die Pluspunkte der Friedberger liegen seit jeher in sehr breiten Kader, extrem schnellem und sicheren Spiel und einer hohen Konstanz über 60 Minuten - und zweifelsfrei auch in der Tatsache, zu Hause sicherlich auf Schützenhilfe aus dem Bayernliga-Kader um den Ex-Simbacher Lukas Aigner zurückgreifen zu können. Ähnlich sind sich beide Mannschaften in der Altersstruktur: Überwiegend 90er Jahrgänge sind auf beiden Seiten zu finden. Simbach Cheftrainer Elmar Voll baut auf ein homogenes Kollektiv, das in der letzten Phase der Vorbereitung sehr erfolgreich sein Potenzial unter Beweis gestellt hat. Ob dem Team zum Auftakt gleich ein Paukenschlag gelingt, muss abgewartet werden, aber trotz der aktuellen Grippewelle im Team müssen sich die Innstädter nicht verstecken. Krankheitsbedingt angeschlagen sind momentan Kapitän Fabian Schwibach und Linksaußen Jonas Hennersberger. Hier wird sich erst im Abschlusstraining zeigen wie fit die Leistungsträger in die Saison starten können.

Generell kann man in punkto Fitness die Messlatte hoch ansetzen. Die Mannschaft hat im Trainingslager gezeigt, zu welchem läuferischen Potential sie im Stande ist. Es gelang hier am zweiten Tag nach höchst intensiven Trainingseinheiten ein achtbarer Erfolg in einem kleinen, aber qualitativ hochwertigen und internationalem Turnier. Im ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Seen (3. Liga Schweiz) erarbeitete man sich mit einer kämpferischen Leistung den ersten Sieg. Im zweiten Spiel gegen Meran (1. Liga Italien) war der Mannschaft das Selbstbewusstsein deutlich anzumerken. Ohne eine Spur von Müdigkeit in den Beinen überrannte das Team von Elmar Voll die Südtiroler streckenweise komplett. Mit einer massiven Abwehr und schnellem Umschaltspiel konnte sich Simbach zur Mitte der Spielzeit deutlich absetzen und den Vorsprung bis zum Ende weiter ausbauen. Im dritten und letzten Spiel des Abends trat der TSV gegen den Gastgeber Innsbruck (2. Liga Österreich) an und die Mannschaft lieferte den Beweis für ihre Ausdauer und Schnelligkeit. Muntere Spielerwechsel und Änderungen der taktischen Marschrouten durch den Headcoach Elmar Voll taten der Spielfreude und der frühzeitigen Führung keinen Abbruch. Bis zur letzten Sekunde wurde schneller und schnörkelloser Handball auf das Parkett gebracht, der selbst die Verantwortlichen etwas ins Staunen brachte. Mit drei Siegen in der Tasche wurde das junge Herren-Team des TSV Simbach verdient Turniersieger und darf sich diesen Erfolg ebenso schnörkellos ans Revers heften. An dieser Stelle ein großes Kompliment an all unsere Jungs und Trainer, die mit hervorragendem Engagement und Durchhaltevermögen die zahlreichen Einheiten abgearbeitet haben. In den letzten drei Jahren war dieses Trainingslager sicher das körperlich anspruchsvollste Finale der Vorbereitung.

Als Generalprobe und definitiv letzten Test vor Saisonbeginn stand am vergangenen Wochenende das Pokalturnier beim MTV Ingolstadt auf dem Programm. Neben dem Gastgeber aus der Bezirksoberliga und dem Ligakonkurrenten SpVgg Altenerding reiste man mit hohen Erwartungen in die Autostadt. Leider wurde die Euphorie noch vor der Abfahrt durch die krankheitsbedingten Ausfälle Schwibach und Hennersberger gebremst. Ein Grippevirus zwang beide Spieler zur Absage. Somit konnte man mit nur 9 Feldspielern das Turnier mit jeweils zwei vollständigen Spielzeiten von 60 Minuten antreten. Trotz der körperlich hohen Fitness eine Herausforderung. Die erste Partie an diesem Sonntag wurde auch gleich zwischen MTV und TSV ausgetragen. Anfänglich hielt man sich die Waage was das Torverhältnis betraf, jedoch hätte es in den ersten 15 Minuten ein 5-Tore-Vorsprung für den TSV sein können, wären die Chancen aus Umschaltspiel und Tempogegenstoß bei dem durchaus bezwingbaren Torhüter verwertet worden. Es entwickelt sich ein Bemühen seitens unseres Teams gegen die designierten Aufsteiger mit durchaus körperlich robusten Spielern. Vor allem die Abwehr kam in diesem Spiel nicht in die Spur. Einzig Stefan Babisch, der eine noch höhere Niederlage abwenden konnte. Mit einem 29:19 für den MTV und enttäuschten Gesichtern auf Simbacher Seite wurde das Match von den Unparteiischen beendet. Unmittelbar im Anschluss, jedoch mit einer 45-minütigen Pause, traten die Herren 1 gegen die Spielvereinigung aus Altenerding an. Eine Leistungssteigerung musste her, damit die Chance auf ein Weiterkommen in dem Pokalturnier gesichert werden konnte. Das Team um Spielmacher Chris Schrädobler versuchte noch einmal alle Kräfte zu aktivieren und konnte auch immer wieder einen Vorsprung von vier bis fünf Toren erarbeiten. Jedoch gab man zu oft dem Gegner die Chance, wieder auf ein bis zwei Tore aufzuschließen, so dass sich bis zum Abpfiff ein Schlagabtausch entwickelte, den aber schlussendlich der TSV für sich entscheiden konnte. Mit einem Endstand von 27:23 kam es nun auf das Ergebnis zwischen Ingolstadt und Altenerding an, ob Simbach noch das Ticket für die nächste Runde lösen kann. Wie erwartet trennten sich die beiden Teams mit einem Sieg für den MTV und somit qualifizierte sich Simbach als Turnier-Zweter. Nichts desto trotz bleibt der Anspruch an die Mannschaft für die kommende Meisterschaftsrunde hoch. Ein Platz unter den ersten drei der Landesliga Süd ist nach der disziplinierten und langen Vorbereitung mit überwiegend positiven Resultaten aus den Testspielen nicht nur greifbar, sondern Pflicht. Ohne jegliche Bedenken kann dieses Ziel erreicht werden, wenn das Team ihr handballerisches und körperliches Potential sukzessiv und konzentriert auf das Parkett bringt. Auch das straffe Anfangsprogramm gegen Friedberg, Würm-Mitte, Dietmannsreid, Herrsching und Niederaunau darf daran nichts ändern. Hier kann der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden, der den steten Traum vom Aufstieg in die Bayernliga ein Stück näher bringen könnte. Team, Trainer und Verantwortliche sind heiß auf die neue Saison und freuen sich mit Fans, Gönnern und Sponsoren auf spannende Spiele. Erstes Heimspiel ist am Samstag, 19. September, zur gewohnten Uhrzeit 16:30 in der Richard-Findl-Halle. Gegner sind die HSG Würm-Mitte. Weitere Infos auf der Homepage unter www.tsvsimbach-handball.de oder der Facebook-Seite facebook.com/TSVSimbachHandball.

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