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 Kantersieg zum Saisonabschluss – wA-Jugend gewinnt 39:22 in Brannenburg - 11.03.2020

 

Eine durchaus erfolgreiche Saison der weiblichen A-Jugend ist am Samstag in Brannenburg zu Ende gegangen. Gegen das Tabellenschlusslicht gelang ein auch in dieser Höhe verdienter souveräner Sieg. Der Sieg sichert bei dem zu erwartendem Verlauf der letzten Spiele der direkten Konkurrenten den mehr als verdienten zweiten Tabellenrang der ÜBOL.

Von Beginn an ließ man keine Zweifel daran aufkommen, welches Team das Parkett an diesem Tag als Sieger verlassen würde. Nina Spöckner, die in Abwesenheit von Alina Greilinger und Janina Sommer diesmal die Rückraum-Mitte-Position für sich exklusive hatte und diesen Part mit vielen eigenen Treffern und starken Assists hervorragend erfüllte, eröffnete den Torreigen mit dem ersten ihrer sechs Treffer an diesem Tag. Aus einer nicht immer hundertprozentig sichereren Abwehr heraus, gelangen dennoch viele leichte Treffer im Schnellangriff. Im Positionsangriff hingegen ließ man zu Beginn noch mehrere klare Chancen ungenutzt. Dennoch führte man bereits nach zehn Minuten mit 8:3, ehe man sich eine kurze Verschnaufpause auf dem Spielfeld gönnte. Brannenburg nutzte dies um auf 7:10 aufzuschließen, ehe sich die Gäste aus Simbach wieder fingen. Bis zur Pause zeigte der Simbacher Damennachwuchs dann fast alles, was man sich im Laufe der Saison erarbeitet hatte und führte somit zum Halbzeitpfiff mit 21:11.

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn brauchten die Mädls etwas um wieder in Rhythmus zu kommen, nach etwa fünf Zeigerumdrehungen, waren aber alle wieder hellwach auf dem Spielfeld. Es folgte die stärkste Phase an diesem Nachmittag, in welcher man rund zehn Minuten lang nicht mehr in den Positionsangriff kam, sondern jede sich bietende Chance auf einen einfachen Treffer gnadenlos nutze. Das Ergebnis schoss folglich schlagartig in die Höhe; Nina Spöckner glänzte mit traumhaften Pässen über das gesamte Spielfeld, Lara Gschneidner meisterte immer häufiger die koordinativ anspruchsvolle Aufgabe zeitgleich nicht in den Kreis zu steigen und den Ball im Tor unter zu bringen und die wie immer unermüdlich arbeitende Sarah Werner zeigte in ihrem letzten A-Jugend Spiel nochmals eine hervorragende Leistung und stellte mit ihrem Treffer zum 35:15 elf Minuten vor dem Ende den größten Vorsprung des Spiels her.

In der Schlussphase nahm man dann etwas den Fuß vom Gas, das Tempo weiter hochzuhalten viel mit diesmal nur einem Auswechselspieler schwer. Dabei ein großes Dankeschön an Jana Seitz, die sich bereit erklärte zum Abschluss noch einmal die Doppelbelastung mit der B-Jugend in Kauf zu nehmen um der Mannschaft überhaupt eine Wechselmöglichkeit zu bieten, wie es auch die gesamte restliche B-Jugend im Saisonverlauf immer wieder tat. Nur so war es möglich bei eigentlich nur sechs Feldspielerin und einer Torfrau diese Saison immer eine spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Deshalb auch an den Rest der B-Jugend ein großes Dankeschön.

Die letzten Spielminuten plätscherten vor sich hin, die Mädls probierten immer wieder einige Sachen aus, gelingen wollte leider nicht alles. So ging der extra für diesen Anlass einstudierte Kempaspielzug leider nur an den Pfosten, Lara Gschneidners nun wieder auftretender persönlicher Zwist mit der Torraumlinie verhinderte einen weiteren verdienten 40-Tore-Kasten für die Mannschaft, aber auch das sollte die Freude über einen gelungen Saisonabschluss einer gelungenen Saison nicht wirklich trüben. Alle Vorgaben für das letzte Spiel wurden erfüllt und für einen doch noch funktionierenden Kempa gibt es ja noch die ein oder andere Möglichkeit in näherer Zukunft.

 

Für den TSV Simbach: Sonja Brandmeier(T), Jana Seitz(2), Nina Spöckner(6), Lilly Wimmer(4), Sarah Werner(9), Carina Huber(11), Joanne Mayer, Lara Gschneidner(7)


Nachholspiel gegen Erlstätt souverän gewonnen - 13.02.2020

 

Aufgrund einer Spielverlegung mussten die Mädls der wA-Jugend diesmal unter der Woche während der Trainingszeit zu einem Pflichtspiel antreten. Da immer gemeinsam mit der wB-Jugend trainiert wird entschied man sich, alle spielberechtigten Spielerinnen aus den beiden Mannschaften aufzustellen um auch der B-Jugend die Möglichkeit zu geben sich weiter einzuspielen.

In gewohnter Startformation starteten die Mädls dann wie die Feuerwehr in die Partie. Nach vier Minuten führte man bereits mit 6:0, Fehler bis dato nicht zu sehen. Wie schon zwei Tage zuvor tat die deutliche Führung dem Spiel aber nicht sonderlich gut, Erlstätt kam besser ins Spiel, der Simbacher Damennachwuchs schaltete ein, zwei Gänge zurück. Bis zum 11:5 bekamen die Zuschauer ausgeglichene Minuten zu sehen. Diesmal aber befreiten sich die Mädls aus ihrer Lethargie und machten schnell wieder Ernst. Ein erneuter sechs Tore Lauf und konsequente Abwehrarbeit in der restlichen ersten Hälfte führten zu einem starken 20:8 zur Halbzeit. Diesmal erneut die Mahnung der Trainer die Konzentration bis zum Ende aufrecht zu erhalten und genauso im zweiten Spielabschnitt zu agieren.

Die Innstädterinnen genehmigten sich jedoch eine etwas längere Halbzeitpause und brauchten zunächst ein paar Minuten um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten aber waren sie in der Lage die Vorgaben der Trainer umzusetzen und bis Spielende gut durchzuziehen. Sicherlich dabei auch von Vorteil, dass diesmal 14 Spielerinnen mit von der Partie waren und viel durchgewechselt werden konnte um die Kräfte zu verteilen. Besonders erfreulich dabei, dass egal in welcher Formation kein Leistungsabfall erkennbar war und auch in den Phasen in denen nur B-Jugendliche auf dem Feld standen man klar das bessere Team war. So bauten die Mädls den Vorsprung ab der 35. Minute wieder kontinuierlich aus und genehmigten sich dabei keine Pause mehr. Dies hatte zur Folge, dass der eigene Torrekord bereits zum zweiten Mal diese Saison geknackt wurde und nun bei 41 Treffern liegt. Neben dieser starken Angriffsleistung, auch die Abwehr samt Torfrau die meiste Zeit hervorragend und mit nur 18 Gegentreffern weit unter dem Durchschnitt. Lediglich die beste Spielerin der Gäste (Elf Treffer) bereitete immer wieder Probleme und konnte nicht immer unter Kontrolle gehalten werden, bei einem Endergebnis von 41:18 aber auch nur eine Randnotiz.

 

Fazit: Ein starker Auftritt, an dem es nur Kleinigkeiten und Details zu verbessern gibt. Diese gilt es aber schnellstmöglich zu beherrschen, da es im nächsten Spiel zum designierten Meister nach Salzburg geht. Gelingt dies, dann ist man auf jeden Fall in der Lage das Team aus dem Nachbarland zu ärgern und nach der knappen Heimniederlage im Hinspiel vielleicht sogar die ganz große Überraschung zu schaffen.

 

Für den TSV Simbach: Sonja Brandmeier(T), Jana Seitz, Nina Spöckner(3), Lilly Wimmer(5), Sarah Werner(5), Alina Greilinger(5), Carina Huber(7), Ilona Luger, Joanne Mayer, Angelika Gartman(1), Lara Gschneidner(2), Janina Sommer(8), Susi Webersberger(3), Laura Lauber(2)


Souveräner Sieg nach starker erster Halbzeit - 11.02.2020

 

Mit 33:22 gewann die weibliche A-Jugend ihr Spiel gegen den TSV Übersee. Dabei konnte vor allem im ersten Spielabschnitt überzeugt werden.

Von Beginn an standen die Mädls sicher in der Abwehr und konnten sich dabei auch auf eine starke Torfrau dahinter verlassen. Auf der anderen Spielfeldhälfte brauchte man nicht sonderlich lange um zum Torerfolg zu gelangen. Über ein schnelles 3:0 setze sich der Simbacher Damennachwuchs auf 11:4 nach gerade einmal 13 Minuten ab. Bedingt durch einige Wechsel und taktische Umstellungen kam ein kleiner Bruch ins Spiel, wodurch der Vorsprung auf 14:9 zusammen schmolz. Bis zur Halbzeit fingen sich die Mädls dann wieder und konnten trotz einiger verpasster Chancen mit 19:10 in die Pause gehen. Insgesamt zeigten sich die Trainer sehr zufrieden und hatten nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Hauptaugenmerk wurde darauf gelegt die Konzentration hochzuhalten und genauso weiter zu agieren.

Leider gelang dies nur in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts. Acht Minuten nach Wiederbeginn wurde das Ergebnis auf 24:11 erhöht. Dann hielt allerdings der Schlendrian Einzug ins Simbacher Spiel. Sowohl in Abwehr wie auch im Angriff wurde man immer unbeweglicher und schaltete in Angesicht des sicheren Sieges mehrere Gänge zurück. Auch das Spielsystem wurde nicht mehr konsequent durchgesetzte und viele Spielerinnen verzettelten sich in Einzelaktionen. Die Folge war, dass die niemals aufsteckenden Gegnerinnen eine viertel Stunde vor dem Ende auf 25:16 verkürzen konnten. In einer Auszeit wurden die Spielerinnen nochmal wachgerüttelt, leider nur mit bedingtem Erfolg. Relativ ausgeglichen verlief der Rest der Partie, da man es nicht mehr schaffte auf das Niveau der ersten Hälfte zu gelangen. Zum Teil verständlich bei der hohen Führung, dem harten Programm der letzten und nächsten Wochen und dem TSV-Turnerkranzl vom Vortag welches einigen merklich noch in Kopf und Körper steckte, dennoch eine verpasste Chance das Trainierte im Spiel konsequent bis zum Ende durchzuziehen.

Bereits am Dienstag findet mit dem Nachholspiel gegen den SV Erlstätt das bereits siebte Spiel in den letzten 30 Tagen statt, dort gilt es auch nach der nur sehr kurzen Pause, wieder mit 100% zu spielen und dies am besten wieder über die vollen 60 Minuten.

 

Für den TSV Simbach:

 

Sonja Brandmeier(T), Jana Seitz(1), Nina Spöckner(4), Lilly Wimmer(10), Sarah Werner(5), Alina Greilinger(1), Carina Huber(7), Ilona Luger(1), Joanne Mayer(1), Lara Gschneidner(3)


Deutlicher Heimerfolg für wA-Jugend - 29.01.2020

 

Gegen den Tabellenletzten vom TSV Brannenburg ließen die Simbacher Mädls nichts anbrennen. Von Beginn an überlegen, siegte der Damennachwuchs letztendlich mit 40:17.

Die Gäste gingen zu Spielbeginn zwar mit 0:1 in Führung, danach war allerdings zumindest ein Großteil der Mannschaft aufgewacht. Die frühe Anwurfzeit um 10:15, nachdem unsere Joanne am Vorabend ihren 18. Geburtstag feierte, machte einigen Mädls sichtbar zu schaffen; Konzentrationsmängel standen zunächst auf der Tagesordnung. Getreu nach dem Motto „Wer feiern kann, der kann auch arbeiten“ zeigten dann aber alle Spielerinnen eine sehr ansprechende Leistung und gingen mit dem notwendigen Ernst an die Sache um nicht den Fehler zu machen, den Gegner zu unterschätzen. Aus dem 0:1 wurde so schnell ein 5:1. Obwohl sich immer wieder einige Minuten Verschnaufpause mit ins Spiel einschlichen wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut; mit 20:9 ging es in die Halbzeitpause.

Wie schon in der ersten Halbzeit, wurde auch nach dem Pausentee vieles ausprobiert, unterschiedlichste Positionen neu besetzt und vor allem das schnelle Umschaltspiel wurde versucht zu trainieren. Auch wenn es aufgrund der verständlicherweise nachlassenden Konzentration bei letzterem oftmals nur beim Versuch blieb, so gestalteten die Mädls die zweite Hälfte genauso erfolgreich wie die Erste. Als Lara Gschneidner mit ihrem ersten Treffer 30 Sekunden vor dem Ende sich dann auch endlich zu den Torschützinnen gesellte und dafür sorgte, dass die Mannschaft erstmals die 40 Tore knackte (Die Mannschaft sagt Danke für den Kasten ) , waren dann auch alle von den Trainern vorgegebenen Ziele erfüllt. Somit konnte man nach dem deutlichen Sieg, eigentlich rundum zufrieden sein. Und dennoch ist man mehr als glücklich, zumindest bis Quali nicht mehr vormittags spielen zu müssen.

 

Für den TSV Simbach:

Sonja Brandmeier(T), Jana Seitz(2), Nina Spöckner(2), Lilly Wimmer(5), Sarah Werner(7), Alina Greilinger(7), Carina Huber(6), Lara Gschneidner(1), Janina Sommer(8), Susi Webersberger(2)


Zu spät aufgewacht – wA-Jugend verliert knapp in Raubling - 21.01.2020

 

Eine bittere Niederlage musste der Simbacher Damennachwuchs gegen den Rivalen aus Raubling hinnehmen. Am Ende unterlag man denkbar knapp, leider aber auch verdient, mit nur einem Treffer Unterschied.

Zu Beginn entwickelte sich ein munteres zügiges Handballspiel, in dem beide Mannschaften nicht so richtig Lust auf Abwehr hatten. Nach 7 Minuten stand es bereits 5:5 und dies obwohl beide Torfrauen schon einige Bälle entschärft hatten. Von da an steigerte sich das Heimteam aus Raubling allerdings in der Defensive, Simbach kam nicht mehr so einfach zum Torerfolg. Leider konnten die Gäste selbst keine Steigerung in der Defensive verzeichnen, gerade auf das gegnerische Spiel über den Kreis bekam man in keiner Abwehrformation Zugriff. So nutzten die Gastgeberinnen eine Überzahlsituation aus um sich erstmals abzusetzen. Dem Rückstand lief man bis zur Halbzeit hinterher, beim Stand von 17:13 wurden die Seiten gewechselt.

Die Fehler wurden angesprochen, Besserung sich vorgenommen, aber leider wollte diese an diesem Tag noch nicht wirklich gelingen. Raubling weiterhin die überlegene Mannschaft und konnte den Vorsprung sogar auf sechs Treffer ausbauen. Dann aber, etwa 15 Minuten vor dem Ende machte es „Klick“ im Kopf. Die Defensive fand auf einmal den Zugriff, zwar auch begünstigt dadurch, dass die Topspielerin des Heimteams sich eine Pause nehmen musste, dennoch war auf einmal eine andere Mannschaft auf dem Parkett. Auch der Zug aufs gegnerische Tor nahm von Angriff zu Angriff zu. In kürzester Zeit wurden aus sechs Treffern Rückstand nur noch einer, dazu die Möglichkeit auf den Ausgleich. Raublings Toptorschützin kam zurück, hatte aber nicht mehr so leichtes Spiel wie zuvor selbst zu treffen oder aber ihre Mitspielerinnen gefährlich in Szene zu setzen. Ein, zwei Fehlwürfe zu viel wurden sich nun aber in der Schlussphase geleistet, welche den Raublingerinnen erneut drei Treffer Vorsprung und somit Luft zum Atmen verschaffte. In der letzten Minute wurde eine weitere Aufholjagd gestartet, jedoch verblieb zu wenig Zeit um nach dem erneuten Anschlusstreffer noch einmal einen Angriff auf den Ausgleich zu starten. Somit blieb am Ende ein ärgerliches 31:30 für Raubling auf der Anzeigetafel stehen. Ein Endergebnis, welches nach dem Kampf in der Schlussphase zwar schade, aber über die gesamten 60 Minuten betrachtet durchaus gerecht ist.

 

Für Simbach:

Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner(1), Lilly Wimmer(5), Sarah Werner(8), Alina Greilinger(1), Carina Huber(4), Ilona Luger(2), Lara Gschneidner(1), Janina Sommer(8)


Weibliche A-Jugend mit 4-Punkte-Wochenende zum Jahresauftakt - 14.01.2020

 

Über zwei Monate mussten die Mädls der weiblichen A-Jugend warten um wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Die letzten drei Spiele vor der Winterpause wurden allesamt auf Gegnerwunsch verlegt, um die Spiele nicht gänzlich ausfallen lassen zu müssen. Dies hatte zum einen die angesprochene, scheinbar nie enden wollende Pause zur Folge, zum anderen einen mehr als vollgepackten Spielplan zu Jahresbeginn. Ganze acht Partien dürfen die Mädls nun innerhalb von 36 Tagen absolvieren, drei mehr als in den bisherigen dreieinhalb Monaten seit Saisonbeginn.

Zum Auftakt dieses Monsterprogramms durfte der Simbacher Damennachwuchs ins gänzlich unbekannte Erlstätt reisen. Mit dem dort ansässigen Sportverein wartete ein komplett unbekannter Gegner auf die Simbacher Mädls, welcher auch nach den bisherigen Ergebnissen schwer einzuschätzen war. Der Start ins Spiel kann man von beiden Mannschaften bestenfalls als nervös bezeichnen. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass das letzte Handballspiel schon einige Zeit zurück lag. Viele einfache Fehler, resultierten auf beiden Seiten in leichten Ballverlusten. Da die Abwehr auf Simbacher Seite aber deutlich fester stand, konnte man sich in den ersten 19 Minuten auf 6:2 absetzen. In der Folge kam der SV Erlstätt besser ins Spiel und konnte bis auf 6:8 aufholen. Eine Auszeit fünf Minuten vor der Pause trug Früchte, bis zum Halbzeitpfiff konnte sich wieder auf 11:7 abgesetzt werden.

Sehr erfreulich dann der zweite Spielabschnitt. Die in der Kabine angesprochenen Dinge wurden fast ausnahmslos umgesetzt. Der Vorsprung wurde somit folgerichtig immer größer und beim Stand von 17:9 waren die Trainer der Heimmannschaft bereits zur zweiten Auszeit gezwungen. Diese half nur bedingt, was auch daran lag, dass das Simbacher Team schwer ausrechenbar war. Alle Positionen strahlten zu jeder Zeit Torgefahr aus, was zu einer sehr ausgeglichenen Torverteilung führte, in der an diesem Tag Sarah Werner mit sieben Treffern sowohl von Außen, als auch aus dem Rückraum, als erfolgreichste Schützin herausstach. Bis zum Abpfiff wurde der Vorsprung somit kontinuierlich ausgebaut, beim Stand von 31:17 endete die Partie auch in der Höhe verdient für den TSV Simbach.  

Bereits 24 Stunden später trat der bisherige Rangzweite aus Waldkraiburg zum Rückspiel in Simbach an. Ein anderes Kaliber als noch tags zuvor. Das knappe Hinspiel, der überraschende Sieg gegen Titelfavorit Salzburg, sowie die bereits etwas müden Beine vom Vortag ließen ein hartes und umkämpftes Spiel erwarten. Und das bekamen die Zuschauer in der Richard-Findl-Halle auf durchaus ansehnliche Art und Weise und gutem ÜBOL-Niveau zu sehen.

Nach ausgeglichener Anfangsphase hatte die Abwehr der Simbach Mädls ab der zwölften Minute mehr Zugriff auf das zwar ausrechenbare, aber bis dahin dennoch effektive Angriffsspiel der Gäste. Aus einem 5:7 konnte man bis zur 20. Minute eine 12:9 Führung erspielen. Hauptgrund dafür die gute Trefferquote der drei stark aufspielenden Rückraumspieler Lilly Wimmer, Janina Sommer und Carina Huber. Waldkraiburg ließ sich allerdings nicht abschütteln, verkürzte bis zur Pause wieder auf 16:14.

Bis zur 40. Minute verlief das Spiel weiter ausgeglichen, ehe eine Überzahlsituation dazu genutzt wurde sich erstmals mit vier Treffern abzusetzen. Die Gäste waren nun nicht mehr in der Lage wieder aufzuschließen, Kraft und Wille ließ bei ihnen langsam aber sicher nach, während im Simbacher Spiel an diesem Tag kein Bruch erfolgte. So wurde der Vorsprung immer weiter ausgebaut, weil gerade das Spiel über den Kreis in dieser Phase zum Erfolg führte. So konnte Ilona Luger alle ihre sechs Treffer in der zweiten Hälfte erzielen. Somit endete auch das zweite Spiel an diesem Wochenende mit einem deutlichen und ebenso verdienten Sieg. Beim Stand von 33:25 pfiff der Unparteiische ein letztes Mal in seine Trillerpfeife.

Die deutlichen Siege sind ein perfekter Grundstein für die anstehenden harten Wochen. Allerdings dürfen diese nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch einiges an Luft nach oben ist. Die lange Pause hat verständlicherweise vor allem im Angriff viele Abstimmungsprobleme hinterlassen. Und auch in der Abwehr ist neben viel Licht, auch wieder einiges an Schatten dabei. Dennoch können die Mädls nach so einem Auftakt, welcher zumindest in dieser Souveränität nicht unbedingt zu erwarten war, mehr als zufrieden mit sich sein und sich nun voller Selbstvertrauen auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.

 

In Erlstätt: Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner(4), Lilly Wimmer(4), Sarah Werner(7), Carina Huber(6), Joanne Mayer, Angelika Gartman, Lara Gschneidner(4), Janina Sommer(6)

 

Gegen Waldkraiburg: Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner(2), Lilly Wimmer(7), Sarah Werner(3), Alina Greilinger(1), Carina Huber(7), Ilona Luger(6), Joanne Mayer, Lara Gschneidner(1), Janina Sommer(6), Laura Lauber


Gute Leistung reicht nicht gegen Meisterschaftsfavoriten - 13.11.2019

 

Teuer verkauft hat sich die wA-Jugend gegen den SHC Salzburg. Beim Spiel gegen den Titelfavoriten aus Österreich musste man auf die zwei Leistungsträger Janina Sommer und Lara Gschneidner verzichten, dafür wurde erneut mit 3 B-Jugendlichen aufgefüllt, denen allerdings ein Spiel wenige Minuten zuvor in den Knochen steckte.

Mit den Salzburgern stand den TSV-Mädls eine robuste, abgeklärte und ausgeglichene Mannschaft gegenüber, deren Großteil schon viele Erfahrungen im Damenbereich sammeln konnte. Umso mehr war es erfreulich, dass sich in den ersten Minuten ein ausgeglichenes Spiel entwickelte, in dem sich kein Team absetzen konnte. Erst nach etwa 15 Minuten ging Salzburg erstmals mit drei und dann vier Treffern in Führung, nachdem die Innstädterinnen etwas zu viel im Angriff liegen ließen. Bis zur Halbzeitpause blieb das Spiel weiter ausgeglichen, aufzuholen war der vier Tore Rückstand jedoch nicht gegen ein clever agierendes Gästeteam, welches immer wieder in der Lage war ihre gefährliche Kreisläuferin stark in Szene zu setzen. So ging es mit einem 12:17 Rückstand in die Kabine, wohl wissend, dass dieser Abstand ob der gezeigten Leistungen wohl zu hoch war und dementsprechend aufholbar war.

Und wenige Minuten nach Wiederbeginn schien es auch so, als könne man das Spiel drehen. Beim Stand von 16:18 war man auf zwei Treffer herangekommen, jedoch zogen die Gäste nun wieder das Tempo an und setzten sich in der Folge mit 18:24 ab. Die TSV-Mädls gaben jedoch zu keiner Sekunde auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Drei Minuten vor dem Ende war man beim 25:27 erneut auf zwei Treffer am Favoriten dran. Dieser spielte jedoch seine Erfahrung aus und nutzen die nun erforderlichen schnellen Torabschlüsse der Innstädterinnen aus um das Ergebnis noch einmal deutlicher zu gestalten. So gewannen die Gäste am Ende zwar verdient, aber wohl etwas zu hoch mit 25:30 in einem sehr guten A-Jugend Bezirksoberligaspiel.

 

Für Simbach spielten:

Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner, Lilly Wimmer(7), Sarah Werner(6), Alina Greilinger(5), Carina Huber(4), Ilona Luger(1), Joanne Mayer, Angelika Gartman(2)


wA-Jugend mit souveränem Erfolg in Übersee - 29.10.2019

 

Nach dem in der Überschrift erwähnten souveränen Erfolg sah es zu Spielbeginn jedoch zunächst einmal nicht aus. Wie schon in der letzten Partie hatte der Damennachwuchs mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. So stand ein 4:0 nach sechs Minuten für den heimischen TSV Übersee auf der Anzeigetafel ehe die Mädls in der Abwehr so langsam aufwachten. Schnell folgte der Ausgleich zum 4:4, bis zum 7:7 nach 18 Minuten blieb das Spiel noch ausgeglichen. Von da an wurden die Denkpausen in der Abwehr allerdings minimiert, so dass den Gastgeberinnen bis zur Halbzeit kein weiterer Treffer gelang. Angeführt von einer starken Lilly Wimmer wurde das Ergebnis auf ein beruhigendes 13:7 aus Simbacher Sicht erhöht.

Leider gönnte man sich mit Beginn des zweiten Spielabschnitts wieder vermehrt Verschnaufpausen in der Abwehr. So konnten die Gastgeberinnen in den ersten 13 Minuten der zweiten Hälfte genauso viele Tore erzielen wie in der gesamten Ersten. Da die Simbacher Mädls selbst aber nun druckvoller im Angriff agierten, wurde der Vorsprung dennoch nicht kleiner. Eine kleine Umstellung nach einer Auszeit zeigte wieder Wirkung und nachdem sich nun alle Mädls besser an Absprachen in der Defensive hielten, wurde die Anzahl der Gegentore immer geringer und die Anzahl der Ballgewinne und Gegenstöße höher. Über 22:14 wurde der Abstand somit bis zum 31:17 Endstand immer größer und die Mädls verließen das Parkett als, auch in der Höhe, verdienter Sieger. Einziger Wermutstropfen dabei die Verletzung von Janina Sommer, der 10 Minuten vor dem Ende eine Gegenspielerin unglücklich auf das Handgelenk fiel. Gute Besserung an dieser Stelle.

 

Für den TSV Simbach spielten:

Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner(5), Lilly Wimmer(10), Sarah Werner(4), Alina Greilinger(4), Carina Huber(3), Joanne Mayer, Angelika Gartman, Lara Gschneidner(2), Janina Sommer(3)


Weibliche A-Jugend kann Führung leider nicht ins Ziel retten - 21.10.2019

 

Gegen den TuS Traunreut setzte es die erste Niederlage für den Simbacher Damennachwuchs. Trotz langer Führung setzte es eine bittere 24:26 Niederlage.

Wie im letzten Spiel hatten die Mädls Probleme sich in der Abwehr zurecht zu finden. So stand es nach gerade mal 5 Minuten 3:5 aus Simbacher Sicht. Von da an kamen die Mädls aber immer besser ins Spiel und drehten die Partie. Bis zur Halbzeitsirene konnte man auf 15:12 davon ziehen. Grund dafür die stark verbesserten Deckungsarbeit, gut organisiert von Lara Gschneidner, sowie einige einfach herausgespielte Tore, sobald die Mädls aufs Tempo drückten.

Im zweiten Spielabschnitt pendelte der Vorsprung stets zwischen drei und null Toren, jedes Mal wenn Traunreut aufschloss, zog Simbach wieder davon. Bis zur 50. Minute verlief das Spiel in diesem Rhythmus. Leider ließen auf Simbacher Seite die Kräfte nun stärker nach. Der Aufwand den man in der Deckung gegen die sich gut ohne den Ball bewegenden Traunreuterinnen betrieben musste, forderte seinen Tribut. So kam es dazu, dass man sich selbst gegen die nun deutlich offensivere Deckung der Gäste zu wenig bewegte und deshalb immer weniger klare Torchancen erspielen konnte. Auch die Anzahl an leichten Fehlern erhöhte sich durch die mangelnde Laufbereitschaft zunehmend. Fünf Minuten vor Spielende konnte Traunreut das Spiel dadurch drehen und erstmals seit der Anfangsphase in Führung gehen. Leider schafften es die Mädls nicht noch einmal dagegen zu halten und so verlor man das Spiel letztendlich mit 24:26.

 

Für Simbach spielten:

Sonja Brandmeier(T), Nina Spöckner(5), Lilly Wimmer(3), Sarah Werner(1), Carina Huber(3), Ilona Luger, Joanne Mayer, Angelika Gartman(3), Lara Gschneidner(1), Janina Sommer(8)


wA mit mühsamen Auswärtssieg in Waldkraiburg - 19.10.2019

 

Mit schwierige Voraussetzungen hatte die wA-Jugend beim ersten Auswärtsspiel der Saison zu kämpfen. Da auf einige Spielerinnen verzichtet werden musste, entschied man sich alle verfügbaren wB-Jugend Spielerinnen mit nach Waldkraiburg zu nehmen um genug Wechselmöglichkeiten zu garantieren. Problem dabei, dass diese Mischung in vielen Formationen noch nicht wirklich eingespielt war, was man in mehreren Phasen des Spiels deutlich erkannte und dementsprechend Lehrgeld zahlen musste.

Aber alles der Reihe nach. Der Auftakt in die Partie war recht verheißungsvoll, schnell führten die Gäste vom Inn mit 6:2. Grund dafür waren aber eher viele leichte Fehler von Waldkraiburger Seite und daraus folgende einfache Gegenstöße, als eine starke eigene Leistung. Als die Gastgeberinnen dann aber besser ins Spiel fanden, wurden die Mängel auf Simbacher Seite schnell sichtbar. Wenig bis keine Beinarbeit in der Abwehr und mangelhaftes Zweikampfverhalten machten es den Gästen viel zu einfach um zu Toren zu kommen. Dazu kamen haarsträubende technische Fehler im Angriff sowie immer wieder Verwirrung auf dem Spielfeld, aufgrund der nicht vorhandenen Eingespieltheit. Auch eine Auszeit und Umstellung in der Abwehr brachte keine wirkliche Besserung, da Beinarbeit und Zweikampfverhalten weiterhin kaum vorhanden war. Folgerichtig drehte Waldkraiburg das Spiel und ging mit 13:10 in Führung. Bis zum Pausenpfiff folgte zumindest im Angriff noch eine entsprechende Reaktion der Führungsspielerinnen der Mannschaft. Sarah Werner, Carina Huber und Lilly Wimmer hielten das Spiel eng und man konnte froh sein nur mit einem 16:14 Rückstand in die Kabine zu gehen.

Die dortige Ansprache fiel der Leistung entsprechend aus, vor allem die Mängel in der Abwehr wurden lautstark thematisiert. Eine Reaktion zeigten die Spielerinnen auf dem Parkett aber erst einige Minuten nach Wiederbeginn. Waldkraiburg zog sofort auf vier Treffer Abstand davon und hielt diesen bis 15 Minuten vor dem Ende. Den Kampf hatten die Spielerinnen zu diesem Zeitpunkt längst angenommen, doch eine unterirdische Chancenverwertung machte eine Aufholjagd schwer. Angeführt von der gut auf der Mitte agierenden Alina Greilinger wurde der Druck auf die Waldkraiburgerinnen allerdings immer größer, langsam konnte man sich wieder herankämpfen und zwang die Hausdamen 7 Minuten vor dem Ende bei nur noch einem Tor Vorsprung zum Team-Time-Out. Dieses tat dem Simbacher Lauf aber keinen Abbruch. Nicht einmal 60 Sekunden später waren die Mädls aus der Innstadt durch eben Alina Greilinger erstmals wieder mit 21:20 in Führung gegangen. Ein verworfener Strafwurf öffnete Waldkraiburg nochmal eine Tür zurück ins Spiel, doch die in der zweiten Hälfte starke Abwehr, sowie eine nun ebenso starke Sonja Brandmeier im Tor schlossen diese sofort wieder. Ilona Luger war es dann, nach ihrer zweiminütigen Pause der etwas anderen Art, vorbehalten mit den letzten zwei Treffern der Partie zum 24:21 Endstand endgültig den Deckel drauf zu machen.

Fazit: Ein Spiel welches man wohl schnellstmöglich abhaken sollte. Auch den Trainern fällt es schwer zu beschreiben und zu analysieren was auf dem Spielfeld teilweise passierte. Während spielerisch und abwehrtechnisch im Training nochmal vieles wiederholt werden muss, so kann man aber auch froh sein, dass die Mannschaft trotz der teils schwachen Leistung nicht die Köpfe hängen ließ und sich durch ihren harten Kampf, die zwei Punkte letztendlich verdient erarbeitet hat.

 

Für den TSV Simbach spielten:

Sonja Brandmeier(T), Jana Seitz, Nina Spöckner, Lilly Wimmer(4), Sarah Werner(5), Alina Greilinger(6), Carina Huber(4), Ilona Luger(2), Joanne Mayer, Angelika Gartman(2), Susi Webersberger, Laura Lauber(1)


Gelungener Saisonauftakt - 30.09.2019

 

Mit einem deutlichen Sieg ist die weibliche A-Jugend des TSV Simbach in die neue Saison gestartet. 34:25 lautete das am Ende überraschend deutliche Endergebnis gegen die TuS Raubling.

Mit den Raublingern traf man auf eine gut bekannte Mannschaft, gegen die man mit Ausnahme der letzten Saison regelmäßig Punktspiele bestritten hat. Somit hatte man bereits im Vorfeld großen Respekt vor der wurfgewaltigen Rückraum Links der Gäste und stellte sich in der Abwehr nochmal speziell auf diese ein.

Hellwach in der Abwehr präsentierte sich das Team von Beginn an und vor allem Lilly Wimmer schaffte es die gefährlichste Gegenspielerin weitestgehend zu neutralisieren. Aber ebenso alle anderen Spielerinnen arbeiteten im neuen Abwehrsystem hervorragend mit und stellten die Gäste immer wieder vor große Probleme. So wurde von Beginn an eine Führung erspielt, die bis zum Pausenpfiff auf 17:12 ausgebaut wurde. Grund dafür neben dem guten Abwehrspiel auch ein teilweise schon gut vorgetragener Schnellangriff, auch wenn dort noch einiges an Luft nach oben war.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Raubling immer häufiger mit erzwungenen Abspielfehlern, der Vorsprung wuchs immer weiter an. Da man aus der zweiten Welle kräftebedingt nun oft zu langsam nach vorne kam, musste man vermehrt im Positionsangriff agieren, aber auch hier zeigten die Mädls des TSV eine gute Leistung. Gerade Janina Sommer fand gegen die nun ebenfalls an Kräften nachlassende Raublinger Abwehr oft Lücken und nutzte diese mit guter Trefferquote aus. Ebenso Sarah Werner, die sowohl von Außen als auch vom Rückraum aus Torgefahr ausstrahlte.

Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut und erreicht 3 Minuten vor dem Ende mit dem 34:22 durch Angelika Gartman sein Maximum. Da Raubling die letzten Minuten konzentrierter zu Ende spielte, gelang dem Gästeteam noch etwas Ergebniskosmetik, was die Stimmung an einem rundum gelungenen Saisonauftakt aber keinesfalls trübte.

 

Für den TSV Simbach spielten:

 

Sonja Brandmeier(T), Lilly Wimmer(3), Sarah Werner(7), Alina Greilinger, Carina Huber(4), Ilona Luger(1), Angelika Gartman(2), Lara Gschneidner(4), Janina Sommer(13)