Spielberichte

 

Hinrundenbericht unserer Zwoaten

 

 

 

Seit nun mehr als drei Monaten fliegt der Ball wieder in der Richard-Findl-Halle. Gerade noch den Sommer genossen, gehen wir aktuell mit großen Schritten auf den Jahreswechsel zu; Zeit die Hinrunde der Simbacher Herren II Revue passieren zulassen:

 

 

 

Lange sah es so aus, dass die Simbacher Zweite diese Saison ohne Trainer bestreiten müsse. Umso erleichterter war das Team als sich zwei Simbacher Originale, Roland Simon und Max Spielbauer, sich um den Job annahmen, die Herren II in der Saison 18/19 zu trainieren. Das Team steht voll und ganz hinter ihrem Trainerduo.

 

 

 

Kaderweiterung und Rückkehrer:

 

Nach wie vor arbeitet der TSV Simbach an der vereinsinternen Talentschmiede und der In- tegration der Jugendspieler im Seniorenbereich. Diese Saison bereiten sich unteranderem die A-Jugendlichen Moritz Pauke Paukner, Sebastian Sebi Reichinger und Julian Zagar auf ihre ersten Einsätze im Seniorenbereich vor.

 

Zurück im Team ist ein weiteres Simbacher Original, Janik Sextl. Nach einer einjährigen Verletzungspause will er es wieder wissen und startet sein Comeback im Simbacher Handball. Die vormals erste Wahl auf der Linksaußen Position der Herren I fand nach seiner schweren Knieverletzung nur langsam zur Spielform zurück. Die Unsicherheit über die Instabilität im Knie hielt sich über mehrere Wochen in Janiks Kopf. Aktuell ist Sextl voll einsatzfähig und in der Torschützenliste vertreten.

 

Der Weltenbummler und Heimkehrer Marius Schachinger wird künftig vor allem die Herren I unterstützen, aber bei Gelegenheit auch den Kader der Zwoaten verstärken. Unseren erfahrensten Österreicher, Tom Klampfer, gratulieren wir zum erneuten Sprung in den aktiven Kader der Simbacher „Ersten“. Auch Leo Petschl verstärkt seit November die Herren I, nachdem sich deren Torwart Max Findl eine schwere Verletzung zugezogen hat. Glückwunsch Männer und weiterhin viel Erfolg bei der Simbacher Ersten.

 

 

 

Trainingseinstieg und Startschwierigkeiten:

 

Sommerzeit heißt Vorbereitungszeit. Die erste gemeinsame Laufeinheit absolvierte das Team zwar widerwillig, beendete die Runde mit der Erkenntnis, „Da liegt noch ein Berg an Ausdauerarbeit vor uns“. Jetzt Mitte Dezember sind alle anfänglichen Zweifel vergessen und das Team präsentiert sich von Woche zu Woche im optimalen Fitnesszustand, zumindest einige Spieler.

 

Vor heimischem Publikum startete man Ende September mit einer Niederlage gegen die Bezirksoberligaabsteiger von der HG Ingolstadt in die Saison 2018/19. Woche um Woche ackerte das Team vor Heimpublikum und auf Auswärtsfahren. Während die erste Halbzeit immer eine top Leistung gezeigt wurde, verschlief das Team meistens den zweite Halbzeit. Vielleicht liegt es an der Ausdauer, vielleicht aber auch an der Einstellung.

 

 

 

Verletzungspech und Personalnot:

 

Anders als Janik Sextl war David Kopp stets von der Stabilität seiner lädierten Außen- und Kreuzbänder überzeugt. Nachdem die Verletzung vom April 2018 gerade ausgeheilt war, tat sich Kopp im Freitagstraining wieder weh. Er wird künftig, das Trainerteam unterstützen. An dieser Stelle, gute Besserung David!

 

Dominik Niki Wimmer, der Flinkste auf der Vorne Mitte Position, gilt leider aber auch als derjenige mit den wiederkehrenden Wadenkrampf und besonders anfällig für Bänderverletzungen. Genauso hat auch diese Saison wieder einmal das Schicksal bei ihm zugeschlagen. Verletzungsspause mindestens sechs Wochen.

 

Auch Felix Meisl hat es wieder einmal erwischt. Sonntags, auswärts in Dachau fällt der Rückraumschütze des Simbacher Angriffs in den letzten Minuten des Spiels unkontrolliert auf den Hallenboden. Gerade in dieser Phase des Spiels ist die folgende Situation das Schlechteste, das den Simbachern passieren kann... Meisl verletzt, Konzentration weg, Vorsprung verspielt.

 

Wie bereits erwähnt wurde neben Tom Klampfer auch unser erster Torwart Leo Petschl in die Erste berufen, nachdem auch das Team von Elmar Voll mit einer dünnen Personaldecke zu kämpfen hat.

 

Das was sich niemand wünscht und trotzdem immer wieder eintritt, hat den Simbacher Herren Handball auch 2018 wieder eingeholt – das Verletzungshoch in der zweiten Hälfte der Hinrunde.

 

 

 

Teambuilding und sportliche Entwicklung:

 

Es ist nicht einfach der aktuellen Situation etwas Gutes abzugewinnen. Als Mitte November Chef-Coach Simon den Aufbau des Freitagstrainings radikal änderte und das Team sich mehr und mehr auf das Beheben eigenen Fehler im Abwehr- und Angriffsspiel konzentrierte, besserte sich die Stimmung der Mannschaft. Kurz vor Weihnachten stimmen endlich wieder die Motivation, die Einstellung und das Mannschaftsgefühl bei den Herren II.

 

 

 

Erfolgskurs und Ausblick:

 

01. Dezember, das Auswärtsspiel bei der SpVgg Altenerding.

 

Halbzeit 1: Die Kontrahenten liefern sich einen Kampf, den seinesgleichen sucht. Die Simba- cher gehen zeitweise in Führung und mit einem 10-10 Remis in die Halbzeitpause.

 

Halbzeit 2: 15 Minuten nach Wiederanpfiff steht es 19:17 für die Heimmannschaft. Nichtsdestotrotz unterliegt der TSV am Ende den Erdingern.

 

08. Dezember, eine Woche später, Heimspiel, Derby gegen Burghausen.

 

Mit erstarktem Selbstvertrauen, einer vollbesetzen Auswechselbank und motivierten Spielern empfängt das Team die Oberbayern in der Richard-Findl-Halle. Seitenwahl gewonnen. Mittelblock Sextl/Rohrer dirigieren die erfolgreich die Defensive des TSV. Torwart Tom Schimmel motiviert die Abwehr mehr und mehr. Die überraschten Burghauser finden kaum Lücken in der kompakten Simbacher Abwehr. Ganz unter dem Motto: „Handballspiele gewinnt man in der Abwehr“ erarbeitet sich das Team Ball um Ball. Die Coaches und die Zuschauer erleben an diesem Samstagnachmittag ein Simbacher Stimmungsfeuerwerk. Vollkommen verdient siegt der TSV und nimmt die ersten zwei Punkte mit ins Rennen um die Meisterschaft.

 

Ausschlaggebend für das Stimmungshoch ist auch die Genesung und Rückkehr der verletz- ten Spieler. Jetzt gilt es das Gefühl vom Siegen und die Motivation sich für seine Mannschaftskollegen einzusetzen zu bewahren, um erfolgreich ins neue Jahr zu starten.

 

 

 

Vorab schon mal Frohe Weihnachten, man sieht sich 2019.

 

 

 

Schöne Grüße

 

Felix Eichinger #17

 

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