Spielberichte


Babisch rettet Punkt für Simbach in Dietmannsried/Altusried - 26.09.2022

 

Die Herren des TSV Simbach Handball nehmen von der Spielgemeinschaft aus Dietmannsried/Altusried einen Punkt mit an den Inn. Torwart Stefan Babisch rettet das Remis nach Ablauf der Spielzeit.

Unmittelbar nach dem Match fühlte sich für Simbach das 28:28 Unentschieden wie ein Sieg an. Aber je mehr Zeit nach dem Abpfiff verging umso mehr traten die vielen verpassten Gelegenheiten in den Vordergrund das Spiel direkt für sich zu entscheiden.

In den ersten 30 Minuten starteten die Niederbayern gut und setzten sich mit 1 bis 2 Treffern in Front. Ein äußerst positiver Start mit dem Regieführer Matthias Schimpf, einem sehr gut aufgelegten Stefan Babisch im Tor und solide erarbeiteten Torchancen die insb. durch einen erneut sehr torgefährlichen Lukas Eichinger sicher ihr Ziel in das Gehäuse der HSG fanden.

Bereits nach gut 10 Minuten auf der Uhr häuften sich die Nachlässigkeiten bei den Simbachern. Das Team zeigte sich ein Ticken zu spielerisch und brachte durch unnötig riskantes Spiel die Gastgeber in Aufwind. Zu riskant in dieser Phase die Ballwechsel bei den TSV-Jungs, zu trickreich die Torabschlüss und da ließ sich die HSG Dietmannsried/Altusried nicht zwei Mal bitten die Gastgeschenke dankend entgegenzunehmen und vor allem über den Gegenstoß zählbares zu generieren. 

Mitte der ersten Halbzeit die erste Zweitoreführung für die Hausherren und im Anschluss das erste Teamtimeout durch Simbachs Headcoach Josef Schimpf der beim Stand von 12:8 aus sich der Gastgeber die Notbremse zog. Es dauerte im Anschluss weitere fünf bange Minuten, bis sich das Team um Kapitän Fabian Schwibach wieder stabilisierte und nach einem zwischenzeitlichen 6 Tore Rückstand bremsten die Innstädter den Ausschlag des Pendels für die HSG wieder deutlich. 

Obwohl sich die Ersatzbank der Simbacher durch mehrere 2-Minuten Zeitstrafen in der Schlussphase der ersten Halbzeit regelmäßig füllte, kämpfte sich das Team von Josef Schimpf und Chris Schrädobler zum Halbzeitpfiff wieder auf zwei Zähler heran. Spielstand zum Pausentee 16:14 für die HSG und eine wichtige Verschnaufpause, da krankheitsbedingt die Kaderbreite kurzzeitig geschrumpft war oder Spieler deshalb bewusst geschont wurden.

Halbzeit Zwei startete mit einem Wechsel in der Defensivstrategie, Josef Schimpf stellte um von einer 5:1- auf eine 6:0-Kette, die Spielgemeinschaft aus dem Oberallgäu behielt die 3:2:1-Kette wie gehabt. Knapp 10 Minuten nach dem Seitenwechsel fruchtete die TSV-Maßnahme auch auf der Anzeigentafel und es stand wieder Pari zwischen den auf Augenhöhe agierenden Kontrahenten.

Wegen der Ressourcenknappheit auf der Simbacher Bank begann man im TSV-Lager anschließend mit doppelten Wechsel zwischen Abwehr und Angriff. Für Jan Josef kam David Kopp und für Matthias Schimpf kam Andreas Hillinger verstärkt zum Einsatz. Beider ergänzten den Defensivverbund zusammen mit Fabian Schwibach und Tobias Schimpf sehr gut, entsprechend ließen die Offensivkräfte der Hausherren nach und Bälle, die dennoch den Weg Richtung Tor fanden, egalisierte Stefan Babisch der mit eine entscheidende Rolle in dieser Partie einnahm.

Es schien sich für den TSV nun alles wunschgemäß zu entwickeln, der Vorsprung wurde bis Mitte der zweiten 30 Minuten wieder ausgebaut und bei 2 bis 3 Zähler aus Simbacher Sicht stabilisiert.  Minuten vor dem Ende stellte Jan Josef den Spielstand auf 27:25 für die Mannen vom Inn, aber erwartungsgemäß zeigte sich auch die HSG Dietmannsried/Altusried weiterhin siegeswillig und bewies, ebenso wie der TSV Simbach, Moral und Kampfgeist, auch in den Schlussminuten. Obwohl es enorm schwierig für die Gastgeber geworden wäre dieses Spiel noch zu einem Remis zurückzudrehen, wenn nicht auf niederbayrischer Seite eine 3x2-Minuten Zeitstrafe zu einer Roten Karte geführt hätte, und auch das Glück in der Chancenverwertung auf fast dramatische Art ausgeblieben wäre.

Gut eine Minute vor dem Ende dann wieder der Ausgleich zum 28:28 durch die HSG. Vorletzte Aufreger war eine 1:1-Situation nach Freiwurf Richtung Simbacher Gehäuse, das Abwehrverhalten werteten die Unparteiischen als Foul und würdig dafür auf einen 7-Meter Strafwurf zu entscheiden. Die Spielzeit war inzwischen abgelaufen und es hieß Torhüter Stefan Babisch (TSV) gegen Michael Feigele (HSG) bei der letzten Aktion in diesem Spiel, 7-Meter Strafwurf für die HSG. Stefan Babisch behielt die Nerven, krönte seine hervorragende Leistung an diesem Tag mit dem „Catch of the day“ und sicherte durch den gehaltenen 7-Meter seinem Team einen sehr wichtigen Punkt in einem körperlich wie qualitativ anspruchsvollen Auswärtsspiel bei dem Lukas Eichinger neben hoher Wurfeffizienz erneut die meisten Treffer im Match erzielte. Erwähnens- und Lobenswert in jedem Fall ist die, trotzt personeller Schwierigkeiten hohe Einsatzbereitschaft, Moral und der mannschaftliche Zusammenhalt des Simbacher Teams bei einem Gegner der mit hoher Wahrscheinlichkeit am Ende der Saison mit im oberen Drittel der Tabelle zu finden sein wird.

Kommende Woch ist das zweite Heimspiel der Herren zur gewohnten Zeit. Mit bis dato einer weißer Weste reist am kommenden Samstag der TSV Landsberg an den Inn.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Moritz Voll;  Feld: Andreas Hillinger (1), Fabian Plaza, Lukas Eichinger (11/4), Janic Katzhuber, Matthias Schimpf (2),

Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (6), Jan Josef (6), Jan Syrinec, Fabian Schwibach (1), David Kopp (1).


Erste Auswärtsaufgabe für die Handballer des TSV - 23.09.2022

 

Die Herren des TSV Simbach Handball fahren am Samstag, den 24. September, zum ersten Auswärtsspiel in der jungen Saison 2022/23 ins Allgäu zur Spielgemeinschaft Dietmannsried/Altusried. Nach dem am Ende knappen, aber gelungenen Auftakt in den eigenen vier Wänden vergangenes Wochenende steht mit den Oberallgäuern eine solide Aufgabe ins Haus.

Die HSG Dietmannsried/Altusried startete ebenfalls mit einem Auftaktsieg in die neue Spielrunde. Mit 37:22 fegten die kommenden Gastgeber die Drittliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck aus eigener Halle. Ziel der Mannen um das Trainergespann von Cheftrainer Tibor Somogyi und dem Ex-Profi Elmar Romanesen, der in der Vorbereitung von der SG Kempten-Kottern zur HSG als Co-Trainer wechselte, ist ein Platz unter den ersten 3 in der Staffel Süd der Landesliga. Dafür soll mittelfristig ein möglichst gelungener Saisonstart mit möglichst vielen Punkten gelingen. Im ersten Match hat dafür Kapitän Alexander Schneider als erfolgreichster Werfer geglänzt. Auch ein Faktor ist Maximilian Schneider im Team der Oberallgäuer, er war mit Abstand Torschützenkönig in der vergangenen Saison in der Staffel Süd-West, jedoch vergleichbar mit der Trefferanzahl von Jan Josef aus dem Simbacher Team. Trotzdem blieb den beiden Rivalen am Ende nur der zweite Platz in ihrer Staffel vergönnt und beide verpassten damit den Sprung ins bayrische Handball-Oberhaus.

Dem TSV steht in der anstehenden Partie ein körperlich starker Gegner mit Heimvorteil gegenüber und will man hier Punkte mit an den Inn nehmen dann ist eine konzentriertere Leistung als beim Auftakt in Simbach notwendig. Fokussiert ab der ersten Spielminute und ohne geistige Pausen lautet die Devise, sonst liefert man sich nicht nur einem torhungrigen Gegner aus der, zumindest im ersten Spiel, über die komplette Kaderbreite Treffsicherheit bewies.

Die Niederbayern sind sich der Herausforderung wohl bewusst aber gleichzeitig ebenso hungrig auf Tore und Punkte denn auch Simbach hat das Ziel wieder ein Wörtchen, um den Aufstieg mitzureden. Gute Voraussetzungen liefert die Personaldecke für das anstehende Match, mit vollem Kader wird man die dreistündige Fahrt antreten, Anpfiff ist um 19 Uhr in der Dietmannsrieder Dreifachturnhalle.


Erfolgreicher Start: Simbach siegt zum Saisonauftakt - 19.09.2022

Mit einem arbeitsintensiven 32:31 (16:14) Heimerfolg fahren die Schützlinge um Neo-Cheftrainer Josef Schimpf die ersten Punkte ein.

 

Gut besucht war die Simbacher Richard.Findl-Halle zum ersten Spiel der neue Spielzeit 2022/23 – und den gekommenen Fans wurde auch Einiges geboten.Bereits die Damen von Andreas Lex feierten einen gelungenen Auftakt und schossen sich mit einem souveränen 30:20-Erfolg über Gundelfingen zunächst an die noch junge Tabellenspitze.

Damit war angerichtet für die mit Spannung erwartete Premiere von Cheftrainer Josef Schimpf im immer jungen Duell mit dem TSV Ottobeuren. Das Simbacher Handball-Urgestein hatte die Herren von Gerald Gabl übernommen und so nach vielen Jahren im Jugendbereich, wo er für die gute Ausbildung desHandballnachwuchses gesorgt hatte, wieder Platz auf der Herren-Bank genommen. Auch die Ottobeurer warteten mit alten Bekannten auf: Mit Daniel Berkessel coacht ein Ex-Regionalligaspieler und Gegner früherer Simbach-Handball-Generationen die jungen Allgäuer.

Der Beginn der Partie war schwungvoll: Beide Teams recht flott und technisch sicher, aber – nach der langen Pause zu erwarten – noch nervös im Abschluss. Vor allem die Hausherren hatten zu Beginn viele aufgelegte Chancen, scheiterten aber immer wieder an Gäste-Keeper Dino Zubac. So brachte die optische Überlegenheit zunächst nichts ein und die Gäste führten mit 0:4, bevor Kapitän Fabi Schwibach den ersten Simbacher Treffer der neuen Saison erzielen konnte.

Danach kamen die Hausherren langsam besser in Tritt: Mit einen sehenswerten Kempa-Trick verkürzte zunächst Jan Josef, dann traf auch der nach einjähriger 

Verletzungspause wieder im Kader stehende Jan Syrinek. Nach dem 8:8 und einer Viertelstunde war wieder alles auf der Reihe. Während Mathias Schimpf im ersten 

Durchgang als Spielmacher Regie führte legte Lukas Eichinger als Vollstrecker von der Außenposition nach und Simbach ging in Führung.

Flüssig und flott zeigt sich die neue Simbacher Spielanlange, kaum Fehler – wenn, dann im Abschluss. So wechselten die Hausherren mit einer verdienten 16:14-Führung die Seiten.

Der zweite Durchgang schien dann Simbacher Terrain: Während Ottobeuren zunehmend Schwierigkeiten bekam, die Simbacher auf Distanz zu halten, spielten sich die Innstädter langsam frei. Schön zu sehen die Variabilität mit vielen Positionswechseln und auch den jungen Spielern, die erste Minuten sammeln konnten. Von 16:14 bauten sie sukzessive ihre Führung auf 23:27 aus. Positiv dabei, dass sich viele Protagonisten und vor allem alle Positionen in die Torschützenliste eintragen konnten.

Als dann 10 Minuten vor dem Ende Jan Josef das 30:23 erzielte, schien die Messe gelesen und es stellte sich nur noch die Frage nach der endgültigen Höhe des Erfolgs. Was dann aber kam, ließ wieder Spannung aufkommen: Ottobeuren hatte nichts mehr zu verlieren und wurde besser, die Simbacher waren sich zu sicher und agierten unüberlegter. Ein Defizit war dabei die noch fehlende Abstimmung in der Defensiv-Reihe.

Der Vorsprung schmolz – auf 30:27 und mit einem verwandelten Strafwurf waren die Gäste beim 31:30 wieder dran – eine Minute vor Schluss. Simbach aber im Gegenzug mit dem nahezu erlösenden Treffer zum 32:30, aber wieder Ottobeuren postwendend zum 32:31 und offener Manndeckung in den letzten 20 Sekunden.Die aber spielten die Innstädter in Ballbesitz noch clever runter – Ende – gewonnen.

Ein Spiel, in dem viel Gutes zu sehen war, Tempo und Ballsicherheit – aber auch ein Spiel und eine Mahnung zur rechten Zeit, dass erst Schluss ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.

Josef Schimpf hat eine starke Truppe auf den Platz geschickt, bei der es Spaß macht, zuzuschauen – und die es sich selbst etwas schwerer gemacht hat, als es hätte sein müssen. Gute für die Zuschauer!

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leon Lex, Moritz Voll; Feld: Fabian Plaza, Lukas Eichinger (11), Yannic Katzhuber (2), Mattihas Schimpf (2), Tobias Schimpf (3), Andreas Hillinger, Jan Josef (5), Jan Syrinek (4), Moritz Paukner, FabianSchwibach (5), David Kopp.


Auftakt dahoam, Simbach spielt wieder Handball! - 17.09.2022

 

Der Auftakt zur neuen Handball-Saison 2022/23 des TSV Simbach findet am Samstag, den 17. September in heimischer Halle statt. Erster Gegner ist ein altbekannter wie langjähriger Ligakonkurrent aus dem Allgäu und ein erster Prüfstein für die Herren 1 um den neuen Simbacher Headchoach Josef Schimpf. 

Im letzte Aufeinandertreffen der Unterallgäuer und den Innstädtern im November 2019 unterlag Simbach nach einem bis dahin ebenfalls nicht sehr zufriedenstellenden Saisonverlauf. Mit dem damaligen Rückspiel gegen den TSV Ottobeuren sollte 2020 der Nichtabstieg gefestigt werden, es wäre das nächste Spiel in dieser Spielrunde gewesen, aber die Verbreitung des Coronavirus brachte das Spielgeschehen in der zweiten Märzwoche 2020 zum Erliegen. Nun kann das erste Spiel dieser neuen Saison 2022/23 als die Fortsetzung der traditionellen wie leidenschaftlich geführten Wettbewerbe zwischen den Teams aus Simbach und Ottobeuren betrachten werden. Obwohl sich zwischenzeitlich in den Teams und im Spielbetrieb einiges verändert hat, wird man trotzdem noch viele Akteure von damals auf dem Feld wiederfinden. Markant sind aber die Veränderungen auf der Trainerbank, der TSV Ottobeuren wechselte in diesem Jahr bereits das zweite Mal seine Mannschaftsverantwortlichen und aktuell steht das Gespann Markus Schneider und Achim Wittlinger in der Verantwortung für Punkte. Bei den Simbacher Handball-Herren steht nach dem geregelten Ausscheiden von Gerald Gabl in der vergangenen Saison ebenfalls ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie, Josef Schimpf. Er ist ein enorm erfahrener Mann für das Simbacher Handball-Flaggschiff, aber es ist auch nicht das erste Mal für Schimpf die „Erste“ in Simbach zu trainieren. Bereits in den 90ern war er als Rettungsanker Mannschaftsverantwortlicher in einer sportlich wie personell turbulenten Meisterschaft. Wie viele Jahre und wie viele Jugendteams er in der Zwischenzeit in Simbach trainiert und zu wie vielen Erfolgen geführt hat, kann nicht mehr detailgetreu rekonstruiert werden, hierfür waren es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu viele. Stolz über so einen Mann in den eigenen Reihen darf die Handballabteilung in Simbach in jedem Fall sein, da nicht nur der neue Headcoach Josef Schimpf Handball im Blut hat, sondern ebenso jedes Mitglied seiner Familie.

Bei unseren Gästen aus Ottbeuren wurde in der letzten Saison „unterjährig“ ein Führungswechsel auf der Trainerbank vollzogen. Für Gunther Kotschmar kam das Trainergespann Bettina Freymann, Achim Kuda und Patrick Kofler um den drohenden Abstieg aus der Landesliga abzuwenden. Aber es blieb dennoch bis Ende Mai diesen Jahres spannend, da sich die Mannschaft um das Trainerteam schlussendlich in der Abstiegsrelegation wiederfand. Hier nahm die Mannschaft den 2. Platz von 3 Teams ein. Am Ende verblieben sogar alle 3 Teams in der Landesliga aufgrund einer von Erlangen-Bruck in der Bayernliga angefochtenen Abstiegsregelung.

Hinsichtlich der Ligenzusammensetzung wurde vom Bayrischen Handballverband wieder der ursprüngliche Zustand von 2 Staffeln, anstatt 3 wie in der vergangenen Saison, eingestellt; jedoch beide Staffeln mit weniger Teams als noch 19/20 und 20/21. Der TSV Simbach ist traditionell in der Süd-Staffel der Bayrischen Landesliga eingeordnet. Ebenso wie neben dem Auftaktgegner TSV Ottobeuren sind weitere alte Bekannte wie der TSV Niederaunau oder die Spielgemeinschaft aus Dietmannsried/Altusried wieder dabei. Besonderes Schmankerl ist in der bevorstehenden Meisterschaft das Kräftemessen zwischen dem Team aus Simbach und dem SV Wacker Burghausen, obwohl sich zwar ihre heimischen Landkreise unterscheiden, werden die Spiele wie im vergangenen Jahr gegen Altötting, einen deutlichen Derby-Charakter aufweisen. Leider hat Altötting nach nur einem Jahr Landesliga wieder die Reise in Richtung Bezirksoberliga angetreten, daher ist der Aufstieg von Trainer Rainer Biedersberger mit seinem Team erneut eine hervorragende Gelegenheit für die Region, eine mit Event-Geschmack verfeinerte Handballbühne für umliegende Teams zu präsentieren.

Im neuen Rennen um Tore, Punkte und Erfolg sollte mit dem ersten Gegner aus Ottbeuren eine lösbare Aufgabe für die Herren 1 des TSV Simbach Handball bearbeitet werden. Obwohl sich starke Spieler in den Reihen der Unterallgäuer befinden, wie z.B. Marcel Heil, der sich letztes Jahr unter den Top 10 der Torschützenliste sowie der 7m-Tore in der Süd-West Staffel einreihte. Und auch das potenziell stabile Abwehrbollwerk der „wiederneuen“ Rivalen darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Dennoch ist bei „voller Kapelle“ der Hausherren die Favoritenrolle tendenziell auf Simbacher Seite zu sehen.  Zudem sind keine Neuzugänge bekannt die das Gesicht des Ottobeurer Kaders wesentlich verändern. Jedoch musste die Mannschaft einen schweren Abgang verkraften, denn das Eigengewächs und Urgestein Michael Höbel beendete nach 15 Jahren seine aktive Laufbahn bei den Herren 1.

An Spannung wird es dem Auftaktmatch in heimischer Halle dennoch nicht fehlen. Grund genug dafür sind die Regeänderungen die den Spielablauf deutlich beeinflussen. So werden die Anzahl der erlaubten Pässe zwischen den Spielern, nach dem Vorwarnzeichen von „Zeitspiel“, von 6 auf 4 reduziert. Das heißt, bereits der 5. Pass wird von den Unparteiischen abgepfiffen und das abwehrende Team bekommt den Freiwurf. Zweite wichtige Regeländerung betrifft den Anwurf nach Torerfolg der gegnerischen Mannschaft. Bislang war ein Fuß des anwurfausführenden Spielers auf der Mittellinie zu platzieren. Seit 1. Juli darf der Anwurf aus dem Anwurfkreis erfolgen. Im Amateurbereich muss dazu der Anwurfkreis noch nicht genau die festgelegten vier Meter haben. Per se ist der Anwurfkreis bis dato nur in der Bundesliga umzusetzen. Durch dies Regelung gewinnt der vor vielen Jahren eingeführte „schnelle Anwurf“ noch einmal an Geschwindigkeit und es werden aus der neuen Anwurf-Bewegung heraus neue Spielsituationen ermöglicht. Regeländerung Nummer 3 ist die Hinausstellung bei Kopftreffer. Wird der Torhüter aus einer freien Spiel- oder Wurfsituation am Kopf getroffen, so ist eine 2-Minuten Zeitstrafe des Werfers möglich. Diese Regelung soll eine weitere Möglichkeit sein, um unsportliches Verhalten zu unterbinden. Neben diesen gibt es weitere Regeländerung, diese sind jedoch bisweilen für den Amateurbereich nicht umzusetzen.

Die Mannschaft von Headcoach Josef Schimpf sowie Kapitän Fabian Schwibach hat eine lange Vorbereitung mit nur wenig Unterbrechungen sowie einer stattlichen Anzahl an Trainingsspielen hinter sich gebracht. Die üblichen beruflichen oder urlaubsbedingten Personalvolatilitäten wurden durch konstantes Trainings- und Spielangebot bravourös kompensiert, dennoch wird erst das Auftaktspiel tatsächlich eine Richtung zeigen wo die Mannschaft spielerisch einzuordnen ist. In Punkto Personalqualität darf das Team aus Simbach, vergleichbar mit der vergangenen Meisterschaftsrunde, auch in dieser Saison von keinem neuen oder altbekannten Ligarivalen unterschätzt werden. Und das Saisonziel ist ganz klar wieder oben mitspielen und jede Chance, um den Aufstieg in die Bayernliga wahrzunehmen! 

Eine wichtige Neuerung rund um den Spielbetrieb in Simbach ist künftig die Möglichkeit die Hallenzeitung „Handball aktuell“ auch elektronisch abrufen zu können. Dazu wir auf den Social Media Kanälen des TSV Simbach Handball, der Hompage oder den ausgehängten Plakaten zur Ankündigung der Spieltage ein Link bzw. QR-Code zur Verfügung stehen. Zudem erscheint das „Handball aktuell“ in neuem Design bei gleichzeitig gewohnter Qualität. Eckpunkte, die den Rahmen der heimischen „Matchdays“, so wie diese künftig heißen, bleiben weitgehend unverändert. Die Matchdays von Damen 1 und Herren 1 werden, bis auf 3 Ausnahmen, wieder an Samstagen um 16 und 18 Uhr stattfinden. Auch werden die von Familie Zeiler gesponsorten 100 € Gutscheine für die Event-Location Lokschuppen traditionell nach dem Spiel der Herren 1 verlost, ebenso wie einer Vielzahl weiterer Gewinne der Matchday-Sponsorenpartner. 

Spielbeginn ist am Samstag den 17. September um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Bereits um 16 Uhr bestreiten die Damen 1 ihr Auftaktspiel in dieser Saison gegen den TV Gundelfingen. Einlass ist ab 15 Uhr.


TSV Simbach beendet eine starke Saison - 12.05.2022

Handballer vom Inn landen auf Platz 2 in der Landesliga, müssen sich jedoch von Gerald Gabl und Tim Manthey verabschieden

 

Schluss, aus, Ende, vorbei: Die Saison in der Handball-Landesliga Staffel Mitte-Ost 2021/22 ist für den TSV Simbach seit Samstag Geschichte. Zum Abschluss der Spielrunde präsentierte sich das Team vom Inn noch einmal in der heimischen Richard-Findl-Halle vor seinen vielen Fans, überließ beim 28:32 dem HT München II jedoch beide Punkte. Platz 2 stand für den TSV schon vor diesem Spieltag fest, die Luft war raus.

Das letzte Saisonspiel stand jedoch im Zeichen des Abschieds: Mit Tim Manthey verlässt den TSV ein großartiger Mensch und Handballer, gleiches gilt für Gerald Gabl, wie es Sportlicher Leiter Wolfgang Münzer formulierte – der Trainer verlässt den Verein nach drei erfolgreichen Jahren aus beruflichen Gründen.

 

DAS LETZTE SPIELMit dem Sieg am Inn hat der HT München II jetzt die Klasse erhalten, muss nicht in die Relegation. Die Münchner gingen in einer hart geführten Partie in Minute 18 mit 9:8 in Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Nur punktuell setzte die Heimmannschaft starke Akzente. Zu viele Fehler, vor allem technische Fehler und Unkonzentriertheiten, waren maßgeblich für die Niederlage und dafür, dass das Team seinen beiden Abgängen, Trainer Gabl und Spieler Manthey, nicht den gewünschten Sieg bescheren konnte.

 

DIE SAISONNach den 60 Minuten blickte Sportchef Münzer auf die vergangene Spielrunde zurück: "Das Team um Headcoach Gerald Gabl hat diese Saison ein hervorragendes Ergebnis erzielt und kann mit Platz 2 in der Landesliga Staffel Mitte-Ost zurecht stolz auf die erbrachten Leistungen sein." Den "ersten Nackenschlag" musste die Mannschaft jedoch Ende November 2021 im haftmittelfreien Schwabach hinnehmen, unterlag dort 25:28. Danach ging’s in die coronabedingte Zwangspause, aus der das Team mit einer weiteren Siegesserie zurückkehrte.

Selbst die verletzungsbedingten Ausfälle der Leistungsträger Fabian Schwibach und Lukas Eichinger konnten weggesteckt werden, erst bei der HSG Lauf/Heroldsberg musste man den zweiten Rückschlag hinnehmen.

 

DER MOMENTDanach stand fest, dass das Spiel beim stärksten Mitkonkurrenten in Ismaning darüber entscheiden musste, wer am Ende ganz oben auf dem Podest steht. Ein großer Fanbus war geplant, zwei wurden es – und beide waren prall gefüllt mit niederbayrischen Schlachtenbummlern. Das Spiel hatte Strahlkraft, denn ehemalige Spieler aus dem Einzugsgebiet von München wurden neugierig und komplettierten den größten Fanblock, den der TSV bei einem Auswärtsspiel jemals gesehen hatte. So belegte der TSV mit etwa 150 Zuschauern die Ränge.

Unvergesslich auch die sensationelle Stimmung der TSV-Anhänger und Gänsehaut pur bereits, als das Team die Halle zum Aufwärmen betrat. Der gewünschte Erfolg trat jedoch nicht ein, die "Isar-Devils" gewannen 34:27 – der Traum vom Aufstieg blieb ein Traum. "Dennoch war es ein Handball-Event, das sich unwiderruflich in alle Köpfe eingebrannt hat und das ist vor allem den anwesenden, handballbegeisterten Simbacher Zuschauern zu verdanken – ein Moment für die Simbacher Handball-Geschichte", sagte Münzer.

Trotz der herben Enttäuschung erhob sich die Gabl-Truppe eine Woche später und setzte auswärts bei HT München II ein deutliches Lebenszeichen, bei dem intensiven wie angriffsfreudigen Match bestanden die Innstädter durch starkes individuelles Engagement und einer beeindruckenden Mannschaftsleistung.

 

DER RÜCKKEHRERNeben dem Fan-Event in Ismaning gab es in dieser Saison weitere Highlights: Zum einen das Comeback von Andreas Hillinger in das Team der Herren 1. Als ehemaliger Kreisspieler und Bestandteil der "Ersten" hat er sich unmittelbar nach der Verletzung von Fabian Schwibach wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich mehr als ordentlich in sehr kurzer Zeit wieder auf dem Platz akklimatisiert.

 

TSV INTERNATIONALAuch das internationale Handball-Business ging diese Saison nicht am TSV vorüber. Denn: Jan Josef erhielt den Ruf zum Handball Super-Globe, der Handball Klub-Weltmeisterschaft mit Teams wie der FC Barcelona oder dem SC Magdeburg. "Über dieses Mega-Event in der Handballwelt wurde der TSV Simbach, über Jan Josef, in unvorhergesehener Aufmerksamkeit repräsentiert", freute sich Münzer – demgegenüber wirkt der 2. Platz für Josef in der Torschützentabelle der Mitte-Ost-Staffel der Landesliga unwirklich gering, "dennoch zeigt seine Quote mit gut 7,5 Toren pro Spiel die herausragende Qualität von unserem Simbacher Spieler".

 

DER ABGANGWährend der Tscheche auch nächste Saison für die Innstädter aufläuft, wird Tim Manthey nach sechs Jahren den TSV verlassen. Der seit 2016 in Simbach integrierte Spieler geht zurück in seine Heimat im Norden und "wird eine Lücke auf der Linksaußenposition hinterlassen. Seine Qualität als Spieler reicht weit und seine Qualität als Person mindestens ebenso", sagte Münzer. Manthey zeigte großes Engagement jedoch nicht nur als Spieler, sonder er stellte sich auch als Trainer und Schiedsrichter in den Dienst des Vereins. "Lieber Tim, vielen Dank, dass Du deine Leidenschaft in Deiner Zeit bei uns in Simbach mit uns geteilt hast", so der Sportliche Leiter.

 

DER TRAINEREinen weiteren signifikanten Neubeginn wird es auf der Trainerbank des TSV geben: Mit dem Spiel gegen HT München II ging die Ära Gerald Gabl zu Ende, "und seine Zeit bei uns in Simbach war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich". Der Österreicher trat am 4. Januar 2019, unmittelbar vor Beginn der Rückrunde der Saison 2018/19, zum ersten Mal vor sein neues Team. Neben seiner unübersehbaren Erscheinung und mit internationaler Spiel-Erfahrung aus 38 Europacup-Spielen ist Gabl zudem A-Lizenz Trainer und hat in Österreichs höchster Spielklasse (HLA) die Mannschaften von Askö Linz (2002-2004) und HC Hard (2007-2008) trainiert. Komplettiert wird seine Handball-Vita durch 18 Nationalspiele für die ÖHB-Auswahl und eine WM-Teilnahme 1986.

"Er hat es als Trainer und Mensch sehr schnell verstanden, wie unsere Abteilung und seine Spieler ticken und jederzeit das bestmögliche herausgekitzelt. Über die Maßen verdient hat er sich gemacht durch sein integratives Wirken", lobte Münzer. Aus beruflichen Gründen verlässt Gabl nun die Innstadt. "Als Trainer und als Mensch verlieren wir einen großen Sportler, einen prägenden Charakter und einen höchstengagierten sowie außergewöhnlich sachverständigen Trainer, der sich den Herausforderungen in Simbach gestellt und bravourös bewältigt hat. Gerald, Dein Team, Dein Manager und der TSV Simbach Handball werden Dich sehr auf unserer Handball-Bühne vermissen, Du bist eine tolle Person und gleichsam eine vorbildliche Persönlichkeit, die wir gut in Erinnerung behalten werden."


TSV mit heißem Saisonfinale gegen HT München II - 06.05.2022

 

Am Samstag, den 7. Mai findet das letzte Spiel dieser Saison der Herren 1 des TSV Simbach Handball in heimischer Halle gegen die HT München II statt. Die Innstädter werden für die Spielgemeinschaft aus Unterhaching und Taufkirchen das Zünglein an der Waage sein, selbst will man diese erfolgreiche Saison mit 2 Punkten für Simbach beenden.

Das Team von Gerald Gabl und „Co“ Chris Schrädobler erwartet am letzten Spieltag noch ein letztes Mal in dieser Spielrunde ein heißer Tanz auf dem Handballparkett. Simbach hat es maßgeblich in der Hand, ob die Münchner Vorstädter in die Abstiegsrelegation müssen oder den vorzeitigen Ligaerhalt als derzeit 4.-platzierter feiern dürfen.

Bei einem Sieg von Simbach muss die Bayernliga Reserve von Trainer Markus Wanger in die Relegation, vorausgesetzt Verfolger SG Regensburg II gewinnt an diesem Wochenende gegen Sauerlach. Bei einer Niederlage von „HT“ und gleichzeitig einer Niederlage der „Adler-Reserver“ aus Regensburg, verbleibt die Spielgemeinschaft sicher in der Landesliga.

Der Druck auf die HT München II ist hoch an diesem Samstag, denn die Bayernliga-Mannschaft der Gäste befinden sich in den „Play Downs“, damit ist das Gro dieser Spieler gebunden und steht voraussichtlich nicht für das Kräftemessen in Simbach zur Verfügung. Insbesondere der Ex-Simbacher Vitus Baumgartner, der im ersten Spiel der „Play Downs“ eine starke Leistung abrief. Eine permanente Verstärkung aus der „HT-Ersten“ ist Julian Benecke, aber auch sein Einsatz bleibt abzuwarten da die Bayernliga-Mannschaf tags drauf zuhause gegen die 2. Liga-Reserve der DJK Rimpar Wölfe zu bestehen hat.

Oberstes Ziel für den TSV Simbach ist an diesem Tag noch ein letztes Mal in dieser Landesliga-Saison 2021/22 eine Leistung abzurufen, die einem für lange Zeit designierten Aufsteiger würdig ist. Mit dem Hinspiel vor 3 Wochen in Unterhaching hat sich das Team um Kapitän Fabian Schwibach mit einer beachtlich kämpferischen Leistung die bittere Niederlage beim Aufstiegsrivalen TSV Ismaning beeindruckend aus den Köpfen gelaufen und verdient die 2 Punkte mit nach Hause genommen.

Nicht weniger als ein würdiger und siegreicher Saisonabschluss steht für Headcoach Gerald Gabl und seine Mannschaft an diesem Tag auf dem Zettel, um die Ambitionen der Herren 1 bereits für die kommende Saison zu signalisieren. Dafür kann der TSV mit voller Kapelle aufwarten, jedoch nicht jeder im Team ist voll einsatzfähig. Fabian Schwibach laboriert nach wie vor an seiner Adduktorenverletzung, die sich, ausgerechnet im Hinspiel gegen die HT München II, wieder signifikant bemerkbar gemacht hat.

Zum Abschluss und letztem Spieltag dieser Saison bedankt sich der TSV Simbach Handball herzlichst bei seinen Helfern, Fans und Sponsoren! Alle haben, insbesondere im Rahmen der pandemiebedingten Beschränkungen, wieder herausragendes Engagement bewiesen und den Handball in Simbach am Leben und Groß gehalten. Mit gut gefüllten Zuschauerrängen, einer großartigen Unterstützung bei den Spielen (zuhause wie auswärts) und enormer Flexibilität in der Organisation konnte streckenweise kaum ein Unterschied zu Zeiten vor dem Virus beobachtet werden. Vielen Dank!

Spielbeginn der Partie ist zu gewohnten Stunde um 18 Uhr in der Richard Findl Halle. Nach dem Spiel wird ein weiters Stück Normalität Einzug halten, die Abteilung bedankt sich nach 2-jähriger Zwangspause traditionell wieder mit Freigetränken und Brezen bevor es zum Saisonabschlussessen in den Lokschuppen in Simbach geht.


TSV mit Feuerwerk gegen Sauerlach - 26.04.2022

 

Die Simbacher Handballer gewinnen ihr vorletztes Spiel in dieser Saison gegen den TSV Sauerlach deutlich mit 40:27. Torhüter Stefan Babisch erneut mit starker Leistung. Lukas Eichinger schiebt sich in der 7m-Torschützenliste vorbei am Ismaninger Tom Notz und führt nun das Ranking mit 42 Treffern und einer Quote von 84% an.

Die Partie startet mit einem 5:0 Lauf aus Simbacher Sicht, Torhüter Stefan Babisch bereits hier hellwach und entschärft mehrere 100%ige Torchancen der Gegner. Erst nach 5 Minuten der erste Treffer der Gäste aus dem Münchner Norden die stark ersatzgeschwäch t die Reise an den Inn antraten.

Das Spiel war geprägt von hoher Laufbereitschaft beider Teams jedoch auch von vielen technischen Fehlern insb. der Sauerlacher, was u.a. dazu führte, dass das Ergebnis so hoch ausviel. Die Innstädter nutzten jede Unkonzentriertheit zum Konter, ließen aber auch in den eigenen Abwehrreihen zu häufig Ball und Gegner passieren. Zum zweiten nutzte Simbach mit gut gefüllter Bank, obwohl zwei Leistungsträger aus privaten und verletzungsbedingten Gründen nicht auf dem Feld standen, die Wechselmöglichkeiten um den Torreigen, bei gleichzeitig schwindenden Kräften des Ligarivalen weiterzutreiben. Vor allem Kapitän Fabian Schwibach laboriert nach wie vor an der Genesung der Adduktorenverletzung wurde aber in diesem Spiel wieder glänzend von Andreas Hillinger vertreten.

Nach zwischenzeitlich 16 Toren Vorsprung gut 10 Minuten nach der Halbzeitpause begann Headcoach Gerald Gabl verstärkt S pielzeiten an die Nachwuchstalente zu verteilen. Alexander Schreiner für Stefan Babisch im Tor, die Einwechslung wurde sofort belohnt durch einen parierten 7m von Schreiner. Xaver Baumgartner ersetze den Kreativposten von Schimpf/Eichinger auf der Mitteposition und Timo Brunnenkann wurde für  Nordstern Tim Manthey eingewechselt. Marius Schachinger, der inzwischen für Tobias Schimpf auf das Feld gekommen war schraubte das Ergebnis mit 3 der letzten 4 Treffer für Simbach in den letzten 4 Minuten noch einmal auf die Tordifferenz von 13 Zählern bevor die Unparteiischen beim 40:27 das Spiel beendeten.

Nicht fehlerfrei aber ohne Mühen erledigten die Simbacher Herren diese Plichtaufgabe gegen Sauerlach und freuen sich über das erste 40 Tore Ergebnis in dieser Saison. Dirigent des Spiels über weite Strecken war wieder Matthias Schimpf der zusammen mit Lukas Eichinger die Königsposition einnimmt. Eichinger ist nach seiner Verletzung wieder eine Leistungsste igerung attestierbar und findet zur Routine mit 10 oder mehr Treffern pro Spiel zurück. Unglücksrabe an diesem Tag war Jonas Hennersberger der nach starken 25 Minuten und zwei Treffern von Linksaußen mit Rot vom Feld geschickt wurde, unbestritten berechtigt jedoch völlig unbeabsichtigt die Aktion gegen seinen Gegenspieler mit der Konsequenz sich den Rest des Feuerwerks von der Tribüne ansehen zu müssen.

Die Innstädter sind nun nach dem kürzlichen und wohl überraschenden Rückzug von Mainburg aus dem Ligabetrieb auf dem zweiten Platz der Landesliga Staffel Mitte Ost festzementiert. Bei nur noch einem verbleibenden Spiel und 3 Punkten Rückstand auf den TSV Ismaning gibt es keine Möglichkeit mehr den Rivalen von der Aufstiegsposition zu verdrängen. Verfolger Lauf/Heroldsberg auf Platz 3 hat 7 Punkte Rückstand auf Simbach und ist damit nicht in der Lage die Niederbayern zu verdrängen.

Das letzte Spiel der Saiso n findet am 7. Mai um 18 Uhr zuhause gegen den HT München II statt und hier steht für die HT’ler noch einiges auf dem Spiel, dann durch den Rückzug von Mainburg befindet sich die Mannschaft von Trainer Markus Wanger Regularienkonform nun auf dem Abstiegsrelegationsplatz und mit 2 offenen Spielen haben es die Oberbayern nun komplett selbst in der Hand den sicheren Ligaerhalt zu schaffen.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch (1), Alexander Schreiner; Feld: Xaver Baumgartner (1), Thomas Klampfer (2), Lukas Eichinger (11/7), Matthias Schimpf (5), Jonas Hennersberger (2), Tobias Schimpf (4), Andreas Hillinger (3), Jan Josef (5), Timo Brunnenkann, Marius Schachinger (3), Tim Manthey (2), David Kopp (1)


Keine Fleißaufgabe für den TSV Simbach - 21.04.2022

 

Am Samstag den 23. April gastieren die Handballer der TSV Sauerlach in Simbach. Die Oberbayern liegen auf Platz 7 der Tabelle und sind derzeit einer der 4 sicheren Abstiegskandidaten der Landesliga Mitte-Ost-Staffel. Mit einem ordentlichen Restprogramm ist für die Münchner Vorstädter der angepeilte Ligaerhalt aber noch nicht abgeschrieben.

Mit diesem Heimspieltag beginnen die letzten zwei Wochen dieser turbulenten Saison 2021/22 und der TSV Sauerlach hat nach diesem Wochenende noch 5 Spiele zu absolvieren, unter anderem sind bereits zwei Spieltermine unter der Wo che terminiert, Zeit und Datum eines Spiels ist noch offen und die beiden verbleibenden sind für die Wochenenden fixiert. Um das Saisonziel Ligaerhalt zu schaffen sind die Mannen um Trainer Ingo Schwenzfeger zum Erfolg gezwungen um zumindest die 3 Punkte zum nächstbesseren Tabellenplatz zu egalisieren und den Relegationsplatz zu sichern.

Das Team um den absoluten Topstar der Mannschaft Kilian Schinkel zeigt einen schwer zu interpretierenden Ergebnisverlauf der bisherigen Matches. Gegen die „Vorderbänkler“ in der Staffel  glänzte Sauerlach mit stets sehr knappen Ergebnissen. Die Mannen vom „Tor zum bayrischen Oberland“ trotzen sogar dem designierten Aufsteiger TSV Ismaning, als nur eines von zwei Teams, Punkte ab,  und das Auswärts aus Sauerlacher Sicht! Gegen die drei Schlusslichter der Tabelle erzielte das Team sichere Punkte in heimischer Halle, ausgenommen dem Patzer gegen Mainburg.

In der j üngsten Partie des TSV Sauerlach unterlag die Schwenzfeger-Truppe überraschend in Altötting mit einem Tor unterschied, wobei nach eigenen Angaben die personellen Probleme in Bezug auf Verletzungen und coronabedingten Absenzen mitursächlich dazu geführt haben.

Das erste Spiel gegen die Sauerlacher absolvierte der TSV Simbach im Vergangenen Jahr im Oktober als Gast. Auch Simbach tat sich schwer in Sauerlach zu bestehen konnte aber mit eine 30:32 den bis dahin dritten Sieg in dieser Spielrunde einfahren.

Mehr als ein Lebenszeichen hat das Team um Kapitän Fabian Schwibach vergangene Woche gezeigt. In dem temporeichen und hart umkämpften Spiel gegen den HT München erarbeiteten sich die Innstädter den verdienten Sieg und wahren damit die theoretische Chance auf Platz 1 der Staffel am Ende der Saison. Simbach auch derzeit wieder auf dem Spitzenplatz da Konkurrent Ismaning am Osterwochenende kein Spiel absolvierte, damit nun zwei Partien im Rückstand liegt und Simbach sich aufgrund der letzten zwei Punkte wieder vorbeigeschoben hat.

Ein ebenso beeindruckende Mannschaftsleistung und Einsatzbereitschaft wird es auch gegen den TSV Sauerlach bedürfen, um das Spiel in heimischer Arena für sich zu entscheiden. Personell ist mit einem voll besetzten Kader der Niederbayern zu rechnen und auch Andreas Hillinger wird nach überstandener Grippe wieder mit an Bord sein. Der Einsatz des Kapitäns ist jedoch noch von Fragezeichen geprägt, so hat das letzte Match bei seiner jüngsten Verletzung wieder Spuren hinterlassen wo sich erst im Abschlusstraining zeigen wird ob ein Einsatz möglich ist.

Nichts desto trotz ist für die Herren 1 ein Sieg gegen Sauerlach Pflicht um auch bis zum Ende der Saison die Erstplatzierung zu wahren und gleichzeitig die bisher Erfolgreichste Saison seit gut 10 Jahren nicht unnötig schlechter zu beenden als es das Team zu leisten im Stande ist.

Anpfiff der Partie ist wieder wie gewohnt um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle in Obersimbach. Unmittelbar davor bestreiten die Damen 1 um 16 Uhr ihr Spiel gegen den abstiegsbedrohten MTV Pfaffenhofen


TSV Handballer wieder in der (Sieges-)Spur - 19.04.2022

 

Die Herren 1 des TSV Simbach Handball gewinnen ihr Spiel am Karsamstag gegen die Reserve des HT München nach starkem Auftritt in der zweiten Halbzeit und streifen sich damit die verlorene Saisonvorentscheidung in Ismaning, mit einer beeindruckend mannschaftlicher und kämpferischer Leistung ab.

Die Partie in der Grünauer Allee begann von der ersten Sekunde an wie ein Feuerwerk. Hohes Tempo auf beiden Seiten und geringe Fehlerquote in den Offensivreihen der beiden Teams. Ein abtasten der Mannschaften fand an diesem Tag nicht statt. Die HT München, aufgrund der drohenden Abstiegsrelegation zum Siegen verdammt, war hellwach und angriffslustig dem tabellenzweitplatzierten das nächste Bein zustellen. Das Team von Trainer Gerald Gabl und Co-Trainer Chris Schrädobler zögerte nicht, nahm Tempo und Kampf sofort an und es folgte ein 30 minütiger Schlagabtausch der nur während der beiden Team-Timeout’s Zeit zum Durchschnaufen ließ.

Die Innstädter legten das Zählbare vor bis zur 10.  Minute, dann trat die erste Wende ein und die Spielgemeinschaft aus Haching und T rudering übernahm die Führung und war fortan, knapp aber beständig, immer ein oder zwei Züge voraus.

Insbesondere die Abwehrreihe des TSV lies in der ersten Halbzeit an Organisation und Abstimmung vermissen, was unter dem Strich der Hauptgrund für den Rückstand zum Pausentee war. Beide Teams kämpften leidenschaftlich und mit sehenswert herausgespielten Chancen und Toren, jedoch auch nicht Fehlerlos. Mit der Abschließenden Kombination in den ersten 30 Minuten des Spiels, ausgehend von Matthias Schimpf über Tobias Schimpf zum Vollstrecker Lukas Eichinger, erreichte der TSV Simbach den Anschlusstreffer 8 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 18:17 aus Sicht der Münchner Vorstädter.

Den zweiten Durchgang starteten die Niederbayern wese ntlich stabiler in der Defensive. Mit hoher Laufbereitschaft und agilerem Pressing der ballführenden Gegenspieler zwang man unmittelbar ab Beginn des zweiten Durchlaufs die Gastgeber, deutlich öfter als in Halbzeit 1, zu Fehlern die auf Simbacher Seite sukzessiver genutzt wurden um den Rückstand zu egalisieren und das Ruder dieses Spiels unter die eigene Kontrolle zu bringen.

Kapitän Fabian Schwibach stellte kurz nach Wiederbeginn in der 34. Spielminute nach schönem Anspiel von Jan Josef den Ausgleich zum 19:19 her und es war gleichzeitig das letzte Unentschieden im Spielverlauf. Fortan der TSV am Drücker, stabilere Defensive und mannschaftlich geschlossener Auftritt in der Offensive.

Es war deutlich zu spüren, dass der der TSV Sim bach hier nicht als Verlierer vom Platz gehen will, entsprechend hoch blieb das Tempo der Partie inkl. Gegenwehr des HT München die zwischenzeitlich einem 4 Tore Rückstand hinterherliefen. Die streckenweise harte Gangart, wie die jeweiligen Gegenspieler auf beiden Seiten attackiert wurden, spiegelte das deutlich wieder und wurde auch konsequent mit 2-Minuten Zeitstrafen und Verwarnungen von den gut leitenden Schiedsrichtergespann Heimrich/Kopp geahndet.

Die kurzen Phasen in den zweiten 30 Spielminuten, in denen zumindest etwas Ruhe im Spiel herrschte, lenkten kaum ab von der knapp halbstündigen „Crunchtime“ die sonst den letzten Minuten eines Spiels vorbehalten ist. Insbesondere die zahlreichen Paraden von TSV-Torhüter Stefan Babisch sorgen regelmäßig für Stimmung, gute Laune auf der Simbacher Bank und vor allem dafür den Gegner auf Distanz zu halten , denn die Torchancen für die Spielgemeinschaft, der ebenfalls hochmotivierten Bayernligareserve der HT, waren alles andere als wenig. Babisch vernagelte Seinen „Kasten“ und hat mit entscheidend beigetragen die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Simbach „gönnte“ sich 8 Minuten vor dem Ende noch mal eine Phase ohne Torerfolge, diese verlieh den Hausherren Schwung und lies den komfortablen Vorsprung auf nur einen Zähler gefährlich schrumpfen bevor die Innstädter das Match wieder unter ihre Kontrolle brachten und den Abstand durch Treffer von Josef, Schwibach, Schimpf sowie final durch Lukas Eichinger vom 7m-Punkt auf sichere 3 Zähler wiederhergestellt wurde bevor die Unparteiischen den handballerischen Karsamstag beim Spielstand von 30:33 aus Simbacher Sicht für beide Teams beendeten.

Der TSV Simbach gewinnt in München bei der Spielgemeinschaft von Haching und Trundering knapp aber verdient. Über die gesamte Spielzeit betrachtet waren die Innstädter, in einem von beiden Seiten leidenschaftlich umkämpften Handballspiel, die bessere Mannschaft, jedoch auch über weite Strecken nicht makellos. Mit einer 100%-Quote vom 7m-Punkt fährt Lukas Eichinger die Torschützenkrone mit insgesamt 9 Treffern an diesem Tag ein, Matthias Schimpf führt mehr und mehr Regie in den Angriffsreihen der Mannschaft und Jan Josef ist mit 8 Treffern seiner bekannten Formkurve unmittelbar auf den Fersen.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Fabian Plaza, Thomas Klampfer (1), Lukas Eichinger (9/6), Matthias Schimpf (5), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (1), Jan Jo sef (8), Marius Schachinger, Julian Henzel (1), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (5), David Kopp (2)


TSV Simbach zu Gast bei HT München II - 15.04.2022

 

Am Karsamstag findet das erste Spiel in dieser Saison gegen den HT München II statt. Die Gastgeber aus dem Hachinger Tal befinden sich auf dem 5. Tabellenplatz in der Mitte-Ost Staffel der Landesliga und mit 15:11 Punkten trennt die Münchner nur ein Platz und 3 Punkte von der Abstiegsrelegation.

Das Team von Trainer Markus Wanger ist die Bayernligareserve der HT und will sich diese Saison in der Landesliga behaupten. Mit den jüngsten Partien zuhause gegen Absteiger Mainburg, Wackelkandidat Sauerlach und auswärts gegen Ismaning verbuchen die Hauptstädter einen klaren Sieg, ein Remis und eine deutliche Niederlage gegen den neuen Titelanwärter.

Die Mannschaft zeichnet sich besonders durch ihren Kampfgeist aus und ist in der Lage auch hohe Rückstände aufzuholen. Weiter profitiert die „Wanger-Truppe“ regelmäßig durch den Einsatz von Spielern der „Ersten“ Mannschaft. Auch im kommenden Spiel gegen den TSV Simbach kann mit dieser Verstärkung gerechnet werden da im bayrischen Oberhaus die Saison für HT München bereits vergangenes Wochenende abgeschlossen wurde.

Zu den Top-Scorern der „Münchner Reserve“ zählen Fabian Riesenberger, derzeit auf Platz 13. der Torschützenliste sowie Florian Wastl. Sicherster Schütze vom 7m-Punkt ist Quentin Rodriguez auf Platz 10 des Staffel-Rankings. Generell reihen sich in jedem Spiel eine hohe Anzahl an Spielern in die Torschützenlisten ein, was ein Indiz für die Torgefahr von jeder Position abzeichnet.

Für die Innstädter gilt es in diesem Match die Niederlage vom letzten Spieltag gegen den TSV Ismaning aus den Kissen zu schütteln und wieder in die Siegesspur einzubiegen. Die Situation und der Gegner werden es dem Team von Headcoach Gerald Gabl nicht leicht machen und gerade deshalb ist Konzentration, totale Leistungsbereitschaft und vor allem die Moral gefordert die „schmerzende“ Abgabe des Spitzenplatzes schnell und vollständig ad acta zu legen und nur noch den Fokus auf die verbleibenden Herausforderungen zu legen.

Absolut erforderlich ist es, sich keine weitere Niederlage bei den ausstehenden 3 Partien zu leisten und sich damit die Chance zu wahren am Ende der Saison ganz oben zustehen, auch wenn es nicht mehr in den Eigenen Hände liegt, sondern man auf unwahrscheinliche, aber mögliche Ausrutscher von Ismaning hofft. Die „Isar-Devils“ müssen bei ihren 4 noch zu spielenden Matches, zum einen noch gegen die HSG Lauf/Heroldsberg antreten und Auswärts zum TSV Sauerlach, die den „Isi-Boys“ in der Vorrunde in heimischer Halle einen Punkt abtrotzen konnten.

Spielbeginn gegen die HT München II ist am Karsamstag um 16 Uhr in der „Hachinger-Halle“ in der Grünauer Allee. Personell kann Coach Gabl und „Co“ Chris Schrädobler wieder aus dem vollen schöpfen und damit in der „Crunchtime“ der Spielrunde auf jeder Position doppelt besetzt anreisen.


TSV scheitert an Ismaning - 11.04.2022

 

Die Handballer des TSV Simbach verlieren das Gipfeltreffen beim TSV Ismaning mit 34:27 vor sensationeller Fankulisse und rutschen auf den zweiten Platz der Landesligastaffel Mitte-Ost. Das Team von Headcoach Gerald Gabl kann nun nicht mehr aus eigener Kraft mit dem Aufstieg in die Bayernliga liebäugeln.

Bereits drei Minuten nach Anpfiff der Partie gab es den ersten Aufreger. Der Kapitän der Gastgeber Florian Elsinger wird mit einer roten Karten dem Platz verwiesen, nach dem er Matthias Schimpf mit einem Ellbogen-Check im Gesicht erwischt hatte. Nach der ungeplanten Behandlungspause ging es auf Augenhöhe weiter, auf beiden Seiten sehr schöne Kombinationen mit erfolgreichen Torabschlüssen bis zum 5:5. Bis hierher war das Abtasten der beiden Teams beendet und der Platzverweis verarbeitet.

Die Hausherren der „Isarena“ fortan die konzentriertere und konsequentere Mannschaft, die die Fehler der Innstädter kompromisslos in zählbares verwandelte und damit binnen zwei Minuten auf einen 3 Tore Vorsprung erhöhten. Die Niederbayern verzettelten sich in der Offensive zu häufig und brachten sich dadurch selbst mit unvorbereiteten Abschlüssen in die Bredouille. Alle Bälle die dann noch in Richtung Tor sausten entschärfte der Keeper der Hausherren, der generell ein gutes „Pfund“ des Ismaninger Erfolgs an diesem Tag, zusammen mit seinem Teamkollegen und Rückraum-Shooter Yannick Teschner ausmachte.

Der TSV Simbach nun im Zugzwang, kämpfte sich wieder auf einen Zähler ran, aber Fehlerquote und Abschlussschwäche, wie zum Ende der ersten Halbzeit unnötige, aber selbst verschuldete 2-Minuten-Strafen gegen die Gäste, ließen nicht mehr zu und so sah man sich schnell wieder einer größer werdenden Tordifferenz hinterherlaufen.

Resümee der ersten 30 Minuten war ein Spielstand von 18:11 für die „Isi-Boys“ und die Erkenntnis, dass die meisten Leistungsträger des TSV hinter ihren eigenen, aber auch den Erwartungen der überproportional zahlreich mitgereisten Fans, blieben.

Der zweite Durchgang nach Verschnaufpause und Traineransprache startete in der ersten Aktion für Simbach vielversprechend, jedoch nur bis zum Torabschluss. Es war „nur“ die nächste einer Vielzahl von Torchancen die Simbach als Geschenk verteilte oder am Torwart scheiterte. Stoisch konsequent im direkten Gegenzug die Isar-Devils mit Konter und Zählbarem für die Anzeigetafel.

Simbach über weite Strecken auch nicht wach genug, obwohl Stefan Babisch im Tor in der zweiten Halbzeit einen guten Beitrag leistete, das Ergebnis nicht noch höher ausfallen zu lassen, war es nahezu symptomatisch, dass sich die Abpraller der Gegner schnappte und wenn es im ersten Versuch mit dem Tor für den TSV Ismaning nicht funktionierte, gab es in den meisten Fällen einen zweiten Versuch über Nachwurf oder 7m-Strafwurf.

Obwohl Simbach stets mit über 5 Toren hinterherhinkte, könnte man noch zwei Mal, Hoffnung den Rückstand doch noch aufzuholen, interpretieren. Nach verpatzter erster Halbzeit machte in der 40 Minute Jan Josef von sich aufmerksam mit einem Tripple und verkürzte den zwischenzeitlich 9 Tor Rückstand von Simbach auf „nur“ noch 6. Der Ismaninger Trainer Christoph Ilg zückte unmittelbar seine grüne Karte für das Team-Time-Out, unterbrach den Spielfluss von Simbach, und sein Team egalisierte in der Folge gänzlich unbeeindruckt die Verkürzung der Tordifferenz.

Noch ein letztes Aufbäumen des Simbacher Teams knapp 15 Minuten vor dem Ende, eingeleitet von Kapitän Fabian Schwibach, verkürzte man noch einmal von 9 auf 5 Zähler bis 5 Minuten vor dem Ende und nutze hier die einzige attestierbare Schwächephase der „Isis“ bevor die Hausherren selbst wieder punkteten und das Ergebnis von 7 Toren Vorsprung ins Ziel zum Schlusspfiff trugen.

Die Enttäuschung auf Simbacher Seite war außerordentlich groß und jedem mit hängendem Kopf deutlich anzumerken. Es wäre endlich die Chance gewesen, nach langem Auf- und Umbau des Teams, dem Ziel bayrisches Handball-Oberhaus, ein großes Stück näher zu kommen. Aber der TSV Simbach verliert das Spiel mit 34:27 und war an diesem Tag gegen die Truppe aus Ismaning nicht gut genug und damit ohne Chance. Das komplette Team und jeder einzelne der Innstädter hätte an diesem Tag seine Bestform parat haben müssen, um eine Siegeschance zu generieren. Der TSV Ismaning gewinn somit das Spitzenspiel und voraussichtlich die Vorentscheidung zum Aufstieg in die Bayernliga absolut verdient. Souverän auch das Schiedsrichtergespann Grimm und Richter die das Spiel sehr gut leiteten.

Absolut reif für die nächsthöhere Spielklasse war an diesem Tag die Fankulisse des TSV Simbach. Bei ca. 150 mit- bzw. angereisten Zuschauern füllten die Niederbayern einen kompletten Sektor in der neuen „Isarena“ und unterstützten ihr Team leidenschaftlich und kompromisslos. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die den Weg auf sich genommen haben und diese außerordentlich fantastische Kulisse, für dieses wichtige Spiel und das Team der Herren ermöglicht haben! Vielen Dank!

 

Am kommenden Karsamstag den 16. April findet das nächste Auswärtsspiel bei HT München II statt, es ist das Nachholspiel der Rückrunde und ist ein wichtiger Prüfstein für das Team von Gerald Gabl nach der bitteren und enttäuschenden Niederlage in Ismaning, die Saison noch nicht abzuschreiben und auch die „passive“ Chance zu waren am Ende oben auf der Tabelle zustehen.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leon Lex;  Feld: Thomas Klampfer (3), Lukas Eichinger (8/7), Matthias Schimpf (3), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (2), Andreas Hillinger, Jan Josef (6), Marius Schachinger, Julian Henzel (1), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (3), David Kopp.


Simbach heiß auf das Spitzenspiel - 08.04.2022

 

Am Samstag den 9. April findet das Spitzenspiel in der Landesliga Mitte-Ost zwischen dem zweitplatzierten TSV Ismaning und dem erstplatzierten TSV Simbach statt. Die Ligarivalen trennt lediglich ein Punkt in der Tabelle, wobei der TSV Simbach bereits ein Spiel mehr auf Konto hat.

Das Team von Trainer Christoph Ilg und Co-Trainer Florian Nortz zeichnet sich besonders dadurch aus, dass bei jedem Match nahezu alle der Akteure in der Torschützenliste zu finden sind. Ein deutlicher Hinweis auf eine gut eingespielte Mannschaft mit der Qualität Tore von jeder Position zu erzielen.

Regisseur der Isi-Boys ist Jan Zobel, er dirigiert die Mannen der Isar-Devils spielbestimmend. Erfolgreichster Torschütze in den Reihen der Gastgeber ist Tom Notz, er rangiert derzeit auf Platz 6. des Liga-Rankings, gefolgt von Yannick Teschner auf Rang 12. Notz ist auch die erste Wahl von Trainer Ilg für die Ausführung der 7m-Würfe, bei denen der sichere Schütze, mit aktuell 35 Treffern, die Strafwurftabelle anführt.

Die vergangenen Partien von Ismaning wurden alle samt siegreich gestaltet, nur gegen die Regensburger Bayernligareserve wurde es in eigener Halle eine Zitterpartie, die die Münchner Vorstädter nur mit einem Last-Minute-Tor für sich entscheiden konnte. Der Wiedereinstieg ins Spielgeschehen von Kapitän Florian Elsinger, im vorletzten Kräftemessen der Ismaninger gegen den Derby-Rivalen vom Hachinger Tal, war mit entscheidend für ein positives Ergebnis aus Ismaninger Sicht. Aber besonders in diesem Match wurde deutlich, dass auch die Ilg’er Spieler Auszeiten nehmen, besonders vom Trainer kritisiert die hohe Quote an technischen Fehlern, Undiszipliniertheit wie Konzentrationspausen gepaart mit einer schwachen Chancenauswertung.

Im Simbacher Lager stehen die Zeichen gut mit einem, nicht nur gut gefüllten, sondern auch wieder mit einem Kader an die Isar reisen zu können, der größtmögliche Qualität beinhaltet. Ähnlich zu Beginn der Saison hat Headcoach Gerald Gabl nun eher wieder die Qual der Wahl seine Spieler auszuwählen, anders als in den vergangenen Wochen mit Mühe die freien Plätze zu füllen.

Kapitän Fabian Schwibach, der bereits in der Vorwoche gegen den TV Altötting seinen Testlauf absolviert hat, ist nun wieder an Board. Auch Lukas Eichinger hat seine Verletzung kuriert und wird ebenfalls im Kader stehen. Und mit Marius Schachinger (wellcome back!) steht eine weitere Personalie auf dem Plan für Einsatzzeiten.

Mit klarem Ziel vor Augen werden die Innstädter eine sehr gute Leistung an diesem Tag abrufen müssen, um in der „Isarena“ zu bestehen. Hellwach von der ersten Minute, eine agile und lauffreudige Defensive sowie ein diszipliniertes Angriffsspiel werden neben einer mannschaftlich geschlossenen Kampfbereitschaft die Chance eröffnen auch weiterhin den Tabellenersten zu markieren.

Das Team von Gerald Gabl und „Co“ Chris Schrädobler brennt auf dieses Match seit langem, denn die Partie ist richtungsweisend wer am Ende der Saison den Platz 1 für sich beanspruchen kann und damit den Aufstieg in die Bayernliga, obwohl für Simbach noch weitere schwere Matches in den kommenden Wochen bevorstehen. Die Regularien in dieser Saison, sind in Punkto Aufstieg eindeutig, nur der erstplatzierte einer Staffel am Ende der Spielrunde zieht das begehrte Los, der zweitplatzierte hat keine Chancen auf das bayrische Oberhaus.

Entsprechend der Tabellensituation und dem knappen Punkteabstand der beiden Teams ist für dieses Aufeinandertreffen kein klarer Favorit zu deklarieren. Obgleich der sehr unterschiedlichen Spielweisen der beiden Teams wird man sich auf Augenhöhe messen und ein kämpferisches wie hochspannendes Spiel zu erwarten sein.

 

Für die Fahrt zur „Isarena“ setzt der TSV Simbach dieses Mal zwei Fanbusse ein, die bereits zur Wochenmitte sehr gut ausgebucht waren. Für Kurzentschlossene ist die Anmeldung noch bis einschließlich Samstag 9. April unter 08571/5514 möglich, jedoch nur solange der „Vorrat“ reicht. Über weiterhin zahlreiche Teilnahme würden sich Team, Trainer und Verantwortliche sehr freuen. Anpfiff der Partie in der Grünfleckstraße 2, in 85737 Ismaning, ist um 19:30 Uhr. Die Hygieneregeln für die „Isarena“ schreiben das Tragen einer Maske vor, mit mindestens 750 Sitzplätzen bietet die Halle dafür reichlich Platz für Zuschauer.


TSV schafft klare Verhältnisse gegen Altötting - 05.04.2022

 

Die Herren des TSV Simbach Handball gewinnen das Derby gegen den TV Altötting deutlich und bleiben an der Spitze der Landesliga-Staffel Mitte-Ost.

Bereits nach den ersten zehn Spielminuten zückte die Gästetrainerin Fatime Imetovska die grüne Karte für das erste Team-Time-Out. Bis dahin war das Abtasten der beiden Teams erledigt und Simbach setzte sich erstmals mit einem Zähler ab. In der Folge ein letzter Ausgleich für die Wallfahrtstädter zum 3:3 bevor der TSV die Zügel in die Hand nahm und den Abstand zum Tabellenvorletzten sukzessive nach oben schraubte.

Die Innstädter agierten fortan aus einer agilen Defensive mit David Kopp und Julian Henzel vor einem erneut gut aufgelegten Stefan Babisch im Tor. In der Angriffsreihe der Innstädter dirigierte Matthias Schimpf das Spielgeschehen und es wurden die Lücken geschaffen für erfolgreiche Torabschlüsse.

Nach gut einem Drittel der Spielzeit waren die Verhältnisse zu Gunsten der Niederbayern zurechtgerückt, Altötting mit Mühe dem klar überlegenen Team von Headcoach Gerald Gabl zu folgen oder gar gefährlich zu werden. Mit einem guten „Polster“ von stets 5 bis 6 Toren Vorsprung verlor die Partei gleichzeitig ein stückweit an Spannung, was sich auch ein stückweit auf die Fehlerquote des TSV auswirkte. Der genaue Beobachter konnte dies, neben offensichtlich unnötig vergebenen Torchancen, auch am Unmut des TSV-Coaches beobachten der tigerartig vor der Simbacher Bank hetzte und die Undiszipliniertheit kritisierte.

Beim Spielstand von 15:9 für die Mannen vom Inn wurden die Seiten gewechselt und beide Teams starteten in die zweiten 30 Minuten mit jeweils einem Mann in unterzahl. Dem weiteren Spielverlauf gab dies jedoch keine Trendwende. Simbach erweiterte Zug um Zug den Abstand zu den Gästen und Gerald Gabl nutzte die Gelegenheit, um sowohl verschiedene Defensivvarianten zu testen als auch frische Spieler in das Geschehen zu integrieren.

Neben Fabian Plaza, der wie in den vergangenen Partien bereits Einsatzzeiten verbuchen konnte, verbrachte auch Kapitän Fabian Schwibach seine erste Einsatzzeit, nach knapp 8-wöchiger Verletzungspause, wieder auf dem Spielfeld. Mit der entsprechenden Vorsicht aber wichtiger noch, die ersten Meter auf dem Weg der Rückkehr in den Kader waren schmerzfrei geschafft, endlich! Im Hinblick auf die folgenden Spiele eine äußerst positive Personalentwicklung, auch wenn Andreas Hillinger, speziell in diesem Spiel, mit 5 Treffern ein Ausrufezeichen setzte.

Mit dem Schlusspfiff der Unparteiischen, bei einem über weite Strecken unaufgeregten Spiel, hatte der TSV Simbach seine Pflicht mit einem deutlichen 29:16 Sieg in eigener Halle erfüllt und rangiert weiter auf Platz 1 der Staffel-Tabelle. Erfolgreichster Torschütze war abermals Jan Josef der 10 Treffer zum Erfolg beisteuerte und inzwischen nur noch 5 Tore vom Spitzenplatz der Torschützenliste entfernt ist.

Im Fokus steht für den TSV nun das kommende Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten TSV Ismaning. Diese Partie gilt als Vorentscheid für den Aufstieg in die Bayernliga und die Vorzeichen für die Innstädter bessern sich in personeller Hinsicht. Zum einen wird hier auch Lukas Eichinger, nach überwundener Verletzungspause, wieder für Einsatzzeiten zur Verfügung stehen, zum zweiten hat auch Marius Schachinger wieder seine Verfügbarkeit signalisiert.

Für die Fahrt zur „Isarena“ setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag den 9. April um 16:30 Uhr am Simbacher Busbahnhof. Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514. Über zahlreiche Teilnahme würden sich Team und Verantwortliche sehr freuen.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Fabian Plaza, Thomas Klampfer (1), Lukas Eichinger, Matthias Schimpf (4/3), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (5), Andreas Hillinger (5), Jan Josef (10), Julian Henzel, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach, David Kopp (2).


Derby-Time in der Innstadt - 01.04.2022

 

Die Herren 1 des TSV Simbach Handball bestreiten am Samstag, den 2. April, ihr Rückspiel gegen den TV Altötting in eigener Halle zu ungewohnter Anwurfzeit. Die Gäste aus dem gleichnamigen Landkreis haben in der vorherigen Saison den Aufstieg in die fünfthöchste Spielklasse erreicht, rangieren derzeit aber wieder auf einem Abstiegsplatz mit 4:20 Punkten und nur zwei Siegen aus den bisherigen 12 absolvierten Ligaspielen in der Landesliga Mitte-Ost.

Die Mannschaft um das Trainergespann Fatime Imetovska und Katrin Noserke zeichnet sich in ihren Partien durch mannschaftliche Geschlossenheit und absoluten Kampfgeist aus. Die spielerisch auffälligsten Akteure der Wallfahrtsstädter sind der hochgewachsene Stefan Baaken, Simon Antwerpen und der Top-Scorer des Teams Patrick Malz, er rangiert aktuell auf Rang 10 der Staffel-Torschützenliste und ist nach Baaken der sicherste Schütze vom 7m-Punkt.

Im zweiten Spiel dieser Saison fand im September vergangenen Jahres das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams statt. Nach langwierig holprigem Start des TSV in dieses Match nahmen die Niederbayern am Ende die zwei Punkte mit nach Simbach, wobei man sich damals, trotz annähernd Bestbesetzung, äußerst schwer durchsetzen konnte das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Eindrucksvoll bewies der sehr junge TSV-Torhüter Moritz Voll, in Vertretung von Stefan Babisch, seine erstklassigen Reflexe und sicherte  seinem Team, vor allem in der Anfangsphase, einen wichtigen Torevorsprung.

Das Bild der Mannen von der Grenzstadt hat sich seit dem, in personeller Hinsicht, deutlich verändert. Seit Anfang diesen Jahres zeichnen Verletzungssorgen regelmäßig das Antlitz von Headcoach Gerald Gabl und Co Chris Schrädobler. Trotz der ohnehin angespannten Situation durch die „C“-Pandemie und der Anzahl an verletzungsbedingten Absenz von vielen Leistungsträgern kam der TSV bisher, mit nur einer unnötigen aber verdienten Niederlage in Lauf/Heroldsberg, mit einem blauen Auge durch diese Zeit, und hat nach wie vor den weiteren Verlauf der Saison selbst in der Hand.

Für die Spieler um Kapitän Fabian Schwibach heißt es auch an diesem Spieltag wieder vollen Einsatz zu zeigen, eine Niederlage oder auch ein Remis gegen den TV Altötting könnte, selbst im Vorgriff auf das Anstehende Spitzenspiel zwischen dem Erstplatzierten TSV Simbach und dem Zweitplatzierten TSV Ismaning am darauffolgenden Wochenende, mit siegreichem Ausgang für Simbach, die Träume vom bayrischen Oberhaus platzen lassen.

Das Team von Gerald Gabl wird voraussichtlich in selber Formation wie vergangenes Wochenende in Altenerding zur Verfügung stehen, mit einer Ausnahme; Fabian Schwibach könnte bei erfolgreichem und komplikationsfreien Abschlusstraining sowie Freigabe der Physiotherapeuten die ersten Spielminuten, nach seinem Muskelriss im Adduktorenbereich, wieder auf dem Spielfeld testen. 

Anpfiff des Matches der Herren 1 an diesem Spieltag ist ausnahmsweise bereits um 16 Uhr. Unmittelbar vorher bestreitet die männliche A-Jugend in der Landesliga ihre Partie um 14 Uhr gegen den TSV Vaterstetten. Im Anschluss an das Spiel der Herren 1 findet um 18 Uhr das Spiel der Damen 1, ebenfalls gegen den TV Altötting, in der Landesliga Mitte statt. Am Sonntag den 3. April beendet die weibliche C-Jugend um 11 Uhr gegen den TSV Ismaning II das Handballwochenende in der Richard-Findl-Halle in Simbach. Corona-Regeln für Zuschauer sind 2G und FFP2.


TSV Simbach bleibt an der Tabellenspitze - 28.03.2022

 

Die Handballer des TSV Simbach bestehen das Spiel beim Schlusslicht in Altenerding mit 30:25 trotz kritischem Personalstand und bleiben damit weiter an der Tabellenspitze der Landesliga Mitte-Ost. 

Die Partie in der Semptsporthalle, im Vorort von Erding bei München, begann durchwachsen. Auf beiden Seiten startete man mit mäßiger Chancenauswertung und wackeliger Defensive. Sowohl Heim- als auch Gastmannschaft wirkten bemüht das Spiel an sich zu ziehen jedoch stets mit dem Eindruck die Handbremse nicht lösten zu können.

Nach 20 Minuten Spielzeit reichte Headcoach Gerald Gabl bereits das erste Team-Time-Out für die Innstädter ein. Bis dahin Simbach stets mit einem Zähler im Rückstand oder mit Mühe, Zug um Zug, den Ausgleich wieder herzustellen. Nach der kurzen Verschnaufpause und taktischen Sortierung wendete sich das Blatt zu Gunsten der Gäste aus Niederbayern.

Die Abwehrreihe um David Kopp und Jonas Hennersberger gewann an Stabilität und die Offensive mit mehr Spielfluss wie geringfügig höherer Torquote sorgte in der 23. Spielminute prompt für den ersten zwei Tore Vorsprung für den TSV. Dennoch wurde, trotz einer kurzfristigen drei Tore Führung, verpasst, die Führung zu halten oder sogar auszubauen. Nach wie vor haderte man auf Simbacher Seite mit zu vielen unvorbereiteten Aktionen vor dem Gehäuse der Gastgeber.

Diese Gelegenheiten nutzte die SpVgg Altenerding um die Tordifferenz bis zum Ende der ersten 30 Minuten wieder bis auf einen Zähler zu schmälern. Einzig Torhüter Stefan Babisch glänzte durchgängig in der ersten Halbzeit mit Paraden, die den TSV im Spiel hielten und verhinderte damit vor allem in den ersten 20 Spielminuten einen deutlicheren Rückstand. Spielstand zum Pausentee 12:11 aus Simbacher Sicht.

Der Start in die zweite Halbzeit war spielerisch vergleichbar zur Ersten jedoch mit deutlich erhöhtem Tempo. Beide Teams zeigten sich kampfbereit aber die Fehlerquote verhinderte einen Befreiungsschlag, sowohl auf Seiten der Gäste als auch auf Seiten der Gastgeber.

Binnen 15 Minuten hatten die Innstädter zwei Mal die Nase ein gutes Stück vorn, mit drei Toren Vorsprung. Jedoch egalisierten die „Biber“ aus Altenerding das Ergebnis auch zwei Mal und kamen jeweils zum Anschlusstreffer.

Nach dem unmittelbar folgenden Team-Time-Out der Hausherren begann die bereits vorher installierte taktische Maßnahme von Gerald Gabl, die Umstellung der Defensive auf eine 5:1 Abwehr, langsam Früchte zu tragen. Mit Fabian Plaza war in vorgezogener Position nun ein agiler Aktivposten, den die Angriffsreihe von Altenerding als zunehmenden Störfaktor hinnehmen musste.

Parallel avancierte Tobias Schimpf in der Offensivformation zum Torgaranten, nutze dabei konsequent und effektiv die Lücken in der Defensive der Spielvereinigung, und stellte 10 Minuten vor dem Ende zum letzten Mal eine drei Tore Führung für Simbach ein, bevor er die Differenz in Folge auf 4 Zähler schraubte.

Die Handbremse auf Seiten der Innstädter war nun endgültig gelöst. Tim Manthey, der bereits im Vorfeld mit einer 100%-Quote vom 7m-Punkt auf sich aufmerksam machte, erhöhte in der nächsten Offensiv-Aktion auf eine fünf Tore Führung, bevor Routinier Andreas Hillinger mit seinem Treffer zur zwischenzeitlichen sechs Tore Führung sieben Minuten vor dem Ende endgültig die Vorentscheidung zum Stand von 27:21 für Simbach markierte.

Der inzwischen für Stefan Babisch eingewechselte Leon Lex entschärfte im direkten Gegenzug noch einen Strafwurf der Gastgeber, bevor Thomas Klampfer den Schlusspunkte zum 30:25 für Simbach setzte.

In Summe eine mannschaftlich geschlossene Leistung des TSV Simbach mit Potential nach oben hinsichtlich Chancenauswertung und Minimierung technischer Fehler. Garant für eine hohe Anzahl an Treffern ist nach wie vor Jan Josef, der sich auch in diesem Spiel wieder die Torschützenkrone mit 10 Treffern sichert.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Fabian Plaza (2), Thomas Klampfer (1), Lukas Eichinger, Jonas Hennersberger (1), Tobias Schimpf (5), Timo Brunnenkann, Jan Josef (10), Tim Manthey (6/3), Andreas Hillinger (3), David Kopp (2).


Simbach zu Gast beim Schlusslicht - 26.03.2022

 

Am Samstag, den 26. März, findet das Nachholspiel zwischen dem TSV Simbach und der SpVgg Altenerding statt. Dabei stehen sich der Tabellenerste und der Tabellenletzte der Landesliga Mitte-Ost gegenüber.

Es ist, unmittelbar nach dem Ligarivalen aus Altötting, mit 1 Stunde Fahrzeit die kürzeste Reise zu einem Auswärtsspiel des TSV in dieser Spielrunde und die Erfolgsaussichten für die Innstädter sollten nicht besser sein. Mit 0:20 Punkte zählen die „Bieber“ aus Altenerding bereits jetzt zu den sicheren Abstiegskandidaten nach Saisonende.

Sehr lange hatten die Gastgeber auf die Fertigstellung der Renovierung ihrer Halle gewartet, weswegen auch die Zwischenansetzung für dieses Spiel im Januar diesen Jahres noch mal verschoben wurde. Erst am 5. März hatte die Mannschaft um das Trainergespann Peter Mesiarik und Martin Varga nach monatelangem Warten wieder die Gelegenheit ihr gewohntes Spielfeld für den Ligabetrieb zu nutzen. Denkbar schlechte Bedingungen, um den Wettkampfmodus aufrecht zu erhalten, auch wenn alternative Hallen zur Verfügung standen, in denen jedoch ohne Haftmittel trainiert und teilweise auch gespielt wurde.

In den 3 jüngsten Partien von Altenerding in diesem Jahr sind dennoch knappe Ergebnisse mit nur einem Tor Unterschied zum Remis erzielt worden, unter anderem gegen die HT München II sowie den TSV 1861 Mainburg. Ein markantes Zeichen für mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfgeist in Anbetracht der Tabellensituation.

Auf Simbacher Seite zeigt man sich nach dem gelungenen Rückspielsieg gegen die HSG Lauf/Heroldsberg in heimischer Halle wieder versöhnlich. Es waren wichtige zwei Punkte im Rennen um den Spitzenplatz der Staffel. Mit der Personalsituation ist man in Simbach hingegen weiterhin unglücklich unterwegs. So muss auch in dieser Partie auf mehrere Leistungsträger verzichtet werden, ausgerechnet wo in die finale Phase der Saison eingebogen wird, darf man sich trotz der einschneidenden Spielerdezimierung keinen Patzer mehr leisten, denn der Verfolger vom TSV Ismaning ist den Niederbayern mit nur einem Punkt Abstand dicht auf den Fersen und hat zudem noch ein Spiel weniger als Simbach.

Der TSV muss mit dem verbleibenden Stammpersonal wieder eine disziplinierte und kämpferische Leistung auf das Parkett legen, um in der Altenerdinger Semptsporthalle zu bestehen, auch wenn es vermeintlich „nur“ gegen das Schlusslicht der Liga zu bestehen gilt. Spielbeginn im Pretzener Weg 20 ist um 18:30 Uhr.


Revanche im Rückspiel: Simbach schlägt Lauf-Heroldsberg 22:20 - 21.03.2022

 

Nach der Niederlage vor Wochenfrist hat der TSV zuhause die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt und Platz eins in der Landesliga verteidigt. Das erforderte allerdings ein Stück echt harter Arbeit.

Ganz entspannt hatte sich die Personalsituation bei den Innstädtern nicht: Lukas Eichinger und Fabian Schwibach waren zwar bei der Mannschaft, allerdings konnte noch keiner der beiden eingesetzt werden. Dafür standen Stefan Babisch und Andreas Hillinger wieder im Kader - und beiden sollte eine mitentscheidende Rolle zukommen.

Der Beginn ließ bereits auf eine intensive Partie schließen: Beide Mannschaften legten viel Kraft und Körper in die Defensive, und so dauerte es fast 4 Minuten, bis der erste Treffer zu verzeichnen war.

Die Gastgeber kamen dabei zunächst besser in Tritt: Jan Josef, Andreas Hillinger und ein sehr gut aufgelegter Julian Henzel sorgten für eine Simbacher 6:1-Führung, während David Kopp als Schwibach-Vertreter die Defensive gut organisierte. Was dann noch durchkam, wurde sichere Beute von Stefan Babisch. Die erste Viertelstunde stand so eindeutig im Zeichen der Simbacher.

Danach kamen auch die Gäste besser ins Spiel: Ebenfalls mit einer guten Defensivreihe und einem starken Kreisläufer suchten und fanden sie ihre Chancen und erzielten nun ihrerseits Tor um Tor. Mit dem Ausgleich zum 7:7 hatte dann Simbach-Coach Gerald Gabl genug gesehen und nahm nach 24 Minuten eine erste Auszeit, um neu zu sortieren.  

Auf Augenhöhe ging es dann flott weiter: Die Gäste versuchten, Jan Josef aus dem Spiel zu halten und einfache Tore des Simbacher Rückraum-Schützen zu verhindern - den Platz nutzte jedoch Julian Henzel und scorte auf der anderen Rückraumseite. Beide Team gingen durchaus körperlich zu Werke, was sich im Laufe des Matches in viele Zeitstrafen niederschlagen sollte. Spielmacher Matthias Schimpf traf für die Hausherren zum 11:9, Gäste-Kreisläufer Laugner verkürzte per Strafwurf und einem seiner insgesamt 10 Treffer für die Gäste auf 11:10. Halbzeit in einer munteren und spannenden Begegnung.

Der zweite Durchgang begann für die Simbacher dann denkbar schlecht:  3 Zeitstrafen in Folge dezimierten die Gabl-Jungs und ließen die Gäste zum Ausgleich kommen. Trotz Unterzahl hielten die Hausherren dagegen und konterten durch Matthias Schimpf zum 13:12.  Dann folgte der wohl kurioseste Treffer der Partie: Eine schnelle Ballstaffette öffnet eine Autobahn für Jan Josef, er springt frei durch und scheitert an Gäste-Keeper Borschel. Der Abpraller kommt zu Tim Manthey, dessen Nachwurf Borschel erneut mit Glanzparade pariert. Wieder springt der Ball ins Feld, Routinier Andreas Hillinger schaltet am schnellsten und verwandelt im dritten Versuch zum 14:12. Spätestens ab hier war Feuer unter dem Hallendach. Nun waren die Gäste in Unterzahl - und glichen trotzdem zum 15:15 aus. 45 Minuten sind vorbei, noch 15 Minuten zu spielen. Ein Dreierpack von Henzel, Josef und Mathias Schimpf bringt den TSV mit 19:16 in Front, es riecht nach Vorentscheidung.

Nach kleinem Gerangel müssen David Kopp und für Lauf-Heroldsberg Daniel Laugner für 2 Minuten vom Feld, Sekunden folgt mit Jonas Hennersberger ein weiterer Simbacher. Viel Platz auf der Platte - aber Unterzahl für die Simbacher und damit die Chance für die Gäste, wieder heran zu kommen.

Es folgen die wohl besten 2 Minuten der Partie - zumindest für Simbach: Babisch hält den Wurfversuch der Gäste, Ballgewinn für Simbach und Tobias Schimpf im direkten Gegenzug zum 20:16. Auch im nächsten Angriff hält der Simbacher Schlussmann den Ball fest, diesmal Gegenstoß durch Jan Josef, 21:16. Nächster Ballbesitz für die Gäste, Tim Manthey fängt einen Pass ab und erzielt das 22:16 knapp 4 Minuten vor dem Ende. 

Das wars, das muss reichen und das reichte auch. Nach einer weiteren Zeitstrafe für David Kopp können die Gäste zwar noch 4 Treffer in Folge erzielen und verkürzen, aber dann ist die Zeit um. 22:20 steht es am Ende einer intensiven und hoch spannenden Partie. 

Simbach gewinnt 2 wichtige Punkte im Aufstiegskampf und übersteht eine weitere Woche ohne Schwibach und Eichinger mit einer starken Mannschaftsleistung. Herausragend dabei Torhüter Stefan Babisch u.a. mit 2 parierten Strafwürfen, Julian Henzel mit 6 Treffer und eine starke Defensivleistung von David Kopp.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Fabian Plaza, Tom Klampfer, Mathias Schimpf (4), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (3), Timo Brunnenkann, Jan Josef (6), Julian Henzel (6), Tim Manthey (1), Andreas Hillinger (2), David Kopp


Zuhause zweiter Anlauf gegen Lauf/Heroldsberg - 17.03.2022

 

Am Samstag den 19. März findet das Rückspiel gegen die HSG Lauf/Heroldsberg, unmittelbar eine Woche nach der deutlichen Niederlage in Lauf, statt. Mit 18:4 Punkten ist der TSV nach wie vor an der Spitze der Tabelle und empfängt den weiter auf Platz 4 rangierenden HSG in heimischer Halle.

Nach dem Patzer in der Haberloh-Halle von Lauf, mit einer durch Verletzungen und Krankheit stark geschwächten Mannschaft, stehen die Zeichen im anstehenden Rückspiel wieder ein Stück weit besser für den TSV. Nach wie vor müssen zwar die Leistungsträger Kapitän Fabian Schwibach und Spielgestalter Lukas Eichinger verletzungsbedingt pausieren, dennoch stehen die Zeichen gut, dass Stammtorhüter Stefan Babisch wieder mit von der Partie sein wird. Und auch unser derzeitiger Ersatzmann für die Kreis-Position Andreas Hillinger, wird in dem für Simbach richtungsweisenden Match, wieder an Bord sein. Zwei wichtige Personalien, die der im Hinspiel wackelig wirkenden Defensive, mehr Stabilität verleihen und Wechselmöglichkeiten liefern werden.

Mehr oder minder befinden sich die Tigerenten aus Mittelfranken derzeit in derselben Personalströmung wie die Niederbayern. Es gilt auch hier verletzungs- und krankheitsbedingt wichtiges „Spielermaterial“ zu kompensieren. Die Mannschaft von Trainer Markus Korn hat das vergangene Woche besser verarbeitet, insbesondere durch sehr viel Geduld im richtigen Moment entscheidende Fehler eben nicht zu machen und dadurch nahezu vollständig über 60 M inuten eine Nasenlänge Vorsprung zu halten. Die beiden Auffälligsten Akteure bei der HSG sind die Nummer 24 Jens Scheuerer sowie die 17 Daniel Laugner. Beide sorgen in der Offensive für knapp 50 % der Treffer und beide sind auch die gesetzten sowie sicheren Torschützen für die 7m-Versuche bei den Gästen.

Die Innstädter sind ab Spielbeginn zum Siegen verpflichtet, will man die Chance auf den Aufstieg ins bayrische Oberhaus nicht noch weiter schmälern. Mit den Rückkehrern in die Mannschaft und der zu vergangener Woche völlig konträren Kulisse in heimischer Halle, steht die Partie bereits jetzt unter vielversprechenderen Vorzeichen. Zudem ist das Team von Headcoach Gerald Gabl und Co Chris Schrädobler auf Wiedergutmachung aus, denn das Potential das Spiel für sich, aus eigner Kraft zu entscheiden, ist definitiv und trotz der Umstände, gegeben. Einen klaren Favoriten kann man dennoch nur der Papierlage wegen dem TSV zuschreiben, mit zusätzlich Schwi bach und Eichinger im Aufgebot wären die Ansprüche wesentlich klarer, absolut eindeutig mit Schachinger und Syrinek oben drauf.

Spielbeginn der Herren 1 ist um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle, bereits um 16 Uhr findet das Spitzenspiel der Damen 1 gegen den erstplatzierten TG Landshut statt und um 20 Uhr beschließen die Herren II, mit ihrem zweiten Relegationsspiel gegen den Abstieg aus der Bezirksliga, den Spieltag gegen den TSV Indersdorf. Am Sonntag den 20. März heißt der Gegner für die männliche A-Jugend von Elmar Voll in der Landesliga um 13 Uhr TSV 1861 Mainburg und um 15 Uhr kämpfen die Damen II von Trainer Michael Lauber in der Aufstiegsrelegation um Punkte gegen die HF Scheyern.


Ein Rückschlag im Aufstiegskampf - 16.03.2022

 

Das war ein Rückschlag im Aufstiegskampf: Die Handballer des TSV Simbach haben am Wochenende die zweite Saison-Niederlage kassiert, bei der HSG Lauf/Heroldsberg unterlagen die Innstädter am Ende deutlich mit 25:33. Letztlich konnte das Team von Trainer Gerald Gabl den Ausfall von fünf fehlenden Stammkräften nicht kompensieren. "In Sachen Meisterschaft ist aber noch nichts entschieden", sagte Sportlicher Leiter Wolfgang Münzer, "wir stehen immer noch auf Platz 1 – wenn auch mit einem Spiel mehr als Verfolger Ismaning."

Für das Match bei der HSG Lauf/Heroldsberg musste kurzfristig auch Torwart Stefan Babisch passen. Neben dem Routinier zwischen den Pfosten fehlten zudem die erst seit kurzem angeschlagenen Lukas Eichinger und Fabian Schwibach sowie Marius Schachinger und Jan Syrinek.

Aber nicht nur deshalb kam das Gabl-Team nach einer knapp 300 Kilometer langen Anreise in Mittelfranken zunächst schwer in die Gänge. Zwar führten die Niederbayern nach zehn Minuten mit 5:4, doch ab diesem Zeitpunkt nahmen die Hausherren das Heft mehr und mehr in die Hand. Den Simbacher Schützen hingegen versagten vor dem gegnerischen Tor die Nerven, einzig Tim Manthey überzeugte an diesem Tag mit Sicherheit im Abschluss. Mit sechs seiner insgesamt zehn Tore hielt er den Tabellenführer in Hälfte 1 noch im Spiel, in die Kabinen ging’s beim Stand von 13:15 aus Simbacher Sicht.

Nach dem Wechsel wollten die Gäste Druck machen – dies misslang allerdings. Zunächst änderte sich wenig am Zwei-Tore-Vorsprung, doch nach sechs Minuten musste Julian Henzel für zwei Minuten auf die Strafbank. Wegen eines Wechselfehlers musste fünf Sekunden später auch Thomas Klampfer für zwei Minuten pausieren – der vielleicht entscheidende Moment in der Partie.

Die körperlich starken Hausherren nutzen die doppelte Überzahl und bauten ihren Vorsprung auf vier Tore aus. Als Andreas Vollmer in Minute 45 das 24:19 erzielte, waren die Mittelfranken endgültig in die Siegerstraße eingebogen. In der Defensive agierte das Gabl-Team weiter zu passiv und gestattete den Hausherren weitere einfache Tore, Torhüter Leon Lex wurden von seinen Vorderleuten meist alleine gelassen.

In der Offensive hingegen konnten sich Josef & Co. gegen eine an diesem Tag körperlich überlegene Formation nicht durchsetzen, "es fehlte der Spielfluss und wir kamen meist nur durch Einzelaktionen zu Toren", fasste Sportchef Münzer zusammen. Zehn Minuten vor Abpfiff schwand endgültig die Hoffnung auf einen Zähler, die Gastgeber nutzen technische Fehler und Unkonzentrierten – wie Fehlpässe oder überhastete Abschlüsse – der Simbacher gnadenlos aus und schraubten das Ergebnis von einem 26:22 zum Schluss-Resultat von 33:25. "Diese HSG war für uns heute nicht kontrollierbar", bilanzierte Münzer.

Jetzt haben die TSV-Handballer eine Woche Zeit, ihr Mütchen zu kühlen, am kommenden Samstag steht die nächste Aufgabe an, wieder gegen die HSG Lauf/Heroldsberg. Das Top-Duell gegen den TSV Ismaning ist auf den 9. April terminiert. Die Münchner Vorstädter rangieren mit einer Niederlage und einem Remis zwar hinter dem TSV, haben aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. "Wir hoffen, dass bis zu diesem Match zumindest wieder Stefan Babisch fit ist und Routinier Andreas Hillinger wieder aushelfen kann", sagt der Sportliche Leiter. − mis/td (Quelle pnp, 16.03.2022)

 

Für den TSV Simbach spielten: Tor: Leon Lex, Alexander Schreiner; Feld: Matthias Schimpf (4/1), Fabian Plaza, Thomas Klampfer, Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (3), Timo Brunnenkann, Jan Josef (7), Moritz Paukner, Julian Henzel (1), Tim Manthey (10/4), David Kopp.


„Letztes Saisonspiel für den TSV …“ - 11.03.2022

… hätte die diesjährige Meisterschaftsrunde nicht Corona bedingt unterbrochen werden müssen!

 

Am Sonntag den 13. März sind die Simbacher Handballer zu Gast bei der HSG Lauf/Heroldsberg, was eigentlich den Schlusspunkt der Saison 2021/22 markieren sollte. Inzwischen ist das neue Datum für das Ende dieser Spielrunde auf 8. Mai terminiert und es folgen bis dahin alle nachzuholenden Spiele.

Simbach ist mit dem jüngsten Erfolg in heimischer Halle am vergangenen Wochenende gegen den SC Schwabach nach wie vor auf Platz 1 der Landesliga Mitte-Ost und weiter auf Erfolgskurs. Trotz der verletzungsbedingten Abwesenheit eines Schlüsselspielers haben die TSV’ler mit geschlossener Mannschaftsleistung und engagierter Defensive gut Paroli geboten und zwei wichtige Punkte verbucht.

Die kommende Aufgabe im Nordosten von Nürnberg wird aber nicht nur aufgrund der Reisezeit ungleich schwieriger. Der Gegner ist für das Team vom Inn bis dato eine völlige Unbekannte im Ligabetrieb. Die sonst in der Nordstaffel gesetzten „Tigerenten“ sind aufgrund der diesjährigen Staffelaufteilung im Arrangement Mitte-Ost gelandet und haben bis Mitte November des letzten Jahres eine 5:1 Siegesserie eingefahren. Die HSG steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz mit 11:7 Punkten aus 9 Pflichtspielen, eine Partie weniger als der TSV. Das letzte Match dieser Meisterschaftsrunde liegt für die Mannen um Trainer Markus Korn schon eine Weile zurück, Mitte Februar musste sich die Mannschaft der „Adler-Reserve“ aus Regensburg knapp geschlagen geben. Auch aus den beiden unmittelbar vorherigen Spielen konnte nur 1 Punkt zuhause gegen Sauerlach auf der Habenseite verbucht werden. Zuletzt plagten auch Verletzungssorgen die „Tigerenten“, das Fehlen von drei Stammkräften im Kader machte es schwierig gegen die Kontrahenten in der oberen Tabellenhälfte Punkte einzufahren.

Ob sich die Kaderbreite der Spielgemeinschaft aus dem mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt inzwischen wieder stabilisiert hat bleibt für Simbach abzuwarten. Es ist gut möglich, dass sich nun Simbach selbst in der Situation befindet, wo sich Lauf/Heroldsberg personell zum Restart im neuen Jahr befand. Denn das Team von Headcoach Gerald Gabl plagen ebenfalls große Verletzungssorgen. Erst der Ausfall von Kreisspieler und Kapitän Fabian Schwibach aufgrund eines Adduktorenrisses, und vergangene Woche wurde zudem Spielmacher Lukas Eichinger mit gebrochener Nase vom Feld begleitet. Die Zwangspause von Eichinger ist ein weiterer derber Schlag für die Niederbayern im derzeitigen Verletzungskarussell. Zwei absolute Leistungsträger der Innstädter die kaum zu kompensieren sind können somit nur abseits des Feldes dabei sein. Weitere Fragezeichen stehen im Moment noch hinter Jonas Hennersberger, Thomas Klampfer und Christoph Simböck. Auch sicher nicht dabei sein wird, ist Routinier und Abteilungsleiter Andreas Hillinger, der für den verletzten Fabian Schwibach einspringt aber am Sonntag bei der Taufe seiner kleinen Tochter nicht fehlen darf! Positiv zu verzeichnen ist die Rückkehr von Julian Henzel ins TSV-Team, ein Garant für starke Defensivleistungen und Wurfgewalt in der Offensive.

Die Euphorie und der Ehrgeiz in den Simbacher Reihen ist dennoch ungebrochen am Sonntag um 16 Uhr in der Laufer Haberloh-Halle, zählbares mit nach Hause zu nehmen. Trotz und gerade wegen der derzeitig dünnen Kaderdecke hat der TSV bereits am vergangenen Spieltag eindrucksvoll bewiesen wie bei der Absenz von Leistungsträgern verfahren wird und sich dabei eine noch geschlossenere Einheit formiert.


Simbacher Handballer revanchieren sich mit 35:21 für Hinspiel-Niederlage in Schwabach und bleiben an der Tabellenspitze - 08.03.2022

 

Nur einmal mussten die Innstädter in dieser Spielzeit Punkte lassen: Beim Hinspiel in Schwabach. Diese unerwartete Niederlage ist nach dem Rückspiel nun auch zurecht gerückt. Beim deutlichen 35:21 Heimerfolg (Halbzeitstand 17:8) blieben die Gäste völlig chancenlos und hatten dabei Glück, dass das Ergebnis nicht noch klarer ausfiel. 

In den ersten Minuten merkte man den Hausherren die mehrwöchige Pause deutlich an: Nach 4 Wochen Unterbrechung und zudem ohne Kapitän Fabian Schwibach mussten sich die TSVler erst wieder finden. Für den mit Adduktorenproblemen pausierenden Schwibach stand Routinier und Abteilungsleiter Andreas Hillinger im Aufgebot, um die vakante Kreisläuferposition zu besetzen. Die Partie startete zerfahren, ungenaues Spiel und vergebene Großchancen hüben und drüben. Während bei den Gastgebern sichtlich der Rost abgebürstet werden musste, hatten die Gäste aus Mittelfranken ganz andere Probleme. Als einziger Verein dürfen die Schwabacher in eigener Halle kein Haftmittel verwenden und hatten mit dem klebrigen Geschoss sichtlich ihre Mühe. In der ersten Viertelstunde trafen Tobias Schimpf und Lukas Eichinger für die Gastgeber, die schnell 8:3 in Front lagen. Dabei hatte sich Simbach-Coach Gerald Gabl allerdings schon mehrfach die Haare gerauft, denn seine Schützlinge hatten hier bereits 3-4 sogenannte Hundertprozenter liegenlassen. Dass sich das nicht rächte, lag vor allem an den Gästen, die nicht zurecht kamen und den langsam in Fahrt kommenden Simbachern immer mehr hinterherlaufen mussten . Dies gipfelte in der 20. Minute in einem wirklich ungeschickten Foul an Spielmacher Lukas Eichinger, der mit blutender Nase vom Platz musste und auch im Laufe der Partie nicht mehr zurückkommen sollte. Die gut leitenden Unparteiischen Heimrich und Kopp mussten entsprechend reagieren und die ausgesprochene Zeitstrafe half den Gästen alles andere als besser ins Spiel zu finden. Anders hingegen lief es für Jan Josef: Der Simbacher Rückraumschütze kam immer besser in Fahrt und konnte 7 seiner insgesamt 8 Treffer im ersten Durchgang erzielen. 17:8 stand es nach 30 Minuten, als zur Halbzeit die Seiten gewechselt wurden. 

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts Grundlegendes: Die Simbacher waren und blieben die deutlich bessere Mannschaft und konnten es sich leisten, weitere hochkarätige Chancen auszulassen und trotzdem den Vorsprung immer weiter auszubauen. Dass die nicht gerade von Spannung und einem knappen Ergebnis lebende Partie tr otzdem unterhaltsam blieb, war einmal mehr Verdienst von Flügelflitzer Tim Manthey, der neben sehenswerten Treffern auch durch spektakuläre Rettungsaktionen in der Defensive glänzen konnte. Nachdem Mathias Schimpf und Tom Klampfer ihre offensiven Duftmarken gesetzt hatten stand es nach 40 Minuten deutlich 26:13 – damit war es Zeit für Headcoach Gerald Gabl, allen Spielern Spielzeit zur geben und fleißig durchzuwechseln. Das Highlight im zweiten Durchgang war dann ein Kempa-Anspiel von Tobias Schimpf auf David Kopp, der sicher verwandelte. Auch die Youngster Leon Lex, Alexander Schreiner, Fabian Plaza, und Sebastian Schinagl bekamen ihre Minuten und konnten Landesliga-Luft schnuppern, bevor Thomas Klampfer mit seinem Treffer zum 35:21 Endstand den Schlusspunkt setzte. 

Damit ist der Restart in die Saison gelungen, Simbach bleibt an der Tabellenspitze und kann sich auf das in der nächsten Woche anstehende Spitzenspiel in Lauf/Heroldsberg vorbereiten.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leon Lex, Alexander Schreiner; Feld: Fabian Plaza (2), Thomas Klampfer (3), Lukas Eichinger (4/1), Mathias Schimpf (4/3), Jonas Hennersberger (2), Tobias Schimpf (3), Jan Josef (8), Sebastian Schinagl, Tim Manthey (5), Andreas Hillinger (1), David Kopp (3).


Zwangspause für Kapitän Fabian Schwibach - 04.03.2022

 

Am Samstag den 5. März ist es endlich wieder so weit, es steht das nächste Heimspiel für den TSV Simbach gegen den SC 04 Schwabach an. Jedoch muss das Team von Trainer Gerald Gabl auf seinen Kapitän Fabian Schwibach, aufgrund einer im Training zugezogenen Adduktorenverletzung, verzichten.

Die Nachricht der Verletzung war eine Hiobsbotschaft für Mannschaft und Verantwortliche, Fabian Schwibach ist nicht nur der stärkste Kreisspieler in der Liga, sondern auch das pulsierende Herz der Mannen vom Inn. Ein Treiber der seine Kollegen stets nach vorne schiebt und beispiellos Höchstleistungen unter den widrigsten Umständen generiert. Die Zwangsabstinenz in dieser Phase der Saison sowie dieser bisher so erfolgreichen Meisterschaftsrunde ist für Schwibach besonders bitter und zehrt sehr am Geduldsfaden, baldmöglichst wieder auf dem Feld zu stehen. Die nächsten Tage wird sich eine Tendenz erahnen lassen ob eine schnelle Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb möglich ist, bis dato heißt es aber nur hoffen auf baldige und vollständige Genesung.

Mit der kommenden Partie, gegen das Team aus der Goldschlägerstadt, wird sich auch zeigen wie die Herren 1 das Fehlen des Kapitäns auf dem Platz wegstecken und wer von Headcoach Gerald Gabl das Vertrauen bekommt die Lücke zu schließen. Auf der „Payroll“ stehen derzeit drei potentielle Kandidaten, Moritz Paukner und Christoph Simböck, beide werden zumindest im Samstagskader gelistet sein. Aber auch ein ehemaliger Spieler der Herren 1 wurde kurzfristig wieder reaktiviert, Abteilungsleiter Andreas Hillinger stellte sich ohne zu Zögern wieder zur Verfügung und hat bereits seine erste Trainingseinheit erfolgreich absolviert. Erschwerend für Team und Trainer an diesem Tag wird es durch das zusätzliche Fehlen von Julian Henzel und Thomas Klampfer, der an einer Achillessehnenreizung laboriert und voraussichtlich ebenso weiter pausieren muss.

Mit dem SC 04 Schwabach kommt das bisher einzige Team nach Niederbayern, die es bisher geschafft haben vom derzeitigen Erstplatzierten zwei Punkte zu holen. Das Hinspiel in der Goldschlägerhalle, vor den Toren der größten Stadt Mittelfrankens, endete mit einer bitteren Niederlage für den TSV (28:25), nach einer harten aber auch etwas umstrittenen Partie, mit zudem 4 zu 10 Zweiminutenstrafen gegen die Innstädter. Es war ein Tag zum Vergessen den die Mannschaft, um die Spielmacher Lukas Eichinger und Matthias Schimpf, am anstehenden Spieltermin brennen ungeschehen zu machen - und dieses Mal wieder mit dem handballüblichen Haftmittel - anders als im Vorrunden-Match. Di e Haftmittelthematik bei Schwabach spiegelt sich auch im Verhältnis der siegreichen Heim- und Auswärtsspiele wieder. In eigener Halle verbuchen die „Goldschlägerjungs“ 5 Siege von 6 Spielen, als Gastmannschaft konnten sie bis dato noch keine Erfolge verbuchen.

Trotz der nominellen Auswärtsschwäche des kommenden Gegners ist die Favoritenrolle vor diesem Meisterschaftsspiel anhand des Personalstands von Simbach nicht mehr so klar verteilt wie gewohnt. Die Gäste rangieren auf dem 5. Platz und sind damit nur eine Position vor der Abstiegsrelegation, die kommenden Spiele haben damit für die Nürnberger Vorstädter stets Endspielcharakter um den Ligaerhalt nicht zu gefährden. Im Gegenzug muss Simbach weiter Punkten um die Pole-Position der Staffel Mitte-Ost zu verteidigen. Es ist damit angereichtet für ein von Hochspannung geprägtes Handballspiel am Samstag um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Die coronabedingten Hygieneregeln für Zuschauer sind 2G und FFP2. Bereits um 16 Uhr begrüßen die Damen 1 ihren Spieltaggegner, ebenfalls aus Schwabach. Am Sonntag den 6. März empfängt die weibliche C-Jugend den SVA Palzing mit Anpfiff um 13 Uhr.


Simbach gastiert im Hachinger Tal - 17.02.2022

 

Der nächst Gegner des TSV Simbach Handball führt die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach in den Münchner Süden zur Bayernligareserve des HT München. Die Innstädter sind heiß auf den nächsten Tanz im Ligabetrieb, vor allem nach der letztwöchigen Spielabsage von Altenerding und dem Jahresauftaktsieg in heimischer Halle vor zwei Wochen. In der „Hachinga-Halle“ treffen am Samstag den 19. Februar der derzeitige Ligaprimus und der aktuell auf dem Abstiegsrelegationsplatz rangierende Sechstplatzierte aufeinander.

Simbach mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Verfolger Ismaning mit bisher nur einem Patzer im Saisonverlauf gegen den SC Schwabach und die HT München II mit gemischtem Auf takt in 2022, ein knapper Sieg gegen die HSG Lauf/Heroldsberg und die, fast obligatorische, Niederlage im haftmittelfreien Nirvana Schwabach.

Beide Teams haben in diesem Match einiges zu gewinnen und viel zu verlieren. Die Münchner Vorstädter müssen versuchen sich von den abstiegsgefährdeten Plätzen zu entfernen und werden vermutlich, wie bereits so häufig in dieser Saison, auf Spieler ihrer ersten Mannschaft zurückgreifen. Simbach wird hingegen alles geben um die Spitzenposition in der Landesliga Mitte-Ost weiter zu behalten und ggf. auszubauen. Unter diesen Voraussetzungen wäre alles andere, als ein mit Hochspannung gewürztes Handballspiel, eine große Überraschung.

Der TSV wird voraussichtlich ein weiteres Match auf den an der Achillessehne angeschlagenen Thomas Klampfer verzichten müssen. Jonas Hennersberger hingegen wird nach überstandener Krankheitspause wieder mit von der Partie sein. Zudem wird der Simbach Headcoach Gerald Gabl wieder die junge Riege für den Kader ins Auge fassen um bei Gelegenheit Spielzeiten und Spielpraxis zu verteilen für die jetzt richtig beginnenden Phase der Rückrunde, in der sich eine Reihe von Nachholspielen bis maximal zum 8. Mai verteilen werden.

Spielbeginn am Samstag in der „Hachinga-Halle“ an der Grünauer Allee in Unterhaching ist 16 Uhr.


TSV erfolgreich gegen die Domstädter - 07.02.2022

Torhüter Babisch mit starker zweiter Halbzeit, Jan Josef erfolgreichster Werfer

 

Nicht wie gewünscht verlief der Start in das erste Heimspiel des TSV Simbach am vergangenen Wochenende in der Partie zwischen dem Erstplatzierten der Landesliga Mitte-Ost gegen die SG Regensburg II. Es wurde schnell klar, dass man hier einen hochmotivierten Gegner vor der Brust hat, der gewillt war dem derzeitigen Ligaprimus ein Bein zu stellen. Das Team um Trainer Michael Sigl feierte jeden Treffer auf und neben dem Spielfeld, gepusht von der ersten Führung für die Spielgemeinschaft von der Donau lief Simbach die erste viertel Stunde stets einem Rückstand hinterher. Vor allem in der Defensive brachte man die Gäste vorerst nicht unter Kontrolle. Im Angriff haderte man mit zu unvorbereiteten Abschlüssen, die die Niederbayern unter Zugzwang brachten. Zudem musste Kapitän Fabian Schwibach aufgrund einer Schulterverletzung im Abschlusstraining durch Wechsel zwischen Abwehr und Angriff geschont werden.

Erleichterung trat zum ersten Mal ein als der Ausgleich Mitte der ersten Halbzeit durch Tim Manthey zum 8:8 erspielt wurde und Jan Josef, als erfolgreichster Werfer an diesem Tag, nur wenig später die erste Führung für die Simbacher einstellte. Deutlich absetzten konnten sich die Innstädter in dieser Phase jedoch noch nicht, man legte zwar inzwischen vor aber das Team aus Regensburg auch stets nach. Torhüter Stefan Babisch entschärfte in der Schlussphase der ersten Halbzeit mehrere Torversuche der Gäste und Simbach behielt die Oberhand zum Pausentee mit einem Zähler (15:14).

Nach Wiederanpfiff dasselbe Bild, trotz zwischenzeitlichen 2 Tore Führungen gelang es nicht sich deutlicher abzusetzen, selbst ein 3 Tore Vorsprung in der 41. Spielminute brachte die Gegenwehr aus Regensburg nicht zum Erliegen. Zu einfach gelang es die eigene Abwehrreihe auszuhebeln und folglich wurde es erneut hochspannend als die Domstädter den Ausgleich nur drei Minuten später einstellten. Lukas Eichinger markierte im Anschluss mit einem 7m-Treffer dann wieder die Führung für den TSV aber wieder verpasste man, trotz zweimaliger Zeitstrafe gegen die Regensburger in den folgenden Minuten eine beruhigende Tordistanz aufzubauen. Noch zehn Minuten vor dem Ende waren die Mannen von der Kerschensteiner-Halle auf einen Zähler dran.

Die Schlussminuten wurden eingeleitet und hier ließ Torhüter Stefan Babisch seine Qualität aufblitzen, er vereitelte mehrere 100%ige Torchance der Gäste die im Gegenzug mit Treffern von Josef, Manthey, Schwibach und Eichinger in Folge die Entscheidung brachten bevor der Gästetrainer die Reißleine zog und ein Team-Time-Out nahm. Unbeeindruckt von der Verschnaufpause legte der TSV nach Wiederbeginn nach und es trat Erleichterung in die Gesichter der Simbacher Bank als man vier Minuten vor dem Ende eine komfortable 6-Tore Führung im Rücken hatte. Headcoach Gerald Gabl nutzte die Gelegenheit, um Spielzeiten zu verteilen, so konnte sich auch der Youngster Alexander Schreiner im Tor noch auszeichnen.

Ein Moment des Schreckens dann noch Sekunden vor dem Schlusspfiff, Jan Josef wurde beim Torversuch vom Gegner mit einem unerwarteten Schlag ins Gesicht jäh ausgeknockt, es vergingen noch bange Minuten bis er wieder auf den Beinen stand und gestützt in Seitenaus wankte. Eine unmittelbare Verletzung konnte nach Spielende, zur Erleichterung aller, nicht identifiziert werden.

Mit dem folgenden Strafwurf für Simbach setzten Lukas Eichinger dann den Schlusspunkt in der Partie zum 34:26 in der Richard Findl Halle und die Freude über den hart erkämpften ersten Heimsieg im neuen Jahr war spürbar und sichtlich groß.

Ein ungefährdeter Sieg war es nicht an diesem Tag, zu hoch die streckenweise Fehlerquote in der Offensive und zu einfach für den Gegner die Defensive zu überwinden. Dennoch ein faires Ergebnis, wenn auch am Ende überraschend hoch für Simbach.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Alexander Schreiner; Feld: Fabian Plaza, Lukas Eichinger (8/4), Matthias Schimpf (1), Tobias Schimpf (3), Jan Josef (12), Moritz Paukner, Julian Henzel, Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (6), David Kopp.

Sieg gegen Regensburg!
Sieg gegen Regensburg!

Erste Reserve der Adler zu Gast in Simbach - 03.02.2022

 

Mit der Corona-Bedingten Pause ist es nur 3 Spieltag her, dass die Handballer des TSV Simbach gegen die SG Regensburg II angetreten sind. Der letztjährige Erfolg der Innstädter ist aus dieser Hinsicht noch jung auch wenn es bereits Anfang November war als das ersatzgeschwächte Team von Trainer Gerald Gabl wichtige 2 Punkte aus der Domstadt für sich entscheiden konnte.

Die erste Reserve der Regensburger Adler befindet sich derzeit auf Platz 4 der Landesliga Staffel Mitte-Ost und kann nach dem Restart vergangenes Wochenende, ebenso wie Simbach, mit einem deutlichen Sieg gegen den SC 04 Schwabach aufwarten.

Der Leistungsspiegel des Teams an der Donau konzentriert sich nach wie vor auf die Torgaranten Tom Wuka und Johannes Hochreuter, beide nominell die führenden Hände auf dem Spielfeld und beide unter den Top-Ten der Torschützen. Wuka sogar ohne und Hochreuter wegen der Treffsicherheit vom 7m-Punkt.  Matteo Groß rundet das Scoring-Trio aus der Kerschensteiner-Halle auf der linken Seite ab, zusammen sorgen sie für 50% der Treffer für die SG Regensburg II.

Aus Regensburger Sicht ist die Reise an den Inn vermutlich der bis dato gewichtigste Prüfstein in dieser Saison. Das Team um Hea dcoach Martin Sigl, der dem ein oder anderen in Simbach aus vergangenen Bayernliga-Tagen noch in Erinnerung sein wird, hat noch keinen der drei ersten Tabellenbrocken vor die Brust bekommen, weder Simbach, Ismaning noch Lauf/Heroldsberg. Allein diese Tatsache sollte für die Niederbayern eine Warnung sein und mit 100% Kampfgeist der Oberpfälzer gerechnet werden.

Der TSV hat sich für die anstehende Partie bereits am letzten Spieltag die Federn aus der Mütze geschüttelt. Mit dem Erfolg in Mainburg wurde das umstrittene letzte Spiel 2021 in Schwabach vergessen gemacht und an gewohnten Punktelauf angeknüpft. Das Team um Gerald Gabl zeigte sich höchst agil, diszipliniert und torhungrig von der ersten bis zur letzten Spielminute.

Exakt diese Tugenden gilt es nun jedes Wochenende unter Beweis zu stellen um die Spitzenposition in der Tabelle zu halten und den Abstand auf die Verfolger zu erhöhen.

Einen verletzungsbedingten Ausfall auf Simbacher Seite gibt es bei Thomas Klampfer zu beklagen, er laboriert an einer Reizung der Achillessehne und muss mehrere Woche pausieren. Erfreulich hingegen ist das Engagement der Nachwuchstalente, insbesondere Torwart Alexander Schreiner debütierte am Vergangenen Wochenende im Team der Herren 1.

Die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach zeigt sich nahtlos hungrig auf weitere Erfolge in der Liga und somit kann am Samstag mit einem spannenden Handballspiel in der Richard Findl Halle gerechnet werden, in dem der TSV wieder der Favoritenrolle gerecht werden muss.

Spielbeginne der Herren 1 ist um 18 Uhr, bereits um 16 Uhr bestreiten die Damen 1 ihre Partie gegen den TSV Wendelstein. Den Schlussakkord an diesem Tag spielen die Herren 2 des TSV gegen den SV Wacker Burghausen II, und es ist eines der letzten beiden Spiele in der Bezirksliga Ost um den wichtig en Klassenerhalt zu sichern.

Die Zuschauerkontrollen auf 2G+ werden wie gewohnt anhand Zertifikats- und Identitätsnachweis vor Einlass durchgeführt. Die Zuschaueranzahl wird nach aktuell gültigen Vorgaben auf maximal 50% beschränkt. Detailliertere Angaben werden noch vor Beginn des Spieltages auf der Homepage und den sozialen Medien veröffentlicht.


TSV Simbach mit deutlichem Auswärtssieg zum Jahresbeginn - 01.02.2022

 

Die Herren des TSV Simbach starten mit einem ungefährdeten Sieg ins neue Jahr und zeigen gegen den TSV 1861 Mainburg zum Re-Start der Landesligasaison eine starke Leistung. 

Die Vorfreude war groß, endlich wieder um Meisterschaftspunkte spielen zu dürfen. Dementsprechend hoch war auch die Motivation der Herren um Cheftrainer Gerald Gabl, das Spiel gegen den TSV 1861 Mainburg für sich zu entscheiden und die beiden Punkte letztendlich auch mit an den Inn zu nehmen. Die ersten Spielminuten waren zunächst noch ausgeglichen bis zum Spielstand von 3:3 in der 6. Minute. Ab diesem Zeitpunkt drehten die Innstädter allerdings richtig auf und übernahmen das Ruder. Basierend auf einer sehr engagierten Abwehr wurden die Mainburger ein ums andere Mal zu Fehlern und unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen, welche häufig durch Gegenstoßtreffer oder Tore aus der zweiten Welle bestraft wurden. Im Positionsangriff gelang es den Simbachern ebenso den Ball gut laufen zu lassen und durch strukturierte Spielzüge die Mainburger Abwehrreihe gekonnt auseinanderzuspielen. Auch das Team-Time-Out der Gastmannschaft führte zu keinem Bruch des Simbacher Spiels und so wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zur ersten 10-Tore-Führung beim Stand von 4:14 ausgebaut. Als in der 22. Spielminute dann auch noch Mainburgs Topscorer Moritz Berndl, der im Hinspiel noch 14 Tore erzielen konnte, aufgrund eines Fouls an Matthias Schimpf mit einer roten Karte vom Feld musste, schwand auch die letzte Hoffnung der Mainburger auf eine mögliche Aufholjagd. Die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach zeigten weiterhin eine konstant starke Leistung in Abwehr sowie Angriff und leisteten sich bis zum Halbzeitpfiff keine Schwächephase. 

So wechselte man beim Pausenstand von 9:18 die Seiten. Die Devise war klar, man wollte an die Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen, um sich am Ende mit zwei wichtigen Punkten zu belohnen. Der zweite Durchgang startete dann zunächst mit vier Toren in Folge durch Lukas Eichinger, der einen Sahnetag erwischte und in Summe 12 Tore für den TSV Simbach erzielen konnte. So zeigte sich in der zweiten Halbzeit dasselbe Bild wie schon in Durchgang eins. Eine lauffreudige und sehr disziplinierte Abwehrarbeit legte den Grundstein und so gelang es den Innstädtern, der Heimmannschaft das Leben nach wie vor schwer zu machen. Immer wieder konnte der Ball erobert werden, wodurch einfache Tore über Tempogegenstöße erzielt wurden. Als Resultat wurde in der 50. Minuten die Führung sogar auf 13 Tore zum zwischenzeitlichen 18:31 ausgebaut. In der Schlussphase konnten dann auch noch unsere Youngsters ihr Können unter Beweis stellen und Einsatzzeiten sammeln, bevor der Schlusspfiff der Partie durch das Schiedsrichtergespann erfolgte.

Dank einer tollen und mannschaftlich geschlossenen Leistung über die komplette Spielzeit hinweg stand am Ende ein mehr als verdientes 24:36 auf der Anzeigetafel und der erste Auswärtssieg im Jahr 2022 war eingefahren. Das Team bleibt dadurch mit sieben Siegen und nur einer Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze der Landesliga. 

Zusammenfassend können die Simbacher Herren mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Nun gilt es, den Fokus auf den nächsten Gegner zu richten und konzentriert weiter zu trainieren, um so am kommenden Samstag den ersten Heimspieltag des Jahres erfolgreich zu gestalten. Mit dem SG Regensburg II reist der aktuell Viertplatzierte an den Inn.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Alex Schreiner; Feld: Fabian Plaza (1), Lukas Eichinger (12/4), Matthias Schimpf (2), Tobias Schimpf (4), Timo Brunnenkann, Jan Josef (7), Moritz Paukner, Julian Henzel, Tim Manthey (7), Fabian Schwibach (3).


Re-Start für den TSV Simbach – Reise ins Ungewisse - 29.01.2022

 

Handball-Landesliga: Der Tabellenführer gastiert heute Abend beim Rangvorletzten in Mainburg – "Abstimmungs-G’schichten"

Simbach. Es geht wieder los, endlich: Nach über zwei Monaten ohne Wettkampf greifen die Landesliga-Handballer des TSV Simbach heute wieder ins Geschehen ein, die Mannschaft von Trainer Gerald Gabl ist beim TSV Mainburg zu Gast. Und es ist eine Reise ins Ungewisse, denn: "Wir wissen nicht, wo wir stehen."

Am 20. November verabschiedeten sich die Innstädter mit einer Niederlage in die vorzeitige (Corona-)Winterpause, 25:28 hieß es aus Simbacher Sicht nach 60 Minuten beim SC 04 Schwabach. Doch dieser Misserfolg war der bis dato einzige in sieben gespielten Partien, so dass der TSV – erklärtes Saisonziel: Bayernliga-Aufstieg – heute als Tabellenführer in den östlichsten Zipfel Niederbayerns fährt. "Von der Papierform sind wir natürlich Favorit", macht denn auch Trainer Gabl klar . Der Gastgeber rangiert mit nur einem doppelten Punktgewinn aus sieben Partien somit auf dem vorletzten Platz in der Landesliga-Staffel Mitte-Ost, dennoch warnt Gabl vor Überheblichkeit. "Mainburg hat viele Partien nur knapp verloren und sie haben den Ruf, zu Hause eine harte Deckung zu spielen" – da müssen sich Eichinger, Josef & Co. also auf harte Hände der Mainburger Deckung einstellen.

Coach Gabl hat sich Partien des ersten Gegners im Jahr 2022 auf Video angesehen und ist dabei zur Erkenntnis gekommen, dass dies kein Selbstläufer werde. Obschon der TSV das Hinspiel in der Richard-Findl-Halle mit 36:30 für sich entscheiden konnte, "haben sie bei uns eine gute Leistung gezeigt." Gabl fürchtet sich ein wenig vor "Abstimmungs-G’schichten", die nach einer so langen Pause jedoch "völlig normal" seien. Die Sicherheit im eigenen Spiel "kommt nur im Wettkampf zurück". Am 4. Januar hat der Österreicher seine Mannen das erste Mal im neuen Jahr um sich geschart, danach wurde dreimal – dienstags, freitags und samstags – die Woche trainiert. Darüber hinaus probten die Innstädter gegen den Bayernliga-Spitzenreiter SV Anzing in einem Test-Match für den Ernstfall. Ans genaue Ergebnis kann sich Gabl nicht mehr erinnern, "wir haben natürlich verloren, irgendwas minus 10. Es ist aber nicht so wichtig, wir haben einiges ausprobiert und ohne Jan Josef gespielt – von daher war es grundsätzlich ok".

Der Tscheche, der noch im Oktober für das australische Team Sydney Uni HC bei der Klub-WM in Saudi-Arabien agierte, wird heute aber wieder für den TSV auf der Platte stehen. Passen müssen hingegen David Kopp (berufsbedingt) und Thomas Klampfer, der an einer Achillessehnen-Reizung laboriert.

Apropos Achillessehne: Nach überstandener Verletzung trainiert Jan Syrinek wieder, allerdings beschränkt sich sein Pensum derzeit auf Laufeinheiten. "Mit dem handball-spezifischen Training dauert es noch etwas, ob er in dieser Saison aufläuft, kann ich noch nicht sagen", lautet die Auskunft seines Trainers.

Ansonsten haben sich bis auf die zwei länger verletzten Torhüter Moritz Voll und Leo Petschl alle "fit für Mainburg" gemeldet. Probleme wegen Corona müssen die TSV-Herren nicht fürchten, denn das komplette Team ist geboostert. Per se gilt am Inn "Safety first", denn vor jedem Training unterziehen sich alle Spieler einem Schnell-Test.

Weniger Grund zur Zufriedenheit hatte der Österreicher unterdessen bei den jüngsten Spielen seiner Landsleute bei der EM in der Slowakei. Als ehemaliger Chef der Abwehr in der Nationalmannschaft sei das Defensivverhalten des ÖHB-Teams wenig attraktiv gewesen, wie es Gabl charmant umschreibt. Auch bei den Torhüter-Leistungen hätte sich der einstige Auswahl-Crack noch mehr versprochen. Aber so sei es nun mal, wenn eine Mannschaft mit vielen Spielern aus ausländischen Ligen auf der Platte stünde und die Spieler in ihren Heimvereinen vornehmlich im Angriff eingesetzt würden. Gabl – EM-Tipp: Dänemark – kann sich nun wieder auf seinen TSV Simbach konzentrieren, für den am Abend (Anwurf: 18 Uhr) wieder die Liga startet – "wir freuen uns drauf".

 

Quelle: PNP, Autor Michael Scherer, vom 29.01.2022


Erste Saisonniederlage für den TSV Simbach - 22.11.2021

Innstädter lassen beim SC 04 Schwabach erstmalig punkte liegen

 

Der TSV Simbach verliert sein erstes Spiel der Saison. Nach umkämpfter erster Halbzeit ging der TSV mit einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause (12:11). Trotz gutem Start in Hälfte Zwei stand nach 60 Minuten eine 28:25-Niederlage zu Buche.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase mit vielen Ballverlusten und Fehlwürfen auf beiden Seiten konnte sich Schwabach in der 11. Spielminute erstmals einen drei Tore Vorsprung erarbeiten. Trotz der widrigen Umstände, dem Haftmittelverbot, fanden die Simbach Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel.  Aufgrund einer offensiv ausgerichteten Abwehr Schwabachs konnte sich der TSV durch ein intensives Laufspiel ohne Ball immer wieder Chancen erarbeiten, jedoch führten diese nicht immer zum Torerfolg.

In der 23. Minute nahm Trainer Gabl beim Stand von 9:6 die erste Auszeit. Mit einer fokussierten Abwehrarbeit und einem breiteren Angriffsspiel kämpfte sich die Innstädter zurück und glichen durch Lukas Eichinger in der eine Minute vor der Pause zum 11:11 aus. Der Halbzeitpfiff erfolgte beim Stand von 12:11. Auffällig war die hohe Anzahl an Zeitstrafen in der ersten Halbzeit gegen den TSV Simbach, die zum einen aus Innstädter Sicht unverhältnismäßig waren, zum anderen aber auch partiell auf Undiszipliniertheiten zurückzuführen waren. Zusätzlich dazu verletzte sich Kapitän Fabian Schwibach bereits in der ersten Halbzeit nach einem ungeahndeten Foul an der Schulter und konnte nur noch bedingt Akzente im Spiel setzen.

Die Niederbayern kamen nach dem Pausentee gestärkt auf die Spielfläche zurück und zeigte in den ersten Minuten ihre Klasse. Kurz nach Wiederbeginn erzielte Tobias Schimpf den erneuten Ausgleich. Jan Josef gelang im Anschluss der erste Führungstreffer der Partie und Jonas Hennersberger baute diese zum 15:13 aus Simbacher Sicht aus.

Diesem Aufschwung folgte ein 4:0-Lauf der Schwabacher, wodurch die Innstädter nach kürzester Zeit wieder einem zwei Tore Rückstand hinterherlaufen mussten. Die Abwehr der Innstädter fand in der zweiten Halbzeit nur noch weniger Zugriff, da nach einer Zeitstrafe für David Kopp, zwei schnell aufeinander folgenden Zeitstrafen für Matthias Schimpf und Tim Manthey folgten und man somit erneut mit Unterzahl zurechtkommen musste. Die doppelte Unterzahl wirkte sich dementsprechend auch auf das Angriffsspiel aus. Dennoch konnte sich Schwabach nicht weiter absetzen, so dass in der 50. Minute beim Stand von 21:19, als Trainer Gerald Gabl die zweite Auszeit für die Gäste nahm, noch alles möglich schien. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte Stefan Babisch im Tor in dieser Phase der Partie.

Mit der folgenden Abwehrumstellung wurde für die Schlussminuten nochmal justiert, jedoch konnte sich der TSV nicht näher herankämpfen. Matthias Schimpf, der bis dahin das Angriffsspiel souverän gleitet hatte, erhielt vier Minuten vor dem Ende, nach einem Laufduell um den Ball, überraschend ein Rote Karte. Und kurz vor Ende des Matches folgte eine unnötige doppelte Zeitstrafe gegen Tobias Schimpf. Wie über weite Strecken das Spiels musste damit bis Spielende in Unterzahl zurechtkommen. Endstand nach 60 Minuten 28:25 für die Gastgeber.

Zusammenfassend stand sich der TSV Simbach mit vielen Fehlwürfen, einem Zeitstrafen Verhältnis von 10:4 gegen Simbach, auch resultierend aus dem zu temperamentvollen Auftreten nach Entscheidung der Schiedsrichter, selbst im Weg. Trotz der ersten Niederlage der Saison steht der TSV Simbach nach siebten Spielen weiterhin auf Platz eins der Landesliga Mitte-Ost da der Verfolger HSG Lauf/Heroldsberg in eigener Haller gegen den TSV Sauerlach nur einen Punkt nach Remis verbuchen konnte.

 

Für Simbach war es vermutlich das vorerst letzte Spiel in dieser Hinrunde, je nach dem welche Maßnahmen konkret für die Hotspot-Regionen in Bayern verabschiedet werden.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Thomas Klampfer (2), Lukas Eichinger (4), Matthias Schimpf (4/2), Tobias Schimpf (5), Jan Josef (5), Xaver Baumgartner, Tim Manthey, Fabian Schwibach (4), Jonas Hennersberger (1), Timo Brunnenkann, Marius Schachinger und David Kopp.


TSV reist in haftmittelfreies Gebiet - 19.11.2021

 

In der Landesliga der Herren reist die erste Mannschaft des TSV Simbach am Samstag zum SC 04 Schwabach. Nach der kurzfristigen Spielabsage am vergangenen Spieltag durch die Gastmannschaft sind die Innstädter heiß auf die nächste Partie unter erschwerten Bedingungen.

Der 2020 aufgestiegene SC aus dem Nürnberger Süden ist ein absoluter Neuling für den TSV Simbach. Zudem muss man in der Goldschlägerhalle auch ohne Haftmittel zurechtkommen und das ist heutzutage für eine ambitionierte Spielweise eine absolute Ausnahme. Vermutlich ein Grund für die fast makellose Heimbilanz der Goldschlägerjungs die hier 3 von 4 Spielen für sich entscheiden konnten. Lediglich am vergangenen Spieltag musst man sich dem TSV-Verfolger HSG Lauf/Heroldsberg in eigener Halle geschlagen geben.

Das Spiel des Teams um Trainer Georg Lutsch ist geprägt von einer geschlossenen Mannschaftsleistung insbesondere einer agilen und offensiven Defensive, hauptsächlich organisiert von Tobias Schwarz und Stefan Reichel. Die Offensive wird organisiert von Regisseur Michael Motzelt, er ist Taktgeber und Vorbereiter für Goalgetter Christian Lutsch.

Das Team vor Torhüter Florian Ott musste die vergangenen Wochen jedoch verletzungsbedingt mit dezimiertem Kader zurechtkommen und wird auch am kommenden Wochenende aller Voraussicht nach nicht in Bestbesetzung antreten können.

Für Simbach war die kurzfristige Spielabsage am vergangenen Heimspielsamstag eine herbe Enttäuschung, wollte man doch den Fans, trotz der inzwischen geltenden 2G Regel in heimischer Halle, wieder ein spannendes und erfolgreiches Handballspiel präsentieren.

Das Team um Headcoach Gerald Gabl nutze die Gelegenheit ad hoc, um sich auf das nächste Kräftemessen vorzubereiten. So trainiert der TSV seit letztem Freitag ohne Haftmittel, ein Training mehr, um sich an den seltenen Umstand zu gewöhnen.

Nach der unfallbedingten Verletzung von Leopold Petschl, der sich beide Kniescheiben gebrochen hat, wird nun Leon Lex aus dem Team der männlichen A-Jugend nachrücken und von nun an fester Bestandteil im Trainings- und Spielbetrieb der Herren 1 sein. Der talentierte Youngster aus der Kaderschmiede von Elmar Voll bringt für die Position aufgrund seiner körperlichen Konstitution bester Voraussetzungen mit.

Offen ist derzeit immer noch, ob auch Matthias Schimpf wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Er laboriert nach wie vor an einer Kopfverletzung aus dem Spiel gegen Mainburg. Hier wird zum einen das CT in dieser Woche oder wieder das freitägliche Abschlusstraining die Entscheidung über seinen Einsatz bringen.

Trotz der erschwerten Umstände in Bezug auf die ungewohnte Handhabung des Spielgeräts ist das Team, um Kapitän Fabian Schwibach, fest gewillt die Punkte aus der Goldschlägerhalle an den Inn zu holen und damit die Topplatzierung in der Staffel Mitte-Ost zu verteidigen.

 

Spielbeginn an der Paul-Goppelt-Straße in Schwabach ist am Samstag den 20. November um 18 Uhr. Unmittelbar vorher bestreiten die Damen 1 um 16 Uhr ihre Partie gegen selbige Gastgeber.


Bayernliga-Reserve aus dem Hachinger Tal gastiert in Simbach - 12.11.2021

 

Die Herren II des HT München reisen zum nächsten Heimspieltag an den Inn und nehmen eine Portion Selbstvertrauen aus dem jüngsten Pflichtsieg mit. Simbach nach dem vergangenen Wochenende weiter verlustpunktfrei und in der Favoritenrolle.

Das Team von Trainer Richard Wanger steht derzeit auf Platz 6 der Tabelle und hat eine Berg- und Talfahrt in der noch jungen Saison hinter sich. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die SG Regensburg II und HSG Lauf/Heroldsberg konnte am vergangenen Wochenende wieder zählbares in eigener Halle gegen SC 04 Schwabach verbucht werden.

Das Team um den Top-Scorer der Mannschaft Fabian Riesenberger liefer t in den Anfangsphasen der Partien stets gute Leistungen und legt die Tore vor. Mit einer aggressiven Defensive und gute Torhüterleistungen verpassen sie den Kontrahenten rasch den sprichwörtlichen „Schuss vor den Bug“. Bezeichnend ist jedoch, dass der Auftaktschwung zur Mitte der ersten Halbzeit an Intensität nachlässt. So erklären sich auch weitgehend die Halbzeitstände aus den letzten 3 Spielen, in jedem wurde mit einem Remis die Seiten gewechselt.

Anders als zu Spielbeginn stellt sich der Start in die zweiten 30 Minuten dar. Hier kämpft man zurzeit mit Anlaufschwierigkeiten und verpasst gute Gelegenheiten um die Gegner unter Druck zu setzen. Bezeichnend ist insbesondere eine schwache Chancenauswertung nach eigenen Angaben.

Mit Vitus Baumgartner haben die Mannen aus dem Münchner Norden einen ehemaligen Innstädter in ihren Re ihen. Nominell rangiert der ehemalige A-Jugend Bundesligaspieler im Bayernliga-Team der HT, lediglich zum Saisonauftakt gegen Ismaning trug er sich für die Herren II in die Torschützenliste ein.

Für Simbach ist die Mannschaft aus dem Hachinger Tal inzwischen eher unbekannt, das letzte Aufeinandertreffen fand in der Saison 2018/19 statt, beide Spiel konnte der TSV damals für sich entscheiden. Mit der Neuauflage wollen die Niederbayern auch an die damalige Serie anknüpfen obwohl weitere Verletzungssorgen die Aufstellung von Trainer Gerald Gabl erschwert.

Die Torwartposition scheint diese Saison von besonderem Verletzungspech verfolgt. Nach dem Aus von Moritz Voll ist nun auch Leopold Petschl längere Zeit nicht verfügbar. Nach einem Unfall Anfang der Woche ist die Nummer 66 an beiden Kniescheiben ad hoc operiert worden und tritt nun in d ie Phase der Genesung ein. Wie lange Petschl ausfallen wird ist noch nicht genau bekannt. In jedem Fall ist es ein weiterer herber Rückschlag für den Kader.

Klar ist, dass man nun verstärkt auf die Jugendspieler aus der Schmiede von Elmar Voll zurückgreifen muss, um einen Doppelbesetzung gewährleisten zu können. Im Fokus stehen derzeit Youngster Leon Lex, der bereits im ersten Spiel der Saison sein Talent aufblitzen ließ. Sowie Alexander Schreiner, der jedoch altersbeding erst im neuen Jahr in das Spielgeschehen eingreifen darf.

Zudem steht der Einsatz von Matthias Schimpf und David Kopp weiter auf der Kippe, erst das freitägliche Abschlusstraining wird zeigen ob Spielzeiten gegen die HT München II möglich bzw. sinnvoll sind.

 

Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle.  Das Vorspiel der Herren 1 bestreiten die Damen 1 um 16 Uhr gegen die HG Ingolstadt.

 

Corona-Info: Für alle Personen ab 12 Jahren gilt bei allen Veranstaltungen der Abteilung Handball des TSV Simbach am Inn (dazu zählen ebenfalls Training und Wettkampf) ab sofort die 2G-Regel. Personen unter 12 Jahren sind von der 2G-Regelung ausgenommen.

Ausnahme bildet für Training und Wettkampf die Personengruppe der 12 bis 18 Jährigen die im Rahmen der Schultestungen, und nur im Rahmen der Schultestungen (keine PCR-, Schnell-, Selbsttest), einen negativen Coronatest nachweisen. Für Auszubildende gelten die allgemeinen 2G-Regeln.

Spielerinnen und Spieler zwischen 12 und 18 Jahren, die die 2G-Regel nicht erfüllen, dürfen sich in der Halle nicht als Zuschauer aufhalten.


TSV Handballer weiter auf der Erfolgsspur - 08.11.2021

 

Die Handballer des TSV Simbach gewinnen das Spiel bei der SG Regensburg II nach holprigem Start, Jan Josef erneut mit über zehn Treffern.

Die Partie begann für den TSV Simbach alles andere als optimal, etwas Verhalten in der Defensive und im Angriff mit wenigen Lösungsansätzen sah man sich schnell im Hintertreffen. Vor allem in der Rückzugsbewegung waren deutliche Anlaufschwierigkeiten vorhanden. Die Gastgeber witterten sofort Luft und brachten sich unter anderem mit schnellen Tempogegenstößen in Front. Mit einem Rückstand von fünf Toren auf der Schulter begann man zaghaft aber sukzessive den Knoten zu lösen. Zusätzliche Motivation brachte Stephan Babisch, mit bis dahin bereits zwei vereitelten 7m-Strafwürfen für Regensburg, in das Simbacher Spiel.

Die heimische Bank reagierte 10 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit mit der ersten Auszeit, was jedoch die erstarkten Innstädter nicht vom Kurs abbrachte. Mit schrumpfendem Abstand in der Tordifferenz zog auch Trainer Gerald Gabl fünf Minuten vor Ende der ersten 30 Minuten noch die Grüne Karte und justierte seine Mannen weiter in Richtung Aufholjagd. Die Marschroute klar vorgegeben hatten nun die Niederbayern das Momentum auf ihrer Seite und egalisierten den Rückstand in Hälfte Eins auf 15:15.

Nach dem Pausentee dasselbe Bild, Simbach auf dem Vormarsch, in der Defensive nun wesentlich stabiler, und vorne mit sehenswerten Treffern von Jan Josef und Lukas Eichinger. Die Gäste vom Inn erarbeiteten sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Tor um Tor und konnten in dieser frühen Phase der zweiten Halbzeit ein 2-Tore-Führung erarbeiten. Tobias Schimpf, der zwischenzeitlich auf Rückraumrechts wechselte, homogenisierte den Druck auf die Abwehr der SG Regensburg II und ermöglichte so für sich und seine Mitspieler zusätzliche Chance. Erkennbar war zu diesem eine hohe Fehlerquote der Hausherren, die Simbach hätte nutzen können um den Vorsprung weiter auszubauen und eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Mitte der zweiten Halbzeit richtete sich das Pendel wieder auf die Domstädter, unterstützt durch eine kurze Phase der Unordnung im Simbacher Offensivspiel durch verschiedene Manndeckungsvarianten auf Lukas Eichinger und Jan Josef erkämpfte sich das Team von Michael Siegl in Minute 46. ein letztes Mal den Ausgleich zum 23:23. Das Team um Kapitän Fabian Schwibach behielt in dieser entscheidenden Phase kühlen Kopf und wusste es zu verhindern wieder in Rückstand zu geraten.

Vier Minuten vor Ende der Partie wurde der Spannungsbogen noch einmal massiv gedehnt. Zwei 2-Minuten Zeitstrafen wurden gegen die Gäste verhängt und Simbach damit nur noch mit vier Spielen auf dem Platz. Abgeklärt und mit kluger Angriffsstrategie wurde die Zeit überbrückt ohne ins Hintertreffen zu geraten. Am eigenen 7-Meter-Kreis lotste Marius Schachinger einer gewitzten Finte einen Angreifer in unkomfortabel Wurfposition die Stephan Babisch routiniert zu entschärfen wusste. Der TSV zwei damit 2 Minuten vor der Schlusssirene weiterhin zwei Tore in Führung, Ballbesitz jedoch für Regensburg und auch in dieser Situation behielt man die Nerven und zwang die Reserve der Bayernliga-Adler zu einem unvorbereiteten Wurf, der Simbach das runde Leder sicherte.

Den Schlusspunkt der Partie setzte im Gegenzug Julian Henzel 30 Sekunden bevor die Unparteiischen das letzte Mal in diesem Match ihr Arbeitsgerät bemühten. Endstand in der Kerschensteinhalle 28:25 und erleichterte Gesichter in den Simbacher Reihen die Partie wieder für sich entschieden zu haben.

Wermutstropfen aus der vergangenen Woche sind die verletzungsbedingten Abwesenheiten von Torhüter Moritz Voll,  "Pacemaker" Matthias Schimpf und Rückraumlinks David Kopp. Voll überbrachte die Hiobsbotschaft, dass er noch in diesem November aufgrund seiner Schulterluxation vom vergangenen Heimspiel der männlichen A-Jugend, operiert werden muss und  bis August 2022 weder seinem Jugend-Team noch den Herren 1 zur Verfügung steht. Bei Matthias Schimpf steht die ärztliche Diagnose noch aus aber er leidet nach der rüden Attacke zu Ende des letzten Heimspiels gegen Mainburg vermutlich an einer Gehirnerschütterung. David Kopp laboriert an muskulären Rückenschmerzen die sich nach dem Abschlusstraining vergangenen Freitag noch mal massiv verschlimmerten und er für Regensburg die weiße Fahne hisste. So konnte man wider Erwarten nicht mit "voller" Kapelle in die Domstadt reisen.

Am kommenden Samstag den 13. November erwarten die Innenstädte den HT München II in heimischer Halle zum nächsten spannenden Kräftemessen in dieser Saison.

 

Für Simbach - Tor: Stephan Babisch, Leopold Petschl, Leon Lex; Feld: Thomas Klampfer, Lukas Eichinger (9/3), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (2), Jan Josef (12), Marius Schachinger, Julian Henzel (3), Tim Manthey, Fabian Schwibach (2).


Innstädter treffen erstmals auf ehemaligen „Nordstaffler“ der Landesliga - 04.11.2021

 

Mit der SG Regensburg II treffen die Simbacher Handballer auf einen bis dato unbekannten Gegner aus der ehemaligen Nordstaffel der Landesliga. Das Team von Trainer Gerald Gabl tritt mit weißer Weste an und will Tore- wie Punktekonto weiter ausbauen. Die Regensburger hadern noch mit der jüngsten Niederlage und werden versuchen wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Das Team aus der Oberpfalz um Headcoach Michael Sigl ist mit einem 6:0 Lauf in die Saison gestartet, musste aber vergangenes Wochenende eine Niederlage im „Harzfreien Schwabacher Land“ hinnehmen. Mit aktuell 4 Spielen und 6:2 Punkten stehe die Domstädter auf dem vierten Tabellenplatz, punktgleich mit dem TSV Ismaning und dem SC 04 Schwabach.

Die Reserve der Regensburger Adler besitzt einen breiten und qualitativ hochwertigen Kader. So konnten bereits in der Partie gegen die HT München II mehrere Spieler aus der ersten Garde nahezu ansatzlos kompensiert werden.

Die Auffälligsten Akteure auf dem Feld sind entsprechend der Trefferquote, Rückraummitte Tom Wuka und Johannes Hochreuter sowie Rückraumlinks Matteo Groß. Hochreuter ist zudem für die 7m im Team zuständig und rangiert auf Rang 3 des Strafwurfrankings.

Die Mannschaft zeichnet sich zudem durch ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen

Defensive und Torhüter aus und kommt dadurch in die sehr gute Position für schnelles Überschlagsspiel.

Defizite zeigen sich vor allem in der Anfangsviertelstunde, sowohl in der Konzentration als auch letztens in der Disziplin klare Torchancen zu erspielen. Die Niederlage in Schwabach hat deutlich eine gewisse Unsicherheit im Spiel gezeigt die hier ungewollt bis zum Schlusspfiff nicht abgelegt werden konnte, was im Rückblick auf die vorherigen Matches überraschend wirkt!

Der TSV Simbach kann mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an die Kerschensteiner Sporthalle in Regensburg reisen. Mit 10:0 Punkten sind die Innstädter aktuell Tabellenführer und gewillt die Position zu halten.

Die spielerischen Strukturen festigen sich sukzessive und die breite Bank der Niederbayern bietet stets erstklassige Alternativen zum Wechseln ohne spürbaren Qualitätsverlust. Vor allem der erstarkte Taktgeber Lukas Eichinger hat in den letzten zwei Partien kräftig an Spielfreude gewonnen. Zusammen mit Jan Josef und Fabian Schwibach platzieren sich die drei Sportfreunde derzeit unter den Top 10 der Torschützen. Eichinger übernahm am letzten Spieltag sogar die Führung im Strafwurfranking der Staffel Mitte-Ost.

Die breite Verteilung der Torschützen am vergangenen Wochenende zeigt zudem wieder, dass man nicht nur auf die designierten Goalgetter angewiesen ist, sondern mit guter Spielführung, wie durch Matthias Schimpf stets bewiesen, alle im Team für Zählbares sorgen.

Alles andere als erfrischend war die Nachricht von der Verletzung des Torhüters Moritz Voll von vergangenem Samstag, der auf der rechten Seite mit einer kurzzeitigen Schulterluxation zu kämpfen hatte. Wie schnell sich das komplexe Gelenk wieder regeneriert, bleibt abzuwarten, aber man wird vermutlich in diesem Spiel aus gesundheitlichen Gründen noch mal eine Pause empfehlen.

 

Anpfiff an der Kerschensteiner-Halle ist am Samstag den 6. November um 17:30 Uhr.


Simbach schlägt Mainburg, Serie ausgebaut! - 02.11.2021

 

Weiterhin gut läuft es für die Simbacher Handballer um Übungsleiter Gerald Gabl: Auch in der fünften Runde der neuen Spielzeit bleiben die Innstädter ungeschlagen.

 

Beflügelt durch den Sieg im Spitzenspiel gegen Ismaning vor Wochenfrist ließen die Simbacher Kämpen um Kapitän Fabian Schwibach nichts anbrennen. Fünf Spiele - fünf Siege - das kann sich sehen lassen. 

Auf der Ergebnisseite zeigte das Spiel Parallelen zur Vorwoche: Nach einer dominanten Leistung und einer hohen Führung wurde es wieder einmal etwas enger - aber unter dem Strich gibt es nichts groß auszusetzen. 

Wie heißt es so schön: Ein gutes Pferd springt so hoch wie es muss - und halt nicht höher. 

Zu Beginn zeigte sich die Partie ausgeglichen. Die Gäste, die während der Woche noch den Ausstieg ihres Cheftrainers Semir Hazidulbic verkraften mussten, hatten von ihrer neuen Führung sichtlich klare Vorgaben erhalten. 

Voller körperlicher Einsatz und eine harte Gangart sollten den Simbacher Spielfluss stoppen und in den ersten gut 12 Minuten ging diese Rechnung auch respektabel auf.  

Die Simbacher hatten Mühe, das Spiel zu ordnen und Rhythmus zu finden, aber Gott sei Dank hatte Jan Josef einen Sahnetag und konnte statt des üblichen Kombinationsspiels eine Alternative anbieten.

Auf den groben Klotz gehört ein grober Keil - so die langläufige Meinung. Die harten Bandagen der Gäste konterte der Tscheche mit starken eins gegen eins Aktionen und steuerte 4 der ersten 5 Simbacher Treffer bei.

So langsam arrangierten sich auch die anderen Innstädter mit der Mainburger Vorgehensweise und die Spielmacher Lukas Eichinger und Matthias Schimpf konnten die Handlungsstränge langsam ordnen. 

Während es auf Simbacher Seite nun zu laufen begann, holte die Gäste ihre körperliche Gangart zum ersten Mal ein. Nach einem rüden Foul an Lukas Eichinger endete nach 12 Minuten bereits der Arbeitstag von Lukas Schmargendorf,

für das er vom wirklich gut leitenden Schiedsrichter-Duo Jordan / Waldbrunn den roten Karton präsentiert bekam.

Den anschließenden 7m verwandelte Eichinger selbst zum 6:4 Zwischenstand, die Gäste hingegen scheiterten mit 2 Strafwürfen in Folge am Simbacher Goalie Stefan Babisch. 

Nach dem zwischenzeitlichen 9:7 in Minute 20 legten die Simbacher dann die Zurückhaltung vollends ab. 5 schnelle Treffer in Folge durch Schwibach, Henzel, Schachinger und Josef sorgten binnen 4 Minuten für klare Verhältnisse und eine beruhigende 14:7 Führung. 

Wenig später pfiffen die Schiedsrichter zur Halbzeit, für die Hausherren mit einem komfortablen 17:9 im Rücken. 

Durchgang zwei begann dann hektisch mit schnellen Treffern auf beiden Seiten. Die Simbacher ließen es in ihrer Defensivarbeit schon gemächlicher angehen und die Gäste versuchten, mit erhöhtem Tempo nochmals heran zu kommen.

Es fielen 10 Tore in 5 Minuten, ohne dass sich die die Kräfteverhältnisse verschoben hätten - Zwischenstand 22:14.  

Nachdem die Innstädter durch die Schimpf-Brüder den Vorsprung auf sogar 9 Treffer zum 24:15 ausgebaut hatten, hielt ein gewisser Schlendrian Einzug. Die Gäste mit dem Mute der Verzweiflung kamen gegen Simbacher, die defensiv bereits den Schongang eingelegt hatten, noch einmal heran. 

26:22 hieß es, als Simbachs Headcoach Gerald Gabl genug gesehen hatte und mit einer Auszeit wieder zu mehr Engagement aufrief. Postwendend setzen sich die Hausherren wieder auf 6 Treffer ab und holten aus, noch mehr Raum zwischen sich und die Gäste zu legen, als der Vorwärtsdrang durch ein hartes Foul an Matthias Schimpf jäh gestoppt wurde. Der Youngster musste von der Platte und kam aufgrund Kopf/Nackenbeschwerden auch nicht mehr zurück. 

Konsequent wurde auch dieses Einsteigen regelkonform mit rot geahndet und damit war in Minute 51 auch für den Mainburger Alexander Rieder vorzeitig Schluß. 

Der Rest ist schnell erzählt: Tor links, Tor rechts, sehenswerter Dreher von Manthey, Endstand 36:30. Wenn man auf Simbacher Seite etwas bemängeln möchte, dann dass mehr Konsequenz und eine bessere Chancennutzung im zweiten Durchgang möglich gewesen wären - aber zurück zum Anfang: Solange das Pferd drüber springt, kann man schlecht was sagen.  

Simbach steht nun an der Tabellenspitze und ist - wie sonst nur noch die HSG Lauf/Heroldsberg - weiter verlustpunktfrei.

Wichtig ist nun ad eins, dass die Verletzung von Matthias Schimpf hoffentlich nicht zu ernst ist und der Spielmacher schnell zurückkehren kann - am  Samstag den 6. November geht es bereits weiter: Dann wartet mit der SG Regensburg ein schwerer Prüfstein.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Thomas Klampfer, Lukas Eichinger (4/2), Matthias Schimpf (3), Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf (3), Timo Brunnenkann, Jan Josef (11), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (3), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (8), David Kopp.

Hier die Bilder zum Spiel auf www.heimatsport.de: Klick


Herren 1 empfangen den TSV 1861 Mainburg - 29.10.2021

 

Am Samstag den 30. Oktober empfängt der TSV Simbach die Handballer vom TSV 1861 Mainburg in heimischer Halle und möchte die zu vergebenden Punkte wieder an den Inn holen. Nach dem erfolgreichen Abschluss vom vergangenen Wochenende gegen den TSV Ismaning ist die Favoriten-Rolle klar bei den Innstädtern die inzwischen an der Tabellenspitze stehen.

Die Gäste von Trainer Semir Hadzidulbic treten bereits unter Zugzwang die Reise an den Inn an, denn von den bisherigen 3 Spielen konnten die Hopfenstätter keines für sich entscheiden, obwohl man jeweils die Gastgeberrolle innehatte. Mit 3 deutlichen Niederlagen rangiert das Team um Kapitän Marius May derzeit auf dem drittletzten Platz der Staffel Mitte-Ost mit 0:6 Punkten.

Eines der zwei Simbacher Spiele, die in der vergangenen Saison ausgetragen wurden, war ebenfalls gegen die Mannschaft aus der Hallertau. Mit Heimvorteil aber noch ohne Zuschauer konnte Simbach die Partie klar für sich entscheiden.

Mainburg, wo inzwischen auch verletzungssorgen im Team zu beklagen sind, hat bisher nicht in einen Spielrhythmus gefunden. Vor allem in der Offensive, trotz des qualitativ hochwertigen Neuzugangs Luca Kaulitz vom Drittligisten VfL Günzburg, fehlt die Initialzündung und Durchschlagskraft auf das gegnerische Gehäuse. Nach eigenen Angaben zeichnet sich jedoch ein positiver Trend um Abwehrchef Lukas Schmargendorf in der Defensive ab.

Der TSV Simbach ist in dieser Partie gefordert seiner Favoriten-Rolle gerecht zu werden und die Leistung aus dem vergangenen Spitzenspiel zu bestätigen. Trotz der offensichtlichen Papierlage darf der Gegner an diesem Tag keinesfalls unterschätzt werden. In Anbetracht der diesjährigen Abstiegsregelung wird Mainburg alle Kräfte mobilisieren, um den ersten Sieg in dieser Saison zu erkämpfen, und was zuhause nicht funktioniert ist noch keine Garantie, dass es Auswärts nicht gänzlich anders für die Gäste läuft.

Die Grenzstädter müssen, um ihre Ambitionen zu halten und das Punktekonto weiter zu erhöhen, ein tadelloses und fokussiertes Spiel abliefern um eine ungewollte Überraschung zu vermeiden.

Anpfiff in der Richard-Findl-Halle ist um 18 Uhr, bereits um 16 Uhr treffen die Damen 1 auf Nabburg/Schwarzenfeld und um 14 Uhr findet das Spiel des Landesliga-Teams der männlichen A-Jugend gegen den TG Landshut statt.  Die weibliche C-Jugend beschließt das Handballwochenende am Sonntag den 31. Oktober um 12:30 Uhr mit dem Spiel gegen den TSV Schleißheim.

 

Corona-Info: Bereits vor der Halle und auf den Verkehrswegen in der Halle herrscht für die Zuschauer Maskenpflicht. Einlass wird nur mit gültigem 3G Nachweis gewährt. Das Ablegen der Maske auf den Sitzplätzen richtet sich nach Anzahl der Zuschauer und wird durch den Hallensprecher vor dem Spiel durchgesagt.


Herren 1 des TSV zeigen im Spitzenspiel kühlen Kopf - 25.10.2021

 

Simbach gewinnt das Match gegen den Erstplatzierten TSV Ismaning mit 26:25, Lukas Eichinger mit 11 Treffern Topscorer des Spiels,  Jan Josef nach Superglobe wieder in Topform.

 

Es waren keine 2 Minuten nach dem Anpfiff auf der Uhr und bereits 4 Tore gefallen, dies ließ bereits zu Beginn erahnen welche Art Handballspiel es werden würde - schnell, pragmatisch, kompromisslos! Den Blitzstart von Ismaning hatten die Simbacher kurzzeitig verschlafen, daher unmittelbar ein 3:1 aus Sicht der Gäste bis das Team von Gerald Gabl mit Tempo und Toren nachzog.

Nach einer guten viertel Stunde war das Kennenlernen dann beendet und die Hausherren begannen die Partie zu kontrollieren. Ein gutes, jedoch in Anbetracht des Gegners eher kleines, „Tore-Polster“ erspielten sich die Niederbayern mit dem erstmaligen 4 Tore-Vorsprung von Thomas Klampfer. Bis dahin war es über weite Strecken ein Schlagabtausch auf Augenhöhe der auf Gastgeberseite maßgeblich durch die Tore eines bärenstarken Lukas Eichinger und Tim Manthey bestimmt wurde.

Das Team um Kapitän Fabian Schwibach nun bis zum Ende der ersten Halbzeit mit dem Heft in der Hand, einem sehenswerten Kombinationsspiel und einer gehörigen Motivationsspritze in Anbetracht einer gut funktionierenden Defensive, und ebenso wie die Gäste, einem effizienten Überschlagsspiel. Mit zwei präzisen Gege nstoßpässen und einer sehr soliden Leistung im Tor der Simbacher unterstrich Moritz Voll seine Topleistungen aus den ersten Partien in dieser Saison und verhalf seinen Vorderläuten damit zum geforderten Umschaltspiel.  Spielstand zum Zeitpunkt des „Pausen-Tees“ 15:11 aus Simbacher Sicht und äußerst zufriedene Zuschauer auf den Rängen.

Der Beginn des zweiten Durchgangs sorgte für eine Überraschung. Betrachtet man mit „Statistischem-Auge“ die Anfangsphasen der Innstädter, die zweiten Halbzeiten betreffend, so kam man in den häufigsten Fällen nur schwer wieder in die Spur.  Nicht so dieses Mal – in geschlossener Formation wurden die Offensivaufgaben bravourös gelöst und das Trio Eichinger, Josef, Manthey sorgten für das Zählbare auf der Anzeigetafel.

Auch der inzwischen eingewechselte Stefan Babisch im Tor der Simbacher, vereitelte in dieser Phase mehrere 100%ige Torchancen der „Isar-Devils“ und meldet sich damit, nach seiner operationsbedingten Pause, wieder zurück im „Geäuse“ der Hausherren. Nach gut 10 Minuten der zweiten Halbzeit leuchtet ein 7 Tore Vorsprung vom Score-Board. Der Sieg und die zwei Punkte für Simbach schienen spätestens nach dem,  kurzzeitig auf den Tribünen für Stille sorgenden „Hüftwurf-Kracher“ von Lukas Eichinger unter die Querlatte des gegnerischen Tores, mehr und mehr ungefährdet.

Zu Beginn der Schluss-Viertelstunde musste das Team von Gerald Gabl dann mit zwei Mal 2-Minutenstrafen zurechtkommen - kurzzeitig damit nur noch 4 Spieler von Simbach auf dem Feld. Bis wieder Vollzähligkeit auf dem Platz vorhanden war ergab sich keine große Änderung an der Tordifferenz, die Innstädter mit gutem Nervenkostüm die 2-Minuten abwartenden und nach Widereintritt der heimischen Spieler prompt wieder die Herstellung eines 6-Tore Vorsprungs. Simbach aber noch in der Erholungsphase von den Zeitstrafen und die „Isi’s“ witterten zu diesem Zeitpunkt noch mal ihre Chance.

Der Vorsprung der Herren vom Inn schmolz, langsam aber sukzessive. Eine weitere 2-Minutenstrafe zwang Simbach wieder in die Unterzahl. Nach dem zweiten Team-Time-Out der Gastgeber,  unmittelbar ein wichtiger Treffer in Ausführung der Brüder Matthias und Tobias Schimpf, noch mal zu einem 4 Tore Vorsprung.  Unmittelbar im Anschluss eine weitere Zeitstrafe gegen die Innstädter und Gewissheit dass man bis gut eine Minute vor dem Ende unterbesetzt sein wird. Der Gemütszustand auf der Bank und bei den Zuschauern inzwischen angespannt.

Der TSV Ismaning tat nun das, was eine gute Mannschaft kann, zurückkommen ins Spiel, Kräfte mobilisieren und die Gunst der Stunde nutzen.  Und es wurde tatsächlich noch einmal äußerst knapp für die Herren 1 des TSV Simbach.

Direkt vor der nächsten 2-Minuten Zeitstrafe, dieses Mal gegen den TSV Ismaning, der Anschlusstreffer zum 25:24. Noch 57 Sekunden auf der Uhr, Simbach inzwischen wieder Vollzählig, in Ballbesitz und mit der Chance des von den Unparteiischen gegebenen 7m-Strafwurfs das Spiel zu Entscheiden. Lukas Eichinger tritt an und versenkt das Ding kompromisslos im gegnerischen „Kasten“, zwei Zähler Vorsprung hergestellt. Markus Neubauer vom TSV Ismaning setzt den Schlusspunkt der Partie in der Schlusssekunde zum 26:25.

Simbach gewinnt das Spitzenspiel zuhause gegen den TSV Ismaning, befindet sich nun auf Platz 1 der Staffel Mitte-Ost, kontrolliert das Match überwiegend und behält in entscheidenden Phasen kühlen Kopf. Ein deutlicheres Ergebnis wäre für Simbach gut möglich gewesen, wäre in der Schlussviertelstunde weniger Hektik in Spiel getragen worden.

Bereits kommende Woche wartet der TSV Simbach wieder in heimischer Halle auf den nächsten Gegner TSV 1861 Mainburg.

 

Für Simbach – Tor: Moritz Voll, Stefan Babisch, Leopold Petschl;  Feld: Thomas Klampfer (1), Lukas Eichinger (11/5), Matthias Schimpf, Tobias Schimpf (1), Jan Josef (5), Moritz Paukner, Marius Schachinger, Julian Henzel, Tim Manthey (7), Fabian Schwibach (1), David Kopp


TSV empfängt Spitzenreiter von der Isar - 22.10.2021

 

Die Handballer des TSV Simbach empfangen nach zwei gewonnen Auswärtsspielen am Samstag den 23. Oktober zuhause die Spitzenreiter aus Ismaning.

Es treffen bei dieser Partie die derzeit bestplatzierten Mannschaften der Landesliga Mitte-Ost aufeinander. Tabellarisch trennt die beiden Teams nur das Torverhältnis, beide haben mit 3 Siegen aus drei Spielen bisher eine weiße Weste.

Das Team um Trainer Christoph Ilg ist in dieser Saison sehr gut aufgestellt. Alle Spieler tragen sich regelmäßig in die Torschützentabelle ein, was auf einen sehr guten Teamgeist und Spielerqualität schließen lässt. Auch wurden die beiden vergangenen Partien mit einer deutlichen Tordifferenz gewonnen, dies ist auch ausschlaggebend für die derzeitige Platzierung auf 1.

Das Team um Kapitän Florian Elsinger zeigt vor allem in den Anfangsminuten eine starke Abwehrleistung gefolgt von blitzschneller und konsequenter erster und zweiter Welle. Wenn man derzeit einen Schwachpunkt identifizieren kann, dann sind das kleine Schwächemomente, in Form technischer Fehler und Unkonzentriertheiten, Mitte der ersten Halbzeit.

Auffälligster Spieler bei den „Isar Devils“ ist derzeit der Linksaußen Tom Notz, er ist mit einer 100% Quote bei den 7m-Würfen ein sicherer Torgarant. Zudem rangiert er in der Torschützentabelle auf Rang zwei in der Staffel. Generell ist es schwierig einzelne Spieler herauszustellen, jedoch tragen auch Yannick Teschner und Leo Udovicic mit hohen „Scores“ signifikant zu den guten Arbeitsergebnissen bei.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten liegt bereits in den Anfängen der 2020er. Simbach damals Auswärts mit einer knappen Niederlage, 28:27.

Das Team um Gerald Gabl hat sich für dieses Match einiges vorgenommen. Will man seiner eigens auferlegten Ambitionen in dieser Saison gerecht werden, dann gilt es die „Isi’s“ zu besiegen. In Anbetracht der bisherigen Ergebnisse, kann Simbach mit breiter Brust in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten und hat es in der Hand zu zeigen was über eine volle Spielzeit in der Mannschaft steckt.

Die Leistungen aus den ersten drei Ligaspielen gegen Altenerding, Altötting und Sauerlach werden für eine weiterhin weiße Weste in diesem Spitzenspiel jedoch nicht ausreichen, um Punkte einzufahren. Nur punktuell hat die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach bisher gezeigt welches Potential abgerufen werden kann.

Gerade deswegen brennen die Hausherren aus Niederbayern auf den „Fight“, um zu zeigen was möglich ist. Mit der außerordentlich sportlichen Geste des TSV Ismaning, der Spielverlegung aufgrund der Abordnung von Jan Josef zum IHF Superglobe, zuzustimmen, steht das Team des TSV Simbach in der Plicht eine gebührende Leistung abzurufen und 60 Minuten voll konzentriert zu Werke zu gehen.

Anpfiff ist um 18 Uhr in der städtischen Dreifachturnhalle, bereits um 16 Uhr treten die Damen II gegen den TV Passau an und um 14 Uhr bestreiten die Herren II ihr Derby gegen den TuS Pfarrkirchen.

Corona-Info: Bereits vor der Halle und auf den Verkehrswegen in der Halle herrscht für die Zuschauer Maskenpflicht. Einlass wird nur mit gültigem 3G Nachweis gewährt. Das Ablegen der Maske auf den Sitzplätzen richtet sich nach Anzahl der Zuschauer und wird Durch den Hallensprecher vor dem Spiel durchgesagt.


Saisonstart perfekt gemacht!

TSV Simbach gewinnt sein 3. Saisonspiel in der Landesliga Mitte-Ost - 18.10.2021

 

Der TSV Simbach trat am Sonntagnachmittag im Münchener Süden gegen den TSV Sauerlach an. Nach einer schnellen und temporeichen ersten Halbzeit gingen die Simbacher mit einer sieben Tore Führung mit 14:21 in die Halbzeitpause. Trotz einer verkorksten zweiten Halbzeit konnte ein 30:32 Sieg und damit der Dritte in Folge eingefahren werden. 

Die Innstädter gingen hochmotiviert in die erste Halbzeit. Nach schnellen Ballgewinnen in der Abwehr konnte sofort eine 2:0 Führung erzielt werden. Eine starke 6:0 Deckung in den ersten 10 Minuten war die Grundlage für den Erfolg in Hälfte Eins. Im Zusammenspiel mit dem hervorragend aufgelegten Torhüter Moritz Voll konnten die Angriffe Sauerlachs immer wieder entschärft werden. Nach 13 Minuten stand es 10:5 aus Simbacher Sicht. Im Angriffsspiel überragte vor allem Jan Josef, der mit seinen ersten fünf Wurfversuchen fünfmal das Ziel fand. Der inzwischen eingewechselte Matthias Schimpf baute in der Folge die Führung mit drei aufeinander folgenden Treffern fast im Alleingang auf 9:16 aus. Mit dem getroffen 7-Meter von Lukas Eichinger in der 23. Minute sah sich der TSV bei einem Stand von 11:19 mit acht Toren in Front und ging schlussendlich mit einem Ergebnis von 14:21 in die Halbzeitpause.

Mit der Einwechslung des Sauerlacher Topscorers Kilian Schinkel wurden einige Probleme in der Abwehr bereits Mitte der ersten Halbzeit sichtbar und man sah sich gezwungen die Deckung umzustellen. Zu Beginn der zweiten Hälfte fand nun auch der Rest der Heimmannschaft ins Spiel, weshalb auch die alternative Deckungsvariante mehr und mehr ins Wanken geriet. Zudem wurden die Angriffe nicht mehr mit aller letzter Konsequenz zu Ende gespielt, wodurch man den nun immer stärker werdenden Gastgebern einen Weg zurück ins Spiel ermöglichte. So verkürzte Sauerlach in der 45. Minute auf 22:26 und traf in der 59. Minute sogar zum 30:31 Anschlusstreffer. Mit dem Tor von Jan Josef 20 Sekunden vor Schluss zum 30:32 Endstand retteten sich die Männer um Kapitän Fabian Schwibach über die Zeit und nahmen 2 Punkte mit zurück an den Inn.

Die mitgereisten Fans konnten in der ersten Halbzeit erkennen, welches Potential in der Mannschaft des TSV Simbach steckt. Im Spitzenspiel kommenden Samstag gegen den TSV Ismaning müssen die Mannen von Coach Gerald Gabl dies aber über die volle Spielzeit abrufen, wenn sie denn den Platz als Sieger verlassen wollen.

 

Für den TSV Simbach spielten: Moritz Voll, Stefan Babisch, Leopold Petschl, Tobias Deutsch, Thomas Klampfer, Lukas Eichinger (9), Matthias Schimpf (3), Tobias Schimpf (2), Jan Josef (8), Moritz Paukner, Julian Henzel (1) Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (5), David Kopp


TSV im Münchner Süden gefordert - 15.10.2021

 

Die Handballer des TSV reisen am Sonntag den 17. Oktober zum zweiten Auswärtsspiel nach Sauerlach und wollen auch hier wieder zwei Punkte an den Inn mitnehmen.

Sauerlach ist 2019 in die Landesliga aufgestiegen und Simbach hat bis dato Erfahrung mit den Gästen aus zwei Spielen der Saison 2019/20. Das Hinspiel in Simbach ging dabei klar and die Hausherren, im Rückspiel konnten die Innstädter nur eine Punkteteilung einfahren. In der durch Corona abgebrochenen vergangen Saison trafen die Kontrahenten dagegen nicht aufeinander.

Wie vor zwei Jahren werden die Münchner Vorstädter von dem Trainerduo Ingo Schwetzenfeger und Jörg Hetzel trainiert. Signifikanter Neuzugang in der aktuellen Spielrunde ist der Rückraumlinks Kilian Schenkel. Er ist nicht nur Topscorer des Teams sondern führt aktuell die Torschützenliste der Staffel an. Gleichzeitig kann er eine weiße Weste bei den 7m-Versuchen aufweisen, mit einer 100% Quote zeigt er sich vom „Punkt“ als Torgarant. Zusammen mit Moritz Ametsbichler ist er für die meisten Treffer für Sauerlach zuständig, davon abgesehen reihen sich auch die Teamkollege, relativ homogen, regelmäßig in die Torschützenlisten ein.

Der Saisonstart für die Mannen am Otterloher Feld verlief nicht wie gewünscht. Drei knappe Niederlagen aus drei Spielen und in jeder Partie wurden die Siegeschance in den letzten Spielminuten aus der Hand gegeben. Im Detail werden hier von den Beobachtern technische Fehler und Unkonzentriertheiten für die Niederlagen identifiziert wobei man über weite Strecken des Spiels den Gegner seinen „Stempel“ aufdrücken konnte und attraktiven Handball geboten hat.

Der TSV Simbach möchte seine Siegesserie aus den ersten beiden Partien in dieser Saison fortsetzten und ist angesichts der Ergebnisse des kommenden Ligakonkurrenten gewarnt hier ab der ersten Minute wachsam zu sein und das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. 

Trainer Gerald Gabl kann dabei wieder mit Vollbesetzung seines Teams rechnen. Auch der vom IHF Superglobe inzwischen zurückgekehrte Jan Josef wird wieder mit dabei sein. Im Hinblick auf die kommenden zwei Heimspiele gegen Ismaning und Mainburg am 23. und 30. Oktober wäre ein gelungener Auswärtssieg in Sauerlach wichtig, um nach der zweiwöchigen Spielpause wieder in die „Spur“ zu finden.

Anpfiff in Sauerlach ist am Sonntag um 16 Uhr an der Mehrzweckhalle „Am Ottloher Feld 2“.


TSV Simbach stellt Spieler für IHF Super Globe - 06.10.2021

 

Mit dem Handball Super Globe richtet der Internationale Handballverband (IHF) die Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften aus, das internationale Turnier wird auch als Klub-Weltmeisterschaft bezeichnet und ist für 5 Tage der globale Hotspot der besten Teams aus allen Regionen der Erdkugel.

In diesem Jahr findet das Mega-Event vom 4. bis 9. Oktober in Jeddah, Saudi-Arabien, statt. Insgesamt 10 Teams haben das Ticket dafür gelöst und „fighten“ um den begehrten Titel „Weltmeister der Vereinsmannschaften“ inklusive zugehöriger Goldmedaille.

Bereits am vergangenen Dienstag den 5. Oktober wurde das erste Match des Turniers zwischen dem Sydney Uni HC und dem SC Magdeburg ausgetragen. Per Live-Stream konnte man hier den Simbacher Spieler Jan Josef aktiv auf dem Spielfeld verfolgen. 

Der SC Magdeburg ist hier einer von drei europäischen Klubs. Als Sieger des EHF European-League 2021 qualifizierte sich der SCM über die Wild Card, die für Saudi Arabien von der IHF vergeben wurde. Ein weiterer europäischer Vertreter ist Aalborg Håndbold (Dänemark).

Weitere Teilnehmer sind, der amtierende Klubweltmeister FC Barcelona (Spanien), Alwehda und Alnour aus Saudi Arabien als Vertreter der Gastgebernation, für Asien: Al Duhail (Quatar), für Afrika: Zamalek SC (Ägypten), für Nord Amerika und Kariben: San Francisco CalHeat (USA), für Süd und Zentral Amerika: EC Pinheiros (Brasilien) und für Ozeanien der Sydney Uni HC (Australien) mit Jan Josef.

Für jeden drängt sich nun unweigerlich die Frage auf warum Jan Josef vom TSV Simbach beim Super Globe für Ozeanien, vertreten durch den Sydney Uni HC, aufläuft. Simbach ist eine Amateurmannschaft im Bayrischen Handballverband und hat bis auf zwei, für den Verein außergewöhnliche Spielrunden in der 3. Liga, noch keinen nationalen oder sogar internationalen Titel geholt.

Zum einen liegt das daran, dass der IHF alle Kontinente beim Super Globe vertreten haben wollte, natürlich auch Ozeanien aber auch wohlwissend, dass es hier noch massive Beschränkungen und Quarantänevorschriften gibt, die insbesondere in Australien aber auch noch in Neuseeland vorherrschen. Zum Beispiel die obligatorischen Hotel-Quarantäne mit 2500 € pro Person unmittelbar nach Rückreise oder die Limitierung der Einreisenden innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Relativ klar, dass man keine Delegation von 20 Personen raus und wieder rein bekommt. 

Die IHF hat daraufhin den Sydney Uni HC gefragt, ob sie ein Team formieren können, das aus ehemaligen Spielern besteht, die nicht von Australien aus reisen müssten. Dieses Ziel wurde ganz knapp erreicht, lediglich 3 Personalien fehlten für einen adäquaten Kader.

Unter Leitung von Manager Pascal Winkler, Manager des Sydney Uni HC, wurde die Unternehmung auf Touren gebracht. Der Manager hat alle Register gezogen, um ein Team zu formen und keine Mühen gescheut alle Formalitäten fristgerecht einzutakten und umzusetzen. Aus seiner eigenen aktiven Zeit als Handballer nutzte er seine Kontakte und um die dringend erforderlichen, offenen Stellen zu besetzen. Einer ganz oben auf seiner „Payrole“ war Jan Josef. Mit schier unglaublichem Engagement ist ihm der Geniestreich, eine qualifizierte Mannschaft zusammenzustellen, bravourös und auf den Punkt gelungen.

Jan Josef hat vor seiner Zeit beim TSV verschiedene Stationen in Europa durchlaufen. Der gebürtige Tscheche ist für die linke Rückraumposition ausgebildet und bringt einiges an Erfahrung, unter anderem vom HBC RONAL Jicin (CZE), HV KRAS/Voendam (NED) und der deutschen Zweitligamannschaft Wilhelmshavener HV e.V. mit.

Für den TSV Simbach war sofort klar, dass man Jan hier unterstützen muss. Daher wurde auch auf Vereinsseite etliche Hebel in Bewegung gesetzt, denn die Abordnung zum Super Globe kommt (i.d.R) nur einmal im Leben. Es war aber auch klar, dass der Rechtshänder im Kader während des laufenden Spielbetriebs nicht zu ersetzten ist und man mindestens für die Zeit des Super Globes auf ihn verzichten müsste.

Eine entscheidende Lösung war die Verschiebung des Meisterschaftsspiels gegen den direkten Ligakonkurrenten TSV Ismaning, die Partie war ursprünglich für den 9. Oktober angesetzt. Nach kurzer Rücksprache und Darlegung der Situation vor dem Trainer der „Isis“ Christoph Ilg, kam auch hier prompt eine positive Rückmeldung einer Spielverschiebung zuzustimmen. Eine außerordentlich sportliche Geste von Mannschaftsverantwortlichen und Team für die sich der TSV Simbach Handball an dieser Stelle ebenso außerordentlich bedankt! 

Aufgrund der zahlreich beteiligten Personen, die zum Gelingen und schlussendlich zur Teilnahme von Jan Josef am Super Globe beigetragen haben, bedankt sich der TSV Simbach Handball zudem, bei den Menschen und Teams des BHV, des DHB und dem IHF für die sehr sehr gute und immer zügige Unterstützung von ganzem Handball-Herzen!

„Lieber Jan, viel Erfolg bei Deinen Spielen und eine gutes Nachhausekommen!“


TSV gewinnt das „Nah-Duelle“ in der Wallfahrtstadt - 27.09.2021

 

Die Herren 1 des TSV Simbach Handball gewinnen das Spiel in der „Nachbarstadt“ Altötting mit 19:24 und fahren damit die zweiten 2-Punkte im zweiten Spiel der Saison ein. Torhüter und Matthias Schimpf sorgen für die nötigen Impulse.

Simbach in der Anfangsphase bissiger, insbesondere im Defensivverhalten. Moritz Voll bestätigte seine sehr gute Leistung von der Auftaktpartie vergangene Woche und sicherte mit seinen erneut sehenswerten Paraden die Null auf der Gastgeber-Score-List bis zur 8 Spielminute. Offensiv scheint nach 15 Minuten der Knoten auf Simbacher Seite auch geplatzt und die Tordifferenz wird erstmals auf 4 Zähler nach oben geschraubt.

Mit guten Aktionen an den Kreis wird Kapitän Fabian Schwibach mehrmals in Szene gesetzt und Jan Josef sorgt vom Rückraum und 7m-Punkt für Entlastung, bei den Fans aus der Innstadt erstes Durchatmen, "s'läuft nun!". Man hätte nun die Zügel straff und die Konzentration hoch halten müssen, leider trat das Gegenteil ein.

Die Mannen aus Niederbayern fortan wieder unsicherer im Spielaufbau, nicht mehr so sortiert in der Abwehr und es entstand der Eindruck von Lässigkeit. Altötting nutzte die Gelegenheit und kämpfte sich bis 5 Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit auf 7:8 heran. Das Niveau auf beiden Seiten trotzdem äußerst mäßig, einzig die Torhüterpositionen, sowohl auf Heim- wie auch auf Gäste-Seite, die sich immer wieder auszeichneten.

Ansonsten war das Spiel eher geprägt von unvorbereiteten Torversuchen und 2-Minuten Strafen.

Der auf Simbacher Seite inzwischen eingewechselte Matthias Schimpf brachte den "Gäste-Dampfer" flink und motiviert wieder etwas in Fahrt, jedoch ließ sich der "Kahn" nur schwergängig Geschwindigkeit und Richtung aufzwingen.

Mit einem Doppelpack der Schimpf-Brüder, Matthias und Tobias, verabschiedete sich der TSV in die Halbzeit, Schlusspunkt zum Pausentee setzte Stefan Baaken vom TVE zum 8:11.

Im zweiten Durchgang zu Anfang dasselbe Bild. Probleme in einen Spielfluss zu kommen, keine Konzeptlosigkeit jedoch fehlte die Feinabstimmung bei den Innstädtern für effiziente und erfolgreiche Aktionen. Positiv ist mitzunehmen, dass der TSV, immer wenn die Tordifferenz wieder auf 2 Zähler schmolz, sofort umschalten und drauflegen konnte. Hieraus entstanden handballerisch ansehnliche Momente und es zeigt, dass das Tempo bewusst kontrolliert werden kann, was für die künftigen Spiele eine wichtige taktische Eigenschaft werden wird.

Knapp 10 Minuten vor dem Ende dann ein kurzer Schockmoment als im Wurf Thomas Klampfer von Patrick Malz aus der Luft geholt wurde. Ob die Aktion Klampfer zu einer verletzungsbedingten Pause zwingt steht noch nicht fest jedoch wurde Patrik Malz dafür mit der roten Karten auf die Tribüne verbannt.

Direkt im Anschluss, beim letzten 3-Tore Vorsprung von Simbach war erkennbar, dass das Team von Gerald Gabl nun entschlossener zu Werke ging und die Entscheidung herbeiführen wollte.

Der eingewechselte Leopold Petschl im Tor mit wichtigen Paraden zum richtigen Zeitpunkt, sowie ein letzter Tempowechsel, eingeleitet von Matthias Schimpf, mit Toren von Henzel, Schwibach und Schimpf selbst, stellten einen 5-Tore Vorsprung her und Jan Josef setzte die beiden Schlusspunkte für die Gäste mit Treffern, die, projiziert auf das Team, das eigentliche Potential abbilden sollte.

Das Highlight in der zweiten Halbzeit war eine Abwehraktion von Leopold Petschl, der in einer 7ten Feldspieler Aktion und nach eigenem Ballverlust wieder auf’s Feld in Richtung Tor rannte, dabei nicht nur den Angreifer vom TVE , gemütlich auf’s Tor tippend, „überholte und sondern den Wurf dann noch parieren konnte.

Der zahlenreiche Fanblock des TSV war schließlich erleichtert als die Schlussminuten anbrachen und feierten am Ende mit Standing Ovations, den nie ernsthaft gefährdeten aber unnötig „spannenden“ Handballnachmittag ihres Teams. Ein Dank an dieser Stelle an alle mitgereisten Fans und für die tolle Stimmung an Bord des TSV Blocks!

 

Nun ist mindestens ein spielfreies Wochenende bevor der Ligabetrieb wieder weiter geht. Jan Josef wird dem TSV die nächsten 14 Tage nicht zur Verfügung stehen da er eine Einladung zum IHF Super Globe in Saudiarabien bekommen hat und dort für Ozeanien seine Dienste zur Verfügung stellt. Sonderbericht folgt. https://www.ihf.info/media-center/events/2021-ihf-mens-super-globe.

 

Für Simbach – Tor: Moritz Voll, Leopold Petschl; Feld: Thomas Klampfer, Lukas Eichinger (1/1), Matthias Schimpf (4), Jonas Hennersberger (1), Tobias Schimpf (3), Jan Josef (6/2), Marius Schachinger, Julian Henzel (4), Tim Manthey (2/1), Fabian Schwibach (3), David Kopp.


Auswärtskracher der TSV Herren in Altötting - 23.09.2021

 

Die Handballer des TSV Simbach brechen am Samstag den 25. September wohl zur kürzesten Auswärtsfahrt seit mindestens 20 Jahren auf. Gegner ist der TV 1864 Altötting der sich bereits in der Saison 2019/20 für die BHV-Ebene in der Landesliga qualifiziert hat.

Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ist bereits im Vorfeld zum Derby deklariert worden, trotz der Landkreise, die beide Vereine trennen. In jedem Fall ist es ein „Nah-Duell“ zweier Teams die sich seit langer, langer Zeit nicht mehr im Ligabetrieb begegnet sind.

Die ersten beiden Spiele in der Landesliga hat der TVA in der letzten Saison gegen Immenstadt und Herrsching absolviert, jeweils in heimischer Halle. Und für einen Aufsteiger sofort ein Kantersieg gegen die Allgäuer gelandet. Auch in der zweiten Partie war der Sieg in greifbarer Nähe, mit einem 16:17 musst sich die Mannen vom EX-Simbacher Trainer Markus Böhner jedoch mit einer knappen Niederlage geschlagen geben.

Der Auftakt in der aktuellen Saison, auswärts beim SC Schwabach, ebenfalls Aufsteiger 19/20, musste mit einem 21:18 in Unterbesetzung an die Hausherren abgegeben werden.

Man wird am Spieltag in der Altöttinger Dreifachturnhalle sowohl auf bekannte als auch neue Gesichter stoßen. Trainerin Fatime Imetovska hat hier das Amt von Markus Böhner übernommen wohingegen mit Patrik Malz, Simon Antwerpen, Stefan Baaken und dem ehemaligen Burghauser Nedzad Bekric bekannte Handballer aus der Region auflaufen.

Die große Unbekannte an diesem Tag wird jedoch die „Derby-Feh“ sein, bekanntermaßen schreiben solche Partien ihre eigenen gesetzte und schon deswegen können sich die Zuschauer auf eine spannende Spielzeit freuen.

Der TSV reist mit dem Auftaktsieg von vergangener Woche zum ersten Auswärtsspiel der Saison und hat sich für dieses Match vorgenommen wieder siegreich zu sein und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Trainer Gerald Gabl kann zudem aus „voller Kapelle“ schöpfen. Komplettiert wird das Team um Kapitän Fabian Schwibach nun auch mit Matthias Schimpf.

Einzig Torhüter Stefan Babisch laboriert noch an seiner Sprunggelenks OP und wird, wenn überhaupt, nur als „hartes Backup“ zur Verfügung stehen.

Umso erfreulicher ist die Entscheidung von Leopold Petschl wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Petschl war bereits in der Vorbereitung der wichtige Ersatz im Simbacher Gehäuse. Dass er nun vollständig wieder an Board ist, ist ebenso wichtig wie sein Comeback gegen den TVA. Damit ist die Torwartposition bei den Niederbayern sehr stark besetzt.

 

Spielbeginn der Herren 1 in Altötting ist um 16 Uhr, bereits um 14 Uhr bestreiten die Damen 1 ihr Spiel an gleicher Stätte gegen den TVA. Für die anreisenden Fans und Zuschauer gilt in der Halle vor und während des Spiels Maskenpflicht, am Eingang wird auf 3G überprüft und jeder Zuschauer muss sich im Rahmen des TVA-Hygienekonzepts registrieren (bevorzugt über die Luka-App oder durch Ausfüllen eines Erfassungsbogens).


Erfolgreiche Heimpremiere: Simbacher Landesliga-Herren starten mit einem überzeugendem 34:18 gegen Altenerding - 20.09.2021

 

Endlich wieder flog der Ball in der Simbacher Richard-Findl-Halle - und das auch noch vor Zuschauern. Nach langer Zeit kehrt so wieder ein weiteres Stückchen Normalität zurück - derweil noch mit Maske und Abstand.

Die Simbacher Handballer freute das sichtlich - und sie dankten es den treuen Fans nach langer Abstinenz mit einer überzeugenden Leistung in einer beeindruckenden mannschaftlichen Geschlossenheit. 

Ob des noch rekonvaleszenten Stamm-Keepers Stefan Babisch benannte Coach Gerald Gabl mit Moritz Voll und Leon Lex zwei Youngster für die Aufgaben im Tor - und beide sollten dabei eine Premiere nach Maß liefern.

Die Start-Sechs komplettierte - nach der Achillessehnen-Verletzung von Jan Synirek - Thomas Klampfer neben den arrivierten Kräften um Kapitän Fabian Schwibach, Spielmacher Lukas Eichinger, 

Jonas Hennersberger, Julian Henzel, und Jan Josef. 

So ungewöhnlich dieses Setup auf den ersten Blick anmutete, so überzeugend war das, was die Innstädter abliefern sollten. 

Anfangs schienen die Gäste ihre körperlichen Längen- und Breitenvorteile nutzen zu können und unterstrichen mit einer gut zu packenden Abwehr und einem sicheren Torhüter ihre Ambitionen, Punkte aus Simbach mitnehmen zu wollen.

Die ersten 10 Minuten gehörten eher Altenerding, denn während die Gäste schnell mit 1:3 in Front lagen, brauchten die Innstädter etwas Anlauf, um sich den Staub aus den Sportklamotten zu schütteln. 

Nach 10 Minuten begann mit einem Ausrufezeichen dann auch die Saison bei den Simbachern so richtig: Moritz Voll parierte einen Gäste-Strafwurf inklusive Zweitversuch und Lukas Eichinger erzielte im Gegenzug mit dem 5:4 die erste Führung für die Hausherren. Bemüht man gerne den Begriff der "Inititialzündung", dann kann man das hier ruhig machen: Während bei den Gästen ab der zwanzigsten Minute schon langsam aber erkennbar die Kraftstoffwarnleuchte zu schimmern begann, 

legte der TSV nun richtig los. 

Mit stetig zunehmendem Tempo und immer sicherer werdenden Aktionen entfleuchten sie auf 12:8 und Gerald Gabl nutzte dabei die Möglichkeiten, mit Tobi Schimpf, Marius Schachinger und Tim Manthey von der Bank für Entlastung zu sorgen und das Tempo immer weiter zu verschärfen.

Das zeigte zunehmend Wirkung. Während die Simbacher von allen Positionen gefährlich wurden und scorten, bekamen die Gäste mehr und mehr Schwierigkeiten, den Simbacher-Abwehrriegel in Bedrängnis zu bringen. 

Die Innstädter gewannen mit schickem Zusammenspiel Sicherheit und schufen sich klare Torchancen, während sich auf der Gästeseite langsam Ratlosigkeit ausbreitete.

Tobias Schimpf gelang mit einem sehenswerten Rückraumwurf der Treffer zum 16:10 Pausenstand und in der Halle machte sich bei den TSV-Verantwortlichen und den Zuschauern wohlwollendes Nicken breit. 

Das schaut gut aus!

 

Match & Moritz!

 

Zugegeben - ein etwas dürftiger Aufmacher, aber er beschreibt den Einstieg in den zweiten Durchgang ganz gut. Altenerding versuchte zwar mit neuen Schwung zu starten, das aber gelang den Simbachern deutlich besser.

Während in den folgenden 15 Minuten und 23 Sekunden für die Simbacher 6 verschiedene Spieler über flotte Kombinationen und Gegenstöße insgesamt 10 Treffer erzielten, konnte Altenerding nur ein mageres Törchen verzeichnen.

Der Rest der Würfe landete bei Jung-Goalie Moritz Voll: "Zahn gezogen" umschreibt es wohl am besten, die Gäste befanden sich in der Abwärtsspirale: Ihre Aktionen wurden hektischer, die Würfe immer weniger vorbereitet - und das brachte Moritz Voll immer besser ins Spiel. 

Damit entstanden auch immer mehr gute Chancen für die Simbacher, im Gegenstoß zu leichten Treffern zu kommen. Wenn das dann nicht passierte, sorgten Fabian Schwibach mit Wucht und Tim Manthey mit einem "Wuzler" auch für Szenen fürs Auge - und für klare Verhältnisse. Simbach hatte seinen Groove gefunden. Grundsolide auch Jan Josef und Lukas Eichinger mit großer Spielfreude, ein wirklich ansehnliches erstes Spiel. 

45 Minuten waren gespielt, der Spielstand zeigte 26:11, die Frage nach dem Sieger damit bereits hier geklärt. Nicht allein aufgrund der 15 Tore Vorsprung, vielmehr aufgrund des Klassenunterschieds an diesem Tag. 

"S´lief" beim TSV, "s´lief nix" mehr bei der Spielvereinigung. 

Gerald Gabl wechselte fleißig, um Pausen zu schaffen und Einsatzzeiten zu verteilen - und der Spielfluss blieb auf hohem Niveau. 

Marius Schachinger mit schnellen 1:1-Aktionen und David Kopp mit Wumms auf der zweiten Reihe konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen - insgesamt trafen 10 Feldspieler für die Hausherren.

Beim 33:17  übernahm Leon Lex den Platz des stark aufspielenden Moritz Voll zwischen den Pfosten und führte sich gleich mit 2 Paraden ebenfalls sehr gut ein. 

 Lukas Eichinger, Julian Henzel und Jan Josef sahen schon eine Weile entspannt von der Bank aus zu, als David Kopp den Ball zum Endstand von 34:18 in die Maschen zimmerte.  

Ein gelungener Auftakt in eine hoffentlich komplette Saison, denn das Angebotene machte deutlich Lust auf mehr.

Unter dem Strich präsentierte das Gabl-Team schnellen Handball auf hohem Niveau - und die Zuschauer honorierten insbesondere das überzeugende Teamplay mit stehenden Ovationen in der letzten Spielminute. Jeder Spieler mit Einsatzzeit brachte sich voll ein und spielte seine Rolle, kein Wechsel führte zu einem Bruch im Spiel. Diese Einstellung gilt es zu konservieren: Sie bietet die Basis, eine Mannschaft zu formen, an der man viel Freude haben kann.

 

Weiter geht´s für die Simbacher Herren in der komprimierten Landesliga-Staffel Mitte-Ost schon nächste Woche am 25.09. um 16.00 Uhr mit dem Lokalderby beim TV Altötting.

 

Für Simbach:

Moritz Voll, Leon Lex, Moritz Paukner, Thomas Klampfer (1), Lukas Eichinger (6/2), Janic Katzhuber , Jonas Hennersberger (1), Tobias Schimpf (6), Jan Josef (4), Marius Schachinger (2), Julian Henzel (1), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (7), David Kopp (3)

 

Fotos vom Spiel auf Heimatsport.de: Klick


TSV Handballer starten in neue Meisterschaftsrunde - 16.09.2021

 

Die Handballer des TSV Simbach starten am Samstag den 18. September in die neue Saison 2021/22 und streben in heimischer Halle den ersten Sieg an.

Auftaktgegner an diesem ersten Spieltag ist die Spielvereinigung aus Altenerding. Die Mannschaft von Trainer Peter Mesiarik ist im Vergleich zur coronabedingt abgesagten Saison im Vorjahr nur wenig verändert und bildet nach wie vor eine guten Mix aus jungen Talenten aus dem Münchner Einzugsgebiet und erfahrenen Stammspielern. Die einzigen beiden Partien in der letzten Saison gegen Ismaning und Ottobeuren konnten die Herren von der Sempt nicht für sich entscheiden. Die jüngsten Pflichtspiel des TSV gegen die „Biber“ wurden in den Jahren 2018 und 2019 ausgetragen mit einer tendenziell positiven Bilanz für die Innstädter. Jedoch musste man im letzten Aufeinandertreffen in der Semptsporthalle mit einem Remis die Heimreise antreten.

Das Match in der Richard-Findl-Halle verspricht daher Handballspannung pur, da ein Auftakt stets eine Standortbestimmung für die Teams und der Gegner schwierig einzuschätzen ist. Für Simbach gilt ab der ersten Minute dieser Neuauflage volle Konzentration. Vor allem weil man gleich zu beginn auf eine Reihe bekannter Gesichter im Kader verzichten muss. Torhüter Stefan Babisch ist auf gutem Weg der Besserung, nach seiner Sprunggelenks-OP wir er aber an diesem Wochenende noch pausieren und von Moritz Voll ersetzt. Backup ist A-Jugend „Keeper“ Leon Lex, der erstmals bei den Herren 1 des TSV auf dem Personalbogen von Trainer Gerald Gabl stehen wird. Matthias Schimpf ist beruflich verhindert und ein Einsatz von Tim Manthey wird sich ebenfalls aus beruflichen Gründen erst am Spieltag entscheiden. Rechtsaußen, Jan Syrinek, kann nach seinem Achillessehnenriß in der Vorbereitung diese Saison nicht ins Geschehen eingreifen, er nimmt jedoch trotz der noch relativ frischen OP die weite Reise aus Prag auf sich, um beim Auftakt von den Zuschauerrängen zu unterstützen.

Die Absenz dieser Spieler muss man jedoch meistern, wenn das Team um Kapitän Fabian Schwibach ganz oben mitspielen will. Mit Spielmacher Lukas Eichinger, Jan Josef, Tobias Schimpf und Julian Henzel hat man zudem offensiv wie defensiv eine gute Reihe am Start die ordentlichen Betrieb und den Gegner stark unter Druck setzten kann. Über dem steht, wie in jeder Team-Sportart, der kollektive Einsatz und Wille ein erfolgreiches Ergebnis gemeinsam herbeizuführen. Mit Marius Schachinger, Jonas Hennersberger, Thomas Klampfer und die Youngster wie Yannik Katzhuber ist man dafür gerüstet und jeder im Team ist bereit und heiß auf das erste Kräftemessen in heimischer Halle und vor allem vor heimischen Publikum.

Auf Zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen freut sich das Team und die Abteilung Handball außerordentlich. Ermöglich wird das in diesem Jahr u.a. durch die Einhaltung der 3G-Regel, welche vor Eintritt in die Sporthalle überprüft werden. Zudem durch das Tragen einer Maske bereits vor und auch in der Halle. Abhängig von Anzahl der Personen sowie nach den derzeit gültigen Hygieneregeln wird durch den Hallensprecher mitgeteilt ob auf den Zuschauerrängen die Maskentragepflicht während des Spiels bestehen bleibt. Die Abteilungsführung bitte alle Zuschauer für die Regelung um Verständnis, aber es ist uns wichtig ein sicheres Umfeld zu gewährleisten und gleichzeitig wieder das Flair unserer geliebten Heimspieltage so gut wie möglich herzustellen.

 

Keine Selbstverständlichkeit jedoch auch in dieser Saison wieder im Programm ist die Verlosung eines 100 € Gutscheins für den Lokschuppen in Simbach am Inn an jedem Heimspieltag. Für diese zusätzliche Unterstützung ein großes Dankeschön an Familie Zeiler! Darüber hinaus ein herzlicher Dank an alle Sponsoren, die unsere Handballabteilung auch in diesem Jahr wieder unterstützen sowie an alle Helfer, denn ohne sie wären unsere regelmäßigen Handball-Events undenkbar, vielen Dank!

 

Anpfiff des Spiels der Herren 1 ist um 18 Uhr, bereits um 16 Uhr beginnt das erste Saisonspiel der Damen 1 gegen HC Sulzbach-Rosenberg. 


Neue Liga, neuer Mut – und ein altes Ziel - 09.09.2021

Die Handballer des TSV Simbach starten am übernächsten Samstag in die Landesliga-Saison  – Syrinek-Ausfall schmerzt

 

Simbach. Die Handballer des TSV Simbach sehnen den Ligabetrieb herbei und wollen zum Auftakt am Samstag, 18. September,  um 18 Uhr erfolgreich in die neue Landesliga-Saison 2021/22 starten. Das Gesicht des Teams hat sich im Vergleich zur abgebrochenen Corona-Saison nicht grundlegend verändert, allerdings gab’s Bewegungen im Kader  –  auch aus schmerzlichen Gründen.

Den sportlich schwerwiegendste Entschluss für die Herren 1   hat Andreas Brand getroffen: Von einem Kreuzbandriss genesen musste er in der vergangenen   Saison erneut mit Verletzungen kämpfen.   Zudem  hat sich Brand beruflich verändert und daher entschieden, sich aus dem aktiven Bereich zurückzuziehen. Doch das bedeutet keinesfalls einen Abschied vom TSV: Brand arbeitet weiter für das Team und übernimmt künftige Sonderaufgaben. „Der flexible Rückraumspieler mit der Nummer 22 wird dem Team auf seinen Positionen sehr fehlen,  jedoch wünschen wir ihm alles Gute und freuen uns, ihn weiter in anderer Funktion an Bord zu haben“, sagt Wolfgang Münzer, Manager der Landesliga-Truppe.

Personalie Nummer 2: Chris Schrädobler wird offiziell neuer Co-Trainer von Cheftrainer Gerald Gabl und löst damit Thomas Schmidtke in dieser Funktion ab. Gleich zu Beginn der Vorbereitung – der TSV steht seit Juni wieder in der Halle –   hat Schrädobler zum überwiegenden Teil die Phase der Hallengewöhnung nach siebenmonatiger „Schwingboden-Abstinenz“ übernommen und gut abgestimmte Trainingseinheiten geleitet. Gleichzeitig hat sich Schmidtke zurückgezogen, jedoch stand und steht er für „Feuerwehr-Einsätze“ bereit. 

Im Bereich der Torwart-Trainer wird das Modell aus dem Vorjahr mit Hans-Peter Daume und dem ehemaligen Simbacher Torhüter Max Findl weitergeführt. Findl hatte nach seinen beiden Kreuzbandrissen bereits im Vorfeld der vergangenen Saison entschieden, nicht mehr aktiv auf der Platte ins Geschehen einzugreifen. Analog zu Andreas Brand engagiert er sich seitdem verstärkt im Bereich der Torwart-Trainer, übernimmt dort zusätzliche Aufgaben. Das Duo Daume/Findl bildet ein hervorragendes Trainerteam für die Ausbildung der Torwart-Talente und bietet spezielle und gut abgestimmte Einheiten. Während Daume sich einen Tick mehr um die Inhalte kümmert,   liegt bei Findl der Fokus etwas stärker in der Organisation.

Eine weitere positive Nachricht: David Kopp ist nach seiner Knie-Operation endlich wieder auf einem guten Weg zur vollständigen Genesung – in den Trainingseinheiten   hat er bereits angedeutet,  wie wertvoll er sein kann. „Seine Fitness ist sehr wichtig,  da er der nominelle Backup für Rückraum-Shooter Jan Josef darstellen wird.

Doch damit nicht genug: Matthias Schimpf ist wie sein Bruder Tobias wieder ein „vollständiger“ Simbacher Handballer.  In der vergangenen Saison war er als Spieler des TSV Allach 09 stark in der A-Jugend-Bundesliga  gebunden, doch in dieser Spielrunde ist sein alter und neuer Hauptverein der TSV Simbach. 

Dies freut nicht nur Team, Trainer und Verantwortliche am Inn besonders, sondern   ist   auch ein Signal,  dass der Handball in der Grenzstadt trotz aller Corona-Umstände eine attraktive Plattform geblieben ist. „Alle Spieler und Spielerinnen der Familie Schimpf sind Talente auf höchstem Niveau und es werden von ihnen sehr schöne Handball-Momente in der neuen Runde generiert werden“,  ist sich Manager Münzer ganz sicher.

Doch die Landesliga-Handballer müssen auch „bittere Pillen“ schlucken. Die bitterste:  Rechtsaußen Jan Syrinek hat sich in der Vorbereitung bei einer Angriffsaktion ohne Fremdeinwirkung die Achillessehne am linken Fuß gerissen, der ehemalige Extraliga-Spieler aus Prag fällt so für die komplette Saison aus. „Das reißt eine gehörige Lücke,  die aufgrund seiner hohen Qualität in der bisherigen Form nicht zu schließen sein wird“, sagt Münzer. „Wir wünschen ihm einen komplikationsfreien Genesungsverlauf.“

Kopfzerbrechen bereitet Münzer die Gesundheit der Nummer 1 im Tor,  Stefan Babisch. Mitte August wurde er am Sprunggelenk operiert, dabei   ein Knochensplitter entfernt, der sich nach einer Blessur im vergangenen Jahr verwachsen hatte und ihm zunehmend Probleme bereitete. Ursprünglich war die Operation bereits   für Juli geplant,   diese wurde jedoch vom Krankenhaus um etwa   vier Wochen nach hinten verschoben. „Wir rechnen damit, dass Stefan in absehbarerer Zeit  in die Mannschaft zurückkehrt“, sagt Manager Münzer, „wie sich allerdings der Trainingsrückstand in seinen ersten Spielen auf seine Leistungsfähigkeit auswirkt,  bleibt abzuwarten.“  Fest steht: Beim Saison-Auftakt in eigener Halle wird er nicht am Start sein.

Eine überaus positive Nachricht in diesem Zusammenhang ist die Rückkehr von Leopold Petschl ins aktive Handball-Geschehen, er hat bis dato im Training die Position von Babisch eingenommen. „Äußerst erfreulich und wünschenswert wäre ein generelles Comeback von Petschl“, sagt Münzer „nicht zuletzt um den Konkurrenzkampf auf dieser Position weiter zu erhöhen, denn Moritz Voll steht hier seit letzter Saison in den Startlöchern und zeigt regelmäßig sehr gute Leistungen im Gehäuse der Ersten.“

Aber nicht nur Nachwuchsspieler Voll hat sich prächtig entwickelt, auch viele andere Talente. Durch sie ist der erweiterte Kader im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal gewachsen und allesamt sind motiviert, sich einen festen Platz in der „Kampfmannschaft“ zu erarbeiten. Von Timo Brunnenkann, Christoph Simmböck, Fabian Plazer und Yannik Katzhuber wird man demnächst sicher über Landesliga-Einsätze berichten. „Bei Moritz Voll, der nicht nur im Tor seine Talente zeigt,  ist sogar ein flexibler Einsatz als Feldspieler denkbar“, weiß Münzer.

So kann der TSV mit einem qualitativ guten und breiten Kader relativ beruhigt in die Landesliga-Saison starten.  Der Bayerische Handball-Verband (BHV) hat die Klassen neu sortiert, in der Landesliga spielt man heuer eine Runde mit drei statt zwei Staffeln,  statt 14 kämpfen nun 10 Teams um Auf- und gegen den Abstieg. „Der BHV schafft so mehr spielfreie Wochenenden,  die Raum für eventuelle Spielverschiebungen geben“, erklärt der TSV-Verantwortliche Münzer. Die   Erstplatzierten der drei Staffeln steigen direkt in die Bayernliga auf – und genau dieser Platz an der Sonne ist das Ziel der Handballer vom Inn.

„Die Chancen dafür stehen etwa genauso gut wie in der vergangenen Saison“, hofft Münzer auf eine erfolgreiche Saison.  Kapitän Fabian Schwibach und Spielmacher Lukas Eichinger brennen ebenso wie die gesamte Mannschaft und das Trainerteam auf die bevorstehenden Aufgaben.  Für Cheftrainer Gabl wäre der 1.  Platz sogar in doppelter Weise ein besonderer Erfolg,  denn es wäre    die erste komplette Saison unter seiner Regie ohne Unterbrechungen.

„Schließlich ist es eine Freude für den Spieltagsbetrieb und den Simbacher Handball, dass alle unsere helfenden Hände sich wieder bereit erklärt haben auch ihre Funktionen in der neuen Saison vollumfänglich auszufüllen“, freut sich Manager Münzer darüber, dass die Handball-Familie trotz Corona lebt. „Für auf die bevorstehenden Aufgaben, ob Losverkauf, Verteilung der Hallenzeitschrift, Kampfgericht oder vieles andere bedankt sich die Abteilungsleitung des TSV herzlich.“

In gleichem Maße schätzen die Simbacher die Hilfe durch die Sponsoren wert, „die den qualitativ hochwertigen Handball in Simbach durch ihre oft großzügige,  aber vor allem auch über Jahrzehnte währende Unterstützung erst ermöglichen“, so Münzer –    und jetzt sehnt der TSV endlich den Ligabetrieb herbei. Quelle: pnp vom 8.9.2021