Spielberichte

Wahrheitsfindung zu Weihnachten: Simbach reist zum Spitzenreiter - 14.12.2017

 

Nach den durchwachsenen Wochen geht es für die Handballer des TSV Simbach vor der Weihnachtspause noch einmal um eine Standortbestimmung. Im letzten Spiel des Jahres geht es zum Spitzenreiter nach Würm-Mitte – und dieses Match hätte das Zeug zum absoluten Spitzenspiel gehabt, wären da nicht die unerklärlichen Leistungsschwankungen auf Seite der Innstädter. Dazu kommt ein erstmals äußerst prekäre Personalsituation: Neben dem definitiv ausfallenden Martin Kavka sind aktuell 5 Spieler krank und trainingsunfähig. Neben den Leistungen der letzten Zeit treibt diese Situation aktuell die Sorgenfalten auf die Stirn der Simbacher Verantwortlichen – aber es kommt wie es kommt und es wird sich zeigen, wer bis zum Wochenende wieder fit wird.

Konstanter in letzter Zeit waren auf jeden Fall die Gastgeber: Die Mannen um Spielmacher Moritz Rädler haben bislang keine Ausrutscher produziert und stehen damit zurecht auf Rang eins der Tabelle. Von den 9 letzten Spielen konnten sie 8 für sich entscheiden – dass sie dennoch schlagbar sind, zeigte die Niederlage gegen Kempten vor 3 Wochen.

Für Unterstützung auf Simbacher Seite ist auf jeden Fall gesorgt: Ein großer Bus für Spieler und Fans ist geordert, Abfahrt ist am Samstag den 16.12.2017 um 15:45 Uhr am Simbacher Busbahnhof. ‎Die Herren des ASCK haben sich bereits zur Unterstützung angemeldet. Weitere Anmeldungen bei Alois Petschl (Tel. 08571/5514). Über zahlreiche Beteiligung würden sich die Mannschaften sehr freuen!

TSV scheitert im Pokal und in der Liga - 11.12.2017

 

Dass am Samstag gegen das Bayernliga-Top-Team aus Friedberg die Früchte sehr hoch hängen würden, war den Simbacher Verantwortlichen nach der Auslosung des Hallfinals im Final Four bereits klar. Trotzdem war es wieder einmal die Gelegenheit, Bayernliga-Luft in der Simbacher Richard-Findl-Halle schnuppern und mal einen Blick in das aktuelle Liga-Niveau werfen zu können: Erwartungsgemäß gewannen am Samstag beide Bayernligisten Ihre Halbfinals – Anzing setzte sich gegen Ingolstadt durch und Friedberg gegen die Gastgeber aus Simbach, so dass ein reines Bayernliga-Finale anstand. Auch dieses konnten die Mannen aus der Fuggerstadt klar für sich entscheiden und sich als die klar beste Mannschaft des Turniers verdient durchsetzen.

Das Augenmerk an diesem langen Handballwochenende sollte ganz klar auf der Pflicht „Liga“ liegen und nicht auf der Kür „Pokal“. Die Simbacher Handball Damen legten am Sonntag dann schon vor und sorgten mit Ihrem Sieg, ebenfalls gegen die HSG Dietmannsried/Altusried, schon für gute Stimmung. Nach einer starken 2. Hälfte gewann das Team von Trainer Jost Brand mit 26:20 gegen die Gäste aus dem Allgäu und spurten so ordentlich vor.

Im Anschluss dann die Simbacher Herren gefordert. Anfangs zeigte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Freunde vieler Tore auf ihre Kosten kamen - aber schon in der frühen Phase der Partie war kaum Ordnung im Simbacher Angriffsspiel. Zu viel Stückwerk und zu wenig Miteinander reichten dem Gegner zu einem aus Simbacher Sicht unbefriedigendem 13:14 Halbzeitstand. Der TSV kamen einfach nicht auf die Platte.

Auch nach der Halbzeit war keine Besserung in Sicht: Zu wenig Bewegung in der Defensive, kaum Tempowechsel in der Offensive die die gegnerische Abwehr zum Laufen zwingt – die Innstädter versäumten, die langen Kerls in der Deckung in Bewegung zu bringen. Nur Einzelaktionen sorgten immer wieder für Simbacher Treffer. So eingeladen ließen sich die Gäste nicht lange bitten und nutzten die Simbacher Offerten. Bis auf 25:32 setzten sich die Männer aus Dietmannsried ab, bevor sich die Hausherren noch mal aufrichteten und etwas Ergebniskosmetik betrieben, für eine Wende im Spiel reichte es aber nicht mehr. 31:36 der Endstand nach einem gebrauchten Tag, der Simbach Rang drei in der Tabelle kostet.

Wenn es am kommenden Wochenende zum Tabellenführer nach Würm-Mitte geht, muss sich noch einiges ändern, will man nicht Schiffbruch erleiden.

 

Für Simbach: Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Tobias Deutsch, Lukas Monz, David Kopp, Jonas Hennersberger (2), Andreas Brand (6), Julian Rohrer, Tomas Mattas (3), Lukas Eichinger (11/4), Markus Vierlinger, Julian Henzel (1), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (4)

Bilder vom Ligaspiel

Bilder vom Pokalspiel

Double Feature bei den Handballern: Liga und Pokalfinale - 07.12.2017

Nach der Weihnachtsfeier am letzten Wochenende geht es für die TSV-Handballer nun in den Jahresendspurt vor der Weihnachtspause mit einem ungewöhnlichen Double Feature:
am Samstag sind die Herren um das Trainergespann Markus Böhner und Elmar Voll Gastgeber des Final-Four des Bayerischen Handballpokals, bei dem die vier letzten verbliebenden Teams in Turnierform den Bayerischen Pokalsieger ausspielen.
Neben Simbach haben es der MTV Ingolstadt und die beiden Bayernligisten SV Anzing und TSV Friedberg ins Playoff geschafft. Die Halbfinals bestreiten um 13.00 Ingolstadt gegen Anzing und um 15.00 Simbach gegen Friedberg, der Anpfiff für das Finale erfolgt dann um 17.30 Uhr. Den Bayernpokal konnten die Innstädter bislang nur einmal in 2002 gewinnen.
Am Sonntag dann wieder Liga-Alltag für die Damen und Herren des TSV: Im Landesliga-Matchup in heimischer Halle stehen beide Teams den Gästen aus Dietmannsried/Altusried gegenüber. Bei den Damen (Anpfiff um 14:30 Uhr) empfängt der Tabellenneunte Simbach somit den aktuellen Zwölften und ist somit Favorit.
Um 16.30 Uhr steigen dann die Herren ebenfalls gegen die Gäste aus dem Allgäu in den Ring. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Allach und dem aktuellen Tabellenplatz 3 steht den Innstädtern damit die nächste schwere Prüfung ins Haus: Martin Kavka wird mit Muskelverletzung ausfallen und die Gäste haben mit zuletzt 2 Siegen Tabellenplatz 6 erobert. Die beiden Topscorer Michael Feigele und Matthias Kreuzer stechen dabei aus einem homogenen Kollektiv hervor. Haupttrumpf ist dabei die körperliche Robustheit der Gäste, die die Simbacher fordern wird.
Die Gäste haben mit ihrem Trainerteam Christian Hutner, Patrick Haas und Ingo Herborg für die laufende Saison eine kompakte Truppe zusammengestellt, die vor allem bislang durch ihre Heimstärke glänzen konnte. Zusätzlich konnte die Spielgemeinschaft auswärts beide Allgäu-Duelle in Immenstadt und in Kempten für sich entscheiden.
Für Simbach stellt sich die Frage, wie am besten der Pokaltag wegzustecken ist. Am Sonntag zählt wieder nur voller Einsatz und Laufbereitschaft, um die Punkte zu sichern.

Wahnsinn: Simbach schafft Comeback und schlägt Allach 27:26 (15:16)

Über mangelnde Spannung wird sich keiner der 350 Zuschauer in der Simbacher Richard-Findl-Halle beklagt haben, als das Match zwischen den Innstädtern und den Gästen aus Allach nach 1:45 Stunden abgepfiffen wurde und die Simbacher Spieler jubelnd über das Feld liefen. Geboten war ein Drama in 5 Akten mit überraschenden Wendungen noch und nöcher.
1. Akt - Der Auftakt: Wiedergutmachung, Rehabilitation nach den beiden Pleiten zuletzt – das war das erklärte Ziel der Männer um Markus Böhner und Elmar Voll – und genau so sah es aus. In den ersten 15 Minuten legten die Simbacher los wie die Feuerwehr und ließen die letzten Wochen vergessen. Druckvoller Kombinationshandball in höchstem Tempo, dazu eine Abwehr, die sich bewegte und die Gäste aus Allach ständig unter Druck setzte. Das war Handball vom Feinsten! Schnell führten die Simbacher 5:0 und so mancher Zuschauer sah das Heimteam auf dem Niveau des Saisonbeginns. Vorne fehlerfrei, hinten sicher, Babisch bereits mit 2 parierten Strafwürfen – läuft! 8:2 stand es nach knapp einer Viertelstunde, als der erste Kempa-Trick für Begeisterung bei den Fans sorgte - und die Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance, auch nur den kleinen Zeh in den Türspalt zu bekommen. Eine Handball-Party deutete sich an.
2. Akt - Wie gewonnen so zerronnen: Gerade noch begeistert mit der Zunge schnalzend bot sich ab der 15. Minute den Zuschauern aber plötzlich ein verändertes Bild: Die Gastgeber verloren schlagartig ihre Linie. Die bislang vollkommen harmlosen Gäste kamen nach einer wahren Fehlpass-Orgie auf Gastgeber-Seite zu einfachen Treffern und damit zurück ins Spiel. Aus 8:2 und Ballbesitz wurde ein 11:12 und die Simbacher sahen sich plötzlich im Hintertreffen. So dominant der Anfang war, so aufgescheucht agierten die Hausherren nun. 15:16 hieß es, als die Schiedsrichter zur Halbzeit pfiffen.
3. Akt - Die Messe ist gelesen: Nach dem Seitenwechsel verordnete das Simbacher Trainerteam Angriff, und unmittelbar nach Wiederbeginn kamen die Hausherren ins Laufen, leider vergeblich. Die Innstädter vergaben Gegenstoß um Gegenstoß, hinten reihten sich Pleiten, Pech und Pannen aneinander und die Gäste aus Allach bekamen das Match auf dem Silbertablett serviert. Bis zur 45 Minute setzten sich die Gäste auf 19:24 ab, das Spiel total gekippt, Allach deutlich vorn und Simbach ohne Idee. Auf der Tribüne waren die schnalzenden Zungen gerunzelten Stirnen gewichen.
4. Akt - Die Aufholjagd: Warum auch immer – plötzlich legte sich erneut ein Schalter um und wieder veränderte das Spiel seinen Charakter. Nach einigen Wechseln auf Simbacher Seite und zwischen den Simbacher Torhütern drohte den Gastgebern Zeitspiel – wieder sorgte ein sehenswerter Kempa-Spielzug für den Ausweg – und offenbar für noch mehr: Die Simbacher zeigten nun Biss, die Abwehr wurde wieder offensiver und der Kampfgeist förmlich entfesselt. Die Gäste versuchten zu verwalten – und das war trotz der komfortablen 5-Tore-Führung zu wenig. Vorne warfen sich die Gastgeber mit vollem Einsatz ins Getümmel, hinten nagelte Stefan Babisch den Kasten zu. Beim 25:26 Anschlusstreffer stand die Halle, beim 26:26 Ausgleich ganz Simbach.
5. Akt - Die Entscheidung: Als Julian Henzel nach 59 Minuten und 20 Sekunden die Führung für den TSV erzielte, gab es kein Halten mehr. Alles wurde mobilisiert, um den Sieg zu sichern – und die Gäste verloren den Ballbesitz. Die letzten 15 Sekunden spielten sich die Simbacher die Kugel zu und die Uhr herunter – aus – vorbei – Abpfiff.
Simbach besteht die „Nagelprobe“, schüttelt die jüngsten Niederlagen von der Weste und schlägt Allach nach einer tollen Anfangsviertelstunde und einer kämpferischen Endphase denkbar knapp mit einem Treffer. Warum hat´s gereicht? Weil wenn auf Simbacher Seite die Einstellung stimmt, man sich nur selbst schlagen kann. Warum nicht für Allach? Weil den Gästen gegen die die 4-2-Abwehr in der Schlussphase zu viele technische Fehler unterliefen und sie einfach keine Tore mehr im Simbacher Kasten unterbringen konnten.
Die Niederbayern behauptet mit diesem Sieg Rang 3 und den Anschluss an die Tabellenspitze mit nur 2 Punkten Rückstand zum aktuellen Ligaprimus HSG Würm-Mite. Nun geht es in 2 Wochen zu Hause am Samstag um nichts Geringeres wie um den Bayrischen Handballpokal im Final-Four des Verbandes. Und gleich einen Tag drauf in der Liga gegen die HSG Dietmannsried/Altusried - ebenfalls zu Hause. Mit Handball und Leistungsbereitschaft ähnlich der Anfangsviertelstunde sowie der Schlussphase ist dann an diesem langen Handballwochenende alles drin.
Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Lukas Monz (1), David Kopp, Jonas Hennersberger, Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Thomas Mattas, Lukas Eichinger (8/3), Markus Vierlinger, Martin Kavka (4), Julian Henzel (3), Tim Mantey (4), Fabian Schwibach (4).

Härtetest und Nagelprobe: Simbach empfängt Allach - 23.11.2017

 

Zwei Niederlagen in Folge trübten zuletzt das bislang überraschend positive Bild der Saison: Der Heimniederlage gegen Eichenau folgte eine weitere Schlappe am vergangenen Wochenende in Immenstadt.

Der Grund dafür wurde von den Simbacher Verantwortlichen auch schnell eingegrenzt und angesprochen: Nach dem Selbstläufer zu Beginn muss wieder verstärkt Konzentration und Einsatz Einzug in die Trainingssessions halten und jeder Spieler muss sich hinterfragen, ob er bei 100% liegt, was seinen Einsatz betrifft. So verlangen die Simbacher Coaches Elmar Voll und Markus Böhner eine deutliche, kämpferische und konzentrierte Antwort auf all die Fragen nach dem verpatzten Spiel in Immenstadt, denn sonst verliert man nicht nur den Anschluss an die Spitze der Tabelle, sondern muss sich auch die Frage stellen, ob es Sinn macht, langfristig vom oberen Drittel der Tabelle zu träumen.

In diese Situation passt der Gegner Allach wie die Faust aufs Auge: Nach anfänglichen Personalsorgen haben sich die Münchner wieder berappelt und Fahrt aufgenommen.

Aktuell rangieren die Gäste nach 5 Siegen in Serie auf Rang 4 und sitzen den Simbachern damit im Nacken. Auch die Allacher Top-Torschützen Dominik Hofmann und Tobias Wittmann haben sich eingegroovt und garantieren für den Allacher Erfolg. Weiterer Ansporn für die Gäste: Mit einem Sieg könnten sie Simbach von Rang 3 verdrängen.

Dies gilt es natürlich für die Innstädter zu verhindern. Personell sind – bis auf die Langezeitausfälle - wieder alle an Bord, seit langem. Damit gibt es auch keine Ausflüchte. So ist angerichtet für ein entscheidendes Match, das hoffentlich auch zu dem erwarteten Spitzenspiel wird. Die 5 Teams an der Tabellenspitze sind nur durch 4 Punkte getrennt, jeder Punkt und jeder Patzer zählt.

Anwurfzeit ist um 16:30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:30 empfangen die Herren des TSV Simbach II den VfL Waldkraiburg, um 18:30 treten die Simbacher Damen in der Landesliga gegen den Kissinger SC an. Weiter geht es am Sonntag mit einigen Lokalderbys: Um 11:00 mit der weiblichen C-Jugend des TSV Simbach gegen den TV Altötting, um 12:45 trifft Simbachs weibliche A-Jugend dann auf den gleichen Gegner. Den Spieltag beendet dann um 16:30 die weibliche B-Jugend mit dem Match gegen den VfL Waldkraiburg. 

Immenstadt für die Simbacher Handballer keine Reise wert - 21.11.2017

Insgesamt 600 km verbrachten die TSVler im Auto, aber außer Spesen war Nichts gewesen. Eigentlich hätte die Mannschaft vom Inn hochmotiviert ins Allgäu reisen sollen, verlor doch tags zuvor der Spitzenreiter Würm-Mitte überraschend gegen den Aussenseiter aus Kempten. Ohne Kavka und Hennersberger und vor allem ohne Einstellung verloren die Simbacher jedoch hochverdient gegen Immenstadt.
Nach der Heimniederlage gegen Eichenau verlor man nun auch auswärts und schlittert in eine Krise. „Schnell spielen und den großgewachsenen Immenstädtern mit großer Laufbereitschaft Probleme bereiten“ hatte man sich vorgenommen. Jedoch gelang es den Spielern aus Niederbayern nicht, auch nur einen, der aus den Videoanalysen angesprochenen Punkte, umzusetzen. Bis zum Stand von 4:5 profitierte man wenigstens noch von den verworfenen Gegenstößen der Allgäuer. Ab diesem Zeitpunkt war aber schon klar, dass dieses Spiel einen unangenehmen Verlauf nehmen könnte. Teils haarsträubende Fehler und mangelnde Rückwärtsbewegung luden den Gegner förmlich ein, dennoch konnte der 4:10 Rückstand bis zur Halbzeit noch auf 3 Tore verkürzt werden. Über die zweite Halbzeit legt man am besten den Mantel des Schweigens, denn wer den Gegner mit insgesamt 38! Ballverlusten stark macht, braucht sich nicht wundern, wenn man 21 Tore allein in der zweiten Halbzeit kassiert. Nach dem Schuß vor den Bug von Eichenau letzte Woche droht der Simbacher Karren jetzt zu kentern, wenn ihn die Besatzung das Schiffs nicht durch eine bessere Leistung am kommenden Wochenende wieder auf Kurs bringt.
Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Lukas Monz (1), David Kopp, Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Thomas Mattas (3/1), Lukas Eichinger (11/2), Markus Vierlinger, Julian Henzel (3), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3)

TSV will zurück in die Spur

 

Nach der ersten Niederlage der Saison geht es für die Handballer des TSV nun auswärts ins Allgäu nach Immenstadt. Dabei liegt der Fokus, wieder in den Regelbetrieb zurück zu kommen und wieder zu punkten, um weiterhin gute Karten im Rennen um die Tabellenspitze zu haben.

Immenstadt weckt dazu aber keine guten Erinnerungen, in der vergangenen Spielrunde konnte der TSV auswärts nur ein Unentschieden einfahren, zu Hause musste man sich sogar geschlagen geben.

Bei den Allgäuern um Trainer Gunther Kotschmar stehen momentan 3 Sieg, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen zu Buche, dabei konnten sie auf heimischen Boden den Tabellenvierten Allach schlagen und verloren nur knapp gegen den aktuellen Spitzenreiter Würm-Mitte – und diese Bilanz wollen die Herren aus Immenstadt mit Ihren beiden Top-Scorern Amar Hrustanovic und Irhad Ohran gerne noch aufbessern.

Auf dem Papier stehen sich am kommenden Wochenende der Tabellen 3. Simbach und der Tabellen 8. aus Immenstadt gegenüber, jedoch – und das zeigen die letzten Partien der Kontrahenten deutlich - werden die Innstädter mit voller Konzentration und Einsatz agieren müssen um in fremder Halle bestehen zu können. Personell wir die Fahrt ins Allgäu allerdings keine Kaffeefahrt, Martin Kavka fällt krankheitsbedingt aus und Jonas Hennersberger fehlt berufsbedingt. Dafür kehren Andreas Brand und Lukas Monz in den Kader zurück. Anpfiff in Immenstadt ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

Simbach kassiert erste Saisonniederlage gegen Eichenau - 12.11.2017

Das Beste war die Kulisse – so könnte man titeln. Mit über 400 Zuschauern ein voll besetztes Haus in der Richard-Findl-Halle, aber leider kein Tag für die Simbacher Handballer. Zwar konnte die „Zweite“ im ersten Spiel des Tages mit dem 30:23 gegen Freising einen klaren Sieg einfahren, dann mussten aber schon die Simbacher Handball-Damen in letzter Sekunde einen Punkt gegen Taufkirchen abgeben und am Ende erwischte es die Herren voll – zum ersten Mal in der Saison.
Dass der Gang kein leichter werden würde, war klar. Dass er durch den Ausfall von Andreas Brand und Flügel-Flitzer Tomas Mattas, der mit Darm-Infekt ausfiel, noch schwerer würde, auch. Entsprechend schwer taten sich die Innstädter gegen hochmotivierte und clever agierende Eichenauer. Während die Gäste volles Herzblut in alle Aktionen legten, zeigen sich die Innstädter in den entscheidenden Situationen diesmal zu wenig abgeklärt. Zwar konnte man die 0:3-Blitzführung der Gäste sukzessive ausgleichen, trotzdem waren die Innstädter ungewohnt fahrig und fehlerbehaftet. 13:13 hieß es zur Halbzeit, aber schon dieses Unentschieden war ein Kraftakt und nicht mit der spielerischen Leichtigkeit der bisherigen Saison erzielt. Gerade Martin Kavka, der sonst für einige leichte Treffer gut ist, hatte kein Wurfglück.
Nach der Pause setzten sich die Hausherren dann schnell auf 15:13 ab und schienen langsam Zugang zum Spiel zu finden, aber zu viele Fehler und schlechte Entscheidungen brachten die Gäste wieder in Front – und das deutlich. Bei 6 Toren Rückstand und einem 20:26 stellen die Simbacher Coaches die Defensive um und versuchten, offensiv deckend noch mal die Wende herbei zu führen – aber das Spiel über die Brechstange ist nicht das, was das Simbacher Team auszeichnet. Zwar konnten die Hausherren noch durch Lukas Eichinger und Tim Manthey bis auf 25:27 verkürzen, aber dann ging den personell geschwächten Innstädter der Saft endgültig aus. 25:29 stand es am Ende, Eichenau gewinnt verdient – und erhält Revanche für das Aus im Pokal vor 2 Wochen.
Nun heißt es, sich den Sand aus den Klamotten zu klopfen und nach vorne zu schauen. Andreas Brand und Tomas Mattas werden nächste Woche wieder zur Verfügung stehen und dann kann man in Immenstadt die Welt wieder zurecht rücken.  Bis dorthin fällt der TSV hinter Herrsching zurück und rangiert auf Platz 3.
Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld:  Jonas Hennersberger (1), Julian Rohrer, Lukas Eichinger (11/4), Markus Vierlinger, Martin Kavka (4), Julian Henzel (2), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (3), David Kopp, Erwin Scheff

Spitzenplatz verteidigen: Simbach empfängt zum 2. Mal innerhalb 2 Wochen den Eichenauer SV - 08.11.2017

 

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Herrsching haben die Jungs von Markus Böhner und Elmar Voll Selbstvertrauen getankt und eine breite Brust:Trotz personeller Probleme konnten beide Punkte aus Herrsching entführt werden, Julian Henzel scheint wieder fit und der zuletzt grippegeschwächte Kapitän Fabian Schwibach ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung.Zu Hause verlustpunktfrei empfängt Simbach nun am kommenden Samstag den aktuell sechstplatzierten Eichenau. Dass der Tabellenplatz hier allerdings nicht viel zu sagen hat, haben die Simbacher vor 2 Wochen im Pokal bereits gelernt: In einem engen Match konnten die Innstädter Eichenau mit einem denkbar knappen 33:32 in letzter Sekunde niederringen und so den Einzug ins Final Four des Bayerischen Handballpokals fest machen.Die Gäste-Mannschaft von Trainer Radukic ist ein gefährlicher Gegner: Nach 3 Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Münchner aus den letzten 5 Spielen 9:1 Punkte geholt, vor allem auch durch den aktuellen Top-Torschützen der Liga, Manuel Riemschneider.Damit zählt Eichenau zu den besten Teams der Stunde und die Simbacher sind zur Vorsicht gemahnt, die Gäste nicht zu unterschätzen. Aber der TSV hat es in der eigenen Hand, mit einer guten Leistung die Zähler in heimischer Halle zu halten. Bei einer ordentlichen Abwehrarbeit und einer konsequenten Chancenauswertung ist alles drin, um den Platz an der Sonne weiter zu behalten.Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Zuvor begegnen sich um 14:30 die Herren des TSV Simbach II und die HSG Freising-Neufahrn II , um 16:30 empfangen die Simbacher Damen in der Landesliga die Gäste von der SV-DJK Taufkirchen und den Samstag beschließen um 20:30 Simbachs Herren III gegen die HSG Bayerwald. Auch am Sonntag fliegt der Ball – los geht es um 11:15 mit der männlichen C-Jugend in der Landesliga gegen die SC U`hfn/Germering, um 13:00 trifft die männliche B-Jugend des TSV in der Bayernliga auf den Liga-Primus HSC 2000 Coburg,um 14:45 empfängt die männliche BII des TSV Simbach die SG Moosburg und zum Abschluss spielt die weibliche A-Jugend um 16:30 gegen den SHC Salzburg.

TSV Simbach schlägt Spitzenreiter 26:27 und festigt Spitzenplatz - 07.11.2017

 

In einem spannenden und temporeichen Spiel setzten die Simbacher Handballer ihre Siegesserie fort und festigten den 2. Tabellenplatz hinter der punktgleichen und nur dank des besseren Torverhältnis führenden HSG Würm-Mitte (15:1 Punkte, 216:193 Tore HSG, 214:192 Tore TSV).

Wie in den letzten Jahren entschied nur 1 Tor über den Sieg und erneut gelang es den Simbachern beide Zähler zu entführen.

Personell mussten beide Mannschaften verletzungsbedingt auf wichtige Akteure verzichten. Bei den Innstädtern kam noch erschwerend hinzu, dass Kapitän Fabian Schwibach grippegeschwächt in die Partie ging und nur sporadisch eingesetzt werden konnte. Da sich auch Julian Henzel mit Magenkrämpfen plagte, konnte auch er nur teilweise eingesetzt werden. Es spricht aber für den tollen Teamgeist, dass sich beide Spieler dennoch voll in den Dienst der Mannschaft stellten, irgendwie durchkämpften und somit auch mitentscheidende Akzente setzten.

Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Partie mit überwiegend ausgeglichenen Punktekonto in Halbzeit eins. Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer sogar per Kempatrick. Der Spielfilm (2:2, 6:6, 11:11, 14:14) spiegelt eine gewisse Inkonsequenz in beiden Abwehrreihen wieder, dass dennoch nicht mehr Tore fielen, lag an den guten Torhüterleistungen beider Teams. Auf Seiten der Niederbayern konnte sich Max Findl mehrmals gut in Szene setzen und Großchancen zunichte machen.

Auch in den zweiten 30 Minuten überwiegend ein unentschiedener Spielstand bis zur 50. Spielminute (22:22). Endlich konnten sich die Simbacher einen 3-Tore-Vorsprung zum 24:27 erspielen (56. Minute). Herrsching ließ jedoch nicht locker, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen und somit ging das erste echte Spitzenspiel dieser Landesligasaison verdient, mit 26:27 an den TSV aus der Innstadt.

Riesenjubel nach dem Schlusspfiff im Simbacher Lager. In einer hart umkämpften, aber von beiden Seiten sehr fair gespielten Partie, gewann die spielerisch bessere Mannschaft, Herrsching konnte in erster Linie nur mit Kampfkraft und Einzelaktionen dagegenhalten. Die Zuschauerkulisse und das stets ausgeglichene Punktekonto schaffte die Atmosphäre eines Spitzenspiels. Als kleinen Kritikpunkt am Rande kann man nur die noch fehlende Cleverness und Kaltschnäuzigkeit anführen, denn mehrmals wurden klarste Chancen von den Simbachern nicht genutzt und somit eine Vorentscheidung mehrmals vertan. Mit diesem Sieg bleibt der TSV Simbach in der Spitzengruppe der Landesliga Süd. Diese Position war so nicht zu erwarten, da seit dem Saisonstart stets Stammkräfte berufs-, urlaubs- und verletzungsbedingt fehlten.

Am 11.11. um 18.30 Uhr steigt der nächste Kracher in der Richard-Findl-Halle. Mit dem Eichenauer SV gibt der Tabellensechste (9:7-Punkte) seine Visitenkarte ab. Die letzte Match gegen die Eichenauer fand kürzlich im Rahmen des Molten-Cups erst letzte Woche statt. Dort konnte der TSV Simbach die Partie erst in letzter Sekunde mit 33:32 für sich entscheiden. Vorsicht und Konzentration sind also kommenden Samstag angebracht.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Martin Kavka (5), David Kopp, Jonas Hennersberger, Tomas Mattas (8/2), Lukas Eichinger (4/1), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (1), Lukas Monz, Julian Rohrer, Tim Manthey (4), Markus Vierlinger (3).

Simbacher Handballer erreichen Final-Four des Bayrischen Handballpokals - 07.11.2017

 

Mit Spannung und zusätzlichen Trainingseinheiten erwarteten die Simbacher am vergangenen Dienstag die Mannschaft vom Eichenauer SV zum Pokalspiel in der Richard-Findl-Halle. In einem spannenden Spiel schaffte die Mannschaft von Elmar Voll und Markus Böhner sprichwörtlich in letzter Sekunde den Einzug unter die letzten 4 Teams des diesjährigen Pokalwettbewerbs wo es am 9. Dezember gegen die Bayernligisten TSV Friedberg, SV Anzing sowie den MTV Ingolstadt aus der Landesliga Nord zu bestehen gilt.

Die Partie verlief in Halbzeit eins Ausgeglichen und, wie der Halbzeitstand von 20:20 vermuten lässt, geprägt von den Angriffsreihen beider Kontrahenten. Eine Abwehrschlacht wie im Vergangenen Ligaspiel gegen Mainburg war den Zuschauern erspart. Bis zum Gang in die Kabine nach 30 Minuten war nicht nur das Visier vom starken Julian Henzel (7 Tore) richtig eingestellt, auch annähernd alle anderen Akteure trugen sich munter in die Torschützenlist ein.

In Spielabschnitt zwei mussten die Innstädter stets auf einem 1 bis 2 Tore Rückstand blicken wobei hier maßgeblich eine mangelnde Torquote die Ursache war. Die Gäste aus Eichenau verwalteten Ihren Vorsprung, bis 6 Minuten vor dem Ende die Aufholjagd des TSV begann. Zu diesem Zeitpunkt waren es 3 Zähler die wett gemacht werden mussten und 4 Zähler zum Sieg ohne dabei ein Gegentor kassieren zu dürfen. Innerhalb von zweieinhalb Minuten durch die Tore von Eichinger, Henzel und Schwibach dann der Ausgleich zum 32:32 und noch gut drei Minuten auf der Uhr. Von Niederlage über Verlängerung bis zu einem Sieg war nun alles wieder möglich. Spannung und Dramatik pur dann in den Schlussmomenten. 45 Sekunden vor Spielende verpasste man eine Möglichkeit in Führung zu gehen und es sah danach aus in die Verlängerung gehen zu müssen. Jedoch eroberten sich die Simbacher 3 Sekunden vor dem Ende noch mal das Leder und es folgte unmittelbar ein Teamtimeout der Gastgeber. Kurze Besprechung, Wiederanpfiff, Torward Max Findl spielt einen schnellen Pass zu dem kurz hinter der Mittellinie positionierten Lukas Eichinger. Dieser nahm 2 Schritte Anlauf und hämmerte den Ball, mit der Schlusssirene, aus gefühlten 20 Metern ins Tor. Schlusspfiff, Jubel und Erleichterung, Endstand 33:32 für das Simbacher Team.

Mit Freude erwarten die Herren 1 des TSV nun das Pokalfinale das im Final-Four-Modus ausgetragen wird. Unter dem Strich ein beachtlicher Erfolg dem man mit zwei Siegen am Finaltag die Krone aufsetzten und nach einem Jahrzehnt wieder Bayrischer Pokalsieger werden könnte. Aber nun gilt es sich erst wieder auf die Meisterschaftsrunde zu konzentrieren wo am kommenden Sonntag der aktuell Erstplatzierte TSV Herrsching am Ammersee wartet.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: David Kopp, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (2), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (4), Lukas Eichinger (5), Markus Vierlinger (4), Martin Kavka (5), Julian Henzel (7), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (4)

Simbach ringt Mainburg nach Abwehrschlacht 19:14 nieder (9:7) - 30.10.2017

Man soll ja oftmals mit den Aufgaben wachsen - und anscheinend steckt in dieser geflügelten Aussage auch ein Funken Wahrheit. Nach zwei etwas durchwachsenen Auftritten hatten die Simbacher Handballer mit dem Gast aus Mainburg eigentlich das denkbar schlechteste Los, sich aus der Mini-Krise zu befreien: Der erfolgreiche Aufsteiger mit deutlicher körperlicher Überlegenheit und kompromissloser Abwehrarbeit würde so gar nicht zum Simbacher Kombinationsspiel passen, zumal Andreas Brand, der zuletzt durchschlagskräftigste Angreifer, fehlte.
Aber schon in den ersten Minuten sah man deutlich, dass sich die Spieler von Elmar Voll und Markus Böhner etwas vorgenommen hatten. Konsequent hielten sie gegen die langen und breiten Kerls aus Mainburg und zeigten, dass auch Handball-Arbeit im Portfolio der Simbacher stehen kann.
Vor diesem Hintergrund hatten die Simbacher Verantwortlichen nach dem Fehlen von Andreas Brand auch Rountinier Lukas Monz nominiert, der zusammen mit Fabian Schwibach für Stabilität in der Simbacher Deckung sorgen sollte.
So angerichtet taten sich beide Angriffsreihen schwer: Bis zum 5:5 nach 22 Minuten wurde um jeden Torerfolg gefightet. Wie kernig dabei die Abwehrreihe der Gäste zu Werke ging, zeigt auch, dass 3 der ersten 4 Simbacher Treffer aus Strafwürfen resultierten, die der souverän vollstreckende Lukas Eichinger versenkte. Dann gelang es den Hausherren, sich abzusetzen: Julian Rohrer und Lukas Eichinger trafen, während Stefan Babisch den Kasten zunagelte. 9:6 hieß es nach einem erfolgreichen Kempa-Trick kurz vor dem Seitenwechsel und die Simbacher schienen auf einem guten Weg, sich zu finden, als die Gäste zur Halbzeit noch einmal auf 9:7 verkürzten.
Nach der Pause folgte sogar der Anschlusstreffer zum 9:8, aber diesmal ließen sich die Innstädter nicht nervös machen: Während die Gäste zunehmend mit sich selbst beschäftigt waren, fanden die Gastgeber immer mehr Spaß am Spiel.
Erfolgreich dank der Luki-Show - Im Teamsport liegt der Grund des Erfolgs beim Kollektiv, doch an manchen Tagen drücken manche Spieler manchen Partien ihren Stempel auf. Lukas Eichinger, der sich in hervorragender Form präsentierte, netzte ein ums andere Mal ein und hatte mit seinen insgesamt 10 Treffern maßgeblichen Anteil am Simbacher Erfolg. Lukas Monz setzte mit Routine und Einsatz die Akzente in der Abwehr und verschaffte Kapitän Fabi an Schwibach die Erholungspausen im Defensiv-Verbund, die gebraucht wurden, damit Simbach das hohe Niveau halten konnte. Dazu schwang sich Stefan Babisch wieder zu einer starken Leistung auf und parierte zusammen mit Max Findl insgesamt 3 Strafwürfe der Gäste. 17:11 hieß es nach 54 Minuten und es war klar, dass sich die Simbacher mit diesem Match die Partien in München und Gundelfingen aus dem Anzug geklopft hatten. 19:14 der Endstand, als die gut leitenden Schiedsrichter Schaub und Seidel mit dem Schlusspfiff die Partie beendeten.
Mit nun 13:1 Punkten stehen die Simbacher auf Rang zwei, punktgleich mit Tabellenführer Herrsching und dem Drittplatzierten Würm-Mitte, und zeigt sich gut gerüstet für die Pokalrunde, die bereits am Dienstag 31.10. in der Richard-Findl-Halle stattfindet.
Leider wird es nicht wie bereits angekündigt ein Pokalturnier geben da die Mannschaft aus Heidingsfeld die Teilnahme kurzfristig abgesagt hat. Somit bleibt ein Spiel an diesem Tag. Anpfiff ist um 16 Uhr gegen den Ligarivalen Eichenauer SV.
Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lukas Monz, David Kopp, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger, Julian Rohrer (2), Tomas Mattas (2), Lukas Eichinger (10), Markus Vierlinger, Martin Kavka, Julian Henzel (1), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2)

Vorsicht geboten: Schwerer Prüfstein für den TSV

 

Nach 2 Auswärts-Runden dürfen die Jungs von Elmar Voll und Markus Böhner nun wieder in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten. Zu Gast ist der Tabellenvierte und direkte Verfolger der Simbacher, der TSV Mainburg.

Der Liga-Neuling glänzt mit einer starken Bilanz aus den ersten 6 Runden und insbesondere mit der besten Abwehrreihe. Bislang konnten die Akteure um die internationalen Routiniers Tomas Voves und Marek Slouf 4 Siege und ein Unentschieden an Land ziehen. Die meisten Treffer konnten dabei die Top-Scorer Jan Klaus und Marius May erzielen. Allein im ersten Saisonspiel im Allgäu mussten die Mainburger gegen Dietmannsried ohne Punkte vom Feld gehen.

Damit ist angerichtet – und er TSV ist gewarnt. Wieder mit einem nur fast kompletten Kader sind die Innstädter gefordert und müssen nach den schwachen Spielen in München Ost und Gundelfingen wieder den Kopf frei bekommen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Bereits um 14:30 Uhr empfangen die Herren des TSV Simbach II im immerjungen Duell den ETSV 09 Landshut, um 16:30 triff Simbachs männliche B-Jugend in der Bayernliga auf TV Großwallstadt. Den Tag beschließen um 20:30 Uhr die Herren III mit dem Lokalderby gegen SVW Burghausen II. Am Sonntag geht es weiter um 11:00 Uhr in der Landesliga mit dem Spiel der männlichen C-Jugend des TSV Simbach gegen den TSV Ottobeuren, um 12:45 Uhr empfängt die weibliche B-Jugend den TV Altötting und um 16:30 treten die Damen in der Landesliga gegen den SV München Laim an.

Remis beim drittletzten kostet Simbach die Tabellenspitze

 

Es war wieder ein Sonntag, es war wieder ein Gegner aus dem letzten Drittel der Tabelle und wie eine Woche vorher ein Tag zum vergessen. Das Simbacher Spiel geprägt von vielen technischen Fehlern, Ungeduld und einer Torquote nicht würdig für den nun ehemaligen Tabellenführer vom Inn. Simbach kann sich sogar noch glücklich schätzen mit dem Endstand von 25:25, betrachtet man die Chancenauswertung vom TV Gundelfingen.

Man war eigentlich gewarnt vom Spiel in München Ost vermeintlich schlechtere Gegner zu unterschätzen, dennoch halfen weder Ansprachen noch Videoanalyse die Fehler abzustellen. So begann eine Auswärtspartie die auf beiden Seiten nur wenig mit Handball zu tun hatte und mehr durch individuelle Entscheidungen den Teamsport zu tun hatte. Es drängt sich die Frage auf ob der fulminante Start des TSV nur Zufall war oder ob das Team nur einen selten gesehenen Tiefpunkt durchläuft. Alleine dass die Spiele an einem Sonntag stattfanden kann und darf dafür nicht der Grund sein... Will man weiter vorne dabei bleiben muss wieder Handball an den Tag gefördert werden, momentan scheint dies eine mit galaktischen Dimensionen vergleichbare Aufgabe für das Trainerteam Voll und Böhner.

Abgesehen von den ersten 5 Minuten im Spielverlauf, lag der TSV stetig mit ein bis zwei Zählern in Front, manchmal nur einen aber manchmal auch drei. Die individuellen Fehler verhinderten einen deutlicheren Abstand, zu hektisch die Abschlüsse, zu wenig Konsequent die Abwehrarbeit aber stets die Hoffnung auf Besserung. Nur selten konnte man mit den zu unpräzise ausgeführten Spielzügen den Gastgebern gefährlich werden, im Gegenzug zu einfach die Tore von Gundelfingen. Trotz der im Laufe des Spiels sichtlich müder werdenden Gäste aus Simbach schlich sich ab Minute 46, nach einem Tor von Julian Henzel und zwei Paraden von Max Findl, noch mal ein wenig Entspannung in die Gesichter auf der Bank. Der Abstand zum Gegner wuchs erstmalig auf 4 Tore. Mit der folgenden roten Karte gegen Simbach war diese Phase aber abrupt beendet und der Vorsprung schrumpfte erneut. Die, über das gesamte Spiel sicher verwandelten 7-m Würfe von Tomas Mattas, hielten den TSV immer wieder über Wasser, so auch noch vier Minuten vor Spielende zum Spielstand von 22:25. Dann aber schafften die Gastgeber sogar in Unterzahl die Simbacher unter Druck zu setzten. Und so kämpften sie sich bis eine Minute vor Schluss an ein Tor heran. Noch 20 Sekunden auf der Uhr und der TV Gundelfingen witterte mit dem letzten Angriff des Spiels seine Chance. Wohl verdient und nur konsequent der Ausgleichstreffer für die Hausherren in der tatsächlich letzten Sekunde einer schwachen Handballpartie. Endstand 25:25, Ausgelassener Jubel beim TV, hängende Gesichter beim TSV.

Mit Spannung und jeder Menge Trainingsarbeit erwarten nun die Simbach kommendes Wochenende in Heimischer Halle den Aufsteiger und inzwischen Viertplazierten der Landesliga, den TSV 1861 Mainburg. Der erste wirkliche Prüfstein in dieser Saison gegen eine Mannschaft aus dem vorderen Tabellendrittel. Bleibt zu hoffen dass die TSV’ler die „schwarzen“ Wochen aus dem Kopf bekommen und wieder zeigen was in Ihnen steckt. „Gott sei Dank“ dass dieses Spiel wieder an einem Samstag stattfindet!

Bei den Fans, die die gut 250 km lange Reise an diesem Spieltag mit dem Team der Damen und dem Team der Herren angetreten hatten, bedankt sich der TSV herzlich.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger, David Kopp, Andreas Brand (3), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (9/5), Markus Vierlinger, Martin Kavka (6), Julian Henzel (3), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach.

Gewarnt: Nach dem knappen Sieg beim Schlusslicht reist Simbach zum Vorletzten nach Gundelfingen.

 

Eine knappe Kiste mit einer mäßigen Leistung - so resümierte Markus Böhner nach dem Match letzte Woche in München Ost. Nun steht quasi eine Kopie des letzten Spieltages an: Simbach reist als verlustpunktfreier Tabellenführer zum bislang sieglosen TV Gundelfingen, der am unteren Ende der Tabelle steht.

Die erfolgreichste Angriffsreihe trifft auf die bislang am wenigsten durchschlagskräftigste, die Simbacher wieder mit vollem Kader und damit aktueller Bestaufstellung, wieder steigt das Spiel an einem Sonntag. Wozu das führen kann, hat man am vergangenen Wochenende gesehen: Nach einer mäßigen Leistung holte man gegen München Ost nur mit Mühe die 2 Punkte – die Innstädter sind also gewarnt, wenn es gegen den Liga-Neuling geht.

Dazu kommt, dass das Team um Oliver Bleher und Manfred Hopf bislang achtbare Ergebnisse erzielt hat: 2 Unentschieden gegen München Ost und Kempten-Kottern, dazu knappe Niederlagen auswärts in Allach und Würm-Mitte. Topscorer der Gundelfinger ist der quirlige Tobias Bauer, unterstützt vom kraftvollen Markus Schreitt.

Aber: Diesmal gehen die Herren nicht alleine auf Reisen. Die Simbacher Damen treten ebenfalls in Gundelfingen an, dort als Tabellendritter beim Tabellenzehnten. Darum setzt der TSV wieder einen großen Bus ein, der auch den Fans die Möglichkeit bietet, den Ausflug über die 250km an die Donau anzutreten. Die Abfahrt ist um 10.00 Uhr am Busbahnhof Simbach, Anpfiff bei den Damen ist um 14:30 Uhr, bei den Herren im Anschluss um 16:30 Uhr. ‎Anmeldung bei Alois Petschl 08571/5514.

Simbacher Handballer mit Glück

 

Mit einer mäßigen Leistung erstotterten sich die Handballer des TSV Simbach einen knappen Sieg beim Tablellenschlusslicht TSV München Ost. Mit Kampfgeist und dem Kopf bei der Sache hätten die Simacher einen deutlicheren Sieg erzielen müssen, da sich die Mannschaft aktuell Verlustpunktfrei auf Platz 1 der Landesliga Süd befindet. Die einzig positiven Aspekte für Simbach an diesem Spieltag: 2 Punkte!


Die Innstädter von Anfang an unsortiert in den eigenen Abwehrreihen und mit zahlreichen technischen Fehlern im Angriffsspiel. Bis zum 14:14 in der 25. Minute konnte sich keine Mannschaft mehr als ein Tor Vorsprung verschaffen. Eine viel zu nachlässige Deckung der Innstädter und zwei an diesem Tag nicht so glückliche Torhüter, mussten in der ersten Halbzeit 16 Treffer hinnehmen. Dass wenigstens 18 Tore erzielt wurden, ließ die Pausenansprache des sichtlich erbosten Trainers Markus Böhner ohne ein Erdbeben von statten gehen. Einfachste Ballverluste, Hektik und Ungeduld machten dem Spiel schwer zu schaffen, und spielte den Gastgebern kräftig in die Hände. Die „Ostler“, erstmalig wieder mit einem vollen Kader, kämpften um ihre Chance, dem Favoriten aus Simbach ein Bein zu stellen. Trotzdem konnte man sich in der zweiten Halbzeit, zumindest mit einem dynamischen Andreas Brand auf Linskaußen (7 Tore), mehrfach eine Führung von drei Toren erspielen. Mit den bereits erwähnten Fehlern wurde diese aber genauso schnell wieder abgegeben. Ab der 47. Minute schafften es die Simbacher dann, sich einen 5-Tor-Vorsprung zu erarbeiten. Als sich dann in der 52. Minute Brüßler Philipp des TSV München Ost bei einer Abwehraktion schwer im Gesicht verletzte, hätte man den fälligen Siebenmeter zur Vorentscheidung verwandeln können. Dass selbst diese Chance nicht genutzt wurde, passte an diesem Tag ins Bild. Ost wollte nicht aufgeben, auch nach der nächsten Verletzung (offener Daumenbruch) wehrten sie sich weiter gegen eine Niederlage und schafften mit dem Schlusspfiff noch den 32:33 Anschlusstreffer.


Aus einer bei weitem nicht landesligareifen Partie ragten die beiden Schiedsrichter Balzer und Jauch positiv heraus. Die Schlussfolgerung, die man aus Simbacher Sicht ziehen muss, ist die, dass eine Spitzenmannschaft auch solche Spiele souverän über die Bühne bringt - leider war das an diesem Sonntag nicht der Fall.


Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Andreas Brand (7), Lukas Eichinger (7/4), Martin Kavka (6), Fabian Schwibach (6), Tomas Mattas (5), Julian Rohrer (2),  David Kopp, Tobias Deutsch, Markus Vierlinger, Julian Henzel, Tim Manthey.

Mit breiter Brust nach München Ost - 12.10.2017

 

4 Siege aus 4 Spielen, dazu das Wissen um die aktuell durchschlagskräftigste Offensive der Liga und eine nur kurze Auswärtsfahrt – zugegebenermaßen am ungewohnten Sonntag – zum Tabellenvorletzten: Für die Mannen um Elmar Voll und Mäx Böhner steht einer dieser Ausflüge an, bei denen von der Papierform her alles klar scheint. Der Simbacher Kader ist – bis auf die Langzeitverletzten Chris Schrädobler und Janik Sextl – komplett.

Der Gegner München Ost steht als Aufsteiger nach 4 Runden mit einem mageren Punkt da und empfängt mit der schwächsten Defensive die angriffsstärkste Team der Liga. Reine Formsache, der Aktenlage nach. Aber damit wird das Match zu einem dieser Spiele, in denen man nur verlieren kann. München Ost hat sich – trotz des Tabellenplatzes – gesteigert und in der letzten Woche erstmals gepunktet – und das auswärts. Die Mannschaft von Björn Roth und David Karski zeigt nach einer für Aufsteiger verständlich nervösen Anfangsphase eine aufsteigende Tendenz.

Die Simbacher sind also gewarnt, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man sich selbst nicht ein Bein stellen will, ist es wichtig, mit vollem Engagement zu Werke zu gehen, um den Platz an der Tabellenspitze zu behalten – den jeder Punkt muss erst einmal gewonnen werden. Anpfiff an der Orleansstrasse ist um 15.30 Uhr.

Spannender als nötig: Simbach fährt 4. Sieg in Serie ein - 09.10.2017
Innstädter sichern sich mit einem knappen 29:27-Arbeitserfolg gegen Kempten-Kottern weiter die Tabellenspitze.


War das ein hartes Stück Arbeit, bis die die Mannen des Simbacher Trainer-Duos Elmar Voll und Markus Böhner vor den 400 Fans standen und sich für den 4 Sieg im 4. Spiel feiern ließen. Dabei hatte alles sehr verheißungsvoll begonnen: Martin Kavka und Julian Henzel standen den Innstädtern wieder zur Verfügung und die Personalmisere schien sich langsam zu bessern. In den ersten 20 Minuten lief auch alles wie am Schnürchen: Gegen die großgewachsenen Gäste drückten die Hausherren aufs Tempo und brachten die langen Kerls in der Deckung der Allgäuer ordentlich ins Schlingern. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 9:4 und man konnte sehen, dass die Innstädter offensiv deutlich mehr Optionen hatten als die Gäste, deren Durchschlagskraft im Angriff überwiegend an der Leistung von Timm Schwegler und Timo Walter hing. Nach 21 Minuten hatte Max Findl im Simbacher Gehäuse bereits mehrere Paraden gesetzt und 2 Strafwürfe der Gäste pariert und es stand bereits 14:8. Die Fans in der Halle überlegten eigentlich nur noch, wie hoch das Ergebnis ausfallen würde. Aber in den letzten 10 Minuten des ersten Durchgangs verließen die Simbacher ihre Linie: Statt zwingender Kombinationen und dem warten auf die wirkliche Chance versuchte man sich zunehmend an Kunststückchen unter dem Motto „jeder darf mal“. So konnten die wirklich hoch motivierten Gäste den spielerischen Unterschied zunehmend wett machen und bis zur Halbzeit auf 16:13 verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel dachte man, dass die Halbzeitansprache des Simbacher Trainer-Duos fruchten würde, denn schnell zogen die Simbacher durch einen starken Andreas Brand auf 18:14 davon. Bei erreichten 4 Toren Abstand begann die Maschinerie dann allerdings wieder zu stottern. 21:17, 23:19, 24:20 – der Abstand wollte nicht mehr weiter wachsen. Richtig eng wurde es dann, als die Gäste in Unterzahl gerieten – und trotzdem Tor um Tor aufholten. Nur noch 24:23, als die Simbacher Coaches nach 51 Minuten die Auszeit nahmen. Wichtig, um die Reihen der Innstädter wieder zu sortieren und der Schlüssel zum Erfolg. Julian Henzel, Lukas Eichinger und Tomas Mattas brachten dann Simbach wieder auf 27:23 weg und ein kurzes Durchatmen, bevor Schwegler die Gäste wieder auf 27:25 in Schlagdistanz brachte. Dass Simbach aber nie den Ausgleich hinnehmen musste war vor allem der Verdienst von Stefan Babisch, der zur Halbzeit den Platz zwischen den Pfosten von Max Findl übernommen hatte. Das auf hohem Niveau agierende Torhüter-Duo ist zurzeit so etwas wie die Lebensversicherung der Innstädter für knappe Situationen. Erlösung nach 59 Minuten, als Marin Kavka per Kempa zum 29:26 einnetzte, der Treffer der Gäste zum 29:27-Endstand ging im Applaus der Simbacher Fans für den 4. Sieg im 4. Spiel unter. „Auch schwächere Spiele muss man gewinnen“ resümierte Simbachs Manager Wolfgang Münzer nach dem Spiel – und wo er recht hat, hat er recht.
Für Simbach: Max Findl (1.-30.), Stefan Babisch (31.-60.), Jonas Hennersberger (1), Julian Rohrer, Andreas Brand (7), Tomas Mattas (2), Lukas Eichinger (6), Martin Kavka (3), Julian Henzel (3), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (5), Tobias Deutsch, David Kopp, Markus Vierlinger

Besteht die weiße Weste des TSV gegen die Gäste aus dem Allgäu? - 05.10.2017

 

Rang 1, als einziges Team verlustpunktfrei, 3 Siege aus 3 Spielen, ein Auftakt nach Maß – so die Ausgangslage für die Mannen um das Simbacher Trainer-Duo Elmar Voll und Markus Böhner, wenn es am kommenden Samstag gegen die Spielgemeinschaft Kempten-Kottern geht.

Die Allgäuer um ihren prominenten Spielgemeinschaftsleiter, den TV-Richter und ehemaligen Bundespräsidentschafts-Kandidat Alexander Hold, rangieren aktuell auf Platz 9 und bringen aus den bisherigen Saisonspielen einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage und dazu ein ausgeglichenes Punkte- und Tore-Konto mit in die Innstadt, darunter eine deutliche Niederlage gegen den letztwöchigen Gegner der Simbacher, den ASV Dachau. In der letzten Saison zeichnete insbesondere die Heimstärke die Mannschaft von Trainer Markus Dahm aus. In dieser Saison scheinen vor allem die Top-Scorer Walter und Schwegler ihre Visiere bereits gut eingestellt zu haben. Damit können sich die Innstädter um Kapitän Fabian Schwibach auf einen heißen Tanz in der Westend-Halle gefasst machen.

Die Gastgeber haben bereits eine engagierte Abwehrleistung angekündigt, um die lieb gewonnene weiße West zu behalten. Personell ist der TSV allerdings immer noch immer nicht im grünen Bereich: Jonas Hennersberger fehlt berufsbedingt und David Kopp ist wegen seiner Sprunggelenksverletzung weiterhin außer Gefecht. Martin Kavka und Markus Vierlinger werden nach ihren Verletzungen voraussichtlich wieder ins Training einsteigen können und auch Julian Henzel wird wieder einsatzfähig sein.

TSV Simbach gewinnt auch sein 3.Spiel und ist alleiniger Tabellenführer der Landesliga Süd - 02.10.2017

 

Wie immer wenn Simbach gegen Dachau spielt endet das Spiel nach 60 Minuten und Dachau gewinnt. So war es die letzten 3 Jahre. Doch diesmal sollte alles anders kommen.

Große personelle Probleme für die Gastmannschaft vor der Partie. Ohne 7 Stammkräfte, mit nur 3 Wechselspielern, davon zwei  17-jährige A-Jugendspieler, fuhr man zum ASV Dachau, der ebenfalls wie der TSV mit 2 Siegen in die Saison gestartet war. Es galt mit kühlem Kopf und dosierter Dynamik ans Werk zu gehen.

Bis zum 9:9 in der 25.Spielminute war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Heimmannschaft immer mit 1-2 Toren in Front lag. Es lag an beiden gut agierenden Abwehrreihen und den beiden Torhütern, dass nicht mehr Tore fielen. Doch ab diesem Zeitpunkt sollte sich das Blatt zu Gunsten der Gäste aus Niederbayern wenden. Der Abwehrverband des TSV Simbach mit den beiden Innenverteidigern Fabian Schwibach und Julian Rohrer packte noch konsequenter zu und zwang die Dachauer zu schwierigen Würfen. Max Findl im Tor zeigte eine bärenstarke Partie, parierte mehrere Hochkaräter und erzielte sogar ein Tor selbst. Halbzeitstand 11:12 für die Gäste.

Nach der Pause dann die stärkste Phase der Simbacher. Die Deckung weiterhin stabil, mit großem Engagement und läuferischem Aufwand. Im Angriff führte Lukas Eichinger erneut glänzend Regie, vollstreckte selbst oder setzte seine Nebenleute geschickt ein. Bis zur 45.Minute wurde so eine 5-Tore-Führung herausgespielt. Leider wurden dann 3 klare Chancen vergeben, denn dann wäre die Partie bereits früh entschieden gewesen. So kämpften sich die Stadtwaldherren wieder heran (20:21 nach 50 Minuten). Simbach jedoch war heute einen Tick stabiler und abgeklärter, denn der Ausgleich gelang dem Heimteam nicht mehr. Über die Spielstände 21:23, 22:24 endete die Partie schließlich mit 23:25 für den TSV Simbach. Mit dem 3.Sieg im 3.Spiel behält der TSV Simbach seine weiße Weste und liegt mit 6:0-Punkten als alleinig verlustpunktfreie Mannschaft auf Platz 1 der Landesliga Süd.

Die beiden verantwortlichen Betreuer, Markus Böhner und Elmar Voll, waren voll des Lobes nach dem Spiel, denn mit dieser Rumpftruppe gegen Dachau nicht nur zu bestehen, sondern voll zu überzeugen, zeigt vom derzeit großen Selbstvertrauen der Spieler. Jetzt gilt es die Spannung aufrecht zu erhalten. Die nächste Möglichkeit besteht bereits am kommenden Samstag, denn dann gastiert die SG Kempten/Kottern in Simbach. Anpfiff in der Richard-Findl-Halle ist um 18.30.

Für Simbach:

Tor: Max Findl (1), Stefan Babisch. Feld: Hannes Brodschelm, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (1), Andreas Brand (5), Tomas Mattas (1), Lukas Eichinger (9, davon 3 7m), Markus Vierlinger, Julian Rohrer (4), Tim Manthey, Fabian Schwibach (4)

TSV auswärts bei den Stadtwaldherren - 29.09.2017

Keine Entspannung der Personalsituation

 

Am Samstag geht es für den personell angeschlagenen TSV zum ASV Dachau. Beide Mannschaften treten - in dieser noch jungen Saison - ungeschlagen gegeneinander an.

Die Truppe aus Dachau um Trainer Martin Haider hat trotz der personellen Einschnitte seit letzter Saison zwei Siege aus den ersten zwei Spielen einfahren können, identisch zu Simbach. Mit den Erfolgen gegen die SG Kempten-Kottern und Aufsteiger TSV München-Ost stehen die ASV’ler nun an der Tabellenspitze vor den Innstädtern. Dachau präsentierte sich gegen Simbach stets in Spiellaune. Mit einer Engagierten Abwehr und Tempospiel gleichen sich hier auch die Spielsysteme der beiden Kontrahenten.

Was die Stadtwaldherren jedoch zu Fehlern verleitet sind einseitige Partien in denen sie klar die Feder führen; oder anders formuliert: wenn sich die Herausforderung lohnt dann trifft man schnell einem lauffreudigen und gut ausgebildeten Team gegenüber das schwer zu bezwingen ist. Für Dachau ist es die 3. Saison in der Landesliga und Simbach kann sich hier leider nur damit rühmen dass es stets zur Herausforderung der Gastgeber gereicht hat, zu einem Sieg kam es in der gemeinsamen Landesliga-Vergangenheit nie. Es sei angemerkt dass die ASV’ler immer mit 30 Toren oder mehr die Spiele für sich entschied somit ist auch klar was die Herren vom Inn gegen die Mannen aus dem Münchner Norden vorrangig zu tun haben: engagiert und wach in der Abwehr!

Sehr zum Leidwesen des Trainerteams Elmar Voll und Markus Böhner wird sich die Personalsituation im Simbacher Lager bis zum Anpfiff in Dachau nicht entspannen. Martin Kavka hat immer noch mit seinem Sprunggelenk zu kämpfen, mit einem Einsatz kann voraussichtlich erst beim nächsten Heimspiel des TSV gerechnet werden. Julian Henzel nimmt sich dieses Wochenende eine private Auszeit, Marius Schachinger ist nun endgültig im geplanten Auslandssemester, Markus Vierlinger laboriert an seinem Muskelfaserriss in der Wade und Neuling David Kopp plagt das in der Vorbereitung angeschlagene Knie.

Die Zeichen stehen somit nicht gut. Dem stehen jedoch die ersten beiden Partien gegenüber, die man mit ähnlichen Voraussetzungen positiv entscheiden konnte. Simbach punktete mit gewitzten Kombinationen, stabiler Abwehr und vor allem sehenswerten Torhüterleistungen. Verbessert man in Dachau noch die Torquote und kann man das Tempo über 60 Minuten hoch halten dann bringt der Besuch in der Georg-Scherer-Halle vielleicht eine Überraschung an den Inn.

Spielbeginn ist 18:30 Uhr und bereits um 16:30 Uhr bestreiten unsere Damen das Vorspiel gegen die Bayernliga-Reserve des ASV Dachau. Für die Fahrt nach Dachau setzt der TSV einen großen Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 13 Uhr am Simbacher Busbahnhof zum Spiel von Damen und Herren. Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514

Gelungene Heimpremiere: Simbach schlägt Friedberger 26:22 (12:11) - 24.09.2017

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Die neue Saison lässt sich gut an für die Mannen um das Trainergespann Elmar Voll und Markus Böhner.
Trotz erneuter Hiobs-Botschaften aus dem Lazarett der Innstädter ließen die Innstädter im immer jungen Duell gegen Friedberg nichts anbrennen.
Das Simbacher Damen-Team hatte vorgelegt und der favorisierte Bundesliga-Reserve des HCD Gröbenzell in der ersten Landesliga-Partie des Tages nach einer tollen Leistung mit einem klaren 33:26 das Nachsehen gegeben. So war die Stimmung gut bei den Simbacher Teams und auf den Rängen der Simbacher Richard-Findl-Halle - und das trotz eines erneuten personellen Rückschlags:
Denn gleichzeitig mit Rückkehr von Jonas Hennersberger in den Kader der Innstädter musste sich Top-Scorer Martin Kavka abmelden:
Das ohnehin angeschlagene Sprunggelenk des Rückraum-Shooters hatte die Belastungen aus dem ersten Saisonspiel nicht verkraftet und Kavka fiel aus.
Trotzdem zeigte die Mannschaft keinerlei Zweifel an ihrer Mission: Mit Vollgas ging es los. Die Simbacher wendig und gestützt auf eine starke Abwehr mit einem grandios haltenden Stefan Babisch zwischen den Pfosten, die Gäste mit einer durchschlagskräftigen Rückraumreihe und einem ebenfalls sehr gut aufgelegten Keeper.
In der ersten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts: Während die Gäste immer wieder durch den wurfgewaltigen Florian Wieser scoren konnten, sahen die Gastgeber immer gut aus, wenn sie aufs Tempo drückten. Insbesondere Lukas Eichinger zeigte hier immer wieder seine Qualitäten und traf für die Innstädter. Mit einem knappen 12:11 für Simbach ging es in die Pause.
Nach den Seitenwechsel schien die Simbacher Angriffsmaschinerie allerdings etwas ins Stocken zu geraten:
Erst konnten die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach eine 6:4-Überzahl-Situation nicht nutzen, dann schlichen sich einige leichte Fehler ein und die Gäste schichten sich an, als das konstantere Team langsam die Oberhand zu gewinnen. Hier verhinderte Stefan Babisch mit unglaublichen Paraden, dass die Simbacher in Hintertreffen gerieten.
16:16 Stand es nach 42 Minuten, als Lukas Eichinger mit einem Kempa-Anspiel auf den einfliegenden Julian Henzel den leicht stotternden Angriffsmotor wiederbelebte. Diese Aktion schien den Innstädtern den benötigten Impuls zu geben, denn in der Folge sahen die gut 350 Zuschauer die besten 10 Minuten Handball seit langem.
Voller Einsatz, in der Abwehr erkämpfte Bälle, schnelles Umschaltspiel und gewitzte Kombinationen: Während die Innstädter das Gaspedal durchtraten konnten die Gäste im Moment nur zusehen.
Besonders Tim Manthey konnte in dieser Phase Akzente setzen und glänzte als Balleroberer, Vollstrecker und Anspieler.
20:16 lautete das Ergebnis dieses Zwischenspurts und als Julian Henzel nach 49 Minuten erneut einen Kempa-Trick erfolgreich zum 21:17 abschloss, war die Entscheidung gefallen.
Die Bemühungen der Gäste in den letzten 10 Minuten mit offensiver Abwehr noch etwas zu ändern verpufften:
Offensiv fand Simbach Lösungen, defensiv zeigten sich die Gastgeber solide - und wenn nicht, dann war Stefan Babisch Endstation.
Nach der starken Leistung gegen Niederraunau konnte der Simbacher Goalie mit diesmal 16 gehaltenen Bällen und einer Fangquote von mehr als 40% sein Form-Hoch bestätigen.
Am Ende siegt Simbach verdient mit 26:22 und kann erfreut nicht nur auf die starken Leistungen einzelner, sondern vor allem mit dem Wissen um eine tolle Team-Performance die nächsten Aufgaben angehen.
Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lukas Eichinger (10/3), Jonas Hennersberger (3), Andreas Brand (2), Tomas Mattas (2), Julian Rohrer, Marius Schachinger, Julian Henzel (4), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3), David Kopp, Erwin Scheff

Spannung weiter aufrecht halten - 21.09.2017

 

Nach dem erfreulichen Auftakt in die Meisterschaftsrunde 2017/18 haben Elmar Voll und Markus Böhner ihre Mannen am Dienstag wieder zum Training gerufen.

Am kommenden Samstag geht es im ersten Heimspiel der Saison gegen den TSV Friedberg - und für dieses Spiel sollte die Motivation kein Problem sein:

Die Fuggerstädter haben mit einem deutlichen 31:19 Erfolg gegen München Ost die Tabellenführung in der Landesliga Süd für sich reklamiert.

Simbach hingegen konnte mit dem Sieg in Niederraunau den einzigen Auswärtserfolg des Spieltages landen und liegt punktgleich mit den anderen 6 Siegerteams der ersten Runde aktuell auf Rang 4.

Damit wir sich für eine der beiden Mannschaften entscheiden, wer sich weiterhin über einen perfekten Saisonauftakt freuen kann, denn ein Unentschieden gab

es in den bisherigen Treffen zwischen den Innstädtern und den Friedbergern so gut wie nie - und dass immerjunge Duell begleitet die beiden Traditionsclubs schon seit Jahrzehnten über alle Spielklassen.

Personell dürften die Gäste um Trainer Gerald Schwarz leicht im Vorteil sein, denn das Simbacher Trainerteam muss weiterhin auf viele verletzte Stammkräfte verzichten.

Im Unterschied zum Kader aus dem Niederraunau-Spiel kommt voraussichtlich nur Jonas Hennersberger dazu.

 

Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Simbacher Richard Findl Halle.

 

Bereits um 14:30 Uhr beginnt der Heimspieltag der Simbacher Handballer mit dem Match der Simbacher Zweiten gegen die Gäste vom SC Eching.

Um 16:30 empfängt dann das Simbacher Damen-Team von Jost Brand die Zweitliga-Reserve der HCD Gröbenzell.

Am Sonntag treten dann die Simbacher Jugendmannschaften erstmals zu Hause an:

um 11:15 Uhr empfängt die weibliche C-Jugend die TuS Traunreut, um 13:00 Uhr trifft die männliche C-Jugend in der Landesliga auf den ASV Dachau.

Das Bayernliga-Team der männlichen B-Jugend trifft dann um 14:45 auf den Nachwuchs des Bundesligisten HC Erlangen.

Den Spieltag beschließt um 16:30 Uhr die weibliche A-Jugend gegen die Gäste vom TSV Schliersee.

Ein fast perfekter Saisonauftakt für die Simbacher Handballer - 17.09.2017

 

Bis zum Anpfiff gegen den TSV Niederraunau konnten sich die Handballer des TSV Simbach, nach einer durchwachsenen Vorbereitung, nicht sicher sein, zu was sie zu leisten im Stande sind. Berücksichtigt man die Tatsache, dass auch noch sieben Spieler (Vierlinger, Sextl, Schrädobler, Kopp, Münzer, Brodschelm verletzt und Hennersberger beruflich verhindert) nicht zur Verfügung standen, ging man doch leicht nervös, aber zielgerichtet in die Partie. Nach den überzeugenden 60 Minuten und dem 30:23 (16:14), sah man nur die Innstädter jubeln und vor allem eins... erleichterte Gesichter.

Von einem verdienten Sieg darf man mit Sicherheit sprechen, wenn eine Mannschaft nicht einmal während der ganzen Spieldauer in Rückstand gerät. Von einem überzeugenden Sieg kann man sprechen, wenn eben diese Mannschaft den tapfer kämpfenden Gegner, bis auf eine kleine Phase in der ersten Halbzeit, komplett dominiert. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag einzig an der Chancenverwertung. Nicht weniger als sechs Gegenstöße fanden den Weg nicht ins gegnerische Tor, wobei der gute Torwart der Niederaunauer seinen Beitrag dazu leistete.

Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft eine tolle Einstellung und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren aus Niederraunau, die nach dem Abstieg aus der Bayernliga noch etwas verunsichert wirkten, verlangten den Simbachern auch kämpferisch alles ab. Zweimal egalisierte die Heimmannschaft die Führung der Blau-Weißen.(6:3 und 9:7) Schuld an dieser Tatsache waren die Simbacher aber selbst. Niederraunau erkämpfte sich jedes Tor, Simbach erspielte sich seine Tore, verpasste aber in der ersten Halbzeit schon den Deckel drauf zu machen. So musste man mit einer knappen Führung die Seiten wechseln (16:14).

Was aber dann nach dem Anschlusstreffer von Niederraunau zu sehen war, lässt für die kommenden Spiele hoffen. Torhüter Steff „The Wall“ Babisch (über 40% Fangquote) und die kompromisslose Deckung, mit Abwehrchef Fabian Schwibach, lies in den folgenden 17 Minuten nur ein Tor zu. Hier wurde das Spiel dann trotz mancher vergebener 100%-Chance entschieden (23:16). Im Positionsspiel zeigte Lukas Eichinger seine Spielmacherqualitäten und führte das Angriffsspiel. Für die nötigen Tore aus dem Rückraum sorgte vor allem Martin Kavka, der sich trotz seiner Sprunggelenksverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte. Den fälligen Platz am Kreis nutzte erwartungsgemäß „Fabe“ Schwibach. Als dieser, aufgrund seiner langen Grippe noch etwas geschwächt, für Andi Brand am Kreis Platz machte, bewies die Nummer 22 der Simbacher seine ungeheure Dynamik bei offensiveren Deckungen. Auch wenn zum Saisonauftakt noch nicht alles klappte, aber doch schon vieles. Das Tempospiel ließ, vor allem in der ersten Halbzeit, beide Trainer relativ zufrieden dreinschaun. Alle anderen taktischen Varianten setzte das Team immer mehr um. Erfreulich auch das Auftreten zweier weiterer Simbacher Eigengewächse. Julian Rohrer zeigte, dass er sich relativ schnell an die Landesligaanforderungen anpassen konnte und Sunnyboy Schachinger, der eigentlich schon für seine Weltreise packte und vier Wochen als verschollen galt, sprang kurzfristig aufgrund der vielen Ausfälle ein. Zwei rotzfreche, aber wichtige Tore von der Außenposition vertuschten das fehlende taktische Verständnis. Bleibt für die nächsten Wochen nur zu hoffen dass sich die Verletztenliste etwas lichtet und die Spielfreude weiter erhalten bleibt. Dann dürfte nächste Woche beim ersten Heimspiel gegen Friedberg sicher auch etwas möglich sein.

Auftakt beim Absteiger - 15.09.2017

Simbach zu Gast beim TSV Niederraunau

 

Die TSV Herren dürfen zum Auftakt, der am Samstag beginnenden Landesliga-Saison 2017/18, eine weite Reise zum Absteiger aus der Bayernliga - TSV Niederaunau - antreten.

Simbach und die „Rauner“ Jungs sind lange Bekannte und die Spiele waren stets ein Garant für gefüllte Hallen. Leidenschaftlich aber unter dem Strich mit fairen Mitteln standen sich die Kontrahenten stets gegenüber. Die letzten Begegnungen aus der Saison 15/16 endeten mit einem Unentschieden auswärts und einem 35:30 Erfolg für den TSV in heimischer Halle.

Von einer Neuauflage kann guten Gewissens gesprochen werden da beide Mannschaften im Umbruch sind. Analog zu den Innstädter integriert auch die Mannschaft aus Schwaben diese Saison einige Jugendspieler die sich auf dem Landesliga-Parkett beweisen wollen. Auch auf der Bank der beiden Teams gab es Veränderungen. Im Vergleich zum Trainerteam aus Simbach steht aber der neue Coach – Udo Mesch – aus Niederraunau nach der jüngsten Pokalniederlage gegen den Bezirksoberligisten TSV Weilheim im ersten Ligaspiel schon in der Bringschuld. Simbach wird trotzdem auf eine Mannschaft treffen die nach einem Jahr Bayernliga-Erfahrung engagiert in der Abwehr und routiniert im Angriff arbeitet.

Das Team um Trainer Elmar Voll und Markus Böhner hat eine schwierige Aufgabe zu lösen die nur mit 100%er Konzentration und 60 Minuten „Voll“-Gas erfolgreich zu lösen ist. Erschwert wird die Situation durch die personellen Einschnitte im Kader der Gäste vom Inn. Heimkehrer David Kopp laboriert seit letztem Freitagstraining an einer Sprunggelenksverletzung. Janik Sextl wird aufgrund seine Kreuzbandverletzung dem Team für Länger nicht zur Verfügung stehen und Markus Vierling plagt ein Muskelfaserriß in der Wade. Bleibt zu hoffen dass sich die Verletztenliste bis zum Samstag etwas verkürzt. Die „Jungster“ im Kader haben hingegen gute Chancen auf ihre erste Partie in der Herren Landesliga. Neben dem 17-Jähringen Erwin Scheff warten begierig noch Andreas Neigum und Hannes Brodschelm auf Einsatzzeiten.

Die Routiniers der „Ersten“ um Kapitän Fabian Schwibach erwartet ein körperlich anstrengender Auftakt, trotzdem oder gerade deswegen fahren die Innstädter, nach einer langen und intensiven Vorbereitung, endlich und bis in die Haarspitzen motiviert zum ersten Kräftemessen bevor eine Woche später der Heimspielauftakt in Simbach ansteht.

Lange Vorbereitung geht mit der zweiten Pokalrunde erfolgreich zu Ende - 11.09.2017

 

13 Wochen, ca. 40 Trainingseinheiten und 21 Spiele... so liest sich die Vorbereitung der Handballer. Vergangenen Samstag bog man auf die Zielgerade ein und hatte, mit dem Final Four des BHV-Molten-Cups, die letzte Möglichkeit eines Formchecks. Nächste Woche startet dann die Saison 17/18 mit dem schwersten (oder auch leichtesten) Spiel der ganzen Runde. Zu Gast sind die Innstädter beim TSV Niederraunau, dem letztjährigen Bayernligisten.

„Pokal spielen“ ist ja noch nicht immer das Steckenpferd der Simbacher Handballer gewesen. Die Auslosung für das Final Four der zweiten Runde versprach aber mit dem Halbfinale gegen Würm-Mitte und einem eventuellen Finale gegen Aufsteiger TSV Gundelfingen einen letzten Formcheck gegen zwei Ligakonkurrenten. Leider zogen beide Konkurrenten andere Aktivitäten vor und schickten ihre Reserveteams nach Geretsried. Im ersten Spiel merkte man den Innstädtern die Enttäuschung, dass man nicht gegen die Topmannschaften spielen darf, gewaltig an und nach einer schwachen ersten Halbzeit (11:11) konnte man sich zumindest in der zweiten Halbzeit steigern. 30:23 stand am Ende an der Anzeigentafel. Nach einer kleinen Pause und teils harrschen Worten der Trainer wurde dann das Finale angegegangen. Gegner: Überraschend der Ausrichter aus Geretsried, die HSG Isar-Loisach. Zwar ging die topmotivierte und sehr bemühte Heimsieben mit 1:0 in Führung, jedoch zogen die Simbacher jetzt Handball spielen, der sonst zu erwartenden Trainerkritik, vor. Über den Halbzeitstand von 28:10 demonstrierte man ein sehr gutes Tempospiel und baute den Vorsprung bis zum Endstand von 53:20 aus. Auch wenn es kein richtiger „Härtetest“ war, konnte man doch die verschiedenen taktischen Maßnahmen hervorragend durchspielen und die Mannschaft hat gemerkt, was in der letzten Woche noch zu trainieren ist.

Wo man im Endeffekt nach diesen drei Monaten steht, wird sich dann nächsten Samstag erst zeigen. Eine Vorbereitung, die von Verletzungen, Urlaub, Krankheiten, Beruf/Studium und anderen unverzichtbaren Terminen geprägt wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich neben den Langzeitverletzten Schrädobler und Sextl (beide Kreuzbandriss), die momentan angeschlagenen Vierlinger Markus (Wade), Rohrer Julian (Knie), David Kopp und Martin Kavka (beide Sprunggelenk) schnellstmöglich erholen und für den Saisonauftakt wieder fit sind. Ansonsten geht’s mit einem kleinen Kader zum Ligaauftakt nach Niederraunau.

Trainingslager in Innsbruck mit ernomem Pensum - 04.09.2017

TSV heiß auf die neue Landesliga-Saison 2017/18

 

"Konzentriert, engagiert und hart wurde im Trainingslager in Innsbruck gearbeitet" So viel das Fazit des Trainerteams Voll & Böhner nach der Rückkehr aus.

Die 15 Trainingseinheiten in effektiv 3 Tagen brachte das TSV-Team mehrmals ans siene körperlichen Grenzeb und zeigte klar die Bissikeit und den klaren Fokus aller Beteiligten.

Ziel von Donnerstag bis Sonntag war die Vertiefung der Spielabläufe, die Perspektivspieler konzeptionell auf Stand zu bringen und die optimale körperliche und auch mentale Vorbereitung der Mannschaf auf die kommende Landesliga-Saison. Die optimalen Bedingungen dafür bot das Landessportcenter im Herzen von Innsbruck. Acht Hansballspezifische, drei Lauf,- eine Fitness - und zei Koordinations-Einheiten umfasste das tägliche Programm. Hinzu kamen noch Orientierungsläufe, eine Taktikschulung und etwas Wasserball, was für einige Schmunzler sorgte.

Erfreulich die Leistung der diesjährigen Jüngsten. Mit Erwin Scheff – nominell noch A-Jugendspieler – und dem Bayernauswahlspieler der männlichen B-Jugend, Vitus Baumgartner, wird deutlich dass die „Jungster“ auf ihren Einsatz im Seniorenbereich heiß sind. Mit David Kopp gibt es einen Heimkehrer, der nach einem Jahr Auslandsaufenthalt wieder in Simbach Handball spielen will. Schwierig nach einem Jahr Handballpause! Aber er holt mehr und mehr auf und das Trainingslager war für den am Knie angeschlagenen Rückraumspieler der erfolgreiche Test auf Trainings- uns Spielfähigkeit. Weit weg von Einschränkungen ist Felix Münzer, Torhüter Nr. 3 in der Mannschaft. Er ist inzwischen ein verlässlicher Ersatz für Babisch und Findl, und auch er wartet auf den richtigen Moment für Spielzeit im Gehäuse der Ersten.

Nachzügler! Aus beruflichen Gründen stießen am späten Freitagnachmittag, pünktlich vor dem zweiten Trainingsspiel, die Nachzügler Martin Kavka und Julian Rohrer zum Team. Kavka, der nach einer 5 stündigen Autofahrt eintraf, erlitt im folgenden Match einen Schlag auf die linke Schläfe die alle kurz den Atem anhalten ließ. Erleichterung aber am Morgen danach, bis auf leichte Kopfschmerzen und einer mächtigen blau unterlaufenen Beule keine weiteren „Schäden“ am ehemaligen tschechischen Spieler der Extraliga.

Schädobler fehlt! Bis voraussichtlich Ende Februar müssen die Innstädter noch auf Chris Schrädobler aufgrund des studienbedingten Auslandssemesters verzichten. Auch dann muss sich erst zeigen in welcher Verfassung er zurückkommt, nachdem er sich einem Kreuzbandriss im letzten Spiel der vergangenen Saison zugezogen hatte. Er wird in jedem Fall alles unternehmen um so schnell wie möglich wieder Tritt im Simbacher Team zu fassen. In seiner Abwesenheit wird Lukas Eichinger diese Lücke hauptamtlich füllen und das Ausnahmetalent ist auf dem besten Weg die Fußstapfen seines Vorgängers vollends auszufüllen. In den Tiroler Trainingsspielen hat er das deutlich unterstrichen.

Die Stammspieler der Herren - Kapitän Fabian Schwibach, Andreas Brand, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger, Tim Manthey sowie den Torhütern Stefan Babisch und Max Findl - kennen das Programm eines Trainingslagers inzwischen sehr gut, nicht aber in dieser Intensität. Trotzdem oder gerade deswegen wurden die anspruchsvollen Einheiten nicht nur abgespult sondern immer noch wissbegierig neue Vorgaben einstudiert.

Erstes Trainingslager von Markus Böhner mit dem TSV - Die Verpflichtung von Nicht-Simbacher Markus Böhner an der Seite von Trainer Elmar Voll bringt noch mal einen externen und kritischen Blick, was der Bank als Einheit erneut positiven Schwung verleiht.  Die Zusammenarbeit von Voll & Böhner nach gut zwei Monaten funktioniert genial und sehr produktiv! Von Anfang an herrschte Einstimmigkeit über die Ausrichtung des Simbacher Spiels. Vorbereitung und Konzept trägt die Handschrift von Elmar Voll, dynamisch-taktische Eingriffe ist die Domäne von Markus Böhner. Selbstverständlich dass man hier von Nuancen spricht will man beide Vergleichen! Beide leben den Handball buchstäblich und das Team steht für die beide immer im Fokus.

 

Finale: Abgesehen von drei Tagen intensiver Handballschule stand der obligatorische Samstagabend im Zeichen von Teambuilding fernab von Hallenboden, Hantelstangen oder Handout. Das Abend- bzw. Abschlussessen vom Trainingslager war mit der integrierten Preisverleihung, des am Vormittag stattgefundenen Orientierungslaufs, wie jedes Jahr ein Highlight. Perfekte Bedingungen um mit den „Neuen“ den Teamgedanken zu vertiefen.

Sichtlich Erschöpft aber ohne nennenswerte Komplikationen verabschiedete man sich am Sonntagmittag nach den letzten zwei Trainingseinheiten und einem Mittagessen von den Tiroler Bergen und trat die Heimreise, ebenfalls ohne Komplikationen, an. „Good old Simbach“ hatte den TSV um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit wieder!

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