Spielberichte

Gelungene Heimpremiere: Simbach schlägt Friedberger 26:22 (12:11) - 24.09.2017
Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Die neue Saison lässt sich gut an für die Mannen um das Trainergespann Elmar Voll und Markus Böhner.
Trotz erneuter Hiobs-Botschaften aus dem Lazarett der Innstädter ließen die Innstädter im immer jungen Duell gegen Friedberg nichts anbrennen.
Das Simbacher Damen-Team hatte vorgelegt und der favorisierte Bundesliga-Reserve des HCD Gröbenzell in der ersten Landesliga-Partie des Tages nach einer tollen Leistung mit einem klaren 33:26 das Nachsehen gegeben. So war die Stimmung gut bei den Simbacher Teams und auf den Rängen der Simbacher Richard-Findl-Halle - und das trotz eines erneuten personellen Rückschlags:
Denn gleichzeitig mit Rückkehr von Jonas Hennersberger in den Kader der Innstädter musste sich Top-Scorer Martin Kavka abmelden:
Das ohnehin angeschlagene Sprunggelenk des Rückraum-Shooters hatte die Belastungen aus dem ersten Saisonspiel nicht verkraftet und Kavka fiel aus.
Trotzdem zeigte die Mannschaft keinerlei Zweifel an ihrer Mission: Mit Vollgas ging es los. Die Simbacher wendig und gestützt auf eine starke Abwehr mit einem grandios haltenden Stefan Babisch zwischen den Pfosten, die Gäste mit einer durchschlagskräftigen Rückraumreihe und einem ebenfalls sehr gut aufgelegten Keeper.
In der ersten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts: Während die Gäste immer wieder durch den wurfgewaltigen Florian Wieser scoren konnten, sahen die Gastgeber immer gut aus, wenn sie aufs Tempo drückten. Insbesondere Lukas Eichinger zeigte hier immer wieder seine Qualitäten und traf für die Innstädter. Mit einem knappen 12:11 für Simbach ging es in die Pause.
Nach den Seitenwechsel schien die Simbacher Angriffsmaschinerie allerdings etwas ins Stocken zu geraten:
Erst konnten die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach eine 6:4-Überzahl-Situation nicht nutzen, dann schlichen sich einige leichte Fehler ein und die Gäste schichten sich an, als das konstantere Team langsam die Oberhand zu gewinnen. Hier verhinderte Stefan Babisch mit unglaublichen Paraden, dass die Simbacher in Hintertreffen gerieten.
16:16 Stand es nach 42 Minuten, als Lukas Eichinger mit einem Kempa-Anspiel auf den einfliegenden Julian Henzel den leicht stotternden Angriffsmotor wiederbelebte. Diese Aktion schien den Innstädtern den benötigten Impuls zu geben, denn in der Folge sahen die gut 350 Zuschauer die besten 10 Minuten Handball seit langem.
Voller Einsatz, in der Abwehr erkämpfte Bälle, schnelles Umschaltspiel und gewitzte Kombinationen: Während die Innstädter das Gaspedal durchtraten konnten die Gäste im Moment nur zusehen.
Besonders Tim Manthey konnte in dieser Phase Akzente setzen und glänzte als Balleroberer, Vollstrecker und Anspieler.
20:16 lautete das Ergebnis dieses Zwischenspurts und als Julian Henzel nach 49 Minuten erneut einen Kempa-Trick erfolgreich zum 21:17 abschloss, war die Entscheidung gefallen.
Die Bemühungen der Gäste in den letzten 10 Minuten mit offensiver Abwehr noch etwas zu ändern verpufften:
Offensiv fand Simbach Lösungen, defensiv zeigten sich die Gastgeber solide - und wenn nicht, dann war Stefan Babisch Endstation.
Nach der starken Leistung gegen Niederraunau konnte der Simbacher Goalie mit diesmal 16 gehaltenen Bällen und einer Fangquote von mehr als 40% sein Form-Hoch bestätigen.
Am Ende siegt Simbach verdient mit 26:22 und kann erfreut nicht nur auf die starken Leistungen einzelner, sondern vor allem mit dem Wissen um eine tolle Team-Performance die nächsten Aufgaben angehen.
Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lukas Eichinger (10/3), Jonas Hennersberger (3), Andreas Brand (2), Tomas Mattas (2), Julian Rohrer, Marius Schachinger, Julian Henzel (4), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3), David Kopp, Erwin Scheff

Spannung weiter aufrecht halten - 21.09.2017

 

Nach dem erfreulichen Auftakt in die Meisterschaftsrunde 2017/18 haben Elmar Voll und Markus Böhner ihre Mannen am Dienstag wieder zum Training gerufen.

Am kommenden Samstag geht es im ersten Heimspiel der Saison gegen den TSV Friedberg - und für dieses Spiel sollte die Motivation kein Problem sein:

Die Fuggerstädter haben mit einem deutlichen 31:19 Erfolg gegen München Ost die Tabellenführung in der Landesliga Süd für sich reklamiert.

Simbach hingegen konnte mit dem Sieg in Niederraunau den einzigen Auswärtserfolg des Spieltages landen und liegt punktgleich mit den anderen 6 Siegerteams der ersten Runde aktuell auf Rang 4.

Damit wir sich für eine der beiden Mannschaften entscheiden, wer sich weiterhin über einen perfekten Saisonauftakt freuen kann, denn ein Unentschieden gab

es in den bisherigen Treffen zwischen den Innstädtern und den Friedbergern so gut wie nie - und dass immerjunge Duell begleitet die beiden Traditionsclubs schon seit Jahrzehnten über alle Spielklassen.

Personell dürften die Gäste um Trainer Gerald Schwarz leicht im Vorteil sein, denn das Simbacher Trainerteam muss weiterhin auf viele verletzte Stammkräfte verzichten.

Im Unterschied zum Kader aus dem Niederraunau-Spiel kommt voraussichtlich nur Jonas Hennersberger dazu.

 

Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Simbacher Richard Findl Halle.

 

Bereits um 14:30 Uhr beginnt der Heimspieltag der Simbacher Handballer mit dem Match der Simbacher Zweiten gegen die Gäste vom SC Eching.

Um 16:30 empfängt dann das Simbacher Damen-Team von Jost Brand die Zweitliga-Reserve der HCD Gröbenzell.

Am Sonntag treten dann die Simbacher Jugendmannschaften erstmals zu Hause an:

um 11:15 Uhr empfängt die weibliche C-Jugend die TuS Traunreut, um 13:00 Uhr trifft die männliche C-Jugend in der Landesliga auf den ASV Dachau.

Das Bayernliga-Team der männlichen B-Jugend trifft dann um 14:45 auf den Nachwuchs des Bundesligisten HC Erlangen.

Den Spieltag beschließt um 16:30 Uhr die weibliche A-Jugend gegen die Gäste vom TSV Schliersee.

Ein fast perfekter Saisonauftakt für die Simbacher Handballer - 17.09.2017

 

Bis zum Anpfiff gegen den TSV Niederraunau konnten sich die Handballer des TSV Simbach, nach einer durchwachsenen Vorbereitung, nicht sicher sein, zu was sie zu leisten im Stande sind. Berücksichtigt man die Tatsache, dass auch noch sieben Spieler (Vierlinger, Sextl, Schrädobler, Kopp, Münzer, Brodschelm verletzt und Hennersberger beruflich verhindert) nicht zur Verfügung standen, ging man doch leicht nervös, aber zielgerichtet in die Partie. Nach den überzeugenden 60 Minuten und dem 30:23 (16:14), sah man nur die Innstädter jubeln und vor allem eins... erleichterte Gesichter.

Von einem verdienten Sieg darf man mit Sicherheit sprechen, wenn eine Mannschaft nicht einmal während der ganzen Spieldauer in Rückstand gerät. Von einem überzeugenden Sieg kann man sprechen, wenn eben diese Mannschaft den tapfer kämpfenden Gegner, bis auf eine kleine Phase in der ersten Halbzeit, komplett dominiert. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag einzig an der Chancenverwertung. Nicht weniger als sechs Gegenstöße fanden den Weg nicht ins gegnerische Tor, wobei der gute Torwart der Niederaunauer seinen Beitrag dazu leistete.

Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft eine tolle Einstellung und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren aus Niederraunau, die nach dem Abstieg aus der Bayernliga noch etwas verunsichert wirkten, verlangten den Simbachern auch kämpferisch alles ab. Zweimal egalisierte die Heimmannschaft die Führung der Blau-Weißen.(6:3 und 9:7) Schuld an dieser Tatsache waren die Simbacher aber selbst. Niederraunau erkämpfte sich jedes Tor, Simbach erspielte sich seine Tore, verpasste aber in der ersten Halbzeit schon den Deckel drauf zu machen. So musste man mit einer knappen Führung die Seiten wechseln (16:14).

Was aber dann nach dem Anschlusstreffer von Niederraunau zu sehen war, lässt für die kommenden Spiele hoffen. Torhüter Steff „The Wall“ Babisch (über 40% Fangquote) und die kompromisslose Deckung, mit Abwehrchef Fabian Schwibach, lies in den folgenden 17 Minuten nur ein Tor zu. Hier wurde das Spiel dann trotz mancher vergebener 100%-Chance entschieden (23:16). Im Positionsspiel zeigte Lukas Eichinger seine Spielmacherqualitäten und führte das Angriffsspiel. Für die nötigen Tore aus dem Rückraum sorgte vor allem Martin Kavka, der sich trotz seiner Sprunggelenksverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte. Den fälligen Platz am Kreis nutzte erwartungsgemäß „Fabe“ Schwibach. Als dieser, aufgrund seiner langen Grippe noch etwas geschwächt, für Andi Brand am Kreis Platz machte, bewies die Nummer 22 der Simbacher seine ungeheure Dynamik bei offensiveren Deckungen. Auch wenn zum Saisonauftakt noch nicht alles klappte, aber doch schon vieles. Das Tempospiel ließ, vor allem in der ersten Halbzeit, beide Trainer relativ zufrieden dreinschaun. Alle anderen taktischen Varianten setzte das Team immer mehr um. Erfreulich auch das Auftreten zweier weiterer Simbacher Eigengewächse. Julian Rohrer zeigte, dass er sich relativ schnell an die Landesligaanforderungen anpassen konnte und Sunnyboy Schachinger, der eigentlich schon für seine Weltreise packte und vier Wochen als verschollen galt, sprang kurzfristig aufgrund der vielen Ausfälle ein. Zwei rotzfreche, aber wichtige Tore von der Außenposition vertuschten das fehlende taktische Verständnis. Bleibt für die nächsten Wochen nur zu hoffen dass sich die Verletztenliste etwas lichtet und die Spielfreude weiter erhalten bleibt. Dann dürfte nächste Woche beim ersten Heimspiel gegen Friedberg sicher auch etwas möglich sein.

Auftakt beim Absteiger - 15.09.2017

Simbach zu Gast beim TSV Niederraunau

 

Die TSV Herren dürfen zum Auftakt, der am Samstag beginnenden Landesliga-Saison 2017/18, eine weite Reise zum Absteiger aus der Bayernliga - TSV Niederaunau - antreten.

Simbach und die „Rauner“ Jungs sind lange Bekannte und die Spiele waren stets ein Garant für gefüllte Hallen. Leidenschaftlich aber unter dem Strich mit fairen Mitteln standen sich die Kontrahenten stets gegenüber. Die letzten Begegnungen aus der Saison 15/16 endeten mit einem Unentschieden auswärts und einem 35:30 Erfolg für den TSV in heimischer Halle.

Von einer Neuauflage kann guten Gewissens gesprochen werden da beide Mannschaften im Umbruch sind. Analog zu den Innstädter integriert auch die Mannschaft aus Schwaben diese Saison einige Jugendspieler die sich auf dem Landesliga-Parkett beweisen wollen. Auch auf der Bank der beiden Teams gab es Veränderungen. Im Vergleich zum Trainerteam aus Simbach steht aber der neue Coach – Udo Mesch – aus Niederraunau nach der jüngsten Pokalniederlage gegen den Bezirksoberligisten TSV Weilheim im ersten Ligaspiel schon in der Bringschuld. Simbach wird trotzdem auf eine Mannschaft treffen die nach einem Jahr Bayernliga-Erfahrung engagiert in der Abwehr und routiniert im Angriff arbeitet.

Das Team um Trainer Elmar Voll und Markus Böhner hat eine schwierige Aufgabe zu lösen die nur mit 100%er Konzentration und 60 Minuten „Voll“-Gas erfolgreich zu lösen ist. Erschwert wird die Situation durch die personellen Einschnitte im Kader der Gäste vom Inn. Heimkehrer David Kopp laboriert seit letztem Freitagstraining an einer Sprunggelenksverletzung. Janik Sextl wird aufgrund seine Kreuzbandverletzung dem Team für Länger nicht zur Verfügung stehen und Markus Vierling plagt ein Muskelfaserriß in der Wade. Bleibt zu hoffen dass sich die Verletztenliste bis zum Samstag etwas verkürzt. Die „Jungster“ im Kader haben hingegen gute Chancen auf ihre erste Partie in der Herren Landesliga. Neben dem 17-Jähringen Erwin Scheff warten begierig noch Andreas Neigum und Hannes Brodschelm auf Einsatzzeiten.

Die Routiniers der „Ersten“ um Kapitän Fabian Schwibach erwartet ein körperlich anstrengender Auftakt, trotzdem oder gerade deswegen fahren die Innstädter, nach einer langen und intensiven Vorbereitung, endlich und bis in die Haarspitzen motiviert zum ersten Kräftemessen bevor eine Woche später der Heimspielauftakt in Simbach ansteht.

Lange Vorbereitung geht mit der zweiten Pokalrunde erfolgreich zu Ende - 11.09.2017

 

13 Wochen, ca. 40 Trainingseinheiten und 21 Spiele... so liest sich die Vorbereitung der Handballer. Vergangenen Samstag bog man auf die Zielgerade ein und hatte, mit dem Final Four des BHV-Molten-Cups, die letzte Möglichkeit eines Formchecks. Nächste Woche startet dann die Saison 17/18 mit dem schwersten (oder auch leichtesten) Spiel der ganzen Runde. Zu Gast sind die Innstädter beim TSV Niederraunau, dem letztjährigen Bayernligisten.

„Pokal spielen“ ist ja noch nicht immer das Steckenpferd der Simbacher Handballer gewesen. Die Auslosung für das Final Four der zweiten Runde versprach aber mit dem Halbfinale gegen Würm-Mitte und einem eventuellen Finale gegen Aufsteiger TSV Gundelfingen einen letzten Formcheck gegen zwei Ligakonkurrenten. Leider zogen beide Konkurrenten andere Aktivitäten vor und schickten ihre Reserveteams nach Geretsried. Im ersten Spiel merkte man den Innstädtern die Enttäuschung, dass man nicht gegen die Topmannschaften spielen darf, gewaltig an und nach einer schwachen ersten Halbzeit (11:11) konnte man sich zumindest in der zweiten Halbzeit steigern. 30:23 stand am Ende an der Anzeigentafel. Nach einer kleinen Pause und teils harrschen Worten der Trainer wurde dann das Finale angegegangen. Gegner: Überraschend der Ausrichter aus Geretsried, die HSG Isar-Loisach. Zwar ging die topmotivierte und sehr bemühte Heimsieben mit 1:0 in Führung, jedoch zogen die Simbacher jetzt Handball spielen, der sonst zu erwartenden Trainerkritik, vor. Über den Halbzeitstand von 28:10 demonstrierte man ein sehr gutes Tempospiel und baute den Vorsprung bis zum Endstand von 53:20 aus. Auch wenn es kein richtiger „Härtetest“ war, konnte man doch die verschiedenen taktischen Maßnahmen hervorragend durchspielen und die Mannschaft hat gemerkt, was in der letzten Woche noch zu trainieren ist.

Wo man im Endeffekt nach diesen drei Monaten steht, wird sich dann nächsten Samstag erst zeigen. Eine Vorbereitung, die von Verletzungen, Urlaub, Krankheiten, Beruf/Studium und anderen unverzichtbaren Terminen geprägt wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich neben den Langzeitverletzten Schrädobler und Sextl (beide Kreuzbandriss), die momentan angeschlagenen Vierlinger Markus (Wade), Rohrer Julian (Knie), David Kopp und Martin Kavka (beide Sprunggelenk) schnellstmöglich erholen und für den Saisonauftakt wieder fit sind. Ansonsten geht’s mit einem kleinen Kader zum Ligaauftakt nach Niederraunau.

Trainingslager in Innsbruck mit ernomem Pensum - 04.09.2017

TSV heiß auf die neue Landesliga-Saison 2017/18

 

"Konzentriert, engagiert und hart wurde im Trainingslager in Innsbruck gearbeitet" So viel das Fazit des Trainerteams Voll & Böhner nach der Rückkehr aus.

Die 15 Trainingseinheiten in effektiv 3 Tagen brachte das TSV-Team mehrmals ans siene körperlichen Grenzeb und zeigte klar die Bissikeit und den klaren Fokus aller Beteiligten.

Ziel von Donnerstag bis Sonntag war die Vertiefung der Spielabläufe, die Perspektivspieler konzeptionell auf Stand zu bringen und die optimale körperliche und auch mentale Vorbereitung der Mannschaf auf die kommende Landesliga-Saison. Die optimalen Bedingungen dafür bot das Landessportcenter im Herzen von Innsbruck. Acht Hansballspezifische, drei Lauf,- eine Fitness - und zei Koordinations-Einheiten umfasste das tägliche Programm. Hinzu kamen noch Orientierungsläufe, eine Taktikschulung und etwas Wasserball, was für einige Schmunzler sorgte.

Erfreulich die Leistung der diesjährigen Jüngsten. Mit Erwin Scheff – nominell noch A-Jugendspieler – und dem Bayernauswahlspieler der männlichen B-Jugend, Vitus Baumgartner, wird deutlich dass die „Jungster“ auf ihren Einsatz im Seniorenbereich heiß sind. Mit David Kopp gibt es einen Heimkehrer, der nach einem Jahr Auslandsaufenthalt wieder in Simbach Handball spielen will. Schwierig nach einem Jahr Handballpause! Aber er holt mehr und mehr auf und das Trainingslager war für den am Knie angeschlagenen Rückraumspieler der erfolgreiche Test auf Trainings- uns Spielfähigkeit. Weit weg von Einschränkungen ist Felix Münzer, Torhüter Nr. 3 in der Mannschaft. Er ist inzwischen ein verlässlicher Ersatz für Babisch und Findl, und auch er wartet auf den richtigen Moment für Spielzeit im Gehäuse der Ersten.

Nachzügler! Aus beruflichen Gründen stießen am späten Freitagnachmittag, pünktlich vor dem zweiten Trainingsspiel, die Nachzügler Martin Kavka und Julian Rohrer zum Team. Kavka, der nach einer 5 stündigen Autofahrt eintraf, erlitt im folgenden Match einen Schlag auf die linke Schläfe die alle kurz den Atem anhalten ließ. Erleichterung aber am Morgen danach, bis auf leichte Kopfschmerzen und einer mächtigen blau unterlaufenen Beule keine weiteren „Schäden“ am ehemaligen tschechischen Spieler der Extraliga.

Schädobler fehlt! Bis voraussichtlich Ende Februar müssen die Innstädter noch auf Chris Schrädobler aufgrund des studienbedingten Auslandssemesters verzichten. Auch dann muss sich erst zeigen in welcher Verfassung er zurückkommt, nachdem er sich einem Kreuzbandriss im letzten Spiel der vergangenen Saison zugezogen hatte. Er wird in jedem Fall alles unternehmen um so schnell wie möglich wieder Tritt im Simbacher Team zu fassen. In seiner Abwesenheit wird Lukas Eichinger diese Lücke hauptamtlich füllen und das Ausnahmetalent ist auf dem besten Weg die Fußstapfen seines Vorgängers vollends auszufüllen. In den Tiroler Trainingsspielen hat er das deutlich unterstrichen.

Die Stammspieler der Herren - Kapitän Fabian Schwibach, Andreas Brand, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger, Tim Manthey sowie den Torhütern Stefan Babisch und Max Findl - kennen das Programm eines Trainingslagers inzwischen sehr gut, nicht aber in dieser Intensität. Trotzdem oder gerade deswegen wurden die anspruchsvollen Einheiten nicht nur abgespult sondern immer noch wissbegierig neue Vorgaben einstudiert.

Erstes Trainingslager von Markus Böhner mit dem TSV - Die Verpflichtung von Nicht-Simbacher Markus Böhner an der Seite von Trainer Elmar Voll bringt noch mal einen externen und kritischen Blick, was der Bank als Einheit erneut positiven Schwung verleiht.  Die Zusammenarbeit von Voll & Böhner nach gut zwei Monaten funktioniert genial und sehr produktiv! Von Anfang an herrschte Einstimmigkeit über die Ausrichtung des Simbacher Spiels. Vorbereitung und Konzept trägt die Handschrift von Elmar Voll, dynamisch-taktische Eingriffe ist die Domäne von Markus Böhner. Selbstverständlich dass man hier von Nuancen spricht will man beide Vergleichen! Beide leben den Handball buchstäblich und das Team steht für die beide immer im Fokus.

 

Finale: Abgesehen von drei Tagen intensiver Handballschule stand der obligatorische Samstagabend im Zeichen von Teambuilding fernab von Hallenboden, Hantelstangen oder Handout. Das Abend- bzw. Abschlussessen vom Trainingslager war mit der integrierten Preisverleihung, des am Vormittag stattgefundenen Orientierungslaufs, wie jedes Jahr ein Highlight. Perfekte Bedingungen um mit den „Neuen“ den Teamgedanken zu vertiefen.

Sichtlich Erschöpft aber ohne nennenswerte Komplikationen verabschiedete man sich am Sonntagmittag nach den letzten zwei Trainingseinheiten und einem Mittagessen von den Tiroler Bergen und trat die Heimreise, ebenfalls ohne Komplikationen, an. „Good old Simbach“ hatte den TSV um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit wieder!

Schrädobler mit schwerer Knieverletzung - 15.05.2017

 

Der TSV Simbach verabschiedet sich aus der Saison mit einer überschaubaren Leistung. Schrädobler verletzt sich in der fünften Spielminute durch einen Zusammenprall mit einem Allacher Spieler schwer. Beide Torhüter mit sehr guter Leistung.

Bereits in der vierten Spielminute musste Head-Coach Elmar Voll das Team-Time-Out für Simbach nehmen. Nach verpatztem Start und einem fünf Tore Rückstand war es Zeit für die erste Ansprache. Simbach unkonzentriert und inkonsequent im Spielaufbau. Überhastete Abschlüsse verhalfen den Hausherren zu „billigen“ Konterchancen die ausnahmslos verwandelt wurden. Die Allacher schienen auch in der Offensive wacher zu sein, permanent mit Druck und stetigen Positionswechsel zwangen sie die TSV Defensive zu Abstimmungsfehlern die wiederum von den Münchnern konsequent in Zählbares verwandelt wurden. Der Wach-Rüttler von Trainer Voll fand keine Anklang und das Simbacher Spiel war weiterhin von vergebenen Chancen geprägt.

In der achten Spielminute dann ein schwerer Zusammenprall von Chris Schrädobler mit der Nr. 27 aus Allach. Das Knie durch den Zusammenstoß im gestreckten Zustand nach hinten durchgedrückt. An der Reaktion war sofort klar - das war’s für den Simbacher Spielmacher. Humpelnd musste Schrädobler vom Feld begleitet werden. An dieser Stellte ein Dank an die Physiotherapeutin Kristina Günz des TSV Allach die akut behandelnde Maßnahmen durchführte. Die folgenden Tage werden zeigen, wie schwerwiegend das Trauma wirklich ist. Aber ein „Knacken“ im Kniegelenk ist meist kein gutes Zeichen! Wir wünschen Chris, dass die Folgen nicht so schwerwiegend sind wie es den Anschein macht und rasche Genesung.

Diese Schrecksekunde war für das Simbacher Spiel nicht förderlich. Torhüter Stefan Babisch konnte durch starke Paraden einen höheren Rückstand verhindern. Mit der Entschärfung von zahlreichen 100%-Torchancen für Allach brachte er den TSV sogar die Hoffnung auf eine Wende im Spiel. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 7 Toren war der TSV fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit sogar wieder auf 3 Treffer dran. Was der TSV Allach 09 bis dahin zeigte gelang nun auch den Innstädtern – Überschlagsspiel mit erfolgreichen Torabschlüssen. Die Heimmannschaft aber nur kurz beeindruckt und übernahm wieder Zügel. Beim Stand von 21:14 wurden die Seiten gewechselt.

Außer einem Blitzstart der Simbacher mit 3 Toren innerhalb von einer Spielminute und eines gehaltenen 7-m von dem in der Halbzeit eingewechselten Torwart Max Findl änderte sich im zweiten Durchlauf am Simbacher Spiel wenig. Die Vorgabe von Elmar Voll mehr über Fabian Schwibach am Kreis zu spielen fand nur zaghaft Einzug, wobei man mehr und mehr erkennen konnte, dass das an diesem Tag das wirkungsvollste Mittel gewesen wäre. Trotz der Unterstützung der zahlreichen Fans, die das Angebot nutzten und die Fahrt mit dem großen Bus nach Allach antraten, konnte der TSV die Tordifferenz nicht mehr reduzieren, Max Findl verhinderte mit einer sehr guten Leistung eine sogar noch höheren Rückstand. Trainer Elmar Voll stellte 10 Minuten vor Spielende auf eine offensive Manndeckung um, was beim Gegner zu einer Häufung von technischen Fehlern führte, Simbach zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr in der Lage die Hausherren ernsthaft zu gefährden, zu hoch der Rückstand von 9 Toren. Beim Spielstand von 40:30 für Allach besiegelten die Unparteiischen Spiel und Saison 2016/17.

Simbach beendet diese Meisterschaftsrunde auf Platz 5 der Landesliga Süd mit einem Punktekonto von 31:25. Dem - nach Aufsteiger Ismaning - zweitstärksten Angriff der Liga mit 812 Toren, jedoch auch mit der roten Laterne was die Defensive betrifft und Chris Schrädobler wird zweiter in der Gesamt-Torschützenliste der LL Süd.

Für die kommende Saison muss man, so widersprüchlich dass sich das auch nun anhört, an dem Angriffsspiel arbeiten. Nur über eine von Konzeptionen geprägte Angriffsleistung und der entsprechenden Chancenauswertung kann der Gegner an den „einfachen“ Toren durch das Konterspiel gehindert werden.

 

Mannschaft, Trainer und Verantwortliche des TSV bedanken sich bei Fans, Sponsoren und Helfern für die stete Unterstützung und wünschen eine erholungsreiche, handballfreie Zeit bis im September die neue Landesliga Süd wartet. Vielen Dank!

 

Für Simbach: Tor: Stefan Babisch, Max Findl ; Feld: Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (1/1), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (11/6), Martin Kavka (2), Marius Schachinger (3), Fabian Schwibach (6), Janik Sextl (3), Tobias Deutsch, Julian Henzel.

Letzte Station Allach - 12.05.2017

 

Mit dem Spitzenspiel in Allach schließt sich der Kreis der Saison 2016/17 für den TSV Simbach.

Eine lange Spielzeit mit vielen Höhen und Tiefen liegt hinter den Innstädtern und obwohl der Zug um die Aufstiegsränge bereits abgefahren ist, hat dieses letzte Spiel noch seinen Reiz: Der Sportler hat den Ehrgeiz, das Beste zu erreichen.

Das gilt für Allach, die lange Zeit Rang eins in der Liga eingenommen hatten, genauso wir für den TSV Simbach, der als einzige Mannschaft  gegen die beiden Aufstiegskandidaten eine positive Punktebilanz vorweisen kann. Zudem hatte Allach mit dem Sieg in Simbach dafür gesorgt, dass sich der TSV aus der Spitzengruppe verabschieden musste.  Somit Motivation genug für Elmar Voll und seine Mannen, im Münchner Westen noch malen einen „raus zu hauen“ und sich sauber aus der Saison zu verabschieden. Als Bonbons winkt der Titel „Best oft he Rest“ – denn mit einem Sieg in Allach und einer Niederlage von Herrsching könnten die Innstädter noch bis auf Rang 3 hinter den Aufstiegskandidaten Ismaning und Ottobeuren vorrücken. Interessant auch, weil alle Spiele am letzten Spieltag zur selben Zeit stattfinden müssen.

Ungefährdeter Sieg des TSV im letzten Heimspiel der Saison - 08.05.2017

 

Mit Standing Ovations verabschiedeten die Zuschauer des TSV Simbach die Erste Herrenmannschaft nach dem Sieg gegen die SG Süd/Blumenau im letzten Heimspiel der Saison 2016/17.

Die Partie begann alles andere als erfolgversprechend mit einem Blitzstart der Gäste. Binnen 4 Minuten ein fünf Tore Rückstand für den TSV bis Fabian Schwibach die Torlose Zeit beendete und die Hausherren die  erste und auch letzte Aufholjagd in dem Spiel starteten. Die Offensive der Innstädter agierte nun sicherer und die anfangs hektisch wirkenden Kombinationen wurden Zug um Zug präziser. Gepaart mit einem engagierten Defensiverhalten schmolz der Vorsprung für die Gäste in der selben Zeit wie die vergangene Führung. Nach elf Minuten zog der Gästetrainer dann die Reißleine mit dem ersten Team-Time-Out. Simbach von der taktischen Maßnahme aber unbeeindruckt und ein sicher verwandeltes 7-m Tor von Chris Schrädobler egalisierte die Führung der Spielgemeinschaft zum Ausgleich. Aus starken Paraden von Torhüter Stefan Babisch konnten die Hausherren mehr und mehr auch Ihr Überschlagsspiel aufziehen und setzten sich mit dem Tor von Babisch erstmals um  3 Zähler ab. Trainer Elmar Voll nutzte die Gelegenheit für einen Dreier-Wechsel im Team des TSV. Die frische Reihe setzte verteidigte den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff und konnte die Führung der Simbacher sogar noch auf 4 Tore zum 15:11 ausbauen.

Die Gäste mussten die zweite Spielhälfte in unterzahl beginnen und Simbach nutzte die Gelegenheit sich die erste Fünf-Tore Führung in der Partie zu erspielen. Vor allem Tim Manthey drückte in dieser Phase mit drei Treffern dem Spiel seinen Stempel auf. Zwischenzeitlich wurde das Ergebnis verwaltet bis sich in der Schlussphase die SG Süd/Blumenau noch mal wehement gegen die drohende Niederlage stemmte. Die Überlegenheit der Hausherren schwand, aber mehr wie auf zwei Tore Rückstand konnten sich die Gäste in der 58 Spielminute nicht mehr heranarbeiten. In selbiger Minute das entscheidende Tor von Lukas Eichinger und mit dem Schlusspunkt von Janik Sextl zum 30:26 war der erfolgreiche Tagesabschluss besiegelt.

 

Für Simbach: Tor: Stefan Babisch (1), Felix Münzer. Feld: Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (9/5), Andreas Brand (1), Lukas Eichinger (4), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (6), Janik Sextl (3), Markus Vierlinger, Martin Kavka, Marius Schachinger, Julian Henzel

Letztes Heimspiel der Saison: TSV empfängt Schlusslicht Blumenau - 04.05.2017

 

Gegen die akut abstiegsgefährdeten Fürstenfeldbrucker kam der TSV Simbach am

vergangenen Wochenende gehörig unter die Räder. 3 Niederlagen in den 3

letzten Spielen zeigen deutlich, dass - seit dem verlorenen Rennen um die

Spitzenplätze – für die Innstädter fast nichts mehr klappt. Umso wichtiger

ist es jetzt für die „Erste“, am letzten Heimspieltag der Saison den Fans

noch einmal zu bestätigen, warum es sich lohnt, in Simbach Handball zu

unterstützen und die Attraktivität des Spiels noch einmal erlebbar zu

machen.

Als Gegner kommt die bereits abgestiegene SG Süd/Blumenau – und damit quasi

ein Angstgegner für den TSV Simbach: Die Innstädter haben gegen die Teams,

die in dieser Spielzeit am Tabellenende standen, bislang eine verheerende

Bilanz eingefahren. Auch das aktuelle Schlusslicht konnte in der Vorrunde

gegen den TSV doppelt punkten und mit einem Last-Minute-Treffer zum 30:29

die Oberhand behalten. Ansporn genug für Trainer Elmar Voll und sein Team,

hier noch mal in sich zu gehen und in der heimischen Richard-Findl-Halle die

Dinge zurecht zu rücken. Personell sollte dem nichts entgegen stehen, Voll

kann voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen. Anpfiff ist zur

gewohnten Stunde um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bei

Freibier und Brezen besteht im Anschluss an das Spiel noch mal die

Möglichkeit die Saison revue passieren zu lassen.

 

Mit diesem letzten Heimpiel der Spielzeit 2016/17 sagt der TSV auch noch

einmal danke den Zuschauern und Fans für die Unterstützung der Mannschaften

bei Heim- und Auswärtsspielen, den vielen fleißigen Helfern und Sponsoren

für die treue Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit.

Motivation vorhanden, der letzte Biss hat gefehlt - 02.05.2017

 

Gegen die akut abstiegsgefährdeten Fürstenfeldbrucker kam der TSV Simbach gehörig unter die Räder und verliert 35:21. Simbach zwar gewillt, den letzten Einsatz jedoch vermissend.  Es scheint als wäre die Luft raus beim TSV. So fest man sich auch vorgenommen hatte die letzten Spiele noch siegreich zu gestalten, seit der Tatsache dass es für die Spitzenplätze diese Saison nicht reichen wird klappt’s nicht mehr.
Nur bis zum 10:8 konnten die Simbach einigermaßen mithalten aber hier schon dem Vorsprung der Hausherren nachlaufend. Ab der 20ten Minute dann der Sturmlauf der Fürstenbeldbrucker. Simbach im Angriff zu unkonzentriert mit voreiligen Torabschlüssen. Der TuS nutze jede dieser vergebenen Chancen des TSV zum Konter. Etwa die Hälfte aller „Brucker“ Tore lassen sich auf Gegenstoßtore zurückverfolgen.
Aber auch die eigene Abwehrreihe bekamen die Simbacher nicht in den Griff. Unterstützt durch Spieler aus der 3. Liga verschaffte sich der TuS die notwendigen Räume in der Simbacher Defensive und trotz eines bärenstarken Max Findl im Tor arbeiteten die Münchner am stets wachsenden Vorsprung. Halbzeitstand 16:11.
Ladehemmung zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bis zur 12. Minute kein Tor für den TSV, die Messe war gelesen und der Rückstand von inzwischen 10 Toren war gegen die angriffslustige Drittliga-Reserve nicht mehr aufzuholen. Ein positives Ausrufezeichen konnte in Spielhälfte zwei noch Markus Vierlinger setzen der sich sichtlich aber vergebens der drohenden Niederlage entgegenstemmte.
Der TSV hat sein Potential an diesem Tag definitiv nicht ausgeschöpft und es bleibt zu hoffen dass Trainer Elmar Voll einen Weg findet die Innstädter bis zum letzten Heimspiel am kommenden Wochenende wieder in die Spur zu bringen. Trainer und Mannschaft hätten es verdient, nach einer langen und abwechslungsreichen Saison, die letzten beiden Spiele erfolgreich zu sein.
Das Aufeinandertreffen der Mannschaften am vorletzten Spieltag wird in jedem Fall eine spannende Partie da die SG Süd/Blumenau ein der drei Mannschaften war die dem TSV in der Vorrunde die Punkte entlockte und die Innstädter somit noch eine Rechnung offen haben.

 

Für Simbach: Tor: Maximilian Findl, Stefan Babisch. Feld: Tobias Deutsch (1), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2/1), Andreas Brand (1), Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger (2), Martin Kavka (3), Julian Henzel (5), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (2), Janik Sextl

Schlussspurt: TSV reist nach Fürstenfeldbruck - 27.04.2017

 

Noch 3 Partien, dann ist die Landesliga-Saison 2016/17 Geschichte. Bereits jetzt kann man resümieren, dass diese Spielzeit eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle für den TSV Simbach um seinen Cheftrainer Elmar Voll gewesen ist. Zwischen Aufstiegsambitionen und bitteren Rückschlägen war alles dabei. Nun fällt dem TSV die Rolle zu, zwar selbst nicht mehr von den Rennen um Aufstieg oder Liga-Verbleib betroffen zu sein, aber mit jeder verbleibenden Partie Einfluss zu nehmen, welche Mannschaft in der nächsten Saison wo spielt.
Das nächste Entscheidungsspiel erwartet die Innstädter am kommenden Samstag in Fürstenfeldbruck. Die Regionalliga-Reserve der Münchner hat eine schwere Saison hinter sich und steht aktuell mit Rang 13 auf einem Abstiegsplatz – allerdings nur einen Punkt hinter dem rettenden Ufer. Jeder Punkt zählt – und somit kann der TSV im Vorspiel des Drittliga-Matches der „großen“ Brucker mit entsprechender Gegenwehr rechnen. Das Hinspiel entschieden die Simbacher in heimischer Halle mit 35:24 klar für sich, die Aufgabe im Rückspiel wir ungleich schwerer.

Personell kann Simbachs Trainer Elmar Voll nach 2 Wochen Osterpause nicht auf alle Akteure zurückgreifen. Das Team muss aus beruflichen Gründen auf Tim Manthey und aus schulischen Gründen auf Marius Schachinger verzichten. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Wittelsbacher-Halle in Fürstenfeldbruck.

TSV Trend geht abwärts

 

Herren des TSV Simbach verlieren gegen den abstiegsbedrohten TSV Friedberg II mit 34:36 in eigener Halle und rutschen auf Platz 5 der Landesliga Süd ab.  Nach dem Motto „ein Pferd springt nur so hoch es muss“ übersahen es die Innstädter in der ersten Halbzeit sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten. Friedberg nutzte den Beginn der zweiten Spielhälfte für einen gehörigen Zwischensprint und den Anfang vom Ende für Simbachs Siegeschancen.
Beide Teams agierten von Beginn an zögerlich, das Publikum wartete im Traditionsduell der beiden TSV Vereine auf die Initialzündung von Simbach. Es blieb aber stets ausgeglichen, mit reichlich Toren auf beiden Seiten. Friedberg legte vor und Simbach fast mit Leichtigkeit nach. Es schien als wäre der Tabellenvierte gegen den Drittletzten siegessicher. Entsprechend agierten die Simbacher zunehmend unkonzentriert, vor allem die Defensive wurde regelmäßig von den Gästen ausgehebelt. Die Hausherren behielten trotzdem zum Halbzeitpfiff mit 18:17 die Oberhand.
In Halbzeit zwei schwenkte der Zeiger deutlich und frühzeitig in Richtung Friedberg. Nach 40 Spielminuten zogen die Mannen aus der Augsburger Vorstadt auf 20:25 davon und brachten die Hausherren gewaltig unter Druck. Simbach jedoch noch nicht am Boden, es wurde noch mal auf Powerplay umgeschaltet. Mühsam aber doch auch Schlagkräftig kämpfte sich die Mannschaft von Elmar Voll noch mal heran. Zehn Minuten vor Ende der Partie waren  es nur noch zwei Tore Rückstand und 5 Minuten vor Schluss erzielte Chris Schrädobler  noch mal den Ausgleich zum 32:32. Im Anschluss war jede Aktion Richtungsweisend, Simbach konnte jedoch in den entscheidenden letzten drei Minuten dieses Spiels nicht mehr mit den notwendigen Toren aufwarten,  Friedberg hingegen nutzte die Torchancen konsequent. Spielstand nach 60 Minuten 34:36 für die Gäste, Simbach verliert entgegen allen Erwartungen und rutscht nun von Platz 4 auf Platz 5 der Landesligatabelle.

Für Simbach - Tor: Maximilian Findl, Stefan Babisch. Feld: Tobias Deutsch, Chris Schrädobler (8), Andreas Brand (8), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (4), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (4), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (4), Janik Sextl.

„Zweite“ aus Friedberg gegen Simbach unter Zugzwang

 

5 Spiele zu absolvieren, 10 Punkte zu vergeben – der TSV Simbach sucht nach einem guten Saisonabschluss. Nach dem schwarzen Tag in Dachau soll zu Hause gegen den TSV Friedberg II wieder Schönes geboten werden. Dazu hat man – nachdem der Abstand zur Tabellenspitze bereits auf 10 Punkte angewachsen ist, keinen Druck und kann die letzten Spiele unbeschwert und mit Freude angehen.

Für den nächsten Gegner, die Bayernliga-Reserve des TSV Friedberg, sieht das noch anders aus. Die Augsburger rangieren auf Rang 13 und damit in stark abstiegsgefährdeten Regionen. Dass die Kaderschmiede absteigt ist sicherlich nicht im Sinne der Friedberger Verantwortlichen, will man doch den Nachwuchstalenten einen Einstieg in den Senioren-Bereich auf BHV-Ebene erhalten. Dass hier viel Potenzial da ist, zeigen auch viele gute Ergebnisse, aber ähnlich dem TSV Simbach mangelte es den Friedbergern in dieser Spielzeit an Konstanz. Damit müssen von den verbleibenden 10 Punkten möglichst viele nach Augsburg geholt werden, um nicht den Gang in die Bezirksoberliga antreten zu müssen. Da kann es helfen, dass auch das Bayernliga-Team im Niemandsland der Tabelle feststeckt und somit personelle Unterstützung zur Verfügung steht. Auf Simbacher Seite wird auf jeden Fall Jonas Hennersberger berufsbedingt fehlen, Kapitän Fabian Schwibach hat Grippe und kann nicht trainieren. Trotzdem rechnet Cheftrainer Elmar Voll mit einem motivierten und überzeugenden Auftritt des TSV Simbach.

Es ist Landesliga-Doppelspieltag ‎in der Innstadt: Neben dem Herren-Spiel um 16.30 Uhr spielen auch die Simbacher Damen von Jost Brand. Dazu empfangen die Mädels - in ihrer ersten Landesliga-Saison aktuell auf dem beachtlichen Platz 5 – den Tabellenführer HG Ingolstadt. Anpfiff dieses Matches ist um 14:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle.

 

 

Wieder nix zu holen in Dachau - 03.04.2017

TSV verliert mit 34:29 (15:10)

 

Wie immer wenn Simbach gegen Dachau spielt; das Spiel endet nach 60 Minuten und Dachau gewinnt. So war es auch diesmal. Simbach mit zu vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen, Dachau hingegen solide, schnörkellos und somit auch effektiv.

Bis zum 8:7 in der 20. Spielminute war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Gäste bereits eine Vielzahl von klarsten Einwurfmöglichkeiten vergeben hatten. So kam es wie immer gegen Dachau. Der ASV zog auf 5 Tore davon. Dieser Abstand sollte bis zum Schluss Bestand haben. Simbach zu hektisch, Dachau mit besserer Torquote.

Bis auf die beiden Torhüter des TSV, Max Findl und Steff Babisch brachte kein Spieler sein Potential auf den Platz. Einstellung und Einsatzwille waren allerdings bei allen Akteuren vorhanden, es wollte einfach das Runde nicht ins Eckige.

Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und sich auf kommenden Samstag zu konzentrieren, denn da kommt mit der Reserve des TSV Friedberg ein weiterer Gegner, der noch voll im Abstiegskampf steckt und jeden Punkt benötigt. Für Spannung ist also gesorgt. Anpfiff zur gewohnten Zeit um 16:30 Uhr am 08.04.17.

 

Für Simbach: Maximilian Findl, Stefan Babisch, Tobias Deutsch (2), Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (1), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (3), Marius Schachinger (2), Julian Henzel (5), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (8), Janik Sextl (2)

Schlusspurt - Voll-Trupp reist nach Dachau - 30.03.2017

 

In der Bemühung, eine starke Schlussrunde hinzulegen, hat der TSV Simbach um Cheftrainer Elmar Voll nach dem Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Herrsching nun mit Dachau das nächste Ziel im Visier.

Die Mannschaft von Trainer Martin Haider rangiert nach einer starken Vorrunde, die sie auf Platz 4 abschließen konnten, aktuell auf Rang 12 und steht somit noch voll im Kampf um den Klassenerhalt. Das Hinspiel mussten die Innstädter in heimischer Halle mit 24:30 abgeben – ein weiterer Grund, hier die Positionen zurecht zu rücken und sich zu revanchieren.

Personell hellt sich die Situation im Simbacher Lager zumindest wieder auf: Julian Henzel hat seine Sperre abgesessen und steht somit wieder zu Verfügung. Dagegen steht weiterhin ein Fragezeichen hinter Spielmacher Chris Schrädobler, der noch immer an einer Sprunggelenksverletzung laboriert. Ob und inwieweit ein Einsatz möglich sein wird, wird erst das freitägliche Abschlusstraining zeigen. Anpfiff in Dachau ist am Samstag um 18.30 Uhr.

TSV Simbach – TSV Herrsching 35:34 (18:12) - 27.03.2017

 

In einer kampfbetonten und am Ende dramatischen Partie der Landesliga Süd behielten die Gastgeber glücklich, aber insgesamt verdient mit einem Tor die Oberhand.

Die Vorzeichen vor dem Spiel auf Seiten der Heimmannschaft waren ungünstig, da Julian Henzel noch gesperrt, Chris Schrädobler aufgrund seiner Fußverletzung nur zu den Strafwürfen einsetzbar (5 von 6 verwertet) und Jonas Hennersberger wegen muskulärer Probleme ebenfalls nur bedingt belastbar war. Da zeitgleich auch die 2.Mannschaft auswärts spielte konnte auch personell nicht ergänzt werden.

Die taktischen Vorgaben waren dennoch auf offensives Abwehrspiel gegen die laufstarken Gäste vom Ammersee ausgerichtet. Über die 1. und 2.Welle sollten nach Ballgewinnen leichte Tore erzielt werden. Im Angriff dann ruhig aufbauen und auch einmal ein Zeitspiel riskieren.

Zusätzliche Motivation war das sehr schlechte letzte Heimspiel gegen Immenstadt, hier galt es gerade im kämpferischen und läuferischen Bereich sich zu steigern.

Die Partie war bis zum Stand von 5:5 nach 14 Minuten völlig ausgeglichen. Bereits hier verpassten es die Spieler um Kapitän Fabi Schwibach sich abzusetzen, ließen sie doch mehrere Hochkaräter aus. Doch die Abwehr stand weiter sehr gut und die Bälle, die auf das Simbacher Gehäuse kamen, wurden sichere Beute des stark agierenden Steff Babisch im Tor. Im Angriffsspiel wurden konstanter verwertet, so dass der TSV Simbach sich kontinuierlich absetzen konnte (9:6, 12:7, 18:12). Halbzeitstand schließlich 18:12.

Anfangs der 2.Spielhälfte das selbe Bild. Lukas Eichinger führte klug Regie, verwertete selbst (5 Tore) oder setzte seine Nebenleute Martin Kavka und Andi Brand (beide 5 Tore) ein. Gerade das Zusammenspiel mit Kreisspieler Fabi Schwibach klappte hervorragend (11 Tore). Beim Zwischenstand von 26:14 in der 38. Spielminute schien das Match gelaufen. Dann jedoch machten sich die fehlenden Alternativen für den Rückraum auf der Bank bemerkbar. Die Kräfte bei den 3 Rückraumspielern schwanden, so dass die tapfer kämpfenden Herrschinger Tor um Tor aufholten. Die Gäste agierten in der Schlussviertelstunde mit einer Halbfeldmanndeckung und gingen so volles Risiko. Die Simbacher leisteten sich nun zu viele Fehlwürfe oder technische Fehler, so dass die Gäste über Gegenstoßtore zu einfachen Treffern kamen. Cheftrainer Elmar Voll wechselte den Torhüter, um noch einmal Akzente zu setzen. Obwohl Max Findl ebenfalls mehrere Bälle fischen konnte, holte der TSV Herrsching Tor um Tor auf und alle in der Halle sehnten den Schlusspfiff herbei. Über die Zwischenstände von 28:18, 29:23, 31:27, 32:31 stand es 90 Sekunden vor Ende 34:34. Eine Minute vor Ende der Partie gelang Fabi Schwibach der letzte Treffer. Diesen Vorsprung rettenden die Simbacher schließlich glücklich bis zum Ende des Spiels.

Trotz der personellen Probleme gelang es dem Team diese Partie erfolgreich zu gestalten. Alle Spieler kämpften leidenschaftlich und gingen an ihre körperlichen Grenzen. Die Wiedergutmachung des Immenstadtdebakels gelang. Was in der Mannschaft steckt zeigte sie bis zur 45.Minute eindrucksvoll. Mit dem Sieg wurde der 4.Platz gefestigt und auch der Ligaverbleib gesichert.

Reset gegen Herrsching mit Blick auf die nächste Saison - 23.03.2017

 

Der Aufstieg in die Bayernliga ist für den TSV um Cheftrainer Elmar Voll nach den Ergebnissen der letzten Wochen kein Thema mehr. Die rein theoretischen Chancen sind vernachlässigbar gering – darum gilt für die Innstädter eine neue Zielsetzung: Der Abstand zu Platz 1 ist inzwischen auf 6, der Abstand auf Platz 2 auf 5 Punkte angewachsen – damit gilt es nun, diese Saison erhobenen Hauptes zu beenden. Dazu ist es wichtig, viele gute Eindrücke aus dem Jahr wieder zu bestätigen und alle restlichen Spiele voll motiviert gewinnen zu wollen, um die bestmögliche Platzierung in der zweithöchsten Bayrischen Spielklasse zu erreichen.

Dazu bleiben dem TSV Simbach noch 6 Spiele Zeit. Erstes Match nach dieser „Stunde Null“ ist bereits am kommenden Wochenende die Begegnung mit dem TSV Herrsching. Die Gäste vom Ammersee rangieren inzwischen mit nur zwei Punkten Rückstand hinter dem TSV, haben aber noch ein Spiel weniger zu verbuchen und sind damit ein guter Prüfstein.

Das Team von Trainer Reinhold Weiher gewann 6 der letzten 7 Partien, das Hinspiel jedoch konnten die Simbacher denkbar knapp in einer spannenden Partie mit 32:33 für sich entscheiden. Bis auf den gesperrten Julian Henzel wird Cheftrainer Elmar Voll auf die volle Kapelle zurückgreifen können, auch Spielmacher Chris Schrädobler wird nach seiner Sprunggelenksverletzung und der Pause in der letzten Woche höchstwahrscheinlich wieder dabei sein.

In den letzten Wochen dieser Meisterschaftsrunde muss der TSV nun bereits den Grundstein für die nächste Spielzeit legen: In der Mannschaft, im Selbstvertrauen und bei den Fans. Da trifft es sich gut, dass wieder ein Doppelspieltag von Damen und Herren ansteht.

Die Landesliga-Damen von Jost Brand steigen bereits um 16.00 Uhr gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf in den Ring, der Anpfiff der Landeliga-Herren erfolgt um 18.00 Uhr.

An diesem Simbacher Sportaktionstag gibt es wieder Kombi-Tickets für die Fußball- und Handballspiele: Die Fußballer des ASCK eröffnen den Reigen am Samstag um 14:30 Uhr mit dem Spiel gegen FC Salzweg im Stadion, bevor es dann zu den Handballern in die Richard-Findl-Halle geht.

TSV-Herren verlieren gegen Liga-Primus Ismaning - 20.03.2017

 

Es war wohl die letzte Gelegenheit noch einmal die Trendwende herbeizuführen um im Meisterschaftsrennen eine Chance auf den Relegationsplatz und somit ein Wörtchen im Kampf ums Bayrische Oberhaus mitzureden. Der TSV konnte die Gelegenheit in Ismaning nicht nutzen und verliert beim aktuellen Spitzenreiter mit 32:26.

Ohne die zentrale Figur Chris Schrädobler, der sich tags zuvor eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte, und ohne den gesperrten Julian Henzel fehlten den Simbacher zwei wichtige Akteure. Vor allem Chris Schrädobler, der in der Landesliga Süd unter den Top drei der Torschützen rangiert, und im Spiel der Innstädter ansonsten die Fäden zieht, fehlte enorm. Dies zeigte sich auch im kompletten Spielverlauf durch überhastete Torabschlüsse und sich mehr und mehr einschleichende technische Fehler. Trotzdem hielten die Gäste in der ersten Spielhälfte noch sehr gut mit und konnten den sehr gut besetzten Ismaningern mit einem steten 1 bis 3 Tore Rückstand folgen. Vor allem Martin Kavka, der sich seit drei Spielen wieder häufiger in die Torschützenliste eintragen lässt, hielt die Simbacher mit 5 Treffern auf Schlagdistanz. In Summe aber zu wenig um den Münchnern wirklich gefährlich zu werden und so trat man mit einem von Tim Manthey sicher verwandelten 7m-Tor, zum Schlusspfiff der ersten Halbzeit, mit 16:14 den Gang zur Kabine an.

Optimistisch aber auch realistisch musste man den zweiten Spielabschnitt in Unterzahl beginnen da eine 2-Minuten Zeitstrafe kurz vor Ende der ersten Halbzeit gegen die Bank verhängt wurde. Binnen 5 Minuten gefolgt von weiteren zwei Zeitstrafen gegen die Gäste aus dem Inn. Ismaning nutzte die Situation und schraubte ordentlich an der Tordifferenz zu Ihren Gunsten. Fünf Tore Rückstand in der 38. Spielminute, die Vorentscheidung war gefallen und die Gastgeber ließen sich die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen. Routiniert – wie ein Bayernliga-Team – wurde der Vorsprung bis zum Spielende verwaltet und Simbach stets in Schach gehalten. Beim Stand von 32:26 für Ismaning und 60 Minuten auf der Uhr beendeten die Unparteiischen das Spiel.

Simbach kann sich nun auf ein neues Ziel fokussieren da der Abstand zu Platz 1 inzwischen auf 6 und der Abstand auf Platz 2 auf 5 Punkte angestiegen ist. Es gilt nun die sich aus dem Saisonverlauf entwickelten Themen rund um den Aufstieg ad acta zu legen da zu viele Wahrscheinlichkeiten greifen müssten um noch mal realistische Diskussionen darüber anstoßen zu können. Die Mannschaft hat beachtliche Erfolge in dieser Saison erzielt umso wichtiger ist es ab jetzt diese Saison mit erhobenem Haupt zu beenden und dazu alle restlichen Spiele offensichtlich gewinnen zu wollen und Rang drei der zweithöchsten Bayrischen Spielklasse zu erreichen. Dazu bleibt dem TSV Simbach noch 6 Spiele Zeit und bereit am kommenden Wochenende wird der TSV Herrsching der erste Prüfstein im neuen Focus sein.

Für Simbach: Tor: Stefan Babisch, Maximilian Findl. Feld: Tobias Deutsch (1), Jonas Hennersberger, Andreas Brand, Julian Rohrer, Lukas Eichinger (2/1), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (10), Schachinger Marius (2), Tim Manthey (5/4), Fabian Schwibach (3), Janik Sextl (2)

Letzte Chance für den TSV noch im Rennen zu bleiben - 17.03.2017

 

Nach der unnötigen Niederlage am letzten Wochenende gegen Immenstadt geht es für die TSV-Handballer um Cheftrainer Elmar Voll nun zum aktuellen Spitzenreiter nach Ismaning. Die Münchner – im letzten Jahr noch in der Bayernliga aktiv – haben die Gunst der Stunde genutzt und sich an Ottobeuren - denen der Ausfall ihres Top-Scorers arge Schmerzen bereitet – vorbei auf Rang 1 geschoben. Ismaning hat mit einer Siegesserie und dabei sehr deutlichen Ergebnissen seine Aufstiegsambitionen in den letzten Runden deutlich unterstrichen. Besonders zu gute kommt ihnen dabei, dass das Top-Talent Yannik Teschner wieder voll fit ist.

Für den TSV ist das Match gegen den aktuellen Spitzenreiter der letzte Strohhalm, um die Tabellenspitze weiter in Sichtweite zu behalten. Nach den wechselhaften Leistungen in den letzten Wochen ist ein Ausrufezeichen gefragt. Es wird aber ein schwerer Gang da sehr zum Leidwesen der Innstädter Julian Henzel, aufgrund seiner blauen Karte aus dem Immenstadt-Spiel, passen muss. Julian Rohrer wird dafür ins Aufgebot nachrücken.

Der TSV setzt für die Auswärtsfahrt wieder einen großen Bus ein, Abfahrt ist am Samstag um 16:45 Uhr am Busbahnhof Simbach. ‎Anmeldung bei Alois Petschl 08571/5514

Heimpleite für Simbach: 23:30 gegen Immenstadt - 13.03.2017

 

Nein, es ist kein Zahlendreher: Simbach verliert zuhause mit 23:30 gegen die abstiegsgefährdeten Immenstädter. Nach einer mäßigen Vorstellung muss man dazu sagen - verdient.

Zu Beginn hatten die Gäste durchaus Glück mit ihren Abschlüssen und konnten vorlegen. Simbach hingegen überhastet und unkonzentriert machte es sich zunächst zur Aufgabe, den Gäste-Torhüter von allen Positionen sauber zu bewerfen, so dass Simon Weigl am Ende der Partie vermutlich mehr Bälle am Körper hatte als in der ganzen bisherigen Saison. Nachdem die Gäste nach 15 Minuten bereits deutliche Konditionsmängel zeigten, war in der Simbacher Halle alles noch im Lot. Wann - so fragten sich die Fans - wann würden die Innstädter einen Gang zulegen und von Freizeit in den Spielmodus schalten? Nicht in Durchgang eins, denn zum Pausentee stand es 10:14 für die Gäste.

Nach der Halbzeit konnte es aus Simbacher Sicht eigentlich nur besser werden - wurde es aber nicht. Obwohl alle Spieler einsatzbereit zur Verfügung standen änderte sich nichts. Aus dem 10:14 wurde ein 10:18 und man musste sich fragen, wie die ungelenke Gästeoffensive immer wieder durch die Simbacher Hintermannschaft kam. Dazu wurden vorne weiter feinste Chancen in den Sand gesetzt. Es gibt Tage, da geht nix - und mit fortschreitender Zeit manifestierte sich, dass dies genau so ein Tag war.

Das Unverständnis der Zuschauer über die Vorstellung schien langsam auf die Spieler zu wirken und nach einer kurzen Trotzphase hatten die Simbacher zwar bis auf 17:21 verkürzt, aber die haarsträubende Chancenauswertung setzte diesem Zwischensprint ein jähes Ende.

Die Gäste hingegen dürften sich gefragt haben, wann ihnen zuletzt derartige Geschenke offeriert wurden. War der Ball mal nicht drin, gaben die die Innstädter als freundliche Gastgeber umgehend wieder zurück. So schlingerte das Spiel dem Schlusspfiff entgegen und nach 60 Minuten beendeten die Schiedsrichter beim Stande von 23:30 einen Tag zum Vergessen.

Unglaublich, aber die Tabellensituation von Simbach hat sich trotz der Niederlage nur marginal verschlechtert. Man ist zwar inzwischen auf dem 4. Platz aber der Liga-Primus Ottobeuren hat dieses Wochenende in Haunstetten federn lassen. Und sollte Ismaning bei der Bayernligareserve des TSV Friedberg ebenfalls verlieren, was definitiv nicht unmöglich ist, dann hat sich der Punkteabstand zu den anderen Spitzenteams nur gegen Allach geändert, ansonsten alles wie eine Woche vorher. Aktuelle Tabelle: 1. Ottobeuren (21/ 30:21), 2. Ismaning (19/ 29:9), 3. Allach (20/ 28:12), 4. Simbach (21/ 27:15).

Fakt ist aber auch dass sich die Chancen des TSV, ein Wörtchen im Meisterschaftsrennen mitreden zu wollen, immer weiter schmälern. Trotzdem stehen noch 7 Spiele auf dem Programm – und mit dem nächsten beim TSV Ismaning könnte man der Geschichte doch noch mal eine Wendung verleihen. Es wird sich zeigen ob Konzentration und Treffsicherheit innerhalb einer Woche so massiv erhöht werden können damit es gegen die Bayernliga-Erfahrenen Mannen aus dem Münchner Nord-Osten reichen wird. Ansonsten wird den Innstädter nur noch die Rolle als "Zünglein an der Waage" zuteil – denn auch Allach muss noch in eigener Halle am letzten Spieltag gegen den TSV ran.

 

Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (5), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (6), Julian Henzel, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3), Janik Sextl

Unter Zugzwang: Keine Zeit für Punktverluste - 10.03.2017

 

Nach dem verlorenen Match in Kempten-Kottern steht beim TSV der Kessel unter

Dampf. Die Innstädter sind sich in dieser Spielzeit mittlerweile selbst zum

größten Gegner geworden. Vor allen nach den vielen unnötigen Punktverlusten

gegen die vermeintlichen Hinterbänklern der Liga sind weitere Punktverluste

verboten, sofern man weiter in der Aufstiegs- und Relegationsfrage

mitdiskutieren möchte. Noch haben die Simbacher um Cheftrainer Elmar Voll

die Karten in der Hand – vor allem, weil man gegen die besten Teams der Liga

bislang hauptsächlich Siege einfahren konnte und damit die direkten

Vergleiche positiv gestalten kann.

Doch all dies hilft nicht, wenn wieder die vermeintlich leichten Aufgaben

ungelöst bleiben und den anderen Teams mit vielen Geschenken Freude bereitet

wird. Auch die Gäste aus Immenstadt konnten davon bereits profitieren: Im

Hinspiel mühte sich die beste Offensive der Liga beim damaligen

Tabellenletzten zu einem eigenartigen Unentschieden und verhalf den

Allgäuern nach 5 Pleiten in den ersten 5 Saisonspielen zu einer kleinen

Wiederauferstehung.

Zwischenzeitlich sind die Immenstädter auf Rang zehn angekommen und damit

wieder voll im Rennen um Ligaverbleib und Mittelfeld. Die Mannschaft um den

45jährigen Spielertrainer Günter Kotzschmar lebt derzeit von einer

effektiven Flügelzange und einigen unbeschwert aufspielenden A-Jugendlichen

– trotzdem stehen die Vorzeichen für die Simbacher auf Sieg.

Elmar Voll wird am kommenden Samstag wohl auf sein volles Orchester

zurückgreifen können - einzig Kapitän Fabian Schwibach wird vielleicht

aufgrund einer Knieverletzung aus dem letzten Spiel gegen Kempten nicht

antreten. Aufschluss wird hier erst das Abschlusstraining geben.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle, der Spieltag beginnt

jedoch bereits um 12:45 mit der weiblichen B –Jugend, die den TSV Zorneding

empfängt. Ab 14:30 treffen die Damen des TSV Simbach in der Landesliga auf

den VfL Günzburg und um 18:30 beschließen Simbachs Herren II dem Tag mit dem

Spiel gegen den TSV Rottenburg.

Rückschlag im Titelrennen - 08.03.2017

Quelle: PNP

Stark ersatzgeschwächt verlor der TSV Simbach in der Handball-Landesliga Süd bei der SG Kempten-Kottern mit einem 23:25 und hat im Titelrennen einen herben Rückschlag hinnehmen müssen.

Neben den bereits sicher fehlenden Andreas Brand und Lukas Eichinger (berufliche Gründe) sowie Julian Henzel und Marius Schachinger (private Gründe) musste auch noch Torhüter Stefan Babisch krankheitsbedingt absagen. Zusätzlich waren Chris Schrädobler und Fabian Schwibach angeschlagen und daher nicht voll einsatzfähig. Als Nachrücker dabei waren Julian Rohrer, Felix Meisl und Johannes Mayer im Feld und Felix Münzer im Tor.

Trotz der vielen personellen Veränderungen wollte Chef-Coach Elmar Voll sein System nicht ändern und auf eine agile und offensive 6:0-Abwehr setzen. Diese taktische Ausrichtung ging in der ersten Hälfte auf, so dass die Gäste einige Bälle in der Abwehr eroberten und mit schnellen Gegen-Angriffen zu leichten Toren kamen.

Allerdings verpasste es der TSV Simbach, sich frühzeitig abzusetzen, denn neben vier verworfenen Siebenmeter wurden viele hundertprozentige Gelegenheiten liegen gelassen, so dass die SG Kempen-Kottern nicht nur ausgleichen (17:17, 44.), sondern auch mit zwei Treffern in Führung gehen konnte (19:17, 47.). Und diesen Vorsprung behaupteten die Allgäuer bis zur Schluss-Sirene, zumal bei den dezimierten Gästen auch die Kräfte schwanden.

TSV Simbach, Tor: Max Findl, Felix Münzer. − Feld: Martin Kavka (7), Fabian Schwibach (6), Chris Schrädobler (5), Tim Manthey (3) und Jonas Hennersberger (2), Felix Meisl, Johannes Mayer, Tobias Deutsch, Julian Rohrer, Markus Vierlinger, Janik Sextl.

Allgäu-Connection: Simbach reist nach Kempten - 03.03.2017

 

Rang 3, nur 2 Punkte Platz zwischen den ersten vieren, alle Chancen intakt – so die Ausgangslage für Elmar Voll und seine Mannen, wenn es am kommenden Samstag zur Spielgemeinschaft Kempten-Kottern geht.

Die Allgäuer um ihren prominenten Spielgemeinschaftsleiter, den TV-Richter und ehemaligen Bundespräsidentschafts-Kandidat Alexander Hold, rangieren aktuell auf Platz 10. Für einen Aufsteiger äußerst achtbar. Insbesondere die Heimstärke zeichnet die Mannschaft von Trainer Markus Dahm aus. Dass die Ergebnisse dabei ein bisschen streuen, verwundert nicht. Trotzdem ist für Kempten-Kottern der Klassenerhalt greifbar – wenn man zu Hause das Heft in der Hand behält.

Damit können sich die Innstädter um Spielmacher Chris Schrädobler auf einen heißen Tanz in der Westend-Halle gefasst machen. Die Gastgeber haben bereits eine engagierte Abwehrleistung angekündigt, um den besten Angriff der Liga in seine Schranken zu weisen. Trotzdem sind Punkte erforderlich, will man auf Tuchfühlung mit Ismaning, Ottobeuren und Allach bleiben.

Etwas Rätsel geben den Simbacher Verantwortlichen die Allgäuer Personalien auf: Der Torschütze vom Dienst, Can Ahegger, ist seit einigen Spielen nicht mehr auf den Spielberichten erschienen. Dafür verzeichneten die Allgäuer mit Kilian Berger einen hoffnungsvollen Neuzugang. Elmar Voll wird sich also einem Gegner gegenüber sehen, dessen Gesicht sich gegenüber dem umkämpften Hinspiel, das mit einem 30:28 Sieg für die Innstädter endete, verändert hat.

Spaßfrei im Fasching: Simbach zerplückt Eichenau 31:18 - 28.02.2017

 

Nach einer zunächst ernsthaften Vorstellung konnten die Simbacher Handballer um Cheftrainer Elmar Voll fröhlich in Richtung Fasching gehen. Die Gäste vom Eichenauer SV stellten keine große Hürde dar und erwiesen sich auch nicht als Spaßverderber. Es mag sich angesichts des klaren Ergebnisses seltsam anhören, aber es hätte noch viel deutlicher ausfallen können - eigentlich sogar müssen.

Die Geschichte dazu ist schnell erzählt: Zu Beginn der Partie 3 Paraden von Stefan Babisch und 3mal Julian Henzel zum 3:0 nach 3 Minuten. Anschließend aus einer sicheren Abwehr heraus 3 Gegenstöße über Tim Manthey und Jonas Hennersberger, 7 Minuten gespielt Stand 6:0. Die Gäste ohne ihren Top-Scorer Manuel Riemschneider in der Offensive völlig harmlos und in der Defensive überfordert. Zwar kombinieren die Starzelbacher flott und reihen eine Kreuzung an die nächste,aber ohne irgendwie Druck aufbauen zu können. Spielerisch wie körperlich tut sich ein Klassenunterschied auf.

Nach 10 Minuten ist bereits klar, dass die Frage nur sein wird, wie hoch die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach die Partie nach Hause bringen. Schon nach 15 Minuten Blockwechsel beim TSV: Elmar Voll tauscht seine erste Reihe komplett aus. Danach tragen sich Simbach Youngster reihum in die Torschützenliste ein, Stefan Babisch im Kasten pariert solide und der Vorsprung wächst.

Langsam lassen die Gastgeber dann aber an Konzentration und Konsequenz nach und so kommen die Gäste im ersten Durchgang zu Treffern, vor allem über die Rechtsaußenposition. Halbzeit. Beim Stand von 18:9 werden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang stellt Gäste-Trainer Christian Kofler um: Konsequent setzt er auf den 7. Feldspieler - eine Wende jedoch zeichnet sich nicht ab. Nach 35 Minuten steht es 21:10. Für Spannung sorgt einzig die Frage, ob die Simbacher, wenn sie den Ball gewinnen, das verwaiste Gästetor treffen oder nicht. So gesehen erweist sich der Schachzug der Starzelbacher als defensiver Glückgriff, denn in der Tat setzen die Innstädter mehr Versuche neben das gegnerische Gehäuse als hinein, was dem Publikum und auch der Simbacher Bank den ein oder anderen Schmunzler entlockt. Aber so richtige Stimmung will an diesem Samstag in der wieder voll besetzten Richard-Findl-Halle nicht aufkommen. Zu einseitig ist das, was sich auf dem Platz abspielt.

So lebt das Spiel von einigen sehenswerten Kombinationen der Innstädter, die zumeist Kapitän Fabian Schwibach erfolgreich abschließt. Nach gut einer Dreiviertelstunde übernimmt Felix Münzer den Platz zwischen den Simbacher Pfosten und kann sofort mit einigen Paraden glänzen. Nach 60 Minuten pfeifen die gut leitenden Schiedsrichter Christian und Stefan Berger die Partie ab. 31:18 im Schongang. Solide Leistung und 2 sichere Punkte gegen einen Gegner, der jedoch sicher keinen guten Tag erwischt hat. Und ein weiterer Beweis, dass der dauerhafte Einsatz eines 7. Feldspielers die Attraktivität eines Spiel nicht erhöht.

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1), Felix Münzer, Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger (3), Chris Schrädobler (4), Andreas Brand (2), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger (2), Martin Kavka (1), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (3), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (8), Janik Sextl (1)

Serie fortsetzen: Simbach empfängt Eichenauer SV - 23.02.2017

 

Nach den Erfolgen der letzten Wochen und der nach oben zeigenden Formkurve scheint der TSV Simbach wieder in der Spur. Somit ist das Ziel für die Mannen um Cheftrainer Elmar Voll für das nächste Heimspiel gegen den Eichenauer SV klar: 2 Punkte sind Pflicht.

Die Gäste um ihren Trainer Christian Kofler waren verletzungsbedingt mit den schlechtesten Voraussetzungen in die Saison gestartet und standen lange am Tabellenende. Mittlerweile sind die Starzelbacher, die häufig mit einer unkonventionellen, offensiven Deckung agieren, personell aus dem Gröbste raus und bis auf Rang 10 vorgerückt – trotz des Ausfalls ihres Topscorers Manuel Riemschneider. Hilfreich war dabei für Trainer Kofler die gute Leistung der jungen Nachwuchskräfte, die sorgsam in die Herrenmannschaft eingebaut wurden und nun durchaus liefern.

Für Simbach’s Herren gilt es, den Erfolg des Hinspiels im Budrio-Tempel zu wiederholen und sich so langsam für die entscheidenden Partien gegen die direkten Konkurrenten in der Spitzengruppe in Position und Form zu bringen. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Ball und Gegner fest im Griff - 22.02.2017

 

Im harzfreien Vaterstetten setzen sich die Simbacher Handballer zwar knapp, aber völlig verdient, mit 23:25 durch und festigten somit ihren Platz im Spitzenquartett der Landesliga Süd.

Als einzigem Verein in der Liga ist es beim TSV Vaterstetten nicht gestattet mit Klebemittel zu spielen, so dass ein „normales“ Handballspiel nicht zustande kommen kann. Die Gäste waren allerdings gut darauf vorbereitet und leisteten sich fast keine technischen Fehler.

Bereits in den Anfangsminuten sah man die Probleme beider Teams im Handling, denn es dauerte 2 Minuten bis zur 0:1-Führung und fast 7 Minuten bis zum Ausgleich. Dazwischen vergaben die Gäste bereits 3 gute Möglichkeiten. So blieb es bis zum 4:4 ausgeglichen. Doch ab diesem Zeitpunkt hatte die Heimmannschaft große Probleme mit der offensiven und sehr agilen Abwehrformation des TSV Simbach. Immer wieder wurden Bälle ins Aus geworfen oder Notwürfe wegen drohendem Zeitspiel nötig, die entweder geblockt oder vom Max Findl im Tor entschärft wurden. Die Simbacher bestraften die Fehler konsequent durch Gegenstoßtore oder Feldtore im Positionsangriff. So konnte das Gästeteam Tor um Tor bis zum Pausenstand von 7:13 davonziehen.

Im 2. Spielabschnitt dasselbe Bild. Simbach abgeklärt und mit wenigen Fehlern. Keinen Bruch im Spiel brachte auch die rote Karte für Chris Schrädobler in der 37. Spielminute für ein angebliches Foul in der Abwehr. So hieß es nach 45 Minuten 14:22 und die Sache schien durch. Einzig 8 Pfosten- oder Lattentreffer der Simbacher in der Schlussviertelstunde und daraus resultierende Gegenstöße ermöglichten der Heimmannschaft eine Ergebniskorrektur, am Erfolg der Gäste war allerdings nicht mehr zu rütteln.

Fazit: Ein völlig verdienter Sieg in Vaterstetten, der durch eine sehr disziplinierte Mannschaftsleitung erzielt wurde. Alle hielten sich an das vorgegebene System und ließen sich auch durch das ungewohnt harzfreie Spielgerät und den damit verbundenen Fehlerquellen nicht aus dem Konzept bringen.

Für Simbach, Tor: Max Findl, Stefan Babisch. – Feld: Tobias Deutsch, Chris Schrädobler (4/2), Andreas Brand (2), Lukas Eichinger (7/4), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (3), Julian Henzel (2), Tim Manthey, Fabian Schwibach (4), Janik Sextl (2)

Exotisches Ziel für Voll & Co: Die harzfreie Halle von Vaterstetten - 17.02.2017

 

Nach dem 37:22-Kantersieg aus der Begegnung in der Vorrunde, dem Erfolg gegen Tabellenführer Ottobeuren vom vergangenen Wochenende und der Tatsache,

dass in Simbach wieder alles Laufen kann was laufen muss, sollten die Innstädter mit breiter Brust am kommenden Sonntag nach Vaterstetten reisen.

Jedoch trügt der Anschein einer leichten Aufgabe, wenn der Tabellendritte mit der besten Offensivreihe beim Tabellenzehnten und der schlechtesten Abwehr antritt.

Beim genaueren Hinsehen wird Einiges klarer:

11 der bisherigen 13 Punkte holten die Mannen um Trainer Michael Jäger in der eigenen Halle – darunter auch gegen die Teams der Liga-Spitze wie Allach, Herrsching und Dachau. Alle Favoriten, die bislang in Vaterstetten gastiert haben, mussten Federn lassen. Die Schwäche der Vaterstettener liegt ganz klar auf fremden Plätzen:

Sieben Niederlage in acht Auswärtsspielen.

„How come“ um einen Anglizismus zu bemühen – die Erklärung scheint einfach: Während auf BHV-Ebene seit Jahren dem immer schneller werdenden Handballsport

Rechnung getragen wurde und sich nahezu flächendeckend Haftmittelgebrauch (kurz „harzen“) als State of the Art etabliert hat, hat der Aufsteiger in heimischer Halle

ein Haftmittelverbot.

Das wiederum stellt natürlich für alle anderen Teams ein Novum dar – und während frühere Handballgrößen noch den Umgang mit einem nicht klebenden Spielmittel

erlernt haben, stellt dies die modernen und jungen Handballer vor größere Probleme. Da werden aus flüssigen Kombinationen, knallharten Würfen oder Drehern von

den Außenpositionen schnell einmal unkoordinierte Bogenlampen, die die Hallenbeleuchtung gefährden.

So haben die Vaterstettener als Gastgeber einen gewissen Vorteil durch die Übung – was aber für den TSV keine Ausrede sein darf. Gerade gegen die vermeintlichen Hinterbänkler haben die Simbacher unnötig und immer wieder wichtige Punkte liegen lassen. Will man den Platz an der Sonne und den freien Blick auf die Aufstiegsränge behalten, muss man die Reise ernst nehmen, sich vorbereiten und mit vollem Einsatz auch unter ungewohnten Bedingungen zu Werke gehen.

Simbach siegt im Handball-Krimi und ringt Spitzenreiter Ottobeuren mit 32:31 (15:14) nieder - 13.02.2017

 

Das war knapp - standing Ovations der vielen Fans und Riesenjubel bei den Spielern des TSV. Nach 60 Minuten prangt das Endergebnis auf der Anzeigentafel der Richard-Findl-Halle: 32:31 auf der allerletzten Rille ....

Spielerisch war es nicht das Spitzenspiel - aber Einsatz, Kampfgeist, gewitzte Einzelaktionen und vor allem der knappe Verlauf machten die Begegnung sehenswert. Der TSV hatte wieder alle Kräfte an Bord, außer Lovoro Ivicic der am Vortag überraschend den Dienst beim TSV quittierte. Die Gäste aus dem Allgäu mussten auf ihren Top-Scorer Patrick Kofler verzichten, der sich im Abschlusstraining verletzte - von hier aus wünschen wir gute und schnelle Genesung.

Das Kräftemessen der beiden besten Angriffsreihen begann unerwartet nicht mit einem Offensiv-Feuerwerk, sondern mit starken Defensivleistungen: Während Simbach mit einer ungewöhnlich offensiven Abwehr den Spielfluss der Gäste hemmte, brachte auf der Gegenseite der Ottobeurer Keeper Zoltan Varga zu Beginn die Simbacher Schützen zur Verzweiflung. Nach 10 Minuten stand es erst 2:2 und Heim-Trainer Elmar Voll zog die erste Auszeit. Kopf an Kopf kämpften sich die Kontrahenten in Richtung Halbzeit, keinem Gelang bei ständigem Führungswechsel mehr als 1 Treffer Abstand zwischen sich und den Gegner zu legen. Denkbar knapp gehen die Hausherren aber mit einem 15:14-Vorsprung in die Pause.

Der zweite Durchgang beginnt für die Simbacher dann verheißungsvoll: Henzel, Hennersberger, Schwibach und Manthey stellen binnen 8 Minuten für die Innstädter auf 21:17 - erstmals Luft für den TSV. Aber nach knapp 39 Minuten sieht Kapitän und Abwehrchef Fabian Schwibach nach einem Gerangel mit Gäste-Kreisläufer Schaupp die rote Karte. Chris Schrädobler hält den TSV in dieser Phase weiter im Rennen, doch die Gäste lassen sich nicht abschütteln. So schnürt Gästetrainer Daniel Berkessel Mitte der zweiten Halbzeit selbst die Schuhe und gleicht für den TSV Ottobeuren zum 27:27 aus. Sichtlich beeindruckt müssen die Voll-Schützlinge auch den nächsten Treffer zum 27:28 hinnehmen - Ottobeuren liegt in Front. Nun kommen die entscheidenden Minuten von Jonas Hennersberger. Der Simbacher Rechtsaußen erzielt 3 Treffer binnen 3 Minuten, einen davon unter großer Bedrängnis und rückwärts zum Tor. Erneuter Führungswechsel, Simbach liegt mit 30:29 vorne. Als Chris Schrädobler nach 57 Minuten dann zum 31:29 einschweißt, steht die Halle bereits. Karlo Tomic verkürzt für die Gäste, 31:30. Chancen hüben wie drüben nicht genutzt, nach 59:37 Minuten nimmt Elmar Voll die zweite Auszeit. Simbach hat Ball und Entscheidung in der Hand, aber Zeitspiel droht. Lukas Eichinger düpiert die Ottobeurer Defensive, segelt durch die Abwehr und netzt 18 Sekunden vor dem Ende zum 32:30 ein. Die Gäste im schnellen Gegenzug - Andreas Brand unterbricht mit einem Foul und kassiert damit regelgerecht in der letzten Minute ebenfalls rot. Den fälligen Strafwurf verwandelt Daniel Berkessel zum Endstand von 32:31. Bereits im grenzenlosen Jubel der Simbacher untergehend tickt die Uhr auf 60:00 - aus.

Nicht unverdient gewinnen die Simbacher gegen ersatzgeschwächte Ottobeurer. 2 wichtige Punkte und der TSV klettert wieder auf Rang 3. Die ersten 4 Teams der Liga trennen nur 3 Punkte - das Rennen um die Meisterschaft scheint wieder offen. Um bei der Musik zu bleiben, müssen sich die TSV-Akteure jedoch weiter steigern: Nächste Woche geht es ins harzfreie Land von Vaterstetten.

 

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Tobi Deutsch, Jonas Hennersberger (5), Chris Schrädobler (10/1), Andy Brand, Lukas Eichinger (6), Markus Vierlinger, Martin Kavka (1), Marius Schachinger, Julian Henzel (2), Tim Manthey (6), Fabi Schwibach (2)

Sekt oder Selters: Simbach empfängt Ottobeuren - 09.02.2017

 

30:33 siegte in der Hinrunde das Voll-Team im Allgäu – heute kommt der TSV

Ottobeuren zum Rückspiel in die Innstadt. In der Vorrunde markierte das

Kräftemessen der beiden Teams den Startpunkt für eine erfolgreiche Simbacher

Serie – und auch jetzt ist wieder ein Wendepunkt, eine Initialzündung

gefragt.

Während sich die Simbacher selbst mit mäßigen Leistungen in den letzten

Wochen um den Lohn ihrer Arbeit und auch um die Tabellenspitze gebracht

haben und Gefahr laufen, im Mittelfelde zu versinken, haben die Ottobeurer

um Trainer Daniel Berkessel heimlich still und leise von den Ausrutschern

Simbachs, Allachs und Ismanings profitiert und haben mit der größten

Konstanz der Spitzenteams die Tabellenführung übernommen. Mittlerweile haben

sich die Allgäuer bereits 5 Punkte Vorsprung auf den TSV Simbach erarbeitet

und liegen auf dem selbst auferlegten Kurs in Richtung Bayernliga.

Trotzdem sieht Cheftrainer Elmar Voll durchaus die Chance, Spiel und

Momentum zu gewinnen und die Trendwende mit den Innstädtern gerade gegen

diesen starken Gegner einzuläuten. Zum ersten ist der Simbacher Kader zum

Spitzenspiel endlich wieder komplett, zum zweiten gilt die Gewissheit, dass

eigentlich nicht noch mehr schief laufen kann als in den letzten Spielen und

zum dritten gilt in Simbach immer, dass man an den Aufgaben wächst – und die

ist mit dem Match gegen den aktuelle Liga-Primus eigentlich voll und ganz

dazu angetan, wieder mal einen „rauszuhauen“. Auf jeden Fall wird etwas

geboten – treffen doch die beiden besten Angriffsreihen der Liga

aufeinander. Insbesondere Patrick Kofler auf Seiten der Ottobeurer spielt

derzeit in Topform: Mehr als 10 Treffer im Schnitt, allein 24 Tore in den

letzten beiden Spielen – das ist Hinweis genug, dass es nur über konsequente

Defensivarbeit und kaltschnäuzige Chancenauswertung gehen kann. Dass die

Simbacher Jungs das drauf haben ist keine Frage – aber liefern müssen sie.

Anpfiff ist zu gewohnter Stunde in der Simbacher Richard-Findl-Halle um

16.30 Uhr. Zuvor trifft die Simbacher Zweite bereits um 14.30 Uhr auf den SC

Eching und den Tag beschließt die männliche C-Jugend um 18.30 Uhr im

Nachholspiel gegen den VFL Waldkraiburg.

Simbach verliert in Würm-Mitte und rutscht wieder auf Platz 4 der Landesliga Süd - 06.02.2017

 

Einen raben schwarzen Tag erwischten die Innstädter bei der HSG aus München. Nicht nur die fehlenden Akteure Kavka, Hennersberger und Ivicic machten den Unterschied an diesem Tag, vor allem die zahlreich vergebenen Tor-Chancen konnten zu keinem Punktegewinn führen. Einen ersten Hinweis gaben bereits die ersten beiden Spielminuten. Durch zweimaligen Ballgewinn in einer durchaus agilen Abwehr hätte man früh eine zwei Tore-Führung erringen und dem Gegner den ersten Dämpfer versetzen können, jedoch wie noch viele weitere Möglichkeiten im Spielverlauf wurden diese nicht genutzt und so hatten die Hausherren den effektiveren Start ins Spiel. Mit mühe erreichten die Simbacher in der 8ten Spielminute noch einen Ausgleich zum 3:3. Im Anschluss jedoch konnte der TSV in 12 Minuten nur einmal mit Zählbarem aufweisen. Die HSG legte hier schon den Grundstein für Ihren Sieg in heimischer Halle und entschwand mit Toren im Minutentakt. Oft waren es nur „kleine“ Fehler im Abwehrverband des TSV die die gut kombinierenden Hausherren aber konsequent ausnutzten. In der 24ten Spielminute beim Spielstand von 13:8 zog Cheftrainer Elmar Voll dann die Notbremse und versuchte, seine nach wie vor mit Mühe agierende Mannschaft, wieder in die Spur zu bringen. Konzentrierter und treffsicherer arbeiteten sich Schrädobler und Co. die folgenden Minuten an die Würmtaler heran. Vor allem Lukas Eichinger konnte in dieser Phase sein Tore-Konto um 4 Zähler erhöhen und brachte mit zwei sicher verwandelten 7-Metern sein Team wieder in Schlagdistanz. Im Anschluss zwei wichtige Treffer von Johannes Mayer der kurzfristig für den grippeerkrankten Ivicic - nach wohlgemerkt eineinhalb Jahren Handball-Pause - in die Presche sprang. Gekrönt wurde die Aufholjagt mit dem Treffer von Torhüter Steffan Babisch. Und plötzlich schien der Knoten beim 15:13 geplatzt. Die Euphorie auf Simbacher Seite ,kurz vor dem Halbzeitpfiff, war aber nur von kurzer Dauer. Die Einwechslung des jahrelangen Spielmachers Moritz Rädler bescherte dem TSV wieder das Nachsehen sowie die Basis für 3 Gegentreffer in Folge. Rädler setzte den Schlusspunkt in der ersten Spielhälfte und verschaffte seinen Mannen wieder einen komfortablen Vorsprung zum 18:13.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Würm konsequent und Simbach versucht die eigenen Fehler zu Minimieren. Resultat – zwei Treffer in Folge von Chris Schrädobler verhalfen dem TSV zum besseren Start. Vierlinger, Eichinger und Brand legten nach und es bot sich ein weiteres Mal die Gelegenheit doch noch die Wende herbei zu führen. Unmittelbar nach dem zweiten Team-Time-Out der Innstädter in der 43 Spielminute konnten man den Abstand zur Heimmannschaft noch mal auf 3 Treffer reduzieren jedoch war im Anschluss mehr und mehr Torhüter Kai Kussmaul Endstation für die Simbacher Offensive. Der Heim-Keeper war unter dem Strich an diesem Tag auch ein Spielentscheidende Faktor. Mit dieser „Rückendeckung“ konnte die HSG die Tordifferenz zu Simbach verwalten, die bereits nach wenigen Minuten wieder auf 4 bis 6 Tore anwuchs. Beim Spielstand von 30:25 für Würm-Mitte ertönte die Schluss-Sirene und enttäuschte Innstädter schlichen rasch in die Kabine.

Man könnte nun sagen dass dieses Spiel ein weiterer unnötiger Ausrutscher gegen eine im Mittelfeld der Tabelle stehende Mannschaft gewesen ist, aber fairer Weise sei noch mal erwähnt das Fehlen von drei Stammspielern und einem noch verletzungsbedingt geschwächten Julian Henzel. Demgegenüber stand eine Top-Besetzung der Würmthaler die inkl. Simbach die letzten 5 Partien für sich entscheiden konnten. Simbach wird mit Top-Besetzung wieder zur Leistung aus der Vorrunde zurückfinden, erste Gelegenheit bietet sich bereits nächstes Wochenende gegen den aktuellen Liga-Primus TSV Ottobeuren in eigener Halle, wo voraussichtlich auch wieder alle Stammkräfte zur Verfügung stehen.

Nächster Halt: Würm-Mitte - 02.02.2017

 

Für den TSV Simbach um Cheftrainer Elmar voll geht’s es am kommenden Wochenende in den Münchner Westen zur HSG Würm-Mitte. Die Mannschaft von Trainer Alex Kuttig und Fadil Kqiku ist so etwas wie das Team der Stunde: Die letzten 4 Partien haben die Oberbayern deutlich für sich entschieden und dabei die Mannschaften auf den Tabellenplätzen 3, 5 und 6 abgefertigt.

Eine Leistung, die durchaus Respekt abnötigt. Vor allem die schnelle und kombinationsstarke Offensivreihe um den agilen Strippenzieher Moritz Rädler und Kreisläufer Forian Simnacher war schon in der Vorrunde höchst gefährlich - nun kommt eine immer besser stehende Hintermannschaft um einen massiven Mittelblock mit Timo Kreusch und Serigne Mbodji dazu. Ergebnis: Vom Tabellenende kommend ist die HSG auf dem Vormarsch und bereits auf Rang 9 angekommen.

Für den TSV Simbach geht es darum, die Leistung aus dem Match gegen Haunstetten weiter zu bestätigen und keine Punkte liegen zu lassen. Dabei quälen die Simbacher Verantwortlichen allerdings aktuell große Personalsorgen: Zwar ist Andreas Brand nach seiner Grippe am Wochenende gegen Würm-Mitte sicher dabei, dafür sind Jonas Hennersberger und Martin Kavka beruflich verhindert. Julian Henzel ist nach seiner Rückenverletzung weiterhin fraglich. Erst das Abschlusstraining wird zeigen, ob die Prellung soweit abgeklungen ist, dass ein Einsatz möglich ist. So werden wohl wieder Spieler aus der „Zweiten“ einspringen müssen.

Um den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen zu können, sind die Simbacher Leistungsträger besonders in der Pflicht – bei allen Spielern im Kader ist für die nächsten Wochen Konzentration und Einsatz bis an die Leistungsgrenze gefragt.

Zurück in der Spur: Simbach schlägt Haunstetten 37:28 (19:12) - 31.01.2017

 

Mit einem ungefährdeten Sieg gegen Haunstetten II hat die Mannschaft von Cheftrainer Elmar Voll wieder ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Trotz des Ausfalls der Rückraumspieler Martin Kavka (beruflich), Julian Henzel (verletzt) und dem grippegeschwächten Andreas Brand holten die Innstädter zwei wichtige Punkte – zumal der direkte Konkurrent Allach gegen Fürstenfeldbruck Federn lassen musste.

Die gut gefüllte Richard-Findl-Halle wurde Zeuge einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit hohem Engagement und Siegeswillen. Die Augsburger konnten über die gesamte Spielzeit auf Distanz gehalten werden und zahlreiche individuelle Ausrufezeichen richteten das Pendel früh in Richtung der TSV Handballer.

In den ersten 15 Minuten war die Partie jedoch von vielen Fehlern geprägt, so dass allein Simbachs Torhüter Maximilian Findl den Unterschied machte und maßgeblich dazu beitrug, dass die Innstädter mit 19:12 in die Halbzeit gehen konnten. Doch Zug um Zug erkämpfen sich die Hausherren in Hälfte eins die Distanz zum Gegner. In der Offensive funktionierte die Innstadt-Achse Schrädobler/Schwibach routiniert. Dazu kamen ein treffsicherer Tim Manthey auf der Außenbahn und ein ebenfalls gut aufgelegter Lukas Eichinger, der gegen die Abwehr der Gäste rund 7 Mal seine Schnelligkeit nutzbringend einsetzen konnte. Trotz krankheitsbedingten Trainingsrückstand ‎und wesentlich mehr Einsatzzeit als geplant drückte auch Andreas Brand mit 3 Zählern dem Spiel seinen Stempel auf.

Nach der Halbzeit legten die Mannen von Elmar Voll zunächst ihre Befindlichkeiten gänzlich ab und erspielten sich nach 40 Minuten erstmals einen 10 Tore Vorsprung. In Anbetracht der nicht unerheblichen Anzahl an fehlenden bzw. grippegeschwächten Rückraumspielern konnte man in der Schlussviertelstunde glücklicherweise zu kräfteschonendem Spiel übergehen, bevor die gut leitenden Unparteiischen Bastian und Huber die Partie beim Stand von 37:28 die Partie beendeten.

Unterm Strich bleiben 2 wichtige Punkte, eine gelungene Revanche‎ für die Hinspiel-Niederlage aus der Vorrunde und die Rückeroberung des so wichtigen 2. Tabellenplatzes. Mit langsam wieder voll und gesund werdendem Kader kann man nun kommendes Wochenende erwartungsvoll die Reise nach München zur HSG Würm-Mitte antreten.

Rund machten dann Simbach´s Herren II den Handballabende, als sie die Gäste vom TSV Dachau klar mit 33:22 abfertigen und damit wieder Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen konnten.

 

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Lovro Ivicic (2), Tobi Deutsch, Lukas Monz (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (8/1), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (7), Markus Vierlinger, Marius Schachinger, Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (9)

Simbach gelingt das schönste Tor - 30.01.2017

Landesligist unterliegt dem tschechischen Rekordmeister HC Dukla Prag mit 25:43

Quelle: PNP, ‎von Michael Hausladen

 

Ein achtbares Ergebnis wollte der TSV Simbach gegen den tschechischen Rekordmeister erzielen – und das hat das Team von Trainer Elmar Voll beim 25:43 (12:23) geschafft. Der Landesligist zeigte dabei sogar phasenweise sehenswerten Kombinations-Handball und erzielte super Tore. Wie der Treffer des Abends kurz vor Schluss, als Lukas Eichinger den Ball von Linksaußenposition gekonnt über seinen Gegenspieler in den Kreis hob, der in Richtung Gehäuse springende Lovro Ivicic die Kugel hoch in der Luft zu fassen bekam und mit einem gezielten Wurf einnetzte – ein Kempa-Trick in der Richard-Findl-Halle! 250 Zuschauer waren begeistert und honorierten diese Aktion mit viel Applaus.

Vielleicht wäre ein noch besseres Resultat möglich gewesen, immerhin fehlten mit "Shooter" Martin Kavka, Julian Henzel, Andreas Brand und Jonas Hennersberger vier wichtige Akteure. "Aber dann hätte der Gegner wahrscheinlich wesentlich mehr Gas gegeben", glaubt Manager Wolfgang Münzer, "für die war diese Partie ja nur ein Trainingsspielchen".

Sobald das Team aus der Goldenen Stadt allerdings hoch konzentriert zu Werke ging, hatte der Landesligist null zu bestellen – im Angriff war kein Durchkommen und die Abwehr hatte dem Offensiv-Wirbel des Gegners nichts mehr entgegenzusetzen. So hatte Prag in Durchgang eins eine Phase mit vier sowie mit fünf Treffern in Folge, mitte von Halbzeit zwei gelangen sogar sieben Tore am Stück.

Die sportlichen Erkenntnisse hielten sich auf beiden Seiten somit in Grenzen, der Unterschied zwischen beiden Teams war in jeder Hinsicht einfach zu groß. "Es ging in erster Linie darum, wieder mal eine hochklassige Mannschaft im Landkreis Rottal-Inn zu sehen", so sportlicher Leiter Wolfgang Münzer, "und ich denke, dass es ein sehr schöner Handball-Abend gewesen ist." Der kam dank der guten Verbindungen zu Jan Josef zustande, der früher in der Innstadt spielte und coachte und jetzt Trainer beim HC Dukla Prag ist.

 

Die StatistikTSV Simbach, Tor: Max Findl, Stefan Babisch, Felix Münzer. – Feld: Felix Meisl, Lovro Ivicic (3), Tobias Deutsch (1), Chris Schrädobler (3), Julian Rohrer (1), Lukas Eichinger (5), Markus Vierlinger, Marius Schachinger (6), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (3) und Lukas Monz (2).

 

HC Dukla Prag, Tor: Tomas Petrzala und Daniel Rangl. – Feld: Jakub Svitak (4), David Krousky (4), Milan Kotrc (6), Vit Reichel (4), Mubenzem Dieudonne, Stepan Jenicek (8), Mojmir Hlavaty (1), Filip Kopac, Jakub Kastner (4), David Sustek (5) und Jan Syrinek (7).

Internationales Freundschaftsspiel - 25.01.2017

 

Simbach testet international: Freundschaftsspiel mit Dukla Prag

Obschon der Spielplan bereits am 29.01.2017 den Rückrundenstart gegen den TSV Haunstetten einläutet, testen die Innstädter am Freitag, den 27.01.2017, in der heimischen Richard-Findl-Halle schon mal. Der Gegner hat auf jeden Fall Format, handelt es sich dabei doch um den Tschechischen Erstligisten Dukla Prag.

Mit dem tschechischen Rekordmeister verbindet den TSV eine lange Freundschaft: Unzählige Trainingslager führten die Simbacher Herrenmannschaften in die tschechische Hauptstadt. In den 90er Jahren trainierte der renommierte Handball-Lehrer Dr. Martin Tuma aus Prag die Simbacher Erste. In den 2000ern bildete Jan Josef, einer der heutigen Trainer von Dukla Prag, zusammen mit dem aus Pilsen stammenden Publikumsliebling Jindrich Dyk einen wichtigen Bestandteil der Simbacher Meistermannschaft, die erstmal in die 3. Liga aufstieg. Jan Josef, in Simbach ob seiner Größe von 2 Metern liebevoll "Latten-Sepp" genannt, wirkte dann nach seiner aktiven Laufbahn noch als Trainer und holte mit den Innstädtern die 2. Meisterschaft und damit den erneuten Aufstieg in die 3. Liga. Aus dieser Zeit rührt auch die Verbundenheit, die die damaligen Mannschaftskameraden Jan Josef und Simbachs heutigen Manager Wolfgang Münzer bewogen haben, dieses Freundschaft-Match auf die Beine zu stellen.

Heute verantwortet Jan Josef zusammen mit Jiri Kotrc und Jiri Neumann die Geschicke des Elitevereins, der in der ersten tschechischen Liga aktuell auf Rang 4 rangiert. 31 nationale Meistertitel, 9 Pokalsiege und 3 Europapokal-Triumphe zieren die Visitenkarte der Tschechen, die in dieser Saison im EHF-Cup auch wieder auf internationaler Bühne vertreten sind. Dazu brachte der Verein immer wieder international bekannte Klassespieler wie den mehrfachen Bundesliga-Torschützenkönig Filip Jicha, den genialen Spielmacher Karel Jindrichovsky oder den Abwehrspezialisten Daniel Kubes hervor.

Aktuell bereiten sich die Tschechen auf den Start der "Extraliga" nach der Winterpause vor. Im Rahmen ihres Trainingslagers in Deutschland bestritten die heutigen Gäste bereits ein Freundschaftsspiel gegen den Erstligisten HSC Coburg mit 27:29 für den HSC.

Spielbeginn ist am Freitag um 19.00 Uhr in der Richard-Findl-Halle, die Cafeteria ist bereits ab 18:00 Uhr geöffnet, um den Team in ihren Vorbereitungsprogrammen über die Schulter schauen zu können. Zudem werden unter den Zuschauern zwei Gutscheine von RT-Reisen im Wert von jeweils 100€ verlost.

Dukla Prag
Dukla Prag

Unter Zugzwang: Simbach empfängt zum Rückrundenstart Haunstetten II 26.01.2017

 

Drei Niederlagen aus den letzten 5 Spielen und dazu spielerisch ein gutes Stück von den Auftritte vor Weihnachten entfernt: Den TSV plagen zurzeit viele Fragen. Obwohl der Kader weitgehend verletzungsfrei ist, ist der Flow abhanden gekommen.

Unter den eigenen Möglichkeiten plagten sich die Innstädter in den letzten Spielen - mit wenig Erfolg. Bei einer halbwegs vernünftigen Chancenauswertung stünde man an der Tabellenspitze - so müssen die Mannen von Cheftrainer Elmar Voll nun sogar darauf achten, nicht noch mehr Punkte liegen zu lassen und damit ins Mittelfeld der Liga zu rutschen. Dazu kommt zum Beginn der zweiten Halbserie mit dem TSV Haunstetten II die Mannschaft, die dem TSV die einzige Niederlage vor dieser Mini-Krise beigebracht hatte. Am ersten Spieltag setzte es eine saftige 33:26-Pleite in Augsburg - ein Hallo-Wach, das der Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach bis zur Weihnachtspause in den Ohren klang und eine sehr gute Serie in Gang brachte. Nun steht das Rückspiel an.

Die Augsburger mit jungen und routinierten Spielern sind trotz Rang 8 in keinen Fall zu unterschätzen - und gerade auch mit den Hinterbänklern hat der TSV bislang schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem gilt: Simbach ist stark genug, jeden in der Liga zu schlagen - und ist somit für sich selbst der größte Stolperstein. Um zurück in die Spur zu kommen, ist wieder Konzentration gefragt, dann werden Auftritte wie gegen Blumenau oder Allach nicht mehr passieren - und dann sollte auch gegen Haunstetten II die Revanche glücken.

Gelegenheit, sich einzustimmen besteht zudem am Freitag mit dem internationalen Freundschaftsspiel gegen Dukla Prag. Anpfiff gegen Haunstetten ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der heimischen Richard-Findl-Halle. Den Spieltag beginnt bereits um 11.30 die weibliche D-Jugend gegen Isar-Mitte, dann folgt um die männliche B-Jugend im Landesliga-Match gegen TuS Fürstenfeldbruck. Um 14:45 empfängt die weibliche B-Jugend den TSV Übersee und den Tag beschließt Simbachs Zweite um 18.30 Uhr gegen Dachau.

Aus den Chancen zu wenig gemacht - 24.01.2017

 

Handball-Landesliga Süd: TSV Simbach verliert Spitzenspiel gegen den TSV Allach mit 21:23

Quelle: PNP, Michael Hausladen

 

Es war zwar erst der Abschluss der Vorrunde, es sind noch 28 Punkte zu vergeben und es ist noch alles drin im Rennen um die beiden Spitzenränge der Landesliga Süd, wie auch Cheftrainer Elmar Voll zutreffend bemerkt hat. Doch der TSV Simbach wird sich erheblich steigern müssen, um überhaupt bei der „Musik“ bleiben zu können. Nach der überraschenden Pleite beim Schlusslicht SG Süd/Blumenau, kassierten Kapitän Fabian Schwibach und Co. mit einem 21:23 (9:11) im Schlager-Duell gegen den TSV Allach die nächste Niederlage. So wird das nichts! Zwar verteidigten die Innstädter (mit sehr hohem Aufwand) ganz hervorragend, doch sie erlaubten sich nach vorne zu viele technische Fehler, schlossen oft unvorbereitet ab oder scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Schlussmann Michael Trapp. „Wir haben viel Video geschaut und den Gegner genau analysiert. Meine Ab- wehr inklusive Torhüter hat es einfach überragend gemacht. Wer hier nur 21 Gegentreffer kassiert, der ist natürlich gut dabei. Die Kulisse, die eigentlich gegen uns war, hat uns positiv stimuliert und wir haben es vorne ebenfalls klasse hinbekommen“, war Trainer Bernhard Karg sehr zufrieden mit seinem Team. Besonders mit Yannic Malter oder Konstantin Keller-May, die bislang wenig Einsatzzeiten hatten, aber auf Grund der Verletzungen von Maximilian Dück und Yannick Funk ran mussten und ihre Aufgaben super lösten.

 

„Wir haben es selbst verbockt, standen hinten zwar spitze, haben aber bereits in der ersten Hälfte sieben Bälle leichtfertig weg geschmissen“, ärgerte sich Cheftrainer Elmar Voll, „und dann kam auch noch die mangelnde Chancenverwertung dazu.“ Bitter, dass mit Julian Henzel ziemlich früh ein wichtiger Rückraumakteur wegen Rückenproblemen verletzungsbedingt von der Platte musste.   Doch noch eine weitere „Waffe“ war nahezu komplett aus dem Spiel – Torjäger Martin Kavka blieb blass und vieles schuldig und erzielte nur einen Treffer. „Da muss von ihm wesentlich mehr kommen“, stellte Spielleiter Wolfgang Münzer klar, „insgesamt hatten wir die Möglichkeiten, haben sie aber leider Gottes nicht genutzt.“ Dabei sollte der TSV Simbach wissen, wie das Tore werfen geht, verfügt mit 411 Treffern und fast 30 Einschüssen pro Partie im Schnitt doch über den zweitstärksten Angriff der Landesliga Süd. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang lag der TSV Allach  mit einem 11:9 vorne, behauptete den Vorsprung und baute diesen in der 40. Minute beim 15:12 sogar auf drei Treffer aus. Dann endlich machte es „klick“ beim TSV Simbach, der die Partie mit vier Treffern in Serie – Chris Schrädobler (3) und Jonas Hennersberger – zum 16:15 umdrehte. Doch die Münchner zeigten sich davon keineswegs beeindruckt, spielten cool und schlugen durch Yannic Malter (2) und Konstantin Keller-Mayer in der 49. Minute zum 16:18 zurück. Noch war die Entscheidung in diesem Schlager-Duell nicht gefallen, doch dann ließen die Hausherren sogar eine doppelte Überzahl  ungenutzt – erst musste Paul Stolz vom Spielfeld, 17 Sekunden später auch Max Kastner. Wesentlich effektiver im Abschluss war der TSV Allach: Max Kastner zum 18:20, Yannic Malter zum 18:21 und Virag Sandor in Unterzahl zum 18:22. Die Partie war „durch“.

 

Die Statistik TSV Simbach, Tor: Max Findl, Stefan Babisch.  Feld: Felix Meisl, Lovro Ivicic, Jonas Hennersberger (4), Chris Schrädobler (9/3 Siebenmeter), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (2), Markus Vierlinger, Martin Kavka (1), Marius Schachinger, Julian Henzel, Tim Manthey (1) und Fabian Schwibach (1). 

 

Spitzenspiel: Simbach empfängt Allach - 19.01.2017

 

Am kommenden Samstag kommt es in der Simbacher Richard-Findl-Halle zum Abschluss der Vorrunde und gleichzeitig zum absoluten Spitzenspiel. Dabei empfangen die Innstädter um Cheftrainer Elmar Voll als Tabellenzweiter den Tabellendritten aus Allach. Die beiden Mannschaften hatten in der ersten Halbserie abwechselnd die Tabellenführung inne, bis beide Teams in der letzten Woche schwächelten.

Simbach kassierte eine unnötige Niederlage beim Tabellenletzten in Blumenau, Allach unterlag zu Hause gegen den TSV Friedberg. Lachender Dritter: Der TSV Ottobeuren, der nun vor den beiden rangiert. In dieser sehr engen Landesliga-Saison kommt es auf jeden Punkt an: Die ersten drei trennt jeweils nur 1 Punkt, bis Rang 5 sind es nur 3 Punkte. Damit ist klar: Wer am Samstag als Sieger vom Platz geht, verschafft sich guten Boden im Meisterschaftsrennen.

Die Gäste um ihren jungen Trainer Bernhard Karg, der seit Juni 2016 neuer Trainer des TSV Allach 09 ist, zehren von der Bayernliga-Erfahrung der letzten Saison und starteten furios in die Spielzeit. Vor allen der starke Rückraum um Dominik Hofmann und den Ex-Fürstenfeldbrucker Maxi Dück sowie der brandgefährliche Linksaußen Sandor Virag waren die Erfolgsgaranten der Münchner. Durch die Ausfälle und Krankheiten von Dück und Hoffmann mussten die Allacher jedoch in den letzten 3 Spielen ihre einzigen beiden Niederlagen hinnehmen. Trotzdem gilt für den TSV um Kapitän Fabian Schwibach, sich auf die eigene Stärke zu besinnen und gegen den körperlich starken Gegner selbst die beste Leistung auf den Platz zu zaubern, um die Scharte der letzten Woche auszuwetzen und selbst wieder in die Spur zu kommen.

Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simabcher Richard-Findl-Halle. Der Spieltag beginnt bereits um 11:00 mit dem Match der männlichen D-Jugend TSV Simbach gegen SG Moosburg, danach trifft um 12:45 Simbachs weibliche C-Jugend auf die TG Landshut. Um 14:30 steigt das Lokalderby der Simbacher Zweiten gegen den VfL Waldkraiburg.

Niederlage gegen Schlusslicht (30:29) – weitere Tabellenführung verspielt - 16.01.2017

 

Nichts wurde es mit der Verteidigung des Spitzenplatzes in der Landesliga Süd. Durch die Niederlage beim Tabellenletzten rutschen die Simbacher auf Platz 2 der Landesliga Süd.

Dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde war den Verantwortlichen bereits im Vorfeld klar. Die Münchner stehen nur aufgrund einer immensen Verletztenliste auf dem letzten Platz, doch langsam kehren diese zurück ins Team. So konnte die Heimmannschaft auf einen vollen Kader zurückgreifen. Simbach musste kurzfristig auf die grippekranken Jonas Hennersberger und Markus Vierlinger verzichten.

Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit und einem 15:15-Unentschieden zur Pause, steigerte sich der TSV Simbach nach dem Wiederbeginn. Die Gäste kamen nun besser mit den hochgewachsenen Abwehrreihen der Hausherren zurecht, agierten konzentrierter und erspielten sich bis zur 45min einen 4 Tore (23:19) Vorsprung. Leider agierten die Innstädter ab diesem Zeitpunkt zu hektisch. Der sonst so durchschlagende Angriff war gezeichnet von zu frühen Torabschlüssen und technischen Fehlern. Die Gunst der Stunde nutze die Spielgemeinschaft aus München und kämpfte sich bis zur 52 Spielminute erstmals in Hälfte zwei auf ein 24:24 heran. Süd/Blumenau nun weitgehend mit einem Zähler in front, bis kurz vor Ende noch mal Punktegleichstand zum 29:29 erreicht wurde. Mit dem 7-Meter in Minute 59 hatten die Simbacher noch mal die Chance das Spiel zu drehen, leider blieb das Gehäuse der Heimmannschaft bis zum Schlusspfiff leer. Im Gegenzug erzielten die Hausherren noch den Siegtreffer zum Endstand von 30:29.

 

Mit etwas mehr Cleverness hätte auch dieses Spiel gewonnen werden können. Nun gilt es das Spiel abzuhaken. Unabhängig der Tabellensituation ist diese Niederlage kein Beinbruch für den TSV zumal auch die direkten Mitkonkurrenten Allach und Ismaning ihre Zähler an diesem Wochenende abgeben mussten. Nur der Rivale Ottobeuren konnte punkten und schiebt sich damit an die Tabellenspitze vor Simbach.

 

Von entscheidender Bedeutung wird das Spitzenspiel am kommenden Wochenende zuhause gegen TSV Allach 09. Hier sind zwei Zähler Pflicht wenn man die Distanz von einem Punkt Rückstand zum aktuellen Primus nicht vergrößern möchte.

 

Erster Auswärtsprüfstein 2017: Tabellenführer Simbach muss beim Schlusslicht ran - 13.01.2017

 

Elmar Voll und der TSV Simbach reisen am kommenden Samstag zur SG Süd/Blumenau nach München. Dabei trifft der durchschlagkräftigste Angriff der Liga mit 363 erzielten Treffern auf die bislang wackeligste Hintermannschaft, die 342 Tore zulassen musste. Die Mannschaft des Trainer-Duos Markus Wuttke und Vlad Terescenco hat die letzten 9 Spiele in Folge verloren und rangiert mit 4 Punkten am Ende der Tabelle.

 

Ein Grund dieser Misere in 2016 bei den Münchnern war eine lange Verletztenliste, doch mit dem Jahreswechsel kehrten 2 Spieler zurück und es wird auch von Neuzugängen berichtet, die der SG in der Rückrunde helfen sollen. Trotzdem ging das letztwöchige Kräftemessen mit dem TSV Friedberg ebenfalls zu Ungunsten der Münchner aus.

 

Für die Mannen um Simbachs Cheftrainer Elmar Voll geht es darum, sich von der Papierform nicht beeinflussen zu lassen und die eigene Leistungsstärke in den Ring zu werfen, denn bekanntlich sind angezählte Gegner die gefährlichsten und auch das Unentschieden in Immenstadt - dem damaligen Tabellenschlusslicht - mahnt die Innstädter erneut zur Wachsamkeit. Um den Platz an der Sonne zu behalten, sind für Kapitän Fabian Schwibach und das Team 2 Punkte Pflicht. Personell kann der TSV aus dem Vollen schöpfen, allein der Einsatz von Markus Vierlinger ist durch eine Grippe gefährdet.

 

Zur ersten Auswärtsfahrt des Jahres setzt der TSV einen großen Bus ein, um den Fans die Mitreise zu ermöglichen. Anmeldungen erfolgen wie gehabt über über Alois Petschl unter 08571/5514. Mit lautstarker Unterstützung kann der TSV auswärts auf jeden Fall rechnen, denn es hat sich bereits ein Großteil der Fussballer aus der ersten Mannschaft des ASCK zur Mitreise angemeldet. 

 

Simbach startet erfolgreich ins Jahr 2017: Ungefährdeter 35:24 (21:10) Sieg gegen FFB - 11.01.2017
Mit Spannung wurde das Traditionsduell erwartet – aber das war es dann auch schon mit dem Thema Spannung. Vor allem in Halbzeit eins enttäuschte die Fürstenfeldbrucker-Drittliga-Reserve auf ganzer Linie. Simbach dominierte von Anfang an und setzte sich gegen die teilweise ruppigen Abwehrattacken der Gäste durch.
Obwohl Cheftrainer Elmar Voll auf Andreas Brand verzichten musste und Julian Henzel grippebedingt nur sporadisch eingesetzt werden konnte, ließen sich die Innstädter in keiner Phase die Butter vom Brot nehmen. Ob durch Chris Schrädobler und Lukas Eichinger von den Rückraumpositionen, über Fabian Schwibach am Kreis oder auch durch Tim Manthey von der Außenbahn – Simbach verwertete seine Chancen. Sicher kombinierend zerlegten sie die sehr aufgescheucht wirkende Defensive der Münchner ein ums andere Mal und gingen mit einen verdienten 21:10 in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff stellen die Hausherren schnell auf 27:11, fuhren dann ab der 45 Minute aber selbst ihre handballerischen Bemühungen zurück. Zu klar die Überlegenheit, zu ungefährlich die Gäste. Elmar Voll legte den Fokus dabei auf Einsatzzeiten statt auf ein noch klareres Ergebnis. In der Schlussviertelstunde konnte FFB dann gegen die im Schongang agierenden Hausherren noch bis zum Endstand von 35:24 verkürzen, bevor die Unparteiischen ein nur in einer Halbzeit spektakuläres Handballspiel beendeten. Damit übernimmt der TSV Simbach auch wieder die Tabellenspitze in der Landesliga Süd.
Für Simbach: Max Findl (1), Stefan Babisch, Lovro Ivicic, Jonas Hennersberger (3), Tim Manthey (6), Martin Kavka, Markus Vierlinger (1), Chris Schrädobler (7/1), Lukas Eichinger (10/7), Marius Schachinger (1), Julian Henzel, Janik Sextl, Tobi Deutsch, Fabian Schwibach (6)

Mit großen Ambitionen ins neue Jahr: Simbach empfängt TuS Fürstenfeldbruck II

Die kurze Weihnachtspause ist vorbei - der Handball fliegt bereits am Wochenende nach Heilig Drei König wieder, nachdem die Fußballer in der kalten Jahreszeit auch die Hallen für ihre Turniere frequentieren, treten die Mannen um Cheftrainer Elmar Voll diesmal am ungewohnten Sonntag zum Heimspiel an. Der Gegner: TuS Fürstenfeldbruck II.
Die Münchner Vorstädter sind seit Jahrzehnten über alle Ligen hinweg immer wieder traditioneller Gegner der Simbacher Handballer. Nun trifft die "Erste" auf die Reserve des Fürstenfeldbrucker Drittliga-Teams. Fürstenfeldbruck hat sich in der ersten Halbserie wacker geschlagen und rangiert auf Rang 7 der Tabelle. Die aufstrebenden Talente um Trainer Stefan Forstmeier und den ehemaligen Klasse-Außen Kilian Schweinsteiger überzeugen durch eine aggressive, engagierte Defensivarbeit und die Suche nach schnellem Konterspiel - Handball made in FFB eben. Inwieweit die Gastgeber um Kapitän Fabian Schwibach dieses Wissen nutzen und erfolgreich umsetzen können, muss sich zeigen.
Die Simbacher nutzten die Pause vor allem um Luft zu holen für den bevorstehenden langen Endspurt bis Mitte Mai und kleinere Verletzungen wie z.B. die Leistenzerrung bei Martin Kavka auszukurieren.
Nun geht´s für die Innstädter mit neuem Fleiß an alte Sache. Um den Platz am Sonnendeck behalten zu können und auch weiterhin in Schlagdistanz mit den Tabellenführern zu bleiben, sind 2 Punkte gegen die Herren aus der Münchner Schotterebene Pflicht.
Bevor jedoch die Herren zum Leder greifen eröffnen Simbacher Jugendteams das neue Handballjahr: Bereits um 11.30 Uhr empfängt die männliche D-Jugend des TSV Simbach im Lokalderby den VfL Waldkraiburg an, um 13:00 trifft Simbachs männliche C-Jugend auf die Gäste vom TSV Brannenburg, um 14:45 trifft die männliche B-Jugend in der Landesliga auf die HSG Isar-Loisach und um 16:30 beschließen die Simbacher Herren den Spieltag in der Richard-Findl-Halle mit dem Match gegen den TuS Fürstenfeldbruck II.
Nach dem traditionellen Handballer Neujahrsempfang am 6. Januar ab 17 Uhr hoffen die Simbacher auf die zahlreichen Fans und ihre Unterstützung - und nutzen gleichzeitig die Chance, den Freunden, Gönnern und Helfern, den Spieler und Trainern zu danken und allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2017 zu wünschen.

Simbach übernimmt Tabellenführung mit Last-Second-Sieg zum 33:34 in Friedberg - 05.12.2016

 

Chris Schrädobler mit 16 Treffern und Fabian Schwibach zum Endstand in der Schlusssekunde

 

 

 

Im letzten Landesligaspiel der Herren 1 des TSV Simbach Handball in diesem Jahre, sollte noch mal ein Sieg her bevor die Mannschaft um Trainer Elmar Voll in die wohlverdiente aber kurze Winterpause geht. Die Aufgabe gegen die Herren II des TSV Friedberg wurde dabei über den Großteil der Distanz souverän gemeistert, nur dass am Ende des Matches - aufgrund der ausgefallenen und leicht angeschlagenen Spieler - etwas die Puste ausging und man doch noch Grund hatte, intensiver als gewollt, mitzuzittern.

 

Die Gäste vom Inn mussten neben den verletzten Marius Schachinger auch auf den Ersatz Thomas Klampfer verzichten, der sich einen Tag vorher im Abschlusstraining eine Knieverletzung zugezogen hatte. Auch Markus Vierlinger musste aus privaten Gründen passen. Andreas Brand, der bereits seit mehreren Wochen an einer Sprunggelenksverletzung laboriert konnte ebenso wie Martin Kavka mitwirken, nicht 100% fit, aber genug um die Mannschaft wohldosiert zu unterstützen. Mit 10 Feldspieler und 2 Torhüter trat der TSV Simbach die Reise nach Friedberg an, die Fuggerstädter konnten wiederum personaltechnisch aus dem Vollen schöpfen.

 

Im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Bild bis zur 14. Spielminute. Beide Teams auf Augenhöhe, Spielstand zu diesem Zeitpunkt 8:8. Ab dann aber übernahmen die Gäste aus Niederbayern das Spiel. Stabile Abwehr, schnelle Konter und sichere Torabschlüsse. So konnten sich die Simbacher bis zur Pause einen 4-Tor-Vorsprung erspielen (14:18).

 

In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit bauten die Gäste sukzessive den Vorsprung auf 21:27 aus und viele meinten, dass dies bereits die Vorentscheidung bedeuten sollte. Doch die Friedberger steckten nicht auf, hielten mehr und mehr dagegen und kämpften sich bis zum Ende noch mal heran. In der Schlussminute dann Dramatik pur. Martin Kavka erzielt den Führungstreffer zum 32:33 und 2min-Strafe für gegen Friedberg. Noch 34 Sekunden zu spielen. Die Heimmannschaft nimmt den Torhüter aus dem Spiel und bringt den 6. Feldspieler. Friedberg im Angriff, versucht alles, Simbachs Abwehr stemmt sich dagegen. Tobias Fuchs erzielt 8 Sekunden  vor dem Schlusspfiff den Ausgleich für Friedberg, 33:33. Reaktionsschnell spielt Simbachs Torwart Max Findl den Ball zu Fabian Schwibach am Anwurfpunkt, nur bruchteile von Sekunden später: Anpfiff und Wurf auf das immer noch leere Tor der Gastgeber, Torpfiff, Abpfiff und Riesenjubel auf Seiten der Simbacher! Endstand 33:34.

 

Ein temporeiches und in den Schlussminuten spannendes Spiel endete letztendlich etwas glücklich aber verdient mit einem Sieg des TSV Simbach. Mit Disziplin und vorbildlichem Kampfgeist drückten die Innstädter der Partie ihren Stempel auf, nur in der Abwehr ließen die Mannen um Trainer Elmar Voll zeitweise die letzte Konsequenz vermissen. Die beiden Unparteiischen ließen das Spiel gut laufen und zeigten eine souveräne Leistung.

 

Um unter den vier Spitzenteams in der Landesliga Süd auch nach der Winterpause mithalten zu können war dieser Sieg enorm wichtig. Mit einem Spiel mehr als die drei direkten Konkurrenten Allach, Ottobeuren und Ismaning – jeweils 16:4 Punkte – schaffte der TSV (17:5 Punkte) sogar noch den Sprung auf Tabellenplatz 1 an diesem Spieltag. Da Simbach aber nächste Woche, am letzten Spieltag der Liga in diesem Jahr, eine dem Spielplanraster geschuldete, reguläre Spielpause einlegen muss, kann sich die Tabellensituation noch mal bis zu Platz 4 hin ändern. In jedem Fall ist es trotzdem ein sehr sehr guter Jahresabschluss für die Herren des TSV, die gemäß den Erwartungen an das Saisonziel - im vorderen Tabellendrittel zu landen - voll bzw. sogar momentan verdient über Soll stehen! Die Mannschaft unterstreicht damit, dass Sie in allen Belangen mit den Topteams der Liga nicht nur mithalten sondern diese auch jederzeit besiegen kann. Mit Spannung darf man daher die kommenden Spiele im neuen Jahr erwarten. Auftakt ist bereits am Sonntag den 8. Januar 2017 zuhause gegen die Regionalligareserve des TuS Fürstenfeldbruck bevor es zwei Wochen später am 21. Januar gegen den am längsten die Tabelle anführenden TSV Allach 09 heißt: Möge der Bessere gewinnen!

 

Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Martin Kavka (5), Chris Schrädobler (16/6), Lovro Ivicic, Lukas Eichinger (1/1), Julian Henzel (1), Jonas Hennersberger, Fabian Schwibach (8), Tim Manthey (2), Andreas Brand (1).

 

Auf ein Neues: TSV versucht in Augsburg wieder in die Spur zu kommen - 02.12.2016

 

Nach dem unbefriedigenden Wochenende mit dem Spiel gegen Dachau versucht Elmar Voll, die Wogen zu glätten und seine Mannen wieder einzustellen: Shit happen‘s – abhaken und Fokussierung auf den nächsten Gegner. Der wiederum ist namhaft und wartet in der Fremde: Mit dem TSV Friedberg ist sozusagen die Wundertüte der Liga die nächste Messlatte für den TSV Simbach. Die Fuggerstädter um Trainer Gerald Schwarz haben bislang durchwachsene Leistungen gezeigt, waren aber in allen Duellen auf Augenhöhe. Ähnlich dem TSV Simbach haben die Augsburger eine junge Truppe versammelt, die in Friedberg auch als Aufbaustation für das Bayernligateam gilt – und von dort auch hin und wieder Unterstützung erhält, wenn der Tabellenstand es erfordert. Aktuell rangieren die Friedberger auf Rang 12, sind jedoch aufgrund ihrer schnellen Spielweise und einer laufstarken Defensive immer ein ernsthafter Gegner. Für den TSV gilt es, wieder in die Spur zu kommen. Cheftrainer Elmar Voll muss dazu aber wohl weiter auf Martin Kavka verzichten, der immer noch Probleme mit der Leiste hat. Für Youngster Marius Schachinger ist nach einer Sehnenverletzung das Jahr bereits gelaufen – der 17jährige wird erst im neuen Jahr wieder einsteigen.

Nicht zu gewinnen: Simbach verliert gegen Dachau 24:30 (11:15) - 28.11.2016

 

Lange, lange muss man überlegen, wie und was man zu diesem Spiel sagen soll. Somit fangen wir am einfachsten mit dem an, was klar ist: Dachau hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, war die einzige Partei auf dem Platz, die Landesliga-Niveau gezeigt hat - und damit als verdienter Sieger vom Platz ging.

Simbach von Haus aus ohne die verletzten Martin Kavka und Marius Schachinger, nach 28 Minuten auch noch ohne den mit 3x 2 Minuten ausgeschlossenen Lukas Eichinger, der nicht gerade als Schlächter bekannt ist. Viele technische Fehler und ein zu träges Spiel ließ die Simbacher nicht wie gewohnt starten und dominieren. Der Angriff nicht wie gewohnt spritzig, die Abwehr eher abwartend und reaktiv. Die Gäste ständig mit 2-3 Toren in Front und gesegnet mit zum großen Teil nicht zu erwartenden Zweitchancen sowie einfachen Ballgewinnen.

Auch das sonst sichere Simbacher Torwart-Duo fand nicht ins Spiel und damit war nahezu jeder Wurf der Gäste ein Treffer. Seitenwechsel, Bilanz Simbach: 2 Spieler nicht dabei, der Dritte bereits ausgeschlossen, 11:15 aus Simbacher Sicht.

Besserung für Hälfte 2 - so die Hoffnung. Nix ist verloren, das Niveau haben wir auch heute drauf, so die wahre Aussage von Simbachs Cheftrainer Elmar Voll zum Pausentee. Aber leider kein Break-Even. Ähnlich der ersten Halbzeit konnten sich die Simbacher nicht freispielen, wurden zu oft gehindert, vergaben zu viele klare Chancen und machten in der Defensive nicht das, was sie eigentlich erfolgreich gemacht hat.

Dachau wie gesagt im Rahmen der Möglichkeiten, Simbach klar drunter - aber objektiv gesehen kann man dieses Spiel in dieser Gesamtkonstellation wohl nur schwerlich gewinnen. Als dann auch noch Julian Henzel mit 3x 2 Minuten Lukas Eichinger auf die Tribüne folgen musste und der Rückstand bereits auf 7 Tore angewachsen war, hieß es nur noch, die Sache zu Ende zu bringen und sich auf Zähne und Zunge zu beißen.

Schlusspfiff, Dachau gewinnt mit 24:30. Für Simbach heißt es Mund abputzen, abhaken und weiter. Nächste Woche wartet Friedberg - und so wie heute kann es eigentlich kein zweites Mal sein. Als Positivum - und danach sollte man immer streben - nehmen wir dankbar mit, dass sich kein Simbacher verletzt hat.

 

Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lovro Ivicic, Chris Schrädobler (8/1), Andreas Brand (4), Lukas Eichinger (2), Jonas Hennersberger (1), Julian Henzel (4), Tim Manthey (1), Markus Vierlinger (1), Janik Sextl, Fabian Schwibach (4).

Leistungsnachweis erforderlich: TSV-Handballer empfangen die Stadtwaldherren aus Dachau - 25.11.2016

 

Seit geraumer Zeit hält die Erste des TSV um Trainer Elmar Voll den verheißungsvollen Platz 2 in der Landesliga, der alle Optionen offen hält. Dabei konnten die Simbacher Herren vor allem durch die bislang beste Angriffsreihe der Liga und die Tatsache überzeugen, das es keinen zentralen Einzelspieler gibt, an den der Simbacher Erfolg geknüpft ist. Vielmehr profitierten die Innstädter von einem ausgeglichenen Kader mit zwei gut aufgelegten Torhütern und - ohne es verschreien zu wollen - einer bislang überwiegend verletzungsfreien Saison ohne längerfristige Ausfälle.

So steht das Simbacher Kollektiv auf der Sonnenseite der Tabelle und empfängt am kommenden Samstag die sogenannten „Stadtwaldherren“, sprich den ASV Dachau um Trainer Martin Haider. Die Dachauer - zur letzten Saison in die Landesliga aufgestiegen - haben bereits in der vergangenen Spielzeit einige Favoriten erschreckt. In dieser nun zweiten Spielzeit auf BHV-Ebene stehen die Dachauer auf Rang 5 und sind dabei auf dem Weg zu ihrem erklärten Ziel - einem Platz im vorderen Drittel des Feldes verbunden mit dem frühzeitig zu sichernden Nichtabstieg - absolut im Plan. Um und auf sind dabei der routinierte Spielmacher Matthias Fuchs auf der Mittelposition und der junge talentierte Rückkraum-Shooter Tobias Urban die beiden, die für einen Großteil der Dachauer Treffer verantwortlich sind. Zuletzt kam jedoch die Punktemaschinerie etwas ins Stocken: Einer Niederlage beim Aufstiegsaspiranten Ismaning folgten zwei Unentschieden gegen Herrsching und Friedberg.

Damit steht den Mannen um Cheftrainer Elmar Voll eine lösbare, aber nicht leichtfertig zu unterschätzende Aufgabe ins Haus, zumal mit Martin Kavka, einer der bisherigen Säulen im Simbacher Team, verletzungsbedingt geschont werden muss und auch der Einsatz von Andreas Brand, der sich im letzten Spiel gegen Herrsching ein Sprunggelenksverletzung zugezogen hat, noch am seidenen Faden hängt.

Der TSV hofft rechtzeitig zur Adventszeit auf weihnachtlich intensive Unterstützung durch seine zahlreichen Fans. Anpfiff ist zur gewohnten Stunde um 16:30 Uhr in der Richard Findl Halle. im Vorspiel um 14:30 Uhr empfangen die Herren II des TSV den Tabellenzweiten SG Moosburg. Am Sonntag greifen dann die Simbacher Jugendmannschaften am Heimspieltag ins Geschehen ein: bereits um 10:00 Uhr empfängt die männliche D-Jugend die Gäste vom TV Eggenfelden zum Nachbarschaftsderby, um 11:30 Uhr tritt die weibliche D-Jugend gegen die SC Kirchdorf an, um 13:00 Uhr empfängt die weibliche C-Jugend des TSV Simbach den VfL Waldkraiburg und um 14:45 Uhr setzt die männliche B-Jugend im Landesliga-Match gegen den TSV Aichach den Schlusspunkt unter das Heimspiel-Wochenende.

Herren 1 kämpfen sich zum Sieg in Herrsching - 21.11.2016

 

In einem spannenden und temporeichen Spiel setzten die Simbacher Handballer ihre Siegesserie fort und festigten den 2.Platz hinter dem TSV Allach.

Die Ausgangslage vor der Partie war klar, bei einem Sieg Festigung des Spitzenplatzes, bei einer Niederlage Abrutschen ins Tabellenmittelfeld. Da der Gastgeber nur 1 Zähler hinter dem TSV lag, galten dieselben Voraussetzungen auch für die Herrschinger.

So entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie. Bis zum 11:11 war es ein ausgeglichenes Spiel, dann konnte sich der TSV Herrsching jedoch bis zur Pause mit 15:13 einen 2-Tore-Vorsprung erspielen. Insgesamt agierten die Simbacher aus einer gut gestaffelten Abwehr und erspielten sich gute Tormöglichkeiten. Leider war gerade die Erfolgsquote von den Außenpositionen nicht optimal.

In der Halbzeitansprache durch Cheftrainer Elmar Voll wurden die Mängel analysiert und das Team neu eingestellt. Dies sollte entscheide Wirkung entfalten, denn die 2.Hälfte ging klar an die Gäste aus Niederbayern.

Mit einem schnellen 5:0-Lauf wurde aus einem 15:13 eine 15:18-Führung für den TSV Simbach. Dieser Vorsprung wurde bis zum 20:24 sogar auf 4 Tore ausgebaut. Die Vorentscheidung schien gefallen. Doch der TSV Herrsching steckte nie auf und warf alles in die Waagschale. Die Gäste agierten im Angriff in dieser Phase einige Male zu hektisch und trafen die falschen Pass- oder Wurfentscheidungen. So konnten die Gastgeber zum 24:24 ausgleichen. Bis zum 29:29 wogte das Match hin und her. In dieser Phase machte sich jedoch die breitere Bank der Simbacher bemerkbar, denn es konnte mehrmals gewechselt werden, bei den Herrschingern mussten die Stammakteure durchspielen. Die Simbacher Abwehr stand gut und so musste die Heimmannschaft jedes Tor hart erarbeiten, die Simbacher jedoch antworteten jeweils postwendend mit einer „Schnellen-Mitte“ und erzielten so leichte und schnelle Tore. Gerade in dieser Phase klappte das Zusammenspiel der Rückraumspieler mit dem Simbacher Kreisspieler Fabian Schwibach hervorragend. Dieser erzielte insgesamt 11 Tore bei einer 100%-igen Ausbeute.

In den Schlussminuten gelang es dem TSV Simbach sich auf 30:32 abzusetzen. Diesen Vorsprung gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand und gewannen über 31:33 schließlich verdient mit 32:33 Toren.

Riesenjubel nach dem Schlusspfiff im Simbacher Lager. In einer hart umkämpften, aber von beiden Seiten sehr fair gespielten Partie, gewann der TSV Simbach letztendlich verdient. Spielerisch die bessere Mannschaft stellend, konnte der Gastgeber in erster Linie nur mit Kampfkraft und Einzelaktionen dagegenhalten. Als kleinen Kritikpunkt am Rande kann man nur die noch fehlende Cleverness und Kaltschnäuzigkeit anführen, denn mehrmals wurden Vorsprünge von 3-4 Toren nicht konsequent ausgebaut und somit eine frühere endgültige Vorentscheidung der Partie erreicht. Da das Team allerdings erst einen Altersschnitt von knapp unter 22 Jahren aufweist, wird die Spielanalyse eher gemäßigt ausfallen.

Leider verschlimmerte sich die Leistenverletzung von Martin Kavka, der die Partie nicht beenden konnte. Sein Einsatz beim kommenden Heimspiel ist sehr fraglich. Andere Spieler haben einige kleinere Blessuren, die bis zum Samstag aber ausgeheilt sein sollten. Am 26.11. um 16.30 Uhr steigt der nächste Kracher in der Richard-Findl-Halle. Mit dem TSV Dachau gibt der Tabellenfünfte (10:6-Punkte) seine Visitenkarte ab. In der letzten Spielzeit verloren die Simbacher beide Partien. Dies soll heuer anders werden.

Für Simbach: Stefan Babisch, Felix Münzer, Martin Kavka (3), Lovro Ivicic, Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (5/1), Lukas Eichinger (7/5), Julian Henzel (3), Fabian Schwibach (11), Marius Schachinger (2), Andreas Brand (1), Tim Manthey, Markus Vierlinger

Nächstes Spitzenspiel für den TSV - 18.11.2016

 

Nach dem Erfolg gegen Tabellennachbarn Ismaning bleibt den Mannen um Simbachs Cheftrainer Elmar Voll keine Zeit, sich zu freuen: Am kommenden Sonntag geht es an dem Ammersee nach Herrsching zum nächsten Kräftemessen mit einem Spitzenteam.

Der letztjährige Aufsteiger hat bislang überrascht: Aktuell rangieren die Spieler um Trainer Reinhold Weiher nur 1 Punkt hinter dem TSV, belegen aber aufgrund eines Spieles weniger „nur“ Rang 5. Bisher war Tormann Dubravko Grgic neben den Tor-Scorern Sean Mackeldey und Sebastian Kircher Garant für eine erfolgreiche Saison. Neben einem Unentschieden in der harzfreien Zone von Vaterstetten und einer weiteren Punkteteilung gegen die starken Dachauer mussten sich die Herrschinger nur in Kempten-Kottern geschlagen geben und konnten zuletzt sowohl in Ismaning als auch in Friedberg doppelt punkten.

Gegen diese körperlich sehr starke Truppe wird das Null-Fehler-Prinzip zum Erfolgsschlüssel werden. Eine Defensivleistung wie über weiter Strecken gegen Ismaning und ein gute Chancenauswertung sind ein Muss für die Simbacher, um am Ammersee bestehen zu können. In der vergangenen Saison mussten sich die Innstädter in den Duellen zweimal geschlagen geben – das soll in der aktuellen Spielzeit nicht passieren.

Weiter obenauf: Simbach schlägt im Spitzenspiel Ismaning und verteidigt Platz 2
 
Hohe Erwartungen verbanden die Zuschauer mit dem Spitzenspiel in der Landesliga Süd. Die mit rund 400 Zuschauern vollbesetzte Richard-Findl-Halle harrte gespannt des Kräftemessens des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten aus Ismaning. Und um es vorwegzunehmen: Sie wurden nicht enttäuscht.
 
Nach der Übergabe der Handballer-Spende zugunsten der Simbacher Fluthilfe durch Vorstand Wolfgang Sextl an den ersten Bürgermeister Klaus Schmid ließen die Unparteiischen Björn Heekeren und Patrick Schupp die beiden Teams von der Leine.
Von der ersten Minute an sah man, dass sich hier zwei schnell kombinierende und ballsichere Mannschaften der Tabellenspitze gegenüber standen. Die Gäste aus Ismaning erwischten den besseren Start und legten vor, die Mannen um Simbach´s Cheftrainer Elmar Voll genehmigten sich zu Beginn eine kleine Aufwärmphase und stiegen erst nach und nach in die Partie ein.
 
Während Ismaning immer wieder durch ihren gefährlichsten Angreifer Yannick Teschner zum Erfolg kamen, hielt auf Simbacher Seite zunächst Martin Kavka dagegen. Nach gut 15 Minuten hatten die Hausherren jedoch ihre Schüchternheit abgelegt: Waren zuvor noch großzügig Gastgeschenke verteilt worden, indem man auf das Ausnutzen so mancher Großchance höflich verzichtete, zeigten die Innstädter nun ihr Potenzial: Im Angriff setzten sie die Gäste auf allen Positionen unter Druck, waren ständig torgefährlich und kreierten damit am Kreis Lücken für Kapitän Fabian Schwibach. In der Deckung zeigte sich die Simbacher Equipe engagiert und schnell auf den Beinen, was die Pirouetten drehenden Ismaninger zunehmend vor Schwierigkeiten stellte, denn ihr Wechsel- und Passspiel konnte in der gut stehenden Simbacher Abwehrreihe keine Lücken mehr auftun. Und wenn sich doch eine Torchance ergab und der Ball den Weg gen Tor fand, bügelte der glänzend aufgelegte Stefan Babisch zwischen den Simbacher Pfosten kleine Unachtsamkeiten seiner Vorderleute immer wieder souverän aus.
 
So entfleuchten die Gastgeber Zug um Zug auf 10:7 und die Kräfteverhältnisse schienen erst einmal zurecht gerückt.
 
S´läuft
 
S´läuft - das dachten sich wohl auch die Simbacher Akteure, denn plötzlich schlichen sich Fehler ins Spiel der Innstädter. Statt konsequenter Auftakthandlungen und Konzeptionen wurden schnelle Abschlüsse gesucht, statt sicherer Verwertung strebten die Innstädter nach Spektakulärem. Damit gaben sie den Gästen die Chance, wieder zurück ins Match zu kommen - und die ließen sich auch nicht zweimal bitten. Tor um Tor verkürzten die Gäste und beim Stand von nur 12:11 pfiffen die Unparteiischen zur Halbzeit.
 
Voll-Gas
 
Das schien Simbachs Cheftrainer Elmar Voll, der ob der letzten Minuten zur Pause noch angespannt mit rotem Kopf in der Kabine verschwunden war - seinen Spielern mitgegeben zu haben. Viel deutlicher hätte das Ergebnis aus Simbacher Sicht zu diesem Zeitpunkt sein können - entsprechend konzentriert nahmen die Innstädter den zweiten Durchgang in Angriff und zeigten nun, wo der Bartel den Most holt.
 
2-3-4-5-6 Tore Vorsprung - in den ersten 15 Minuten nahmen die Voll-Schützlinge die Gäste aus Ismaning richtiggehend auseinander. Ob schnelle Kombinationen in Richtung Außen oder Kreis, kraftvolle Abschlüsse durch Chris Schrädobler oder Andreas Brand oder sicher verwandelte Strafwürfe von Lukas Eichinger - die Angriffsmaschine lief nun wie geschmiert.
 
Hinten hielt Stefan Babisch weiter dicht und nach 45 Minuten war die Messe bei einem Zwischenstand von 24:18 gelesen. Nicht aufgrund des Ergebnisses, sondern aufgrund der Spielweise schienen die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach an diesem Tag nicht mehr angreifbar zu sein.
Unter den Augen der Fans spielten sich die Innstädter immer mehr frei und als der 17jährige TSV-Youngster Marius Schachinger die Gäste-Deckung austanzte und Max Findl nach 50 Minuten den sehr gut haltenden Stefan Babisch im Simbacher Tor ablöste und in Folge 2 Strafwürfe  parieren konnte, hatte sich endgültig eine fröhliche und entspannte Stimmung auf den Rängen und bei den Simbacher Verantwortlichen eingestellt, was auch die beiden ehemaligen Bürgermeister im Publikum, Richard Findl und Günther Wöhl, goutierten.
Die von Gästetrainer Tom Eck für die letzten Minuten angeordnete offensive Deckung brachte Ismaning am Ende noch etwas Ergebniskosmetik, konnte aber am schlussendlich verdienten und in Hälfte zwei auch ungefährdeten 31:26 Sieg des TSV Simbach nichts mehr ändern.
 
Mit diesem Erfolg bleibt der TSV in der Spur und auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Allach, aber mit nur einem Punkt Abstand denkbar knapp vor den nächsten Verfolgern.

 

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Für Simbach:
Stefan Babisch (1.-50.), Max Findl (50.-60.), Lovro Ivicic (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (8/2), Andreas Brand (4), Lukas Eichinger (4/4), Markus Vierlinger (1), Martin Kavka (7), Marius Schachinger (1), Julian Henzel, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2), Janik Sextl

Duplizität der Ereignisse: Spitzenspiele bei Damen und Herren - 11.11.2016

 

Der TSV Simbach gibt sich als Gastgeber am Landesliga-Doppelspieltag die Ehre – und das mit 2 richtungweisenden Spitzenspielen: Bei den Damen empfangen die Simbacher Damen von Jost Brand als Tabellenzweite den Tabellendritten SV-DJK Taufkirchen – beide Teams sind nur durch einen Zähler getrennt. Bei den Herren empfangen die Schützlinge von Elmar Voll ebenfalls als Tabellenzweiter auch den Tabellendritten, den TSV Ismaning, der ebenfalls nur einen Punkt hinter den Innstädtern rangiert.

Ismaning hat als Bayernliga-Absteiger der letzten Saison klare Ambitionen in Richtung Meisterschaft und Wiederaufstieg angemeldet und in den ersten Spielen auch unterstrichen: Außer einer unglücklichen Niederlage gegen Herrsching haben die Youngster von Trainer Thomas Eck die bisherigen Begegnungen sehr deutlich für sich entschieden. Vor allem eine solide Abwehr und daraus resultierende Gegenstöße waren bislang Erfolgsrezept für die „Isis“.

Ähnlich der Truppe von Simbachs Cheftrainer Elmar Voll setzt Ismaning auf die Jugend: Große Teile der Gäste sind – wie bei den Innstädtern auch – erst Anfang 20. Damit ist angerichtet für ein spannendes Tempo-Spiel – wenn es beiden Teams gelingt, ihr Potenzial abzurufen. Hilfreich wird sein das Elmar Voll auf Simbacher Seite auf alle bewährten Kräfte zurückgreifen kann.

Für alle Teams gilt: Bei einem Sieg wird man in der Spitzengruppe weiterhin ein Wort mitreden können, im Falle einer Niederlage würde man sich zunächst im Mittelfeld der Tabelle wiederfinden.

Anwurf bei den Damen ist um 14.30 Uhr, die Herren starten wie gewohnt um 16.30 Uhr. Am Sonntag empfängt Simbach weibliche C-Jugend um 13:00 die Gäste vom TSV Unterhaching, um 14:45 misst sich die männliche C-Jugend des TSV mit den Gästen vom TSV Übersee.

Durchwachsener Auftritt des TSV – nur ein Remis gegen Immenstadt 24:24 (13:13)

Mit einem Punkt musste sich der TSV Simbach beim bis dahin punktlosen TV Immenstadt zufrieden geben. Letztendlich eine gerechte Punkteteilung, da Immenstadt verletzungsbedingt nicht die spielerischen Mittel hatte und Simbach sich zu viele Fehlwürfe leistete.
Erneut kein Spiel für schwache Nerven, denn bis zum Schluss blieb es spannend und jedes Team hätte gewinnen können. Beide Teams mit kompakter 6-0-Abwehrformation ließen wenig zu, so dass mit 13:13 die Seiten gewechselt wurden. Bereits in Hälfte 1 zeigten die ansonsten abgeklärt agierenden Simbacher Rückraumspieler eine unglückliche Wurfauswahl und vergaben somit öfters die Chance, dass der TSV mit mehreren Treffern in Führung gehen konnte.
Die 2.Spielhälfte begann vielversprechend, denn die Gäste spielten jetzt druckvoller aus der eigenen Abwehr und kamen so zu Gegenstoßtoren. Beim 18:21 für den TSV Simbach sah es nach einer Vorentscheidung aus. Doch leider verfielen die Simbacher wieder in ihr altes Muster, warfen zu früh oder zu unplatziert. Immenstadt kämpfte sich wieder heran und glich zum 21:21 aus.
Die abstiegsgefährdeten Allgäuer witterten nun Morgenluft und gingen 90sek. vor Spielende sogar mit 24:23 in Führung. Letzte Spielminute und Simbach im Angriff. Wurf und Tor von Julian Henzel, die Hallenuhr zeigt 59:46 an. Letzter Wurfversuch der Heimmannschaft knapp hinter der Mittellinie. 3 Simbacher werfen sich in den Wurf, verändern dadurch die Wurfbahn, der Ball kullert an den linken Innenpfosten des Simbacher Gehäuses und schließlich ins Seitenaus. Abpfiff, Punkteteilung.
Eigentlich für beide Teams ein verlorener Punkt, für den TSV Simbach allerdings ändert sich in der Tabelle nichts. Sie bleiben auf dem 2.Platz, da auch andere Teams Punkte abgaben.
Jetzt gilt es den kleinen Durchhänger abzuhaken. In dieser Woche ist trainingsfrei, dann beginnt die Vorbereitung auf das nächste Spiel. Am Samstag, den 12.11. steigt um 16.30 Uhr das Spitzenspiel gegen den mit 10:2-Punkten gestarteten TSV Ismaning.
Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Lovro Ivicic (2), Tobias Deutsch (3), Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (1), Lukas Eichinger (1), Markus Vierlinger, Martin Kavka (8), Fabian Schwibach (5), Julian Henzel (2), Tim Manthey, Jonas Hennersberger
Statistik: Gelb: Immenstadt 3, Simbach 3; 2min: Immenstadt 4, Simbach 5; 7m: Immenstadt 2/1, Simbach 2/2

 

Simbach reist zum Schlusslicht Immenstadt - 28.10.2016
Von der Papierform her könnte die Ausgangssituation kaum klarer sein: Tabellenletzter empfängt Tabellenzweiten, 5 Niederlagen gegen 5 Siege, das einzige punktlose Team gegen die aktuell beste Angriffsreihe. Doch Vorsicht ist geboten - vor Jahresfrist sah die Tabelle genau umgekehrte Vorzeichen - und Simbach legte mit einem damals unerwarteten 29:30 Sieg in Immenstadt den Grundstein für eine Aufholjagd vom letzten Platz bis vor auf den zwischenzeitlichen 4. Rang.
Solche Dinge muss man sich ins Gedächtnis rufen, bevor man vorschnell dazu übergeht, von Selbstläufern und sicheren Punkten zu träumen, denn zum einen haben die Simbacher Verantwortlichen schone jede Menge Pferde vor viel zitierten Apotheken gesehen, zum anderen ist die Truppe von Coach Kotzschmar nicht zu unterschätzen: Knapp verloren beim starken Aufsteiger Kempten-Kottern, Niederlage gegen Aufstiegsaspirant Ismaning, unglückliche Punktabgabe gegen Dachau und dass man in Friedberg verlieren kann, wenn eventuell die Erste aushilft, ist auch klar. Die Immenstädter verfügen über eine internationale und erfahrene Truppe. Körperlich stark hatten die Allgäuer bis jetzt hauptsächlich das Problem, nach schwachem Start die Spiele nicht mehr drehen zu können.
So steht bei den nun im Abstiegskampf befindlichen Gastgebern der Kessel bereits unter Druck und der TSV Simbach kann sich gut ausmalen, was ihn in Immenstadt erwartet. Dass das Spiel nicht wie im letzten Jahr einen Wendepunkt markieren soll, ist klar auf der Agenda von Simbachs Cheftrainer Elmar Voll: Der TSV will den Platz an der Sonne behalten und mit möglichst viel Guthaben und Selbstvertrauen in die Begegnungen mit den anderen Spitzenteams der Liga gehen. Dazu wird wichtig sein, im Allgäu von der ersten Aktion an hellwach und mit vollem Engagement zu agieren. Die Vorzeichen dafür stehen gut: Elmar Voll kann auf alle Spieler zurückgreifen.

TSV mit 30:28 erfolgreich gegen die SG aus dem Allgäu - 23.10.2016
Babisch zeigt den Gästen Ihre Grenzen

Handball vom Feinsten in spektakulärer Kulisse bekamen die Zuschauer der Landesligapartie zwischen dem TSV Simbach und der SG Kempten-Kottern vergangenen Samstag geboten. Ein mit „gesunder Härte“  jedoch zu keinem Zeitpunkt unfaire geführten Spiel entschied der Gastgeber aus dem Inntal das Match mit 30:28 für sich und schiebt sich eine Tabellenposition weiter nach oben.
Mit einem spannenden Spiel konnte Durchaus gerechnet werden da die Gäste aus dem Allgäu einen guten Mix aus erfahrenen und torgefährlichen Spielern aufweisen, dass es sich jedoch zu einer 60 minütige Atemnot entwickeln würde war wohl für alle Anwesenden eine kleine Überraschung.
Trotz der überwiegenden Führung des TSV im gesamten Spielverlauf war es ein Spiel der besonderen Art: Intensiv, Leidenschaftlich, hoch spannend und von großem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt. Mit der SG Kempten-Kottern war ein ebenbürtiger Gegner in der Innstadt der bis zur letzten Sekunde einen ausgeprägten Siegeswillen an den Tag legte und mit seinen mitgereisten Fans zusätzlich für ohrenbetäubende Stimmung sorgte.
Rasant starteten die Gäste mit einem zwei Tore Vorsprung in die Partie bevor auch Simbach durch Jonas Hennersberger das erste Mal einnetzte! Ebenso Rasant war dann auch gleich eine zwei bis drei Tore Führung der Gastgeber - die diese bis zum Ende der Ersten Halbzeit auch nicht mehr abgaben -  herausgespielt. Henzel, Kavka und Ivicic in der ersten 15 Minuten die Torschützen, teils eindrucksvoll dirigiert von Mittespieler Chris Schrädobler. Für eine steife Brise sorgte dann die Einwechslung von Lukas Eichinger und Andreas Brand,  innerhalb von gut 7 Minuten musste der Gästekeeper auch 7 mal hinter sich greifen was zwischenzeitlich zu einem 6 Tore Vorsprung für den TSV führte. Die SG Kempten-Kottern aber nie bereit aufzustecken - ganz im Gegenteil – aus dem 16:10 für die Hausherren wurde schnell ein 16:13, mit dem dann auch der Pausenpfiff einher ging. Vor allem die Nr. 7 der Gäste, Can Florian Ahegger, bekam und sollte Simbach über das gesamte Spiel hinweg nicht in den Griff bekommen.
Trotzdem das Tim Manthey für Simbach das erste Tor in der zweiten Halbzeit erzielte, es war immer wieder Ahegger der die Allgäuer auf Schlagdistanz hielt, mit drei Treffern in Folge brachte die Nr. 7 der Gäste seine Mannen auf ein Tor zum 17:16 heran. Simbach in dieser Phase unkonzentriert und nicht mehr Spielbestimmend.  Die Ein-Tore-Führung konnte noch bis zur 44 Spielminute gehalten werden, ab diesem Zeitpunkt und mit dem Ausgleich von 21:21 auf der Anzeigetafel war dann aber Hochspannung in Reinstform, quasi bis vor die Hallentür spürbar! Die Gäste witterten Ihre Chance das Spiel zu drehen was kurzzeitig auch mit der Führung von 21:22 den Anschein hatte. Zwei Zustände sind dann eingetreten: Im ersten Schritt reagierte die Mannschaft besonnen und diszipliniert, Folge – Eichinger, Hennersberger und Schrädobler stellen Zug um Zug die Ein-Tore-Führung wieder her. Im zweiten Schritt wurde im Simbacher Gehäuse begonnen Stein um Stein eine Wand aufzubauen, mit fortschreitendem Spielverlauf wurde dieser noch eine massive Holzständerkonstruktion davor gesetzt, kurz gesagt – Torhüter Stefan Babisch bestimmte nun maßgeblich wer von den Gästen Tore werfen darf. Mit gleich mehreren spielentscheidenden Paraden, verhalf er der Mannschaft wieder zu mehr „Luft“. Postwendend funktionierte auch der Positionsangriff wieder. Tore durch Schwibach, Schrädobler und Kavka brachten wieder einen etwas beruhigerenden Vorsprung von stets zwei bis drei Toren für den TSV bevor Julian Henzel 20 Sekunden vor dem Ende zum 30:27 für die Hausherren den Sieg unumstößlich im Tor platzierte. Ergebniskosmetik nochmal durch die SG Kempten-Kottern in der vorletzten Spielsekunde und somit Endstand von 30:28 für den TSV Simbach.
Mit riesen Jubel bei Spieler und Fans nach dem Schlusspfiff und einem tiefen Durchschnaufen bei allen Anwesenden schiebt sich der TSV Simbach einen weiteren Rang nach oben in der Landesligatabelle und rangiert nun hinter dem TSV Allach 09 auf Platz 2.
Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Lovro Ivicic (2), Thomas Klampfer, Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (5/2), Andreas Brand (3), Lukas Eichinger (5/1), Markus Vierlinger, Martin Kavka (4), Marius Schachinger, Julian Henzel (2), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (4).

Fotos: Geiring

Alte Bekannte und neue Akteure aus dem Allgäu - 20.10.2016

 

Mit der SG Kempten-Kottern kehrt ein alter Bekannter aus den 90er Jahren nach Simbach zurück: Der TSV Kottern war vor gut 20 Jahren bereits Gegner der Herren des TSV Simbach und ist nach der Fusion mit dem TV Kempten im Jahre 2012 nun als nächster Allgäu-Vertreter wieder in die Landesliga aufgestiegen.

Neben dem wohl prominentesten Vereinsmitglied, dem Spielgemeinschaftsleiter und ehemaligen Fernseh-Richter Alexander Hold, hat sich die SG mit Co-Spielertrainer Elmar Romanesen auch die Dienste eines weiteren in Simbach aus Regionalliga-Zeiten bekannten Akteurs gesichert. Der ehemalige Handball-Profi hat nach diversen Stationen nun bei der SG Kempten-Kottern angeheuert und unterstützt Trainer Markus Dahm. Zudem kamen mit Thoran Meyer, Florian Kohler und Timo Walter drei weitere erfahrene Kräfte vom Absteiger Memmingen zur SG. Die Bilanz ist für die Gäste aus dem Allgäu bislang durchaus erfreulich: Mit 6:4 Punkten rangieren sie auf Rang 7 und konnten dabei alle ihre bisherigen Heimspiele gewinnen. In der Fremde gingen die Jäger-Schützlinge bislang leer aus - und dass das auch an diesem Wochenende so bleibt, ist das Ziel des TSV Simbach um Cheftrainer Elmar Voll.

Der Simbacher Headcoach kann wohl auf die volle Kapelle zurückgreifen. Deshalb - und auch aufgrund des erfreulichen 8:2 Saisonstarts - ist der TSV klar als Favorit zu sehen und auch willens, das unter Beweis zu stellen. So ist angerichtet für den 2. Landesliga-Doppelspieltag, denn auch die Simbacher Damen von Trainer Jost Brand haben am kommenden Wochenende Heimrecht.

So beginnt der Spieltag um 12:45 Uhr mit dem Lokalderby der männlichen C-Jugend gegen den SV Wacker Burghausen, um 16:00 Uhr greifen die Simbacher Damen gegen den SV Gundelfingen zum Ball, um ihre Führung in der Tabelle zu behaupten und um 18:00 Uhr erfolgt der Anpfiff für das Herren-Spiel des TSV Simbacah gegen die Gäste von der SG Kempten-Kottern.

Matchwinner Babisch hält, Simbach gewinnt 27:28! - 17.10.2016
Schrädobler und Kavka wieder die Top-Scorer

In einer bis zum Schluss spannenden Partie setzte sich der TSV Simbach auswärts etwas glücklich, aber aufgrund des Engagements in der zweiten Halbzeit, verdient mit 27:28 gegen den Eichenauer SV durch.
Im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Eichenau, Pausenstand somit 16:13 für die Hausherren. Der TSV Simbach tat sich schwer in der Abwehr gegen die schnellen Spieler des Eichenauer SV. Die Abstimmung klappte nicht so wie gewohnt. Vor allem Manuel Riemschneider traf wie er wollte, zum Ende konnte er 10 Treffer auf der Habenseite für sein Team verbuchen.
Die zweite Hälfte sollte dann aber an die Gäste aus Niederbayern gehen. Über das erste Remis zum 18:18 bis zum 23:23 war es noch ausgeglichen. Ab diesem Spielstand aber führten die Simbacher oder es stand maximal unentschieden (26:26, 27:27). Aus einer sehr agilen Abwehr mit einem starkem Stefan Babisch im Tor wurden etliche Großchancen des Gastgebers zunichte gemacht. Im Angriff ergänzten sich Chris Schrädobler und Lukas Eichinger im Spielaufbau und setzen geschickt ihre Nebenleute ein oder verwerteten selbst. Aber auch alle anderen Simbacher Spieler agierten clever gegen die sehr offensive Abwehr der Heimmannschaft. Wenig technische Fehler und eine hohe Laufbereitschaft waren der Schlüssel zum Sieg.
In der Schlußminute dann Dramatik pur. Fabian Schwibach erzielt den Führungstreffer zum 27:28. Noch 44 Sekunden zu spielen. Eichenau im Angriff versucht alles, Simbachs Abwehr stemmt sich dagegen. Lukas Eichinger bekommt nach Foulspiel eine 2-Minutenstrafe. Noch 10 Sekunden auf der Hallenuhr. Der letzte Angriff mit Wurfversuch von Linksaußen wird regelwidrig gestoppt. 7-m für Eichenau. Stefan Babisch hält den Strafwurf, Spielende, gewonnen! Riesenjubel auf Seiten des TSV.
Ein spannendes Spiel endete letztendlich etwas glücklich mit einem Sieg für die Gäste. Simbach kämpfte vorbildlich, ließ aber in der Abwehr die letzte Konsequenz vermissen. Der Eichenauer SV ebenso leidenschaftlich, kämpferisch und fair, konnte aber letztendlich aufgrund zahlreicher verletzter Spieler zu wenig wechseln. Die beiden Unparteiischen M. Heimrich und R. Kopp agierten unauffällig, ließen das Spiel gut laufen und zeigten eine sehr gute Leistung.
Jetzt gilt es in den kommenden Trainingseinheiten sich taktisch auf ein völlig anderes Spiel  gegen den Liganeuling TSV Kempten-Kottern vorzubereiten, dies findet am kommenden Samstag, 22.10., zu ungewohnten Zeit um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle statt.
Für Simbach: Max Findl, Stefan Babisch, Martin Kavka (7), Chris Schrädobler (7, davon 5 7m), Markus Vierlinger, Lovro Ivicic (1), Lukas Eichinger (2), Julian Henzel (1), Marius Schachinger (1), Felix Meisl, Janik Sextl (2), Tobi Deutsch, Jonas Hennersberger (3), Fabian Schwibach (4)

Erster Fanbus-Ausflug für den TSV - 14.10.2016

 

Nach dem erfolgreichen Heimspiel-Wochenende geht es für den TSV um Cheftrainer Elmar Voll wieder auf Reisen. Mit dem Eichenauer SV steht eine nicht allzu lange Fahrt in Haus, weshalb der TSV einen Bus einsetzt, um seinen Fans auch die Mitreise zu ermöglichen.

Die Gastgeber aus Eichenau stehen aktuell am unteren Tabellenende, aber das sollte nicht täuschen: Mit Ismaning, Herrsching und Dachau waren die bisherigen Kontrahenten beileibe keine Laufkundschaft - und die Spiele gingen mit nur 2 Treffern auch etwas unglücklich verloren. Dass es auch anders geht zeigten die Mannen von Trainer Christian Kofler am vergangenen Wochenende, als auswärts gegen die Bayernliga-Reserve des TSV Friedberg der erste Punktgewinn eingefahren werden konnte.

Damit sind die Simbacher, bei denen auch Kapitän Fabian Schwibach wieder mitwirken kann, gewarnt: Möchte man weiter auf der Sonnenseite der Tabelle stehen, ist besondere Konzentration gefordert, um in Eichenau Punkte zu holen und so aus einem guten Saisonstart einen sehr guten Saisonstart zu machen. In der letzten Begegnung mit den Starzelbachern gingen die Innstädter leer aus - ein weiteres Argument, sich wieder voll ins Zeug zu legen.

Neben dem bereits erwähnten Fabian Schwibach, dessen Sperre von 4 auf 2 Spiele reduziert wurde könnte auch Andreas Brand ins Simbacher Aufgebot zurückkehren. Inwieweit die Oberschenkelverletzung einen Einsatz schon zulässt, wird das Abschlusstraining dieser Woche zeigen. Abfahrt ist am Samstag um 14:15 Uhr am Simbacher Busbahnhof, Anmeldungen zur Mitfahrt bitte wie gewohnt bei Alois Petschl.

Erfolgreicher Heimspiel-Samstag für Simbachs Handballer: Alle Seniorenteams siegen


Nach dem Erfolg der Simbacher Damen im Landesliga-Spitzenspiel gegen die TG Landshut (31:27) und dem Sieg der Herren I in der Landesliga gegen Vaterstetten (37:22) hielten sich auch Simbachs Herren II gegen die SpVgg Altenerding schadlos und rundeten mit einem 32:18 die Erfolgsbilanz der Innstädter ab.
Voller Spannung nach dem Spitzenspiel der Damen erwarteten Elmar Voll und der TSV die Gäste von Landesliga-Neuling Vaterstetten. Neben dem verletzten Andreas Brand und dem noch gesperrten Kapitän Fabian Schwibach hatten die Innstädter auch mit einem kränkelnden Martin Kavka schon genug Sorgen - aber der robust-überlegene Eindruck, den die körperlich starken Gäste beim Aufwärmen machten, sollte sich nicht bestätigen. Bereits nach 11 Minuten stand es 8:2 und Gästetrainer Michael Jäger nahm die erste Auszeit.
Das Tempo der Innstädter schien den Oberbayern deutlich zu hoch zu sein - während sich die Simbacher immer wieder erfolgreich in Szene setzen und zum Torerfolg kombinierten, scheiterte die drucklose Gäste-Offensive an sich selbst und an einer beweglichen und wachen Simbacher Hintermannschaft. Nach 20 Minuten war das Spiel bereits entschieden. Die Anzeigentafel zeigte ein deutliches 15:4 und Chris Schrädobler und Martin Kavka hatten bereits zur Schonung auf der Bank Platz genommen, dafür durfte Felix Meisl ran.
20:8 stand es zur Halbzeit, nach der Cheftrainer Elmar Voll weiter fleißig Spielzeiten verteilte, ohne den Vorsprung jedoch merklich geringer werden zu lassen. Nach gut 46 Minuten war das Kräftemessen bei einem 17 Tore-Vorsprung für die Hausherren bereits längst zum Trainingsspiel geworden, in dem die Simbacher Youngster Lukas Eichinger, Marius Schachinger und Tobias Deutsch viele Einsatzminuten sammeln durften und dabei den überforderten Vaterstettenern regelmäßig Knoten in die Beine spielten. Für die Gäste auch Gelegenheit, ohne noch größeren Schaden ihre 7-Feldspieler-Taktik zu testen. Für gute Laune auf Simbacher Seite sorgte auch Goalie Maximilan Findl, der nach seinen Rückenproblemen wieder das Simbacher Gehäuse hütete und neben tollen Paraden im 3. Versuch auch die offensiv-Variante der Gäste ausnutzte und vom eigenen Kasten aus in gegnerische Tor traf. Nach 50 Minuten war wieder Kempa-Time in der Richard-Findl-Halle: Lukas Eichinger auf den einfliegenden Tim Manthey - ein wunderschöner Treffer. Vieles wurde probiert - und vieles klappte auch.
37:22 hieß es am Ende - ein Ergebnis, das bei etwas mehr Ernsthaftigkeit auf Simbacher Seite durchaus noch höher hätte ausfallen können. Unter dem Strich ein nie gefährdeter Sieg für das in allen Belangen weit überlegene Team gegen Gäste, die auch nicht ihren besten Tag erwischt haben dürften - im Rückspiel, das dann in Vaterstetten und ohne das in höheren Ligen übliche Haftmittel ausgetragen wird, werden dann die Karten neu gemischt. In der kommenden Woche geht es aber erst einmal zum Eichenauer SV - und dann ist wieder Konzentration gefragt.
Für Simbach: Max Findl (1), Stefan Babisch, Lovro Ivicic, Thomas Klampfer (2), Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (8/2), Lukas Eichinger (6), Markus Vierlinger (5), Martin Kavka (5), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (4), Tim Manthey (1), Felix Meisl (2), Tobias Deutsch.

 

 

Neuer Gast in Simbach - TSV empfängt Aufsteiger Vaterstetten

Besuch für Elmar Voll und sein Team, mit dem TSV Vaterstetten gastiert ein Neuankömmling der Landesliga in der Innstadt. Nach dem Aufstieg in der letzten Saison sind die Vaterstettener erstmals seit 15 Jahren wieder in der Landesliga vertreten. Dabei steht für den Liga-Neuling der Klassenerhalt im Vordergrund, während der TSV Simbach seine Saisonziele im vorderen Tabellenteil sieht.
Die Gäste um Trainer Michael Jäger und seinen Assistenten Thomas Eck sind für diese Zielsetzung sehr ordentlich gestartet: Einer Punkteteilung beim Debüt gegen Herrsching in heimischer Halle folgte eine knappe Niederlage beim starken ASV Dachau und am vergangenen Wochenende der erste Sieg zu Hause gegen den TSV Friedberg II. Hilfreich war dabei eine solide Abwehrarbeit und vor allem ein treffsicherer Rückraum mit den Herren Tänzler und Frey. Dabei ist auch nicht zu verschweigen, dass der Gang nach Vaterstetten für alle Teams in dieser Saison eine besondere Herausforderung darstellen wird – denn dort wird ohne Harz gespielt.
Auf Simbacher Seite ist man nicht darauf aus, den Gästen Geschenke zu machen. Nach dem Erfolg in Ottobeuren ist die Erwartung an das Simbacher Team entsprechend. Zwar fällt Rückraum-Shooter Andreas Brand mit einer Oberschenkelverletzung noch mindestens bis zum Spiel gegen Eichenau aus und auch Tim Manthey ist nach einer Sprunggelenksverletzung noch fraglich, dafür wird Torhüter Stefan Babisch voraussichtlich wieder fit sein und auch Jonas Hennersberger wird wieder im Kader von Elmar Voll erwartet. Bei Kapitän Fabian Schwibach gehen die Simbacher Verantwortlichen vorerst noch von einer Sperre aus. Trotzdem hat die Mannschaft mit dem Auftritt in Ottobeuren gezeigt, dass auch mit engerem Kader größere Happen verdaut werden können – und das muss bei einer ambitionierten Zielsetzung auch so sein. Der Einbehalt der 2 Punkte steht somit auf der Agenda für das nächste Heimspiel.
So kommt es am Samstag in der Simbacher Richard-Findl-Halle zum ersten Landesliga-Doppelspieltag der Simbacher Damen und Herren: Um 14:30 Uhr empfangen Cheftrainer Jost Brand und die Damen des TSV Simbach die TG Landshut zum Spitzenspiel. Beide Teams stehen jeweils mit 6:0 Punkten auf den Rängen 1 und 2 der Tabelle und sind dabei auch nur durch 3 Treffer getrennt. Um 16.30 Uhr zu gewohnter Stunde erfolgt dann der Anpfiff für die Partie der Herren des TSV Simbach gegen die Gäste aus Vaterstetten.
Bereits um 12:45 spielt die männliche C-Jugend des TSV gegen die Gäste vom TuS Raubling und den Schlusspunkt setzen um 18:30 Simbach´s Herren 2 gegen die SpVgg Altenerding II.
Am Sonntag um 11:00 trifft die weibliche C-Jugend zuhause auf die TuS Traunreut und um 14:30 schließt die weibliche D-Jugend mit dem Match gegen die SpVgg Altenerding den ersten großen Heimspieltag ab

Simbach gelingt Coup gegen Titelaspirant Ottobeuren
Schrädobler und Kavka erzielen zusammen 21 von 33 Tore für Simbach

In einer bis zum Schluss spannenden Partie setzte sich der TSV Simbach auswärts verdient mit 30:33 gegen den als Topfavoriten gehandelten TSV Ottobeuren durch.
Die Vorzeichen standen alles andere als gut vor der Partie. Neben dem gesperrten Kapitän Fabian Schwibach mussten verletzungsbedingt noch Tim Manthey, Andreas Brand, Tobias Deutsch und Torhüter Stefan Babisch pausieren. Ebenfalls nicht dabei waren Jonas Hennersberger und Thomas Klampfer, beide berufsbedingt. Dadurch mussten Markus Vierlinger als Kreisläufer und Marius Schachinger als Rechtsaußen die komplette Spielzeit durchhalten. Beide lösten ihre Aufgaben hervorragend. Aufgerückt in das Team waren Felix Meisl und Janik Sextl. Erstmalig im Kader Felix Münzer im Tor.
Im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams auf Augenhöhe, so dass der Pausenstand von 16:14 die logische Folge war.
Die 2.Hälfte sollte dann aber klar an die Gäste aus Niederbayern gehen. Über den ersten Ausgleich zum 18:18 führten die Simbacher ständig mit 2-3 Toren. Aus einer sehr agilen Abwehr mit einem starkem Felix Münzer im Tor (Max Findl konnte nach guter erster Halbzeit mit Rückenproblemen nicht mehr eingesetzt werden) wurden etliche Großchancen des Gastgebers zunichte gemacht. Im Angriff ergänzten sich Chris Schrädobler und Lukas Eichinger im Spielaufbau und setzen geschickt ihre Nebenleute ein. Einen Sahnetag erlebte der Neuzugang des TSV Simbach, Martin Kavka, alleine er netzte 13x ein und konnte zu keiner Zeit von der Ottobeurer Abwehr unter Kontrolle gebracht werden. Da auch alle anderen Simbacher Spieler eine gute Chancenauswertung hatten konnte der Vorsprung am Ende verdient bei 3 Toren gehalten werden. Endstand nach kräftezehrenden 60 Minuten, 30:33 für den TSV Simbach.
Fazit: Ein auf hohem Nieveau stehendes Spiel endete letztendlich mit einem verdientem Sieg des TSV Simbach, der an diesem Tag die clevere Spielanlage und bessere Chancenauswertung hatte. Das Team setzte die taktischen Vorgaben um und agierte in allen Mannschaftsteilen engagiert und fast fehlerfrei. Jetzt gilt es in den kommenden Trainingseinheiten den Schwung mitzunehmen und sich voll auf das nächste Spiel zu fokussieren, Dies findet am kommenden Samstag, 08.10., zur gewohnten Zeit um 16.30 Uhr in der Richard-Findl-Halle statt. Gegner ist dann der TSV Vaterstetten.

Für Simbach: Max Findl, Felix Münzer, Martin Kavka (13), Chris Schrädobler (8, davon 2 7m), Markus Vierlinger (3), Lovro Ivicic (4), Lukas Eichinger (2, davon 2 7m), Julian Henzel (2), Marius Schachinger (1), Felix Meisl, Janik Sextl

Mit neuem Fleiß an alte Sache: TSV reist ins Allgäu
 
Mit einem leicht geschrumpften Kader geht es für Simbach Cheftrainer Elmar Voll am 3. Spieltag ins Allgäu. Während Andreas Brand durch eine Oberschenkelverletzung aus der letzten Begegnung außer Gefecht gesetzt ist, kann Jonas Hennersberger berufsbedingt nicht mitwirken und Kapitän Fabian Schwibach ist aufgrund seiner blauen Karte aus dem Match gegen Würm-Mitte zunächst gesperrt.
Das macht die Aufgabe nicht unbedingt leichter, denn mit dem TSV Ottobeuren wartet einer der Titelaspiranten. Die Allgäuer sind mit einer makellosen Bilanz in die Saison gestartet und konnten am letzten Wochenende in Friedberg mit einem klaren 23:35-Auswärtssieg überzeugen. Insbesondere der wurfgewaltige Rückraum um György Szouszki und Patrick Kofler, der zur neuen Spielzeit von der TSG Söflingen zurück in Allgäu gekehrt ist, macht die Mannschaft von Trainer Daniel Berkessel sehr gefährlich.
Die letzte Begegnung der beiden Mannschaft endete in Ottobeuren mit einem Unentschieden - für einen Punktgewinn werden sich die Innstädter diesmal sehr lang machen müssen. Aber: In dieser Landesliga-Saison gibt es keine geschenkten Punkte und der Trend der Innstädter zeigte durchaus Potenzial.

 

Positive Heimpremiere für den TSV: 26:23 (14:12) Arbeitssieg gegen die HSG Würm-Mitte

Man soll nicht zu viel in ein zweites Saisonspiel interpretieren, aber der gestrige Sieg von Cheftrainer Elmar Voll und den Seinen zeichnete doch so etwas wie eine gewisse Erleichterung in die Gesichter der Verantwortlichen und der Spieler des TSV Simbach.
Statt am Tabellenende steht man nun mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld und kann die kommenden Aufgaben etwas entspannter angehen - auch wenn der TSV wohl in den nächsten Begegnungen auf Kapitän Fabi Schwibach verzichten muss: Der Simbacher Spielführer fuhr nach gut 45 Minuten und einem Gerangel am Kreis die erste blaue Karte der Innstädter Handball- geschichte ein und wird damit wohl in den nächsten Spielen pausieren müssen.
Doch nun zum Spiel: Nervös begannen beide Teams in den ersten 10 Minuten. Bis zum 4:4 hielten die Abwehrreihen und Gastgeber und Gäste marschierten ergebnistechnisch im Gleichschritt. Dann aber kam der TSV ins Laufen: 3mal Julian Henzel, der die erste Halbzeit prägte, und 2mal Jonas Hennersberger brachten die Simbacher zur Freude der gut 250 Zuschauer mit 9:5 in Front. 14:9 hieß es noch nach 26 Minuten, dann brachte die zweite 2Minuten Strafe gegen Julian Henzel den TSV leicht außer Tritt. Die Gäste aus dem Würmtal nutzten technische Fehler und Nachlässigkeiten der Innstädter und verkürzten bis zum Pausenpfiff noch auf 14:12.
Nach dem Seitenwechsel fand das Team von Elmar Voll aber gleich den besseren Anschluss. Insbesondere Goalie Stefan Babisch sorgte mit tollen Paraden dafür, dass die Gäste aus Würm nach 45 Minuten mit 22:15 auf Distanz gehalten waren. Mit seinem Treffer zum 22:15 schwang sich der Simbacher Torhüter endgültig zum Matchwinner auf und glich auch im Torhüter-internen Scorer-Wertung gegen seinen Kollegen Max Findl aus. War es im ersten Durchgang hauptsächlich Julian Henzel gewesen, der für Gefahr im Simbacher Angriff gesorgt hatte, so tat dies in Durchgang zwei Neuzugang Martin Kavka. Nach 52 Minuten waren die Messen gelesen und die Partie beim Stande von 25:18 für den TSV als Sieg eingebucht. Schwindendes Engagement und Nachlässigkeiten in der Schlussphase erlaubten den Gästen noch intensiv Ergebniskosmetik zu betreiben, bis die beiden gut leitenden Schiedsrichterinnen Julia Kranich und Katharina Künstner aus Altenerding beim Stand vom 26:23 die Begenung beendeten.
Es war noch nicht alles zum Zungeschnalzen, was geboten wurde - aber über weite Strecken stimmten Einsatz und Chanceauswertung und lassen somit auf eine gute Landesliga-Saison hoffen.
Für Simbach: Stefan Babisch (1), Max Findl, Lovro Ivicic (2), Tom Klampfer, Jonas Hennersberger (2), Chris Schrädobler (5/3), Andy Brand, Lukas Eichinger, Marku Vierlinger (1), Martin Kavka (6), Marius Schachinger, Julian Henzel (6), Tim Manthey, Fabian Schwibach (3)

 

Link zum TRP1-Beitrag vom Spiel gegen Würm-Mitte:  Link

 

Auf ein Neues: Heimpremiere für den TSV - 22.09.2016

 

Nach der unerwarteten klaren Schlappe zum Saisonauftakt ist beim TSV Wiedergutmachung angesagt. Zwar war damit zu rechnen, dass der TSV Haunstetten in heimischer Halle ein harter Brocken sein würde, aber was den Simbacher Verantwortlichen Kopfzerbrechen verursacht, war die Leistung des eigenen Teams. Nun gilt es, den Heim-Auftakt positiver zu gestalten und zu punkten, um nicht bereits am Anfang der Spielzeit in Zugzwang zu geraten und sich nicht mit dem Tabellenende arrangieren zu müssen.

Mit der HSG Würm-Mitte gastiert ein mittlerweile guter Bekannter in Simbach. Den letzten Kontakt gab es während der Vorbereitung, als sich die Würmtaler spontan mit den Handballern aus Ebersberg zusammenfanden und ein Benefizspiel zugunsten der Simbacher Flutopfer organisierten. Der Auftakt in die neue Spielzeit ist den Mannen um das Trainerteam von Neu-Cheftrainer Fadil Kqiku und Alexander Kuttig aber wie den Simbachern misslungen. Zuhause setzte es ein unglückliche 19:22-Niederlage gegen den TSV Friedberg II. Dabei waren Philipp Pickel und Spielmacher Moritz Rädler mit je 5 Treffern noch die auffälligsten Akteure.

Am 2. Spieltag von Zugzwang zu sprechen wäre sicherlich verfrüht – aber beide Mannschaften wollen den Auftakt nicht vollkommen in den Sand setzen. Die Voraussetzungen für eine spannenden Heimspielauftakt sind auf jeden Fall gegeben. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

 

Enttäuschender Auftakt - 19.09.2016
Handball-Landesliga Süd: TSV Simbach lässt beim 26:33 in Haunstetten sehr viele Wünsche offen.

Ohne Engagement, ohne Einsatz, ohne Mumm – ängstlich, lethargisch, unkonzentriert! Mit 26:33 haben die Handballer des TSV Simbach in der Landesliga Süd beim TSV Haunstetten II einen schwachen Saisonstart hingelegt. Trainer Elmar Voll und Spielleiter Wolfgang Münzer waren deshalb total verärgert. Die Truppe blieb angesichts des qualitativ guten Kaders weit hinter den Erwartungen zurück. TM Max Findl und Neuzugang Martin Kavka waren noch die auffälligsten Spieler.
Der Gast verschlief den Beginn komplett, agierte zu zaghaft in der Abwehr, hatte eine miserable Chancenverwertung und lag bis zur 20. Minute mit bis zu fünf Treffern in Rückstand. Vor allem die Spieler auf den Außen scheiterten in rund 80 Prozent der Fälle am Keeper der Heim-Mannschaft.
Der TSV Haunstetten II spielte hingegen engagiert, bissig und zielstrebig, Ein kleines Aufbäumen gab es erst gegen Ende der ersten Halbzeit. Die Innstädter hatten jetzt mehr Struktur in ihrem Spiel, die Einheimischen "schwächelten". TM Max Findl, der nach dem letzten Angriff des TSV Haunstetten II den Ball zu fassen bekam, traf dann ins leere Tor zum 12:12.
Doch nach dem Wiederbeginn hatte erneut der TSV Haunstetten II den besseren Start und legte auch die erforderliche Konsequenz im Abschluss an den Tag. Die Abwehr des TSV Simbach erwies sich dabei aber als sehr löchrig und ermöglichte dem Gegner einfache Tore. Unnötige, aber auch teils unverständliche Zeitstrafen gegen den TSV Simbach erschwerten einen flüssigen Spielaufbau bei den Gästen. Die Voll-Truppe leistete sich zu viele technische Fehlern, verzettelte sich in Einzelaktionen und ließ zahlreiche Chancen aus. Selbst aussichtsreiche Konter wurden reihum vergeben. Neuzugang Martin Kavka verhinderte durch Treffer aus dem Rückraum eine empfindlichere Abfuhr. Andreas Brand schaffte in der Schlussphase noch eine weitere Ergebniskosmetik zum 26:33. Jetzt ist für Kapitän Fabian Schwibach und Co. am Samstag um 16.30 Uhr gegen HSG Würm-Mitte Wiedergutmachung angesagt.
Für Simbach: Maximilian Findl, Stefan Babisch, Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler, Andreas Brand, Lukas Eichinger, Markus Vierlinger, Martin Kavka, Marius Schachinger, Julian Henzel, Tim Manthey, Fabian Schwibach, Janik Sextl.
Quelle: pnp

Neue Regeln, neue Gesichter und solide Basis
Auftakt für die TSV Handballer in die Saison 2016/17 in Haunstetten

Kommenden Samstag beginnt für die 1. Herrenmannschaft des TSV Simbach Handball die neue Meisterschaftsrunde 2016/17 in inzwischen gewohnter Manier mit einem Auswärtsspiel. Die Zuschauer erwartet neben zahlreichen Regeländerungen, wie z.B. der „blauen Karte“, auch viele neue Gesichter im Kader der „Ersten“. Geprägt wurde der erste Teil der Vorbereitung jedoch durch die verheerende Naturkatastrophe in Simbach. Neben den grausamen Folgen der Jahrtausend-Flut zeigte sich aber auch ein äußerst positiv zu beurteilender Zusammenhalt, weit über die Vereinsgrenzen hinaus. Ein großer Dank gilt hier der schier unglaublichen Leistung von „Chef“-Trainer Elmar Voll, der im Kreis der Herren 1 wahrscheinlich am schlimmsten getroffen wurde und trotzdem einen makellosen Trainingsbetrieb auf die Beine gestellt hat!
Die TSV Handballer starten angeführt von Kapitän Fabian Schwibach in die nun beginnende Saison. Chris Schrädobler und Lukas Eichinger werden in gewohnter Manier die Fäden auf der Rückraum Mitte Position ziehen. Julian Henzel ist nach wie vor der Mann auf Rückraum rechts und sein „Counterpart“ Andreas Brand wird auf der halb linken Seite für Betrieb sorgen. Markus Vierlinger und Jonas Hennersberger komplettieren neben dem bärenstarken Torhüterduo Max Findl und Stefan Babisch die Basis der Herren 1. Und dies war erst der Anfang!
Bereits in der vergangenen Saison kam es zum ersten Neuzugang: Tim Manthey ist aufgrund seiner beruflichen Versetzung nach Passau seit Anfang März fester Bestandteil des Trainingsbetriebs. Spielposition: links außen, bisherige Spielklasse: Oberliga Nordsee. Sein Talent und die für den Norden Deutschlands gut bekannte Grundausbildung hat der 21-Jährige in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bewiesen. Somit ein harter Brocken für seine direkten Konkurrenten auf dieser Position, Janik Sextl und Lovro Ivicic. Trainer Voll wird hier wohl auf eine Rotation der Spieler zurückgreifen müssen.
Nach der letzten Spielrunde dann ein kleiner Schock für das Team: Damir Tomasevic (KRO) quittiert und geht zurück in sein Heimatland. Ein sportlicher und menschlicher Verlust, den es ab diesem Zeitpunkt zu kompensieren galt. Fast pünktlich Anfang Juli, zum Start des Trainingsbetriebs in der Halle, konnte mit Ersatz gerechnet werden. Martin Kavka aus der ersten tschechischen Liga entschied sich für den TSV und startete Mitte Juli den Trainingsbetrieb. Er ergänzt seitdem die Rückraum links Position neben Andreas Brand. Mit seinen 27 Jahren, einem sehr gutem Fitnesszustand und der Erfahrung aus dem semiprofessionellen Handballbetrieb in seinem vorherigen Verein Zlin, ist er genau die Verstärkung, die sich der TSV gewünscht hat.
Ein weiteres, nicht mehr ganz so neues Gesicht im Team, ist Tobias Deutsch. Er wird der zweite Mann auf der rechts außen Position neben Jonas Hennersberger. Deutsch hat sich nach seiner Zeit im Jugendbereich mit der Zwischenstation Herren 2 seine Position im Team der Ersten erarbeitet und ersetzt den bereits in der letzten Saison ausgeschiedenen Marko Puskaric (KRO).

Eine kleine Überraschung kam mit dem quirligen Marius Schachinger, vorher A-Jugend, in die Mannschaft. Ein Joker-Spieler der durch seine freche und talentierte Spielweise auf sich Aufmerksam macht. Es ist so gut wie sicher, dass der 17-Jährige auch am Spielbetrieb regelmäßig beteiligt sein wird. Er ersetzt dadurch Julian Rohrer, der aus studienbedingten Gründen kürzer treten wird und in der kommenden Saison die zweite Mannschaft von Franz Holzner verstärkt.
Lückenlos einsatzbereit und heiß auf Spielzeiten in der kommenden Saison stehen auch Rückraumspieler Felix Meisl und Torhüter Felix Münzer. Meisl konnte bereits Landesliga-Luft im Seniorenbereich schnuppern und wird auch in der kommenden Saison wichtiger Bestandteil der Mannschaft inklusive Spielzeiten sein. Münzer ist seit dieser Vorbereitung neben Max Findl und Stefan Babisch der dritte Mann im Tor, mit einem erheblichen Leistungssprung in den letzten Monaten und besten körperlichen Voraussetzungen für den „Kasten“. Beide drücken massiv in die Mannschaft  und beleben signifikant den gewünschten Konkurrenzkampf.
„Last but not least“ steht wie in der letzten Saison auch Thomas Klampfer (AUT) als Backup für die rechte Seite zur Verfügung. Als Linkshänder wird er sowohl im Rückraum als auch auf der Außenposition einen wichtigen Beitrag leisten „wenn’s brennt“!
In Summe kann Elmar Voll aus einem Kader mit 19 Spieler schöpfen, bei einem Altersschnitt von 22,4 Jahren. Wie vor allem die verletzungsgeplagte Vorrunde der letzten Saison gezeigt hat, ist das bei der Zielsetzung im ersten Tabellendrittel zu landen, auch notwendig. Betrachtet man die Rückrunde der letzten Saison und die Kaderbreite der neuen Saison darf man aber durchaus optimistisch starten! Es sei aber gewarnt – es können nur mit hundertprozentiger Einstellung, absoluten Einsatzwillen und Kampfgeist einzelne Spiele und letztlich die Saison erfolgreich gestaltet werden. Keine der weiteren 14 Mannschaften der Landesliga Süd darf unterschätzt werden! So auch nicht der Auftaktgegner TSV Haunstetten II.
Mit dem TSV Haunstetten II wartet gleich zu Beginn ein starker Gegner, der nach einem Jahr Pause den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga geschafft hat. Die 2. Mannschaft ist in Haunstetten die Kaderschmiede zwischen der A-Jugend, die in der Vergangenheit auch in der Bundesliga antrat, und der ersten Herrenmannschaft in der Bayernliga. Das Team von Trainer Schnitzlein, selbst ehemaliger Bayernligaspieler, ist gespickt mit erfahrenen Routiniers wie Matthias Bause und jungen Talenten. Mit einer offensiven 3:2:1 Abwehr und dem Ziel „Nicht-Abstieg“ stapeln die Augsburger aber angesichts des Kaders – zu dem auch der Ex-Simbacher Thomas Brodschelm zählt - eher tief. So steht gleich mit dieser Begegnung ein echter Leistungstest an. In einer starken Landesliga mit in dieser Saison 5 Absteigern zählt jeder Punkt. Die Tatsache, dass es diese Saison statt 14 nun 15 Mannschaften in der Landesliga Süd gibt, wird daran nichts ändern. Für die Zuschauer bleibt festzuhalten sich einen Handballnachmittag mehr im Kalender anzukreuzen, wobei dies aber nicht die einzige Änderung im Spielbetrieb ist!
Die Fans erwartet neben der Einführung des elektronischen Spielberichtsbogens (NuScore) weitere Regeländerungen. Es gibt z.B. ab dieser Saison die „blaue Karte“. Diese wird im Anschluss an die „rote Karte“ gezeigt, wenn eine Disqualifikation mit Eintrag im Spielbericht vorliegt. Den Zuschauern soll somit unmissverständlich angezeigt werden, dass dies auch eine Sperre des Spielers zur Folge hat. Das passive Spiel (Zeitspiel) wird ab dieser Saison auf sechs Pässe, ab dem Zeitpunkt an dem die Unparteiischen das Zeitspiel anzeigen, begrenzt. Für das zählen der Pässe sind die Unparteiischen verantwortlich. Diese können aber auch auf die bestehende Regelung zurückgreifen und den Angriff beenden, bevor die sechs Pässe durchgeführt wurden. Eine organisatorische Herausforderung war und wird die Implementierung des elektronischen Spielberichts. Im ersten Schritt änderte dazu der BHV seine eigene Regel: Statt nur alle zwei Jahre eine Schulung für Zeitnehmer und Sekretäre durchführen zu müssen, war man gezwungen, alle Kampfrichter die in der anstehenden Saison im Seniorenbereich ab Landesliga ihren Dienst tun, heuer noch mal zu schulen. Ein Dank an alle „Freiwilligen“ die diese Prozedur heuer nochmal auf sich genommen haben! Selbstverständlich musste auch ein Tablet zu Lasten der Abteilungskasse angeschafft werden. Im Jahr der Flut auch eine ungünstige finanzielle Mehrbelastung! Nichts desto trotz stellte der BHV hier die Weichen für die elektronische Zukunft zur Übermittlung von Live-Spielständen und erleichtert ab sofort die zeitraubende „Spielberichts-Schreiberei“ vor den Spielen.  Die Mannschaftsaufstellungen, einmal vor der Saison eingegeben, stehen im nächsten Spiel sofort wieder zur Verfügung. Änderungen sind ebenfalls sehr einfach durchführbar. Das übersichtliche Bedienfeld der NuScore-Oberfläche kommt auch den Sekretären entgegen, die durch kurze Tastenbestätigungen dem Spiel bzw. den Anweisungen der Schiedsrichter noch besser und schneller folgen können. Unterm Strich eine tolle Neuerung im Handball!
Mit der Saison 2016/17 in Haunstetten beginnt aufgrund der zahlreichen Neuerungen wohl eine der spannendsten Spielrunden der letzten Jahre. Mannschaft und Abteilung freuen sich auf den Start sowie auf eine gefüllte Halle bei den Heimspielen und hoffen, nochmal ein Stück mehr „Normalität“ in den Alltag, der von der Flut betroffenen Menschen, zu bringen! Ein Dank an dieser Stelle an alle Sponsoren, die trotz oder gerade wegen der Flut die Arbeit der Abteilung Handball weiterhin unterstützen!

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