Spielberichte

Verletztenmisere hält an: TSV erwartet Dietmannsried / Altusried - 16.11.2018

 

Aktuell liegt der TSV Simbach auf Tabellenplatz 5, punktgleich mit TuS Fürstenfeldbruck II und dem TSV Herrsching. Grund dafür ist die Niederlage vom vergangenen Wochenende, wo eine TSV-Rumpftruppe in Herrsching gekämpft hat, aber wieder einen personellen Nackenschlag einstecken musste.

Jedoch ist die Tuchfühlung zur Spitze nicht abgerissen:

Bei einem Sieg könnten die Mannschaft von Trainer Elmar Voll sogar auf Platz 2

vorrücken, aber die Voraussetzungen dafür sind schwierig: Max Findl wird nach

der schweren Knieverletzung am letzten Spieltag in Herrsching länger ausfallen.

Diese große Lücke wird akut Leopold Petschl schließen, der sich ob der

Personalmisere bei den Innstädtern sofort bereit erklärt hat, wieder am

Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen: Bereits am kommenden Wochenende wird

der ehemalige Goalie der Simbacher Zweiten neben Stefan Babisch auf der Platte

stehen.

Kapitän Fabian Schwibach laboriert noch an seinen Bänderriß am Knöchel. Ein Einsatz wäre äußerst wünschenswert, jedoch eher unwahrscheinlich. Mit Hinblick auf den Rest der Saison wird man in der Begutachtung der Situation nach dem Abschlusstraining auch sorgfältig abwägen müssen. Als Backup wird sich TW-Trainer Andreas Hillinger wieder bereit halten.

Positiv hingegen ist, dass Martin Kavka und Jonas Hennersberger wieder dabei

sein werden. Dazu kommen auch wieder die Youngster aus der A-Jugend Tobias

Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff.

Aber es liegt ein schweres Stück Arbeit vor Elmar Voll und den Seinen: Die Gäste und Schützlinge von Trainer-Duo‎ Christian Hutner und Patrick Haas zeigten zuletzt ansteigende Form. Aus den letzten beiden Allgäu-Derbys hat das Team um Toptorschützen Michael Feigele 3 Punkte geholt:

In der letzte Woche zuhause gegen Ottobeuren ein Remis, vor zwei Wochen

gegen Immenstadt einen Sieg. Der aktuelle Tabellenplatz 11 zeigt auch nicht das

Leistungsvermögen dieser körperlich starken Truppe – so wird sich der TSV auf

einen heißen Tanz einstellen dürfen.‎ Anpfiff ist am Samstag den 17. November

um 18.00 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Bereits um 11:15 empfängt die weibliche D-Jugend des TSV Simbach zum Lokalderby den TV Altötting, danach um 12:45 tritt die ‎männliche D-Jugend gegen den gleichen Gegner an. Die Landesliga-Time beginnt um 16:00, wenn die Damen des TSV Simbach im Spitzenspiel der Landesliga Süd gegen den Tabellennachbarn und Drittplatzierten TSV Vaterstetten auflaufen.

Beide Teams sind punktgleich und nur durch 2 Tore Differenz getrennt, wobei

Simbach Vorteile in der Offensive hat, die Vaterstettener aber die robustere

Defensivabteilung stellen.

Niederlage in Herrsching kostet Simbach Platz 3 - 11.11 2018

Max Findl muss mit Knieverletzung vom Platz

 

Es war das erwartet schwere Spiel für den TSV beim Ligakonkurenten am Ammersee. Trotz mehrmaligem Rückstand kämpften die Innstädter, konnten aber mit dem Ersatzkader das Tempo nicht mitgehen und machten sich das Leben durch überhastete Abschlüsse schwer.

Die Mannschaft von Trainer Elmar Voll geriet zu Beginn schnell mit 3 Toren in Rückstand.

Bereits in der elften Spielminute zückte Voll die grüne Karte zum Teamtimeout.

Diese kurze Pause war die Gelegenheit für einen Reset, was bereits zwei Minuten

später zu einem ausgeglichenen Spielstand verhalf. Maßgeblich an der Aufholjagd

beteiligt war zu diesem Zeitpunkt Torhüter Max Findl, der Zug um Zug die Bälle

von Herrsching parierte. Den ersten Führungstreffer für Simbach, eingeleitet

wieder von Findl durch einen Steilpass, erzielte Tim Manthey. Die Niederbayern

gewannen immer mehr die Oberhand, wurden aber durch die Nr. 10 aus Herrsching,

Nicholas Emmrich, durch schnelle Rückraumtore stets ausgebremst. Andreas Brand

stellte nach schönem Anspiel von Merdanovic auf die erste, und leider einzige,

2-Tore-Führung für Simbach. Trotz zahlreiche vergebener Chancen machte es den

Anschein dass der ersatzgeschwächte Kader nicht nur gut mithalten kann.

Herrsching rang um Struktur was sich deutlich an der in Minute 20 vergebenen Doppelchance zeigte, Max Findl glänzend, erst der unmittelbar dritte Wurf auf das Simbacher Gehäuse brachte die Simbacher aus dem Tritt. Torwart Findl lag am Boden und hielt sich schmerzverzehrt das Knie - Ende nach 20 Minuten. Es war das selbe Knie an dem er schon einmal einen Kreuzbandriss kurierte. Für eine erste

Diagnose war es noch zu früh, aber es muss wohl mit einem längeren Ausfall

gerechnet werden. Ein extrem bitterer Schlag für Max Findl und ebenso für das

Team der Innstädter. Das Vorhaben ohne Verletzungen aus Herrsching nach Hause

zu reisen war ab diesem Moment ebenso dahin wie die Führung des TSV.

Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren wieder Spiel und Ergebnis für sich

gestalten. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff übernahmen die Mannen von Armin

Herle wieder die Führung und bauten diese mit einem Kempa-Trick auf drei Tore

aus. Simbach trat, immer noch geschockt von Findl’s Ausfall, den Gang zu Kabine

an.

Nach dem Wiederanpfiff dann der erste Einsatz von Andreas Friese, der für Andreas Hillinger am Kreis nach nur 15 Sekunden in der zweiten Halbzeit den ersten Treffer

markierte. Friese im Wechsel mit Lukas Monz der durch aggressive Verteidigung

die Defensive sichtlich belebte. Die Gäste kämpften und hatten auch die

Möglichkeit zum 15:14 Anschlusstreffer. Leider blieb es bei der Möglichkeit und

Herrsching stellte im Anschluss die 3-Tore-Führung wieder her. Auch Torhüter

Stefan Babisch bekam immer mehr Zugriff auf die Partei und konnte mehrmals

einen noch höheren Rückstand verhindern.

Trotzdem schwanden die Kräfte beim Simbacher Team was sich sowohl in der Abwehrarbeit aber auch in der nachlassenden Ordnung im Angriff zeigte. Zu viele

unvorbereitete Würfe auf den Kasten der Herrschinger und nachlassende

Rückwärtsbewegung verhalfen den Hausherren nach einem abgefälschten Ball zur

ersten 4-Tore-Führung. Herrsching erkannte die Situation und war mit breitem

Kader in der Lage das Tempo hoch zu halten. Simbach konnte dem nichts

entgegensetzen und musste zusehen wie die Tordifferenz anwuchs. Joker Marius

Schachinger setzte in der Schluss-Viertelstunde noch mal läuferische Akzente

und konnte mit seinem Doppelpack auch eine höheren Abstand verhindern. Fünf

Minuten vor dem Ende ergab sich noch mal die Chance auf 3 Tore zu verkürzen,

jedoch war der Ball nicht mehr gewillt ins Netz zu gehen und die letzte Chance

für Simbach eine Wende herbeizuführen war dahin. Herrsching schraubte das

Ergebnis noch auf eine 6-Tore-Führung bevor die Unparteiischen und die

Schlusssirene das Spiel beim 26:20 beendeten.

Engagement kann man dem Simbacher Team nicht absprechen, es wurde gefightet bis zum Schluss. Es war einen unnötige Hektik mit der sich die Gäste das Leben selbst schwer gemacht haben. Man hätte das Match sicher offener gestalten können, aber um Zählbares vom Ammersee mitzunehmen muss man nicht nur nominell einen vollen Kader mitbringen. An dieser Stelle noch mal einen großen Dank an die

Junggebliebenen die sich das TSV Trikot noch mal überzogen und voller Elan ihr

Können erneut unter Beweis stellten: Lukas Monz, Andreas Hillinger, Andreas

Fries und Thomas Schmidtke.

Kommende Woche geht es dann wieder zuhause um wichtige Punkte, Dietmannsried/Altusried wird die Reise an den Inn antreten. Die Mannschaft rangiert nach diesem Wochenende auf dem 7. Tabellplatz und versucht die Abstiegsränge hinter sich zu lassen.

Auf heimischer Seite wird sich die Personalsituation dann wieder etwas

entspannt haben. Es werden nicht nur die verletzungsbedingt geschonten

A-Jugendlichen wieder mit von der Partie sein, auch die aus beruflichen Gründen

fehlenden Spieler werden wieder zum Kader stoßen.

Den Verletzten wünschen wir rasche und vollständige Genesung, allen voran Max Findl und Fabian Schwibach. Schwibach wird voraussichtlich nach überstandenen Bänderriß wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.

Zu guter Letzt noch eine Dank an die mitgereisten Fans sowie der Damenmannschaft die die Simbacher Jungs lautstark unterstützten!

Mit Allstar-Team zum Ammersee: Simbach reagiert auf  Verletzten-Misere kommt aber mit vollem Kader - 11.11.2018

 

Nach der Heim-Partie gegen Dachau hat sich die Personalsituation

beim Tabellendritten massiv verschlechtert: Nur noch eine gute Hand

unverletzter Feldspieler stehen Simbachs Cheftrainer Elmar Voll zur Verfügung,

wenn es am kommenden Wochenende nach Herrsching geht. Vor diesem Hintergrund wurde noch Anfang der Woche beidseitig nach einem Ersatztermin

gesucht,‎ leider vergeblich, aber a‎n dieser Stelle ein ausdrücklicher

Dank an die Abteilungsführung von Herrsching für das offenen Ohr.

Mit der Mannschaft von Trainer Armin Herle und Co-Trainer Conny

Herz wartet erneut ein robustes Team auf die Innstädter. Herrsching hat sich

seit Jahren in der Landesliga etabliert, verfügt über einen breiten,

ausgeglichenen Kader und ein solides Spielniveau. Heraus stechen der Toptorschütze Sebastian Kircher sowie der 7-m Spezialist: Fabian Sörensen. Ihre

Leistungsstärke und ansteigende Form haben die Herrschinger bewiesen: Aus den

letzten drei Spielen schlagen zwei deutliche Siege gegen TV Immenstadt und TSV

Haunstetten II sowie ein Remis beim TSV Ottobeuren zu Buche.

Inzwischen hat sich die Anzahl der einsatzfähigen‎ Spieler wieder leicht erhöht, u. a. wird Sanel Merdanovic und TW Stefan Babisch wieder auf der Bank platznehmen, beide aber nicht 100% fit und eher als Backup für denErnstfall geplant. Eine Auffüllung des Kaders mit den Simbacher Herren 2 kann nicht stattfinden, da diese ihr Auswärtsspiel beim MTV Ingolstadt II bestreiten. Entgegen den Erwartungen ‎wird auch wird keiner der Youngster aus der A-Jugend mit von der Partie sein. Trotzdem werden die Niederbayern mit einer nominell voll besetzten Mannschaft an den Ammerseereisen.

Solch ungewöhnliche Zeiten erfordern dann auch ungewöhnliche

Maßnahmen: Nachdem letzte Woche bereits Manager Wolfgang Münzer auf der Bank Platz genommen hatte, wird Lukas Monz seine bisher einjährige Handballabstinenz unterbrechen und mit seinem nun schon vierten Comeback den Kader verstärken.

Ebenso wird Ex-Coach der Herren, Andreas Friese – vielen noch besser bekannt

als Andreas Röß - nach 7 Jahren für den Verletzten Kapitän Fabian Schwibach

wieder als Aktiver auf der Platte stehen.

Oldcomer Nummer 3 ist Thomas Schmidtke - aus sportlicher Sicht

wahrscheinlich die schillerndste Personalie im Simbacher Notfallplan. Nach

seiner Laufbahn im Handball war Schmidtke in den vergangenen Jahren als

Quarterback der TSV Kirchdorf Wildcats in der 1. und 2. Bundesliga erfolgreich

unterwegs. Wer aber denkt, das wäre schon alles, was die Innstädter zu

bieten haben, hat falsch gedacht!‎ Auch der ehemalige Kreisspieler der

Simbacher Ersten, Andreas Hillinger, wird dieses mal wieder Feldluft

schnuppern.

Was hier sehr spaßig anmuten mag und sich fast wie eine Geschichte zum 1. April liest, hat aber einen bitterernsten Hintergrund: Die Marschroute für dieses Spiel ist klar „keine weiteren Verletzungen“, das Ergebnis ist hier nachrangig. Eine Niederlage wäre kein Beinbruch, auch wenn die Innstädter sicher Boden im Rennen um die Spitzenplätze in der Liga verlieren.

Hier bereits ein großer Dank an alle Junggebliebenen, die sich

die neue Uniform noch mal überstreifen und am 9. Spieltag ihren Handball-Mann

stehen. Den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung, um die Erfolgsserie

des TSV bald fortsetzen zu können.

Arbeitssieg: Simbach schlägt Dachau 28:26 - 05.11.2018

 

Der Samstagnachmittag schien ganz gut zu laufen: Die Simbacher Damen hatten gerade ihr Spiel gewonnen, Manager Wolfgang Münzer hatte zur Freude der Zuschauer als Ersatz-Goalie auf der Auswechselbank Platz genommen und die Herren, die zwar auf Top-Scorer Sanel Merdanovic, Marius Schachinger und Max Findl verzichten mussten, fanden einen guten Zugang und lagen nach den Doppelpacks von Tim Manthey und Andreas Brand schnell 4:2 in Front.‎ Dann aber nahm der Nachmittag eine ganz andere Wendung. Die Simbacher verloren schlagartig ihre Linie: Zu wenig Bewegung ohne Ball gegen eine offensive-Gäste-Abwehr und leichtfertige Ballverluste ermöglichten den Gästen 6 Treffer in Serie.‎ 4:8 und Simbach stand mit dem Rücken zur Wand. Ohne die ordnende Hand von Merdanovic fanden die Gastgeber keinen Weg in die Partie und liefen ständig einem 4 Tore Rückstand hinterher.

Mit zunehmender Dauer schienen zudem dem Simbacher Mini-Kader auch die Kräfte zu schwinden, zumal die Gäste eine mehr als robuste Gangart an den Tag legten. Bei 12:15 pfiffen die Unparteiischen zur Halbzeit, auf den voll besetzten Rängen im Rund der Richard-Findl-Halle breitet sich ein ungutes Gefühl aus. Zu weit weg schien die Leistung des Heimteams von dem, das für eine Wende nötig war.‎ Nach dem schwachen ersten Durchgang verlief auch der Start in Hälfte zwei nicht besser: Die Hausherren kamen nicht in Tritt und die Gäste richteten sich beim 16:20 schon auf einen Auswärtssieg ein. Aber die Mannschaft von Trainer Elmar Voll ließ die Köpfe nicht hängen und stemmte sich beherzt gegen die drohende Niederlage. Stefan Babisch parierte von einem Moment auf den anderen alles, was in Richtung des Simbacher Gehäuses kam, die Youngster Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf sowie der schnelle Denis Basagic setzten sich zunehmend besser gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste durch und Routinier Chris Schrädobler schraubte einen Strafwurf zum 20:20 in die Maschen.‎ Ein Ruck ging durch die Mannen um den angeschlagen Kapitän Fabian Schwibach, die scheinbar begannen, zweite ‎Luft zu atmen. Es gab wieder ein Spiel!Martin Kavka, der zuletzt nur als Backup fungierte, machte zusammen mit Fabian Schwibach in der Defensive Betrieb und übernahm auch in der Offensive zunehmend mehr Verantwortung. Sein Treffer zum 21:20 nach einer Dreiviertelstunde bedeutete die erste Führung der Hausherren seit der 10. Spielminute. Damit schien endgültig eine Last abgefallen zu sein: Während die Gäste nun immer mehr die Konzentration verloren und mit überhasteten Abschlüssen und übermotivierten Aktionen in Hektik verfielen, kamen die Simbacher in den Flow. Basagic, Kavka und Schrädobler stellten auf 26:22 und Tobias Schimpf netzte zum entscheidenden 28:24 ein. Die Gäste konnten in den Schlussminuten noch auf 28:26 verkürzen, aber der Sieg für die Simbacher war bereits eingetütet.

Wenig glanzvoll, aber mit einer Energie- und Willensleistung drehen die Innstädter binnen 15 Minuten eine Partie, die rund 350 Zuschauern zwar nicht die handballerischen Highlights, dafür aber nervenzerreißende Unterhaltung bot. Mit nun 13:3 Punkten bleiben die Innstädter als Dritter auf Tuchfühlung zum Spitzen-Duo, bei dem im direkten Duell Anzing (16:0 jetzt Punkte) gegen Allach (jetzt 14:2 Punkte) die Oberhand behielt.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Wolfgang Münzer; Feld: Vitus Baumgartner (5), Tobias Schimpf (3), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2/2),‎ Andreas Brand (5), Marin Kavka (4), Denis Basagic (4), Julian Henzel, Tim Manthey (3/1), Fabian Schwibach (2).

Konzentration gefragt: Simbacher Handballer empfangen Dachau - 01.11 2018

 

Die Konzentration hoch zu halten wird der erste Schritt zum Erfolg sein, wenn der aktuelle Tabellendritte aus Simbach den Tabellenvorletzten aus Dachau empfängt.

Die Dachauer Stadtwaldherren des Trainer-Duos Marc Thieme und Wolfgang Deichl konnten bislang nur 2:12 Punkte einfahren – allerdings muss man konstatieren, dass sie eigentlich immer nah dran waren: 2 Tore Differenz gegen Altenerding, 2 Tore gegen Ottobeuren, 3 Tore gegen Immenstadt – der ASV Dachau könnte mit ein bisschen Glück deutlich besser dastehen und entspannt im Mittelfeld der Liga seine Kreise ziehen.

Die Hauptprotagonisten bei den Gästen sind ihr aktueller Toptorschütze Matthias Fuchs und der Rechtsaußen und 7m-Spezialist Ferdinand Hauß – beide sehr torgefährlich und somit auf dem Radar der Innstädter.

Damit sollte den Mannen von Trainer Elmar Voll klar sein, dass es ein fataler Fehler wäre, den Gast zu unterschätzen: Rein aufgrund des Tabellenstandes wurde noch kein Spiel gewonnen und der TSV hatte zuletzt in der vergangenen Spielzeit viele unliebsame Erfahrungen mit den Hinterbänklern zu machen.

Personell kann der Simbacher Chef-Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen: Julian Henzel wird sein erstes Heimspiel diese Saison bestreiten und auch Chris Schrädobler wird nach überstandener Grippe wieder zum Kader stoßen. Auch die sie Youngster Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner werden wieder dabei sein. Verzichten muss Elmar Voll auf Marius Schachinger sowie auf Torhüter Maximilian Findl, der beruflich verhindert ist.

So ist angerichtet für ein gutes Handball-Wochenende, Anpfiff  für die Herren ist um 18.00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:00 empfängt die weibliche A-Jugend die HSG Freising-Neufahrn und um 16:00 kommt es zum ersten Kräftemessen zwischen Simbach und Dachau, wenn die Damen von Trainer Jost Brand und Sabine Monz auflaufen.

TSV Simbach setzt sich im Endspurt mit 26:22 durch - 31.10.2018

 

Eine packende Partie lieferten sich der TSV Ismaning und der TSV Simbach in der Handball-Landesliga Süd, wobei sich die Innstädter erst in den letzten zwölf Minuten entscheidend zum 26:22-Sieg durchsetzen konnten. Damit untermauerten Fabian Schwibach und seine Teamkollegen den dritten Tabellenplatz.

Lange Zeit verlief die Begegnung beim Bayernliga-Absteiger ausgeglichen. Simbach ging zwar mit 2:0 in Führung, konnte sich aber nie mit mehr als zwei Toren absetzen. Immer wieder gelang den Hausherren der Ausgleich. Nach dem 13:13 zur Halbzeit ging es bis zum 20:20 ausgeglichen weiter. Dann gelang es den Simbachern mit einem schier unfassbar haltenden Max Findl im Tor, Fangquote über 80 %, sowie den Treffern von Merdanovic, Kavka, Manthey und Schachinger den entscheidenden Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Eigentlich wäre Findl nach einem brachialen Kopftreffer gar nicht mehr zum Einsatz gekommen aber durch die rote Karte für TW Stefan Babisch 15 Minuten vor Spielende gab es keinen anderen Weg, der aber an diesem Abend gezwungener Maßen genau der richtige war! Am Ende stand dann ein 26:22-Erfolg zu Buche

 

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Sanel Merdanovic (5), Tim Mathey (5), Denis Basagic (4), Martin Kavka (3), Marius Schachinger (3), Fabian Schwibach (2), Jonas Hennersberger (2), Thomas Klampfer, Andreas Brand

Siegesserie hält auch gegen HT München - 29.10.2018

 

Am Sonntag  28.10.18 ging es für sie männliche A-Jgd nach München zum Spiel gegen HT München.

Mit 30:27 gewann man zum 4. Mal im 4.Spiel dieser Saison und bleibt als einzige Mannschaft ungeschlagen.

Dabei standen die Vorzeichen nicht besonders gut. Mit Vitus Baumgartner, Sebastian Reichinger und Christoph Simböck fehlten gleich 3 Spieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt. Die verbliebenen Jungs ließen deren Fehlen jedoch bald vergessen. Mit hohem Einsatz und einem unbändigen Siegeswillen kämpften sie wirklich vorbildlich. Die Abwehr stand sehr gut, man packte konsequent zu, half seinem Nebenmann gut aus und zwang, den bis dato stärksten Gegner, zu Abschlüssen aus dem Halbfeld. Im Angriff machte man es sich selbst schwer. Man agierte zu ungeduldig, schloss überhastet und teilweise unvorbereitet ab. Zudem ließ die Chancenauswertung auch zu Wünschen übrig. Zu häufig scheiterte man an dem starken Torhütergespann von HT München. Das verhinderte, dass das Spiel bereits  frühzeitig zu Gunsten unserer A-Jugend kippte. So hatte man beim Stand von 12:8 kurz vor der Halbzeit mehrfach die Gelegenheit auf 5 Tore davon zu ziehen, versäumte dies jedoch teilweise fahrlässig und so wechselte man mit 13:11 die Seiten. In der 2. Halbzeit zollte man dem hohen Tempo und dem körperlichen Einsatz Tribut, sodass das Spiel stets knapp blieb. Der Gegner konnte aber stets mit 1 bis 2 Toren auf Distanz gehalten werden. Kurz vor Schluss versuchte es  HT München noch mit einer Manndeckung unserer Rückraumspieler. Die verbliebenen Spieler bewegten sich sehr gut und fanden immer wieder den freien Mann. So gewann man am Schluß verdient mit 30:27. Aus einer homogenen Mannschaft stach diesmal Andreas Neigum heraus, der auf der ungewohnten Rückraumposition am Ende 9 Treffer zum Sieg beisteuerte.

München Wochen gehen auswärts weiter: Simbach reist nach Ismaning - 25.10.2018

 

Nach dem Sieg gegen die HT München aus dem Münchner Süden geht es für die Handballer des TSV nun auswärts in den Münchner Norden, Gegner diese Woche: Der TSV Ismaning.

Ismaning ist in der letzten Saison mit 11:41 Punkte als Tabellenletzter aus der Bayernliga abgestiegen und hat von den Absteigern – Ismaning, Allach, Anzing und Ottobeuren – bislang den schwersten Start in die Landesliga gehabt. Von den bislang 6 Spielen diese Saison haben die Münchner 3 gewonnen, als Verlierer mussten sie in den Partien gegen Allach, Ottobeuren und den Aufsteiger Fürstenfeldbruck II vom Platz. Mit 6:6 Zählern rangieren die Mannen um Trainer Rudi Heiss, der nach dem Abstieg Thomas Eck beerbt hat, auf Rang 10 und hinken ihren eigenen Ansprüchen und dem Aufwand etwas hinterher: Das Betreuerteam der Herren besteht aus - Sage und Schreibe - 11 Personen, vom Athletiktrainer, Torwarttrainer bis zum Physiotherapeuten und Teamarzt ist alles in doppelter Ausführung vorhanden – damit muss das Ziel die schnellstmögliche Rückkehr in das bayerische Handball-Oberhaus heißen. Toptorschütze der „Isis“ ist Dominik Langer. Der wurfgewaltige Rechtshänder belegt aktuell Rang 8 der Torschützenliste und hat in 5 Spielen 31 Feldtore erzielt.

Simbach wird sich strecken müssen, um Zählbares mitzunehmen – zumindest wird mehr Konzentration gefordert sein, als letzte Woche zuhause gegen Unterhaching.

Personell kommen die Innstädter schwer auf die Beine: Youngster Erwin Scheff ist verletzt. Gerissene Außenbänder‎ im Training letzte Woche bedeuten mindestens 4 Wochen Pause. Auch das Comeback von Julian Henzel verzögert sich weiter: Im Training hat sich der Linkshänder erneut eine Verletzung am Daumen zugezogen, ein Einsatz ist mehr als fraglich.‎ Trotzdem ist Erklärtes Ziel, dem Bayernliga-Absteiger 2 Punkte in der heimischen „Hölle Süd“ abzuluchsen und als Sieger nach Simbach zurück zu reisen.

Schwerer als nötig: Simbach siegt mit viel Aufwand gegen Haching - 20.10.2018

 

Erleichterung im weiten Rund der Simbacher Richard-Findl-Halle, als die beiden Unparteiischen Yannick Haas und Sebastian Wilken gegen 19:40 Uhr zum Spielende pfiffen. 27:24 für die Innstädter stand auf der Anzeigentafel - und damit ist bereits auch das Wichtigste gesagt: 2 weitere Punkte und Tuchfühlung zur Tabellenspitze, nach einem Spiel, in dem die Innstädter Vieles hätten einfacher haben können.

Verheißungsvoll lief der erste Durchgang: Zwar konnte Julian Henzel nach dem Abschlusstraining nicht zum Comeback auflaufen und auch Chris Schrädobler war nur für Strafwurf-Einsätze zu haben, dafür aber konnte Kapitän Fabian Schwibach trotz seiner Blessuren aus dem Anzing-Match spielen. Eine wichtige Personalie, denn am Ende standen für den Simbacher Kapitän nicht nur 7 Treffer auf dem Zettel, sondern auch eine hervorragende Abwehrleistung, die im Laufe der Partie enorm wichtig sein sollte. Aber der Reihe nach: Simbach begann schwungvoll, die Hintermannschaft sicher, der Angriff um die Achse Merdanovic, Basagic und Schwibach zu flink für die Defensive der Münchner Gäste. Schnell führten die Innstädter mit 8:4 nach einer Viertelstunde, nach 25 Minuten netzte der schnelle Denis Basagic zum sicheren 14:7 ein. Ein entspannter Handball-Abend schien seinen Lauf zu nehmen. Die Gäste hielten jederzeit kämpferisch toll dagegen, hatten jedoch spielerisch keine Mittel, die Gastgeber zu gefährden. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit schlich sich jedoch der Schlendrian auf Simbacher Seite ein. Vermutlich wurden die Beine der Protagonisten etwas müde, denn nun konnten die Gäste Tor um Tor aufholen, während den Innstädtern der Erfolg versagt blieb. 14:10 nur noch der Zwischenstand, als die beiden Schiedsrichter zum Pausentee pfiffen.

Nach dem Seitenwechsel reagierte Simbachs Trainer Elmar Voll und entlastete seine erste Sechs durch Martin Kavka und die beiden Youngster Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf, die gefällig kombinierten, aber der Faden war irgendwie gerissen. Ohne die erleichternden Torerfolge sahen die Simbacher nun Haching auf dem Vormarsch und sich selbst zunehmend mit dem Rücken zur Wand: Nach 40 Minuten stand es 18:17 und die Gäste hatten mehrfach die Möglichkeit, auszugleichen, zumal Simbach am Samstag die besten Chance auf einfache Tore durch schnelle Gegenstöße großzügig liegen ließ. In dieser Phase rettete Torhüter Stefan Babisch den Simbachern aber mit tollen Paraden das Fell und Fabian Schwibach und Tim Manthey trieben die Kollegen an, mit vollem Einsatz dagegen zu halten. Durch die Abwehr gestärkt konnten die Routiniers Schrädobler und Merdanovic für die Simbacher wieder auf 20:17 stellen und dem Spiel mehr Halt geben. Die Gäste versuchten auch mit Manndeckungen gegen die Simbacher Rückraumspieler alles, das Blatt doch noch zu wenden und das Spiel steuerte auf eine hektische Endphase zu. Erst als Sanel Merdanovic einen Strafwurf locker am Gästekeeper vorbeidrehte und auf 26:22 stellte, war das Spiel entschieden. Simbach gewinnt mit 27:24 verdient, aber mit mehr Aufwand, als nötig - und nächste Woche steht mit dem Bayernliga-Absteiger TSV Ismaning das nächste Münchner Team auf dem Plan.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl; Feld: Vitus Baumgartner (1), Tobias Schimpf (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (5/4), Andras Brand, Sanel Merdanovic (6/1), Martin Kavka, Denis Basagic (4), Marius Schachinger, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (7)

Herren 1 - 19.10.2018

Öfter mal was Neues: TSV empfängt HT München

 

Nach der bitteren Niederlage gegen Spitzenreiter Anzing am letzten Wochenende geht es für die Simbacher Handballer nun gegen einen völlig neuen Gegner – zumindest auf dem Papier. Mit dem HT München – wobei HT für Hachinger Tal steht – gibt ein formal neues Team seine Visitenkarte in Simbach ab. HT ist die Nachfolge der SpvGG Unterhaching und hat folglich eine auf den ersten Blick nicht erkennbare, aber sehr lange Handball-Tradition. Die beiden Bayern- und Regionalliga-Urgesteine aus Unterhaching, Johannes Borschel und Gregor Christoforis, ehemals herausragender Kreisläufer sowie ein Spitzen-Spielmacher, sind für die Mannschaft verantwortlich, in der die Topscorer Michael Epp im Rückraum und Alexander Schulze am Kreis heraus ragen. Die Münchner haben 2 der letzten 3 Partien gewonnen, letzte Woche aber deutlich eine Abfuhr gegen Ottobeuren erlitten.

Für Simbach ist es wichtig, nun mit einem Doppelpunkt gegen die an Rang 10 gelisteten Gäste Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu halten. Personell gibt es allerdings Sorgen bei den Innstädtern: Thomas Klampfer ist beruflichen verhindert, Kapitän Fabian Schwibach ist angeschlagen. Eine Verletzung am linken Ellenbogen aus dem Match gegen Anzing macht seinen Einsatz unsicher. Damit müsste ihn Andreas Brand am Kreis ersetzen. Bei Julian Henzel ‎wird das Abschlusstraining zeigen ob er nach seiner langen Verletzungspause wieder einsatzbereit sein wird. Henzel hatte sich im Pokalspiel Ende Juli gegen SV Wacker Burghausen die Mittelhand gebrochen und konnte seither kein Spiel bestreiten - es wäre somit der erste Einsatz für ihn in dieser Saison.

Anpfiff ist um 18:00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Der Landesliga-Spieltag Simbach – München startet bereits um 14:00 mit der männlichen A-Jugend des TSV Simbach, die den TSV Schleißheim zu Gast hat. Um 16:00 treffen die Landesliga-Damen ebenfalls auf die HT München.

DieGrenzen aufgezeigt bekommen - 15.10.2018

 

Handball-Landesliga Süd: TSV Simbach unterliegt imSchlager gegen SV Anzing klarmit 17:25

Große Enttäuschung und Ernüchterung beim TSV Simbach! Im Schlager der Handball-Landesliga Süd musste das Team von Trainer Elmar Voll gegen den SV Anzing eine unerwartet deutliche 17:25 (9:10)-Niederlage hinnehmen. Entscheidender Faktor – je nach Sichtweise: Auf der einen Seite bei den Einheimischen die eklatante Abschluss-Schwäche, auf der anderen Seite beim Bayernliga- Absteiger ein alles überragender TMLucas Scharder. „Das haben wir uns natürlich völlig anders vorgestellt. 14 Hundertprozentige vergeben und drei Siebenmeter nicht verwandelt, da kannst du einfach nicht gewinnen“, machte Trainer Elmar Voll die katastrophale Tor-Ausbeute als größtes Defizit aus, „aber ich bin auch mit der Abwehrarbeit überhaupt nicht einverstanden. Die ganze Einstellung hat nicht gepasst. Vieles zu lasch, zu langsam, zu pomadig. InOttobeuren – da haben alle gebrannt.“ Dass es amEnde so klarwerden würde, das kam selbst für Gäste- Coach HubertMüller etwas unerwartet, denn „ich wusste zwar schon, dass wir gut drauf sind, aber in Simbach ist es immer schwierig. Wir waren jedoch in der Deckung stärker, hatten die bessere Physis, wollten den Gegner so müde machen, technische Fehler und leichte Ballverluste provozieren – und das ist uns gelungen. Schließlich sind wir um einen Tick cleverer gewesen.“ Starker Simbacher Beginn im Duell der bis dahin Ungeschlagenen, der Dritte spielte gegen den Zweiten. Tim Manthey, Sanel Merdanovic, Andreas Brand, Martin Kavka und Chris Schrädobler netzten ein – 5:2 (14.). Doch dann war der Gast „warm“ und imSpiel, packte hinten in der Abwehr zu, wobei die Innstädter mehrfach an TM Lucas Scharder scheiterten, und trafen vorne immer wieder durch Florim Hoxha, der kaum in den Griff zu bekommenwar. Anzing erzielte fünf Treffer am Stück zum 5:7 (19.). Die Innstädter wehrten sich erfolgreich, glichen aus, beide Teams noch auf Augenhöhe die Partie blieb eng. Pause: 9:10, alles offen. Aber dann! Simbach in der Abwehr bei weitem nicht mehr so präsent, dazu technische Fehler und leichte Ballverluste, zwar weiter zahlreiche Top-Gelegenheiten, doch bei TM Lucas Scharder war Endstation. Der Bayernliga- Absteiger hielt in dieser entscheidenden Phase das Niveau unverändert hoch, nutzte die Möglichkeiten, setzte sich Zug um Zug ab – 17:12 (43.). Als Fabian Schwibach und Marius Schachinger – wieder mal – am Gäste- Schlussmann scheiterten und Marinus Limbrunner in Unterzahl ins Schwarze traf, war die Partie zu Gunsten des Gastes entschieden. Der „Rest“ – Formsache für den SV Anzing, der jetzt dank der besseren Tor-Differenz vor dem ebenfalls verlustpunktfreien TSV Allach das Klassement anführt. Hingegen ist der TSV Simbach nach der ersten Saison-Niederlage auf Rang vier zurück gefallen.

 

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Max Findl. – Feld: Thomas Klampfer (2), Vitus Baumgartner, Tobias Schimpf (1), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (1), Sanel Merdanovic (4/2), Martin Kavka (2), Denis Basagic (1), Marius Schachinger, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2).

 

SV Anzing, Tor: Lucas Scharder, Fabian Fiedler. – Feld: Florian Ehrenstorfer, Jonathan Limbrunner (1), Sebastian Erber, Florim Hoxha (11/3), Philipp Batzer (4), Jonas Kiefel (1/1), Nikolaus Hawranek (2), Marinus Limbrunner (2), Fabian Schuhbauer (1/1), Christoph Mayer (3), Jakob Rappold.

 

Quelle: PNP - Michael Hausladen

 

Spitzenspiel in Simbach: Simbach als Dritter empfängt den Tabellenzweiten SV Anzing - 11.10.2018


Nach dem Allgäu-Ausflug der letzten Woche geht es für Kapitän Fabian Schwibach und die Simbacher wieder zu Hause zur Sache:‎
‎Im Kräftevergleich der noch ungeschlagenen 4 Teams kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Bayernliga-Absteiger SV Anzing, Die Münchner hatten mit dem drittletzten Platz nur knapp den Ligaerhalt verpasst und gehören unbestreitbar zum engen Kreis der Titelaspiranten und somit die Plätze zum Wiederaufstieg.
Anzing gastierte bereits letztes Jahr beim  Final-Four des bayerischen Handballpokals in Simbach, hatte damals das Spiel gegen MTV Ingolstadt knapp mit 35:32 gewonnen , aber im Finale gegen TSV Friedberg deutlich mit 23:32 verloren. Der Spiel Modus hatte einen direkten Vergleich mit Simbach ‎nicht vorgesehen.
Somit kommt es zum erste regulären Kräftemessen zwischen den beiden Mannschaften in der Landesliga.
Bislang hatten beide Teams ihre Stärke in der Offensive, die solidere Abwehrarbeit konnten bislang die Münchner abliefern: Mit nur 78 Gegentreffern stellen sie die aktuell beste Hintermannschaft der Liga.
‎Den Angriff der Anzinger bestimmt Florim Hoxha, der Rechtsaußen/Rechtshalbe geht auch in dieser Spielzeit für Anzing auf Torejagd und war mit seiner Agilität und Wendigkeit in der letzten Bayernliga Saison die Nummer 2 der Torschützenliste. 
Für Simbach wird der Weg zum Erfolg nur über Kampf und Einsatz führen – da kommt gerade recht, dass sich die Personalsituation auf Simbacher Seite wieder komfotabler gestaltet: Neben Andreas Brand kommen auch wieder Martin Kavka sowie die Youngster Tobias Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff dazu. Einzig Jonas Hennersberger muss aus beruflichen Gründen pausieren. 
Die Marschroute ist nach Simbachs Cheftrainer Elmar Voll  klar: "Voll"-Gas! Mit einer konzentrierten Abwehrarbeit wie in Ottobeuren und hoher Laufarbeit sind Punkte drin – und das ist das erklärte Ziel. 
Anpfiff ist um 18:00 in der Simbacher Richard Findl Halle,

Bereits um 14:00  treffen die Herren II im Lokalderby auf den VfL Waldkraiburg , um 16:00 wollen die Simbacher Damen um Trainer Jost Brand wieder zurück in die Erfolgsspur.
Am Sonntag ist dann Tag der Jugend: Um 09:45 trifft die männliche D-Jugend auf den SVW Burghausen, um 11:15 empfängt die männliche B-Jugend den VfL Waldkraiburg. Weiter geht es um 13:00  mit der weiblichen B-Jugend gegen den SV Pullach, um 14:45 misst sich die männliche C-Jugend mit dem SV Anzing und den Schlusspunkt setz um 16:30 die männliche A-Jugend in der Landesliga gegen die HSG Freising-Neufahrn.

TSV Simbach behält die weiße Weste - 08.10.2018

 

Der TSV gewinnt das dritte Spiel der jungen Landesliga in Ottobeuren 28:29 und bleibt auf Platz 3 der Tabelle.

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die Allgäuer Absteiger aus der Bayernliga aber Simbach kann trotz des Personalengpasses, dank einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung, als Gewinner aus der Partie gehen.

Mit gedämpften Erfolgsaussichten trat man aufgrund des kurzfristigen Personalmangels die dreistündige Reise zum TSV Ottobeuren an. Die vergangenen Begegnungen mit „Otto“ konnte der TSV zwar stetes für sich entscheiden, jedoch hatte man hier auch effektiv mehr als 7 Feldspieler zur Verfügung. Martin Kavka hatte sich noch vergangenen Freitag vor dem Abschlusstraining krank gemeldet, Andreas Brand war beruflich verhindert und bei Thomas Klampfer war bis vor ein paar Stunden vor Spielbeginn nicht klar ob er es noch rechtzeitig schaffen würde, glücklicherweise hat er es geschafft und die Mannschaft von Trainer Elmar Voll hatte zumindest einen Mann Überhang für Wechselmöglichkeiten und Verschnaufpausen.

Der Spielverlauf gestaltete sich von der ersten Minute an absolut offen, Simbach ein bis zwei Tore in Front und nach ein paar Minute dasselbe auf der Seite des TSV Ottobeueren. Für die Innstädter galt es die richtige Dosis zu finden zwischen Laufbereitschaft und Pausenzeiten. Sanel Merdanovic hat dies erkannt und dirigierte entsprechend durch das Spiel. Auffällig erneut die gut funktionierende Achse zwischen dem Neuzugang und Kapitän Fabian Schwibach am Kreis. Beide trugen mit knapp der Hälfte der Tore auf Simbacher Seite zum verdienten Matchgewinn bei. In der Offensive zudem ein treffsicherer Tim Manthey auf der Außenbahn mit einer Quote von 100%! Mit einer grundsoliden Abwehrleistung die weder Teamgeist noch Engagement vermissen ließ, hieße es nach 30 Minuten 14:14 unentschieden an der Bergstraße 80.

Die Pause wurde genutzt um Kraft zu tanken für die zweite Halbzeit gegen eine vollbesetzte Bank der Hausherren inkl. Spielertrainer Daniel Berkessel, der sich auch in der Schlussphase noch Einsatzzeiten einräumte um die drohende Niederlage abzuwenden. Aber auch der Ex-Profi konnte drohende Ende nicht mehr verhindern. Simbach mit Mannschaft und Herz kämpfend, Treffsicher vom 7-Meter Punkt und mit aggressiven Abwehrverhalten. Jonas Hennersberger hielt den sonst so Bärenstarken Patrick Kofler gut in Schach, der zwar trotzdem auf 8 Treffer lt. Spielbericht kam aber dafür spielerisch nicht in gewohnter Manier eingreifen konnte! Auf Simbacher Seite zeigte sich der zweite Neuzugang, Denis Basagic, wild entschlossen dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, mit 5 Treffern ist ihm das neben ein paar „Fahrkarten“ auch sehr gut gelungen!

Aus der Retrospektive betrachtet war in der zweiten Halbzeit lediglich die Gefahr in Rückstand zu geraten und das Spiel aus konditionellen Gründen aus der Hand gebe zu müssen. Jedoch waren die Niederbayern stets auf Augenhöhe oder mit ein bis zwei Treffern in Front, was nicht nur die Partie aus sportlicher Sicht aufwertete sondern auch die mitgereisten Fans, sowie die im Vorfeld spielenden Damen des TSV, zu Höchstleistungen auf den Zuschauerrängen trieben. Ein Dank an dieser Stelle für die großartige und lautstarke Unterstützung, das Heimspiel-Feeling in die Halle brachte!

Den Schlusspunkt in einem fairen und spannenden Spiel setzten die Gäste mit einem 7-Metertor von Chris Schrädobler zum 28:29 für die Innstädter.

So kann es weiter gehen! Mit dieser Einstellung , mit diesem Teamgeist und vor allem mit einem breiteren Kader muss man allem Anschein nach niemanden in dieser Spielrunde fürchten. Da kommt es gerade gelegen dass der nächste Gegner zuhause wartet und das ist kein geringerer als der, ebenfalls Bayernliga-Absteiger, SV Anzing. Die Anzinger Löwen sind neben dem TSV Allach wahrscheinlich die spielstärksten Akteure in dieser Saison was somit auch einen heißen Tanz am kommenden Wochenende verspricht. Freuen können sich dann die Hausherren wieder auf die Verstärkung durch Martin Kavka und die 3 Jungster aus der A-Jugend.

 

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Thomas Klampfer (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (3/4), Sanel Merdanovic (8), Denis Basagic (5), Marius Schachinger, Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (6)

Erster Härtetest: Simbacher im Allgäu - 06.10.2018

 

Nachdem sich die bisherigen Gegner des TSV eher aus dem gerade entstehenden Mittelfeld der Tabelle rekrutiert haben, wartet nun mit dem Bayernligaabsteiger Ottobeuren der erste richtige Härtetest.

Nach nur einem Jahr im bayerischen Oberhaus sind die Allgäuer wieder in der Landesliga gelandet – da half auch der Top-Scorer Patrick Kofler nichts.

Trotzdem gehören die Mannen von Trainer Daniel Berkessel und Thomas Lang zu den Spitzenteams: Letzte Woche unterlagen sie in der Spitzenbegegnung zu Hause gegen den ebenfalls aus der Bayernliga abgestiegenen SV Anzing nach harten Kampf knapp.

Eine schwere Aufgabe für Elmar Voll, Kapitän Fabian Schwibach und die Simbacher Handballer – aber die Statistik sieht die Innstädter als Favorit:

In den letzten 4 Meisterschaftsspielen gegen Ottobeuren hat Simbach nie verloren, 3 Begegnungen wurden gewonnen.

Gegenüber dem Auftritt des letzten Spieltages muss sich jedoch die Defensive der Innstädter stabilisieren und vor allem die Laufbereitschaft muss über die gesamten 60 Minuten höher sein als am Tag der Deutschen Einheit gegen Haunstetten.

Besonders Sanel Merdanovic muss in Topform sein, um gegen die starken Ottobeurer die Fäden ziehen zu können, damit Simbach gute Chancen hat, das Match zu gewinnen.

Personell gibt es einige Veränderungen bei den Innstädtern: Die drei Youngster Scheff, Schimpf und Baumgartner sind im Allgäu nicht mit dabei, weil sie selbst mit der A-Jugend beim ESV 27 Regensburg antreten müssen, Andreas Brand muss aus beruflichen Gründen pausieren.

Dafür rücken Martin Kavka, Thomas Klampfer und Marius Schachinger wieder in den Kader.

Dem Spielplaner sei Dank treten an diesem Doppelauswärtsspieltag Damen und Herren in Ottobeuren an. Darum setzt der TSV einen großen Fanbus ein. Abfahrt ist am Simbacher Busbahnhof um 13:30 Uhr.

 

Das Spiel der Damen beginnt um 17:45 Uhr, zur Prime Time starten dann die Herren um 20 Uhr. Anmeldung für Fans bei Alois Petschl telefonisch unter 08571/5514.

Bilder vom Heimsieg gegen Haunstetten

Simbach zieht Haunstetten II den Zahn - 04.10.2018

 

TSV-Herren gewinnen gegen den TSV Haunstetten II souverän und schieben sich auf Platz 3 der Landesliga Süd.

Es war ein Bilderbuchstart für die Innstädter in das zweite Heimspiel. Nach 20 Minuten markierte Tim Manthey das 12:4 für Simbach. Mit konzentrierter und agiler Abwehrarbeit eroberte man Zug um Zug Bälle und Tore. Torhüter Stefan Babisch mit Paraden am laufenden Band. Im Angriff ein strukturierter Spielaufbau mit sicherer Abschlussquote. Vor allem die Achse Sanel Merdanovic und Fabian Schwibach am Kreis sehenswert. Die Rund 350 Zuschauer in der Richard-Findl-Halle dankten es mit Szenenapplaus für die Einsatzfreude der Mannen vom Inn.

Wer zu diesem Zeitpunkt dachte der Drops für Simbach wäre gelutscht, wurde im weiteren Verlauf aber enttäuscht. Die Hausherren schalteten einen Gang zurück, und die Bayernliga-Reserve des TSV Haunstetten arbeitete emsig daran den Anschluss herzustellen. Die heimische Abwehr nun löchriger und nicht mehr so wach wie zu Beginn. Dies bescherte den Gästen eine Aufholjagd, auffälligste Akteure auf Haunstettener Seite die Spieler Link und Gruber die Tor um Tor den komfortablen Vorsprung schmelzen liesen. Eine Schwächephase die auch mit dem Team-Timeout von Trainer Elmar Voll nicht unterbrochen werden konnte. Pausenstand „nur“ noch 17:12.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild, Simbach verwaltetet das Spiel und Haunstetten redlich bemüht den weiteren Anschluss zu machen. Die Hoffnung auf den Rängen ein Schützenfest mit deutlicher Überlegenheit der Innstädter zu sehen schwanden Zusehens. In Spielminute 40 nur noch 20:17 für die Simbacher. Ein parierter Strafwurf von Max Findl gab dem TSV wieder Aufwind. Im Gegenzug verwandelte Chris Schrädobler seinen fünften von Insgesamt 7 Strafwürfen souverän und Andreas Brand sorgte mit einem Doppelpack wieder für etwas Luft in der Tordifferenz. Simbach nun wieder mit Oberhand im dritten Match dieser jungen Spielrunde. Die Defensive zwar immer noch wackelig, aber Stefan Babisch mit entscheidenden Paraden die Simbach in der Schlussphase schnelle Gegenstoßtore ermöglichten. Die beiden Schlusspunkte setze Kapitän Fabian Schwibach zum 33 und 34:25 für Simbach.

Ohne die zu lange Schwächephase der Hausherren hätte die Partie deutlicher gewonnen werden müssen. Es gilt weiter an der Abwehrarbeit und der hier nötigen Abstimmung zu arbeiten. Aber unter dem Strich hat Simbach dieses Spiel abgeklärt geführt und verdient gewonnen. Erneut erfreulich der Einsatz der Jungster, besonders Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf wirken abgeklärt und tragen nicht nur zur Kaderbreite bei sondern sind ein Mehrwert für das gute Team. Wehrmutstropfen an diesem Tag, der für Thomas Klampfer kurzfristig in den Kader gekommene Johannes Mayer hat sich bei seinem ersten Einsatz für den TSV eine Knieverletzung zugezogen, es bleibt zu hoffen dass es keine Verletzung schlimmerer Natur sein wird!

Kommendes Wochenende wartet der TSV Ottobeurren auf die Herren des TSV, der Absteiger aus der Bayernliga stellt die nächste hohe Auswärtshürde dar die es zu meistern gilt bevor man beim nächsten Heimspiel auf den, ebenfalls Bayernliga-Absteiger, SV Anzing trifft.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Andreas Brand (4), Fabian Schwibach (9), Chris Schrädobler (7/7), Vitus Baumgartner (3), Tobias Schimpf (2), Jonas Hennersberger, Johannes Mayer, Tim Manthey (1), Denis Basagic (3), Sanel Merdanovic (4), Erwin Scheff (1)

Zweiter Heimauftritt: Simbacher Handballer empfangen Haunstetten II - 01.10.2018

 

Mit einem Sieg und einem Unentschieden im Rücken starten die Handballer des TSV in ihren 2. Heimauftritt.

Der Gegner: Der TSV Haunstetten. Die Augsburger gehören seit vielen Jahren zu den Top-Adressen in Bayern und besetzen im Damen und im Herrenbereich die höchsten bayerischen Spielklassen, im Jugendbereich sogar immer wieder mal die Bundesliga.

Am 3. Oktober gastiert nun die Bayernliga-Reserve der Herrenabteilung in der Innstadt. Bislang noch ohne Punkte ist der Gegner aber nicht zu unterschätzen.

In den beiden ersten Partien hatten es die Augsburger um Top-Scorer Max Gruber mit den beiden Bayernliga-Absteigern aus Anzing und Ottobeuren zu tun - und somit das denkbar schwierigste Auftaktprogramm der Liga.

Hier noch ohne Punkte dazustehen erlaubt keine Rückschlüsse auf die Leistungsstärke der Schwaben – im Gegenteil: Hier ist es nun an der Zeit, zu punkten, um nicht an Tabellenende hängen zu bleiben.

Trotzdem wollen die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach das Momentum nutzen und ihre weiße Weste behalten. Um auch weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu halten muss das Punktekonto weiter ausgebaut werden.

Dabei wird die Personalfrage für die Simbacher Verantwortlichen langsam zum erhofften Luxusproblem:

Zwar sind mit Julian Henzel und David Kopp immer noch zwei Rückraumakteure verletzt, aber mit Tim Manthey steht nach beruflicher Abwesenheit eine weitere wichtige Personalie zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund können sich die Fans auf einen heißen Tanz über 60 Minuten freuen. Anpfiff ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018, um 16:30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Simbach gewinnt in Immenstadt und bleibt ungeschlagen - 24.09.2018

 

Zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison musste die Mannschaft des TSV Simbach zum heimstarken TV Immenstadt. Die Innstädter waren gewarnt, denn der Gastgeber verlor letztes Wochenende nur knapp gegen den Bayernligaabsteiger TSV Ottobeuren.

Der TSV Simbach war fast komplett, einzig Julian Henzel muss noch pausieren und Chris Schrädobler beschränkt sich noch auf die Verwertung der Strafwürfe. Sehr erfreulich war auch, dass mit Martin Kavka eine weitere Alternative zur Verfügung stand. Sein Mitwirken sollte sich als mitentscheidend zum doppelten Punktgewinn für die Gastmannschaft erweisen.

Die Vorgaben von Cheftrainer Elmar Voll waren deshalb anders als noch in der Vorwoche, wo der Kader stark dezimiert war. Volles Tempo über die gesamte Spielzeit wurde gefordert. Leider beherzigten die Spieler des TSV dies gerade in der Abwehr nicht so ganz, denn der letzte Wille fehlte, die Beinarbeit war zu wenig und auch die Fangquote der Gästetorhüter Max Findl und Stefan Babisch genügte nicht den Anforderungen. So blieb die Partie bis zum Pausenpfiff ausgeglichen, Stand 16:16.

Die Pausenansprache fiel trotzdem moderat aus, denn eine Steigerung in der Abwehrtätigkeit war möglich, im Angriff lief es sowieso schon sehr rund. Bis zur 43. Spielminute blieb es weiter spannend, es stand 23:23. Dann jedoch machten die größeren Alternativen der Simbacher Bank den Unterschied. Es konnte mehrfach gewechselt werden, dadurch blieb der Druck und das Leistungsniveau konstant hoch und so konnte sich das Gästeteam Tor um Tor absetzen (24:29, 26:33) und letztendlich einen verdienten Sieg mit 31:36 einfahren.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden die ersten 2 Auswärtspunkte gewonnen. Auch ein Resultat der vergangenen Trainingseinheiten, die alle Spieler sehr konzentriert absolvierten und volle Leistungsbereitschaft zeigten.

 

Kommendes Wochenende ist spielfrei, die nächste Aufgabe erwartet den TSV Simbach am Feiertag, den 03.10., wo um 16.30 der TSV Haunstetten II zu Gast sein wird. Hier gilt es die nächsten Punkte einzufahren, um sich im oberen Tabellenbereich festzusetzen.

 

Kader:

Max Findl, Stefan Babisch, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (2), Marius Schachinger (2), Martin Kavka (4), Andi Brand (3), Denis Basagic (2), Vitus Baumgartner (3), Sanel Merdanovic (9), Chris Schrädobler (5, davon 5/6 7m), Fabian Schwibach (4), Tom Klampfer, Tobi Schimpf (2)

On the Road: Simbacher Handballer im Allgäu - 22.09.2018

 

Nach der Heimpremiere treten Elmar Voll & Co. erstmal auswärts an. Ziel: Immenstadt im Allgäu. Die Immenstädter sind seit vielen Jahren fester Bestandteil in der Landesliga Süd – und seit einiger Zeit so etwas wie der Problemgegner für den TSV:

Obwohl die Innstädter in allen Partien im Vorfeld als klarer Favorit gehandelt wurden, ging zumeist die Allgäu-Fraktion als Sieger vom Platz.

Dies soll sich nun ändern: Dem vielversprechenden Auftakt in heimischer Halle soll nun der erste „Doppelpunkt“ hinzu gefügt werden.

Die Voraussetzungen: Immenstadt verlor das Auftaktmatch letzte Woche beim Lokalrivalen und Bayern-Liga-Absteiger Ottobeuren knapp mit 27:23 – aber erst in den letzten 20 Minuten.

Stark dabei der Top-Shooter der Immenstädter Marcel heil mit 11 Treffern. Zu Hause ist Immenstadt ohnehin eine Macht – damit also Vorsicht für Kapitän Fabi Schwibach und den TSV.

 

Allerdings kommen einige positive Faktoren auf Simbacher Seite zum Tragen:

Nach der Pause von Martin Kavka über die gesamte Vorbereitung, um sein eigene Firma weiter aufzubauen, ist es nun endlich wieder so weit: Am Freitag wird er sein erstes Training absolvieren und am Sonntag bereits den Kader verstärken.

Auch Vitus Baumgartner, der Bayernauswahl-Spiele aus der eigenen Jugend, wird wieder mit von der Partie sein. Damit sollte die sich die Breite und damit auch die Konstanz über die Spielzeit wieder deutlich verbessern.

Für den Auswärts-Auftakt setzt der TSV einen Fanbus ein, Abfahrt am Sonntag nach Immenstadt ist um 12:00 Uhr mittags am Busbahnhof in Simbach, Anmeldung bitte bei Alois Petschl unter der Nummer 08571/5514.

16.09.2018

Solider Auftakt in die neue Spielzeit: Simbacher punkten mit Damen und Herren

 

Einen guten Start legten die Simbacher Seniorenmannschaft beim Heimauftakt in die Landesliga-Saison 2018/19 hin.

Die Damen um Trainer Jost Brand eröffneten und machten da weiter, wo sie in der letzten Runde aufgehört hatten:

Mit überzeugendem Kombinationshandball und einer starken Defensive ließen die Simbacher Mädels den Gästen aus Pfaffenhofen zu keiner Phase der Partie auch nur den Hauch einer Chance. Bereits zur Halbzeit stand es 17:10, am Ende gar 35:24. Mit diesem klaren Erfolg liegen die Innstädterinnen nun auf Rang 2 und haben nach einer perfekten Premierenvorstellung Rückenwind.

Schwerer war hingegen die Aufgabe für die Herren des TSV: Mit dem TuS Fürstenfeldbruck präsentierte sich ein eingespieltes Team mit einer guten Mischung aus Regional- und Bayernliga-Routiniers und ambitionierten Nachwuchskräften und damit einer sehr breiten Bank.

Die Innstädter um Kapitän Fabi Schwibach arbeiten seit der Vorbereitung noch mit der Integration der neuen Kräfte – aber der Start zeigte schon, dass die Mannschaft durchaus Grund für größere Erwartungen gibt.

Vor allem die ersten 12 Minuten zeigten ein Simbacher Team, das in der Offensive variabel und überraschend agieren kann und höchst attraktiven Handball zu bieten vermag. Entsprechend legten die Gastgeber vor und lagen 7:3 in Front. In der Defensive zeigten sich die Innstädter noch nicht bestens abgestimmt, aber schon gut geordnet und vor allen höchst einsatzbereit. Tim Manthey unterstrich dies schon in der ersten Hälfte, sicherte spektakulär einige Bälle und damit auch Begeisterung im Publikum.

Nach etwa 20 Minuten zeigte sich der momentane Schwachpunkt der „Ersten“: Durch das Fehlen von Julian Henzel, David Kopp, Janik Sextl, Jonas Hennersberger und Vitus Baumgartner wegen Verletzungen bzw. beruflichen Gründen und der noch fehlenden Einsatzfähigkeit von Comebacker Chris Schrädobler, der nur für Strafwürfe eingesetzt werden konnte, ist der Kader zurzeit zu dünn, um das Niveau konstant halten zu können.

Trotz aller Bemühungen machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar und die Gäste kamen Tor um Tor heran und konnten zum 9:9 ausgleichen. Die Gastgeber hielten weiter dagegen, jedoch nach einer diskussionswürdigen roten Karte gegen den Simbacher Neuzugang Denis Basagic nach einem Allerweltsfoul kippte die Waage und die Simbacher gingen nach doppelter Unterzahl mit einem 2-Tore-Halbzeitrückstand in die Kabine.

Erfreulich umso mehr der Start in den 2. Durchgang: Fabi Schwibach und Sanel Merdanovic, der sich auch in der Offensive als Mann mit Auge zeigte, führten die Hausherren trotz des zwischenzeitlich Rückstands wieder heran. Youngster Tobias Schimpf steuerte mit unbekümmerten Aktionen 3 Treffer bei, Max Findl parierte einen Strafwurf und nach einer roten Karte gegen Gärtner auf Seiten der Gäste stand es 45 Minuten plötzlich wieder unentschieden.

Waren die Begegnung  für die rund 350 Fans in der voll besetzten Richard-Findl-Halle schon äußerst unterhaltsam gewesen, bahnte sich nun der Showdown an. 27:27, 2 Minuten auf der Uhr, Simbach im Angriff. Zeitspiel droht und Merdanovic muss aus großer Distanz abschließen – leider erfolglos.

Die Gäste aus Fürstenfeldbruck haben noch gut 1 Minute und spielen die Uhr herunter. Kurz, bevor die Schiedsrichter auf Zeitspiel erkennen können, nehmen die Gäste die Auszeit. 16 Sekunden zu spielen, die letzte Aktion wird entscheiden. Die Gäste bringen die Simbacher Abwehr in Bewegung und Harrer bricht frei durch – aber Max Findl hält mit Glanzparade das Unentschieden für die Innstädter fest.

 

In einem unterhaltsamen und anspruchsvollen Auftaktspiel stellen sich die Simbacher mit einer Leistung vor, die hoffen lässt – zumal, wenn die Eistellung stimmt und der Kader wieder voll zur Verfügung steht.

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1.-40.), Max Findl (40.-60.), Fabian Schwibach (4), Chris Schrädobler (4x7m), Andreas Brand (2),Tobias Schimpf (3), Marius Schachinger (1), Erwin Scheff, Sanel Merdanovic (12), Denis Basagic (1), Tim Manthey, Tobias Deutsch

13.09.2018

Liebe Leserinnen und Leser, Sponsoren und Gönner, Fans und Unterstützer,

 

nach fast 4 Monaten Pause fliegt in der Richard-Findl-Halle wieder der Ball – damit heißt es für die Handballerinnen und Handballer des TSV „wieder mit neuem Fleiß an die alte Sache“.

Im Kampf um Tore und Punkte, Platzierungen und Meisterschaften treten neben Jugendmannschaften in der Saison 2018/19 im Erwachsenenbereich zwei Herren- und eine Damenmannschaft für die Farben des TSV Simbach an – und die Landesliga-Teams der Damen und der Herren eröffnen am kommenden Samstag die neue Spielzeit vor heimischem Publikum.

 

Erklärtes Ziel ist dabei für alle die Weiterentwicklung der Spieler und Teams, was im Erwachsenenbereich natürlich auch mit Zielen und Erwartungen verbunden ist.

 

Herren: Verstärkungen für Voll & Co.

Favoriten auf die Aufstiegsplätze sind in dieser Spielzeit der Landesliga sicherlich die Bayernliga-Absteiger aus Ottobeuren, Ismaning und Anzing.

Aber nach der Konsolidierung und um den Blick wieder nach vorne zu richten, haben Coach Elmar Voll und Manager Wolfgang Münzer nachgelegt:

Zur Verstärkung des Kaders um Kapitän Fabi Schwibach und den letztjährigen Liga-Topscorer Lukas Eichinger können sich die Simbacher über vielversprechende Personalien freuen.

 

Neu ist zum Beispiel Sanel Merdanovic. Der 29jährige Slowene, der schon in der 2. französischen Liga auf Torejagd ging, ist ein Allroundtalent mit guter Physis und gutem Auge.

Ebenfalls neu ist Denis Basagic. Mit 22 Jahren ist der ehemalige Mittelspieler von der HC Linz AG ein Spieler mit Perspektive und eine kraftvolle und schnelle Alternative auf der Rückraum-Mitte-Position.

Nicht neu weil aus dem eigenen Nachwuchs sind die Youngster Tobias Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff. Die drei 17jährigen sind ein Versprechen in die Zukunft - äußerst talentierte Handballer mit Ehrgeiz und Trainingsfleiß.

Nicht neu, aber so gut wie ist Chris Schrädobler. Noch nicht ganz zu 100% fit wird der Comebacker des Jahres nach langer Verletzungspause aber auf zunehmende Einsatzzeiten kommen.

 

Damit richtet die „Erste“ – trotz der Konkurrenz durch die ehemaligen Bayernligisten - den Blick ganz klar nach oben.

 

Der erste Gegner der Simbacher Herren ist ein alter Bekannter: Im immerjungen Duell empfangen die Voll-Schützlinge den TuS Fürstenfeldbruck.

Damit steht gleich zu Beginn eine schwere und unberechenbare Aufgabe ins Haus:

Zum einen nicht klar, wer auf Brucker Seite auflaufen wird und wer ggf. als Reservist für das Drittliga-Team vorgesehen ist.

Zum anderen wollen die Innstädter auch auf jeden Fall die Heimpremiere erfolgreich absolvieren und so den Grundstein für eine begeisternde Handball-Saison 2018/19 legen.

Deshalb konzentriert man sich im Simbach auch auf das Letztere: In den Wochen der Vorbereitung wurde an flüssigem Kombinationshandball gearbeitet – denn der Start soll überzeugen.

 

Der Auftakt: Herren gegen Fürstenfeldbruck und Damen gegen Pfaffenhofen

 

Um 16:00 empfangen die Damen in der Landesliga Staffel den MTV Pfaffenhofen, die Herren um 18:00 die Drittliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck II.

Veranstaltungen

Wirteinfo: eventLokation der LOKschuppen, ab 20:30 Uhr

Wir freuen uns auf viele Fans!

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