Spielberichte

TSV beendet Saison mit Niederlage bei der HSG Dietmannsried/Altusried - 01.05.2018

 

Ein dünner Kader und die immer wiederkehrende Abschlussschwäche kosten den TSV den Sieg im letzten Saisonspiel der Landesliga Süd 2017/18. Trotz der Widrigkeiten‎ erwischte die Mannschaft von Trainer Elmar Voll den besseren Start, kann aber die Niederlagenserie auch bei diesem Spiel nicht beenden. Martin Kavka konnte kurzfristig aufgrund eines privaten Unfalls nicht antreten und so war die Krux, ohne etatmäßigen linken Rückraum anzutreten. Auch auf Markus Vierlinger müsste aus beruflichen Gründen verzichtet werden. Anfangs funktionierte die Lösung mit Julian Rohrer für Lukas Eichinger auf der Mitteposition, Eichinger nun Rückraum links, sehr gut. Eine starke Phase der Simbacher resultierte in einer 4 Tore Führung und die Welt war in Ordnung. Die Treffer wurden munter verteilt und Jakub Rezabek sorgte sogar noch für die einzige 5 Tore Führung für den TSV. Dann begann ein wahrer Reigen an Strafen und das Spiel nahm chaotische Züge an. Ausschlaggebend die direkte rote Karte für den Gästetrainer wegen meckern. Liest man nur den Spielbericht könnte man fast eine "prügelei" vermuten, dass es nicht so war können die anwesenden in der Halle bezeugen. Trotz permanenten Unterzahl-Spiel auf beiden Seiten begannen die Hausherren ihre Chancen nun besser zu nutzen und der TSV gab das Spiel immer mehr aus der Hand. Chancen waren vorhanden nur die Abschlussschwäche nahm rapide zu. So überholten die Allgäuer die Innstädter und erspielten sich einen Pausenstand von 16:14.‎Um die Personaldecke etwas zu verbreitern wurde für dieses letzte Spiel sogar noch der ehemalige Trainer der Herren 2 und ehemalige Spieler der „Ersten“, Franz Holzner, reaktiviert. Er trug sich ebenso wie Rückkehrer Chris Schrädobler in der zweiten Halbzeit in die Torschützenliste ein. Der zweite Durchgang war auf Simbacher Seite weiter geprägt von mangelnder Chancenverwertung und zunehmend löchriger Abwehr. Vor allem der Torschützenkönig der Liga, Lukas Eichinger, hatte eine äußerst selten hohe Anzahl an vergebenen Möglichkeiten. Die Gelegenheit die HSG wieder einzuholen war definitiv vorhanden, sogar mehrmals. Aber die dritte 2-Minuten-Strafe für Kapitän Fabian Schwibach ließ die Auswechselbank der Simbacher weiter schrumpfen und die Chancen weiter schwinden eine Wende herbeizuführen. Inzwischen hatte auch der zweite Trainer der Hausherren die rote Karte gesehen, wieder wegen meckern. Ermüdungserscheinungen hielten Einzug und der verbleibende letzte Auswechselspieler kam kaum zum Sitzen. So plätscherte das Match mit sicherem 3- bis 5-Tore-Abstand vor sich hin. Torhüter Max Findl erhielt kurz vor dem Ende die letzte rote Karte für: weiß man nicht! Endstand 33:30 für die Spielgemeinschaft aus dem Ällgäu, in Form und Höhe angemessen! Sicher hätte man das Spiel auch zu unseren Gunsten entscheiden können und man hätte damit auch Platz 6 in der Tabelle gesichert aber in Anbetracht der Lage war es ein versöhnlicher Abschluss, das Team kämpfte trotz defizitären Bedingungen. Tabellenendstand in dieser Saison ist der 7 Platz, in Anbetracht der Zielsetzung kann man nach einer turbulenten Saison zumindest den Hacken hinter den Ligaerhalt setzen. Betrachtet man nur den letzten Abschnitt der Saison darf man fast von einem Glücksfall sprechen, trotz dem zwischenzeitlichen Höhenflug in die Topplatzierungen. Ausblick auf das was kommen wird: Den TSV erwartet in der kommenden Spielrunde eine Mammutaufgabe in punkto Personal. Der mit Abstand härteste Verlust ist Lukas Eichinger der vom Bayernligisten TG Landshut abgeworben wurde wo auch der Ex-Trainer dieser Saison, Markus Böhner, nächste Saison das Zepter auf der Bank schwingen wird. Lukas fiel die Entscheidung darüber alles andere als leicht, ein mutiger Schritt den das Riesentalent Eichinger macht aber auch eine Gelegenheit die er unbedingt sofort wahrnehmen will. Beweis genug dass die Simbacher Talentschmiede stets am Laufen ist. Wirklich tragisch ist auch der Verlust von David Kopp, mit seiner kürzlich zugezogenen Knieverletzung wird David Kopp wohl die komplette nächste Saison fehlen. Unglaublich schade weil er in der jüngsten Zeit wieder zu alter Form gefunden hat und eine wirkliche Rolle im Team der Herren 1 spielen hätte können. Julian Rohrer wird seinen Lebensmittelpunkt nach Ingolstadt verlagern, dort wird er nach erfolgreichem Master-Abschluss bei einem bekannten Autohersteller seinen Berufsstart vollziehen. Und auch Markus Vierlinger wird nächste Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, er wird sich dem Projekt Hausbau verschreiben. Hoffentlich findet er trotzdem noch häufig den Weg in die Halle, wenn er der anstrengenden Arbeit überdrüssig wird. Des Weiteren wird man sich von zwei unserer Legionäre trennen, Tomas Mattas und der erst zur Winterpause nach Simbach gewechselte Jakub Rezabek. Hier ist der sportliche Anspruch maßgebend und das war für Simbacher Geschmack zu wenig. Hier wird wieder der Weg eingeschlagen der nicht auf dem Kompromiss zwischen Quantität und Qualität, sondern stringent auf Qualität ausgerichtet ist. Die Suche danach hat bereits begonnen und die ersten vielversprechenden Kandidaten wurde getestet. Im Gegenzug, bei weiter gut fortschreitender Genesung, wird Chris Schrädobler nach seiner langen Verletzungspause die Mannschaft auf der Mitteposition wieder verstärken. Auch Andreas Brand hat den Trainingsbetrieb bereits wieder aufgenommen. Seine Schulterverletzung zieht sich nun seit knapp 4 Monaten, aber die Zeichen stehen sehr gut, dass er wieder voll einsatzbereit sein wird. Auch Marius Schachinger ist aktuell im Gespräch, er wird im Mai von seinem gut halb jährlichen Auslandsaufenthalt wiederkehren und hat bereits vorab angekündigt wieder voll angreifen zu wollen. Eine weitere Option auf der rechten Seite stellt der Linkshänder Thomas Klampfer dar. Er ist, ebenfalls nach seiner Knieverletzung, seit geraumer Zeit wieder im Training der Herren II und seine Genesung stellt sich als vollständig dar. Die genaue Verfügbarkeit von ihm ist aber noch wesentlich von seiner beruflichen Situation abhängig. Wie in den letzten Partien werden künftig auch die A-Jugendlichen Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner eine Rolle spielen und mit Augenmaß in die Mannschaft integriert werden. Priorität hat bei beiden in jedem Fall noch die A-Jugend. Es wird sich zeigen, ob noch weitere A-Jugend Spieler Einsatzzeiten bekommen. Dies wird aber maßgeblich vom Trainingsfleiß abhängig gemacht werden. Die Aussichten sind somit nicht so düster wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen, aber es wird für die Verantwortlichen und für das Team eine wirkliche Herausforderung werden, kommende Saison, in einer qualitativ sehr hochwertigen Landesliga Süd, erneut zu bestehen! Die Mannschaft des TSV wird sich nun in die verdiente Pause begeben und Kraft für die neue Landesliga-Saison 2018/19 schöpfen bevor Anfang Juli die Vorbereitung auf die Liga beginnt. Zu guter Letzt gilt ein großer und herzlicher Dank unseren Gönnern, Sponsoren und Premiumsponsoren. Es ist eine Tatsache dass ohne Sie unsere zielstrebige, nachhaltige und erfolgreiche Arbeit nicht möglich wäre und der Simbacher Handball nicht den großen Stellenwert in unserer Region und darüber hinaus hätte. Die Abteilung Handball des TSV bedankt sich dafür hiermit sehr! Ebenso einen herzlichen Dank an alle helfenden Hände die unserer einzigartigen Sportart den besonderen Charakter verleihen, es ist ihr Einsatz der oft ungesehen aber von essentieller Bedeutung ist - auch über das Vereinswesen hinaus!

 

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Jakub Rezabek (3), Franz Holzner (1), Chris Schrädobler (3/2), Julian Rohrer (2), Tomas Mattas (4), Lukas Eichiniger (7/1), Julian Henzel (2), Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (3). Statistik – SIM/HSG: 2-Min-Strafen: 7/4, Gelb: 4/5, Rot: 1/3

Simbach verliert gegen Ligaprimus

 

Es war angerichtet am letzten Heimspiel dieser Landesligasaison noch mal was auf die Platte zu bringen. Es gastierte der aktuelle Spitzenreiter, die HSG Würm-Mitte, in der Innstadt. Es musste nicht zwingend ein Sieg her aber es sollten auch keine Geschenke verteilt werden, im Gegenteil, nach den letzten Niederlagen wollte man noch mal eine Standortbestimmung. Und zunächst schien es vielversprechend, Simbach überraschte die HSG mit einem Blitzstart und ging zwei Treffer durch Lukas Eichinger in Front. Nach dieser Schrecksekunde für die Gäste aber dann sogleich die Wende und Simbach im Hintertreffen. Kämpferisch und hochmotiviert hielten die Innstädter dagegen und erzielten durch Tomas Mattas Mitte der ersten Halbzeit noch mal den Ausgleich zum 5:5. In der Folge aber Simbach stets mit ein bis drei Toren im Rückstand. Auffälligster Akteur des TSV in diesem Spielabschnitt Julian Henzel, der mit sehenswerten Treffern die Simbacher im Spiel hielt. Der eingewechselte Stefan Babisch im Tor sorge mit wichtigen Paraden ebenfalls für Hoffnung auf Anschluss. Halbzeitstand 13:15 für die Münchner und durchaus eine gute Ausgangsposition für Simbach in der zweiten Halbzeit noch mal die Wende herbeizuführen. Wenn man an den Gästen nur lange genug dran bleiben kann und diese in der Schlussphase nervös werden, wäre das die Chance für Simbach. Völlig frei von Nervosität ging die Mannschaft von Fadil Kqiku jedoch den zweiten Spielabschnitt an. Mit einer sehr gut organisierten Abwehr hatte Würm-Mitte binnen 10 Minuten der zweiten Halbzeit die Simbacher geknackt. Nur Lukas Eichinger gelang es den Ball im Gehäuse der Gäste unter zu bringen. In den folgenden 10 torlosen Minuten für Simbach dann die Entscheidung. Zug um Zug die Gäste konsequent im Abschluss. Spielmacher Moritz Rädler führte sein Team durch eigene Treffer oder durch geschickten Einsatz seiner Mitspieler zu dieser Vorentscheidung. 10 Minuten vor dem Ende dann eine elf Tore Führung für die Münchner, die inzwischen streckenweise die zweite Garde auf dem Platz hatte. Auf Simbacher Seite konnte nur noch Max Findl im Tor einen noch höheren Abstand verhindern. Beim Spielstand von 19:29 endete diese Partie zugunsten der HSG Würm-Mitte. Simbach zwar kämpferisch und nicht aufgebend, doch die hohe Fehlerquote und die Abschlussschwäche vor dem Tor zeigten den Klassenunterschied zu dem mit hoher Wahrscheinlichkeit neuen Meister der Landesliga Süd, den man in der Vorrunde noch in heimischer Halle ein Unentschieden abringen konnte. Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Jakub Rezabek (2), Thomas Klampfer, Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (1/1), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (3), Lukas Eichinger (5/1), Markus Vierlinger, Martin Kavka (1), Julian Henzel (4), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach

Finales Heimspiel: Simbach fordert Spitzenreiter

 

Es hat nicht sollen sein – trotz toller Vorstellungen waren die Handballer des TSV in diesem Jahr einfach nicht konstant genug, um in dieser Spielzeit bis zum Ende um den Aufstieg mitzukämpfen. Trotzdem kann man der Saison einiges abgewinnen: Trotz der vielen Ausfälle liefen die Innstädter nie Gefahr, in Abstiegs-Bedrängnis zu kommen. Gegen alle Spitzenteams wurde gepunktet und mit Lukas Eichinger wird sich der TSV-Youngster die Torjäger-Krone bei den Herren in der Landesliga aufsetzen. Allein die fehlende Konstanz ist das, was unter dem wirklich zu bemängeln war, wenn man die vielen Verletzungen und Unbill mit ins Kalkül zieht. Da passt es gut, im letzten Heimspiel der Saison noch einmal einen Gegner zu haben, um alles zu zeigen – und eventuell indirekt noch den Aufstieg mit zu entscheiden.Zu Gast ist der aktuelle Spitzenreiter Würm-Mitte, der lange Zeit das Feld anführte und am letzten Spieltag durch ein Unentschieden des Eichenauer SV wieder die Tabellenführung übernommen hat. Nur ein Punkt trennt die beiden Teams auf Rang eins und 2, beide müssen diese Woche auswärts ran und haben dann in eigener Halle den Schlusspunkt. Damit gilt aber auch: Verlieren verboten – denn direkten Aufsteiger kann es nur einen geben. Für die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach geht der Blick nach vorne – und dazu gehört auch, trotz vieler Verletzungen – dem eigenen treuen Publikum die Ehre zu erweisen und das letzte Heimspiel mit vollem Einsatz zu bestreiten. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 20:20 unentschieden – dass also was gehen kann, hat der TSV bereits gezeigt.Wie bereits erwähnt, die Torjäger-Krone wird den Weg nach Simbach finden - der heutige Gegner hingegen kommt über sein Kollektiv: Spielmacher und Top-Scorer Moritz Rädler erscheint erst auf Rang 14 der besten Torschützen, aber der breite Kader und die Ausgeglichenheit der Männer aus Würm-Mitte, bei denen alle Akteure gleichermaßen Torgefahr ausstrahlen und die gleichzeitig eine der besten Defensiv-Reihen der Klasse stellen, ist durch seine Konstanz in der Endabrechnung der Faktor, der das Team von Trainer Fadil Kqiku über die gesamte Spielzeit in der Spitzengruppe hielt.Damit können sich die Fans noch einmal auf ein spannendes Match freuen! TSV-Trainer Elmar Voll wird auf die beiden A-Jugendlichen Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner verzichten, damit sich beide voll auf die Jugend-Quali am Sonntag konzentrieren können.Anpfiff der Herren-Partie ist um 18:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Bereits um 16:30 Uhr empfangen die Damen von Jost Brand, die nach einer bärenstarken Rückrunde ebenfalls ihr letztes Heimspiel bestreiten, im Landesliga-Match als Tabellen-Dritter das Tabellenschlußlicht TSV Schleißheim. Auch in der Landesliga der Damen wird die Torjäger-Krone nach Simbach gehen – und zwar an die Rückraumspielerin Stephanie Kube.

Deutliche Auswärtsniederlage in Allach

 

Beim TSV ist die Luft raus! Eine ganz und gar nicht landesligareife Vorstellung präsentierte der TSV Simbach beim TSV Allach 09. Während die Heimmannschaft hochmotiviert und entsprechend engagiert zu Werke ging, fehlten genau diese Attribute von Anfang an im Simbacher Spiel. Mangelnde Abwehrarbeit, kein Tempospiel und vorne im Angriff außergewöhnlich viele technische Fehler gepaart mit zahlreichen Wurfentscheidungen die man besser nicht getroffen hätte. Resultat ein schier unglaublicher Vorsprung für die Gastgeber von 20:8 zum Pausentee. Im zweiten Spielabschnitt dann der Versuch es besser zu machen, was auch galang, allerdings spielten bei Allach inzwischen fast nur noch die Ergänzungsspieler. Trotzdem wurde auch die zweite Halbzeit mit 18:16 verloren, ein Spielstand den man auch aus Simbacher Sicht gegen die heimstarken Allacher vertreten hätte können. Fazit: Der TSV Simbach präsentierte sich in diesem Spiel als kein ebenbürtiger Gegner gegen die nur um 2 Plätze besser platzierten Herren aus München. So endete diese einseitige Partie, auch in dieser Höhe völlig verdient, mit 38:24 für den TSV Allach. Showdown zuhause ist bereits am kommenden Samstag um 18:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Es ist das letzte Heimspiel für die Saison 2017/18 bevor man eine Woche am Sonntag noch bei der HSG Dietmannsried/Altusried seine finale Visitenkarte abgeben wird.

 

Für Simbach - Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Tim Manthey, Vitus Baumgartner (1), Martin Kavka (4), Lukas Eichinger (7/2), Julian Henzel (6), Markus Vierlinger (1), Julian Rohrer, Jakub Rezabek, Tomas Mattas, Fabian Schwibach (5), Jonas Hennersberger.

Saison biegt auf die Zielgerade: Simbach reist nach Allach

 

Noch 3 Spieltage und die Saison 2017/18 ist Geschichte. Nach dem enttäuschenden Spiel der letzten Woche geht es für Elmar Voll und den TSV nun wieder auswärts zur Sache: Nach dem „hinteren“ Tabellennachbar Immenstadt misst man sich nun mit dem „vorderen“ Nachbarn Allach.

Die Münchner waren wie der TSV zu Beginn der Spielzeit im Favoritenkreis angesiedelt und hatten aber – wie auch die Simbacher – zu viele Ausreißer nach unten, um in der Vergabe der Bayernliga-Tickets bis zum Schluss mitreden zu können. Zu Hause sind die Männer um Spielmacher und Top-Scorer Dominic Hoffmann, der in der Torschützenliste auf Rang 2 hinter dem Simbacher Lukas Eichinger rangiert, eine echte Macht: Nur Würm-Mitte konnte Punkte aus der Halle an der Eversbuschstraße entführen. Auswärts hingegen schwächelten die Münchner und mussten auch im Hinspiel in Simbach – wenn auch denkbar knapp – mit 27:26 eine Niederlage hinnehmen.

Personell wird die Endphase der Saison für den TSV allerdings eher angespannt: Neben dem langzeitverletzten Andreas Brand wird am kommenden Wochenende auch Julian Rohrer ausfallen. Rohrer hat sich vermutlich am rechten Daumen eine Sehne gerissen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch bis zum Ende der Spielzeit ausfallen. Damit rücken - wie die letzten Spiele auch - wieder die Simbacher Jugendspieler Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner in den Kader und sammeln Erfahrung im Herrenbereich. Gute Erinnerungen haben die Innstädter an Ausflüge nach Allach ohnehin nicht: Im letzten Jahr hatte sich Chris Schrädobler bei diesem Auswärtsspiel ebenfalls gegen Ende der Saison das Kreuzband gerissen.

Der TSV setzt für die Fahrt wieder einen großen Fanbus ein: Abfahrt ist am Samstag, den 14.04.2018, um 14:30 Uhr am Simbacher Busbahnhof, der Mitfahrbeitrag liegt bei 10 € pro Person. Spielbeginn in München ist um 18 Uhr. Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514.  

Kein Wendepunkt in der Statistik zwischen Simbach und Immenstadt - 09.04.2018

Simbach verliert unnötig in heimischer Halle gegen den Tabellennachbarn TV Immenstand mit 28:30. Immenstadt den Ligaerhalt somit gesichert und Simbach verbleibt auf Platz 6 der Landesliga bei noch 3 ausstehenden Spielen.
Der TSV startete mit angezogener Handbremse und einer Handvoll Glück in die Partie.  Wären die ersten beiden Torversuche der Immenstädter bereits im Simbacher Gehäuse untergebracht worden  dann wäre man in der Anfangsphase rasch einem 4 Tore Rückstand hinterhergehechelt. Stattdessen zwei Pfostenwürfe der Allgäuer und ein 7m-Strafwurf für Simbach den der erneut herausragende Lukas Eichinger souverän zur  und kurzzeitigen Führung versenkte.  Bis zur Mitte der ersten Halbzeit schien als wäre nur Torhüter Max Findl hellwach und er verhinderte mit sehr vielen und starken Paraden einen noch schlechteren Start des Simbacher Teams sowie eine rasche und hohe Führung für die Gäste aus dem Allgäu.  Nach knapp 15 Minuten dann der erste Ausgleich durch Martin Kavka zum 6:6, der hier die beste Phase im Spiel hatte.  Der TSV nun Oberhand gewinnend und konnte nun auch vorlegen mit Treffern von Eichinger und Julian Henzel. Endlich die hoffnungsvolle Kehrtwende in dieser Partie. Lukas Eichinger wurde von nun an in Manndeckung genommen. Relativ unbeeindruckt konnten die Innstädter trotzdem ihr Spiel aufziehen und  mit Treffern von Fabian Schwibach und Tomas Mattas auf einen Pausenstand von 15:13 für Simbach einstellen.
Es war nun das erwartet spannende Duell der beiden Mannschaften in dem sich, bis auf ein einziges Mal, kein Team mehr als drei Tore absetzen konnte.  Pechvogel an diesem Tag der für Julian Henzel  zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Jakub Rezabek. Er wirkte wie ein Fremdkörper im Simbacher Spiel und traf durch die Bank falsche Entscheidungen auf der Platte. Und so begann die erste Halbzeit alles andere als erfreulich für Hausherren. Binnen 8 Minuten arbeiteten sich die Gäste durch nachträgliche Ostergeschenke wieder ins Spiel und glichen in der 8 Minute der zweiten Halbzeit wieder den Spielstand aus.  Auffälligster Spieler auf Gästeseite Marcel Heil, der alleine im zweiten Spielabschnitt 10 Mal Punkten konnte.  Das Spiel nun Mitte der zweiten Halbzeit wieder völlig offen und es begann der Showdown im Traditionsduell in dem vier Minuten vor dem Ende wieder ein Remis auf der Anzeigetafel stand und zwischenzeitlich der TSV mit ein bis zwei Zählern die Nase vorne hatte. Der TSV zeigt aber nun Nerven und dies brachte neben überhasteten Abschlüssen auch eine unnötige aber gerechtfertigte 2-Minuten Strafe mit sich. Dieser Einladung war vor allem der Gäste-Shooter Marcel Heil gefolgt der den TV Immenstadt dann zwei Mal in Folge in Führung brachte. Der Schlusspunkt durch die Gäste war nur noch kosmetischer Natur zum 28:30 Endstand nach 60 Minuten.
Kein ungerechtfertigter Sieg für die Gäste aus dem Allgäu, ganz im Gegenteil! Simbach nicht Wach genug in den Anfangsphasen der Spielhälften und am Ende ein wenig zu hektisch sonst hätte auch das Pendel für die Innstädter ausschlagen können.
Nun geht es kommenden Samstag zum aktuell 4. plazierten TSV Allach 09. Dafür wird ein großer Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist am Samstag den 14.04.2018 um 14:30 Uhr am Simbacher Busbahnhof, Mitfahrbeitrag ist 10 € pro Person. Spielbeginn ist 18 Uhr.  Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514.
Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Tobias Schimpf (2), Jakub Rezabek (1), Jonas Hennersberger, Tomas Mattas (3), Lukas Eichinger (12/5), Markus Vierlinger, Martin Kavka (5), Julian Henzel (2), Tim Manthey, Fabian Schwibach (2), Vitus Baumgartner (1)

TV Immenstadt kommt an den Inn - 05.04.2018

 

Seit der Saison 2013/14 sind der TV Immenstadt und der TSV Simbach

Ligarivalen in der Landesliga Süd. Stets spannende Duelle konnten die

Zuschauer von den Partien erwarten, dementsprechend auch die

Tabellenposition der vergangenen vier Spielrunden. Zwei Mal der TV vor

Simbach und zwei Mal der TSV vor Immenstadt. Bezeichnend in den direkten

Duellen auch die die Auswärtsstatistik der beiden Teams, tendenziell hatte

meist der Gast den besseren Tag. Für Simbach gilt es nun nach drei

verlorenen Spielen wieder ein Ausrufezeichen zu setzten und die Chancen

stehen gut mit einem nahezu vollständigen Kader der Statistik einen

Wendepunkt zu verleihen.

Der TV Immenstad war lange in dieser Saison am eher am Tabellenende zu

finden, jedoch wendete sich das Blatt in den vergangenen Spielen. Mit ein

Grund könnte der Trainerwechsel gewesen sein. So werden beim anstehenden

Match Mathias Tillig und Christian Becker das Team coachen. Das erste

Ausrufezeichen in Richtung Klassenerhalt setzte der TV kurz nach Beginn der

Rückrunde mit einem Sieg gegen den Titelaspiranten HSG Würm-Mitte. In den

vergangenen vier Spielen konnten die Gäste ebenfalls jeweils zwei Punkte auf

die Habenseite schreiben. Die Immenstädter haben sich somit ein gutes Stück

in Richtung Mittelfeld der Tabelle gespielt. Das kommende Match gegen

Simbach kann aber noch richtungsweisend werden denn im Restprogramm muss der

TV noch in Herrsching und zum Saisonfinale nach Eichenau, dem aktuellen

Liga-Primus. Betrachtet man die Torschützenliste der Liga findet man

insgesamt vier Spieler unter den Top 25, darunter den Rechtsaußen Amar

Hrustanovic auf Platz 11 den es besonders unter Kontrolle zu halten gilt.

Der TSV Simbach ist somit gewarnt das Spiel alles andere als auf die leichte

Schulter zu nehmen. Beharrlichkeit, Aggressivität und Geduld werden die

Schlüsselfaktoren für die Innstädter in diesem Spiel sein. Es wird alle

Kräfte brauchen um in der heimischen Halle wieder einen Sieg feiern zu

können. Offen ist noch der Einsatz von David Kopp der die letzten vier

Wochen sowohl beruflich als auch verletzungsbeding nicht mitwirken konnte

aber bereits wieder am Training teilnimmt. Sicher nicht mitwirken kann

Andreas Brand aufgrund seiner Schulterverletzung, leider hat sich gezeigt

dass das auch bis Ende dieser Saison so bleiben wird. Wir wünschen Ihm an

dieser Stelle gute und schnelle Genesung. Sehr erfreulich die Tatsache dass

Kapitän Fabian Schwibach nach seinem Bluterguss im Nierenbereich wieder fit

ist. Anpfiff ist am Samstag um 18:30 Uhr. Bereits um 14:30 Uhr werden die

Herren 2 gegen TSV Schleißheim antreten und um 16:30 Uhr die Damen in der

Landesliga gegen die 3.Liga-Reserve des TSV Haunstetten.

Rumpfteam chancenlos Kapitän bleibt an Bord - 27.03.2018

Handball: Simbach 23:33 in Eichenau

 

Neben den feststehenden neun Feldspielern, die verletzungsbedingt pausieren mussten, erwischte es während der Woche auch noch Kapitän Fabian Schwibach: So traten die Handballer des TSV Simbach mit einem Rumpfteam von neun Feldspielern beim Landesliga-Tabellenführer Eichenauer SV an – und hatten beim 23:33 keine Chance. Erneut dabei: Der 17-jährige Tobias Schimpf und erstmals Vitus Baumgartner, ebenfalls 17 Jahre, aus der künftigen A-Jugend der Innstädter.

Die Niederbayern versuchten in der ersten Hälfte, so gut es ging, in der Abwehr dagegen zu halten und im Angriff lange zu spielen, um so Kräfte zu sparen. Bis zum 8:6 in der 17. Minute für das Heim-Team ging diese Marschroute noch auf, doch dann häuften sich überhastete Fehlwürfe und technische Fehler, so dass sich die Hausherren bis zur Halbzeit eine souveräne Zehn-Tore-Führung zum 17:7 erspielten. Hinzu kam, dass die tschechischen Legionäre einen rabenschwarzen Tag erwischten und sowohl im Angriff als auch in der Abwehr keine Akzente setzten.

Im zweiten Spielabschnitt ein anderes Bild: Simbach sehr bemüht, engagiert im Abwehrverbund und im Angriffsspiel mit schönen Aktionen. Die beiden ins Spiel gekommenen Youngster Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner machten ihre Sache gut, Julian Henzel ackerte in der Abwehr und im Angriff unermüdlich. Im Angriff vollstreckte Spielmacher Lukas Eichinger nach belieben, oder setzte Markus Vierlinger auf der Kreisläufer-Position ein. Da auch Außenspieler Tim Manthey drei Mal einnetzte, endete die zweite Halbzeit remis mit 20:20.

Insgesamt gewannen die Eichenauer natürlich verdient mit 33:23 und behaupten ihre Spitzenposition. Fazit - Der TSV Simbach probierte im Rahmen der Möglichkeiten alles, konnte aber nicht mehr leisten, zu hoch die Anzahl der verletzungsbedingten Ausfälle. Wie bereits in den letzten Partien, waren diese nicht zu kompensieren. Trotzdem stemmten sich die verbleibenden Spieler gut dagegen und konnten den Platz erhobenen Hauptes verlassen.

 

Fabian Schwibach schlägt Angebote aus

 

Eine große Erleichterung für die Abteilungsverantwortlichen war an diesem Wochenende die definitive Zusage von Fabian Schwibach, auch in der kommenden Saison für den TSV Simbach aufzulaufen. Als Eigengewächs, Kapitän der ersten Mannschaft und einer der besten Kreisspieler der Landesliga Süd wäre es für den Handball in der Innstadt eine bittere Nachricht gewesen, wenn er den Club verlassen hätte. Es war lange Zeit jedoch nicht klar, ob Fabian Schwibach den verlockenden Angeboten aus der Bayernliga widerstehen wird.

Es war vor allem die sportliche Herausforderung, die diese Gedanken erst ins Rollen gebracht hatten, jedoch zieht der Mannschaftsführer einen Aufstieg mit dem TSV Simbach in die Bayernliga einem raschen Sprung nach oben durch einen Vereinswechsel vor. Seine klare Botschaft an die Abteilungsführung war dementsprechend: Es muss für kommende Saison ein Hochkaräter verpflichtet werden, der sich handballerisch noch deutlich von Martin Kavka auf der linken Rückraumposition abhebt.

 

TSV Simbach, Tor: Max Findl, Stefan Babisch. – Feld: Tim Manthey (3), Vitus Baumgartner (2), Martin Kavka (1), Lukas Eichinger (10/3), Julian Henzel (2), Markus Vierlinger (2), Tobias Schimpf (2), Jakub Rezabek (1), Tomas Mattas

Duell der Gegensätze: Simbach reist nach Eichenau - 23.03.2018

 

Das nächste Match führt die Handballer des TSV Simbach in die Landeshauptstadt zum Eichenauer SV. Eine sehr interessante Aufgaben, denn unterschiedlicher könnten die Geschichten zweier Mannschaften kaum sein: Simbach hatte sich lange Zeit an der Spitze gehalten und mit tollen Ergebnissen den Blick fest auf den Aufstiegsrängen. Der Eichenauer SV startete mit 0:6 Punkten und lag erkleckliche Zeit am Tabellenende – bis die Männer um Trainer Aleksandar Radukic eine nahezu beispiellose Serie von 33:3 Punkten starten und sich so bis an die Tabellenspitze schoben. War der TSV im Hinspiel noch der klare Favorit, so sind die Rollen nun getauscht und die Simbacher treten als Underdog an. Spielerisch sind die Eichenauer sicherlich nicht die Krone der Liga, aber Konsequenz, Körperlichkeit und vor allem unbedingter Siegeswille und enormer Mannschaftsgeist machten das in den letzten Runden mehr als wett.

Neben den zuletzt schwachen Ergebnissen hat sich auch die Personalsituation bei den Innstädtern nicht zum Positiven verändert: Andreas Brand wird noch die nächsten Wochen aufgrund seiner Schulterverletzung ausfallen und auch Markus Vierlingers Verletzung hat sich wieder verschlechtert, so dass ein Einsatz gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Eichenau mehr als fraglich ist. Zudem muss Trainer Elmar Voll auf den Rechtsaußen Jonas Hennersberger verzichten – damit sind drei Stammspieler für das Match an der Budrioallee aus dem Rennen und werden merklich fehlen werden. Kapitän Fabian Schwibach ist zwar noch grippegeschwächt, wird aber auflaufen müssen.

Damit liegt die Hauptlast wieder auf den Schultern des Simbacher Torhüter-Duos Stefan Babisch und Max Findl sowie auf dem Topscorer der Liga, Lukas Eichinger. Für Simbach gilt trotzdem: Alles geben, um das Spiel zu gewinnen und dazu trotz oder gerade wegen der personellen Situation auch den Kampf anzunehmen. Eichenau hat seit dem 3. Spieltag kein Spiel mehr verloren – lediglich bei gegen die SG Kempten-Kottern, die HSG Würm-Mitte und den TSV Allach 09 mussten die Punkte geteilt werden. Dabei hilft natürlich auch, dass die Toptorschützen von Eichenau, die Gebrüder Manuel und Claudio Riemschneider, eine gute und verletzungsfreie Saison haben. Anpfiff ist am Samstag um 17:30 Uhr in der Budrioallee in Eichenau.

Couragierter Auftritt gegen Herrsching reicht nicht - 19.03.2018

 

TSV verliert sein drittletztes Heimspiel gegen Herrsching mit 27:31 in einem leidenschaftlich geführten Match. Vor einer tollen Kulisse mit 400 Zuschauern gab es in rasanten 60 Minuten kein Durchatmen für Spieler und Fans.

Dabei begann Halbzeit eins vielversprechend für die Simbacher, nach gut 20 Minuten ein vier Tore Vorsprung auf der Anzeige lies die Hoffnung auf einen erfolgreichen Handball-Abend keimen. Die Tore lieferten maßgebend Fabian Schwibach am Kreis in Zusammenarbeit mit Martin Kavka und sowie Lukas Eichinger der trotz Manndeckung über 60 Minuten seine Qualität als Führungsspieler bewies. Wehrmutstropfen waren 2 vergebene 7-Meter Strafwürfe für die Innstädter, selbes Schema jedoch auf der Gegenseite. Der Topscorer aus Herrsching scheiterte zwei Mal vom 7-Meter Punkt. Torhüter Stefan Babisch mit wichtigen Paraden die diesen sicheren Abstand zum Gegner möglich machten. Beim 12:8 dann der Bruch im Simbacher Spiel mit einem schweren Foul am Kapitän der vorrübergehend auch nicht weiter machen konnte. Die letzten Minuten vor dem Pausenpfiff geprägt von Pech im Abschluss und technischen Fehlern die die hochmotivierten Gäste vom Ammersee gnadenlos und konsequent ausnutzen. Binnen sieben Minuten wendete sich Blatt und Spielstand, und zum Pausentee standen die Mannen von Trainer Elmar Voll mit einem Zähler im hintertreffen – Halbzeitstand 13:14 für Herrsching.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten hätte man noch mal alles richten könnten, ein Tor sollte nicht das Problem darstellen und so kam es leider nicht. Simbach verschlief den Start in die zweite Halbzeit total und wie von den Herrschingern gewohnt nutzten sie auch diese Gelegenheit um Ihren Vorsprung weiter auszubauen. In der 37 Spielminute bereits eine vier Tore Führung für die Gäste und dem hatte das Team vom Inn in diesem Moment nicht mehr entgegen zu setzten, Fabian Schwibach zwar inzwischen wieder auf dem Feld, aber angeschlagen. Die Einwechslung von Max Findl im Tor der Simbacher hätte Mitte der zweiten Halbzeit sogar noch die Wände einleiten können, mit einer Bärenstarken Leistung konnte er Simbach aber zumindest im Spiel halten. Die Fehlentscheidungen im Angriffsspiel überwiegten und Herrsching witterte die 2 Punkte. Zwischenzeitlich sogar eine 7 Tore Führung für die Gäste. Trotz der Pannen, Simbach hat sich kämpferisch gezeigt und konnte durch die Tore von Manthey, Henzel, Kavka und Eichinger noch mal auf 4 Tore verkürzen. Mehr lies aber Herrsching an diesem Abend nicht mehr zu und die Niederlage für die Hausherren war so gut wie besiegelt. Daran konnte auch die offensive Manndeckung in den letzten Minuten leider nichts mehr ändern. Endstand 27:31.

Herrsching wäre an diesem Abend zu bezwingen gewesen, mit mehr Konzentration und weniger angeschlagenen Spielern. Gegen diese Mannschaft muss man in Bestbesetzung und in Topform dastehen sonst geschieht genau das was geschehen ist. Simbach nun auf Platz 6 der Landesliga Süd, nach oben ein theoretischer Platz 3 noch in Reichweite. Die kommende Hürde wird ein schwerer Gang, am nächsten Spieltag wartet der Ligaprimus Eichenauer SV auf die Innstädter.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Tobias Schimpf, Jakub Rezabek (1), Jonas Hennersberger, Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (2/1), Lukas Eichninger (8/4), Markus Vierlinger, Martin Kavka (7), Julian Henzel (2), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (4)

Parole Kopf hoch: Simbach empfängt Herrsching - 16.03.2018

Auch wenn die Spitzenränge realistisch gesehen in weite Ferne gerückt sind,
wird man beim TSV bis zum Schluss der Saison alles geben, um die Liga offen
und die Zuschauer bei Laune zu halten. Und dazu bestehen viele
Möglichkeiten, denn in den verbleibenden 6 Saisonspielen wird der TSV auf
die Teams der Plätze 1 bis 5 treffen. Damit kann man – auch wenn die eigene
Situation nicht mehr zu großen Hoffnungen Anlass gibt – zum berüchtigten
Zünglein an der Aufstiegs-Waage werden. Aufgrund der dicht zusammenliegenden
Spitzengruppe werden sich alle Mannschaften noch Punkten nehmen - es bleibt
in jedem Fall spannend und Platz 3 ist nur einen Zähler entfernt.
Personell wird Elmar Voll nahezu die Bestbesetzung aufbieten können, aber
nach der angespannten Verletzungs- und Krankheitssituation ist noch Vorsicht
geboten: Die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach wird dosiert trainieren,
um die letzten Blessuren so gut es geht auszukurieren. Andreas Brand
(Schulter) und David Kopp (Sprunggelenk) werden frühestens wieder im April
in den Trainingsbetrieb einsteigen – aber der Rest sollte heiß sein am
Spieltag unseres Ausrüsterpartners Hofbauer Teamsport.
ür die Gäste aus Herrsching gilt das Gleiche wie für den TSV: Die Herren vom
Ammersee liegen punktgleich mit den Innstädtern und haben damit auch nur
noch theoretische Ambitionen in Richtung der Aufstiegsränge. Dabei treffen
am Samstag die Top-Scorer der Liga aufeinander: Sean Mackeldey aus
Herrsching liegt mit aktuell 126 Treffern auf Rang 2 hinter Lukas Eichinger,
der die Torschützen-Liste der Landesliga Süd mit 161 Toren anführt.
Auch sonst ist mit einem munteren Spiel zu rechnen: beide Teams sind für
ihre Offensiv-Qualitäten bekannt, im Hinspiel siegte Simbach in Herrsching
mit 26:27.

Auswärtsniederlage beim TSV Mainburg wegen personeller Probleme - 13.03.2013

 

Eine klare 28:19-Niederlage bei den heimstarken Mainburgern musste der TSV Simbach in der Landesliga Süd hinnehmen und sich somit endgültig aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze verabschieden.

Die Voraussetzungen vor der Partie waren bereits problematisch, denn neben den Langzeitverletzten Janik Sextl und Chris Schrädobler konnten verletzungsbedingt auch die Spieler Andi Brand und David Kopp nicht spielen. Dazu befand sich Tomas Mattas im Urlaub. Angeschlagen in die Partie gingen Kapitän Fabi Schwibach, Martin Kavka und Julian Rohrer. Zusätzlich klagte Julian Henzel bereits beim Aufwärmen über Kreislaufprobleme. Erstmalig nach 4 Wochen Spielpause wieder im Einsatz waren allerdings Markus Vierlinger und Jonas Hennersberger. Da kam keine große Freude auf bei Chefrainer Elmar Voll, aber jammern half nicht.

Die Probleme beim TSV Simbach sollen allerdings in keinster Weise die Leistung der Mainburger schmälern, die hochmotiviert und aggressiv zu Werke gingen. Man merkte ihnen an, dass sie unbedingt die Partie gewinnen wollten. So entwickelte sich recht schnell eine einseitige Partie. Die Simbacher wolten zwar dagegenhalten, waren aber einfach körperlich nicht dazu in der Lage. Pausenstand bereits 15:9 für die Heimmannschaft.

Im 2.Spielabschnitt ein ähnliches Bild. Simbach bemüht, aber einfach nicht durchschlagskräftig genug, sei es in der Abwehr oder auch im Angriff. So endete die Partie mit einem verdienten Sieg des TSV Mainburf mit 27:18.

Fazit:  Der TSV Simbach wollte, konnte aber nicht mehr leisten, zu hoch die Ausfälle. Dazu noch die nicht fitten Spieler, dadurch war die Niederlage nicht zu vermeiden. Der Mannschaft ist aber kein Vorwurf zu machen, denn alle versuchten ihr Bestes zu geben. Jetzt gilt es unter der Woche dosiert zu trainieren, damit man am kommenden Wochenende eine schlagkräftigere Truppe aufs Parkett schicken kann. Nächste Woche steht das nächste Heimspiel an, diesmal gegen den TSV Herrsching. Anpfiff am Samstag, den 17.03, 18.30.

 

 

Aufstellung:

Tor:  Max Findl, Stefan Babisch

Feld:  Tim Manthey, Jonas Hennersberger (2), Fabian Schwibach, Martin Kavka, Julian Rohrer (1), Lukas Eichinger (10, davon 3 7m), Julian Henzel (2), Markus Vierlinger (1), Tobias Schimpf, Jakub Rezabek (2)

Wichtige Phase beim Punkte-Sammeln: Simbach reist nach Mainburg - 08.03.2018

 

Nach dem Arbeitssieg der letzten Woche geht der TSV um Trainer Elmar Voll diese Woche auf Reisen: Mit dem TSV 1861 Mainburg besucht man am Samstag den aktuellen Tabellenneunten. Die Gastgeber sind zwar von der Papierform her der Außenseiter, haben aber 8 ihrer bislang 17 Punkte in der noch jungen Rückrunde gesammelt und sind damit nicht zu unterschätzen. Die Mannen um den Routinier und Top-Scorer Thomas Voves und das Eigengewächs Marius May liegen aktuell 4 Zähler vor den Abstiegsrängen – damit gilt auch für Mainburg wie für Simbach, alles an Punkten mitzunehmen. Das Hinspiel in Simbach konnten die Herren vom Inn mit 19:14 für sich entscheiden.

Es beginnt die entscheidende Phase der Saison – sowohl für die vorne Platzierten als auch für die Teams, die in den Rückspiegel schauen müssen, wo die Abstiegsplätze sind. Auf dem Papier sollten die Simbacher das Spiel gegen Mainburg machen, die Personalsituation jedoch trübt die Erfolgsaussichten etwas ein: Markus Vierlinger wird wieder im Abschlusstraining testen, ein Einsatz steht aber eher auf wackeligen Beinen. Andreas‎ Brand muss aufgrund seiner Sehnenverletzung eine längere Zwangspause einlegen, hier sind mindestens vier Wochen ohne Handball zu erwarten. Ein herber Dämpfer für den TSV, wo im Kampf um die wichtigen Punkte Brand als Rückraum-Shooter schmerzlich vermisst wird. ‎Auch auf Tomas Mattas muss Trainer Voll verzichten. Umso wichtiger wäre, dass Jonas Hennersberger nach Grippe wieder einsatzfähig wird. In jedem Fall wird aber der 17-jährige Tobias Schimpf wieder im Kader stehen, um die rechte Seite zu verstärken. Martin Kavka, der sich im letzten Heimspiel eine Blessur am Finger zugezogen hat, wird zum Abschlusstraining wieder einsteigen, ein Einsatz ist jedoch noch nicht 100% sicher. Für Ihn, wie auch für Kapitän Fabian Schwibach - der aus der letzten Partie eine Sprunggelenksverletzung ‎mitgenommen hatte - heißt es auf die Zähne zu beißen.

Anpfiff ist am Samstag um 18:00 Uhr in der Sporthalle der Mittelschule in Mainburg. 

Simbach siegt und springt auf 3 - 05.03.2018

 

Es war ein schwerer Gang für die Handballer des TSV Simbach, bis am Samstag die Punkte gegen den Tabellenvorletzten aus Gundelfingen eingefahren waren. Im Landesliga Double-Feature hatten sich zuvor bereits die Simbacher Damen ebenfalls gegen Gundelfingen in einem lange offenen Spiel mit  29:24 durchgesetzt. Nun lag es an den Herren, nachzuziehen.

Die personellen Lichtblicke hatten sich zwar zerschlagen – Andreas Brand, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger und David Kopp konnten verletzungs- und krankheitsbedingt wider Erwarten nicht antreten dafür rutschte der Youngster aus der Bayernliga B-Jugend Tobias Schimpf wie im vorherigen Match in den Kader.

Von der Papierform her waren die Innstädter der klare Favorit, taten sich aber im ersten Durchgang sehr schwer. Die Gäste waren kämpferisch eingestellt und körperlich in der Lage, ordentlich dagegen zu halten. Lange Zeit wogte das Spiel hin und her und keines der beiden Teams konnte sich spürbare Vorteile erarbeiten. Dabei erschienen die Gäste näher an der Nutzung ihres Potenzials und konnten mit einem 11:13-Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Nach dem Wechsel kamen die Simbacher besser ins Spiel. Mit mehr Struktur, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, erarbeiteten sich die Hausherren nach 40 Minuten den Ausgleich zum 18:18. Im Anschluss setzte sich der der TSV durch Schwibach, Kavka, Eichinger und Manthey sowie einen strak haltenden Stefan Babisch vorentscheidend auf 24:18 ab. Nach einigen Zeitstrafen gegen Simbach konnten die Gäste noch auf 26:24 verkürzen, aber danach legten Rohrer und Eichinger zum 29:25 nach und das Spiel war durch. 31:27 hieß es, als die Unparteiischen den Schlusspfiff ertönen ließen.

Positiv sicher die 2 Punkte, die hart erkämpft werden mussten! Damit springt der TSV auf Rang 3, nachdem die HSG Würm-Mitte und TSV Allach09 in ihren Spielen jeweils die Punkte abgeben mussten. Die Spitze rückt nun weiter zusammen. Negativ die Verletzungen von den nächsten zwei Simbacher Spielern Fabian Schwibach und Martin Kavka – hier wird die Auswirkung abzuwarten sein.

 

Für Simbach -  Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Jakub Rezabek (1), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (1), Lukas Eichinger (10/3), Martin Kavka (7), Julian Henzel (2), Tim Manthey (6), Fabian Schwibach (3), Tobias Schimpf.

Die Punkte im Blick: TSV empfängt TV Gundelfingen - 01.03.2018

 

Nach dem Kantersieg der letzten Woche geht es für Elmar Voll und die Handballer des TSV Simbach wieder zu Hause zur Sache: Nach dem TSV München Ost gastiert der zweite Aufsteiger in der Innstadt. Zwar liegen die Männer aus der Handball-Ecke Augsburg – Günzburg nur einen Rang besser, haben aber bereits 10 Punkte mehr gesammelt als der Gegner der letzten Woche. Auch die Rückrunde absolvierten die Mannen um die Trainer Manfred Hopf und Oliver Bleher bislang mehr als respektabel: Nur unglücklich unterlagen sie vor Wochenfrist dem Liga-Primus Würm-Mitte.

Dem TSV Simbach konnten die Gäste in der Vorrunde ein Unentschieden abringen – ein Sachverhalt, den es zurecht zu rücken gilt. Personell lichten sich die Schatten bei den Simbachern: Nach langen Wochen wird Markus Vierlinger im Abschlusstraining testen, ob ein Einsatz am Samstag möglich ist. Der Einsatz von Andreas Brand ist noch unwahrscheinlich, seine Schulterverletzung stellt sich als sehr hartnäckig dar, die Genesung schreitet leider nicht wie gehofft voran. Jakub Rezabek wird nach seiner Grippe wieder im Kader und auf der Bank sein – wie fit er jedoch nach einer Woche ans Bett gefesselt sein wird, muss sich erst zeigen. Gleiches gilt für Jonas Hennersberger, der vergangenen Spieltag ebenfalls wegen Grippe passen musste. Der Flügelflitzer wird voraussichtlich wieder dabei sein. Damit ist der TSV der klare Favorit und nimmt diese Rolle gerne an.

 

Bei den Gästen gilt es vornehmlich Tobias Bauer, den TOP-Torschützen aus Gundelfingen, im Schach zu halten. Rang 6 in der Scorer-Liste zeugt davon, dass hier durchaus Gefahr droht. Trotzdem sollte bei einer guten Teamleistung das Pendel klar in Richtung der Gastgeber ausschlagen. Anpfiff ist um 18:30 in der Richard-Findl-Halle.

Im Vorspiel um 16:30 Uhr treffen die Simbacher Damen von Jost Brand ebenfalls auf Gundelfingen. Den Auftakt machen bereits um 14:30 die Herren des TSV Simbach II gegen die Gäste vom MTV Pfaffenhofen. Am Sonntag gibt es dann das Double-Feature der männlichen B-Jugend: Um 14:45 Uhr tritt die B1 in der Bayernliga gegen den Zweitliga-Nachwuchs von der SG DJK Rimpar an und um 16:30 Uhr misst sich die B2 im Lokalderby mit dem TV Eggenfelden.

Überzeugender Auftritt beim klaren Sieg gegen München-Ost durch geschlossene Teamleistung - 26.02.2018   

 

Durch den klaren 41:31-Heimerfolg bleiben die Innstädter in der Spitzengruppe der Landesliga Süd und lassen sich alle Optionen um den Kampf um den Relegationsplatz offen. Die Voraussetzungen vor der Partie klar, Simbach auf dem Papier die klar favorisierte Mannschaft, der TSV München-Ost mit nur einem Punkt abgeschlagener Tabellenletzter.

Nach dem überzeugenden Auftritt des TSV beim Heimsieg gegen die SG Kempten/Kottern gab es für Trainer Elmar Voll keinen Grund taktisch viel zu ändern. Einzig die Kaderzusammensetzung änderte sich, da neben den weiterhin verletzten Spielern Markus Vierlinger und Andi Brand, zusätzlich noch Jakub Rezabek und Jonas Hennersberger krankheitsbedingt pausieren mussten. Dafür im Kader David Kopp und erstmalig der 17-jährige B-Jugendspieler Tobias Schimpf.

Die Simbacher gingen mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und zeigten von Anfang an, dass sie nichts zu verschenken hatten. Aggressive Abwehr mit einem gut aufgelegten Max Findl im Tor. Da auch das Angriffsspiel funktionierte bauten die Simbacher sukzessive ihren Vorsprung aus, bis zum Halbzeitstand von 22:13 (Spielfilm: 2:2, 6:3, 10:5, 17:9, 22:13).

Das Spiel war entschieden und so entwickelte sich im 2.Spielabschnitt ein munteres Torewerfen auf beiden Seiten. Die Gäste steckten nie auf und konnten einige Kontertore verbuchen, da der TSV Simbach im Angriff einige technische Fehler zuviel machte. Trotzdem blieb der Vorsprung immer bei 10-13 Toren Unterschied. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein, sogar der Youngster Tobias Schimpf netzte unter dem Jubel der Zuschauer zweimal ein und ließ sein Potential erkennen. So endete eine einseitige Partie mit einem 41:31-Sieg für die Heimmannschaft.

 

Fazit: Der TSV Simbach agierte mit dem gesamten Team erneut als Einheit und überzeugte trotz der angespannten Personalsituation in allen Mannschaftsteilen. Die Spieler mussten allerdings nicht an ihre Leistungsgrenze gehen, dafür waren die Gäste aus München zu harmlos. Durch die klare Überlegenheit bedingt, war die Abwehr allerdings nicht aggressiv genug und im Angriffsspiel fehlte auch die letzte Konsequenz. Sehr positiv allerdings die gute Torquote von allen Positionen.

 

Nächste Woche steht gleich das nächste Heimspiel an, diesmal gegen den TV Gundelfingen. Anpfiff am Samstag, den 03.03, 18.30.

 

Aufstellung:

Tor: Max Findl, Stefan Babisch

Feld: Tim Manthey (8), Tomas Mattas (5), Fabian Schwibach (6), Martin Kavka (4), Julian Rohrer (1), Lukas Eichinger (10, davon 6 7m), Julian Henzel (3), David Kopp (2), Tobias Schimpf (2, davon 1 7m)

Hier noch Bilder zum Spiel:

Siegpflicht: Simbacher Handballer empfangen Schlusslicht aus München Ost - 22.02.2018

 

Nichts zu verschenken – so lautet das Motto des TSV Simbach am kommenden Samstag, wenn die Herren aus der Innstadt zum großen HAAS Fertigbau – Spieltag den aktuellen Tabellenletzten aus München empfangen. Während die Sponsoring-Tradition mit HAAS bereits über ein erfolgreiches Jahrzehnt zurück reicht, so gab es mit den Handballern aus der Landeshauptstadt in der Vergangenheit relativ wenig Berührungspunkte. Drei Mal stand man sich in der Landesliga gegenüber, 3 Mal siegte Simbach klar – bis auf die letzte Begegnung: Simbach tat sich im Hinspiel enorm schwer und konnte die Partie nur denkbar knapp mit einem Zähler für sich entscheiden. 32:33 so der damalige Endstand.

Nach dem Erfolg des letzten Spieltags richten die Mannen um Elmar Voll den Blick aber wieder nach oben – dazu ist wichtig, sich keinerlei Ausrutscher mehr zu leisten. 5 Punkte zur Tabellenspitze, 3 auf Rang 2, einer auf Rang drei – das lässt alle Chancen für die Saison offen.

Personell ist bei den Innstädtern allerdings nicht alles zum Besten bestellt, wenn es gegen die „Ostler“ und ihren Top-Scorer Jan Fischer geht: Lukas Monz steht aus beruflichen Gründen für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung - sportlich und menschlich ein herber Verlust für das Team. Seinen Platz wird zu großen Teilen der zur Zeit glänzend aufgelegte‎ Julian Rohrer einnehmen. Der Einsatz von Markus Vierlinger und Andreas Brand‎ ist fraglich. Beide laborieren an Schulterbeschwerden. Hier wird erst das Abschlusstraining am Freitag Aufschluss geben, ob beide einsetzbar sind. Auch Jakub Rezabek ist nicht fit und wird grippebedingt ebenfalls nur das Abschlusstraining ‎absolvieren können.

Trotzdem gibt es keine Ausreden: Die Gäste haben bis dato nur einen Punkt geholt – und so soll es nach dem Willen der Simbacher auch an diesem Wochenende bleiben.

Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Zuvor empfangen die Mädchen der weiblichen B-Jugend um 12:45 Uhr den SV Pullach, um 14:30 Uhr treten dann die Simbacher Damen von Coach Jost Brand in der Landesliga gegen den TSV Aichach an. Das Vorspiel zur „Ersten“ bestreitet die männliche Bayernliga-B-Jugend von Trainer Sepp Schimpf um 16:30 Uhr gegen den VfL Günzburg. Den Schlusspunkt setzen um 20:30 Uhr die Herren der Simbacher „Zweiten“ mit dem Lokalderby gegen den SVG Burgkirchen.

Überzeugender Auftritt beim klaren Sieg gegen Kempten durch geschlossene Teamleistung - 05.02.2018

 

Durch den klaren 20:31-Auswärtserfolg bleiben die Innstädter in der Spitzengruppe der Landesliga Süd und lassen sich alle Optionen um den Kampf um den Relegationsplatz offen. Die Voraussetzungen vor der Partie klar, Simbach auf dem Papier die favorisierte Mannschaft, die SG Kempten/Kottern steckt mitten im Abstiegskampf und benötigt jeden Punkt.

Nach dem überzeugenden Auftritt des TSV beim Heimsieg gegen den ASV Dachau gab es für Trainer Elmar Voll keinen Grund viel zu ändern. Auch die Kaderzusammensetzung blieb gleich, da weiterhin die verletzten Spieler Markus Vierlinger und Andi Brand pausieren mussten.

So gingen die Simbacher mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und zeigten von Anfang an, dass sie nichts zu verschenken haben. Aggressive Abwehr mit einem bärenstarken Max Findl im Tor, der in den ersten 15 Minuten mit einer 80ig-prozentigen Fangquote sein Gehäuse vernagelte. Da auch das Angriffsspiel funktionierte stand es bereits nach 7 Minuten 1:4 für die Gäste.

In der 8.Minute allerdings bekam Julian Henzel bei einer unglücklichen Aktion (Foul beim Gegenstoß) die sofortige rote Karte und somit fehlte ein wichtiger Eckpfeiler im Team. Doch der dafür eingewechselte Jakub Rezabek fügte sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und überzeugte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff (5 Tore).

Anschließend versäumten es die Simbacher allerdings ihren Vorsprung weiter auszubauen und so blieb es bis zum 8:8 in der 20.Spielminuer ausgeglichen. Dann setzte sich jedoch die reifere Spielanlage des TSV Simbach immer mehr durch und da auch die Abwehrleistung weiterhin stabil blieb wurden beim Spielstand von 9:15 die Seiten gewechselt.

Im 2.Spielabschnitt das gleiche Bild, die Heimmannschaft bemüht, aber zu harmlos im Angriff und im Abwehrverbund nicht sattelfest genug, um die Gäste ernsthaft gefährden zu können. So vergrößerte sich der Vorsprung kontinuierlich bis zur höchsten Führung (16:29, 55.Minute). Das Endergebnis von 20:31 spiegelt letztendlich auch den Klassenunterschied der beiden Teams wieder und geht absolut in Ordnung.

Fazit: Der TSV Simbach agierte mit dem gesamten Team als Einheit und überzeugte in allen Mannschaftsteilen. In der Abwehr aggressiv mit guter Beinarbeit und sehr guter Torhüterleistung, im Angriff mit klarer Struktur und verbesserter Chancenverwertung. In dieser Verfassung sollte das Team weiterhin um die Spitzenplätze mitspielen.

Jetzt geht es in eine kleine Faschingspause und einer 2-wöchigen Spielpause, bevor es mit 2 Heimspielen (24.02. ggn. München-Ost, 03.03. ggn. Gundelfingen) weitergeht.

 

Aufstellung:

Tor: Max Findl, Stefan Babisch (n.e.)

Feld: Tim Manthey (2), Jonas Hennersberger (1), Tomas Mattas (2), Fabian Schwibach (7), Lukas Monz, Martin Kavka (4), Julian Rohrer (2), Lukas Eichinger (7, davon 3-7m), Julian Henzel, David Kopp (1), Jakub Rezabek (5)

Machbare Auswärtshürde: TSV reist zur abstiegsbedrohten SG Kempten-Kottern - 02.02.2018

 

Nach dem Sieg der letzten Wochen müssen die Handballer des TSV Simbach nun wieder auswärts ran. Ohne die weiterhin verletzten Andreas Brand und Markus Vierlinger geht es für die Innstädter ins Allgäu.

Dort wartet der aktuelle Tabellenzwölfte. Das Team von Markus Dahm und Holger Stöhr ist stark abstiegsbedroht und konnte bislang nur 4 Siege einfahren – allerdings zwei davon in den beiden letzten Spielen. Das rettende Ufer ist allerdings auch nicht weit entfernt, so dass die Allgäuer um ihre starken Top-Scorer Timm Schwegler und Timo Walter alle Chancen haben, den Liga-Verbleib aus eigener Kraft zu sichern.

Das Hinspiel entschieden die Simbacher knapp mit 29:27 für sich, wobei die Innstädter aber durchaus Probleme mit der körperlich robusten Gangart der Kemptener hatten. Mit genau diesen Spielen wird sich für das Team um Elmar Voll aber entscheiden, in welche Richtung es weiter gehen wird: Anschluss halten oder Mittelfeld. Damit sind Punkte in der Ferne Pflicht. Anpfiff in Kempten ist am Samstag um 20.00 Uhr.

Erfolgreicher Städtevergleich: Simbach fährt bei Damen und Herren zwei Landesliga-Siege gegen Dachau ein - 29.01.2018

 

Link zum Video auf TRP1: Klick

 

Die Damen von Jost Brand hatten den ersten Schritt gemacht: In einer spannenden und hart umkämpften Partie konnten sie gegen die Gäste von ASV Dachau die Oberhand behalten und mit einem 26:25-Erfolg Rang drei in der Tabelle festigen. Gespannt wartete man nun auf den 2. Vergleich Niederbayern - Oberbayern: Nach den turbulenten Wochen wollte die "Erste" ebenfalls gegen den ASV Dachau einen Schritt aus der Krise machen. Die Vorzeichen dafür waren jedoch gemischt: Mit Markus Vierlinger und Andreas Brand mussten 2 Akteure verletzungsbedingt passen, dafür kam Jakub Rezabek zu seiner Heimpremiere.

Das Spiel begannen beide Teams nervös: Nach 10 Minuten stand es gerade mal 2:2 und man musste befürchten, dass der TSV Simbach wieder einer mangelnden Chancenauswertung würde Tribut zollen müssen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt hatten die Gastgeber drei Gegenstöße und einen Strafwurf nicht nutzen können. Dann aber schien bei den Hausherren der Kragenknopf aufzugehen: Mit zunehmender Spieldauer wuchs die Selbstsicherheit und es entstanden attraktive Spielzüge und sehenswerte Treffer, Man merkte förmlich, wie den Innstädter die Last auf den Schultern leichter wurde. 10:5 der Zwischenstand nach 20 Minuten dank eines starken Stefan Babisch, der die Gästewürfe reihenweise parierte und auch Dank einer zunehmend treffsicheren Offensive, die mit der Gäste-Abwehr immer besser zurecht kam.

Kurze Bedenken zogen auf, als der starke Fabian Schwibach - aufgrund des Ausfalls von Markus Vierlinger der einzige gelernte Kreisläufer im Aufgebot - aufgrund eines Allerwelt-Fouls die rote Karte sah und noch vor der Halbzeit zum Duschen musste, aber die Simbacher Jungs ließen sich nicht beeindrucken: Ein gelungener Kempa-Trick von Lukas Eichinger auf Julian Henzel zeugte von zunehmender Spielfreude und mit einem 14:10 für Simbach gingen die Teams in die Halbzeitpause.

Nach dem Anpfiff erlebten die Zuschauer die dann wohl beste Phase seit Wochen: Frisch und elanvoll zogen die Voll-Schützlinge das Tempo an und entfleuchten den Gästen Tor um Tor. Neuzugang Jakub Rezabek machte den Auftakt mit seinem ersten Treffer für den TSV zum 15:10, Tim Manthey spielte wie aufgedreht und sorgte mit vollem Einsatz und sehenswerten Treffern für Begeisterung auf den Rängen. In der Abwehr standen die Hausherren um Lukas Monz, der als gelernter Rückraumspieler Kapitän Fabian Schwibach auch vorne auf der ungewohnten Kreisläufer-Position vertreten musste, sicher in der Defensive und was dennoch durch kam, wurde sichere Beute des weiter auf hohem Niveau agierenden Stefan Babisch. 28:17 hieß es nach 50 Minuten, und angesichts des sicheren Vorsprungs und des Kräfteverschleißes seiner wenigen verbliebenen Stammspieler ließ Elmar Voll nun auch die Youngster Tobias Deutsch und David Kopp ran.

So neu durchgemischt hatte der TSV allerdings massiv zu kämpfen: Die völlig neue Aufstellung, die für Entlastung sorgen musste, kam schwer in die Gänge. Die Gäste nutzten dies, um noch mal mit 7 Treffern in Folge bis auf 28:24 heran zu kommen, bevor Lukas Eichinger mit dem 29:24 den Schlusspunkt setzte.

Zwei wichtige Punkte, einige klar sichtbare Baustellen, aber auch einiges Schöne und vor allem eine gemeinschaftliche Mannschaftsleistung reichen dem TSV, den ASV Dachau zu besiegen. Allerdings muss man auch zugestehen, dass die Gäste in der aktuellen Situation sicher nicht die Messlatte für die weiteren Saisonspiele sein dürfen.

 

Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Jakub Rezabek (1), Tobias Deutsch, Lukas Monz (1), David Kopp, Julian Rohrer, Tomas Mattas (4/2), Lukas Eichinger (5), Martin Kavka (6), Julian Henzel (4), Tim Manthey (6), Fabian Schwibach (2)

Simbach empfängt Dachau: Geduld und Cleverness gefragt - 26.01.2018

 

Im Spiel zwei nach Markus Böhner zieht Elmar Voll mit den Simbacher Handballern zuhause ins Match gegen den Tabellenzehnten Dachau. Personell gibt es aus dem Simbacher Lager bis auf Andreas Brand, der mit Schulterproblemen kämpft, keine Absenzen für kommenden Samstag. Psychisch sieht es da anders aus: Nach den Erlebnissen und Ergebnissen der letzten Wochen setzt Elmar Voll darauf, Ruhe in die Mannschaft zu bringen.

Handball soll einfach, mit Freude und Cleverness gespielt werden, um wieder in die Spur zu kommen. Neuzugang Jakub Rezabek wird sein zweites Spiel für den TSV antreten. Der 22 jährige Linkshänder aus Prag wird dem TSV vorerst bis zum Ende dieser Saison auf der halb rechten Position aushelfen. Mit dieser zusätzlichen Personalie wird etwas Druck aus der zeitweise angespannten Personalsituation genommen. Wunder zu erwarten wäre zu hoch gegriffen - Rezabek soll sich in den nächsten Wochen die Grundbindung zum Simbacher Spiel erarbeiten.

Die Gäste aus Dachau haben – ähnlich den Simbachern – bislang eine durchwachsene Saison erlebt. Aber anders als die Innstädter sind die Mannen um Trainer Martin Haider perfekt mit 2 Siegen gegen Kempten und München Ost in die Rückrunde gestartet. Allerdings trennen die Oberbayern auch nur 2 Punkte von den Abstiegsrängen, was die Herren der Dachauer Ersten sicherlich motiviert, alles zu geben. Zu unterschätzen sind die Gäste sicherlich nicht: Gingen die Punkte verloren, dann zumeist knapp und unglücklich.

Der TSV ist gefordert – durch die Gäste und durch sich selbst. Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 12:45 empfängt die weibliche C-Jugend des TSV Simbach die Gäste vom TSV Brunnthal, um 14:30 beginnt dann der Städtevergleich mit Dachau: Zunächst treten die Herren des TSV Simbach II gegen den ASV Dachau II an, um 16:30 empfangen die Damen von Jost Brand in der Landesliga ebenfalls den ASV Dachau. Den Schlusspunkt setzen um 20:30 die Herren III gegen die SSG Metten II.

Trainer Markus Böhner legt sein Amt als Trainer nieder - 22.01.2018

Mit dem vermeintlich und aus tabellarischer Sicht leichtem Auftaktprogramm für den TSV hätte man gerade nach der Niederlage gegen Niederraunau vergangenes Wochenende nun dieses Spiel gewinnen müssen und wäre trotzdem an den Spitzenpositionen dran gewesen. Leider kam es in Friedberg ganz anders und zudem war es eine  ereignisreiche Woche für die Handballer vom Inn.
Trainer weg, Neuzugang und unter Druck Anschluss an die vorderen Plätze zu halten. Letzteres ist mit der Niederlage in der Fugger Vorstadt bis auf weiteres kein Thema mehr. Die Simbacher befinden sich nun im Tabellenmittelfeld und bei der derzeitigen Spielweise wird man auch hier die nächste Zeit dort verweilen. Zu hoch ist die Summer der Fehler über 60 Minuten und immer wieder ist die fatale Torquote aus zu ungenügend vorbereiteten Chancen das Hauptmanko der Simbacher. Auch die tschechischen Spieler bleiben bis Dato hinter den Erwartungen und glänzen nicht mit spielerischen Akzenten. In der Absicht sich in der Rückrunde doch noch nach oben zu orientieren wurde nach einer weiteren Verstärkung Ausschau gehalten. Mit dem Linkshänder Jakub Rezabek hat man nun wenigstens die langersehnte Doppelbesetzung der rechten Rückraumposition, wenn auch die Zielsetzung nun eine Andere ist. Rezabek konnte, nach bisher zwei Trainingseinheiten und einem Trainingsspiel mit der Mannschaft, diesem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken! Es bleibt zu hoffen dass er sich neben Julian Henzel rasch stabilisiert und in die Mannschaft findet. Seine Enttäuschung über sein eigenes Spiel war ihm auf alle Fälle anzumerken.
Trainer Markus Böhner quittiert seinen Dienst als Trainer bei den Herren des TSV. Vergangen Woche wurden von Ihm die Verantwortlichen davon in Kenntnis gesetzt sowie Trainer Elmar Voll und die Mannschaft informiert. Definitiv ein Schock für alle Beteiligten aber seine Entscheidung war nach reiflicher Überlegung gefallen und nicht mehr zu ändern. Die Ambitionen des Teams oder besser gesagt Teile des Teams, das der ehemalige Torschützenkönig der Regionalliga in Simbach erwartet hatte und das ihm auch von Manager Wolfgang Münzer so vor der Saison attestiert wurde, waren seit der Vorbereitung nicht gegeben. Die Entscheidung so nicht weiter machen zu wollen für Trainer Böhner alternativlos. Der TSV bedankt sich für seine geleistete Arbeit und hofft dass das nicht das letzte Engagement von Ihm für Simbach war! Einen der den Handball so lebt und so vermitteln kann wie er, findet man nicht alle Tage!
Glück für den TSV dass Trainer Elmar Voll nun zur Stelle ist und nach Rücksprache mit Ihm wird er auch sein Amt definitiv bis zum Saisonende weiter führen. Es gibt definitiv leichtere Ausgangssituation für einen Trainer der von nun ab das Abschlusstraining stets ohne Hilfe halten wird. Nichts desto trotz ist Elmar Voll lange genug im Geschäft, erfahren und auch diese Situation ist nicht neu für Ihn. Entsprechend professionell aber auch gelassen gestaltete er das Training vor dem zweiten Spiel der Rückrunden gegen Friedberg.
Am Samstag war es dann so weit in der vereinseigenen Halle des TSV Friedberg. Friedberg kam besser als Simbach an diesem 15ten Spieltag in die Partie, aber nur weil Simbach zu überhastet den Torabschluss suchte und eben die Quote nicht stimmte.  Ab der 6 Minute befanden sich die Innstädter stets im Rückstand oder konnten ausgleichen. Torhüter Max Findl glänzte am Anfang des Spiels mit wichtigen Paraden und verhinderte hinter einer motivierten Abwehr dass die Friedberger rasch mit mehreren Zählern davonziehen konnten. Lukas Eichinger sorgte dafür dass der TSV nicht komplett den Anschluss, an die die Führung ausbauenden Friedberger, verliert. Aber auch er – der aktuell die Torschützenliste der Landesliga Süd anführt - hatte anfangs Probleme die Bälle im Kasten unter zu bringen. Seitenwechsel beim 13:10 für Friedberg.
Anfänglich sah es in der zweiten Halbzeit so aus als würde den Simbachern das Spiel entgleiten ohne Chance auf den Anschluss. Friedberg legte immer wieder auf 4 Tore vor. Mit einer Abwehr die immer mehr Zugriff auf die Gastgeber bekam sowie einem sich stabilisierenden Fabian Schwibach am Kreis kämpften sich die Simbacher doch wieder Zug um Zug heran. Lukas Monz und Julian Rohrer organisierten die Defensive, Jonas Hennersberger von Trainer Elmar Voll auf Manndeckung angesetzt, und der inzwischen für Max Findl eingewechselte Stefan Babisch zwangen die Friedberger nun zu Fehlern im Angriffsspiel oder Stefan Babisch entschärfte die Würfe und leitete zum Gegenstoß ein. So stand 10 Minuten vor dem Ende  ein 19:19 auf der Anzeigetafel. Julian Henzel mit wichtigen Toren die immer wieder den Anschluss herstellten und nach einem Doppelpack von Fabian Schwibach endlich die Führung für die Gäste vom Inn knapp drei Minuten vor dem Ende, 21:22. Man hatte die Gastgeber hier am Rande der Niederlage hätte Andreas Brand nicht direkt im Anschluss eine 2 Minute Zeitstrafe eingefahren. Ob unnötig oder unberechtigt, dieser Moment war der Knackpunkt an dem das Spiel erneut kippte und die Friedberger Ausgleich und Führung wieder herstellen konnten. Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Julian Henzel in der letzten Spielminute konnte den Lauf der Dinge nicht mehr ändern und die Hausherren entschieden das Spiel über den letzten 7m Strafwurf der Partie. Simbach hätte sogar noch mal die Chance zum Ausgleich gehabt, Tim Manthey scheiterte aber am Torhüter uns so bleib ein 24:23 für Friedberg auf der Uhr. Bitter in Anbetracht der Chancen und Möglichkeiten in diesem Spiel sowohl in der Liga.
Jetzt heißt es „Arschbacken“ zusammenkneifen, die Ereignisse der letzten Wochen ad acta zu legen, konsequenter als bisher zu trainieren und sich auf das nächste Spiel zu fokussieren. Mehr kann man im Moment nicht tun, was aber auch das mindeste ist um baldmöglichst ein Spiel zu gewinnen - denn dafür Spielt man, um zu gewinnen!
Für Simbach: Tor: Maximilian Findl, Stefan Babisch. Feld: Jakub Rezabek, Lukas Monz (1), Jonas Hennersberger (2), Andreas Brand (1), Julian Rohrer, Tomas Mattas (2), Lukas Eichinger (9/2), Markus Vierlinger, Martin Kavka (1), Julian Henzel (3), Tim Manthey, Fabian Schwibach (4)

Rückrundenauftakt Misslungen: 26:29-Niederlage gegen Niederraunau

 

Simbach kann den erhofft guten Rückrundenstart nicht verbuchen, bleibt aber trotzdem mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz auf Platz 6 der Landesliga. Spitzenreiter Würm-Mitte gewinnt als einziges Topteam und baut den Vorsprung auf Platz 2 nun erstmals auf 4 Zähler aus.

Die Hausherren wollten den Start der Rückrunden eigentlich nutzen um wieder mehr Stabilität ins Spiel zu bringen, eine bessere Abstimmung der Laufwege sollte her und daraus klare Torchancen erarbeitet werden. Nach dem Abpfiff in der Richard-Findl-Halle sah man leider nur in fragende und enttäuschte Gesichter der Spieler da die guten Vorsätze nur mühsam Einzug ins Simbacher Spiel fanden. Erschwerend kam noch hinzu dass Kapitän Fabian Schwibach mit Black-Outs und Schwindel vom Platz musste und über lange Spielabschnitte nicht Einsatzfähig war.

Bis auf die Schlussphase der erste Spielhälfte war das Team um Elmar Voll und Markus Böhner gut dabei sich zu rehabilitieren mit einer agilen Abwehr eroberte man sich die Bälle und kam zu schnellen Gegenstößen. Im Positionsangriff funktionierte das Abräumen auf die Außenpositionen und es schien sich abzuzeichnen dass man die Gäste durchaus in den Griff bekommen wird. Spielminute um Spielminute vergehend musste man den Tatsachen aber ins Auge sehen und der Optimismus verdrängte zweckmäßig die Tatsachen. In der 15ten Spielminuten kräuselten sich schon so manche Sorgenfalte auf den Häuptern der Simbach-Anhänger: 7:7 stand es da, und das nicht aufgrund einer furiosen Leistung der Gäste, sondern weil sich die Innstädter zwar 6 Mal den Ball erkämpft, aber schon 5 der 6 Gegenstöße vergeben hatten. Die Quote kann ja nicht so bleiben - so die einhellige Meinung. Falsch gedacht: Die Lesart blieb die gleiche, 11:14 zum Pausentee. Von 28 Simbacher Wurfversuchen im ersten Durchgang verfehlten 17 ihr Ziel, dazu 8 technische Fehler mit Ballverlust - so gesehen war man mit einem 3-Tore-Rückstand eigentlich noch gut bedient.

Vor diesem Hintergrund startete man in Durchgang 2, aber näher als bis auf 2 Tore konnten die Hausherren nicht kommen und daran hatte der Torhüter der Gäste einen erheblichen Anteil. Was wirklich schmerzt an diesem Tag ist der Punktverlust: 26:29 stand es am Ende, nachdem das Simbacher Trainer-Duo noch mit Wechseln, verschiedenen Abwehrvarianten und Umstellungen in den Auszeiten versucht hatte, etwas zu bewirken. 2 Punkte verschenkt an einem Spieltag, an dem alle direkten Konkurrenten Federn ließen und der Sprung auf Platz 2 möglich gewesen wäre. Mit einer an diesem Tag fatalen Fehlerquote und einer nicht über die volle Distanz aggressiven Abwehr muss man sich eingestehen, dass war einfach nix! Niederraunau gewinnt somit völlig verdient den Rückrundenauftakt gegen Simbach und schiebt sich konsequent weiter aus dem Tabellenende Richtung Mittelfeld.

Nun heißt es die eigene Performance zu hinterfragen, den verlängerten Rücken zusammen zu kneifen und sich von Spiel zu Spiel das notwendige Selbstbewusstsein vor dem Tor wieder zu erarbeiten sowie die Abläufe weiter zu verinnerlichen - dann ist der Verlauf der Rückrunde trotz dieser Niederlage noch völlig offen.

 

Für Simbach: Tor:  Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Lukas Monz, David Kopp, Jonas Hennersberger,  Andreas Brand (4), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (5), Lukas Eichinger (8/4), Markus Vierlinger, Martin Kavka, Julian Henzel (4), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2)

Bilder vom Spiel gegen Niederraunau

Rückrundenstart der Simbacher Handballer in heimischer Halle - 11.01.2018

 

Mit dem neuen Jahr startet für die Handballer des TSV Simbach um das Trainer-Duo Markus Böhner und Elmar Voll der zweite Saisonabschnitt. Nach der Wintervorbereitung im neuen Jahr geht es nun wieder ans Werk, erster Gegner ist der TSV Niederraunau.

Die Schwaben – in der letzten Spielzeit noch Bayernliga – hatten einen schweren Weg in dieser Spielzeit. Zum Auftakt mussten sie zu Hause gleich eine Niederlage gegen die Innstädter hinnehmen, es folgte eine schwarze Serie von weiteren 3 Niederlagen in Folge, die die Mannschaft von Udo Mesch lange Zeit am Tabellenende festhielt. Dann schafften die Niederraunauer aber den Turnaround: Mit zuletzt 5 Siegen aus 7 Spielen stehen sie nun auf Platz 9 der Tabelle, getragen durch ihre Top-Scorer Mathias Waldmann, Lukas Konkel und Andreas von Kries.

Für den TSV ist der Auftrag klar: Nachdem man nach durchwachsenen Auftritten und dem Verlust der Spitzenposition zum Vorrunden-Ende beim aktuellen Tabellenführer Würm-Mitte noch einen Punkte entführen konnte, will man sich wieder stabilisieren und die eigene Leistung wieder konstanter abrufen. Bis Ende Februar wird sich entscheiden ob man eine Chance hat im vorderen Tabellenfeld mitzumischen – dazu darf zum Auftakt der Rückrunde kein Punkt verschenkt werden, um für den weiteren Saisonverlauf die Karten selbst in der Hand zu behalten. Um nicht auf die Ergebnisse der aktuell besser platzierten Team angewiesen zu sein, müssen am besten – wie zum Start der Vorrunde - 5 Siege aus 5 Spielen her.

Personell muss man noch um Torhüter Max Findl zittern: Nach einer Fingerverletzung ist sein Einsatz ungewiss, Youngster Felix Münzer steht als Vertreter parat. Flügelflitzer Tomas Mattas konnte in der Wintervorbereitung krankheitsbedingt nur das Abschlusstraining mitmachen, nun muss sich zeigen, wie sich dieses Trainings-Defizit auswirkt.

Trotz aller Ambition die Punkte am Samstag für Simbach zu sichern, gilt ein besonderer Dank für sportsman-like Fairplay an die Gäste aus Niederraunau, die zugestimmt haben, das Spiel um eine Stunde zu verschieben, da sonst Lukas Eichinger und Andreas Brand aus beruflichen Gründen nicht hätten mitwirken können.

Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 17.30 Uhr empfangen die Simbacher Damen von Jost Brand und Sabine Monz in der Landesliga die Gäste von der SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Weiter geht es dann am Sonntag: Bereits um 9:30 Uhr trifft die männliche D-Jugend des TSV im Lokalderby auf den TV Altötting, ab 11.00 Uhr kommt es dann zum Städte-Match zwischen Simbach und Raubling: Um 11:00 messen sich die weibliche C-Jugenden aus Simbach und TuS Raubling, die weiblichen A-Jugenden treten um 12:45 gegeneinander an und den Abschluss macht um 14:45 die weibliche B-Jugend, ebenfalls gegen den TuS Raubling.

Eichinger rettet TSV zum Remis - 18.12.2017

Es war das erwartet spannende Spiel gegen den Spietzenreiter in Würm-Mitte das der TSV noch nach der Schlusssirene in ein Remis rettete. Es war das letzte Spiel der Vorrunde und Simbach stellte dem amtierenden Spitzenreiter ein Bein. Mit einem kräftezehrenden 20:20 verabschiedet sich nun das Team von Markus Böhner und Elmar Voll in die Winterpause bevor es am zweiten Januarwochenende wieder Landesliga in der heimischen Halle zu sehen gibt.
Nach den Leistungsschwankungen der vergangenen Spieltage war noch mal eine Standortbestimmung gefragt, und die Mannschaft hat mit Kampfgeist ihre Visitenkarte hinterlassen. Das Spiel wurde von beiden Seiten fair geführt und bescherte der Fanskulisse eine nervenaufreibende Partie die nie erahnen ließ wer am Ende die Nase vorn haben würde.
In der Anfangsphase präsentierte sich der TSV spielerisch besser als in der vergangenen Woche und so erspielte man sich den ersten Treffer und konnte diese Führung bis zur 20ten Spielminute auch halten. Auffälligster Akteur auf Simacher Seite Julian Henzel der mit seinen Rückraumkrachern immer wieder für frenetischen Jubel auf der Gästebank sorgte. Im Tor entschärfte Stefan Babisch wichtige Bälle – darunter den ersten 7m für die Hausherren - und hielt seine Vorderläute solide im Spiel. Mit dem schmerzlichen Ausfall von Kapitän Fabian Schwibach, der sich nach einem Anspiel an den Kreis das Knie verdrehte, verlagerten sich die Kräfteverhältnisse zu Gunsten der HSG’ler, bevor Lukas Eichinger wieder den Anschlusstreffer vor dem Halbzeitpfiff erzielen konnte. Es war deutlich zu erkennen dass sich die Innstädter nicht unterkriegen lassen. Beim Spielstand von 10:9 für die Herren aus München entließen die Unparteiischen die Mannschaften in die Halbzeitpause.
Mit dem Anwurfrecht in der zweiten Spielhälfte hätte man den Rückstand auch gleich wieder egalisieren können, jedoch – wie so häufig – kamen die Simbacher erst 5 Minuten nach Wiederanpfiff mental auf das Spielfeld. Die HSG ließ sich nicht lange bitten und erhöhte den Vorsprung just auf 3 Zähler bevor Henzel und Eichinger den Anschluss wieder herstellen konnten und Andreas Brand in der 42 Minute wieder für einen ausgeglichenen Spielstand sorgte. Zwei Minuten später musste dieser jedoch aufgrund eines Fouls im Gegenstoß mit rot Platz und Spiel verlassen. Auch Tomas Mattas war zu diesem Zeitpunkt - nach einem Zusammenprall mit dem Gegner – schon außer Gefecht. Die Personaldecke dünnte sich zusehens aus, doch das Team, trotz oder gerade deswegen nicht aufsteckend. Treffer von Spielmacher Lukas Eichinger sowie Julian Rohrer und Markus Vierlinger hielten die Niederbayern auf Schlagdistanz, der zwei bis drei Tore Rückstand konnte aber nicht verkürzt werden.
Die Abwehrreihen auf beiden Seiten erbarmungslos um jeden Ball fightend sind Erklärung genug für die in Summe relativ wenigen Tore in diesem leidenschaftlich geführten Match. Vor allem Jonas Hennersberger und Lukas Monz unterbrachen ein ums andere mal das Angriffsspiel der Gastgeber und zwangen den heimischen Rückraum zum torlosen handeln. Max Findl, der inzwischen im Simbacher Gehäuse agierte, mit einer Spielentscheidenden Reaktion knapp fünf Minuten vor dem Ende. Er parierte beim Stand von 19:17 den Stafwurf von Timo Kreusch und verschaffte seine Mitspielern auch wichtige Zeit. Die 3 letzten Minuten waren angebrochen und Würm-Mitte inzwischen wieder 3 Tore in Front. Der ein oder andere Zuschauer wird sich schon gesagt haben: „das war’s“! Aber falsch gedacht!
Mit dem Team-Time-Out von Voll/Böhner wurde die Abwehr auf 3-3 umgestellt, es wurde zum Power-Play geladen und ein taktischer Kniff besprochen. Simbach nun in Ballbesitz, 7m Eichinger, verwandelt, nur noch 20:18. Team-Time-Out HSG, der folgende Angriff torlos und Simbach wieder in Ballbesitz. Ansage des im Time-Out besprochenen Spielzuges, Einlauf von David Kopp, Lücke vorhanden, Kopp tankt sich durch und verwandelt. Nur noch 20:19 für die Hausherren. Auch dem letzten Angriff der HSG konnte die neu formierte Abwehrreihe standhalten und Simbach 13 Sekunden vor dem Enden noch mal in Ballbesitz. Stehende Ränge und Spannung pur bei den Fans in beiden Lagern. Lukas Eichinger passt den Ball auf links außen zu Tim Manthey, dieser wirft und kann nur mit einem Foul gestoppt werden. Zwei-Minuten-Strafe für den Abwehrspieler, Strafwurf für Simbach und die Spielzeit inzwischen abgelaufen. Den entscheidenden 7m-Wurf lässt sich Lukas Eichinger nicht nehmen. Anpfiff, Wurftäuschung, Tor – Spielende. Simbach feiert ein last-minute Remis das sich in diesem Moment wie ein Sieg angefühlt hat. Endstand zwischen Simbach, und dem nach wie vor erstplatzierten der Landesliga Süd, 20:20.
Standortbestimmung ist dem TSV geglückt. Das Team hat mit enormen Kampfgeist bewiesen dass es vorne dabei ist im Wettstreit um die Spitzenplätze. Mit etwas mehr Cleverness und „mal mehr auf die Trainer hören“ wäre vielleicht sogar der Sieg machbar gewesen. Dem Spielverlauf wird dieses Unentschieden aber gerecht, denn auch die HSG hätte in entscheidenden Phasen den Sack zumachen können. Es bleibt zu hoffen dass sich die Angeschlagenen Spieler Fabian Schwibach, Tomas Mattas, Julian Henzel und Martin Kavka nach der Winterpause wieder verletzungsfrei rückmelden können.
Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Fans die den TSV kräftig unterstützten. Besonders die Herren des ASCK die mit lautstarken Trommeln und Gesängen dem Match Spitzenspiel-Charakter verliehen.
Würm-Mitte und TSV trennen nach wie vor 2 Punkte, trotzdem müssen sich die Innstädter mit Platz 5 in der Winterpause zufrieden geben. Das zeigt sehr genau wie knapp es wieder ist und dass man sich - will man hoch hinaus – nur noch sehr sehr wenige Fehler leisten darf.
Nichts desto trotz darf man mit dem derzeitigen Stand zufrieden sein, keiner hätte nach der durchwachsenen Vorbereitung mit 18 Punkten nach der Vorrunde gerechnet und schon gar nicht mit einem so erfolgreichen Start in diese Saison. Jetzt müssen die Ziele für diese Spielrunde korrigiert werden und bereits im neuen Jahr wird man - aller voraussichtlich - nicht mehr den Klassenerhalt ausgeben sondern die Augen weiter nach oben richten.

Wahrheitsfindung zu Weihnachten: Simbach reist zum Spitzenreiter - 14.12.2017

 

Nach den durchwachsenen Wochen geht es für die Handballer des TSV Simbach vor der Weihnachtspause noch einmal um eine Standortbestimmung. Im letzten Spiel des Jahres geht es zum Spitzenreiter nach Würm-Mitte – und dieses Match hätte das Zeug zum absoluten Spitzenspiel gehabt, wären da nicht die unerklärlichen Leistungsschwankungen auf Seite der Innstädter. Dazu kommt ein erstmals äußerst prekäre Personalsituation: Neben dem definitiv ausfallenden Martin Kavka sind aktuell 5 Spieler krank und trainingsunfähig. Neben den Leistungen der letzten Zeit treibt diese Situation aktuell die Sorgenfalten auf die Stirn der Simbacher Verantwortlichen – aber es kommt wie es kommt und es wird sich zeigen, wer bis zum Wochenende wieder fit wird.

Konstanter in letzter Zeit waren auf jeden Fall die Gastgeber: Die Mannen um Spielmacher Moritz Rädler haben bislang keine Ausrutscher produziert und stehen damit zurecht auf Rang eins der Tabelle. Von den 9 letzten Spielen konnten sie 8 für sich entscheiden – dass sie dennoch schlagbar sind, zeigte die Niederlage gegen Kempten vor 3 Wochen.

Für Unterstützung auf Simbacher Seite ist auf jeden Fall gesorgt: Ein großer Bus für Spieler und Fans ist geordert, Abfahrt ist am Samstag den 16.12.2017 um 15:45 Uhr am Simbacher Busbahnhof. ‎Die Herren des ASCK haben sich bereits zur Unterstützung angemeldet. Weitere Anmeldungen bei Alois Petschl (Tel. 08571/5514). Über zahlreiche Beteiligung würden sich die Mannschaften sehr freuen!

TSV scheitert im Pokal und in der Liga - 11.12.2017

 

Dass am Samstag gegen das Bayernliga-Top-Team aus Friedberg die Früchte sehr hoch hängen würden, war den Simbacher Verantwortlichen nach der Auslosung des Hallfinals im Final Four bereits klar. Trotzdem war es wieder einmal die Gelegenheit, Bayernliga-Luft in der Simbacher Richard-Findl-Halle schnuppern und mal einen Blick in das aktuelle Liga-Niveau werfen zu können: Erwartungsgemäß gewannen am Samstag beide Bayernligisten Ihre Halbfinals – Anzing setzte sich gegen Ingolstadt durch und Friedberg gegen die Gastgeber aus Simbach, so dass ein reines Bayernliga-Finale anstand. Auch dieses konnten die Mannen aus der Fuggerstadt klar für sich entscheiden und sich als die klar beste Mannschaft des Turniers verdient durchsetzen.

Das Augenmerk an diesem langen Handballwochenende sollte ganz klar auf der Pflicht „Liga“ liegen und nicht auf der Kür „Pokal“. Die Simbacher Handball Damen legten am Sonntag dann schon vor und sorgten mit Ihrem Sieg, ebenfalls gegen die HSG Dietmannsried/Altusried, schon für gute Stimmung. Nach einer starken 2. Hälfte gewann das Team von Trainer Jost Brand mit 26:20 gegen die Gäste aus dem Allgäu und spurten so ordentlich vor.

Im Anschluss dann die Simbacher Herren gefordert. Anfangs zeigte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Freunde vieler Tore auf ihre Kosten kamen - aber schon in der frühen Phase der Partie war kaum Ordnung im Simbacher Angriffsspiel. Zu viel Stückwerk und zu wenig Miteinander reichten dem Gegner zu einem aus Simbacher Sicht unbefriedigendem 13:14 Halbzeitstand. Der TSV kamen einfach nicht auf die Platte.

Auch nach der Halbzeit war keine Besserung in Sicht: Zu wenig Bewegung in der Defensive, kaum Tempowechsel in der Offensive die die gegnerische Abwehr zum Laufen zwingt – die Innstädter versäumten, die langen Kerls in der Deckung in Bewegung zu bringen. Nur Einzelaktionen sorgten immer wieder für Simbacher Treffer. So eingeladen ließen sich die Gäste nicht lange bitten und nutzten die Simbacher Offerten. Bis auf 25:32 setzten sich die Männer aus Dietmannsried ab, bevor sich die Hausherren noch mal aufrichteten und etwas Ergebniskosmetik betrieben, für eine Wende im Spiel reichte es aber nicht mehr. 31:36 der Endstand nach einem gebrauchten Tag, der Simbach Rang drei in der Tabelle kostet.

Wenn es am kommenden Wochenende zum Tabellenführer nach Würm-Mitte geht, muss sich noch einiges ändern, will man nicht Schiffbruch erleiden.

 

Für Simbach: Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Tobias Deutsch, Lukas Monz, David Kopp, Jonas Hennersberger (2), Andreas Brand (6), Julian Rohrer, Tomas Mattas (3), Lukas Eichinger (11/4), Markus Vierlinger, Julian Henzel (1), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (4)

Bilder vom Ligaspiel

Bilder vom Pokalspiel

Double Feature bei den Handballern: Liga und Pokalfinale - 07.12.2017

Nach der Weihnachtsfeier am letzten Wochenende geht es für die TSV-Handballer nun in den Jahresendspurt vor der Weihnachtspause mit einem ungewöhnlichen Double Feature:
am Samstag sind die Herren um das Trainergespann Markus Böhner und Elmar Voll Gastgeber des Final-Four des Bayerischen Handballpokals, bei dem die vier letzten verbliebenden Teams in Turnierform den Bayerischen Pokalsieger ausspielen.
Neben Simbach haben es der MTV Ingolstadt und die beiden Bayernligisten SV Anzing und TSV Friedberg ins Playoff geschafft. Die Halbfinals bestreiten um 13.00 Ingolstadt gegen Anzing und um 15.00 Simbach gegen Friedberg, der Anpfiff für das Finale erfolgt dann um 17.30 Uhr. Den Bayernpokal konnten die Innstädter bislang nur einmal in 2002 gewinnen.
Am Sonntag dann wieder Liga-Alltag für die Damen und Herren des TSV: Im Landesliga-Matchup in heimischer Halle stehen beide Teams den Gästen aus Dietmannsried/Altusried gegenüber. Bei den Damen (Anpfiff um 14:30 Uhr) empfängt der Tabellenneunte Simbach somit den aktuellen Zwölften und ist somit Favorit.
Um 16.30 Uhr steigen dann die Herren ebenfalls gegen die Gäste aus dem Allgäu in den Ring. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Allach und dem aktuellen Tabellenplatz 3 steht den Innstädtern damit die nächste schwere Prüfung ins Haus: Martin Kavka wird mit Muskelverletzung ausfallen und die Gäste haben mit zuletzt 2 Siegen Tabellenplatz 6 erobert. Die beiden Topscorer Michael Feigele und Matthias Kreuzer stechen dabei aus einem homogenen Kollektiv hervor. Haupttrumpf ist dabei die körperliche Robustheit der Gäste, die die Simbacher fordern wird.
Die Gäste haben mit ihrem Trainerteam Christian Hutner, Patrick Haas und Ingo Herborg für die laufende Saison eine kompakte Truppe zusammengestellt, die vor allem bislang durch ihre Heimstärke glänzen konnte. Zusätzlich konnte die Spielgemeinschaft auswärts beide Allgäu-Duelle in Immenstadt und in Kempten für sich entscheiden.
Für Simbach stellt sich die Frage, wie am besten der Pokaltag wegzustecken ist. Am Sonntag zählt wieder nur voller Einsatz und Laufbereitschaft, um die Punkte zu sichern.

Wahnsinn: Simbach schafft Comeback und schlägt Allach 27:26 (15:16)

Über mangelnde Spannung wird sich keiner der 350 Zuschauer in der Simbacher Richard-Findl-Halle beklagt haben, als das Match zwischen den Innstädtern und den Gästen aus Allach nach 1:45 Stunden abgepfiffen wurde und die Simbacher Spieler jubelnd über das Feld liefen. Geboten war ein Drama in 5 Akten mit überraschenden Wendungen noch und nöcher.
1. Akt - Der Auftakt: Wiedergutmachung, Rehabilitation nach den beiden Pleiten zuletzt – das war das erklärte Ziel der Männer um Markus Böhner und Elmar Voll – und genau so sah es aus. In den ersten 15 Minuten legten die Simbacher los wie die Feuerwehr und ließen die letzten Wochen vergessen. Druckvoller Kombinationshandball in höchstem Tempo, dazu eine Abwehr, die sich bewegte und die Gäste aus Allach ständig unter Druck setzte. Das war Handball vom Feinsten! Schnell führten die Simbacher 5:0 und so mancher Zuschauer sah das Heimteam auf dem Niveau des Saisonbeginns. Vorne fehlerfrei, hinten sicher, Babisch bereits mit 2 parierten Strafwürfen – läuft! 8:2 stand es nach knapp einer Viertelstunde, als der erste Kempa-Trick für Begeisterung bei den Fans sorgte - und die Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance, auch nur den kleinen Zeh in den Türspalt zu bekommen. Eine Handball-Party deutete sich an.
2. Akt - Wie gewonnen so zerronnen: Gerade noch begeistert mit der Zunge schnalzend bot sich ab der 15. Minute den Zuschauern aber plötzlich ein verändertes Bild: Die Gastgeber verloren schlagartig ihre Linie. Die bislang vollkommen harmlosen Gäste kamen nach einer wahren Fehlpass-Orgie auf Gastgeber-Seite zu einfachen Treffern und damit zurück ins Spiel. Aus 8:2 und Ballbesitz wurde ein 11:12 und die Simbacher sahen sich plötzlich im Hintertreffen. So dominant der Anfang war, so aufgescheucht agierten die Hausherren nun. 15:16 hieß es, als die Schiedsrichter zur Halbzeit pfiffen.
3. Akt - Die Messe ist gelesen: Nach dem Seitenwechsel verordnete das Simbacher Trainerteam Angriff, und unmittelbar nach Wiederbeginn kamen die Hausherren ins Laufen, leider vergeblich. Die Innstädter vergaben Gegenstoß um Gegenstoß, hinten reihten sich Pleiten, Pech und Pannen aneinander und die Gäste aus Allach bekamen das Match auf dem Silbertablett serviert. Bis zur 45 Minute setzten sich die Gäste auf 19:24 ab, das Spiel total gekippt, Allach deutlich vorn und Simbach ohne Idee. Auf der Tribüne waren die schnalzenden Zungen gerunzelten Stirnen gewichen.
4. Akt - Die Aufholjagd: Warum auch immer – plötzlich legte sich erneut ein Schalter um und wieder veränderte das Spiel seinen Charakter. Nach einigen Wechseln auf Simbacher Seite und zwischen den Simbacher Torhütern drohte den Gastgebern Zeitspiel – wieder sorgte ein sehenswerter Kempa-Spielzug für den Ausweg – und offenbar für noch mehr: Die Simbacher zeigten nun Biss, die Abwehr wurde wieder offensiver und der Kampfgeist förmlich entfesselt. Die Gäste versuchten zu verwalten – und das war trotz der komfortablen 5-Tore-Führung zu wenig. Vorne warfen sich die Gastgeber mit vollem Einsatz ins Getümmel, hinten nagelte Stefan Babisch den Kasten zu. Beim 25:26 Anschlusstreffer stand die Halle, beim 26:26 Ausgleich ganz Simbach.
5. Akt - Die Entscheidung: Als Julian Henzel nach 59 Minuten und 20 Sekunden die Führung für den TSV erzielte, gab es kein Halten mehr. Alles wurde mobilisiert, um den Sieg zu sichern – und die Gäste verloren den Ballbesitz. Die letzten 15 Sekunden spielten sich die Simbacher die Kugel zu und die Uhr herunter – aus – vorbei – Abpfiff.
Simbach besteht die „Nagelprobe“, schüttelt die jüngsten Niederlagen von der Weste und schlägt Allach nach einer tollen Anfangsviertelstunde und einer kämpferischen Endphase denkbar knapp mit einem Treffer. Warum hat´s gereicht? Weil wenn auf Simbacher Seite die Einstellung stimmt, man sich nur selbst schlagen kann. Warum nicht für Allach? Weil den Gästen gegen die die 4-2-Abwehr in der Schlussphase zu viele technische Fehler unterliefen und sie einfach keine Tore mehr im Simbacher Kasten unterbringen konnten.
Die Niederbayern behauptet mit diesem Sieg Rang 3 und den Anschluss an die Tabellenspitze mit nur 2 Punkten Rückstand zum aktuellen Ligaprimus HSG Würm-Mite. Nun geht es in 2 Wochen zu Hause am Samstag um nichts Geringeres wie um den Bayrischen Handballpokal im Final-Four des Verbandes. Und gleich einen Tag drauf in der Liga gegen die HSG Dietmannsried/Altusried - ebenfalls zu Hause. Mit Handball und Leistungsbereitschaft ähnlich der Anfangsviertelstunde sowie der Schlussphase ist dann an diesem langen Handballwochenende alles drin.
Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Lukas Monz (1), David Kopp, Jonas Hennersberger, Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Thomas Mattas, Lukas Eichinger (8/3), Markus Vierlinger, Martin Kavka (4), Julian Henzel (3), Tim Mantey (4), Fabian Schwibach (4).

Härtetest und Nagelprobe: Simbach empfängt Allach - 23.11.2017

 

Zwei Niederlagen in Folge trübten zuletzt das bislang überraschend positive Bild der Saison: Der Heimniederlage gegen Eichenau folgte eine weitere Schlappe am vergangenen Wochenende in Immenstadt.

Der Grund dafür wurde von den Simbacher Verantwortlichen auch schnell eingegrenzt und angesprochen: Nach dem Selbstläufer zu Beginn muss wieder verstärkt Konzentration und Einsatz Einzug in die Trainingssessions halten und jeder Spieler muss sich hinterfragen, ob er bei 100% liegt, was seinen Einsatz betrifft. So verlangen die Simbacher Coaches Elmar Voll und Markus Böhner eine deutliche, kämpferische und konzentrierte Antwort auf all die Fragen nach dem verpatzten Spiel in Immenstadt, denn sonst verliert man nicht nur den Anschluss an die Spitze der Tabelle, sondern muss sich auch die Frage stellen, ob es Sinn macht, langfristig vom oberen Drittel der Tabelle zu träumen.

In diese Situation passt der Gegner Allach wie die Faust aufs Auge: Nach anfänglichen Personalsorgen haben sich die Münchner wieder berappelt und Fahrt aufgenommen.

Aktuell rangieren die Gäste nach 5 Siegen in Serie auf Rang 4 und sitzen den Simbachern damit im Nacken. Auch die Allacher Top-Torschützen Dominik Hofmann und Tobias Wittmann haben sich eingegroovt und garantieren für den Allacher Erfolg. Weiterer Ansporn für die Gäste: Mit einem Sieg könnten sie Simbach von Rang 3 verdrängen.

Dies gilt es natürlich für die Innstädter zu verhindern. Personell sind – bis auf die Langezeitausfälle - wieder alle an Bord, seit langem. Damit gibt es auch keine Ausflüchte. So ist angerichtet für ein entscheidendes Match, das hoffentlich auch zu dem erwarteten Spitzenspiel wird. Die 5 Teams an der Tabellenspitze sind nur durch 4 Punkte getrennt, jeder Punkt und jeder Patzer zählt.

Anwurfzeit ist um 16:30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:30 empfangen die Herren des TSV Simbach II den VfL Waldkraiburg, um 18:30 treten die Simbacher Damen in der Landesliga gegen den Kissinger SC an. Weiter geht es am Sonntag mit einigen Lokalderbys: Um 11:00 mit der weiblichen C-Jugend des TSV Simbach gegen den TV Altötting, um 12:45 trifft Simbachs weibliche A-Jugend dann auf den gleichen Gegner. Den Spieltag beendet dann um 16:30 die weibliche B-Jugend mit dem Match gegen den VfL Waldkraiburg. 

Immenstadt für die Simbacher Handballer keine Reise wert - 21.11.2017

Insgesamt 600 km verbrachten die TSVler im Auto, aber außer Spesen war Nichts gewesen. Eigentlich hätte die Mannschaft vom Inn hochmotiviert ins Allgäu reisen sollen, verlor doch tags zuvor der Spitzenreiter Würm-Mitte überraschend gegen den Aussenseiter aus Kempten. Ohne Kavka und Hennersberger und vor allem ohne Einstellung verloren die Simbacher jedoch hochverdient gegen Immenstadt.
Nach der Heimniederlage gegen Eichenau verlor man nun auch auswärts und schlittert in eine Krise. „Schnell spielen und den großgewachsenen Immenstädtern mit großer Laufbereitschaft Probleme bereiten“ hatte man sich vorgenommen. Jedoch gelang es den Spielern aus Niederbayern nicht, auch nur einen, der aus den Videoanalysen angesprochenen Punkte, umzusetzen. Bis zum Stand von 4:5 profitierte man wenigstens noch von den verworfenen Gegenstößen der Allgäuer. Ab diesem Zeitpunkt war aber schon klar, dass dieses Spiel einen unangenehmen Verlauf nehmen könnte. Teils haarsträubende Fehler und mangelnde Rückwärtsbewegung luden den Gegner förmlich ein, dennoch konnte der 4:10 Rückstand bis zur Halbzeit noch auf 3 Tore verkürzt werden. Über die zweite Halbzeit legt man am besten den Mantel des Schweigens, denn wer den Gegner mit insgesamt 38! Ballverlusten stark macht, braucht sich nicht wundern, wenn man 21 Tore allein in der zweiten Halbzeit kassiert. Nach dem Schuß vor den Bug von Eichenau letzte Woche droht der Simbacher Karren jetzt zu kentern, wenn ihn die Besatzung das Schiffs nicht durch eine bessere Leistung am kommenden Wochenende wieder auf Kurs bringt.
Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Lukas Monz (1), David Kopp, Andreas Brand (3), Julian Rohrer, Thomas Mattas (3/1), Lukas Eichinger (11/2), Markus Vierlinger, Julian Henzel (3), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3)

TSV will zurück in die Spur

 

Nach der ersten Niederlage der Saison geht es für die Handballer des TSV nun auswärts ins Allgäu nach Immenstadt. Dabei liegt der Fokus, wieder in den Regelbetrieb zurück zu kommen und wieder zu punkten, um weiterhin gute Karten im Rennen um die Tabellenspitze zu haben.

Immenstadt weckt dazu aber keine guten Erinnerungen, in der vergangenen Spielrunde konnte der TSV auswärts nur ein Unentschieden einfahren, zu Hause musste man sich sogar geschlagen geben.

Bei den Allgäuern um Trainer Gunther Kotschmar stehen momentan 3 Sieg, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen zu Buche, dabei konnten sie auf heimischen Boden den Tabellenvierten Allach schlagen und verloren nur knapp gegen den aktuellen Spitzenreiter Würm-Mitte – und diese Bilanz wollen die Herren aus Immenstadt mit Ihren beiden Top-Scorern Amar Hrustanovic und Irhad Ohran gerne noch aufbessern.

Auf dem Papier stehen sich am kommenden Wochenende der Tabellen 3. Simbach und der Tabellen 8. aus Immenstadt gegenüber, jedoch – und das zeigen die letzten Partien der Kontrahenten deutlich - werden die Innstädter mit voller Konzentration und Einsatz agieren müssen um in fremder Halle bestehen zu können. Personell wir die Fahrt ins Allgäu allerdings keine Kaffeefahrt, Martin Kavka fällt krankheitsbedingt aus und Jonas Hennersberger fehlt berufsbedingt. Dafür kehren Andreas Brand und Lukas Monz in den Kader zurück. Anpfiff in Immenstadt ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

Simbach kassiert erste Saisonniederlage gegen Eichenau - 12.11.2017

Das Beste war die Kulisse – so könnte man titeln. Mit über 400 Zuschauern ein voll besetztes Haus in der Richard-Findl-Halle, aber leider kein Tag für die Simbacher Handballer. Zwar konnte die „Zweite“ im ersten Spiel des Tages mit dem 30:23 gegen Freising einen klaren Sieg einfahren, dann mussten aber schon die Simbacher Handball-Damen in letzter Sekunde einen Punkt gegen Taufkirchen abgeben und am Ende erwischte es die Herren voll – zum ersten Mal in der Saison.
Dass der Gang kein leichter werden würde, war klar. Dass er durch den Ausfall von Andreas Brand und Flügel-Flitzer Tomas Mattas, der mit Darm-Infekt ausfiel, noch schwerer würde, auch. Entsprechend schwer taten sich die Innstädter gegen hochmotivierte und clever agierende Eichenauer. Während die Gäste volles Herzblut in alle Aktionen legten, zeigen sich die Innstädter in den entscheidenden Situationen diesmal zu wenig abgeklärt. Zwar konnte man die 0:3-Blitzführung der Gäste sukzessive ausgleichen, trotzdem waren die Innstädter ungewohnt fahrig und fehlerbehaftet. 13:13 hieß es zur Halbzeit, aber schon dieses Unentschieden war ein Kraftakt und nicht mit der spielerischen Leichtigkeit der bisherigen Saison erzielt. Gerade Martin Kavka, der sonst für einige leichte Treffer gut ist, hatte kein Wurfglück.
Nach der Pause setzten sich die Hausherren dann schnell auf 15:13 ab und schienen langsam Zugang zum Spiel zu finden, aber zu viele Fehler und schlechte Entscheidungen brachten die Gäste wieder in Front – und das deutlich. Bei 6 Toren Rückstand und einem 20:26 stellen die Simbacher Coaches die Defensive um und versuchten, offensiv deckend noch mal die Wende herbei zu führen – aber das Spiel über die Brechstange ist nicht das, was das Simbacher Team auszeichnet. Zwar konnten die Hausherren noch durch Lukas Eichinger und Tim Manthey bis auf 25:27 verkürzen, aber dann ging den personell geschwächten Innstädter der Saft endgültig aus. 25:29 stand es am Ende, Eichenau gewinnt verdient – und erhält Revanche für das Aus im Pokal vor 2 Wochen.
Nun heißt es, sich den Sand aus den Klamotten zu klopfen und nach vorne zu schauen. Andreas Brand und Tomas Mattas werden nächste Woche wieder zur Verfügung stehen und dann kann man in Immenstadt die Welt wieder zurecht rücken.  Bis dorthin fällt der TSV hinter Herrsching zurück und rangiert auf Platz 3.
Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld:  Jonas Hennersberger (1), Julian Rohrer, Lukas Eichinger (11/4), Markus Vierlinger, Martin Kavka (4), Julian Henzel (2), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (3), David Kopp, Erwin Scheff

Spitzenplatz verteidigen: Simbach empfängt zum 2. Mal innerhalb 2 Wochen den Eichenauer SV - 08.11.2017

 

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Herrsching haben die Jungs von Markus Böhner und Elmar Voll Selbstvertrauen getankt und eine breite Brust:Trotz personeller Probleme konnten beide Punkte aus Herrsching entführt werden, Julian Henzel scheint wieder fit und der zuletzt grippegeschwächte Kapitän Fabian Schwibach ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung.Zu Hause verlustpunktfrei empfängt Simbach nun am kommenden Samstag den aktuell sechstplatzierten Eichenau. Dass der Tabellenplatz hier allerdings nicht viel zu sagen hat, haben die Simbacher vor 2 Wochen im Pokal bereits gelernt: In einem engen Match konnten die Innstädter Eichenau mit einem denkbar knappen 33:32 in letzter Sekunde niederringen und so den Einzug ins Final Four des Bayerischen Handballpokals fest machen.Die Gäste-Mannschaft von Trainer Radukic ist ein gefährlicher Gegner: Nach 3 Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Münchner aus den letzten 5 Spielen 9:1 Punkte geholt, vor allem auch durch den aktuellen Top-Torschützen der Liga, Manuel Riemschneider.Damit zählt Eichenau zu den besten Teams der Stunde und die Simbacher sind zur Vorsicht gemahnt, die Gäste nicht zu unterschätzen. Aber der TSV hat es in der eigenen Hand, mit einer guten Leistung die Zähler in heimischer Halle zu halten. Bei einer ordentlichen Abwehrarbeit und einer konsequenten Chancenauswertung ist alles drin, um den Platz an der Sonne weiter zu behalten.Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Zuvor begegnen sich um 14:30 die Herren des TSV Simbach II und die HSG Freising-Neufahrn II , um 16:30 empfangen die Simbacher Damen in der Landesliga die Gäste von der SV-DJK Taufkirchen und den Samstag beschließen um 20:30 Simbachs Herren III gegen die HSG Bayerwald. Auch am Sonntag fliegt der Ball – los geht es um 11:15 mit der männlichen C-Jugend in der Landesliga gegen die SC U`hfn/Germering, um 13:00 trifft die männliche B-Jugend des TSV in der Bayernliga auf den Liga-Primus HSC 2000 Coburg,um 14:45 empfängt die männliche BII des TSV Simbach die SG Moosburg und zum Abschluss spielt die weibliche A-Jugend um 16:30 gegen den SHC Salzburg.

TSV Simbach schlägt Spitzenreiter 26:27 und festigt Spitzenplatz - 07.11.2017

 

In einem spannenden und temporeichen Spiel setzten die Simbacher Handballer ihre Siegesserie fort und festigten den 2. Tabellenplatz hinter der punktgleichen und nur dank des besseren Torverhältnis führenden HSG Würm-Mitte (15:1 Punkte, 216:193 Tore HSG, 214:192 Tore TSV).

Wie in den letzten Jahren entschied nur 1 Tor über den Sieg und erneut gelang es den Simbachern beide Zähler zu entführen.

Personell mussten beide Mannschaften verletzungsbedingt auf wichtige Akteure verzichten. Bei den Innstädtern kam noch erschwerend hinzu, dass Kapitän Fabian Schwibach grippegeschwächt in die Partie ging und nur sporadisch eingesetzt werden konnte. Da sich auch Julian Henzel mit Magenkrämpfen plagte, konnte auch er nur teilweise eingesetzt werden. Es spricht aber für den tollen Teamgeist, dass sich beide Spieler dennoch voll in den Dienst der Mannschaft stellten, irgendwie durchkämpften und somit auch mitentscheidende Akzente setzten.

Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Partie mit überwiegend ausgeglichenen Punktekonto in Halbzeit eins. Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer sogar per Kempatrick. Der Spielfilm (2:2, 6:6, 11:11, 14:14) spiegelt eine gewisse Inkonsequenz in beiden Abwehrreihen wieder, dass dennoch nicht mehr Tore fielen, lag an den guten Torhüterleistungen beider Teams. Auf Seiten der Niederbayern konnte sich Max Findl mehrmals gut in Szene setzen und Großchancen zunichte machen.

Auch in den zweiten 30 Minuten überwiegend ein unentschiedener Spielstand bis zur 50. Spielminute (22:22). Endlich konnten sich die Simbacher einen 3-Tore-Vorsprung zum 24:27 erspielen (56. Minute). Herrsching ließ jedoch nicht locker, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen und somit ging das erste echte Spitzenspiel dieser Landesligasaison verdient, mit 26:27 an den TSV aus der Innstadt.

Riesenjubel nach dem Schlusspfiff im Simbacher Lager. In einer hart umkämpften, aber von beiden Seiten sehr fair gespielten Partie, gewann die spielerisch bessere Mannschaft, Herrsching konnte in erster Linie nur mit Kampfkraft und Einzelaktionen dagegenhalten. Die Zuschauerkulisse und das stets ausgeglichene Punktekonto schaffte die Atmosphäre eines Spitzenspiels. Als kleinen Kritikpunkt am Rande kann man nur die noch fehlende Cleverness und Kaltschnäuzigkeit anführen, denn mehrmals wurden klarste Chancen von den Simbachern nicht genutzt und somit eine Vorentscheidung mehrmals vertan. Mit diesem Sieg bleibt der TSV Simbach in der Spitzengruppe der Landesliga Süd. Diese Position war so nicht zu erwarten, da seit dem Saisonstart stets Stammkräfte berufs-, urlaubs- und verletzungsbedingt fehlten.

Am 11.11. um 18.30 Uhr steigt der nächste Kracher in der Richard-Findl-Halle. Mit dem Eichenauer SV gibt der Tabellensechste (9:7-Punkte) seine Visitenkarte ab. Die letzte Match gegen die Eichenauer fand kürzlich im Rahmen des Molten-Cups erst letzte Woche statt. Dort konnte der TSV Simbach die Partie erst in letzter Sekunde mit 33:32 für sich entscheiden. Vorsicht und Konzentration sind also kommenden Samstag angebracht.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: Martin Kavka (5), David Kopp, Jonas Hennersberger, Tomas Mattas (8/2), Lukas Eichinger (4/1), Julian Henzel (2), Fabian Schwibach (1), Lukas Monz, Julian Rohrer, Tim Manthey (4), Markus Vierlinger (3).

Simbacher Handballer erreichen Final-Four des Bayrischen Handballpokals - 07.11.2017

 

Mit Spannung und zusätzlichen Trainingseinheiten erwarteten die Simbacher am vergangenen Dienstag die Mannschaft vom Eichenauer SV zum Pokalspiel in der Richard-Findl-Halle. In einem spannenden Spiel schaffte die Mannschaft von Elmar Voll und Markus Böhner sprichwörtlich in letzter Sekunde den Einzug unter die letzten 4 Teams des diesjährigen Pokalwettbewerbs wo es am 9. Dezember gegen die Bayernligisten TSV Friedberg, SV Anzing sowie den MTV Ingolstadt aus der Landesliga Nord zu bestehen gilt.

Die Partie verlief in Halbzeit eins Ausgeglichen und, wie der Halbzeitstand von 20:20 vermuten lässt, geprägt von den Angriffsreihen beider Kontrahenten. Eine Abwehrschlacht wie im Vergangenen Ligaspiel gegen Mainburg war den Zuschauern erspart. Bis zum Gang in die Kabine nach 30 Minuten war nicht nur das Visier vom starken Julian Henzel (7 Tore) richtig eingestellt, auch annähernd alle anderen Akteure trugen sich munter in die Torschützenlist ein.

In Spielabschnitt zwei mussten die Innstädter stets auf einem 1 bis 2 Tore Rückstand blicken wobei hier maßgeblich eine mangelnde Torquote die Ursache war. Die Gäste aus Eichenau verwalteten Ihren Vorsprung, bis 6 Minuten vor dem Ende die Aufholjagd des TSV begann. Zu diesem Zeitpunkt waren es 3 Zähler die wett gemacht werden mussten und 4 Zähler zum Sieg ohne dabei ein Gegentor kassieren zu dürfen. Innerhalb von zweieinhalb Minuten durch die Tore von Eichinger, Henzel und Schwibach dann der Ausgleich zum 32:32 und noch gut drei Minuten auf der Uhr. Von Niederlage über Verlängerung bis zu einem Sieg war nun alles wieder möglich. Spannung und Dramatik pur dann in den Schlussmomenten. 45 Sekunden vor Spielende verpasste man eine Möglichkeit in Führung zu gehen und es sah danach aus in die Verlängerung gehen zu müssen. Jedoch eroberten sich die Simbacher 3 Sekunden vor dem Ende noch mal das Leder und es folgte unmittelbar ein Teamtimeout der Gastgeber. Kurze Besprechung, Wiederanpfiff, Torward Max Findl spielt einen schnellen Pass zu dem kurz hinter der Mittellinie positionierten Lukas Eichinger. Dieser nahm 2 Schritte Anlauf und hämmerte den Ball, mit der Schlusssirene, aus gefühlten 20 Metern ins Tor. Schlusspfiff, Jubel und Erleichterung, Endstand 33:32 für das Simbacher Team.

Mit Freude erwarten die Herren 1 des TSV nun das Pokalfinale das im Final-Four-Modus ausgetragen wird. Unter dem Strich ein beachtlicher Erfolg dem man mit zwei Siegen am Finaltag die Krone aufsetzten und nach einem Jahrzehnt wieder Bayrischer Pokalsieger werden könnte. Aber nun gilt es sich erst wieder auf die Meisterschaftsrunde zu konzentrieren wo am kommenden Sonntag der aktuell Erstplatzierte TSV Herrsching am Ammersee wartet.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch. Feld: David Kopp, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (2), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (4), Lukas Eichinger (5), Markus Vierlinger (4), Martin Kavka (5), Julian Henzel (7), Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (4)

Simbach ringt Mainburg nach Abwehrschlacht 19:14 nieder (9:7) - 30.10.2017

Man soll ja oftmals mit den Aufgaben wachsen - und anscheinend steckt in dieser geflügelten Aussage auch ein Funken Wahrheit. Nach zwei etwas durchwachsenen Auftritten hatten die Simbacher Handballer mit dem Gast aus Mainburg eigentlich das denkbar schlechteste Los, sich aus der Mini-Krise zu befreien: Der erfolgreiche Aufsteiger mit deutlicher körperlicher Überlegenheit und kompromissloser Abwehrarbeit würde so gar nicht zum Simbacher Kombinationsspiel passen, zumal Andreas Brand, der zuletzt durchschlagskräftigste Angreifer, fehlte.
Aber schon in den ersten Minuten sah man deutlich, dass sich die Spieler von Elmar Voll und Markus Böhner etwas vorgenommen hatten. Konsequent hielten sie gegen die langen und breiten Kerls aus Mainburg und zeigten, dass auch Handball-Arbeit im Portfolio der Simbacher stehen kann.
Vor diesem Hintergrund hatten die Simbacher Verantwortlichen nach dem Fehlen von Andreas Brand auch Rountinier Lukas Monz nominiert, der zusammen mit Fabian Schwibach für Stabilität in der Simbacher Deckung sorgen sollte.
So angerichtet taten sich beide Angriffsreihen schwer: Bis zum 5:5 nach 22 Minuten wurde um jeden Torerfolg gefightet. Wie kernig dabei die Abwehrreihe der Gäste zu Werke ging, zeigt auch, dass 3 der ersten 4 Simbacher Treffer aus Strafwürfen resultierten, die der souverän vollstreckende Lukas Eichinger versenkte. Dann gelang es den Hausherren, sich abzusetzen: Julian Rohrer und Lukas Eichinger trafen, während Stefan Babisch den Kasten zunagelte. 9:6 hieß es nach einem erfolgreichen Kempa-Trick kurz vor dem Seitenwechsel und die Simbacher schienen auf einem guten Weg, sich zu finden, als die Gäste zur Halbzeit noch einmal auf 9:7 verkürzten.
Nach der Pause folgte sogar der Anschlusstreffer zum 9:8, aber diesmal ließen sich die Innstädter nicht nervös machen: Während die Gäste zunehmend mit sich selbst beschäftigt waren, fanden die Gastgeber immer mehr Spaß am Spiel.
Erfolgreich dank der Luki-Show - Im Teamsport liegt der Grund des Erfolgs beim Kollektiv, doch an manchen Tagen drücken manche Spieler manchen Partien ihren Stempel auf. Lukas Eichinger, der sich in hervorragender Form präsentierte, netzte ein ums andere Mal ein und hatte mit seinen insgesamt 10 Treffern maßgeblichen Anteil am Simbacher Erfolg. Lukas Monz setzte mit Routine und Einsatz die Akzente in der Abwehr und verschaffte Kapitän Fabi an Schwibach die Erholungspausen im Defensiv-Verbund, die gebraucht wurden, damit Simbach das hohe Niveau halten konnte. Dazu schwang sich Stefan Babisch wieder zu einer starken Leistung auf und parierte zusammen mit Max Findl insgesamt 3 Strafwürfe der Gäste. 17:11 hieß es nach 54 Minuten und es war klar, dass sich die Simbacher mit diesem Match die Partien in München und Gundelfingen aus dem Anzug geklopft hatten. 19:14 der Endstand, als die gut leitenden Schiedsrichter Schaub und Seidel mit dem Schlusspfiff die Partie beendeten.
Mit nun 13:1 Punkten stehen die Simbacher auf Rang zwei, punktgleich mit Tabellenführer Herrsching und dem Drittplatzierten Würm-Mitte, und zeigt sich gut gerüstet für die Pokalrunde, die bereits am Dienstag 31.10. in der Richard-Findl-Halle stattfindet.
Leider wird es nicht wie bereits angekündigt ein Pokalturnier geben da die Mannschaft aus Heidingsfeld die Teilnahme kurzfristig abgesagt hat. Somit bleibt ein Spiel an diesem Tag. Anpfiff ist um 16 Uhr gegen den Ligarivalen Eichenauer SV.
Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lukas Monz, David Kopp, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger, Julian Rohrer (2), Tomas Mattas (2), Lukas Eichinger (10), Markus Vierlinger, Martin Kavka, Julian Henzel (1), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2)

Vorsicht geboten: Schwerer Prüfstein für den TSV

 

Nach 2 Auswärts-Runden dürfen die Jungs von Elmar Voll und Markus Böhner nun wieder in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten. Zu Gast ist der Tabellenvierte und direkte Verfolger der Simbacher, der TSV Mainburg.

Der Liga-Neuling glänzt mit einer starken Bilanz aus den ersten 6 Runden und insbesondere mit der besten Abwehrreihe. Bislang konnten die Akteure um die internationalen Routiniers Tomas Voves und Marek Slouf 4 Siege und ein Unentschieden an Land ziehen. Die meisten Treffer konnten dabei die Top-Scorer Jan Klaus und Marius May erzielen. Allein im ersten Saisonspiel im Allgäu mussten die Mainburger gegen Dietmannsried ohne Punkte vom Feld gehen.

Damit ist angerichtet – und er TSV ist gewarnt. Wieder mit einem nur fast kompletten Kader sind die Innstädter gefordert und müssen nach den schwachen Spielen in München Ost und Gundelfingen wieder den Kopf frei bekommen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Bereits um 14:30 Uhr empfangen die Herren des TSV Simbach II im immerjungen Duell den ETSV 09 Landshut, um 16:30 triff Simbachs männliche B-Jugend in der Bayernliga auf TV Großwallstadt. Den Tag beschließen um 20:30 Uhr die Herren III mit dem Lokalderby gegen SVW Burghausen II. Am Sonntag geht es weiter um 11:00 Uhr in der Landesliga mit dem Spiel der männlichen C-Jugend des TSV Simbach gegen den TSV Ottobeuren, um 12:45 Uhr empfängt die weibliche B-Jugend den TV Altötting und um 16:30 treten die Damen in der Landesliga gegen den SV München Laim an.

Remis beim drittletzten kostet Simbach die Tabellenspitze

 

Es war wieder ein Sonntag, es war wieder ein Gegner aus dem letzten Drittel der Tabelle und wie eine Woche vorher ein Tag zum vergessen. Das Simbacher Spiel geprägt von vielen technischen Fehlern, Ungeduld und einer Torquote nicht würdig für den nun ehemaligen Tabellenführer vom Inn. Simbach kann sich sogar noch glücklich schätzen mit dem Endstand von 25:25, betrachtet man die Chancenauswertung vom TV Gundelfingen.

Man war eigentlich gewarnt vom Spiel in München Ost vermeintlich schlechtere Gegner zu unterschätzen, dennoch halfen weder Ansprachen noch Videoanalyse die Fehler abzustellen. So begann eine Auswärtspartie die auf beiden Seiten nur wenig mit Handball zu tun hatte und mehr durch individuelle Entscheidungen den Teamsport zu tun hatte. Es drängt sich die Frage auf ob der fulminante Start des TSV nur Zufall war oder ob das Team nur einen selten gesehenen Tiefpunkt durchläuft. Alleine dass die Spiele an einem Sonntag stattfanden kann und darf dafür nicht der Grund sein... Will man weiter vorne dabei bleiben muss wieder Handball an den Tag gefördert werden, momentan scheint dies eine mit galaktischen Dimensionen vergleichbare Aufgabe für das Trainerteam Voll und Böhner.

Abgesehen von den ersten 5 Minuten im Spielverlauf, lag der TSV stetig mit ein bis zwei Zählern in Front, manchmal nur einen aber manchmal auch drei. Die individuellen Fehler verhinderten einen deutlicheren Abstand, zu hektisch die Abschlüsse, zu wenig Konsequent die Abwehrarbeit aber stets die Hoffnung auf Besserung. Nur selten konnte man mit den zu unpräzise ausgeführten Spielzügen den Gastgebern gefährlich werden, im Gegenzug zu einfach die Tore von Gundelfingen. Trotz der im Laufe des Spiels sichtlich müder werdenden Gäste aus Simbach schlich sich ab Minute 46, nach einem Tor von Julian Henzel und zwei Paraden von Max Findl, noch mal ein wenig Entspannung in die Gesichter auf der Bank. Der Abstand zum Gegner wuchs erstmalig auf 4 Tore. Mit der folgenden roten Karte gegen Simbach war diese Phase aber abrupt beendet und der Vorsprung schrumpfte erneut. Die, über das gesamte Spiel sicher verwandelten 7-m Würfe von Tomas Mattas, hielten den TSV immer wieder über Wasser, so auch noch vier Minuten vor Spielende zum Spielstand von 22:25. Dann aber schafften die Gastgeber sogar in Unterzahl die Simbacher unter Druck zu setzten. Und so kämpften sie sich bis eine Minute vor Schluss an ein Tor heran. Noch 20 Sekunden auf der Uhr und der TV Gundelfingen witterte mit dem letzten Angriff des Spiels seine Chance. Wohl verdient und nur konsequent der Ausgleichstreffer für die Hausherren in der tatsächlich letzten Sekunde einer schwachen Handballpartie. Endstand 25:25, Ausgelassener Jubel beim TV, hängende Gesichter beim TSV.

Mit Spannung und jeder Menge Trainingsarbeit erwarten nun die Simbach kommendes Wochenende in Heimischer Halle den Aufsteiger und inzwischen Viertplazierten der Landesliga, den TSV 1861 Mainburg. Der erste wirkliche Prüfstein in dieser Saison gegen eine Mannschaft aus dem vorderen Tabellendrittel. Bleibt zu hoffen dass die TSV’ler die „schwarzen“ Wochen aus dem Kopf bekommen und wieder zeigen was in Ihnen steckt. „Gott sei Dank“ dass dieses Spiel wieder an einem Samstag stattfindet!

Bei den Fans, die die gut 250 km lange Reise an diesem Spieltag mit dem Team der Damen und dem Team der Herren angetreten hatten, bedankt sich der TSV herzlich.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger, David Kopp, Andreas Brand (3), Julian Rohrer (1), Tomas Mattas (9/5), Markus Vierlinger, Martin Kavka (6), Julian Henzel (3), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach.

Gewarnt: Nach dem knappen Sieg beim Schlusslicht reist Simbach zum Vorletzten nach Gundelfingen.

 

Eine knappe Kiste mit einer mäßigen Leistung - so resümierte Markus Böhner nach dem Match letzte Woche in München Ost. Nun steht quasi eine Kopie des letzten Spieltages an: Simbach reist als verlustpunktfreier Tabellenführer zum bislang sieglosen TV Gundelfingen, der am unteren Ende der Tabelle steht.

Die erfolgreichste Angriffsreihe trifft auf die bislang am wenigsten durchschlagskräftigste, die Simbacher wieder mit vollem Kader und damit aktueller Bestaufstellung, wieder steigt das Spiel an einem Sonntag. Wozu das führen kann, hat man am vergangenen Wochenende gesehen: Nach einer mäßigen Leistung holte man gegen München Ost nur mit Mühe die 2 Punkte – die Innstädter sind also gewarnt, wenn es gegen den Liga-Neuling geht.

Dazu kommt, dass das Team um Oliver Bleher und Manfred Hopf bislang achtbare Ergebnisse erzielt hat: 2 Unentschieden gegen München Ost und Kempten-Kottern, dazu knappe Niederlagen auswärts in Allach und Würm-Mitte. Topscorer der Gundelfinger ist der quirlige Tobias Bauer, unterstützt vom kraftvollen Markus Schreitt.

Aber: Diesmal gehen die Herren nicht alleine auf Reisen. Die Simbacher Damen treten ebenfalls in Gundelfingen an, dort als Tabellendritter beim Tabellenzehnten. Darum setzt der TSV wieder einen großen Bus ein, der auch den Fans die Möglichkeit bietet, den Ausflug über die 250km an die Donau anzutreten. Die Abfahrt ist um 10.00 Uhr am Busbahnhof Simbach, Anpfiff bei den Damen ist um 14:30 Uhr, bei den Herren im Anschluss um 16:30 Uhr. ‎Anmeldung bei Alois Petschl 08571/5514.

Simbacher Handballer mit Glück

 

Mit einer mäßigen Leistung erstotterten sich die Handballer des TSV Simbach einen knappen Sieg beim Tablellenschlusslicht TSV München Ost. Mit Kampfgeist und dem Kopf bei der Sache hätten die Simacher einen deutlicheren Sieg erzielen müssen, da sich die Mannschaft aktuell Verlustpunktfrei auf Platz 1 der Landesliga Süd befindet. Die einzig positiven Aspekte für Simbach an diesem Spieltag: 2 Punkte!


Die Innstädter von Anfang an unsortiert in den eigenen Abwehrreihen und mit zahlreichen technischen Fehlern im Angriffsspiel. Bis zum 14:14 in der 25. Minute konnte sich keine Mannschaft mehr als ein Tor Vorsprung verschaffen. Eine viel zu nachlässige Deckung der Innstädter und zwei an diesem Tag nicht so glückliche Torhüter, mussten in der ersten Halbzeit 16 Treffer hinnehmen. Dass wenigstens 18 Tore erzielt wurden, ließ die Pausenansprache des sichtlich erbosten Trainers Markus Böhner ohne ein Erdbeben von statten gehen. Einfachste Ballverluste, Hektik und Ungeduld machten dem Spiel schwer zu schaffen, und spielte den Gastgebern kräftig in die Hände. Die „Ostler“, erstmalig wieder mit einem vollen Kader, kämpften um ihre Chance, dem Favoriten aus Simbach ein Bein zu stellen. Trotzdem konnte man sich in der zweiten Halbzeit, zumindest mit einem dynamischen Andreas Brand auf Linskaußen (7 Tore), mehrfach eine Führung von drei Toren erspielen. Mit den bereits erwähnten Fehlern wurde diese aber genauso schnell wieder abgegeben. Ab der 47. Minute schafften es die Simbacher dann, sich einen 5-Tor-Vorsprung zu erarbeiten. Als sich dann in der 52. Minute Brüßler Philipp des TSV München Ost bei einer Abwehraktion schwer im Gesicht verletzte, hätte man den fälligen Siebenmeter zur Vorentscheidung verwandeln können. Dass selbst diese Chance nicht genutzt wurde, passte an diesem Tag ins Bild. Ost wollte nicht aufgeben, auch nach der nächsten Verletzung (offener Daumenbruch) wehrten sie sich weiter gegen eine Niederlage und schafften mit dem Schlusspfiff noch den 32:33 Anschlusstreffer.


Aus einer bei weitem nicht landesligareifen Partie ragten die beiden Schiedsrichter Balzer und Jauch positiv heraus. Die Schlussfolgerung, die man aus Simbacher Sicht ziehen muss, ist die, dass eine Spitzenmannschaft auch solche Spiele souverän über die Bühne bringt - leider war das an diesem Sonntag nicht der Fall.


Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Max Findl. Feld: Andreas Brand (7), Lukas Eichinger (7/4), Martin Kavka (6), Fabian Schwibach (6), Tomas Mattas (5), Julian Rohrer (2),  David Kopp, Tobias Deutsch, Markus Vierlinger, Julian Henzel, Tim Manthey.

Mit breiter Brust nach München Ost - 12.10.2017

 

4 Siege aus 4 Spielen, dazu das Wissen um die aktuell durchschlagskräftigste Offensive der Liga und eine nur kurze Auswärtsfahrt – zugegebenermaßen am ungewohnten Sonntag – zum Tabellenvorletzten: Für die Mannen um Elmar Voll und Mäx Böhner steht einer dieser Ausflüge an, bei denen von der Papierform her alles klar scheint. Der Simbacher Kader ist – bis auf die Langzeitverletzten Chris Schrädobler und Janik Sextl – komplett.

Der Gegner München Ost steht als Aufsteiger nach 4 Runden mit einem mageren Punkt da und empfängt mit der schwächsten Defensive die angriffsstärkste Team der Liga. Reine Formsache, der Aktenlage nach. Aber damit wird das Match zu einem dieser Spiele, in denen man nur verlieren kann. München Ost hat sich – trotz des Tabellenplatzes – gesteigert und in der letzten Woche erstmals gepunktet – und das auswärts. Die Mannschaft von Björn Roth und David Karski zeigt nach einer für Aufsteiger verständlich nervösen Anfangsphase eine aufsteigende Tendenz.

Die Simbacher sind also gewarnt, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man sich selbst nicht ein Bein stellen will, ist es wichtig, mit vollem Engagement zu Werke zu gehen, um den Platz an der Tabellenspitze zu behalten – den jeder Punkt muss erst einmal gewonnen werden. Anpfiff an der Orleansstrasse ist um 15.30 Uhr.

Spannender als nötig: Simbach fährt 4. Sieg in Serie ein - 09.10.2017
Innstädter sichern sich mit einem knappen 29:27-Arbeitserfolg gegen Kempten-Kottern weiter die Tabellenspitze.


War das ein hartes Stück Arbeit, bis die die Mannen des Simbacher Trainer-Duos Elmar Voll und Markus Böhner vor den 400 Fans standen und sich für den 4 Sieg im 4. Spiel feiern ließen. Dabei hatte alles sehr verheißungsvoll begonnen: Martin Kavka und Julian Henzel standen den Innstädtern wieder zur Verfügung und die Personalmisere schien sich langsam zu bessern. In den ersten 20 Minuten lief auch alles wie am Schnürchen: Gegen die großgewachsenen Gäste drückten die Hausherren aufs Tempo und brachten die langen Kerls in der Deckung der Allgäuer ordentlich ins Schlingern. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 9:4 und man konnte sehen, dass die Innstädter offensiv deutlich mehr Optionen hatten als die Gäste, deren Durchschlagskraft im Angriff überwiegend an der Leistung von Timm Schwegler und Timo Walter hing. Nach 21 Minuten hatte Max Findl im Simbacher Gehäuse bereits mehrere Paraden gesetzt und 2 Strafwürfe der Gäste pariert und es stand bereits 14:8. Die Fans in der Halle überlegten eigentlich nur noch, wie hoch das Ergebnis ausfallen würde. Aber in den letzten 10 Minuten des ersten Durchgangs verließen die Simbacher ihre Linie: Statt zwingender Kombinationen und dem warten auf die wirkliche Chance versuchte man sich zunehmend an Kunststückchen unter dem Motto „jeder darf mal“. So konnten die wirklich hoch motivierten Gäste den spielerischen Unterschied zunehmend wett machen und bis zur Halbzeit auf 16:13 verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel dachte man, dass die Halbzeitansprache des Simbacher Trainer-Duos fruchten würde, denn schnell zogen die Simbacher durch einen starken Andreas Brand auf 18:14 davon. Bei erreichten 4 Toren Abstand begann die Maschinerie dann allerdings wieder zu stottern. 21:17, 23:19, 24:20 – der Abstand wollte nicht mehr weiter wachsen. Richtig eng wurde es dann, als die Gäste in Unterzahl gerieten – und trotzdem Tor um Tor aufholten. Nur noch 24:23, als die Simbacher Coaches nach 51 Minuten die Auszeit nahmen. Wichtig, um die Reihen der Innstädter wieder zu sortieren und der Schlüssel zum Erfolg. Julian Henzel, Lukas Eichinger und Tomas Mattas brachten dann Simbach wieder auf 27:23 weg und ein kurzes Durchatmen, bevor Schwegler die Gäste wieder auf 27:25 in Schlagdistanz brachte. Dass Simbach aber nie den Ausgleich hinnehmen musste war vor allem der Verdienst von Stefan Babisch, der zur Halbzeit den Platz zwischen den Pfosten von Max Findl übernommen hatte. Das auf hohem Niveau agierende Torhüter-Duo ist zurzeit so etwas wie die Lebensversicherung der Innstädter für knappe Situationen. Erlösung nach 59 Minuten, als Marin Kavka per Kempa zum 29:26 einnetzte, der Treffer der Gäste zum 29:27-Endstand ging im Applaus der Simbacher Fans für den 4. Sieg im 4. Spiel unter. „Auch schwächere Spiele muss man gewinnen“ resümierte Simbachs Manager Wolfgang Münzer nach dem Spiel – und wo er recht hat, hat er recht.
Für Simbach: Max Findl (1.-30.), Stefan Babisch (31.-60.), Jonas Hennersberger (1), Julian Rohrer, Andreas Brand (7), Tomas Mattas (2), Lukas Eichinger (6), Martin Kavka (3), Julian Henzel (3), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (5), Tobias Deutsch, David Kopp, Markus Vierlinger

Besteht die weiße Weste des TSV gegen die Gäste aus dem Allgäu? - 05.10.2017

 

Rang 1, als einziges Team verlustpunktfrei, 3 Siege aus 3 Spielen, ein Auftakt nach Maß – so die Ausgangslage für die Mannen um das Simbacher Trainer-Duo Elmar Voll und Markus Böhner, wenn es am kommenden Samstag gegen die Spielgemeinschaft Kempten-Kottern geht.

Die Allgäuer um ihren prominenten Spielgemeinschaftsleiter, den TV-Richter und ehemaligen Bundespräsidentschafts-Kandidat Alexander Hold, rangieren aktuell auf Platz 9 und bringen aus den bisherigen Saisonspielen einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage und dazu ein ausgeglichenes Punkte- und Tore-Konto mit in die Innstadt, darunter eine deutliche Niederlage gegen den letztwöchigen Gegner der Simbacher, den ASV Dachau. In der letzten Saison zeichnete insbesondere die Heimstärke die Mannschaft von Trainer Markus Dahm aus. In dieser Saison scheinen vor allem die Top-Scorer Walter und Schwegler ihre Visiere bereits gut eingestellt zu haben. Damit können sich die Innstädter um Kapitän Fabian Schwibach auf einen heißen Tanz in der Westend-Halle gefasst machen.

Die Gastgeber haben bereits eine engagierte Abwehrleistung angekündigt, um die lieb gewonnene weiße West zu behalten. Personell ist der TSV allerdings immer noch immer nicht im grünen Bereich: Jonas Hennersberger fehlt berufsbedingt und David Kopp ist wegen seiner Sprunggelenksverletzung weiterhin außer Gefecht. Martin Kavka und Markus Vierlinger werden nach ihren Verletzungen voraussichtlich wieder ins Training einsteigen können und auch Julian Henzel wird wieder einsatzfähig sein.

TSV Simbach gewinnt auch sein 3.Spiel und ist alleiniger Tabellenführer der Landesliga Süd - 02.10.2017

 

Wie immer wenn Simbach gegen Dachau spielt endet das Spiel nach 60 Minuten und Dachau gewinnt. So war es die letzten 3 Jahre. Doch diesmal sollte alles anders kommen.

Große personelle Probleme für die Gastmannschaft vor der Partie. Ohne 7 Stammkräfte, mit nur 3 Wechselspielern, davon zwei  17-jährige A-Jugendspieler, fuhr man zum ASV Dachau, der ebenfalls wie der TSV mit 2 Siegen in die Saison gestartet war. Es galt mit kühlem Kopf und dosierter Dynamik ans Werk zu gehen.

Bis zum 9:9 in der 25.Spielminute war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Heimmannschaft immer mit 1-2 Toren in Front lag. Es lag an beiden gut agierenden Abwehrreihen und den beiden Torhütern, dass nicht mehr Tore fielen. Doch ab diesem Zeitpunkt sollte sich das Blatt zu Gunsten der Gäste aus Niederbayern wenden. Der Abwehrverband des TSV Simbach mit den beiden Innenverteidigern Fabian Schwibach und Julian Rohrer packte noch konsequenter zu und zwang die Dachauer zu schwierigen Würfen. Max Findl im Tor zeigte eine bärenstarke Partie, parierte mehrere Hochkaräter und erzielte sogar ein Tor selbst. Halbzeitstand 11:12 für die Gäste.

Nach der Pause dann die stärkste Phase der Simbacher. Die Deckung weiterhin stabil, mit großem Engagement und läuferischem Aufwand. Im Angriff führte Lukas Eichinger erneut glänzend Regie, vollstreckte selbst oder setzte seine Nebenleute geschickt ein. Bis zur 45.Minute wurde so eine 5-Tore-Führung herausgespielt. Leider wurden dann 3 klare Chancen vergeben, denn dann wäre die Partie bereits früh entschieden gewesen. So kämpften sich die Stadtwaldherren wieder heran (20:21 nach 50 Minuten). Simbach jedoch war heute einen Tick stabiler und abgeklärter, denn der Ausgleich gelang dem Heimteam nicht mehr. Über die Spielstände 21:23, 22:24 endete die Partie schließlich mit 23:25 für den TSV Simbach. Mit dem 3.Sieg im 3.Spiel behält der TSV Simbach seine weiße Weste und liegt mit 6:0-Punkten als alleinig verlustpunktfreie Mannschaft auf Platz 1 der Landesliga Süd.

Die beiden verantwortlichen Betreuer, Markus Böhner und Elmar Voll, waren voll des Lobes nach dem Spiel, denn mit dieser Rumpftruppe gegen Dachau nicht nur zu bestehen, sondern voll zu überzeugen, zeigt vom derzeit großen Selbstvertrauen der Spieler. Jetzt gilt es die Spannung aufrecht zu erhalten. Die nächste Möglichkeit besteht bereits am kommenden Samstag, denn dann gastiert die SG Kempten/Kottern in Simbach. Anpfiff in der Richard-Findl-Halle ist um 18.30.

Für Simbach:

Tor: Max Findl (1), Stefan Babisch. Feld: Hannes Brodschelm, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (1), Andreas Brand (5), Tomas Mattas (1), Lukas Eichinger (9, davon 3 7m), Markus Vierlinger, Julian Rohrer (4), Tim Manthey, Fabian Schwibach (4)

TSV auswärts bei den Stadtwaldherren - 29.09.2017

Keine Entspannung der Personalsituation

 

Am Samstag geht es für den personell angeschlagenen TSV zum ASV Dachau. Beide Mannschaften treten - in dieser noch jungen Saison - ungeschlagen gegeneinander an.

Die Truppe aus Dachau um Trainer Martin Haider hat trotz der personellen Einschnitte seit letzter Saison zwei Siege aus den ersten zwei Spielen einfahren können, identisch zu Simbach. Mit den Erfolgen gegen die SG Kempten-Kottern und Aufsteiger TSV München-Ost stehen die ASV’ler nun an der Tabellenspitze vor den Innstädtern. Dachau präsentierte sich gegen Simbach stets in Spiellaune. Mit einer Engagierten Abwehr und Tempospiel gleichen sich hier auch die Spielsysteme der beiden Kontrahenten.

Was die Stadtwaldherren jedoch zu Fehlern verleitet sind einseitige Partien in denen sie klar die Feder führen; oder anders formuliert: wenn sich die Herausforderung lohnt dann trifft man schnell einem lauffreudigen und gut ausgebildeten Team gegenüber das schwer zu bezwingen ist. Für Dachau ist es die 3. Saison in der Landesliga und Simbach kann sich hier leider nur damit rühmen dass es stets zur Herausforderung der Gastgeber gereicht hat, zu einem Sieg kam es in der gemeinsamen Landesliga-Vergangenheit nie. Es sei angemerkt dass die ASV’ler immer mit 30 Toren oder mehr die Spiele für sich entschied somit ist auch klar was die Herren vom Inn gegen die Mannen aus dem Münchner Norden vorrangig zu tun haben: engagiert und wach in der Abwehr!

Sehr zum Leidwesen des Trainerteams Elmar Voll und Markus Böhner wird sich die Personalsituation im Simbacher Lager bis zum Anpfiff in Dachau nicht entspannen. Martin Kavka hat immer noch mit seinem Sprunggelenk zu kämpfen, mit einem Einsatz kann voraussichtlich erst beim nächsten Heimspiel des TSV gerechnet werden. Julian Henzel nimmt sich dieses Wochenende eine private Auszeit, Marius Schachinger ist nun endgültig im geplanten Auslandssemester, Markus Vierlinger laboriert an seinem Muskelfaserriss in der Wade und Neuling David Kopp plagt das in der Vorbereitung angeschlagene Knie.

Die Zeichen stehen somit nicht gut. Dem stehen jedoch die ersten beiden Partien gegenüber, die man mit ähnlichen Voraussetzungen positiv entscheiden konnte. Simbach punktete mit gewitzten Kombinationen, stabiler Abwehr und vor allem sehenswerten Torhüterleistungen. Verbessert man in Dachau noch die Torquote und kann man das Tempo über 60 Minuten hoch halten dann bringt der Besuch in der Georg-Scherer-Halle vielleicht eine Überraschung an den Inn.

Spielbeginn ist 18:30 Uhr und bereits um 16:30 Uhr bestreiten unsere Damen das Vorspiel gegen die Bayernliga-Reserve des ASV Dachau. Für die Fahrt nach Dachau setzt der TSV einen großen Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 13 Uhr am Simbacher Busbahnhof zum Spiel von Damen und Herren. Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514

Gelungene Heimpremiere: Simbach schlägt Friedberger 26:22 (12:11) - 24.09.2017

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Die neue Saison lässt sich gut an für die Mannen um das Trainergespann Elmar Voll und Markus Böhner.
Trotz erneuter Hiobs-Botschaften aus dem Lazarett der Innstädter ließen die Innstädter im immer jungen Duell gegen Friedberg nichts anbrennen.
Das Simbacher Damen-Team hatte vorgelegt und der favorisierte Bundesliga-Reserve des HCD Gröbenzell in der ersten Landesliga-Partie des Tages nach einer tollen Leistung mit einem klaren 33:26 das Nachsehen gegeben. So war die Stimmung gut bei den Simbacher Teams und auf den Rängen der Simbacher Richard-Findl-Halle - und das trotz eines erneuten personellen Rückschlags:
Denn gleichzeitig mit Rückkehr von Jonas Hennersberger in den Kader der Innstädter musste sich Top-Scorer Martin Kavka abmelden:
Das ohnehin angeschlagene Sprunggelenk des Rückraum-Shooters hatte die Belastungen aus dem ersten Saisonspiel nicht verkraftet und Kavka fiel aus.
Trotzdem zeigte die Mannschaft keinerlei Zweifel an ihrer Mission: Mit Vollgas ging es los. Die Simbacher wendig und gestützt auf eine starke Abwehr mit einem grandios haltenden Stefan Babisch zwischen den Pfosten, die Gäste mit einer durchschlagskräftigen Rückraumreihe und einem ebenfalls sehr gut aufgelegten Keeper.
In der ersten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts: Während die Gäste immer wieder durch den wurfgewaltigen Florian Wieser scoren konnten, sahen die Gastgeber immer gut aus, wenn sie aufs Tempo drückten. Insbesondere Lukas Eichinger zeigte hier immer wieder seine Qualitäten und traf für die Innstädter. Mit einem knappen 12:11 für Simbach ging es in die Pause.
Nach den Seitenwechsel schien die Simbacher Angriffsmaschinerie allerdings etwas ins Stocken zu geraten:
Erst konnten die Mannen um Kapitän Fabi Schwibach eine 6:4-Überzahl-Situation nicht nutzen, dann schlichen sich einige leichte Fehler ein und die Gäste schichten sich an, als das konstantere Team langsam die Oberhand zu gewinnen. Hier verhinderte Stefan Babisch mit unglaublichen Paraden, dass die Simbacher in Hintertreffen gerieten.
16:16 Stand es nach 42 Minuten, als Lukas Eichinger mit einem Kempa-Anspiel auf den einfliegenden Julian Henzel den leicht stotternden Angriffsmotor wiederbelebte. Diese Aktion schien den Innstädtern den benötigten Impuls zu geben, denn in der Folge sahen die gut 350 Zuschauer die besten 10 Minuten Handball seit langem.
Voller Einsatz, in der Abwehr erkämpfte Bälle, schnelles Umschaltspiel und gewitzte Kombinationen: Während die Innstädter das Gaspedal durchtraten konnten die Gäste im Moment nur zusehen.
Besonders Tim Manthey konnte in dieser Phase Akzente setzen und glänzte als Balleroberer, Vollstrecker und Anspieler.
20:16 lautete das Ergebnis dieses Zwischenspurts und als Julian Henzel nach 49 Minuten erneut einen Kempa-Trick erfolgreich zum 21:17 abschloss, war die Entscheidung gefallen.
Die Bemühungen der Gäste in den letzten 10 Minuten mit offensiver Abwehr noch etwas zu ändern verpufften:
Offensiv fand Simbach Lösungen, defensiv zeigten sich die Gastgeber solide - und wenn nicht, dann war Stefan Babisch Endstation.
Nach der starken Leistung gegen Niederraunau konnte der Simbacher Goalie mit diesmal 16 gehaltenen Bällen und einer Fangquote von mehr als 40% sein Form-Hoch bestätigen.
Am Ende siegt Simbach verdient mit 26:22 und kann erfreut nicht nur auf die starken Leistungen einzelner, sondern vor allem mit dem Wissen um eine tolle Team-Performance die nächsten Aufgaben angehen.
Für Simbach: Stefan Babisch, Max Findl, Lukas Eichinger (10/3), Jonas Hennersberger (3), Andreas Brand (2), Tomas Mattas (2), Julian Rohrer, Marius Schachinger, Julian Henzel (4), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3), David Kopp, Erwin Scheff

Spannung weiter aufrecht halten - 21.09.2017

 

Nach dem erfreulichen Auftakt in die Meisterschaftsrunde 2017/18 haben Elmar Voll und Markus Böhner ihre Mannen am Dienstag wieder zum Training gerufen.

Am kommenden Samstag geht es im ersten Heimspiel der Saison gegen den TSV Friedberg - und für dieses Spiel sollte die Motivation kein Problem sein:

Die Fuggerstädter haben mit einem deutlichen 31:19 Erfolg gegen München Ost die Tabellenführung in der Landesliga Süd für sich reklamiert.

Simbach hingegen konnte mit dem Sieg in Niederraunau den einzigen Auswärtserfolg des Spieltages landen und liegt punktgleich mit den anderen 6 Siegerteams der ersten Runde aktuell auf Rang 4.

Damit wir sich für eine der beiden Mannschaften entscheiden, wer sich weiterhin über einen perfekten Saisonauftakt freuen kann, denn ein Unentschieden gab

es in den bisherigen Treffen zwischen den Innstädtern und den Friedbergern so gut wie nie - und dass immerjunge Duell begleitet die beiden Traditionsclubs schon seit Jahrzehnten über alle Spielklassen.

Personell dürften die Gäste um Trainer Gerald Schwarz leicht im Vorteil sein, denn das Simbacher Trainerteam muss weiterhin auf viele verletzte Stammkräfte verzichten.

Im Unterschied zum Kader aus dem Niederraunau-Spiel kommt voraussichtlich nur Jonas Hennersberger dazu.

 

Anpfiff ist um 18:30 Uhr in der Simbacher Richard Findl Halle.

 

Bereits um 14:30 Uhr beginnt der Heimspieltag der Simbacher Handballer mit dem Match der Simbacher Zweiten gegen die Gäste vom SC Eching.

Um 16:30 empfängt dann das Simbacher Damen-Team von Jost Brand die Zweitliga-Reserve der HCD Gröbenzell.

Am Sonntag treten dann die Simbacher Jugendmannschaften erstmals zu Hause an:

um 11:15 Uhr empfängt die weibliche C-Jugend die TuS Traunreut, um 13:00 Uhr trifft die männliche C-Jugend in der Landesliga auf den ASV Dachau.

Das Bayernliga-Team der männlichen B-Jugend trifft dann um 14:45 auf den Nachwuchs des Bundesligisten HC Erlangen.

Den Spieltag beschließt um 16:30 Uhr die weibliche A-Jugend gegen die Gäste vom TSV Schliersee.

Ein fast perfekter Saisonauftakt für die Simbacher Handballer - 17.09.2017

 

Bis zum Anpfiff gegen den TSV Niederraunau konnten sich die Handballer des TSV Simbach, nach einer durchwachsenen Vorbereitung, nicht sicher sein, zu was sie zu leisten im Stande sind. Berücksichtigt man die Tatsache, dass auch noch sieben Spieler (Vierlinger, Sextl, Schrädobler, Kopp, Münzer, Brodschelm verletzt und Hennersberger beruflich verhindert) nicht zur Verfügung standen, ging man doch leicht nervös, aber zielgerichtet in die Partie. Nach den überzeugenden 60 Minuten und dem 30:23 (16:14), sah man nur die Innstädter jubeln und vor allem eins... erleichterte Gesichter.

Von einem verdienten Sieg darf man mit Sicherheit sprechen, wenn eine Mannschaft nicht einmal während der ganzen Spieldauer in Rückstand gerät. Von einem überzeugenden Sieg kann man sprechen, wenn eben diese Mannschaft den tapfer kämpfenden Gegner, bis auf eine kleine Phase in der ersten Halbzeit, komplett dominiert. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag einzig an der Chancenverwertung. Nicht weniger als sechs Gegenstöße fanden den Weg nicht ins gegnerische Tor, wobei der gute Torwart der Niederaunauer seinen Beitrag dazu leistete.

Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft eine tolle Einstellung und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren aus Niederraunau, die nach dem Abstieg aus der Bayernliga noch etwas verunsichert wirkten, verlangten den Simbachern auch kämpferisch alles ab. Zweimal egalisierte die Heimmannschaft die Führung der Blau-Weißen.(6:3 und 9:7) Schuld an dieser Tatsache waren die Simbacher aber selbst. Niederraunau erkämpfte sich jedes Tor, Simbach erspielte sich seine Tore, verpasste aber in der ersten Halbzeit schon den Deckel drauf zu machen. So musste man mit einer knappen Führung die Seiten wechseln (16:14).

Was aber dann nach dem Anschlusstreffer von Niederraunau zu sehen war, lässt für die kommenden Spiele hoffen. Torhüter Steff „The Wall“ Babisch (über 40% Fangquote) und die kompromisslose Deckung, mit Abwehrchef Fabian Schwibach, lies in den folgenden 17 Minuten nur ein Tor zu. Hier wurde das Spiel dann trotz mancher vergebener 100%-Chance entschieden (23:16). Im Positionsspiel zeigte Lukas Eichinger seine Spielmacherqualitäten und führte das Angriffsspiel. Für die nötigen Tore aus dem Rückraum sorgte vor allem Martin Kavka, der sich trotz seiner Sprunggelenksverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte. Den fälligen Platz am Kreis nutzte erwartungsgemäß „Fabe“ Schwibach. Als dieser, aufgrund seiner langen Grippe noch etwas geschwächt, für Andi Brand am Kreis Platz machte, bewies die Nummer 22 der Simbacher seine ungeheure Dynamik bei offensiveren Deckungen. Auch wenn zum Saisonauftakt noch nicht alles klappte, aber doch schon vieles. Das Tempospiel ließ, vor allem in der ersten Halbzeit, beide Trainer relativ zufrieden dreinschaun. Alle anderen taktischen Varianten setzte das Team immer mehr um. Erfreulich auch das Auftreten zweier weiterer Simbacher Eigengewächse. Julian Rohrer zeigte, dass er sich relativ schnell an die Landesligaanforderungen anpassen konnte und Sunnyboy Schachinger, der eigentlich schon für seine Weltreise packte und vier Wochen als verschollen galt, sprang kurzfristig aufgrund der vielen Ausfälle ein. Zwei rotzfreche, aber wichtige Tore von der Außenposition vertuschten das fehlende taktische Verständnis. Bleibt für die nächsten Wochen nur zu hoffen dass sich die Verletztenliste etwas lichtet und die Spielfreude weiter erhalten bleibt. Dann dürfte nächste Woche beim ersten Heimspiel gegen Friedberg sicher auch etwas möglich sein.

Auftakt beim Absteiger - 15.09.2017

Simbach zu Gast beim TSV Niederraunau

 

Die TSV Herren dürfen zum Auftakt, der am Samstag beginnenden Landesliga-Saison 2017/18, eine weite Reise zum Absteiger aus der Bayernliga - TSV Niederaunau - antreten.

Simbach und die „Rauner“ Jungs sind lange Bekannte und die Spiele waren stets ein Garant für gefüllte Hallen. Leidenschaftlich aber unter dem Strich mit fairen Mitteln standen sich die Kontrahenten stets gegenüber. Die letzten Begegnungen aus der Saison 15/16 endeten mit einem Unentschieden auswärts und einem 35:30 Erfolg für den TSV in heimischer Halle.

Von einer Neuauflage kann guten Gewissens gesprochen werden da beide Mannschaften im Umbruch sind. Analog zu den Innstädter integriert auch die Mannschaft aus Schwaben diese Saison einige Jugendspieler die sich auf dem Landesliga-Parkett beweisen wollen. Auch auf der Bank der beiden Teams gab es Veränderungen. Im Vergleich zum Trainerteam aus Simbach steht aber der neue Coach – Udo Mesch – aus Niederraunau nach der jüngsten Pokalniederlage gegen den Bezirksoberligisten TSV Weilheim im ersten Ligaspiel schon in der Bringschuld. Simbach wird trotzdem auf eine Mannschaft treffen die nach einem Jahr Bayernliga-Erfahrung engagiert in der Abwehr und routiniert im Angriff arbeitet.

Das Team um Trainer Elmar Voll und Markus Böhner hat eine schwierige Aufgabe zu lösen die nur mit 100%er Konzentration und 60 Minuten „Voll“-Gas erfolgreich zu lösen ist. Erschwert wird die Situation durch die personellen Einschnitte im Kader der Gäste vom Inn. Heimkehrer David Kopp laboriert seit letztem Freitagstraining an einer Sprunggelenksverletzung. Janik Sextl wird aufgrund seine Kreuzbandverletzung dem Team für Länger nicht zur Verfügung stehen und Markus Vierling plagt ein Muskelfaserriß in der Wade. Bleibt zu hoffen dass sich die Verletztenliste bis zum Samstag etwas verkürzt. Die „Jungster“ im Kader haben hingegen gute Chancen auf ihre erste Partie in der Herren Landesliga. Neben dem 17-Jähringen Erwin Scheff warten begierig noch Andreas Neigum und Hannes Brodschelm auf Einsatzzeiten.

Die Routiniers der „Ersten“ um Kapitän Fabian Schwibach erwartet ein körperlich anstrengender Auftakt, trotzdem oder gerade deswegen fahren die Innstädter, nach einer langen und intensiven Vorbereitung, endlich und bis in die Haarspitzen motiviert zum ersten Kräftemessen bevor eine Woche später der Heimspielauftakt in Simbach ansteht.

Lange Vorbereitung geht mit der zweiten Pokalrunde erfolgreich zu Ende - 11.09.2017

 

13 Wochen, ca. 40 Trainingseinheiten und 21 Spiele... so liest sich die Vorbereitung der Handballer. Vergangenen Samstag bog man auf die Zielgerade ein und hatte, mit dem Final Four des BHV-Molten-Cups, die letzte Möglichkeit eines Formchecks. Nächste Woche startet dann die Saison 17/18 mit dem schwersten (oder auch leichtesten) Spiel der ganzen Runde. Zu Gast sind die Innstädter beim TSV Niederraunau, dem letztjährigen Bayernligisten.

„Pokal spielen“ ist ja noch nicht immer das Steckenpferd der Simbacher Handballer gewesen. Die Auslosung für das Final Four der zweiten Runde versprach aber mit dem Halbfinale gegen Würm-Mitte und einem eventuellen Finale gegen Aufsteiger TSV Gundelfingen einen letzten Formcheck gegen zwei Ligakonkurrenten. Leider zogen beide Konkurrenten andere Aktivitäten vor und schickten ihre Reserveteams nach Geretsried. Im ersten Spiel merkte man den Innstädtern die Enttäuschung, dass man nicht gegen die Topmannschaften spielen darf, gewaltig an und nach einer schwachen ersten Halbzeit (11:11) konnte man sich zumindest in der zweiten Halbzeit steigern. 30:23 stand am Ende an der Anzeigentafel. Nach einer kleinen Pause und teils harrschen Worten der Trainer wurde dann das Finale angegegangen. Gegner: Überraschend der Ausrichter aus Geretsried, die HSG Isar-Loisach. Zwar ging die topmotivierte und sehr bemühte Heimsieben mit 1:0 in Führung, jedoch zogen die Simbacher jetzt Handball spielen, der sonst zu erwartenden Trainerkritik, vor. Über den Halbzeitstand von 28:10 demonstrierte man ein sehr gutes Tempospiel und baute den Vorsprung bis zum Endstand von 53:20 aus. Auch wenn es kein richtiger „Härtetest“ war, konnte man doch die verschiedenen taktischen Maßnahmen hervorragend durchspielen und die Mannschaft hat gemerkt, was in der letzten Woche noch zu trainieren ist.

Wo man im Endeffekt nach diesen drei Monaten steht, wird sich dann nächsten Samstag erst zeigen. Eine Vorbereitung, die von Verletzungen, Urlaub, Krankheiten, Beruf/Studium und anderen unverzichtbaren Terminen geprägt wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich neben den Langzeitverletzten Schrädobler und Sextl (beide Kreuzbandriss), die momentan angeschlagenen Vierlinger Markus (Wade), Rohrer Julian (Knie), David Kopp und Martin Kavka (beide Sprunggelenk) schnellstmöglich erholen und für den Saisonauftakt wieder fit sind. Ansonsten geht’s mit einem kleinen Kader zum Ligaauftakt nach Niederraunau.

Trainingslager in Innsbruck mit ernomem Pensum - 04.09.2017

TSV heiß auf die neue Landesliga-Saison 2017/18

 

"Konzentriert, engagiert und hart wurde im Trainingslager in Innsbruck gearbeitet" So viel das Fazit des Trainerteams Voll & Böhner nach der Rückkehr aus.

Die 15 Trainingseinheiten in effektiv 3 Tagen brachte das TSV-Team mehrmals ans siene körperlichen Grenzeb und zeigte klar die Bissikeit und den klaren Fokus aller Beteiligten.

Ziel von Donnerstag bis Sonntag war die Vertiefung der Spielabläufe, die Perspektivspieler konzeptionell auf Stand zu bringen und die optimale körperliche und auch mentale Vorbereitung der Mannschaf auf die kommende Landesliga-Saison. Die optimalen Bedingungen dafür bot das Landessportcenter im Herzen von Innsbruck. Acht Hansballspezifische, drei Lauf,- eine Fitness - und zei Koordinations-Einheiten umfasste das tägliche Programm. Hinzu kamen noch Orientierungsläufe, eine Taktikschulung und etwas Wasserball, was für einige Schmunzler sorgte.

Erfreulich die Leistung der diesjährigen Jüngsten. Mit Erwin Scheff – nominell noch A-Jugendspieler – und dem Bayernauswahlspieler der männlichen B-Jugend, Vitus Baumgartner, wird deutlich dass die „Jungster“ auf ihren Einsatz im Seniorenbereich heiß sind. Mit David Kopp gibt es einen Heimkehrer, der nach einem Jahr Auslandsaufenthalt wieder in Simbach Handball spielen will. Schwierig nach einem Jahr Handballpause! Aber er holt mehr und mehr auf und das Trainingslager war für den am Knie angeschlagenen Rückraumspieler der erfolgreiche Test auf Trainings- uns Spielfähigkeit. Weit weg von Einschränkungen ist Felix Münzer, Torhüter Nr. 3 in der Mannschaft. Er ist inzwischen ein verlässlicher Ersatz für Babisch und Findl, und auch er wartet auf den richtigen Moment für Spielzeit im Gehäuse der Ersten.

Nachzügler! Aus beruflichen Gründen stießen am späten Freitagnachmittag, pünktlich vor dem zweiten Trainingsspiel, die Nachzügler Martin Kavka und Julian Rohrer zum Team. Kavka, der nach einer 5 stündigen Autofahrt eintraf, erlitt im folgenden Match einen Schlag auf die linke Schläfe die alle kurz den Atem anhalten ließ. Erleichterung aber am Morgen danach, bis auf leichte Kopfschmerzen und einer mächtigen blau unterlaufenen Beule keine weiteren „Schäden“ am ehemaligen tschechischen Spieler der Extraliga.

Schädobler fehlt! Bis voraussichtlich Ende Februar müssen die Innstädter noch auf Chris Schrädobler aufgrund des studienbedingten Auslandssemesters verzichten. Auch dann muss sich erst zeigen in welcher Verfassung er zurückkommt, nachdem er sich einem Kreuzbandriss im letzten Spiel der vergangenen Saison zugezogen hatte. Er wird in jedem Fall alles unternehmen um so schnell wie möglich wieder Tritt im Simbacher Team zu fassen. In seiner Abwesenheit wird Lukas Eichinger diese Lücke hauptamtlich füllen und das Ausnahmetalent ist auf dem besten Weg die Fußstapfen seines Vorgängers vollends auszufüllen. In den Tiroler Trainingsspielen hat er das deutlich unterstrichen.

Die Stammspieler der Herren - Kapitän Fabian Schwibach, Andreas Brand, Jonas Hennersberger, Markus Vierlinger, Tim Manthey sowie den Torhütern Stefan Babisch und Max Findl - kennen das Programm eines Trainingslagers inzwischen sehr gut, nicht aber in dieser Intensität. Trotzdem oder gerade deswegen wurden die anspruchsvollen Einheiten nicht nur abgespult sondern immer noch wissbegierig neue Vorgaben einstudiert.

Erstes Trainingslager von Markus Böhner mit dem TSV - Die Verpflichtung von Nicht-Simbacher Markus Böhner an der Seite von Trainer Elmar Voll bringt noch mal einen externen und kritischen Blick, was der Bank als Einheit erneut positiven Schwung verleiht.  Die Zusammenarbeit von Voll & Böhner nach gut zwei Monaten funktioniert genial und sehr produktiv! Von Anfang an herrschte Einstimmigkeit über die Ausrichtung des Simbacher Spiels. Vorbereitung und Konzept trägt die Handschrift von Elmar Voll, dynamisch-taktische Eingriffe ist die Domäne von Markus Böhner. Selbstverständlich dass man hier von Nuancen spricht will man beide Vergleichen! Beide leben den Handball buchstäblich und das Team steht für die beide immer im Fokus.

 

Finale: Abgesehen von drei Tagen intensiver Handballschule stand der obligatorische Samstagabend im Zeichen von Teambuilding fernab von Hallenboden, Hantelstangen oder Handout. Das Abend- bzw. Abschlussessen vom Trainingslager war mit der integrierten Preisverleihung, des am Vormittag stattgefundenen Orientierungslaufs, wie jedes Jahr ein Highlight. Perfekte Bedingungen um mit den „Neuen“ den Teamgedanken zu vertiefen.

Sichtlich Erschöpft aber ohne nennenswerte Komplikationen verabschiedete man sich am Sonntagmittag nach den letzten zwei Trainingseinheiten und einem Mittagessen von den Tiroler Bergen und trat die Heimreise, ebenfalls ohne Komplikationen, an. „Good old Simbach“ hatte den TSV um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit wieder!

Veranstaltungen

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