Spielberichte


Nagelprobe: TSV Simbach empfängt Tabellendritten aus Eichenau - 14.11.2019

 

Punkte stehen auf dem Plan für Gerald Gabl und seine Sportler. Nach der enttäuschenden und nicht leistungsgerechten Niederlage in Ottobeuren heißt es, alles daran zu setzen, sich langsam aus den Niederungen der Tabelle zu verabschieden. Einstellung und Talent dafür hat das Team genug - allein Konstanz und das nötige Quentchen Glück fehlten zuletzt.

Dass aber die Innstädter zuhause eine Macht sein können, haben sie bereits unter Beweis gestellt - und wenn man schon unglücklich gegen Mannschaften aus der näheren Tabellenumgebung verliert - warum nicht mal groß denken und gegen ein Top-Team befreit aufspielen?

Die Gäste aus Eichenau sind nach dem Ausflug in die Bayernliga wieder zurück in der Landesliga. Hier haben die Mannen um die Riemschneider-Brüder Routine gezeigt und in durchaus knappen Begegnungen bislang 12:4 Punkte geholt. Das bringt den Mannen von Trainer Aleksandar Radukic und Oliver Leukart aktuell Rang 3 hintern dem verlustpunktfreien TSV Haunstetten und dem punktgleichen TSV Herrsching ein.

Die Lebensversicherung der Eichenauer sind dabei die bereits erwähnten Riemschneider-Brüder, die die Top-Scorer der Münchner darstellen, und eine starke, von der Bayernliga-Erfahrung profitierende Defensive, die ihre körperlichen Vorteile gut umzusetzen weiß. Die Defensivabteilung stellt nach der Abwehr des Liga-Primus TSV Haunstetten zurzeit das Maß der Dinge in der Landesliga dar und war bislang Garant für die guten Ergebnisse.

Damit ist auch die Marschroute für die Simbacher Gastgeber klar: Eigene Fehler minimieren und den Heimvorteil nutzen.

Wie die Mannschaft bereits gezeigt hat, kann man mit jedem Gegner mithalten, wenn man sein eigenes Spiel im Griff hat.

 

Auf jeden Fall können sich die Fans auf ein hochklassiges Match freuen.

 

Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Richard-Findl-Halle, zuvor empfangen die Simbacher Damen um 16.00 Uhr die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Bereits um 14.15 Uhr treffen die weiblichen C-Jugendteams dieser beiden Vereine aufeinander.

Den Auftakt in den Spieltag bestreiten bereits mittags um 12.30 Uhr die männliche C-Jugend des TSV und die SB Traunstein.

Volles Programm dann auch am Sonntag, wenn die anderen Jugendmannschaften des TSV bereits ab 9.30 Uhr ihre Liga-Spiele bestreiten.


Chance verpasst: Simbach unterliegt in Ottobeuren unglücklich 32:27 - 11.11.2019

 

Schade. Am Samstagabend mussten die Innstädter punktelos die weite Heimreise aus dem Allgäu antreten. Dabei wäre deutlich mehr drin gewesen.

Die Gastgeber legten in der Anfangsphase vor, aber die Innstädter kamen schnell ins Spiel. Treffern der Gäste folgten zunächst schnelle Antworten durch die Simbacher Rückraumspieler Jan Josef und Julian Henzel.

Nach 15 Minuten Hin und Her übernahmen dann die Innstädter zunehmend das Kommando: Gegen die Langen Ottobeurer stachen nun auch die wendigen Akteure Matthias Schimpf und Marius Schachinger und auch die Außenpositionen wurden gefährlich.

Vom Punkt vollstreckte Chris Schrädobler eiskalt - s´lief oder: Der TSV war Länge mal Breite im Spiel - und das zeigte Wirkung.

Bis zur Halbzeit setzten sich die Gabl-Schützlinge auf 10:15 ab und mussten wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff nur noch einen Treffer zum 11:15 Zwischenstand hinnehmen.

Auch nach dem Wechsel lief zunächst alles in Richtung Auswärtssieg: Bis zur 44 Minute lagen die Innstädter unantastbar mit etwa 4 Toren in Front, dann folgte eine rote Karte gegen den Ottobeurer Denis Kapis, der den Gegenstoß laufenden Jan Syrinek böse von hinten foulte.

Den fälligen Strafwurf verwandelte Chris Schrädobler, aber nun kamen die Gastgeber - aufgerüttelt durch die rote Karte - irgendwie zurück in die Partie und konnten Treffer um Treffer gut machen.

Spielentscheidend dann die 50. Minute: 2 Zeitstrafen für die Simbacher Fabi Schwibach und Thomas Klampfer, die Gastgeber in doppelter Überzahl und mit zwei Treffern ihres Top-Scorers Patrick Kofler zuerst zum Ausgleich und anschließend sogar zur Führung. 25:24, Spiel gekippt.

Die Simbacher kämpften engagiert weiter, glichen zum 26:26 aus, aber dann wieder eine doppelte Zeitstrafe gegen die Innstädter: Chris Schrädobler und Jan Syrinek mussten vom Platz, Ottobeuren wieder mit doppelter Überzahl - und diesmal konnte Simbach das nicht mehr kompensieren. Aus dem 26:26 wurde binnen 3 Minuten ein 31:26, Spiel gelaufen.

Der Endstand von 32:27 ist deutlich zu hoch und spiegelt weder das Kräfteverhältnis noch den Spielverlauf wieder.

Wie eingangs gesagt: Schade. Die Gabl-Truppe war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, konnte aber in der Endphase zwei doppelte Unterzahl-Situationen nicht kompensieren.

Somit hat das Ergebnis einen Beigeschmack, aber mit dem Einsatz seiner Spieler und dem Fortschritt dürfte der Simbacher Headcoach allerdings zufrieden sein.

 

Für Simbach:

 

Stefan Babisch, Leo Petschl, Timo Brunnenkann, Matthias Schimpf (1), Thomas Klampfer, Chris Schrädobler (7/4), Jan Josef (6), Jan Syrinek (3), Marius Schachinger (3), Julian Henzel (2), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3)


Allgäu-Ausflug: Simbach reist nach Ottobeuren - 07.11.2019

 

Traditionsduell: Die Mannschaft von Trainer Günther Kotschmar, der seit dieser Saison neu beim TSV Ottobeuren auf der Bank sitzt und vom Lokalrivalen TV Immenstadt kam, ist am kommenden Wochenende Gastgeber für die Innstädter um Coach Gerald Gabl.

„Otto“ liegt aktuell auf Platz 11 der Landesliga Tabelle und hat mit vier zu acht Punkten nur einen Zähler weniger als der TSV Simbach. Das Team hat durch die insgesamt sieben Neuzugänge ein ganz anderes Gesicht als im Vorjahr und musste auch durch Höhen und Tiefen: Nach einer Vorbereitungsphase mit großen Aufs und Abs - ähnlich dem TSV Simbach – hat erst der Ligabetrieb das Team geformt.

Einer der Neuzugänge, der aktuell auch Topscorer bei den Unterallgäuern ist, ist Marcel Heil. Er kam wie Trainer Kotschmar aus Immenstadt zu Ottobeuren.

Wie auch für Simbach wird es laut Trainer Gunther Kotschmar eine "knifflige" Saison werden, erklärtes Ziel ist aber bis zum Saisonende die Nase vor den anderen Mannschaften aus dem Allgäu zu haben.

Simbach hat sich gegen den TSV Ottobeuren – überraschenderweise vor allem auswärts - immer gut verkauft. Letztes Jahr konnte man mit einer Rumpftruppe von 7 Feldspielern und einem Torhüter einen Sieg in fremder Halle einfahren – ein Ergebnis, das man jederzeit wieder nehmen würde. Die langsam aber sicher steigende Formkurve mit zuletzt starken Spielphasen zeigt auch, dass Simbach nicht chancenlos die lange Reise antreten wird.

Es wird sicher ein hartes Stück Arbeit, die Punkte heim zu holen, aber bei gleichem Engagement und einer etwas besseren Chancenauswertung als gegen Allach ist für die Innstädter um Kapitän Fabi Schwibach alles drin.

Für die Auswärtsfahrt wird ein großer Fan-Bus eingesetzt, Abfahrt ist am Samstag den 9. November um 15:45 Uhr am Busbahnhof in Simbach, Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514. Spielbeginn ist 20 Uhr in der Dreifachturnhalle am Schulzentrum in Ottobeuren.


Verdienten Sieg aus der Hand gegeben: Simbach überzeugt - aber lässt einen Punkt liegen - 04.11.2019

 

Schade, der TSV Simbach brachte ein starke Leistung nicht ganz ins Ziel: Gegen den Zweitplatzierten TSV Allach 09 schlossen die Innstädter trot 60 Minuten Führung nur mit einem Remis ab, festigen damit aber trotzdem Rang 9 der Tabelle.

Stefan Babisch überzeugt mit einem Sahnetag und Jan Josef avanciert mit 9 "Buden" wieder zum Goalgetter.

Simbach startete gut in die Party und setzte sich zügig mit zwei Toren ab. Allach schließt in der vierten Spielminute erstmals durch einen Siebenmeter-Treffer auf, Simbach kann den Vorsprung halten.

Allach dann ab der zehnten Spielminute im Aufhol-Modus. Die Begegnung wirkte bis dahin etwas fahrig, da beide Team zunächst gute Torchancen vergaben.

Auf Simbacher Seite hielt Stephan Babisch mit einer ganz starken Phase, in der er mehrere hundertprozentige Chancen der Münchner Vorstädter vereitelt, die Führung fest und die Innenstädte im Spiel.

Mitte der ersten Halbzeit gleicht Allach zum ersten Mal in dieser Partie aus, nach 16 Spielminuten steht ein 4:4 auf der Anzeigetafel.

Tobias Schimpf bringt die Hausherren wieder in Front und der TSV baut den Vorsprung auf drei Zähler aus. Die gute Chancenauswertung und eine agilere Defensive lässt die Innstädter in dieser Phase Oberwasser gewinnen.

Chris Schrädobler erhöhte zum ersten Mal auf einen 4-Tore-Vorsprung, aber Simbach ist noch nicht stabil genug, um diesen Vorsprung weiter auszubauen.

Kleine technische Fehler nutzten die Gäste immer wieder, um durch Tempospiel zum Torerfolg zu kommen.

Zum Ende der ersten Halbzeit ist Allach wieder auf zwei Treffer dran und Head-Coach Gerald Gabl nimmt 20 Sekunden vor Ende der ersten 30 Minuten das erste Team-Tme-Out für den TSV.

Direkt nach Wiederanpfiff stellt Jan Josef wieder eine drei Tore Führung her, noch 5 Sekunden, Allach greift noch mal beherzt den Ball, sprintet zur Mittellinie und verwandelt direkt zum Pausenstand von 13:11.

Simbach beginnt die zweiten 30 Minuten deutlich präsenter. Vor allem die Defensive zeigt sich deutlich strukturierter und Stefan Babisch im Tor verhindert am laufenden Band ein Aufrücken der Gäste.

Das Spiel nahm generell an Intensität zu, keine der beiden Mannschaften zeigte Ermüdungserscheinungen - aber wie bereits in der ersten Spielhälfte musste sich der TSV Simbach seine Tore aufwendig erspielen.

Mit einer engagierten Leistung und einem handballerisch über weite Strecken überzeugendem Kombinationsspiel bauten die Hausherren den Vorsprung durch einen Doppelpack von Jonas Hennersberger wieder auf vier Tore aus. Aber Allach verkürzte immer wieder auf 2 Zähler.

Auf Simbacher Seite verhinderte zusehends Jan Josef, durch teils sehenswerte Treffer aus dem Rückraum den Ausgleich der Gäste.

Zweimal noch konnten die Hausherren ihren Vorsprung auf vier Tore ausbauen, dann begann in Spielminute 54 der Showdown:

Spielstand 26:22 und die Innstädter in diesem Moment sogar noch eine gute Minute in Überzahl aufgrund einer 2-Minuten-Zeitstrafe gegen Allach.

Dann passierte genau das was nicht passieren darf, ein Gegentor in Überzahl. Allach inzwischen wieder vollzählig auf dem Platz, Simbach scheitert im Angriffsspiel und der nächste Treffer landet im heimischen Gehäuse.

Noch 4 Minuten auf der Uhr, der Vorsprung beträgt nur noch 2 Tore. Headcoach Gerald Gabl nimmt das Team-Time-Out, um den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen.

Die rund 350 Zuschauer und Fans in der gut besetzten Richard-Findl-Halle waren spätestens zu diesem Zeitpunkt alle emotional voll im Spielgeschehen.

Doch Simbach vergab eine weitere Torchance und lud die Allacher zur erneut zur Aufholjagd ein. Noch ein Treffer Führung und es war spürbar, dass man dem Druck der Allacher doch noch erliegen könnte.

In den letzten beiden Spielminuten erzielten die Innenstädte dann nur noch einen Treffer und Allach dagegen zwei - dies reicht den Münchnern zu einem für sie glücklichen Unentschieden 27:27.

 

Für Simbach fühlte sich dieses Remis - das man vor der Partie gerne genommen hätte - fast wie eine Niederlage an, Allach hingegen jubelte wie nach einem Sieg.

Simbach kommt, obwohl über den gesamten Spielverlauf führend, nicht über ein Unentschieden gegen den TSV Allach hinaus. Ein Sieg wäre in jedem Fall verdient gewesen, Engagement, Einsatz und Spielwitz waren definitiv vorhanden und zeigten nicht nur weitere Stabilität, sondern auch eine steigende Formkurve der Handballer vom Inn.

Der TSV hat bewiesen, dass auch die Top-Mannschaften in Simbach ins Straucheln kommen können - und das ist ein wichtiges Signal für die künftigen Partien.

Für die nächsten knapp vier Monate muss der TSV Simbach auf Jonas Hennersberger verzichten, der aus studienbedingten Gründen dem Team erst wieder ab Mitte März nächsten Jahres zur Verfügung steht.

Kommendes Wochenende reist der TSV nach Ottobeuren, für die Fahrt wird ein großer Fanbus eingesetzt.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl;

Feld: Timo Brunnenkann, Matthias Schimpf (5/3), Tobias Deutsch, Tobias Schimpf (3), Jonas Hennersberger (4), Chris Schrädobler (2/1), Jan Josef (9), Jan Syrinek (2), Marius Schachinger, Tim Manthey, Fabian Schwibach (2)


 Simbach gefordert gegen Allach - 31.10.2019

 

Auswärts war für die Innstädter nichts zu holen – nun muss wieder auf die Heimstärke gebaut werden.

Zu Gast ist der TSV Allach. Der aktuell Tabellenzweite gilt als Mitaspirant für den Aufstieg. Das Team um Trainer Martin Haider patzte lediglich beim Saison-Auftakt gegen Aufsteiger Unterpfaffenhofe-Germering mit einem Unentschieden, im zweiten Spiel der Meisterschaftsrunde und mit der bisher einzigen Niederlage gegen die HSG Würm-Mitte. Seit dem kamen die Münchner ohne Punktverlust durch und wirkten dabei zunehmend souveräner.

Basis für den Erfolg ist die Abwehr um Stefan Krimmling und Torhüter Maxi Zilz. Möglicherweise wird auch der ehemalige Simbacher Jugendspieler Vitus Baumgartner, der zum Ende der letzten Saison zum Ligakonkurrenten gewechselt hat, bei diesem Spiel auf der Platte stehen.

Für Simbach bedeutet das Spiel gegen Allach eine weitere hohe Hürde im Kampf um Punkte. Wille und Einsatzfreude stimmen bei den Mannen um Headcoach Gerald Gabl, aber nun wird zunehmend wichtig, die Fehlerquote zu senken.

Wenn die Simbacher konstant waren und ihr Spiel spielen konnten, sah es gut aus – sobald man dem Gegner leichte Tore ermöglichte, zog man bislang den Kürzeren.

Damit ist die Marschroute klar: Der TSV muss dazu an seiner Chancenverwertung arbeiten, die technischen Fehler in der Offensive reduzieren und in der Defensive alles geben.

Oder anders gesagt: Jeder muss noch mal eine Schippe gegenüber der letzten Woche drauf legen, denn mit 4:8 Punkten rangiert der TSV aktuell nur auf Rang 9 der Landesliga Süd und ist nur durch das bessere Torverhältnis von Rang 12 getrennt.

Einem Punktgewinn würde den Innstädtern etwas Luft verschaffen und die Distanz zu den unteren Tabellen Rängen vergrößern.

Dass man gegen den aktuell Zweitplatzierten der Landesliga sicher nicht chancenlos ist, zeigen Sequenzen aus den bisherigen Spielen – das müssen die Gabl-Schützlinge nun zusammen bringen und über 60 Minuten liefern.

Mit einem hochkonzentrierten und engagierten Auftritt ist auf heimischem Boden sicher etwas zu holen – auf jeden Fall steht ein fantastischer Handballabend ins Haus.

Spielbeginn ist am Samstag, 2. November, zur gewohnten Uhrzeit um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Die Damen des TSV treffen vorher bereits um 16 Uhr auf die HCD Gröbenzell II.


Sieg und knappe Niederlage für die männliche C-Jugend!

 

Im 3.Spiel der neuen Saison der ÜBOL feierten die Jungs um Kapitän Bent Voll einen ungefährdeten 23:16-Sieg gegen die TuS Traunreut.

Bis zum 8:8 war es noch ein ausgeglichenes Spiel, dann jedoch setzte sich der TSV Tor um Tor ab (Spielfilm: 12:8, 14:10, 15:11 zur Halbzeit).

Im 2.Spielabschnitt dasselbe Bild, Simbach klar spielbestimmend und mit guten Szenen im Angriffsspiel. Da auch die Abwehrarbeit gut funktionierte wurde der Vorsprung ständig größer. Verdienter Endstand dann 23:16 für die Heimtruppe. Bei besserer Verwertung der Torgelegenheiten wäre sogar ein höherer Erfolg möglich gewesen.

Am vergangenen Sonntag ging die Reise nach Ebersberg, wo die Punktetrauben schön höher hängen sollten. Gerade auf die beiden Haupttorschützen der „Forstis“ galt es zu achten und diese nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies gelang allerdings nur zum Teil, denn von den kassierten 27 Gegentoren gingen allein auf die Beiden 15 Stück.

Gut eingestellt von den beiden „Aushilfscoaches“ Günter Plaza und Elmar Voll gingen die Jungs ins Match. Unsere Vorausahnungen sollten sich bestätigen, denn in der Anfangsphase hatten wir erhebliche Probleme in der Defensive mit dem sehr agilen Linkshänder der Gastgeber. Da es aber im Angriff gut lief und die Konzeptionen klar durchgespielt wurden, blieb es bei einem 5:5 Zwischenstand in der 10.Minute.

Durch einige taktische Veränderungen im Abwehrverbund und weiterhin schön herausgespielten Angriffen konnte sogar bis zur Halbzeit eine 1-Tore-Führung zum 10:11 für die Simbacher erzielt werden. Der Vorsprung hätte, ja müsste, höher ausgefallen sein, leider wurden erneut zu viele klare Tormöglichkeiten vergeben.

Im 2.Spielabschnitt ein ähnliches Bild. Simbach führt bis zur 37.Minue ständig mit 2 Toren, verpasst aber einen höheren Vorsprung durch eigene Fehler. Die letzten 10 Minuten sollten allerdings den Gastgebern gehören, die nicht nur ausgleichen konnten (21:21, 40.Minute), sondern sogar mit 2 Toren in Führung (25:23, 45.Minute).

Doch die Jungs versuchten alles und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Eine Minute vor Spielende erzielte Philipp Staniek den Anschluss zum 26:27. Dazu eigentlich noch Überzahl. Dann jedoch auch eine Zeitstrafe für Simbach, also 5:5, aber Angriff. Leider vertändelten die Jungs die letzte Möglichkeit, so dass es bei der bitteren Niederlage blieb.

 

Fazit:

 

In beiden Partien war eine erneute Leistungssteigerung erkennbar. Schade das dabei nur ein Sieg heraussprang. Doch kein Vorwurf an die Truppe, denn Einsatz und Kampfgeist waren sehr gut.

In der Abwehr klappte das Zusammenspiel im Innenblock schon erheblich besser und auch im Angriff wurden die Konzeptionen konsequent gespielt. Einzig war es erneut die mangelnde Chancenverwertung in beiden Spielen, die noch bessere Ergebnisse verhinderte. Sehr positiv stimmt zudem, dass in beiden Partien Simbach die klar besseren Angriffsmöglichkeiten besaß. Darauf können wir aufbauen.

 

Die vielleicht nächste, allerdings schwierige, Gelegenheit auf Punkte ergibt sich gleich am kommenden Samstag (02.11., 12.30 Uhr), wo die bisher in 4 Spielen ungeschlagene SG Salzburg zu Gast in der RFH sein wird.

 

 

Aufstellung und Torschützen:

 

 

Tor:      Bastian Zeiler

Feld:    Moritz Ulmer                                                 Leo Paukner                 2

            Jonas Strasser                                                Bastian Brand

            Thomas Kurz                              3                  Kilian Oberlechner      5

            Johannes Grundwürmer          1                  Bent Voll                       8, 7m 1 von 3

            Paul Borkowski                                              Tobias Plaza                 20, 7m 4 von 4

            Emil Stein                                                         Philipp Staniek            10


TSV kämpferisch aber ohne Punkte - 28.10.2019

 

Simbach verliert bei der HSG Würm-Mitte mit 31:28, kämpferische Leistung reicht nicht um die Mannen in der gräfelfinger Halle aus dem Konzept zu bringen. Jan Josef und Chris Schrädobler mit aufsteigender Formkurve.

Läuferisch intensiv begannen die ersten Minuten, in diesem für beide Mannschaften sehr wichtigen Spiel um Punkte. Der TSV in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt, muss versuchen den Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Die HSG hingegen will sich mindestens im Mittelfeld stabilisieren aber auch versuchen sich nach oben zu orientieren.

Zu Beginn eine tadellos herausgespielte Überzahl auf Rechtsaußen von Würm-Mitte, erster Treffer für die Gastgeber. Es dauert 4 Minuten bis auch der TSV erstmals in dieser Partie einnetzt. Simbach wirkte im Vergleich zu Beginn hastiger, was zu technischen Fehlern und gleich einer Reihe von „Fahrkarten“ führte. Auch die Abwehrreihen der Innstädter standen nicht stabil genug, über gut getaktete Konzepte erzeugten die „Würmer“ immer wieder Lücken im Defensiv-Verbund und nutzten diese Chancen konsequent.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit eine leichte Beruhigung des Spiels, die Niederbayrische Defensive konnte sich etwas stabilisieren, und die ersten kleinen Fehler bei den Hausherren erzwingen. Beide Teams versuchten in dieser Phase über den Positionsangriff zum Torerfolg zu kommen, was bei den Münchnern ein Stück besser funktionierte. Aber auch Simbach begann Zugriff auf das Match zu bekommen, mehr und mehr gut vorbereitete Chancen mit Torerfolg und immer mehr Spielfluss stellte sich ein. Vor allem Jan Josef und Jan Syrinek glänzten mit sehenswerten Treffern.

Dennoch liefen die Simbacher bis dahin einem 3-4 Tore Rückstand hinterher. Zu einfach kommt die HSG, von relativ kurzer Distanz und zu wenig Aggressivität der Innstädter Defensive, zu Toren. Ein Faktor an diesem Tag war auch das unglückliche Händchen des Simbacher Torhüter-Duos an diesem Tag. Würm-Mitte entwischte zwischenzeitlich mit 5 Treffern aber ein Aufstecken der Geäste war nicht erkennbar, vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit ein 7m-Strafwurf von Chris Schrädobler, dieser bringt den TSV wieder auf zwei Tore heran. Nur zwei Minuten später der nächste Strafwurf für Simbach, wieder erfolgreich verwandelt von Chris Schrädobler und Simbach nur noch mit einem Tor im Rückstand. Auf beiden Seiten wurden die Zähler jeweils noch um 1 erhöht bevor, beim Stand von 15:14 für die Hausherren, von den Unparteiischen der Pfiff zum Pausentee erfolgte.

Simbach konnte sich in den ersten 30 Minuten deutlich steigern, sowohl in der Defensive als auch im Angriffsspiel. Die Konzeptionen wurden präziser und gleichzeitig zeigten sich ein paar Schwächen der Gastgeber. Es wäre durchaus was zu holen gewesen: und so startete der TSV optimistisch und mit dem ersten Treffer in die zweite Halbzeit, erstmals der Ausgleich auf der Anzeigetafel.

Würm-Mitte komm trotzdem deutlich schneller aus der Kabine, nach nur 5 Spielminuten in Hälfte 2 war wieder ein vier Tore Rückstand für den TSV hergestellt. Unkonzentriertheiten, technische Fehler und überhastete Würfe in der Offensive brachten der HSG Konter-Möglichkeiten und diese so, schnell wieder auf den Plan. Nach 40 Minuten stand der TSV wieder am Anfang und lief einem meist drei bis vier Tore Rückstand hinterher. Zwei 2-Minuten-Strafen gegen die Gäste erschwerte eine mögliche Aufholjagd zudem massiv.

In Spielminute 43 Simbach wieder vollzählig und Jan Syrinek verkürzt auf 22:19. Die „Würmer“ hielten dagegen, vor allem der Goalkeeper der Hausherren hatte nun seine stärkste Phase des Spiels und parierte drei 100-% Würfe nacheinander. Aber auch die HSG machte Fehler und konnte den Vorsprung von drei Toren in den folgenden Minuten nicht wieder weiter ausbauen. Noch waren zwölf Minuten auf der Uhr und Simbach motiviert im Spiel. Mit einem Doppelpack von Jan Syrinek verkürzte der TSV sogar noch einmal auf 2 Tore Rückstand, der Glaube an ein positives Ende für Simbach war wieder greifbar, aber postwendend schalteten die Bayernliga-Absteiger wieder einen Gang hoch, ordneten ihr Spiel und markierten drei Treffer hintereinander.

Noch acht Minuten auf der Uhr, Spielstand durch einen weiteren Treffer von Jan Syrinek 26:22, der Heim-Trainer nahm im Anschluss das Team-Time-Out für die zweite Halbzeit, vielleicht war er noch unsicher ob der Vier-Tore-Vorsprung trotz der Kurzen „Restlaufzeit“ reicht und gab beiden Teams damit noch eine finale Verschnaufpause.

Simbach im Anschluss kämpferisch, nicht aufgebend und auf jeder Position leidenschaftlich sich gegen die drohende Niederlage zu stellen. Aber zu einfach tanzten die Hausherren Mal um Mal die Simbacher Abwehrreihen und Keeper aus und so schraubte die HSG die Tordifferenz noch mal auf 5 Punkte hoch bevor Simbach in den letzten Minuten noch eine angemessene Ergebnis-Kosmetik herstellte. Das Spiel endet mit einem 7m-Meter-Tor durch Matthias Schimpf, Entstand 31:28.

Simbach hatte zweimal im Spiel die Gelegenheit die Wende herbeizuführen, die HSG Würm-Mitte präsentierte sich in diesen Momenten als erfahrene Mannschaft und weichte kein bisschen von ihrer Linie ab. Dem TSV gelang es nicht die Gastgeber in eine Drucksituation zu bringen und so dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Mit entschieden hatte das Match aber maßgeblich der Torhüter von Würm-Mitte, er glänzte bei der zweiten Gelegenheit für Simbach, das Spiel möglicherweise zu drehen, mit drei Paraden und hielt so den TSV auf Abstand und den Rücken seiner Vorderläute frei.

Äußerst Positiv und extrem wichtig für Simbach ist die steigende Formkurve von Jan Josef. Er gewinnt, nach seiner schweren Knieverletzung, immer mehr Sicherheit auf der „Platte“ und kann immer besser in den Spielaufbau integriert werden. Sehenswerte auch seine Wurfqualitäten die er in diesem Spiel 7 Mal, teils eindrucksvoll, aufblitzen lies.

Ein noch schwerer Brocken steht mit dem TSV Allach 09 kommende Woche vor der TSV-Türe. Diese befinden sich aktuell auf Rang 2 der Landesliga-Tabelle,  Simbach hingegen steckt in der unteren Tabellenhälfte mit 4:8 Punkten fest und wird auch in diesem Spiel, auf heimischem Boden, versuchen Punkte zu holen. Wenn der Einsatz wie in Würm-Mitte auf das Feld gebracht wird, dann ist es alles andere als unmöglich auch das Spitzenteam in die Knie zu zwingen.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Matthias Schimpf (3/1), Thomas Klampfer, Jonas Hennersperger, Chris Schrädobler (5/2), Matthias Neumaier, Jan Josef (7), Jan Syrinek (9), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (1), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach


Momentum nutzen: Simbacher Handballer in Würm gefordert - 24.10.2019

 

Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende habe sich die Simbacher Handballer um Kapitän Fabian Schwibach wieder ein großes Stück Selbstvertrauen erarbeitet – und das ist wichtig, um mit breiter Brust nach Würm zu fahren.

Der Bayernliga-Absteiger HSG Würm-Mitte steht aktuell auf Rang 6 der Tabelle. Von den bisherigen fünf Meisterschaftsspielen konnten die Spieler um das Trainerteam Wuttke und Schrödter drei Siege eingefahren.

Niederlagen gab es nur gegen Ottobeuren und im Derby gegen Eichenau. Vergangene Woche feierte die HSG einen Erfolg beim Tabellenvorletzten aus Altenerding.

Die Gastgeber zeichnen sich durch Konstanz und einen brieten Kader aus: Die Torschützen verteilen sich homogen über den gesamten Kader, was Würm nur schwer ausrechenbar macht.

Derzeitiger Top-Scorer bei den Oberbayern ist Lorenz Hechenberger mit 23 Treffern aus fünf Spielen, der sich auch für die Strafwürfe verantwortlich zeichnet und mit einer Quote von knapp 80% auch der erfolgreichste Werfer vom 7-Punkt ist.

In den beiden letzten Aufeinandertreffen trennten sich die Mannschaften mit einem Unentschieden in Würm-Mitte und einer deutlichen Niederlage für den TSV am Ende der Saison in heimischer Halle.

Personell kann Gerald Gabl mit etwas Entspannung rechnen, voraussichtlich werden Jonas Hennersberger und Jan Josef wieder zur Verfügung stehen.

Der Einsatz von Felix Meisel ist noch ungewiss, er laboriert seit geraumer Zeit an einer Entzündung im Lendenwirbelbereich, das Abschlusstraining wird zeigen ob er körperlich wieder in der Lage ist, das Team zu unterstützen.

 

Anpfiff am Samstag in der Kurt-Huber-Halle ist um 19:30 Uhr.


Wichtiger Doppelpunkt: Simbach behält gegen SCUG mit 33:27 die Oberhand - 21.10.2019

 

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Ein wichtiger Befreiungsschlag für die Innstädter in heimischer Halle: Nach anfänglichen Schwierigkeiten entschied das Team von Chefcoach Gerald Gabl mit starken 7 Minuten nach der Halbzeit die Partie.

Zugegebenermaßen: Gut sah es lange Zeit nicht nicht aus für Kapitän Fabian Schwibach und seine Kollegen. Die Gäste nutzen ihre körperliche Überlegenheit und fassten in der Abwehr herzhaft zu. Das stellte die Gastgeber zunächst vor Probleme, denn Matthias Schimpf und Tim Manthey konnten ihre Schnelligkeit kaum ausspielen. Zudem fiel Jan Josef nach einer Gehirnerschütterung in der letzten Woche aus und Jonas Hennersberger fehlte kurzfristig aufgrund eines grippalen Infekts.

Lange liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher, bis Fabian Schwibach in Minute 19 erstmal ausgleichen und Tobias Schimpf kurz darauf die erste Führung für Simbach erzielen konnte. Nun wirkte der TSV stabiler und auch Einsatz und Engagement stiegen deutlich an, währen die Fehlerquote sank. Bis zur Pause fand sich das Team von Headcoch Gerald Gabl zunehmend besser und ging mit einem knappen 13:12 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sahen dann die zahlreichen Fans die wohl besten 7 Minuten der Simbacher: Selbstbewusst und lauffreudig machten die Simbacher hinten die Räume dicht, Trainer Gerald Gabl setzte Matthias Schimpf auf Gäste-Scorer Pascal Knoller in kurze Deckung an und die SCUG verlor ihre Linie. Die Kombinationen, die in Hälfte eins noch zügig und druckvoll gewirkt hatten, liefen immer öfter ins Leere. Die Gastgeber konnten ihren Speed-Vorteil nun nutzen und warfen die Gegenstoß-Maschinerie an.

Als Gäste-Coach Dück nach 37 Minuten die Auszeit nahm, um seine Truppen neu zu justieren, war es bereits zu spät. Nicht nur, dass Simbach auf 20:13 davon gezogen war, die Innstädter hatten ihren Flow gefunden uns standen nun sicher in der Defensive und agierten selbstbewusst nach vorn.

Gerade die Youngster um Matthias und Tobias Schimpf sowie Marius Schachinger konnten die baumlangen Gäste immer wieder austanzen und so selbst abschließen oder Fabian Schwibach am Kreis bedienen. Es brannte nichts mehr an: Sogar 3 vergebene Strafwürfe der Hausherren halfen den Gästen nicht zurück in die Partie, Wermutstropfen nur die rote Karte gegen Chris Schrädobler, der beim Strafwurf den Gästekeeper am Kopf streifte, was die Unparteiischen als Absicht ahndeten und Schrädobler vorzeitig unter die Dusche schickten.

Nach zwischenzeitlich 8 Toren Vorsprung endete die Partie 33:27, Simbach mit einem geglückten sonntäglichen Befreiungsschlag nach dem Tief der letzten Wochen. Ergebnis und Einsatz stimmten - so kann´s weitergehen.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leo Petschl; Feld: Matthias Schimpf (4/2), Marius Schachinger (5), Chris Schrädobler (5/3), Tobias Schimpf (4), Jan Syrinek (3), Matthias Neumaier, Julian Henzel (2), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (6), Franz Holzner, Tobias Deutsch

 


Neuer Gegner: Simbach empfängt die SCUG (Spielgemeinschaft SC Unterpfaffenhofen-Germering) - 17.10.2019

 

der Gegner für die Simbacher ist neu, aber nicht unbekannt: Die Spielgemeinschaft aus Unterpfaffenhofen und Germering (SCUG) hat ihre Schlagkraft bereits unter Beweis gestellt:

In den bisherigen Ligaspielen betrachtet haben die Liga-Neulinge ein ausgeglichenes Punktekonto mit zwei Unentschieden, einem Sieg und einer Niederlage eingefahren.

Dabei ist besonders der Start in die aktuelle Meisterschaftsrunde mit dem Unentschieden gegen Allach und dem Heimsieg gegen Ottobeuren hoch einzuschätzen: Ein sehr guter Auftakt für die Aufsteiger.

Die letzte Partie endete mit einem Remis zuhause gegen die Spielvereinigung aus Altenerding, nur in Eichenau musste die SCUG bisher federn lassen.

Die Mannschaft von Trainer Christopher Dück und Maximilian Boigner ist bislang konstant. Pascal Knoller ist der Goal-Getter des Teams und führt sogar mit einem Schnitt von 9,5 Toren pro Spiel die Torschützenliste der Liga an.

Dazu komm mit Torhüter Moritz Kube ein weiterer wesentlicher Baustein, der in allen bisherigen Spielen wesentlich zu den Erfolgen beigetragen hat.

Die Gäste setzen einen Fanbus ein - somit ist mit einer stimmungsvollen Kulisse in Simbach zu rechnen.

Simbach hat sich letzte Woche beim übermächtigen TSV Haunstetten trotz der deutlichen Niederlage wieder stabiler gezeigt.

Die Vorgaben von Cheftrainer Gerald Gabl wurden deutlich besser umgesetzt als noch im letzten Heimspiel gegen den TSV Ismaning.

Trotzdem rangieren die Innenstädte weiterhin auf Platz zwölf der Landesliga und können bisher nur einen Sieg bei drei Niederlagen verbuchen.

Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen muss an die Spielweise des Auftaktmatches in heimischer Halle angeknüpft werden: Nur mit einer druckvollen und disziplinierten Leistung stehen die Chancen gut, die Punkte am Inn zu behalten.

Gerald Gabl steht für das Spiel ein gut gefüllter Kader zur Verfügung, nur hinter dem Einsatz von Mathias Neumaier steht noch ein kleines Fragezeichen.

Krankheitsbedingt musste er letzte Woche pausieren, aber die Chancen dass er am Sonntag auflaufen kann stehen gut.

Anpfiff ist ungewöhnlich als Schlusspunkt des Heimspiel-Wochenendes am Sonntag um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Am Samstag empfängt um 12:45 die weibliche D-Jugend den SVA Palzing, um 14:15 tritt die männliche C-Jugend gegen den TuS Traunreut an.

Um 16:00 empfängt die weibliche A-Jugend ebenfalls Gäste aus Traunreut. um 18:00 treffen die Herren II in Nachbarschaftsduell auf den SVW Burghausen.

Der Sonntag beginnt um 10:45 mit der weiblichen B-Jugend gegen die HSG Freising-Neufahrn, danach um 12:30 empfängt die männliche A-Jugend den TSV Vaterstetten.

Landesliga-Time ab 14:30: Zuerst die Damen des TSV Simbach gegen den TSV Vaterstetten, dann um 16:30 die TSV-Herren gegen die SCUG.


Hohe Hürde - 11.10.19
Handball: Simbacher Herren in Haunstetten


Nach zwei Pleiten am Stück sind die Handball-Herren des TSV Simbach auf Rang zwölf der Landesliga Süd zurück gefallen. Das Team von Trainer Gerald Gabl will wieder nach oben, doch es wartet beim zweitplatzierten TSV Haunstetten am Samstag um 20 Uhr ein sehr harter Prüfstein.
Die Einheimischen, Absteiger aus der Bayernliga, sind mit drei Erfolgen klasse gestartet und Zweiter hinter Tabellenführer TSV Herrsching. Zuletzt gab es mit 33:24 einen klaren Auswärtssieg bei der Spvgg Altenerding. Das Trainer-Gespann Michael Rothfischer und Stefan Ebert setzt auf eine offene Defensive und das Team ist im Angriff bekannt für ein temporeiches spiel.
Nach dem verpatzten Auftritt beim 22:28 gegen den TSV Ismaning sind die Niederbayern gefordert, etwas Zählbares mitzunehmen. Positiv, dass sich die Verletzten-Situation etwas bessert. Sowohl Chris Schrädobler als auch Jan Josef werden ihren zweiten Einsatz verbuchen können. Auch Tobias Schimpf wird seinen ersten Einsatz haben. Der inzwischen etablierte Bundesliga-Spieler der Allacher A-Jugend nutzt das Zweitspielrecht für seinen Heimatverein und steht mindestens ab der zweiten Hälfte zur Verfügung. Alles andere als erfreulich ist hingegen die Muskelverhärtung von Kapitän Fabian Schwibach aus dem letzten Spiel. Sein Einsatz ist ungewiss.


Bilder vom Heimspiel gegen Ismaning - 30.09.2019

War nix: Simbach verliert gegen Ismaning und rutscht ab - 30.09.2019

 

Schade, schade - der zweite Heimauftritt der Innstadt-Recken hatte leider nichts mit der erfrischenden Vorstellung vom ersten Spieltag gemein.

Die Gabl-Gruppe wirkte matt und unkonzentriert und fand keine Linie. Dass die Punkte dann mit den Isis aus Simbach abreisten, war die logische Konsequenz.

Eigentlich lager der Druck bei den Gästen - und das Plus bei Simbach: Volle Bank, volle Ränge, gute Stimmung - aber all das ließ sich am Samstag nicht auf das Spielfeld übertragen.

Die Gäste schlugen zwar eine recht körperlich stringente Gangart ein, aber das sollte in dieser Spielklasse nicht abschrecken.

Die Simbacher hatten in den ersten 15 Minuten noch Spass und kombinierten freudig, aber die Chancenauswertung war bereits da mehr als kritisch:

Allein 3 Strafwürfe ließen die Gastgeber in den ersten 20 Minuten liegen - dass man da noch 9:8 vorne lag, hatte zwei Gründe: 

Zu ersten nahm Stefan Babisch im Simbacher Kasten Einiges an Bällen weg, zum zweiten war Ismaning wahrlich mit keiner Übermannschaft angetreten.

Bis zur Halbzeit verkrampfte sich das Spiel immer mehr, bezeichnend erzielten die Gäste mit einem Verzweiflungswurf zum Pausenpfiff noch die Führung zum 10:11.

Durchgang zwei brachte auch keine Besserung: Höhepunkt der 11:11-Ausgleich, danach verloren die Simbacher ihre Linie komplett.

 

Zu wenig Aktivposten

 

Matthias Schimpf und Fabian Schwibach, der sich mit Aduktorenproblemen durch das Match quälte, waren zu wenig, um ernsthaft noch etwas drehen zu können.

Mangelnden Einsatz jedoch kann man den Simbachern nicht vorwerfen, aber zu viele der Akteure erwischten einen zu schlechten Tag. 

Jan Syrinek zum Beispiel, der noch beim letzten Heimauftritt mit zahlreichen Wurfvarianten und starker Quote glänzen konnte, fand keinerlei Mittel für Ball und Torwart. Zumindest kam Jan Josef nach langwieriger Knieverletzung zu seinen ersten Einsatzzeiten, braucht aber noch sichtlich Zeit und Matchpraxis.

Die Gäste setzten sich von 18:20 auf 19:25 ab, Spiel gelaufen.

Schön anzuschauen war es auf beiden Seiten nicht, zum Ende gewinnt Ismaning nicht unverdient aber zu hoch mit 22:28. 

Simbach rutscht auf Tabellenplatz 12 ab - aber punktgleich mit Rang 8. 

Nun liegt der Druck bei den Innstädtern, aus den nächsten Partien was zu machen, denn eigentlich muss man gegen ein Team wie Ismaning, deren spielerische Klasse am Samstag aus einem starken Rechtsaußen Fabian Stoiber bestand, beide Zähler einfahren.

 

Abputzen - weiter.

 

Für Simbach:

Stefan Babisch, Leopold Petschl, Matthias Schimpf (2), Jonas Hennersberger (3), Matthias Neumaier, Jan Josef, Jan Syrinek (3), Thomas Klampfer, Marius Schachinger (2), Julian Henzel (2), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (7)


Zweiter Heimauftritt: Simbach empfängt Ismaning - 26.09.2019

 

Druck bereits am zweiten Spieltag: Die Gäste aus Ismaning mussten in den beiden ersten Begegnungen der Saison unerwartet Federn lassen und stehen damit bereits gehörig unter Zugzwang.

Das Team von Trainer Christoph Ilg und Co-Trainer Florian Nortz hatte sich den Auftakt in die neue Spielzeit definitiv anders vorgestellt - nach der Niederlage am ersten Spieltag gegen den Eichenauer SV standen die Isis letzte Woche in heimischer Halle gegen die SpVgg Altenerding wieder ohne Punkte da. In der entscheidenden Spielphase schwächelte die Defensive und so rangieren die Ismaninger mit 0:4 Punkten am unteren Ende der Tabelle.

Das zeigt aber bei Weitem nicht das Potenzial der Truppe und macht sie besonders gefährlich: Nach langer Verletzungspause kann Top-Scorer Fabian Stoiber wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Neben Spielmacher Simon Lang ist er ein wichtiger Baustein für das Team. So sind die Isis auf jeden Fall ein mehr als ernst zu nehmender Gegner für Simbachs Erste. Damit wird es ein hartes Stück Arbeit für Headcoach Gerald Gabl und seine Mannen, die Münchner Vorstädter auf Distanz und die Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Personell ist mit leichter Entspannung zu rechnen: Sowohl Tim Mantey, der letzte Woche aus beruflichen Gründen passen musste, als auch Leopold Petschl werden wieder zur Verfügung stehen. Ob Felix Meisel und Chris Schrädobler auf dem Feld stehen können, wird sich frühestens im Abschlusstraining zeigen.

Wenn aber das Team um Kapitän Fabian Schwibach eine ähnlich couragierte Leistung anbieten kann wie zum Saisonauftakt vor zwei Wochen, stehen die Karten gut: Einsatz, Disziplin und Fehlervermeidung können wieder der Grundstein für einen erfolgreichen Handball-Abend sein.

Anpfiff ist um 18.00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Das Vorspiel bestreitet um 16:00 die männliche A-Jugend gegen die HT München II. Am Sonntag starten dann die übrigen Mannschaften in eigener Halle: Um 10:45 steigt das Nachbarschaftsduell der männlichen C-Jugend gegen den SVW Burghausen, die weibliche A-Jugend empfängt um 12:30 den TuS Raubling, um 14:30 treffen die Simbacher Damen in der Landesliga auf Schwabmünchen und um 16:30 beschließen die Herren II des TSV Simbach das Handball-Wochenende gegen den TSV Indersdorf.


Erste Niederlage für den TSV im Schwabenland - 23.09.2019

 

Der TSV Simbach verliert das immer junge Duell gegen den TSV Niederraunau mit 30:26. Die Personaldecke in der Krumbach Halle war nicht ausreichend um Handball im vollen Umfang zu zeigen, trotzdem zeigten sich die Niederbayern kampfbereit, engagiert und über 60 Minuten gewillt das Spiel für sich zu entscheiden, wohl wissend dass sie einem ebenso engagierten Team mit voller Ersatzbank, vielen erfahrenen Spielern und heimischer Kulisse gegenüberstanden.

Aufgrund des dünnen Kaders war von vorneherein ausgeschlossen den Fokus auf die zweite Welle oder den Gegenstoß zu legen. Headcoach Gerald Gabl wies seine Mannschaft an, sich die Tore im Positionsangriff zu erspielen. Auch in der Defensive musste ressourcenschonend gearbeitet werden, maximal laufintensive Formationen wie eine offensive Deckung, eine 3-2-1 oder eine 5-1 Abwehr waren keine echte Option.

Eine besondere Herausforderung für Gabl war Rückraum links zu besetzen. In der anfänglichen Variante fiel die Wahl auf Kapitän und Kreisspieler Fabian Schwibach. Der gelernte Rechtsaußen Jonas hennersberger wechselte die Seite und Linkshänder Thomas Klampfer bekleidete die rechte Rückraum Position. Trotz aller Kräfte war es weder in dieser noch in den folgenden Aufstellungen möglich einen 100-prozentigen Rhythmus zu finden. So sahen sich die Innenstädte von Anfang an im Hintertreffen. In der eigenen Abwehrreihe ein ähnliches Bild, einige Abstimmungsschwierigkeiten und das Fehlen eines hochgewachsenen Innenblocks nutzte der TSV Niederraunau um in Führung zu gehen und diese bis zum Ende des Spiels auch nicht wieder abzugeben.

Entgegen allen Widrigkeiten die der TSV Simbach zu bewältigen hatte kann man dieser Parie aus Sicht der Innenstädte noch sehr viel Positives abgewinnen. Es ist trotz der Personalrochaden wieder möglich einen roten Faden im Spielaufbau zu identifizieren, nicht so deutlich wie am vergangenen Spieltag jedoch gehören Einzelaktionen immer mehr der Vergangenheit an. Matthias Schimpf avanciert von Spiel zu Spiel in Hochgeschwindigkeit zu einem echten Faktor für das Team, es scheint zudem als würde er sich in seiner verantwortungsvollen Rolle nicht nur fügen sondern auch besonders wohlfühlen. Mit acht Treffern war er nicht nur zweitbester Schütze in diesem Match, sondern überzeugt auch mit einer fehlerlosen und sehenswerten Trefferquote vom 7m-Punkt. Mathias Neumaier präsentiert sich in der Abwehr als zusätzliche und kompromisslos agierende Stütze. Torhüter Stefan Babisch, der trotz seiner noch nicht vollständig genesen Sprunggelenksverletzung 60 Minuten zwischen den Pfosten stand, lies im Rahmen der Umstände seine Qualitäten aufblitzen und entschärfte unter anderem im zweiten Spielabschnitt mehrere hundertprozentige Torchancen des Gegners.

Highlight des Abends aus Simbacher Sicht war der Einsatz und die Rückkehr von Chris Schrädobler auf das Spielfeld. Nach zweieinhalb Jahren verletzungsbedingter Pause war er erstmals, abgesehen von zahlreichen 7m-Würfen in der vergangenen Spielrunde, wieder aktiv am Spielgeschehen beteiligt. Er konnte nicht nur gleich nach seiner Einwechslung Zählbares auf der Platte verbuchen sondern belebte auch die Achse zu Fabian Schwibach am Kreis in gewohnter Art und Weise; mit ein Grund warum der Kapitän an diesem Abend die meisten Tore verbuchen konnte. Es war ein erster harter Test für seine Knieverletzung und es bleibt zu hoffen das weitere Einsatzzeiten folgen können.

Einen großen Dank an dieser Stelle noch an Franz Holzner, ehemaliger Spieler der Herren 1, ehemaliger Spieler und Trainer der Herren 2, der sich kurzerhand bereit erklärt hat das aktuelle Team in diesem Auswärtsspiel zu unterstützen!

Der TSV kann diese Niederlage in Niederraunau ruhigen Gewissens hinnehmen da das Team von Gerald Gabl alles gegeben hat was möglich war. Es gilt nun dieses Spiel abzuhaken und nach vorne zu blicken, denn kommenden Samstag wartet in heimischer Halle der nächste Brocken. Hier will man den Gästen aus Ismaning zeigen dass man in Simbach nicht nur ein Top-Team sondern auch einen Sahnetag erwischen muss um zu bestehen.

Simbach - Tor: Stefan Babisch, Wolfgang Münzer; Feld: Matthias Schimpf (8/4), Franz Holzner, Thomas Klampfer, Christoph Simböck, Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2), Mathias Neumaier (1), Jan Syrinek (4), Fabian Schwibach (9)


Auswärtshürde: Simbach reist nach Niederraunau - 19.09.2019

 

Nach dem überraschend guten Auftakt wartet nun ein gestandener Landesligist auf den TSV: Im immerjungen Duell treten die Innstädter im Schwabenländle bei TSV Niederrraunau an.

Der Vorjahres-Fünfte schloss die abgelaufene Spielzeit direkt vor den Niederbayern ab und hatte im direkten Vergleich mit einem Unentschieden in Simbach und einem Heimsieg die Nase vorn.

In heimischer Halle sind die Raunauer um ihren Trainer Mihaly More der erste harte Prüfstein für Gerald Gabl.

Zum Auftakt taten sich die Raunauer um ihre Leistungsträger Mathias Waldmann und Torhüter Maximilian Jekle schwer: Bei einem Zittersieg in Altenerding mit 22:21 und einer Bilanz von 22 Fehlwürfen und 15 technischen Fehlern waren die Rauner trotz Auswärtssieg unzufrieden und sind nun bestrebt, im ersten Spiel vor heimischen Publikum der jungen Saison alles geben, um den nächsten Sieg einzufahren.

Für Simbach gilt es sowohl den Schwung aus dem Auftaktsieg gegen den Aufsteiger aus Sauerlach mitzunehmen als auch die konzentrierte und disziplinierte Leistung zu bestätigen.

Sicher verzichten muss Headcoach Gerald Gabl auf Torhüter Leopold Petschl und voraussichtlich auch auf Tobias Deutsch.

Klarheit über weitere personelle Einschnitte wird aufgrund der knappen und volatilen Personalsituation erst nach dem Abschlusstraining herrschen.

Anpfiff in der Krumbach-Halle bei Niederaunau ist am Samstag den 21. September um 19:30 Uhr.


Hier noch der Link zum Heimspiel am Samstag auf Niederbayern TV: Klick

Erfolgreiche Heimpremieren: Simbacher Landesliga-Teams starten mit Siegen - 15.09.2019   

 

Ein gutes Wochenende für den TSV zum Start in die neue Spielzeit:

 

Während das eingespielte Damen-Team gegen starke Gäste aus München-Laim mit 24:21 die Oberhand behielt, setzte sich die runderneuerte Herrenmannschaft gegen Sauerlach durch und zeigte beim 30:24 (14:12) eine beeindruckende mannschaftlich Geschlossenheit.

Ob der Personalsituation um die noch rekonvaleszenten Chris Schrädobler, Andreas Brand und Jan Josef stand mit Julian Henzel nur ein gelernter Rückraum-Spieler im Aufgebot von Gerald Gabl. Die Start-Sechs komplettierten so Kapitän Fabian Schwibach am Kreis, Neuzugang Jan Syrinek auf Rechtsaußen, Jonas Hennersberger auf dem linken Flügel, Youngster Matthias Schimpf als Spielmacher auf der Mittelposition, und als vielleicht größte Überraschung, der eigentliche Flügelflitzer Tim Manthey im linken Rückraum.

So ungewöhnlich dieses Setup auf den ersten Blick anmutete, so überzeugend war das, was die Innstädter ablieferten.

Eine starke Mannschaftsleistung mit Einsatz über 60 Minuten, vorne wie hinten und getreu dem Musketier-Motto "einer für alle" überzeugte nicht nur auf der Platte, sondern insbesondere im Zuschauerraum.

Die Gäste zeigten deutlich, dass sie in der Liga kein Fallobst sein werden. Mit schnellen Kombinationen und dem erwartet wurfgewaltigen Rückraum unterstrichen sie deutlich ihre Ambitionen, Punkte aus Simbach mitnehmen zu wollen.

Die Innstädter gerieten nach zwei Aluminium-Treffern in der Anfangsphase ins Hintertreffen und mussten zunächst jeweils nachziehen. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Hausherren jedoch das Ruder und begannen, sich abzusetzen. Imposant dabei die bereits erwähnte Mannschaftsleistung. Mathias Schimpf führte in seinem ersten Auftritt Regie und zeigte neben Übersicht und Torgefahr ein Spielverständnis, als wäre er schon immer dabei gewesen. Tim Manthey interpretierte sich als zweiter Spielgestalter und setzte seine Mitspieler, insbesondere Fabian Schwibach am Kreis in Szene. Julian Henzel erwischte einen Sahnetag und strahlte Gefahr aus dem Rückraum aus und Neuzugang Jan Syrinek zeichnete für die "besonderen Momente" verantwortlich, wenn er mit Tricks aus seinem ungewöhnlichen Wurfrepertoire zunächt den Gäste-Keeper und dann die Zuschauer zum Staunen brachte.

Alles gut und eigentlich noch besser als erwartet auf der Simbacher Seite - nur die Gäste spielten halt auch mit und ließen nicht locker. Mit einer 14:12 Führung gingen die Simbacher in die Pause, um nach dem Wiederanpfiff nahtlos an ihren Matchplan anzuknüpfen. Gerald Gabl wechselte punktuell, um seinen Spielern die erforderlichen Pausen zu verschaffen - aber der Spielfluss blieb auf hohem Niveau. Ein kleiner Zwischenspurt mit Treffern von Mathias Neumaier, Marius Schachinger, Jan Syrinek und Julian Henzel ließen die Innstädter auf 19:15 davonziehen, aber die Gäste aus Sauerlach stemmten sich mit dem Ametsbichler-Brüdern dagegen und hielten bis zum 22:19 Kontakt.

Nach 47 Minuten entschied sich das Spiel: Leopold Petschl im Tor bekam immer mehr Hände an die Bälle der Gäste und Sauerlach legte mit jeder vergebenen Chance die Nerven etwas mehr beiseite. Das nutzen die Simbacher, um den Deckel drauf zu schrauben. Sie agierten clever und mit guten Entscheidungen, erhöhten noch mal den Einsatz in der Defensive und entfleuchten auf 28:21. Gerade in dieser Phase merkte man den Spieler an, dass sie zusammen richtig Freude am Spiel fanden. Die Gäste konnten zwar noch etwas verkürzen, den Schlusspunkte setzte dann Marius Schachinger mit dem Treffer zum Endstand von 30:24.

Sicherlich war noch der eine oder andere Zacken im Spiel - aber unter dem Strich präsentierte das Gabl-Team schnellen Handball auf hohem Niveau - und die Zuschauer honorierten insbesondere das überzeugende Teamplay mit stehenden Ovationen in der letzten Spielminute. Jeder Spieler mit Einsatzzeit brachte sich voll ein und spielte seine Rolle, kein Wechsel führte zu einem Bruch im Spiel. Diese Einstellung gilt es zu konservieren: Sie bietet die Basis, eine Mannschaft zu formen, an der man viel Freude haben kann.

 

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Matthias Schimpf (3), Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger (3), Mathias Neumaier (2), Jan Srinek (6), Markus Nawrotzky, Marius Schachinger (2), Julian Henzel (7), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (5)


Und wieder fliegt der Ball: Simbacher Damen und Herren starten in die Handballsaison - 14.09.2019

 

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Mit dem Match der Damen um 16:00 gegen München Laim und dem sich um 18:00 anschließenden Spiel der Herren gegen den TSV Sauerlach startet die Handballsaison 2019/20.

Dabei gibt gleich eine neue Größe ihre Visitenkarte in der Innstadt ab: Getreu dem Vereinsmotto: „wuid wia d’Sau“ schaffte der TSV Sauerlach um Trainer Jörg Hetzel und „Co“ Florian König den Sprung in die Landesliga.

Mit 37:7 Punkten (17 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen) stiegen die Oberbayern auf und hatte komfortable 9 Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger.

Garant war dabei der Torschützenkönig der BOL Oberbayern, Rückraumspieler und Regisseur Sebastian Ametsbichler. Zweiter Top-Scorer in den Reihen der Gäste ist Vinzent Atzinger, der diesen Titel bereits in Jahr davor für Sauerlach gesichert hatte. Mit einem straffen Trainingsplan wollen die Liga-Neulinge in ihrer ersten Landesliga-Saison den Klassenerhalt sichern.

Auch der TSV Simbach ist heiß auf das erste Match, wird aber absehbar mit Personalmangel zu kämpfen haben: Sanel Merdanovic und Martin Kavka haben ihre aktive Laufbahn beendet, Denis Basagic ist nach Linz zurückgekehrt und Vitus Baumgartner ist nach Allach gewechselt, um dort die Chance „A-Jugend-Bundesliga“ zu nutzen und Andreas Brand laboriert noch an seinem Kreuzbandriss.

Neuzugänge sind hingegen Linkshänder Jan Syrinek von Dukla Prag und Jan Josef vom Wilhelmshafener Handball Verein. Syrinek war in der tschechischen Extraliga unterwegs und wird den TSV auf der rechten Seite verstärken.

Jan Josef bildet das Pendant auf der anderen Halbposition. Einigen Fans wird der Name bekannt vorkommen – und ja, es handelt sich hier um den Sohn des langjährigen Rückraum-Shooters Jan Josef, der zu Bayern- und Regionalliga-Zeiten gemeinsam mit Jindrich Dyk die Simbacher verstärkte. Somit sind hier sind die Erwartungen hoch: Zum einen, um die Abwehr zu stabilisieren, zum anderen als „Lieferant“ für einfache Tore aus dem Rückraum. Wehrmutstropfen in diesem Zusammenhang ist allerdings eine Knieverletzung vom Ende des vergangen Jahres, weshalb er zum Auftakt noch nicht zur Verfügung stehen kann. Ende Oktober wird er dann in in den Spielbetrieb einsteigen.

Ebenfalls neu im Team ist auch Matthias Schimpf. Der extrem talentierte A-Jugendspieler wird als Mittelspieler agieren – und das bis zur Rückkehr von Chris Schrädobler exklusiv.

Dass er das drauf hat konnte er in der Vorbereitung hat er bereits zeigen.

Mit Felix Meisl und Tobias Deutsch stoßen zudem zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Landesliga-Kader.

Mit diesen zahlreichen Veränderungen ist die Marschroute für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach für diese Saison zunächst der Klassenerhalt.

Wichtig ist dafür, einen guten Saisonstart auf heimischen Boden hinzulegen, um so Schwung in die folgenden Spiele mitzunehmen.

Dabei müssen die Simbacher um jeden möglichen Punkt kämpfen - egal ob der Gegner feste Größe der Liga, Absteiger aus der Bayernliga oder Hinterbänkler ist.

Die Gäste aus Sauerlach sind dabei als eingespieltes Team sicherlich ein Kaliber, das es erst zu bezwingen gilt.

Spielbeginn ist 18 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle, bereits um 16 Uhr findet das Landesliga-Spiel der Damen gegen SV München Laim statt.