Spielberichte

Erfolgreiche Heimpremieren: Simbacher Landesliga-Teams starten mit Siegen - 15.09.2019   

 

Ein gutes Wochenende für den TSV zum Start in die neue Spielzeit:

 

Während das eingespielte Damen-Team gegen starke Gäste aus München-Laim mit 24:21 die Oberhand behielt, setzte sich die runderneuerte Herrenmannschaft gegen Sauerlach durch und zeigte beim 30:24 (14:12) eine beeindruckende mannschaftlich Geschlossenheit.

Ob der Personalsituation um die noch rekonvaleszenten Chris Schrädobler, Andreas Brand und Jan Josef stand mit Julian Henzel nur ein gelernter Rückraum-Spieler im Aufgebot von Gerald Gabl. Die Start-Sechs komplettierten so Kapitän Fabian Schwibach am Kreis, Neuzugang Jan Syrinek auf Rechtsaußen, Jonas Hennersberger auf dem linken Flügel, Youngster Matthias Schimpf als Spielmacher auf der Mittelposition, und als vielleicht größte Überraschung, der eigentliche Flügelflitzer Tim Manthey im linken Rückraum.

So ungewöhnlich dieses Setup auf den ersten Blick anmutete, so überzeugend war das, was die Innstädter ablieferten.

Eine starke Mannschaftsleistung mit Einsatz über 60 Minuten, vorne wie hinten und getreu dem Musketier-Motto "einer für alle" überzeugte nicht nur auf der Platte, sondern insbesondere im Zuschauerraum.

Die Gäste zeigten deutlich, dass sie in der Liga kein Fallobst sein werden. Mit schnellen Kombinationen und dem erwartet wurfgewaltigen Rückraum unterstrichen sie deutlich ihre Ambitionen, Punkte aus Simbach mitnehmen zu wollen.

Die Innstädter gerieten nach zwei Aluminium-Treffern in der Anfangsphase ins Hintertreffen und mussten zunächst jeweils nachziehen. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Hausherren jedoch das Ruder und begannen, sich abzusetzen. Imposant dabei die bereits erwähnte Mannschaftsleistung. Mathias Schimpf führte in seinem ersten Auftritt Regie und zeigte neben Übersicht und Torgefahr ein Spielverständnis, als wäre er schon immer dabei gewesen. Tim Manthey interpretierte sich als zweiter Spielgestalter und setzte seine Mitspieler, insbesondere Fabian Schwibach am Kreis in Szene. Julian Henzel erwischte einen Sahnetag und strahlte Gefahr aus dem Rückraum aus und Neuzugang Jan Syrinek zeichnete für die "besonderen Momente" verantwortlich, wenn er mit Tricks aus seinem ungewöhnlichen Wurfrepertoire zunächt den Gäste-Keeper und dann die Zuschauer zum Staunen brachte.

Alles gut und eigentlich noch besser als erwartet auf der Simbacher Seite - nur die Gäste spielten halt auch mit und ließen nicht locker. Mit einer 14:12 Führung gingen die Simbacher in die Pause, um nach dem Wiederanpfiff nahtlos an ihren Matchplan anzuknüpfen. Gerald Gabl wechselte punktuell, um seinen Spielern die erforderlichen Pausen zu verschaffen - aber der Spielfluss blieb auf hohem Niveau. Ein kleiner Zwischenspurt mit Treffern von Mathias Neumaier, Marius Schachinger, Jan Syrinek und Julian Henzel ließen die Innstädter auf 19:15 davonziehen, aber die Gäste aus Sauerlach stemmten sich mit dem Ametsbichler-Brüdern dagegen und hielten bis zum 22:19 Kontakt.

Nach 47 Minuten entschied sich das Spiel: Leopold Petschl im Tor bekam immer mehr Hände an die Bälle der Gäste und Sauerlach legte mit jeder vergebenen Chance die Nerven etwas mehr beiseite. Das nutzen die Simbacher, um den Deckel drauf zu schrauben. Sie agierten clever und mit guten Entscheidungen, erhöhten noch mal den Einsatz in der Defensive und entfleuchten auf 28:21. Gerade in dieser Phase merkte man den Spieler an, dass sie zusammen richtig Freude am Spiel fanden. Die Gäste konnten zwar noch etwas verkürzen, den Schlusspunkte setzte dann Marius Schachinger mit dem Treffer zum Endstand von 30:24.

Sicherlich war noch der eine oder andere Zacken im Spiel - aber unter dem Strich präsentierte das Gabl-Team schnellen Handball auf hohem Niveau - und die Zuschauer honorierten insbesondere das überzeugende Teamplay mit stehenden Ovationen in der letzten Spielminute. Jeder Spieler mit Einsatzzeit brachte sich voll ein und spielte seine Rolle, kein Wechsel führte zu einem Bruch im Spiel. Diese Einstellung gilt es zu konservieren: Sie bietet die Basis, eine Mannschaft zu formen, an der man viel Freude haben kann.

 

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Matthias Schimpf (3), Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger (3), Mathias Neumaier (2), Jan Srinek (6), Markus Nawrotzky, Marius Schachinger (2), Julian Henzel (7), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (5)

Und wieder fliegt der Ball: Simbacher Damen und Herren starten in die Handballsaison - 14.09.2019

 

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Mit dem Match der Damen um 16:00 gegen München Laim und dem sich um 18:00 anschließenden Spiel der Herren gegen den TSV Sauerlach startet die Handballsaison 2019/20.

Dabei gibt gleich eine neue Größe ihre Visitenkarte in der Innstadt ab: Getreu dem Vereinsmotto: „wuid wia d’Sau“ schaffte der TSV Sauerlach um Trainer Jörg Hetzel und „Co“ Florian König den Sprung in die Landesliga.

Mit 37:7 Punkten (17 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen) stiegen die Oberbayern auf und hatte komfortable 9 Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger.

Garant war dabei der Torschützenkönig der BOL Oberbayern, Rückraumspieler und Regisseur Sebastian Ametsbichler. Zweiter Top-Scorer in den Reihen der Gäste ist Vinzent Atzinger, der diesen Titel bereits in Jahr davor für Sauerlach gesichert hatte. Mit einem straffen Trainingsplan wollen die Liga-Neulinge in ihrer ersten Landesliga-Saison den Klassenerhalt sichern.

Auch der TSV Simbach ist heiß auf das erste Match, wird aber absehbar mit Personalmangel zu kämpfen haben: Sanel Merdanovic und Martin Kavka haben ihre aktive Laufbahn beendet, Denis Basagic ist nach Linz zurückgekehrt und Vitus Baumgartner ist nach Allach gewechselt, um dort die Chance „A-Jugend-Bundesliga“ zu nutzen und Andreas Brand laboriert noch an seinem Kreuzbandriss.

Neuzugänge sind hingegen Linkshänder Jan Syrinek von Dukla Prag und Jan Josef vom Wilhelmshafener Handball Verein. Syrinek war in der tschechischen Extraliga unterwegs und wird den TSV auf der rechten Seite verstärken.

Jan Josef bildet das Pendant auf der anderen Halbposition. Einigen Fans wird der Name bekannt vorkommen – und ja, es handelt sich hier um den Sohn des langjährigen Rückraum-Shooters Jan Josef, der zu Bayern- und Regionalliga-Zeiten gemeinsam mit Jindrich Dyk die Simbacher verstärkte. Somit sind hier sind die Erwartungen hoch: Zum einen, um die Abwehr zu stabilisieren, zum anderen als „Lieferant“ für einfache Tore aus dem Rückraum. Wehrmutstropfen in diesem Zusammenhang ist allerdings eine Knieverletzung vom Ende des vergangen Jahres, weshalb er zum Auftakt noch nicht zur Verfügung stehen kann. Ende Oktober wird er dann in in den Spielbetrieb einsteigen.

Ebenfalls neu im Team ist auch Matthias Schimpf. Der extrem talentierte A-Jugendspieler wird als Mittelspieler agieren – und das bis zur Rückkehr von Chris Schrädobler exklusiv.

Dass er das drauf hat konnte er in der Vorbereitung hat er bereits zeigen.

Mit Felix Meisl und Tobias Deutsch stoßen zudem zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Landesliga-Kader.

Mit diesen zahlreichen Veränderungen ist die Marschroute für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach für diese Saison zunächst der Klassenerhalt.

Wichtig ist dafür, einen guten Saisonstart auf heimischen Boden hinzulegen, um so Schwung in die folgenden Spiele mitzunehmen.

Dabei müssen die Simbacher um jeden möglichen Punkt kämpfen - egal ob der Gegner feste Größe der Liga, Absteiger aus der Bayernliga oder Hinterbänkler ist.

Die Gäste aus Sauerlach sind dabei als eingespieltes Team sicherlich ein Kaliber, das es erst zu bezwingen gilt.

Spielbeginn ist 18 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle, bereits um 16 Uhr findet das Landesliga-Spiel der Damen gegen SV München Laim statt.

Zum Abschluss ein Remis - 06.05.2019

 

TSV Simbach verabschiedet sich mit starker Mannschaftsleistung gegen den Tabellendritten Allach

Bis acht Sekunden vor dem Ende hatten die TSVler den Sieg quasi in der Hand, bis ein Strafwurf in letzter Sekunde den Ausgleich für die Gäste brachte.

60 Minuten auf Augnehöhe in einem temporeichen und spannenden Spiel machten den gut 300 Zuschauern in der Richard-Findl-Halle schon jetzt Appetit auf die nächste Saison.

Die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach und auch die Gäste vom Tabellendritten Allach schenken sich nichts. Druckvolle Angriffsaktionen, schnelle Gegenstöße und fabelhafte Torhüter-Paraden zeigten alles, was Handball attraktiv macht.

Gestützt auf einen bärenstarken Stefan Babisch nahmen die Gastgeber nach knapp einer Viertelstunde das Zepter in die Hand und konterten die starken Gäste mit unglaublichen Gegenstößen über Flügel-Flitzer Tim Manthey aus. Die Führung wechselte nach Simbach.

Vorne wie hinten zeigten die Innstädter über lange Phasen fehlerfreien und flotten Handball. Coach Gerald Gabl wechselte viel und steuerte so ein konstant hohes Tempo ein, die Simbacher zeigten sich vor allem in der Breite als Team sehr ausgeglichen und durch die Bank engagiert. Die Gäste zeigten im Gegenzug aber auch immer wieder, warum sie nach Meister Anzing die zweitbeste Defensivreihe der Liga stellen und ließen sich nicht abschütteln. 12:12 hieß es, als die Unparteiischen zur Halbzeit pfiffen.

Nach der Pause ging es schwungvoll in der gleichen Lesart weiter. Reihum trugen sich die Simbacher in die Torschützenliste ein und konnten sich nach 43 Minuten

scheinbar vorentscheidend auf 21:17 absetzen. Aber die Gäste zeigten ebenfalls Qualität und konnten wieder bis auf 25:24 aufschließen.

Vitus Baumgarter brachte die Hausherrren dann per Strafwurf auf 26:24 davon, im Gegenzug parierte Stefan Babisch seinerseits eine Strafwurf der Gäste und 3 1/2 Minuten vor dem Ende schien das Pendel sich endgültig für Simbach entschieden zu haben - aber weit gefehlt.

Die Gastgeber vergaben Ihrerseits klare Gelegenheiten und die Gäste glichen aus. Auf den Rängen stand alles. 1 Minute vor dem Ende stand es 26:26, als Tim Manthey nach tollem Anspiel 17 Sekunden vor dem Abpfiff das 27:26 für die Innstädter markierte. Die Gäste antworteten mit einem schnell ausgeführtem Anstoß und nach einem Foul von Julian Henzel bekam Allach 8 Sekunden vor Schluss einen durchaus nicht unstrittigen Strafwurf zugesprochen, den Tristan Gräber zum 27:27 Endstand verwertete.

Schade, Simbach hatte mit starker Leistung den Sieg in der Hand, aber insgesamt 9 Strafwürfe für die Gäste trugen im wesentlichen zu diesem Unentschieden bei.

 

Damit verabschieden sich die Mannen von Gerald Gabl in die Sommerpause - und von Martin Kafka, der nach 3 Jahren nun berufsbedingt die Schuhe an den Nagel hängen wird.

 

Für Simbach: Stefan Babisch, Leo Petschl, Vitus Baumgartner (4/3), Tobias Schimpf, Jonas Hennersberger, Sanel Merdanovic (5/1), Mathias Neumaier, Janik Sextl (1), Martin Kavka (1), Denis Basagic (4), Marius Schachinger, Julian Henzel (5), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (4)

Letzter Vorhang: Saisonfinale mit Herren-Heimspiel gegen Allach, Damen empfangen HCD Gröbenzell - 03.05.2019

 

Eine ereignisreiche Saison geht zu Ende - und damit ist es an dieser Stelle wieder einmal Zeit, einen herzlichen Dank an die vielen Helfer, Zuschauer und Fans zu richten, die dem TSV stets treu zur Seite stehen, in der heimischen Halle für beispielhafte Stimmung sorgen und einen tollen Rahmen für „den geilsten Sport der Welt“ hier in Simbach schaffen.

Ein großer Dank gilt überdies den Sponsoren, die mit Ihren Beiträgen die leistungsbezogene Arbeit für Jung und Alt ermöglichen. VIELEN DANK!

Noch einmal hebt sich nun der Vorhang und die Simbacher Landesliga-Teams treten zum Abschied vor die Fans. Während die Damen gegen Gröbenzell noch auf Rang 3 der Tabelle schielen, haben die Herren mit Allach noch einmal ein Top-Team zu Gast.

Die Innstädter werden noch mal alles geben um Platz 5 in dieser Saison zu verteidigen – aber dazu wird noch einmal alles in die Waagschale zu werfen sein, was es gibt.

Simbach hat in dieser Saison gezeigt dass man auch gegen die Topmannschaften bestehen kann: Die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach holten gegen Fürstenfeldbruck einen Punkt, im Rückspiel gegen Anzing wurde nur ganz knapp die Sensation verpasst. Für eine Top-Platzierung hat es dennoch nicht gereicht - zu volatil die Ergebnisse, zu hoch die Verletzungsrate.

Der Ausfall von Andreas Brand und Torhüter Max Findl tat besonders weh, aber auch die Schulterverletzung von Thomas Klampfer und das erneut instabile Knie von Rückkehrer David Kopp nagten am Kader. Noch ein wichtiger Mann mehr auf dem Feld hätte Chris Schrädobler sein können wäre die Heilung seines Kreuzbandes besser verlaufen. Optimistisch darf man jedoch sein, dass alle zur nächsten Saison wieder den Weg in den Kader finden werden - und dann kann dein neue Landesligasaison kommen!

Den Trainerwechsel zur Halbzeit der Saison hat das Team um den neuen Chef auf der Bank sehr gut verarbeitet: Gerald Gabl hat sich in wenigen Wochen sehr gut eingefunden und trainiert die Mannschaft professionell und leidenschaftlich. Sehr positiv ist auch die Rückkehr von Thomas Schmidtke zu bewerten, er wird auch in der kommenden Saison als Co-Trainer an der Linie stehen.

Wehrmutstropfen bleibt der Weggang von A-Jugendspieler Erwin Scheff, der in der kommenden Saison für den TV Eggenfelden auflaufen wird. Erhalten bleiben dem TSV die beiden talentierten Eigengewächse Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner, die zwar ihren Stammverein wechseln und in Allach voraussichtlich A-Jugend Bundesliga spielen werden, jedoch über das Zweitspielrecht im Erwachsenenbereich auch künftig für Simbach auf die Jagd nach Toren und Punkten gehen.

Gast in diesem letzten Showdown ist der TSV Allach 09. Die Mannschaft von Trainer Bernhard Karg und Co-Trainer Markus Wanger hatte lange gute Chancen auf den Aufstiegsrelegationsplatz, konnte aber die entscheidenden Duelle gegen den nun designierten „Zweiten“ aus Fürstenfeldbruck nicht für sich entscheiden. Das Potenzial zeigt sich darin, dass Allach eine der wenigen Mannschaften war, die dem feststehenden Liga-Primus und Aufsteiger aus Anzing zwei Punkte abluchsen konnten. Faktor ist dabei ist ein homogener Kader was sich an der Torschützenliste ablesen lässt: Der erfolgreichste Werfer befindet sich „nur“ auf Platz 20, aber dann sehr ausgeglichen und geschlossen.

 

Nachdem die letzten Partien gleichzeitig erfolgen müssen, ist der Anpfiff des Spiels der Herren in der Richard-Findl-Halle am Samstag ungewohnt um 16 Uhr, die Damen des TSV bestreiten ihr Spiel bereits um 14 Uhr.

 

Chance auf Platz 4 dahin - 29.04.2019

TSV verliert in Niederraunau mit kleinem Kader 30:26

 

Simbach war mit nur einem Auswechsler bei den Schwaben nicht Chancenlos, jedoch „war nicht mehr drinnen!“, so Trainer Gerald Gabl. „Die Mannschaft hat sich kämpferisch präsentiert und dieser Charakterzug eines Teams ist mir sehr wichtig!“ Die Herren 1 des TSV Simbach agierten trotz der widrigen Voraussetzungen mutig und geschlossen.

Simbach ab Beginn des Spiels mit einem bis zwei Zähler stets in Rückstand, erst in der Schlussphase der ersten Spielhälfte konnten die Hausherren einen deutlicheren Abstand herstellen. Die Innstädter zeigten erste Konzentrationseinbrüche. Beim Stand von 16:12 wurden die Seiten gewechselt und vor allem Kraft getankt! Die sich anfänglich nicht ändernde Tordifferenz im Verlauf der zweiten Halbzeit war ein Ausrufezeichen dass die Mannschaft nicht aufsteckt und ab der 45. Spielminute legten die Niederbayern noch mal einen Gang zu und der Rückstand verkürzte sich sukzessive! Sieben Minuten vor Spielende dann die entscheidende Phase: die Gäste aus Simbach erzielen den Anschlusstreffer zum 25:24 und stehen kurz davor das Spiel zu drehen. Der TSV aber zu diesem Zeitpunkt schon am kräftemäßigen Scheitelpunkt angekommen und es mehrten sich bereits Fehlwürfe und technische Fehler. Trotz doppelter unterzahl stellen die Hausherren wieder auf Abstand und mussten sich den Sieg in den verbleibenden 5 Spielminuten erst wieder erkämpfen. Endstand in der Krumbachhalle 30:26 für die Gastgeber und erschöpfte Köpfe auf Simbacher Seite.

Die Chance auf Platz 4 und an TSV Ottobeuren noch vorbeizuziehen ist nun dahin. Es gilt nun den 5. Platz am letzten Spieltag zu verteidigen denn mit der Niederlage in Niederraunau hat sich die Mannschaft von Udo Mesch auf nur einen Punkt in der Tabelle der Landesliga Süd rangeschoben.

Kommendes Wochenende ist es noch mal notwendig alle Kräfte zu mobilisieren um gegen die drittplatzierten der Liga bestehen zu können, ein Unentschieden reicht nicht um die aktuelle Platzierung zu behalten wenn Niederaunau bei der Abstiegsbedrohten HT München II eine Sieg einfährt.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Felix Münzer; Feld: Vitus Baumgartner (1), Sanel Merdanovic (8/3), Martin Kavka (2), Marius Schachinger (3), Julian Henzel, Tim Manthey (5/1), Fabian Schwibach (7)

Letzte Ausfahrt Niederraunau - 26.04.2019

 

Für die Simbacher Handballer geht es zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2018/19 zum Tabellennachbarn Niederraunau. Die Schwaben um das Trainer-Duo Udo Mesch und Karl Liedel haben das Jahr nach dem Bayernliga-Abstieg nach anfänglichen Schwierigkeiten gut gemeistert und liegen aktuell auf Platz 6 nur3 Punkte hinter Simbach.

Wie für die Simbacher ist zu dieser Zeit weder Auf- noch Abstieg ein Thema, aber wer Handball kennt, weiß, dass der Wille zum Sieg auch bei Spielen um die Bratwurst durchbrechen kann.

Mit zwei Siegen aus den letzten zwei Spielen können sich die Raunauer Jungs noch an Simbach vorbeischieben, Simbach hingegen kann mit einem ordentlichen Finale gegen Niederraunau und Allach noch Rang 4 einheimsen.

Die Fieberkurve spricht für ein enges Match: Niederraunau musste zuletzt die beiden Spiele gegen die Allgäu-Fraktion Ottobeuren und Immenstadt knapp abgeben, haben dafür aber beim Ligaschlusslicht Haunstetten II mächtig aufgezeigt und mit 38:22 gewonnen. Simbach hat sich nach den mässigen Auftritten gegen Dietmannsried und Herrsching zuletzt gegen Altenerding mit 42:25 den Frust von der Seele geschossen.

Das Kräftemessen in der Hinrunde endete mit einem 26:26 Unentschieden.

Es ist für die Schwaben aus Niederraunau das letzte Heimspiel dieser Saison. Man wird sich ordentlich von den Fans verabschieden wollen und noch mal alles geben um einen Sieg einzufahren.

Der TSV hat immer noch die Chance auf den 4. Platz - muss aber 2 Punkte gegenüber dem TSV Ottobeuren aufholen. Die Konstellation sorgt für Spannung, denn Ottobeuren muss noch gegen die zweitplatzierte Regionalligareserve der TuS Fürstenfeldbruck und gegen den drittplatzierten TSV Allach 09 antreten.

Aber: Es wird für die Mannschaft von Trainer Gerald Gabl keine leichte Aufgabe werden. Niederraunau kommt mit einer kernigen Defensive und einem der besten Keeper, Maximilian Jekle, der bereits im Hinspiel der Faktor für den Punktgewinn der Schwaben war. So gilt es nun in den verbleibenden 2 Spielen noch mal um jeden Ball zu fighten und hochkonzentriert an einem versöhnlichen Saisonabschluss zu arbeiten, um mit einem guten Gefühl in die Pause und die Vorbereitung starten zu können.

Spielvereinigung aus Altenerding gegen TSV chancenlos - 15.04.2019

 

Die Handball-Herren aus Simbach gewinnen souverän dank einer engagierten Teamleistung am vorletzten Heimspieltag gegen die abstiegsbedrohte Spielgemeinschaft aus Altenerding mit 42:25.

Klarer geht es nicht - Es war kein von Spannung geprägtes Match das Zuschauer und Fans am Samstag in der Richard-Findl-Halle geboten bekamen. Als Entschädigung feuerte das Team von Head-Coach Gerald Gabl ein Feuerwerk an Toren ab das im Minutentakt die Anzeigetafel in Bewegung hielt.

Man hatte sich im Vorfeld auf wesentlich mehr Gegenwehr von den „Biebern“ eingestellt, und dementsprechend motiviert gingen die Hausherren in die Partie. Schnell war die Führung erspielt und diese auch sukzessive ausgebaut. Nach 16 Minuten zog Gästetrainer Nadi Özdemir die Reißleine mit dem ersten Team-Timeout, alle konnten beim Stand von 11:5 für Simbach das erste Mal Durchschnaufen. Eine Wende nach der kurzen Pause konnte die SpVgg Altenerding jedoch nicht einleiten, es lief weiter wie bisher, Simbach baut den Vorsprung aus und die Münchner Vorstädter erspielen sich zwar Chancen aber scheitern zu oft an den TSV-Keepern oder an sich selbst. Der TSV nutze jede Gelegenheit zum Kontern und traf im gegnerischen Gehäuse auf nicht viel Gegenwehr. Bestimmend von Spielmuster und Schlagzahl enteilten die Niederbayern bis zur Halbzeit auf einen 10 Tor Vorsprung und bauten die Führung bis zum Schlusspfiff auf 17 Treffer zum 42:25 aus.

Janik Sextl, der inzwischen wieder fest im Kader von Gabl steht, hat dazu seine ersten Tore in dieser Saison beigesteuert. Der Scheidende Martin Kavka, der den TSV nach dieser Saison verlassen wird, stellte mit sehenswerten Rückraumtoren sein Können wieder einmal unter Beweis, und Mathias Neumaier hatte erste Einsatzzeiten nach mehrjähriger Spielpause.

Ein aus Simbacher Sicht wichtiger Sieg um zwischenzeitlich den 5. Tabellenplatz in der Landesliga zu sichern. In den folgenden beiden Spielen besteht noch die Möglichkeit auf Platz 6 abzurutschen oder genauso auch den Blech-Platz zu erklimmen. Jeder höherer Tabellenplatz ist für Simbach wichtig und entsprechend wird auch die letzten Wochen dieser Saison konsequent weiter trainiert und an der Spielfähigkeit gearbeitet.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Jonas Hennersberger (4), Sanel Merdanovic (6/1), Mathias Neumaier, Janik Sextl (2), Martin Kavka (9), Denis Basagic (1), Marius Schachinger (3), Julian Henzel, Tim Manthey (10/2), Fabian Schwibach (7)

Endspurt: Simbach empfängt zum vorletzten Heimspiel Altenerding - 12.04.2019

 

Zum vorletzten Mal hebt sich der Vorhang in der Richard-Findl-Halle, dann ist die Handball-Saison 2018/19 Geschichte. Die Mannen um Trainer Gerald Gabl und Kapitän Fabian Schwibach wollen sich gebührend von ihren Fans verabschieden und mit einem guten Finish in die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit starten. Dazu gehört vor allem, noch mal alles aus dem Hut zu zaubern

 Durch die vermeintlich leichten Patzer der letzten Wochen ist TSV ist zum Siegen verdammt: Verfolger Niederraunau ist am vergangenen Spieltag bis auf einen Zähler aufgerückt. Will man die aktuelle Platzierung behaupten, darf nichts mehr passieren. Das Hinspiel konnte Simbach mit einem deutlichen Auswärtssieg für sich entscheiden – da soll in heimischer Halle natürlich an diese Leistung angeknüpft werden.

 Die „Bieber“ von der SpVgg Altenerding um Trainer Nadi Özdemir haben eine durchwachsene Saison durchlebt. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine hohe Leistungsbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit aus – wenn´s läuft. Nachdem dem aber nicht immer so ist, steht aktuell nur Platz 9 der Landesliga zu Buche. In einem starken und temporeichen Spiel konnte letzte Woche der TSV Ottobeuren geschlagen werden, die Woche zuvor ging man aber gegen das Schlusslicht Haunstetten sang- und klanglos unter. Die Bilanz aus den letzten drei Spielen: 1 Sieg, 2 Niederlagen, 3 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. Damit ist auch für die Gäste aus Oberbayern jeder Punkt wichtig. Offensive Lebensversicherung ist dabei Stephan Auernhammer. Der Topscorer der Spielgemeinschaft, ist Rückraumschütze und zeichnet auch für die 7m-Strafwürfe verantwortlich – und zwar mit enormer Treffsicherheit.

Anpfiff zum vorletzten Heimspieltag ist zur gewohnten Stunde um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Bereits um 16 Uhr treten die TSV-Damen um Jost Brand und Sabine Monz gegen TSV EVE Forst United. Um 14 Uhr empfangen die Herren II die Gäste vom TSV Rottenburg. Am Sonntag findet das Final-Four der männlichen A-Jugend statt, in dem der Meister aus den beiden Landesliga Staffeln Süd und Nord ermittelt wird. Beginn ist 10:30 Uhr, das Finale startet um 14:30 Uhr. Die Mannschaft von Sepp Schimpf und Uli Baumgartner ist als Gastgeber heiß auf den Titel.

Ohne Chance im Allgäu - 11.04.2019

 

Nicht den Hauch einer Chance hatten die Landesliga-Herren bei der HSG Dietmannsried/Altusried, mussten sich mit 26:31 (11:15) geschlagen geben, sind aber weiter Fünfter. Die abstiegsbedrohten Einheimischen wollten den Sieg unbedingt, begannen hoch motiviert, top-konzentriert – 5:0 nach vier Spielminuten. Dann war auch der Gast, im Gegensatz zum Herrsching-Spiel ohne Denis Basagic, Vitus Baumgartner, Jonas Hennersberger, Mathias Neumaier, endlich wach und rückte dank eines Zwischenspurts bis auf 9:7 heran (20.), ehe die HSG das Kommando wieder übernahm. 15:11 stand es zur Pause. Nach dem Wiederbeginn verkürzte das Team von Trainer Gerald Gabl durch zwei schnelle Treffer, aber Dietmannsried/Altusried hatte mehr zuzulegen und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Zwischenzeitlich führte der Gastgeber beim 29:19 (52.) sogar mit zehn Treffern.

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl. – Feld: Tobias Schimpf (1), Sanel Merdanovic (3), Janik Sextl, Martin Kavka (5), Marius Schachinger (2/2), Julian Henzel (1), Tim Manthey (7/3) und Fabian Schwibach (7).

Quelle: PNP/red

Vorletzte Auswärtsfahrt: Simbach reist nach Dietmannsried - 05.04.2019

 

Zum vorletzten mal heißt es in dieser Landesliga-Spielzeit für Trainer Gerald Gabl und die Handballer des TSV die Reisetasche zu packen. Im vorletzten Auswärtsmatch geht es ins Allgäu zur abstiegsbedrohten HSG Dietmannsried / Altusried.

Das Team von Thomas Kinkel und Christian Hutner rangiert auf dem Relegationsplatz – nur durch die bessere Tordifferenz vor der HT München. Zum sicher rettenden Platz 9 fehlen den Allgäuern 3 Zähler.

Damit müssen die Mannen von Cheftrainer „Tö“ Kinkel punkten. Obschon letzte Woche eine Niederlage gegen Ottobeuren eingefahren wurde, sind die Allgäuer nicht zu unterschätzen. Zwei Siege aus den letzten drei Begegnungen zeigen den Aufwärtstrend, die Niederlage letzte Woche ist der schwachen Chancenauswertung zuzuschreiben, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison zieht: Nach Schlusslicht Haunstetten stellt Dietmannsried die schwächste Offensivreihe der Liga.

Saisonziel für die Oberallgäuer ist der Klassenerhalt - somit ist jedes Spiel ein Endspiel für die HSG und die Spielgemeinschaft wird in heimischer Halle alles daran setzten die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

 Der TSV von Chefcoach Gabl befindet sich vier Spieltage vor Schluss und nach der unnötige Niederlage letztes Wochenende gegen TSV Herrsching auf Platz 5 der Landesliga Süd. Der Abstand auf den dritten Platz beträgt 2 Punkte – und betrachtet man das Restprogramm der Kontrahenten, ist eine bessere Platzierung in weite Ferne gerückt. Bis zum „Bronze-Rang“ beträgt der Abstand gar 4 Zähler. Allerdings müssen die Konkurrenten noch nach Simbach – evtl. geht noch was.

Eine Defensivleistung wie gegen Herrsching darf allerdings nicht noch mal vorkommen. Simbach kann und  muss den Schnitzer vom vergangenen Wochenende ausmerzen und wieder und mannschaftlich geschlossen an die Leistung wie gegen den Tabellenführer Anzing anknüpfen, nur so wird man auch bei der heimstarken Spielgemeinschaft aus dem Allgäu bestehen.

Für das Spiel in der Dreifachturnhalle in Dietmannsried stehen Headcoach Gerald Gabl auch wieder Marius Schachinger und voraussichtlich auch Julian Henzel zur Verfügung. Anpfiff an der Schulstraße ist um 18 Uhr.

Licht und Schatten im Städtevergleich der Handballer mit Herrsching: Damen mit klarem Sieg, Herren mit unnötiger Schlappe - 01.04.2019

 

Gut hatte der Tag begonnen, als die Simbacher Damen um Jost Brand und Sabine Monz die Gäste aus Herrsching mit 32:20 abfertigten.

14 Tore hatten die überlegenen Damen zwischenzeitlich Vorsprung, bis Spielmacherin Sabrina Brand und Top-Scorerin Stefanie Kube Platz

für den Nachwuchs machten und dieser den Sieg sicher in Ziel steuerte. Die Damen vom Inn rücken damit auf Rang 3 der Tabelle vor. Ganz anders lief das Match der Herren: Ohne die Knie-Kandidaten Schrädobler, Brand, und Findl ging Headcoach Gerald Gabl an den Start. Auch Julian Henzel und Marius Schachinger mussten passen, aber mit den Youngstern Vitus Baumgartner und Tobi Schimpf war der Kader

eigentlich wieder gut gefüllt. Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass wohl keine Abwehrschlacht zu erwarten war: Treffer hüben wie drüben, beide Abwehrreihen löchrig wie Schweizer Käse und die Torhüter beider Teams auch nicht mit den besten Tagen ihrer Laufbahn. 

Man könnte sagen, nachdem die Gäste Anwurf hatten,  lag dort der Vorteil, jeweils vorzulegen. Nach einer Viertelstunde waren bereits 20 Treffer gefallen

und die Zuschauer sahen Herrsching mit 9:11 in Front.

Nach einigen technischen Fehlern der Hausherren, die die Gäste zu einfachen Kontertoren nutzen konnten, enteilten die Oberbayern zwischenzeitlich sogar

auf 12:17, bevor die Hausherren durch seine Aktivposten Denis Basagic, Tim Manthey und Vitus Baumgartner bis zum Pausentee noch auf 17:20 verkürzen konnten.

In der Halbzeit versuchte Gerald Gabl seine Abwehrreihe neu einzustellen, aber irgendwie war der Wurm drin und auch nicht raus zu bekommen:

Allein aufgrund der langsam müder werdenden Akteure ging die Schlagzahl und die Trefferanzahl nach unten, aber das Abwehr-Bollwerk der Innstädter,das sonst Prunkstück und Erfolgsgarant war, blieb in der Kabine. Fabi Schwibach konnte nach 51 Minuten zwar zum 28:28 ausgleichen, aber postwendend fingen sich die Hausherren wieder einfache Tore und lagen kurz vor Schluss wieder 3 Tore im Rückstand. Zwei Treffer von Merdanovic verschönerten das Endergebnis auf 33:35, führten aber keine Wende herbei.

Unter dem Strich könnte man sagen, 5 Simbacher Pfosten und Latten-Treffer machten den Unterschied in einem Match, bei dem fast jeder Wurf ein Treffer war.

Mit 35 Gegentoren kann man Spiele schwerlich gewinnen - somit eine verdiente Niederlage und ein herber Rückschlag im Rennen um Rang 4, da Ottobeuren

gleichzeitig gegen Dietmannsried gewann und nun 2 Punkte vor den Innstädtern liegt.

 

Für Simbach:

Stefan Babisch, Leo Petschl, Vitus Baumgartner (3), Tobi Schimpf (3), Jonas Hennersberger, Sanel Merdanovic (7), Mathias Neumaier, Janik Sextl,

Martin Kavka (1), Denis Basagic (8), Tim Manthey (7/3), Fabi Schwibach (4)

Schlussakkord: 5 Spieltag vor Saisonende empfängt Simbach Herrsching - 28.03.2019

 

Die Saison neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber die Simbacher Damen und Herren „haben noch nicht fertig“.Zwar scheinen die Aufstiegsränge bereits fest vergeben und mit dem Abstieg hat man nichts zu tun, aber die Simbacher Senioren-Teams befinden sich noch mitten im Rennen um einen Podestplatz. Um hier auch weiter dabei zu bleiben sind Punkte insbesondere vor heimischer Kulisse erforderlich. Sowohl Damen als auch Herren erwarten am kommenden Samstag Besuch aus Herrsching. Für den Herrschinger Trainer Conny Herz ist es die letzte Saison am Ammersee. Ab kommender Saison wird Kurt Neumaier das Team als Headcoch leiten.Aktuell stehen die Oberbayern auf Platz 8 der Landesliga und liegen mit 19:23 Punkten aktuell nur 5 Punkte vor dem Relegationsplatz.

Die letzten beiden Spiele gingen verloren – unglücklich mit einem Treffer gegen TSV Ottobeuren und auswärts beim Tabellen-Schlusslicht TSV Haunstetten.

Nur 2 von 8 Spielen konnten die Mannen um Top-Scorer Sebastian Kirchner in der Rückrunde für sich entscheiden. Die Begegnungen mit Simbach verliefen immer eng: In den letzten beiden Meisterschaftsrunden gewann Simbach 3 mal, hat aber auch einmal zuhause verloren.

Auf Simbacher Seite scheint das neue Setup mit Trainer Gabl nun Schwung geholt zu haben: Die Innstädter haben die letzten drei Spiele gewonnen und dabei eine ansteigende Leistungskurve gezeigt.

Nachdem das Hinspiel am Ammersee in der Vorrunde aber mit 26:20 verloren ging haben die Jungs um Kapitän Fabi Schwibach hier auch noch eine Rechnung offen.

Sanel Merdanovic wird voraussichtlich wieder einsatzbereit sein und auch Martin Kavka ist wieder mit von der Partie. Ein Fragezeichen steht jedoch noch hinter dem Einsatz von Julian Henzel, der aus dem Spiel gegen Dachau an einer Sprunggelenksverletzung leidet. Verzichten muss Headcoach Gerald Gabl auf Marius Schachinger und auf Thomas Klampfer, der sich einer Schulter-OP unterziehen musste.

Anpfiff ist um 18:00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Bereits um 12:00 empfängt die männliche A-Jugend mit den Youngstern Baumgartner, Schimpf und Scheff als verlustpunktfreier Tabellenerster in ihrem letzten Saisonspiel die SpVgg Altenerding, die das Schlusslicht in der Grippe bildet.

Um 14:00 trifft die weibliche A-Jugend auf den SC Eching, bevor die Damen von Trainer Jost Brand um 16:00 als Viertplatzierte die siebtplatzierten Gäste aus Herrsching empfangen.

Engagierte Mannschaftsleistung gegen den ASV Dachau - 25.03.2019

 

Mit einer souveränen Mannschaftsleistung holt der TSV Simbach das Spiel beim ASV Dachau an den Inn und festigt Platz 5 in der Landesliga Süd.

Das Match begann mit einem Blitzstart für die Innstädter in dem Julian Henzel und Denis Basagic mit jeweils einem Doppelpack vorlegten. Das Spiel war noch keine 10 Minuten alt als die die Stadtwaldherren gezwungen wurden zu reagieren und Denis Basagic in Manndeckung nahmen. Dann der erste Rückschlag für den TSV, Julian Henzel musste mit einer Sprunggelenksverletzung vom Platz und konnte die restliche Spielzeit nicht mehr ins Geschehen eingreifen. In der ohnehin ersatzgeschwächten Aufstellung ohne Sanel Merdanovic und Martin Kavka könnte man böses ahnen, jedoch stemmte sich das Team um Trainer Gerald Gabl weiter dagegen und so verringerte der ASV Dachau den Rückstand nur kurzzeitig auf einen Zähler ehe durch die Tore von Kapitän Fabian Schwibach, Tim Manthey und Jonas Hennersberger der Abstand wiederhergestellt wurde.

Mitte der ersten Halbzeit zogen die Münchner Vorstädter das Tempo an und ehe man sich versah war in Minute 20 der Ausgleich auf der Anzeigetafel zu lesen. Grund genug für Gerald Gabl die Notbremse zu ziehen, das erste Team-Timeout zu nehmen und die Mannschaft neu einzustellen.

Dank einer Engagierten Abwehrleistung und einem gut aufgelegten Stefan Babisch im Tor konnte sich Dachau jedoch keinen Vorsprung erspielen. Der TSV war gewarnt und schaltete in der Schlussphase des ersten Durchgangs wieder einen Gang hoch. Vitus Baumgartner schraubt vor dem Pausentee mit drei Treffer in Folge die Tordifferenz wieder in die Höhe bevor beim Spielstand von 15:12 für Simbach die Seiten gewechselt wurden.

In Durchgang 2 versuchte der ASV Dachau mit verschiedenen Abwehrvarianten den Simbachern noch gefährlich zu werden und so stellte die Hausherren bei zwei Drittel der Spielzeit noch einmal den Anschluss zum 19:18 her. Die Innstädter jedoch grundsätzlich Spielbestimmend aber es dauerte noch bis zur 45 Minute bis sich das Niederbayern wieder deutlicher absetzten konnten. Mit einem Polster von drei Toren wurde die Schlussphase eingeläutet. Mit einer geduldig agierenden und engagierten Offensivleistung wurde der Vorsprung weiter ausgebaut bevor die Unparteiischen beim Spielstand von 31:26 Luft zum Schlusspfiff holten.

Der TSV gewinnt danke einer tollen Mannschaftsleistung verdient die Sonntagsbegegnung beim ASV Dachau musste aber mit der Verletzung von Julian Henzel auch einen Rückschlag mit nach Hause nehmen. Erfreulich jedoch der erste Einsatz von Janik Sextl, der nach seiner Kreuzbandverletzung wieder den Weg in die Mannschaft gefunden und mit einer sicheren Defensivleistung gepunktet hat.

Den Sprung auf 4. Platz der Tabelle hat der TSV nicht erreicht da der punktgleiche TSV Ottobeuren die Auswärtspartie, gegen den kommenden Gegner TSV Herrsching, knapp gewinnen konnte. Simbach aber aktuell mit 4 Punkten Vorsprung auf den Verfolger Niederraunau gefestigt auf Platz 5 der Landesliga.

 

Für Simbach  Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl;

Feld: Thomas Schmidtke (1), Vitus Baumgartner (4), Tobias Schimpf (2), Jonas Hennersberger (3), Janik Sextl, Denis Basagic (6), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (2), Tim Manthey (6/4), Fabian Schwibach (6)

Double-Header: Damen und Herren müssen in Dachau ran - 22.03.2019

 

Nach dem starken Auftritt vor Wochenfrist gegen die „Isis“ geht es für Gerald Gabl und sein Team nun auswärts weiter. Der TSV gastiert beim ASV Dachau. Die Gastgeber um Trainer Marc Thieme belegen aktuell Rang 12 der Landesliga.

Als somit Drittletzter mit bislang nur 9 Punkten rangieren die „Stadtwaldherren“ auf einem der 4 Abstiegsplätze und müssen sich bereits strecken:

2 Punkte bis zum Relegationsplatz, gar deren 5 bis zum ersten Nichtabstiegsplatz erfordern dringend Punkte aus dem verbleibenden Programm.

Die Ergebnisse aus der Rückrunde zeigen einen leichten Aufwärtstrend: 2 Siege aus den letzten 4 Spielen geben den Mannen um Top-Scorer Matthias Fuchs und Markus Walk Hoffnung.

Zeichen der Heimstärke ist auch das Ergebnis gegen Tabellen-Schlusslicht Haunstetten, die mit 33:24 vom Platz geschickt wurden.

Dachau ist für seine Kaderbreite und ein schnelles Umschaltspiel bekannt, allein die Konstanz in der Defensive und in der Chancenauswertung sind die Defizite der Oberbayern.

Die Innstädter liegen aktuell auf Platz 5 der Landesliga Süd gleichauf mit dem TSV Ottobeuren. Für Simbach besteht somit die Chance, am kommenden Wochenende mit einem Erfolg wieder an den Allgäuern vorbei zu ziehen.
Für das Team von Head-Coach Gerald Gabl gilt es am Sonntag die Leistung vom letzten Wochenende zu bestätigen und den Gegner in keinem Fall zu unterschätzen, denn die Papierform hat noch kein Spiel entschieden.
S
o ist volle Konzentration und Engagement gefordert, um Zählbares zu holen – und gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass sich der TSV gerade mit Hinterbänklern sehr schwer tut.
Für die Fahrt zum ASV Dachau setzt der TSV eine Fanbus ein.

Abfahrt ist am Sonntag u
m 9:00 Uhr am Simbacher Busbahnhof, Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514.
Spielbeginn bei den Damen ist um 12:30 Uhr, Anpfiff zum Spiel der Herren ist um 16:30 Uhr.

27:22 gegen Bayernliga-Absteiger TSV Ismaning

 

Der Respekt ist schon ziemlich groß gewesen. Verständlicherweise, immerhin hatte der TSV Ismaning fünf Spiele nicht mehr verloren. Doch die Handballer des TSV Simbach boten gegen den Bayernliga-Absteiger eine starke Vorstellung, behaupteten sich verdientermaßen mit einem 27:22 (12:10) und liegen auf Tabellenrang fünf der Landesliga Süd.

"Jeder hat alles gegeben. Und das ist die beste Voraussetzung gewesen, diese Partie auch zu gewinnen", freut sich Trainer Gerald Gabl. Sportlicher Leiter Wolfgang Münzer zeigt sich ebenfalls hoch zufrieden: "Ein harter Prüfstein, ein starker Gegner. Aber wir haben ein dickes Ausrufezeichen setzen können. Das tut unheimlich gut und bringt Schwung für die nächsten Aufgaben."

Stotter-Start:2:5-Rückstand

Dabei begann die Partie nicht wie gewünscht. Hinten zwar stabil, aber nach vorne haperte es, da gab es technische Fehler und unpräzise Abschlüsse. "Den Auftakt haben wir verschlafen. Da ist es nicht rund gelaufen", bestätigt Trainer Gerald Gabl, "aber wir haben auch gleich zwei Verwarnungen und zwei Zeitstrafen kassiert." Fabian Schwibach und Julian Henzel mussten von der Platte. Es fehlte der Rhythmus. Der Gast führte nach 13 Minuten mit 5:2.

Dann allerdings war der TSV Simbach voll da – der agile Denis Basagic, Tim Manthey und Kapitän Fabian Schwibach, der am Kreis unermüdlich ackerte, netzten ein. Drei Treffer in Folge – 5:5. Zwar brachte Jan Zobel sein Team per Siebenmeter noch einmal nach vorne, es sollte allerdings die letzte Führung für den TSV Ismaning bleiben. Ein toller 5:0-Lauf – Fabian Schwibach (2), Sanel Merdanovic und Vitus Baumgartner (2) – führte zum 10:6.

Starker Torhüterund ein 5:0-Lauf

Einen großen Anteil daran hatte der ausgezeichnet aufgelegte Torhüter Stefan Babisch, der auch in der Folge mehrfach glänzend parierte. Dazu verordnete Trainer Gerald Gabl eine Manndeckung gegen Jan Zobel. "Die hat dem Gegner nicht geschmeckt", so der Simbacher Coach. Trotzdem: Der TSV Ismaning erwies sich als hartnäckig und war noch nicht geschlagen. Pausenstand: 12:10.

Der TSV Simbach hielt nach dem Wiederbeginn in der Abwehr sein Niveau, vorne klappte es ebenfalls und setzte sich auf 17:13 ab. Als Julian Henzel seine zweite Zeitstrafe des (auf beiden Seiten) sehr penibel pfeifenden SR-Gespanns Maximilian Krämer und Michael Mund bekam, wurde es allerdings noch einmal eng. Florian Elsinger, Victor Mansare und Jan Zobel – der TSV Ismaning nutzte die Überzahl perfekt aus und war dran. Dann musste Alexander Deimel ebenfalls für zwei Minuten runter. Tim Manthey erst mit einem Siebenmeter – fünf von sechs verwandelt – und dann mit einer Energieleistung nach Latten-Treffer von Denis Basagic. Der TSV Simbach hatte sich wieder "Luft" verschafft.

Beim Stand von 23:18 gab es Siebenmeter für den Gast – TM Leopold Petschl durfte für TM Stefan Babisch ran, führte sich super ein und wehrte den Versuch von Jan Zobel überragend ab. "Das war ganz wichtig, die Partie da noch nicht ganz durch", verdeutlicht Trainer Gerald Gabl. Danach war der Bayernliga-Absteiger nicht mehr in der Lage, die Wende herbei zu führen.

Noch "Luft"im Angriff

Trainer Gerald Gabl sieht sich nach dem verdienten 27:22-Erfolg auf dem richtigen Weg, hat aber noch sehr viel unausgeschöpftes Potenzial erkannt, speziell im Angriff: "Da gibt es zu viele Eins-gegen-Eins-Aktionen anstelle von Kombinationen. Das blinde Verständnis fehlt hier noch. Aber das braucht eben seine Zeit und das wird kommen."

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl. – Feld: Andreas Hillinger, Vitus Baumgartner (2), Tobias Schimpf (1), Jonas Hennersberger (1), Marius Schachinger, Sanel Merdanovic (3), Janik Sextl, Martin Kavka, Denis Basagic (7), Tim Manthey (7/5), Fabian Schwibach (6).

„Isis“ kommen an den Inn

 

 Nach längeren Wochen ohne Heimspiel fliegt am kommenden Wochenende wieder der Ball in der Richard-Findl-Halle. Die Mannschaft von Gerald Gabl steht dabei schwieriger Besuch ins Haus: Bayernliga-Absteiger TSV Ismaning um die beiden Trainer Christoph Ilg und Rudi Heiss hat sich nach einem holprigen Start in die Landesliga-Saison wieder gefangen. Drei deutliche Siege aus den letzten drei Spielen zeugen von der Qualität des Teams. Auch Ottobeuren kam bei den Isis unter die Räder. Ismaning hat nur zwei Punkte Rückstand auf die Innstädter und befindet sich aktuell auf Platz 7 der Landesliga. Der Sieger wird also „Best oft he Rest“ hinter der Spitzengruppe sein.

Die Isis um Top-Scorer und Kapitän Simon Lang, glänzen derzeit mit starken Anfangsphasen, in denen sie schaffen, Spiele vorzuentscheiden. Die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach hingegen haben zuletzt ihre Qualitäten am Ende der Begegnungen gezeigt und so manches Match gedreht. Für die Innstädter ist die Marschroute klar: Es muss von Beginn an volles Engagement und Konzentration auf den Platz, Startschwierigkeiten zu Beginn des Spiels dürfen nicht vorkommen, sonst wird die Aufgabe, Punkte zu holen, sehr sehr schwer. Auch ungenutzte Torchancen und technische Fehlern sollte man tunlichst vermeiden, denn schnelles Umschaltspiel und einfache Tore sind ebenfalls Markenzeichen der Mannschaft aus Oberbayern.

Personell stehen die Vorzeichen für das Top-Match gut: Headcoach Gerald Gabl kann aus dem Vollen schöpfen. Mit einem Sieg kann Simbach den aktuellen Platz 5 festigen und behält sich die Chancen in den kommenden Partien an den punktgleichen Ottobeurern vorbeizuziehen. Aber es wird ein hartes Stück Arbeit werden den TSV Ismaning in die Knie zu zwingen – zumal auch mit starker Fan-Unterstützung bei den Gästen zu rechnen ist. Anpfiff in der Richard-Findl-Halle ist am Samstag den 16. März um 18 Uhr.

Simbach kämpft sich zum Auswärtssieg bei HT München II

 

Die Handballer des TSV holen dank einer starken Aufholjagd in Halbzeit 2 den Sieg bei der Spielgemeinschaft HT München II.

Mühevoll begann die Partie in der Truderinger Halle für die Niederbayern, es wirkte äußerst dosiert was das TSV-Team in den ersten Minuten aufzeigte. Als Zuschauer konnte man den Eindruck gewinnen es herrsche eine Stimmung zwischen Laissez-faire und Abgeklärtheit aber auch der Eindruck dass Simbach wenn nötig noch zwei Gänge zulegen kann. So lief der TSV erst mal mit bis zu drei Toren einem Rückstand bis zur 15 Minute hinterher ehe die Innstädter den Ausgleich erspielten. Tim Manthey erzielte per 7m-Wurf direkt im Anschluss die Führung und diese wurde bis zur Halbzeitpfiff auch nicht mehr abgegeben. Deutlich absetzten konnte man sich jedoch nicht, dafür verantwortlich zu viele Defizite im Angriffsspiel die es der HT München II über Konter ermöglichte den Anschluss zu halten. Mit einem Zähler Vorsprung und in Unterzahl ging der TSV beim Spielstand von 13:12 in die Pause.

Mit der 2-Minuten-Strafe im Rücken war es nicht einfach Durchgang zwei zu beginnen aber es kam noch schlimmer. Es folgten weitere zwei 2-Minuten-Strafen gegen Simbach und die Spielgemeinschaft aus München nutze diese Gelegenheit erbarmungslos. Nach zwei Drittel der Spielzeit standen die Mannen von Gerald Gabl mit dem Rücken zur Wand und mussten einen 6-Tore-Rückstand wett machen. Simbach inzwischen wieder vollständig auf dem Platz und mit der Hereinnahme von Vitus Baumgartner begann die Aufholjagd. Es zeichnete sich wieder Struktur im Aufbauspiel ab, mit dem Doppelpack von Merdanovic und Baumgartner waren es nur noch zwei Tore Rückstand und der TSV wieder im Aufwind. Zudem die Gastgeber mit deutlich mehr Mühe im eigenen Angriffsspiel gegen eine inzwischen Kompakt und gut organisierte Simbacher Defensive. Für ein ausgeglichenes Konto sorgte erneut Fabian Schwibach in der 49ten Spielminute. Lebenszeichen nun auch aus dem Gehäuse, Stefan Babisch pariert einen Gegenstoß und hält das kurzzeitige Remis bevor Tim Manthey vom 7m-Punkt den Sieg einleitete. HT München konnte im Anschluss noch ein letztes Mal ausgleichen aber ab dem folgenden Team-Timeout von Gerald Gabl präsentierten sich die Simbacher willig die Partie an den Inn zu holen. Vorne wie hinten zwang man die Münchner zu Fehlern die nun der TSV erbarmungslos nutzte und Tor um Tor davonzog. Sehenswert in der Schlussphase ein No-Look-Pass von Vitus Baumgartner auf seinen Teamkollegen Tobias Schimpf der die Kugel sicher im Netz des Gegners platzierte.

Erleichterung in den Gesichtern der Mannschaft nach dem Schlusspfiff beim hart erkämpften Endstand von 29:26 für den TSV Simbach. Durch fehlende Konstanz hatten sich die Simbacher in dieser Partie das Leben selbst schwer gemacht, alleine die aus eigenen Fehlern entstandenen Kontermöglichkeiten für die HT München II hätten deutlich niedriger ausfallen müssen. Der TSV muss sich im kommenden Heimspiel gegen den wiedererstarkten Bayernliga-Absteiger TSV Ismaning, vor allem zu Beginn der Spielhälften, wesentlich frischer zeigen um zählbares zu holen.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Vitus Baumgartner (4), Tobias Schimpf (2), Jonas Hennersberger, Sanel Merdanovic (5), Martin Kavka (2), Denis Basagic (3), Marius Schachinger, Julian Henzel (1), Tim Manthey (7/4), Fabian Schwibach (5).

 

 

Nach der Faschingspause: Simbach reist zu Haching

 

Nach der närrischen Zeit wird es für die Simbacher Handballer um Coach Gabl und Kapitän Schwibach auch wieder Zeit, die Pappnasen abzunehmen.

Obwohl Niederlagen eigentlich nicht dazu angetan sind, in Feierlaune zu geraten, war die mehr als beachtenswerte Leistung der Simbacher bei der knappen Niederlage im letzten Spiel doch ein positiver Fingerzeig.

Die Performance beim Liga-Primus Anzing, den man am Rande einer Niederlage hatte, bietet Anlass für große Hoffnungen auf ein erfolgreiches Wochenende.

Mit einer ähnlich couragierten Leistung wie beim Spitzenreiter sollte Simbach wieder Zählbares aus der Halle in Taufkirchen mitnehmen können.

Vorsicht ist jedoch trotzdem geboten, wenn man die Schwierigkeiten in den letzten Begegnungen gerade mit den Hinterbänklern der Liga Revue passieren lässt.

Der TSV rangiert aktuell auf dem 6 Platz und hat zwar den Anschluss an die Spitze verloren, will aber wieder im oberen Tabellendrittel Fuß fassen und sich als Messlatte etablieren.

Die Gastgeber um ihr Trainer-Duo Johannes Borschel und Gregor Christoforis kommen zurzeit mit einer gemischten Bilanz daher: Ein Sieg aus den letzten drei Spielen, dieser aber mit einem unüblich hohem Ergebnis von 43:26 gegen TSV Haunstetten II.

Aktuell belegen die „Hachinga“ Platz 10 der Landesliga Süd und haben mit 11:25 Punkten ein kleines aberfeines Polster, die nächsten Spiele befreit angehen zu können.

Möglicherweise werden sich die Hachinga auch aus der „Ersten“, die im Mittelfeld der Bayernliga steht, verstärken.

Erfolgreichste Torschützen bei der Spielgemeinschaft aus München sind Michael Epp und Fabian Riesenberger. Die beiden zeichnen für ein rund ein Drittel der Angriffsleistung verantwortlich.

Mit einer Quote von 71% ist Epp zudem einer der sichersten 7m-Werfer und belegt Platz 6 in dieser Rangliste.

 

Für diese Aufgabe steht Headcoach Gerald Gabl voraussichtlich ein gut gefüllter Kader zur Verfügung,wenn am Sonntag den 10. März am Köglweg in Taufkirchen um 16 Uhr angepfiffen wird.

Simbach knapp an der Sensation - 25.02.2019

 

Nach den mäßigen bis teilweise schlechten Auftritten in den vergangenen Wochen gibt es diesmal ein dickes Ausrufezeichen von den Innstädtern beim verlustpunktfreien Liga-Primus SV Anzing. Simbach hat dabei die Sensation nur knapp verpasst und den Anzinger Löwen beinahe einen Punkt abgeluchst. Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis für diese Partie gewesen aber in den Schlussminuten war das Momentum mit den Gastgebern.

Sowohl der Spielverlauf als auch die Spielstände zeigen die Mühen, die beide Mannschaften hatten zählbares zu generieren. Aus geduldig und lange gespielten Angriffen konnten aufgrund engagierten und effektiven Defensivlinien nur mühsam Tore erzielt werden. Anzing hatte sicher nicht mit einer Kampfeslust diesen Ausmaßes gerechnet, dass die Simbacher an diesem Tag über 60 Minuten entgegen hielten. Nur einmal in dieser Saison hatte Anzing genau so wenig Treffer im Gegnerischen Gehäuse untergebracht und in keinem Spiel waren es weniger als diese 22 Tore. Mitentscheidend hierfür ein solider Mittelblock von Fabian Schwibach und Julian Henzel, sowie eine gute Torhüterleistung, gerade zu Beginn, von Stefan Babisch.

Es war ein Spiel mit wenig technischen Fehlern auf beiden Seiten und einer hohen Anzahl von Zeitspielen die Anlass zu Tempogegenstößen gaben. Zudem die Wurfquote der Niederbayern deutlich besser als in der jüngsten Vergangenheit und für ein auf Augenhöhe geführtes Match wie dieses sogar sehr ordentlich in Anbetracht des Gegners!

Entschieden wurde das Spiel, bei dem Simbach 4 Minuten vor dem Ende noch die Nase um einen Zähler vorne hatte, durch ein Zeitspiel des TSV und einen Ballverlust in der letzten Spielminute. Beide Aktionen bestrafte der SV Anzing kompromisslos durch die Hand des auffälligsten Akteurs des gesamten Spiels, Florim Hoxha von den Löwen, der sich mit insgesamt 12 Treffern nun auch aktueller Torschützenkönig der Liga nennen darf.

Endstand in der Halle am Anzinger Sportzentrum 22:20 für die Hausherren. Dennoch haben die Innstäder um den neuen Headcoach Gerald Gabl bewiesen zu was sie fähig sind wenn den nur konzentriert, engagiert und konstant auf der Platte gearbeitet wird.

Für das Gro der Liga ist nun ein Wochenende Spielpause, ebenso für den TSV, der erst wieder am Sonntag den 10. März bei der HT München um Punkte kämpft.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Fabian Schwibach (6), Tim Manthey (2), Julian Henzel (4), Denis Basagic (3), Martin Kavka (1), Sanel Merdanovic (1), Marius Schachinger (2), Chris Schrädobler (1/1), Vitus Baumgartner, Thomas Klampfer, Andreas Hillinger

Nagelprobe: Simbach reist zum Spitzenreiter - 21.02.2019

 

Härter könnte die Herausforderung nach der ernüchternden Heimniederlage gegen den direkten Mitkonkurrenten Ottobeuren vom letzten Wochenende kaum sein: Nun wartet der verlustpunktfreie Spitzenreiter Anzing in heimischer Halle auf die Erste des TSV Simbach.

Die Innstädter haben einiges im Gepäck, das die Fahrt nicht leichter macht: Simbach hat letzte Woche den Anschluss an die Spitzenplätze verloren und muss nun schnellstmögliche diese Niederlage aus den Köpfen zu bringen. Es muss konsequent weiter an den Schwächen gearbeitet werden, um wieder eine gesunde Basis zu schaffen.

Die Favoritenrolle ist den Innstädtern jedenfalls nicht zuzuschreiben, aber man will in der Halle am Anzinger Sportzentrum alles geben, um dem Spitzenreiter das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das wiederum wollen die Anzinger Löwen um Trainer Hubert Müller und Co-Trainer Thomas Schibschid auf keinen Fall zulassen.

Anzing ist ohne jeglichen Punktverlust mit einer strahlend weißen Weste unterwegs, stellt die stärkste Abwehr der Liga und eine überragende Tordifferenz aus. Deutliche Demontagen der Gegner gehören zum Markenzeichen der Münchner Vorstädter und nur wenige der letzten Teams kamen über die Grenze von 20 Toren hinaus. Das alles unterstreicht, dass Anzing in dieser Spielzeit nicht nur das Maß der Dinge, sondern eine Klasse besser als der Rest der Liga ist und zurecht dem Wiederaufstieg in die Bayernliga entgegenstrebt.

Auffälligster Spieler ist dabei Florim Hoxha, der aktuell auf Platz 2 in der Torschützenliste rangiert. Trainer Hubert Müller ist trotz der souveränen Tabellenführung stets auf die Weiterentwicklung seiner Mannschaft bedacht, um sich für die wohl kommende Bayernliga-Zeit zu rüsten. Sein Kritikpunkt ist dabei die Konstanz der Löwen über die volle Spielzeit und konzentrationsbedingten Durchhänger seines Teams, die bei der aktuellen Überlegenheit aber durchaus erklärbar sind.

Damit gibt es für Simbach kaum etwas zu verlieren, aber viel zu gewinnen – auf dem Weg zurück in die Spur. Simbachs Headcoach Gerald Gabl wird auf die talentierten Linksaußen Erwin Scheff und Rechtsaußen Tobias Schimpf verzichten müssen, dafür wird aber Thomas Klampfer das Team am Samstag um 18 Uhr in der Hölle Süd wieder komplettieren.

Rückschlag für TSV: Simbacher verlieren Verfolger-Duell gegen Ottobeuren 25:29 (11:14) - 17.02.2019

 

Hängende Köpfe nach schwacher Leistung - das Landesliga-Match der Herren war der negative Abschluss eines ganz verheißungsvoll gestarteten Spieltages in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Nach einem 40:3 Kantersieg der weiblichen D-Jugend, einem überzeugenden 34:19 der männlichen A-Jugend gegen Regensburg und einen umkämpften, aber am Ende dann doch noch klaren 31:26 der Damen gegen Ottobeuren war die Niederlage der Herrenmannschaft im Duell des Viert- gegen den Fünftplatzierten die Spaßbremse am vergangenen Samstag.

Gespannt wollte die voll besetzte Halle sehen, was für eine Reaktion die Mannschaft nach nun 3 Halbzeiten in Folge mit mäßigem Niveau, aber zumindest 4 Punkten anbieten würde. Nach den Schwierigkeiten gegen die Hinterbänkler sollte nun gegen einen Gegner auf Augenhöhe die Motivation keine Frage sein, zumal als Preis die Position "alleiniger Verfolger der Spitze" ausgelobt war.

Aber gleich vorweg: Von Augenhöhe konnte keine Rede sein. Bereits zu Beginn der Partie wirkten die Simbacher Akteure müde, abgespannt und behäbig. Gegen nicht mal in Bestbesetzung antretende Ottobeurer - Simbach ohne den verletzten Andreas Brand, Ottobeuren ohne ihren Top-Scorer Patrick Kofler - war das einfach zu wenig. Die Defensive war weder im Kopf noch auf den Beinen schnell unterwegs hatte immer wieder Schwierigkeiten, auch Verlegenheitswürfe der Gäste zu entschärfen. So setzten sich die Gäste ob des größeren Bemühens nicht unverdient, aber ohne zu große Gegenwehr bis auch 11:14 zur Pause ab.

Die zahlreichen Fans erwarteten nun, dass die Niederbayern im zweiten Durchgang den Schalter umlegen würde - aber nichts passierte. Behäbiger Spielaufbau, keinerlei Tempowechsel und kaum Druck auf die Abwehr machen es schwer, Tore zu erzielen. Der Versuch, nur aus eins-eins-Situationen oder mit Risiko-Anspielen an den Kreis Chancen zu generieren, wirkte eindimensional und für die Defensive der Gäste ausrechenbar, die daraus folgenden Konter-Tore spielten den Allgäuern zudem weiter in die Hände.

Die einzigen beiden Akteure, denen man Normalform bescheinigen kann, waren mit Fabian Schwibach und Tim Manthey zu wenig, um gegen ein Team aus dem Mittelfeld der Liga etwas abstauben zu können. Acht Tore lagen die Innstädter zeitweise zurück, aber näher als beim zwischenzeitlichen 23:26 kamen sie den Gästen nicht mehr. 25:29 stand zum Abpfiff auf der Anzeigentafel. 

Mit dieser Niederlage verlieren die Simbacher Rang 4 und auch die Tuchfühlung: Mittlerweile 4 Zähler Rückstand auf Platz 3 und gar 6 Zähler auf Rang 2 wird den Innstädtern zu denken geben, zumal es nächste Woche zum verlustpunktfreien Liga-Primus SV Anzing geht.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch (1-45.), Leo Petschl (45.-60.); Feld: Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (1/1), Marius Schachinger (2), Sanel Merdanovic (3), Mathias Neumaier, Martin Kavka (2), Denis Basagic (1), Julian Henzel (4), Tim Manthey (6/1), Fabian Schwibach (5)

Sieg auf den letzten Drücker - 12.02.2019

Handball-Landesliga: Simbach gewinnt beim Schlusslicht Haunstetten II nur mit viel Mühe 27:26

Als Hannes Spörhase nach 57:52 Spielminuten zum 26:24 für den TSV Haunstetten II einnetzte, schien der TSV Simbach beim Schlusslicht der Handball-Landesliga Süd auf der Verliererstraße. "Wir haben die Partie dank des großen Einsatzes doch noch umgebogen und das Spiel zu unseren Gunsten entschieden", zeigt sich Trainer Gerald Gabl sichtlich erleichtert. Erst flog Lucas Plank bei den Hausherren für zwei Minuten von der Platte, danach trafen Sanel Merdanovic per Siebenmeter, Marius Schachinger und erneut Sanel Merdanovic 22 Sekunden vor der Schlusssirene zum glücklichen 27:26-Endstand.

"Haunstetten hatte schon zuletzt in Ottobeuren nur ganz knapp verloren und hat sich erneut sowohl in der Defensive als auch in der Offensive über die komplette Spieldauer gut präsentiert", schildert Gerald Gabl. Bei den Niederbayern fehlte die spielerische Leichtigkeit, vieles war Kampf. "Zumindest das haben wir gut hinbekommen", so Gerald Gabl, der aber auf Martin Kavka, Jonas Hennersberger, Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner verzichten musste – und früh in der Partie auch noch auf Andreas Brand, der sich das Knie verdrehte. Sicherlich ein Handicap. Der Simbacher Coach konnte mit dem sportlichen Ergebnis nach dem durchwachsenen Auftritt ganz gut leben, hat freilich einen anderen Anspruch, unverändert ist bei vier Punkten Rückstand Aufstiegs-Relegationsrang zwei noch in Sichtweite. Gerald Gabl: "Wir wollen uns weiter entwickeln, brauchen aber deutlich mehr Stabilität. Dazu müssen wir die Trainingsintensität steigern und die Trainingshäufigkeit verbessern."

 

TSV Simbach

Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl

Feld: Erwin Scheff (2), Tobias Deutsch, Thomas Klampfer (1), Markus Schachinger (3), Andreas Brand, Sanel Merdanovic (8/4), Mathias Neumaier, Denis Basagic (6), Julian Henzel, Tim Manthey (5/1), Fabian Schwibach (2).

Quelle: PNP/red

Augsburg-Fahrt: Simbach reist zum Schlusslicht - 07.02.2019

 

Auf der Jagd nach dem Anschluss an die Tabellenspitze steht für den TSV Simbach die nächste Pflichtaufgabe an. Nach dem Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten Immenstadt geht es nun zum Schlusslicht nach Haunstetten.

Die Bayernliga-Reserve um Trainer Carsten Ronis und Co-Trainer Martin Zahner hatten als Aufsteiger die Devise „gekommen um zu bleiben“, aber der Klassenerhalt scheint aktuell in weiter Ferne. Die letzten drei Spiele gingen verloren – das letzte Match aber mit nur einem Zähler letzte Woche in Ottobeuren. Mit nur 2 Punkten aus 15 Partien sind die Fuggerstädter abgeschlagen – aber deshalb auch nicht zu unterschätzen: Das Hinspiel konnte Simbach mit einem 34:25 deutlich für sich entscheiden, wenn jedoch für Haunstetten noch etwas drin sein soll in dieser Spielzeit, muss nun etwas passieren – evtl. mit Hilfe aus der Bayernliga-Team.

Für Simbach ist jedes Spiel wichtig, um Anschluss an das oberer Tabellendrittel zu halten. Platz 3 ist seit letzter Woche wieder in Sichtweite gerückt, da Allach als Mitbewerber auf den begehrten Relegationsplatz in Ismaning eine Niederlage hinnehmen musste. Personell muss die Gabl-Gruppe allerdings wieder einen Rückschlag hinnehmen: Rückkehrer David Kopp laboriert weiter an seinem angeschlagenen Knie, Andreas Brand hat weiterhin mit seiner Bauchmuskelzerrung zu kämpfen und auch Martin Kavka wird aus privaten Gründen nicht mit von der Partie sein. Somit stehen dem Headcoach ein Mann weniger als letzte Woche zur Verfügung. Um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, sollte eine Ein- und Vorstellung wie in der ersten Halbzeit letzte Woche abgerufen werden – dann wird auch in Haunstetten nichts anbrennen.

Für die Fahrt nach Augsburg setzt der TSV einen Fanbus ein, Abfahrt am Simbacher Busbahnhof ist am Samstag, den 9. Februar, um 13:30 Uhr. Spielbeginn der Damen, die ebenfalls gegen Haunstetten antreten, ist um 18.00 Uhr, die Herren bestreiten Ihr Match im Anschluss um 20.00 Uhr.

Mannschaften und Verantwortlich freuen sich auf rege Teilnahme und Fan-Unterstützung für den Double-Header der Damen und der Herren. Anmeldung für die Fahrt bei Alois Petsch unter 08571/5514.

Ein paar Eindrücke vom Sieg gegen Immenstadt und der Bericht von TRP1

Heimpremiere geglückt: Simbach schlägt Immenstadt nach furioser erster Hälfte - 03.02.2019

 

Ein sicherer Erfolg steht für den Simbacher Neo-Headcoch Gerald Gabl am Ende seiner Heimpremiere zu Buche: Mit 27:22  siegten die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach erwartungsgemäß gegen den Tabellenvorletzten, zeigten dabei aber zwei Gesichter.

Zu Beginn schien es eine schiere Gabl-Gala als Willkommensgeschenk zum ersten Heimauftritt zu geben. Unglaublich motiviert, laufbereit und konsequent in der Abwehr sowie ohne technische Fehler brannten die TSVler in den ersten 20 Minuten ein Feuerwerk ab, wie man es lange nicht gesehen hat. Kein Pass der Gäste blieb unattackiert, jeder Ballgewinn wurde in rasantes Tempospiel umgemünzt, alle Entscheidungen saßen perfekt. Was das Abwehrbollwerk dennoch passieren konnte, war sichere Beute des grandios haltenden Stefan Babisch im Simbacher Gehäuse, der im ersten Durchgang rund 70% der Bälle abwehren konnte. Nach 5 Minuten stand es 4:0 und Gäste-Trainer Tillig sah sich bereits genötigt, zum ersten mal eine Auszeit zu nehmen und seine Spieler neu einzustellen.

Die Ansprache jedoch schien eher den Gastgebern zu nutzen, den die beiden ersten Tore der Gäste zum zwischenzeitlichen 5:2 wurde postwendend beantwortet. 12 Treffer in Serie legten die Simbacher den Gästen ins Netz. Wenn es mal keine Konter über Manthey oder Hennersberger waren und der TSV in den Positionsangriff musste, sortierte Sanel Merdanovic die Gäste virtuos und Basagic und Henzel netzten trocken ein. 14:2 nach gespielten 17 Minuten, handballerische Highlights und beste Stimmung auf den Rängen ließen Böses für die Immenstädter ahnen. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Gäste präsentierten sich die Innstädter schneller, aggressiver, wacher und unter dem Strich zwei Klassen besser als der Gegner. Nach knapp 20 Minuten beruhigte sich das Tempo und die Gäste kamen zu Toren, jedoch gingen die Hausherren immer noch mit einem komfortablen 16:7 in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff  schienen die Simbacher zunächst an die konzentrierte Leistung anzuknüpfen: Schachinger und Manthey erhöhten auf 18:7, als ein Bruch ins Simbacher Spiel kam. Die Offensivaktionen verloren an Nachdruck, statt geduldig die Chance zu erarbeiten wurde vorschnell abgeschlossen und die Deckung ließ nach. Sicherlich auch eine Frage der Kraft, aber die Konstanz über 60 Minuten ist derzeit das Hauptthema der Simbacher.

Die Gäste kamen heran und - obwohl keiner damit gerechnet hatte - war 10 Minuten vor dem Ende wieder so etwas wie Spannung vorhanden. 22:19 stand auf der Anzeigentafel und die Euphorie auf den Rängen war eher gespannter Erwartung gewichen. Aber richtig eng sollte es nicht mehr werden. Sanel Merdanovic und Fabian Schwibach sorgten mit zwei sehenswerten Treffern zum 24:19 für das Ende der Allgäuer-Aufholjagd und die Entscheidung im Match.

Es blieb bei den 5 Toren - Simbach schlug Immenstadt höchst verdient aufgrund einer brillianten Anfangsphase, die gezeigt hat, was möglich ist und Lust auf mehr macht. Insbesondere mit der gezeigten Einstellung und der Defensivleistung der Anfangsphase darf man sich höhere Ziele stecken - wenn Konstanz erreicht wird.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Erwin Scheff, Vitus Baumgartner, Tobias Schimpf, Jonas Hennersberger (4), Sanel Merdanovic (2), Matin Kavka (2), Denis Basagic (6), Marius Schachinger (4/4 Siebenmeter), Julian Henzel (1), Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (3)

Simbacher Handballer mit erstem Heimspieltag 2019 - 01.02.2019

 

Nach der ernüchternden 22:31-Pleite vor Wochenfrist in Fürstenfeldbruck wollen die Simbacher Handballer um Neu-Coach Gerald Gabl schnell zurück in die Erfolgsspur. Nach der Hektik zwischen den Jahren gilt es nun, sich schnell zu finden – und da kommt der erste Heimspieltag vor eigenem Publikum gerade recht. Mit dem TV Immenstadt kommt dazu der Tabellenvorletzte als von der Papierform her idealer Aufbaugegner – aber es ist höchste Vorsicht geboten: Aus den letzten 5 Spielen gegen Immenstadt ging Simbach nur einmal als Sieger hervor, und zwar in der Hinrunde der aktuellen Saison.

Für die Gäste um das Trainer-Duo Mathias Tillig und Christian Becker ist jedes Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt. Aus den letzten 3 Spielen stehen für die Allgäuer zwei Niederlagen und ein Sieg zu Buche. Der aktuell vorletzte Tabellenplatz mit 4 Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang macht die Immenstädter somit zum unberechenbaren Gegner. Auffälligster Akteur ist Rückraumlinks Marcel Heil. Der Rückraum-Bomber wird von vielen Vereinen umworben und führt aktuell die Torschützenliste der Landesliga Süd mit 109 Toren an. Auch in der 7m-Wertung rangiert er mit einer Quote von gut 83% ganz vorne. Er ist der Mann, der für Immenstadt Spiele entscheiden kann und den es im Griff zu haben gilt.

Nachdem die Simbacher in den letzten Begegnungen mit den körperlich robust zu Werke gehenden Allgäu-Riesen zumeist Probleme hatte, ist Einsatz gefragt – denn die Devise lautete ganz klar Sieg: Die Innstädter müssen wieder Anschluss an das Spitzentrio herstellen und die eigenen Ambitionen untermauern. Dazu ist voller Einsatz und vor allem die viel zitierte Defensivarbeit gefordert, die bekanntlich Meisterschaften gewinnt. Personell ist zu hoffen dass Andreas Brand und David Kopp wieder einsatzbereit sind, um entsprechend wechseln und das Tempo forcieren zu können. Martin Kavka – am letzten Woche durch eine Autopanne gestoppt - wird auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein. Gerade vor heimischer Kulisse geht es für die Innstädter im neuen Setup darum, die Unterstützung mitzunehmen und in Erfolge umzumünzen.

Beim ersten Heimauftritt des Teams unter der Leitung von Gerald Gabl werden Fabian Schwibach und die Simbacher ordentlich einheizen! Los geht’s bereits um 11:00, wenn die weibliche C-Jugend die MTV Pfaffenhofen empfängt. Um 12:30 trifft die weinbliche B-Jugend des TSV Simbach im Lokalderby auf die VfL Waldkraiburg. Der Erwachsenenbereich startet um 14:00 mit der Herren-Begegnung zwischen dem TSV Simbach II und der HSG Freising-Neufahrn. Um 16:00 treffen die Simbacher Damen in der Landesliga auf die SG Biessenhofen-Marktoberdorf, bevor die Herren dann um 18:00 gegen den TV Immenstadt antreten.

Traum von Rang zwei geplatztHandball-Landesliga Süd: TSV Simbach kassiert 22:31-Pleite beim TuS Fürstenfeldbruck II - 30.01.2019

Quelle: pnp/red

 

Seinen Einstand hatte sich der neue Trainer Gerald Gabl sicherlich etwas anders vorgestellt. Eine 22:31-Pleite musste der TSV Simbach zum Auftakt in die Rückrunde der Handball-Landesliga Süd beim TuS Fürstenfeldbruck II hinnehmen. Die Aussichten, vorne noch einmal einzugreifen und um Aufstiegs-Relegationsrang zwei mitzumischen, sind bei mittlerweile fünf Punkten Rückstand auf ein Minimum gesunken.

Gerald Gabl: "Unsere Abwehr war streckenweise gut, ebenso das Angriffsspiel, aber die Konstanz hat gefehlt. In der Summe geht der Erfolg für den TuS Für-stenfeldbruck II in Ordnung, die Höhe entspricht jedoch nicht dem Spielverlauf. Die sechs 2-Minuten-Zeitstrafen gegen uns waren der Sache obendrein nicht dienlich. Der Gastgeber hat individuell gute Spieler und auch der Kräfteverschleiß hat sich im Vergleich zu meiner Mannschaft nicht bemerkbar gemacht."

Natürlich im Vorfeld ganz großes Pech für die Innstädter, dass Martin Kavka auf Grund einer Auto-Panne nicht zum Spiel kommen konnte und der kurzfristig erkrankte David Kopp nicht zur Verfügung stand, der den verletzten Andreas Brand hätte ersetzen sollen. Positiv, dass der neue Chef-Trainer mit Thomas Schmidtke und Alexander Scheff gleich zwei "Co" an seiner Seite hatte.

Dabei kamen die Niederbayern nach einem Holper-Start immer besser in Schwung und lagen nach elf Spielminuten sogar mit einem 6:4 vorne. Zwei Zeitstrafen gegen Fabian Schwibach und Marius Schachinger brachten dann aber den Umschwung zu Gunsten von "Bruck", das vier Mal in Serie zum 8:6 einnetzte. In der Folge blieb es bei dem Zwei-Tore-Vorsprung, ehe Gianni Huber in der 28. Spielminute die Führung beim 14:11 erstmals auf drei Treffer ausbeute. Halbzeitstand: 15:12. Fazit aus Sicht der Gäste: Die Abwehr zu leicht auszuhebeln und zu viele vergebene Chancen im Angriff.

Nach dem Wiederbeginn agierte der TSV Simbach zu hektisch, FFB setzte sich rasch auf fünf Tore ab (19:14, 35. Spielminute) – eine Vorentscheidung in dieser Partie. In dieser Phase zeichnete sich besonders Marcus Hoffmann aus, der insgesamt zwölf Mal für sein Team einnetzte, dabei auch vier von fünf Strafwürfen verwandelte.

In der Schlussphase fehlte bei den Gästen die Kraft für eine Wende, nicht zuletzt bedingt durch die beiden 2-Minuten-Zeitstrafen gegen Tobias Schimpf (45.) und Vitus Baumgartner (49.). TuS Für-stenfeldbruck II nutzte die sich bietenden Lücken und die sich häufenden technischen Fehler des Gegners eiskalt zum zu deutlichen 31:22-Endstand aus.

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl. – Feld: Erwin Scheff (3), Thomas Klampfer, Vitus Baumgartner, Tobias Schimpf, Jonas Hennersberger (1), Sanel Merdanovic (4/1), Denis Basagic (5), Marius Schachinger (3), Julian Henzel (2), Tim Manthey und Fabian Schwibach (4)

Harter Brocken zum Rückrundenstart: Simbach reist nach Fürstenfeldbruck - 24.01.2019  

 

Sie sind so etwas wie die Mannschaft der Stunde – die Regionalliga-Reservisten aus Fürstenfeldbruck. Mit einer Mischung aus Routiniers mit höherklassiger Erfahrung und jungen ambitionierten Talenten, die den Weg in die erste Mannschaft suchen, ist das Team um Trainer Stefan Forstmeier zurzeit das Maß der Dinge: Vor der Weihnachtspause zwei Kantersiege gegen Haunstetten und Ottobeuren und Rang 2 in der Südstaffel der Landesliga hinter Anzing zeugen vom Potenzial der Oberbayern. Dabei stechen Marcus Hoffmann und Stefan Gärtner als herausragende Torschützen aus einem enorm breiten Kader heraus. Schnelles, sicheres Spiel und Tempo über 60 Minuten sowie eine hervorragende körperliche Verfassung zeichnen die „kleinen“ Panther aus. Eine schwere Aufgabe, die den Simbachern zu Beginn der zweiten Halbserie ins Haus steht. Der Sieger bleibt dick im Rennen um den Relegationsplatz, der Verlierer wird sich ordentlich strecken müssen. 

Auf Simbacher Seite gibt der neue Chef-Coach Gerald Gabl sein Debüt, wenn eine Stunde vor Anpfiff des WM Finales die Partie in Fürstenfeldbruck startet. Gut drei Wochen standen Gabl zur Verfügung um die Innstädter kennen zu lernen und es ist bereits klar wo der neue Mann an der Seitenlinie seine Schwerpunkte setzten wird. Die Defensive ist für ihn der Schlüssel zum Erfolg, er steht für schnörkellosen und effizienten Handball sowie ein geduldiges Angriffspiel. 

Personell wird man am Sonntag voraussichtlich mit gut gefülltem Kader anreisen. Einzig der Einsatz von Andreas Brand ist fraglich, er kuriert aktuell die Folgen eines Unfalls. Falls er nicht teilnehmen kann wird nach langer Verletzungspause auch David Kopp sein Debüt in Fürstenfeldbruck geben. Anpfiff ist am Sonntag, den 27.01.2019, um 16:30 in der Wittelsbacher-Halle in Fürstenfeldbruck.

Elmar Voll beende Trainertätigkeit - 20.12.2018

 

Elmar Voll bat um die Entbindung seines Amtes als Cheftrainer der Herren 1 des TSV Simbach Handball.

Der nun feststehenden Entscheidung künftig getrennte Wege zu gehen ging ein

langes Gespräch zwischen Elmar Voll und Wolfgang Münzer voraus, das Ergebnis für beide Seiten unzufriedenstellend aber dennoch alternativlos.

Ziemlich genau vor 4 Jahren übernahm Elmar Voll die Geschicke der Herren 1 in Simbach und was er in dieser Zeit geleistet hat ist definitiv nicht in Worte zu fassen, so groß und umfangreich sein Engagement das kaum jemand wirklich im Detail zu überblicken vermag oder annähernd auflisten kann. Selten jemand der so proaktiv plant, denkt, handelt und dies stets im Sinne des Teams und der Gemeinschaft. So auch der Schritt das Traineramt abzugeben, dieser ist alles andere als eigennützig

motiviert obwohl es bis dato die erfolgreichste Hinrunde seit dem Abstieg aus

der Bayernliga ist.

Hauptgrund ist die über die Zeit eingetretene Erreichbarkeit der Spieler, es wurde vor allem in dieser Saison zunehmend schwerer die Inhalte zu vermitteln. Nur ein Punkt ist hier die volatile Trainingsbeteiligung aber auch der von Elmar Voll geforderte

Leistungsanspruch ist ein anderer. Es hat sich in den letzten beiden Partien

nur noch mal verdeutlicht das die aktuelle Situation nicht und nicht mehr in

das Konzept des Ex-Trainers passt.

Mit der Entscheidung des Rücktritts ermöglich Elmar Voll nun einen Neustart, der so von keiner Seite geplant aber im Sinne des großen Ganzen voraussichtlich das Beste zum jetzigen Zeitpunkt, mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf der Herren 1, ist.

Es muss nun in der Winterpause neu gedacht sowie die Ziele anhand der Möglichkeiten überprüft werden. Es müssen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden wie das Flagschiff des rottaler Handballs nachhaltig auf Kurs bleibt und der

Blick nach oben wieder ein realistischer wird.

Die akut wichtigste Aufgabe im Moment ist aber einen neuen Trainer zu verpflichten der ab 4. Januar die Vorbereitung der Rückrunde eröffnet und den Trainingsbetrieb leiten wird. Erste Gespräche dazu haben stattgefunden und sind vielversprechend verlaufen.

Schwache Vorstellung gegen Allach - 17.12.2018

 

Simbach verliert den Schlager zum Finale der Vorrunde in Allach mit 21:27, bleibt aber auf Rang 4 der Tabelle. Die Differenz zum Relegationsplatz erhöht sich

mindestens auf 2 Punkte, je nach Ausgang der Sonntagspartie von Fürstenfeldbruck.

Mit einer Schwachen Vorstellung des TSV Simbach endet die Partie in der Everbuschhalle verdient mit einer Niederlage und man kann noch froh über die Tordifferenz in diesem Match sein. Ein höheres Ergebnis für Allach wäre ebenso gerechtfertigt.

Wie Allach lieferten auch die Unparteiischen, Heimrich und Kopp, an diesem Tag

eine souveräne Leistung auch die rote Karte in der 3. Spielminute gegen Denis

Basagic ändert daran nichts. Ein in dieser Weis zu ahndendes Foul, unabhängig

von rutschigem Boden oder leidenschaftlichem Einsatz.

Simbach somit

von Beginn an außer Tritt und Trainer Elmar Voll gezwungen früh den ersten

Wechsel vorzunehmen, Kavka für Basagic nun auf dem Feld. Aber es zeichnete sich

schon ab dass das mehr als eine schwierige Aufgabe werden würde. Und das was

nicht eintreten sollte war schnell geschehen, Rückstand und ein permanentes

hinterherlaufen. Vorgenommen hatte man sich vornewegzugehen jedoch ist das

weder in der Abwehr noch im Angriff eingetreten.

In der Defensive zwar engagiert aber nicht als Team vertreten, Fehler einzelner waren ausreichend um die Hausherren in gute Torsituationen zu bringen, die diese auch souverän nutzten. Die so wichtigen Attribute „aushelfen und absprechen“ sind

essentiell um gegen eine so druckvolle Offensive bestehen zu können, leider von

innen und außen unsichtbar. Während Simbach immer wieder mit 2min-Strafen zu

kämpfen hatte, auf der Gastgeberseite keine einzige über 60 Minuten. Das heißt

nicht dass Allach in der Defensive zimperlich gewesen wäre aber genau das

gemacht haben was eben Simbach nicht gelang, kompakt und gemeinsam auf

Ballseite schieben und im richtigen Moment den Wurf zu unterbinden!

Es war erstaunlich dass wirklich keiner aus dem Simbacher Lager einen Sahnetag

erwischte, eine kleine Ausnahme bildete Martin Kavka, der so etwas wie

Torgefahr ausstrahlte und eine Hand voll Rückraumtreffer für Simbach erzielte.

Der Angriff wirkte langsam und nachdenklich, der Ball wurde ebenso, in sicherem

Abstand zum Gegner, von links nach rechts gespielt. Die Tore des TSVS

entstanden zu oft aus Einzelaktionen und unvorbereiteten Würfen,

situationsgerecht konnte der heimische Schlussmann etliche davon parieren. Ein

ebenso druckvolles Angriffsspiel mit Konzept und Mut zur (Abwehr-)Lücke wie auf

der anderen Seite wäre wünschenswert gewesen. Es hat vor allem die zweiten

Hälfte des Spiels gezeigt dass das ein Simbacher Konditionsproblem ist, aber es

hätten auch spielerisch mehr Akzente gesetzte werden müssen um vorweg auch

Lücken in den Abwehrreihen der Gegner zu erzeugen. Dies ist den Innstädtern nur

zu selten gelungen. Simbach konnte in der zweiten Halbzeit noch mal Hoffnung erzeugen und 15 Minuten vor Spielende den enormen Pausenrückstand von 15:7 auf 4 Tore verkürzen. Es hätte nicht viel gefehlt um trotz der mageren Vorstellung die Allacher nervös zu machen, Kaltschnäuzigkeit im Abschluss wäre schon die halbe Miete gewesen, aber auch diese an dem Tag mehr als verbesserungswürdig. Für Allach war es an der Zeit die Partie wieder zu übernehmen und sie ließen im folgenden Spielverlauf keine weiteren Zweifel aufkommen das Ding nach Hause zu schaukeln! Endstand bei rohbauartiger Temperatur in der Everbuschhalle 27:21 für die Gastgeber!

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Fabian Schwibach (1), Tim Manthey, Julian Henzel (2), Marius Schachinger (2), Denis Basagic (1), Martin Kavka (5), Sanel Merdanovic (3), Andreas Brand (2), Chris Schrädobler (1/1), Vitus Baumgartner (3/1), Erwin Scheff

Jahresendspurt: Simbach reist zum Spitzenspiel nach Allach - 13.12.2018

 

Zum Jahresende wartet noch ein Top-Spiel auf die Simbacher Handballer. In der letzten Begegnung des Jahres geht es zum TSV Allach.

Das Team von Trainer Bernhard Karg, der seit Juni 2016 die Geschicke der Münchner leitet, liegt derzeit punktgleich mit dem TSV Simbach auf Rang 3 der Tabelle. Karg ist ein junger Trainer und gilt als akribischer Arbeiter: Als Inhaber der A-Lizenz führt er eine junge und motivierte Mannschaft, die sich im der Spitze etabliert hat und nach der Niederlage der letzten Woche nun wieder an das „Oben“ herankämpfen muss. Das Mittelfristziel ist für Allach durch einen kontinuierlichen Aufbau die richtige Basis zu schaffen, um sich dauerhaft in Bayerns höchster Spielklasse etablieren zu können.

Für diese Saison ist ein Platz im oberen Tabellendrittel angepeilt. Heraus ragt in der Truppe der Toptorschütze und Rückraum-Dirigent Dominik Hofmann, der aktuell auf Platz 2 der Torschützenliste liegt. Hofmann ist mit knapp 8 Toren pro Spiel der Dreh- und Angelpunkt des TSV Allach, den es auszuschalten gilt.

Federn lassen mussten die Allacher bislang nur gegen Top-Teams der Liga: Gegen Fürstenfeldbruck, Anzing und letzte Woche in Ottobeuren. Für beide Teams – Allach wie Simbach - gilt am Samstag: Wer das Spiel gewinnt wird sicher weiter vorne mitspielen und um den Relegationsplatz für die Bayernliga mitreden können. Die letzten Vergleiche gingen jeweils an die Heimmannschaft: Simbach gewann letzte Saison zuhause knapp mit einem Tor, auswärts hingegen behielt Allach die Oberhand und siegte klar. Mit entscheidend wird sein, von Anfang an hell wach

auf der Platte zu stehen und einen guten Start hinzulegen. Damit wird die

Einstellung für die Jungs um Kapitän Fabian Schwibach enorm wichtig sein. Einen

Fehlstart wie gegen Niederraunau kann man sich nicht erlauben. In Allach einmal

in Rückstand, wird es gegen die Mannen aus dem Münchner Nordwesten schwierig.

Personell müssen die Simbacher Kompromisse eingehen: Youngster Tobias Schimpf muss pausieren, jedoch wird nach überstandener Grippe und erfolgreichem Training Vitus Baumgartner wieder an Bord sein. Auch Thomas Klampfer wird den Kader wieder verstärken.

Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der

Eversbuschhalle (Eversbuschstraße 124, 80999 München)

Weihnachtliche Punkteteilung: Simbach kommt gegen Niederraunau (nur) zu einem Unentschieden  - 09.12.2018

 

Punkt verloren, Punkte gewonnen – wie bei vielen Remis weiß man zunächst nicht so recht, was man damit anfangen soll. Schließlich geht es nicht nur ums Dabeisein, sondern ums gewinnen. Diesmal sah man lange Gesichter auf Simbacher Seite – aber hauptsächlich ob des Zustandekommens in den letzten Sekunden. Denn

weitet man den Blick auf die gesamte Partie, muss man eigentlich mit einem

Zähler zufrieden sein und anerkennen, dass die Gäste zurecht auch einen mit

nach Hause nahmen.

Sicherlich ist bitter, dass Moritz Kornegger mit der Schlusssirene direkt vom Anwurf aus zum finalen 26:26-Ausgleich ins leere Simbacher Gehäuse traf, sicherlich hatte man sich schon als Sieger gewähnt, als Andreas Brand nur zwei Sekunden zuvor zum 26:25 eingeworfen hatte, sicherlich hätte dieser Moment für die Innstädter zum

Sieg reichen können – aber man muss auch sehen, dass es die einzigen Sekunden

im gesamten Spiel waren, in denen die Niederbayern auf der Siegerstraße

gefahren sind.

Die erste Hälfte war hartes Brot für die Zuschauer. Die Gastgeber agierten zaghaft bis neben sich stehend, wohingegen sich die Gäste höchst engagiert ins Getümmel

warfen. 1:5 stand es nach 10 Minuten, gar 2:10 nach 17 Minuten, in denen teils

pomadig und unkonzentriert wirkende Simbacher gegen einsatzfreudige Niederraunauer nicht den Hauch einer Chance hatten. Wie bereits gegen Altenerding wirkte die Abwehr wie löchriges Mauerwerk und der Angriff war darauf beschränkt, den Ball von A nach B zu schubsen. Bei 8 Toren Rückstand zückte TSV-Trainer Elmar Voll die Auszeit-Karte und nahm seine Jungs ins Gebet. Danach versuchten Kapitän Fabian Schwibach, der bislang auf der Bank ausharren musste, seine Mitspieler zu animieren und über Sanel Merdanovic und Denis Basagic mehr Druck aufzubauen – mit mäßigem Erfolg. 6 Treffer des Trios ließen die Simbacher bis zur Pause zwar auf 10:16 heran kommen, aber überzeugend wirkte die ganze Sache nicht.

Halbzeit. Man möchte gerne Mäuschen gewesenen sein, in der Simbacher Kabine. Die Fans hatten die Hoffnung auf Besserung – denn schlimmer konnte es kaum werden. Und siehe. Es wurde besser. Und wie. Nach dem 10:17 Treffer der Gäste direkt nach dem Wiederanpfiff legten die Simbacher los. Nicht wiederzuerkennen. Eine lauffreudige Abwehr setzte die Gäste unter Druck und überfallartig überbrückten

die Simbacher im Gegenstoß das Feld. Schimpf, Schachinger, Hennersberger – und

binnen nur 7 Minuten stand es plötzlich 16:17. Anschlusstreffer. Nun war Bewegung in der Hütte.

Jetzt versäumten die Innstädter aber, gegen verunsicherte Gäste den Sack zu zu

machen. Reihenweise scheiterten sie an sich selbst – und an Gäste-Keeper

Maximilian Jekle, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Offener Schlagabtausch.

Niederraunau setzte sich wieder auf 4 Tore bis 18:22 ab, Simbach kämpfte sich

wieder auf 23:25 heran. Dann bog die Partie in die letzten 3 Minuten ein.

Schachinger und Schwibach glichen für Simbach aus, Fabian Schwibach erobert für die Innstädter 30 Sekunden vor Schluss den Ball und sinkt zu Boden. Die

Unparteiischen unterbrechen das Spiel und vergeben, komplett unnötig, eine 2-Minuten Zeitstrafe gegen die Simbacher Bank. Elmar Voll setzt alles auf eine Karte, nimmt Torhüter Stefan Babisch vom Feld, um in Gleichzahl für den Sieg zu gehen - und dann siehe oben. Nach der einzigen Führung durch Andreas Brand, 2

Sekunden vor dem Ende, fällt der Ausgleich mit der Schlusssirene. Diskussion,

ob der Treffer gilt oder nicht, abwechselnd Freude und Enttäuschung in beiden

Lagern, bis der Schiedsspruch steht: Treffer zählt, 26:26, Unentschieden, aus.

Ob der Punkt nun gewonnen oder verloren ist, kann man nur im Kontext bewerten – und der tut weh: Allach verliert gegen Ottobeuren. Damit hat Simbach damit die Chance vertan, vor dem Spitzenspiel nächste Woche am direkten Konkurrenten aus München vorbei zu ziehen. Nutznießer ist Fürstenfeldbruck, die nach einem Sieg in

Haunstetten nun Allach und Simbach hinter sich lassen und Rang 2 hinter Anzing

einnehmen. Für die Simbacher wird es Zeit zur Pause, um körperlich nachzulegen

– aber davor steht noch der Gang nach Allach an.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl;

Feld: Erwin Scheff, Thomas Klampfer, Tobias Schimpf (3/3), Jonas Hennersberger (2), Andreas Brand (4/1), Sanel Merdanovic (2), Martin Kavka, Denis Basagic (7), Marius Schachinger (4), Julian Henzel, Tim Manthey (1), Fabian Schwibach (3)

Traditionsduell vor Weihnachten: Simbach empfängt Niederraunau - 06.12.2018

 

Zum letzten Heimspieltag in diesem Jahr erwartet Elmar Voll und die Jungs um Kapitän Fabian Schwibach noch ein besonderer Vergleich. Mit dem Traditionsclub aus Niederraunau gastiert zum Ausklang der Vorrunde noch ein starker Gegner in

Simbach.

Die Mannschaft von Trainer Udo Mesch hatte in dieser Saison mit personellen Problemen zu kämpfen und ein Auf und Ab zu durchlaufen: Gegen Schlusslicht Haunstetten taten sie sich enorm schwer und konnten nur mit Glück Punkte mitnehmen, das letztes Spiel zuhause gegen das Top-Team aus Ottobeuren haben die Raunauer überzeugend gewonnen. Dabei hat sich jedoch einer der beiden Toptorschützen, Mathias Waldmann, einen mehrfachen Fingerbruch zugezogen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Neben Waldmann ist Lukas Konkel für die meisten Treffer der Schwaben verantwortlich und führt die Liga auch in der Kategorie der meisten 7m-Tore an. Dazu kommt mit Maximilian Jekle ein starker Torhüter, der Spiele entscheiden kann und das in der Vergangenheit auch schon gegen Simbach unter Beweis gestellt hat.

Die Kontrahenten sind sich sehr ähnlich. Niederraunau ist wie Simbach ein

Traditionsverein, der zu meist aus Eigengewächsen besteht die in einer breit

angelegten Jugendarbeit ausgebildet werden. Nach dem

Ausflug in die Bayernliga vor zwei Jahren ist dies die zweite Saison für Raunau

in der Landesliga. Auf Simbacher Seite will man das Jahr auf jeden Fall erfolgreich ausklingen lassen und in heimischer Halle die Punkte sichern. Thomas Klampfer wird wieder zum Team stoßen und für die beiden letzten Spiele der Vorrunde den Kader verstärken.

Ansonsten wird dieselbe Mannschaft auf der Platte stehen wie noch in der

Vorwoche in Altenerding. Leider werden die talentierten Youngster Schimpf und

Baumgartner nicht dabei sein: Schimpf laboriert an einer Wadenzerrung und

Baumgartner kurriert noch einen schweren Infekt.

Gegenüber der Partie in Altenerding werden die Simbacher aber massiv an der Defensivleistung arbeiten müssen, wenn man etwas gewinnen will. Teamwork, Abstimmung und Laufbereitschaft und höchste Konzentration sind gefragt, um die von Trainer Elmar Voll geforderten 4 Punkte aus den letzten 3 Spielen vorzeitig einzufahren. Das spielerische Potential ist vorhanden - es muss nur auf die Platte gebracht werden.

Die letzten 4 Partien zwischen dem TSV Simbach und dem TSV Niederraunau konnten die Innstädter zwei Mal für sich entscheiden und dazu ein Remis in gegnerischer Halle einfahren. Nur einmal hatten die Raunauer die Nase vorn - leider zuhause in der Richard-Findl-Halle.

Anpfiff ist um 18.00 Uhr, zudem soielen um 14.00 bereits die Herren von Simbach II im Lokalderby gegen den SVW Burghausen II und um 16:00 Uhr die Damen von Jost Brand gegen den Kissinger SC.

Ergebnis souveräner als das Simbacher Spiel - 03.12.2018

 

Die Innstädter gewinnen die Auswärtspartie bei de SpVgg Altenerding mit 28:35 und schieben sich wieder einen Tabellenplatz nach oben, bleiben aber hinter dem punktgleichen Team aus Fürstenfeldbruck. Der TSV behält den Tabellenplatz 2 somit kurz vor Ende der Vorrunde, mit nur einem Punkt Abstand auf Allach, in Sichtweite!

Das Spiel in der Semptsporthalle begann überraschend flott, die Abwehrreihen beider Mannschaften betraf das zwar nicht, was dementgegen die Angriffsreihen mit schnellen Toren nutzten. Zu Beginn der fünften Spielminuten waren bereits 8 Treffer zu verzeichnen und es ging in ähnlichem Tempo voran. Simbach mühte sich in der Defensive sichtlich die Gastgeber unter Kontrolle zu bringen, jedoch streckenweise vergeblich. So legten die Innstädter zwar immer vor mussten aber postwendend stets den Gegentreffer verdauen! Bezeichnend die geringe Laufbereitschaft sowie Absprache in der Defensivreihe des TSV mit Ausnahme von den beiden Außen, Tim Manthey und Marius Schachinger, sowie Julian Henzel auf der halbrechten Position. Alle drei sorgten in den Anfangsminuten für Betrieb, hinten wie vorne, und die notwendigen Tore!

Die fehlende Konstanz der Hausherren war dann dafür verantwortlich dass die Simbacher kurzfristig auf einen 3-Tore Vorsprung erhöhen konnten. Es schien als wäre der Bann gebrochen und das Spiel nimmt seinen für Simbach positiven Verlauf. Unbeeindruckt von diesem Zwischensprint zogen die Gastgeber ein um’s anderer Tor nach und nutzten die Simbacher Defensivschwäche an diesem Tag. Nach knapp 20 Minuten die Niederbayern sogar auf der Kippe und Trainer Elmar Voll zog mit einem Team-Timeout bei Spielstand von 11:10 für die Bieber die Notbremse, es wurde noch eine Feinjustage vorgenommen nachdem bereits Denis Basagic seinen Platz für Andreas Brand räumen musste. Nun auch Sanel Merdanovic auf der Bank und Martin Kavka frisch auf der Platte. Es zeigte sich umgehend dass diese beiden Personalwechsel die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt waren.

Simbach im Angriff mit einem 7m-Wurf von Chris Schrädobler erfolgreich, Andreas Brand bringt im nächsten Zug den TSV wieder in Führung und der Doppelpack von Martin Kavka zeichnete wieder Entspannung in die Simbacher Gesichter. Wieder Brand und Kavka und ein 5 Tor Vorsprung war hergestellt. Es war die beste Phase des Spiels bei der sich auch die Abwehr agiler und konzentrierter präsentierte und folglich auch Stefan Babisch mehr Bälle zu fassen bekam. Altenerding wurde von den Innstädtern, kurz vor’m Pausentee, buchstäblich überrannt! Die nächsten drei Treffer in Folge lieferten wieder Marius Schachinger, Julian Henzel und Kapitän Fabian Schwibach. Innerhalb von gut 11 Minuten ab dem Team-Timeout bis Ende der ersten Halbzeit war die Torbilanz 2:9 für den TSV. Spielstand nun 13:19 und Seitenwechsel.

Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken gingen die Simbacher die zweite Halbzeit an. Und wie man sich nun denken kann wurde der Torreigen des TSV nicht weiter fortgesetzt, dafür wurden die Gastgeber „Sportsman-Like“ zur Aufholjagd gebeten. Nach zehn Minuten schwand die Tordifferenz auf 3 Zähler und hätte Martin Kavka nicht einen absoluten Sahnetag erwischt, wäre man zu diesem Zeitpunkt bereits im Rückstand gewesen. Bis dahin konnte Kavka mit 4 - von insgesamt 7 Treffern an diesem Tag - die Simbacher im Spiel und den Gegner auf Distanz halten. Altenerding mit Kampfgeist drückte noch mal auf’s Gas und erreichte mit den einfachsten Mitteln, wieder und wieder, zum Torerfolg zu kommen. Bevor Brand und Manthey wieder zählbare Entlastung für Simbach schufen, verkürzten die Bieber kurzzeitig auch auf 2 Tore. Der inzwischen für Stafan Babisch im Tor eingewechselte Leopold Petschl unterstützen erneut maßgeblich mit wichtigen Paraden. Ab der 45. Spielminute war die Messe dann nach den Treffern von Henzel und Manthey für die Gäste gelesen. Die Fehler auf Seiten der Hausherren häuften sich und Simbach nutzte die sich daraus ergebenden Chancen kaltschnäuzig, die Tordifferenz wuchs nun wieder stetig. Altenerding stellte die Abwehr noch mal offensiv, ein gefundenes Fressen für Denis Basagic, der Mann gegen Mann nur schwierig zu stoppen ist und in der Schlussphase dies noch unter Beweis stellen durfte. Endstand nach unnötig spannenden 60 Minuten 28:35 für den TSV Simbach.

In diesem Spiel hätte sich der TSV zwei Mal fast selbst an den Rand der Niederlage gebracht, man kann das Spiel in der Retrospektive als souveränen Pflichtsieg titulieren, gerechtfertigt aber nur durch die Tabellenplatzierungen beider Mannschaften, aber diese Leistung wird bei weitem nicht reichen wenn kommende Woche der TSV Niederaunau an den Inn kommt . Hier muss eine deutliche Steigerung der Abwehr sichtbar sein! Positiv kann noch ergänzt werden dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, ein Zeichen dass die spielerischen Anteile zunehmen.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Erwin Scheff, Hennersberger Jonas, Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (3), Sanel Merdanovic (1), Martin Kavka (7), Denis Basagic (5), Marius Schachinger (2), Julian Henzel (4), Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (6)

TSV Simbach gastiert in Altenerding - 30.11.2018

 

Nach der zur rechten Zeit kommenden einwöchigen Pause geht es für den TSV nun auswärts ran. Das spielfreie Wochenende wurde seitens der Innstädter für die Regeneration der verletzten oder angeschlagenen Spieler genutzt. Youngster Vitus Baumgartner kuriert noch eine Grippe, Einsatz fraglich, aber der Kapitän Fabian Schwibach wird nach seinem Bänderriss wieder 100%ig fit auf der Platte stehen.

Es geht jetzt in die finale Phase der Vorrunde: Der TSV hat vor Weihnachten mit Altenerding und Allach 09 zwei schwere Auswärtshürden vor der Brust, dazu kommt noch ein nicht zu unterschätzendes Heimspiel gegen Niederraunau. Diese drei Matches werden für den weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sein und darüber entscheiden, ob man Anschluss an die Spitzenplätze halten oder nur im oberen Mittelfeld mitspielen kann.

Die Gastgeber sind wie gesagt die sogenannten „Bieber“ von der Semptsporthalle. Das Team um das Trainer-Duo Nadi Oezdemir und Roland Stelzer rangiert aktuell auf Platz 9. Mit 8:12 Punkten und einer ausgeglichenen Bilanz aus den letzten 4 Spielen rangieren die Oberbayern im Mittelfeld der Liga, haben ab durch denkbar knappe Niederlagen wie z.B. Fürstenfeldbruck einige Punkte abgeschenkt. Das Potenzial der Gastgeber zeigt vielleicht am besten die Begegnung mit Ottobeuren: Dort dominierte Altenerding, verschenkten aber am Ende eine 8 Tore Vorsprung.Die Konstanz ist also der Schwachpunkt in der Truppe um den Bayernliga-Erfahrenen Top-Scorer Stephan Auerhammer, der in der Scorer-Liste Rang 5 einnimmt.

Für Simbach wird der Schlüssel zum Sieg dieses Mal in der Defensive liegen: Zwingt man die Gastgeber zu technischen Fehlern und unvorbereiteten Würfen, kann man die Oberhand gewinnen. Jedoch ist Vorsicht geboten: Der breite Kader von Altenerding ist konsistent und ermöglicht, über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo ohne großen Qualitätsverlust zu gehen. Damit bedarf einer guten kämpferischen Einstellung über die gesamte Spielzeit, um nicht unter die Räder zu kommen. Spielbeginn in Altenerding in der Semptsporthalle am Pretzener Weg 20 ist um 18:30 Uhr.

Für negative Nachrichten im Simbacher Lager sorgt hingegen Torhüter Max Findl: Zwischenzeitlich hat sich der Verdacht auf einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Außenminiskus im rechten Knie bestätigt. Damit ist ein weiterer Einsatz in dieser Saison ausgeschlossen – wir wünschen Max hier alles Gute aber vor allem einen vollständigen und reibungslosen Genesungsverlauf.

Das glückliche Ende: Simbach schlägt Dietmannsried-Altusried 29:28 (12:16) - 19.11.2018

 

In dieser Rückschau muss man mit dem Ende beginnen: 29:28 zeigt die Anzeigentafel in der Simbacher Richard-Findl-Halle, als Routinier Martin Kafka vom Anwurfpunkt den Ball sichert und die letzten Sekunden der Uhr herunter ticken lässt.

Eigentlich wäre hier vielleicht sogar ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis für dieses Match gewesen, aber diesmal war das Glück Elmar Voll und seinem Team hold und verhalf zum doppelten Punktgewinn und zumindest vorübergehend zu Rang 2.

Dabei starteten die ersatzgeschwächten Innstädter, bei denen Chris Schrädobler und Vitus Baumgartner ganz passen und Fabi Schwibach geschont werden mussten, mehr als mäßig.

0:3 hieß es nach wenigen Minuten, nachdem die robusten Gäste gegen geistig und körperlich behäbige Gastgeber gezeigt hatten, dass sie gerne die Punkte mit nach Hause nehmen würden.

Die Simbacher bekamen ihre Defensive nicht in den Griff und scheiterten im Angriff an der Dietmannsrieder Menschenwand und dem zugegebenermaßen gut disponierten Gäste-Torhüter.

Die Gäste aus dem Allgäu nutzen erste, zweite und dritte Welle nach Fehlern der Hausherren, um einfache Treffer für sich zu verbuchen.

Erst nach 10 Minuten konnten die Innstädter zum 4:4 ausgleichen. Bis zum 9:9 plätscherte die Partie vor sich hin, dann schienen die Simbacher müde zu werden:

Dietmannsried nutzte die Chance, sich Schritt für Schritt abzusetzen und den Gastgebern zunehmend den Schneid abzukaufen.

Mit einer deutlichen 12:16-Watschn mussten die Simbacher den Gang in die Kabine antreten.

"Das wird heute nichts mehr" munkelte man auf der Tribüne, zumal sich auch nach der Pause wenig änderte.

Einsatz und Wille waren da, aber die Innstädter wirkten nicht so, als würden sie noch die benötigte Schippe drauf legen können.

Aber unverhofft kommt oft: 17:21 hieß es in Minute 41, 8 Minuten später 23:22. Was war passiert?

 

Bundesjugendspiele

 

Leo Petschl war für Stefan Babisch ins Simbacher Tor gekommen und fügte sich gleich prächtig ein. Die zunehmende Sicherheit in der Hintermannschaft setzte ungeahnte Kräfte frei und beschleunigte das Spiel.

Damit war die Zeit der Simbacher Youngster angebrochen: Fast überfallartig schossen sie die Gastgeber zurück ins Leben.

Binnen Minuten trafen 4mal Scheff, 2 mal Schimpf und einmal Hennersberger, während hinten Leo Petschl Beton anrührte. 23:22 - auf Augenhöhe ging es in die Schlussphase.

Die Simbacher konnten den Sack aber nicht zu machen und es beginnt ein Wechselbad der Gefühle:

Freude, als der angeschlagene Kapitän Fabian Schwibach dreieinhalb Minuten vor dem Ende sein einziges Tor zur 27:26 Führung macht.

Bestürzung, als der aufopferungsvoll kämpfende Andreas Hillinger zwei Minuten vor dem Ende eine Zeitstrafe ausfasst und Simbach die Partie in Unterzahl zu Ende bringen muss.

Jubel, als Martin Kavka eine Minute vor den Abpfiff auf 28:26 erhöht.

Entsetzen, als mit Julian Henzel nur Sekunden später der nächste Simbacher vom Platz muss - nur noch 4 Simbacher gehen 6 Dietmannsrieder.

Bangen, als die Gäste durch Kreuzer 45 Sekunden vor dem Ende den Anschluss zum 28:27 erzielen.

Begeisterung, als Leo Petschl großartig eine Doppelchance der Gäste pariert.

Erleichterung, als Andreas Brand 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 29:27 erzielt.

Und dann? Nach dem erneuten Anschluss der Gäste zum 29:28 tippt Routinier Martin Kavka die letzten Sekunden herunter. Aus. Erlösung.

Ein Sieg mit einer ordentlichen Portion Glück in einer Partie, in der bis zuletzt jedes Ergebnis möglich und nachvollziehbar gewesen wäre.

Ein Spielverlauf, der nicht von handballerischer Qualität lebte, der aber an Spannung und Dramatik kaum zu toppen sein dürfte und den Zuschauern alles gab, was der Handballsport zu bieten hat.

Damit klettert der TSV - zumindest bis zum Sonntag - auf Tabellenrang 2 und freut sich über starke Auftritte der Youngster und einen prächtigen Einstand von Leo Petschl - welcome back!

 

Für Simbach:

Stefan Babisch, Leo Petschl, Andy Hillinger (3), Erwin Scheff (7), Tobias Schimpf (3), Jonas Hennersberger (2), Andy Brand (4), Sanel Merdanovic (3), Martin Kavka (2), Denis Basagic (1), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (1), Tim Manthey, Fabian Schwibach (1)

Verletztenmisere hält an: TSV erwartet Dietmannsried / Altusried - 16.11.2018

 

Aktuell liegt der TSV Simbach auf Tabellenplatz 5, punktgleich mit TuS Fürstenfeldbruck II und dem TSV Herrsching. Grund dafür ist die Niederlage vom vergangenen Wochenende, wo eine TSV-Rumpftruppe in Herrsching gekämpft hat, aber wieder einen personellen Nackenschlag einstecken musste.

Jedoch ist die Tuchfühlung zur Spitze nicht abgerissen:

Bei einem Sieg könnten die Mannschaft von Trainer Elmar Voll sogar auf Platz 2

vorrücken, aber die Voraussetzungen dafür sind schwierig: Max Findl wird nach

der schweren Knieverletzung am letzten Spieltag in Herrsching länger ausfallen.

Diese große Lücke wird akut Leopold Petschl schließen, der sich ob der

Personalmisere bei den Innstädtern sofort bereit erklärt hat, wieder am

Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen: Bereits am kommenden Wochenende wird

der ehemalige Goalie der Simbacher Zweiten neben Stefan Babisch auf der Platte

stehen.

Kapitän Fabian Schwibach laboriert noch an seinen Bänderriß am Knöchel. Ein Einsatz wäre äußerst wünschenswert, jedoch eher unwahrscheinlich. Mit Hinblick auf den Rest der Saison wird man in der Begutachtung der Situation nach dem Abschlusstraining auch sorgfältig abwägen müssen. Als Backup wird sich TW-Trainer Andreas Hillinger wieder bereit halten.

Positiv hingegen ist, dass Martin Kavka und Jonas Hennersberger wieder dabei

sein werden. Dazu kommen auch wieder die Youngster aus der A-Jugend Tobias

Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff.

Aber es liegt ein schweres Stück Arbeit vor Elmar Voll und den Seinen: Die Gäste und Schützlinge von Trainer-Duo‎ Christian Hutner und Patrick Haas zeigten zuletzt ansteigende Form. Aus den letzten beiden Allgäu-Derbys hat das Team um Toptorschützen Michael Feigele 3 Punkte geholt:

In der letzte Woche zuhause gegen Ottobeuren ein Remis, vor zwei Wochen

gegen Immenstadt einen Sieg. Der aktuelle Tabellenplatz 11 zeigt auch nicht das

Leistungsvermögen dieser körperlich starken Truppe – so wird sich der TSV auf

einen heißen Tanz einstellen dürfen.‎ Anpfiff ist am Samstag den 17. November

um 18.00 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Bereits um 11:15 empfängt die weibliche D-Jugend des TSV Simbach zum Lokalderby den TV Altötting, danach um 12:45 tritt die ‎männliche D-Jugend gegen den gleichen Gegner an. Die Landesliga-Time beginnt um 16:00, wenn die Damen des TSV Simbach im Spitzenspiel der Landesliga Süd gegen den Tabellennachbarn und Drittplatzierten TSV Vaterstetten auflaufen.

Beide Teams sind punktgleich und nur durch 2 Tore Differenz getrennt, wobei

Simbach Vorteile in der Offensive hat, die Vaterstettener aber die robustere

Defensivabteilung stellen.

Niederlage in Herrsching kostet Simbach Platz 3 - 11.11 2018

Max Findl muss mit Knieverletzung vom Platz

 

Es war das erwartet schwere Spiel für den TSV beim Ligakonkurenten am Ammersee. Trotz mehrmaligem Rückstand kämpften die Innstädter, konnten aber mit dem Ersatzkader das Tempo nicht mitgehen und machten sich das Leben durch überhastete Abschlüsse schwer.

Die Mannschaft von Trainer Elmar Voll geriet zu Beginn schnell mit 3 Toren in Rückstand.

Bereits in der elften Spielminute zückte Voll die grüne Karte zum Teamtimeout.

Diese kurze Pause war die Gelegenheit für einen Reset, was bereits zwei Minuten

später zu einem ausgeglichenen Spielstand verhalf. Maßgeblich an der Aufholjagd

beteiligt war zu diesem Zeitpunkt Torhüter Max Findl, der Zug um Zug die Bälle

von Herrsching parierte. Den ersten Führungstreffer für Simbach, eingeleitet

wieder von Findl durch einen Steilpass, erzielte Tim Manthey. Die Niederbayern

gewannen immer mehr die Oberhand, wurden aber durch die Nr. 10 aus Herrsching,

Nicholas Emmrich, durch schnelle Rückraumtore stets ausgebremst. Andreas Brand

stellte nach schönem Anspiel von Merdanovic auf die erste, und leider einzige,

2-Tore-Führung für Simbach. Trotz zahlreiche vergebener Chancen machte es den

Anschein dass der ersatzgeschwächte Kader nicht nur gut mithalten kann.

Herrsching rang um Struktur was sich deutlich an der in Minute 20 vergebenen Doppelchance zeigte, Max Findl glänzend, erst der unmittelbar dritte Wurf auf das Simbacher Gehäuse brachte die Simbacher aus dem Tritt. Torwart Findl lag am Boden und hielt sich schmerzverzehrt das Knie - Ende nach 20 Minuten. Es war das selbe Knie an dem er schon einmal einen Kreuzbandriss kurierte. Für eine erste

Diagnose war es noch zu früh, aber es muss wohl mit einem längeren Ausfall

gerechnet werden. Ein extrem bitterer Schlag für Max Findl und ebenso für das

Team der Innstädter. Das Vorhaben ohne Verletzungen aus Herrsching nach Hause

zu reisen war ab diesem Moment ebenso dahin wie die Führung des TSV.

Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren wieder Spiel und Ergebnis für sich

gestalten. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff übernahmen die Mannen von Armin

Herle wieder die Führung und bauten diese mit einem Kempa-Trick auf drei Tore

aus. Simbach trat, immer noch geschockt von Findl’s Ausfall, den Gang zu Kabine

an.

Nach dem Wiederanpfiff dann der erste Einsatz von Andreas Friese, der für Andreas Hillinger am Kreis nach nur 15 Sekunden in der zweiten Halbzeit den ersten Treffer

markierte. Friese im Wechsel mit Lukas Monz der durch aggressive Verteidigung

die Defensive sichtlich belebte. Die Gäste kämpften und hatten auch die

Möglichkeit zum 15:14 Anschlusstreffer. Leider blieb es bei der Möglichkeit und

Herrsching stellte im Anschluss die 3-Tore-Führung wieder her. Auch Torhüter

Stefan Babisch bekam immer mehr Zugriff auf die Partei und konnte mehrmals

einen noch höheren Rückstand verhindern.

Trotzdem schwanden die Kräfte beim Simbacher Team was sich sowohl in der Abwehrarbeit aber auch in der nachlassenden Ordnung im Angriff zeigte. Zu viele

unvorbereitete Würfe auf den Kasten der Herrschinger und nachlassende

Rückwärtsbewegung verhalfen den Hausherren nach einem abgefälschten Ball zur

ersten 4-Tore-Führung. Herrsching erkannte die Situation und war mit breitem

Kader in der Lage das Tempo hoch zu halten. Simbach konnte dem nichts

entgegensetzen und musste zusehen wie die Tordifferenz anwuchs. Joker Marius

Schachinger setzte in der Schluss-Viertelstunde noch mal läuferische Akzente

und konnte mit seinem Doppelpack auch eine höheren Abstand verhindern. Fünf

Minuten vor dem Ende ergab sich noch mal die Chance auf 3 Tore zu verkürzen,

jedoch war der Ball nicht mehr gewillt ins Netz zu gehen und die letzte Chance

für Simbach eine Wende herbeizuführen war dahin. Herrsching schraubte das

Ergebnis noch auf eine 6-Tore-Führung bevor die Unparteiischen und die

Schlusssirene das Spiel beim 26:20 beendeten.

Engagement kann man dem Simbacher Team nicht absprechen, es wurde gefightet bis zum Schluss. Es war einen unnötige Hektik mit der sich die Gäste das Leben selbst schwer gemacht haben. Man hätte das Match sicher offener gestalten können, aber um Zählbares vom Ammersee mitzunehmen muss man nicht nur nominell einen vollen Kader mitbringen. An dieser Stelle noch mal einen großen Dank an die

Junggebliebenen die sich das TSV Trikot noch mal überzogen und voller Elan ihr

Können erneut unter Beweis stellten: Lukas Monz, Andreas Hillinger, Andreas

Fries und Thomas Schmidtke.

Kommende Woche geht es dann wieder zuhause um wichtige Punkte, Dietmannsried/Altusried wird die Reise an den Inn antreten. Die Mannschaft rangiert nach diesem Wochenende auf dem 7. Tabellplatz und versucht die Abstiegsränge hinter sich zu lassen.

Auf heimischer Seite wird sich die Personalsituation dann wieder etwas

entspannt haben. Es werden nicht nur die verletzungsbedingt geschonten

A-Jugendlichen wieder mit von der Partie sein, auch die aus beruflichen Gründen

fehlenden Spieler werden wieder zum Kader stoßen.

Den Verletzten wünschen wir rasche und vollständige Genesung, allen voran Max Findl und Fabian Schwibach. Schwibach wird voraussichtlich nach überstandenen Bänderriß wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.

Zu guter Letzt noch eine Dank an die mitgereisten Fans sowie der Damenmannschaft die die Simbacher Jungs lautstark unterstützten!

Mit Allstar-Team zum Ammersee: Simbach reagiert auf  Verletzten-Misere kommt aber mit vollem Kader - 11.11.2018

 

Nach der Heim-Partie gegen Dachau hat sich die Personalsituation

beim Tabellendritten massiv verschlechtert: Nur noch eine gute Hand

unverletzter Feldspieler stehen Simbachs Cheftrainer Elmar Voll zur Verfügung,

wenn es am kommenden Wochenende nach Herrsching geht. Vor diesem Hintergrund wurde noch Anfang der Woche beidseitig nach einem Ersatztermin

gesucht,‎ leider vergeblich, aber a‎n dieser Stelle ein ausdrücklicher

Dank an die Abteilungsführung von Herrsching für das offenen Ohr.

Mit der Mannschaft von Trainer Armin Herle und Co-Trainer Conny

Herz wartet erneut ein robustes Team auf die Innstädter. Herrsching hat sich

seit Jahren in der Landesliga etabliert, verfügt über einen breiten,

ausgeglichenen Kader und ein solides Spielniveau. Heraus stechen der Toptorschütze Sebastian Kircher sowie der 7-m Spezialist: Fabian Sörensen. Ihre

Leistungsstärke und ansteigende Form haben die Herrschinger bewiesen: Aus den

letzten drei Spielen schlagen zwei deutliche Siege gegen TV Immenstadt und TSV

Haunstetten II sowie ein Remis beim TSV Ottobeuren zu Buche.

Inzwischen hat sich die Anzahl der einsatzfähigen‎ Spieler wieder leicht erhöht, u. a. wird Sanel Merdanovic und TW Stefan Babisch wieder auf der Bank platznehmen, beide aber nicht 100% fit und eher als Backup für denErnstfall geplant. Eine Auffüllung des Kaders mit den Simbacher Herren 2 kann nicht stattfinden, da diese ihr Auswärtsspiel beim MTV Ingolstadt II bestreiten. Entgegen den Erwartungen ‎wird auch wird keiner der Youngster aus der A-Jugend mit von der Partie sein. Trotzdem werden die Niederbayern mit einer nominell voll besetzten Mannschaft an den Ammerseereisen.

Solch ungewöhnliche Zeiten erfordern dann auch ungewöhnliche

Maßnahmen: Nachdem letzte Woche bereits Manager Wolfgang Münzer auf der Bank Platz genommen hatte, wird Lukas Monz seine bisher einjährige Handballabstinenz unterbrechen und mit seinem nun schon vierten Comeback den Kader verstärken.

Ebenso wird Ex-Coach der Herren, Andreas Friese – vielen noch besser bekannt

als Andreas Röß - nach 7 Jahren für den Verletzten Kapitän Fabian Schwibach

wieder als Aktiver auf der Platte stehen.

Oldcomer Nummer 3 ist Thomas Schmidtke - aus sportlicher Sicht

wahrscheinlich die schillerndste Personalie im Simbacher Notfallplan. Nach

seiner Laufbahn im Handball war Schmidtke in den vergangenen Jahren als

Quarterback der TSV Kirchdorf Wildcats in der 1. und 2. Bundesliga erfolgreich

unterwegs. Wer aber denkt, das wäre schon alles, was die Innstädter zu

bieten haben, hat falsch gedacht!‎ Auch der ehemalige Kreisspieler der

Simbacher Ersten, Andreas Hillinger, wird dieses mal wieder Feldluft

schnuppern.

Was hier sehr spaßig anmuten mag und sich fast wie eine Geschichte zum 1. April liest, hat aber einen bitterernsten Hintergrund: Die Marschroute für dieses Spiel ist klar „keine weiteren Verletzungen“, das Ergebnis ist hier nachrangig. Eine Niederlage wäre kein Beinbruch, auch wenn die Innstädter sicher Boden im Rennen um die Spitzenplätze in der Liga verlieren.

Hier bereits ein großer Dank an alle Junggebliebenen, die sich

die neue Uniform noch mal überstreifen und am 9. Spieltag ihren Handball-Mann

stehen. Den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung, um die Erfolgsserie

des TSV bald fortsetzen zu können.

Arbeitssieg: Simbach schlägt Dachau 28:26 - 05.11.2018

 

Der Samstagnachmittag schien ganz gut zu laufen: Die Simbacher Damen hatten gerade ihr Spiel gewonnen, Manager Wolfgang Münzer hatte zur Freude der Zuschauer als Ersatz-Goalie auf der Auswechselbank Platz genommen und die Herren, die zwar auf Top-Scorer Sanel Merdanovic, Marius Schachinger und Max Findl verzichten mussten, fanden einen guten Zugang und lagen nach den Doppelpacks von Tim Manthey und Andreas Brand schnell 4:2 in Front.‎ Dann aber nahm der Nachmittag eine ganz andere Wendung. Die Simbacher verloren schlagartig ihre Linie: Zu wenig Bewegung ohne Ball gegen eine offensive-Gäste-Abwehr und leichtfertige Ballverluste ermöglichten den Gästen 6 Treffer in Serie.‎ 4:8 und Simbach stand mit dem Rücken zur Wand. Ohne die ordnende Hand von Merdanovic fanden die Gastgeber keinen Weg in die Partie und liefen ständig einem 4 Tore Rückstand hinterher.

Mit zunehmender Dauer schienen zudem dem Simbacher Mini-Kader auch die Kräfte zu schwinden, zumal die Gäste eine mehr als robuste Gangart an den Tag legten. Bei 12:15 pfiffen die Unparteiischen zur Halbzeit, auf den voll besetzten Rängen im Rund der Richard-Findl-Halle breitet sich ein ungutes Gefühl aus. Zu weit weg schien die Leistung des Heimteams von dem, das für eine Wende nötig war.‎ Nach dem schwachen ersten Durchgang verlief auch der Start in Hälfte zwei nicht besser: Die Hausherren kamen nicht in Tritt und die Gäste richteten sich beim 16:20 schon auf einen Auswärtssieg ein. Aber die Mannschaft von Trainer Elmar Voll ließ die Köpfe nicht hängen und stemmte sich beherzt gegen die drohende Niederlage. Stefan Babisch parierte von einem Moment auf den anderen alles, was in Richtung des Simbacher Gehäuses kam, die Youngster Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf sowie der schnelle Denis Basagic setzten sich zunehmend besser gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste durch und Routinier Chris Schrädobler schraubte einen Strafwurf zum 20:20 in die Maschen.‎ Ein Ruck ging durch die Mannen um den angeschlagen Kapitän Fabian Schwibach, die scheinbar begannen, zweite ‎Luft zu atmen. Es gab wieder ein Spiel!Martin Kavka, der zuletzt nur als Backup fungierte, machte zusammen mit Fabian Schwibach in der Defensive Betrieb und übernahm auch in der Offensive zunehmend mehr Verantwortung. Sein Treffer zum 21:20 nach einer Dreiviertelstunde bedeutete die erste Führung der Hausherren seit der 10. Spielminute. Damit schien endgültig eine Last abgefallen zu sein: Während die Gäste nun immer mehr die Konzentration verloren und mit überhasteten Abschlüssen und übermotivierten Aktionen in Hektik verfielen, kamen die Simbacher in den Flow. Basagic, Kavka und Schrädobler stellten auf 26:22 und Tobias Schimpf netzte zum entscheidenden 28:24 ein. Die Gäste konnten in den Schlussminuten noch auf 28:26 verkürzen, aber der Sieg für die Simbacher war bereits eingetütet.

Wenig glanzvoll, aber mit einer Energie- und Willensleistung drehen die Innstädter binnen 15 Minuten eine Partie, die rund 350 Zuschauern zwar nicht die handballerischen Highlights, dafür aber nervenzerreißende Unterhaltung bot. Mit nun 13:3 Punkten bleiben die Innstädter als Dritter auf Tuchfühlung zum Spitzen-Duo, bei dem im direkten Duell Anzing (16:0 jetzt Punkte) gegen Allach (jetzt 14:2 Punkte) die Oberhand behielt.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Wolfgang Münzer; Feld: Vitus Baumgartner (5), Tobias Schimpf (3), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2/2),‎ Andreas Brand (5), Marin Kavka (4), Denis Basagic (4), Julian Henzel, Tim Manthey (3/1), Fabian Schwibach (2).

Konzentration gefragt: Simbacher Handballer empfangen Dachau - 01.11 2018

 

Die Konzentration hoch zu halten wird der erste Schritt zum Erfolg sein, wenn der aktuelle Tabellendritte aus Simbach den Tabellenvorletzten aus Dachau empfängt.

Die Dachauer Stadtwaldherren des Trainer-Duos Marc Thieme und Wolfgang Deichl konnten bislang nur 2:12 Punkte einfahren – allerdings muss man konstatieren, dass sie eigentlich immer nah dran waren: 2 Tore Differenz gegen Altenerding, 2 Tore gegen Ottobeuren, 3 Tore gegen Immenstadt – der ASV Dachau könnte mit ein bisschen Glück deutlich besser dastehen und entspannt im Mittelfeld der Liga seine Kreise ziehen.

Die Hauptprotagonisten bei den Gästen sind ihr aktueller Toptorschütze Matthias Fuchs und der Rechtsaußen und 7m-Spezialist Ferdinand Hauß – beide sehr torgefährlich und somit auf dem Radar der Innstädter.

Damit sollte den Mannen von Trainer Elmar Voll klar sein, dass es ein fataler Fehler wäre, den Gast zu unterschätzen: Rein aufgrund des Tabellenstandes wurde noch kein Spiel gewonnen und der TSV hatte zuletzt in der vergangenen Spielzeit viele unliebsame Erfahrungen mit den Hinterbänklern zu machen.

Personell kann der Simbacher Chef-Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen: Julian Henzel wird sein erstes Heimspiel diese Saison bestreiten und auch Chris Schrädobler wird nach überstandener Grippe wieder zum Kader stoßen. Auch die sie Youngster Tobias Schimpf und Vitus Baumgartner werden wieder dabei sein. Verzichten muss Elmar Voll auf Marius Schachinger sowie auf Torhüter Maximilian Findl, der beruflich verhindert ist.

So ist angerichtet für ein gutes Handball-Wochenende, Anpfiff  für die Herren ist um 18.00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Bereits um 14:00 empfängt die weibliche A-Jugend die HSG Freising-Neufahrn und um 16:00 kommt es zum ersten Kräftemessen zwischen Simbach und Dachau, wenn die Damen von Trainer Jost Brand und Sabine Monz auflaufen.

TSV Simbach setzt sich im Endspurt mit 26:22 durch - 31.10.2018

 

Eine packende Partie lieferten sich der TSV Ismaning und der TSV Simbach in der Handball-Landesliga Süd, wobei sich die Innstädter erst in den letzten zwölf Minuten entscheidend zum 26:22-Sieg durchsetzen konnten. Damit untermauerten Fabian Schwibach und seine Teamkollegen den dritten Tabellenplatz.

Lange Zeit verlief die Begegnung beim Bayernliga-Absteiger ausgeglichen. Simbach ging zwar mit 2:0 in Führung, konnte sich aber nie mit mehr als zwei Toren absetzen. Immer wieder gelang den Hausherren der Ausgleich. Nach dem 13:13 zur Halbzeit ging es bis zum 20:20 ausgeglichen weiter. Dann gelang es den Simbachern mit einem schier unfassbar haltenden Max Findl im Tor, Fangquote über 80 %, sowie den Treffern von Merdanovic, Kavka, Manthey und Schachinger den entscheidenden Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Eigentlich wäre Findl nach einem brachialen Kopftreffer gar nicht mehr zum Einsatz gekommen aber durch die rote Karte für TW Stefan Babisch 15 Minuten vor Spielende gab es keinen anderen Weg, der aber an diesem Abend gezwungener Maßen genau der richtige war! Am Ende stand dann ein 26:22-Erfolg zu Buche

 

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Sanel Merdanovic (5), Tim Mathey (5), Denis Basagic (4), Martin Kavka (3), Marius Schachinger (3), Fabian Schwibach (2), Jonas Hennersberger (2), Thomas Klampfer, Andreas Brand

Siegesserie hält auch gegen HT München - 29.10.2018

 

Am Sonntag  28.10.18 ging es für sie männliche A-Jgd nach München zum Spiel gegen HT München.

Mit 30:27 gewann man zum 4. Mal im 4.Spiel dieser Saison und bleibt als einzige Mannschaft ungeschlagen.

Dabei standen die Vorzeichen nicht besonders gut. Mit Vitus Baumgartner, Sebastian Reichinger und Christoph Simböck fehlten gleich 3 Spieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt. Die verbliebenen Jungs ließen deren Fehlen jedoch bald vergessen. Mit hohem Einsatz und einem unbändigen Siegeswillen kämpften sie wirklich vorbildlich. Die Abwehr stand sehr gut, man packte konsequent zu, half seinem Nebenmann gut aus und zwang, den bis dato stärksten Gegner, zu Abschlüssen aus dem Halbfeld. Im Angriff machte man es sich selbst schwer. Man agierte zu ungeduldig, schloss überhastet und teilweise unvorbereitet ab. Zudem ließ die Chancenauswertung auch zu Wünschen übrig. Zu häufig scheiterte man an dem starken Torhütergespann von HT München. Das verhinderte, dass das Spiel bereits  frühzeitig zu Gunsten unserer A-Jugend kippte. So hatte man beim Stand von 12:8 kurz vor der Halbzeit mehrfach die Gelegenheit auf 5 Tore davon zu ziehen, versäumte dies jedoch teilweise fahrlässig und so wechselte man mit 13:11 die Seiten. In der 2. Halbzeit zollte man dem hohen Tempo und dem körperlichen Einsatz Tribut, sodass das Spiel stets knapp blieb. Der Gegner konnte aber stets mit 1 bis 2 Toren auf Distanz gehalten werden. Kurz vor Schluss versuchte es  HT München noch mit einer Manndeckung unserer Rückraumspieler. Die verbliebenen Spieler bewegten sich sehr gut und fanden immer wieder den freien Mann. So gewann man am Schluß verdient mit 30:27. Aus einer homogenen Mannschaft stach diesmal Andreas Neigum heraus, der auf der ungewohnten Rückraumposition am Ende 9 Treffer zum Sieg beisteuerte.

München Wochen gehen auswärts weiter: Simbach reist nach Ismaning - 25.10.2018

 

Nach dem Sieg gegen die HT München aus dem Münchner Süden geht es für die Handballer des TSV nun auswärts in den Münchner Norden, Gegner diese Woche: Der TSV Ismaning.

Ismaning ist in der letzten Saison mit 11:41 Punkte als Tabellenletzter aus der Bayernliga abgestiegen und hat von den Absteigern – Ismaning, Allach, Anzing und Ottobeuren – bislang den schwersten Start in die Landesliga gehabt. Von den bislang 6 Spielen diese Saison haben die Münchner 3 gewonnen, als Verlierer mussten sie in den Partien gegen Allach, Ottobeuren und den Aufsteiger Fürstenfeldbruck II vom Platz. Mit 6:6 Zählern rangieren die Mannen um Trainer Rudi Heiss, der nach dem Abstieg Thomas Eck beerbt hat, auf Rang 10 und hinken ihren eigenen Ansprüchen und dem Aufwand etwas hinterher: Das Betreuerteam der Herren besteht aus - Sage und Schreibe - 11 Personen, vom Athletiktrainer, Torwarttrainer bis zum Physiotherapeuten und Teamarzt ist alles in doppelter Ausführung vorhanden – damit muss das Ziel die schnellstmögliche Rückkehr in das bayerische Handball-Oberhaus heißen. Toptorschütze der „Isis“ ist Dominik Langer. Der wurfgewaltige Rechtshänder belegt aktuell Rang 8 der Torschützenliste und hat in 5 Spielen 31 Feldtore erzielt.

Simbach wird sich strecken müssen, um Zählbares mitzunehmen – zumindest wird mehr Konzentration gefordert sein, als letzte Woche zuhause gegen Unterhaching.

Personell kommen die Innstädter schwer auf die Beine: Youngster Erwin Scheff ist verletzt. Gerissene Außenbänder‎ im Training letzte Woche bedeuten mindestens 4 Wochen Pause. Auch das Comeback von Julian Henzel verzögert sich weiter: Im Training hat sich der Linkshänder erneut eine Verletzung am Daumen zugezogen, ein Einsatz ist mehr als fraglich.‎ Trotzdem ist Erklärtes Ziel, dem Bayernliga-Absteiger 2 Punkte in der heimischen „Hölle Süd“ abzuluchsen und als Sieger nach Simbach zurück zu reisen.

Schwerer als nötig: Simbach siegt mit viel Aufwand gegen Haching - 20.10.2018

 

Erleichterung im weiten Rund der Simbacher Richard-Findl-Halle, als die beiden Unparteiischen Yannick Haas und Sebastian Wilken gegen 19:40 Uhr zum Spielende pfiffen. 27:24 für die Innstädter stand auf der Anzeigentafel - und damit ist bereits auch das Wichtigste gesagt: 2 weitere Punkte und Tuchfühlung zur Tabellenspitze, nach einem Spiel, in dem die Innstädter Vieles hätten einfacher haben können.

Verheißungsvoll lief der erste Durchgang: Zwar konnte Julian Henzel nach dem Abschlusstraining nicht zum Comeback auflaufen und auch Chris Schrädobler war nur für Strafwurf-Einsätze zu haben, dafür aber konnte Kapitän Fabian Schwibach trotz seiner Blessuren aus dem Anzing-Match spielen. Eine wichtige Personalie, denn am Ende standen für den Simbacher Kapitän nicht nur 7 Treffer auf dem Zettel, sondern auch eine hervorragende Abwehrleistung, die im Laufe der Partie enorm wichtig sein sollte. Aber der Reihe nach: Simbach begann schwungvoll, die Hintermannschaft sicher, der Angriff um die Achse Merdanovic, Basagic und Schwibach zu flink für die Defensive der Münchner Gäste. Schnell führten die Innstädter mit 8:4 nach einer Viertelstunde, nach 25 Minuten netzte der schnelle Denis Basagic zum sicheren 14:7 ein. Ein entspannter Handball-Abend schien seinen Lauf zu nehmen. Die Gäste hielten jederzeit kämpferisch toll dagegen, hatten jedoch spielerisch keine Mittel, die Gastgeber zu gefährden. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit schlich sich jedoch der Schlendrian auf Simbacher Seite ein. Vermutlich wurden die Beine der Protagonisten etwas müde, denn nun konnten die Gäste Tor um Tor aufholen, während den Innstädtern der Erfolg versagt blieb. 14:10 nur noch der Zwischenstand, als die beiden Schiedsrichter zum Pausentee pfiffen.

Nach dem Seitenwechsel reagierte Simbachs Trainer Elmar Voll und entlastete seine erste Sechs durch Martin Kavka und die beiden Youngster Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf, die gefällig kombinierten, aber der Faden war irgendwie gerissen. Ohne die erleichternden Torerfolge sahen die Simbacher nun Haching auf dem Vormarsch und sich selbst zunehmend mit dem Rücken zur Wand: Nach 40 Minuten stand es 18:17 und die Gäste hatten mehrfach die Möglichkeit, auszugleichen, zumal Simbach am Samstag die besten Chance auf einfache Tore durch schnelle Gegenstöße großzügig liegen ließ. In dieser Phase rettete Torhüter Stefan Babisch den Simbachern aber mit tollen Paraden das Fell und Fabian Schwibach und Tim Manthey trieben die Kollegen an, mit vollem Einsatz dagegen zu halten. Durch die Abwehr gestärkt konnten die Routiniers Schrädobler und Merdanovic für die Simbacher wieder auf 20:17 stellen und dem Spiel mehr Halt geben. Die Gäste versuchten auch mit Manndeckungen gegen die Simbacher Rückraumspieler alles, das Blatt doch noch zu wenden und das Spiel steuerte auf eine hektische Endphase zu. Erst als Sanel Merdanovic einen Strafwurf locker am Gästekeeper vorbeidrehte und auf 26:22 stellte, war das Spiel entschieden. Simbach gewinnt mit 27:24 verdient, aber mit mehr Aufwand, als nötig - und nächste Woche steht mit dem Bayernliga-Absteiger TSV Ismaning das nächste Münchner Team auf dem Plan.

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Max Findl; Feld: Vitus Baumgartner (1), Tobias Schimpf (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (5/4), Andras Brand, Sanel Merdanovic (6/1), Martin Kavka, Denis Basagic (4), Marius Schachinger, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (7)

Herren 1 - 19.10.2018

Öfter mal was Neues: TSV empfängt HT München

 

Nach der bitteren Niederlage gegen Spitzenreiter Anzing am letzten Wochenende geht es für die Simbacher Handballer nun gegen einen völlig neuen Gegner – zumindest auf dem Papier. Mit dem HT München – wobei HT für Hachinger Tal steht – gibt ein formal neues Team seine Visitenkarte in Simbach ab. HT ist die Nachfolge der SpvGG Unterhaching und hat folglich eine auf den ersten Blick nicht erkennbare, aber sehr lange Handball-Tradition. Die beiden Bayern- und Regionalliga-Urgesteine aus Unterhaching, Johannes Borschel und Gregor Christoforis, ehemals herausragender Kreisläufer sowie ein Spitzen-Spielmacher, sind für die Mannschaft verantwortlich, in der die Topscorer Michael Epp im Rückraum und Alexander Schulze am Kreis heraus ragen. Die Münchner haben 2 der letzten 3 Partien gewonnen, letzte Woche aber deutlich eine Abfuhr gegen Ottobeuren erlitten.

Für Simbach ist es wichtig, nun mit einem Doppelpunkt gegen die an Rang 10 gelisteten Gäste Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu halten. Personell gibt es allerdings Sorgen bei den Innstädtern: Thomas Klampfer ist beruflichen verhindert, Kapitän Fabian Schwibach ist angeschlagen. Eine Verletzung am linken Ellenbogen aus dem Match gegen Anzing macht seinen Einsatz unsicher. Damit müsste ihn Andreas Brand am Kreis ersetzen. Bei Julian Henzel ‎wird das Abschlusstraining zeigen ob er nach seiner langen Verletzungspause wieder einsatzbereit sein wird. Henzel hatte sich im Pokalspiel Ende Juli gegen SV Wacker Burghausen die Mittelhand gebrochen und konnte seither kein Spiel bestreiten - es wäre somit der erste Einsatz für ihn in dieser Saison.

Anpfiff ist um 18:00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Der Landesliga-Spieltag Simbach – München startet bereits um 14:00 mit der männlichen A-Jugend des TSV Simbach, die den TSV Schleißheim zu Gast hat. Um 16:00 treffen die Landesliga-Damen ebenfalls auf die HT München.

DieGrenzen aufgezeigt bekommen - 15.10.2018

 

Handball-Landesliga Süd: TSV Simbach unterliegt imSchlager gegen SV Anzing klarmit 17:25

Große Enttäuschung und Ernüchterung beim TSV Simbach! Im Schlager der Handball-Landesliga Süd musste das Team von Trainer Elmar Voll gegen den SV Anzing eine unerwartet deutliche 17:25 (9:10)-Niederlage hinnehmen. Entscheidender Faktor – je nach Sichtweise: Auf der einen Seite bei den Einheimischen die eklatante Abschluss-Schwäche, auf der anderen Seite beim Bayernliga- Absteiger ein alles überragender TMLucas Scharder. „Das haben wir uns natürlich völlig anders vorgestellt. 14 Hundertprozentige vergeben und drei Siebenmeter nicht verwandelt, da kannst du einfach nicht gewinnen“, machte Trainer Elmar Voll die katastrophale Tor-Ausbeute als größtes Defizit aus, „aber ich bin auch mit der Abwehrarbeit überhaupt nicht einverstanden. Die ganze Einstellung hat nicht gepasst. Vieles zu lasch, zu langsam, zu pomadig. InOttobeuren – da haben alle gebrannt.“ Dass es amEnde so klarwerden würde, das kam selbst für Gäste- Coach HubertMüller etwas unerwartet, denn „ich wusste zwar schon, dass wir gut drauf sind, aber in Simbach ist es immer schwierig. Wir waren jedoch in der Deckung stärker, hatten die bessere Physis, wollten den Gegner so müde machen, technische Fehler und leichte Ballverluste provozieren – und das ist uns gelungen. Schließlich sind wir um einen Tick cleverer gewesen.“ Starker Simbacher Beginn im Duell der bis dahin Ungeschlagenen, der Dritte spielte gegen den Zweiten. Tim Manthey, Sanel Merdanovic, Andreas Brand, Martin Kavka und Chris Schrädobler netzten ein – 5:2 (14.). Doch dann war der Gast „warm“ und imSpiel, packte hinten in der Abwehr zu, wobei die Innstädter mehrfach an TM Lucas Scharder scheiterten, und trafen vorne immer wieder durch Florim Hoxha, der kaum in den Griff zu bekommenwar. Anzing erzielte fünf Treffer am Stück zum 5:7 (19.). Die Innstädter wehrten sich erfolgreich, glichen aus, beide Teams noch auf Augenhöhe die Partie blieb eng. Pause: 9:10, alles offen. Aber dann! Simbach in der Abwehr bei weitem nicht mehr so präsent, dazu technische Fehler und leichte Ballverluste, zwar weiter zahlreiche Top-Gelegenheiten, doch bei TM Lucas Scharder war Endstation. Der Bayernliga- Absteiger hielt in dieser entscheidenden Phase das Niveau unverändert hoch, nutzte die Möglichkeiten, setzte sich Zug um Zug ab – 17:12 (43.). Als Fabian Schwibach und Marius Schachinger – wieder mal – am Gäste- Schlussmann scheiterten und Marinus Limbrunner in Unterzahl ins Schwarze traf, war die Partie zu Gunsten des Gastes entschieden. Der „Rest“ – Formsache für den SV Anzing, der jetzt dank der besseren Tor-Differenz vor dem ebenfalls verlustpunktfreien TSV Allach das Klassement anführt. Hingegen ist der TSV Simbach nach der ersten Saison-Niederlage auf Rang vier zurück gefallen.

 

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Max Findl. – Feld: Thomas Klampfer (2), Vitus Baumgartner, Tobias Schimpf (1), Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2/2), Andreas Brand (1), Sanel Merdanovic (4/2), Martin Kavka (2), Denis Basagic (1), Marius Schachinger, Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (2).

 

SV Anzing, Tor: Lucas Scharder, Fabian Fiedler. – Feld: Florian Ehrenstorfer, Jonathan Limbrunner (1), Sebastian Erber, Florim Hoxha (11/3), Philipp Batzer (4), Jonas Kiefel (1/1), Nikolaus Hawranek (2), Marinus Limbrunner (2), Fabian Schuhbauer (1/1), Christoph Mayer (3), Jakob Rappold.

 

Quelle: PNP - Michael Hausladen

 

Spitzenspiel in Simbach: Simbach als Dritter empfängt den Tabellenzweiten SV Anzing - 11.10.2018


Nach dem Allgäu-Ausflug der letzten Woche geht es für Kapitän Fabian Schwibach und die Simbacher wieder zu Hause zur Sache:‎
‎Im Kräftevergleich der noch ungeschlagenen 4 Teams kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Bayernliga-Absteiger SV Anzing, Die Münchner hatten mit dem drittletzten Platz nur knapp den Ligaerhalt verpasst und gehören unbestreitbar zum engen Kreis der Titelaspiranten und somit die Plätze zum Wiederaufstieg.
Anzing gastierte bereits letztes Jahr beim  Final-Four des bayerischen Handballpokals in Simbach, hatte damals das Spiel gegen MTV Ingolstadt knapp mit 35:32 gewonnen , aber im Finale gegen TSV Friedberg deutlich mit 23:32 verloren. Der Spiel Modus hatte einen direkten Vergleich mit Simbach ‎nicht vorgesehen.
Somit kommt es zum erste regulären Kräftemessen zwischen den beiden Mannschaften in der Landesliga.
Bislang hatten beide Teams ihre Stärke in der Offensive, die solidere Abwehrarbeit konnten bislang die Münchner abliefern: Mit nur 78 Gegentreffern stellen sie die aktuell beste Hintermannschaft der Liga.
‎Den Angriff der Anzinger bestimmt Florim Hoxha, der Rechtsaußen/Rechtshalbe geht auch in dieser Spielzeit für Anzing auf Torejagd und war mit seiner Agilität und Wendigkeit in der letzten Bayernliga Saison die Nummer 2 der Torschützenliste. 
Für Simbach wird der Weg zum Erfolg nur über Kampf und Einsatz führen – da kommt gerade recht, dass sich die Personalsituation auf Simbacher Seite wieder komfotabler gestaltet: Neben Andreas Brand kommen auch wieder Martin Kavka sowie die Youngster Tobias Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff dazu. Einzig Jonas Hennersberger muss aus beruflichen Gründen pausieren. 
Die Marschroute ist nach Simbachs Cheftrainer Elmar Voll  klar: "Voll"-Gas! Mit einer konzentrierten Abwehrarbeit wie in Ottobeuren und hoher Laufarbeit sind Punkte drin – und das ist das erklärte Ziel. 
Anpfiff ist um 18:00 in der Simbacher Richard Findl Halle,

Bereits um 14:00  treffen die Herren II im Lokalderby auf den VfL Waldkraiburg , um 16:00 wollen die Simbacher Damen um Trainer Jost Brand wieder zurück in die Erfolgsspur.
Am Sonntag ist dann Tag der Jugend: Um 09:45 trifft die männliche D-Jugend auf den SVW Burghausen, um 11:15 empfängt die männliche B-Jugend den VfL Waldkraiburg. Weiter geht es um 13:00  mit der weiblichen B-Jugend gegen den SV Pullach, um 14:45 misst sich die männliche C-Jugend mit dem SV Anzing und den Schlusspunkt setz um 16:30 die männliche A-Jugend in der Landesliga gegen die HSG Freising-Neufahrn.

TSV Simbach behält die weiße Weste - 08.10.2018

 

Der TSV gewinnt das dritte Spiel der jungen Landesliga in Ottobeuren 28:29 und bleibt auf Platz 3 der Tabelle.

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die Allgäuer Absteiger aus der Bayernliga aber Simbach kann trotz des Personalengpasses, dank einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung, als Gewinner aus der Partie gehen.

Mit gedämpften Erfolgsaussichten trat man aufgrund des kurzfristigen Personalmangels die dreistündige Reise zum TSV Ottobeuren an. Die vergangenen Begegnungen mit „Otto“ konnte der TSV zwar stetes für sich entscheiden, jedoch hatte man hier auch effektiv mehr als 7 Feldspieler zur Verfügung. Martin Kavka hatte sich noch vergangenen Freitag vor dem Abschlusstraining krank gemeldet, Andreas Brand war beruflich verhindert und bei Thomas Klampfer war bis vor ein paar Stunden vor Spielbeginn nicht klar ob er es noch rechtzeitig schaffen würde, glücklicherweise hat er es geschafft und die Mannschaft von Trainer Elmar Voll hatte zumindest einen Mann Überhang für Wechselmöglichkeiten und Verschnaufpausen.

Der Spielverlauf gestaltete sich von der ersten Minute an absolut offen, Simbach ein bis zwei Tore in Front und nach ein paar Minute dasselbe auf der Seite des TSV Ottobeueren. Für die Innstädter galt es die richtige Dosis zu finden zwischen Laufbereitschaft und Pausenzeiten. Sanel Merdanovic hat dies erkannt und dirigierte entsprechend durch das Spiel. Auffällig erneut die gut funktionierende Achse zwischen dem Neuzugang und Kapitän Fabian Schwibach am Kreis. Beide trugen mit knapp der Hälfte der Tore auf Simbacher Seite zum verdienten Matchgewinn bei. In der Offensive zudem ein treffsicherer Tim Manthey auf der Außenbahn mit einer Quote von 100%! Mit einer grundsoliden Abwehrleistung die weder Teamgeist noch Engagement vermissen ließ, hieße es nach 30 Minuten 14:14 unentschieden an der Bergstraße 80.

Die Pause wurde genutzt um Kraft zu tanken für die zweite Halbzeit gegen eine vollbesetzte Bank der Hausherren inkl. Spielertrainer Daniel Berkessel, der sich auch in der Schlussphase noch Einsatzzeiten einräumte um die drohende Niederlage abzuwenden. Aber auch der Ex-Profi konnte drohende Ende nicht mehr verhindern. Simbach mit Mannschaft und Herz kämpfend, Treffsicher vom 7-Meter Punkt und mit aggressiven Abwehrverhalten. Jonas Hennersberger hielt den sonst so Bärenstarken Patrick Kofler gut in Schach, der zwar trotzdem auf 8 Treffer lt. Spielbericht kam aber dafür spielerisch nicht in gewohnter Manier eingreifen konnte! Auf Simbacher Seite zeigte sich der zweite Neuzugang, Denis Basagic, wild entschlossen dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, mit 5 Treffern ist ihm das neben ein paar „Fahrkarten“ auch sehr gut gelungen!

Aus der Retrospektive betrachtet war in der zweiten Halbzeit lediglich die Gefahr in Rückstand zu geraten und das Spiel aus konditionellen Gründen aus der Hand gebe zu müssen. Jedoch waren die Niederbayern stets auf Augenhöhe oder mit ein bis zwei Treffern in Front, was nicht nur die Partie aus sportlicher Sicht aufwertete sondern auch die mitgereisten Fans, sowie die im Vorfeld spielenden Damen des TSV, zu Höchstleistungen auf den Zuschauerrängen trieben. Ein Dank an dieser Stelle für die großartige und lautstarke Unterstützung, das Heimspiel-Feeling in die Halle brachte!

Den Schlusspunkt in einem fairen und spannenden Spiel setzten die Gäste mit einem 7-Metertor von Chris Schrädobler zum 28:29 für die Innstädter.

So kann es weiter gehen! Mit dieser Einstellung , mit diesem Teamgeist und vor allem mit einem breiteren Kader muss man allem Anschein nach niemanden in dieser Spielrunde fürchten. Da kommt es gerade gelegen dass der nächste Gegner zuhause wartet und das ist kein geringerer als der, ebenfalls Bayernliga-Absteiger, SV Anzing. Die Anzinger Löwen sind neben dem TSV Allach wahrscheinlich die spielstärksten Akteure in dieser Saison was somit auch einen heißen Tanz am kommenden Wochenende verspricht. Freuen können sich dann die Hausherren wieder auf die Verstärkung durch Martin Kavka und die 3 Jungster aus der A-Jugend.

 

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Thomas Klampfer (1), Jonas Hennersberger (1), Chris Schrädobler (3/4), Sanel Merdanovic (8), Denis Basagic (5), Marius Schachinger, Tim Manthey (5), Fabian Schwibach (6)

Erster Härtetest: Simbacher im Allgäu - 06.10.2018

 

Nachdem sich die bisherigen Gegner des TSV eher aus dem gerade entstehenden Mittelfeld der Tabelle rekrutiert haben, wartet nun mit dem Bayernligaabsteiger Ottobeuren der erste richtige Härtetest.

Nach nur einem Jahr im bayerischen Oberhaus sind die Allgäuer wieder in der Landesliga gelandet – da half auch der Top-Scorer Patrick Kofler nichts.

Trotzdem gehören die Mannen von Trainer Daniel Berkessel und Thomas Lang zu den Spitzenteams: Letzte Woche unterlagen sie in der Spitzenbegegnung zu Hause gegen den ebenfalls aus der Bayernliga abgestiegenen SV Anzing nach harten Kampf knapp.

Eine schwere Aufgabe für Elmar Voll, Kapitän Fabian Schwibach und die Simbacher Handballer – aber die Statistik sieht die Innstädter als Favorit:

In den letzten 4 Meisterschaftsspielen gegen Ottobeuren hat Simbach nie verloren, 3 Begegnungen wurden gewonnen.

Gegenüber dem Auftritt des letzten Spieltages muss sich jedoch die Defensive der Innstädter stabilisieren und vor allem die Laufbereitschaft muss über die gesamten 60 Minuten höher sein als am Tag der Deutschen Einheit gegen Haunstetten.

Besonders Sanel Merdanovic muss in Topform sein, um gegen die starken Ottobeurer die Fäden ziehen zu können, damit Simbach gute Chancen hat, das Match zu gewinnen.

Personell gibt es einige Veränderungen bei den Innstädtern: Die drei Youngster Scheff, Schimpf und Baumgartner sind im Allgäu nicht mit dabei, weil sie selbst mit der A-Jugend beim ESV 27 Regensburg antreten müssen, Andreas Brand muss aus beruflichen Gründen pausieren.

Dafür rücken Martin Kavka, Thomas Klampfer und Marius Schachinger wieder in den Kader.

Dem Spielplaner sei Dank treten an diesem Doppelauswärtsspieltag Damen und Herren in Ottobeuren an. Darum setzt der TSV einen großen Fanbus ein. Abfahrt ist am Simbacher Busbahnhof um 13:30 Uhr.

 

Das Spiel der Damen beginnt um 17:45 Uhr, zur Prime Time starten dann die Herren um 20 Uhr. Anmeldung für Fans bei Alois Petschl telefonisch unter 08571/5514.

Bilder vom Heimsieg gegen Haunstetten

Simbach zieht Haunstetten II den Zahn - 04.10.2018

 

TSV-Herren gewinnen gegen den TSV Haunstetten II souverän und schieben sich auf Platz 3 der Landesliga Süd.

Es war ein Bilderbuchstart für die Innstädter in das zweite Heimspiel. Nach 20 Minuten markierte Tim Manthey das 12:4 für Simbach. Mit konzentrierter und agiler Abwehrarbeit eroberte man Zug um Zug Bälle und Tore. Torhüter Stefan Babisch mit Paraden am laufenden Band. Im Angriff ein strukturierter Spielaufbau mit sicherer Abschlussquote. Vor allem die Achse Sanel Merdanovic und Fabian Schwibach am Kreis sehenswert. Die Rund 350 Zuschauer in der Richard-Findl-Halle dankten es mit Szenenapplaus für die Einsatzfreude der Mannen vom Inn.

Wer zu diesem Zeitpunkt dachte der Drops für Simbach wäre gelutscht, wurde im weiteren Verlauf aber enttäuscht. Die Hausherren schalteten einen Gang zurück, und die Bayernliga-Reserve des TSV Haunstetten arbeitete emsig daran den Anschluss herzustellen. Die heimische Abwehr nun löchriger und nicht mehr so wach wie zu Beginn. Dies bescherte den Gästen eine Aufholjagd, auffälligste Akteure auf Haunstettener Seite die Spieler Link und Gruber die Tor um Tor den komfortablen Vorsprung schmelzen liesen. Eine Schwächephase die auch mit dem Team-Timeout von Trainer Elmar Voll nicht unterbrochen werden konnte. Pausenstand „nur“ noch 17:12.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild, Simbach verwaltetet das Spiel und Haunstetten redlich bemüht den weiteren Anschluss zu machen. Die Hoffnung auf den Rängen ein Schützenfest mit deutlicher Überlegenheit der Innstädter zu sehen schwanden Zusehens. In Spielminute 40 nur noch 20:17 für die Simbacher. Ein parierter Strafwurf von Max Findl gab dem TSV wieder Aufwind. Im Gegenzug verwandelte Chris Schrädobler seinen fünften von Insgesamt 7 Strafwürfen souverän und Andreas Brand sorgte mit einem Doppelpack wieder für etwas Luft in der Tordifferenz. Simbach nun wieder mit Oberhand im dritten Match dieser jungen Spielrunde. Die Defensive zwar immer noch wackelig, aber Stefan Babisch mit entscheidenden Paraden die Simbach in der Schlussphase schnelle Gegenstoßtore ermöglichten. Die beiden Schlusspunkte setze Kapitän Fabian Schwibach zum 33 und 34:25 für Simbach.

Ohne die zu lange Schwächephase der Hausherren hätte die Partie deutlicher gewonnen werden müssen. Es gilt weiter an der Abwehrarbeit und der hier nötigen Abstimmung zu arbeiten. Aber unter dem Strich hat Simbach dieses Spiel abgeklärt geführt und verdient gewonnen. Erneut erfreulich der Einsatz der Jungster, besonders Vitus Baumgartner und Tobias Schimpf wirken abgeklärt und tragen nicht nur zur Kaderbreite bei sondern sind ein Mehrwert für das gute Team. Wehrmutstropfen an diesem Tag, der für Thomas Klampfer kurzfristig in den Kader gekommene Johannes Mayer hat sich bei seinem ersten Einsatz für den TSV eine Knieverletzung zugezogen, es bleibt zu hoffen dass es keine Verletzung schlimmerer Natur sein wird!

Kommendes Wochenende wartet der TSV Ottobeurren auf die Herren des TSV, der Absteiger aus der Bayernliga stellt die nächste hohe Auswärtshürde dar die es zu meistern gilt bevor man beim nächsten Heimspiel auf den, ebenfalls Bayernliga-Absteiger, SV Anzing trifft.

Für Simbach – Tor: Max Findl, Stefan Babisch; Feld: Andreas Brand (4), Fabian Schwibach (9), Chris Schrädobler (7/7), Vitus Baumgartner (3), Tobias Schimpf (2), Jonas Hennersberger, Johannes Mayer, Tim Manthey (1), Denis Basagic (3), Sanel Merdanovic (4), Erwin Scheff (1)

Zweiter Heimauftritt: Simbacher Handballer empfangen Haunstetten II - 01.10.2018

 

Mit einem Sieg und einem Unentschieden im Rücken starten die Handballer des TSV in ihren 2. Heimauftritt.

Der Gegner: Der TSV Haunstetten. Die Augsburger gehören seit vielen Jahren zu den Top-Adressen in Bayern und besetzen im Damen und im Herrenbereich die höchsten bayerischen Spielklassen, im Jugendbereich sogar immer wieder mal die Bundesliga.

Am 3. Oktober gastiert nun die Bayernliga-Reserve der Herrenabteilung in der Innstadt. Bislang noch ohne Punkte ist der Gegner aber nicht zu unterschätzen.

In den beiden ersten Partien hatten es die Augsburger um Top-Scorer Max Gruber mit den beiden Bayernliga-Absteigern aus Anzing und Ottobeuren zu tun - und somit das denkbar schwierigste Auftaktprogramm der Liga.

Hier noch ohne Punkte dazustehen erlaubt keine Rückschlüsse auf die Leistungsstärke der Schwaben – im Gegenteil: Hier ist es nun an der Zeit, zu punkten, um nicht an Tabellenende hängen zu bleiben.

Trotzdem wollen die Simbacher um Kapitän Fabian Schwibach das Momentum nutzen und ihre weiße Weste behalten. Um auch weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu halten muss das Punktekonto weiter ausgebaut werden.

Dabei wird die Personalfrage für die Simbacher Verantwortlichen langsam zum erhofften Luxusproblem:

Zwar sind mit Julian Henzel und David Kopp immer noch zwei Rückraumakteure verletzt, aber mit Tim Manthey steht nach beruflicher Abwesenheit eine weitere wichtige Personalie zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund können sich die Fans auf einen heißen Tanz über 60 Minuten freuen. Anpfiff ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018, um 16:30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Simbach gewinnt in Immenstadt und bleibt ungeschlagen - 24.09.2018

 

Zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison musste die Mannschaft des TSV Simbach zum heimstarken TV Immenstadt. Die Innstädter waren gewarnt, denn der Gastgeber verlor letztes Wochenende nur knapp gegen den Bayernligaabsteiger TSV Ottobeuren.

Der TSV Simbach war fast komplett, einzig Julian Henzel muss noch pausieren und Chris Schrädobler beschränkt sich noch auf die Verwertung der Strafwürfe. Sehr erfreulich war auch, dass mit Martin Kavka eine weitere Alternative zur Verfügung stand. Sein Mitwirken sollte sich als mitentscheidend zum doppelten Punktgewinn für die Gastmannschaft erweisen.

Die Vorgaben von Cheftrainer Elmar Voll waren deshalb anders als noch in der Vorwoche, wo der Kader stark dezimiert war. Volles Tempo über die gesamte Spielzeit wurde gefordert. Leider beherzigten die Spieler des TSV dies gerade in der Abwehr nicht so ganz, denn der letzte Wille fehlte, die Beinarbeit war zu wenig und auch die Fangquote der Gästetorhüter Max Findl und Stefan Babisch genügte nicht den Anforderungen. So blieb die Partie bis zum Pausenpfiff ausgeglichen, Stand 16:16.

Die Pausenansprache fiel trotzdem moderat aus, denn eine Steigerung in der Abwehrtätigkeit war möglich, im Angriff lief es sowieso schon sehr rund. Bis zur 43. Spielminute blieb es weiter spannend, es stand 23:23. Dann jedoch machten die größeren Alternativen der Simbacher Bank den Unterschied. Es konnte mehrfach gewechselt werden, dadurch blieb der Druck und das Leistungsniveau konstant hoch und so konnte sich das Gästeteam Tor um Tor absetzen (24:29, 26:33) und letztendlich einen verdienten Sieg mit 31:36 einfahren.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden die ersten 2 Auswärtspunkte gewonnen. Auch ein Resultat der vergangenen Trainingseinheiten, die alle Spieler sehr konzentriert absolvierten und volle Leistungsbereitschaft zeigten.

 

Kommendes Wochenende ist spielfrei, die nächste Aufgabe erwartet den TSV Simbach am Feiertag, den 03.10., wo um 16.30 der TSV Haunstetten II zu Gast sein wird. Hier gilt es die nächsten Punkte einzufahren, um sich im oberen Tabellenbereich festzusetzen.

 

Kader:

Max Findl, Stefan Babisch, Erwin Scheff, Jonas Hennersberger (2), Marius Schachinger (2), Martin Kavka (4), Andi Brand (3), Denis Basagic (2), Vitus Baumgartner (3), Sanel Merdanovic (9), Chris Schrädobler (5, davon 5/6 7m), Fabian Schwibach (4), Tom Klampfer, Tobi Schimpf (2)

On the Road: Simbacher Handballer im Allgäu - 22.09.2018

 

Nach der Heimpremiere treten Elmar Voll & Co. erstmal auswärts an. Ziel: Immenstadt im Allgäu. Die Immenstädter sind seit vielen Jahren fester Bestandteil in der Landesliga Süd – und seit einiger Zeit so etwas wie der Problemgegner für den TSV:

Obwohl die Innstädter in allen Partien im Vorfeld als klarer Favorit gehandelt wurden, ging zumeist die Allgäu-Fraktion als Sieger vom Platz.

Dies soll sich nun ändern: Dem vielversprechenden Auftakt in heimischer Halle soll nun der erste „Doppelpunkt“ hinzu gefügt werden.

Die Voraussetzungen: Immenstadt verlor das Auftaktmatch letzte Woche beim Lokalrivalen und Bayern-Liga-Absteiger Ottobeuren knapp mit 27:23 – aber erst in den letzten 20 Minuten.

Stark dabei der Top-Shooter der Immenstädter Marcel heil mit 11 Treffern. Zu Hause ist Immenstadt ohnehin eine Macht – damit also Vorsicht für Kapitän Fabi Schwibach und den TSV.

 

Allerdings kommen einige positive Faktoren auf Simbacher Seite zum Tragen:

Nach der Pause von Martin Kavka über die gesamte Vorbereitung, um sein eigene Firma weiter aufzubauen, ist es nun endlich wieder so weit: Am Freitag wird er sein erstes Training absolvieren und am Sonntag bereits den Kader verstärken.

Auch Vitus Baumgartner, der Bayernauswahl-Spiele aus der eigenen Jugend, wird wieder mit von der Partie sein. Damit sollte die sich die Breite und damit auch die Konstanz über die Spielzeit wieder deutlich verbessern.

Für den Auswärts-Auftakt setzt der TSV einen Fanbus ein, Abfahrt am Sonntag nach Immenstadt ist um 12:00 Uhr mittags am Busbahnhof in Simbach, Anmeldung bitte bei Alois Petschl unter der Nummer 08571/5514.

16.09.2018

Solider Auftakt in die neue Spielzeit: Simbacher punkten mit Damen und Herren

 

Einen guten Start legten die Simbacher Seniorenmannschaft beim Heimauftakt in die Landesliga-Saison 2018/19 hin.

Die Damen um Trainer Jost Brand eröffneten und machten da weiter, wo sie in der letzten Runde aufgehört hatten:

Mit überzeugendem Kombinationshandball und einer starken Defensive ließen die Simbacher Mädels den Gästen aus Pfaffenhofen zu keiner Phase der Partie auch nur den Hauch einer Chance. Bereits zur Halbzeit stand es 17:10, am Ende gar 35:24. Mit diesem klaren Erfolg liegen die Innstädterinnen nun auf Rang 2 und haben nach einer perfekten Premierenvorstellung Rückenwind.

Schwerer war hingegen die Aufgabe für die Herren des TSV: Mit dem TuS Fürstenfeldbruck präsentierte sich ein eingespieltes Team mit einer guten Mischung aus Regional- und Bayernliga-Routiniers und ambitionierten Nachwuchskräften und damit einer sehr breiten Bank.

Die Innstädter um Kapitän Fabi Schwibach arbeiten seit der Vorbereitung noch mit der Integration der neuen Kräfte – aber der Start zeigte schon, dass die Mannschaft durchaus Grund für größere Erwartungen gibt.

Vor allem die ersten 12 Minuten zeigten ein Simbacher Team, das in der Offensive variabel und überraschend agieren kann und höchst attraktiven Handball zu bieten vermag. Entsprechend legten die Gastgeber vor und lagen 7:3 in Front. In der Defensive zeigten sich die Innstädter noch nicht bestens abgestimmt, aber schon gut geordnet und vor allen höchst einsatzbereit. Tim Manthey unterstrich dies schon in der ersten Hälfte, sicherte spektakulär einige Bälle und damit auch Begeisterung im Publikum.

Nach etwa 20 Minuten zeigte sich der momentane Schwachpunkt der „Ersten“: Durch das Fehlen von Julian Henzel, David Kopp, Janik Sextl, Jonas Hennersberger und Vitus Baumgartner wegen Verletzungen bzw. beruflichen Gründen und der noch fehlenden Einsatzfähigkeit von Comebacker Chris Schrädobler, der nur für Strafwürfe eingesetzt werden konnte, ist der Kader zurzeit zu dünn, um das Niveau konstant halten zu können.

Trotz aller Bemühungen machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar und die Gäste kamen Tor um Tor heran und konnten zum 9:9 ausgleichen. Die Gastgeber hielten weiter dagegen, jedoch nach einer diskussionswürdigen roten Karte gegen den Simbacher Neuzugang Denis Basagic nach einem Allerweltsfoul kippte die Waage und die Simbacher gingen nach doppelter Unterzahl mit einem 2-Tore-Halbzeitrückstand in die Kabine.

Erfreulich umso mehr der Start in den 2. Durchgang: Fabi Schwibach und Sanel Merdanovic, der sich auch in der Offensive als Mann mit Auge zeigte, führten die Hausherren trotz des zwischenzeitlich Rückstands wieder heran. Youngster Tobias Schimpf steuerte mit unbekümmerten Aktionen 3 Treffer bei, Max Findl parierte einen Strafwurf und nach einer roten Karte gegen Gärtner auf Seiten der Gäste stand es 45 Minuten plötzlich wieder unentschieden.

Waren die Begegnung  für die rund 350 Fans in der voll besetzten Richard-Findl-Halle schon äußerst unterhaltsam gewesen, bahnte sich nun der Showdown an. 27:27, 2 Minuten auf der Uhr, Simbach im Angriff. Zeitspiel droht und Merdanovic muss aus großer Distanz abschließen – leider erfolglos.

Die Gäste aus Fürstenfeldbruck haben noch gut 1 Minute und spielen die Uhr herunter. Kurz, bevor die Schiedsrichter auf Zeitspiel erkennen können, nehmen die Gäste die Auszeit. 16 Sekunden zu spielen, die letzte Aktion wird entscheiden. Die Gäste bringen die Simbacher Abwehr in Bewegung und Harrer bricht frei durch – aber Max Findl hält mit Glanzparade das Unentschieden für die Innstädter fest.

 

In einem unterhaltsamen und anspruchsvollen Auftaktspiel stellen sich die Simbacher mit einer Leistung vor, die hoffen lässt – zumal, wenn die Eistellung stimmt und der Kader wieder voll zur Verfügung steht.

 

Für Simbach: Stefan Babisch (1.-40.), Max Findl (40.-60.), Fabian Schwibach (4), Chris Schrädobler (4x7m), Andreas Brand (2),Tobias Schimpf (3), Marius Schachinger (1), Erwin Scheff, Sanel Merdanovic (12), Denis Basagic (1), Tim Manthey, Tobias Deutsch

13.09.2018

Liebe Leserinnen und Leser, Sponsoren und Gönner, Fans und Unterstützer,

 

nach fast 4 Monaten Pause fliegt in der Richard-Findl-Halle wieder der Ball – damit heißt es für die Handballerinnen und Handballer des TSV „wieder mit neuem Fleiß an die alte Sache“.

Im Kampf um Tore und Punkte, Platzierungen und Meisterschaften treten neben Jugendmannschaften in der Saison 2018/19 im Erwachsenenbereich zwei Herren- und eine Damenmannschaft für die Farben des TSV Simbach an – und die Landesliga-Teams der Damen und der Herren eröffnen am kommenden Samstag die neue Spielzeit vor heimischem Publikum.

 

Erklärtes Ziel ist dabei für alle die Weiterentwicklung der Spieler und Teams, was im Erwachsenenbereich natürlich auch mit Zielen und Erwartungen verbunden ist.

 

Herren: Verstärkungen für Voll & Co.

Favoriten auf die Aufstiegsplätze sind in dieser Spielzeit der Landesliga sicherlich die Bayernliga-Absteiger aus Ottobeuren, Ismaning und Anzing.

Aber nach der Konsolidierung und um den Blick wieder nach vorne zu richten, haben Coach Elmar Voll und Manager Wolfgang Münzer nachgelegt:

Zur Verstärkung des Kaders um Kapitän Fabi Schwibach und den letztjährigen Liga-Topscorer Lukas Eichinger können sich die Simbacher über vielversprechende Personalien freuen.

 

Neu ist zum Beispiel Sanel Merdanovic. Der 29jährige Slowene, der schon in der 2. französischen Liga auf Torejagd ging, ist ein Allroundtalent mit guter Physis und gutem Auge.

Ebenfalls neu ist Denis Basagic. Mit 22 Jahren ist der ehemalige Mittelspieler von der HC Linz AG ein Spieler mit Perspektive und eine kraftvolle und schnelle Alternative auf der Rückraum-Mitte-Position.

Nicht neu weil aus dem eigenen Nachwuchs sind die Youngster Tobias Schimpf, Vitus Baumgartner und Erwin Scheff. Die drei 17jährigen sind ein Versprechen in die Zukunft - äußerst talentierte Handballer mit Ehrgeiz und Trainingsfleiß.

Nicht neu, aber so gut wie ist Chris Schrädobler. Noch nicht ganz zu 100% fit wird der Comebacker des Jahres nach langer Verletzungspause aber auf zunehmende Einsatzzeiten kommen.

 

Damit richtet die „Erste“ – trotz der Konkurrenz durch die ehemaligen Bayernligisten - den Blick ganz klar nach oben.

 

Der erste Gegner der Simbacher Herren ist ein alter Bekannter: Im immerjungen Duell empfangen die Voll-Schützlinge den TuS Fürstenfeldbruck.

Damit steht gleich zu Beginn eine schwere und unberechenbare Aufgabe ins Haus:

Zum einen nicht klar, wer auf Brucker Seite auflaufen wird und wer ggf. als Reservist für das Drittliga-Team vorgesehen ist.

Zum anderen wollen die Innstädter auch auf jeden Fall die Heimpremiere erfolgreich absolvieren und so den Grundstein für eine begeisternde Handball-Saison 2018/19 legen.

Deshalb konzentriert man sich im Simbach auch auf das Letztere: In den Wochen der Vorbereitung wurde an flüssigem Kombinationshandball gearbeitet – denn der Start soll überzeugen.

 

Der Auftakt: Herren gegen Fürstenfeldbruck und Damen gegen Pfaffenhofen

 

Um 16:00 empfangen die Damen in der Landesliga Staffel den MTV Pfaffenhofen, die Herren um 18:00 die Drittliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck II.

Veranstaltungen

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