Spielberichte


Simbacher Handballer holen wichtige 2 Punkte im Abstiegskampf - 27.01.2020

TSV Simbach – TSV Niederraunau 24:13 (9:5)

 

Am vergangenen Samstag empfangen die ersatzgeschwächten Herren des TSV Simbach den TSV Niederraunau, denen neben den Langzeitverletzten Andi Brand, Max Findl und Jan Josef auch Martin Kavka und Tobi Schimpf fehlten, aus diesem Grund wurden die Routiniers Andi Friese und Franz Holzner aktiviert.

Die Devise von Trainer Gerald Gabl vor dem Spiel war, über eine aggressive Abwehr den Gegner unter Druck zu setzen und im Positionsangriff geduldig zu spielen und keine überhasteten Abschlüsse zu suchen. Ziel war es die schnellen Gegenstöße der Gäste durch eine disziplinierte Rückzugsbewegung zu entschärfen. Dies wurde mit viel Engagement und einer hohen Laufbereitschaft erreicht.

Zum Spielverlauf: Das erste Tor erzielte Julian Henzel für die Hausherren in der zweiten Minute der von Kampf geprägten Landesligapartie. Diese Führung konnte der TSV Simbach über die gesamte Spielzeit kontinuierlich ausbauen. In den ersten 30 Minuten ließen die Burschen von Gerald Gabel lediglich fünf Tore zu. Dies lag vor allem an einer beherzt zupackenden Abwehr und an einem extrem gut parierenden Stefan Babisch im Tor der Simbacher. Am Ende kam er auf 19 gehaltene Bälle inklusive drei gehaltenen Strafwürfe der Gäste.

In Minute 13 dann der Schock, Chris Schrädobler musste nach einem Zweikampf das Feld verletzt verlassen. Eine unglückliche Abwehraktion die mit einer nicht zu stillenden Nasenblutung endete zwang den Simbacher Rückraumspieler zu einer Zwangspause über die gesamte Spielzeit, was sich im Nachgang als 2-facher Nasenbeinbruch herausstellte, weitere Untersuchungen stehen noch aus. Wir wünschen Chris gute Besserung und schnelle Genesung.

Simbach geht mit einem verdienten vier Tore Vorsprung in die Pause. Eine höhere Führung wurde vom ebenfalls ordentlich haltenden Gästetorhüter Armin Hessheimer verhindert. In der Kabine wurde nochmal auf die Wichtigkeit der konzentrierten Abwehrarbeit hingewiesen und dass das etwas stockende Angriffsspiel dann von selbst kommen wird.

Die Hausherren starteten mit einem Tor durch Marius Schachinger in die zweite Halbzeit und konnten kurze Zeit später die Führung durch Mathias Schimpf weiter ausbauen. Dieser dirigierte erneut mit viel Übersicht das Spiel der Simbacher. Die Angriffe der Hausherren wurden zunehmend variabler und so konnten sich immer wieder die Außenspieler Tim Manthey und Jan Syrinek in die Torschützenliste eintragen. Jan war auch bester Werfer mit sieben Treffern.

Bei den Gästen schien zunehmend Resignation einzutreten, besonders als deren Aktivposten Johannes Rosenberger in der 50. Minute mit einer roten Karte vom Platz musste, als er Jan Syrinek in „Fußballer Manier“ an der Mittellinie zu Fall brachte. Daraufhin konnte Simbach in den darauffolgenden zwei Minuten der Vorsprung um weitere drei auf neun Tore ausbauen und nach 60Minuten mit 24:13 als Sieger vom Platz gehen.

Fazit: Eine typisches Spiel im Abstiegskampf, das nicht immer von spielerischen Glanz geprägt war. Viel Kampf auf Seiten der Gabl Truppe und ganz wichtige Punkte für eine realistische Chance auf den Klassenverbleib.

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Franz Holzner, Matthias Schimpf (2), Andreas Friese, Thomas Klampfer, Timo Brunnenkann, Chris Schrädobler, Jan Syrinek (7), Marius Schachinger (2), Julian Henzel (4), Tim Manthey (6), Fabian Schwibach (3)


Heimauftakt 2020: Simbacher Herren empfangen Niederraunau - 23.01.2020

 

Dem TSV steht ein Landesliga-Klassiker ins Haus: Mit dem TSV Niederraunau um Trainer Mihaly More kommt eine altbekannte Größe in die Innstadt.

Ähnlich dem TSV schwächeln die Schwaben zurzeit: Am vergangenen Wochenende rutschen sie nach einer Heimniederlage gegen Altenerding auf Position 6 ab. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 14:14 geht derzeit nichts nach vorne und nicht nach hinten.

In den letzten 3 Spielen waren die Raunauer Jungs sieglos. Nach eigener Berichterstattung bekamen weder Offensive noch Defensive einen Fuß auf den Boden.

Sogar der sonst zu sicher agierende Torhüter Maximilian Jekle – in der Vorrunde der Matchwinner gegen Simbach - konnte streckenweise gar nicht überzeugen.

Verlass ist jedoch wie immer auf die „Waldmänner“: Mathias Waldmann ist der Torgarant und mit einem Schnitt von fünf Treffern pro Spiel aktuell auf Platz 15 der Torschützenliste.

Marius Waldmann ist als Spielmacher die ordnende Hand. Wenn die beiden Akteure an Bord sind, sind die Niederraunauer – ungeachtet der letzten Ergebnisse – für jedes Team gefährlich.

Die Simbacher sind - trotz des Unentschiedens am vergangenen Wochenende - einen Platz nach unten gerutscht. Das bedeutet derzeit Rang zwölf der Landesliga-Tabelle und damit Abstiegskampf.

Eine personelle Entspannung ist weiterhin nicht in Sicht, das bedeutet aber auch beste Chancen für die Jugendspieler, etwas Landesligaluft zu schnuppern.

So ist auf dem Papier der Favorit für dieses kommende Spiel schnell gekürt – leider. Die Schützlinge von Gerald Gabl werden alles dafür tun, die Partie bis zum Schluss offen zu gestalten und jede sich bietende Chance auf einen Punktgewinn zu nutzen.

Aufgegeben hat sich die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach noch in keinem Spiel und es wäre an der Zeit, dass in den entscheidenden Schlussminuten Fortuna das Pendel mal ich Richtung Simbach drückt.

 

Anpfiff ist um 18:00 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Den Spieltag eröffnet um 10:15 die weibliche A-Jugend gegen den TSV Brannenburg, um 12:15 empfängt die weibliche C-Jugend die SVO Handball Innsbruck. Die Erwachsenenteams starten um 14:00 mit den Herren II gegen den TV Passau und den Landesliga-Damen mit dem Match um 16:00 gegen den Kissinger SC


Punkteteilung im Keller - 20.01.2020

 

Die Herren 1 des TSV Simbach Handball holen in Sauerlach einen wichtigen Punkt. Mit diesem Remis von 26:26 erreichte man ein Ergebnis das für beide Mannschaften ein Glücksfall war, speziell bei genauer Betrachtung der Schlussphase. Simbach verliert dadurch aber trotzdem einen Tabellenplatz da der direkte Tabellennachbar aus Altenerding unerwarteten in Niederraunau gewinnt. Der TSV nun auf Platz 12 mit 9:19 Punkten und somit auf einem direkten Abstiegsplatz.

Ein 4-Tore-Vorsprung war die deutlichste Differenz die in den ersten 10 Minuten durch die Gastgeber erzielt wurde, ansonsten lieferten sich beide Kontrahenten eine ausgeglichene Partie auf dem Papier. Zu sonst keinem Zeitpunkt mehr als 2 Zähler Unterschied, mal für die Hausherren dann wieder für die Gäste aus Simbach.

Aus Innstädter Sicht konnte man mit der Defensive nicht glücklich aber grundsätzlich zufrieden sein. Die Offensive bereitete Trainer Gerald Gabl hinsichtlich der anhaltenden Abschlussschwäche erneut starke Kopfschmerzen. Es wurde eine deutliche Anzahl von 100%-Würfen sowie eine Reihe von 7m‐Strafwürfen nicht im Gehäuse untergebracht, so etwas zehrt an den Nerven und kostet dem TSV, gerade in knappen Spielen, wie auch diesem, immer wieder Punkte.

In Halbzeit 2 dann ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen, so gut wie nie mehr als ein 1-Tore-Vorsprung für die beiden Mannschaften. Die letzte 2-Tore-Führung in diesem umkämpften Match erzielte Tim Manthey 15 Minuten vor dem Ende. 

In den letzten drei Minuten dann Simbach im Unglück und im Glück zugleich. Die Gastgeber legten vor 25:24, im Anschluss ein vergebener 7m-Strafwurf von Simbach. Nur noch 2 Minuten auf der Uhr und der wieder-reaktivierte Martin Kavka sorgt ca. 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit einem Doppelpack sogar für die Führung zum 25:26 für die Gäste. Prompte griffen die Hausherren beherzt und mit der Zeit im Nacken noch mal zum Ball, führten einen schnellen Anwurf aus und brachten das Spielgerät, bei einer nicht ausreichend wachen und aggressiven Gegenwehr, noch mal im Simbacher Gehäuse unter. Wie gewonnen, so mit der Schlusssirene zerronnen endete die Partie, dem Spielverlauf Rechnung tragend, ausgeglichen.

Die Chance dieses Spiel für sich zu entscheiden war definitiv wieder vorhanden aber das hadern mit den Torchancen ist derzeit, neben den Personalrochaden, das Hauptproblem um Zählbares einzufahren.  

Die nächste Chance die Quote zu steigern ist kommendens Wochenende gegen den TSV Niederraunau und dann auch wieder in heimischer Halle. Nach der jüngsten Niederlage der Raunauer Jungs gegen die Tabellennachbarn der Innstädter aus Altenerding kann man hoffen dass auch für die Niederbayern ein erfolgreicher Spieltag nicht gänzlich ausgeschlossen ist. In jedem Fall werden momentan alle Kräfte mobilisiert um wieder aus dem Tabellenkeller zu kommen.  

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Matthias Klinger, Matthias Schimpf (2), Thomas Klampfer, Chris Schrädobler (6/3), Dominik Wimmer (1), Roland Simon, Jan Syrinek (6), Martin Kavka (3), Marius Schachinger, Julian Henzel (3), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (1).


Rückrundenstart 2020: TSV-Handballer fahren nach Sauerlach - 16.01.2020

 

Mit dem Team von Trainer Jörg Hetzel startet gleich die Rückrunde für die Innstadter bei einem Neuling.

Wie die Innenstädter konnten auch die Herren aus dem Münchner Süden in den letzten Partien keine Punkte sammeln und befinden sich derzeit auf dem vorletzten Platz der Landesliga Süd Tabelle – damit trennen nur zwei Punkte und zwei Tabellenplätze die Kontrahenten.

Siegreich entschieden die Sauerlacher bislang ihre Partien gegen den TV Gundelfingen, den TSV Niederraunau und die HSG Würm-Mitte, ansonsten war für den Liga-Neuling nichts zu holen.

Das Hinspiel endete mit einem 30:24-Erfolg für die Niederbayern.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Rückraummitte-Spieler aus dem Team von Jörg Hetzel: Sebastian Ametsbichler rangiert sowohl in der Gesamttorschützenliste als auch im 7m-Ranking unter den Top 5 der Liga.

Auf Simbacher Seite sind die Vorzeichen positiv: Personell zeichnet sich Entspannung ab: Thomas Klampfer wird diese Woche nach seiner Schulterverletzung wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen und testen.

Auch Chris Schrädobler, der vergangene Woche aus studienbedingten Gründen aussetzten musste, ist wieder einsatzbereit.

Zudem konnte für die kommenden Wochen Martin Kavka reaktiviert werden, um die enge Personaldecke etwas aufzuschütteln.

Der ehemalige Extra-Liga-Spieler hat inzwischen Familie und deshalb die letzten Monate keine Hallenluft schnuppern können, aber soll als stabilisierendes Glied wirken und Entlastung bringen.

Nur durch die Verbreiterung des Kaders wird man aber, auch in Sauerlach, die Punkte nicht einfach so abholen: Es müssen sich die Chancenauswertung und vor allem die Quote an technischen Fehlern deutlich verbesser, so Trainer Gerald Gabl.

Der TSV muss bei diesem Spiel alles geben um sich die Chance zum Anschluss auf das Mittelfeld zu bewahren. Man wird im besten Fall zwar keinen Tabellenplatz gut machen, jedoch könnte man, im Falle eines Sieges, zumindest Punktgleich mit dem Zehntplatzierten ziehen.


Derbe Niederlage zum Jahresauftakt - 13.01.2019

 

Die Herren des TSV verlieren massiv Ersatzgeschwächt das letzte Spiel in der Hinrunde bei der HSG Dietmannsried/Altusried mit 37:21.

Die Vorzeichen für das erste Spiel in 2020 standen nicht gut. Mit einem auf Kante genähten Kader trat der TSV die Reise ins Allgäu mit nur 7 Feldspieler an. Die Personaldecke ist ein großes Problem das die Innstädter derzeit beschäftigt und etwas Entspannung ist erst im März in Sicht.

Wie jedes Spiel und allen Widrigkeiten zum trotz trat man das Spiel an um Punkte zu holen. So war sie Partie zu Beginn von beiden Seiten sehr fahrig jedoch in der frühen Phase das Momentum auf Seiten der Gäste. Der erste Wurf im Spiel auf das Simbacher Gehäuse wurde von Torhüter Leopold Petschl pariert und mit drei Treffen in Folge konnte man sich kurzzeitig auf ein 3:1 absetzen. Sogar mit zweimaligem Spiel in Unterzahl war das Match zur Hälfte der ersten Halbzeit noch offen. Ein 6:6 hielt die Hoffnung in diesem Moment noch hoch. Die großen Fragen waren, würde man den Hausherren über einen Großteil der Spielzeit die Stirn bieten können und die Kräfte reichen, kann man sie in eine Nervosität treiben und ein Momentum auch am Ende des Spiels für den TSV erzeugen?

Trotz einer eklatanten hohen Anzahl an technischen Fehlern war man noch bis zur 20 Spielminute auf Schlagdistanz. Die HSG hatte jedoch auch selbst zu viele Chancen liegen lasse um deutlicher als mit 3 Treffern in Führung zu gehen. Es zeichnet sich aber auch ab das Simbach zunehmende den Faden verliert und die Fehlerhäufigkeit eher zu als ab nahm. Headcoach Gerald Gabel versuchte durch das erste Team-Time-Out in diesem Spiel noch korrigierend einzugreifen. Fruchten sollte die Maßnahme jedoch nicht, Konsequenz: die Truppe von Tibor Somogyi nahm die nachträglichen Weihnachtsgeschenke im weiteren Spielverlauf konsequent an und entflüchtete auf einen sieben Tore Vorsprung binnen 5 Minuten. Julian Henzel und Jan Syrinek sorgten in der Schlussphase noch für etwas Ergebniskosmetik bevor die Unparteiischen die ersten 30 Minuten beendeten und ein 17:12 auf der Anzeigetafel stand.

Auch zu Beginn der zweiten Spielzeit stand das Momentum kurzzeitig auf Seiten der Niederbayern. Der inzwischen eingewechselte Stefan Babisch im Tor parierte den ersten Wurf der Hausherren und Simbach hatte durch 2 Fehler der HSG zweimal die Chance wieder auf drei Treffer zu verkürzen. Aber die Chancen blieben ungenutzt und der TSV-Zug stotterte wieder vor sich hin. Postwendend nahmen die Mannen aus dem Allgäu wieder die Zügel in die Hand und besiegelten in der 40. Minute die Niederlage für die Gäste mit einer 10 Tore Differenz. Ein weiterer Nackenschlag für den TSV war die rote Karte gegen Kapitän Fabian Schwibach knapp 10 Minuten vor Spielende, infolge dreimaliger 2-Minuten-Strafe. Die Messe war zu diesem Zeitpunkt aber längst gelesen und Simbach konnte nur noch versuchen Schadensbegrenzung zu betreiben. Beim Spielstand von 37:21 griffen die Schiedsrichter zum letzten Mal in diesem Spiel zum Triller-Gerät.

Simbach hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt auch ganz unabhängig von der Personalsituation. Die Fehlerquote war viel zu hoch und so spielte man der HSG Dietmannsried/Altusried sprichwörtlich den Ball in die Hände.

Es gilt nun so schnell wie möglich dieses Spiel aus den Köpfen zu bringen und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Nächste Woche wartet der TSV Sauerlach, dieser befindet sich ebenso im Tabellenkeller der Landesliga Süd und muss, wie der TSV Simbach, dringend Punkte gegen einen möglichen Abstieg einfahren.

 

Ein großer Dank gebührt den Spielerinnen und Spielern der weiblichen C-Jugend und der männlichen A-Jugend die die Herren bei dieser Auswärtsfahrt mit dem großen Bus lautstark unterstützen.

 

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Andreas Hillinger ( 1 ), Matthias Schimpf (3/1), Jan Syrinek (3), Marius Schachinger (4/1), Julian Henzel (7), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach


Start ins neue Jahr: TSV reist nach Dietmannsried - 09.01.2019

 

Auswärts startet das neue Jahr für die Mannen um Trainer Gerald Gabl und Kapitän Fabian Schwibach – und das mit keiner leichten Aufgabe.

 

Die HSG Dietmannsried/Altusried von Trainer Tibor Somogyi haben sich seit Beginn der Saison deutlich gesteigert und hat das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Von den letzten drei Spielen konnten die Allgäuer zwei gewinnen, darunter das prestigeträchtige Derby beim Lokalrivalen TSV Ottobeuren.

Topscorer im Team der Spielgemeinschaft aus dem Allgäu ist Maximilian Schneider. Er befindet sich aktuell auf Rang drei der Torschützenliste und seine 13 Treffer allein in der letzten Partie vor der Weihnachtspause stehen sinnbildlich für den Aufschwung des gesamten Teams. Die von Trainer Tibor Somogyi monierten Defizite in der Abwehr wurden in den meisten Fällen durch die Offensivstärke kompensiert – und hier liegt der Ansatzpunkt für den TSV.

Im Gegensatz zu Dietmannsried/Altusried musste Simbach die letzten Spiele Federn lassen und konnte trotz knapper Spielverläufe keine Punkte sammeln.

Ein hohes Maß an Engagement zeigte das Team von Gerald Gabl, aber die zurzeit „auf Kante genähte“ Personaldecke ließ derzeit nicht mehr zu.

So muss das Team um Kapitän Fabian Schwibach weiterhin auf Matthias Neumeier, Felix Meisel, Jonas Hennersberger und Jan Josef verzichten, aber mit einer starken Deckung und einer guten Chancenauswertung sollte man durchaus in der Lage sein, die Gastgeber zu fordern.

 

Für die Fahrt ins Allgäu setzt der TSV Simbach einen großen Fan Bus ein, Abfahrt ist um 14:30 Uhr am Busbahnhof in Simbach, Anmeldungen bei Alois Petschl unter 08571/5514


Kein Erfolgserlebnis zum Jahresausklang - Simbach unterliegt Herrsching 23:24 - 16.12.2019

 

Leider blieb er aus, der Befreiungsschlag, den sich sowohl Simbachs Damen als auch Simbachs Herren gewünscht und vorgenommen hatten. Beide Senioren-Team müssen mit Niederlagen gegen Herrsching in die Weihnachtspause, beide denkbar knapp mit einem Treffer, beide hatten es selbst in der Hand.

Die Herren verzeichneten ihrerseits einen klassischen Fehlstart, der Übles erwarten ließ. 1:4 nach 6 Minuten, 4:10 nach einer Viertelstunde. Während die Gäste zügig spielten und sicher abschlossen, bekamen die Hausherren so richtig kein Bein auf den Boden.

Unvorbereitete Würfe und verfrühte Anspielversuche an den Kreis führten zu Ballverlusten und machten den Gästen das Leben nicht unbedingt schwer. Dazu kam eine Abwehr, die zwar engagiert zu Werke ging, vor allem in Durchgang eins mit einfachsten Übergängen und Tempovariationen auszuhebeln war.

Mit diesem Plus, das auch durch eine gute Torhüterleistung gestützt wurde, konnte Herrsching die vorweihnachtlichen Geschenke entspannt einsammeln und verwaltend mit einem 11:15 in die Pause gehen.

Unmittelbar nach der Halbzeit dann eine rote Karte gegen Simbachs Andreas Hillinger, ausgerechnet der, der Ordnung und Struktur in die Abwehr bringen sollte. Nicht unbedingt der Auftakt, der eine große Aufholjagd erwarten ließ. Die Gäste ließen sich nicht bitten und entfleuchten auf 15:21 nach gut 40 gespielten Minuten. Aber wie so oft in diesem Jahr - trotz der fehlenden Leichtigkeit bissen sich die Innstädter wieder am Gegner fest. Angeführt von Tim Manthey, der mit einem Dreier-Pack aufrüttelte, kämpften sich die Gastgeber heran. Zweimal Matthias Schimpf und einmal Chris Schrädobler sorgten für den Anschluss zum 21:22, bevor Jan Syrinek zum ersten Ausgleich einnetzte: 22:22, 52 Minuten auf der Uhr, Partie gedreht, Neustart für das Spiel! Wie genau konnte eigentlich niemand erklären, zumal die Gäste nichts anderes machten als zuvor.

Nun waren die Gastgeber am Drücker, aber die Führung wollte nicht gelingen - Herrsching konnte sich wieder Luft verschaffen, 22:24.

Mit noch 90 Sekunden auf der Uhr brachte Jan Syrinek die Simbacher einmal mehr in Schlagdistanz, 23:24. Als dann Stefan Babisch 50 Sekunden vor dem Ende einen Strafwurf parierte und Simbach in Ballbesitz brachte, schien das leistungsgerechte Unentschieden wieder greifbar, aber es gelang kein erfolgreicher Abschluss mehr. 23:24, unnötiger Punktverlust bei einer starken Kämpferleistung in Durchgang zwei, für die sich das Team von Gerald Gabl und Thomas Schmidtke aber leider nichts kaufen kann.

Nun heißt es, zwischen den Jahren neu aufzubauen und dann mit Schwung in die nächsten Partien zu kommen.

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leo Petschl; Feld: Matthias Schimpf (7/4), Felix Meisl, Tobias Schimpf (2), Chris Schrädobler (3/2), Timo Brunnenkann, Andreas Hillinger, Jan Syrinek (4), Marius Schachinger, Tim manthey (5), Fabian Schwibach (2)


Endspurt: Im letzten Heimspiel des Jahres empfangen die TSV-Handballer die Gäste aus Herrsching - 12.11.2019

 

Trainer Kurt Neumaier und Co Michael Zech vom TSV Herrsching sind entspannt: Die Herren vom Ammersee rangieren aktuell auf Tabellenplatz 6 und sind mit 12:8 Punkte weiter von allem Übel entfernt – zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten trennen sie aber nur 4 Pluspunkte von Simbach.

Allerdings muss man konstatieren, dass die Oberbayern noch ein Spiel weniger auf der Uhr haben als die Innstädter. Dass sie angreifbar sind zeigen zuletzt zwei Niederlagen: Zuhause gegen Ottobeuren und beim Zweitplatzierten Eichenauer SV. Zuvor hingegen feierten sie zwei deutliche Siege gegen die Bayernliga-Absteiger von der HSG Würm-Mitte und die Aufsteiger der Spielgemeinschaft SC Unterpfaffenhofen-Germering. Herausragend aus einem starken Kollektivist dabei Marcus Hoffmann, der zurzeit Platz 1 der Torschützenliste sowie dem 7m-Ranking einnimmt. Mit 81 Treffern geht fast ein Drittel der Herrschinger Angriffsleistung auf seinen Zettel.

In den letzten Kräftemessen zogen die Simbacher 2 mal den kürzeren – und damit wären wir schon bei den Gastgebern: Die Spiele gegen den TSV Herrsching waren in der Vergangenheit stets etwas Besonderes. Leidenschaft und Engagement bestimmten die Partien und rissen die Zuschauer mit. Für das anstehende Match setzen die Oberbayern auch wieder einen Fanbus ein und die Mitreisenden werden traditionsgemäß ihrem Team lautstark unter die Arme greifen.

Auch die Innenstädter werden ihre Fans in heimischer Halle wieder benötigen: Obwohl man sich mit dem Erfolg der letzten Woche ein klein wenig Luft verschaffen und auf Tabellenplatz 10 klettern konnte, müssen in diesem letzten Spiel 2019 alle Kräfte gebündelt werden, um sich mit zwei weiteren Punkten noch ein Stück mehr aus der Krisenzone abzusetzen und relaxed in die Weihnachtspause gehen zu können.

Ein Fehlstart wie wie in der vergangenen Partie darf gegen die spielstarken Mannen vom Ammersee nicht vorkommen, denn bei diesem Gegner wird eine erneute Aufholjagd ungleich schwieriger. Um am Samstag Zählbares erreichen zu können muss Hochglanz-Handball über 60 Minuten her, um auf Augenhöhe zu bleiben. Das Team von Chefcoach Gerald Gabl ist dazu hochmotiviert und wird alles daran setzen einen versöhnlichen Jahresabschluss abzuliefern.

Spielbeginn am Samstag ist zur gewohnten Zeit um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Unmittelbar vorher treffen die Damen des TSV Simbach in ihrem ebenfalls letzten Spiel des Jahres 2019 ihrerseits auf den TSV Herrsching. Diese Partie startet um 16 Uhr.


Arbeitssieg: Simbach schlägt Gundelfingen und verschafft sich etwas Luft - 09.12.2019

 

Tief durchatmen war angesagt. Mit großen Ambitionen waren die Innstädter angetreten, vor heimischer Kulisse gegen das Tabellenschlusslicht einen Befreiungsschlag zu setzen - allen personellen Widrigkeiten zum trotz.

Headcoach Gerald Gabl musste neben Jonas Hennersberger auch auf Tobias Schimpf und Jan Josef verzichten, der nach einem Achillessehnenabriss bereits operiert wurde und so für den Rest der Spielzeit ausfallen wird.

So kam A-Jugend-Youngster Timo Brunnenkann zu seinem Debut.

Trotzdem hatten sich die Innstädter viel vorgenommen, die Schlussränge zu verlassen - aber der Start in die Begegnung verlief mehr als holprig.

Es waren noch keine 4 Minutebn gespielt, da prangte bereits ein ernüchterndes 0:4 auf der großen Anzeigetafel in der Richard-Findl-Halle.

Grund: Die Hausherren bewegten sich und den Ball zu wenig, in Abwehr und Angriff war nur Stückwerk zu sehen und das lud die Gäste zu einfachen Treffern ein.

Als dies dann auch noch mit einem Kempa-Tor zum 1:5 einnetzten, schien der Abend eine Richtung zu nehmen, die den Fans auf den Rängen so gar nicht gefiel.

Aber was das Team 2019 auszeichnet zeigte sich auch am Samstag wieder: Aufgeben gibt es nicht. 

Mühsam und ohne Glanz, aber eben mit ständig wachsendem Einsatz, kämpften sich die Gastgeber heran und konnten kurz vor der Pause erstmals ausgleichen und nach 28 Minuten durch den gut aufgelegten Jan Syrinek erstmal in Führung gehen. Die Gäste ihrerseits blieben bei Ihrer Linie und legten nach, so dass mit einem 13:13 die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Pausentee dann ein anderes Bild: Mit absolutem Willen nahm Simbach das Heft des Handeln fest in die Hand, setzte auf engagierte Abwehrarbeit, blieb vorne geduldiger und nutze die sich bietenden Chancen konsequent.

Von 14:14 zog der TSV auf 18:14 davon und gewann an Selbstvertrauen. Die Simbacher erhöhten das Tempo, Chris Schrädobler und Matthias Schimpf brachten sich und ihre Mitspieler immer wieder in aussichtsreiche Positionen und die Gastgeber wurden von allen Positionen gefährlicher.

Bei den Gästen schienen auch zunehmend die Kräfte zu schwinden. Sie bekamen zusehends Probleme, Fabian Schwibach am Kreis in Schach zu halten und zogen gegen die quirligen Simbacher wie Tim Manthey und Marius Schachinger immer wieder den Kürzeren. Es lief. Bei Stande von 25:17 war die Entscheidung bereits 10 Minuten vor dem Ende gefallen.

Ein starke kämpferische Leistung und Teamwork in Durchgang zwei brachten die Innstädter auf die Siegerstrasse. Man mag über das Spiel und die Qualität Vieles sagen können - aber am Ende stehen ein 29:21-Erfolg und 2 wichtige Punkte, die den TSV auf Rang 10 führen. Nun heißt es nächste Woche beim nächsten Heimspiel noch mal nachzulegen und damit entspannter in die Weihnachtspause gehen zu können.

 

Stefan Babisch, Leo Petschl, Andreas Hillinger, Matthias Schimpf (1), Tobias Deutsch, Thomas Klampfer, Felix Meisl, Chris Schrädobler (8/4), Timo Brunnenkann (1), Jan Syrinek (6),  Marius Schachinger (2), Julian Henzel (2), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (6)


Kellerduell: TSV Simbach empfängt TV Gundelfingen - 05.12.2019

 

Es ist die erwartet schwierige Saison für den TSV: Am 11. Spieltag empfangen die Mannen von Coach Gerald Gabl als Tabellen-Drittletzter das derzeitige Schlusslicht aus Gundelfingen. Der Liga-Neuling , trainiert von Markus Baur, konnte letzte Woche gegen die SpVgg Altenerding zwei Punkte einfahren. Auch sonst haben sich die Aufsteiger durchaus als ernstzunehmender Gegner verkauft und – trotz größerer Verletztenmisere – viele Partien nur knapp abgeben müssen. Moral und Kampfgeist Stimmen bei meinem Team, so Headcoach Markus Baur – damit können sich die die Innstädter schon auf einen heißen Tanz einstellen.Die Mannschaft steht mit vier Punkten am Tabellenende der Landesliga und ist – wie auch der TSV Simbach – auf jeden Zähler angewiesen. Der Topscorer des Teams aus dem Allgäu ist Tobias Bauer, der aktuell auf Platz 10 der Torschützenliste rangiert und gleichzeitig der erfolgreichste 7-Meter Schütze ist. Kapitän Fabian Schwibach und seine Mitspieler müssen in den kommenden zwei Heimspielen alles daran setzen, Punkte zu sammeln und die nächsten beiden Partien siegreich zu gestalten

Die Niederbayern befinden sich aktuell auf Rang 12 der Tabelle mit nur zwei Punkten Vorsprung vor dem TV Gundelfingen, können sich aber mit einem Sieg Luft verschaffen und theoretisch bis auf Rang 9 vorrücken.Die Ausgangssituation für die Innstädter bleibt jedoch ob der vielen verletzungsbedingte Absenzen anspruchsvoll. Positiv ist allerdings, dass die Mannschaft allen Widrigkeiten zum Trotz in den vergangenen Partien enormes Engagement bewiesen hat - und die Einstellung ist bekanntermaßen der Schlüssel zum ErfolgJetzt gilt es dieses Engagement wieder in Zählbares umzuwandeln.

 

Spielbeginn ist am Samstag den 7. Dezember um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle.


Moral bewiesen und Punkt erkämpft - 25.11.2019

 

In der Landesliga erreichen die Handballer des TSV Simbach ein Unentschieden gegen die SpVgg Altenerding. Souveräne erste Halbzeit und sehr engagierte Schlussphase führen zu einem für beiden Seiten vertretbaren 31:31.

Die Innenstädte beginnen das Spiel von Anfang an hellwach und übenehmen schnell die Zügel in der Partie. Trainer Gerald Gabl war mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden, die Defensive stand solide, dahinter ein guter Stefan Babisch im Tor und im Angriff waren nur sehr wenige technische Fehler zu erkennen. Resultat, eine zwei bis drei Tore Führung für die Handballer vom Inn mit zwischenzeitlich einer kurzen Aufholjagd der Spielvereinigung zum 6:6 in der 13. Spielminute. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit brachten die Tore vor allem von Tim Manthey, Jan Syrinek, und Chris Schrädobler die Gäste immer wieder in Front und konnten teilweise ihren Vorsprung auf bis zu 5 Zähler ausbauen. Wehrmutstropfen: in den ersten 30 Minuten musste der TSV 20 Minuten auf Tobias Schimpf aufgrund eines "Checks" gegen die Nase verzichten. Zum Pausentee aber ein passabler Vorsprung von drei Trefferne ehe man zur Halbzeitansprache aufbrach.

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber mit etwas mehr Frische auf das Spielfeld. Simbach wurde quasi in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit überrumpelt und aus der günstigen Führung wurde nach sechs Minuten der erste Rückstand in diesem Match. Tobias Schimpf zu diesem Zeitpunkt immer noch mit blutender Nase in der Kabine. Simbach ließ sich davon etwas beeindrucken und Mitte der zweiten Halbzeit, wo es darum ging wieder die Oberhand zu erlangen, herrschten vor allem Fehlwürfe und eine größere Unsicherheit im Spielaufbau vor. Die münchner Vorstädte nutzten die Gunst der Stunde und zogen auf bis zu drei Tore davon. Mit dem Team-Time-Out von Gerald Gabl begann in der 53 Minuten die Schlussphase beim Spielstand von 28:25 die Gastgeber. Er nimmt den angeschlagenen Tobias Schimpf wieder ins Spiel und stellte die Defensive auf eine 4:2-Abwehr um, beide Schimpf’s nun auf den Aktivposten. Der Plan fruchtet nach kurzer Zeit und die neue Formation liefert dem TSV zwei wichtige Offensivfehler der "Biber". Tim Manthey erweist sich daraufhin auch in der Schlussphase als sicherer 7m-Schütze und bring den TSV in der 59 Spielminute wieder in Rufweite. Es reicht um den Gastgeber nervös zu machen, eventuell ist dadurch der Wechselfehler in der letzten Spielminute erklärbar, der nach den Regularien mit einer 2-Minuten Strafe geahndet wurde. Simbach nun in Überzahl und Matthias Schimpf bringt die Mannschaft vom Inn auf einen Zähler heran. Auf der Uhr nur noch 15 Sekunden und Simbach wieder im Ballbesitz, ein Anspiel auf Fabian Schwibach bringt den entscheidenden 7m-Strafwurf und eine weitere 2-Minuten Strafe für die Gastgeber. Tim Mantel verwandelt mit kühlem Kopf zum 31:31 und nur noch 5 Sekunden auf der Uhr. Altenerding nimmt noch das Team-Time-Out für die zweite Halbzeit aber es ändert am Ergebnis nichts mehr.

Der TSV ist sehr froh um den einen Punkt obwohl auch ein Sieg drinnen gewesen wäre, hätte man nicht über 20 Minuten in der zweiten Halbzeit auf Tobias Schimpf verzichten müssen. Beachtlich ist die Moral und der Einsatzwille den das Team in der Schlussphase gezeigt hat, so Trainer Gerald Gabl: „Sich aus einem vier Tore Rückstand, 5 Minuten vor dem Ende noch mal zurück ins Spiel zu bringen ist achtenswert“.

Kommendes Wochenende ist spielfrei und die Mannschaft hat Zeit sich auf den nächsten Gegner am 7. Dezember in heimischer Halle, den Aufsteiger aus Gundelfingen, vorzubereiten. Hier ist der TSV definitiv zum Siegen "verdammt"!

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Timo Brunnenkann, Matthias Schimpf (3), Thomas Klampfer, Stefan Babisch, Tobias Schimpf (3), Chris Schrädobler (5/2), Jan Syrinek (7), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (1), Tim Manthey (9/4), Fabian Schwibach (2)


4-Punkte-Spiel: TSV Simbach reist nach Altenerding - 21.11.2019

 

Ein klassisches 4-Punkte-Spiel, das entweder Luft oder akute Bedrohung bedeutet, steht nun für Simbachs Headcoch Gerald Gabl und seine Truppe an.

Am Samstag geht es zum Tabellennachbarn Altenerding. Die Gastgeberum ihren Top-Scorer Lukas Donaubauer rangieren einen rang vor den Innstädtern auf Platz 12 – nur aufgrund der geringeren Anzahl der Verlustpunkte.

Die Erdinger mussten zuletzt 4 Niederlagen in Serie hinnehmen, dabei hatte das Team von Trainer Nikodije Jovanovic ähnlich den Simbachern auch Pech und unglücklich knappe Ergebnisse zu verkraften: Entscheidend für Erfolg oder besser für den Misserfolg waren lediglich 1 Tor gegen Ottobeuren und 2 Tore gegen Eichenau.

Der Sieger kann sich am Samstag aus den Niederungen der Tabelle bis auf Rang 9 hoch schießen und so wieder Ruhe in die Saison bringen, dem Verlierer winkt eine schwere Saison.

Beide Teams sind in der Pflicht und haben auch das Vermögen, zu gewinnen, ein Treffen auf absoluter Augenhöhe.

Damit ist die Marschroute für die Innstäder um Kapitän Fabi Schwibach klar: Leistung konservieren, den Start in die Partie nicht verschlafen und dann endlich die Früchte einfahren.

Platz 13 ist nicht die Stelle, wo die Mannschaft vom Inn einzuordnen ist – und das wird sie auch beweisen.

Anpfiff in Altenerding in der Halle am Pretzener Weg ist um 18:30 Uhr


TSV Simbach bleibt im „Keller“ - 18.11.2019

 

Handball-Landesliga Süd: 26:29-Niederlage gegen Tabellendritten Eichenauer SV

 

Das war ein schwarzer Samstag für den TSV Simbach. Das Team von Trainer Gerald Gabl hatte in der Handball-Landesliga Süd zum einen gegen den Tabellendritten Eichenauer SV mit einem 26:29 (13:13) das Nachsehen und ist Tabellenvorletzter, zum anderen rutschte Jan Josef bei einem Angriff nach einer Richtungsänderung auf einem nassen Fleck des Hallenbodens aus, zog sich einen Achillessehnenriss zu und muss lange pausieren.

„Wir sind ganz schlecht in die Partie gekommen“, erzählt Trainer Gerald Gabl. Nach sieben Minuten lag der Gast bereits mit einem 5:0 vorne, ehe Jan Josef den ersten Treffer für die Hausherren in der Richard-Findl-Halle setzte. Obwohl der Tscheche nach der unglücklichen Aktion – ohne Fremdeinwirkung – von der Platte musste, gelang es den Simbachern, den schwer wiegenden Ausfall zu kompensieren. „Die kämpferische Leistung stimmte“, schildert Trainer Gerald Gabl. Eine starke Phase der Einheimischen folgte, die Defensivarbeit passte, auch vorne lief es einigermaßen rund und fünf Sekunden vor der Pause schaffte Chris Schrädober mit einem verwandelten Siebenmeter das 13:13.

Unmittelbar nach dem Wiederbeginn zwei weitere Hiobsbotschaften für den TSV Simbach: Erst konnte Marius Schachinger aufgrund einer Adduktoren-Zerrung nicht mehr weiter machen, dann sah Chris Schrädobler (32.) die rote Karte und stand die restliche Spielzeit ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Nach der einzigen Führung in dieser Partie durch Tobias Schimpf zum 14:13, hatte der Eichenauer SV alle Trümpfe in der Hand, spielte diese speziell durch Christian Lieb (9) und Claudio Riemschneider (7) auch aus und netzte vier Mal in Folge ein, gewissermaßen eine Vorentscheidung in dieser Begegnung.

„Wir haben alles versucht. Der Wille war zwar da, aber immer wenn wir nahe dran gewesen sind, haben wir unsere Gelegenheiten nicht genutzt. Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten für einen Treffer gebraucht“, bemängelte Trainer Gerald Gabl die zu schwache Wurfausbeute seiner Mannschaft. Zwischenzeitlich – in der 48. Minute – war der Gast schon auf 28:23 enteilt, die Simbacher gaben sich allerdings nicht auf und kamen noch einmal heran – 24:26 (56.), 25:27 (57.). Doch es reichte schließlich nicht mehr für eine Wende.

 

TSV Simbach, Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl. – Feld: Andreas Hillinger, Matthias Schimpf (3), Tobias Deutsch, Thomas Klampfer, Tobias Schimpf (6), Chris Schrädobler (4/4), Jan Josef (1), Jan Syrinek (2), Marius Schachinger (2), Julian Henzel (4), Tim Manthey (2/2), Fabian Schwibach (1)


Nagelprobe: TSV Simbach empfängt Tabellendritten aus Eichenau - 14.11.2019

 

Punkte stehen auf dem Plan für Gerald Gabl und seine Sportler. Nach der enttäuschenden und nicht leistungsgerechten Niederlage in Ottobeuren heißt es, alles daran zu setzen, sich langsam aus den Niederungen der Tabelle zu verabschieden. Einstellung und Talent dafür hat das Team genug - allein Konstanz und das nötige Quentchen Glück fehlten zuletzt.

Dass aber die Innstädter zuhause eine Macht sein können, haben sie bereits unter Beweis gestellt - und wenn man schon unglücklich gegen Mannschaften aus der näheren Tabellenumgebung verliert - warum nicht mal groß denken und gegen ein Top-Team befreit aufspielen?

Die Gäste aus Eichenau sind nach dem Ausflug in die Bayernliga wieder zurück in der Landesliga. Hier haben die Mannen um die Riemschneider-Brüder Routine gezeigt und in durchaus knappen Begegnungen bislang 12:4 Punkte geholt. Das bringt den Mannen von Trainer Aleksandar Radukic und Oliver Leukart aktuell Rang 3 hintern dem verlustpunktfreien TSV Haunstetten und dem punktgleichen TSV Herrsching ein.

Die Lebensversicherung der Eichenauer sind dabei die bereits erwähnten Riemschneider-Brüder, die die Top-Scorer der Münchner darstellen, und eine starke, von der Bayernliga-Erfahrung profitierende Defensive, die ihre körperlichen Vorteile gut umzusetzen weiß. Die Defensivabteilung stellt nach der Abwehr des Liga-Primus TSV Haunstetten zurzeit das Maß der Dinge in der Landesliga dar und war bislang Garant für die guten Ergebnisse.

Damit ist auch die Marschroute für die Simbacher Gastgeber klar: Eigene Fehler minimieren und den Heimvorteil nutzen.

Wie die Mannschaft bereits gezeigt hat, kann man mit jedem Gegner mithalten, wenn man sein eigenes Spiel im Griff hat.

 

Auf jeden Fall können sich die Fans auf ein hochklassiges Match freuen.

 

Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Richard-Findl-Halle, zuvor empfangen die Simbacher Damen um 16.00 Uhr die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Bereits um 14.15 Uhr treffen die weiblichen C-Jugendteams dieser beiden Vereine aufeinander.

Den Auftakt in den Spieltag bestreiten bereits mittags um 12.30 Uhr die männliche C-Jugend des TSV und die SB Traunstein.

Volles Programm dann auch am Sonntag, wenn die anderen Jugendmannschaften des TSV bereits ab 9.30 Uhr ihre Liga-Spiele bestreiten.


Chance verpasst: Simbach unterliegt in Ottobeuren unglücklich 32:27 - 11.11.2019

 

Schade. Am Samstagabend mussten die Innstädter punktelos die weite Heimreise aus dem Allgäu antreten. Dabei wäre deutlich mehr drin gewesen.

Die Gastgeber legten in der Anfangsphase vor, aber die Innstädter kamen schnell ins Spiel. Treffern der Gäste folgten zunächst schnelle Antworten durch die Simbacher Rückraumspieler Jan Josef und Julian Henzel.

Nach 15 Minuten Hin und Her übernahmen dann die Innstädter zunehmend das Kommando: Gegen die Langen Ottobeurer stachen nun auch die wendigen Akteure Matthias Schimpf und Marius Schachinger und auch die Außenpositionen wurden gefährlich.

Vom Punkt vollstreckte Chris Schrädobler eiskalt - s´lief oder: Der TSV war Länge mal Breite im Spiel - und das zeigte Wirkung.

Bis zur Halbzeit setzten sich die Gabl-Schützlinge auf 10:15 ab und mussten wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff nur noch einen Treffer zum 11:15 Zwischenstand hinnehmen.

Auch nach dem Wechsel lief zunächst alles in Richtung Auswärtssieg: Bis zur 44 Minute lagen die Innstädter unantastbar mit etwa 4 Toren in Front, dann folgte eine rote Karte gegen den Ottobeurer Denis Kapis, der den Gegenstoß laufenden Jan Syrinek böse von hinten foulte.

Den fälligen Strafwurf verwandelte Chris Schrädobler, aber nun kamen die Gastgeber - aufgerüttelt durch die rote Karte - irgendwie zurück in die Partie und konnten Treffer um Treffer gut machen.

Spielentscheidend dann die 50. Minute: 2 Zeitstrafen für die Simbacher Fabi Schwibach und Thomas Klampfer, die Gastgeber in doppelter Überzahl und mit zwei Treffern ihres Top-Scorers Patrick Kofler zuerst zum Ausgleich und anschließend sogar zur Führung. 25:24, Spiel gekippt.

Die Simbacher kämpften engagiert weiter, glichen zum 26:26 aus, aber dann wieder eine doppelte Zeitstrafe gegen die Innstädter: Chris Schrädobler und Jan Syrinek mussten vom Platz, Ottobeuren wieder mit doppelter Überzahl - und diesmal konnte Simbach das nicht mehr kompensieren. Aus dem 26:26 wurde binnen 3 Minuten ein 31:26, Spiel gelaufen.

Der Endstand von 32:27 ist deutlich zu hoch und spiegelt weder das Kräfteverhältnis noch den Spielverlauf wieder.

Wie eingangs gesagt: Schade. Die Gabl-Truppe war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, konnte aber in der Endphase zwei doppelte Unterzahl-Situationen nicht kompensieren.

Somit hat das Ergebnis einen Beigeschmack, aber mit dem Einsatz seiner Spieler und dem Fortschritt dürfte der Simbacher Headcoach allerdings zufrieden sein.

 

Für Simbach:

 

Stefan Babisch, Leo Petschl, Timo Brunnenkann, Matthias Schimpf (1), Thomas Klampfer, Chris Schrädobler (7/4), Jan Josef (6), Jan Syrinek (3), Marius Schachinger (3), Julian Henzel (2), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (3)


Allgäu-Ausflug: Simbach reist nach Ottobeuren - 07.11.2019

 

Traditionsduell: Die Mannschaft von Trainer Günther Kotschmar, der seit dieser Saison neu beim TSV Ottobeuren auf der Bank sitzt und vom Lokalrivalen TV Immenstadt kam, ist am kommenden Wochenende Gastgeber für die Innstädter um Coach Gerald Gabl.

„Otto“ liegt aktuell auf Platz 11 der Landesliga Tabelle und hat mit vier zu acht Punkten nur einen Zähler weniger als der TSV Simbach. Das Team hat durch die insgesamt sieben Neuzugänge ein ganz anderes Gesicht als im Vorjahr und musste auch durch Höhen und Tiefen: Nach einer Vorbereitungsphase mit großen Aufs und Abs - ähnlich dem TSV Simbach – hat erst der Ligabetrieb das Team geformt.

Einer der Neuzugänge, der aktuell auch Topscorer bei den Unterallgäuern ist, ist Marcel Heil. Er kam wie Trainer Kotschmar aus Immenstadt zu Ottobeuren.

Wie auch für Simbach wird es laut Trainer Gunther Kotschmar eine "knifflige" Saison werden, erklärtes Ziel ist aber bis zum Saisonende die Nase vor den anderen Mannschaften aus dem Allgäu zu haben.

Simbach hat sich gegen den TSV Ottobeuren – überraschenderweise vor allem auswärts - immer gut verkauft. Letztes Jahr konnte man mit einer Rumpftruppe von 7 Feldspielern und einem Torhüter einen Sieg in fremder Halle einfahren – ein Ergebnis, das man jederzeit wieder nehmen würde. Die langsam aber sicher steigende Formkurve mit zuletzt starken Spielphasen zeigt auch, dass Simbach nicht chancenlos die lange Reise antreten wird.

Es wird sicher ein hartes Stück Arbeit, die Punkte heim zu holen, aber bei gleichem Engagement und einer etwas besseren Chancenauswertung als gegen Allach ist für die Innstädter um Kapitän Fabi Schwibach alles drin.

Für die Auswärtsfahrt wird ein großer Fan-Bus eingesetzt, Abfahrt ist am Samstag den 9. November um 15:45 Uhr am Busbahnhof in Simbach, Anmeldung bei Alois Petschl unter 08571/5514. Spielbeginn ist 20 Uhr in der Dreifachturnhalle am Schulzentrum in Ottobeuren.


Verdienten Sieg aus der Hand gegeben: Simbach überzeugt - aber lässt einen Punkt liegen - 04.11.2019

 

Schade, der TSV Simbach brachte ein starke Leistung nicht ganz ins Ziel: Gegen den Zweitplatzierten TSV Allach 09 schlossen die Innstädter trot 60 Minuten Führung nur mit einem Remis ab, festigen damit aber trotzdem Rang 9 der Tabelle.

Stefan Babisch überzeugt mit einem Sahnetag und Jan Josef avanciert mit 9 "Buden" wieder zum Goalgetter.

Simbach startete gut in die Party und setzte sich zügig mit zwei Toren ab. Allach schließt in der vierten Spielminute erstmals durch einen Siebenmeter-Treffer auf, Simbach kann den Vorsprung halten.

Allach dann ab der zehnten Spielminute im Aufhol-Modus. Die Begegnung wirkte bis dahin etwas fahrig, da beide Team zunächst gute Torchancen vergaben.

Auf Simbacher Seite hielt Stephan Babisch mit einer ganz starken Phase, in der er mehrere hundertprozentige Chancen der Münchner Vorstädter vereitelt, die Führung fest und die Innenstädte im Spiel.

Mitte der ersten Halbzeit gleicht Allach zum ersten Mal in dieser Partie aus, nach 16 Spielminuten steht ein 4:4 auf der Anzeigetafel.

Tobias Schimpf bringt die Hausherren wieder in Front und der TSV baut den Vorsprung auf drei Zähler aus. Die gute Chancenauswertung und eine agilere Defensive lässt die Innstädter in dieser Phase Oberwasser gewinnen.

Chris Schrädobler erhöhte zum ersten Mal auf einen 4-Tore-Vorsprung, aber Simbach ist noch nicht stabil genug, um diesen Vorsprung weiter auszubauen.

Kleine technische Fehler nutzten die Gäste immer wieder, um durch Tempospiel zum Torerfolg zu kommen.

Zum Ende der ersten Halbzeit ist Allach wieder auf zwei Treffer dran und Head-Coach Gerald Gabl nimmt 20 Sekunden vor Ende der ersten 30 Minuten das erste Team-Tme-Out für den TSV.

Direkt nach Wiederanpfiff stellt Jan Josef wieder eine drei Tore Führung her, noch 5 Sekunden, Allach greift noch mal beherzt den Ball, sprintet zur Mittellinie und verwandelt direkt zum Pausenstand von 13:11.

Simbach beginnt die zweiten 30 Minuten deutlich präsenter. Vor allem die Defensive zeigt sich deutlich strukturierter und Stefan Babisch im Tor verhindert am laufenden Band ein Aufrücken der Gäste.

Das Spiel nahm generell an Intensität zu, keine der beiden Mannschaften zeigte Ermüdungserscheinungen - aber wie bereits in der ersten Spielhälfte musste sich der TSV Simbach seine Tore aufwendig erspielen.

Mit einer engagierten Leistung und einem handballerisch über weite Strecken überzeugendem Kombinationsspiel bauten die Hausherren den Vorsprung durch einen Doppelpack von Jonas Hennersberger wieder auf vier Tore aus. Aber Allach verkürzte immer wieder auf 2 Zähler.

Auf Simbacher Seite verhinderte zusehends Jan Josef, durch teils sehenswerte Treffer aus dem Rückraum den Ausgleich der Gäste.

Zweimal noch konnten die Hausherren ihren Vorsprung auf vier Tore ausbauen, dann begann in Spielminute 54 der Showdown:

Spielstand 26:22 und die Innstädter in diesem Moment sogar noch eine gute Minute in Überzahl aufgrund einer 2-Minuten-Zeitstrafe gegen Allach.

Dann passierte genau das was nicht passieren darf, ein Gegentor in Überzahl. Allach inzwischen wieder vollzählig auf dem Platz, Simbach scheitert im Angriffsspiel und der nächste Treffer landet im heimischen Gehäuse.

Noch 4 Minuten auf der Uhr, der Vorsprung beträgt nur noch 2 Tore. Headcoach Gerald Gabl nimmt das Team-Time-Out, um den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen.

Die rund 350 Zuschauer und Fans in der gut besetzten Richard-Findl-Halle waren spätestens zu diesem Zeitpunkt alle emotional voll im Spielgeschehen.

Doch Simbach vergab eine weitere Torchance und lud die Allacher zur erneut zur Aufholjagd ein. Noch ein Treffer Führung und es war spürbar, dass man dem Druck der Allacher doch noch erliegen könnte.

In den letzten beiden Spielminuten erzielten die Innenstädte dann nur noch einen Treffer und Allach dagegen zwei - dies reicht den Münchnern zu einem für sie glücklichen Unentschieden 27:27.

 

Für Simbach fühlte sich dieses Remis - das man vor der Partie gerne genommen hätte - fast wie eine Niederlage an, Allach hingegen jubelte wie nach einem Sieg.

Simbach kommt, obwohl über den gesamten Spielverlauf führend, nicht über ein Unentschieden gegen den TSV Allach hinaus. Ein Sieg wäre in jedem Fall verdient gewesen, Engagement, Einsatz und Spielwitz waren definitiv vorhanden und zeigten nicht nur weitere Stabilität, sondern auch eine steigende Formkurve der Handballer vom Inn.

Der TSV hat bewiesen, dass auch die Top-Mannschaften in Simbach ins Straucheln kommen können - und das ist ein wichtiges Signal für die künftigen Partien.

Für die nächsten knapp vier Monate muss der TSV Simbach auf Jonas Hennersberger verzichten, der aus studienbedingten Gründen dem Team erst wieder ab Mitte März nächsten Jahres zur Verfügung steht.

Kommendes Wochenende reist der TSV nach Ottobeuren, für die Fahrt wird ein großer Fanbus eingesetzt.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl;

Feld: Timo Brunnenkann, Matthias Schimpf (5/3), Tobias Deutsch, Tobias Schimpf (3), Jonas Hennersberger (4), Chris Schrädobler (2/1), Jan Josef (9), Jan Syrinek (2), Marius Schachinger, Tim Manthey, Fabian Schwibach (2)


 Simbach gefordert gegen Allach - 31.10.2019

 

Auswärts war für die Innstädter nichts zu holen – nun muss wieder auf die Heimstärke gebaut werden.

Zu Gast ist der TSV Allach. Der aktuell Tabellenzweite gilt als Mitaspirant für den Aufstieg. Das Team um Trainer Martin Haider patzte lediglich beim Saison-Auftakt gegen Aufsteiger Unterpfaffenhofe-Germering mit einem Unentschieden, im zweiten Spiel der Meisterschaftsrunde und mit der bisher einzigen Niederlage gegen die HSG Würm-Mitte. Seit dem kamen die Münchner ohne Punktverlust durch und wirkten dabei zunehmend souveräner.

Basis für den Erfolg ist die Abwehr um Stefan Krimmling und Torhüter Maxi Zilz. Möglicherweise wird auch der ehemalige Simbacher Jugendspieler Vitus Baumgartner, der zum Ende der letzten Saison zum Ligakonkurrenten gewechselt hat, bei diesem Spiel auf der Platte stehen.

Für Simbach bedeutet das Spiel gegen Allach eine weitere hohe Hürde im Kampf um Punkte. Wille und Einsatzfreude stimmen bei den Mannen um Headcoach Gerald Gabl, aber nun wird zunehmend wichtig, die Fehlerquote zu senken.

Wenn die Simbacher konstant waren und ihr Spiel spielen konnten, sah es gut aus – sobald man dem Gegner leichte Tore ermöglichte, zog man bislang den Kürzeren.

Damit ist die Marschroute klar: Der TSV muss dazu an seiner Chancenverwertung arbeiten, die technischen Fehler in der Offensive reduzieren und in der Defensive alles geben.

Oder anders gesagt: Jeder muss noch mal eine Schippe gegenüber der letzten Woche drauf legen, denn mit 4:8 Punkten rangiert der TSV aktuell nur auf Rang 9 der Landesliga Süd und ist nur durch das bessere Torverhältnis von Rang 12 getrennt.

Einem Punktgewinn würde den Innstädtern etwas Luft verschaffen und die Distanz zu den unteren Tabellen Rängen vergrößern.

Dass man gegen den aktuell Zweitplatzierten der Landesliga sicher nicht chancenlos ist, zeigen Sequenzen aus den bisherigen Spielen – das müssen die Gabl-Schützlinge nun zusammen bringen und über 60 Minuten liefern.

Mit einem hochkonzentrierten und engagierten Auftritt ist auf heimischem Boden sicher etwas zu holen – auf jeden Fall steht ein fantastischer Handballabend ins Haus.

Spielbeginn ist am Samstag, 2. November, zur gewohnten Uhrzeit um 18 Uhr in der Richard-Findl-Halle. Die Damen des TSV treffen vorher bereits um 16 Uhr auf die HCD Gröbenzell II.


Sieg und knappe Niederlage für die männliche C-Jugend!

 

Im 3.Spiel der neuen Saison der ÜBOL feierten die Jungs um Kapitän Bent Voll einen ungefährdeten 23:16-Sieg gegen die TuS Traunreut.

Bis zum 8:8 war es noch ein ausgeglichenes Spiel, dann jedoch setzte sich der TSV Tor um Tor ab (Spielfilm: 12:8, 14:10, 15:11 zur Halbzeit).

Im 2.Spielabschnitt dasselbe Bild, Simbach klar spielbestimmend und mit guten Szenen im Angriffsspiel. Da auch die Abwehrarbeit gut funktionierte wurde der Vorsprung ständig größer. Verdienter Endstand dann 23:16 für die Heimtruppe. Bei besserer Verwertung der Torgelegenheiten wäre sogar ein höherer Erfolg möglich gewesen.

Am vergangenen Sonntag ging die Reise nach Ebersberg, wo die Punktetrauben schön höher hängen sollten. Gerade auf die beiden Haupttorschützen der „Forstis“ galt es zu achten und diese nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies gelang allerdings nur zum Teil, denn von den kassierten 27 Gegentoren gingen allein auf die Beiden 15 Stück.

Gut eingestellt von den beiden „Aushilfscoaches“ Günter Plaza und Elmar Voll gingen die Jungs ins Match. Unsere Vorausahnungen sollten sich bestätigen, denn in der Anfangsphase hatten wir erhebliche Probleme in der Defensive mit dem sehr agilen Linkshänder der Gastgeber. Da es aber im Angriff gut lief und die Konzeptionen klar durchgespielt wurden, blieb es bei einem 5:5 Zwischenstand in der 10.Minute.

Durch einige taktische Veränderungen im Abwehrverbund und weiterhin schön herausgespielten Angriffen konnte sogar bis zur Halbzeit eine 1-Tore-Führung zum 10:11 für die Simbacher erzielt werden. Der Vorsprung hätte, ja müsste, höher ausgefallen sein, leider wurden erneut zu viele klare Tormöglichkeiten vergeben.

Im 2.Spielabschnitt ein ähnliches Bild. Simbach führt bis zur 37.Minue ständig mit 2 Toren, verpasst aber einen höheren Vorsprung durch eigene Fehler. Die letzten 10 Minuten sollten allerdings den Gastgebern gehören, die nicht nur ausgleichen konnten (21:21, 40.Minute), sondern sogar mit 2 Toren in Führung (25:23, 45.Minute).

Doch die Jungs versuchten alles und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Eine Minute vor Spielende erzielte Philipp Staniek den Anschluss zum 26:27. Dazu eigentlich noch Überzahl. Dann jedoch auch eine Zeitstrafe für Simbach, also 5:5, aber Angriff. Leider vertändelten die Jungs die letzte Möglichkeit, so dass es bei der bitteren Niederlage blieb.

 

Fazit:

 

In beiden Partien war eine erneute Leistungssteigerung erkennbar. Schade das dabei nur ein Sieg heraussprang. Doch kein Vorwurf an die Truppe, denn Einsatz und Kampfgeist waren sehr gut.

In der Abwehr klappte das Zusammenspiel im Innenblock schon erheblich besser und auch im Angriff wurden die Konzeptionen konsequent gespielt. Einzig war es erneut die mangelnde Chancenverwertung in beiden Spielen, die noch bessere Ergebnisse verhinderte. Sehr positiv stimmt zudem, dass in beiden Partien Simbach die klar besseren Angriffsmöglichkeiten besaß. Darauf können wir aufbauen.

 

Die vielleicht nächste, allerdings schwierige, Gelegenheit auf Punkte ergibt sich gleich am kommenden Samstag (02.11., 12.30 Uhr), wo die bisher in 4 Spielen ungeschlagene SG Salzburg zu Gast in der RFH sein wird.

 

 

Aufstellung und Torschützen:

 

 

Tor:      Bastian Zeiler

Feld:    Moritz Ulmer                                                 Leo Paukner                 2

            Jonas Strasser                                                Bastian Brand

            Thomas Kurz                              3                  Kilian Oberlechner      5

            Johannes Grundwürmer          1                  Bent Voll                       8, 7m 1 von 3

            Paul Borkowski                                              Tobias Plaza                 20, 7m 4 von 4

            Emil Stein                                                         Philipp Staniek            10


TSV kämpferisch aber ohne Punkte - 28.10.2019

 

Simbach verliert bei der HSG Würm-Mitte mit 31:28, kämpferische Leistung reicht nicht um die Mannen in der gräfelfinger Halle aus dem Konzept zu bringen. Jan Josef und Chris Schrädobler mit aufsteigender Formkurve.

Läuferisch intensiv begannen die ersten Minuten, in diesem für beide Mannschaften sehr wichtigen Spiel um Punkte. Der TSV in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt, muss versuchen den Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Die HSG hingegen will sich mindestens im Mittelfeld stabilisieren aber auch versuchen sich nach oben zu orientieren.

Zu Beginn eine tadellos herausgespielte Überzahl auf Rechtsaußen von Würm-Mitte, erster Treffer für die Gastgeber. Es dauert 4 Minuten bis auch der TSV erstmals in dieser Partie einnetzt. Simbach wirkte im Vergleich zu Beginn hastiger, was zu technischen Fehlern und gleich einer Reihe von „Fahrkarten“ führte. Auch die Abwehrreihen der Innstädter standen nicht stabil genug, über gut getaktete Konzepte erzeugten die „Würmer“ immer wieder Lücken im Defensiv-Verbund und nutzten diese Chancen konsequent.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit eine leichte Beruhigung des Spiels, die Niederbayrische Defensive konnte sich etwas stabilisieren, und die ersten kleinen Fehler bei den Hausherren erzwingen. Beide Teams versuchten in dieser Phase über den Positionsangriff zum Torerfolg zu kommen, was bei den Münchnern ein Stück besser funktionierte. Aber auch Simbach begann Zugriff auf das Match zu bekommen, mehr und mehr gut vorbereitete Chancen mit Torerfolg und immer mehr Spielfluss stellte sich ein. Vor allem Jan Josef und Jan Syrinek glänzten mit sehenswerten Treffern.

Dennoch liefen die Simbacher bis dahin einem 3-4 Tore Rückstand hinterher. Zu einfach kommt die HSG, von relativ kurzer Distanz und zu wenig Aggressivität der Innstädter Defensive, zu Toren. Ein Faktor an diesem Tag war auch das unglückliche Händchen des Simbacher Torhüter-Duos an diesem Tag. Würm-Mitte entwischte zwischenzeitlich mit 5 Treffern aber ein Aufstecken der Geäste war nicht erkennbar, vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit ein 7m-Strafwurf von Chris Schrädobler, dieser bringt den TSV wieder auf zwei Tore heran. Nur zwei Minuten später der nächste Strafwurf für Simbach, wieder erfolgreich verwandelt von Chris Schrädobler und Simbach nur noch mit einem Tor im Rückstand. Auf beiden Seiten wurden die Zähler jeweils noch um 1 erhöht bevor, beim Stand von 15:14 für die Hausherren, von den Unparteiischen der Pfiff zum Pausentee erfolgte.

Simbach konnte sich in den ersten 30 Minuten deutlich steigern, sowohl in der Defensive als auch im Angriffsspiel. Die Konzeptionen wurden präziser und gleichzeitig zeigten sich ein paar Schwächen der Gastgeber. Es wäre durchaus was zu holen gewesen: und so startete der TSV optimistisch und mit dem ersten Treffer in die zweite Halbzeit, erstmals der Ausgleich auf der Anzeigetafel.

Würm-Mitte komm trotzdem deutlich schneller aus der Kabine, nach nur 5 Spielminuten in Hälfte 2 war wieder ein vier Tore Rückstand für den TSV hergestellt. Unkonzentriertheiten, technische Fehler und überhastete Würfe in der Offensive brachten der HSG Konter-Möglichkeiten und diese so, schnell wieder auf den Plan. Nach 40 Minuten stand der TSV wieder am Anfang und lief einem meist drei bis vier Tore Rückstand hinterher. Zwei 2-Minuten-Strafen gegen die Gäste erschwerte eine mögliche Aufholjagd zudem massiv.

In Spielminute 43 Simbach wieder vollzählig und Jan Syrinek verkürzt auf 22:19. Die „Würmer“ hielten dagegen, vor allem der Goalkeeper der Hausherren hatte nun seine stärkste Phase des Spiels und parierte drei 100-% Würfe nacheinander. Aber auch die HSG machte Fehler und konnte den Vorsprung von drei Toren in den folgenden Minuten nicht wieder weiter ausbauen. Noch waren zwölf Minuten auf der Uhr und Simbach motiviert im Spiel. Mit einem Doppelpack von Jan Syrinek verkürzte der TSV sogar noch einmal auf 2 Tore Rückstand, der Glaube an ein positives Ende für Simbach war wieder greifbar, aber postwendend schalteten die Bayernliga-Absteiger wieder einen Gang hoch, ordneten ihr Spiel und markierten drei Treffer hintereinander.

Noch acht Minuten auf der Uhr, Spielstand durch einen weiteren Treffer von Jan Syrinek 26:22, der Heim-Trainer nahm im Anschluss das Team-Time-Out für die zweite Halbzeit, vielleicht war er noch unsicher ob der Vier-Tore-Vorsprung trotz der Kurzen „Restlaufzeit“ reicht und gab beiden Teams damit noch eine finale Verschnaufpause.

Simbach im Anschluss kämpferisch, nicht aufgebend und auf jeder Position leidenschaftlich sich gegen die drohende Niederlage zu stellen. Aber zu einfach tanzten die Hausherren Mal um Mal die Simbacher Abwehrreihen und Keeper aus und so schraubte die HSG die Tordifferenz noch mal auf 5 Punkte hoch bevor Simbach in den letzten Minuten noch eine angemessene Ergebnis-Kosmetik herstellte. Das Spiel endet mit einem 7m-Meter-Tor durch Matthias Schimpf, Entstand 31:28.

Simbach hatte zweimal im Spiel die Gelegenheit die Wende herbeizuführen, die HSG Würm-Mitte präsentierte sich in diesen Momenten als erfahrene Mannschaft und weichte kein bisschen von ihrer Linie ab. Dem TSV gelang es nicht die Gastgeber in eine Drucksituation zu bringen und so dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Mit entschieden hatte das Match aber maßgeblich der Torhüter von Würm-Mitte, er glänzte bei der zweiten Gelegenheit für Simbach, das Spiel möglicherweise zu drehen, mit drei Paraden und hielt so den TSV auf Abstand und den Rücken seiner Vorderläute frei.

Äußerst Positiv und extrem wichtig für Simbach ist die steigende Formkurve von Jan Josef. Er gewinnt, nach seiner schweren Knieverletzung, immer mehr Sicherheit auf der „Platte“ und kann immer besser in den Spielaufbau integriert werden. Sehenswerte auch seine Wurfqualitäten die er in diesem Spiel 7 Mal, teils eindrucksvoll, aufblitzen lies.

Ein noch schwerer Brocken steht mit dem TSV Allach 09 kommende Woche vor der TSV-Türe. Diese befinden sich aktuell auf Rang 2 der Landesliga-Tabelle,  Simbach hingegen steckt in der unteren Tabellenhälfte mit 4:8 Punkten fest und wird auch in diesem Spiel, auf heimischem Boden, versuchen Punkte zu holen. Wenn der Einsatz wie in Würm-Mitte auf das Feld gebracht wird, dann ist es alles andere als unmöglich auch das Spitzenteam in die Knie zu zwingen.

 

Für Simbach - Tor: Stefan Babisch, Leopold Petschl; Feld: Matthias Schimpf (3/1), Thomas Klampfer, Jonas Hennersperger, Chris Schrädobler (5/2), Matthias Neumaier, Jan Josef (7), Jan Syrinek (9), Marius Schachinger (1), Julian Henzel (1), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach


Momentum nutzen: Simbacher Handballer in Würm gefordert - 24.10.2019

 

Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende habe sich die Simbacher Handballer um Kapitän Fabian Schwibach wieder ein großes Stück Selbstvertrauen erarbeitet – und das ist wichtig, um mit breiter Brust nach Würm zu fahren.

Der Bayernliga-Absteiger HSG Würm-Mitte steht aktuell auf Rang 6 der Tabelle. Von den bisherigen fünf Meisterschaftsspielen konnten die Spieler um das Trainerteam Wuttke und Schrödter drei Siege eingefahren.

Niederlagen gab es nur gegen Ottobeuren und im Derby gegen Eichenau. Vergangene Woche feierte die HSG einen Erfolg beim Tabellenvorletzten aus Altenerding.

Die Gastgeber zeichnen sich durch Konstanz und einen brieten Kader aus: Die Torschützen verteilen sich homogen über den gesamten Kader, was Würm nur schwer ausrechenbar macht.

Derzeitiger Top-Scorer bei den Oberbayern ist Lorenz Hechenberger mit 23 Treffern aus fünf Spielen, der sich auch für die Strafwürfe verantwortlich zeichnet und mit einer Quote von knapp 80% auch der erfolgreichste Werfer vom 7-Punkt ist.

In den beiden letzten Aufeinandertreffen trennten sich die Mannschaften mit einem Unentschieden in Würm-Mitte und einer deutlichen Niederlage für den TSV am Ende der Saison in heimischer Halle.

Personell kann Gerald Gabl mit etwas Entspannung rechnen, voraussichtlich werden Jonas Hennersberger und Jan Josef wieder zur Verfügung stehen.

Der Einsatz von Felix Meisel ist noch ungewiss, er laboriert seit geraumer Zeit an einer Entzündung im Lendenwirbelbereich, das Abschlusstraining wird zeigen ob er körperlich wieder in der Lage ist, das Team zu unterstützen.

 

Anpfiff am Samstag in der Kurt-Huber-Halle ist um 19:30 Uhr.


Wichtiger Doppelpunkt: Simbach behält gegen SCUG mit 33:27 die Oberhand - 21.10.2019

 

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Ein wichtiger Befreiungsschlag für die Innstädter in heimischer Halle: Nach anfänglichen Schwierigkeiten entschied das Team von Chefcoach Gerald Gabl mit starken 7 Minuten nach der Halbzeit die Partie.

Zugegebenermaßen: Gut sah es lange Zeit nicht nicht aus für Kapitän Fabian Schwibach und seine Kollegen. Die Gäste nutzen ihre körperliche Überlegenheit und fassten in der Abwehr herzhaft zu. Das stellte die Gastgeber zunächst vor Probleme, denn Matthias Schimpf und Tim Manthey konnten ihre Schnelligkeit kaum ausspielen. Zudem fiel Jan Josef nach einer Gehirnerschütterung in der letzten Woche aus und Jonas Hennersberger fehlte kurzfristig aufgrund eines grippalen Infekts.

Lange liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher, bis Fabian Schwibach in Minute 19 erstmal ausgleichen und Tobias Schimpf kurz darauf die erste Führung für Simbach erzielen konnte. Nun wirkte der TSV stabiler und auch Einsatz und Engagement stiegen deutlich an, währen die Fehlerquote sank. Bis zur Pause fand sich das Team von Headcoch Gerald Gabl zunehmend besser und ging mit einem knappen 13:12 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sahen dann die zahlreichen Fans die wohl besten 7 Minuten der Simbacher: Selbstbewusst und lauffreudig machten die Simbacher hinten die Räume dicht, Trainer Gerald Gabl setzte Matthias Schimpf auf Gäste-Scorer Pascal Knoller in kurze Deckung an und die SCUG verlor ihre Linie. Die Kombinationen, die in Hälfte eins noch zügig und druckvoll gewirkt hatten, liefen immer öfter ins Leere. Die Gastgeber konnten ihren Speed-Vorteil nun nutzen und warfen die Gegenstoß-Maschinerie an.

Als Gäste-Coach Dück nach 37 Minuten die Auszeit nahm, um seine Truppen neu zu justieren, war es bereits zu spät. Nicht nur, dass Simbach auf 20:13 davon gezogen war, die Innstädter hatten ihren Flow gefunden uns standen nun sicher in der Defensive und agierten selbstbewusst nach vorn.

Gerade die Youngster um Matthias und Tobias Schimpf sowie Marius Schachinger konnten die baumlangen Gäste immer wieder austanzen und so selbst abschließen oder Fabian Schwibach am Kreis bedienen. Es brannte nichts mehr an: Sogar 3 vergebene Strafwürfe der Hausherren halfen den Gästen nicht zurück in die Partie, Wermutstropfen nur die rote Karte gegen Chris Schrädobler, der beim Strafwurf den Gästekeeper am Kopf streifte, was die Unparteiischen als Absicht ahndeten und Schrädobler vorzeitig unter die Dusche schickten.

Nach zwischenzeitlich 8 Toren Vorsprung endete die Partie 33:27, Simbach mit einem geglückten sonntäglichen Befreiungsschlag nach dem Tief der letzten Wochen. Ergebnis und Einsatz stimmten - so kann´s weitergehen.

 

Für Simbach – Tor: Stefan Babisch, Leo Petschl; Feld: Matthias Schimpf (4/2), Marius Schachinger (5), Chris Schrädobler (5/3), Tobias Schimpf (4), Jan Syrinek (3), Matthias Neumaier, Julian Henzel (2), Tim Manthey (4), Fabian Schwibach (6), Franz Holzner, Tobias Deutsch

 


Neuer Gegner: Simbach empfängt die SCUG (Spielgemeinschaft SC Unterpfaffenhofen-Germering) - 17.10.2019

 

der Gegner für die Simbacher ist neu, aber nicht unbekannt: Die Spielgemeinschaft aus Unterpfaffenhofen und Germering (SCUG) hat ihre Schlagkraft bereits unter Beweis gestellt:

In den bisherigen Ligaspielen betrachtet haben die Liga-Neulinge ein ausgeglichenes Punktekonto mit zwei Unentschieden, einem Sieg und einer Niederlage eingefahren.

Dabei ist besonders der Start in die aktuelle Meisterschaftsrunde mit dem Unentschieden gegen Allach und dem Heimsieg gegen Ottobeuren hoch einzuschätzen: Ein sehr guter Auftakt für die Aufsteiger.

Die letzte Partie endete mit einem Remis zuhause gegen die Spielvereinigung aus Altenerding, nur in Eichenau musste die SCUG bisher federn lassen.

Die Mannschaft von Trainer Christopher Dück und Maximilian Boigner ist bislang konstant. Pascal Knoller ist der Goal-Getter des Teams und führt sogar mit einem Schnitt von 9,5 Toren pro Spiel die Torschützenliste der Liga an.

Dazu komm mit Torhüter Moritz Kube ein weiterer wesentlicher Baustein, der in allen bisherigen Spielen wesentlich zu den Erfolgen beigetragen hat.

Die Gäste setzen einen Fanbus ein - somit ist mit einer stimmungsvollen Kulisse in Simbach zu rechnen.

Simbach hat sich letzte Woche beim übermächtigen TSV Haunstetten trotz der deutlichen Niederlage wieder stabiler gezeigt.

Die Vorgaben von Cheftrainer Gerald Gabl wurden deutlich besser umgesetzt als noch im letzten Heimspiel gegen den TSV Ismaning.

Trotzdem rangieren die Innenstädte weiterhin auf Platz zwölf der Landesliga und können bisher nur einen Sieg bei drei Niederlagen verbuchen.

Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen muss an die Spielweise des Auftaktmatches in heimischer Halle angeknüpft werden: Nur mit einer druckvollen und disziplinierten Leistung stehen die Chancen gut, die Punkte am Inn zu behalten.

Gerald Gabl steht für das Spiel ein gut gefüllter Kader zur Verfügung, nur hinter dem Einsatz von Mathias Neumaier steht noch ein kleines Fragezeichen.

Krankheitsbedingt musste er letzte Woche pausieren, aber die Chancen dass er am Sonntag auflaufen kann stehen gut.

Anpfiff ist ungewöhnlich als Schlusspunkt des Heimspiel-Wochenendes am Sonntag um 16.30 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle.

Am Samstag empfängt um 12:45 die weibliche D-Jugend den SVA Palzing, um 14:15 tritt die männliche C-Jugend gegen den TuS Traunreut an.

Um 16:00 empfängt die weibliche A-Jugend ebenfalls Gäste aus Traunreut. um 18:00 treffen die Herren II in Nachbarschaftsduell auf den SVW Burghausen.

Der Sonntag beginnt um 10:45 mit der weiblichen B-Jugend gegen die HSG Freising-Neufahrn, danach um 12:30 empfängt die männliche A-Jugend den TSV Vaterstetten.

Landesliga-Time ab 14:30: Zuerst die Damen des TSV Simbach gegen den TSV Vaterstetten, dann um 16:30 die TSV-Herren gegen die SCUG.


Hohe Hürde - 11.10.19
Handball: Simbacher Herren in Haunstetten


Nach zwei Pleiten am Stück sind die Handball-Herren des TSV Simbach auf Rang zwölf der Landesliga Süd zurück gefallen. Das Team von Trainer Gerald Gabl will wieder nach oben, doch es wartet beim zweitplatzierten TSV Haunstetten am Samstag um 20 Uhr ein sehr harter Prüfstein.
Die Einheimischen, Absteiger aus der Bayernliga, sind mit drei Erfolgen klasse gestartet und Zweiter hinter Tabellenführer TSV Herrsching. Zuletzt gab es mit 33:24 einen klaren Auswärtssieg bei der Spvgg Altenerding. Das Trainer-Gespann Michael Rothfischer und Stefan Ebert setzt auf eine offene Defensive und das Team ist im Angriff bekannt für ein temporeiches spiel.
Nach dem verpatzten Auftritt beim 22:28 gegen den TSV Ismaning sind die Niederbayern gefordert, etwas Zählbares mitzunehmen. Positiv, dass sich die Verletzten-Situation etwas bessert. Sowohl Chris Schrädobler als auch Jan Josef werden ihren zweiten Einsatz verbuchen können. Auch Tobias Schimpf wird seinen ersten Einsatz haben. Der inzwischen etablierte Bundesliga-Spieler der Allacher A-Jugend nutzt das Zweitspielrecht für seinen Heimatverein und steht mindestens ab der zweiten Hälfte zur Verfügung. Alles andere als erfreulich ist hingegen die Muskelverhärtung von Kapitän Fabian Schwibach aus dem letzten Spiel. Sein Einsatz ist ungewiss.


Bilder vom Heimspiel gegen Ismaning - 30.09.2019

War nix: Simbach verliert gegen Ismaning und rutscht ab - 30.09.2019

 

Schade, schade - der zweite Heimauftritt der Innstadt-Recken hatte leider nichts mit der erfrischenden Vorstellung vom ersten Spieltag gemein.

Die Gabl-Gruppe wirkte matt und unkonzentriert und fand keine Linie. Dass die Punkte dann mit den Isis aus Simbach abreisten, war die logische Konsequenz.

Eigentlich lager der Druck bei den Gästen - und das Plus bei Simbach: Volle Bank, volle Ränge, gute Stimmung - aber all das ließ sich am Samstag nicht auf das Spielfeld übertragen.

Die Gäste schlugen zwar eine recht körperlich stringente Gangart ein, aber das sollte in dieser Spielklasse nicht abschrecken.

Die Simbacher hatten in den ersten 15 Minuten noch Spass und kombinierten freudig, aber die Chancenauswertung war bereits da mehr als kritisch:

Allein 3 Strafwürfe ließen die Gastgeber in den ersten 20 Minuten liegen - dass man da noch 9:8 vorne lag, hatte zwei Gründe: 

Zu ersten nahm Stefan Babisch im Simbacher Kasten Einiges an Bällen weg, zum zweiten war Ismaning wahrlich mit keiner Übermannschaft angetreten.

Bis zur Halbzeit verkrampfte sich das Spiel immer mehr, bezeichnend erzielten die Gäste mit einem Verzweiflungswurf zum Pausenpfiff noch die Führung zum 10:11.

Durchgang zwei brachte auch keine Besserung: Höhepunkt der 11:11-Ausgleich, danach verloren die Simbacher ihre Linie komplett.

 

Zu wenig Aktivposten

 

Matthias Schimpf und Fabian Schwibach, der sich mit Aduktorenproblemen durch das Match quälte, waren zu wenig, um ernsthaft noch etwas drehen zu können.

Mangelnden Einsatz jedoch kann man den Simbachern nicht vorwerfen, aber zu viele der Akteure erwischten einen zu schlechten Tag. 

Jan Syrinek zum Beispiel, der noch beim letzten Heimauftritt mit zahlreichen Wurfvarianten und starker Quote glänzen konnte, fand keinerlei Mittel für Ball und Torwart. Zumindest kam Jan Josef nach langwieriger Knieverletzung zu seinen ersten Einsatzzeiten, braucht aber noch sichtlich Zeit und Matchpraxis.

Die Gäste setzten sich von 18:20 auf 19:25 ab, Spiel gelaufen.

Schön anzuschauen war es auf beiden Seiten nicht, zum Ende gewinnt Ismaning nicht unverdient aber zu hoch mit 22:28. 

Simbach rutscht auf Tabellenplatz 12 ab - aber punktgleich mit Rang 8. 

Nun liegt der Druck bei den Innstädtern, aus den nächsten Partien was zu machen, denn eigentlich muss man gegen ein Team wie Ismaning, deren spielerische Klasse am Samstag aus einem starken Rechtsaußen Fabian Stoiber bestand, beide Zähler einfahren.

 

Abputzen - weiter.

 

Für Simbach:

Stefan Babisch, Leopold Petschl, Matthias Schimpf (2), Jonas Hennersberger (3), Matthias Neumaier, Jan Josef, Jan Syrinek (3), Thomas Klampfer, Marius Schachinger (2), Julian Henzel (2), Tim Manthey (3), Fabian Schwibach (7)


Zweiter Heimauftritt: Simbach empfängt Ismaning - 26.09.2019

 

Druck bereits am zweiten Spieltag: Die Gäste aus Ismaning mussten in den beiden ersten Begegnungen der Saison unerwartet Federn lassen und stehen damit bereits gehörig unter Zugzwang.

Das Team von Trainer Christoph Ilg und Co-Trainer Florian Nortz hatte sich den Auftakt in die neue Spielzeit definitiv anders vorgestellt - nach der Niederlage am ersten Spieltag gegen den Eichenauer SV standen die Isis letzte Woche in heimischer Halle gegen die SpVgg Altenerding wieder ohne Punkte da. In der entscheidenden Spielphase schwächelte die Defensive und so rangieren die Ismaninger mit 0:4 Punkten am unteren Ende der Tabelle.

Das zeigt aber bei Weitem nicht das Potenzial der Truppe und macht sie besonders gefährlich: Nach langer Verletzungspause kann Top-Scorer Fabian Stoiber wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Neben Spielmacher Simon Lang ist er ein wichtiger Baustein für das Team. So sind die Isis auf jeden Fall ein mehr als ernst zu nehmender Gegner für Simbachs Erste. Damit wird es ein hartes Stück Arbeit für Headcoach Gerald Gabl und seine Mannen, die Münchner Vorstädter auf Distanz und die Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Personell ist mit leichter Entspannung zu rechnen: Sowohl Tim Mantey, der letzte Woche aus beruflichen Gründen passen musste, als auch Leopold Petschl werden wieder zur Verfügung stehen. Ob Felix Meisel und Chris Schrädobler auf dem Feld stehen können, wird sich frühestens im Abschlusstraining zeigen.

Wenn aber das Team um Kapitän Fabian Schwibach eine ähnlich couragierte Leistung anbieten kann wie zum Saisonauftakt vor zwei Wochen, stehen die Karten gut: Einsatz, Disziplin und Fehlervermeidung können wieder der Grundstein für einen erfolgreichen Handball-Abend sein.

Anpfiff ist um 18.00 in der Simbacher Richard-Findl-Halle. Das Vorspiel bestreitet um 16:00 die männliche A-Jugend gegen die HT München II. Am Sonntag starten dann die übrigen Mannschaften in eigener Halle: Um 10:45 steigt das Nachbarschaftsduell der männlichen C-Jugend gegen den SVW Burghausen, die weibliche A-Jugend empfängt um 12:30 den TuS Raubling, um 14:30 treffen die Simbacher Damen in der Landesliga auf Schwabmünchen und um 16:30 beschließen die Herren II des TSV Simbach das Handball-Wochenende gegen den TSV Indersdorf.


Erste Niederlage für den TSV im Schwabenland - 23.09.2019

 

Der TSV Simbach verliert das immer junge Duell gegen den TSV Niederraunau mit 30:26. Die Personaldecke in der Krumbach Halle war nicht ausreichend um Handball im vollen Umfang zu zeigen, trotzdem zeigten sich die Niederbayern kampfbereit, engagiert und über 60 Minuten gewillt das Spiel für sich zu entscheiden, wohl wissend dass sie einem ebenso engagierten Team mit voller Ersatzbank, vielen erfahrenen Spielern und heimischer Kulisse gegenüberstanden.

Aufgrund des dünnen Kaders war von vorneherein ausgeschlossen den Fokus auf die zweite Welle oder den Gegenstoß zu legen. Headcoach Gerald Gabl wies seine Mannschaft an, sich die Tore im Positionsangriff zu erspielen. Auch in der Defensive musste ressourcenschonend gearbeitet werden, maximal laufintensive Formationen wie eine offensive Deckung, eine 3-2-1 oder eine 5-1 Abwehr waren keine echte Option.

Eine besondere Herausforderung für Gabl war Rückraum links zu besetzen. In der anfänglichen Variante fiel die Wahl auf Kapitän und Kreisspieler Fabian Schwibach. Der gelernte Rechtsaußen Jonas hennersberger wechselte die Seite und Linkshänder Thomas Klampfer bekleidete die rechte Rückraum Position. Trotz aller Kräfte war es weder in dieser noch in den folgenden Aufstellungen möglich einen 100-prozentigen Rhythmus zu finden. So sahen sich die Innenstädte von Anfang an im Hintertreffen. In der eigenen Abwehrreihe ein ähnliches Bild, einige Abstimmungsschwierigkeiten und das Fehlen eines hochgewachsenen Innenblocks nutzte der TSV Niederraunau um in Führung zu gehen und diese bis zum Ende des Spiels auch nicht wieder abzugeben.

Entgegen allen Widrigkeiten die der TSV Simbach zu bewältigen hatte kann man dieser Parie aus Sicht der Innenstädte noch sehr viel Positives abgewinnen. Es ist trotz der Personalrochaden wieder möglich einen roten Faden im Spielaufbau zu identifizieren, nicht so deutlich wie am vergangenen Spieltag jedoch gehören Einzelaktionen immer mehr der Vergangenheit an. Matthias Schimpf avanciert von Spiel zu Spiel in Hochgeschwindigkeit zu einem echten Faktor für das Team, es scheint zudem als würde er sich in seiner verantwortungsvollen Rolle nicht nur fügen sondern auch besonders wohlfühlen. Mit acht Treffern war er nicht nur zweitbester Schütze in diesem Match, sondern überzeugt auch mit einer fehlerlosen und sehenswerten Trefferquote vom 7m-Punkt. Mathias Neumaier präsentiert sich in der Abwehr als zusätzliche und kompromisslos agierende Stütze. Torhüter Stefan Babisch, der trotz seiner noch nicht vollständig genesen Sprunggelenksverletzung 60 Minuten zwischen den Pfosten stand, lies im Rahmen der Umstände seine Qualitäten aufblitzen und entschärfte unter anderem im zweiten Spielabschnitt mehrere hundertprozentige Torchancen des Gegners.

Highlight des Abends aus Simbacher Sicht war der Einsatz und die Rückkehr von Chris Schrädobler auf das Spielfeld. Nach zweieinhalb Jahren verletzungsbedingter Pause war er erstmals, abgesehen von zahlreichen 7m-Würfen in der vergangenen Spielrunde, wieder aktiv am Spielgeschehen beteiligt. Er konnte nicht nur gleich nach seiner Einwechslung Zählbares auf der Platte verbuchen sondern belebte auch die Achse zu Fabian Schwibach am Kreis in gewohnter Art und Weise; mit ein Grund warum der Kapitän an diesem Abend die meisten Tore verbuchen konnte. Es war ein erster harter Test für seine Knieverletzung und es bleibt zu hoffen das weitere Einsatzzeiten folgen können.

Einen großen Dank an dieser Stelle noch an Franz Holzner, ehemaliger Spieler der Herren 1, ehemaliger Spieler und Trainer der Herren 2, der sich kurzerhand bereit erklärt hat das aktuelle Team in diesem Auswärtsspiel zu unterstützen!

Der TSV kann diese Niederlage in Niederraunau ruhigen Gewissens hinnehmen da das Team von Gerald Gabl alles gegeben hat was möglich war. Es gilt nun dieses Spiel abzuhaken und nach vorne zu blicken, denn kommenden Samstag wartet in heimischer Halle der nächste Brocken. Hier will man den Gästen aus Ismaning zeigen dass man in Simbach nicht nur ein Top-Team sondern auch einen Sahnetag erwischen muss um zu bestehen.

Simbach - Tor: Stefan Babisch, Wolfgang Münzer; Feld: Matthias Schimpf (8/4), Franz Holzner, Thomas Klampfer, Christoph Simböck, Jonas Hennersberger, Chris Schrädobler (2), Mathias Neumaier (1), Jan Syrinek (4), Fabian Schwibach (9)


Auswärtshürde: Simbach reist nach Niederraunau - 19.09.2019

 

Nach dem überraschend guten Auftakt wartet nun ein gestandener Landesligist auf den TSV: Im immerjungen Duell treten die Innstädter im Schwabenländle bei TSV Niederrraunau an.

Der Vorjahres-Fünfte schloss die abgelaufene Spielzeit direkt vor den Niederbayern ab und hatte im direkten Vergleich mit einem Unentschieden in Simbach und einem Heimsieg die Nase vorn.

In heimischer Halle sind die Raunauer um ihren Trainer Mihaly More der erste harte Prüfstein für Gerald Gabl.

Zum Auftakt taten sich die Raunauer um ihre Leistungsträger Mathias Waldmann und Torhüter Maximilian Jekle schwer: Bei einem Zittersieg in Altenerding mit 22:21 und einer Bilanz von 22 Fehlwürfen und 15 technischen Fehlern waren die Rauner trotz Auswärtssieg unzufrieden und sind nun bestrebt, im ersten Spiel vor heimischen Publikum der jungen Saison alles geben, um den nächsten Sieg einzufahren.

Für Simbach gilt es sowohl den Schwung aus dem Auftaktsieg gegen den Aufsteiger aus Sauerlach mitzunehmen als auch die konzentrierte und disziplinierte Leistung zu bestätigen.

Sicher verzichten muss Headcoach Gerald Gabl auf Torhüter Leopold Petschl und voraussichtlich auch auf Tobias Deutsch.

Klarheit über weitere personelle Einschnitte wird aufgrund der knappen und volatilen Personalsituation erst nach dem Abschlusstraining herrschen.

Anpfiff in der Krumbach-Halle bei Niederaunau ist am Samstag den 21. September um 19:30 Uhr.


Hier noch der Link zum Heimspiel am Samstag auf Niederbayern TV: Klick

Erfolgreiche Heimpremieren: Simbacher Landesliga-Teams starten mit Siegen - 15.09.2019   

 

Ein gutes Wochenende für den TSV zum Start in die neue Spielzeit:

 

Während das eingespielte Damen-Team gegen starke Gäste aus München-Laim mit 24:21 die Oberhand behielt, setzte sich die runderneuerte Herrenmannschaft gegen Sauerlach durch und zeigte beim 30:24 (14:12) eine beeindruckende mannschaftlich Geschlossenheit.

Ob der Personalsituation um die noch rekonvaleszenten Chris Schrädobler, Andreas Brand und Jan Josef stand mit Julian Henzel nur ein gelernter Rückraum-Spieler im Aufgebot von Gerald Gabl. Die Start-Sechs komplettierten so Kapitän Fabian Schwibach am Kreis, Neuzugang Jan Syrinek auf Rechtsaußen, Jonas Hennersberger auf dem linken Flügel, Youngster Matthias Schimpf als Spielmacher auf der Mittelposition, und als vielleicht größte Überraschung, der eigentliche Flügelflitzer Tim Manthey im linken Rückraum.

So ungewöhnlich dieses Setup auf den ersten Blick anmutete, so überzeugend war das, was die Innstädter ablieferten.

Eine starke Mannschaftsleistung mit Einsatz über 60 Minuten, vorne wie hinten und getreu dem Musketier-Motto "einer für alle" überzeugte nicht nur auf der Platte, sondern insbesondere im Zuschauerraum.

Die Gäste zeigten deutlich, dass sie in der Liga kein Fallobst sein werden. Mit schnellen Kombinationen und dem erwartet wurfgewaltigen Rückraum unterstrichen sie deutlich ihre Ambitionen, Punkte aus Simbach mitnehmen zu wollen.

Die Innstädter gerieten nach zwei Aluminium-Treffern in der Anfangsphase ins Hintertreffen und mussten zunächst jeweils nachziehen. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Hausherren jedoch das Ruder und begannen, sich abzusetzen. Imposant dabei die bereits erwähnte Mannschaftsleistung. Mathias Schimpf führte in seinem ersten Auftritt Regie und zeigte neben Übersicht und Torgefahr ein Spielverständnis, als wäre er schon immer dabei gewesen. Tim Manthey interpretierte sich als zweiter Spielgestalter und setzte seine Mitspieler, insbesondere Fabian Schwibach am Kreis in Szene. Julian Henzel erwischte einen Sahnetag und strahlte Gefahr aus dem Rückraum aus und Neuzugang Jan Syrinek zeichnete für die "besonderen Momente" verantwortlich, wenn er mit Tricks aus seinem ungewöhnlichen Wurfrepertoire zunächt den Gäste-Keeper und dann die Zuschauer zum Staunen brachte.

Alles gut und eigentlich noch besser als erwartet auf der Simbacher Seite - nur die Gäste spielten halt auch mit und ließen nicht locker. Mit einer 14:12 Führung gingen die Simbacher in die Pause, um nach dem Wiederanpfiff nahtlos an ihren Matchplan anzuknüpfen. Gerald Gabl wechselte punktuell, um seinen Spielern die erforderlichen Pausen zu verschaffen - aber der Spielfluss blieb auf hohem Niveau. Ein kleiner Zwischenspurt mit Treffern von Mathias Neumaier, Marius Schachinger, Jan Syrinek und Julian Henzel ließen die Innstädter auf 19:15 davonziehen, aber die Gäste aus Sauerlach stemmten sich mit dem Ametsbichler-Brüdern dagegen und hielten bis zum 22:19 Kontakt.

Nach 47 Minuten entschied sich das Spiel: Leopold Petschl im Tor bekam immer mehr Hände an die Bälle der Gäste und Sauerlach legte mit jeder vergebenen Chance die Nerven etwas mehr beiseite. Das nutzen die Simbacher, um den Deckel drauf zu schrauben. Sie agierten clever und mit guten Entscheidungen, erhöhten noch mal den Einsatz in der Defensive und entfleuchten auf 28:21. Gerade in dieser Phase merkte man den Spieler an, dass sie zusammen richtig Freude am Spiel fanden. Die Gäste konnten zwar noch etwas verkürzen, den Schlusspunkte setzte dann Marius Schachinger mit dem Treffer zum Endstand von 30:24.

Sicherlich war noch der eine oder andere Zacken im Spiel - aber unter dem Strich präsentierte das Gabl-Team schnellen Handball auf hohem Niveau - und die Zuschauer honorierten insbesondere das überzeugende Teamplay mit stehenden Ovationen in der letzten Spielminute. Jeder Spieler mit Einsatzzeit brachte sich voll ein und spielte seine Rolle, kein Wechsel führte zu einem Bruch im Spiel. Diese Einstellung gilt es zu konservieren: Sie bietet die Basis, eine Mannschaft zu formen, an der man viel Freude haben kann.

 

Für Simbach - Tor: Leopold Petschl, Stefan Babisch; Feld: Matthias Schimpf (3), Tobias Deutsch, Jonas Hennersberger (3), Mathias Neumaier (2), Jan Srinek (6), Markus Nawrotzky, Marius Schachinger (2), Julian Henzel (7), Tim Manthey (2), Fabian Schwibach (5)


Und wieder fliegt der Ball: Simbacher Damen und Herren starten in die Handballsaison - 14.09.2019

 

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Mit dem Match der Damen um 16:00 gegen München Laim und dem sich um 18:00 anschließenden Spiel der Herren gegen den TSV Sauerlach startet die Handballsaison 2019/20.

Dabei gibt gleich eine neue Größe ihre Visitenkarte in der Innstadt ab: Getreu dem Vereinsmotto: „wuid wia d’Sau“ schaffte der TSV Sauerlach um Trainer Jörg Hetzel und „Co“ Florian König den Sprung in die Landesliga.

Mit 37:7 Punkten (17 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen) stiegen die Oberbayern auf und hatte komfortable 9 Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger.

Garant war dabei der Torschützenkönig der BOL Oberbayern, Rückraumspieler und Regisseur Sebastian Ametsbichler. Zweiter Top-Scorer in den Reihen der Gäste ist Vinzent Atzinger, der diesen Titel bereits in Jahr davor für Sauerlach gesichert hatte. Mit einem straffen Trainingsplan wollen die Liga-Neulinge in ihrer ersten Landesliga-Saison den Klassenerhalt sichern.

Auch der TSV Simbach ist heiß auf das erste Match, wird aber absehbar mit Personalmangel zu kämpfen haben: Sanel Merdanovic und Martin Kavka haben ihre aktive Laufbahn beendet, Denis Basagic ist nach Linz zurückgekehrt und Vitus Baumgartner ist nach Allach gewechselt, um dort die Chance „A-Jugend-Bundesliga“ zu nutzen und Andreas Brand laboriert noch an seinem Kreuzbandriss.

Neuzugänge sind hingegen Linkshänder Jan Syrinek von Dukla Prag und Jan Josef vom Wilhelmshafener Handball Verein. Syrinek war in der tschechischen Extraliga unterwegs und wird den TSV auf der rechten Seite verstärken.

Jan Josef bildet das Pendant auf der anderen Halbposition. Einigen Fans wird der Name bekannt vorkommen – und ja, es handelt sich hier um den Sohn des langjährigen Rückraum-Shooters Jan Josef, der zu Bayern- und Regionalliga-Zeiten gemeinsam mit Jindrich Dyk die Simbacher verstärkte. Somit sind hier sind die Erwartungen hoch: Zum einen, um die Abwehr zu stabilisieren, zum anderen als „Lieferant“ für einfache Tore aus dem Rückraum. Wehrmutstropfen in diesem Zusammenhang ist allerdings eine Knieverletzung vom Ende des vergangen Jahres, weshalb er zum Auftakt noch nicht zur Verfügung stehen kann. Ende Oktober wird er dann in in den Spielbetrieb einsteigen.

Ebenfalls neu im Team ist auch Matthias Schimpf. Der extrem talentierte A-Jugendspieler wird als Mittelspieler agieren – und das bis zur Rückkehr von Chris Schrädobler exklusiv.

Dass er das drauf hat konnte er in der Vorbereitung hat er bereits zeigen.

Mit Felix Meisl und Tobias Deutsch stoßen zudem zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Landesliga-Kader.

Mit diesen zahlreichen Veränderungen ist die Marschroute für die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach für diese Saison zunächst der Klassenerhalt.

Wichtig ist dafür, einen guten Saisonstart auf heimischen Boden hinzulegen, um so Schwung in die folgenden Spiele mitzunehmen.

Dabei müssen die Simbacher um jeden möglichen Punkt kämpfen - egal ob der Gegner feste Größe der Liga, Absteiger aus der Bayernliga oder Hinterbänkler ist.

Die Gäste aus Sauerlach sind dabei als eingespieltes Team sicherlich ein Kaliber, das es erst zu bezwingen gilt.

Spielbeginn ist 18 Uhr in der Simbacher Richard-Findl-Halle, bereits um 16 Uhr findet das Landesliga-Spiel der Damen gegen SV München Laim statt.