Schützenhilfe bleibt aus – TSV Simbach beendet die Saison als Dritter der Oberliga - 31.03.2026
Es ist der erwartet souveräne Derbysieg, den die Männer um Kapitän Fabian Schwibach gegen den SV Wacker Burghausen einfahren können. Mit 36:19 gewinnt der TSV Simbach sein letztes Saisonspiel. Da die beiden Konkurrenten um den Aufstieg, TSV Herrsching und TSV Ottobeuren, ihre beiden Heimspiele in genauso souveräner Manier gewinnen, bleibt letzten Endes der undankbare dritte Platz, mit zwei Punkten Rückstand auf den verdienten Meister TSV Ottobeuren.
Die Vorgaben von Cheftrainer Chris Schrädobler sind klar: „Prio 1: Zwei Punkte. Prio 2: Auch nach dem letzten Spiel die beste Abwehr der Liga stellen.“ Beide Vorgaben erfüllt seine Mannschaft. Von Beginn ist die Motivation in der rappelvollen Richard-Findl-Halle spürbar. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten setzen die Innstädter sich angeführt von einem blendend aufgelegtem Tobias Schimpf nach etwa zehn Minuten erstmals ab. Beim Stand von 11:6 für den TSV nehmen die Gäste die Auszeit und bremsen den Lauf der Innstädter ein wenig. Bis zur Halbzeit gelingt es nicht wirklich sich weiter abzusetzen, da Gästekeeper Almin Bojic eine Vielzahl an hochkarätigen Torchancen entschärft. Erst nach Wiederbeginn gelingt es Simbachs Handballern den Vorsprung wieder zu erhöhen, denn auch in Simbachs Gehäuse liefern die drei sich abwechselnden Torhüter eine gute Leistung ab, die Defensive davor steht zudem sehr stabil. Nach 40 Minuten beträgt die Differenz erstmals zehn Treffer, drei Katzhuber-Tore innerhalb von 60 Sekunden läuten dann die Schlussphase ein, in der der TSV Simbach das Tempo nochmal erhöht. Zahlreiche Gegenstoßtore und zwei schöne Kempatreffer lassen die gute Stimmung und den Vorsprung weiter ansteigen. Marius Schachinger erzielt mit dem 36:19 den finalen Treffer der Saison.
Die Bekanntgabe der Ergebnisse aus den anderen Hallen nach Spielende trübt die Stimmung kaum, ausgelassen feiern die Innstädter den Derbysieg, sowie ihren Keeper Moritz Voll, welcher seine Handballkarriere leider aus verletzungsbedingten Gründen beenden muss. Nun heißt es regenerieren, ehe im Sommer die Vorbereitung auf die neue Spielzeit startet. Dann wollen die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler, wieder angreifen.
Für den TSV Simbach:
Moritz Voll(T), Stefan Babisch(T), Leon Lex(T), Fabian Plaza(3), Paul Borkowski(1), Matthias Schimpf(2/1), Calvin Bründl(1/1), Mark Bäumler(1), Tobias Schimpf(7/2), Jan Josef(2), Yannic Katzhuber(5), Jan Syrinek(3), Bent Voll(2), Marius Schachinger(3), Tobias Plaza(5), Fabian Schwibach(1)
Derby zum Saisonabschluss: TSV Simbach muss Pflicht erfüllen und auf Schützenhilfe hoffen - 27.03.2026
Es ist das wohl spannendste Saisonfinale in der Handball-Oberliga seit vielen Jahren. Erst am letzten Spieltag werden die Plätze 1 und 2 endgültig vergeben. Drei Mannschaften streiten sich am Samstag ab 16:30 Uhr im Fernduell um die Plätze, die zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigen würden. Der TSV Simbach, Spitzenreiter TSV Ottobeuren und der TSV Herrsching. Während der Meister direkt ins bayerische Oberhaus aufsteigt, muss der Zweitplatzierte zwei Relegationsspiele gegen die Drittligareserve der SG DJK Rimpar bestreiten. Der TSV Simbach hat von allen drei Konkurrenten die schlechteste Ausgangsposition im Kampf um die Spitzenpositionen und muss auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Verliert der TSV Ottobeuren sein Heimspiel gegen den Eichenauer SV oder gewinnt der TSV Herrsching nicht gegen die HSG Dietmannsried/Altusried winkt der Relegationsplatz. Patzen beide Konkurrenten wäre sogar der Meistertitel noch möglich. Alles vorausgesetzt die Innstädter halten sich im Derby gegen den SV Wacker Burghausen schadlos.
Alles andere als ein Sieg der Innstädter wäre auch ohne die Brisanz des Titelkampfes eine faustdicke Überraschung. Burghausen ist bereits seit vielen Wochen abgestiegen, im Hinspiel gewann der TSV Simbach völlig ungefährdet mit 31:21. Nach der eher mauen Leistung am letzten Wochenende sind die Männer um Kapitän Fabian Schwibach hoch motiviert im Inn-Salzach-Derby alles auf die Platte zu legen. „Wir wollen zum Abschluss nochmal einen deutlichen Sieg einfahren,“ so der Kapitän. „Am Samstag muss jeder von Sekunde Eins an brennen und nochmal alles aus sich rausholen,“ meint Schwibach. An einen möglichen Meistertitel nach Abpfiff des letzten Saisonspiels glaubt der Kapitän jedoch nicht: „Dafür ist Ottobeuren zu gut. Die werden das gegen Eichenau souverän nach Hause bringen. Wenn überhaupt, patzt Herrsching gegen Dietmannsried.“ Doch auch das erscheint nicht wirklich wahrscheinlich. „Der Heimvorteil in der Herrschinger Halle ist schon riesig,“ weiß Cheftrainer Chris Schrädobler. „Aber man weiß ja nie, es sind schon verrücktere Sachen im Sport passiert. Für den Fall der Fälle müssen wir unsere Hausaufgaben machen, damit wir uns nichts vorwerfen können,“ so Schrädobler. Der Cheftrainer würde gerne eine Leistung wie in der ersten Halbzeit des Hinspiels von seiner Mannschaft sehen: „Da haben wir eine richtig geile Abwehr gespielt. Nur fünf Gegentore in 30 Minuten sind schon eine Ansage. Ich würde mir wünschen, dass wir diesmal über die gesamte Spieldauer so souverän auftreten. Das hätten sich unsere Fans schon verdient, dass wir ihnen zum Abschluss nochmal ein konstant starkes Spiel abliefern.“
Unabhängig davon welcher Tabellenrang nach Abpfiff zu Buche steht, gefeiert wird am Samstag in der Richard-Findl-Halle auf jeden Fall. Wie jedes Jahr gibt es zum Saisonabschluss nach Spielende Freibier und Brezn solange der Vorrat reicht.
TSV müht sich gegen Eichenau zum 6. Sieg in Serie - 23.03.2026
Gegen stark ersatzgeschwächte Gastgeber gelingt es den Innstädtern in einem typischen Sonntagsspiel nur phasenweise ihr Können aufs Parkett zu bringen. Letzen Endes gewinnen die Männer von Chris Schrädobler mit 32:28 gegen den Eichenauer SV und sichern sich so ihr Endspiel am letzten Spieltag gegen den SV Wacker Burghausen.
Beide Mannschaften verzichten in der Anfangsphase auf jegliche Abwehrarbeit. Es ist ein munteres Scheibenschießen, dass die Zuschauer in der altehrwürdigen Wittelsbacher Arena in Fürstenfeldbruck zu sehen bekommen. Nach gerade Mal neun Minuten liegen die TSV-Herren mit 9:6 in Führung. Hervorragendes Tempospiel und schöne Ballzirkulation im Positionsangriff zeigen die Männer um Spielmacher Matthias Schimpf. Diese hohe Handballkunst lassen sie leider am anderen Spielfeldende komplett vermissen. Nahezu körperlos und zudem mit zu wenig Beinarbeit agieren die Innstädter in der Defensive. Ein seltenes Bild in dieser Saison, denn immer noch ist der TSV Simbach das Team mit den wenigsten Gegentoren der gesamten Liga. Nach zehn Minuten werden auch die Angriffsbemühungen deutlich runtergefahren. Nach dem Offensivfeuerwerk der Anfangsphase dauert es zehn weitere Minuten, ehe Jan Josef den nächsten Treffer für die Innstädter erzielen kann. Bis dahin haben die Gastgeber das Spiel gedreht und sind selbst mit vier Treffern in Führung gegangen. Der zwischenzeitliche Weckruf von Chris Schrädobler an sein Team mittels Team-Time-Out beginnt nun langsam in den Köpfen seiner Spieler anzukommen. Bis zur Pause gelingt es dem TSV wieder aufzuschließen, mit einem 16:17-Rückstand gehen die Innstädter in die Kabine. „Wir haben in der Halbzeit vor allem die Einstellung in der Abwehr kritisiert,“ erklärt Cheftrainer Chris Schrädobler. „Bei keinem Spieler hat man gemerkt, dass er gewillt war, einen Schritt mehr als sein Gegenspieler zu machen,“ kritisiert er im Nachhinein. „Der Appell ist zum Glück rechtzeitig in den Köpfen angekommen.“
Doch auch im zweiten Abschnitt benötigen die Männer um Kapitän Fabian Schwibach ein paar Minuten um wieder ins Spiel zu kommen. Die Umstellung auf eine defensivere Abwehrformation bringt Besserung, langsam aber sicher besinnen sich die Innstädter auf ihre Defensivstärken. Dennoch müssen die TSV-Herren bis zur 43. Minute einem Rückstand hinterherlaufen. Matthias Schimpf verwandelt einen Strafwurf nach einer roten Karte gegen Eichenaus besten Torschützen Bastian Wolfgart zum 23:23. Eine Minute später erzielt Torhüter Stefan Babisch Simbachs erste Führung seit der Anfangsphase. Diese geben die Innstädter auch nicht mehr ab. Die Defensive um den Innenblock Mark Bäumler und David Kopp funktioniert nun sehr gut, dahinter zeigt Stefan Babisch mehrere wichtige Paraden. Schnell wird die Führung auf drei bis vier Treffer ausgebaut und dann bis zur Schlusssirene verwaltet. In der Offensive nimmt Tobias Schimpf in den Schlussminuten das Zepter in die Hand, er erzielt die letzten beiden Treffer der Partie und erzwingt zudem eine weitere rote Karte gegen einen Eichenauer Schlüsselspieler. Mit fünf Toren ist er am Ende der erfolgreichste Feldtorschütze auf Seiten der Innstädter.
„Es war einfach ein typisches Sonntagsspiel. Und vermutlich war jeder gedanklich schon ein bisschen beim Derby gegen Burghausen. Dort wollen wir am Samstag nochmal alles auf die Platte legen und unseren Fans einen Sieg zum Saisonabschluss schenken,“ hakt Schrädobler die Partie schnell ab. Theoretisch könnten die Innstädter mit einem Sieg im letzten Saisonspiel noch auf Platz 1 oder 2 der Tabelle rutschen, auch wenn es inzwischen eher unwahrscheinlich erscheint. „Vielleicht bekommt ja einer der beiden Konkurrenten doch noch Nervenflattern.“
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T/1), Moritz Voll(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(5/2), Mark Bäumler(4), Tobias Schimpf(5), Jan Josef(2), Yannic Katzhuber(3), Jan Syrinek(3), Bent Voll(3), Marius Schachinger(3), Tobias Plaza(1), Fabian Schwibach(1), David Kopp
Letztes Auswärtsspiel für den TSV - 20.03.2026
Ungewohnte Umstände stehen den Männern von Cheftrainer Chris Schrädobler am kommenden Wochenende für das Auswärtsspiel gegen den Eichenauer SV bevor. Zum einen müssen die Innstädter erst am Sonntag antreten, zum anderen führt die Reise nicht direkt nach Eichenau, sondern ins benachbarte Fürstenfeldbruck. Dort dürfen die TSV-Herren in der Wittelsbacher Arena antreten, der Heimspielstätte des TuS Fürstenfeldbruck, welcher trotz einer schwierigen Saison immer noch das Aushängeschild des südbayerischen Männerhandballs ist. Die heimische Halle des Eichenauer SV ist aufgrund von Renovierungsarbeiten gesperrt, entsprechend müssen die abstiegsbedrohten Gastgeber in die Nachbarstadt umziehen.
Für diese ist das Spiel gegen den TSV Simbach die letzte kleine Hoffnung doch noch den Klassenerhalt zu erreichen. Bei einer Niederlage gegen die Innstädter wäre der Abstieg für den letztjährigen Meister der Bezirksoberliga Alpenvorland besiegelt. Selbst mit einem Erfolg gegen Simbach würde es schwer werden, denn am letzten Spieltag wartet Spitzenreiter Ottobeuren auf die Mannschaft von Felix Staudt und Claudio Riemschneider. Dazu müsste mindestens eine der beiden drei Punkte vor dem Eichenauer SV platzierten Mannschaften an den letzten beiden Spieltagen punkt- bzw. sieglos bleiben, auch dies erscheint beim jeweiligen Restprogramm eher unwahrscheinlich.
Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass die Hausherren in ihrem letzten Heimspiel alles in die Waagschale werfen, um die letzte kleine rechnerische Chance aufrecht zu erhalten. Schon oft war in der Vergangenheit zu beobachten, dass in der Saison-Schlussphase Abstiegskandidaten ungeahnte Kräfte freisetzen können und die Spitzenmannschaften bezwingen. Das soll dem TSV Simbach am Sonntag um 16:30 Uhr nicht widerfahren. „Wir sind uns der Schwierigkeit dieses Spiels voll bewusst,“ meint Cheftrainer Chris Schrädobler. „Wir müssen diese Partie mit vollem Fokus angehen und hochkonzentriert unsere Leistung abrufen, um einen Sieg mit nach Hause zu nehmen,“ ist sich Schrädobler sicher. So eine zeigten die Innstädter in der Hinrunde, beim 38:34-Erfolg in heimischer Halle. Damals machte der Aufsteiger gut aufgelegten Innstädtern lange das Leben schwer. Die Stärke des Gegners ist im Gedächtnis hängen geblieben.
Für den TSV Simbach geht es darum sich am letzten Spieltag ein Endspiel, um den möglichen Aufstieg zu sichern. Auch wenn dieser seit nun gut zwei Monaten nicht mehr in eigener Hand liegt, haben sich die Innstädter in den vergangenen Wochen wieder in eine Position gespielt, in welcher am letzten Spieltag, bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz, zumindest die theoretische Möglichkeit für Platz 1 oder 2 besteht. Dafür müssen die Männer von Chris Schrädobler allerdings ein letztes Mal in der Fremde ihre Leistung aufs Parkett bringen.
TSV Simbach belohnt sich für kämpferische Leistung - 20.03.2026
Simbachs Handballherren bezwingen im vorletzten Heimspiel der Saison die starke Truppe von der HSG Dietmannsried/Altusried und lauern somit weiterhin auf einen Ausrutscher der beiden Topmannschaften Herrsching und Ottobeuren. Diese machen es den Innstädtern dieses Wochenende gleich, während Ottobeuren in souveräner Manier das Schlusslicht Aichach demontiert, haben die Herrschinger gegen den ESV Regensburg lange zu kämpfen, gewinnen aber schlussendlich glücklich in letzter Sekunde.
In der Richard-Findl-Halle haben die Innstädter gegen die Allgäuer selbst hart zu kämpfen. Ein intensives Spiel entwickelt sich, in welchem der TSV Simbach zunächst die stärkere Mannschaft ist. Jan Josef eröffnet die Partie in der 2. Minute mit seinem Tor zum 1:0, Topscorer Matthias Schimpf legt sofort nach. Nach 15 Minuten gelingt es den Männern von Chris Schrädobler erstmals sich etwas deutlicher abzusetzen. Aus einem 9:7 wird ein 14:8. Eine deutliche Führung, die einmal mehr einer überragenden Deckungsarbeit geschuldet ist, welche einen ebenso überragenden Stefan Babisch als zusätzlichen Rückhalt hat. 40% der gegnerischen Würfe entschärft Simbachs Schlussmann in der ersten Halbzeit. In den letzten Minuten dieses ersten Abschnittes stockt dann allerdings der Motor in der Offensive. Zwei einfache Ballverluste, sowie zwei vergebene „Hundertprozentige“ öffnen den Gästen kurz vor dem Pausentee die Tür zurück ins Spiel. Diese lassen sich nicht zwei Mal bitten und bestrafen jeden Fehler des TSV Simbach gnadenlos. Mit einem 4:0-Lauf für die HSG Dietmannsried endet die erste Halbzeit, dennoch liegen die Innstädter verdient mit 14:12 in Führung.
Den Wiederbeginn verschlafen die Männer um den stark aufspielenden Spielmacher Matthias Schimpf ein wenig. Weiterhin ist es die Offensive die Cheftrainer Chris Schrädobler Sorgen bereitet und bereits nach acht Minuten zu seiner Auszeit zwingt. „Wir haben in dieser Phase komplett die Tiefe in unserem Angriffsspiel vermissen lassen,“ analysiert Simbachs Chefanweiser im Nachgang. „Die Einwechslung von Marius Schachinger hat dieses Problem dann aber zum Glück gelöst.“ Die Gäste gehen dennoch erstmals in der Partie in Führung und behaupten diese bis Minute 47. Das liegt auch daran, dass Routinier Simon Weigl im Gästegehäuse zu absoluter Höchstform aufläuft. Vor allem aus dem Rückraum ist der 39-Jährige kaum noch zu überwinden, was zur Folge hat, dass der TSV Simbach am Ende die schwächste Wurfquote im bisherigen Saisonverlauf aufweist. Es ist nun ein Spiel der Torhüter, denn auch sein Gegenüber, Moritz Voll, welcher für den im zweiten Abschnitt nun etwas glücklosen Stefan Babisch auf Seiten der Gastgeber übernommen hat, hält seine Mannschaft durch zahlreiche Paraden bei freien Abschlüssen im Spiel. Mit Beginn der Schlussphase sind es dann die Männer um den inzwischen eingewechselten Kapitän Fabian Schwibach, die wieder Oberwasser gewinnen. Die kurzzeitig wackelige Deckung steht um den Kreisläufer wieder stabil und auch in der Offensive setzt Schwibach in der entscheidenden Phase die wichtigen Akzente. „In der Schlussphase waren wir einfach das stärkere Team. Wir haben Dietmannsried zu Fehlern gezwungen und selbst einen kühlen Kopf bewahrt.“ so der Kapitän. „Jetzt müssen wir auswärts gegen Eichenau genauso auftreten, um uns im Derby gegen Burghausen die letzte kleine Chance auf die Relegation zu bewahren,“ blickt Simbachs Urgestein nach vorne. Angeführt von seinem Kapitän setzt sich der TSV Simbach nach dem Führungstreffer von Yannic Katzhuber zum 23:22 in der Endphase auf drei Treffer ab und behauptet den Vorsprung ab diesem Moment in ruhiger und souveräner Manier. Auch die offensiveren Deckungsvarianten der Gäste bringen die Hausherren nicht aus dem Konzept, bei jedem Ballbesitz in den Schlussminuten gelingt es dem TSV Simbach eine klare Torchance zu erspielen. Jan Syrinek setzt mit dem 31:27 den Schlusspunkt unter eine umkämpfte Partie, die in den Innstädtern ihren verdienten Sieger gefunden hat.
Mit dem letzten Auswärtsspiel bei Eichenauer SV steht kommenden Sonntag noch eine unangenehme Aufgabe bevor, ehe es zum Saisonabschluss ins Prestigeduell gegen den SV Wacker Burghausen geht.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza, Paul Borkowski, Matthias Schimpf(12/5), Mark Bäumler, Tobias Schimpf, Jan Josef(6), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(3), Bent Voll(2), Marius Schachinger(2), Tobias Plaza(2), Tim Manthey, Fabian Schwibach(3), David Kopp
Harter Brocken für Schwibach und Co. - 13.03.2026
Vorletzter Heimspieltag in der Richard-Findl-Halle: Der TSV Simbach empfängt die fünftplatzierte HSG Dietmannsried/Altusried zum Topsspiel des 20. Spieltags. Die Duelle gegen die Allgäuer liefern meist temporeiche und hochklassige Spiele, so auch in der Hinrunde. Damals entführten die Innstädter erstmals in ihrer Geschichte Punkte aus dem Oberallgäu, da sie eine ihrer besten Saisonleistungen auf die Platte brachten. Angeführt von Spielmacher Matthias Schimpf und Jan Josef, die mit neun bzw. acht Treffern der Partie ihren Stempel aufdruckten, gewannen die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler überraschend deutlich mit 37:30.
Das Ziel für das Spiel am Samstag um 18:00 Uhr ist auf jeden Fall eine Wiederholung des Hinspielerfolges. Davon, dass das Spiel ähnlich deutlich endet wie im November, geht Simbachs Headcoach nicht aus: „Bei uns hat damals alles gepasst, Dietmannsried hatte nicht seinen besten Tag“, erinnert sich Schrädobler. „Wir dürfen uns nicht von dem Hinspielergebnis blenden lassen, Dietmannsried wird am Samstag auf jeden Fall verbessert auftreten.“ Auch statistisch gesehen ist dies wahrscheinlich, denn die Allgäuer performen in dieser Saison, ganz ligauntypisch, in der Fremde besser als in eigener Halle. Lediglich zweimal verließen sie in dieser Saison auswärts das Feld als Verlierer, bei Spitzenreiter TSV Ottobeuren und beim heimstarken TSV Friedberg, welcher nebenbei bemerkt ausnahmslos alle Topteams der Oberliga in heimischer Halle bezwingen konnte.
In der Spielvorbereitung legt Simbachs Cheftrainer den Fokus auf die Abwehr. Nicht verwunderlich, denn die Gäste stellen nach Spitzenreiter Ottobeuren die durchschlagskräftigste Offensive der Liga. Satte 33 Mal pro Spiel netzen die Allgäuer Handball-Kanoniere ein. Allen voran Maxi Schneider, der mit 152 Treffern in der Saison ziemlich unangefochten an der Spitze der Torjägerliste steht und zudem ein Spiel weniger absolviert hat als seine direkten Verfolger Felix Füry (TSV Ottobeuren) und Matthias Schimpf. Auch der frühere Drittliga-Spielmacher Christian Haller ist mit 90 Treffern in dieser Spielzeit nur schwer von den Defensivreihen in den Griff zu bekommen. Daneben zeichnen sich vor allem die beiden Linkshänder der HSG Dietmannsried/Altusried, Marcus Bernhard und Jonas Bernick, noch als regelmäßige Torschützen aus. Torgefährlichkeit strahlen die Allgäuer somit auf allen Positionen aus, kollektive Abwehrarbeit wird also der Schüssel für einen Erfolg des TSV Simbach sein. Hier sieht Schrädobler Verbesserungsbedarf zum vergangenen Auftritt in Aichach: „29 Gegentreffer gegen einen feststehenden Absteiger sind definitiv zu viel. Gegen Dietmannsried müssen wir wieder unsere volle Abwehrstärke aufs Parkett bringen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir am Samstag vor heimischem Publikum in der Lage sein werden, wieder eine über 60 Minuten starke Deckung stellen zu können,“ zeigt sich der Cheftrainer optimistisch.
TSV Simbach mit Arbeitssieg in Aichach – Konkurrenz patzt unerwartet - 09.03.2026
Nach anfänglicher deutlicher Führung müssen die Innstädter in Schwaben lange um die Punkt kämpfen. Am Ende steht ein 35:29-Erfolg für die Männer von Chris Schrädobler, die durch den unerwarteten Patzer des TSV Herrsching in Unterpfaffenhofen in der Tabelle auf Rang 2 vorrücken. Wirklich geändert hat sich die Ausgangslage des TSV Simbach für den Saisonendspurt jedoch nicht, denn den direkten Vergleich, welcher bei Punktgleichheit zu Saisonende zum Tragen kommen würde, hat Schrädoblers Team verloren. Somit würden die Innstädter in der Abschlusstabelle wieder auf Rang 3 zurückfallen, es sei denn, es folgen weitere Patzer der beiden vor ihnen platzierten Konkurrenten.
„Die Niederlage von Herrsching ist natürlich erfreulich, ändert im Moment allerdings nichts. Wir müssen weiterhin alle unsere Spiele gewinnen und dann sehen wir, wo wir am Ende stehen“, so der Cheftrainer. Zum Spiel seiner eigenen Mannschaft findet Schrädobler auch kritische Worte: „Wir lassen schon in Halbzeit 1 die Zügel schleifen und werden zu inkonsequent in unseren Aktionen. Das hätten wir viel einfacher haben können.“ Nach gut 20 Minuten führt seine Mannschaft in Aichach mit 15:7 und zeigt bis dahin eine sehr ansprechende Leistung. Bis zur Halbzeitpause ist der Vorsprung bereits auf fünf Treffer geschmolzen, mit einer 17:12-Führung gehen die Innstädter in die Kabine.
Rückkehrer Marius Schachinger stellt mit zwei Treffern zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 19:12, ein sicherer Vorsprung, den es in der Regel souverän nach Hause zu bringen gilt. Doch diesen Gefallen tuen die Innstädter ihrem Coach diesmal nicht. Nach zehn Minuten in Halbzeit 2 nimmt Schrädobler die Auszeit und mahnt sein Team zur Ernsthaftigkeit. Die Gastgeber haben zu diesem Zeitpunkt auf 21:18 aufgeschlossen, nicht viel ist vom ehemals beruhigenden Polster übriggeblieben. Es gelingt den Innstädtern zwar den Lauf des TSV Aichach zu bremsen, doch von der Souveränität der Anfangsphase sind die Männer um Kapitän Fabian Schwibach weit entfernt. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Innstädter bis zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Mal in Unterzahl agieren müssen, was zunehmend Frustration auslöst. Ganze zwölf Mal müssen Spieler beider Mannschaften in dieser Partie für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, erfahrenere Schiedsrichtergespanne wären in diesem mehr als fairen Spiel wohl nahezu ohne Zeitstrafe ausgekommen.
Das Spiel bleibt somit eng, mehrfach gelingt es den Gastgebern sogar auf zwei Treffer zu verkürzen. In der Schlussphase behalten die Innstädter allerdings einen kühlen Kopf. Fünf Minuten lang bleiben sie ohne Gegentreffer, die zwischenzeitlich wacklige Defensive besinnt sich rechtzeitig wieder auf ihre Stärken. Kapitän Fabian Schwibach und Spielmacher Matthias Schimpf erzielen drei Treffer in Folge für ihre Mannschaft und so ist das Spiel fünf Minuten vor dem Ende beim Stand von 31:26 für den TSV Simbach entschieden. Denn diesmal verwalten die Innstädter den sicheren Vorsprung souverän und lassen die Gastgeber nicht mehr an der Überraschung schnuppern. Torhüter Moritz Voll ist es überlassen, mit seinem zweiten Tor des Tages, den Schlusspunkt zum 35:29 unter diese Partie zu setzen.
Kommendes Wochenende reist mit der HSG Dietmannsried/Altusried ein deutlich größeres Kaliber nach Simbach. Dann müssen die Männer um Kapitän Fabian Schwibach wieder über 60 Minuten eine konstant gute Leistung abrufen, sonst wird es schwer gegen die starken Allgäuer die Punkte in eigener Halle zu behalten.
Für den TSV Simbach:
Moritz Voll(T/2), Leon Lex(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(7/6), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(6), Jan Josef, Yannic Katzhuber(5), Jan Syrinek, Bent Voll(3), Marius Schachinger(3), Tobias Plaza(2), Fabian Schwibach(6), David Kopp
TSV Simbach reist zum Tabellenschlusslicht - 07.03.2026
Auf dem Papier steht dem Tabellendritten der Oberliga Süd, TSV Simbach, kommenden Samstag eine leichte Aufgabe bevor. Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Innstädter den TSV Aichach jedoch keinesfalls. Dass die Schwaben kurz vor Saisonschluss am Tabellenende stehen, ist nämlich einer fatalen Auswärtsschwäche geschuldet, die sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. In heimischer Halle ist der Aufsteiger keinesfalls zu unterschätzen.
Das bekam mit der HSG Dietmannsried/Altusried auch ein direkter Konkurrent der Mannschaft von Chris Schrädobler zu spüren. Mit einem 28:28-Unentschieden mussten die Allgäuer die Heimreise aus Schwaben antreten. Ein Punktverlust, wie ihn sich die Innstädter in der derzeitigen Situation keinesfalls erlauben können. Auch weitere Mannschaften der vorderen Tabellenregion hatten lange in der Aichacher Gymnasiumhalle zu kämpfen, der ASV Cham und der TSV Friedberg gewannen aber letztendlich mit vier bzw. fünf Treffern Differenz. Nach der deutlichen Niederlage gegen den Tabellennachbarn TSV Sauerlach werden die Gastgeber auch auf Wiedergutmachung aus sein und zeigen wollen, dass sie trotz des bereits feststehenden Abstiegs zurecht dieses Jahr in der Oberliga mitspielen dürfen.
Die Innstädter wollen ihrerseits an die starken letzten 20 Minuten gegen den ESV Regensburg anschließen. Da zeigten die TSV-Herren um Kapitän Fabian Schwibach erstmals seit der Faschingspause endlich wieder souveränen Angriffshandball. Diese wiedergefundene Spielfreude gilt es mit auf die vorletzte Auswärtsfahrt der Saison zu nehmen. Schwibach, welcher im Übrigen im Hinspiel nach bereits zehn Minuten mit einer roten Karte zum Zuschauen verdammt wurde, ist sich bewusst wie wichtig die richtige Einstellung in dieser Partie sein wird: „Nur weil der Gegner bereits abgestiegen ist, darf keiner der Jungs meinen sich zurückhalten zu können. Sowas geht ganz schnell ins Auge.“ Der Kapitän spricht aus Erfahrung, denn vergangene Saison stolperte seine Mannschaft in nahezu identischer Situation beim Tabellenletzten FC Bayern München. „So etwas darf uns keinesfalls nochmal passieren.“
Mit einer ähnlich disziplinierten Leistung wie im Hinspiel sollte es das auch nicht. Damals gewannen die Innstädter, trotz des erwähnten frühen Verlustes ihres Kapitäns, souverän mit 30:21. Abwehr und Torhüter brillierten damals und hielten mit Quirin Großhauser, der im Saisonverlauf bereits 104 Tore erzielen konnte, den erfolgreichster Werfer der Schwaben, bei gerade mal einem Treffer. Das wird auch am Samstag wieder der Schlüssel zum Erfolg sein. „Wenn wir es schaffen unsere gewohnte Defensivleistung abzurufen, dann werden wir das Spiel auch gewinnen“, ist sich der Kapitän sicher.
Da diesmal die Damenmannschaft des TSV Simbach ebenfalls in Aichach aktiv ist, reisen beide TSV-Mannschaften gemeinsam im großen Fanbus an. Noch sind Plätze für weitere Mitfahrer frei, wer die Innstädter also bei ihrem vorletzten Auswärtsspiel der Saison unterstützen möchte, kann sich über die Social-Media-Kanäle des TSV Simbach einen Platz im Bus reservieren. Abfahrt ist am Samstag um 13:45 Uhr an der Richard-Findl-Halle.
Schrädobler stoppt sein Team – zum Sieg - 05.03.2026
Handball-Oberliga: Nach einer Auszeit in Minute 40 läuft’s beim TSV Simbach – 34:30 gegen Regensburg
Von Michael Scherer
Simbach. Schluss aus, gutes Ende: Die Oberliga-Handballer des TSV Simbach dürfen nach dem 34:30 gegen den ESV Regensburg weiter vom Aufstieg träumen. Allerdings lief’s bei der angekündigten Revanche für die Hinspiel-Niederlage nach der Pause zunächst komplett in die falsche Richtung. Doch Trainer Chris Schrädobler stoppte die Talfahrt mit einer Auszeit – und ab diesem Zeitpunkt lief‘s vor 300 Fans in der Richard-Findl-Halle aber mal so richtig und der TSV presste den Gast wie eine Zitrone aus. „Wir waren in der Abwehr griffiger und haben im Angriff den Ball besser zirkulieren lassen und uns mehr bewegt“, erklärte der Trainer die Erfolgsformel – klingt einfach.
Aber warum mussten die Mannen vom Inn nach einer guten ersten Halbzeit (12:13) im zweiten Abschnitt zunächst leiden? Ganz klar: Weil sie in eine andere Richtung spielten. In den ersten 30 Minuten funktionierte der Angriff-Abwehr-Wechsel zwischen Shooter Jan Josef und Abwehr-Ass Paul Borkowski blendend, weil der Tscheche direkt von seiner linken Angriffsseite zur Reservebank laufen und der Jungspund seinen Platz in der Defensive gleich einnehmen konnte.
In Hälfte 2 funktionierte das nicht mehr, denn Josef hätte das komplette Spielfeld kreuzen müssen, blieb daher zunächst nach eigenen Angriffen linksaußen in der Abwehrreihe stehen – ein großer Nachteil fürs Team. Einerseits fehlte dem angeschlagenen Josef so die nötige Zeit zum kurzen Durchschnaufen, andererseits den Handballern vor Leon Lex im Mittelblock eine wichtige Stütze.
Und: Wie schon zu Spielbeginn hatte der Coach seinen Kapitän Fabian Schwibach draußen gelassen und zunächst Mark Bäumler ins Getümmel geworfen. B&B, Bäumler und Borkowski, erledigten ihre Aufgaben hervorragend, denn bis zur ersten Einwechslung von Schwibach in Minute 18 ließen die Hausherren gerade einmal sieben Törchen zu – dabei bekam Torwart Stefan Babisch in den ersten 30 Minuten nur viermal die Hände an den Ball. „Sie haben es hervorragend gemacht“, lobte Schrädobler seine Abwehr, dessen Team indes in den letzten acht Minuten vor dem Kabinengang nur noch ein Treffer gelingen wollte.
Auf der Gegenseite hatte nun Top-Torjäger Marcel Elgeti seine Liebe zum Torjubel wiederentdeckt und traf fast nach Belieben. Und: Bei seinem Treffer zum 12:13-Halbzeitstand zwei Sekunden vor der Sirene kassierte Borkowski on top noch eine Zwei-Minuten-Strafe – keine guten Vorzeichen für Halbzeit 2.
Und die Domstädter machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Druckvolle Angriffe und Elgeti hämmerte das Ding in die Maschen. Bis zu eben jener 40. Minute, als Schrädobler ihnen den Stecker zog. Neben mehr Herzblut in der Defensive und schneidigerem Spiel in der Offensive ordnete der Übungsleiter auch eine Manndeckung für die Regensburger Torjäger durch Jan Syrinek an. Mit einem tollen Ergebnis: Elgeti traf nur noch zweimal aus dem Feld – dabei gelang ihm 15 Sekunden vor Abpfiff das Tor zum 34:30-Endstand – und einmal per Siebenmeter. Einen weiteren Strafwurf entschärfte der von der Bank eingewechselte Stefan Babisch bravourös und zum richtigen Zeitpunkt beim Stand von 22:23. Danach starteten die Innstädter einen formidablen 6:0-Lauf bis zum 28:23, das Ding war neun Minuten vor Schluss durch, zu stark war der spielerische „Strom“ der Innstädter in dieser 2. Halbzeit, angeführt von einem wieder einmal überragenden Spielmacher Matthias Schimpf und seinem Adjutanten auf Halbrechts, Tobias Plaza.
Nach diesem Erfolg parkt der TSV bei noch vier ausstehenden Partien weiter auf dem 3. Rang in der Liga, nur zwei Zähler hinter dem Spitzen-Duo Ottobeuren und Herrsching. Aber will der TSV überhaupt aufsteigen? „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, sagt Schrädobler. Eine Ansage für ein gutes Ende der Saison.
TSV Simbach – ESV 27 Regensburg 34:30 (12:13)
Tor: Stefan Babisch, Leon Lex; Feld: Fabian Plaza (2), Paul Borkowski, Matthias Schimpf (12/7), Mark Bäumler, Tobias Schimpf (1), Jan Josef (3), Yannic Katzhuber, Jan Syrinek (3), Bent Voll (2), Marius Schachinger (1), Tobias Plaza (8), Tim Manthey, Fabian Schwibach (2), David Kopp.
Beste Torschützen beim Gegner: Marcel Elgeti (13/3), Sebastian Löw (5). Schiedsrichterin Anne Kurstedt, Schiedsrichter Dominik Schnorr (beide TSV Haunstetten).
TSV Simbach will Revanche - 27.02.2026
Nach sechs langen Wochen gibt es in der Richard-Findl-Halle endlich wieder Oberliga-Handball zu sehen. Drei Auswärtsspiele in Serie hatten die Innstädter zu bewältigen, nun dürfen sie endlich
wieder vor heimischem Publikum antreten. Gegner ist der ESV 27 Regensburg, welcher den Männern von Chris Schrädobler beim 35:28 in der Hinrunde die höchste Saisonpleite zufügte.
An jenem Tag lief bei den Innstädtern so gar nichts zusammen. Die sonst so sichere Defensive zahlte gegen die regionalligaerfahrene Regensburger Rückraumachse ordentlich Lehrgeld und auch die
Offensive kam überhaupt nicht zur Entfaltung. Folgerichtig ging der Sieg damals auch in der Höhe verdient an die Gastgeber. Den Spieß wollen die Männer um Kapitän Fabian Schwibach dieses Mal
umdrehen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.
Die Stärken der Truppe aus der Oberpfalz sind Simbachs Handballern inzwischen bestens bekannt: Mit Marcel Elgetic und Lukas Heinle sind zwei regionalligaerfahrene Rückraumspieler der Dreh- und
Angelpunkt im Regensburger Spiel. Dazu bietet der ehemalige Kreisläufer des TuS Fürstenfeldbruck, Ole Schwagerus, stets eine gefährliche Anspielstation im gegnerischen Abwehrverbund. Entsprechend
hart arbeiten darf Simbachs Defensive um am Samstag um 18:00 Uhr die Torquote der Gäste im Rahmen zu halten. Zuletzt gelang es regelmäßig die gegnerischen Angriffsreihen unterhalb der
30-Tore-Grenze zu halten, dies haben sich die Männer um Kapitän Fabian Schwibach auch für kommendes Wochenende wieder vorgenommen.
Anpassungen im Vergleich zum vergangenen Auftritt in Unterpfaffenhofen dürfte es ohnehin eher in der eigenen Offensive geben, denn diese ließ beim vergangenen Auswärtsspiel einige Wünsche offen.
Durch zu wenig Bewegung in die Tiefe und vor allem durch ein quasi kaum existentes Tempospiel machten sich die Innstädter das Leben selbst schwer und hatten entsprechend hart zu kämpfen mit dem
abstiegsbedrohten SCUG. Für eine erfolgreiche Revanche gegen den ESV Regensburg muss hier eine klare Leistungssteigerung her.
Den Zuschauern in der Richard-Findl-Halle steht in jedem Fall ein Handballleckerbissen zweier technisch und kämpferisch starker Mannschaften bevor, den es sich am Samstag um 18:00 Uhr anzuschauen
lohnt.
Auswärtssieg nach dürftiger Angriffsleistung - 23.02.2026
Hart zu kämpfen hatte der TSV Simbach im Auswärtsspiel beim SC Unterpfaffenhofen-Germering. Mit 26:24 setzen sich die Männer um Kapitän Fabian Schwibach am Ende durch und sind somit weiterhin in Lauerstellung zwei Punkte hinter den beiden nun punktgleich erstplatzierten Teams aus Ottobeuren und Herrsching.
Den Auftakt ins Spiel verschlafen die Innstädter komplett. 1:4 liegen sie nach acht Minuten zurück. Der Angriff agiert zu drucklos, um die gut arbeitende Defensive der Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Mitte des ersten Abschnittes gelingt es dem TSV Simbach den Ausgleich zu erzielen. Mehr wäre möglich, denn es folgt zunächst eine doppelte, dann sogar eine dreifache Überzahlsituation für die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler. Diese bleibt ohne Torerfolg. Sinnbildlich für den mauen Auftritt der in der Offensive an diesem Tag gezeigt wird. Am anderen Spielfeldende zeigen die Innstädter zum Glück ihr Können. Die Defensive steht über 60 Minuten stabil, der Rückhalt dahinter ist ebenfalls gegeben. So geht es in einer sehr torarmen Partie mit 11:11 in die Halbzeitpause.
Nach Wiederbeginn geht der TSV Simbach sofort mit zwei Treffern in Führung. Weiterhin läuft der Angriff jedoch alles andere als rund. Eine weitere doppelte Überzahlsituation bleibt beim Stand von 18:17 für die Innstädter entsprechend ungenutzt. Statt eine vorentscheidende Führung zu erspielen, bleiben Simbachs Handballer in dieser Phase sieben Minuten ohne Torerfolg. 13 Minuten vor dem Ende gehen die Gastgeber somit wieder in Führung, Lukas Donaubauer trifft per Starfwurf um 19:18 für seine Farben. Die Innstädter beantworten den Rückstand ihrerseits mit einem 3:0-Lauf und stellen die anfangs des zweiten Abschnitts erspielte Zwei-Tore-Führung wieder her. In der Schlussphase gibt der TSV Simbach diese Führung dann nicht mehr ab. Stefan Babisch pariert einen Strafwurf und lässt wenig später eine wichtige Doppelparade folgen. Nach viel Kampf und Krampf bringen die Innstädter den Vorsprung ins Ziel und gewinnen am Ende dank einer sehr guten Defensivleistung verdient mit 26:24.
Ein Sieg des Willens, der gezeigt hat, dass die Innstädter, auch wenn es in der Offensive mal nicht so rund läuft, Mittel und Wege finden schwierige Partien für sich zu entscheiden. Nach sechs Wochen darf der TSV Simbach kommendes Wochenende wieder in der heimischen Richard-Findl-Halle auflaufen. Gegen den ESV Regensburg wollen die Männer von Chris Schrädobler dann wieder auf beiden Seiten des Spielfeldes ansprechenden Handball zeigen.
Für den TSV Simbach:
Moritz Voll(T), Stefan Babisch(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(5/4), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(4), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(4), Bent Voll, Marius Schachinger(1), Tobias Plaza(8), Fabian Schwibach(2)
Endspurt startet in Unterpfaffenhofen - 20.02.2026
Eine unangenehme Aufgabe steht dem TSV Simbach am kommenden Samstag um 17:30 Uhr bevor. Die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler dürfen auswärts beim SC Unterpfaffenhofen-Germering antreten. Die Mannschaft auf dem Westen Münchens befindet sich hervorragend in Form und konnte in der Rückrunde bisher fast jede Partie für sich entscheiden. Lediglich gegen des TSV Friedberg unterlagen sie denkbar knapp mit 31:32. Sonst erzielte die Mannschaft von Manuel Hattenberger seit dem Jahreswechsel bisher ausschließlich souveräne Siege.
Diese sind auch zwingend nötig, denn weiterhin befinden sich die Oberbayern voll im Abstiegskampf der Oberliga Süd. Der derzeitige achte Tabellenplatz könnte im schlechtesten Fall die Abstiegsrelegation bedeuten, je nachdem wie die bayerischen Vereine in der dritten Liga letztendlich abschneiden. Darauf will man es in Unterpfaffenhofen sicher nicht ankommen lassen und weiter Punkte sammeln, um den Klassenerhalt schnellstmöglich aus eigener Kraft zu schaffen.
Dem Unterpfaffenhofener Kampfgeist fielen vergangene Saison auch die Innstädter zum Opfer. Mit 34:25 unterlag der TSV Simbach im letztjährigen Saisonendspurt beim SCUG. Ein Betriebsunfall, der sich so keinesfalls wiederholen soll und darf. Weiterhin schnuppern die Männer um Kapitän Fabian Schwibach an den beiden Spitzenreitern aus Herrsching und Ottobeuren, welche sich nebenbei bemerkt am Sonntag im direkten Duell gegenüberstehen. Bei einem Erfolg der Innstädter würde die Tabellenspitze also noch enger zusammenrücken. Das dürfte Motivation genug sein, um alles aus sich rauszuholen und das schwere Auswärtsspiel mit der richtigen Einstellung zu bestreiten. Wenn diese auf dem Parkett gezeigt wird, dann steht einer Wiederholung des souveränen Hinspielerfolges nichts im Weg. Im Oktober bezwangen die Innstädter ihren Konkurrenten deutlich mit 31:24. Damals mussten die Gastgeber allerdings noch ohne ihren inzwischen wieder genesenen Spielmacher Lukas Donaubauer auskommen. Wie wertvoll dieser für seine Mannschaft ist, zeigt die bereits erwähnte beeindruckende Bilanz der bisherigen Rückrunde. Nichtsdestotrotz bestreitet der TSV Simbach die Partie als Favorit und will dieser Rolle mit einem Auswärtserfolg entsprechend gerecht werden.
Im Allgäu platzt der Knoten - 03.02.2026
Nach einer über 60 Minuten bärenstarken Teamleistung bezwingt der TSV Simbach den TSV Ottobeuren mit 33:28. Die Innstädter befinden sich somit zu Beginn der Faschingspause in Lauerstellung, mit vier Minuspunkten Rückstand auf die beiden Spitzenreiter aus Herrsching und Ottobeuren.
Beim bis dato in eigener Halle unbesiegten Tabellenzweiten legen die Innstädter los wie die Feuerwehr. Die Abwehr steht sicher und erkämpft sich viele Bälle. Paul Borkowski, Tobias Schimpf und Bent Voll veredeln die Ballgewinne via Gegenstoß. 5:1 liegt der TSV Simbach in Front, als Heimtrainer Gerd Römer nach gerade Mal fünf Minuten die Notbremse zieht. Kurz darauf folgt ein kleiner Bruch im Spiel der Innstädter. Mark Bäumler kugelt sich bei einer Abwehraktion den Finger aus und fällt für den Rest des Spiels aus. Der Kreisläufer organisierte Simbachs Defensive bis dahin hervorragend, sein Ausscheiden schmerzt entsprechend stark. In neuer Formation brauchen die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler etwas, um wieder die endgültige Sicherheit zu finden. Beim Stand von 11:10 für die Gastgeber handeln diese sich eine Zeitstrafe ein, wodurch das Spiel wieder zu Gunsten Simbachs kippt. Bis zur Halbzeit gehen die Innstädter wieder mit 17:14 in Führung.
Nach Wiederbeginn reißt der TSV Simbach das Spiel komplett an sich. Die Führung wird auf Basis der weiterhin hervorragenden Abwehrarbeit ausgebaut, auch weil Moritz Voll in zwei Unterzahlsituationen wichtige Paraden bei freien Abschlüssen der Gastgeber zeigt. Mit sieben Treffern liegt der TSV Simbach 15 Minuten vor dem Ende in Front, ein Vorsprung der am Wochenende zuvor nicht für einen Sieg reichte. Doch diesmal ziehen die Innstädter konsequent durch. Nichts bringt die Männer um den wieder genesenen Kapitän Fabian Schwibach, der inzwischen auf dem Spielfeld steht, aus dem Konzept. Die Gastgeber versuchen es mit dem siebten Feldspieler und werden mehrfach dafür bestraft. Vier weitere, teils unnötige Zeitstrafen werden den Innstädtern vom sehr unauffälligen Schiedsrichtergespann aufgebrummt – auch diese reichen dem TSV Ottobeuren nicht um in Schlagdistanz zu kommen. In souveräner Manier bringt der TSV Simbach die sichere Führung ins Ziel und bezwingt den TSV Ottobeuren klar mit 33:28.
Ein hochverdienter Sieg, der nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Spielen Balsam auf der Seele des TSV Simbach ist. Nun heißt es erstmal zu regenerieren und nach zwei spielfreien Wochenenden konzentriert in den Saisonendspurt zu starten. Sechs Partien sind bis Ende März noch zu absolvieren, die Zielsetzung ist dabei klar: Alle Spiele sollen gewonnen werden.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T/1), Fabian Plaza(1), Paul Borkwoski(1), Matthias Schimpf(7/3), Mark Bäumler, Tobias Schimpf(3), Jan Josef(3), Yannic Katzhuber, Jan Syrinek(3), Bent Voll(3), Tobias Plaza(2), Fabian Schwibach(5), David Kopp(3)
Mammutaufgabe beim Titelfavoriten - 30.01.2026
Nach zuletzt eher dürftigen Ergebnissen steht den Handballern des TSV Simbach am kommenden Samstag um 20:00 Uhr die derzeit wohl größtmögliche Herausforderung bevor. Auswärts in Ottobeuren dürfen sie beim großen Titelfavoriten antreten.
Zum Saisonauftakt verloren die Allgäuer ihre ersten beiden Auswärtspartien in Friedberg und in Simbach, seitdem halten sich die Männer um Toptorschütze Felix Füry schadlos. Neun Siege am Stück beträgt die Erfolgsserie inzwischen, darunter auch der beeindruckende 46:26-Kantersieg vergangenes Wochenende in Sauerlach. Das Ergebnis verdeutlicht dabei sofort die große Stärke der Schwaben: Geballte Offensivkraft. Mit fast 37 Treffern pro Partie erzielt keine Mannschaft der diesjährigen Oberliga so viele Tore wie der TSV Ottobeuren. Lediglich einmal im bisherigen Saisonverlauf erzielten sie weniger als 30 Treffer: Beim Auswärtsauftritt in Simbach, als die Innstädter mit 33:27 als Sieger das Feld verließen.
Für eine Wiederholung dieses Erfolges muss am Samstag alles bei der Mannschaft von Chris Schrädobler zusammenlaufen. Vor allem muss es wieder gelingen eine über die komplette Spielzeit konstante Leistung aufs Parkett zu bringen. Von den vergangenen vier Spielen, gingen drei genau aus diesem Grund verloren. Schwächephasen, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden. Die daraus resultierenden sechs Minuspunkte mehr auf dem Konto der Innstädter, sind genau der Unterschied, der nun in der Tabelle zwischen den beiden Konkurrenten entstanden ist.
Es wird wichtig sein, die vergangenen Pleiten aus den Köpfen zu bekommen und den Fokus auf die nun anstehende Aufgabe zu richten. Vielleicht hilft es, dass die Favoritenrolle für die kommende Partie nicht bei den Innstädtern, sondern bei den Gastgebern liegt. Nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen wäre ein Erfolg des TSV Simbach im Unterallgäu wohl als kleine Überraschung zu verbuchen. Allerdings: Auch wenn dich die Innstädter diesmal in der Außenseiterrolle wiederfinden, werden sie voll auf Sieg spielen, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Es dürfte sich eine bis zum Schluss spannende Partie entwickeln, in welcher letzten Endes Kleinigkeiten in der Schlussphase den entscheidenden Ausschlag geben dürften. Dann müssen die Männer um Spielmacher Matthias Schimpf einen kühlen Kopf bewahren und die Partie sauber zu Ende spielen. Wenn dies gelingt, besteht die Chance die ersten Auswärtspunkte des neuen Jahres mit an den Inn zu nehmen.
Bittere Auswärtspleite – TSV Simbach verspielt in Cham eine 7-Tore-Führung - 27.01.2026
Erneut schaffen es Simbachs Handballherren nicht eine über 60 Minuten konstante Leistung auf die Platte zu bringen. Über Großteile des Spiels sind sie in Cham die klar überlegene Mannschaft und führen zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren. Ein unerklärlicher Einbruch in der Schlussviertelstunde kostet dann den sicheren Sieg.
Was die Innstädter bis dahin zeigen, ist phasenweise bockstark. Die Abwehr steht im ersten Abschnitt hervorragend und lässt nur selten freie Abschlüsse zu. Dahinter liefert Keeper Stefan Babisch seine beste Saisonleistung ab. Zwischenzeitlich ist seine Fangquote jenseits der 60 Prozent. Die Gastgeber können dazu dem Tempo der Innstädter nicht folgen. Immer wieder kommt der TSV Simbach wenige Sekunden nach dem Ballgewinn zum Torerfolg. So erarbeiten sich die Männer von Trainer Chris Schrädobler, welche erneut auf ihren Kapitän Fabian Schwibach verzichten müssen, frühzeitig eine beruhigende Führung, welche sie in souveräner Manier in die Halbzeitpause bringen. 15:10 steht es für den TSV Simbach, als sich die Mannschaften in die Kabinen begeben.
Auch nach Wiederbeginn reißt Simbachs Überlegenheit nicht ab. Stefan Babisch pariert die Strafwürfe Nummer Drei und Vier, im Angriff läuft der Ball gut durch Simbachs Reihen. Zu bemängeln ist in dieser Phase nur, dass der TSV Simbach es nicht schafft die Führung weiter wie auf sieben Tore auszubauen. Trotz zweier Überzahlsituationen beim Stand von 19:12 für den TSV setzen sich die Innstädter nicht noch weiter ab. Theoretisch kein Problem bei dem beruhigenden Polster, welches sich bereits erarbeitet wurde, in Retrospektive wohl der Moment, in dem die Partie zu kippen beginnt. Der ASV Cham nimmt kurz darauf in Minute 44 beim Stand von 21:14 für Simbach die Auszeit und stellt im Angriff auf den siebten Feldspieler um. Diese taktische Maßnahme nimmt dem TSV Simbach sämtlichen Zugriff in der Abwehr. Überraschend, denn im bisherigen Saisonverlauf verteidigte die Defensivreihe dies stets sehr gut. Zehn Minuten von dem Ende führen die Innstädter nach einem Treffer von Jan Josef immer noch mit 26:21. Dann verfällt auch die Offensive in Trance. Lediglich ein Treffer gelingt bis zum Ende des Spiels noch. Die spielerische Überlegenheit ist komplett verschwunden, zu nervös und zu wenig abgeklärt agieren Simbachs Angriffsspieler nun. Dies ist leider auch dadurch bedingt, dass die Unparteiischen nun nahezu jede Entscheidung gegen die Innstädter treffen und jegliches Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Während klarste Zeitstrafen auf Seiten des ASV Cham übersehen werden, müssen die Innstädter dreimal in der Schlussphase in Unterzahl agieren, die Auslegung der technischen Fehler wirkt ebenfalls nicht sonderlich verhältnismäßig. Die Gastgeber holen so Tor um Tor auf, gleichen drei Minuten vor dem Ende zum 27:27 aus. 40 Sekunden vor dem Ende gehen sie erstmals seit der ersten Spielminute durch einen verwandelte Strafwurf in Führung. Ein letzter Abschluss wird dem TSV Simbach nach einem vermeintlichen Offensivfoul verwehrt, in Überzahl spielt der ASV Cham die letzten Sekunden herunter und gewinnt schlussendlich mit 28:27.
Mit nun bereits zehn Minuspunkten auf dem Konto ist der Abstand zum Konkurrenten TSV Ottobeuren nun auf ein ordentliches Niveau angewachsen. Nächstes Wochenende kommt es zum direkten Duell. Dann müssen die Innstädter ihre Leistung über 60 Minuten durchziehen, wenn sie Punkte mit in die Heimat nehmen wollen.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza, Paul Borkowski(1), Matthias Schimpf(4/4), Calvin Bründl, Mark Bäumler(1), Tobias Schimpf(3), Jan Josef(7), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(4), Bent Voll(1), Tobias Plaza(1), David Kopp(4)
Schwere Auswärtshürde für den TSV Simbach - 23.01.2026
Für Simbachs Handballer steht nach dem souveränen Heimerfolg gegen den TSV Sauerlach am Samstagabend um 19:30 Uhr eine echte Bewährungsprobe auf dem Programm. Die Innstädter reisen nach Cham, wo sie auf den letztjährigen Vizemeister der Oberliga Nord treffen.
Dieses Jahr läuft es noch nicht nach den Vorstellungen der Bayerwaldler. Rang 5 liest sich zwar in der sehr ausgeglichenen Südstaffel recht passabel, die Ambitionen in der Oberpfalz waren jedoch andere. Gerade gegen die Spitzenteams der Liga setzte es sehr deutliche Niederlagen. Nach der 20:37-Klatsche vor heimischen Publikum gegen den TSV Friedberg musste Trainer Jiri Piroch im Dezember seinen Hut nehmen und Platz für seinen Nachfolger schaffen. Der allseits bekannte Trainereffekt schlug auch in Cham ein, unter Interimstrainer Werner Stricker wurde das prestigeträchtige Derby in Regensburg gewonnen und mit dem seit Januar neu verpflichteten Cheftrainer Dejan Leskovsek gelangen zum Auftakt zwei souveräne Siege gegen den TSV Sauerlach und den TSV Aichach. Auch das mit Simon Besta der beste Chamer Spieler der letzten Jahre wieder aus Spanien zurückgekehrt ist, trägt sicherlich zum derzeitigen Aufschwung des ASV Cham bei.
Auf Seiten des TSV Simbach ist nach der kleinen Niederlagenserie rund um den Jahreswechsel nach dem Erfolg gegen den TSV Sauerlach wieder alles in Lot. In souveräner Manier wurde das erste Heimspiel des neuen Jahres gewonnen, auch wenn die Fehlerquote noch nicht wieder auf dem Niveau war, welches Cheftrainer Chris Schrädobler von seiner Mannschaft erwartet. Gegen den nur vier Punkte hinter seinem Team platzierten Konkurrenten muss sich diese weiter reduzieren, wenn zwei Punkte mit an den Inn genommen werden sollen. In der Vorrunde konnte der TSV Simbach die Partie mit 35:26 für sich entscheiden, nachdem man zwischenzeitlich mit vier Treffern in Rückstand lag. Von einem ähnlich deutlichem Spielverlauf geht in der Innstadt niemand aus, in Cham dürften die Punkte bis zur Schlussminute hart umkämpft sein.
Es wird wichtig sein von Beginn an mit vollem Fokus zu agieren und die Konzentration hochzuhalten. Konstanz über 60 Minuten ging den Innstädtern zuletzt ab, in Cham soll das wieder anders werden. Wenn der TSV Simbach in diesem Aspekt wieder auf seinem gewohnten Nivea agieren kann, sollte es mit den ersten beiden Auswärtspunkten im neuen Kalenderjahr klappen.
Ungefährdeter Sieg gegen Aufsteiger - 19.01.2026
Mit einem nie gefährdeten 32:22-Erfolg gegen den TSV Sauerlach holen sich die Innstädter die ersten zwei Punkte im neuen Jahr.
Nach den vergangenen zwei Niederlagen zeigen sich die Männer von Chris Schrädobler von Beginn an sehr motiviert. Es ist ein flotter Auftakt in die Partie in der Richard-Findl-Halle, denn auch die Gäste sind gewillt das hohe Spieltempo mitzugehen. 5:4 steht es nach gerade mal sechs Minuten. Dann bekommen die Innstädter vermehrt Zugriff auf die Offensive der Gäste und können sich erstmals ein wenig absetzen. Die Chancen bereits jetzt für klare Verhältnisse zu sorgen und frühzeitig den Deckel auf die Partie zu packen sind da, bleiben allerdings ungenutzt. Eine sehr hohe Fehlerquote im Ballvortrag verhindert, dass der Vorsprung bereits im ersten Abschnitt eine vorentscheidende Deutlichkeit annimmt. Mit einer 15:10-Führung geht der TSV Simbach in die Halbzeit. Standesgemäß, allerdings mit Luft nach oben.
Auch im zweiten Abschnitt können Simbachs Handballer nur phasenweise voll überzeugen. Zehn Minuten lang verläuft die Partie komplett ausgeglichen, dann setzen die Innstädter zum spielentscheidenden Lauf an. Aus dem 20:15-Zwischenstand wird binnen sechs Minuten eine Zehn-Tore-Führung. Beim Stand von 26:16 für den TSV Simbach nimmt der TSV Sauerlach seine zweite Auszeit, um Simbachs Lauf zu unterbrechen. Dies gelingt zwar, wieder aufschließen können die Gäste jedoch nicht. Souverän verwalten die Gastgeber ihren Vorsprung, auch wenn sie weiterhin sichtbare Probleme haben die eigene Fehlerquote auf ein zufriedenstellendes Niveau zu reduzieren. Der zweistellige Vorsprung bleibt dennoch bis zur Schlusssirene bestehen, da Yannic Katzhuber zehn Sekunden vor dem Ende mit dem 32:22 den Schlusspunkt der Partie setzt.
Nach den ersten zwei Punkten im neuen Jahr heißt es nun das gesammelte Selbstvertrauen mitzunehmen und in den anstehenden drei schweren Auswärtspartien umzusetzen. Dort warten nun andere Kaliber auf die Männer von Chris Schrädobler.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Leon Lex(T), Fabian Plaza(2), Paul Borkowski(1), Matthias Schimpf(5/4), Mark Bäumler(1), Tobias Schimpf(1), Jan Josef(7), Yannic Katzhuber(3), Jan Syrinek(2), Bent Voll(1), Tobias Plaza(4), Tim Manthey, David Kopp(5)
TSV will zurück in die Erfolgsspur - 16.01.2026
Nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück ist für den TSV Simbach im ersten Heimspiel 2026 ein Sieg Pflicht. Gegen den auf einem Abstiegsplatz positionierten TSV Sauerlach müssen die Männer um Kapitän Fabian Schwibach zwingend wieder ihren Rhythmus finden, ehe sie drei schwere Auswärtsspiele am Stück bestreiten.
Für die Aufsteiger aus dem Bezirk Oberbayern ist es eine schwierige Saison. Gerade mal vier Zähler in zwölf Partien sammelte der TSV Sauerlach im bisherigen Saisonverlauf. Gegen die Innstädter setzte es zu Beginn der Spielzeit eine 18:31-Niederlage, welche auch deutlich höher ausfallen hätte können. Damals musste Sauerlach auf eine Vielzahl an Stammspielern verzichten, am kommenden Samstag dürfte den Innstädtern also eine andere Mannschaft gegenüberstehen, wie noch in der Hinrunde. An der Favoritenrolle für die Partie, welche am Samstag zur gewohnten Zeit um 18:00 Uhr in der Richard-Findl-Halle angepfiffen wird, ändert dies jedoch nichts. Diese ist klar verteilt und liegt bei den Gastgebern. Trotz der vergangenen Niederlagen ist die Mannschaft von Cheftrainer Chris Schrädobler immer noch in der Spitzengruppe der Oberliga vertreten und will sich auch weiterhin dort behaupten. Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist somit Pflicht und soll nötiges Selbstvertrauen für die darauffolgenden Auswärtsaufgaben in Cham und Ottobeuren liefern.
Die Gäste haben inzwischen einen Rückstand von acht Punkten auf das rettende Ufer. Bei zehn ausstehenden Spielen zumindest in der Theorie noch genug Zeit das Ruder herumzureißen. Jedoch müssen sie in ihren kommenden drei Spielen gegen die Top-3 der Liga antreten. Für die minimale Chance auf den Klassenerhalt muss langsam ein überraschender Sieg gegen eine Topmannschaft her. Damit dies nicht in der Innstadt gelingt, sollten Simbachs Handballherren eine über 60 Minuten konstante und souveräne Leistung abliefern. Ein Totalausfall wie zu Beginn des zweiten Abschnitts in Friedberg soll und darf kein zweites Mal passieren. Auch die mangelnde Konzentration im Torabschluss, welche sich wie ein roter Faden durch fast die gesamte Spielzeit zieht, muss für die nun kommende entscheidende Saisonphase abgestellt werden.
Mit viel Motivation und etwas Wut im Bauch dürften die Innstädter also am Samstag auftreten und alles in die Waagschale werfen, um die ersten zwei Punkte im neuen Kalenderjahr einzusammeln.
Tiefschlaf zu Beginn der zweiten Halbzeit kostet Punkte - 12.01.2026
Erneut schlagen sich Simbachs Handballherren selbst. Beim Auswärtsspiel gegen den TSV Friedberg verschlafen die Männer von Trainer Chris Schrädobler den Start in die zweite Halbzeit komplett und liegen zwischenzeitlich sogar mit acht Treffern in Rückstand. Die darauffolgende Aufholjagd kommt zu spät.
Zunächst sieht es gut aus für die Innstädter. Mitte des ersten Spielabschnitts gelingt es sich mit drei Treffern abzusetzen, trotz einiger klarer Torgelegenheiten, die bereits liegen gelassen worden sind. Nach einem Treffer von Tobias Plaza liegt der TSV Simbach mit 9:6 in Front. Der Vorsprung hält allerdings nicht bis in die Halbzeitpause. Nach dem 14:12 von Torhüter Stefan Babisch, zwei Minuten vor der Pausensirene, kassieren die Innstädter noch zwei Treffer von Friedbergs Hugo Häusler. Der Ausgleich zum 14:14 ist zwar ärgerlich, allerdings kein Beinbruch.
Was allerdings zu Beginn der zweiten Halbzeit mit der Gastmannschaft los ist, bleibt auch am Tag danach noch ein Rätsel. Nach fünf Minuten ist Cheftrainer Chris Schrädobler gezwungen die Auszeit zu nehmen. Die Schwaben sind zu diesem Zeitpunkt bereits mit 19:14 enteilt, ohne großartigen Aufwand dafür betreiben zu müssen. Kollektiver Tiefschlaf in Offensive und Defensive herrscht bei den Innstädtern in dieser Phase. Das Time-Out verfehlt seine Wirkung. Friedberg zieht seinen Lauf bis Minute 40 weiter ungebremst durch und führt nun mit 22:15. Eine unschöne Szene erweckt den TSV Simbach aus seinem Dornröschenschlaf. Spielmacher Matthias Schimpf wird von Friedbergs Belim Nadarevic rüde gefoult und muss kurz behandelt werden. Dass Nadarevic in dieser Szene nur mit einer Zeitstrafe davonkommt, sorgt für großes Ärgernis auf Simbachs Seite, spätestens als der Bosnier wenige Minuten später Fabian Plaza ebenfalls rotwürdig von den Beinen holt. Diesmal muss der Linkshänder das Spielfeld endgültig verlassen.
Die Innstädter agieren nach diesen Aktionen wieder auf Augenhöhe mit den Gastgebern und kommen nach gerade mal zwei Treffern in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit wieder regelmäßig zum Torerfolg. Eine Aufholjagd gelingt es allerdings erst in den letzten Minuten des Spiels zu starten. 28:21 führt der TSV Friedberg in der 52. Minute, vier Minuten später erzielt Matthias Schimpf das 29:26. Der Glaube an einen Punktgewinn ist inzwischen zurückgekehrt, die Zeit jedoch knapp. Der TSV Simbach bekommt drei Minuten vor dem Ende sogar die Chance auf zwei Treffer zu verkürzen, doch der Ball geht im Schnellangriff verloren. Friedbergs bester Schütze Benedikt Bauer macht im Gegenzug mit 31:27 den Deckel auf die Partie, die beiden finalen Treffer von Bent Voll bleiben lediglich Ergebniskosmetik.
Nach der zweiten Niederlage in Serie gilt es für die TSV-Herren nun schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückzukehren. Kommenden Samstag reist der TSV Sauerlach an den Inn.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T/1), Moritz Voll(T), Fabian Plaza(2), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(3), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(8/3), Jan Josef(4), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(3), Bent Voll(3), Tobias Plaza(3), Fabian Schwibach(1)
TSV Simbach startet mit Mammutaufgabe ins neue Jahr - 09.01.2026
Zum Auftakt ins neue Kalenderjahr wartet auf die Innstädter ein ganz harter Brocken. Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Friedberg werden die Männer um Kapitän Fabian Schwibach am Samstag um 20:00 Uhr gleich aufs äußerste gefordert.
Die vergangenen Duelle gegen die Schwaben waren stets hart umkämpft und entschieden sich erst in den Schlussminuten. So auch im September beim ersten Saisonspiel, als nach einem wahren Handball-Thriller erst in der letzten Minute der Sieg in trockene Tücher gebracht wurde. Damals führten die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler nahezu das gesamte Spiel über, behielten in der Schlussphase die Nerven und gewannen knapp aber verdient mit 30:27. Etwas anders lief der letzte Auswärtsauftritt beim TSV Friedberg ab. Zwischenzeitlich mit sechs Treffern in Rückstand war eine famose Aufholjagd von Nöten um gegen die Mannschaft von Stefan Knittl als Sieger vom Feld zu gehen.
Derzeit stehen beide Teams in der oberen Tabellenhälfte und sind gerade mal vier Punkte voneinander getrennt. Ein Favorit ist entsprechend nicht auszumachen, die Tagesform dürfte entscheiden, wer das Feld als Sieger verlassen wird. Gerade Simbachs Defensive wird sich wieder deutlich stärker in Form zeigen müssen als im letzten Spiel vor der Weihnachtspause. 34 Gegentreffer waren fast Saison-Höchstwert für die bis jetzt immer noch statistisch beste Defensive der diesjährigen Oberliga Süd. Das diese Statistik kein Zufall ist, müssen die Innstädter in Schwaben wieder unter Beweis stellen, denn der Friedberger Kader glänzt mit Offensiv-Kraft. Mit 33 Treffern im Schnitt sind lediglich die beiden Spitzenreiter aus Herrsching und Ottobeuren erfolgreicher als die Schwaben. Hinter Toptorschütze Lasse Rehmeyer verteilen sich die Treffer dabei sehr gleichmäßig auf viele Schultern. Disziplinierte und Kollektive Abwehrarbeit wird also gefragt sein.
Da im Vorspiel um 18:00 Uhr die Damenmannschaft des TSV Simbach ebenfalls in Friedberg antritt, reisen die Innstädter diesmal mit dem großen Fanbus zum Auswärtsspiel an. Mit der Unterstützung der mitreisenden Fans im Rücken wollen Simbachs Handballherren die ersten Zähler des neuen Kalenderjahres einfahren, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Kurzentschlossene können sich über die Social-Media-Kanäle des TSV Simbach noch für einen der wenigen Restplätze im Fanbus bewerben. Abfahrt ist am Samstag um 14:00 Uhr an der Richard-Findl-Halle.
Unglaublich bitter – TSV Simbach gibt die Punkte in der Schlusssekunde aus der Hand - 23.12.202
Nach 60 Minuten hartem Kampf müssen sich die Handballherren des TSV Simbach mit 34:35 gegen den neuen Tabellenführer aus Herrsching geschlagen geben. Der entscheidende Treffer fällt dabei mit der Schlusssirene.
Von Beginn sind die Innstädter das spielbestimmende Team. In Offensive, wie Defensive sind die Männer um Kapitän Fabian Schwibach die klar überlegene Mannschaft. Das spiegelt sich auch im Ergebnis wider.10:5 sind die Innstädter nach einem Treffer von Jan Josef in Führung. Dann stockt der TSV-Motor ein wenig, die Gäste agieren zunehmend auf Augenhöhe. Dennoch sind die Innstädter nach einer Auszeit von Chris Schrädobler nach 22 Minuten immer noch mit 13:8 deutlich in Führung. Zwei Zeitstrafen gegen den TSV Simbach leiten die Wende in dieser ersten Halbzeit ein. Den Gästen gelingt es durch effizientes Überzahlspiel den Rückstand aufzuholen. Anders der TSV Simbach. Drei Minuten vor der Halbzeitpause sind die Innstädter selbst das erste Mal in Überzahl in dieser Partie, bleibenjedoch torlos. So geht es mit einem 15:14-Vorsprung in die Kabine. Zu wenig, ob des an sich eindeutigen Spielverlaufs.
Nach Wiederbeginn ändert sich wenig am Spielverlauf. Beide Mannschaften agieren auf hohem Oberliga-Niveau, Simbach jedoch noch einen Tick besser als die Gäste vom Ammersee. Erneut gelingt es sich etwas Luft zu verschaffen, Fabian Schwibach erzielt in der 37. Minute das 22:19. Dann beginnt die Trefferquote im Angriff zu sinken. Weiterhin gelingt es klare Torchancen zu erspielen, zu oft scheitern die TSV-Schützen jedoch nun am Schlussmann des TSV Herrsching. Den Gästen gelingt es trotz einer roten Karte gegen Adrian Engelhard erneut den Ausgleich zu erzielen. Es gelingt den TSV-Herren aufgrund der offensichtlichen Probleme im Abschluss kein weiteres Mal sich etwas abzusetzen. Dennoch sind sie weiterhin fast durchgehend in Führung, fünf Minuten vor dem Ende erzielt Tobias Schimpf das 32:30. Es folgt der entscheidende Lauf der Gäste. Drei unbeantwortete Treffer bringen Herrsching 90 Sekunden vor dem Ende erstmals in Führung. Der Kampf stimmt, Simbach schlägt im direkten Gegenzug zurück, erzwingt eine Zeitstrafe und erzielt den Ausgleich. Jan Syrinek klaut den Gästen nach dem Anwurf den Ball und legt alle Trümpfe wieder in die Hände der Innstädter. Doch Fortuna ist nicht auf der Seite des TSV Simbach. Der finale Angriff scheitert erneut am Gästekeeper, zehn Sekunden reichen den Ammersee-Herren um ein letztes Mal zum Abschluss zu kommen und mit der Schlusssirene den glücklichen Siegtreffer zu erzielen.
Die Innstädter schaffen es somit nicht sich für eine gute Leistung zu belohnen und müssen nun erstmal mit der Verfolger-Position in der Tabelle vorliebnehmen.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Leon Lex(T), Fabian Plaza(3), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(8/2), Mark Bäumler, Tobias Schimpf(5), Jan Josef(4), Yannic Katzhuber, Jan Syrinek(4), Bent Voll(1), Tobias Plaza(2), Fabian Schwibach(4), David Kopp(3)
Weihnachtlicher Kracher in der Richard-Findl-Halle - 19.12.2025
Am vierten Adventswochenende kommt es in der Richard-Findl-Halle zum Oberliga-Klassiker zwischen dem TSV Simbach und dem TSV Herrsching. Das Spiel verspricht Hochspannung, treffen doch zwei der drei stärksten Teams dieser Saison aufeinander. Aufgrund der im Anschluss stattfindenden Weihnachtsfeier der Handballabteilung im Lokschuppen, wird die Partie diesmal bereits um 16:00 Uhr angepfiffen.
Nach Hinrundenabschluss hat sich ein klares Bild in der Oberliga Süd gebildet. Mit dem TSV Ottobeuren, dem TSV Herrsching und dem TSV Simbach führt ein Spitzentrio die Liga punktgleich an. Dahinter Schritt halten kann so gerade noch die HSG Dietmannsried/Altusried mit drei Punkten Rückstand, die restliche Konkurrenz ist bereits um sechs Punkte distanziert worden. Jedes der Topteams gewann sein Heimspiel gegen die direkten Konkurrenten, die Bilanz untereinander ist also völlig ausgeglichen.
Im Hinspiel in Herrsching zeigten die Innstädter statistisch gesehen eines ihrer schwächsten Spiele der diesjährigen Saison. Das täuscht ein wenig über die starke Abwehrleistung hinweg, die der TSV Simbach an den Tag legte. Die Männer um Kapitän Fabian Schwibach unterlagen trotz zwischenzeitlicher Überlegenheit durch eine zu hohe Fehlerquote im Passspiel und bei den Abschlüssen. Das man an diesem Tag starke Schwierigkeiten hatte das Spielgerät sauber zu kontrollieren, war offensichtlich. In heimischer Halle soll dies anders werden.
Mit fast 32 Treffern pro Partie ist die Torquote der Innstädter im Saisonverlauf, trotz mehrerer Spiele mit schwacher Abschlussquote, mehr als ordentlich, dass dennoch sechs Mannschaften mehr Saisontore als der TSV Simbach erzielt haben, zeigt den Fokus, der in dieser Oberliga-Saison auf ein effektives Angriffsspiel gelegt wird. Umso wichtiger wird die Defensivarbeit und da sind die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler bisher Ligaspitze – vor dem direkten Konkurrenten aus Herrsching. Wer an die gute Abwehrleistung des bisherigen Saisonverlaufs besser anknüpfen kann und somit die Angriffsreihe seines Gegners besser unter Kontrolle bekommt, dürfte am Samstag also entscheidend sein um das Feld als Sieger zu verlassen.
Es wird auf jeden Fall ein echter Handball-Leckerbissen, den die Richard-Findl-Halle zum Jahresabschluss geboten bekommt. Beide Mannschaften werden alles in die Waagschale werfen, um als Tabellenführer überwintern zu dürfen. In einem Spiel zweier ohnehin schon sehr emotional auftretender Mannschaften, dürfte das nochmal ein paar Prozent mehr aus jedem Spieler herauskitzeln. Ein Spiel, welches man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.
Glanzloser Derbysieg nach überzeugender erster Halbzeit - 16.12.2025
Ohne Probleme gewinnt der TSV Simbach das Inn-Salzach-Derby gegen den SV Wacker Burghausen. Im ersten Abschnitt weisen die Innstädter ihrem Konkurrenten dabei klar die Grenzen auf.
Von Beginn an zeigen sich die Männer um Kapitän Fabian Schwibach in der Defensive hoch motiviert. Mit viel Beinarbeit in der Abwehr und einer guten Torhüterleistung dahinter gelingt es den Gastgebern nur sehr selten Zählbares auf die Anzeigentafel zu bringen. Früh setzt sich der TSV Simbach ab, nach einem 4:0-Start liegen die Innstädter nach 13 Minuten mit 9:3 in Front. Standesgemäß und leistungsgerecht ist dieses Zwischenergebnis. Dann aber beginnt das muntere Scheibenschießen von Simbachs Schützen. Über sieben Minuten lang sieht die Wacker-Arena keinen weiteren Treffer. Der Reihe nach vergeben die Innstädter beste Einwurfmöglichkeiten, die sie sich problemlos im Minutentakt erspielen können. Bent Voll bricht nach den vielen vergebenen Torchancen den Bann und erzielt in der 21. Minute Simbachs zehnten Treffer. Bis zur Halbzeit erhöhen die Innstädter ihren Vorsprung weiter bis auf 16:5, haben allerdings schon 15 Fehlwürfe angesammelt. Trotz dieses kleinen Schönheitsfehlers in der Wurfquote ist es ein sehr starker erster Durchgang den der TSV Simbach aufs Parket gelegt hat. Gerade die engagierte Defensivleistung ist ganz nach dem Geschmack der vielen mitgereisten Fans.
Nach Wiederbeginn können die Innstädter das Niveau nicht aufrechterhalten. In der Defensive schleicht sich der Schlendrian ein. Zu oft schalten die Schützlinge von Chris Schrädobler schon gedanklich in die Offensive um, so dass die letzte Konsequenz in der entscheidenden Abwehraktion fehlt. Folglich gelingt es den Gastgebern nun vermehrt Torabschlüsse zu erarbeiten. Auch im Angriffsspiel agieren die Innstädter nun viel fehlerbehafteter und sammeln eine Vielzahl an Ballverlusten durch technische Fehler an. Entsprechend verläuft der zweite Abschnitt ergebnistechnisch ausgeglichen. Nur zweimal wird es in dieser zweiten Halbzeit aufregend, als sich David Derek und Cristian Toth dazu entscheiden etwas Öl ins fast schon erloschene Derby-Feuer zu kippen. Simbachs Jan Josef und Bent Voll lassen sich davon anstecken, in beiden Fällen entscheiden die, über weite Strecken, souveränen Schiedsrichter auf jeweils berechtigte Strafen gegen beide Mannschaften. Die Gastgeber kommen mit der daraufhin kurz aufkommenden Hektik besser zurecht und haben eine geringere Fehlerquote als die Innstädter. Durch den sicheren Vorsprung und die jederzeit sichtbare individuelle Überlegenheit des TSV Simbach ist Ergebniskosmetik allerdings das einzige Kapital, was der SV Wacker Burghausen daraus ziehen kann. Letzten Endes gelingt es den Herzogstädtern den zwischenzeitlichen 14-Tore-Rückstand auf zehn Treffer zum Endergebnis von 31:21 für den TSV Simbach zu reduzieren. Der nach dem ersten Abschnitt für möglich gehaltene Kantersieg für die Innstädter bleibt also aus, das Ergebnis ist an diesem Tag in dieser Form leistungsgerecht.
Durch diesen Erfolg haben die Innstädter nun im letzten Spiel vor Weihnachten die Möglichkeit die Tabellenführung zu übernehmen. Der Sieger des Klassikers Simbach gegen Herrsching wird an der Spitze der diesjährigen Oberliga überwintern.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski(2), Matthias Schimpf(4/3), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(2), Jan Josef(6), Yannic Katzhuber(4), Jan Syrinek, Bent Voll(4), Tobias Plaza(4), Fabian Schwibach(4), David Kopp
Arbeitssieg gegen starken Aufsteiger - 08.12.2025
Hart zu kämpfen hatten die Männer um Kapitän Fabian Schwibach in ihrem Heimspiel gegen den Aufsteiger vom Eichenauer SV. Am Ende gehen sie dennoch verdient mit 38:34 als Sieger vom Feld und verbleiben somit vor dem letzten Hinrundenspiel kommendes Wochenende in Burghausen in der Spitzengruppe der Oberliga Süd.
Dass die Partie über weite Strecken so eng bleibt, liegt vor allem daran, dass die Innstädter nicht an die Defensivleistung der vergangenen Wochen anknüpfen können. Zu oft gelingt es dem Aktivposten der Gäste, Manuel Riemschneider, frei zum Abschluss zu kommen oder seine Nebenleute in Szene zu setzen. Es fehlt die Absprache und letzte Konsequenz in den Abwehraktionen, um den stark aufspielenden Rückraumspieler unter Kontrolle zu bringen. Auch dass sich die Gastgeber zu sehr mit den oft sehr zweifelhaften und teilweise einseitig wirkenden Entscheidungen des wenig souveränen Schiedsrichtergespanns beschäftigen, trägt wohl zur mangelnden Konzentration in der Abwehr bei. Gegen Ende des ersten Durchgangs kehrt Besserung ein. Durch einen Zwischenspurt gelingt es sich erstmals abzusetzen, mit einer Vier-Tore-Führung geht es beim Stand von 20:16 in die Kabinen.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts bringen die Innstädter ihre Überlegenheit auf die Platte. Der Vorsprung wird ausgebaut, in Minute 41 erzielt Jan Syrinek das 27:21. Es folgt eine doppelte Unterzahlsituation, die dafür sorgt, dass der Vorsprung schmilzt. Die Gäste sind wieder voll im Spielgeschehen und lassen sich nicht mehr abschütteln. Als Tim Sadowski auf 30:28 verkürzt, zieht Chris Schrädobler gut zehn Minuten vor dem Ende die Notbremse und nimmt sein zweites Time-Out. Ein 3:0-Lauf in der Schlussphase entscheidet dann die Partie. Die Gäste gehen volles Risiko und agieren mit dem siebten Feldspieler. Matthias Schimpf bestraft dies mit seinem Treffer zum 36:31, welcher fünf Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung bringt.
Schlussendlich gewinnt der TSV Simbach eine schwere Partie verdient mit 38:34. Für die beiden abschließenden Partien des Jahres müssen die Innstädter wieder einen Gang hochschalten. Als nächstes steht das Derby gegen den SV Wacker Burghausen an, ehe es zum Jahresabschluss gegen den Tabellenführer aus Herrsching geht.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Leon Lex(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(11/6), Mark Bäumler, Tobias Schimpf(6), Jan Josef(8), Yannic Katzhuber(2), Jan Syrinek(4), Bent Voll(1), Tobias Plaza(2), Fabian Schwibach(3), David Kopp
Schwere Hausaufgabe für den TSV - 05.12.2025
Nach dem Sieg im Spitzenspiel bei der HSG Dietmannsried/Altusried lässt der Spielplan den Innstädtern wenig Luft zum Atmen. Mit dem Eichenauer SV reist der offenbar stärkste Aufsteiger dieser
Spielzeit an den Inn. Mit zwölf Punkten aus neun Spielen liegt die Mannschaft aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck nur knapp hinter dem TSV Simbach in der Tabelle. Zwei Punkte und zwei Plätze
trennen die drittplatzierten Innstädter und die fünftplatzierten Starzelbacher.
Es wird wichtig sein die zuletzt hervorragende Abwehrleistung erneut zu bestätigen, um den bisher torgefährlichsten Spieler dieser Saison in den Griff zu bekommen. Mit Manuel Riemschneider läuft
dieser für den Eichenauer SV im linken Rückraum auf. Riemschneider verfügt über mehrere Jahre höherklassige Erfahrung und ist wohl gemeinsam mit Simbachs Jan Josef der stärkste Angriffsspieler
der Liga. Unterstützung erhält der Rückraum-Shooter vor allem von Jakob Grüner im rechten Rückraum und Kreisläufer Claudio Riemschneider.
Der bisherige Saisonverlauf ist ganz nach dem Geschmack des Aufsteigers aus Alpenvorland. Der Auftakt in Herrsching ging zwar relativ deutlich verloren, danach folgte jedoch eine Serie von sechs
Spielen ohne Niederlage. Gerade im Vergleich zu den Mitaufsteigern liegt der ESV somit voll im Soll und ist klar auf Kurs Klassenerhalt. Mit dem TSV Sauerlach wurde einer dieser Mitaufsteiger
vergangenes Wochenende souverän mit 35:24 nach Hause geschickt.
Keine einfache Aufgabe also für den TSV Simbach, der sich in der heimischen Richard-Findl-Halle weiter schadlos halten will. Im vorletzten Heimspiel des Jahres wollen die Männer um Kapitän Fabian
Schwibach die Form der letzten beiden Wochen bestätigen, um so viel Selbstvertrauen für die beiden prestigeträchtigen Spiele gegen Burghausen und Herrsching zum Jahresabschluss zu sammeln. Ehe
die Innstädter allerdings daran denken dürfen, müssen sie ihre Hausaufgaben am Samstag um 18:00 Uhr pflichtbewusst und mit vollem Fokus bewältigen.
Starke Teamleistung sichert Premierensieg in Dietmannsried - 01.12.2025
In einem emotionsgeladenen Spiel im Allgäu präsentiert sich der TSV Simbach über 60 Minuten hinweg als Einheit und liefert ein bockstarkes Spiel ab. Völlig verdient gewinnen die Männer um Kapitän
Fabian Schwibach mit 37:30 und nehmen so zum ersten Mal überhaupt zwei Punkte aus Dietmannsried mit zurück an den Inn.
Von Beginn an zeigen die Innstädter, dass sie die weite Reise angetreten haben, um zu gewinnen. Hellwach und als Einheit in der Defensive, dazu ein Tobias Schimpf dem im Angriff nahezu alles
gelingt. 7:5 liegen die Innstädter nach der Anfangsphase in Front. Hätten die Gastgeber mit Simon Weigl nicht einen bestens aufgelegten Schlussmann im Kasten stehen, wäre der TSV Simbach jetzt
schon enteilt. Es folgen drei schwache Minuten der Innstädter, die die HSG Dietmannsried/Altusried sofort ausnutzt, um das Spiel zu drehen. Cheftrainer Chris Schrädobler reagiert und nimmt die
Auszeit. Mit Erfolg: Seine Mannschaft besinnt sich wieder auf die eigenen Stärken und übernimmt wieder das Zepter. Bis zur Halbzeit gelingt es eine 17:14-Führung herauszuspielen.
Nach Wiederbeginn wird das Spiel etwas hitziger. Bereits in Halbzeit 1 waren immer wieder kleine Nickeligkeiten zwischen einzelnen Spielern zu beobachten. Nun wird die Gangart beider Mannschaften
in der Defensive ein wenig härter. Gerade Jan Josef auf Seiten des TSV und Maxi Schneider auf Seiten der HSG müssen viel einstecken. Den Unparteiischen gelingt es leider nicht das zu unterbinden.
Auch sonst lassen die beiden Schiedsrichter an diesem Abend, sehr untypisch für das ansonsten sehr starke Gespann, einiges an Souveränität vermissen, so dass sich die Stimmung teilweise etwas zu
stark hochschaukelt. Glücklicherweise zeigen sich die Innstädter davon meist unbeeindruckt. Durchgehend sind sie in der zweiten Halbzeit in Führung und haben auf alles, was die Gastgeber
probieren, die richtige Antwort. Es ist eine beeindruckende Teamleistung, die der TSV Simbach an diesem Abend abliefert. Jedem Spieler, auf und neben dem Feld, ist der unbedingte Siegeswille
anzusehen.
In Minute 50 gelingt es zum ersten Mal den Vorsprung auf vier Treffer zu erhöhen. Die bis dato ungeschlagenen Gastgeber probieren alles, um ihre Serie aufrecht zu erhalten, stellen früh auf eine
sehr offensive Deckungsvariante um. Doch der Angriff um Spielmacher Matthias Schimpf kommt auch damit zurecht. Der HSG wird keinerlei Möglichkeit zum Comeback gegeben. Simbach zieht eine über 60
Minuten konstant starke Leistung durch und bringt den Sieg so am Ende souverän in trockene Tücher. 30:37 leuchtet auf der Anzeigentafel auf, als die Schlusssirene im Jubel der Innstädter
untergeht.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza, Paul Borkowski, Matthias Schimpf (9/6), Mark Bäumler, Tobias Schimpf(5), Jan Josef(8), Yannic Katzhuber(4), Jan Syrinek(3), Bent Voll, Tobias
Plaza, Tim Manthey, Fabian Schwibach(3), David Kopp(4)
Topspiel im Allgäu – TSV Simbach reist nach Dietmannsried - 28.11.2025
Es beginnen die Wochen der Wahrheit für den TSV Simbach in der Oberliga Süd. Bis zur Weihnachtspause wartet nun ein Highlight-Spiel nach dem anderen auf die Mannschaft von Trainer Chris
Schrädobler. In den vier ausstehenden Partien spielt sein Team, derzeit auf Rang 4 platziert, gegen die auf Rang 1, 2 und 5 platzierten direkten Konkurrenten, sowie das mit Spannung
erwartete Derby gegen den SV Wacker Burghausen.
Zum Auftakt dieses Mammutprogramms müssen die Innstädter die weiteste Auswärtsfahrt der Saison antreten. Es geht in den Allgäu zum Duell gegen die HSG Dietmannsried/Altusried. Die Mannschaft von
Patrick Haas ist in dieser Spielzeit die Einzige, die noch kein Spiel verloren hat. Dreimal spielten sie jedoch nur unentschieden, weshalb es derzeit nur für Platz 2 in der Tabelle, mit einem
Punkt Rückstand auf Spitzenreiter TSV Herrsching, reicht. Einen weiteren Punkt dahinter steht der TSV Simbach in Lauerstellung und könnte mit einem Sieg an den Allgäuern vorbeiziehen.
Das ist das ausgewiesene Ziel der Männer um Kapitän Fabian Schwibach. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen am Stück, wollen die Innstädter keinesfalls die Entwicklung einer Negativserie
zulassen. Im Gegenteil, sie wollen zum einen die Serie der Gastgeber beenden und ihnen endlich die erste Saisonniederlage bereiten. Zum anderen wollen sie ihre eigene Negativserie in der
Dreifachsporthalle in Dietmannsried beenden, denn bis auf ein Unentschieden in der Aufstiegssaison vor drei Jahren, sucht man in der langen Historie des TSV Simbach vergeblich nach einem
Erfolgserlebnis in der beschaulichen 8000 Seelen Gemeinde im Oberallgäu.
Keine einfache Aufgabe, denn die HSG Dietmannsried/Altusried zählt zweifelsfrei zu den stärksten Teams der Liga. Die zahlreichen eingespielten Routiniers um die beiden Toptorschützen Maxi
Schneider und Christian Haller verfügen über viel Erfahrung und werden auch in Schwächephasen nicht nervös. Mehrfach gelang es den Gastgebern in dieser Saison bereits große Rückstände noch in
Zählbares umzuwandeln. Ausruhen und Abschalten ist gegen die Gastgeber zu keiner Sekunde gestattet. Im letzten Spiel gegen den TSV Aichach gelang dies den Innstädtern sehr gut, es wurde eine
konstante Leistung über 60 Minuten gezeigt. Diese gilt es nun auch in der Auswärtspartie am im Allgäu am Samstag um 19:00 abzurufen, um die zwei Punkte mit nach Hause an den Inn zu nehmen.
Souveräner Heimsieg trotz Chancenwucher - 24.11.2025
Im Heimspiel gegen TSV Aichach präsentieren sich die Innstädter stark verbessert gegenüber dem letzten Auftritt beim ESV Regensburg und gewinnen souverän mit 30:21.
Von Beginn liegen die Männer von Cheftrainer Chris Schrädobler in Front und setzen sich auch frühzeitig mit 8:4 ab. Nach zwölf Minuten müssen die Innstädter jedoch auf ihren Kapitän verzichten.
Fabian Schwibach muss nach einem Foul gegen Leopold Wonnenberg die Rote Karte hinnehmen, eine vertretbare Entscheidung der beiden souveränen Unparteiischen. In der Folge braucht der TSV Simbach
ein paar Minuten um sich ohne seinen Leader zurecht zu finden. Die Gäste, die sich mutig, temporeich und siegesgewillt in der Richard-Findl-Halle präsentieren, nutzen dies und schließen auf 8:7
auf. Eine Auszeit stoppt den Lauf des TSV Aichach. Den Innstädtern gelingt es sich wieder etwas Luft auf den Konkurrenten aus Schwaben zu verschaffen, verpassen es allerdings, durch das Auslassen
einer Vielzahl von hochkarätigen Wurfgelegenheiten, bereits in der ersten Halbzeit eine Vorentscheidung zu erzwingen. So geht es mit einer 15:12-Führung in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn gelingt es den Innstädtern noch eine Schippe draufzulegen. Die Abwehrleistung, welche in Durchgang Eins schon recht passabel war, wird noch besser. Die Defensive zeigt sich
hervorragend auf das im bisherigen Saisonverlauf besonders auffällige Rückraumduo der Gäste, Quirin und Silvan Großhauser, eingestellt. Auf gerade mal einen Treffer kommt das spielstarke Gespann,
eine Quote, die die restlichen Spieler der Gäste nicht kompensieren können. Früh nimmt Gästetrainer Andreas Hollwerweger seine zweite Auszeit, deren Wirkung jedoch völlig verpufft. Ein Simbacher
5:0-Lauf Mitte des zweiten Abschnitts schafft endlich auch auf der Anzeigentafel die klaren Verhältnisse, die inzwischen auf dem Spielfeld herrschen. Auf 25:15 erhöhen die Innstädter und das,
obwohl weiterhin eine Vielzahl an Torchancen ungenutzt bleibt. In der Folge nehmen Simbachs Herren etwas des Fuß vom Gas, bringen das Spiel in souveräner Manier nach Hause und gewinnen letztlich
in der Höhe verdient mit 30:21.
Nun richtet sich der Fokus auf das anstehende Spitzenspiel gegen die HSG Dietmannsried/Altusried. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Serie gilt es nun auch in der Ferne eine über 60 Minuten
konzentrierte Leistung abzurufen.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Leon Lex(T), Xaver Baumgartner, Fabian Plaza(2), Paul Borkowski(1), Matthias Schimpf(6), Mark Bäumler(2), Tobias Schimpf(3), Jan Josef(4), Yannic Katzhuber(1),
Jan Syrinek(3), Bent Voll(2), Tobias Plaza(6), Fabian Schwibach, David Kopp
Reaktion gefordert – TSV Simbach empfängt Aufsteiger - 21.11.2025
Nach der klaren Niederlage gegen den ESV Regensburg wollen die Herren des TSV Simbach wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen den Aufsteiger TSV Aichach ist ein Sieg der Innstädter Pflicht.
Die Gäste stiegen vergangene Saison als Meister der Bezirksoberliga Schwaben auf und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Vergangenen Sonntag setzte es eine empfindliche 27:28-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger TSV Sauerlach, ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Bei nur drei Punkten auf der Habenseite und einem knüppelharten Restprogramm bis zur Winterpause stehen die Schwaben schon jetzt unter Zugzwang. Soll es für die Männer von Andreas Hollerweger zum Ligaerhalt reichen, müssen dringend Punkte gesammelt werden, auch in Spielen, bei denen man sich vor Saisonbeginn vielleicht wenige Chancen ausgerechnet hat.
Zu diesen dürfte ein Auswärtsspiel in der Richard-Findl-Halle zweifelsfrei gehören, jedoch nur, wenn die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach sich wieder auf die eigenen Stärken besinnt. In Regensburg ließen die Innstädter das über weite Strecken vermissen, gerade in der Defensive ging sämtliche Souveränität des bisherigen Saisonverlaufs verloren.
Die Niederlage in der Domstadt wurde als Betriebsunfall abgehakt, der Fokus sofort auf die anstehende Partie gegen Aichach gelegt. Es gilt sofort wieder in die Spur zu finden, denn auch dem TSV Simbach steht bis zum Jahreswechsel noch ein hartes Restprogramm bevor. Nach der Pflichtaufgabe diesen Samstag um 18:00 Uhr folgt nämlich der Auswärtsauftritt beim Tabellenführer von der HSG Dietmannsried/Altusried. Ein Erfolgserlebnis würde wichtiges Selbstvertrauen für das Spiel gegen den Spitzenreiter liefern. Bevor die Männer von Trainer Chris Schrädobler an dieses Spitzenspiel denken dürfen, heißt es jedoch mit vollem Fokus und einem disziplinierten Auftritt die Pflichtaufgabe TSV Aichach zu bewältigen.
Klare Niederlage nach schwächster Saisonleistung - 19.11.2025
Eine zweite Hälfte zum Vergessen erwischten die TSV-Herren am Samstag beim ESV Regensburg. Völlig von der Rolle präsentieren sich die Innstädter über weite Strecken der zweiten Halbzeit und kassieren am Ende eine verdiente 35:28-Niederlage in der Domstadt.
Dabei verläuft der Start in die Partie noch vielversprechend. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelingt es den Männern um Spielmacher Matthias Schimpf peu à peu sich abzusetzen. Nach einer guten Viertelstunde ist der TSV Simbach 12:6 in Front, alle Zeichen stehen auf Auswärtssieg. Dieses Niveau können die Innstädter jedoch nicht aufrechterhalten. Die Erfolgsquote im Angriff nimmt rapide ab, im gleichen Zug geht der Zugriff in der Defensive verloren. Den Gastgebern gelingt es aufzuholen, dennoch nimmt der TSV Simbach eine 18:16-Führung mit in die Halbzeitpause.
Auch im zweiten Abschnitt behaupten die Innstädter noch eine Zeit lang die Führung, nach 45 Minuten liegen sie mit 26:24 in Front. Spielerisch ist es allerdings schon längst nicht mehr berauschend, was der TSV Simbach abliefert. Die Defensive, welche im bisherigen Saisonverlauf stets auf hohem Niveau agieren konnte, ist an diesem Abend ein Schatten ihrer selbst und wird regelmäßig vom stark aufspielenden Marcel Elgeti düpiert. In der Offensive fehlt ohne den, zwar nach Regensburg mitgereisten, allerdings nicht eingesetzten, Rückraum-Shooter Jan Josef die Durchschlagskraft, vor allem als die Gastgeber Spielmacher Matthias Schimpf in die kurze Deckung zwingen.
Gerade Mal zwei Tore gelingen den Innstädtern in der Schlussviertelstunde, nichts läuft noch zusammen. Kleine Erfolgserlebnisse, wie Ballgewinne in der Defensive, bleiben wirkungslos, da der Ball entweder sofort wieder in Regensburger Hände gespielt wird oder vom sehr schwachen Schiedsrichter-Duo den Gastgebern zugesprochen wird. Der ESV Regensburg spielt sich in den Schlussminuten in einen Rausch und dominiert die Partie nach Belieben. Selbst aus den drei Zeitstrafen für die Domstädter in der Schlussphase kann kein Kapital geschlagen werden. Entsprechend deutlich wird das Endergebnis, dass mit 35:28 wohl etwas zu hoch ausfällt, aber zweifelsfrei verdient ist.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski(3), Matthias Schimpf(6/1), Calvin Bründl, Mark Bäumler(1), Tobias Schimpf(6/1), Jan Josef, Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(3), Bent Voll(1), Tobias Plaza(5), Fabian Schwibach(1)
Schweres Auswärtsspiel nach der Spielpause – TSV Simbach reist nach Regensburg - 14.11.2025
Die vergangenen zwei Wochenenden hieß es für die Männer von Chris Schrädobler regenerieren und beobachten. An den vom BHV als Ausweichtermin deklarierten Wochenenden hatten die TSV-Herren spielfrei. Dadurch mussten sie den Konkurrenten von der HSG Dietmannsried/Altusried in der Tabelle vorbeiziehen lassen, welcher in dieser Zeit drei Punkte sammelte und nun mit einem Punkt und Spiel mehr an der Tabellenspitze der Oberliga Süd steht. Auch der Gegner des kommenden Samstags, ESV Regensburg, blieb im Spielrhythmus und absolvierte an beiden Wochenenden eine Partie. Auch hier waren drei Punkte die Ausbeute, der Neuling in der Südstaffel belegt somit derzeit Rang 6 in der Tabelle.
Die ESV-Herren sind für die Innstädter ein unbeschriebenes Blatt. Vergangene Saison spielten sie noch in der Nordstaffel und wurden gemeinsam mit dem ASV Cham nun in die Südstaffel umgruppiert. Anders als die Bayerwaldler, welche als ernsthafter Titelkandidat in die Saison gestartet waren, allerdings heftige Akklimatisierungsschwierigkeiten zeigen, findet sich der ESV in der neuen Spielgruppe deutlich besser zurecht, auch wenn gegen die meisten Großkaliber der Liga noch gespielt werden muss. Der Kader liest sich beachtlich. Mit Marcel Elgeti, Lukas Heinle und Stephan Klenk ist die erste Rückraumachse der ESV-Herren mit einigen Jahren Bayernliga-Erfahrung ausgestattet. Alle drei spielten früher für den Stadtrivalen SG Regensburg, welcher schon seit langer Zeit den Aufstieg in die 3. Liga anpeilt. Die TSV-Defensive wird gegen den erfahrenen Rückraum sicher einiges zu arbeiten haben, um die bisherige Quote von lediglich 25 Gegentreffern pro Spiel aufrecht zu erhalten.
Seit bereits fünf Spielen ist der ESV Regensburg nun ungeschlagen, diese Serie wollen die Männer um Kapitän Fabian Schwibach beenden. Es wird wichtig für TSV-Herren sein, schnell wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Bis zur Winterpause wollen sich die Innstädter nämlich keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Nach kurzer Trainingspause zur Regeneration, wurde vergangene Woche die Intensität in den Übungseinheiten wieder hochgefahren. Gerade an taktischen Unzulänglichkeiten, die in den beiden vergangenen Auftritten sichtbar waren, wurde intensiv gearbeitet. Das gilt es nun am Samstag um 18:00 Uhr in der Domstadt auf die Platte zu bringen. Mit einer engagierten und disziplinierten Leistung im altehrwürdigen Bunker des ESV Regensburg soll die Serie der Gastgeber beendet werden und die nächsten zwei Punkte mit nach Hause an den Inn genommen werden.
Ungefährdeter Sieg gegen SC Unterpfaffenhofen-Germering - 27.10.2025
Nach kurzen Startschwierigkeiten dominieren die Innstädter ihren Konkurrenten vom SCUG über weite Strecken und können vor der zweiwöchigen Spielpause einen ungefährdeten 31:24-Erfolg einfahren.
Schon zu Wochenbeginn hatte Cheftrainer Chris Schrädobler nach der Niederlage in Herrsching angekündigt kleine Anpassungen vorzunehmen. In veränderter Startaufstellung dauert es ein wenig, ehe die Innstädter sich vollkommen zurechtfinden. Nach fünf Minuten sieht sich der TSV Simbach mit einem 1:4-Rückstand konfrontiert. Dann platzt der Knoten. Die Abwehr findet den notwendigen Zugriff, die zuvor noch vergebenen Großchancen finden nun den Weg ins gegnerische Gehäuse. In der Folge dominieren die Innstädter das Spielgeschehen und zwingen Gästetrainer Manuel Hattenberger bereits nach 22 Minuten zu seiner zweiten Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt ist der TSV Simbach bereits auf 14:8 enteilt. Gnadenlos bestrafen die Hausherren das erhöhte Risiko der Gäste, die es über weite Strecken mit dem siebten Feldspieler probieren, um die unüberwindbar scheinende Abwehr der Innstädter zu knacken. Mit der Pausensirene erzielt Tobias Plaza das 18:13.
Auch nach Wiederbeginn sind die Innstädter die spielbestimmende Mannschaft. In allen Belangen überlegen, ziehen sie weiter davon und erzielen in Minute 46 das 28:16. Dann lassen die Gastgeber etwas die Zügel schleifen. Zu früh nach dem Geschmack des eigenen Trainerteams, das sofort die Auszeit nimmt und die Mannschaft zur Ernsthaftigkeit mahnt. Trotz vieler Wechsel ziehen die Innstädter bis Minute 55 nochmal durch, ehe sie in den Feierabend-Modus schalten. Mit vier Treffern in Folge gelingt den Gästen noch etwas Ergebniskosmetik zum 31:24-Endstand.
Die geforderte Reaktion der Mannschaft wurde gezeigt, mit einem ungefährdeten Erfolg verabschieden sich die Innstädter nun in die Spielpause, ehe es Mitte November in Regensburg wieder auf Punktejagd geht. Durch die zeitgleiche Niederlage des TSV Herrsching in Ottobeuren stehen die Innstädter während der Spielpause wieder punktgleich mit dem Konkurrenten vom Ammersee an der Tabellenspitze.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T/1), Leon Lex(T), Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(2/1), Calvin Bründl, Mark Bäumler(3), Tobias Schimpf(6), Jan Josef(4), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(5), Bent Voll (4/1), Tobias Plaza(3), Fabian Schwibach(1), David Kopp
TSV Simbach auf Wiedergutmachung aus - 25.10.2025
Nach der ersten Saisonniederlage gegen den TSV Herrsching wollen Simbachs Handballherren eine Reaktion zeigen. Der Auftritt am Ammersee wurde analysiert und abgehakt. Eine unglaublich hohe Fehlerquote, wie man sie schon sehr lange nicht mehr bei den Innstädtern gesehen hat, war der ausschlaggebende Punkt für die Pleite gegen den Tabellenführer. Dass trotz der hohen Anzahl an unerzwungenen Ballverlusten bis kurz vor dem Ende ein Punktgewinn gegen Herrsching voll im Bereich des Möglichen war, ist das Positive, was das Trainerteam aus der Niederlage des vergangenen Sonntags rausziehen konnte.
Das Team von Chefcoach Chris Schrädobler gehört zweifelsfrei zu den Stärksten der diesjährigen Oberliga, das gilt es nun in eigener Halle wieder unter Beweis zu stellen. Entsprechend fokussiert bereitet sich die Mannschaft auf den kommenden Gegner SC Unterpfaffenhofen-Germering vor. Es gilt Wiedergutmachung zu betreiben. Nicht nur für die erste Saisonniederlage, sondern auch für den letzten Auftritt gegen den Konkurrenten aus dem Münchner Westen. Vergangene Saison kassierten die Innstädter in der entscheidenden Saisonphase eine 34:25-Klatsche gegen den abstiegsbedrohten Konkurrenten, verspielten somit die Chance auf den Aufstieg und ermöglichten dem SCUG den Klassenerhalt. Motivation das kommende Heimspiel siegreich zu gestalten, dürfte bei der Truppe um Kapitän Fabian Schwibach also mehr als genug vorhanden sein.
Einfach wird die Partie sicher nicht, denn der SCUG wartet bisher mit starken Ergebnissen im bisherigen Saisonverlauf auf. Zwei knappen Niederlagen zum Saisonauftakt gegen die Rangdritten und -vierten Eichenau und Dietmannsried stehen zuletzt drei Siege in Serie gegenüber. Vor allem der unerwartete Auswärtssieg beim TSV Friedberg war ein Ausrufezeichen an die Liga.
Es wird wichtig sein, dass die Innstädter von Beginn an wieder mit dem Fokus und der Konzentration der vergangenen Heimspiele zu Werke gehen. Wenn die Männer um Spielmacher Matthias Schimpf ihr eigenes Spiel durchziehen und wieder ihr eigentliches Leistungspotential abrufen können, dann wird es für die Gastmannschaft schwer werden Zählbares vom Inn mitzunehmen.
Es ist der letzte Auftritt des TSV Simbach, bevor es in eine zweiwöchige Spielpause geht. Entsprechend wichtig für das Gefühl ist es diese erste Saisonphase mit zwei Punkten abzuschließen, um weiterhin voll in der Spitzengruppe etabliert zu sein. Am Samstag um 18:00 Uhr ist Anpfiff in der Richard-Findl-Halle.
Siegesserie bleibt bestehen - #badgirls gewinnen auch in Herrsching - 20.10.2025
In sehr überzeugender Art und Weise sichern sich Simbachs Handballdamen die zwei Punkte bei der Regionalligareserve des TSV Herrsching. Der 28:22-Erfolg am Ammersee ist zu keiner Zeit auch nur ansatzweise gefährdet.
Von Beginn an sind die #badgirls in allen Belangen überlegen. Die Defensive um den blendend aufgelegten Innenblock Lilly Wimmer und Mateja Sestak und Torfrau Pia Mühlböck präsentieren sich in absoluter Topform und lassen nichts zu. Gerade mal drei Gegentreffer müssen die Innstädterinnen in den ersten 25 Minuten hinnehmen. Im eigenen Angriff läuft es ebenfalls. Zwar lassen die #badgirls immer mal wieder freie Einwurfmöglichkeiten liegen, da sie diese jedoch regelmäßig erspielen können, fällt das aufgrund der starken Abwehrleistung kaum ins Gewicht. Schnell ist ein beruhigendes Polster auf die Gastgeberinnen aufgebaut, nach gerade mal 17 Minuten nehmen diese beim Stand von 10:2 für den TSV Simbach ihr zweites Team-Time-Out. In der Folge nimmt die Herrschinger Defensive Simbachs Kapitänin Stephanie Kube in die kurze Deckung. An der Erfolgsquote des TSV-Angriffs ändert dies jedoch noch nicht sonderlich viel. Kurz vor der Halbzeit schleichen sich dann doch erste Unkonzentriertheiten in der Defensive der #badgirls ein, dennoch gehen die Innstädterinnen mit einer sehr beruhigenden 15:7-Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzweit verwalten die Innstädterinnen diese Führung souverän. Über nahezu die komplette Spieldauer pendelt der Vorsprung zwischen sieben und neun Treffern. Zwar tuen sich die #badgirls nun deutlich schwerer zu klaren Torchancen zu kommen, da durch den Kräfteverschleiß die Freude zur Bewegung im Angriff deutlich abnimmt, allerdings liefert die Defensive weiter ab. Leistungsverlust ist im Abwehrverbund in allen Aufstellungen zu keiner Zeit zu erkennen. Folglich gelingt es den Gastgeberinnen nie eine entscheidende Aufholjagd zu starten. Zu jeder Zeit haben Simbachs Handballdamen die Partie im Griff und lassen nie einen Zweifel aufkommen, dass sie die Partie am Ende gewinnen werden. Auch die kurzzeitig kritische Phase, als die beiden Torschützinnen des Tages Stephanie Kube und Mateja Sestak beide zeitgleich mit einer Zeitstrafe auf der Bank Platz nehmen müssen, übersteht die Mannschaft von Trainer Senad Jagodic schadlos. Am Ende steht ein völlig verdienter 28:22-Erfolg, der weiterhin die Tabellenführung sichert.
Kommendes Wochenende müssen sich die #badgirls erneut mit einer Regionalligareserve messen, diesmal reist die Zweitvertretung des TSV EBE Forst United an den Inn. Diese dürfte deutlich stärker einzuschätzen sein als der TSV Herrsching II. Entsprechend dürfen die Damen um Kapitänin Stephanie Kube keinen Funken nachlassen, um die Siegesserie bis in die erste Spielpause der Saison hinein aufrecht zu erhalten.
Für den TSV Simbach: Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(1), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Stephanie Kube(6/2), Lilly Wimmer(5), Carina Huber(1/1), Mateja Sestak(7), Alina Greilinger(1), Christine Baumrucker(4), Katrina Eglhofer(3)
Erster Dämpfer – Simbach lässt ein Herrsching die Punkte liegen - 20.10.2025
Zu keiner Zeit schafft es der TSV Simbach in der Ammersee-Arena des TSV Herrsching sein maximales Leistungspotential abzurufen. Entsprechend steht am Ende die verdiente erste Saisonniederlage für die Männer von Chefcoach Chris Schrädobler fest.
Schon zu Beginn zeichnet sich ab, dass die Innstädter sich an diesem Sonntag-Abend selbst im Weg stehen. Erst in der sechsten Spielminute gelingt Matthias Schimpf der erste Treffer für seine Farben, bis dahin haben seine Kollegen bereits drei hundertprozentige Torchancen vergeben. So gelingt es nicht sich für die sehr gute Defensiv-Arbeit zu belohnen, die die Innstädter verrichten. Auch die Torwartleistung hinter der starken Abwehrreihe stimmt, lediglich die Angriffsquote ist das Problem. So gerät der TSV Simbach in einer sehr torarmen Begegnung schnell ins Hintertreffen und steht nach zwei sehr fragwürdigen Zeitstrafen gegen Tobias Schimpf und Paul Borkowski zudem in doppelter Unterzahl auf dem Feld. Ohnehin wirken die Unparteiischen, welche mit ihrer sehr kleinlichen Linie viele Unterbrechung hervorrufen und wenig Spielfluss zulassen, nicht wirklich souverän. 10:5 für den TSV Herrsching steht es, als die Innstädter wieder komplett auf der Platte stehen. Der Kampfgeist bei den Männern um Kapitän Fabian Schwibach stimmt. Yannic Katzhuber und David Kopp verkürzen bis zur Halbzeitpause noch auf 10:8.
Nach Wiederbeginn nimmt die Partie an Tempo auf. Am Ergebnisverlauf ändert sich jedoch nichts. Da liegt vor allem daran, dass die Innstädter neben ihrer sehr ausbaufähigen Wurfquote eine Vielzahl an technischen Fehlern produzieren, wie man es im bisherigen Saisonverlauf noch nicht beobachten konnte. So bleiben die Gastgeber durchgehend in Führung, die Innstädter präsentieren sich jedoch weiterhin kämpferisch und lassen nicht abreißen. In Minute 50 erarbeiten sich die Männer von Chris Schrädobler nach einer roten Karte gegen Herrschings Aladin Huskic, welcher ohnehin froh sein konnte zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Feld stehen zu dürfen, die Chance zum Ausgleich. Durch einen weiteren unerzwungenen Ballverlust bleibt die Überzahl jedoch ungenutzt. Herrschings Bester, Marcus Hoffmann, erzielt im Gegenzug das 22:20 für seine Mannschaft. Wenig später sieht auch Simbachs Schlussmann Stefan Babisch den roten Karton, den Gastgebern gelingt es ihrerseits die Überzahlsituation zu nutzen. Elias Engelhard erzielt mit dem 26:22 fünf Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung. Die Innstädter erhöhen in den Schlussminuten das Risiko, um vielleicht doch noch etwas Zählbares aus Herrsching mitzunehmen, das misslingt jedoch. Die Gastgeber bleiben ruhig und erhöhen bis zum 29:23-Endstand.
Ein etwas zu hohes Endergebnis, wenn man den Spielverlauf in Betracht zieht. Den verdienten Sieger hat die Partie allerdings zweifelsfrei gefunden. Zu unkonzentriert und fehlerbehaftet präsentieren sich die Innstädter in diesem Spiel. Gegen eine Topmannschaft reicht das dann eben nicht. Chance zur Wiedergutmachung gibt es nächstes Wochenende im Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering.
Für den TSV Simbach: Moritz Voll(T), Stefan Babisch(T), Fabian Plaza, Paul Borkowski, Matthias Schimpf(7/3), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(2), Jan Josef(5), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(2), Bent Voll, Tobias Plaza(2), Fabian Schwibach(1), David Kopp(3)
Spitzenspiel am Ammersee – Simbach reist zum Tabellenführer - 18.10.2025
Nach den beiden starken Heimerfolgen gegen Cham und Ottobeuren steht Simbachs Handballherren der nächste Kracher bevor. Am Sonntag-Abend treffen in Herrsching die beiden einzigen Mannschaften der Oberliga Süd aufeinander, die sich im bisherigen Saisonverlauf komplett schadlos halten konnten. Aufgrund der besseren Tordifferenz führen die Oberbayern vor den Innstädtern die Tabelle an. Mit 35 Treffern im Schnitt stellen sie die bisher treffsicherste Angriffsreihe der Liga, dem gegenüber stellt der TSV Simbach die bisher sicherste Defensive aller Mannschaften. Gerade mal 24,5 Gegentreffer muss die Mannschaft von Chris Schrädobler im bisherigen Saisonverlauf pro Spiel hinnehmen.
Die Duelle zwischen Simbach und Herrsching sind seit jeher immer von viel Spannung und Emotion geprägt. Mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft wird am Ammersee Handball gespielt, etwas, was auch in der Innstadt so gelebt wird. Entsprechend sind schon einige denkwürdige Spiele zwischen diesen Mannschaften entstanden. In Simbach erinnert man sich immer noch gerne an das denkwürdige Aufstiegsspiel zur Bayernliga vor drei Spielzeiten. Vergangene Saison zogen die Innstädter in beiden Spielen gegen den TSV Herrsching den Kürzeren. Diese Bilanz soll sich dieses Jahr wieder umdrehen.
Anders als beim TSV Simbach hat sich das Gesicht der Herrschinger Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison stark gewandelt. Mit Lennart Kann, Tim Spiegler und Ben Rösler sind gleich drei Neuzugänge unter Herrschings Toptorschützen zu finden. Sie haben sich scheinbar gut ins Spielsystem der Oberbayern integriert, wie die bisherige Angriffsquote des TSV Herrsching zeigt. Sie gilt es unter Kontrolle zu bringen. Der Fokus wird jedoch weiterhin vor allem darauf liegen, dem Kontrahenten das eigene Spiel aufzuzwingen. Das Spielsystem geht im bisherigen Saisonverlauf gut auf, kein Grund irgendwelche Experimente durchzuführen.
Es dürfte in jedem Fall ein weiterer Krimi zwischen diesen beiden Teams werden den die lautstarke Ammersee-Arena zu sehen bekommt. Die Voraussetzungen könnten jedenfalls kaum besser sein. Spitzenspiel Erster gegen Zweiten, Bester Angriff gegen Beste Abwehr. Zwei spielstarke und emotionale Mannschaften, die wenn es drauf ankommt, alles auf die Platte bringen. Beide Mannschaften strotzen nur so vor Selbstvertrauen, ob des perfekten Saisonstarts und niemand ist gewillt seine weiße Weste abzugeben. Es ist ein Spiel, für das sich die zweistündige Anreise nach Herrsching für jeden aus Simbach lohnt. Sonntag um 16:30 ist Anpfiff.
Nächster Sieg – Simbach bezwingt auch Ottobeuren - 13.10.2025
Erneut liefern Simbachs Handballherren einen starken Auftritt in der Richard-Findl-Halle ab. Auch Mitfavorit TSV Ottobeuren muss sich nach hartem Kampf gegen die Innstädter geschlagen geben. Das 33:27 ließt sich deutlicher als der tatsächliche Spielverlauf war.
Von Beginn an ist es eine sehr umkämpfte Partie, welche von den Abwehrreihen bestimmt wird. Beide Mannschaften verursachen je zwei Strafwürfe, beide treffen einen davon. 1:1 heißt es nach fünf Minuten, ehe die ersten Feldtore erzielt werden. Auch diese verteilen sich gleichmäßig, keiner Mannschaft gelingt es sich abzusetzen. Beiden Teams gelingt es nicht die gute Abwehrleistung aufrecht zu erhalten, entsprechend steigt die Torquote rapide an. Während die Gäste aus Ottobeuren überwiegend über ihr starkes Tempospiel aus der Schnellen Mitte und 2. Welle zum Torerfolg kommen, ist es bei den Innstädtern die gewohnt starke Rückraumachse, angeführt von einem wiederholt bärenstarken Jan Josef, die die Treffer erzielt.
Nach etwa 15 Minuten, beim Stand von 9:9, bekommen die Gäste aus dem Allgäu etwas Oberwasser. Dem TSV Simbach fällt es den Rest der ersten Halbzeit sichtlich schwerer noch zu klaren Torchancen zu kommen. So richtig Kapital kann Ottobeuren daraus jedoch nicht schlagen. Einstellung und Kampf der Innstädter stimmen und so finden sie selbst wieder den Zugriff in der Abwehr. Dennoch gelingt den Allgäuern eine Minute vor der Pause mit dem 12:14 die erste Zwei-Tore-Führung der Partie. Mit diesem Zwischenstand geht es in die Kabinen.
Dort findet Trainer Chris Schrädobler offenbar die richtigen Worte. Viel präsenter wirken die Innstädter nach Wiederbeginn, können den kleinen Rückstand sofort egalisieren. Der TSV Ottobeuren zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt, zieht sein eigenes Spiel konsequent weiter durch und geht dadurch immer wieder mit einem Treffer in Führung. Es entwickelt sich ein Krimi auf hohem Oberliga-Niveau, den die rappelvolle Richard-Findl-Halle zu sehen bekommt. Trotz hoher Intensität und vielen harten Zweikämpfen bleibt das Spiel stets fair. Lediglich zwei Zeitstrafen müssen die beiden ebenfalls sehr guten Unparteiischen Geißler/Mund im gesamten Spielverlauf verteilen.
Beim Stand von 23:23 in Minute 48 nimmt Gästetrainer Gerd Römer seine zweite Auszeit, um sein Team für die Crunchtime einzustellen. Auch Chris Schrädobler nimmt Anpassungen vor, stellt seine Defensive nochmal ein wenig um. Simbachs Umstellungen fruchten besser. Wie schon in der Vorwoche gegen den ASV Cham agieren die Innstädter in der entscheidenden Spielphase nahezu fehlerfrei. Die Abwehrreihe um Kapitän Fabian Schwibach rührt Beton an, Moritz Voll entschärft dahinter entscheidende Bälle. Im Angriff ist Jan Josef von der Gäste-Defensive überhaupt nicht mehr in den Griff zu bekommen, Ottobeuren nimmt Simbachs Toptorschützen in der Folge in die kurze Deckung. Ein gefundenes Fressen für Tobias Plaza und Matthias Schimpf, die die davor schon etwas erschöpft wirkenden Gäste gnadenlos im 1-gegen-1 attackieren und so zum Erfolg kommen. Binnen weniger Minuten ist das Spiel entschieden, acht Treffer Vorsprung gelingt es dem TSV Simbach in der Schlussphase herauszuspielen. Dem TSV Ottobeuren gelingt in der letzten Minute trotz doppelter Unterzahl noch etwas Ergebniskosmetik zum Endstand von 33:27.
Erneut sichert die starke zweite Halbzeit somit den Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Topplatzierungen. Im knüppelharten Auftaktprogramm der Innstädter wartet nun Spitzenreiter TSV Herrsching, welcher sich neben dem TSV Simbach bisher als einzige Mannschaft verlustpunktfrei halten konnte. Kommenden Sonntag muss eines der beiden Teams dann seine weiße Weste abgeben.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Leon Lex(T), Xaver Baumgartner, Fabian Plaza(1), Paul Borkowski, Matthias Schimpf(6/4), Mark Bäumler, Tobias Schimpf(3), Jan Josef(11), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(3), Bent Voll(1), Tobias Plaza(5), Fabian Schwibach(1), Davon Kopp(1)
Nächstes Topspiel: TSV Simbach empfängt Ottobeuren - 10.10.2025
Nach dem starken Auftritt gegen den ASV Cham vergangenes Wochenende bekommen es die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach sofort mit dem nächsten Großkaliber der Oberliga Süd zu tun. Mit dem TSV Ottobeuren reist der Vorjahresdritte an den Inn. Am Samstag um 18:00 Uhr ist Anpfiff in der Richard-Findl-Halle.
Seit vielen Jahren liefern sich die beiden Kontrahenten packende Duelle und sind regelmäßig zu Saisonende im oberen Tabellendrittel zu finden. Groß ist die Sehnsucht nach der Regionalliga im Unterallgäu, der letzte Ausflug in die bayerische Beletage ist bereits acht Jahre her. Auch dieses Jahr zählt der TSV Ottobeuren zu einem der Mitfavoriten um den Aufstieg. Einen ersten Dämpfer mussten die Schwaben jedoch bereits hinnehmen. Am zweiten Spieltag verloren sie beim starken TSV Friedberg mit 39:36. Vergangenes Wochenende wurde Wiedergutmachung betrieben, in eigener Halle wurde der TSV Sauerlach mit 33:22 souverän bezwungen. Erstmals in dieser Saison konnte die Mannschaft von Gerd Römer in diesem Spiel auch auf ihren Spielmacher Philip Eßlinger zurückgreifen, welcher zu Saisonbeginn noch verletzungsbedingt passen musste.
Am Inn kann man hingegen von einem durchwegs gelungenen Saisonstart reden. Drei Siege in drei Spielen stehen für das Team von Chris Schrädobler zu Buche. Ausruhen können sich die Innstädter darauf aber nicht, denn bis zur ersten und einzigen Spielpause in der Hinrunde stehen noch drei weitere schwere Partien bevor, die allesamt gewonnen werden wollen. Es gilt die starke Form aus dem Spiel gegen den ASV Cham zu bestätigen, um gegen die schnelle und spielfreudige Truppe aus dem Unterallgäu bestehen zu können. Neben dem wiedergenesenen Spielmacher Philip Eßlinger sind vor allem der rechte Flügelspieler Felix Füry und Ex-Profi Tim Kaulitz die entscheidenden Protagonisten im bisherigen Saisonverlauf des TSV Ottobeuren. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die bisher sehr stark auftretende Abwehrreihe des TSV Simbach mit diesen sehr wendigen und spritzigen Spielern zurechtkommen wird. Simbachs Defensive wird in jedem Fall Schwerstarbeit verrichten dürfen, denn die Schwaben stellen mit über 35 Treffern pro Partie eine der gefährlichsten Angriffsreihen der Liga.
Vor dem Kracher gegen den TSV Ottobeuren, darf die Damenmannschaft wie gewohnt um 16:00 Uhr antreten. Im Niederbayern-Derby gegen die TG Landshut stehen auch die #badgirls einem namenhafte Gegner gegenüber. Die Jugendmannschaften greifen diesmal erst am Sonntag ins Geschehen ein. Um 13:30 und 15:00 begrüßen die beiden D-Jugenden des TSV Simbach die Gäste aus Altötting und Landau. Um 16:30 bestreitet die männliche B-Jugend ihr erstes Saisonspiel gegen den HT München III.
In Simbach regiert der TSV - 06.10.2025
Mit einer phänomenalen Leistung in Halbzeit 2 deklassiert der TSV Simbach den Titelfavoriten ASV Cham und sichert sich mit einem 35:26 Erfolg den 3. Sieg der Saison.
Schon zu Beginn zeigen Simbachs Handballer den unbedingten Willen das Spiel zu gewinnen. Mit einer aggressiven, offensiven Deckungsformation beginnen die Innstädter das Spiel und haben damit sofort Erfolg. Der Plan des Trainergespanns Schrädobler/Deutsch geht perfekt auf, Ball um Ball verlieren die Chamer Handballlegionäre im Positionsangriff. Einziges Problem: Zu selten verwandeln die Innstädter die sich daraus ergebenden Ballgewinne der Anfangsphase in Zählbares. 5:0 könnten sie bei diszipliniertem Überzahlspiel und normaler Chancenverwertung führen, lediglich ein 3:1 leuchtet nach fünf Minuten auf der Anzeigentafel.
In der Folge schwindet die Überlegenheit. Die mangelhafte Chancenverwertung findet den Weg in den Kopf von Simbachs Handballcracks. Dies führt zu einer mentalen Blockade, welche die Gäste des ASV Cham routiniert zu nutzen wissen. Sie übernehmen das Zepter, sind nun über weite Strecken des ersten Durchgangs die überlegene Mannschaft. Dies liegt auch vor allem daran, dass der TSV Simbach in dieser Phase fast durchgehend in Unterzahl agiert. Keinesfalls ist dies Kritik an den Unparteiischen Beinlich/Finsterwalder, die eine gute Partie abliefern. Zu oft sind die Innstädter einfach einen Schritt zu spät oder zu behäbig in ihren Aktionen. Nach 15 Minuten zieht Chris Schrädobler die Notbremse. Der Weckruf zeigt Wirkung. Nach dem Time-Out des Cheftrainers landen die Gäste aus der Oberpfalz kaum noch einen Stich. Aus einem 6:10 Rückstand, wird der 13:13 Ausgleich erzielt. Die Chance zur Halbzeitführung vergibt Matthias Schimpf zwar vom 7-Meter-Punkt, doch das entscheidende Signal wurde gesetzt.
Was die Innstädter dann im zweiten Durchgang abliefern, ist schlichtweg überragend. Zu keiner Zeit kommen die Gäste aus dem Bayerwald noch zur Entfaltung. Fast hilflos wirken sie gegen die nun etwas defensiver ausgerichtete Deckung des TSV Simbach. Der Spielplan der Gastgeber geht perfekt auf. Durch kollektive und kompakte Abwehrarbeit entnerven die Mannen um Kapitän Fabian Schwibach den ASV Cham komplett. Stefan Babisch ist hinter dieser bravourösen Abwehrreihe ebenfalls in Höchstform und über die komplette Spielzeit hinweg der spielentscheidende Faktor. Alles, was irgendwie fangbar ist, entschärft Simbachs Schlussmann. Ebenso erfreulich: Auch Moritz Voll liefert sofort nach seiner Einwechslung mehrere Glanzparaden.
Aufbauend auf dieses Bollwerk kommen die Innstädter ins Laufen. Das oft kritisierte Tempospiel ist ein Selbstläufer an diesem Tag. Allen voran Jan Josef merkt man an diesem Tag an, dass er das Duell gegen seine Landsleute unbedingt gewinnen möchte. In Simbachs Angriff findet der Halbspieler in nahezu jeder kritischen Situation noch die richtige Lösung. Gut in Szene gesetzt von Matthias Schimpf, welcher diesmal mehr als klassischer Spielmacher, als als Goalgetter agiert, avanciert Jan Josef zum besten Spieler auf dem Feld und sichert sich mit zehn Treffern den Titel des Torschützenkönigs. Dennoch ist Matthias Schimpf durchgehend torgefährlich, steuert ebenfalls sechs Treffer zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Auch Tobias Plaza bestätigt seine starke Form und trägt mit acht Treffern maßgeblich zum Sieg des TSV bei.
Es ist ein Klassenunterschied, der in Halbheit 2 herrscht. Keinerlei Eingriffe des Gästetrainers Jiri Piroch ändern daran etwas. Egal ob Auszeiten, der 7. Feldspieler oder sonstige taktische Kniffe, Simbach hat auf alles die richtige Antwort. Die rote Karte gegen Simbachs Youngster Paul Borkowski, welcher bis dato zum wiederholten Male ein überragendes Spiel in der Defensive abgeliefert hat, fällt kurz vor Spielende nicht mehr ins Gewicht.
Auch in der Höhe völlig verdient gewinnen die Innstädter letztendlich mit 35:26 gegen den ASV Cham, welcher sich trotz seiner hohen Ambitionen wohl erstmal in der Südstaffel der Oberliga zurechtfinden muss. Aller Euphorie zum Trotz richtet sich der Fokus beim TSV sofort auf den nächsten Gegner. Im knüppelharten Auftaktprogramm wartet mit den TSV Ottobeuren nämlich nächstes Wochenende sofort das nächste Kaliber, welches im Aufstiegsrennen ein gehöriges Wörtchen mitreden möchte.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Fabian Plaza, Paul Borkowski(1), Matthias Schimpf(6/1), Calvin Bründl, Mark Bäumler, Tobias Schimpf(2), Jan Josef(10), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(4), Bent Voll, Tobias Plaza(8), Fabian Schwibach(3), David Kopp
Spitzenspiel in der Richard-Findl-Halle - 03.10.25
Auch im zweiten Heimspiel dieser Saison können die Zuschauer in der Richard-Findl-Halle Handball auf höchstem Oberliga-Niveau erwarten. Mit dem ASV Cham reist der heißeste Titelkandidat der diesjährigen Spielzeit an den Inn. Anpfiff ist zur gewohnten Zeit am Samstag um 18:00 Uhr.
Ganz offen kommunizieren die Ostbayern seit der Sommerpause ihre Aufstiegsambitionen. „Wir wollen aufsteigen“, ließ Abteilungsleiter Andreas Schmaderer im Zuge eines großen Transfercoups vor gut einem Monat verlauten. Mit Michal Tonar Jr. gelang es dem letztjährigen Vizemeister der Oberliga Nord einen Spielmacher vom tschechischen Erstligisten Dukla Prag zu verpflichten. 365 Spiele mit knapp 1.300 Toren in der „Extraliga“, sowie zwei Länderspiele stehen in der Vita des 32-Jährigen. Eine klare Verstärkung für den auch sonst mit einigen Legionären aus dem Nachbarland gespickten Kader des ASV Cham. Nach dem, in den Relegationsspielen, knapp verpassten Aufstieg vergangene Saison will man in der Oberpfalz dieses Jahr offenbar nichts anbrennen lassen.
Nichts anbrennen ließ die erfahrene Truppe von Trainer Jiri Piroch definitiv in ihren ersten beiden Auftritten der bisherigen Saison. Der 38:34-Erfolg beim TSV Sauerlach liest sich deutlich knapper, als der tatsächliche Spielverlauf war, beim Heimspieldebüt gegen den TSV Aichach zeigte der ASV den Schwaben mit einem 37:19 deutlich die Grenzen auf. Mit zwei Aufsteigern war das Auftaktprogramm der ambitionierten Bayerwaldler freilich auch recht dankbar.
Beim TSV Simbach geht man ganz entspannt in die Partie gegen den selbsternannten Titelfavoriten. Nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“ denken die Innstädter von Spiel zu Spiel und wollen ihren guten Saisonstart weiter fortsetzen. Im Gegensatz zum ASV hatten die TSV-Herren gleich zu Rundenbeginn einen echten Prüfstein zu bestehen. Wie stark der Auftaktsieg gegen den TSV Friedberg einzuschätzen ist, sah man vergangenes Wochenende, als diese den ebenfalls sehr hoch gehandelten TSV Ottobeuren souverän in eigener Halle bezwangen. Die Aufgabe Sauerlach löste die Mannschaft von Chris Schrädobler in souveräner Manier und zeigt sich entsprechend gut vorbereitet auf den zweiten Heimspiel-Kracher der Saison.
Für Simbachs Cheftrainer wird es vor allem darum gehen seine Defensive gut auf die Chamer Tormaschine einzustellen. In den beiden bisherigen Partien erzielten die Bayerwaldler 75 Tore. Besonders Flügelspieler Lukas Steif sticht dabei heraus, der Linkshänder konnte bereits 20-mal einnetzen. Lediglich Simbachs Spielmacher Matthias Schimpf ist mit 22 Treffern in dieser Spielzeit bisher erfolgreicher.
Den Zuschauern in der Richard-Findl-Halle dürfte in jedem Fall ein weiterer Handball-Leckerbissen geboten werden. Alles andere als eine bis zum Schluss enge und spannende Partie wäre eine Überraschung.
Auch die übrigen Spiele an diesem Samstag-Nachmittag lesen sich vielsprechend. Im Vorspiel um 16:00 Uhr treffen die Damen von Senad Jagodic ebenfalls auf den Titelfavoriten der diesjährigen Spielzeit. Mit dem TSV Haunstetten II reist der Spitzenreiter der Damen-Oberliga nach Simbach. Bereits um 14:00 Uhr bestreitet die weibliche A-Jugend gegen den TSV Übersee ihr erstes Heimspiel der Saison.
Pflichterfolg in Sauerlach - 29.09.2025
Mit einem nie gefährdeten 18:31-Erfolg nehmen Simbachs Handballherren die ersten zwei Auswärtspunkte mit auf die Heimreise. Bester Werfer ist erneut Matthias Schimpf, der sich zehn Mal in die Torschützenliste eintragen kann.
Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber starten die Innstädter gut in die Partie. Über fünf Minuten dauert es, ehe sie den ersten Gegentreffer hinnehmen müssen, selbst sind die TSV-Herren bis dato schon dreimal erfolgreich gewesen. Doch schon jetzt zeichnet sich eine große Schwäche im Spiel des TSV Simbach ab. Die mangelhafte Chancenverwertung verhindert, dass frühzeitig auf der Ergebnistafel die klaren Verhältnisse geschafft werden, die eigentlich auf dem Feld herrschen. Den Innstädtern gelingt es dennoch sich nach 17 Minuten auf 5:10 abzusetzen. Die fehlende Konzentration im Torabschluss gipfelt in der Folge jedoch in neun torlose Minuten, welche es den Gastgebern erlauben, auf 8:10 aufzuschließen. In einer Auszeit kurz vor der Halbzeit gelingt es Simbach den Schalter umzulegen. Innerhalb von vier Minuten wird aus dem knappen 8:10-Zwischenstand ein beruhigender 10:15-Halbzeitstand.
Nach Wiederbeginn halten die Innstädter die Konzentration hoch. Wieder wird die Halbzeit mit einem 3:0-Lauf begonnen und diesmal ziehen die TSV-Herren durch. Das Tempospiel kommt ins Rollen und die Gastgeber können der Geschwindigkeit von Simbachs Truppe nicht länger folgen. Cheftrainer Chris Schrädobler wechselt daraufhin viel und schont einige seiner Stammkräfte. Auch Tobias Schimpf schickt er erstmals in dieser Saison auf das Spielfeld, nach auskurierter Fußverletzung kann der Linkshänder wertvolle Spielpraxis für das anstehende Topspiel gegen den ASV Cham sammeln. Trotz dieser vielen Wechsel und diverser taktischer Kniffe des Gegners, mit denen die Gastgeber versuchen Simbachs Spielfluss zum Stocken zu bringen, reißt der Lauf der Innstädter nicht ab. Immer deutlicher wird der Abstand zwischen den beiden Mannschaften. Mit Yannic Katzhubers Treffer zum 15:31, 5 Minuten vor dem Ende, erreicht die Differenz ihr Maximum an diesem Abend. Der Torhunger der Gäste scheint nun gestillt, in den finalen Momenten der Partie lassen die Innstädter die Zügel wieder etwas schleifen. Den nie aufsteckenden Sauerlachern gelingt es so, bis zum Ende noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Beim Stand von 18:31 beenden die beiden souverän agierenden Unparteiischen Kapp/Westermeier die fair geführte Partie.
Nach einer guten zweiten Halbzeit stehen so am Ende zwei hoch verdiente Punkte und ein Erfolg der Kategorie „Pflichtsieg“ zu Buche. Für kommendes Wochenende wird allerdings eine klare Leistungssteigerung von Nöten sein, denn mit dem ASV Cham reist der diesjährige Titelfavorit an den Inn. Dann muss die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach die vollen 60 Minuten auf höchstem Level agieren, um die beiden Punkte in der heimischen Richard-Findl-Halle zu behalten.
Für den TSV Simbach: Stefan Babisch(T), Moritz Voll(T), Leon Lex(T), Xaver Baumgartner(1), Fabian Plaza, Matthias Schimpf(10/3), Mark Bäumler(3), Tobias Schimpf(2), Jan Josef(7), Yannic Katzhuber(1), Jan Syrinek(1), Bent Voll(1), Tobias Paza(5), Fabian Schwibach, David Kopp
Harter Kampf wird belohnt – Simbachs Handballer ringen Friedberg nieder - 23.09.2025
Nichts für schwache Nerven war der Saisonsauftakt von Simbachs Oberliga-Herren gegen den TSV Friedberg. Erst in den Schlussminuten gelingt es den Innstädtern die Gäste aus Schwaben auf Distanz zu halten und die Partie mit 30:27 für sich zu entscheiden.
Es ist ein typisches erstes Saisonspiel, was sich den zahlreichen Zuschauern in der gut gefüllten Richard-Findl-Halle zu Beginn bietet. Die Fehlerquote beider Mannschaften im Angriffsspiel ist in der Anfangsphase überdurchschnittlich hoch. Gleichzeitig ist dies aber auch ein Beleg für die starke Defensivleistung, die beide Mannschaften auf die Platte bringen. Während die Gäste über einen massiven defensiven Innenblock, gepaart mit spritzigen Halb- und Flügelverteidigern den Innstädtern das Leben schwer machen, agieren Simbachs Herren sehr offensiv und aggressiv im Abwehrzentrum. Beide Philosophien haben Erfolg und so entsteht im ersten Abschnitt eine sehr torarme Partie. Eine kritische Phase hat die Mannschaft des neuen Headcoachs Chris Schrädobler zu überstehen: Nach zwei unglücklichen Zeitstrafen findet sich sein Team auf einmal in doppelter Unterzahl wieder. Doch Simbach übersteht diese Drucksituation ohne Probleme und kann über die erste Halbzeit fast andauernd eine knappe Führung behaupten. Beim Stand von 12:10 für den TSV Simbach riskieren die Gäste bereits vor der Halbzeitpause das Angriffsspiel mit dem siebten Feldspieler. Das Risiko macht sich bezahlt: Mit der Sirene erzielen die Schwaben den Ausgleich zum 12:12.
Nach Wiederbeginn entwickelt sich ein wahrer Handball-Krimi. Das Muster ist nahezu immer das gleiche: Simbach geht in Führung, Friedberg gleicht im Gegenzug aus. 13-mal wiederholt sich dieses Spielchen in der zweiten Halbzeit. Nach 45 Minuten darf ein Simbacher nicht weiter an diesem Thriller mitwirken. David Kopp wird für ein Foul an Friedbergs Lasse Rehmeyer mit der roten Karte auf die Tribüne geschickt.
Von dort kann der Kreisläufer beobachten, wie seine Mannschaft in der Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrt und unbeirrt ihr eigenes Spiel durchzieht. Beide Mannschaften müssen zwar inzwischen der intensiven Defensivarbeit Tribut zollen, wodurch vermehrt Lücken im Abwehrverbund auftreten. Den Gästen unterlaufen jedoch die schwerwiegenderen Fehler. Drei Mal kassieren sie in den letzten sieben Minuten Zeitstrafen, während die Innstädter nach Kopps Disqualifikation keine weitere Strafe absitzen müssen. Dazu avanciert Stefan Babisch im Simbacher Gehäuse in den Schlussminuten zum Matchwinner. Ein gehaltener Strafwurf, sowie zwei weitere starke Paraden bringen Friedbergs Schützen derart zur Verzweiflung, dass Kreisläufer Paul Thiel die letzte Chance ins Spiel zurückzukommen frei vor Simbachs Schlussmann einen Meter über das Tor setzt. Im Gegenzug gelingt Matthias Schimpf, mit 12 Toren bester Werfer der Partie, per Strafwurf die erste Drei-Tore-Führung der Partie. Sein Treffer zum 30:27 stellt gleichzeitig den Endstand her.
Nach dieser Nervenschlacht gegen einen starken Gegner ist die Freude über die ersten zwei Punkte natürlich groß. Die intensive Vorbereitung zeigt Früchte, viel neu Einstudiertes funktioniert bereits, wenn auch freilich nicht alles. Den nächsten Schritt in die richtige Richtung wollen Simbachs Herren dann kommendes Wochenende in Sauerlach gehen. Der Aufsteiger zeigte am ersten Spieltag gegen Titelfavorit Cham eine beachtliche Leistung und unterlag vor heimischen Publikum knapp mit 34:38. Der nächste harte Prüfstein, der auf die Mannschaft um Kapitän Fabian Schwibach wartet.
Für den TSV Simbach:
Stefan Babisch (T), Moritz Voll (T), Fabian Plaza, Paul Borkowski, Matthias Schimpf (12/7), Calvin Bründl. Mark Bäumler, Jan Josef (8), Janic Katzhuber(2), Jan Syrinek (2), Bent Voll, Tobias Plaza (5), Fabian Schwibach, David Kopp (1)
Simbachs Herren starten in die 2. Oberliga-Saison - 19.09.2025
Seit Ende Juni schwitzen Simbachs Handballer wieder regelmäßig in der Richard-Findl-Halle. Intensiv war die Vorbereitung unter dem neuen Trainergespann Chris Schrädobler, Tobias Deutsch und Max Findl. Hart gearbeitet wurde an der körperlichen Fitness, viel Feinschliff betrieben in der taktischen Ausrichtung. In einer starken Oberliga Süd wird sich schnell zeigen, wohin die harte Arbeit der vergangenen Monate die Innstädter führt. Vorne mitspielen will die Mannschaft auf alle Fälle und nach den vielen durchwachsenen Auftritten in der letztjährigen Spielzeit, wieder mehr Konstanz entwickeln. In jedem Spiel wollen die Innstädter an die Leistungsgrenze gehen. Totalausfälle wie vergangene Saison in Unterpfaffenhofen und beim FC Bayern München sollen und dürfen nicht mehr passieren.
Gegen die vielen bekannten und namenhaften Gegner wird es sicher kein Zuckerschlecken Punkte einzusammeln. Mit dem TSV Ottobeuren und dem letztjährigen Tabellenzweiten der Nordstaffel, ASV Cham, zählen zwei starke Mannschaften zu den Titelkandidaten der Oberliga Süd. Wie bereits letztes Jahr ist die Leistungsdichte im erweiterten Favoritenkreis extrem hoch. Die Teams aus Dietmannsried, Herrsching, Friedberg, Regensburg und Unterpfaffenhofen haben nicht nur letztes Jahr gezeigt, dass sie jede Mannschaft der Oberliga jederzeit schlagen können. Dazu kommen die vier Aufsteiger, die dem TSV Simbach ebenfalls weitestgehend bekannt sind. Lediglich gegen den TSV Aichach spielten die Innstädter in der jüngeren Vergangenheit nie. Mit dem TSV Sauerlach und dem Eichenauer SV kommen zwei unangenehm zu bespielende Mannschaften als BOL-Meister zurück in die Oberliga. Von besonderer Brisanz und Bedeutung wird für Simbachs Herren allerdings sicherlich das Lokalderby gegen den SV Wacker Burghausen sein. Dass der Spielplan des BHV das Nachbarschaftsduell auch noch auf den vielleicht alles entscheidenden letzten Spieltag der Saison 2025/26 terminiert hat, lässt die Vorfreude noch weiter steigen.
Personell gibt es ein wenig Veränderung: Jonas Hennersberger und Marius Schachinger stehen kommende Saison nicht mehr zur Verfügung, dafür stößt mit Paul Borkowski ein junger Spieler mit viel Entwicklungspotential in das Team. Die beiden Legionäre Jan Josef und Jan Syrinek sind weiterhin mit an Bord und wollen dieses Jahr vor allem die Entwicklung der jungen Garde hinter ihnen weiter vorantreiben.
Den Auftakt bestreiten die Herren 1 dieses Jahr in der Richard-Findl-Halle beim Süd-Klassiker gegen den TSV Friedberg. Vergangene Saison gewannen die Innstädter zweimal nach einer Aufholjagd gegen die Schwaben. Ein echter Gradmesser gleich zu Saisonbeginn, denn der frühere Drittligist ließ in der Vorbereitung unter anderem mit einem Kantersieg gegen Bayernliga-Aufsteiger TSV Haunstetten aufhorchen. Bei diesem schweren Auftakt wird sich zeigen, welche Früchte die harte Arbeit der letzten Monate trägt. Abgerundet durch ein viertägiges Trainingslager in Schlotheim (Thüringen), bei welchem unter anderem erfolgreich gegen die Bundesliga-Reserve des ThSV Eisenach getestet werden konnte, sind die Verantwortlichen mit der Entwicklung der Mannschaft in der Saisonvorbereitung auf alle Fälle zufrieden. Nun gilt es diese Weiterentwicklung in den Saisonspielen aufs Parkett zu bringen. Die Vorfreude und die Zuversicht sind groß, den vielen Zuschauern in der Richard-Findl-Halle auch in der kommenden Saison attraktiven und erfolgreichen Handball bieten zu können.
TSV Simbach trennt sich von Trainer Jagodic – Schrädobler übernimmt - 16.06.2025
Kurz vor Beginn der Vorbereitung auf die neue Spielzeit hat die Handballabteilung des TSV Simbach eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Mit sofortiger Wirkung trennt sich der TSV vom bisherigen Cheftrainer Senad Jagodic. Die Nachfolge ist bereits geklärt, Chris Schrädobler wird in der kommenden Saison wieder an der Seitenlinie der ersten Herrenmannschaft stehen. Unterstützung erhält er dabei von Tobias Deutsch, welcher als spielender Co-Trainer agieren wird und Max Findl, der das Torhütertraining übernehmen wird.
Unter Jagodic hatte die Mannschaft in der vergangenen Saison den vierten Tabellenrang in der Oberliga Süd erreicht und damit das Saisonziel verpasst. Nach starker Hinrunde und der Tabellenführung zum Jahreswechsel brach der TSV Simbach in der zweiten Hälfte der Saison förmlich ein und konnte lediglich vier Siege in der Rückrunde für sich verbuchen. Dennoch spielten die Innstädter bis zum letzten Spieltag um den möglichen Aufstieg in die Regionalliga mit und verpassten den Relegationsplatz schlussendlich um drei Punkte. Das Vertrauen in Jagodic blieb im Saisonverlauf dennoch bestehen, die Verantwortlichen entschieden sich ganz bewusst dazu, die Spielzeit mit dem gebürtigen Bosnier an der Seitenlinie zu beenden. Zwischen den Spielzeiten wurden lange interne Gespräche geführt, die letztendlich das Ergebnis brachten, die Zusammenarbeit, welche für eine weitere Spielzeit angedacht war, frühzeitig zu beenden. Die gesamte Abteilung wünscht dem frisch gebackenen Familienvater alles Gute für die Zukunft und bedankt sich herzlich für die gemeinsame Zeit bei der ersten Herrenmannschaft.
Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich derweil nicht so einfach wie erhofft. Es wurden sowohl nach mehreren internen als auch externen Personalien die Fühler ausgestreckt. Letzten Endes gelang es nach vielen langen Gesprächen eine Einigung mit der Wunschlösung der Abteilung zu erzielen. Mit Chris Schrädobler als neuen Headcoach, welcher bereits als Vorgänger von Jagodic aktiv war, wird die Mannschaft in die Vorbereitung starten. Der ehemalige Spielmacher und Innenblock-Spieler war bereits drei Jahre unter Sepp Schimpf und Gerald Gabl als Co-Trainer aktiv, die zweite Saisonhälfte der Regionalliga-Spielzeit 2023/2024 agierte er als Cheftrainer. Vom ehemaligen Leistungsträger der ersten Herrenmannschaft erhoffen sich die Verantwortlichen, die Mannschaft zurück zu alter Stärke zu führen. Vor allem die junge Garde des Teams soll unter seinen Fittichen spielerisch den nächsten Schritt machen. An seiner Seite wird Tobias Deutsch agieren, welcher die Mannschaft in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison bereits vermehrt als Spieler unterstützte. Nach gerade Mal einem Jahr Coaching-Pause wird Deutsch, der zusätzlich zu seinem neuen Amt beim TSV diesen Sommer die Ausbildung zum B-Lizenz-Trainer absolviert, zurück auf die Trainerbank wechseln. Zuvor war er bereits elf Jahre als Jugendtrainer, sowie fünf Jahre als Co-Trainer der Oberliga-Damen des TSV Simbach tätig. Für eventuelle personelle Notfälle wird der Links- und Rechtaußen weiter als Spieler aktiv bleiben. Mit Max Findl bekommt die erste Herrenmannschaft auch wieder einen fixen Torwart-Trainer, der das Trainerduo ebenfalls unterstützt. Findl war hier bereits in der vergangenen Saison vereinzelt aktiv. Dieses Engagement soll nun intensiviert werden, um den notwendigen Fokus auf das Torhütergespann zu gewährleisten.
Die Planungen des neuen Trainerteams für die anstehende Vorbereitung sind bereits angelaufen, viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt nicht. Dennoch blickt die Abteilung optimistisch nach vorne auf die neue Spielzeit, die voraussichtlich Mitte September starten wird. Weitere personelle Veränderungen sind bis auf die bereits zu Saisonende bekannten Personalien derweil nicht in Aussicht. Durch das Karriereende von Jonas Hennersberger ist eine kaum zu schließende Lücke entstanden. Wie es Simbachs Tugend ist, wird hier auf den eigenen Nachwuchs gesetzt, der hierbei große Fußstapfen zu füllen hat. Zudem wird Marius Schachinger studienbedingt bis voraussichtlich März nicht zur Verfügung stehen. Das Fehlen des Allrounders wird die Wechselmöglichkeiten bis dahin stark einschränken.
Zur Mannschaft als einziger Neuzugang hinzustoßen, wird Paul Borkowski. Der großgewachsene Rückraumspieler, welcher zusätzlich in der Regionalliga-A-Jugend der TG Landshut aktiv sein wird, durchlief mehrere Jugendmannschaften in Simbach, ehe er aufgrund Spielermangels in seinem Jahrgang gezwungen war nach Landshut zu wechseln. Bereits in der vergangenen Spielzeit trainierte der 18-Jährige beim TSV mit und zeigte hervorragende Ansätze, welche die Verantwortlichen nicht lange überlegen ließen, ihn für die kommende Spielzeit an den Inn zu lotsen. Ansonsten starten die Innstädter gänzlich unverändert in die neue Saison. Ein klares Saisonziel haben die neuen Dirigenten beim TSV derweil noch nicht verlauten lassen: „Das hängt ganz davon ab wie die Vorbereitung laufen wird. Einige entscheidende Fragen, wie zum Beispiel die Ligaeinteilung, sind nämlich noch ungeklärt. Zum jetzigen Zeitpunkt ein realistisches Ziel anzugeben, macht entsprechend wenig Sinn. Wir sind aber optimistisch wieder eine gute Rolle spielen zu können.“, ließ Neu-Co-Trainer Tobias Deutsch auf Nachfrage ganz neutral verlauten.