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Weibliche B-Jugend erkämpft sich die ÜBOL-Qualifikation - 05.06.2019

 

Nach dem 2. Platz in der 1. Runde zur Landesligaqualifikation und einem 4. Platz in der 2. Runde zur Landesligaqualifikation musste die weibliche B-Jugend in Alling bei Fürstenfeldbruck am Sonntag den 2. Juni in der letzten Runde der ÜBOL-Qualifikation antreten. Im Vergleich zu den vorherigen Runden trat man extrem geschwächt an, da auf die bisherige Unterstützung der vier C-Jugendlichen nun komplett verzichtet werden musste. Diese traten am Tag zuvor selbst in der entscheidenden Runde zur Landesliga an (und meisterten diese souverän; Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!!) und standen somit nicht zur Verfügung. Da Janina Sommer, die Topspielerin der vergangenen Saison, auch weiterhin nicht zur Verfügung stand, mussten sechs Feldspieler und ein Torwart für die vier Spiele an diesem Tag ausreichen.

 

Simbach – Alling 6:8

Im ersten Turnierspiel gegen die Gastgeber zeigten die Mädls die wohl mit Abstand schwächste Leistung der gesamten Qualirunde. Neben den zu Beginn fast schon erwarteten Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr präsentierte man sich vor allem im Angriff viel zu ängstlich und ungefährlich. Ohne Druck auf die gegnerische Abwehr zu machen, verschenkte man viele Bälle und lud die Gegner so zu Kontern ein. Dennoch hätte man 3 Minuten vor Schluss durch einen Strafwurf erstmals in Führung gehen müssen, doch passend zum Spielverlauf wurde dieser, wie viele weitere klare Chancen, vergeben. So verlor man am Ende völlig verdient gegen einen eigentlich klar schwächeren Gegner.

 

Bad Tölz – Simbach 5:9

Die Nervosität aus dem ersten Spiel konnte zu Beginn weiterhin nicht abgelegt werden. Zwar stabilisierte sich die Abwehr, aber im Angriff fehlte es weiterhin an Selbstvertrauen und Kreativität. So dauerte es bis zur 11. Minute ehe Susi Webersberger das 1:0 erzielen konnte. Dadurch platzte nun allerdings der Knoten beim gesamten Team. Viel druckvoller wurden nun die Positionsangriffe und Schnellangriffe vorgetragen und trotz sehr ausbaufähiger Chancenverwertung setzte man sich in den 12 Minuten der zweiten Halbzeit kontinuierlich bis zum 9:5 Endstand ab.

 

Simbach – Kirchheimer SC 12:3

Aufgrund der Ergebnisse der anderen Spiele und des Modus war man vor Spielbeginn bereits sicher für die ÜBOL qualifiziert. Frei von diesem Druck zeigten die Mädls nun was sie wirklich draufhaben. Von Beginn an ließ man dem Gegner keine Chance und setzte sich mit 5:0 ab. Die Abwehr weiterhin die meiste Zeit sehr sicher und Torfrau Juliana Gartmann dahinter fast unüberwindbar. Auch im zweiten Spielabschnitt kein Leistungsabfall erkennbar, kontinuierlich wurde der Vorsprung weiter ausgebaut, da viel es auch nicht ins Gewicht, dass wieder einige klare Torchancen ungenutzt blieben. Der 12:3 Sieg war am Ende das deutlichste Ergebnis im gesamten Turnierverlauf.

 

Eichenau – Simbach 10:6

Zum Abschluss stand der stärkste Gegner auf dem Spielplan. Wenn man nicht gewusst hätte, dass es sich um ein Turnier der weiblichen B-Jugend handelt, hätte man als Außenstehender der Meinung sein können, dass hier eine Damenmannschaft gegen unsere Mädls spielte. Während die Simbacherinnen gemeinsam mit Bad Tölz die wohl zierlichste Mannschaft des Turniers stellten, trat Eichenau in einer körperlichen Verfassung an, die (wortwörtlich) alles in den Schatten stellte, was die Trainer in dieser Altersstufe bisher gesehen hatten. Dennoch hielt man in der Abwehr tapfer dagegen und machte den Eichenauern das Leben richtig schwer. Diese mussten um jeden Torerfolg hart kämpfen und ihre beste Turnierleistung abliefern, was an der, von der unermüdlich kämpfenden Ilona Luger, hervorragend organisierten Abwehr lag. Gegen die massive 6:0 Abwehr des Gegners tat man sich allerdings sehr schwer, da der Druck auf die Lücken im Vergleich zum vorherigen Spiel etwas nachließ. So lief man zur Halbzeit einem 4:1 Rückstand hinterher. Im letzten Spielabschnitt des Turniers holten die Mädls angeführt von der starken Alina Greilinger, der an diesem Tag wohl besten Spielerin im gesamten Turnier, alles aus sich heraus und kämpften um jedes Tor. Leider ermöglichte der Schiedsrichter den Eichenauern in dieser Phase viele Tore, die aus klaren Schrittfehlern resultierten, so dass eine Aufholjagd nicht möglich war. Dennoch war das 10:6 am Ende ein respektables Ergebnis gegen eine Mannschaft die teilweise gleich zwei Köpfe größer war als die Mädls vom Inn.

 

Fazit:

Hoch verdient und hart erkämpft ist die Qualifikation für die ÜBOL für die Simbacher weibliche B-Jugend. In den letzten Wochen war, vor allem in der Abwehrarbeit, ein extremer Leistungsanstieg zu erkennen, den die Trainer im Vorfeld in so einem kurzen Trainingszeitraum wohl nicht für möglich gehalten hatten. Im Angriff präsentierte sich das Team bereits recht variabel, auch daran erkennbar, dass jede Runde eine andere Spielerin zur Toptorschützin wurde. Diesmal war es mit 12 Treffern im Turnierverlauf Angelika Gartmann, die am treffsichersten war. Dafür erntete man auch Lob von einigen Fans in der schönen Allinger Halle (in welcher der TSV Alling das Turnier absolut hervorragend organisierte und allen Mannschaften beste Voraussetzungen bot; großes Dankeschön dafür!!), die das Simbacher Team auch als klar spielstärkstes Team bezeichneten, ein Lob was man natürlich gerne annimmt. Nun gibt es erstmal ein paar Wochen Erholungspause, ehe für die gemeinsame Trainingsgruppe der weibl. B- und A-Jugend die Vorbereitungsphase beginnt.

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