Aktuelles


SG Biessenhofen-Marktoberdorf reist nach Simbach - 14.11.2019

 

Nach den erfolglosen letzten Wochen brennen die Damen darauf gegen die SG BIessenhofen-Marktoberdorf endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Die Mannschaft aus dem Allgäu ist allerdings eine besonders hohe Hürde, die es auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur zu überwinden gilt.

Nach einem kleinen Ausrutscher zu Saisonbeginn gegen den Aufsteiger aus Schwabmünchen, legten die Allgäuer eine ähnliche Siegesserie wie der TSV zu Saisonbeginn hin. Es folgten drei Niederlagen in den letzten drei Spielen, allerdings meist knapp und anders als es zuletzt bei den Innstädterinnen der Fall war, nach überzeugenden Leistungen gegen die Topteams der Liga. Somit trennt die beiden Teams nach acht Saisonspielen gerade einmal ein Punkt in der Tabelle.

Für die Damen vom Inn geht es vor allem darum, das Spiel gegen Ingolstadt so schnell wie möglich aus den Köpfen zu bekommen. Der Fokus soll wieder auf die eigenen Stärken zurückkehren. Ein Sieg gegen das starke Team von Trainer Christian Klöck wäre wohl dabei wohl die größtmögliche Hilfe. Um diesen zu erreichen muss sich dringend die Abwehr wieder stabilisieren, 44 Gegentore wie noch in der Vorwoche sind keine Option die zum Erfolg führen kann. Der Fokus in der Defensive liegt dabei auf dem bisher sehr erfolgreichen Angriffstrio Würdinger, Stadler und Hable. Das Trio zeigte sich bisher für fast zwei Drittel aller Tore der SG im bisherigen Saisonverlauf verantwortlich. Vor allem die vom TSV Ottobeuren zurückgekehrte wurfgewaltige Rückraumrechte Celine Würdinger war in der letzten Saison gegen die Innstädterinnen so richtig „on fire“ und netzte in den beiden Spielen ganze 26 Mal ein.

Auf Simbacher Seite sieht es personell weiterhin nicht allzu rosig aus. Mit Sarah Schrädobler fehlt in den nächsten Wochen eine weitere wichtige Stütze aus der Stammmannschaft. Für den Rest des Teams heißt es also nun noch härter zu arbeiten und vor allem noch härter in der Abwehr zu kämpfen um den Ausfall der Defensivchefin zu kompensieren.

Welches Team wird also in der Lage sein, seine Serie an Niederlagen zu beenden? Zur gewohnten Zeit am Samstag um 16:00 gibt es in der Richard-Findl-Halle die Antwort. Wer bereits zuvor schon Lust auf Landesligahandball hat: Das Vorspiel der Damen bestreiten die beiden weiblichen C-Jugenden des TSV und der SG. Durch diese Doppelansetzung reisen die Gäste mit einem großen Fanbus an, wodurch hoffentlich einige Zuschauer den Weg in die Halle finden werden. Ebenso wie das Damenteam freuen sich die Mädls von Bettina Brandmeier und Stephanie Kube über jede mögliche Unterstützung gegen die Gäste aus dem Allgäu.


Damen kommen in Ingolstadt gewaltig unter die Räder - 12.11.2019

 

Einen Tag zum Vergessen erlebte das Damenteam des TSV Simbach am vergangenen Sonntag. Gegen den Bayernligaabsteiger aus Ingolstadt setzte es für die Niederbayern eine deftige Niederlage.

Lediglich die ersten zwei Minuten hatte man das Gefühl, dass an diesem Tag auswärts etwas zu holen wäre. Von da an reihten sich haarsträubende Fehler jeglicher Art aneinander, welche das Heimteam gnadenlos zu nutzen wusste. Bereits wenige Minuten später setzte eine Art Schockstarre im Team ein, wie es wohl noch nie zuvor der Fall war. Nichts, aber auch gar nichts wollte den Damen vom Inn in Angriff, wie Abwehr gelingen. Die Folge war ein unfassbarer Zwischenstand von 18:3 nach 20 gespielten Minuten. Bis zum Pausenpfiff war es ab dann ein ausgeglichenes Spiel, weil die Simbacherinnen aus ihrer Schockstarre erwachten und nun endlich Gegenwehr zeigten. Mit 21:8 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer dann ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften zu sehen. Die Worte in der Kabine schienen Wirkung gezeigt zu haben. Alle Spielerinnen kämpften bis zum Abpfiff mit dem Ziel, wenigstens das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Beide Mannschaften spielten ihre Stärken im Tempospiel aus, wodurch Tore am Fließband fielen. Eine torreiche Partie, bei der der Abstand der beiden Mannschaften nur noch in unwesentlichen Bereichen hin und her pendelte, endete mit 44:28 für die HG Ingolstadt. An eine erfolgreiche Aufholjagd war ob des aussichtslosen Rückstandes nicht zu denken, dennoch gaben alle Spielerinnen auf dem Parkett alles dafür um zu zeigen, dass besserer Handball in dem Team steckt, als es die Anzeigetafel über fast 60 Minuten durchgehend vermuten ließ.

 

Für Simbach spielten:

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Carmen Allef(T), Bettina Brandmeier(6), Stephanie Kube(11), Anja Fischhold(2), Sarah Werner, Vanessa Bachmeier, Sarah Schrädobler(1), Simona Kain(1), Laura Bachmaier(2), Bianca Brandmeier(5), Sophie Pettinger


Damen zu Gast in Ingolstadt - 07.11.2019

 

Für die Damen des TSV Simbach beginnen nun die Wochen der Wahrheit, wie es im Sportjargon so häufig heißt. Nach drei Niederlagen aus den vergangenen drei Spielen, allesamt gegen Teams, welche in der Tabelle niedriger als die Innstädterinnen platziert sind, will man diesen Negativtrend schnellstmöglich beenden. Dass die Gegner in den nächsten vier Partien, dabei allesamt in den Top 5 der Tabelle angesiedelt sind und diese auch vorhaben dort zu bleiben, macht dieses Vorhaben sicher nicht einfach, aber auf keinen Fall unmöglich. Oft hat das Team in der Vergangenheit bewiesen, dass es jeden Gegner der Landesliga schlagen kann, einzig der Glaube an diese Stärke muss wieder auf dem Parkett sichtbar werden.

Am Anfang dieser Reihe an starken Gegnern steht die HG Ingolstadt. Der Bayernligaabsteiger hat ebenso wie die Damen vom Inn acht Punkte aus den bisherigen Spielen sammeln können und steht auf Rang 5 in der Tabelle. Nach zwei Jahren im bayerischen Oberhaus stiegen die Schanzer letzte Saison sang- und klanglos mit null Punkten ab. Dabei hatten diese aber mit schwieriger Personalsituation zu kämpfen, beispielsweise stand die absolute Topsspielerin des Vereins Melanie Habold, welche mit einem Durchschnitt von 8,83 Treffern pro Partie die derzeit gefährlichste Schützin der gesamten Liga ist, nur in den letzten Partien zur Verfügung, als der Abstieg bereits besiegelt war.

Eine Problematik welche den Gästen aus Simbach nicht fremd ist. Weiterhin muss auf Spielmacherin Sabrina Brand verzichtet werden, dazu ebenso auf die langzeitverletzte Jana Biedersberger. Weitere Stammspielerinnen sind angeschlagen und nur bedingt einsatzfähig oder aber stehen dieses Wochenende aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Das alles macht das Unternehmen „Befreiungsschlag“ nicht einfacher. Auch nicht die Tatsache, dass bei einem kurzen Blick auf die Ingolstädter Seite im nuLiga-System die verhassten Worte „Absolutes Harzverbot!!“ ins Auge stechen.

Vorfreude und Optimismus ist im Team dennoch vorhanden. Gut wurde unter der Woche trainiert, die taktischen Abläufe in den derzeit notwendigen alternativen Aufstellungen gefestigt. Dazu gibt es noch ein kleines Wiedersehen der besonderen Art. Mit Dany Veigl haben die Ingolstädterinnen auch eine Spielerin in ihren Reihen, welche bis vor zwei Jahren ihre gesamte Karriere in den Farben des TSV gespielt hat.

Nach Betrachtung aller Vorzeichen für dieses Spiel sind die TSV-Damen dieses Wochenende vermutlich in der Außenseiterrolle. Vielleicht fühlt man sich in dieser Rolle bei der derzeitigen Personalsituation ja wohler. Einen Unterschied macht dies letzten Endes aber nicht, das Ziel bleibt das gleiche. Den Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen und zwei Punkte aus Ingolstadt zu entführen.


Klare Heimniederlage gegen Gröbenzell - 04.11.2019

 

Chancenlos waren die Damen des TSV Simbach gegen die Zweite des HCD Gröbenzell. Diese traten zwar mit einem dünnen Kader von nur acht Feldspielerinnen an, deren Qualität war dafür umso größer. Vor allem die Spielerinnen der A-Jugend Bundesligatruppe des HCD waren für die Damen an diesem Tag selten unter Kontrolle zu bekommen.

Erneut verschlief das Team den Beginn des Spiels. Nach gerade einmal zehn Minuten waren die Gäste bereits auf 8:2 enteilt. Neben dürftiger Chancenverwertung, vor allem mangelhaftes Rückzugsverhalten der Hauptgrund für den hohen Rückstand. Nach einer Auszeit folgte die an diesem Tag beste Phase des Simbacher Teams. Einige gute Kombinationen brachten die sonst sehr stabile Gäste Abwehr immer wieder in Verlegenheit und ermöglichten eine kleine Aufholjagd. Auf 7:9 aus Simbacher Sicht hatte man sich wieder herangekämpft, ehe der endgültige Bruch im eigenen Spiel erfolgte. Von da an trafen die Damen vom Inn viele falsche Entscheidungen im Angriff und der fehlende Wille die eigenen Fehler wieder auszumerzen, wurde vom jungen und schnellen Gästeteam eiskalt bestraft. Über 7:13 retteten sich die Damen mit einem, theoretisch noch aufholbaren, 10:15 Rückstand in die Pause.

Bei der Theorie blieb es dann aber auch, denn bereits wenige Minuten nach Wiederbeginn schien es so, als wäre der Glaube an und somit der notwendige Wille für eine ähnliche Aufholjagd wie in der Vorwoche gegen Waltenhofen endgültig verschwunden gewesen. Über 18:13 setzte sich Gröbenzell in der 43. Minute beim Stand von 24:14 erstmals mit zehn Treffern ab. Druck- und meist ideenlos im Angriff wurde die Gästeabwehr wenig gefordert, so dass diese sich sofort auf ihr Umschaltspiel konzentrieren konnten und dementsprechend oft zu einfachen Toren kamen. Erst in den letzten Minuten der Partie fingen die Innstädterinnen sich wieder und konnten selbst ihre eigentlichen Stärken wieder ausspielen. Leider zu spät und zu wenig um den am Ende auch in der Deutlichkeit verdienten 32:23 Erfolg des Gästeteams zu verhindern.

 

Für den TSV Simbach spielten:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(4), Stephanie Kube(6), Anja Fischhold(2), Nicole Butzhammer, Katja Eichinger(1), Sarah Schrädobler(1), Simona Kain(2), Laura Bachmaier(2), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(3), Sophie Pettinger(2)


Zweite des HCD Gröbenzell zu Gast in Simbach - 31.10.2019

 

Im nun bereits dritten Heimspiel in Serie empfangen die Damen des TSV Simbach den Drittligaunterbau des HCD Gröbenzell. Nach den zwei Niederlagen aus den vorangegangenen Spielen sind die Damen hoch motiviert diese Reihe an Heimspielen mit einem Sieg enden zu lassen.

Einfach wird dies sicher nicht, ist die Zweite vom HCD Gröbenzell wahrlich kein Lieblingsgegner der Innstädterinnen. In der vergangenen Saison setzte es zwei Niederlagen gegen das Team aus dem Westen Münchens. Auch ist es immer schwierig sich darauf einzustellen mit welcher Mannschaft die Gäste antreten werden. Abhängig vom Spielplan der Drittligamannschaft, sowie der Bayernliga A-Jugend können an unterschiedlichen Spieltagen komplett unterschiedlich starke Aufstellungen zustande kommen. Da diese beiden Mannschaften am Wochenende allerdings spielfrei haben, kann man davon ausgehen, dass das junge Team von Trainer Frank Graf in absoluter Bestbesetzung auflaufen wird.

Von der absoluten Bestbesetzung ist der TSV Simbach im Moment weit entfernt. Die Verletztenmisere hat sich in den letzten Wochen stetig verschlimmert. Zu allem Überfluss gesellte sich im letzten Spiel gegen den TV Waltenhofen auch Laura Bachmaier eine Minute vor dem Ende zum Lazarett. Hinter ihrem Einsatz für das Spiel gegen Gröbenzell steht ebenso wie hinter dem von Sabrina Brand, Bettina Brandmeier und Ilona Wagnhuber ein großes Fragezeichen. Die Langzeitverletzte Jana Biedersberger wird auf jeden Fall weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Die Vorzeichen stehen also weiterhin nicht wirklich günstig für die Damen vom Inn.

Nichtsdestotrotz will man alles versuchen die zwei Punkte in der Heimat zu behalten. Dafür muss das Team eng zusammenrücken und vor allem über die kämpferischen Qualitäten versuchen zum Erfolg zu kommen. Diese sind im Team zweifellos vorhanden, müssen nur über die vollen 60 Minuten auf das Parkett gebracht werden. Gelingt dies, so ist auch mit der derzeitig schwierigen Personalsituation ein Sieg jederzeit möglich.


Verletztenmisere zu groß, Damen verlieren gegen Waltenhofen - 29.10.2019

 

Ungünstig standen die Vorzeichen selten für das Damenteam. Zu den Verletzungen von Jana Biedersberger und Sabrina Brand, kamen am Vortag des Spiels gegen den TV Waltenhofen noch die verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Absagen von Ilona Wagnhuber und Anja Fischhold hinzu. Dazu eine Bettina Brandmeier, die nach ihrer Verletzung aus dem München-Ost-Spiel noch geschont werden sollte und nur im äußersten Notfall eingesetzt werden sollte. Somit waren gleich fünf Leistungsträgerinnen nicht oder nur sehr bedingt einsatzfähig.

Mit der, durch die Situation bedingt, alternativen Aufstellung fanden die Damen vom Inn nur schwer in die Partie. Ein früher 0:3 Rückstand konnte zwar zunächst auf 5:6 verkürzt werden, in der Folge waren die Gäste aber einfach schneller im Kopf und auf dem Parkett. Verunsichert wirkend und dadurch wohl etwas blockiert agierten die Gastgeberinnen, was Waltenhofen erlaubte auf 17:10 davon zu ziehen. Bis zur Halbzeit konnte das Ergebnis noch ein wenig freundlicher aus Simbacher Sicht gestaltet werden; mit einem 18:13 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn war es zwar verständlicherweise weiterhin keine große Handballkunst, was die Innstädterinnen boten, jedoch hatte man den erforderlichen Kampf nun angenommen. Aggressiver in der Abwehr und mit mehr Willen im Angriff, wurde Tor um Tor aufgeholt. Der aufopferungsvolle Kampf wurde belohnt, beim Stand von 19:20 stellte die inzwischen eingewechselte und stark aufspielende Bettina Brandmeier erstmals den Anschluss her. Dass das Spiel nun nicht komplett zu Gunsten Simbachs kippte, hatte zwei Gründe: Erstens ließen mangels Wechselmöglichkeiten im Rückraum langsam die Kräfte nach. Zweitens kamen immer wieder, aus Simbacher Sicht, unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen hinzu, so dass die Gäste sich immer wieder vom Simbacher Druck befreien konnten.

Als dann in der Schlussphase doch endlich der Ausgleich fiel, muss man den Gästen allerdings zu Gute halten, wie diese unbeeindruckt davon, noch einmal kontern konnten. Zwei Treffer in Folge von Hannah Khater zum 29:27 für Waltenhofen kurz vor Schluss, waren ein Rückschlag zu viel, von dem sich ein stark angeschlagenes Simbach nicht mehr erholen konnte. Die zwei Tore Rückstand war bis zum 29:31 Endstand nicht mehr aufzuholen.

 

Für Simbach spielten:

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(6), Stephanie Kube(9), Nicole Butzhammer, Katja Eichinger, Sarah Schrädobler(1), Simona Kain(1), Laura Bachmaier(3), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(5), Sophie Pettinger(4)


Damen wollen zurück in die Erfolgsspur - 24.10.2019

 

Nach der unnötigen Heimniederlage gegen den TSV Vaterstetten, stehen die Damen nun dem TV Waltenhofen gegenüber. Das Team aus der 9000 Seelen Gemeinde südlich von Kempten konnte bisher als einziger der vier Aufsteiger Siege für sich verbuchen. Nach durchwachsenen Leistungen zu Saisonbeginn und zwei deutlichen Niederlagen, besiegten sie völlig überraschend den Bayernligaabsteiger HG Ingolstadt und konnten diesen Erfolg gegen Mitaufsteiger TSV München-Ost sofort bestätigen. Diese vier Punkte sichern den Oberallgäuerinnen derzeit Platz 9 und somit einen als Ziel gesetzten Nichtabstiegsplatz.

Hauptverantwortlich dafür ist vor allem Lisa Immler, welche mit 37 Treffern derzeit Rang 2 in der Torschützenliste der Landesliga Süd belegt. Auf sie, sowie das Zusammenspiel mit Kreisläuferin Lena Tyczka sollte die Simbacher Deckung gut achten, um das Waltenhofener Angriffsspiel unter Kontrolle zu bringen.

Gewarnt sollten die Gastgeberinnen vom Inn ohnehin sein, tat man sich bisher gegen die Aufsteiger sehr schwer. Mehr Fokus auf die eigenen Stärken und weniger Anpassen an den Gegner muss das Motto sein. Dabei darf auch der vermutlich erneute Ausfall mehrerer Stammspielerinnen nicht als Ausrede gelten.

Nach konzentrierter Trainingswoche und ausgiebiger Analyse der Fehler der letzten Wochen sind Trainer, wie Spielerinnen optimistisch und motiviert den Punktverlust gegen Vaterstetten als Ausrutscher hinter sich zu lassen und mit einer hoffentlich starken Leistung gegen die Gäste aus Waltenhofen zurück in die Erfolgsspur zu finden.


Erste Niederlage für Simbachs Damen - 21.10.2019

 

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den TSV Vaterstetten, welcher die kompletten 60 Minuten unter Beweis stellte, dass der missglückte Saisonauftakt und damit verbundene momentane Abstiegsplatz nichts über die eigentliche Spielstärke des Teams aussagt. Dennoch war nicht die Stärke des Gegners, sondern vielmehr eigene Fehler der Grund für die bittere 22:27 Heimniederlage gegen die Gäste aus Oberbayern.

Dabei startete das Spiel vielversprechend. Nach vier Minuten führte man mit 2:0 ehe der Gästeexpress erstmals ins Rollen kam. Ein Fünf-Tore-Lauf drehte die Partie zu Gunsten der „VatVögel“, bei denen gerade Nicola Mayerhofer zu Beginn nicht in den Griff zu bekommen war. Simbach hielt jedoch dagegen, bis zur 20. Minute hatten die Gastgeberinnen das Spiel wieder zum 9:9 ausgeglichen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Damen vom Inn allerdings vier einhundertprozentige Torchancen vergeben. Diese Fehler im Abschluss wurden bis zum Halbzeitpfiff konsequent bestraft, so dass Vaterstetten wieder in Führung gehen konnte und diese bis zur Pause mit 11:13 behaupten konnte.

Den Wiederbeginn verschliefen Simbachs Damen nun komplett. Zusätzlich zur katastrophalen Chancenverwertung, schlichen sich nun einfache Fehler im Passspiel mit ein, welche gnadenlos bestraft wurden. Die noch angeschlagene Sabrina Brand hielt in dieser Phase dagegen, doch dies allein reichte nicht um zu verhindern, dass der Rückstand auf 13:19 anwuchs. Anders als im ersten Spielabschnitt, konnte man sich von diesem Rückschlag nicht erholen, trotz des guten Kampfes den die Simbacher Damen lieferten. Da die Torfrauen leider nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnten, kam Vaterstetten trotz oft guter Abwehrarbeit immer wieder zu Toren, was eine Aufholjagd stark erschwerte. Spätestens als die Gäste zwei Zeitstrafen der auf ungewohnter Position gut verteidigenden Laura Bachmaier ausnutzten um ihre Führung in der 50. Minute auf 17:26 auszubauen, war das Spiel entschieden. Vier Treffer in Folge in den folgenden vier Minuten ließen nochmal ein wenig Hoffnung aufkeimen, eine Auszeit der Gäste und der darauf folgende Treffer zum 21:27 erstickten diese wieder sofort.

 

Fazit: Eine verdiente Niederlage gegen starke Gäste aus Vaterstetten. Diese wollten die zwei Punkte und den damit verbunden Befreiungsschlag um jeden Preis aus Simbach mitnehmen, was ihnen gelang. Eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Wochen alleine reichte nicht aus, zu viele Fehler wurden im Abschluss, sowie im eigenen Tor gemacht um gegen so einen Gegner gewinnen zu können. Eine sehr gute Landesligapartie endet somit mit dem ersten Punktverlust der Saison. Der Blick richtet sich jedoch schon wieder nach vorne. Die Leistungssteigerung gilt es zu konservieren und bereits nächste Woche gegen den TV Waltenhofen wieder in Zählbares umzusetzen

 

Für Simbach spielten:

 

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Sabrina Brand(6), Stephanie Kube(9), Anja Fischhold, Sarah Werner, Katja Eichinger(1), Sarah Schrädobler(1), Ilona Wagnhuber, Simona Kain(1), Laura Bachmaier(2), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(2), Sophie Pettinger


 Simbacher Damen empfangen Vaterstetten - 17.10.2019

 

Bloß nicht von der Tabellensituation täuschen lassen muss das Motto am kommenden Sonntag für die Simbacher Handballdamen sein. Denn der Gegner TSV Vaterstetten ist deutlich stärker einzuschätzen als es die derzeitige Tabelle der Landesliga Süd vermuten lässt. Keine Minuspunkte auf Simbacher Seite gegen keine Pluspunkte auf Seite der VatVögel, wie sie sich selbst nennen. Am mittlerweile 5. Spieltag sollte dies zwar schon eine gewisse Aussagekraft beinhalten, wer dies glaubt, täuscht sich jedoch gewaltig.

Bei dem Team um die beiden Toptorschützinnen Johanna Gernsbeck und Nicola Mayerhofer handelt es sich um eine sehr spielstarke und vor allem schnelle Truppe, welche an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen kann. Den Beweis dafür lieferte die Mannschaft von Trainer Tobias Graf erst am vergangenen Wochenende, als man gegen den absoluten Ligatopfavoriten HT München zwar verlor, aber fast 50 Minuten lang absolut ebenbürtig war und die meiste Zeit sogar die Führung inne hatte. Auch nicht vergessen darf man, dass auch die anderen bisherigen Gegner des TSV Vaterstetten zu den Topteams der Liga gehören.

Dass die VatVögel dabei noch kein Erfolgserlebnis verbuchen konnten, liegt wohl auch daran, dass diese in der vergangen Saisonpause einen kleinen Personalumbruch verkraften musste. Die Automatismen der vergangenen Saisons, die das Team auf Rang zwei, respektive fünf beendete, greifen wohl noch nicht so wie gewohnt. Das Spiel gegen den HT München zeigte jedoch, dass sich die Oberbayern auf dem richtigen Weg zurück zu alter Stärke befinden.

Die Damen des TSV Simbach sollten also gewarnt sein. Selbst tat man sich zuletzt gegen die beiden Aufsteiger München-Ost und Schwabmünchen unnötig schwer und spielte unter den eigenen Möglichkeiten. Dies muss sich gegen die Gäste aus Vaterstetten wieder ändern, will man doch verhindern, dass die jeweiligen Serien der Teams am Sonntagnachmittag in der Richard-Findl-Halle ein Ende finden.


Harter Kampf mit glücklichem Ende - 14.10.2019

 

Lange wackelte die verlustpunktfreie Serie der Damen in der Münchener Sauna am Ostbahnhof. Zu Ende gegangen ist sie glücklicherweise noch nicht, aber dafür mussten die Spielerinnen am Ende an die absolute Leistungsgrenze gehen. Der Aufsteiger TSV München-Ost verlangte einer, zugegebenermaßen personell, wie gesundheitlich geschwächten, Simbacher Mannschaft alles ab. Am Ende stand ein glückliches 21:20 für die Damen vom Inn auf der Anzeigetafel.

Gut starteten die Innstädterinnen ins Spiel, eine schnelle 3:0 Führung war der Lohn für eine bewegliche Abwehr und gutem Tempo im Angriff. Der Abstand hielt bis in die 11. Minute ehe sich Fehler jeglicher Art zu häufen begannen. Klare Torchancen wurden ausgelassen, die Abwehrarbeit wurde ebenfalls nachlässig und die Anzahl technischer Fehler nahm zu. Die logische Konsequenz war zunächst der Ausgleich und die kurz darauf folgende und zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für die Gastgeberinnen. Einer das komplette Spiel über sehr stark haltenden Pia Mühlböck im Tor war es zu verdanken, dass diese maximal zwei Tore betrug. Auch der Rest der Mannschaft nahm den harten Kampf nun an und drehte das Ergebnis bereits vor dem Pausenpfiff wieder ins, aus Simbacher Sicht, Positive. 13:12 lautete der Halbzeitstand.

Dass der Kampf nach der Pause nicht leichter werden würde, war den Spielerinnen bewusst und dementsprechend motiviert präsentierte sich das Team auch auf dem Parkett. Stark verbessert in der Abwehr und mit mehr Durchschlagskraft im Angriff, vor allem dank einem bärenstarken Comeback von Ilona Wagnhuber, zeigten die Simbacher Damen das sie das bessere Team sind und konnten auf 18:12 davon ziehen. Leider versäumten es die Damen das Spiel in dieser Phase endgültig zu entscheiden, wie im ersten Spielabschnitt wurden mehrere hundertprozentige Torchancen leichtfertig vergeben.

Und so kam es wie es zu befürchten war. Mehrere Unsicherheiten schlichen sich erneut ins Simbacher Spiel ein, München-Ost wusste dazu die unglücklichen Zeitstrafen der Gäste gut zu bestrafen. So holten die Hausdamen Tor um Tor auf, ehe die trotz gesundheitlicher Probleme stark aufspielende Bianca Brandmeier eine zehnminütige Torflaute der Gäste vom Inn beendete und ihnen noch einmal etwas Luft verschaffte. Nun ließen deren Kräfte aber langsam immer mehr nach und spätestens nach der Verletzung von Bettina Brandmeier waren den Trainern kaum noch Wechselmöglichkeiten im Rückraum gegeben. So lag nach dem 20:19 Anschlusstreffer der Hausdamen die Sensation in der gefühlt 40 Grad heißen Hallenluft. Simbach zeigte jedoch großen Kampfgeist und stemmte sich mit allem gegen den drohenden Punktverlust. Und nach einigen torlosen Angriffen auf beiden Seiten war es Stephanie Kube, die 20 Sekunden vor dem Ende den erlösenden Treffer zum 21:19 erzielte. Der noch folgende Treffer zum 21:20 Endstand ging im Jubel der Spielerinnen, sowie der Erleichterung auf Trainerseite fast schon unter.

 

Fazit: Am Ende muss man festhalten, dass die Mannschaft spielerisch erneut nicht ihr eigentliches Potential zeigen konnte. Nach so einem Spiel unter teils, nicht nur der Hallenluft geschuldeten, grenzwertigen Bedingungen, sind das Wichtigste aber die zwei Punkte. Der Kampf stimmte und nach dem „Wie“ fragt im Nachhinein keiner mehr. Bereits nächste Woche hat die Mannschaft mit dem TSV Vaterstetten einen deutlich härteren Brocken vor der Brust gegen den auf spielerischer Ebene wieder eine klare Leistungssteigerung erforderlich sein wird um zu bestehen.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Bettina Brandmeier(4), Stephanie Kube(4), Anja Fischhold, Nicole Butzhammer, Katja Eichinger, Sarah Schrädobler(2), Ilona Wagnhuber(3), Mona Kain(1), Laura Bachmaier(2), Christine Allgeier, Bianca Brandmeier(4), Sophie Pettinger(1)


Nächster Halt: München-Ost - 10.10.2019

 

Nach einer Woche Pause im Ligaspielbetrieb geht es für die Simbacher Handballdamen direkt am Münchner Ostbahnhof um die nächsten Punkte. Dort befindet sich die Spielstätte des TSV München-Ost, dem letztjährigen Meister der Bezirksoberliga Oberbayern. Nach dem TSV Schwabmünchen also gleich ein weiterer Aufsteiger, gegen den sich die Damen vom Inn beweisen müssen. Vor gut einem Monat standen sich die beiden Mannschaften schon einmal gegenüber, damals in der zweiten Runde des Molten-Cups. Trotz einer maximal durchschnittlichen Leistung wurde das Spiel ungefährdet mit 34:29 gewonnen.

Aber Stichwort „Molten-Cup“: Aufgrund erheblicher Personalsorgen war man gezwungen die am letzten Wochenende stattfindende dritte Runde abzusagen, die Chance auf das Final4-Turnier konnte somit also kampflos nicht genutzt werden. Neben zahlreichen Verletzungs- und Krankheitsfällen, auch der in Simbach stattfindende verkaufsoffene Sonntag und damit verbundene Arbeitszeiten von Spielerinnen ein Grund, warum man keine spielfähige Mannschaft stellen hätte können.

In wie weit sich die Personalsituation bis zum Samstag entspannt hat, bleibt dabei noch abzuwarten. Die Verletzungen, sowie Krankheiten einiger Spielerinnen sind auch während der Trainingswoche noch nicht ausgeheilt, deshalb wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden mit welcher Aufstellung das Team nach München reisen kann.

Unabhängig davon bestreitet man das Spiel als Favorit und will sich auch als solcher präsentieren. Das Ziel ist eine konstantere Leistung als noch vor zwei Wochen gegen Schwabmünchen abzurufen, wo das Team nur phasenweise zu überzeugen wusste. Sollte dies der Mannschaft gelingen, so ist das Team auch personell geschwächt auf jeden Fall in der Lage das Spiel gegen die Damen aus der Landeshauptstadt zu gewinnen und die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck anzutreten.


Arbeitssieg nach durchwachsener Leistung - 30.09.2019

 

Dritter Sieg im dritten Spiel für die Simbacher Handballdamen. Das Ergebnis war das Positive an diesem Sonntag Nachmittag. Lässt man aber die gezeigte Leistung gegen den TSV Schwabmünchen Revue passieren, so muss man leider festhalten, dass dies wohl der bislang schwächste Auftritt der noch jungen Saison war.

Nach einer etwas behäbigen und dadurch ausgeglichenen Anfangsphase führten die Innstädterinnen zunächst knapp mit 5:3. Dann fand die Abwehr langsam besser ins Spiel, wodurch den Gästen aus Schwaben schnell ihre Grenzen aufgezeigt wurden. Sechs Treffer in Folge in knapp sechs Minuten stellten früh sicher, welches Team das Parkett als Sieger verlassen werde. Leider schien dieser Fakt auch in den Köpfen der Spielerinnen zu stecken, so dass ab diesem Zeitpunkt bereits ein Gang zurückgefahren wurde. So schaffte es Schwabmünchen von da an, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Bis zum Halbzeitstand von 17:10 plätscherte eine höhepunktarme Partie vor sich hin.

Eine deutliche Ermahnung in der Halbzeitansprache schien dann zunächst Wirkung zu zeigen. Klar verbessert im Vergleich zu den letzten Minuten vor der Pause kamen die Simbacher Damen aus der Kabine und konnten das Ergebnis schnell auf 24:13 stellen. Von da an fiel es den Gastgeberinnen allerdings sichtbar schwer die notwendige Konzentration aufrecht zu erhalten. Die Anzahl der technischen Fehler und Fehlpässe, welche in der ersten Halbzeit schon ungewöhnlich hoch war, stieg minütlich an. Dadurch erlaubte man den Gästen Gegenstoß um Gegenstoß zu laufen und Ergebniskosmetik zu betreiben. Davon zusätzlich motiviert kämpfte Schwabmünchen immer weiter und zwang die Simbacherinnen dazu, bis zum Abpfiff hart in jeder Aktion zu arbeiten um zu verhindern, dass die Gäste nochmal in Schlagdistanz gerieten. Zur Schlusssirene stand ein zwar nie gefährdetes, aber unnötig hart erarbeitetes 34:27 auf der Anzeigetafel.

Fazit: Nicht schön, aber erfolgreich. So kann man dieses Spiel wohl am besten beschreiben. Wenn Simbach Ernst machte, war ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams deutlich sichtbar, dennoch muss man auch gegen klar schwächere Gegner in der Lage sein 60 Minuten eine konzentrierte und disziplinierte Leistung zu zeigen. Vielleicht ein Warnschuss zur richtigen Zeit, nachdem es das Damenteam im nächsten Ligaspiel nach München führt, wo sie mit dem TSV München-Ost dem nächsten Aufsteiger gegenüberstehen.

 

Für den TSV Simbach spielten:

 

Sandra Brodschelm(T), Carmen Allef(T), Bettina Brandmeier(8), Nicole Butzhammer, Sabrina Brand(6), Stephanie Kube(3), Anja Fischhold(2), Sarah Schrädobler(2), Bianca Brandmeier(6), Simona Kain, Christine Allgeier, Sophie Pettinger(2), Laura Bachmaier(5/2), Katja Eichinger


Schwabmünchen: Die große Unbekannte - 27.09.2019

 

Zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 14:30 dürfen die Simbacher Handballdamen diesmal in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten. Da passt es nur zu gut, dass mit dem TSV Schwabmünchen der einzige Gegner anreist, der dem Team von Sabine Monz und Tobias Deutsch gänzlich unbekannt ist.

Im Gegensatz zu den anderen Aufsteigern, mit denen man bereits in vergangenen Spielzeiten, Testspielen oder aber dem Pokal die Ehre hatte, kreuzten sich die Wege dieser beiden Mannschaften noch nie. So sind die einzigen Infos die man über den letztjährigen Meister der Bezirksoberliga Schwaben hat, lediglich aus vergangenen Spielberichten und Ergebnissen zu entnehmen. Diese sollten den Innstädterinnen allerdings Vorwarnung genug sein, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Trotz des Fehlens zweier wichtiger Stammspielerinnen konnte Schwabmünchen zum Saisonauftakt gleich einen überraschenden Punktgewinn einfahren. Auswärts bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf wurde ein stark einzuschätzendes 24:24 erkämpft. Auch in Berichten über Vorbereitungsspiele gegen klassenhöhere Teams wurde das Team von Trainer Holger Hübenthal hoch gelobt.

Die Simbacher Damen sind somit gewarnt und darauf bedacht den, den bisherigen Ergebnissen nach zu urteilen, stärksten der vier Aufsteiger nicht zu unterschätzen. Freilich hat man sich mit den guten Auftritten gegen München-Laim und in Kissing viel Selbstvertrauen geholt und selbst einen starken Saisonstart hingelegt. Diesen gilt es nun aber auch zu bestätigen. Das man es sich in der Landesliga gegen keinen Gegner erlauben kann, nicht mit hundertprozentiger Einstellung aufzutreten, ist dabei allen Spielerinnen bewusst. Es gilt die gleiche konzentrierte und kämpferische Leistung wie in den Vorwochen abzurufen um die Punkte in der Heimat zu behalten.


Souveräner Auswärtsauftakt - 23.09.2019

 

Aufgrund einer kämpferisch starken Leistung konnte sich das Simbacher Damenteam beim Kissinger SC im ersten Auswärtsspiel der Saison die Punkte drei und vier sichern.

Die Gastgeber spielen von Beginn an den erwarteten, sehr körperlich betonten Handball gegen den die Simbacher Deckung einige Minuten braucht um sich stabilisieren. Da das eigene Angriffsspiel hingegen gut funktioniert, bekamen die Zuschauer in der Kissinger Paartalhalle in der Anfangsphase Tore am Fließband zu sehen, ehe nach bereits sechs Minuten, beim Stand von 4:5 für Simbach, die Heimtrainerin das erste Team-Time-Out beantragt. Beide Teams nutzen diese erste Verschnaufpause um Anpassungen vorzunehmen, welche auf Simbacher Seite offensichtlich besser fruchten. In der folgenden Phase gelingt es dem Gästeteam vom Inn, sich erstmals etwas abzusetzen und den Vorsprung bis zur Halbzeitsirene beim Stand von 14:18 auf vier Treffer auszubauen. Dabei lässt sich das Team auch nicht von der zunächst befürchteten Verletzung von Bettina Brandmeier beeindrucken, welcher Mitte des ersten Spielabschnitts unglücklich eine Kissinger Spielerin in die Beine fiel und ihr dabei den Fuß verdrehte.

In den ersten zehn Minuten nach der Pause wieder ein ausgeglichenes Spiel, Simbach kann sich nicht weiter absetzen, Kissing aber auch nicht entscheidend verkürzen. Ein Lauf von vier Toren in Folge bringt die Innstädterinnen dann endgültig auf die Siegerstraße. Die erneut stark aufspielende Stephanie Kube, sowie die beiden Brandmeier Zwillinge nutzen die erste größere Schwächephase des Heimteams gnadenlos aus und stellen das Ergebnis auf 20:26. Die Gastgeberinnen kämpfen in der Folge zwar weiter, gegen die geschlossene und konstant gute Mannschaftsleistung der Simbacher Damen reicht dies an diesem Tag aber nicht um noch einmal zurückzukommen. Souverän und routiniert spielen diese das Spiel zu Ende und gewinnen am Ende hochverdient mit 27:32.

Positiv auffallend an diesem Tag: Trotz vieler Wechsel gab es zu keinem Zeitpunkt einen Bruch im Simbacher Spiel, nach den kurzen anfänglichen Schwierigkeiten wurde über 60 Minuten konstant gespielt.

Als nächster Gegner steht nun der TSV Schwabmünchen auf dem Programm, der zur ungewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 14:30 an den Inn reisen darf. Gegen den nicht zu unterschätzenden Aufsteiger will man die gute Leistung bestätigen und die nächsten Punkte einsammeln.

 

Für den TSV Simbach spielten:

 

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Bettina Brandmeier(5), Sabrina Brand(3), Stephanie Kube(8), Anja Fischhold, Jana Biedersberger(2), Sarah Schrädobler(5), Bianca Brandmeier(4), Simona Kain, Christine Allgeier(1), Sophie Pettinger(1), Laura Bachmaier(2), Katja Eichinger(1)


Verdienter Auftaktsieg gegen München-Laim - 15.09.2019

 

Mit einer, vor allem in der Abwehr, starken Leistung sind die Simbacher Handballdamen in die neue Landesligasaison gestartet, konnten sich so gegen den im Vorfeld hoch gehandelten SV München-Laim mit 24:21 durchsetzen und mit zwei wichtigen Punkten selbst belohnen.

Von Beginn an hoch konzentriert und aggressiv und der Deckung, zwangen die Innstädterinnen den Gegner immer wieder zu schwierigen Würfen und einfachen Ballverlusten. Nutzen konnte man dies in der Anfangsphase allerdings nur bedingt, da man am anderen Spielfeldende selbst zu inkonsequent agierte. Mehrere hundertprozentige Torchancen blieben ungenutzt, was die Gäste zu Beginn im Spiel hielt. Erst nach etwa 15 Minuten Spielzeit gelang es den Simbacherinnen sich erstmals mit drei Toren abzusetzen. Dieser Vorsprung wurde bis in die Halbzeitpause verteidigt, dennoch waren die Trainer nicht vollständig zufrieden, da die mangelhafte Chancenverwertung und eine kleine Schwächephase in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff eine klarere Führung, als den 13:10 Halbzeitstand verhinderten.

In der Kabine wurde zur Disziplin und Konzentration gemahnt und eine klare Verschärfung des bisher noch unter den eigenen Möglichkeiten bleibenden Tempospiels gefordert. Die Vorgaben konnte das Heimteam nach Wiederanpfiff umsetzen. Vor allem Sabrina Brand zwang durch sehr gutes Stellungsspiel im Deckungsverbund den Gästeangriff immer wieder zu Fehlpässen, aber auch die restlichen Spielerinnen arbeiteten hervorragend und ließen kaum Torchancen zu. Dazu muss erwähnt werden, dass der teils sehr unkreativ wirkende Positionsangriff der Gäste aus der Landeshauptstadt, die Simbacher Deckung selten vor unlösbare Aufgaben stellte, was die starke Leistung aber keinesfalls schmälern soll. Über 16:11 konnte man sich so bis zwölf Minuten vor dem Ende beim Stand von 21:14 ein sieben Tore Polster erarbeiten. Es folgte allerdings eine zweite Schwächephase im Simbacher Spiel, diese nun deutlich gravierender als die erste. Acht Minuten ohne eigenen Treffer erlaubten den Gästen einen Weg zurück ins Spiel. Diese bestraften die zu vielen ausgelassenen, hochkarätigen Torchancen gnadenlos und konnten in kurzer Zeit auf 21:19 aufschließen.

Dadurch bekamen die Zuschauer in der Richard-Findl-Halle eine unnötig spannende Schlussphase zu sehen, in der sich die Innstädterinnen rechtzeitig wieder fingen. Die am Ende neunfache Torschützin Stephanie Kube beendete mit einem Doppelschlag die Simbacher Torflaute, kurz darauf konnte Laim nochmal verkürzen. Zwei Minuten vor dem Ende war es der bis dato glücklosen Bianca Brandmeier vorbehalten, sich selbst und das Team für eine starke Leistung zu belohnen und mit dem 24:20 das Tor zur endgültigen Entscheidung zu erzielen.

Somit starten die Landesligadamen gegen den Vorjahreszweiten mit zwei völlig verdienten Punkten in die Saison. Mit der unzureichenden Chancenverwertung machte man sich dabei das Leben zwar schwerer als nötig, dies bleibt aber auch der einzige große Kritikpunkt, weshalb man am Ende nicht nur des Ergebnisses wegen in rundum zufriedene Gesichter blickte. Die gezeigte Leistung macht auf jeden Fall Lust auf mehr und soll nächsten Samstag um 17:30 auswärts beim Kissinger SC bestätigt werden.

 

Für den TSV Simbach spielten:

 

Pia Mühlböck(T), Sandra Brodschelm(T), Bettina Brandmeier(6), Sabrina Brand(1), Stephanie Kube(9/4), Anja Fischhold, Jana Biedersberger(4), Sarah Schrädobler(1), Bianca Brandmeier(1), Simona Kain, Christine Allgeier, Sophie Pettinger(1), Laura Bachmaier(1), Katja Eichinger