Souveräner Heimsieg bringt Platz 3 - 31.03.2026
Unerwartet deutlich gewinnen die #badgirls ihr letztes Saisonspiel und springen somit in der Abschlusstabelle noch auf Platz 3. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gewinnt die Mannschaft von Senad Jagodic souverän mit 26:17 gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.
Die Voraussetzungen vor Spielbeginn sind ähnlich, beide Mannschaften müssen auf zahlreiche Leistungsträgerinnen verzichten. Die #badgirls beginnen entsprechend erneut mit zwei A-Jugendlichen in der Staraufstellung und kommen diesmal besser in die Partie als vergangenes Wochenende in Würm. Nach der schnellen 2:0-Führung durch Sina Gschneidner und Mateja Sestak folgt eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde nach welcher es 7:7 steht. Dann folgt ein 8:1-Lauf bis zur Halbzeitpause. Die #badgirls zeigen in dieser Phase eine überragende Abwehrarbeit um den Innenblock Mateja Sestak und Miriam Birkl. Lediglich einen Strafwurf müssen sie 15 Minuten lang als Gegentreffer hinnehmen. Die Torfrauen dahinter sind ebenfalls blendend aufgelegt, zahlreiche Paraden können sich Juliana Gartman und Pia Mühlböck erarbeiten. Beim Stand von 15:8 werden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederbeginn wird schnell klar, dass die #badgirls an diesem Nachmittag nichts anbrennen lassen werden. Souverän verwalten sie den Vorsprung und lassen die Gäste nie näher als sechs Treffer Differenz kommen. Alle einsatzfähigen Spielerinnen bekommen ihre Einsatzzeiten und können sich in die Torschützenliste eintragen. Für Torfrau Pia Mühlböck und Christine Baumrucker ist es der letzte Einsatz im Trikot der #badgirls. Beiden gelingt zum Abschied ein Treffer. Auch Bettina Brandmeier muss ihre Handballschuhe an den Nagel hängen, verletzungsbedingt kann sie allerdings leider in diesem Spiel nicht mehr eingreifen. Sieben Minuten vor dem Ende gelingt den Gästen aus dem Allgäu der letzte Treffer zum 23:17, dann ziehen die #badgirls die Zügel nochmal etwas straffer. Die Abwehr zeigt nochmals, warum der TSV Simbach in dieser Saison nach Meister und Regionalligaaufsteiger Würm-Mitte die zweitwenigsten Gegentore bekommt und im Angriff sorgen Carina Huber mit einem Doppelpack und Miriam Birkl mittels verwandeltem Strafwurf für die letzten Treffer dieser erfolgreichen Saison. Mit 26:17 gewinnen die Innstädterinnen ihr letztes Spiel und gewinnen somit zehn von elf Heimspielen. Eine überragende Bilanz.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T/1), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Sina Gschneidner(2), Sina Brunnenkann(1), Miriam Birkl(1/1), Fanni Gruber(3), Carina Huber(2), Mateja Sestak(10/4), Aline Greilinger(1), Christine Baumrucker(1), Katrina Eglhofer(4)
Endspiel um Platz 3 - #badgirls empfangen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf - 27.03.2026
Am Samstag um 14:30 Uhr treffen die Handballdamen des TSV Simbach im letzten Saisonspiel auf die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Der Sieger der Partie wird die Spielzeit als Dritter abschließen, der Verlierer als Vierter. Ein schönes Schmankerl für das es sich nochmal zu kämpfen lohnt. Dennoch wird es die vermutlich entspannteste Partie des letzten Oberliga-Spieltags sein, denn es ist das einzige Spiel, in dem es an diesem Wochenende nicht um den Aufstieg oder Abstieg geht. Sechs Mannschaften kämpfen zeitgleich um drei Nichtabstiegsplätze und auch Spitzenreiter Würm-Mitte muss mindestens einen Punkt holen, um den Meistertitel und Dach und Fach zu bringen. Eine Vielzahl an Szenarien sind möglich, unzählige Konstellationen sind wohl in den vergangenen Tagen bei den Ligakonkurrenten durchgerechnet worden, wie es denn bei welchen Ergebnissen zum Klassenerhalt reichen könnte. Die #badgirls sind heilfroh kein Bestandteil dieser Rechnungen zu sein. Das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel „Klassenerhalt“ wurde bereits erreicht, alles was nun folgt ist reiner Bonus.
So kann sich die Mannschaft von Senad Jagodic am letzten Spieltag komplett auf sich konzentrieren. Mit der SG Biessenhofen-Marktoberdorf kommt ein alter Bekannter nach Simbach, gegen den man sich schon zahlreiche heiße Duelle geliefert hat. Immer waren beide Vereine in der Spitzengruppe der Oberliga zu finden, entsprechend hochklassig waren die meisten dieser Duelle. Dass dies auch dieses Jahr der Fall ist, kommt zumindest etwas überraschend. Denn die Zielsetzung „Klassenerhalt“ kam bei den #badgirls nach dem riesigen Umbruch im Sommer nicht von ungefähr und dass die SG als Aufsteiger am letzten Spieltag auf Platz 3 der Tabelle steht, war auch nicht unbedingt zu erwarten. Umso erfreulicher, dass beide Mannschaften mit ihrem Saisonverlauf die Erwartungen übertreffen konnten und sich nun in einem entspannten Duell auf Augenhöhe am letzten Spieltag gegenüberstehen können.
Die Motivation bei den #badgirls ist groß zum Saisonabschluss nochmal alles rauszuholen und dieses Spiel um Platz 3 zu gewinnen. Auch wenn allen bewusst ist, dass es eine absolute Mammutaufgabe wird, denn die Kadersituation ist weiterhin sehr angespannt. Wer von den zuletzt Verletzten und Angeschlagenen am Samstag in den Kader zurückkehren wird, wird sich wohl erst sehr kurzfristig entscheiden.
Rumpfkader chancenlos beim Spitzenreiter - 23.03.2026
Stark ersatzgeschwächt müssen sich die #badgirls am Samstag beim Spitzenreiter HSG Würm-Mitte deutlich geschlagen geben. 30:16 unterliegt die Mannschaft von Senad Jagodic gegen einen souverän auftretenden Meisterschaftsanwärter.
Zur langzeitverletzten Stephanie Kube gesellten sich mit Bettina Brandmeier und Lilly Wimmer zwei weitere Stammspielerinnen ins Lazarett der Innstädterinnen, dazu musste auf Fanni Gruber aus privaten Gründen verzichtet werden. Für den ohnehin schmalen Kader des TSV Simbach eine unüberwindbare Hypothek. Mit zwei A-Jugendlichen in der Startaufstellung beginnt die Partie allerdings vielversprechend. Defensive und Torfrau funktionieren zu Beginn gut und halten die Trefferquote der Gastgeberinnen auf einem sehr überschaubaren Niveau. Im Angriff fällt es verständlicherweise schwer zu Torchancen zu kommen, mit viel Geduld gelingt es dennoch immer wieder Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. So liegt die HSG Würm-Mitte nach 20 Minuten mit 6:5 in Führung, ein sehr respektables Zwischenergebnis für die kämpferisch auftretenden #badgirls. Dann blitzt die individuelle Klasse der Gastgeberinnen immer häufiger auf. Gerade die starken 1-gegen-1-Aktionen von Jugend-Bundesligaspielerin Enie Schulze stellen die Defensive der #badgirls nun vor unlösbare Probleme. Zusätzlich dazu verletzt sich mit Christine Baumrucker eine weitere Innstädterin an der Schulter und kann in der Folge nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Bis zur Halbzeit enteilen die Gastgeberinnen somit auf 13:6.
Mit einer verbliebenen Feldspielerin zum Wechseln und der Tatsache, dass Miriam Birkl bereits mit zwei Zeitstrafen vorbelastet ist, starten die #badgirls mit einer noch dünneren Personaldecke in Durchgang Zwei. In diesem zieht die HSG Würm-Mitte durch und baut den Vorsprung sukzessive aus. Die #badgirls um Spielmacherin Mateja Sestak kämpfen, können gegen die körperlich überlegenen Gastgeberinnen allerdings nur vereinzelt dagegenhalten. Die Moral stimmt, denn die Innstädterinnen feiern jede gelungene Aktion. Gerade Sina Gschneidners starker Auftritt auf der Kreisläufer-Position liefert immer wieder Grund zur Freude. Die am Ende einkalkulierte Niederlage liest sich mit 30:16 zwar recht deutlich, geht den Umständen entsprechend aber in Ordnung. In der Tabelle verändert hat sich durch die Niederlage ebenfalls nichts, denn die drittplatzierte SG Biessenhofen-Marktoberdorf musste ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Somit bekommen die #badgirls am letzten Spieltag in heimischer Halle ihr Endspiel um Platz 3. Bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation bis dahin wieder etwas entspannt.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Sina Gschneidner(2), Sina Brunnenkann(2), Miriam Birkl(2), Carina Huber(1), Mateja Sestak(4/2), Alina Greilinger(2), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(3)
#badgirls mit souveränem Start-Ziel-Sieg - 20.03.2026
Überraschend deutlich entscheiden die #badgirls das Verfolgerduell gegen den HC Donau/Paar für sich. Der 25:15-Erfolg ist zu keiner Zeit auch nur ansatzweise gefährdet.
Fünf Minuten sind gespielt als Gästetrainer Kurt Rothemund die Grüne Karte legt und seine Mannschaft zum Time-Out zu sich holt. Das Spiel scheint bereits zu diesem Zeitpunkt entschieden, denn die Handballdamen des TSV Simbach sind bereits mit 6:0 in Führung. Die Auszeit verfehlt seine Wirkung. Zwar gelingt den Gästen eine Minute später der erste Treffer zum 1:6 aus ihrer Sicht, doch an der Dominanz der Innstädterinnen ändert sich nichts. Nach 20 Minuten sind die #badgirls gegen erschreckend schwach auftretende Gäste mit 13:3 in Front. Cheftrainer Senad Jagodic hat zu diesem Zeitpunkt bereits viel durchgewechselt. Die vielen Wechsel stören verständlicherweise etwas den Spielrhythmus, so dass die Zielstrebigkeit in der Offensive ein wenig verloren geht. Den Gästen gelingt es etwas aufzuschließen, dennoch gehen die #badgirls mit einer deutlichen 14:7-Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Pause brauchen die Innstädterinnen ein paar Minuten, um wieder in Schwung zu kommen. Fanni Gruber erzielt nach fünf Minuten den ersten Treffer zum 15:9 für ihre Farben. Ab diesem Zeitpunkt sind die #badgirls wieder die klar spielbestimmende Mannschaft. Der HC Donau/Paar hat sichtbare Probleme mit dem geharzten Spielgerät umzugehen und praktiziert entsprechend Fehler über Fehler. Verständlich - müssen die Damen aus Ingolstadt und Manching in heimischer Halle doch ohne den für den Handballsport wichtigen Kleber auskommen. Dennoch etwas verwunderlich, scheiterten die Gäste vergangene Saison erst in allerletzter Sekunde durch einen verwandelten Strafwurf am Aufstieg in die Regionalliga, in welcher Harz verpflichtend ist. Die #badgirls nehmen die Geschenke dankend an, jedoch nicht mehr in der absoluten Konsequenz des ersten Durchgangs. Diese fehlende Konsequenz in der Offensive zeigen die Innstädterinnen allerdings über die kompletten 60 Minuten in der Defensive. Die Gäste müssen für jeden Treffer hart arbeiten, nur selten gelingt es das Bollwerk der Innstädterinnen zu überwinden. Oft stehen dann noch die ebenfalls starken Torfrauen der #badgirls im Weg. So gelingt es dem TSV Simbach mit lediglich 15 Gegentreffern einen Saisonbestwert aufzustellen. Auch in der Höhe völlig verdient geht der Sieg somit am Ende mit 25:15 an die #badgirls, die sich somit die Chance auf Platz 3 bewahren und die Gäste wieder voll in den Kampf um den Klassenerhalt schicken.
Nächstes Wochenende reisen die Innstädterinnen zum Tabellenführer nach Würm. Mit einer ähnlich engagierten Leistung können die #badgirls den Titelanwärter sicher etwas ärgern. Der Druck liegt dann sicher bei den Münchnerinnen, denn bei einer Niederlage gegen die #badgirls würden wohl Entscheidungsspiele um den Meistertitel gegen den TSV Haunstetten II auf den derzeitigen Spitzenreiter warten.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(1), Sina Gschneidner(1), Sina Brunnenkann(1), Miriam Birkl, Fanni Gruber(2), Lilly Wimmer(4), Carina Huber, Mateja Sestak(10/2), Alina Greilinger(1), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(5)
#badgirls als Partycrasher? - 20.03.2026
Es ist das wohl schwerste Auswärtsspiel der laufenden Saison. Die Handballdamen des TSV Simbach müssen beim Tabellenführer HSG Würm-Mitte antreten. Das Hinspiel im Dezember war damals noch das absolute Spitzenspiel der Oberliga Süd, ehe die #badgirls aufgrund extremer Personalprobleme den Anschluss an die Tabellenspitze verloren.
Würm behauptet seitdem die Tabellenspitze mehr oder weniger souverän, hat zwei Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger TSV Haunstetten II. In der heimischen Presse ist seit kurzem zu lesen, dass mit einem Sieg gegen die #badgirls der Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga fix wäre, da der direkte Vergleich gegen die Verfolger aus Schwaben gewonnen wurde. Es wäre eine verfrühte Meistersause der HSG, denn bei Punktgleichheit und zwei Unentschieden in den direkten Duellen würden nach BHV-Statuten wohl Entscheidungsspiele um den Titel auf die beiden Topmannschaften der Oberliga Süd warten. Damit müssen sich die Innstädterinnen allerdings nicht befassen. Platz 4 wurde am vergangenen Wochenende im direkten Duell gegen den HC Donau/Paar abgesichert, ein Erfolg gegen den Spitzenreiter würde ein Endspiel um Platz 3 am letzten Spieltag sichern. Ein gesunder Anreiz, der einiges an Motivation liefern dürfte, den Tabellenführer zu ärgern.
Die Vorzeichen dafür stehen allerdings eher mau. Die Personalprobleme haben sich nicht wirklich gebessert, mit lediglich vier Feldspielerinnen konnte unter der Woche trainiert werden. Wie der Kader am Samstag um 17:30 Uhr in der Würm-Arena aussehen wird, steht wohl bis zuletzt in den Sternen. Zu verlieren haben die #badgirls allerdings nicht und seit erreichtem Saisonziel nach dem Erfolg gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering, dessen Einspruch gegen die Spielwertung unter der Woche übrigens abgelehnt wurde, ist jeglicher Druck verschwunden. Dieser liegt bei der HSG Würm-Mitte, denn neben dem Spiel gegen die #badgirls steht diesen am letzten Spieltag noch die schwere Auswärtspartie bei der abstiegsbedrohten TG Landshut bevor. Ein Ausrutscher und die erwähnten Entscheidungsspiele gegen Haunstetten würden warten, ein zweiter Ausrutscher und der Titel wäre komplett verspielt.
Bleibt zu hoffen, dass die Innstädterinnen ihre gute Leistung vom vergangenen Wochenende konservieren konnten und in fremder Halle erneut aufs Parkett bringen können, egal in welcher Aufstellung. Das Hinspiel ging nach einer frühen roten Karte gegen Topscorerin Mateja Sestak deutlich verloren. Diesmal dürfte das Spiel deutlich enger ablaufen.
Verfolgerduell verspricht Spannung - 13.03.2026
Im vorletzten Heimspiel der Saison treffen die viertplatzierten #badgirls am Samstag um 16:00 Uhr auf den fünftplatzierten HC Donau/Paar. Beste Voraussetzungen für ein weiteres spannendes Spiel in der Richard-Findl-Halle. In den vergangenen drei Auftritten vor heimischem Publikum setzten sich die #badgirls jedes Mal mit einem Treffer Differenz durch, zweimal fiel der entscheidende Treffer in buchstäblich letzter Sekunde. Krimifans kommen diese Saison in Simbach definitiv auf ihre Kosten.
Der kommende Gegner zeigt sich derzeit in hervorragender Form. Die Topteams aus Haunstetten und Biessenhofen, sowie der Tabellenletzte aus Friedberg wurden in den vergangenen Wochen regelrecht deklassiert. Entsprechend überraschend war die Heimpleite gegen den wiedererstarkten HCD Gröbenzell II, welcher sich mitten im völlig irren Abstiegskampf der diesjährigen Oberliga befindet. Die unerwartete Niederlage hat auch zur Folge, dass der HC Donau/Paar noch punkten muss, um nicht selbst noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Direkt hinter der Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Manching lauern mit nur zwei Zählern Abstand nämlich gleich fünf punktgleiche Mannschaften, von denen lediglich zwei den direkten Klassenerhalt schaffen werden. Die Innstädterinnen sind heilfroh, dass sie ausreichend Puffer auf diese heiße Zone der Tabelle haben und entsprechend entspannt in die letzten Saisonspiele starten können.
In der Hinrunde setzte es gegen den HC Donau/Paar die erste Niederlage dieser Spielzeit, nach zuvor acht Siegen in Serie. 45 Minuten lang verlief das Spiel auf Augenhöhe, ehe die Gastgeberinnen in Manching zum entscheidenden Lauf ansetzten und die Partie am Ende deutlich mit 34:28 für sich entscheiden konnten. Für diese Niederlage würden sich die #badgirls nur allzu gern revanchieren, auch um am letzten Spieltag im direkten Duell gegen Biessenhofen noch die Chance auf Platz 3 zu haben. Dafür wird die Abwehr der Innstädterinnen viel investieren müssen, denn die Gäste stellen mit fast 30 Treffern pro Partie den zweitbesten Angriff der Liga. Vor allem die Toptorschützin der diesjährigen Saison, Melanie Habold, gilt es unter Kontrolle zu bringen. Neben ihr befinden sich mit Nora Wagner und Katharina Müller zwei weitere Spielerinnen des HC Donau/Paar in den Top-20 der Torschützenliste. Viel Arbeit also für die Defensivreihe um Abwehrchefin Lilly Wimmer. Gelingt es den Innstädterinnen diese geballte Offensivpower in den Griff zu bekommen, stehen die Zeichen gut für den nächsten Heimsieg.
Tiefschlaf vor der Halbzeit kostet Punkte - 09.03.26
Beim Gastspiel gegen den bereits abgestiegenen TSV Aichach lassen die #badgirls Punkte liegen. Mit 30:25 unterliegen die Innstädterinnen in Schwaben und müssen somit im Fernduell um Platz 3 gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf einen kleinen Rückschlag hinnehmen.
Die Mannschaft von Senad Jagodic tut sich schwer in die Partie zu kommen, den Gastgeberinnen gelingt es somit zu Beginn auf 4:1 zu enteilen. Angeführt von Mateja Sestak kämpfen sich die Gäste des TSV Simbach dann in die Partie. Mit ihrem dritten Treffer stellt die Rückraumspielerin den Anschluss um 4:5 her, Kati Eglhofer bringt den TSV Simbach drei Minuten später mit 7:6 in Führung. In dieser Phase läuft vieles gut bei den Innstädterinnen. Vielen Ballgewinne in der Defensive folgen klare Aktionen in der Offensive. Bis auf drei Treffer gelingt es sich abzusetzen, die #badgirls haben ihren Gegner komplett im Griff. Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit dann der Bruch im Spiel der Innstädterinnen. 12:10 sind die Gäste zu diesem Zeitpunkt in Führung, bis zum Pausentee folgt jedoch ein 0:6-Lauf. Dies liegt vor allem daran, dass die Innstädterinnen in dieser kurzen Zeit vom sehr kleinlich und teils unsicher agierenden, jungen Schiedsrichtergespann gleich vier Zeitstrafen aufgebrummt bekommen. Die durchgehende Unterzahl kann nicht wirklich kompensiert werden und bringt zudem merklich Verunsicherung ins Spiel der #badgirls.
Nach Wiederbeginn nimmt der TSV Simbach den Kampf zur Aufholjagd an. Lilly Wimmer gelingt es in Minute 37 mit einem ihrer acht Tore auf zwei Treffer zu verkürzen, der TSV Aichach kontert jedoch mit einem 3:0-Lauf seinerseits. Coach Senad Jagodic nimmt die Auszeit und erneut gelingt es den #badgirls auf zwei Treffer zu verkürzen. Näher kommen die Innstädterinnen den Gastgeberinnen aber nicht. Die Chancen sind da, bleiben jedoch zu oft ungenutzt. Immer wenn die vielen mitgereisten Zuschauer der Meinung sind, die Partie könnte nun endgültig wieder zu Gunsten des TSV Simbach kippen, passieren eklatante Fehler im Spiel ihrer Mannschaft, die dem TSV Aichach wieder etwas Luft verschaffen. So wiederholt sich das Spielchen zwischen kurzer Aufholjagd auf zwei bis drei Treffer, gefolgt vom erneuten Absetzen der Heimmannschaft auf fünf Treffer bis zum Abpfiff noch weitere Male. Die Innstädterinnen zeigen zwar Kampfgeist, in den entscheidenden Momenten fehlt an diesem Nachmittag jedoch die Coolness und Kaltschnäuzigkeit, um die Partie komplett zu drehen.
Letztendlich gewinnen die Gastgeberinnen die Partie somit verdient mit 30:25. Kein Beinbruch für die #badgirls, denn die Niederlage ändert nicht wirklich etwas an der Tabellensituation. Der Fokus richtet sich nun auf das Heimspiel gegen den HC Donau/Paar. Bei einem Erfolg würde der derzeitige vierte Tabellenrang frühzeitig abgesichert werden und vermutlich ein Endspiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf um Platz 3 am letzten Spieltag in der Richard-Findl-Halle erzwungen werden. Es wäre ein schönes Schmankerl zum Abschluss einer erfolgreichen Saison, für das die #badgirls sicher nochmal alles auf die Platte legen werden.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Sonja Brandmeier(T), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Fanni Gruber(4), Lilly Wimmer(8), Carina Huber, Mateja Sestak(7/2), Alina Greilinger(4), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(2)
Unangenehme Aufgabe für die #badgirls - 07.03.2026
Am kommenden Samstag um 17:15 dürfen Simbachs Handballdamen auswärts beim TSV Aichach antreten. Die Gastgeberinnen sind inzwischen rechnerisch abgestiegen und müssen nach drei Jahren in der Oberliga kommende Saison zurück auf die Bezirksebene. Ein Selbstläufer wird die Partie deshalb aber keinesfalls. Bereits in der Hinrunde hatten die Innstädterinnen extreme Probleme mit der Mannschaft aus Schwaben. Nach einem deutlichen Halbzeitrückstand gelang es letzten Endes zwar die Partie zu gewinnen, wirklich überzeugend war die Leistung gegen den TSV Aichach jedoch nicht. Auch an die Verletzung von Kapitänin Stephanie Kube aus diesem Spiel erinnern sich die #badgirls ungern zurück. Seit dem Hinspiel konnte die Torgarantin nur noch wenige Minuten für ihr Team auf der Platte stehen.
Trotz des bereits feststehenden Abstieges präsentierten sich die Schwaben in ihren vergangenen beiden Heimspielen von ihrer besten Seite. Zunächst wurde Tabellenführer Würm-Mitte mit 26:22 bezwungen, im letzten Auftritt vor heimischem Publikum wurde das Landkreisderby gegen die SG Friedberg-Kissing souverän mit 31:22 gewonnen. Auch die Innstädterinnen sind nach zuvor drei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Vergangenes Wochenende bezwangen sie den SC Unterpfaffenhofen-Germering knapp mit 20:19. Es wird wichtig werden die gute Defensivleistung aus diesem Spiel auch wieder in fremder Halle auf die Platte zu bringen, dies gelang in den Spielen davor, in Landshut und Ebersberg, zu selten. Eine kompromisslose Abwehrleistung dürfte auch daher entscheidend werden, da das Spiel wohl ohne Haftmittel absolviert werden muss. Etwas, was für Simbachs Mannschaften stets einen Nachteil bedeutet. Diesmal liegt es allerdings nicht an einem vorherrschenden Harzverbot in fremder Halle, die im Nachgang antretende Herrenmannschaft des TSV Simbach wird nämlich in gleicher Halle mit Harz spielen dürfen, sondern vielmehr daran, dass die Damenmannschaft des TSV Aichach wohl bewusst auch das Haftmittel verzichtet. Warum man bei gegebener Möglichkeit freiwillig auf den für den Handballsport so wichtigen Kleber verzichtet, wird in der Innstadt wohl für immer ein Rätsel bleiben.
Von dieser Thematik wollen sich die #badgirls allerdings nicht beeinflussen lassen, sondern sich auf ihr eigenes Spiel fokussieren. Nach erreichtem Saisonziel soll die Spannung in den verbleibenden Spielen hochgehalten werden und die Spielzeit sauber und konsequent zu Ende gebracht werden. Auch wenn sich davon nichts gekauft werden könnte, den Zweikampf mit der SG Biessenhofen-Marktoberdorf um den dritten Tabellenrang wollen die Innstädterinnen noch für sich entscheiden. Dafür gilt es sich vor dem direkten Duell am letzten Spieltag schadlos zu halten.
Da wie bereits erwähnt auch die Herrenmannschaft des TSV am Samstag in Aichach spielt, reisen die #badgirls im großen Fanbus an. Noch sind Plätze für weitere Mitfahrer frei, wer die Innstädterinnen also bei ihrem vorletzten Auswärtsspiel der Saison unterstützen möchte, kann sich über die Social-Media-Kanäle des TSV Simbach einen Platz im Bus reservieren. Abfahrt ist am Samstag um 13:45 Uhr an der Richard-Findl-Halle.
Last-Second-Sieg mit fadem Beigeschmack - 02.03.2026
Eine wahre Gefühlsachterbahn durften die Zuschauer beim Heimspiel in der Richard-Findl-Halle am Samstag durchleben. Mit einem kompletten Fehlstart in die Partie, mit zehn torlosen Minuten, einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung, einem Rückstand in der Schlussminute und einem Siegtreffer in aller letzter Sekunde war diesmal alles geboten, was den Handballsport ausmacht. Ob die zwei Punkte, die den rechnerisch sicheren Klassenerhalt bedeuten würden, letztlich auch Bestand haben werden, bleibt jedoch abzuwarten.
Chefcoach Senad Jagodic muss von Beginn an erneut viel bei seiner Aufstellung improvisieren. Neben der weiterhin verletzten Stephanie Kube gesellt sich mit Bettina Brandmeier die nächste Leistungsträgerin ins Lazarett der #badgirls. Christine Baumrucker kann nach überstandener Verletzung glücklicherweise wieder ins Spielgeschehen eingreifen und entschärft so die Personalsituation ein wenig. Die veränderte Aufstellung hat jedoch große Startschwierigkeiten in der ersten Halbzeit. Über zehn Minuten dauert es, bis Mateja Sestak das erste Mal für den TSV Simbach einnetzen kann. Die Defensive steht gewohnt sicher, daher gelingt es den Gästen des SC Unterpfaffenhofen-Germering nicht den offensiven Tiefschlaf der #badgirls auszunutzen und sich abzusetzen. Eine torarme Partie entwickelt sich, die neben starken Defensivreihen auch von unzähligen technischen Fehlern geprägt ist. Diese sind vermehrt auf Seiten der Innstädterinnen zu finden, weshalb sie nach 20 Minuten auch verdientermaßen mit 4:7 in Rückstand liegen. Mit der Einwechslung von Sina Brunnenkann auf der Rückraum Mitte-Position kehrt Besserung ein. Mit viel Ruhe, Übersicht und ohne großes Risiko agiert der ansonsten auf den Außenpositionen eingesetzte Youngster, wodurch die Fehlerquote entsprechend sinkt. Es gelingt aufzuschließen, mit der Halbzeitsirene fangen sich die #badgirls allerdings noch das 7:9, wodurch sie mit zwei Treffern Rückstand in den zweiten Abschnitt starten müssen.
In diesem beginnen die Gastgeberinnen hellwach. Die Abwehr um den Innenblock Lilly Wimmer und Mateja Sestak ist kaum noch von den Gästen zu überwinden. Kati Eglhofer erzielt in der 36. Minute mit ihrem dritten Treffer die erste Führung zum 11:10 für den TSV Simbach. Gästetrainer Leander Vollnhals reagiert und nimmt seine zweite Auszeit. Ohne Erfolg, die #badgirls bestimmen weiter das Spielgeschehen. Sieben Minuten später ist Vollnhals bereits gezwungen seine letzte Auszeit zu nehmen, die Innstädterinnen sind durch einen starken Zwischenspurt inzwischen auf 16:11 enteilt. Wer glaubt, dass die #badgirls die eigentlich beruhigende Führung nun sauber nach Hause bringen, wird eines Besseren belehrt. Zehn torlose Minuten sorgen dafür, dass den Gästen sieben Minuten vor dem Ende der Ausgleich zum 16:16 gelingt. Eine Minute vor dem Ende geht der SC Unterpfaffenhofen-Germering per Strafwurf sogar mit 18:19 in Führung. Kati Eglhofer, die mit sechs Treffern am Ende die erfolgreichste Feldtorschützin der Partie ist, zeigt sich gewohnt nervenstark und trifft 40 Sekunden vor dem Ende zum 19:19-Ausgleich. Der letzte Wurf der Gäste wird von Pia Mühlböck pariert und so bekommen die #badgirls wenige Sekunden vor dem Ende nochmal die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. Mateja Sestak nimmt sich den letzten Abschluss der Partie und trifft mit der Schlusssirene glücklich per Hüftwurf. Sofort entbrennen berechtigte Diskussionen darüber, ob der Ball rechtzeitig die Torlinie überschritten hat, die Schiedsrichter geben den Siegtreffer zum 20:19 jedoch und lösen so riesigen Jubel bei den Innstädterinnen aus, welche dadurch fünf Spieltage vor Schluss ihr Saisonziel „Klassenerhalt“ erreicht haben.
Ob dies auch letzten Endes Bestand hat bleibt abzuwarten, denn die Gäste haben verständlicherweise Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt. Ihrer Ansicht nach kam der letzte Wurf der Partie deutlich zu spät, wodurch der Treffer nicht hätte zählen dürfen. Wie es weitergeht, obliegt nun dem Verband. Bis dahin müssen sich die #badgirls auf ihre kommenden Aufgaben konzentrieren, denn diese werden nicht weniger fordernd sein, wie diese umkämpfte Partie.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier, Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann(1), Miriam Birkl, Fanni Gruber, Lilly Wimmer(3), Carina Huber, Mateja Sestak(6/1), Alina Greilinger(3/2), Christine Baumrucker(1), Katrina Eglhofer(6)
In heimischer Halle zurück zu alter Stärke - 27.02.2026
Nach drei Pleiten in Serie sehnen sich die #badgirls nach einem Erfolgserlebnis. Da trifft es sich gut, dass nach sechs Wochen voller Auswärtsspiele endlich wieder in der heimischen
Richard-Findl-Halle aufgelaufen werden darf. Schon gegen Ende der Hinrunde hatten die Innstädterinnen eine Negativserie von drei Niederlagen am Stück zu bewältigen. Kurz vor Weihnachten platzte
dann im Heimspiel gegen die Regionalligareserve des TSV Herrsching der Knoten und es gelang auf die Erfolgsspur zurückzukehren.
Dieses Spielchen darf sich am kommenden Samstag gerne wiederholen, wenn der SC Unterpfaffenhofen-Germering sein Gastspiel in Simbach bestreitet. Die Mannschaft von Trainer Leander Vollnhals steht
derzeit auf Platz 8 in der Tabelle und muss entsprechend um den Klassenerhalt kämpfen. Der Abstiegskampf ist in diesem Jahr besonders eng, Platz 5 bis 9 trennen lediglich zwei Punkte voneinander,
der 7. Rang wird wohl gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt sein. Auf diese heiße Zone in der Tabelle haben die viertplatzierten #badgirls noch etwas Luft, könnten mit einem Erfolg am
Samstag um 16:00 Uhr fünf Spieltag vor Saisonschluss rechnerisch den Ligaverbleib eintüten und somit das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel erreichen. Das sollte Motivation genug sein, um nach den
beiden zuletzt enttäuschenden Auftritten in Landshut und Ebersberg wieder eine kämpferische und auch spielerisch ansprechende Leistung zu bieten.
In der Hinrunde zeigten die Innstädterinnen beim 28:20-Auswärtserfolg eine gute Vorstellung und ließen vor allem in der Schlussphase keine Zweifel aufkommen, wer die Partie als Sieger verlassen
wird. Ganz so einfach dürfte es Samstag nicht werden. Die Gäste präsentierten sich zuletzt in guter Form, verloren allerdings vergangenes Wochenende etwas überraschend gegen den kriselnden HCD
Gröbenzell II. Das verschärfte die Lage im Münchener Westen dramatisch, so dass diese nun dringend Punkte sammeln müssen, um sich wieder etwas Luft auf die direkten Abstiegsplätze zu
verschaffen.
Spannende Voraussetzungen also für das erste Heimspiel nach sechs Wochen Handballpause in der Innstadt. Letzten Endes dürfte entscheidend werden, welche Mannschaft bereits ist, mehr für die zwei
Punkte zu investieren. Ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe können die Zuschauer also am Samstag um 16:00 Uhr erwarten. Vorbei schauen lohnt sich.
#badgirls unterliegen deutlich in Ebersberg - 23.02.2026
Deutlich mit 35:24 unterliegen die Handballdamen des TSV Simbach am Ende in Ebersberg gegen die Regionalligareserve des TSV EBE Forst United. Gegen stark aufspielende Gastgeberinnen, die im Abstiegskampf mit einer beeindruckenden kämpferischen und spielerischen Leistung ein Ausrufezeichen setzen konnten, hatten die Innstädterinnen letzten Endes nichts entgegenzusetzen.
Von Beginn an müssen die #badgirls einem Rückstand hinterherlaufen. Nach gut zehn Minuten setzen sich die Gastgeberinnen, angeführt von Shanice Nützl, mit drei Treffern ab. Immer wieder gelingt es den Gästen vom Inn den Rückstand auf einen Treffer zu verkürzen, doch die Defensive zeigt sich an diesem Tag zu löchrig, um komplett ins Spiel zu finden. So schaffen es die jungen Ebersbergerinnen immer wieder den Vorsprung auf drei bis vier Treffer auszubauen, sobald die Innstädterinnen kurz in Schlagdistanz sind. 17:13 steht es als die Seiten gewechselt werden.
Nach Wiederbeginn halten die #badgirls das Spiel zunächst offen. Die Offensive funktioniert in dieser Phase gut. Immer wieder schlagen gute Rückraumabschlüsse im Gehäuse der Gastgeberinnen ein oder Kreisläuferin Lilly Wimmer wird gefunden. 15 Minuten vor dem Ende sind es beim Stand von 25:21 für die Gastgeberinnen, allerdings immer noch vier Treffer Rückstand. Es gelingt leider zu keiner Zeit Zugriff in der Defensive zu finden. Gerade die rechte Angriffsseite des TSV EBE Forst United stellt die Innstädterinnen immer wieder vor unlösbare Probleme. Kurz darauf scheidet Bettina Brandmeier aus der Partie aus. Im ohnehin dünn besetzten Kader der #badgirls fehlen die Wechselmöglichkeiten, um diesen Ausfall kompensieren zu können. Die Gastgeberinnen setzen sofort zum spielentscheidenden Lauf an und machen den Deckel auf die Partie. Im Angesicht der sicheren Niederlage schwinden in den Schlussminuten die Kräfte bei den #badgirls. Leider führt das dazu, dass die Partie noch eine Deutlichkeit annimmt, die den Spielverlauf nicht zwangsläufig widerspiegelt. Elf Treffer Unterschied sind es am Ende, mit 35:24 gewinnen die Gastgeberinnen die Partie.
Eine verdiente Niederlage, gegen einen an diesem Tag einfach stärkeren Gegner. Jetzt heißt es Mund abputzen und im nächsten Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering wieder zu alter Stärke zu finden.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(3), Sina Brunnenkann(2), Miriam Birkl, Fanni Gruber(5), Lilly Wimmer(7), Carina Huber, Alina Greilinger(1), Mateja Sestak(6/2), Katrina Eglhofer
#badgirls in Ebersberg gefordert - 20.02.2026
Zu später Stunde, am Samstag um 20:00 Uhr dürfen die Handballdamen des TSV Simbach auswärts bei der Regionalligareserve des TSV EBE Forst United antreten. Während die erste Mannschaft des Konkurrenten aus dem Ebersberger Forst derzeit heißester Anwärter auf den Titel des bayerischen Meisters ist, steckt die zweite Mannschaft voll im Abstiegskampf der diesjährigen Oberliga Süd fest.
Als Aufsteiger ist dies nicht weiter verwunderlich, der Sprung von der Bezirksoberliga auf die Landesebene ist erfahrungsgemäß sehr groß. Dass diese Saison im schlechtesten Fall ganze fünf Mannschaften den direkten Abstieg zurück auf die Bezirksebene hinnehmen müssen, verschärft die Brisanz im Abstiegskampf natürlich. Sogar ein Szenario, in welchem die Regionalligamannschaft in den Playoffs zur 3. Liga zusätzlich um den Nichtabstieg der eigenen Reservemannschaft spielt, ist derzeit nicht auszuschließen. Viel Wenn und Aber, auf welches man es in der handballverrückten Stadt nicht ankommen lassen will. Der direkte Klassenerhalt soll aus eigener Kraft geschafft werden und dafür sind zwei Punkte gegen die #badgirls notwendig.
Diese wollen nach der empfindlichen Niederlage vor der Faschingspause gegen die TG Landshut zurück in die Erfolgsspur. Das Restprogramm dieser Saison hat es in sich und mit einem Erfolg könnte der vierte Tabellenrang hinter dem Spitzentrio bestehend aus den drei verbleibenden Aufstiegskandidaten Würm, Haunstetten und Biessenhofen-Marktoberdorf abgesichert werden. In der Hinrunde gelang ein souveräner Start-Ziel-Sieg gegen die junge Truppe des Trainerduos Raimund Dürr und Stefan Schablowski. Den zu großen Respekt, den die vielen zusätzlich noch in der A-Jugend spielberechtigen Ebersberger Spielerinnen damals zu Saisonbeginn noch an den Tag legten, dürften sie im Laufe der Spielzeit nun abgelegt haben. Entsprechend dürfte die Partie deutlich enger verlaufen als noch in der Hinrunde, als die #badgirls binnen weniger Minuten eine vorentscheidende Führung erspielen konnten. Mit einer konzentrierten und konstanten Leistung wollen die Innstädterinnen den Erfolg gegen den nun stärker einzuschätzenden Konkurrenten trotzdem wiederholen.
#badgirls mit rabenschwarzem Tag in Landshut - 03.02.2026
Zum zweiten Mal in Folge müssen die Damen des TSV Simbach das Spielfeld mit einer Niederlage verlassen. In Landshut setzt es eine deutliche 29:23 Niederlage.
Zu Beginn haben die Innstädterinnen Probleme die Rückraum Mitte-Spielerin der Gastgeberinnen, Sophia Steinherr, in den Griff zu bekommen. Alle ihre fünf Feldtore erzielt die A-Jugendliche in den ersten zehn Spielminuten. Zu diesem Zeitpunkt sind die Innstädterinnen noch in Schlagdistanz, liegen mit 5:6 zurück. Dann sinkt die Trefferquote und der Rückstand steigt an. Bis zur Halbzeitpause erarbeiten sich die Gastgeberinnen einen 16:10-Vorpsrung, vor allem dadurch bedingt, dass die #badgirls ungewohnt selten den Zugriff in der Abwehr finden. Zu oft gehen Zweikämpfe verloren, zu selten geschieht effektives Aushelfen.
Der Wiederbeginn verspricht zunächst Besserung, auf 12:16 können die #badgirls zunächst verkürzen. Dann jedoch fallen sie in das alte Muster der ersten Halbzeit zurück. Zu inaktiv in der Defensive, zu ideenlos im Angriff, um die gut aufgelegten Gastgeberinnen in Bedrängnis zu bringen. Vielleicht ist es auch eine Kraftfrage, denn ohne die zwar mitgereisten, aber verletzten Stephanie Kube und Chrstine Baumrucker, sowie die erkrankte Carina Huber fehlen vor allem im Rückraum die Wechseloptionen. Am Einsatz scheitert es jedenfalls nicht, denn einen Kampf versuchen die #badgirls zu liefern. Nur läuft an diesem Tag einfach zu wenig zusammen. Sechs bis acht Treffer Rückstand liegt der TSV Simbach im zweiten Durchgang durchgängig zurück. Dies hält bis zum Schlusspfiff an, der beim Spielstand von 29:23 für die TG Landshut erfolgt.
Verdient gewinnt der Aufsteiger die Partie, für die #badgirls heißt es jetzt erstmal Wunden lecken. Zwei spielfreie Wochenenden tun sicherlich gut, um wieder zu Kräften zu kommen. Dann starten die Innstädterinnen in Ebersberg in den Saisonendspurt.
Für den TSV Simbach:
Juliana Garmtan(T), Pia Mühlböck(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Fanni Gruber(1), Stephanie Kube, Lilly Wimmer(6), Mateja Sestak(9/2), Alina Greilinger(1), Katrina Eglhofer(2)
#badgirls im Niederbayern-Derby gefordert - 30.01.2026
Im letzten Spiel vor der Faschingspause steht für die Handballdamen des TSV Simbach dir zweite Auswärtspartie in Folge an. Die Reise führt die Mannschaft von Senad Jagodic in die Bezirkshauptstadt, wo sie gegen die TG Landshut antreten dürfen.
Der Aufsteiger konnte von den letzten sechs Partien fünf für sich entscheiden und ist entsprechend hervorragend in Form. Lediglich gegen das Topteam der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mussten sie sich mit einem Unentschieden begnügen. Eine schwere Aufgabe für die Innstädterinnen, welche zuletzt Federn lassen mussten. In Haunstetten setzte es beim 18:20 die vierte Pleite der diesjährigen Spielzeit.
Entsprechend ist die Zielvorgabe für das Spiel am Samstag um 18:00 Uhr klar: Sofort wieder zurück in die Erfolgsspur finden und zwei Punkte mit an den Inn entführen. In der Hinrunde verließen die Innstädterinnen das Parkett nach einem knappem 24:22 als Sieger. Zwischenzeitlich lag man schon acht Treffer in Führung, ehe der Faden riss und nochmal Spannung in die Partie einkehrte. Diesmal wollen die Damen von Senad Jagodic eine über 60 Minuten konstante Leistung abrufen. Gerade in der Offensive wird dies wichtig, hier war nahezu über die komplette Spielzeit in Haunstetten Sand im Getriebe der #badgirls. Gegen die offensive Deckungsformation der TG Landshut wird es wichtig sein wieder mit mehr Bewegung und Dynamik zu agieren, sonst wird es schwer werden zu einfachen Toren zu gelangen.
Ein Favorit ist im Vorfeld schwer auszumachen. Tabellarisch stehen die Innstädterinnen zwar besser da, die vergangenen Wochen lieferte die TG Landshut jedoch meist die stärkeren Ergebnisse ab. Entsprechend dürfen sich die Zuschauer wohl auf eine enge Partie zweier ähnlich starker Mannschaften freuen.
Knappe Niederlage im Spitzenspiel - 27.01.2026
Mit 20:18 verlieren die #badgirls das Spitzenspiel gegen die Regionalligareserve des TSV Haunstetten. In der Tabelle tauschen die beiden Konkurrenten daraufhin die Position, die Innstädterinnen sind nun Dritter, während der TSV Haunstetten II nun den Relegationsplatz innehat.
Den Beginn in die Partie verschläft der TSV Simbach leider komplett. Nach knapp zehn Minuten ist Trainer Senad Jagodic gezwungen die Auszeit zu nehmen. Seine Mannschaft befindet sich da bereits mit 2:6 in Rückstand und zeigt sowohl in Angriff als auch Abwehr keine gute Leistung. Zu wenig Bewegung und zu viele technische Fehler zeichnet das Spiel der #badgirls bis dato aus. Die Auszeit zeigt seine Wirkung. Die Abwehrleistung erreicht das gewohnt starke Niveau. Folglich kassieren die Innstädterinnen nur noch fünf weitere Gegentreffer bis zur Halbzeit. Das reicht, um den Rückstand zu egalisieren, beim Stand von 11:11 gehen die Mannschaften in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn das gleiche Bild: Die Abwehr steht weiter sehr gut, dahinter hält Juliana Gartman einige freie Würfe. Das benötigen die #badgirls auch dringend, denn im Angriff läuft es weiter nicht rund. Zu frühe und unvorbereitete Würfe aus dem Rückraum landen häufig im Block der Haunstettener Abwehr. Diese steht sehr defensiv und nimmt den 1-gegen-1-starken Gästeangreiferinnen so die Möglichkeit ihre Stärke auszuspielen. Durch den mangelnden Ballfluss im Offensivspiel gelingt es zu selten die Abwehrreihe der Gastgeberinnen in Bewegung zu bringen. Gelingt doch mal ein Durchbruch, so ist zu häufig an der ebenfalls starken Torfrau des TSV Haunstetten II Endstation. So geht es in diesem Spiel zweier starker Defensivreihen mit einem Unentschieden in die entscheidenden letzten Spielminuten. Beim Stand von 17:17 bekommt Mateja Sestak fünf Minuten vor dem Ende eine Zeitstrafe aufgebrummt. Diese Überzahlsituation gewinnen die Gastgeberinnen mit 2:0, ein Vorsprung der reicht, um das Spiel zu entscheiden. So verlieren die #badgirls nach hartem Kampf mit 20:18 in Haunstetten.
Die Niederlage schmerzt zwar, ist aber sicher kein Beinbruch. Es gilt nun kommendes Wochenende in Landshut wieder in die Erfolgsspur zu finden. Kein einfaches Unterfangen, denn die fünftplatzierten Landshuterinnen ließen mit einem unerwartet deutlichem 34:26-Auswärterfolg in Gröbenzell aufhorchen. Hier muss die Offensive wieder besser funktionieren, wenn die #badgirls Punkte aus der Bezirkshauptstadt entführen wollen.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(2), Sina Brunnenkann, Fanni Gruber(1), Stephanie Kube, Lilly Wimmer(4), Carina Huber, Mateja Sestak(6/3), Alina Greilinger(2), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(3)
Topspiel in Haunstetten - #badgirls reisen zum Tabellennachbarn - 23.01.2026
Nach dem knappen Heimerfolg gegen den HCD Gröbenzell II dürfen sich die Damen von Senad Jagodic gegen die nächste Drittligareserve beweisen. Die Reise führt seine Mannschaft nach Haunstetten, wo sie am Samstag um 18.00 Uhr gegen den derzeit Drittplatzierten der Oberliga Süd antreten dürfen.
Die zweitplatzierten #badgirls haben derweil einen Punkt mehr auf dem Konto, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert als ihr Konkurrent aus der Augsburger Vorstadt. Dieser präsentierte sich in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in hervorragender Form, deklassierte den Absteiger aus der Regionalliga, HCD Gröbenzell II, in heimischer Halle förmlich und sicherte sich im Derby gegen den TSV Aichach einen souveränen Auswärtserfolg. Auch die Innstädterinnen gewannen beide Spiele im neuen Jahr, hatten jedoch mit der SG Friedberg-Kissing und dem HCD Gröbenzell II deutlich härter zu kämpfen und verließen beide Male knapp als Sieger das Feld. In der Hinrunde erkämpften sich die #badgirls gestützt auf eine überragende Defensivleistung einen knappen 23:20-Heimerfolg.
Für eine Wiederholung dieses Erfolgs muss am Samstag um 18:00 Uhr in Schwaben alles passen. Der TSV Haunstetten II ist vermutlich die stärkste Mannschaft der diesjährigen Oberliga, gerade was das Offensivspiel betrifft. Mit 29 Toren pro Partie ist die Mannschaft von Fabian Link die treffsicherste der aktuellen Spielzeit. Viel Arbeit also für die Defensive um Lilly Wimmer und Mateja Sestak. Gegen die angriffsstarke Truppe werden die beiden Innenblockspielerinnen sicherlich viel gefordert sein.
Es gilt die starke Leistung des vergangenen Wochenendes zu bestätigen. Gegen die Drittligareserve aus Gröbenzell wussten die #badgirls zu überzeugen, mit dem gleichen Selbstverständnis wollen sie nun auch gegen die Reservemannschaft des TSV Haunstetten agieren. Das dieser Gegner schlagbar ist, haben die Innstädterinnen bereits in der Hinrunde bewiesen. Entsprechend spricht nichts dagegen mit einer konzentrierten und engagierten Leistung auch aus fremder Halle zwei Punkte mitzunehmen.
#badgirls belohnen sich für starke Leistung - 19.01.2026
Einen knappen 28:27-Erfolg gegen die Drittligareserve des HCD Gröbenzell können die Damen des TSV Simbach im ersten Heimspiel des neuen Jahres für sich verbuchen. Nahezu das gesamte Spiel über in Führung, müssen die #badgirls in der Schlussminute nochmal zittern, um die zwei Punkte über die Zeit zu retten.
Von Beginn an ist es eine ausgeglichene Partie, die die beiden Mannschaften den Zuschauern in der Richard-Findl-Halle bieten. Zwei Spielerinnen übernehmen dabei besonders viel Verantwortung für ihre Farben. Mateja Sestak auf Seiten des TSV und Pia Konrad auf Seiten des HCD. Die beiden Rückraumspielerinnen liefern eine bärenstarke Leistung ab und netzen immer wieder mit sehenswerten Treffern aus der Distanz ein. Sestak ist es dann auch, die die #badgirls in der 22. Minute erstmals mit drei Treffern in Führung bringt. Der Vorsprung hält bis in die Halbzeit, auch weil Pia Mühlböck im Tor des TSV Simbach eine ebenso starke Leistung abrufen kann. Kati Eglhofer gelingt es kurz vor dem Pausentee sogar noch das 15:11 zu erzielen und ihre Mannschaft somit erstmals mit vier Treffern in Führung zu bringen.
De Wiederbeginn verschlafen die Gastgeberinnen ein wenig, Gröbenzell nutzt dies sofort aus und verkürzt auf 15:14. Die Führung abgeben müssen die #badgirls jedoch nicht. Fanni Gruber, die nach ihrem Comeback kurz vor Weihnachten erstmals wieder viele Spielminuten sammeln darf, und Mateja Sestak erarbeiten wieder eine Drei-Tore-Führung. Das Spiel verläuft den gesamten zweiten Abschnitt ausgeglichen. Dem TSV Simbach gelingt es trotz guter Leistung nie sich abzusetzen, dem HCD Gröbenzell gelingt es nie komplett aufzuschließen. Zwei Minuten vor dem Ende sind die #badgirls mit 28:26 in Führung und in Ballbesitz, verpassen es aber die Entscheidung herbeizuführen. Die Gäste erzielen 90 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer und erneut verlieren die Simbacherinnen den Ball. Zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit bekommt der HCD Gröbenzell die Gelegenheit zum Ausgleich, doch Abwehr, Torfrau und Torpfosten verhindern den lange andauernden finalen Angriff der Partie. Nach einer letzten Parade von Pia Mühlböck stehen die #badgirls als Sieger der Partie fest.
Durch diesen Erfolg stehen die Innstädterinnen weiter auf Platz 2 in der Tabelle. Nächstes Wochenende geht es zum Tabellennachbarn TSV Haunstetten II.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(3), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Fanni Gruber(4), Stephanie Kube, Lilly Wimmer(4), Carina Huber, Mateja Sestak(11/2), Alina Greilinger(3), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(3)
Schwere Hausaufgaben für die #badgirls - 16.01.2026
Die Handballdamen des TSV Simbach dürfen nach dem Auswärtserfolg in Friedberg diesen Samstag wieder in der heimischen Richard-Findl-Halle antreten. Es wird das letzte Spiel vor eigenem Publikum für sechs Wochen sein, erst am letzten Februar-Wochenende werden sie in die geliebte Heimspielstätte zurückkehren. Gegner ist der HCD Gröbenzell II, welcher derzeit Rang 5 in der Tabelle belegt.
Im Hinspiel gelang ein starker 28:26-Auswärterfolg, bei der Drittligareserve, welchen man im Vorfeld nicht zwangsläufig eingeplant hatte. Es war der Beginn eines bärenstarken Laufs, den die Mannschaft von Senad Jagodic in der Hinrunde hinlegte. Dieser sorgte dafür, dass sich die #badgirls in der Spitzengruppe der Oberliga etablieren konnten. Hinter den vier Topmannschaften der diesjährigen Spielzeit steht die Zweitvertretung des HCD Gröbenzell auf Platz 5 mit derzeit zwölf Punkten aus zwölf Spielen. Im extrem engen Tabellenmittelfeld, in welchem fünf Mannschaften gerade mal zwei Punkte voneinander getrennt sind, ist jeder Punkt wichtig, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Entsprechend motiviert dürfte die Gastmannschaft am Samstag um 16:00 Uhr antreten, mit dem Ziel, etwas Distanz zu den unteren Tabellenrängen aufbauen zu können.
Die #badgirls wollen derweil weiter einfach ihr eigenes Ding durchziehen. Nach zwischenzeitlich drei Niederlagen am Stück, haben sie durch die beiden vergangenen Siege wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden und wollen möglichst lange auf dieser bleiben. Von Spiel zu Spiel wollen die Damen um Kapitänin Stephanie Kube weiter an ihrer Entwicklung arbeiten und dabei nach Möglichkeit weiter Punkte einsammeln. Für einen möglichen Erfolg wird es am Samstag wichtig sein wieder über 60 Minuten konstant zu agieren. Beim vergangenen Auswärtsspiel leistete man sich zwei längere Schwächephasen, welche in eine untypisch hohe Gegentorquote mündeten. Gegen die Toptorschützin der diesjährigen Spielzeit, Hanna Milene Schiller, darf dies nicht geschehen. Für den HCD Gröbenzell hat sie in dieser Saison bereits 95 Treffer erzielt. Sie gilt es unter Kontrolle zu bekommen, wenn es ein erfolgreicher Samstagnachmittag in der Richard-Findl-Halle werden soll.
An Motivation dürfte es den #badgirls sicher nicht mangeln. Im letzten Heimspiel für längere Zeit wollen sie ihren Fans nochmal zeigen, dass sie zurecht in der Spitzengruppe der Oberliga stehen.
Glanzloser Sieg gegen das Schlusslicht - 12.01.2026
Ungefährdet gewinnen die #badgirls ihr erstes Spiel im neuen Jahr. Das Endergebnis von 30:28 liest sich deutlich knapper, als der tatsächliche Spielverlauf war.
Von Beginn an liegen die Damen des TSV Simbach in Führung. Nach elf Minuten erzielt Lilly Wimmer das 8:2 für ihre Farben. Es ist eine in Offensive, wie Defensive sehr souveräne Leistung, die aufs Parkett gebracht wird. Früh schalten die Innstädterinnen, die auf ihre Kapitänin Stephanie Kube verzichten müssen, in den Verwaltungsmodus. Coach Senad Jagodic wechselt viel durch und verteilt Spielanteile. Als logische Folge läuft es bis zur Halbzeit nicht mehr so rund im Spiel der #badgirls, die Eingespieltheit in den verschiedenen neuen Formationen ist natürlich noch nicht gegeben. Den Gastgeberinnen gelingt es etwas aufzuholen, dennoch gehen die Damen des TSV Simbach nach einem Treffer von Mateja Sestak mit einer 16:13-Führung in die Halbzeit.
Nach Wiederbeginn machen die #badgirls wieder Ernst. Angeführt von einer stark aufspielenden Bettina Brandmeier enteilen die Innstädterinnen binnen acht Minuten auf 21:13. Bis zehn Minuten vor dem Ende agieren die Simbachs Handballerinnen souverän und lassen nichts anbrennen. Mit einer 29:20-Führung geht es in die Schlussphase. In dieser wiederholt sich das Spielchen der ersten Halbzeit. Etwas zu früh lassen die Innstädterinnen die Zügel schleifen. Die Gastgeberinnen starten eine Aufholjagd und sind drei Minuten vor dem Ende beim Stand von 30:26 auf einmal wieder in Schlagdistanz. Gefährdet ist der Sieg allerdings zu keiner Zeit, erst in den Schlusssekunden gelingt es dem Tabellenschlusslicht noch weiter zu verkürzen, beim Stand von 30:28 beendet die Schlusssirene die Partie.
Nach diesem Erfolg verbleiben die #badgirls in der Spitzengruppe der Oberliga. Nächstes Wochenende reist der fünftplatzierte HCD Gröbenzell II an den Inn. Dann wird wieder eine über 60 Minuten konstante Leistung von Nöten sein, um die nächsten zwei Punkte einzusammeln.
Für den TSV Simbach:
Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(10), Sina Gschneidner(1), Sina Brunnenkann(1), Fanni Gruber(1), Lilly Wimmer(4), Carina Huber, Mateja Sestak(8/2), Alina Greilinger, Christine Baumrucker, Hanna Rittberger, Katrina Eglhofer(5), Miriam Birkl
Neujahresauftakt gegen das Schlusslicht - 09.01.2026
Nach der dieses Jahr sehr kurzen Weihnachtspause starten die #badgirls mit einer vermeintlich lösbaren Aufgabe ins neue Kalenderjahr. Die Damen von Senad Jagodic reisen nach Friedberg, wo sie gegen den Tabellenletzten von der SG Friedberg-Kissing antreten dürfen.
Das Hinspiel entschied die Truppe um Kapitänin Stephanie Kube souverän mit 28:17 für sich. Schon da zeigte sich, dass die Schwaben nach einem extremen Umbruch zu kämpfen haben werden, um in der Oberliga mithalten zu können. Genauso kam es dann auch, mit Ausnahme des Landkreis-Derbys gegen den TSV Aichach wurde jedes Spiel der Hinrunde meist recht deutlich verloren. Dass die #badgirls gegen eben jenen TSV Aichach große Probleme hatten, sollte als Warnschuss reichen, dass die Partie gegen die Spielgemeinschaft kein Selbstläufer wird.
Es gilt schnell wieder in den Rhythmus zu kommen, denn in den nächsten Partien warten mit Haunstetten und Gröbenzell die direkten Tabellennachbarn. Gerade im Angriffsspiel ging dieser Rhythmus vor Weihnachten etwas verloren, hier gilt es wieder strukturierter und zielstrebiger ins neue Jahr zu starten. Vielleicht war der Last-Second-Erfolg gegen den TSV Herrsching II kurz vor Weihnachten ja ein mentaler Dosenöffner, um wieder etwas befreiter aufspielen zu können.
Gemeinsam mit der nach ihnen antretenden Herrenmannschaft und einigen treuen Fans reisen die #badgirls mit dem großen Fanbus nach Friedberg, um am Samstag um 18:00 Uhr um die ersten Punkte 2026 zu kämpfen. Mit einer engagierten und konzentrierten Leistung wollen sie das neue Kalenderjahr genauso erfolgreich beginnen, wie sie das alte beendet haben.
Last-Second-Treffer: Alina Greilinger schenkt den #badgirls zwei Punkte zu Weihnachten - 23.12.2025
Alles sieht eine Minute vor Spielende danach aus, als hätten die #badgirls einen sicheren Sieg gegen die Regionalligareserve des TSV Herrsching aus der Hand gegeben und müssten die vierte Niederlage in Folge verkraften. In einem unfassbaren Finish gelingt den Damen von Senad Jagodic Sekunden vor dem Ende nicht nur der Ausgleich, sondern auch der nicht mehr für möglich gehaltene Siegtreffer.
Von Beginn sind es die #badgirls die das Spielgeschehen bestimmen. Aufbauend auf einer aggressiven Abwehr setzen sich die Innstädterinnen in den ersten zehn Minuten mit 6:2 ab. Die Gäste nehmen die Auszeit und sind fortan ebenfalls im Spiel. Gerade mit Annika Adelwart hat die sonst sichere Defensive des TSV Simbach so ihre Probleme. Auch der Angriff beginnt zu stocken und so ist es nun ein sehr zerfahrenes Handballspiel, was sich die Zuschauer der gut gefüllten Richard-Findl-Halle anschauen dürfen. Auf 8:6 können die Gäste aufschließen, ehe sich die #badgirls wieder etwas Luft verschaffen können. Bettina Brandmeier erzielt wenige Sekunden vor der Pause das 11:8 für die Innstädterinnen, ein leistungsgerechtes Halbzeitergebnis.
Auch in der zweiten Halbzeit sind es die Damen des TSV Simbach die besser in die Partie finden. Schnell wird der Vorsprung ausgebaut. Abwehrchefin Lilly Wimmer erzielt in der 34. Minute das 14:9, die deutlichste Führung der gesamten Partie. Wer dachte, die #badgirls spielen die Führung nun sicher nach Hause, wird eines Besseren belehrt. In den folgenden 22 Minuten gelingt den Innstädterinnen lediglich ein einziger Treffer, ein erfolgreicher Strafwurf von Mateja Sestak. Die Angriffsleistung ist in dieser Phase erschreckend schwach, dazu zeigt die starke Gästetorfrau eine Mehrzahl an guten Paraden. Selbst bei aller engagierter Abwehrarbeit ist das eine unüberwindbare Hypothek, die sich der TSV Simbach so auferlegt. Tor um Tor holen die Gäste auf, gehen sechs Minuten vor dem Ende erstmals in Führung und erhöhen vier Minuten vor dem Ende auf 15:17.
Sämtliches Momentum liegt auf Seiten der Gäste, auch als Alina Greilinger zweieinhalb Minuten vor dem Ende auf 16:17 verkürzt. Spätestens als der TSV Herrsching 40 Sekunden vor dem Ende in Führung liegend den Ball bekommt, glauben wohl die wenigstens in der Richard-Findl-Halle noch an einen Punktgewinn für die #badgirls. Doch Juliana Gartman pariert den völlig freien Wurf der Gäste und gibt ihrer Mannschaft so 30 Sekunden vor dem Ende noch die Chance auf den Ausgleich. Coach Jagodic nimmt die Auszeit und geht volles Risiko mit dem siebten Feldspieler. Erneut wird Greilinger auf der Außenposition freigespielt und erzielt nervenstark 17 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Die Gäste wollen schnell einen letzten Abschluss erspielen, doch der risikoreiche Pass wird von Lilly Wimmer abgefangen. Gedankenschnell wandert der Ball über Bettina Brandmeier wieder zu Alina Greilinger, die in der Schlusssekunde per Gegenstoß den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer erzielt.
Nach diesem irren Finish stehen die #badgirls nun wieder punktgleich mit den Topteams an der Tabellenspitze. Somit können die Innstädterinnen völlig befreit ins neue Jahr starten, wenn es 10. Januar nach Friedberg geht.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(1), Sina Gschneindner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Fanni Gruber, Stephanie Kube(1), Lilly Wimmer(3), Carina Huber(3/2), Mateja Sestak(4/1), Alina Greilinger(5), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(1)
Bilder zum Spiel
#badgirls wollen mit Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause - 19.12.2025
Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die #badgirls kurz vor Weihnachten noch die Chance ein erfolgreiches Handballjahr 2025 mit einem Sieg ausklingen zu lassen. Gegen die Regionalligareserve des TSV Herrsching treten die Innstädterinnen diesmal bereits um 14:00 Uhr in der Richard-Findl-Halle an.
Im Hinspiel siegten die Damen von Senad Jagodic souverän mit 28:22. Es war ein Start-Ziel-Sieg bei einer guten Leistung der #badgirls. Ganz so einfach dürfte es am kommenden Samstag nicht werden. Die Gäste sind in akuter Abstiegsnot, mit acht Punkten aus elf Spielen stehen sie auf dem zehnten Tabellenplatz. Wie es bei Reservemannschaften so die Regel ist, dürfte zur Zielerreichung „Klassenerhalt“ also so langsam regelmäßige Verstärkung aus der Regionalligamannschaft dazustoßen, sofern es der Spielplan denn zulässt. Da sich nahezu ganz Handball-Bayern schon in der Winterpause befindet und Herrschings „Erste“ entsprechend spielfrei hat, wäre es nicht überraschend, wenn die Gästetrainer Philipp und Linus Ruhwandl die ein oder andere Verstärkung mit an den Inn nehmen.
Traditionell ist den #badgirls ziemlich egal wer ihnen auf dem Parkett gegenübersteht. Verstärkungen aus den höherklassigen Mannschaften ist man in der Oberliga gewöhnt und würde man am Inn wohl genauso handhaben. Der Fokus liegt auf der eigenen Leistung und diese war, nach zuvor eher schwächeren Auftritten, vergangenes Wochenende in Marktoberdorf wieder auf dem Niveau, welches man von sich selbst erwartet. Dass gegen die dadurch zum Hinrundenmeister avancierten Allgäuerinnen letzten Endes eine knappe Niederlage stand, schmerzt zwar, ist aber bei der bisherigen Punkteausbeute verkraftbar. Gegen den Konkurrenten vom Ammersee soll weiter an die Leistung des Saisonbeginns angeknüpft werden. Hier ist ein Punktgewinn vor heimischem Publikum in Anbetracht der Tabellensituation fast schon Pflicht.
Gelingt es an vergangenes Wochenende anzuknüpfen, ist dies auch mehr als nur im Bereich des Möglichen. Zwar ist Kapitänin Stephanie Kube wohl immer noch nicht wieder voll einsatzfähig, doch auch gegen die Spitzenmannschaft von der SG Biessenhofen-Marktoberdorf meisterten die weiteren #badgirls diese Situation mit Bravour. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit gilt es den Konkurrenten vom Ammersee den Schneid abzukaufen und so zum Erfolg zu kommen. Am Samstag um 14:00 Uhr heißt es ein letztes mal in diesem Kalenderjahr eine starke Teamleistung aufs Parkett zu bringen, um ein jetzt schon gelungenes Handballjahr 2025 zu veredeln.
Knappe Niederlage im Allgäu - #badgirls verkaufen sich teuer in Marktoberdorf - 16.12.2025
Knapp mit 25:24 müssen sich die Damen des TSV Simbach im Spitzenspiel bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf geschlagen geben. Nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand kämpfen sich die Innstädterinnen zurück in die Partie, müssen sich in der Crunchtime dann aber dem starken Konkurrenten aus dem Allgäu geschlagen geben. Wider Erwarten kann Chefcoach Senad Jagodic nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Carina Huber kann nicht mit nach Marktoberdorf reisen. Kapitänin Stephanie Kube kann ebenfalls noch nicht wieder die gewohnte Menge an Spielzeit sammeln. Glücklicherweise wurde das am selben Tag angesetzte A-Jugend-Spiel abgesagt, so dass die beiden Youngsters Sina Gschneidner und Miriam Birkl mitwirken können.
Den besseren Start in die Partie erwischen die Gastgeberinnen. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelingt es ihnen sich über Sarah Fischer Mitte des ersten Abschnittes erstmals mit drei Treffern abzusetzen. 10:7 steht es für die SG Biessenhofen-Marktoberdorf, als Senad Jagodic die erste Auszeit nimmt. Auf Seiten des TSV ist es vor allem Mateja Sestak, die viel Verantwortung trägt und sich bis dato schon fünfmal in die Torschützenliste eintragen kann. Bis zur Halbzeit gelingt es nicht aufzuschließen, zu routiniert zeigen sich die Allgäuerinnen. Sie nehmen ihren Drei-Tore-Vorsprungbei einem 13:10-Halbzeitstand mit in die Kabine.
Nach Wiederbeginn bleiben die Gastgeberinnen zunächst überlegen. Auf 16:11 bauen sie ihren Vorsprung aus. Dann wird der Kampfgeist der #badgirls endlich öfter belohnt. Langsam knabbern sie am Vorsprung der Allgäuerinnen und kommen 15 Minuten vor dem Ende wieder in Schlagdistanz, als Mateja Sestak per Strafwurf den 18:17-Anschlusstreffer erzielt. Bis zum ersehnten Ausgleich dauert es noch ein wenig, denn die SG Biessenhofen-Marktoberdorf nutzt über die erfahrenen Miriam Hable und Amelie Zeiler eine Überzahlsituation geschickt aus und setzt sich wieder auf 20:17 ab. Abschütteln lassen sich die #badgirls allerdings nicht mehr. Sieben Minuten vor dem Ende ist es Kapitänin Stephanie Kube, die den 21:21-Ausgleich erzielt. Doch die Gastgeberinnen zeigen sich als zu erfahren. Eine weitere Überzahlsituation nutzen sie, um den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder herzustellen. Für eine erneute Aufholjagd fehlt die Zeit. Sekunden vor dem Ende gelingt Lilly Wimmer zwar der erneute Anschlusstreffer zum 25:24-Endstand, verloren geht das Spiel dennoch.
Auch wenn knappe Niederlagen immer schmerzen, können die #badgirls mit der gezeigten Leistung definitiv zufrieden sein. Darauf aufbauend gilt es im Jahresabschluss gegen den TSV Herrsching II nun wieder Zählbares einzusammeln. Dann können die Innstädterinnen auf ein mehr als gelungenes Handballjahr 2025 zurückblicken.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(1), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann(1), Stephanie Kube(1), Lilly Wimmer(1), Mateja Sestak(11/5), Alina Greilinger(4/1), Christine Baumrucker(3), Katrina Eglhofer(1), Miriam Birkl(1)
Deutliche Niederlage im Spitzenspiel - 08.12.2025
Die Vorzeichen standen nicht gut vor dem Topsspiel gegen den neuen Tabellenführer HSG Würm-Mitte. Aus diversen Gründen konnten lediglich vier aktive Spielerinnen am Abschlusstraining am Freitag-Abend teilnehmen.
Für das Spiel steht Cheftrainer Senad Jagodic dann zwar wieder fast der vollständige Kader zur Verfügung, auf Kapitänin Stephanie Kube muss jedoch verzichtet werden. Entsprechend hart tun sich die Innstädterinnen zu Spielbeginn. Sofort liegen die TSV-Damen mit 0:3 in Rückstand. Dann kämpfen sie sich in die Partie. In Minute 14 gelingt Mateja Sestak der Ausgleich zum 5:5. Sichtlich schwer tun sich die #badgirls ohne ihre Kapitänin zu klaren Torchancen zu kommen. Das kann auch die gute Abwehrleistung nicht kompensieren. Den Gästen gelingt es langsam sich erneut abzusetzen und gehen mit einer 11:8-Führung in die Halbzeit. Dennoch sind die Innstädterinnen noch in Schlagdistanz.
Fünf Minuten nach Wiederbeginn wird die Partie jedoch entschieden. Mateja Sestak bekommt ihre dritte Zeitstrafe und darf nicht weiter mitwirken. Diesen weiteren Ausfall können die #badgirls in keiner Weise kompensieren. Die Gäste setzen sich sofort gegen mehr als geschockt wirkende Innstädterinnen ab und liegen zehn Minuten vor dem Ende verdient mit 25:14 in Front. In den Schlussminuten löst sich die Blockade etwas, so dass der TSV Simbach zumindest die verbleibende Spielzeit ausgeglichen gestalten kann. Der Sieg geht am Ende auch in der Höhe verdient mit 30:18 an die Gäste von der HSG Würm-Mitte.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(4), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Lilly Wimmer, Carina Huber(1), Mateja Sestak(5/2), Alina Greilinger(3), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(5), Miriam Birkl
Spitzenspiel in der Richard-Findl-Halle - 05.12.2025
Nach der ersten Saisonniederlage in Manching haben die #badgirls in heimischer Halle die Chance den Ausrutscher vergessen zu machen. Mit der HSG Würm-Mitte reist der punktgleiche Tabellenzweite
an den Inn.
Die Gastmannschaft von Alexander Zwermann hat dabei ein Spiel mehr absolviert als die Innstädterinnen. Nach zwei Unentschieden gegen den TSV Herrsching II und den TSV Haunstetten II verlor die
HSG vor drei Wochen zum ersten und einzigen Mal in dieser Spielzeit. Gegner war die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Der frühere Drittligist zeigte die richtige Reaktion: Mit dem Selbstvertrauen
eines Kantersieges gegen die SG Friedberg-Kissing und einem umkämpften 33:29-Heimerfolg gegen den HCD Gröbenzell II starten die Oberbayern in das absolute Spitzenspiel der Oberliga Süd.
Die #badgirls müssen sich gegen eine der treffsichersten Angriffsreihen der Liga wieder auf ihre Defensivstärke besinnen. Diese ließen die Innstädterinnen bei der ersten Saisonniederlage
vergangenes Wochenende zu oft vermissen. Cheftrainer Senad Jagodic hat seine Mannschaft gewohnt gut auf den Gegner eingestellt, in heimischer Halle sollte es also wieder gelingen diese Stärke des
Teams auszuspielen. Gerade gegen Emilia Seethaler, die mit 73 Treffern auf Platz 2 der Torschützenliste, einen Platz vor Simbachs Topscorerin Stephanie Kube, liegt, wird die Abwehrreihe um Lilly
Wimmer und Mateja Sestak viel zu arbeiten haben.
Es wird auf Kleinigkeiten ankommen, die am Samstag um 16:00 Uhr dieses Spitzenspiel der Oberliga Süd entscheiden. Trotz der ersten Saisonniederlage vor Wochenfrist können die #badgirls völlig
befreit in dieses Topspiel gehen. Punkte gegen die Topteams der Liga bleiben Bonus, von der derzeitigen Tabellensituation lässt sich am Inn niemand blenden. Niemand hätte zu Saisonbeginn erwartet
kurz vor Ende der Hinrunde von der Tabellenspitze zu grüßen. Entsprechend gilt es für die Innstädterinnen dieses Topspiel einfach zu genießen und alles in die Waagschale zu werfen, um die Punkte
in der Richard-Findl-Halle zu behalten.
Erste Saisonniederlage für die #badgirls - 01.12.2025
Am Ende deutlich mit 34:28 verlieren die Handballdamen des TSV Simbach gegen den HC Donau/Paar ihr erstes Spiel in der laufenden Oberliga-Saison. In der Tabelle bleiben sie damit dennoch
Spitzenreiter, punktgleich mit der HSG Würm-Mitte, die nächste Woche zum Topspiel an den Inn reisen darf.
In Manching muss die Mannschaft von Senad Jagodic auf die zuletzt stark aufspielende Bettina Brandmeier verzichten. Kapitänin Stephanie Kube und Abwehrchefin Lilly Wimmer gehen zudem stark
angeschlagen in die Partie. Dass in der Sporthalle des HC Donau/Paar zudem auf Harz verzichtet werden muss, macht das Unternehmen ebenfalls nicht einfacher. All diese Umstände sin aber keine
Erklärung dafür, dass die #badgirls an diesem Tag in der Defensive ihr schwächstes Saisonspiel abliefern. Zu selten gelingt es Zugriff auf die Offensivspielerinnen des HC Donau/Paar zu finden.
Die Folge sind 17 Gegentreffer in Abschnitt 1, mehr als die #badgirls in der Vorwoche über die volle Spielzeit kassiert hatten. Besonders bitter: In den zwei Minuten vor der Halbzeitpause
verspielen die Innstädterinnen einen Drei-Tore-Vorsprung, so dass mit Unentschieden in die Kabinen gegangen wird. Die gute Angriffsquote in der ersten Halbzeit kann somit nicht ausgenutzt
werden.
Nach Wiederbeginn liegen dann die Gastgeberinnen die meiste Zeit in Führung, lediglich kurz gelingt es dem TSV Simbach das Spiel zu drehen. Alina Greilinger erzielt in Minute 45 mit einem ihrer
sechs Treffer das zwischenzeitliche 24:23 für die Innstädterinnen. Diese Führung wird jedoch mit einem 4:0-Lauf des HC Donau/Paar gekontert, so dass diese mit einem beruhigenden Polster in die
Schlussminuten starten. Sechs Minuten vor dem Ende gelingt es Kapitänin Stephanie Kube nochmal auf 27:29 zu verkürzen, danach schwinden die Kräfte. Die Abwehr schafft es an diesem Nachmittag auch
in der Schlussphase nicht rechtzeitig die Lücken zuzuschieben oder den nötigen Druck zum Erzwingen von Fehlern aufzubauen. Somit gewinnen die Gastgeberinnen am Ende verdient mit 34:28.
Zeit zum Nachdenken über die erste Niederlage bleibt den #badgirls nicht. Am kommenden Wochenende steht in der Richard-Findl-Halle das Topspiel gegen den Verfolger HSG Würm-Mitte an. Es gilt
wieder zur eigenen Stärke zu finden, um die Tabellenführung in heimischer Halle zu verteidigen.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Stephanie Kube(5), Lilly Wimmer(3), Carina Huber, Mateja Sestak(9/2), Alina Greilinger(6), Mona Kain, Christine Baumrucker(1), Leni Auer,
Katrina Eglhofer(4), Miriam Birkl
Schwere Auswärtspartie in Manching - #badgirls müssen zum HC Donau/Paar - 28.11.2025
Nach dem dürftigen Auftritt gegen den TSV Aichach gilt es für die #badgirls wieder an die Leistungen aus den vorherigen Spielen anzuknüpfen. Mit dem HC Donau/Paar wartet nämlich ein Gegner auf
die Mannschaft von Trainer Senad Jagodic, der deutlich stärker einzuschätzen ist, als die derzeitige Platzierung in der Tabelle aussagt.
Vergangene Saison scheiterte die Mannschaft von Trainer Kurt Rothemund denkbar knapp am Aufstieg in die Regionalliga. In der Relegation gegen den HC Sulzbach-Rosenberg entschied die
Auswärtstorregel nach 120 Minuten gegen die Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Manching. Besonders bitter: Den entscheidenden Gegentreffer im Rückspiel musste der HC Donau/Paar per Strafwurf
nach abgelaufener Spielzeit hinnehmen. Von einem erneuten Auftritt in der Aufstiegsrelegation ist der noch junge Verein in dieser Saison noch weit entfernt. Vier Siege nach neun absolvierten
Spielen stehen zu Buche, Platz 7 in der Tabelle ist die Momentaufnahme. Dennoch ist die erfahrene Mannschaft um Routiniers wie Melanie Habold und Melanie Hübner keinesfalls zu unterschätzen.
Schon mehrfach in dieser Saison blitzte die Klasse dieses Teams auf, unter anderem als auswärts bei der ambitionierten SG Biessenhofen-Marktoberdorf klar gewonnen wurde, etwas, was in dieser
Saison nicht vielen Mannschaften gelingen wird.
Die Marschroute für die Damen um Kapitänin Stephanie Kube ist klar: Fokus auf das eigene Spiel und das Tempospiel der Gastgeberinnen nicht zur Entfaltung kommen lassen. Es muss die Leistung der
vergangenen Auswärtsauftritte abgerufen werden, um Zählbares mit an den Inn zurücknehmen zu können. Ein schweres Unterfangen, denn vermutlich wird man die Reise ersatzgeschwächt antreten müssen.
Allerdings haben die #badgirls schon mehrfach in dieser Saison bewiesen was mit Teamgeist, guter Stimmung und taktischer Disziplin möglich ist. Das gilt es am Samstag um 16:00 Uhr in der
Sporthalle am Lindenkreuz in Manching ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen.
Zwei Punkte nach hartem Kampf - #badgirls drehen Partie nach großem Rückstand - 24.11.2025
Wer am vergangenen Samstag eine entspannte Partie des Tabellenführers TSV Simbach gegen das Schlusslicht TSV Aichach erwartete, rieb sich spätestens zur Halbzeitpause verwundert die Augen. Mit
einem 6:11-Rückstand im Gepäck müssen die Spielerinnen zur Halbzeitansprache in die Kabinen hinauf gehen. Dort findet Cheftrainer Senad Jagodic offenbar die richtigen Worte, im zweiten Abschnitt
gelingt es seiner Mannschaft die Partie zu drehen und das Spiel für sich zu entscheiden.
Dass es überhaupt erstmals in dieser Saison zu so einem Rückstand kommt, liegt vor allem an der Torfrau der Gäste. Diese erwischt einen absoluten Sahnetag und entschärft vor allem in der
Anfangsphase hochkarätige Chancen im Minutentakt. Unsicherheit macht sich in der veränderten #badgirls-Aufstellung breit, die aggressive Gästeabwehr wird in der Folge nicht mehr konsequent
attackiert. So erwischt der Tabellenletzte einen Traumstart in die Partie und führt in Minute 13, als Senad Jagodic zum Team-Time-Out bittet, mit 1:5 in der Richard-Findl-Halle. Die Auszeit zeigt
Wirkung, auch den Innstädterinnen gelingt es nun regelmäßiger zu Torferfolgen zu kommen. In der 20. Minute folgt ein großer Schockmoment: Kapitänin Stephanie Kube wird rüde gefoult und landet
ungeschützt auf dem Kopf. Bis zur Halbzeitpause ist die Goalgetterin nicht mehr einsatzbereit, daraufhin kehrt die Unsicherheit ins Spiel der #badgirls zurück. Aichach nutzt dies aus und setzt
sich auf 6:11 ab.
Nach Wiederbeginn ist der TSV Simbach dann die bessere Mannschaft, schnell gelingt es aufzuschließen. Nach dem ersten Ausgleich zum 13:13 in der 42. Minute folgt drei Minuten später die erste
Führung zum 14:13. Die Aufholjagd hat zwei Gründe. Zum einen die starke Abwehrarbeit, die in der zweiten Halbzeit gerade mal fünf Gegentreffer zulässt. Zum anderen liefert Bettina Brandmeier ein
bärenstarkes Spiel ab. Sie ist an diesem Tag die mit Abstand beste Spielerin auf dem Feld. Regelmäßig kommt sie über ihre starken Eins-gegen-Eins-Aktionen zum Torerfolg. Von ihr angeführt
gelingen dem Simbacher Angriff mehr als doppelt so viele Tore wie in der ersten Halbzeit. Letztendlich gewinnen die #badgirls die Partie nach hartem Kampf mit 19:16.
Auch wenn es diesmal nicht die hohe Handballkunst war, die der TSV Simbach zeigte, so zählen am Ende nur die zwei Punkte. Für das kommende Auswärtsspiel beim HC Donau/Paar muss jedoch eine klare
Leistungssteigerung her, dessen sind sich alle bewusst.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(5), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Stephanie Kube(6), Lilly Wimmer(2), Carina Huber(1), Mateja Sestak(1), Alina
Greilinger(2), Christine Baumrucker, Katrina Eglhofer(2), Miriam Birkl
Zuhause gegen das Schlusslicht - #badgirls wollen Favoritenrolle gerecht werden - 21.11.2025
Unterschiedlicher wie vor dem kommenden Heimspiel könnten die Vorzeichen kaum stehen. Die #badgirls grüßen als verlustpunktfreier Tabellenführer vom Platz an der Sonne, Gegner TSV Aichach wartet nach sieben Spielen immer noch auf den ersten Punktgewinn. Entsprechend klar verteilt ist die Favoritenrolle.
Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Damen von Chefcoach Senad Jagodic die Mannschaft aus Schwaben keinesfalls. Das von Manfred Szierbeck trainierte Team hat am Inn nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Traditionell haben die Innstädterinnen in diesen Partien immer wieder ihre Probleme und lassen dabei teilweise ihre taktische Disziplin etwas schleifen. Eine mentale Herausforderung für die Damen um Kapitänin Stephanie Kube. Es gilt mit gleicher Ernsthaftigkeit und gleichem Fokus wie im gesamten bisherigen Saisonverlauf in die Partie zu gehen.
Die Gäste aus Schwaben blicken bisher auf einen sehr bitteren Saisonverlauf zurück. In der Sommerpause verließen die beiden Toptalente Elsa Wonnenberg und Maresa Lochbrunner den TSV Aichach in Richtung Haunstetten, um höherklassigen Damen-Handball spielen zu können. Darüber hinaus verletzte sich zu Saisonbeginn Iva Vlahinic schwer am Knie, so dass gleich drei wichtige Rückraumspielerinnen der Vorsaison nun fehlen. Gegen den HC Donau/Paar und gegen die SG Friedberg-Kissing verließ man denkbar knapp als Verlierer das Parkett, in allen weiteren Partien setzte es ziemlich deutliche Niederlagen.
All diese Statistiken müssen die #badgirls ausblenden und sich komplett auf ihr eigenes Spiel konzentrieren. Dieses war im bisherigen Saisonverlauf stets erfolgreich und soll auch dieses Mal zwei Punkte sichern. Am Samstag um 16:00 Uhr wollen die Innstädterinnen ihre Serie fortsetzen und im achten Saisonspiel den achten Sieg einfahren.
Siegesserie bleibt bestehen – Souveräner Auftritt in Unterpfaffenhofen - 19.1.2025
Am Ende ungefährdet gewinnen die Damen des TSV Simbach auch ihr siebtes Saisonspiel und bleiben somit an der Tabellenspitze. Beim SC Unterpfaffenhofen-Germering leuchtet am Ende ein 20:28 für die Innstädterinnen auf der Anzeigentafel auf.
Die Gastgeberinnen probieren es am Beginn mit einem taktischen Kniff. Toptorschützin Stephanie Kube wird in die kurze Deckung genommen, so dass die restlichen #badgirls mehr Verantwortung übernehmen müssen. Es dauert ein wenig, bis die Innstädterinnen komplett zu ihrem Spiel finden und so führen die Damen des SCUG nach 15 Minuten mit 7:6. In einer Überzahlsituation gewinnen die TSV-Damen dann Oberwasser und kommen sofort zu klareren Torchancen. Dazu pariert Juliana Gartman einen Strafwurf, Pia Mühlböck kocht kurz darauf die freistehende Kreisläuferin der Gastgeberinnen ab. Die #badgirls setzen sich sofort auf 7:10 ab und können diesen Vorsprung bis in die Halbzeitpause behaupten. Beim Stand von 11:14 für den TSV Simbach werden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederbeginn bleiben die Innstädterinnen durchgehend in Front, meist auch mit ausreichend Sicherheitsabstand zum SC Unterpfaffenhofen-Germering. Dieser ändert seine Defensivtaktik geringfügig, statt Shooterin Stephanie Kube wird nun Spielmacherin Mateja Sestak in die kurze Deckung gezwungen. Lediglich einmal können die Gastgeberinnen den Anschlusstreffer erzielen, als Larissa Buchheim in Minute 44 das 18:19 erzielt. Die Reaktion der #badgirls hätte besser nicht sein können. Über zehn Minuten lassen Abwehr und Torfrauen keinen Gegentreffer mehr zu, dazu funktioniert das Positionsangriffsspiel im 5-gegen-5 in dieser Phase hervorragend. Auf 18:25 enteilen die Innstädterinnen in der Crunchtime und entscheiden somit die Partie frühzeitig. Die finalen Minuten geschieht nicht mehr viel, souverän verwalten die Damen von Chefcoach Senad Jagodic den Vorsprung und gewinnen verdient mit 20:28 in Unterpfaffenhofen.
Durch diesen Erfolg haben die #badgirls ihre Tabellenführung ausgebaut, da die HSG Würm-Mitte im Heimspiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf überraschend den Kürzeren zog. Nächstes Wochenende gilt es gegen das Schlusslicht TSV Aichach die aktuelle Form zu bestätigen.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(6), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Stephanie Kube(11/3), Lilly Wimmer(1), Carina Huber(1), Mateja Sestak(5), Alina Greilinger(1), Katrina Eglhofer(3), Miriam Birkl
#badgirls in Unterpfaffenhofen – Ein unerwartetes Spitzenspiel - 14.11.2025
Wenn die #badgirls am Samstag um 19:30 in Unterpfaffenhofen um die nächsten Auswärtspunkte kämpfen, spielen der derzeitige Tabellenführer und Viertplatzierte der Oberliga Süd gegeneinander. Ein echtes Spitzenspiel, was im Vorfeld der Saison so nicht zu erwarten war.
Während die Innstädterinnen einen heftigen Umbruch zu bewältigen hatten, entrannen die Damen des SC Unterpfaffenhofen-Germering vergangene Saison denkbar knapp dem Abstieg. Durch den Relegationsverzicht des TSV Roßtal und den Aufstiegsverzicht des VfL Günzburg kam man in die günstige Situation trotz des neunten Tabellenrangs noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, dann stieg der TSV Ismaning in der Aufstiegsrelegation in die 3. Liga auf, so dass der finale Startplatz der Oberliga nach Unterpfaffenhofen ging.
Diese Saison läuft es deutlich besser für die Mannschaft von Trainer Leander Vollnhals, nach fünf absolvierten Spielen liegt sein Team auf Rang 4 der Tabelle. Bei der Truppe aus Oberbayern handelt es sich um so etwas wie eine Art Angstgegner für die #badgirls. Es ist die einzige Mannschaft der diesjährigen Oberliga, gegen welche die Innstädterinnen noch nie gewinnen konnten. Zwei Niederlagen setzte es vergangene Saison. Eine Serie, die das Team von Trainer Senad Jagodic auf alle Fälle beenden möchte. Entsprechend gewissenhaft bereitet der Coach seine Mannschaft auf die anstehende schwere Auswärtspartie vor.
Besonders die Defensive wird Simbachs Chefanweiser gut einstellen müssen. In den letzten drei Partien gelangen den Gastgeberinnen immer über 30 Tore. Diese Quote muss die Abwehrreihe um den Innenblock von Lilly Wimmer und Mateja Sestak deutlich nach unten drücken, um am Samstag im Münchner Western erfolgreich zu sein. Im bisherigen Saisonverlauf funktioniert die Deckungsarbeit sehr gut, mit gerade mal 22 Gegentreffern pro Spiel stellen die #badgirls aktuell die beste Defensive der Liga. Etwas was freilich auch dem starken Torhüterinnenduo Juliana Gartman und Pia Mühlböck zu verdanken ist.
Gestützt auf diese starke Abwehr wollen die Innstädterinnen alles in die Waagschale werfen, um am Samstag um 19:30 die Tabellenführung zu verteidigen und den ersten Sieg gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering einzufahren.
Tabellenführung ausgebaut - #badgirls bezwingen auch Ebersberg - 27.10.2025
Dank eines Blitzstarts setzen sich die Innstädterinnen früh in der Begegnung ab und können den Vorsprung über die komplette Spieldauer behaupten. Am Ende steht mit dem 30:25-Erfolg der sechste Sieg im sechsten Spiel.
Fünf Minuten sind gespielt als Gästetrainer Stefan Schablowski die grüne Karte legt und seine Mannschaft zum Team-Time-Out bittet. 5:0 sind die #badgirls da bereits in Front, fünf verschiedene Torschützen weist die Statistik auf. Ein Traumstart für das Team von Trainer Senad Jagodic. In der Folge verläuft die Partie ausgeglichener. Die sehr jungen Gästespielerinnen legen den Respekt vor den Innstädterinnen etwas ab, so dass diese nun deutlich mehr investieren müssen, um erfolgreich zu sein. Die #badgirls lassen die Regionalligareserve des TSV EBE Forst United aber nie wirklich aufschließen. Meist bewegt sich der Vorsprung zwischen vier und sechs Treffern. Dabei können es sich die Gastgeberinnen sogar leisten all ihre drei Strafwürfe im ersten Durchgang zu vergeben. Mit einer 17:13-Führung gehen die #badgirls in die Kabine.
Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Eine ausgeglichene Partie, in welcher, immer wenn die #badgirls müssen, sie auch können. Ein einziges Mal gelingt es den Gästen auf drei Treffer aufzuschließen, als sie in Minute 38 das 18:15 erzielen. Der richtige Weckruf für die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Kube, die zu Beginn des zweiten Abschnitts etwas behäbig auftritt. Binnen zehn Minuten enteilen die Innstädterinnen auf 24:17, ehe sie nach einer Gäste-Auszeit wieder leichte Probleme bekommen. Coach Jagodic reagiert ebenfalls, bringt nach drei Ebersberg-Treffern am Stück wieder Ruhe ins Spiel. Den Gästen gelingt es kein weiteres Mal auf drei Treffer aufzuschließen, so dass die #badgirls den Sieg ganz routiniert in trockene Tücher bringen. Mateja Sestak erzielt mit ihrem neunten Treffer den 30:25-Endstand.
Ein verdienter Heimsieg, der zur ersten Spielpause der Saison die nie für möglich gehaltene Tabellenführung sichert. Mit nun zwei Punkten Vorsprung vor der ebenfalls noch ungeschlagenen HSG Würm-Mitte stehen die #badgirls an der Tabellenspitze. Darauf ausruhen können sich die Innstädterinnen allerdings nicht. In drei Wochen geht es zum SC Unterpfaffenhofen-Germering, welcher mit dem Sieg gegen den HCD Gröbenzell II ebenfalls ein dickes Ausrufezeichen setzen konnten. Es gilt weiterhin jedes Spiel das maximale Potential abzurufen, um schnellstmöglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Sonja Brandmeier(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(3), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Stephanie Kube(6), Lilly Wimmer(2), Carina Huber(4), Mateja Sestak(9), Alina Greilinger(3/1), Chrissi Baumrucker, Katrina Eglhofer(3)
#badgirls wollen mit weißer Weste in die Pause - 25.10.2025
Nach dem souveränen Auswärtssieg beim TSV Herrsching II dürfen sich die Innstädterinnen mit der nächsten Regionalligareserve messen. Die Zweitvertretung des TSV EBE Forst United reist am Samstag um 16:00 an den Inn.
Die Mannschaft von Raimund Dürr glänzt bislang mit viel Offensivkraft. Nach fünf Spieltagen stellt die junge, schnelle Truppe den besten Angriff der Liga. Besonders Silan Topuzkanamis und Natalie Mahncke stechen aus der sonst sehr ausgeglichenen Angriffsreihe der Oberbayern hervor. Beide sind zwei Innstädterinnen noch gut bekannt, vor zwei Jahren spielten die Außenspielerinnen Sina Brunnenkann und Kati Eglhofer ihre letzte Jugendsaison gemeinsam mit den Ebersberger Toptorschützinnen für die Regionalliga A-Jugend von Forst United. Nach der letztjährigen Meisterschaft für Forst United II in der Bezirksoberliga Oberbayern begegnet man sich nun in der Oberliga wieder.
Der bisherige Saisonverlauf der Regionalligareserve liest sich beeindruckend. Zwei denkbar knappe Niederlagen mit nur einem Treffer Differenz gegen die HSG Würm-Mitte und den HCD Gröbenzell II stehen zu Buche. Ansonsten konnte Forst United ausschließlich deutliche Siege erzielen, auch gegen die sehr stark einzuschätzende Konkurrenten aus Donau/Paar und Biessenhofen.
Ein hartes Stück Arbeit also, was auf die Mannschaft um Kapitänin Stephanie zukommt. Es gilt an die hervorragende Leistung in Herrsching anzuschließen, wo sich vor allem die Defensive in Topform präsentierte. Das wird auch am Samstag notwendig sein, wenn die bisher stärkste Angriffsreihe der Liga seine Duftmarke in der Richard-Findl-Halle abgibt. Es ist das letzte Spiel, bevor es in eine zweiwöchige Spielpause geht. Die bisher blütenreine weiße Weste der #badgirls soll auch über diese Pause hinweg Bestand haben. Entsprechend motiviert und fokussiert wird das Team von Senad Jagodic auftreten. Der Schwung der letzten Spiele soll weiter mitgenommen werden und weitere Zähler für das Saisonziel gesammelt werden. Wenn die Leistung der letzten Wochen bestätigt werden kann, steht einem weiteren Erfolg nichts im Weg.
#badgirls wollen Siegesserie fortsetzen - 18.10.2025
Nach dem knappen Erfolg gegen die TG Landshut wollen die #badgirls nun auswärts nachlegen. Für das Team von Senad Jagodic geht die Reise an den Ammersee nach Herrsching, wo sie gegen die Regionalligareserve des dortigen TSV antreten dürfen. Anpfiff ist am Sonntag-Mittag um 12:30.
Die Aufgabe dürfte etwas anspruchsvoller werden, als es die derzeitige Tabellensituation aussagt. Zum einen ist die Personalsituation einer Reservemannschaft immer eine Wundertüte, gerade wenn beide Mannschaften am gleichen Tag in heimischer Halle antreten dürfen. Zum anderen sind die beiden Teams deutlich ausgeglichener als ein Duell von Platz 1 gegen Platz 8 vermuten lassen würde. Beim Vorbereitungsturnier in Kissing trafen die beiden Mannschaften das letzte Mal aufeinander, dort gewann der TSV Herrsching II knapp mit 9:8.
Auch dürfte die Mannschaft von Trainer Philipp Ruhwandl auf Wiedergutmachung aus sein. Vergangenes Wochenende kassierte sein Team eine empfindliche 39:20-Klatsche in Gröbenzell. Der neue Trainer wird sicherlich ein anderes Auftreten seiner Mannschaft sehen wollen und entsprechend zwei Punkte im Spiel gegen die #badgirls fordern.
Diese können weiterhin befreit aufspielen. Auch wenn es im Heimspiel gegen die TG Landshut zwischenzeitlich nochmal knapp wurde, letzten Endes standen nach dem Pflichtsieg zwei weitere Punkte zu Buche. Mit vier Siegen aus vier Spielen sind die Innstädterinnen mehr als nur im Soll. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen können die Damen um Kapitänin Stephanie Kube auftreten. Zu gerne würden sie die weiße Weste bis zur ersten Pause im Saisonverlauf behalten, entsprechend werden die #badgirls alles auf die Platte legen, um in der lautstarken Ammersee-Arena die nächsten zwei Punkte einzufahren.
Sieg im Niederbayern-Derby - #badgirls bleiben Tabellenführer - 13.10.2025
Auch im vierten Saisonspiel verlassen Simbachs Damen das Spielfeld als Sieger. Gegen den Aufsteiger TG Landshut gewinnen die Innstädterinnen nach zwischenzeitlicher Acht-Tore-Führung knapp mit 24:22.
Etwas behäbig starten die Innstädterinnen in die Partie. Zwar erzielen sie im Angriff ihre Tore, bringen jedoch die großgewachsene Sophia Pregler zu Beginn in der Defensive nicht unter Kontrolle. Alle ihre vier Tore erzielt die Rückraumschützin in der Anfangsphase. Nach knapp 20 Minuten hat Coach Senad Jagodic beim Stand von 7:7 genug gesehen und nimmt seine Auszeit. Dies zeigt Wirkung, Simbach ist nun deutlich wacher und aktiver auf dem Feld. Sofort spiegelt sich das auch im Ergebnis wieder. Keinen weiteren Gegentreffer müssen die #badgirls im ersten Abschnitt mehr hinnehmen. Vorne ist es immer wieder Kapitänin Stephanie Kube die zum Torerfolg kommt und so erspielt sich der TSV Simbach bis zur Halbzeit eine beruhigende 12:7-Führung.
Auch nach Wiederbeginn sind die #badgirls die spielbestimmende Mannschaft, erhöhen ihren Vorsprung durch Treffer von Stephanie Kube und Carina Huber auf 15:7. Dann folgt jedoch ein Bruch im Spiel. Nach etwas über 15 Minuten muss die starke Pia Mühlböck im Tor der Innstädterinnen erstmals wieder einen Gegentreffer hinnehmen. Im Angriff kehrt die Behäbigkeit aus der Anfangsphase zurück, folgerichtig erzwingen die #badgirls immer weniger klare Torchancen. Die Gäste lassen sich nicht zwei Mal bitten und wittern in der eigentlich schon verlorenen Partie Morgenluft. Tor um Tor holt die TG Landshut auf, 15 Minuten vor dem Ende zieht Senad Jagodic beim Stand von 17:14 für den TSV Simbach die Notbremse. Das Spiel ist nun wieder völlig offen und es entwickelt sich eine ausgeglichene Schlussphase, in welcher die #badgirls ihren Vorsprung verwalten. Gut zwei Minuten vor dem Ende haben die Gäste die Möglichkeit den Rückstand auf einen Treffer zu verkürzen, der Angriff nach einem Team-Time-Out misslingt jedoch. Im Gegenzug ist es Bettina Brandmeier, die mit ihrem zweiten Treffer in Folge den Vorsprung wieder auf drei Tore erhöht. Landshuts Saskia Dötterl kann lediglich noch verkürzen, den Sieg lassen sich die Innstädterinnen nicht mehr nehmen.
Ein Sieg der deutlich mehr Nerven gekostet hat, als es denn nötig gewesen wäre. Am Ende zählen aber die zwei Punkte und die bleiben zum wiederholten Male verdientermaßen am Inn. Nächstes Wochenende müssen die #badgirls an den Ammersee nach Herrsching, die nächste schwere Auswärtspartie gegen eine Reservemannschaft steht an.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(2), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Stephanie Kube(11/3), Lilly Wimmer(3), Carina Huber(1), Alina Greilinger(3), Christine Allgeier(1), Katrina Eglhofer(3)
Niederbayern-Derby gegen die TG Landshut - 10.10.2025
Dass die #badgirls nach drei Spielen als einzige Mannschaft der Oberliga Süd verlustpunktfrei von der Tabellenspitze grüßen, hätten vor Saisonbeginn selbst die größten Optimisten wohl nicht für möglich erachtet. An der Zielsetzung ändert sich derweil nichts. Von Spiel zu Spiel sollen wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden. Die nächsten Zähler werden im Niederbayern-Derby gegen die TG Landshut ins Visier genommen.
Lange ist es her, dass beide Mannschaften sich gegenüberstanden. Die letzten Partien fallen unter die Kategorie „denkwürdig“. Im Frühjahr 2022 begegneten sich beide Mannschaften innerhalb einer Woche zwei Mal und spielten um die Meisterschaft der Landeliga Mitte. Denkbar knapp verloren die #badgirls den direkten Vergleich mit zwei Toren, nachdem jede Mannschaft ihr Heimspiel für sich entscheiden konnte. Landshut stieg in die Bayernliga auf, der TSV Simbach folgte der TG eine Saison später nach. Viel getan hat sich in Niederbayern Hauptstadt seitdem. Nach dem Aufstieg in die bayerische Beletage fand ein großer Umbruch statt, in der Folge wurde die TG Landshut bis in die Bezirksoberliga durchgereicht. Nach einer Saison auf Bezirksebene gelang der direkte Wiederaufstieg in die Oberliga.
Das Leistungsniveau der TG Landshut ist im bisherigen Saisonverlauf nur schwer einzuschätzen. In ihren bisherigen Heimauftritten setzte es zwei deutliche Niederlagen gegen die beiden starken Konkurrenten aus Gröbenzell und Biessenhofen-Marktoberdorf. Auswärts bei der SG Friedberg-Kissing erwischte die Truppe von Trainer Florian Schindlbeck einen Sahnetag und demontierte die Schwaben mit 23:38. Am torgefährlichsten präsentiert sich bisher Jugendspielerin Sophia Steinherr mit 15 Treffern. Dahinter verteilen sich die Treffer sehr gleichmäßig auf viele Schultern, entsprechend schwer auszurechnen dürfte die Landshuter Offensive sein. Ein hohes Maß an Konzentration wird also von der Defensivreihe um Abwehrchefin Lilly Wimmer gefordert sein.
Für die #badgirls wird es wichtig sein den Fokus hochzuhalten und den Schwung aus den vergangenen Auftritten mitzunehmen. Ein Selbstläufer wird in dieser Saison keine Partie, zu ausgeglichen scheint die diesjährige Oberliga zu sein. Mit einem Erfolg gegen die TG können die Damen um Kapitänin Stephanie Kube den ohnehin schon sehr starken Saisonstart veredeln. Dafür stehen am Samstag um 16:00 Uhr aber 60 Minuten Schwerstarbeit auf dem Programm.
Nächster Coup: #badgirls bezwingen auch Haunstetten II - 06.10.2025
Auch im dritten Saisonspiel verlassen die Handballdamen des TSV Simbach das Feld als Sieger. Diesmal ist es die Drittligareserve des TSV Haunstetten, die dem Lauf der Innstädterinnen zum Opfer fällt und mit 23:20 den Kürzeren in der Richard-Findl-Halle zieht.
Von Beginn an ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Keiner Mannschaft gelingt es sich abzusetzen, ständig wechselt die Führung. Beide Mannschaften zeigen eine starke Defensiv- und Torhüterleistung. Entsprechend wenige Treffer gelingen den Angriffsreihen. Eine Innstädterin muss für die harte Abwehrarbeit Tribut zollen. Bereits nach 13 Minuten ist Mateja Sestak mit zwei Zeitstrafen vorbelastet. In der Folge lässt Coach Senad Jagodic seine Spielmacherin auf der Bank, um dem Risiko einer roten Karte aus dem Weg zu gehen. Einen Bruch gibt es im Spiel der #badgirls deswegen nicht. Geduldig spielen sie ihre Angriffe aus und machen dem Favoriten aus Haunstetten so das Leben schwer. Zwar gehen die Innstädterinnen mit einem 10:11 Rückstand in die Halbzeit, dennoch glaubt inzwischen jeder in Richard-Findl-Halle an die mögliche Überraschung.
Nach Wiederbeginn sind die #badgirls die stärkere Mannschaft. Erstmals gelingt es einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Lilly Wimmer, die sich in ihrer neuen Funktion als Kreisspielerin von Woche zu Woche sichtlich wohler fühlt und Bettina Brandmeier, die mit fünf Treffern diesmal die beste Feldtorschützin der Innstädterinnen ist, erzielen je einen Doppelpack. Kapitänin Stephanie Kube erzielt im Anschluss das 16:13. Leider verpassen es die Gastgeberinnen in dieser Phase eine Vorentscheidung zu erzielen. Weitere Chancen und Ballgewinne wären vorhanden, leichte Unkonzentriertheiten verhindern jedoch, dass die Innstädterinnen daraus Kapital schlagen. Die Gäste lassen sich nicht zweimal bitten und kommen zurück. Beim 17:17 ist das Spiel wieder ausgeglichen und die letzten 15 Minuten brechen an.
In der Schlussphase sind die Innstädterinnen abgezockter als der Gast aus Haunstetten. Kati Eglhofer, Alina Greilinger und Mateja Sestak bringen die TSV-Damen wieder mit drei Treffern in Front. Abwehr und Torfrau Pia Mühlböck agieren weiterhin auf höchstem Niveau und so reicht dieser Zwischenspurt aus, um das Spiel ein paar Minuten vor dem Ende zu entscheiden. Lilly Wimmer erzielt mit dem 23:20 den finalen Treffer der Partie.
Nach diesem Sieg grüßen die #badgirls nun wieder von der Tabellenspitze. Etwas, was vor Saisonbeginn bei dem harten Auftaktprogramm noch unmöglich schien. Es macht Spaß anzusehen, was die Innstädterinnen als Team aufs Feld bringen. Die positive Stimmung gilt es auch ins nächste Heimspiel gegen die TG Landshut zu nehmen. Auch dieser Gegner wird eine schwere Aufgabe, die Spiele gegen den letztjährigen Meister der Bezirksoberliga Altbayern waren stets hart umkämpft.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(5), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Stephanie Kube(8/6), Lilly Wimmer(4), Carina Huber(1), Mateja Sestak(1), Alina Greilinger(1), Chrissi Allgeier, Katrina Eglhofer(3)
Ohne Druck gegen den Titelfavoriten - 03.10.25
Die #badgirls sind bisher voll im Soll. Zwei Spiele, zwei Siege lautet die Bilanz nach dem Saisonauftakt. Ein Traumstart, bedenkt man die diesjährige Zielsetzung „Klassenerhalt“. Entsprechend befreit können die Damen von Senad Jagodic im zweiten Heimspiel gegen Tabellenführer TSV Haunstetten II aufspielen.
Die Mannschaft von Fabian Link konnte, wie die #badgirls, beide bisherigen Spiele für sich entscheiden und thront dank der besseren Tordifferenz im Moment von der Tabellenspitze. Schon beim Vorbereitungsturnier in Kissing war zu sehen, dass der Meistertitel dieses Jahr vermutlich nur über die Augsburger Vorstädterinnen gehen dürfte. Spielstark in Abwehr wie Angriff, dazu schnell im Umschaltspiel präsentiert sich die Drittligareserve bisher. Ein ganz harter Brocken, der der Mannschaft um Kapitänin Stephanie Kube gegenübersteht.
Die Innstädterinnen können mit breiter Brust ins Duell gegen den letztjährigen Tabellendritten gehen. Der Saisonstart ist mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen geglückt, jetzt geht es darum Konstanz ins Spiel zu bringen. Beim an sich souveränen Auftritt in Gröbenzell wurde durch nervöse letzte 20 Minuten der sichere Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Eine über die volle Spielzeit konzentrierte Leistung hätte wohl einiges an Nerven gespart. Genau diese gilt es nun im Heimspiel gegen Haunstetten abzurufen. Dann ist auch gegen die Schwaben ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen.
Wie schon gegen Gröbenzell werden sich die #badgirls in der Außenseiterrolle wiederfinden, wenn die beiden Unparteiischen Julian Beinlich und Rene Finsterwalder am Samstag um 16:00 Uhr die Partie gegen den TSV Haunstetten II anpfeifen. Beim Auswärtsspiel gegen die Drittligareserve fanden sich die Innstädterinnen damit bestens zurecht. Bleibt zu hoffen, dass das dieses Mal ähnlich verläuft.
#badgirls mit Überraschungs-Coup in Gröbenzell - 29.09.2025
Den ersten Auswärtssieg der Saison durften Simbachs Handballdamen am späten Samstag-Abend in Gröbenzell feiern. Als Außenseiter gegen den letztjährigen Regionalligisten angereist, war nicht unbedingt ein Erfolg zu erwarten, Hoffnung auf Punkte machte sich die Mannschaft von Senad Jagodic aber dennoch. Zurecht, wie sich herausstellte.
Torlose erste Minuten erleben die Zuschauer in der Wildmoos-Halle. Dann trifft Bettina Brandmeier nach gut drei Minuten das erste Mal ins gegnerische Netz und gibt damit die Initialzündung für einen ersten Zwischenspurt der #badgirls. Gerade mal 60 Sekunden später führen die Innstädterinnen auf einmal mit 4:1. In der Folge glänzt vor allem die Defensive der #badgirls, die wenig klare Torchancen zulässt. Dahinter bringt Juliana Gartman die HCD-Schützinnen zur Verzweiflung. Nach gerade elf Minuten ist Heimtrainer Fabian Schulze gezwungen sein Time-Out zu nehmen. Die Auszeit verpufft, weil die Konzentration der #badgirls hochgehalten wird. Die Abwehrarbeit bleibt konsequent, im Angriff steigt die Effektivität. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Positionsangriff zu klaren Torchancen zu kommen, gelingt dies nun in nahezu jedem Angriff. Wenn es an dieser sehr guten ersten Halbzeit der #badgirls etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die Chancenverwertung. Fünf Chancen der Kategorie „Hundertprozentige“ können nicht im Tor untergebracht werden. Dennoch wächst der Vorsprung der Innstädterinnen von Minute zu Minute an, auch weil die Gastgeberinnen geschockt ob des Spielverlaufs wirken. Immer wieder fabrizieren sie einfache technische Fehler. Die #badgirls hingegen agieren nahezu fehlerfrei. Beim Stand von 15:6 nach gerade mal 20 Minuten bittet Fabian Schulze sein Team bereits das zweite Mal zum Time-Out. Bis zur Halbzeit verläuft das Spiel ausgeglichen weiter, mit 17:9 für den TSV Simbach geht es in die Kabinen. Eine derartige Dominanz der Innstädterinnen war im Vorfeld nicht zu erwarten.
Auch nach Wiederbeginn kontrollieren die #badgirls das Spielgeschehen. In der 42. Minute ist es Neuzugang Mateja Sestak, die auf 22:12 erhöht. Wie beim Auftaktsieg gegen die SG Friedberg-Kissing, ist sie am Ende mit acht Treffern die erfolgreichste Torschützin der Innstädterinnen. Dann folgt die erste kleine Schwächephase des TSV. Nach einem Dreierpack von Gröbenzell reagiert Coach Senad Jagodic sofort und nimmt die Auszeit. Sein Team stabilisiert sich und hält bis fünf Minuten vor dem Ende einen Vorsprung von fünf bis sechs Toren. Eine Zeitstrafe gegen Abwehrchefin Lilly Wimmer bringt dann nochmal ein wenig Spannung in die Partie. Die Gastgeberinnen nutzen die Überzahlsituation gut aus und können drei Minuten vor dem Ende auf 24:27 verkürzen. Sehr nervös treten die #badgirls in dieser Schlussphase auf und fabrizieren nun die Fehler, die sie in der ersten Hälfte vermieden haben. Am Ende setzt sich allerdings die Erfahrung der Innstädterinnen durch. Mit viel Geduld wird der entscheidende Angriff bis zur klaren Torchance ausgespielt, die Mateja Sestak dann im Tor unterbringt. Gröbenzell kann in der Schlussminute zwar noch auf 26:28 verkürzen, in Gefahr gerät der Erfolg der Innstädterinnen jedoch nicht mehr.
Für den TSV Simbach: Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Sonja Brandmeier(T), Bettina Brandmeier(2), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl, Stephanie Kube(7), Lilly Wimmer(3), Carina Huber, Mateja Sestak(8), Alina Greilinger(2), Chrissi Allgeier(1), Katrina Eglhofer(5)
Erfolgreicher Auftakt in die neue Spielzeit - 23.09.2025
Mit einem nie gefährdeten 28:17-Erfolg starten die #badgirls in die neue Oberliga-Saison. Dabei übernimmt Neuzugang Mateja Sestak sofort viel Verantwortung und zeigt mit acht Treffern ein starkes Debüt im TSV-Trikot.
Der Start in die Partie verläuft zunächst etwas unglücklich für die neuformierten Innstädterinnen. Zwei Mal kullert der eigentlich schon parierte Ball über Umwege ins Tor von Schlussfrau Pia Mühlböck. Das daraus resultierende 0:2 bleibt jedoch die einzige Führung der Gäste aus Friedberg und Kissing, die schnell einsehen müssen, dass sie an diesem Tag die klar unterlegene Mannschaft in der Richard-Findl-Halle sind. Alina Greilinger erzielt in der vierten Spielminute das erste Saisontor für die #badgirls, die in der Folge sofort auf die Siegesstraße einbiegen. Ein stabiler Defensivverbund um Abwehrchefin Lilly Wimmer, sowie ein das komplette Spiel über starkes Torhütergespann, lassen lediglich sieben Gegentreffer bis zum Halbzeitpfiff zu. Mit einer 13:7-Führung gehen Simbachs Damen in die Kabine. Angst, dass der Saisonauftakt noch verpatzt werden könnte, hat zu diesem Zeitpunkt niemand mehr.
Sofort nach Wiederbeginn bauen die #badgirls ihre Führung aus, neun Treffer Vorsprung hat sich die Mannschaft vom neuen Trainer Senad Jagodic nach 35 Minuten erarbeitet. Dieser wechselt viel, gibt allen Spielerinnen ihre Spielzeiten. Egal in welcher Konstellation die Innstädterinnen auf dem Feld stehen, sie bleiben die bessere Mannschaft, auch wenn der Spielverlauf in der Schlussphase zumeist ausgeglichen ist. In diesen finalen Minuten zeigt sich vor allem eine TSV-Dame besonders auffällig. Neuzugang Mateja Sestak unterstreicht in einem guten Debüt mit fünf Treffern in den letzten 13 Minuten ihre Wichtigkeit für die #badgirls. Am Ende stehen acht Tore in ihrer persönlichen Statistik, womit sie zur Topscorerin der Partie avanciert. Auch der Schlusspunkt der Partie zum 28:17 ist der, vom SHC Salzburg an den Inn gewechselten, Spielmacherin vorbehalten.
Somit stehen nach einem soliden Saisonauftakt die ersten zwei Punkte auf dem Weg zum erklärten Saisonziel „Klassenerhalt“ fest. Wichtig, denn die kommenden Aufgaben werden wohl eine deutlich größere Herausforderung für die #badgirls als die neu gegründete Spielgemeinschaft aus dem Augsburger Raum. Bereits nächste Woche müssen die Innstädterinnen bei Regionalliga-Absteiger HCD Gröbenzell II bestehen. Ein Gegner, welcher die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Kube deutlich stärker fordern wird.
Für den TSV Simbach:
Pia Mühlböck (T), JSonja Brandmeier (T), Juliana Gartman (T), Bettina Brandmeier (2), Sina Gschneidner, Sina Brunnenkann, Miriam Birkl (1), Stephanie Kube (5/2), Lilly Wimmer (2), Carina Huber (1), Mateja Sestak (8), Alina Greilinger (5), Katrina Eglhofer (4)
Auftakt ins Ungewisse: #badgirls starten in die neue Saison - 19.09.2025
Es ist das erste Spiel nach der Ära „Lex“ bei den #badgirls. Zum Saisonauftakt in die neue Oberliga-Spielzeit empfangen Simbachs Handballdamen die neugegründete Spielgemeinschaft aus Kissing und Friedberg.
Das Gesicht der TSV-Damen hat sich gewandelt, viele Stammkräfte früherer Jahre haben die Mannschaft aus diversen Gründen verlassen. Auch auf Trainerposition sieht man zukünftig ein neues Gesicht. Senad Jagodic, welcher letzte Saison noch die Herrenmannschaft des TSV Simbach trainierte, übernimmt für die kommende Saison das Zepter and der Seitenlinie. Unter ihm finden sich einige Spielerinnen in neuen Rollen wieder, viel improvisieren musste der neue Chefanweiser aufgrund des großen Umbruchs in der Sommerpause. Dank vielen Spielerinnen der 2. Damenmannschaft und A-Jugend im Training konnte in einer schwierigen Vorbereitungsphase zumindest meistens eine ausreichende Gruppengröße für die Übungseinheiten gewährleistet werden. Zum Abschluss der Vorbereitung reisten die #badgirls vor 2 Wochen nach Kissing um in einem Turnier gegen drei Ligakonkurrenten den letzten Härtetest zu vollziehen. Dieser verlief weitestgehend positiv, knappen Niederlagen gegen Herrsching und Haunstetten stand ein deutlicher Sieg gegen die Gastgeber gegenüber. Eben diese dürfen nun zum Saisonauftakt nach Simbach reisen.
Vergangene Saison verloren die #badgirls ihr Heimspiel gegen die Kissinger Katzen, welche damals noch ausschließlich unter dem Verein Kissinger SC spielten. Für die kommende Saison haben die Schwaben eine Spielgemeinschaft mit dem Damenbereich des TSV Friedberg angemeldet, etwas, was beide Vereine im Jugendbereich schon seit über einem Jahrzehnt sehr erfolgreich praktizieren. Für die bittere Niederlage in der Vorsaison möchte sich die Mannschaft von Kapitänin Stephanie Kube revanchieren. Die daraus resultierenden zwei Punkte wären für die anstehende sehr schwere Saison enorm wichtig.
Kurz vor Rundenbeginn konnten die #badgirls noch einen Transfer-Coup landen. Mit Mateja Sestak kommt eine erfahrene, großgewachsene Rückraumspielerin als Verstärkung an den Inn. Vergangene Saison erzielte die vom SHC Salzburg zu den #badgirls wechselnde Rückraum Mitte über 9 Treffer pro Partie, was in 168 Tore in der Bezirksoberliga Oberbayern resultierte. Ein großes Glück für die Innstädterinnen, die Mateja sofort herzlich willkommen hießen. Mit ihr als Verstärkung steigt die Kaderbreite im sonst sehr dünn besetzten Rückraum der TSV-Damen merklich an, die Eindrücke in Trainingseinheiten und Spielen sind durchwegs positiv.
Es wird spannend zu beobachten sein wie viele Stellschrauben im neuen Konstrukt von Simbachs Damenmannschaft schon sitzen und wo noch justiert werden muss. Die Mannschaft ist auf alle Fälle heiß auf die neue Saison und kann es kaum erwarten ihr neues Gesicht den Zuschauern der Richard-Findl-Halle zu präsentieren.
Neuer Trainer für Damen I #badgirls - 26.06.2025
Wir freuen uns riesig, Senad Jagodic als neuen Trainer unserer #badgirls bekannt geben zu dürfen! 🙌🏼
Senad war in der letzten Saison Headcoach unserer Herren 1 und fühlt sich beim TSV sehr wohl – deshalb sind wir happy, dass er dem TSV weiter erhalten bleibt und nun seine Erfahrung und Leidenschaft in unser Damen-Team einbringt ♥️
Wir blicken voller Vorfreude auf die kommende Saison mit ihm an der Seitenlinie und sind gespannt auf die gemeinsame Zeit! 💪🏼🔥
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