Spielberichte


Verdiente Niederlage nach schwachem Auftritt in Pfaffenhofen - 18.10.2021

 

Mit 28:33 mussten sich die Simbacher Damen auswärts beim MTV Pfaffenhofen geschlagen geben. Eine hochverdiente Niederlage gegen stark aufspielende Gastgeberinnen, bei der die Innstädterinnen mit der Höhe des Endergebnisses eigentlich noch gut bedient waren.

Dabei sah der Auftakt aus Simbacher Sicht durchaus vielversprechend aus. Aufbauend aus einer strukturierten Abwehr, die die Vorgaben in den Anfangsminuten gut erfüllte konnte eine schnelle 4:2 Führung nach sechs Minuten erspielt werden. Dabei vier verschiedene Torschützinnen, alles in allem ein top Start in das Spiel.

Doch die folgenden 30 Minuten ließen den guten Auftakt komplett in Vergessenheit geraten. Der Druck aufs gegnerische Tor ging komplett verloren, lediglich halbherzige und unvorbereitete Abschlüsse fanden noch den Weg Richtung Pfaffenhofener Tor. Diese waren dann leichte Beute für die Torfrau der Gastgeberinnen. Im Gegenzug kam Pfaffenhofen viel zu leicht zu klaren Torchancen, da auch die Abwehr den Eindruck der ersten Spielminuten nicht bestätigen konnte. Daran änderte auch eine Umstellung der Formation wenig. Die Gastgeberinnen spielten sich in einen Rausch und nutzten jeden Fehler der Innstädterinnen gnadenlos aus. Im Minutentakt wurde die Führung des Heimteams deutlicher ehe man mit einem 9:15 aus Simbacher Sicht in die Kabine durfte.

Nach Wiederbeginn zeigte sich den Zuschauern das exakt gleiche Bild. Alle guten Vorsätze aus der Pause waren mit den ersten Fehlern innerhalb weniger Minuten wieder in Vergessenheit geraten. Simbach schien mit der Situation auf dem Spielfeld überfordert und Pfaffenhofen hatte leichtes Spiel an die gute Leistung aus der ersten Hälfte anzuknüpfen. In der 35. Minute hatten die Hausdamen bereits auf 20:10 erhöht. Dies markierte dann zum Glück das Ende des Simbacher „Total-Blackouts“. Ein Ruck ging nochmal durch die Mannschaft als einige gute Aktionen in Folge gelangen und der Kampfgeiest wurde geweckt. Stück für Stück knabberten die #badgirls an der Riesen-Hypothek die sie sich selbst auferlegt hatten und öffneten die Tür zurück ins Spiel einen Spalt. In der 45. Minute sah sich der Heimtrainer beim Stand von 23:18 zu einer Auszeit gezwungen, als sich deren Vorsprung auf einmal halbiert hatte. In der Folge verlief das Spiel ausgeglichen weiter, zehn Minuten vor dem Ende bot sich den Damen vom Inn nochmal die Chance die Tür komplett aufzustoßen. Stephanie Kube verkürzte auf 26:22, gleichzeitig Simbach nun auch in Überzahl. Leider blieben die folgenden Chancen ungenutzt, so dass Pfaffenhofen kurz darauf mit dem 32:25 die Tür endgültig schloss und das Spiel verdientermaßen für sich entschied. Das 33:28 markierte den Schlusspunkt einer Partie zum Vergessen für die Innstädterinnen.

Die nächste Partie steht in zwei Wochen zu Hause gegen Nabburg/Schwarzenfeld an. Das Ziel muss sein eine entsprechende Reaktion zu zeigen und den ersten Heimsieg der Saison unter Dach und Fach zu bringen.

 

Für den TSV Simbach:

Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(3), Alina Greilinger, Janina Sommer, Fanni Gruber(2), Stephanie Kube(12), Lilly Wimmer, Katja Eichinger(3), Vanessa Bachmeier(1), Mona Kain, Laura Bachmaier(4), Chrissi Allgeier(1), Bianca Brandmeier(2)


Erste Auswärtsfahrt ins harzlose Land - 15.10.2021

 

Für die Handballdamen des TSV Simbach steht die erste weite Auswärtsfahrt der Saison an. Nach dem Sieg beim „Quasi“-Heimspiel in Altötting müssen die Innstädterinnen nun nach Pfaffenhofen reisen.

Eine ungeschriebene Regel in Handball-Bayern besagt: „Je weiter nach Norden du kommst, desto seltener werden die Harzhallen“. Diese Regel trifft diese Saison in der Landesliga Mitte voll zu. Während bei den beiden kürzesten Fahrten nach Altötting und Landshut die Spiele in Hallen ausgetragen werden, die das Haftmittel erlauben, werden die #badgirls bei wohl allen weiteren Auswärtsspielen darauf verzichten müssen. So auch am kommenden Sonntag in Pfaffenhofen. Ein Fakt der nicht zwangsläufig eine Schwächung bedeutet. Das technisch gut ausgebildete Team vom Inn hat oft genug bewiesen, dass eine hohe Pass- und Wurfqualität auch ohne Haftmittel möglich ist. 

Eine Schwächung hingegen wird der Verzicht auf Verena Schimpf sein. Die 16-Jährige wird mit der dünn besetzten weiblichen B-Jugend in ihrer eigentlichen Altersklasse auf Torejagd gehen und den Damen somit nicht zur Verfügung stehen. Dennoch werden die Innstädterinnen mit einem starken 14-köpfigen Kader an die Ilm reisen um die Punkte zu entführen.

Dort wartet ein nicht unbekannter Gegner auf die Simbacherinnen. Nach deren Wiederaufstieg aus der Bezirksoberliga bestritten die Simbacher Damen das Eröffnungsspiel der vergangenen Saison gegen den MTV Pfaffenhofen, mit dem besseren Ende für Simbach. In dieser Saison verloren beide Mannschaften ihr erstes Saisonspiel. Während Simbach in der Folge bereits ein Erfolgserlebnis mit dem Derbysieg gegen Altötting für sich verbuchen konnte, steht Pfaffenhofen aufgrund des dünnen Spielplans und von Spielverlegungen noch mit keinem zweiten Saisonspiel da. Eine wirkliche Einordnung der gegnerischen Stärke ist also nur bedingt möglich.

Die Zielsetzung ist für das Spiel ist aber klar: Zwei Punkte sollen her. Um diese zu holen wird es wichtig sein, die kompakte Defensivleistung aus der zweiten Hälfte des letzten Spiels erneut abrufen zu können. In den vergangenen drei Wochen wurde dafür intensiv trainiert, fehlende Aspekte aus der Vorbereitung wurden nachgeholt. Aber auch am Angriff wurde noch an einigen Schrauben gedreht und man darf gespannt sein, wie die Damen vom Inn in der Lage sein werden dies am Samstag in der Pfaffenhofener Halle umzusetzen.


Damen 2 mit knapper Heimniederlage - 09.10.2021

 

Im ersten echten Härtetest gegen den ETSV 09 Landshut zog die neuformierte 2. Damenmannschaft des TSV Simbach mit 23:24 den Kürzeren. 

Die Innstädterinnen erwischten den besseren Start und gingen schnell mit 4:1 in Führung. Leider passte man sich dem behäbigen Spiel der Gäste an, so dass diese besser ins Spiel fanden und beim Stand von 6:6 das erste Mal ausgleichen konnten. Fort an entwickelte sich ein reines Kampfspiel in dem sich jede Mannschaft jedes Tor hart erarbeiten musste. Dabei half es den Simbacherinnen nicht gerade, dass sie eigentlich die komplette Spielzeit über gegen acht in schwarz gekleidete Gegner auf dem Spielfeld spielen mussten. Mit einem 10:10 ging es in dann in die Kabinen.

 Nach der Pause fanden die Gastgeberinnen wieder zu ihrem eigentlichen Spiel zurück. Die Folge war eine schnelle drei Tore Führung. Jedoch geschah das gleiche wie schon in der ersten Hälfte. Während die erfahrene Landshuter Mannschaft es schaffte sämtliche Aspekte des Spiels so zu gestalten wie sie es wollte, waren die jungen Simbacherinnen etwas zu grün hinter den Ohren um ihr eigenes Spiel unbeeindruckt fortzusetzen. Erneut passte man sich dem Landshuter Spiel an und es entwickelte sich der selbe Kampf wie vor dem Halbzeitpfiff. Vier Minuten vor dem Ende ging dann Landshut erstmals mit zwei Toren in Führung. Doch der Simbacher Kampfgeist war ungebrochen und noch zwei Mal konnte der Ausgleich erzielt werden. Leider hatte Landshut die letzten 30 Sekunden der Partie erneut den Ball und schaffte es den Ball kurz vor der Schlusssirene ein letztes Mal im Tor unterzubringen, so dass Simbach das Spiel letztendlich unglücklich verlor.

 Die Niederlage schmerzt sehr, da man die bessere Mannschaft gewesen war, lediglich eine Einzelspielerin der Gegner nicht unter Kontrolle bringen konnte. Aber zu viele Fehler, gerade in den Phasen mit engen Spielständen und die Tatsache, dass man sich zu sehr auf das Gegnerspiel eingelassen hatte, anstatt das eigene Handballspiel konsequent durchzuziehen, waren schlussendlich ausschlaggebend für die Niederlage. Etwas aus dem die neue Mannschaft für die anstehenden Spiele lernen muss.

 

Für den TSV Simbach: 

Sandra Brodschelm(T), Pia Mühlböck(T), Sina Brunnenkann(3), Alina Greilinger, Janina Sommer(8), Sarah Schuster, Hannah Gaffal(2), Lilly Wimmer(4), Susi Webersberger(1), Vanessa Bachmeier(3), Nici Butzhammer(1), Laura Lauber(1), Joanne Mayer


Kantersieg zum Saisonauftakt - 02.10.2021

 

Die neu gemeldete zweite Damenmannschaft hat in ihrem ersten offiziellen Spiel gleich einen Auftakt nach Maß hingelegt. Der erste Gegner aus Rottenburg konnte in seiner eigenen Halle klar und deutlich mit 30:6 geschlagen werden.

Die Nervosität vor Spielbeginn war vielen Spielerinnen deutlich anzusehen. Für viele das erste offizielle Spiel im Damenbereich, für andere das erste Spiel nach langer Handballpause, dazu einige Spielerinnen die bereits Landesligaerfahrung gesammelt hatten. So richtig wusste niemand wo diese bunt zusammengewürfelte Truppe stand und das trotz einiger Testspiele gegen ausnahmslos höherklassige Gegner, welche leider alle verloren wurden.

Nun also das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen und bereits nach 30 Sekunden war klar, dass es ein Gutes werden würde. Hannah Gaffal mit dem 1:0 für den TSV und das gleich mit dem schönsten Tor des Tages. Der Angriffsmotor stockte zwar in der Folge noch ein wenig, die starke Abwehr machte das aber wieder wett. Mit nur zwei Gegentoren in der ersten Hälfte wurde klar aufgezeigt welche Mannschaft an diesem Tag die stärkere war. Nur selten kamen die Gastgeberinnen überhaupt zu Torabschlüssen und wenn doch waren die beiden starken Torfrauen des TSV zur Stelle. Die Folge der guten Abwehrarbeit: Viele schnelle Konter, welche meist erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So ging es mit einem 13:2 für den TSV in die Kabine.

Für die zweite Hälfte war die Aufgabe die Konzentration aufrecht zu erhalten und keine Schwächephase aufkommen zu lassen. Diese Vorgabe wurde perfekt erfüllt. Bis zum Spielende zogen alle Simbacherinnen ihre gute Leistung voll durch, wodurch das Ergebnis minütlich deutlicher wurde. Rottenburg gab sich selbst niemals auf, kämpfte um jeden Torerfolg und konnte sich dafür in den letzten Minuten noch ein paar Mal belohnen. Für die sehr junge Heimtruppe sicherlich ein hartes Spiel unter ungleichen Voraussetzungen, da die Innstädterinnen das Glück hatten einen Großteil der Vorbereitung gemeinsam mit erfahrenen Landesliga-Spielerinnen zu bestreiten zu können. Ein Unterschied der auf diesem Niveau für so ein unerfahrenes Team nicht auszugleichen ist. 

Am Ende stand ein 30:6 für den TSV auf der Anzeigentafel und die Freude und Erleichterung war allen Spielerinnen anzusehen. Die lange und harte Vorbereitung hat sich ausgezahlt, jetzt geht es darum dies auch in den nächsten Spielen gegen vermutlich stärkere Gegner zu beweisen. Mit dem ETSV 09 Landshut reist eine erfahrene Truppe als nächster Gegner an den Inn, welche die letzten Jahre immer in der Spitzengruppe dieser Liga zu finden war. Eine echte Standortbestimmung für die Innstädterinnen, die alles dafür geben werden die Punkte am Inn zu behalten.

 

Für den TSV:

Karo Bachmaier(T), Juliana Gartman(T), Sina Brunnenkan(3), Conny Angermeier, Hannah Gaffal(2), Lilly Wimmer(8), Susi Webersberger(3), Sarah Schuster(1), Nici Butzhammer(3), Laura Bachmaier(7), Laura Lauber(3), Joanne Mayer


Erster Saisonsieg für Simbachs Handballdamen - 27.09.2021

 

Mit einem souveränem 30:20 Auswärtserfolg sind die Simbacher Handballdamen nun endlich in der neuen Saison der Handball-Landesliga angekommen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt konnte das Derby gegen den TV Altötting auch in dieser Höhe verdient gewonnen werden. 

Zu Spielbeginn war die Anspannung deutlich zu spüren. Viele leichte Fehler im Angriffsspiel erinnerten stark an die Niederlage der Vorwoche. Diesmal fanden die Innstädterinnen jedoch schneller in die Spur und holten sich nach dem nervösen Beginn die nötige Sicherheit. Katja Eichinger, Stephanie Kube und Bettina Brandmeier erzielten die ersten Simbacher Tore und konnten so in der 10. Minute einen drei Tore Vorsprung zum 5:2 erzielen. Herausgespielt werden konnte dieser vor allem, weil hinter einer solide stehenden Abwehr Pia Mühlböck im Tor hervorragend ins Spiel fand. Die Chance sich weiter abzusetzen wurde leider selbstverschuldet verpasst; zu viele leichte Fehler im Angriffspiel ermöglichten es den Hausdamen einen Weg ins Spiel zu finden. Diese zogen nun ihr erwartetes Spiel auf: Lange Angriffe, viele Einzelaktion und immer das Ziel den Durchbruch an den Kreis zu schaffen. Da bei den Innstädterinnen noch eine gefühlte Handbremse angezogen war, gelangen diese Angriffsversuche noch zu häufig. Pia Mühlböck entschärfte zwar viele der Würfe, meist folgte aber ein berechtigter Strafwurf im Anschluss, welcher das einzige Mittel war, mit dem Altötting regelmäßig den Ball ins Tor beförderte. Dieser Spielverlauf zog sich bis zum Halbzeitpfiff hin, nach welchem die Mannschaften bei einem Spielstand von 14:12 in die Kabinen geschickt wurden. 

Zu Wiederbeginn versuchten die Gastgeberinnen die bereits acht Mal erfolgreiche Stephanie Kube mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Ein Vorhaben das nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Fanni Gruber und zweimal wieder Kube erhöhten den Vorsprung schnell auf 17:13. Und als die im Tor eingewechselte Juliana Gartman den Gastgeberinnen nun auch einen Strafwurf parierte, platzte endgültig der Knoten. Die Abwehr wurde immer stabiler, Juliana Gartman machte dort weiter wo Pia Mühlböck in der ersten Hälfte aufgehört hatte und die zweite Welle der #badgirls kam langsam aber sicher ins Rollen. Die „Handbremse“ löste sich und alle Spielerinnen spielten befreit auf. Das Ergebnis wurde von Minute zu Minute deutlicher und auch durch personelle Wechsel folgte kein Bruch im Simbacher Spiel. Bis zum 28:15 in der 55. Minute dominierten die Innstädterinnen die Gastgeberinnen aus Altötting nach Belieben. 

Mit dem Gefühl des sicheren Sieges im Rücken verlor Simbach in den Schlussminuten etwas die Konsequenz wodurch nun auch Altötting wieder zu Torerfolgen kam. Die Ergebniskosmetik zum 30:20 Endstand tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, so dass sich die Mannschaft nach Abpfiff mehr als zurecht von den vielen mitgereisten Simbacher Fans, welche für eine wahre Heimspielatmosphäre gesorgt hatten, feiern lassen konnte.

 

Für den TSV Simbach: Pia Mühlböck(T), Juliana Gartman(T), Bettina Brandmeier(7), Janina Sommer(1), Fanni Gruber(1), Stephanie Kube(11), Lilly Wimmer(1), Katja Eichinger(1), Verena Schimpf(3), Vanessa Bachmeier(1), Mona Kain, Laura Bachmaier(3), Chrissi Allgeier(1), Bianca Brandmeier


Derby zum Aufwärtsauftakt - 23.09.2021

Simbachs Handballdamen wollen in Altötting den ersten Saisonsieg einfahren

 

Gleich zum Auswärtsauftakt der neuen Saison steht für die #badgirls ein richtiges Highlight an. Die kürzeste Auswärtsfahrt des Jahres führt ins benachbarte Altötting. Obwohl die Damen des dort ansässigen Turnvereins auch schon die dritte Saison in der Landesliga antreten kommt es erst zum zweiten Mal zum Duell der beiden Mannschaften. Der Spielplan sah die sonstigen Partien immer zu späteren Zeitpunkten in der Saison vor, so dass diese in den letzten beiden Spielzeiten nicht stattfinden konnten. 

Wie auch die Innstädterinnen starteten die Gastgeberinnen mit einer Niederlage in die Saison. Mit 20:25 verloren diese beim SC Schwabach, welcher die letzte (fast) vollständige Saison auf dem dritten Platz der Landesliga Nord beendete. Auf dem Papier definitiv eine starke Leistung, die zur Vorsicht mahnen sollte. Besonders auffällig dabei: Laura Springer, die mit zehn Treffern für die Hälfte der TVA-Tore verantwortlich war. Für die SImbacher Abwehr gilt es also, ihre Kreise besonders einzuschränken. 

Der Fokus des Trainerteams liegt dennoch primär auf den eigenen taktischen Baustellen. Denn klar ist: Mit einer geordneten Deckungsarbeit und konzentriertem Angriffsspiel stellt der TSV für dieses Spiel die stärkere Mannschaft. Es gilt nur dies auch auf dem Spielfeld umzusetzen. Gelingt dies, so sollte den #badgirls nichts im Weg stehen, die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. 

An fehlender Motivation und Einsatzwillen dürfte es auf jeden Fall nicht scheitern. Die Vorfreude auf das Spiel, gerade in Form eines Doppelspieltages mit der im Anschluss ebenfalls in Altötting antretenden Männermannschaft, liegt seit der Bekanntgabe des Spielplans in der Luft. Nochmals gestiegen ist diese als zum einen klar wurde, dass die Altöttinger Halle unter Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften komplett mit Fans gefüllt werden darf, zum anderen bekannt gegeben wurde, dass dort diese Saison nicht auf das geliebte Harz verzichtet werden muss. 

All dies sind hervorragende Aussichten auf einen großartigen Handballnachmittag. Zu diesem würden sich die #badgirls, gerade ob der kurzen Anreise, um viel Unterstützung von den Zuschauerrängen freuen.

 

Anpfiff ist am Samstag um 14:00 in der Altöttinger Dreifachturnhalle in der Burghauser Straße.


Noch viel zu lernen.

Simbacher Damen machen zu viele Fehler und verlieren Saisonauftakt knapp - 20.09.2021 

 

Die Enttäuschung stand allen Spielerinnen nach Abpfiff ins Gesicht geschrieben. Mit 25:28 mussten die #badgirls sich dem HC Sulzbach-Rosenberg geschlagen geben. Schmerzhaft, weil die Innstädterinnen ihren starken Eindruck aus den letzten Vorbereitungsspielen vergangene Woche nicht bestätigen konnten. Doppelt schmerzhaft, weil man dennoch spielerisch wie individuell die bessere Mannschaft auf dem Spielfeld war, dies aber zu selten in Zählbares ummünzen konnte. 

In den ersten Spielminuten fand der HC Sulzbach besser in die Partie. Angeführt von der wurfstarken Rückraum Rechten Corina Schiessl gingen die Gäste nach bereits vier Minuten mit 2:4 in Führung und bestraften somit das viel zu passive Abwehrverhalten der Simbacherinnen. In der Folge wachten die Gastgeberinnen dann auf und vor allem Bettina Brandmeier drückte dem Spiel ihren Stempel auf. Über den 5:5 Ausgleich gingen die #badgirls in der 12. Minute erstmals selbst in Führung, verpassten es in der Folge aber sich abzusetzen. Vor allem die eigene schwache Wurfqualität hielt die Gäste in dieser Phase im Spiel. Folgerichtig gelang es diesen mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich zu erzielen, obwohl man phasenweise schon den Eindruck gewonnen hatte, Simbach hätte die Partie in den Griff bekommen. 

Die guten Vorsätze und Lösungsansätze, welche das Trainerteam in der Halbzeitpause mit der Mannschaft durchsprach, konnten leider nur bedingt auf dem Spielfeld umgesetzt werden. Gerade das Tempospiel, die große Stärke vergangener Jahre, konnte zu keinem Zeitpunkt auf die Platte gebracht werden. Eine fehlende Grundordnung und zu langsames Umschalten in den Köpfen verhinderte, dass das langsame Rückzugsverhalten der Gäste bestraft werden konnte. Diese zeigten nun auch, dass sie das eingespieltere und erfahrenere Team sind, denn die technischen Fehler im Simbach Spiel wurden von Minute zu Minute mehr, was die Oberpfälzerinnen für sich zu nutzen wussten. Die Nervosität war den jungen Spielerinnen, die sich in dieser Phase auf dem Spielfeld befanden deutlich anzusehen. Bei vier noch in der Jugend spielberechtigten Spielerinnen, aber auch mehr als verständlich. 15 Minuten vor dem Ende und mit vier Toren Rückstand (18:22) sollte ein Blockwechsel nochmal neue Impulse bringen. 

Und in der Tat fand nochmal ein Aufbäumen statt. Angeführt von der unermüdlich in Angriff wie Abwehr arbeitenden Bettina Brandmeier kamen die Innstädterinnen wieder in Schlagdistanz und zwangen nun ihrerseits die Gäste vermehrt zu technischen Fehlern. Als Mona Kain dreieinhalb Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 25:25 erzielte und der Ball wenige Sekunden darauf erneut in Simbacher Hände wechselte schien es, als hätte sich das Spiel komplett zu Gunsten Simbachs gedreht. Leider kam es anders. Ein weiterer Fehler ohne Not, brachte Sulzbach wieder in Ballbesitz und schlussendlich wieder auf die Siegerstraße. Die Verunsicherung im Spiel der #badgirls war wieder zurück, die Gäste nutzten dies eiskalt aus und erzielten in den letzten 90 Sekunden noch drei Treffer zum 25:28 Endstand. 

Somit ein missglückter Saisonauftakt, der aber sehr viel wert sein kann, wenn alle Spielerinnen die richtigen Lehren für sich ziehen. Die Grundnervosität muss abgestellt werden, die Spielerinnen einfach nur das gleiche Vertrauen in ihre Fertigkeiten haben, wie es das Trainerteam ihnen entgegenbringt. Bis die taktischen Feinheiten stimmen und die richtige Abstimmung untereinander herrscht, braucht es in der neuen Aufstellung und dem neuen taktischen System eben seine Zeit, das ist allen klar. Wenn sich alle auf ihre Stärken besinnen und mit dem nötigen Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben gehen, spricht nichts gegen einen erfolgreichen Auswärtsauftakt nächstes Wochenende im Derby gegen TV Altötting.

 

Für den TSV Simbach:

Carmen Santora(T); Juliana Gartman(T); Bettina Brandmeier(8); Alina Greilinger; Janina Sommer; Fanni Gruber(1); Stephanie Kube(6); Katja Eichinger(1); Verena Schimpf(4); Mona Kain(1); Laura Bachmaier(1); Chrissi Allgeier; Bianca Brandmeier; Lilly Wimmer


Neues Team, Neue Liga, Neue Gesichter und Alte Bekannte - 09.09.2021

 

Viel hat sich verändert bei den Simbacher Handballdamen während der nun schon viel zu lange andauernden Pandemie. Erstmals in der jüngeren Vereinsgeschichte werden die #badgirls mit zwei Mannschaften in den, diesmal hoffentlich auch wirklich stattfindenden, Spielbetrieb starten.

Neben den mittlerweile zum sechsten Mal in der Landesliga startenden #badgirls wird diese Saison auch eine Mannschaft in der Bezirksklasse an den Start gehen. Aufgrund der sehr knappen Personalsituation im eigentlichen A-Jugend-Jahrgang entschieden sich die Verantwortlichen sehr früh diesen Weg zu gehen und das Projekt einer „Zweiten“ zu starten. Ziel ist es zum Einen allen Spielerinnen eine Zwischenstation für den sehr schweren Sprung aus der Jugend in die Landesliga zu schaffen, zum Anderen allen Spielerinnen die Möglichkeit zu schaffen die so wichtigen Spielzeiten zu sammeln. Etwas was bei nun über 25 Spielerinnen im Damenbereich anders nicht möglich wäre.

Mit Michael Lauber wurde der ehemalige A-Jugendtrainer für das Projekt gewonnen und fest in den Trainerstab des Damenbereichs integriert. Früh entschied man sich den ersten Teil der Vorbereitung komplett gemeinsam zu bestreiten um aus dem bunt zusammengewürfelten Haufen eine Einheit zu bilden. Bei fast regelmäßig ca. 25 Trainingsteilnehmern eine schwierige und aufgrund der ständig wechselnden Hallensituation auch eine logistische Herausforderung. Einen Großteil der Vorbereitung war auch Eugen Heikaus ein Mitglied des Trainerteams, so dass die Last gemeinsam mit Cheftrainer Andi Lex, Co-Trainer Tobi Deutsch und Torwarttrainerin Karo Bachmeier zwischenzeitlich sogar auf 5 Schulterpaare verteilt war. Eugen brachte die Spielerinnen mit seiner Expertise in den vergangenen paar Monaten gerade im technischen Bereich nochmals deutlich voran. 

Während die Damen allesamt fleißig an sich arbeiteten, blieb auch der Verband nicht untätig. Mit der undankbaren Aufgabe bedacht, viele Szenarien einzukalkulieren und eventuelle Saisonunterbrechungen auffangen zu können, entschied sich dieser die Landesliga in drei Staffeln, statt bisher Zwei einzuteilen. Aufgrund dieser neuen regionalen Einteilung werden die #badgirls nun erstmals nicht in der Südstaffel, sondern in der neu geschaffenen Mittestaffel antreten. Neben den Derbys gegen die bekannten Gegner aus Landshut und Altötting, hat dies viele neue spannende Gegner zur Folge, welche noch gänzlich unbekannt sind. Gleich viermal dürfen die Damen in den Nürnberger Raum reisen, wobei die Aussicht auf die gefürchteten harzfreien Hallen im bayrischen Handballnorden einige Spielerinnen bereits die Stirn runzeln lässt. Dennoch blicken alle mit viel Vorfreude auf den nun anstehenden Saisonstart und können es kaum erwarten die schweren Duelle gegen die neuen Konkurrenten zu bestreiten. 

Schwer vor zum einen, weil diese nun Mal komplettes Neuland sind. Aber zum anderen auch weil sich das Gesicht der #badgirls eben stark gewandelt hat. In den ersten Testspielen wurde festgestellt, dass die Integration der neuen Spielerinnen eben nicht von heute auf morgen geht. Viele Abstimmungsprobleme und Timing-Schwierigkeiten konnten beobachtet werden. An diesen wurde allerdings während des Trainingslagers vergangenes Wochenende hart gearbeitet. Bei den drei intensiven Trainingseinheiten und drei ebenso intensiven Testspielen holten alle Spielerinnen alles aus sich heraus und zeigten, dass sie mehr als bereit für die neue Saison sind. Gerade die starke Leistung zum Abschluss gegen den österreichischen Bundesligisten SK Keplinger Traun lässt die Beteiligten zuversichtlich nach vorne blicken. 

Allerdings gibt es auch weniger positive Nachrichten aus der diesjährigen Vorbereitung zu vermelden. Ende Juli in Herrsching riss bei Abwehrchefin und Spielmacherin Sabrina Brand das Kreuzband. Dies bedeutete bereits in der Vorbereitung das Saisonaus für die Spielerin, welche in den letzten Jahren fast durchgehend die Fäden des Simbacher Spiels in der Hand hielt. Ein Verlust den die Mannschaft nur gemeinsam auffangen kann und will. Die Verantwortung soll auf mehrere Schultern verteilt werden; Neue, wie Alte. 

Bei diesen „Neuen“ handelt es sich fast ausschließlich um Eigengewächse. Mit Janina Sommer und Juliana Gartman sind wieder zwei „Noch-A-Jugendliche“ dabei, welche bereits letztes Jahr Damenluft geschnuppert haben. Verena Schimpf darf nach ihrer zweiten Vorbereitung mit der Mannschaft diese Saison auch endlich in den Ligaspielen mitwirken, hat aber die Doppelbelastung mit der B-Jugend zu bewältigen. Komplett neu dabei ist Alina Greilinger, welche ebenfalls noch in der Jugend spielberechtigt wäre. Dazu kommen mit Sonja Brandmeier und Lilly Wimmer, zwei Spielerinnen, welche letzte Saison ihre letzte Jugendspielzeit bestritten hätten, wenn es denn eine gewisse Pandemie nicht gegeben hätte.

All diese jugendliche Energie wird komplettiert durch Fanni Gruber. Die ehemalige Kommilitonin von Stepha Kube konnte ebenfalls für die #badgirls gewonnen werden und passt menschlich wie spielerisch hervorragend in die Mannschaft. Fanni ist im Rückraum variabel einsetzbar, zeichnet sich vor allem durch gute Übersicht und gefährliche Würfe aus und kann mit ihrer Erfahrung den jungen Wilden noch viel beibringen.

Komplettiert wird der Landesligakader von den mittlerweile altbekannten Gesichtern, welche den Altersdurchschnitt allerdings nicht wirklich in die Höhe treiben. Kapitänin Stephanie Kube wird Truppe(n) zu denen noch Chrissi Allgeier, Laura Bachmaier, Bettina und Bianca Brandmeier, Katja Eichinger, Mona Kain, Conni Angermeier, Nici Butzhammer, Hannah Gaffal, sowie die weiteren Torfrauen Carmen Allef, Sanny Brodschelm und Pia Mühlböck gehören, anführen. Ebenfalls dabei sind die weiteren Nachwuchskräfte Angelika Gartman, Lara Gschneidner, Laura Lauber, Ilona Luger, Joanne Mayer, Nina Spöckner und Susi Webersberger.

Dazu gesellen sich noch weitere Altbekannte: Während Vanessa Bachmeier die letzte Saison als Managerin im Hintergrund agierte, wird sie diese Saison nochmal voll aktiv angreifen und die Mannschaft nicht mehr nur neben dem Platz, sondern auch auf dem Platz mit vollen Kräften unterstützen. Dazu haben mit Uta und Sarah Schuster zwei Ehemalige wieder regelmäßig den Weg in die Handballhalle gefunden. Auch sie sind wieder mit vollem Ehrgeiz dabei und komplettieren die sehr große Simbacher Handballfamilie.

Und apropos Familie: Da Jana Biedersberger sich erneut für den ganz jungen Simbacher Nachwuchs verantwortlich fühlt, müssen die Damen leider auch in dieser Saison auf sie verzichten, freuen sich aber umso mehr, wenn sie mit dann mit Verstärkung zurückkommt.

 

Nun geht es für den großen Kader auf die Zielgerade. Das Trainingslager ist die letzte Hürde die vor dem Saisonstart gegen den ersten unbekannten Gegner HC Sulzbach/Rosenberg ansteht. Mit drei Testspielen bietet dies nochmals reichlich Möglichkeiten für die Trainer Dinge zu probieren und Abläufe zu festigen. Dann wird auch die endgültige Entscheidung zu treffen sein, welche 14 Spielerinnen am ersten Spieltag in der Richard-Findl-Halle auflaufen dürfen. So schwierig diese Entscheidung auch sein wird, die Vorfreude auf die Saison und vor allem auf die Fans, welche Diese von Beginn an mitbegleiten dürfen, ist bei allen Beteiligten auf jeden Fall riesig.